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EP 2 359 935 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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18.10.2017 Patentblatt 2017/42 |
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Anmeldetag: 03.02.2011 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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ABTRIEBSSEITIGE BAUGRUPPE EINES MÜHLENANTRIEBSSYSTEMS UND MÜHLENANTRIEBSSYSTEM
DRIVE SIDE COMPONENT ASSEMBLY OF A MILL DRIVE SYSTEM AND MILL DRIVE SYSTEM
BLOC CÔTÉ SORTIE D'UN SYSTÈME D'ENTRAÎNEMENT DE MOULIN ET SYSTÈME D'ENTRAÎNEMENT DE
MOULIN
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
12.02.2010 DE 102010007929
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.08.2011 Patentblatt 2011/34 |
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Patentinhaber: Siemens Aktiengesellschaft |
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80333 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Schroer, Dirk
46414 Rhede (DE)
- Hoffmann, Bernhard
80796 München (DE)
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Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 3 931 116 GB-A- 943 176
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DE-C1- 3 712 562
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine abtriebsseitige Baugruppe eines Mühlenantriebssystems
und ein Mühlenantriebssystem, das eine solche abtriebsseitige Baugruppe umfaßt.
[0002] Bekannte Mühlenantriebssysteme umfassen vielfach einen großen Zahnkranz, der in räumlicher
Nähe zum Verarbeitungsprozeß angeordnet ist. Der Zahnkranz bildet häufig zusammen
mit weiteren Getriebestufen und einem oder mehreren Elektromotoren einen Antriebsstrang.
Üblicherweise sind die weiteren Getriebestufen in einem eigenen Getriebegehäuse angeordnet,
das auf einem gemeinsamen Fundament exakt auszurichten ist.
[0003] In
DE 35 34 940 A1 ist eine Antriebsvorrichtung für einen Zahnkranz eines Drehrohres beschrieben, deren
Antriebsleistung in einem Gehäuse eines Getriebes auf zwei mit einem Zahnkranz kämmende
Abtriebsritzel verzweigt wird. Zur freien Einstellbeweglichkeit gegenüber dem Zahnkranz
sind für die beiden Abtriebsritzel sind jeweils Balligzahnkupplungen und sphärische
Lagerungen vorgesehen. Hierbei muß eine Zwischenstufe des Getriebes eine freie axiale
Einstellbeweglichkeit aufweisen. Da die beiden Abtriebsritzel fest zueinander positioniert
sind, muß das Getriebe relativ genau auf einem gemeinsamen Fundament ausgerichtet
werden. Die Balligzahnkupplungen können jedoch überlagerte Ausrichtungsfehler nicht
kompensieren.
[0004] Aus
DE 39 31 116 A1 ist eine Antriebsvorrichtung für eine Vertikalmühle bekannt, bei der Getriebe- und
Mühlengehäuse fest verschraubt sind. Aufgrund dessen müssen weit auseinander liegenden
Achsen von Antriebsritzel und Zahnkranz exakt zueinander positioniert werden. Für
das Antriebsritzel ist eine kippbewegliche Lagerung vorgesehen, die jedoch nicht zur
Kompensation überzähliger Zwangskräfte ausreicht.
[0005] JP 2005052799 A beschreibt eine Antriebsvorrichtung für einen vertikalen Brecher, die eine Getriebeeinheit
umfaßt, die sich zu Wartungszwecken als eine Einheit demontieren läßt. An einer abtriebsseitigen
Getriebestufe besteht im wesentlichen keine Einstellbeweglichkeit, um Stoßbelastungen
aus dem Verarbeitungsprozeß von der Getriebeeinheit zu entkoppeln.
[0006] Bei vielen herkömmlichen Mühlenantriebssystemen werden in einem Verarbeitungsprozeß
auftretende Kräfte mittels mehrerer axialer Gleitlagerelemente jeweils über einen
Sockel in ein Fundament oder einen Rahmen eingeleitet. Das Fundament bzw. der Rahmen
kann aus Fertigungsgründen kann an einer Auflagefläche für den Gehäuseteile deutliche
Form - und Ebenheitstoleranzen aufweisen, die in erheblichen Höhenunterschieden resultieren.
Um Schmierspalte an den Gleitlagerelementen in einem geforderten Höhentoleranzbereich
zu halten, müssen Höhenunterschiede der einzelnen Gleitlagerelemente durch manuelle
Einstellung aufwendig ausgeglichen werden. Hierzu muß üblicherweise das Fundament
bzw. der Rahmen genau ausgemessen werden. Zum Höhenausgleich werden beispielsweise
Einstellbleche verwendet, die pro Sockel individuell montiert werden.
[0007] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine abtriebsseitige Baugruppe
für ein Mühlenantriebssystem zu schaffen, die eine Entkopplung des Mühlenantriebssystem
von in einem Verarbeitungsprozeß auftretenden Kräften sowie eine vereinfachte Montage
der Mühlenantriebssystems ermöglicht, sowie ein entsprechendes Mühlenantriebssystem
anzugeben.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine abtriebsseitige Baugruppe für ein Mühlenantriebssystem
mit den in Anspruch 1 angegebenen Merkmalen sowie durch ein Mühlenantriebssystem mit
den in Anspruch 5 angegebenen Merkmalen gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der vorliegenden
Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
[0009] Die erfindungsgemäße abtriebsseitige Baugruppe umfaßt einen mit einem Mahlteller
verbindbaren Abtriebsflansch zur Aufnahme von in einem Mahlprozeß auftretenden Kräften.
Außerdem ist ein auf einem Fundament oder Trägerelement montierbares ringförmiges
Grundelement vorgesehen. Zur Abstützung des Abtriebsflansches sind auf dem ringförmigen
Grundelement mehrere Axialgleitlagersegmente im wesentlichen äquidistant zueinander
angeordnet. Dabei sind zwischen dem Abtriebsflansch und den Axialgleitlagersegmenten
jeweils Schmierspalte gebildet. Mit dem Abtriebsflansch ist ein Zahnkranz verbindbar,
der mit zumindest einem Stirnritzel jeweils eines Antriebsmoduls in Eingriff bringbar
ist. Durch Verwendung eines ringförmigen Grundelements mit definierbarer Steifigkeit
können Unebenheiten innerhalb eines Fundaments oder Trägerelements effizient kompensiert
und Montageaufwände reduziert werden. Zudem ermöglicht die erfindungsgemäße abtriebsseitige
Baugruppe eine wirksame Entkopplung wesentlicher Komponenten eines Mühlenantriebssystems
von in einem Verarbeitungsprozeß auf den Abtriebsflansch einwirkenden Kräften.
[0010] Das Grundelement umfaßt erfindungsgemäß ein über einen mit dem Fundament oder Trägerelement
verbindbaren Grundkörper herausragendes Ringelement mit vorgebbarer Steifigkeit. Das
Ringelement ist zumindest abschnittsweise hohl, und die Axialgleitlagersegmente sind
auf dem Ringelement montiert.
[0011] Das Ringelement kann an einer radialen Außenseite und an einer radialen Innenseite
einen U-hohlprofilartigen Verlauf aufweisen. Dabei ist das Ringelement zur Kompensation
von Unebenheiten des Fundaments oder Trägerelements unter Belastung in axialer Richtung
ausgestaltet und an einer von den Axialgleitlagersegmenten abgewandten axialen Stirnseite
offen. Alternativ dazu kann das Ringelement an einer von den Axialgleitlagersegmenten
abgewandten axialen Stirnseite eine umlaufende Nut mit parabelartigem Querschnitt
aufweisen. Entsprechend einer weiteren alternativen Ausführungsform umfaßt das Ringelement
eine radiale Wand, die abschnittsweise alternierend in einem ersten und in einem zweiten
radialen Abstand vom Mittelpunkt des Ringelements verläuft. Außerdem ist in diesem
Fall die radiale Wand an einer den Axialgleitlagersegmenten zugewandten Seite mit
einer umlaufenden Ringplatte verbunden, auf der die Axialgleitlagersegmente montiert
sind.
[0012] Das erfindungsgemäße Mühlenantriebssystem umfaßt zumindest ein Antriebsmodul, das
einen Motor und ein mit diesem verbundenes Stirnritzel einer Stirnradstufe aufweist.
Außerdem ist ein mit einem Mahlteller verbindbaren Abtriebsflansch zur Aufnahme von
in einem Mahlprozeß auftretenden Kräften vorgesehen. Des weiteren umfaßt das erfindungsgemäße
Mühlenantriebssystem ein auf einem Fundament oder Trägerelement montierbares ringförmiges
Grundelement. Auf dem ringförmigen Grundelement sind mehrere Axialgleitlagersegmente
zur Abstützung des Abtriebsflansches im wesentlichen äquidistant zueinander angeordnet.
Dabei sind zwischen dem Abtriebsflansch und den Axialgleitlagersegmenten jeweils Schmierspalte
gebildet. Mit dem Abtriebsflansch ist ein Zahnkranz verbindbar, das mit zumindest
einem Stirnritzel eines Antriebsmoduls in Eingriff bringbar ist.
[0013] Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels näher
erläutert. Es zeigt
- Figur 1
- eine erste Ausführungsform einer abtriebsseitigen Baugruppe eines Mühlenantriebssystems,
- Figur 2
- eine zweite Ausführungsform einer abtriebsseitigen Baugruppe eines Mühlenantriebssystems,
- Figur 3
- eine zweite Ausführungsform einer abtriebsseitigen Baugruppe eines Mühlenantriebssystems,
- Figur 4
- eine Querschnittsdarstellung durch ein Ringelement der in Figur 1 dargestellten Baugruppe,
- Figur 5
- eine Querschnittsdarstellung durch ein Ringelement der in Figur 2 dargestellten Baugruppe.
[0014] Die in Figur 1 dargestellte abtriebsseitige Baugruppe eines Mühlenantriebssystems
weist ein mit einem Mahlteller verbindbaren Abtriebsflansch 1 zur Aufnahme von in
einem Mahlprozeß auftretenden Kräften auf. Auf einem Fundament 2 ist mittels Befestigungselementen
4 ein ringförmiges Grundelement 3 montiert. Das Grundelement 3 umfaßt ein hohles Ringelement
6, das über einen mit dem Fundament 2 verbundenen Grundkörper 5 herausragt und eine
vorgebbare Steifigkeit aufweist. Auf dem Ringelement 6 sind zur Abstützung des Abtriebsflansches
1 mehrere Axialgleitlagerkippsegmente 7 im wesentlichen äquidistant zueinander angeordnet.
Dies ist auch der Querschnittsdarstellung gemäß Figur 4 zu entnehmen. Zwischen dem
Abtriebsflansch 1 und den Axialgleitlagersegmenten 7 sind jeweils Schmierspalte 8
gebildet, durch die der Abtriebsflansch 1 axial gleitgelagert ist. Mit dem Abtriebsflansch
1 kann ein in den Figuren nicht explizit dargestellter Zahnkranz verbunden werden,
das mit einem Stirnritzel eines Antriebsmoduls in Eingriff steht.
[0015] Das Ringelement 6 weist an einer radialen Außenseite 101 und an einer radialen Innenseite
102 einen U-hohlprofilartigen Verlauf auf und ist zur Kompensation von Unebenheiten
des Fundaments 2 unter Belastung in axialer Richtung ausgestaltet ist. Außerdem ist
das Ringelement 6 an einer von den Axialgleitlagersegmenten 7 abgewandten axialen
Stirnseite 103 offen. Mittels FEM-Berechnungsverfahren ist das Ringelement 6 derart
dimensioniert, daß durch eine gezielte Steifigkeit des Ringelements 6 in axialer Richtung
Verformungswege definiert werden, die eine Kompensation von Unebenheiten des Fundaments
2 ermöglichen. Auf diese Weise wird der Schmierspalt 8 nicht negativ beeinflußt, und
Spannungen innerhalb des Ringelements 6 können auch unter Belastung in einem zulässigen
Bereich gehalten werden.
[0016] Bei der in Figur 2 dargestellten Ausführungsform umfaßt das Ringelement eine radiale
Wand 201, die abschnittsweise alternierend in einem ersten radialen Abstand 202 und
in einem zweiten radialen Abstand 203 vom Mittelpunkt des Ringelements 6 verläuft
(siehe auch Figur 5). Die Axialgleitlagersegmente 7 liegen dabei mitten innerhalb
jeweils eines Abschnitts der radialen Wand 201. An einer den Axialgleitlagersegmenten
7 zugewandten Seite ist die radiale Wand 201 mit einer umlaufenden Ringplatte 204
verbunden, auf der die Axialgleitlagersegmente 7 montiert sind.
[0017] Die abtriebsseitige Baugruppe entsprechend der Ausführungsform gemäß Figur 3 umfaßt
ein Ringelement 6, das an einer von den Axialgleitlagersegmenten 7 abgewandten axialen
Stirnseite 302 eine umlaufende Nut 301 mit parabelartigem Querschnitt aufweist. Dabei
stehen seitliche Wände 303 vertikal unter einem leichten Schrägungswinkel gespreizt
nach außen. Die seitlichen Wände 303 sind mit einer Grundplatte 304 verbunden, auf
der die Axialgleitlagersegmente 7 angeordnet sind. Bei der Ausführungsform gemäß Figur
3 spielen Unebenheiten innerhalb des Fundaments 2 zwischen den seitlichen Wänden 303
keine Rolle.
[0018] Vorteilhafterweise wird das Grundelement 3 durch gezielte Steifigkeitseigenschaften
derart gestaltet, daß er nur so weich wie notwendig ausgeführt wird, um Unebenheiten
im Fundament 2 kompensieren zu können werden. Auf diese Weise ergibt sich kein negativer
Einfluß auf den Schmierspalt 8 zwischen Abtriebsflansch 1 und den einzelnen Axialgleitlagersegmenten
7. Ein abschnittsweise hohles, zusammenhängendes umlaufendes Ringelement 6 bietet
zudem eine größere Höhentoleranz gegenüber Unebenheiten im Fundament 2 im Vergleich
zu auf separaten Sockeln angeordneten Axialgleitlagersegmenten 7.
[0019] Die beschriebenen Ausführungsformen bieten den Vorteil, daß aufwendige Nachmessungen
und Einstellungen bei einer Installation von Mühlenantriebssystemen im Vergleich zu
herkömmlichen Lösungen entfallen können. Außerdem haben die beschriebenen Ausführungsformen
einen wesentlich vereinfachten konstruktiven Aufbau und weisen eine reduzierte Teileanzahl
auf, aus der deutlich geringere Herstellungs-, Lagerhaltungs- und Montagekosten resultieren.
[0020] Die Anwendung der vorliegenden Erfindung ist nicht auf die beschriebenen Ausführungsbeispiele
beschränkt.
1. Abtriebsseitige Baugruppe eines Mühlenantriebssystems mit
- einem mit einem Mahlteller verbindbaren Abtriebsflansch (1) zur Aufnahme von in
einem Mahlprozeß auftretenden Kräften,
- einem auf einem Fundament (2) oder Trägerelement montierbaren ringförmigen Grundelement
(3), das ein über einen mit dem Fundament oder Trägerelement verbindbaren Grundkörper
(5) herausragendes Ringelement (6),
- mehreren im wesentlichen äquidistant zueinander auf dem ringförmigen Grundelement
angeordneten Axialgleitlagersegmenten (7) zur Abstützung des Abtriebsflansches, die
auf dem Ringelement mit vorgebbarer Steifigkeit montiert sind, wobei zwischen dem
Abtriebsflansch und den Axialgleitlagersegmenten jeweils Schmierspalte (8) gebildet
sind,
- einem mit dem Abtriebsflansch verbundenen Zahnkranz, der mit zumindest einem Stirnritzel
jeweils eines Antriebsmoduls in Eingriff bringbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ringelement mit vorgebbarer Steifigkeit vorgesehen ist, das zumindest abschnittsweise
hohl ausgebildet ist.
2. Baugruppe nach Anspruch 1, bei dem das Ringelement an einer radialen Außenseite und
an einer radialen Innenseite einen U-hohlprofilartigen Verlauf aufweist, zur Kompensation
von Unebenheiten des Fundaments oder Trägerelements unter Belastung in axialer Richtung
ausgestaltet ist und an einer von den Axialgleitlagersegmenten abgewandten axialen
Stirnseite offen ist.
3. Baugruppe nach Anspruch 1, bei dem das Ringelement an einer von den Axialgleitlagersegmenten
abgewandten axialen Stirnseite eine umlaufende Nut (301) mit parabelartigem Querschnitt
aufweist.
4. Baugruppe nach Anspruch 1, bei dem das Ringelement eine radiale wand (201) umfaßt,
die abschnittsweise alternierend in einem ersten und in einem zweiten radialen Abstand
vom Mittelpunkt des Ringelements verläuft, und bei dem die radiale Wand an einer den
Axialgleitlagersegmenten zugewandten Seite mit einer umlaufenden Ringplatte (204)
verbunden ist, auf der die Axialgleitlagersegmente montiert sind.
5. Mühlenantriebssystem mit zumindest einem Antriebsmodul, das einen Motor und ein mit
diesem verbundenes Stirnritzel einer Stirnradstufe umfasst, und mit einer abtriebsseitigen
Baugruppe nach Anspruch 1.
1. Output-side subassembly of a mill drive system, with
- an output flange (1), connectable to a grinding dish, for absorbing forces occurring
in a grinding process,
- an annular basic element (3) which is mountable on a foundation (2) or carrier element
and which comprises an annular element (6) which projects beyond a basic body (5)
connectable to the foundation or carrier element,
- a plurality of axial plain bearing segments (7), arranged essentially equidistantly
with respect to one another on the annular basic element, for supporting the output
flange, said axial plain bearing segments being mounted on the annular element of
predeterminable rigidity, lubricating gaps (8) being formed in each case between the
output flange and the axial plain bearing segments,
- a toothed ring which is connected to the output flange and which can be brought
into engagement with at least one spur pinion of a drive module in each case,
characterized in that an annular element of predeterminable rigidity is provided, which is hollow at least
in sections.
2. Subassembly according to Claim 1, in which the annular element has a profile resembling
a hollow U-shape on a radial outer side and on a radial inner side, is configured
for compensating unevennesses of the foundation or carrier element under load in the
axial direction and is open on an axial end face facing away from the axial plain
bearing segments.
3. Subassembly according to Claim 1, in which the annular element has a continuous groove
(301) of parabola-like cross section on an axial end face facing away from the axial
plain bearing segments.
4. Subassembly according to Claim 1, in which the annular element comprises a radial
wall (201) which runs in sections alternately at a first and at a second radial distance
from the center of the annular element, and in which the radial wall is connected,
on a side facing the axial plain bearing segments, to a continuous annular plate (204)
on which the axial plain bearing segments are mounted.
5. Mill drive system, with at least one drive module which comprises a motor and a spur
pinion, connected to the latter, of a spur wheel stage, and with an output-side subassembly
according to Claim 1.
1. Module du côté de la sortie d'un système d'entraînement de broyeur, comprenant
- un flasque (1) de sortie pouvant être relié à un plateau de broyeur pour absorber
des forces se produisant dans un broyage,
- un élément (3) de base annulaire, qui peut être monté sur un socle (2) ou sur un
élément support et qui a des éléments (6) annulaires, dépassant d'un corps (5) de
base et pouvant être reliés au socle ou à l'élément de support,
- plusieurs segments (7) de palier lisse axiaux, disposés d'une manière sensiblement
équidistante, les uns par rapport aux autres, sur l'élément de base annulaire, pour
soutenir le flasque de sortie, qui sont montés sur l'élément annulaire avec une rigidité
pouvant être donnée à l'avance, des fentes (8) de lubrification étant formées entre
le flasque de sortie et les segments de palier lisse axiaux,
- une couronne dentée, qui est reliée au flasque de sortie, et qui peut être mise
en prise avec au moins un pignon droit, respectivement d'un module d'entraînement,
caractérisé en ce qu'il est prévu un élément annulaire de rigidité pouvant être donnée à l'avance, qui
est creux au moins par tronçon.
2. Module suivant la revendication 1,
dans lequel l'élément annulaire a, sur un côté extérieur radial et sur un côté intérieur
radial, un tracé de type à profil creux en U, pour compenser des inégalités du socle
de l'élément de support sous charge dans la direction axiale et est ouvert d'un côté
frontal axial éloigné des segments de palier lisse axiaux.
3. Module suivant la revendication 1,
dans lequel l'élément annulaire a, sur un côté frontal axial éloigné des segments
de palier lisse axiaux, une rainure (301) faisant le tour, de section transversale
en parabole.
4. Module suivant la revendication 1,
dans lequel l'élément annulaire comprend une paroi (201) radiale, qui s'étend par
tronçons en alternance à une première et à une deuxième distance radiale du centre
de l'élément annulaire, et dans lequel la paroi radiale est reliée, sur l'un des côtés
tourné vers les segments de palier lisse axiaux, à une plaque (204) annulaire faisant
le tour, sur laquelle sont montés les segments de palier lisse axiaux.
5. Système d'entraînement de broyeur ayant au moins un module d'entraînement, qui comprend
un moteur et un pignon droit, relié à celui-ci, d'un étage de roue droite, et comprenant
un module du côté de la sortie suivant la revendication 1.


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