[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf den Betrieb von organischen
oder anorganischen LEDs bzw. OLEDs. Genauer gesagt bezieht sich die Erfindung auf
eine Ansteuerung derartiger LEDs bzw. OLEDs unter Zuhilfenahme eines Lichtsensors.
[0002] In Figur 7 ist eine Anordnung für einen solchen Betrieb schematisch dargestellt.
[0003] Licht von einer oder mehreren LEDs 2, beispielsweise RGB-LEDs, wird vorzugsweise
einer Streuscheibe oder einem anderen lichtmischenden Element zugeführt. Ein Lichtsensor
1 innerhalb oder ausserhalb der LED-Leuchte erfasst das Licht der wenigstens einen
LED 2 vor oder nach der Lichtmischung. Ein Rückführsignal 22 von dem Lichtsensor 1
wird einer Steuereinheit 23 als Istwertsignal der Lichterzeugung zurückgeführt. Dieses
Signal gibt wenigstens die Amplitude wieder und kann ggf. auch Frequenz bzw. Spektrum-spezifische
Aussagen treffen.
[0004] Als Sollwertsignal kann der Steuereinheit beispielsweise intern oder extern ein Dimmwertsignal
24 vorgegeben sein.
[0005] Die Steuereinheit 23 steuert den Betrieb der wenigstens einen LED 2 ausgehend von
einer als Konverter in Figur 7 dargestellten Spannungsversorgung, die mit einer DC-
oder AC-Eingangsspannung U
i versorgt ist. Die Steuereinheit 23 kann bspw. die Leistung einer oder individuell
mehrerer LEDs durch PWM-Modulation steuern. Dieses geschilderte Prinzip kann bei der
vorliegenden Erfindung übernommen werden.
[0006] Ein derartiger Aufbau ist grundsätzlich bereits aus die Dokumente
EP1399694 (
WO02/099333),
US5471052,
US5783909 bekannt, die eine Beleuchtungsvorrichtung mit Leuchtdioden und Lichtsensoranordnungen
für optische Rückkopplung betreffen.
[0007] Bezug nehmend auf Figuren 1 und 2 soll nunmehr die Problematik der räumlichen Anordnung
eines Lichtsensors erläutert werden.
[0008] In Figur 1 ist eine LED-Leuchte 12 gezeigt, die eine oder mehrere LEDs 2 aufweist.
Die Leuchte 12 weist ein Gehäuse ('Luminaire') auf, an dessen Vorderseite eine Lichtaustrittsfläche
vorgesehen ist, auf die der Lichtkegel 7 der LED 2 trifft. Der Lichtkegel 7 kann dabei
durch eine Reflektorwand begrenzt sein.
Die Lichtaustrittsfläche weist genauer gesagt transparente Bereiche 4 zum Austritt
des Lichts von der LED 2 sowie wenigstens einen abgedunkelten Bereich 5 auf. Wie durch
das Bezugszeichen 6 angedeutet, kann beispielsweise durch Reflektion an der Reflektorwand
7 Licht von der LED 2 derart reflektiert werden, um somit auf die LEDs zugewandte
Seite des abgedunkelten Bereichs 5 zu treffen. Die Rückseite des abgedunkelten Bereichs
5 ist derart ausgebildet, dass das reflektierte Licht (Bezugszeichen 6 in Figur 1)
in einen Lichtsensor 1 zugeordneten Reflektor 25 geleitet wird. Somit wird ein Teil
des von der LED dabei ausgestrahlten Lichts, nämlich der Teil 6 in Figur 1, gewünscht
dem Lichtsensor 1 zugeführt.
Wie sich unweigerlich bereits aus Figur 1 ergibt, weist diese Anordnung indessen den
Nachteil auf, dass der abgedunkelte Bereich 5 sich in der Lichtaustrittsfläche einerseits
ästhetisch, andererseits aber auch hinsichtlich der erzielten Beleuchtungswirkung
nachteilig auswirkt. Schließlich stellt dieser Bereich eine Unterbrechung der transparenten
und somit auch lichtabstrahlenden Bereiche 4 der Lichtaustrittsfläche dar.
In Figur 2 ist eine weitere Problematik dieser Anordnung des Lichtsensors 1 illustriert.
Umgebungslicht, das mit dem Bezugszeichen 9 in Figur 2 bezeichnet ist, kann von außerhalb
der LED-Leuchte 12 kommend durch die transparenten Bereiche 4 hindurch auf die Rückseite
26 des abgedunkelten Bereichs gelangen, gerät somit in den Bereich des Lichtsensor-Reflektors
25 und wird als Störung an dem Sensor 1 wahrgenommen.
[0009] Es ist Aufgabe der Erfindung, eine LED-Anordnung mit Lichtsensor zur Steuerung und/oder
Regelung des Betriebs wenigstens einer LED bereitzustellen, die weniger durch auf
die LED-Anordnung fallendes Umgebungslicht beeinflusst ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss durch die Merkmale der unabhängigen Ansprüche
gelöst. Die abhängigen Ansprüche bilden den zentralen Gedanken der Erfindung besonders
vorteilhaft weiter.
[0010] Ein erster Aspekt der Erfindung bezieht sich auf eine LED-Anordnung, aufweisend:
- wenigstens eine auf einem Träger angeordnete LED, vorzugsweise mehrere LEDs wenigstens
zweier unterschiedlicher Farben,
- eine die wenigstens eine LED aufnehmendes Gehäuse mit einer Lichtaustrittsfläche,
durch die ein Hauptlichtkegel der wenigstens einen LED tritt,
- wenigstens einen Lichtsensor, und
- eine mit der wenigstens einen LED und dem Lichtsensor funktionell verbundene Steuereinheit,
wobei auf den Lichtsensor Sekundärlicht trifft, das nicht direkt oder indirekt von
dem Hauptlichtkegel aus erzeugt ist.
[0011] Das Sekundärlicht kann dabei von einer weiteren Lichtaustrittsfläche der wenigstens
einen LED aus auf den Lichtsensor treffen. Die weitere Lichtaustrittsfläche ist räumlich
von einer Lichtaustrittsfläche der wenigstens einen LED getrennt, an der der Hauptlichtkegel
austritt.
[0012] Die weitere Lichtaustrittsfläche kann auf der von dem Hauptlichtkegel abgewandten
Rückseite des LED-Chips angeordnet sein. Das Sekundärlicht kann durch wenigstens eine
Ausnehmung in einem Träger, auf der die LED angebracht ist, zu der Rückseite des Trägers
gelangen. Der Lichtsensor ist vorzugsweise in einem Bereich auf der Rückseite des
Trägers angeordnet.
[0013] Licht von einer LED, insbesondere einer OLED (organische LED), kann durch mehrere
Ausnehmungen auf die Rückseite des Trägers gelangen.
[0014] Das Sekundärlicht kann von einer weiteren LED aus austreten, die mit derjenigen wenigstens
einen LED abgeglichen ist, von der aus der Hauptlichtkegel austritt.
[0015] Die weitere LED kann auf der gleichen Seite oder auf der Rückseite eines Trägers
angeordnet sein, auf dem wenigstens eine Hauptlichtkegel-LED angeordnet.
[0016] Die LED-Anordnung kann mehrere LEDs unterschiedlicher Farbe aufweisen, vorzugweise
wenigstens eine in dem grüne, roten bzw. blauen Spektrum.
Die LED-Anordnung kann eine Streuscheibe aufweisen.
Die LED-Anordnung kann wenigstens eine Farbkonversionstoff-konvertierte weisse LED
aufweisen.
Der Lichtsensor kann eine oder mehrere Photodioden aufweist, die vorzugsweise farbspezifisch
ausgebildet sind.
Eine Beleuchtungsanlage kann eine erfindungsgemäße LED-Anordnung aufweisen.
Weitere Vorteile, Eigenschaften und Merkmale der Erfindung sollen nunmehr Bezug nehmend
auf die Figuren der begleitenden Zeichnungen erläutert werden.
[0017] Dabei zeigen:
- Fig. 1
- zeigt eine aus dem Stand der Technik bekannte Anordnung eines Lichtsensors in einer
LED-Leuchte,
- Fig. 2
- illustriert den negativen Einfluss von Umgebungslicht bei einer Lichtsensoranordnung
gemäß dem Stand der Technik,
- Fig. 3
- zeigt ein Beispiel mit abgeglichenen LEDs,
- Fig. 4
- zeigt ein Beispiel mit abgeglichenen LEDs, die räumlich getrennt zu den Hauptbeleuchtungs-LEDs
angeordnet sind,
- Fig. 5
- zeigt ein erstes
Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei der der Lichtsensor im Vergleich zu einer Trägerebene
wenigstens einer LED zurückversetzt ist,
- Fig. 6
- zeigt eine Abwandlung des Ausführungsbeispiels von Figur 5 dahingehend, dass eine
einzige LED bzw. OLED mehrere Ausnehmungen in einen zurückversetzten Raum mit dem
Lichtsensor 1 mit Licht versorgt, und
- Fig. 7
- zeigt schematisch die grundsätzliche Wirkungsweise eines rückgekoppelten Lichtsensors
bei der LED-Ansteuerung, wie sich auch bei der vorliegenden Erfindung verwendet werden
kann.
[0018] Bezug nehmend auf Figur 3 soll nunmehr ein Beispiel erläutert werden.
Wiederum ist eine LED-Leuchte 12 mit einem Gehäuse 3 und einer LED 2 bzw. einer LED-Anordnung
vorgesehen. Es kann ein Reflektor 7 vorgesehen sein, um den Lichtkegel von der LED
2 zu einer Lichtaustrittsfläche 10 der LED-Leuchte zu lenken. Die Lichtaustrittsfläche
10 ist dabei vorzugsweise durchgehend transparent. Sie weist also im Vergleich zum
Stand der Technik keine abgedunkelten Flächen auf, d.h. zumindest keine abgedunkelten
Flächen, die von transparenten Bereichen umgeben werden und somit "dunkle Inseln"
der Lichtaustrittsfläche darstellen.
Das Licht von der LED 2 wird nicht zu dem Lichtsensor 1 hin reflektiert. Somit ergibt
sich eine ästhetisch und beleuchtungstechnisch bevorzugte gleichmäßige Lichtaustrittsfläche
10. Diese Lichtaustrittsfläche 10 kann als beispielsweise als Streuscheibe ausgebildet
sein, was nur ein Beispiel zu einem Lichtmischelement darstellt. Dies wird vorzugsweise
der Fall sein, wenn mehrere unterschiedlich farbige LEDs 2 beispielsweise in den Spektren
rot, grün, blau vorgesehen sind. Alternativ oder zusätzlich kann die LED-Anordnung
2 auch eine oder mehrere Farbstoffkonvertierte weiße LED aufweisen. Die LED bzw. LED-Anordnung
2 ist auf einem Träger 8 angeordnet, der beispielsweise auch mehrere Funktionen wie
die elektrische Versorgung (Platine) oder auch eine Kühlwirkung bzw. Wärmeableitung
erzielen kann. Diesem Beispiel von Figur 3 sind zur Lichtrückkopplung zu der Steuereinheit
(siehe Figur 7) und der Sekundär-LEDs 11 vorgesehen. Diese Sekundär-LEDs 11 sind zu
den Hauptbeleuchtungs-LEDs 2 derart abgeglichen, dass sie das gleiche Spektrum und
vorzugsweise auch die gleichen Temperatureigenschaften aufweisen.
Wie in Figur 3 dargestellt, sind die Sekundärelemente 11 bevorzugt in der unmittelbaren
Nähe der LEDs 2 und daher innerhalb des Gehäuses 3 der LED-Leuchte 12 angeordnet.
Besonders bevorzugt ist die Anordnung der Elemente 11 auf den gleichen Träger 8 und
vorzugsweise dort auf der Rückseite des Trägers 8.
[0019] Somit strahlen die Sekundär-LEDs 11 in einen auf der Rückseite 27 des Trägers 8 vorgesehenen
Bereich. In diesem Bereich ist wie dargestellt der Lichtsensor 1 angeordnet.
[0020] Der Lichtsensor 1 ist also durch den nicht-transparenten Träger 8 von dem Raum abgeschottet,
der zwischen dem Träger 8 bzw. der LED 2 und der Lichtaustrittsfläche 10 definiert
ist.
[0021] Somit kann Umgebungslicht, das wie schematisch dargestellt, und mit einem Bezugszeichen
6 versehen, von außen durch die Lichtaustrittsfläche 10 in den Raum zwischen dem Träger
8 und der Lichtaustrittsfläche 10 fallen kann, nicht auf den Lichtsensor 1 fallen
und kann somit kein Störsignal darstellen.
Die Sekundär-LEDs 11 werden vorzugsweise von der Steuereinheit (23 in Figur 7) in
der gleichen Weise wie die Hauptlicht-LEDs 2 angesteuert. Somit wird rein zu Messzwecken
ein Sekundärlicht erzeugt, das vom Umgebungslicht nicht beeinflusst ist.
Bezug nehmend auf Figur 4 soll nunmehr ein Beispiel erläutert werden, dass in gewisser
Weise eine Abwandlung des Ausführungsbeispiels von Figur 3 zeigt. Wiederum sind Sekundärlicht-LEDs
16 vorgesehen, die nunmehr indessen räumlich getrennt von der LED-Leuchte 12 vorgesehen
sind. Im dargestellten Beispiel sind diese Sekundärlicht-LEDs 16 und auch der Lichtsensor
1 der Steuer/Konvertereinheit 14, 15 zugeordnet. Diese Einheit ist mit der LED-Leuchte
12 beispielsweise über ein Versorgungskabel 13 zur Ansteuerung der LEDs 12 verbunden.
In diesem Beispiel erfolgt also die Messung von Lichtcharakteristiken einerseits indirekt
über die Sekundärlicht-LEDs 16 und andererseits an einem räumlich getrennten Ort bezüglich
der LED-Leuchte 12 und den dort vorgesehenen Hauptlicht-LEDs 2. In diesem Fall ist
wie schematisch in Figur 4 dargestellt, an einer LED-Leuchte 12 vorzugsweise ein Temperatursensor
28 vorgesehen, dessen Ausgangssignal der Steuer/Treibereinheit 14, 15 zugeführt ist,
da sich ja die Temperatur der Sekundärlicht-LED 16 aufgrund der räumlichen Trennung
von der der Hauptlicht-LEDs 2 deutlich unterscheiden kann.
[0022] Figur 5 zeigt nunmehr ein Ausführungsbeispiel, bei denen das zu dem Lichtsensor 1
einfallende Licht nicht von Sekundärlicht-LEDs 11, 16, sondern von den Hauptlicht-LEDs
2 erzeugt wird.
[0023] Gemäß diesem Ausführungsbeispiel weist die eine oder mehrere LEDs 2 neben der der
Lichtaustrittsfläche 10 zugewandten LED-Austrittsfläche 29 eine weitere Austrittsfläche
30 auf. Im dargestellten Beispiel ist die Austrittsfläche 30 der wenigstens einen
LED 2 auf der Rückseite angeordnet. In dem Träger, der als Hilfsträger 17 ausgebildet
sein kann, sind eine oder mehrere Ausnehmungen 19 (beispielsweise Bohrungen) vorgesehen,
durch die das Licht von den weiteren Austrittsflächen 30 der LED 2 in den Bereich
hinter den Hilfsträger 17 gelangt. Die Rückseite der LED 2 überlappt dabei eine oder
mehrere Ausnehmungen 19.
[0024] In dem dargestellten Beispiel ist ein Raum zwischen dem Hilfsträger 17 und einem
Hauptträger 18 vorgesehen, in den also das Licht von den weiteren Austrittsflächen
30 durch die Ausnehmungen 19 gelangt. In diesem Raum ist der Lichtsensor 1 angeordnet.
[0025] Figur 6 zeigt eine Abwandlung des Ausführungsbeispiels von Figur 5 dahingehend, dass
eine flächig ausgebildete LED 21, vorzugsweise eine OLED mehrere Ausnehmungen 19 überdeckt.
Somit gelangt das Licht von der Austrittsfläche 30 auf der Rückseite der flächigen
LED 21 durch mehrere Ausnehmungen 19 in den Raum, in dem der Lichtsensor 1 angeordnet
ist, was zu einer gewissen Mittelung der Messung der Lichtcharakteristik der LED 21
führt.
[0026] Wie auch beim Stand der Technik üblich, kann der Lichtsensor dazu vorgesehen sein,
Charakteristiken der LED 2 zu erfassen, da diese von der Temperatur, der Alterung
etc. der LED abhängen können. Dabei kann der Lichtsensor insbesondere farb- bzw. spektrumselektiv
sein, so dass ein Rückführsignal zur Farbwertstabilisierung (Farbkoordinate im CIE-System)
durch selektive Ansteuerung von LEDs unterschiedlicher Farbe verwendet werden kann.
[0027] Die Erfindung schlägt eine Sensoranordnung vor, bei der sichergestellt ist, dass
der Lichtsensor tatsächlich nicht von der LED und nicht etwa eine Kombination beispielsweise
des Lichts von der LED mit Umgebungslicht erfasst.
[0028] Dabei kann das Ausführungsbeispiel von Figur 5 und 6 auch dahingehend abgewandelt
werden, dass der Lichtsensor 1 nicht in einem Raum hinter dem Träger 17 angeordnet
ist, sondern vielmehr in dem Träger 17 eine Vertiefung vorgesehen ist, dass er auch
somit Licht von der LED 2 erfassen kann, ohne dass die Ausnehmungen 30 notwendig sind.
[0029] Es ist darauf hinzuweisen, dass unter dem Begriff 'Lichtsensor' im Rahmen der vorliegenden
Beschreibung und auch in den Ansprüchen stets eine oder mehrere Lichtsensoren zu verstehen
sind, die jeweils beispielsweise eine oder mehrere Fotodioden aufweisen können.
Bezugszeichenliste:
[0030]
- 1
- Lichtsensor
- 2
- LEDs
- 3
- Leuchtengehäuse
- 4
- Transparente Scheibe, bspw. Streuscheibe
- 5
- Abgedunkelter Bereich der Lichtaustrittsfläche
- 6
- Reflektiertes Licht
- 7
- Hauptlichtkegel
- 8
- LED-Träger
- 9
- Umgebungslicht
- 10
- Durchgehende Streuscheibe
- 11
- Abgeglichene ("matched") LEDs
- 12
- LED-Leuchte
- 13
- Versorgungskabel
- 14
- Separate Sensor- und ggf. Treiber-/Konvertereinheit
- 15
- Treiber-/Konverterschaltung
- 16
- Abgeglichene LEDs
- 17
- Hauptplatine
- 18
- Hilfsträger
- 19
- Ausnehmungen
- 20
- Sekundärlicht
- 21
- OLED
- 22
- Rückführsignal vom Lichtsensor
- 23
- Steuereinheit
- 24
- Sollwertvorgabe DIMM
- 25
- Lichtsensor-Reflektor
- 26
- Rückseite des abgedunkelten Bereichs 5
- 27
- Rückseite des Trägers 8
- 28
- Temperatursensor
- 29
- Erste Lichtaustrittfläche
- 30
- Weitere Lichtaustrittsfläche
1. LED-Anordnung, aufweisend:
- wenigstens eine auf einem nicht transparenten Träger, insbesondere einer Platine,
angeordnete LED (2), vorzugsweise mehrere LEDs wenigstens zweier unterschiedlicher
Farben,
- eine die wenigstens eine LED (2) aufnehmendes Gehäuse (3) mit einer Lichtaustrittsfläche
(10), und
- wenigstens einen Lichtsensor (1), und
- eine mit der wenigstens einen LED (2) und dem Lichtsensor (1) funktionell verbundene
Steuereinheit zum Ansteuern der wenigstens einen LED (2),
wobei der Lichtsensor (1) außerhalb des durch die Lichtaustrittsfläche (10) und den
Träger definierten Raums angeordnet ist und wobei der Träger ausgestaltet ist, das
Erfassen des Lichts aus der Lichtaustrittsfläche (10) und des Umgebungslichts durch
den Lichtsensor (1) zu verhindern,
wobei die wenigstens eine LED (2) auf dem Träger angeordnet ist und der Lichtsensor
(1) hinter die durch den Träger gebildete Ebene zurückversetzt ist,
und
wobei die wenigstens eine LED (2) neben der der Lichtaustrittsfläche (10) zugewandten
LED-Austrittsfläche (29) eine weitere Austrittsfläche (30) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass
wobei in dem Träger eine oder mehrere Ausnehmungen (19) vorgesehen sind, durch die
das Licht von der weiteren Austrittsfläche (30) der wenigstens einen LED (2) in den
Bereich hinter den Träger gelangt, in dem der Sensor (1) angeordnet ist, und
die Rückseite der wenigstens einen LED (2) eine oder mehrere Ausnehmungen (19) überlappt.
2. LED-Anordnung nach Anspruch 1,
wobei die weitere Austrittsfläche (30) räumlich getrennt zu einer Lichtaustrittsfläche
der wenigstens einen LED (2) ist, an der der Hauptlichtkegel austritt.
3. LED-Anordnung nach Anspruch 1 oder 2,
bei der Licht von einer LED (2), insbesondere einer OLED, durch mehrere Ausnehmungen
(19) auf die Rückseite des Trägers gelangt.
4. LED-Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei Abschattungsmittel vorgesehen
sind, die verhindern, dass auf den Lichtsensor (1) von außerhalb des Gehäuses (3)
durch die Lichtaustrittsfläche (10) einfallendes Umgebungslicht oder von außerhalb
des den Sensor (1) aufnehmenden Bereichs Umgebungslicht fällt.
5. LED-Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
aufweisend mehrere LEDs (2) unterschiedlicher Farbe, vorzugweise wenigstens eine in
dem grüne, roten bzw. blauen Spektrum.
6. LED-Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
aufweisend eine Streuscheibe.
7. LED-Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
aufweisend wenigstens eine Farbkonversionstoff-konvertierte weiße LED.
8. LED-Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
wobei der Lichtsensor (1) eine oder mehrere Photodioden aufweist, die vorzugsweise
farbspezifisch ausgebildet sind.
9. Beleuchtungsanlage aufweisend eine LED-Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
1. An LED arrangement having:
- at least one LED (2) arranged on a non-transparent support, in particular, a circuit
board, preferably a plurality of LEDs of at least two different colors,
- a housing for accommodating the at least one LED (2), having a light exit surface
(10), and
- at least one light sensor (1), and
- a control unit that is functionally connected to the at least one LED (2) and the
light sensor (1) for controlling the at least one LED (2), wherein the light sensor
(1) is arranged outside of the area defined by the light exit surface (10) and the
support and wherein the support is designed to prevent the sensing of the light from
the light exit surface (10) and the ambient light by the light sensor (1),
wherein the at least one LED (2) is arranged on the support and the light sensor (1)
is set back behind the plane formed by the support,
and
wherein the at least one LED (2) has a further exit surface (30) in addition to the
LED exit surface (29) facing the light exit surface (10),
characterized in that
wherein in the support one or a plurality of recesses (19) are provided, through which
the light from the further exit surface (30) of the at least one LED (2) passes into
the area behind the support, in which the sensor (1) is arranged, and the back side
of the at least one LED (2) overlaps one or a plurality of recesses (19).
2. An LED arrangement according to Claim 1,
wherein the further exit surface (30) is spatially separated from a light exit surface
of the at least one LED (2), at which the main light cone exits.
3. An LED arrangement according to Claim 1 or 2,
in which light from an LED (2), in particular an OLED, passes through a plurality
of recesses (19) on the back side of the support.
4. An LED arrangement according to any one of the preceding claims, wherein the shading
means are provided, which prevent incident ambient light from falling on the light
sensor (1) from the outside of the housing (3) through the light exit surface (10)
or ambient light from falling from the outside of the area accommodating the sensor
(1).
5. An LED arrangement according to any one of the preceding claims,
having a plurality of LEDs (2) of different colors, preferably at least one in the
green, red or blue spectrum.
6. An LED arrangement according to any one of the preceding claims,
having a diffusion disc.
7. An LED arrangement according to any one of the preceding claims,
having at least one color conversion material-converted white LED.
8. An LED arrangement according to any one of the preceding claims,
wherein the light sensor (1) has one or a plurality of photodiodes, which are designed
preferably to be color-specific.
9. A lighting system having an LED arrangement according to any one of the preceding
claims.
1. Dispositif à LED comprenant :
- au moins une LED (2) disposée sur un support non transparent, plus particulièrement
une platine, de préférence plusieurs LED d'au moins deux couleurs différentes,
- un boîtier (3) logeant d'au moins une LED (2), avec une surface de sortie de lumière
(10) et
- au moins un capteur de lumière (1) et
- une unité de commande reliée de manière fonctionnelle avec l'au moins une LED (2)
et le capteur de lumière (1), pour la commande de l'au moins une LED (2),
le capteur de lumière (1) étant disposé à l'extérieur de l'espace défini par la surface
de sortie de lumière (10) et le support, le support étant conçu pour empêcher la détection
de la lumière sortant de la surface de sortie de lumière (10) et de la lumière ambiante
par le capteur de lumière (1),
l'au moins une LED (2) étant disposée sur le support et le capteur de lumière (1)
étant décalé en retrait derrière le plan formé par le support et
l'au moins une LED (2) comprenant, à côté de la surface de sortie de LED (29) orientée
vers la surface de sortie de lumière (10), une autre surface de sortie (30),
caractérisé en ce que
dans le support, sont prévus un ou plusieurs évidements (19) à travers lesquels la
lumière arrive de l'autre surface de sortie (30) de l'au moins une LED (2) vers la
zone derrière le support, dans laquelle est disposé le capteur (1) et
l'arrière de l'au moins une LED (2) se superpose avec un ou plusieurs évidements (19).
2. Dispositif à LED selon la revendication 1,
l'autre surface de sortie (30) étant séparée physiquement d'une surface de sortie
de lumière de l'au moins une LED (2), au niveau de laquelle sort le cône de lumière
principal.
3. Dispositif à LED selon la revendication 1 ou 2,
dans lequel la lumière provenant d'une LED (2), plus particulièrement d'une OLED,
arrive à l'arrière du support à travers plusieurs évidements (19).
4. Dispositif à LED selon l'une des revendications précédentes, des moyens d'ombrage
étant prévus, qui empêchent que la lumière ambiante arrivant sur le capteur de lumière
(1) de l'extérieur du boîtier (3) à travers la surface de sortie de lumière (10) ou
que la lumière ambiante provenant de l'extérieur de la zone logeant le capteur (1)
tombe sur le capteur de lumière.
5. Dispositif à LED selon l'une des revendications précédentes, comprenant plusieurs
LED (2) de différentes couleurs, de préférence au moins une dans le spectre vert,
rouge ou bleu.
6. Dispositif à LED selon l'une des revendications précédentes, comprenant un diffuseur.
7. Dispositif à LED selon l'une des revendications précédentes, comprenant au moins une
LED blanche convertie en substance de conversion de couleur.
8. Dispositif à LED selon l'une des revendications précédentes, le capteur de lumière
(1) comprenant une ou plusieurs photodiodes, qui sont conçues de préférence de manière
spécifique aux couleurs.
9. Installation d'éclairage comprenant un dispositif à LED selon l'une des revendications
précédentes.