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(11) |
EP 2 361 872 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.03.2013 Patentblatt 2013/11 |
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Anmeldetag: 22.02.2011 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Nachrüstbare Tandemachse
Retrofit tandem axle
Essieu tandem pouvant être rééquipé
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
23.02.2010 DE 202010002680 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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31.08.2011 Patentblatt 2011/35 |
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Patentinhaber: Jungheinrich Aktiengesellschaft |
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22047 Hamburg (DE) |
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Erfinder: |
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- Schöttke, Carsten
85368, Moosburg (DE)
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| (74) |
Vertreter: Tiesmeyer, Johannes et al |
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Weickmann & Weickmann
Patentanwälte
Postfach 86 08 20 81635 München 81635 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 1 369 375 US-A- 6 138 796
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WO-A1-87/05889
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Flurförderzeug, insbesondere Kommissionierstapler,
umfassend einen Rahmen und erste Radkästen mit Radhalterungen an dem Rahmen, an denen
wenigstens zwei auf einer gemeinsamen Drehachse angeordnete serienmäßig installierte
erste Laufräder zur Abstützung des Flurförderzeugs am Boden drehbar gelagert sind.
[0002] Bei den hier betrachteten Flurförderzeugen handelt es sich vorzugsweise um Staplerfahrzeuge,
insbesondere, aber nicht ausschließlich Kommissionierstapler oder Schmalgangstapler.
Derartige Staplerfahrzeuge werden für unterschiedliche Lasthubanforderungen produziert
und genutzt. Für die Handhabung schwererer Lasten auf den Lastaufnahmemitteln sind
Staplerfahrzeuge mit sog. Tandemachsen und daran vorgesehenen Doppellaufradpaaren
mit üblicherweise gleichartigen und gleich großen Laufrädern zur hubgerüstseitigen
Abstützung des Staplerfahrzeugs am Boden geeignet. Bei einer solchen Tandemachsanordnung
liegen zwei quer zur Fahrzeuglängsrichtung und parallel zueinander verlaufende Drehachsen
dicht beieinander, wobei auf jeder der Laufradachsen wenigstens ein jeweiliges Laufradpaar
mit seitlich voneinander beabstandeten Laufrädern drehbar gelagert ist. Als Drehachsen
sind diesbezüglich Achsen im mathematischen Sinne gemeint. Die Laufradpaare erlauben
eine gleichmäßigere hubgerüstseitige Abstützung des Staplers auf der Fahrbahn, was
insbesondere vorteilhaft ist, wenn mit dem Staplerfahrzeug schwerere Lasten zu bewegen
sind oder Lasten auf relativ große Hubhöhen angehoben werden müssen. Eine Tandemachsanordnung
bietet auch Vorteile, wenn das Staplerfahrzeug auf Fahrbahnen mit ungleichmäßiger
Fahrbahnoberfläche eingesetzt wird.
[0003] Im Folgenden wird ein konventionelles Flurförderzeug mit einer Lastachse zur hubgerüstseitigen
Abstützung auch als "Einachsflurförderzeug" oder "Einachsstapler" bezeichnet und ein
Flurförderzeug mit zwei Lastachsen in Tandemachsanordnung auch als "Tandemflurförderzeug"
oder "Tandemachsstapler" bezeichnet. Diesbezüglich ist aber nur die Abstützung des
Flurförderzeugs an dessen Lasttragseite, also der üblicherweise hubgerüstseitigen
Abstützung durch nicht lenkbare Vorderräder Gegenstand der vorliegenden Betrachtungen.
Die Abstützung des Flurförderzeugs, an dessen der Lasttragseite entfernten Seite erfolgt
häufig durch wenigstens ein lenkbares Hinterrad, das eine gesonderte Achse aufweist,
die in der vorliegenden Betrachtung nicht näher berücksichtigt wird.
[0004] Die
EP 1 369 375 A2 offenbart ein Flurförderzeug fürschmale Gänge, das zwei auskragende Stützarme aufweist,
die jeweils mit zwei Rädern ausgestattet sind. Die beiden Räder sind jeweils versetzt
zueinander, d. h. nebeneinander liegend und mit parallel zum Boden zueinander versetzten
Drehachsen angeordnet.
[0005] Die
WO87/05889 offenbart einen Hubwagen, bei dem an das Ende der Hubgabel im Vergleich mit den unter
der Hubgabel nicht lösbar befestigten, serienmäßigen Standardräder große Zusatzräder
optional und wiederabnehmbar angebracht werden können. Durch die größeren Räder am
Ende der Hubgabel werden die Rolleigenschaften des Hubwagens insbesondere bei Hindernissen
und schwer beladenem Hubwagen erheblich verbessert. Aufgrund der erhöhten Position
der Hubgabel durch die größeren Räder müssen diese beim Be- und Entladen des Hubwagens
mit einer Standardpalette abgenommen werden. Im normalen Fahrbetrieb sind bei angebrachten
Zusatzrädern am Ende der Hubgabel nur diese im Kontakt mit dem Boden.
[0006] Nachteilig an solchen Tandemachsstaplern im Vergleich mit Einachsstaplern ist der
größere Bauraum, der für die Unterbringung der Doppellaufradhalterungen erforderlich
ist. So kann es gewünscht sein, dass Flurförderzeugnutzer mit geringeren Lasthubanforderungen
dem rahmenseitig normalerweise kürzer bauenden Einachsflurförderzeug mit Einzelachse
zur hubgerüstseitigen Abstützung den Vorzug geben, während andere Nutzer ein Tandemachsflurförderzeug
bevorzugen, um ihren Lasthubanforderungen gerecht werden zu können. Aus diesem Grunde
bieten Flurförderzeughersteller oft zwei Baureihen von Staplerfahrzeugen an, die sich
abgesehen von der Achskonstruktion zur hubgerüstseitigen Abstützung nur wenig unterscheiden.
[0007] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Flurförderzeug der eingangs genannten
Art bereitzustellen, bei dem in einer Produktionslinie in einem abschließenden Montageschritt
je nach Bedarf von der Einachslösung auf die Tandemachslösung übergegangen werden
kann.
[0008] Zur Lösung dieser Aufgabe wird vorgeschlagen, ein Flurförderzeug der eingangs genannten
Art so auszugestalten, dass ein Paar optionale Radkästen mit Zusatzlaufradhalterungen
für Zusatzlaufräder vorgesehen ist, wobei an dem Rahmen oder/und den ersten Radkästen
erste Montageschnittstellen zum Anbau der optionalen Radkästen an den Rahmen bzw.
die ersten Radkästen vorgesehen sind, wobei die optionalen Radkästen zu den ersten
Montageschnittstellen passend komplementäre Montageschnittstellen aüfweisen, an denen
sie mit den ersten Montageschnittstellen lösbar verbindbar oder lösbar verbunden sind,
so dass sie mit den ersten Laufrädern eine Tandemachsanordnung bilden, in welcher
die ersten Laufräder und die Zusatzlaufräder das Flurförderzeug im normalen Fahrbetrieb
gemeinsam am Boden abstützen und die Zusatzlaufräder auf einer zur Drehachse der ersten
Laufräder parallelen und eng benachbarten gemeinsamen Drehachse liegen.
[0009] Bei der Herstellung des Flurförderzeugs nach Anspruch 1 kann dieses bis auf einen
abschließenden Montageschritt als Flurförderzeug mit nur einem auf einer Einzeldrehachse
angeordneten Laufradpaar zur hubgerüstseitigen Abstützung ausgebaut werden, wobei
das Flurförderzeug bereits mit Montageschnittstellen für den Anbau der Zusatzlaufradhalterungen
insoweit präpariert wird. Dieses Flurförderzeug könnte dann als ein solcher "Einachsenstapler"
von der Produktionsstrecke in den Versand überführt werden, um eine entsprechende
Bestellung für ein solches Flurförderzeug abzuwickeln. Die optionalen Radkästen können
für eine spätere Verwendung bereitgehalten werden. Soll jedoch das Flurförderzeug
als Tandemachsstapler die Produktionslinie verlassen, so sind lediglich die optionalen
Rastkästen mit ihren Zusatzlaufradhalterungen und ihren Zusatzlaufrädern in einem
abschließenden Arbeitsschritt sogleich anzumontieren.
[0010] Diese Option des einfachen Ausbaus eines mit einer normalen Einzelachse an der Lasttragseite
ausgestatteten Flurförderzeugs zu einem Tandemachsflurförderzeug verschafft dem Hersteller
eine größere Flexibilität im Vergleich mit der bisherigen Situation, in der zur Bereitstellung
von im Übrigen sehr ähnlich aufgebauten, jedoch in der lasttragseitigen Achskonstruktion
unterschiedlichen Flurförderzeugen zwei weitgehend getrennte Produktionslinien erforderlich
waren.
[0011] Vorzugsweise sind die ersten Laufräder und die Zusatzlaufräder gleich dimensioniert.
Sie können insbesondere im Wesentlichen identisch ausgebildet sein.
[0012] Die Erfindung bietet jedoch auch den Nutzern von Flurförderzeugen nach der Erfindung
eine größere Flexibilität, insbesondere wenn die Lasttraganforderungen wechseln. So
ist es für den Besitzer eines für den Ausbau zum Tandemachsflurförderzeug vorbereiteten
Einachsflurförderzeug leicht möglich, die optionalen Radkästen mit den Zusatzlaufradhalterungen
an das vorhandene Flurförderzeug anzumontieren und es somit für größere Lasttragkapazitäten
auszurüsten. Die mechanischen Montageschnittstellen an dem Flurförderzeug sind derart
gestaltet, dass bei der bestimmungsgemäßen Montageanordnung der optionalen Radkästen
an dem Rahmen bzw. an den ersten Radkästen die Zusatzlaufräder auf einer gemeinsamen
Drehachse in einer Tandemachsanordnung mit den ersten Laufrädern angeordnet sind.
Die Montageschnittstellen umfassen üblicherweise speziell geformte Anbauflächen und
vorbereitete Schraublöcher oder/und Schraubbolzen.
[0013] Durch das Nachrüsten eines Flurförderzeugs mit Zusatzlaufrädern wird es somit möglich,
das Flurförderzeug auch für schwere Lasten einzusetzen. Es ist dabei unwesentlich,
ob die ersten Radkästen und die Radhalterungen der ersten Laufräder integrierter Bestandteil
des Rahmens des Flurförderzeugs sind oder ob sie als Anbaukomponenten an dem Rahmen
angebracht sind.
[0014] Andererseits kann der Besitzer eines nach Anspruch 1 zu einem Tandemachsstapler montierten
Flurförderzeugs dieses bei Bedarf zu einem Einachsstapler zurückbauen, etwa wenn sich
die Lasthebeanforderungen geändert, also insbesondere verringert haben und von dem
Vorteil des geringeren Bauraumbedarfs des Einachsstaplers Gebrauch gemacht werden
soll.
[0015] Um eine Montage der optionalen Radkästen mit den Zusatzlaufradhalterungen am Rahmen
des Flurförderzeugs bzw. an den ersten Radkästen zu erleichtern, wird vorgeschlagen,
dass der Rahmen oder/und die ersten Radkästen vorbereitete Montageschnittstellen für
die optionalen Radkästen aufweisen und dass die optionalen Radkästen Komplementärmontageschnittstellen
aufweisen, die mit diesen Montageschnittstellen verbunden bzw. verbindbar sind.
[0016] Bevorzugt weisen die Montageschnittstellen jeweils wenigstens eine Montagefläche,
insbesondere zwei Montageflächen auf, und die Komplementärmontageschnittstellen weisen
jeweils wenigstens eine Gegenanlagefläche, insbesondere zwei Gegenanlageflächen, die
an den Montageflächen flächig anliegen, auf. Durch das flächige Anliegen der jeweiligen
Montageflächen und Gegenanlageflächen aneinander wird in der Montageanordnung ein
Spiel zwischen den Radhalterungen und den zugehörigen Zusatzlaufradhalterungen vermieden
und dadurch eine stabile Tandemachsanordnung bereitgestellt.
[0017] Es ist weiterhin bevorzugt, dass die optionalen Radkästen an dem Rahmen oder/und
den ersten Radkästen mittels Befestigungsschrauben angeschraubt sind. Dabei sind die
Befestigungsschrauben durch zueinander fluchtende Schraublöcher in den Montageflächen
und den Gegenanlageflächen hindurchgeführt. Die Montageschnittstellen und die Komplementärmontageschnittstellen
sind demgemäß bevorzugt mit aneinander angepassten Schraublochbildern ausgestattet.
[0018] Des Weiteren können die Montageschnittstellen und die Komplementärmontageschnittstellen
einander komplementäre Komponenten aufweisen, z. B. einen Steckstift oder ein Einsteckloch,
die gemeinsam eine Steckstift/Einsteckloch-Verbindung bilden. Der Steckstift kann
gemäß einer Ausführungsform einen Schraubbolzenabschnitt mit einem Gewinde zum Aufschrauben
einer Kontermutter aufweisen.
[0019] Vorzugsweise sind die optionalen Radkästen aus insbesondere vertikalen Seitenwänden
gebildete Rahmenelemente mit einem darin aufgenommenem Zusatzlaufrad, wobei wenigstens
eine Seitenwand des optionalen Radkastens eine betreffende Gegenanlagefläche aufweist.
Eine derartige Zusatzlaufradhalterung kann beispielsweise aus einem Metallband, also
einem länglichen Blechstreifen angefertigt werden, das in aufeinander folgende Abschnitte
um etwa 90° gebogen wird, um somit den abgeschlossenen rahmenartigen Radkasten zu
bilden. Dabei weist wenigstens eine der Seitenwände des optionalen Radkastens eine
betreffende Gegenanlagefläche auf, die mit der Montagefläche des Rahmens oder/und
des ersten Radkastens in Verbindung gebracht werden kann.
[0020] Um eine starke und stabile Befestigung der Zusatzlaufradhalterungen an dem Rahmen
oder/und an den Radhalterungen zu ermöglichen, wird vorgeschlagen, dass die optionalen
Radkästen jeweils einen aus insbesondere vertikalen Seitenwänden gebildeten rahmenartigen
Aufbau mit einem darin aufgenommenem Zusatzlaufrad aufweisen, wobei wenigstens eine
der Seitenwände zu einem Befestigungsflansch verlängert ist, der als Gegenanlagefläche
an einer Montagefläche des Rahmens oder/und des betreffenden ersten Radkastens anliegt.
Damit wird die Anzahl oder/und Größe der Anlageflächen zwischen den optionalen Radkästen
und den ersten Radkästen bzw. dem Rahmen vergrößert und somit eine robustere Befestigung
der Zusatzlaufradhalterungen an dem Rahmen oder/ und an den Radhalterungen erreicht.
[0021] Bevorzugt weist das Flurförderzeug in der Tandemachsanordnung an beiden Seiten jeweils
ein Laufrad und ein Zusatzlaufrad hintereinander auf, die in einer gemeinsamen, zu
den Drehachsen orthogonalen Ebene liegen.
[0022] Es sei darauf hingewiesen, dass auch mehr als ein Laufradpaar bzw. Zusatzlaufpradpaar
auf jeder Drehachse vorgesehen sein kann. Ferner ist es auch möglich, jeden optionalen
Radkasten mit einer Zusatzlaufradhalterung mit mehreren Zusatzlaufrädern hintereinander
auszugestalten.
[0023] In einer alternativen Ausführungsform liegen in der Tandemachsanordnung des Flurförderzeugs
jeweils ein Laufrad und ein benachbartes Zusatzlaufrad hintereinander in seitlich
versetzten, zu den Drehachsen orthogonalen Ebenen.
[0024] Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden im Folgenden anhand der in
der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Gleiche bzw. funktional
gleiche Teile sind mit gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet.
- Fig. 1
- ist eine perspektivische Darstellung eines Flurförderzeugs mit einer Tandemachsanordnung
mit Blickrichtung von schräg oben.
- Fig. 2
- ist eine vergrößerte, perspektivische Teilansicht des linken Teils der Tandemachsanordnung
des Flurförderzeugs aus Fig. 1 mit Blick von innenseitig vorn.
- Fig. 3
- ist eine schematische Teilansicht eines Flurförderzeugs mit vorbereiteten Montageschnittstellen.
- Fig. 4
- ist eine perspektivische Teilansicht des Rahmens und der Radhalterungen des Flurförderzeugs
aus Fig. 3.
- Fig. 5
- ist eine Seitenansicht einer Zusatzlaufradhalterung mit eingebautem Zusatzlaufrad.
- Fig. 6
- ist eine perspektivische Darstellung der Zusatzlaufradhalterung aus Fig. 5.
[0025] In Fig. 1 ist ein Flurförderzeug in Form eines Kommissionierstaplers 10 dargestellt,
der in seinem hinteren Bereich ein zentrales lenkbares Antriebsrad 6 umfasst. Unterhalb
und seitlich einer Fahrerkabine 8 weist das Flurförderzeug nicht angetriebene erste
Laufräder 16 und Zusatzlaufräder 22 auf, von denen in der Fig. 1 jeweils nur ein Laufrad
und ein Zusatzlaufrad dargestellt sind. Die Laufräder 6 und die Zusatzlaufräder 22
sind jeweils auf Drehachsen angeordnet, die zueinander parallel und benachbart sind
und eine Tandemachsanordnung bilden, in welcher die ersten Laufräder 16 und die Zusatzlaufräder
das Flurförderzeug im vorderen Bereich gemeinsam am Boden abstützen. In Fig. 2 wird
die in Fahrtrichtung links liegende Seite der Tandemachsanordnung gezeigt. Die ersten
Laufräder 16 sind an Radhalterungen 14, die von ersten Radkästen 23 gebildet und die
an dem Rahmen 12 des Flurförderzeugs 10 angebracht oder darin integriert sind, drehbar
gelagert. Die Zusatzlaufräder 22 sind jeweils an Zusatzlaufradhalterungen 20 drehbar
gelagert, wobei die Zusatzlaufradhalterungen 20 an den Radhalterungen 14 des Flurförderzeugs
10 montiert sind. Diese Zusatzlaufradhalterungen 20 sind durch optionale Radkästen
26 realisiert. Das Flurförderzeug aus Fig. 1 weist in der Tandemachsanordnung an beiden
Seiten jeweils ein Laufrad 16 und ein Zusatzlaufrad 22 hintereinander auf, die in
einer gemeinsamen, zu den jeweiligen Drehachsen orthogonalen Ebene liegen. In einer
alternativen Ausführungsform können in der Tandemachsanordnung an beiden Seiten jeweils
ein Laufrad und ein benachbartes Zusatzlaufrad hintereinander in seitlich versetzten,
zu den Drehachsen orthogonalen Ebenen liegen. Eine derartige Anordnung, bei der die
Zusatzlaufräder bezüglich der Laufräder seitlich versetzt liegen, erhöht die seitliche
Stabilität des Flurförderzeugs. Die Laufräder 16 und 22 sind vorzugsweise baugleich.
[0026] Ein Flurförderzeug wie in Fig. 1 dargestellt kann beispielsweise durch Anbau der
Zusatzlaufradhalterungen 20 an dem einachsigen Flurförderzeug 10 aus Fig. 3 hergestellt
werden. Ein Ausschnitt der durch den Anbau der Zusatzlaufradhalterungen 20 an den
Radhalterungen 14 resultierenden Tandemachsanordnung wird in Fig. 2 vergrößert dargestellt.
[0027] Das Flurförderzeug aus Fig. 3 weist an den Radhalterungen 14 und ggf. am Rahmen mechanische
Montageschnittstellen 30 auf. An diesen Montageschnittstellen 30 können die Zusatzlaufradhalterungen
20 angebracht werden, um das Flurförderzeug aus Fig. 3 mit einer Tandemachsanordnung
gemäß Fig. 1 nachzurüsten. Bei dem Flurförderzeug 10 aus Fig. 3 sind die Montageschnittstellen
30 an den Radhalterungen 14 angebracht.
[0028] Gemäß Fig. 4 weisen die Montageschnittstellen 30 zwei Montageflächen 32 auf, an welchen
die Zusatzlaufradhalterungen 20 befestigt werden können. Die Montageflächen 32 weisen
Schraublöcher 36 oder/und Einstecklöcher 46 auf, die dazu dienen, die Zusatzlaufradhalterungen
20 mittels Schrauben oder/und Steckstiften an den Radhalterungen 14 zu befestigen.
Dadurch kann ein Flurförderzeug, das bereits derartige mechanische Montageschnittstellen
aufweist, auf einfache Weise mit Zusatzlaufradhalterungen und Zusatzlaufrädern nachgerüstet
werden.
[0029] Fig. 5 zeigt eine erfindungsgemäße Zusatzlaufradhalterung 20 mit eingebautem Zusatzlaufrad
22 in Seitenansicht. Eine perspektivische Ansicht der Zusatzlaufradhalterung 20 aus
Fig. 5 ist in Fig. 6 dargestellt. Die Zusatzlaufradhalterung 20 weist einen das Rad
22 rahmenartig umgebenden Abschnitt 25 auf, der aus vertikalen Seitenwänden 24 gebildet
ist. Das Zusatzlaufrad 22 befindet sich innerhalb des Radkastens 26. Zwei der Seitenwände
24 sind über den Abschnitt 25 hinaus verlängert und bilden jeweils einen Befestigungsflansch
28, 29. Der Befestigungsflansch 29 sowie der Befestigungsflansch 28 zusammen mit der
Außenseite der Wand 24 des Radkastens 26 bilden Gegenanlageflächen 42, die als Komplementärmontageschnittstellen
40 mit den Montageschnittstellen 30 der Radhalterung 14 aus Fig. 4 in Eingriff stehen.
Mit 44 wird ein Steckstift bezeichnet, der bei der Montage der Zusatzlaufradhalterungen
20 an der Radhalterung 14 aus Fig. 4 in das Einsteckloch 46 eingeführt wird, um eine
Steckstift/Einsteckloch-Verbindung zwischen der Radhalterung 14 und der Zusatzlaufradhalterung
20 herzustellen. Gemäß der Ausführungsform aus Fig. 6 weist der Steckstift 44 einen
Schraubenbolzenabschnitt 47 mit einem Gewinde zum Aufschrauben einer Kontermutter
48 auf. Mit 38 werden Schraublöcher gekennzeichnet für die Aufnahme von Schrauben
zur Befestigung der Zusatzlaufradhalterung 20 an dem Flurförderzeug 10. Wenn die Zusatzlaufradhalterungen
20 an den jeweiligen Radhalterungen 14 angebracht werden, liegen die Schraublöcher
38 mit den Schraublöchern 36 in den Montageflächen 32 der Radhalterungen 14 zueinander
fluchtend, so dass die Befestigungsschrauben 34 hindurchgeführt werden können.
[0030] Bei den oben beschriebenen Ausführungsformen sind die Zusatzlaufradhalterungen 20
zwei getrennte Teile, die jeweils an dem vorderen linken und vorderen rechten Teil
des Rahmens bzw. der linken und rechten Radhalterungen des Flurförderzeugs angebracht
werden. Es ist allerdings auch denkbar, die Zusatzlaufradhalterungen durch ein Verbindungselement
zu einem einteiligen Anbauelement zusammenzufassen.
1. Flurförderzeug (10), insbesondere Kommissionierstapler, umfassend
- einen Rahmen (12) und
- erste Radkästen (23) mit Radhalterungen (14) an dem Rahmen (12), an denen wenigstens
zwei auf einer gemeinsamen Drehachse angeordnete serienmäßig installierte erste Laufräder
(16) zur Abstützung des Flurförderzeugs (10) am Boden drehbar gelagert sind,
dadurch gekennzeichnet, dass ein Paar optionale Radkästen (26) mit Zusatzlaufradhalterungen (20) für Zusatzlaufräder
(22) vorgesehen ist, wobei an dem Rahmen (12) oder/und den ersten Radkästen (23) erste
Montageschnittstellen (30) zum Anbau der optionalen Radkästen (26) vorgesehen sind,
wobei die optionalen Radkästen (26) zu den ersten Montageschnittstellen (30) passend
komplementäre Montageschnittstellen (40) aufweisen, an denen sie mit den ersten Montageschnittstellen
(30) lösbar verbindbar oder lösbar verbunden sind, so dass sie mit den ersten Laufrädern
(16) eine Tandemachsanordnung bilden, in welcher die ersten Laufräder (16) und die
Zusatzlaufräder (22) das Flurförderzeug im normalen Fahrbetrieb gemeinsam am Boden
abstützen und die Zusatzlaufräder (22) auf einer zur Drehachse der ersten Laufräder
(16) parallelen und eng benachbarten gemeinsamen Drehachse liegen.
2. Flurförderzeug (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Laufräder (16) und die Zusatzlaufräder (22) im Wesentlichen gleich dimensioniert
sind.
3. Flurförderzeug (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Montageschnittstellen (30) jeweils wenigstens eine Montagefläche (32),
insbesondere zwei Montageflächen (32, 32), aufweisen, und dass die komplementären
Montageschnittstellen (40) jeweils wenigstens eine Gegenanlagefläche (42), insbesondere
zwei Gegenanlageflächen (42, 42) aufweisen, die an den ersten Montageflächen (32,
32) flächig anliegen, wenn die optionalen Radkästen (26) bestimmungsgemäß an dem Flurförderzeug
angebaut sind.
4. Flurförderzeug (10) nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die optionalen Radkästen (26) an dem Rahmen (12) oder/und den ersten Radkästen (23)
mittels Befestigungsschrauben (34) anschraubbar oder angeschraubt sind.
5. Flurförderzeug (10) nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Montageflächen (32) und die Gegenanlageflächen (42) aneinander angepasste Schraublochbilder
mit zueinander fluchtenden Schraublöchern (36) für die Aufnahme der gemeinsamen Befestigungsschrauben
(34) aufweisen.
6. Flurförderzeug (10) nach Anspruch 2 oder einem darauf rückbezogenen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Montageschnittstellen (30) und die Komplementärmontageschnittstellen (40)
einander komplementäre Komponenten, nämlich einen Steckstift (44) oder ein Einsteckloch
(46) einer Steckstift/Einsteckloch-Verbindung aufweisen.
7. Flurförderzeug (10) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Steckstifte (44) und die Einstecklöcher (46) quer zur Fahrzeuglängsrichtung orientiert
sind.
8. Flurförderzeug (10) nach Anspruch 3 oder nach einem der darauf rückbezogenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die optionalen Radkästen (26) aus insbesondere vertikalen Seitenwänden (24) gebildete
Rahmenelemente sind, wobei wenigstens eine der Seitenwände (24) eines jeweiligen optionalen
Radkastens (26) eine betreffende Gegenanlagefläche (42) aufweist.
9. Flurförderzeug (10) nach Anspruch 3 oder nach einem der darauf rückbezogenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die optionalen Radkästen (26) aus insbesondere vertikalen Seitenwänden (24) gebildete
Rahmenelemente aufweisen, wobei wenigstens eine der Seitenwände (24) zu einem Befestigungsflansch
(28, 29) verlängert ist, der als Gegenanlagefläche (42) an einer Montagefläche (32)
des Rahmens (12) oder/und des ersten Radkastens (14) anliegt, wenn die optionalen
Radkästen (26) bestimmungsgemäß an dem Flurförderzeug angebaut sind.
10. Flurförderzeug nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Rahmenelemente der optionalen Radkästen aus umgeformten Blechteilen gebildet
sind.
11. Flurförderzeug (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Tandemachsanordnung jeweils ein Laufrad (16) und ein Zusatzlaufrad (22) hintereinander
in einer gemeinsamen, zu den Drehachsen orthogonalen Ebene liegen.
12. Flurförderzeug (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass in der Tandemachsanordnung jeweils ein Laufrad (16) und ein benachbartes Zusatzlaufrad
(22) hintereinander in seitlich versetzten, zu den Drehachsen orthogonalen Ebenen
liegen.
1. Forklift truck (10), in particular a picking stacker, comprising
- a frame (12) and
- first wheel casings (23) with wheel holders (14) on the frame (12) on which at least
two first running wheels (16) installed in series on a common axis of rotation for
supporting the forklift truck (10) on the ground are mounted rotatably,
characterised in that a pair of optional wheel casings (26) is provided with additional running wheel holders
(20) for additional running wheels (22), wherein on the frame (12) and/or the first
wheel casings (23) first assembly interfaces (30) are provided for attaching the optional
wheel casings (26), wherein the optional wheel casings (26) comprise complementary
assembly interfaces (40) fitting with the first assembly interfaces (30), on which
they can be connected detachably or are connected detachably to the first assembly
interfaces (30), so that they form a tandem axle arrangement with the first running
wheels (16) in which tandem axle arrangement the first running wheels (16) and the
additional running wheels (22) together support the forklift truck in normal driving
operation and the additional running wheels (22) sit on an common axis of rotation
which is parallel to the axis of rotation of the first running wheels (16) and is
closely adjacent.
2. Forklift truck (10) according to claim 1, characterised in that the first running wheels (16) and the additional running wheels (22) have essentially
the same dimensions.
3. Forklift truck (10) according to claim 1 or 2, characterised in that the first assembly interfaces (30) each comprise at least one assembly surface (32),
in particular two assembly surfaces (32, 32) and in that the complementary assembly interfaces (40) each comprise at least one counter bearing
surface (42), in particular two counter bearing surfaces (42, 42), which bear flat
against the first assembly surfaces (32, 32) when the optional wheel casings (26)
are attached correctly onto the forklift truck.
4. Forklift truck (10) according to claim 1, 2 or 3, characterised in that the optional wheel casings (26) can be screwed or are screwed onto the frame (12)
and/or the first wheel casings (23) by means of fastening screws (34).
5. Forklift truck (10) according to claim 3and 4, characterised in that the assembly surfaces (32) and the counter bearing surfaces (42) have screw hole
patterns adjusted to one another with aligning screw holes (36) for mounting the common
fastening screws (34).
6. Forklift truck (10) according to claim 2 or a claim dependent thereon, characterised in that the first assembly interfaces (30) and the complementary assembly interfaces (40)
comprise complementary components, namely a plug-in pin (44) or an insertion hole
(46) of a plug-in pin/insertion hole connection.
7. Forklift truck (10) according to claim 6, characterised in that the plug-in pins (44) and the insertion holes (46) are oriented perpendicular to
the longitudinal direction of the vehicle.
8. Forklift truck (10) according to claim 3 or according to any one of the claims dependent
thereon, characterised in that the optional wheel casings (26) are frame elements formed in particular by vertical
side walls (24), wherein at least one of the side walls (24) of a respective optional
wheel casing (26) has a relative counter bearing surface (42).
9. Forklift truck (10) according to claim 3 or according to any one of the claims dependent
thereon, characterised in that the optional wheel casings (26) comprise frame elements formed in particular of vertical
side walls (24), wherein at least one of the side walls (24) is extended into a fastening
flange (28, 29) which bears as a counter bearing surface (42) against an assembly
surface (32) of the frame (12) and/or the first wheel casing (14), when the optional
wheel casings (26) are attached correctly to the forklift truck.
10. Forklift truck according to any one of claims 8 or 9, characterised in that the frame elements of the optional wheel casings are formed from shaped sheet metal
parts.
11. Forklift truck (10) according to any one of the preceding claims, characterised in that in the tandem axle arrangement a running wheel (16) and an additional running wheel
(22) sit behind one another in a common plane orthogonal to the axes of rotation.
12. Forklift truck (10) according to any one of the preceding claims 1 to 9, characterised in that in the tandem axle arrangement a running wheel (16) and an adjacent additional running
wheel (22) sit behind one another in laterally offset planes orthogonal to the axes
of rotation.
1. Chariot de manutention (10), en particulier chariot élévateur de préparation des commandes,
comprenant
- un châssis (12), et
- des premières arches de roue (23) avec des supports de roue (14) sur le châssis
(12), sur lesquels au moins deux premières roues de roulement (16) installées en série
et disposées sur un axe de rotation commun sont montées de façon rotative pour supporter
le chariot de manutention (10) sur le sol,
caractérisé en ce qu'il est prévu une paire d'arches de roue en option (26) avec des supports de roues
de roulement supplémentaires (20) pour des roues de roulement supplémentaires (22),
dans lequel il est prévu sur le châssis (12) et/ou sur les premières arches de roue
(23) des premières interfaces de montage (30) pour l'ajout des arches de roue en option
(26), dans lequel les arches de roue en option (26) présentent des interfaces de montage
complémentaires (40) s'adaptant aux premières interfaces de montage (30), dans lesquelles
elles sont ou peuvent être reliées de façon séparable aux premières interfaces de
montage (30), de telle manière qu'elles forment avec les premières roues de roulement
(16) un dispositif d'axes en tandem, dans lequel les premières roues de roulement
(16) et les roues de roulement supplémentaires (22) supportent ensemble le chariot
de manutention en circulation normale sur le sol et les roues de roulement supplémentaires
(22) se trouvent sur un axe de rotation commun parallèle à et très proche de l'axe
de rotation des premières roues de roulement (16).
2. Chariot de manutention (10) selon la revendication 1, caractérisé en ce que les premières roues de roulement (16) et les roues de roulement supplémentaires (22)
sont dimensionnées de façon sensiblement égale.
3. Chariot de manutention (10) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les premières interfaces de montage (30) présentent respectivement au moins une face
de montage (32), en particulier deux faces de montage (32, 32), et en ce que les interfaces de montage complémentaires (40) présentent respectivement au moins
une face d'appui opposée (42), en particulier deux faces d'appui opposées (42, 42),
qui s'appliquent à plat sur les premières faces de montage (32, 32), lorsque les arches
de roue en option (26) sont montées comme prévu sur le chariot de manutention.
4. Chariot de manutention (10) selon la revendication 1, 2 ou 3, caractérisé en ce que les arches de roue en option (26) peuvent être ou sont vissées sur le châssis (12)
et/ou sur les premières arches de roue (23) au moyen de vis de fixation (34).
5. Chariot de manutention (10) selon la revendication 3 et 4, caractérisé en ce que les faces de montage (32) et les faces d'appui opposées (42) présentent des motifs
de trous de vis adaptés les uns aux autres avec des trous de vis (36) alignés les
uns avec les autres pour recevoir les vis de fixation communes (34).
6. Chariot de manutention (10) selon la revendication 2 ou l'une quelconque des revendications
reliées à celle-ci, caractérisé en ce que les premières interfaces de montage (30) et les interfaces de montage complémentaires
(40) présentent des composants complémentaires les uns aux autres, à savoir une broche
d'enfichage (44) ou un trou d'enfichage (46) d'un assemblage à broche d'enfichage/trou
d'enfichage.
7. Chariot de manutention (10) selon la revendication 6, caractérisé en ce que les broches d'enfichage (44) et les trous d'enfichage (46) sont orientés transversalement
à la direction longitudinale du chariot.
8. Chariot de manutention (10) selon la revendication 3 ou l'une quelconque des revendications
reliées à celle-ci, caractérisé en ce que les arches de roue en option (26) sont des éléments de châssis formés par des parois
latérales (24) notamment verticales, dans lequel au moins une des parois latérales
(24) d'une arche de roue en option respective (26) présente une face d'appui opposée
correspondante (42).
9. Chariot de manutention (10) selon la revendication 3 ou l'une quelconque des revendications
reliées à celle-ci, caractérisé en ce que les arches de roue en option (26) présentent des éléments de châssis formés de parois
latérales (24) notamment verticales, dans lequel au moins une des parois latérales
(24) est prolongée en une bride de fixation (28, 29), qui s'applique en tant que face
d'appui opposée (42) sur une face de montage (32) du châssis (12) et/ou de la première
arche de roue (23), lorsque les arches de roue en option (26) sont montées comme prévu
sur le chariot de manutention.
10. Chariot de manutention (10) selon l'une quelconque des revendications 8 ou 9, caractérisé en ce que les éléments de châssis des arches de roue en option sont formés par des pièces de
tôle déformées.
11. Chariot de manutention (10) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'une roue de roulement (16) et une roue de roulement supplémentaire (22) se trouvent
chaque fois, dans le dispositif d'axes en tandem, l'une derrière l'autre dans un plan
commun orthogonal aux axes de rotation.
12. Chariot de manutention (10) selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce qu'une roue de roulement (16) et une roue de roulement supplémentaire voisine (22) se
trouvent chaque fois, dans le dispositif d'axes en tandem, l'une derrière l'autre
dans des plans décalés latéralement et orthogonaux aux axes de rotation.
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