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EP 2 362 041 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.07.2015 Patentblatt 2015/28 |
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Anmeldetag: 18.02.2011 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Minenschutzverriegelung zur Anordnung an Türen von militärischen Fahrzeugen
Mine safety lock for assembly on doors of military vehicles
Verrouillage de protection contre les mines pour l'agencement sur des portes de véhicules
militaires
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
19.02.2010 DE 102010008599
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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31.08.2011 Patentblatt 2011/35 |
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Patentinhaber: Krauss-Maffei Wegmann GmbH & Co. KG |
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80997 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Wottawah, Frank
80997 München (DE)
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Vertreter: Feder Walter Ebert |
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Patentanwälte
Achenbachstrasse 59 40237 Düsseldorf 40237 Düsseldorf (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 2 157 396 US-A- 3 181 903 US-B1- 6 363 830
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DE-A1-102006 011 611 US-A- 5 663 520
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Minenschutzverriegelung zur Anordnung an Türen von militärischen
Fahrzeugen mit den Merkmalen aus dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
[0002] Unter dem Begriff "Tür" im Sinne der Erfindung soll dabei jede mit einem beweglichen
Verschlusselement verschließbare Fahrzeugöffnung verstanden werden, wobei als Verschlusselemente
außer Türflügeln auch Klappen, Deckel und dergleichen dienen können.
[0003] Türen und Klappen militärischer Fahrzeuge verfügen oft neben einem Türschloss über
zusätzliche Zuhaltevorrichtungen. Diese sogenannten Minenschutzverriegelungen dienen
dazu, die Türen bei Unfällen oder Ansprengungen gegen Aufspringen und Abfallen zu
sichern.
[0004] Bekannte Minenschutzverriegelungen sind in der Weise ausgebildet, dass ein oder mehrere
Riegel berührend oder berührungslos hinter den Türausschnitt geschoben oder geschwenkt
werden. Ein Nachteil dieser Konstruktionen besteht darin, dass diese Riegel nur gegen
das Aufspringen der Tür wirken. In alle anderen Richtungen können keine Kräfte aufgenommen
werden.
[0005] Zusätzlich wirken die infolge einer Ansprengung auftretenden Kräfte bei diesen Verriegelungskonzepten
immer in Öffnungsrichtung der Riegel. So können Reibung und Relativbewegungen zwischen
Tür und Gehäuse dazu führen, dass in die Verriegelungsstellung verschwenkte Riegel
selbständig zurückgeschwenkt und geschobene Riegel zurückgedrängt werden. Weiterhin
können Durchbeulungen am Gehäuse und an der Tür ein "Hervorziehen" der Riegel hinter
dem Türausschnitt verursachen. Dies führt zum Ausfädeln der Riegel und zum vollständigen
Funktionsverlust.
[0006] Aufgrund von notwendigen Riegelüberdeckungen entstehen sehr große Hebelarme, was
dazu führt, dass solche Riegel oft bei Sprengstoffanschlägen verbogen werden und sich
dann schwer öffnen lassen. Die Durchbeulungen der Türen sind relativ hoch, da die
Riegel das Türblatt nicht nach innen festhalten.
[0007] In der
US 5,663,520 wird eine Türverriegelung beschrieben, welche zusätzlich zu den Riegeln Winkelprofile
an den seitlichen Kanten der Innenseite des Türblatts aufweist, wodurch die bei einer
Minenexplosion auf das Türblatt einwirkenden Kräfte besser in die Fahrzeugstruktur
eingeleitet werden.
[0008] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Minenschutzverriegelung mit den Merkmalen
aus dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 so auszugestalten, dass sie nicht nur gegen
das Aufspringen der Tür wirkt, sondern auch die in anderen Richtungen auftretenden
Kräfte aufnimmt und ein selbständiges Öffnen der Verriegelung aufgrund der bei einer
Ansprengung auftretenden Kräfte verhindert. Weiterhin sollte die Minenschutzverriegelung
den Durchbeulungen der Tür entgegenwirken.
[0009] Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß mit den Merkmalen aus dem kennzeichnenden
Teil des Patentanspruchs 1. Vorteilhafte Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Minenschutzverriegelung
sind in den abhängigen Ansprüchen beschrieben.
[0010] Wie weiter unten anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert, ermöglicht das
erfindungsgemäße Verriegelungskonzept die Aufnahme der Kräfte in allen sechs Raumrichtungen.
Weiterhin ist es möglich, die Verriegelungselemente so anzuordnen, dass Belastungskräfte
infolge Durchbeulung und Reibung nicht in Schließ- bzw. Öffnungsrichtung der Verriegelung
wirken.
[0011] Ein Grundgedanke der Erfindung besteht darin, die Verriegelung in zwei Schritten
zu vollziehen. Beim Schließen der Tür wirken zunächst das erste, fest mit dem Türflügel
verbundene Verriegelungselement und das zweite, fest mit dem Türrahmen verbundene
Verriegelungselement zusammen und anschließend werden das erste und zweite Verriegelungselement
durch ein drittes bewegliches Verriegelungselement gegeneinander verriegelt, so dass
nunmehr eine vollständige Verriegelung vorliegt.
[0012] Erfindungsgemäß greift in der geschlossenen Stellung der Tür das erste Verriegelungselement
in das zweite Verriegelungselement in einer die Schließrichtung enthaltenden Ebene
derart ein, dass das erste oder zweite Verriegelungselement in beiden Richtungen senkrecht
zur besagten Ebene blockiert ist.
[0013] Die Begriffe "verriegelt" und "blockiert" sind dabei so zu verstehen, dass ein konstruktionsbedingtes,
begrenztes Spiel zugelassen ist.
[0014] Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform verwendet das erfindungsgemäße
Verriegelungskonzept eine oder mehrere Laschen, die am Rahmen oder auch am Flügel
der Tür oder Klappe angeordnet sein können und mit einer Bohrung versehen sind. Als
mit den Laschen zusammenwirkende Gegenstücke dienen Verriegelungselemente, die mindestens
in einem Endbereich eine U-förmige Ausgestaltung aufweisen und beispielsweise gabelkopfähnlich
ausgebildet sind. Sie sind in den Schenkeln der U-förmigen Ausgestaltung ebenfalls
mit Bohrungen versehen. Die Anordnung ist so, dass beim Schließen der Tür sich die
Laschen und die Gegenstücke aufeinander zu bewegen und im geschlossenen Zustand die
Laschen zwischen die Schenkel des U, also beispielsweise in die Nut der Gabelkopfform
eingreifen. Dabei ist die Anordnung der Bohrungen derart, dass im geschlossenen Zustand
die Bohrungen der Laschen mit den Bohrungen der Gegenstücke fluchten, so dass zur
Verriegelung ein Verriegelungsbolzen durch die Bohrungen hindurchgeführt werden kann.
[0015] Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Minenschutzverriegetung sind
die Laschen am Rahmen der Tür oder der Klappe, also am Gehäuse des Fahrzeugs angeordnet,
während die mit der U-förmigen Ausgestaltungen versehenen Gegenstücke am Flügel der
Tür oder Klappe angeordnet sind. Es ist aber auch eine umgekehrte Anordnung möglich.
[0016] Vorzugsweise ist die Anordnung so, dass die Ebene, in der die Lasche zwischen die
Schenkel der U-förmigen Ausgestaltung eingeführt wird, in Bewegungsrichtung der Tür
am Ende der Schließbewegung verläuft. Diese Ebene kann im wesentlichen horizontal
verlaufen, und im diesem Falle werden die Verriegelungsbolzen im wesentlichen vertikal
in die Bohrungen der Verriegelungselemente eingeführt. Dies hat den großen Vorteil,
dass die Belastungskräfte infolge Durchbeulung und Reibung nicht in Schließ- bzw.
Öffnungsrichtung der Bolzen wirken. In vertikaler Richtung auftretende Kräfte werden
durch den Kontakt zwischen Lasche und Gegenstück aufgenommen. Aufgrund kleiner Hebelarme
und der zweischnittigen Halterung (Zweipunktelagerung) des Verriegelungsbolzens im
Gegenstück kann dieser relativ klein dimensioniert werden. Die Tür oder Klappe wird
an den Verriegelungsstellen in die Struktur des Fahrzeuggehäuses eingebunden.
[0017] Es hat sich weiterhin als vorteilhaft erwiesen, wenn der Durchmesser der Bohrung
in der Lasche bzw. den Laschen um einen vorgegebenen Betrag größer ist als der Durchmesser
der Bohrungen in den U-förmig ausgestalteten Gegenstücken. Dies hat zur Folge, dass
keine Reibung übertragen wird.
[0018] Die Bewegung der Verriegelungsbolzen in die Bohrungen hinein kann mittels einer einfach
aufgebauten Vorrichtung erfolgen, die eine Betätigungsvorrichtung aufweist, welche
am Griff zum Öffnen und Schließen der Tür oder Klappe angeordnet und mit den Betätigungsvorrichtungen
des normalen Schließmechanismus der Tür gekoppelt sein kann. Diese Vorrichtung kann
als einfacher Mechanismus mit Schwenkhebeln, an deren Ende jeweils die Bolzen angelenkt
sind, ausgebildet sein. Bei der Anordnung mehrerer Verriegelungsvorrichtungen an einer
Tür können diese Schwenkhebel über Koppelstangen miteinander gekoppelt sein. Wenn
die einzelnen Verriegelungsvorrichtungen unterschiedlich weite Verschiebungswege der
Verriegelungsbolzen aufweisen, kann durch unterschiedliche Ausgestaltung und Anlenkung
der Schwenkhebel eine Kraft / Weg-Übersetzung erzielt werden.
[0019] Die Bewegung der Verriegelungsbolzen und/oder des Koppelmechanismus kann grundsätzlich
auch fremdkraftbetätigt also beispielsweise durch Linearmotoren, Hydraulikzylinder
oder Pneumatikzylinder erfolgen.
[0020] Im Folgenden wird anhand der beigefügten Zeichnungen ein Ausführungsbeispiel für
eine Minenschutzverriegelung nach der Erfindung näher erläutert.
[0021] In den Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1
- in einer Teilansicht auf die Innenseite eine Fahrzeugtür mit einer Minenschutzverriegelung
in der Verriegelungsstellung;
- Fig. 2
- in einer Darstellung analog Fig. 1 die Minenschutzverriegelung in einer entriegelten
Stellung;
- Fig. 3
- in einer perspektivischen Ansicht die Fahrzeugtür mit den Verriegelungselementen ohne
die Vorrichtung zur Betätigung der Verriegelungsbolzen;
- Fig. 3A
- einen Ausschnitt Z aus Fig. 3 in vergrößerter Darstellung; und
- Fig. 4
- in perspektivischer Darstellung die Fahrzeugtür gemäß Fig. 1.
[0022] In den Zeichnungen ist der Bereich beispielsweise der Fahrertür eines militärischen
Fahrzeugs von Innen gesehen dargestellt. Der Flügel 1 der Tür ist in nicht eigens
dargestellter Weise an einem Rahmen 2 im Fahrzeuggehäuse angelenkt. An dem Rahmen
2 sind vertikal übereinander angeordnet drei als flache Laschen 3.1, 3.2 und 3.3 ausgebildete
Verriegelungselemente befestigt, die mit am Flügel 1 der Tür befestigten Verriegelungselementen
zusammenwirken, die als U-förmig ausgestaltete gabelkopfartige Gegenstücke 4.1, 4.2
und 4.3 ausgebildet sind. Die Laschen 3.1, 3.2 und 3.3 besitzen an ihrem freien Ende
jeweils eine in Fig. 3A genauer dargestellte Bohrung 3.11 die im wesentlichen vertikal
verläuft. Die Anordnung der Laschen 3.1 bis 3.3 und der Gegenstücke 4.1 bis 4.3 ist
derartig, dass, wie aus den Zeichnungen abzulesen, die Einführungsebene der Laschen
zwischen die Schenkel 4.11 und 4.12 der U-förmigen Ausgestaltung (Fig. 3A) im wesentlichen
horizontal, und zwar in Richtung der Schließbewegung des Flügels 1 verläuft, so dass
beim Schließen des Flügels 1 die Laschen 3.1 bis 3.3 in die Gegenstücke 4.1 bis 4.3
eintauchen, und zwar so, dass in der geschlossenen Stellung die Bohrungen 3.11 der
Laschen mit den Bohrungen 4.13 der Gegenstücke (Fig. 3A) fluchten.
[0023] Somit können in der geschlossenen Stellung der Tür Verriegelungsbolzen 5.1, 5.2 und
5.3 in die Bohrungen der Laschen und der Gegenstücke eingeführt werden, so dass eine
feste Verriegelung an dieser Stelle erzielt wird. Die Verriegelungsbolzen 5.1 bis
5.3 müssen nicht notwendig, wie in Fig. 3A dargestellt, einen kreisförmigen Querschnitt
besitzen. Es können auch Verriegelungselemente 5.1 bis 5.3 mit einem anderen Querschnitt
eingesetzt werden, wobei diese dann von im Querschnitt entsprechend angepassten Durchbrüchen
aufgenommen werden. Fig. 3A zeigt deutlich, dass die Bohrung 3.11 in der Lasche 3.1
einen etwas größeren Durchmesser besitzt als die Bohrungen 4.13 in den Schenkeln des
Gegenstücks 4.1. Dies hat zur Folge, dass an dieser Stelle keine Kräfte durch Reibung
übertragen werden.
[0024] Das Einführen und wieder Herausziehen der Verriegelungsbolzen 5.1 bis 5.3 erfolgt
mittels einer einfachen mechanischen Vorrichtung. Im Bereich der Gegenstücke 4.1,
4.2 und 4.3 sind am Flügel 1 der Tür Schwenkhebel 6.1, 6.2 und 6.3 angeordnet. An
den Enden dieser Schwenkhebel sind die Enden der Verriegelungsbolzen 5.1, 5.2 und
5.3 angelenkt. In Fig. 3 A ist für den Verriegelungsbolzen 5.1 die Befestigungsvorrichtung
5.11 zu erkennen, über die dieser Verriegelungsbolzen am Schwenkhebel 6.1 angelenkt
ist. Um alle Verriegelungsbolzen 5.1 bis 5.3 gleichzeitig betätigen zu können, ist
der in Türmitte angeordnete Schwenkhebel 6.1 über eine Koppelstange 7.1 mit dem im
unteren Bereich der Tür angeordneten Schwenkhebel 6.2 und über eine Koppelstange 7.2
mit dem im oberen Bereich der Tür angeordneten Schwenkhebel 6.3 verbunden. Weiterhin
ist der Schwenkhebel 6.1 mit einer Betätigungsvorrichtung 1.1 an der Innenseite der
Tür gekoppelt, die gleichzeitig in nicht dargestellter Weise der Türgriff für das
Öffnen und Schließen der Tür von Innen sein kann. Der Schwenkhebel 6.2 ist mit einer
Betätigungsvorrichtung 1.2 an der Außenseite der Tür gekoppelt. Auch diese Betätigungsvorrichtung
kann der zum Öffnen und Schließen der Tür dienende Türgriff sein. Die tiefere Anordnung
hat Vorteile bei hohen Fahrzeugen. Bei niedrigen Türen können die Türgriffe außen
und innen selbstverständlich auf der gleichen Welle angeordnet sein.
[0025] Die Schwenkhebel 6.1 und 6.2 sind als zweiarmige Hebel ausgebildet, während der Schwenkhebel
6.3 als einarmiger Hebel ausgebildet ist. Dies hat zur Folge, dass beim Verriegelungsbolzen
5.3 Verschiebungsrichtung umgekehrt verläuft, wie bei den Verriegelungsbolzen 5.1
und 5.2. Weiterhin kann durch die Ausgestaltung der Schwenkhebel bezüglich der Länge
des Hebelarms und der Anlenkung eine Kraft / Weg-Übersetzung erzielt werden, was vorteilhaft
sein kann, wenn infolge einer Schräge im oberen Bereich der Tür der Verriegelungsbolzen
5.3 einen längeren Verschiebungsweg benötigt.
[0026] Durch die Anordnung der Verriegelungselemente 3.1 bis 3.3, 4.1 bis 4.3 und 5.1 bis
5.3 ergeben sich drei über die Höher der Tür verteilte Verriegelungsstellen, die nicht
nur einem Aufspringen des Türflügels 1 entgegen wirken, sondern auch in anderen Richtungen
Kräfte aufnehmen können, war nachfolgend anhand der mittleren Verriegelungsstelle
noch einmal näher erläutert werden wird.
[0027] Das erste Verriegelungselement 4.1 ist von gabelförmiger Geometrie und an dem Flügel
1 der Tür festgelegt. Das zweite Verriegelungselement 3.1 ist von laschenförmiger
Geometrie und am Rahmen 2 der Tür derart angeordnet, dass dieses bis in die Öffnung
der Tür hinein reicht. Beim Schließen der Tür bewegt sich das erste Verriegelungselement
4.1 entlang einer im Wesentlichen horizontalen Schließebene und gelangt im letzten
Abschnitt der Schließbewegung mit dem zweiten Verriegelungselement 3.1 in Eingriff.
Dabei übergreift die gabelförmige Geometrie des ersten Verriegelungselements 4.1 den
in die Türöffnung hinein ragenden Abschnitt des zweiten Verriegelungselements 3.1.
[0028] Durch diesen Übergriff wird nicht nur ein Eindrücken des Flügels 1 in den Fahrzeuginnenraum
hinein blockiert, gleichzeitig erfolgt auch eine Verriegelung quer zur Schließebene
des ersten Verriegelungselements 4.1. Das erste und das zweite Verriegelungselement
4.1 bzw. 3.1 sind in der Schließstellung gegeneinander gegen vertikale Bewegungen
sowohl nach oben als auch nach unten blockiert.
[0029] Um auch Kräfte, die in Richtung des zweiten Verriegelungselements 3.1 wirken, auffangen
zu können, sind das erste Verriegelungselement 4.1 und das zweite Verriegelungselement
3.1 in zuvor beschriebener Weise über ein drittes Verriegelungselement 5.1 gegeneinander
verriegelt. Es können daher auch Kräfte, die in Richtung des zweiten, riegelförmigen
Verriegelungselements 3.1 wirken, aufgenommen werden. Das dritte Verriegelungselement
5.1 sperrt Relativbewegungen zwischen dem ersten Verriegelungselement 4.1 und dem
zweiten Verriegelungselement 3.1, auch in der Schließ- bzw. Öffnungsrichtung der beiden
Elemente. Es ergibt sich eine in allen Raumrichtungen wirksame Verriegelung.
1. Minenschutzverriegelung zur Anordnung an Türen von militärischen Fahrzeugen mit einem
ersten und einem zweiten Verriegelungselement zur Lagesicherung des Türflügels (1)
im Türrahmen (2) bei einer Mineneinwirkung, wobei das erste Verriegelungselement (4.1
- 4.3) fest mit dem Türflügel (1) und das zweite Verriegelungselement (3.1 - 3.3)
fest dem Türrahmen (2) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Verriegelungselement (4.1 - 4.3) mit dem zweiten Verriegelungselement (3.1
- 3.3) bei geschlossener Tür derart verriegelnd zusammenwirkt, dass beim Schließen
der Tür im letzten Abschnitt der Schließbewegung das erste Verriegelungselement (4.1
- 4.3) in das zweite Verriegelungselement (3.1 - 3.3) in einer die Schließrichtung
enthaltenden Ebene derart eingreift, dass das erste oder zweite Verriegelungselement
in beiden Richtungen senkrecht zur besagten Ebene blockiert ist, und dass das erste
und das zweite Verriegelungselement durch ein drittes bewegliches Verriegelungselement
(5.1 - 5.3) zusätzlich gegeneinander verriegelbar sind.
2. Minenschutzerriegelung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das dritte Verriegelungselement (5.1 - 5.3) eine Relativbewegung zwischen dem ersten
und zweiten Verriegelungselement (4.1 - 4.3; 3.1 - 3.3) gegen die Schließrichtung
sperrt.
3. Minenschutzvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das dritte Verriegelungselement (5.1 - 5.3) relativ zum Türrahmen (2) und zum Türflügel
(1) bewegbar ist.
4. Minenschutzverriegelung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass sie derart ausgestaltet ist, dass durch das Zusammenwirken des ersten (4.1 - 4.3)
mit dem zweiten Verriegelungselement (3.1 - 3.3) eine Verriegelung in mindestens zwei
Raumrichtungen erfolgt.
5. Minenschutzverriegelung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegungsrichtung des dritten Verriegelungselements (5.1 - 5.3) der Richtung
entspricht, in welcher eine Verriegelung durch das Zusammenwirken von erstem (4.1
- 4.3) und zweitem Verriegelungselement (3.1 - 3.3) erfolgt.
6. Minenschutzverriegelung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass sie derart ausgestaltet ist, dass durch das Zusammenwirken des ersten (4.1 - 4.3)
mit dem zweiten Verriegelungselement (3.1 - 3.3) eine vertikale Bewegung des Türflügels
(1) blockiert wird.
7. Minenschutzverriegelung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass sie derart ausgestaltet ist, dass durch das dritte Verriegelungselement (5.1 - 5.3)
eine Türöffnungsbewegung blockiert wird.
8. Minenschutzverriegelung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Minenschutzverriegelung derart ausgestaltet ist, dass eine Verriegelung in allen
sechs Raumrichtungen erfolgt.
9. Minenschutzverriegelung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das dritte Verriegelungselement (5.1 - 5.3) bolzenförmig ausgestaltet ist.
10. Minenschutzverriegelung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das erste oder zweite Verriegelungselement (4.1 - 4.3; 3.1 - 3.3) gabelförmig ausgestaltet
ist, wobei das zweite bzw. erste Verriegelungselement in komplementärer Ausgestaltung
insbesondere riegelförmig in die Gabel eingreift.
11. Minenschutzverriegelung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das erste und das zweite Verriegelungselement (4.1 - 4.3; 3.1 - 3.3) jeweils eine
Ausnehmung (4.13; 3.11) aufweisen, durch die das dritte Verriegelungselement (5.1
- 5.3) hindurchführbar ist.
12. Minenschutzverriegelung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das dritte Verriegelungselement (5.1 - 5.3) in der Verriegelungsstellung zweipunktgelagert
ist.
13. Minenschutzverriegelung nach den Ansprüchen 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Verriegelungselement (4.1 - 4.3) als gabelförmiges Gegenstück mit mindestens
in einem Endbereich U-förmiger Ausgestaltung ausgebildet ist, wobei in den Schenkeln
(4.11, 4.12) des U jeweils zueinander fluchtende Bohrungen (4.13) angeordnet sind,
während das zweite Verriegelungselement (3.1 - 3.2) als mit einer Bohrung (3.11) versehene
Lasche ausgebildet ist und die Anordnung des ersten und zweiten Verriegelungselements
am Flügel (1) bzw. am Rahmen (2) derart ist, dass in der geschlossenen Stellung des
Flügels (1) die Lasche (3.1 - 3.2) derart in das Gegenstück eingreift, dass die Bohrung
(3.11) der Lasche zu den Bohrungen (4.13) des Gegenstücks fluchtet und die Verriegelung
des ersten gegenüber dem zweiten Verriegelungselement durch Hindurchführen eines Verriegelungsbolzens
(5.1 - 5.3) durch die Bohrungen des Gegenstücks und der Lasche erfolgt.
14. Minenschutzverriegelung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser der Bohrung (3.11) in der Lasche uum einen vorgegebenen Betrag größer
ist, als der Durchmesser der Bohrungen (4.13) im Gegenstück.
15. Minenschutzverriegelung nach einem der Ansprüche 13 oder 14, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung zum Bewegen des Verriegelungsbolzens bzw. der Verriegelungsbolzen
(5.1 - 5.3) in die Bohrungen der ersten und zweiten Verriegelungselemente (3.1 - 3.3
und 4.1 - 4.3).
16. Minenschutzverriegelung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zum Bewegen des Verriegelungsbolzens bzw. der Verriegelungsbolzen
(5-1 -5.3) eine mit dem Griff zum Öffnen und Schließen der Tür oder der Klappe gekoppelte
Betätigungsvorrichtung (1.1, 1.2) aufweist.
17. Minenschutzverriegelung nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zum Bewegen des Bolzens, bzw. der Bolzen (5.1 - 5.3) mindestens einen
Schwenkhebel (6.1 - 6.3) aufweist, an dessen Ende jeweils der Bolzen (5.1 - 5.3) angelenkt
ist und der mittels der Betätigungsvorrichtung (1.1, 1.2) aus einer Entriegelungsstellung
in eine Verriegelungsstellung und zurück schwenkbar ist.
18. Minenschutzverriegelung nach Anspruch 17 mit mehreren Verriegelungsvorrichtungen,
dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkhebel (6.1 - 6.3) der Verriegelungsvorrichtungen über Koppelstangen (7.1,
7.2) miteinander gekoppelt sind.
19. Minenschutzverriegelung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkhebel (6.1) einer Verriegelungsvorrichtung mit einer Betätigungsvorrichtung
(1.1) an der Innenseite der Tür oder Klappe gekoppelt ist, während der Schwenkhebel
(6.2) einer anderen Verriegelungsvorrichtung mit einer Betätigungsvorrichtung (1.2)
an der Außenseite der Tür oder Klappe gekoppelt ist.
20. Minenschutzverriegelung nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, dass bei unterschiedlichen Verschiebungswegen der Verriegelungsbolzen (5.1 - 5.3) durch
eine unterschiedliche Ausgestaltung und Anlenkung der Schwenkhebel (6.1 - 6.3) eine
Kraft/Weg-Übersetzung erzielt wird.
1. Mine safety lock for arranging on doors of military vehicles comprising a first and
a second locking element to secure the position of the door leaf (1) in the door frame
(2) in the event of a mine explosion, whereby the first locking element (4.1 - 4.3)
is securely connected to the door leaf (1) and the second locking element (3.1 - 3.3)
is securely connected to the door frame (2), characterised in that the first locking element (4.1 - 4.3) cooperates in a locking manner with the second
locking element (3.1 - 3.3) in such a way that, when the door is closed, the first
locking element (4.1 - 4.3) engages with the second locking element (3.1 - 3.3) in
the final closing stage in a plane containing the direction of locking in such a way
that the first or the second locking element is perpendicularly blocked in both directions
in relation to the said plane and in that the first and the second locking elements can be additionally locked in respect of
each other by a third movable locking element (5.1 - 5.3).
2. Mine safety lock according to Claim 1 above characterised in that the third locking element (5.1 - 5.3) blocks any relative movement between the first
and the second locking element (4.1 - 4.3; 3.1 - 3.3) against the closing direction.
3. Mine safety lock according to Claim 1 or 2 above, characterised in that the third locking element (5.1 - 5.3) is movable in relation to the door frame (2)
and the door leaf (1).
4. Mine safety lock according to any one of the above Claims 1 to 3, characterised in that it is so constructed that - through the interaction of the first locking element
(4.1 - 4.3) with the second locking element (3.1 - 3.3) - locking takes place in at
least two spatial directions.
5. Mine safety lock according to any one of the above Claims 1 to 4, characterised in that the direction of movement of the third locking device (5.1 - 5.3) corresponds to
the direction in which a locking action is carried out by the cooperation of the first
(4.1 - 4.3) and the second (3.1 - 3.3) locking elements.
6. Mine safety lock according to any one of the above Claims 1 to 5, characterised in that it is so constructed that the interaction of the first locking element (4.1 - 4.3)
with the second locking element (3.1 - 3.3) has the effect of blocking a vertical
movement of the door leaf (1).
7. Mine safety lock according to any one of the above Claims 1 to 6, characterised in that it is so constructed that any door opening movement is blocked by the third locking
element (5.1 - 5.3).
8. Mine safety lock according to any one of the above Claims 1 to 7, characterised in that the mine safety lock is so constructed that locking takes place in all six spatial
directions.
9. Mine safety lock according to any one of the above Claims 1 to 8, characterised in that the third locking element (5.1 -5.3) is designed to be in the shape of a bolt.
10. Mine safety lock according to any one of the above Claims 1 to 9, characterised in that the first or the second locking element (4.1 - 4.3; 3.1 - 3.3) is designed to be
in the shape of a fork, whereby the second or the first locking element in a complementary
manner engages in the fork especially in the manner of a locking bar.
11. Mine safety lock according to any one of the above Claims 1 to 10, characterised in that the first and the second locking elements (4.1 - 4.3; 3.1 - 3.3) each comprise a
recess (4.13 - 3.11), through which the third locking element (5.1 - 5.3) can be guided.
12. Mine safety lock according to Claim 11 above, characterised in that the third locking element (5.1 - 5.3) is mounted on two points in the locking position.
13. Mine safety lock according to Claims 9 to 12 above, characterised in that the first locking element (4.1 - 4.3) is designed to be in the form of a forkshaped
counter-part having at least one end section in the shape of a U, whereby the limbs
(4.11, 4.12) of this U-shaped section comprise mutually aligned bores (4.13), whereas
the second locking element (3.1 - 3.2) is in the form of a tab having a bore (3.11)
and the arrangement of the first and the second locking device on the leaf (1) or
the frame (2) of the door is such that, when the leaf (1) is in the closed position,
the tab (3.1 - 3.2) engages in the counter-part in such a way that the bore (3.11)
of the tab is aligned with the bores (4.13) of the counter-part and the locking of
the first in relation to the second locking element is effected by passing a locking
bolt (5.1 - 5.3) through the bores of the counter-part.
14. Mine safety lock according to Claim 13 above, characterised in that the diameter of the bore (3.11) in the tab is greater by a given amount than the
diameter of the bores (4.13) in the counter-part.
15. Mine safety lock according to either Claim 13 or 14 above, characterised by a device for moving the locking bolt or bolts (5.1 - 5.3) into the bores of the first
and second locking element (3.1 - 3.3 and 4.1 - 4.3).
16. Mine safety lock according to Claim 15 above, characterised in that the device for moving the locking bolt or bolts (5.1 - 5.3) comprises an actuating
device (1.1, 1.2), which is coupled to the handle for opening or closing the door
or the flap.
17. Mine safety lock according to either Claim 15 or 16 above, characterised in that the device for moving the bolt or the bolts (5.1 - 5.3) comprises at least one pivoted
lever (6.1 - 6.3), at the end of which the bolt (5.1- 5.3) is hinged, and which can
be swivelled by means of the actuating device (1.1-1.2) out of a locked position into
an unlocked position and back.
18. Mine safety lock according to Claim 17 above comprising a plurality of locking devices,
characterised in that the pivoted levers (6.1 - 6.3) of the locking devices are coupled together by means
of coupling rods (7.1, 7.2).
19. Mine safety lock according to Claim 18 above, characterised in that the pivoted lever (6.1) of a locking device is coupled to an actuating device (1.1)
on the inside of the door or flap, while the pivoted lever (6.2) of another locking
device is coupled to an actuating device (1.2) on the outside of the door or flap.
20. Mine safety lock according to Claim 18 or 19 above, characterised in that at different displacement paths of the locking bolts (5.1 - 5.3) a force/path ratio
is achieved by a different configuration and articulation of the pivoted levers (6.1
- 6.3).
1. Verrouillage de protection contre les mines pour un agencement sur des portes de véhicules
militaires comprenant un premier et un deuxième élément de verrouillage pour le blocage
en position du battant de porte (1) dans le cadre de porte (2) en cas d'action de
mine, le premier élément de verrouillage (4.1 - 4.3) étant relié de manière fixe au
battant de porte (1) et le deuxième élément de verrouillage (3.1 - 3.3) étant relié
de manière fixe au cadre de porte (2),
caractérisé en ce que
le premier élément de verrouillage (4.1 - 4.3) coagit par verrouillage avec le deuxième
élément de verrouillage (3.1 - 3.3) lorsque la porte est fermée de telle manière que
lors de la fermeture de la porte dans la dernière section du mouvement de fermeture,
le premier élément de verrouillage (4.1 - 4.3) s'engage dans le deuxième élément de
verrouillage (3.1 - 3.3) dans un plan contenant le sens de fermeture de telle manière
que le premier ou le deuxième élément de verrouillage soit bloqué dans les deux sens
perpendiculairement audit plan, et en ce que le premier et le deuxième élément de verrouillage peuvent en outre être verrouillés
l'un contre l'autre par un troisième élément de verrouillage (5.1 - 5.3) mobile.
2. Verrouillage de protection contre les mines selon la revendication 1, caractérisé en ce que le troisième élément de verrouillage (5.1 - 5.3) bloque un mouvement relatif entre
le premier et le deuxième élément de verrouillage (4.1 - 4.3 ; 3.1 - 3.3) contre le
sens de fermeture.
3. Dispositif de protection contre les mines selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le troisième élément de verrouillage (5.1 - 5.3) est mobile par rapport au cadre
de porte (2) et au battant de porte (1).
4. Verrouillage de protection contre les mines selon l'une quelconque des revendications
1 à 3, caractérisé en ce qu'il est configuré de telle manière qu'un verrouillage dans au moins deux directions
spatiales soit effectué par la coopération du premier (4.1 - 4.3) avec le deuxième
élément de verrouillage (3.1 - 3.3).
5. Verrouillage de protection contre les mines selon l'une quelconque des revendications
1 à 4, caractérisé en ce que le sens de déplacement du troisième élément de verrouillage (5.1 - 5.3) correspond
au sens, dans lequel un verrouillage est effectué par la coopération du premier (4.1
- 4.3) et du deuxième élément de verrouillage (3.1 - 3.3).
6. Verrouillage de protection contre les mines selon l'une quelconque des revendications
1 à 5, caractérisé en ce qu'il est configuré de telle manière qu'un mouvement vertical du battant de porte (1)
soit bloqué par la coopération du premier (4.1 - 4.3) avec le deuxième élément de
verrouillage (3.1 - 3.3).
7. Verrouillage de protection contre les mines selon l'une quelconque des revendications
1 à 6, caractérisé en ce qu'il est configuré de telle manière qu'un mouvement d'ouverture de porte soit bloqué
par le troisième élément de verrouillage (5.1 - 5.3).
8. Verrouillage de protection contre les mines selon l'une quelconque des revendications
1 à 7, caractérisé en ce que le verrouillage de protection contre les mines est configuré de telle manière qu'un
verrouillage soit effectué dans l'ensemble des six directions spatiales.
9. Verrouillage de protection contre les mines selon l'une quelconque des revendications
1 à 8, caractérisé en ce que le troisième élément de verrouillage (5.1 - 5.3) est conçu sous la forme d'un boulon.
10. Verrouillage de protection contre les mines selon l'une quelconque des revendications
1 à 9, caractérisé en ce que le premier ou deuxième élément de verrouillage (4.1 - 4.3 ; 3.1 - 3.3) est conçu
sous la forme d'une fourche, dans lequel le deuxième ou premier élément de verrouillage
s'engage de manière complémentaire, en particulier sous la forme d'un verrou, dans
la fourche.
11. Verrouillage de protection contre les mines selon l'une quelconque des revendications
1 à 10, caractérisé en ce que le premier et le deuxième élément de verrouillage (4.1 - 4.3 ; 3.1 - 3.3) présentent
chacun un évidement (4.13 ; 3.11), par lequel le troisième élément de verrouillage
(5.1 - 5.3) peut être passé.
12. Verrouillage de protection contre les mines selon la revendication 11, caractérisé en ce que le troisième élément de verrouillage (5.1 - 5.3) est supporté en deux points dans
la position de verrouillage.
13. Verrouillage de protection contre les mines selon les revendications 9 à 12, caractérisé en ce que le premier élément de verrouillage (4.1 - 4.3) est réalisé sous la forme d'une pièce
antagoniste en forme de fourche avec une configuration en forme de U au moins dans
une zone d'extrémité, dans lequel des perçages (4.13) s'alignant respectivement les
uns sur les autres sont agencés dans les branches (4.11 - 4.12) du U alors que le
deuxième élément de verrouillage (3.1 - 3.2) est réalisé sous la forme d'une languette
pourvue d'un perçage (3.11) et l'agencement du premier et du deuxième élément de verrouillage
sur le battant (1) ou sur le cadre (2) est tel que dans la position fermée du battant
(1), la languette (3.1 - 3.2) s'engage dans la pièce antagoniste de telle manière
que le perçage (3.11) de la languette s'aligne sur les perçages (4.13) de la pièce
antagoniste et le verrouillage du premier par rapport au deuxième élément de verrouillage
soit effectué par le passage d'un boulon de verrouillage (5.1 - 5.3) par les perçages
de la pièce antagoniste et de la languette.
14. Verrouillage de protection contre les mines selon la revendication 13, caractérisé en ce que le diamètre du perçage (3.11) dans la languette est plus grand d'une valeur prescrite
que le diamètre des perçages (4.13) dans la pièce antagoniste.
15. Verrouillage de protection contre les mines selon l'une quelconque des revendications
13 ou 14, caractérisé par un dispositif pour le déplacement du boulon de verrouillage ou des boulons de verrouillage
(5.1 - 5.3) dans les perçages des premier et deuxième éléments de verrouillage (3.1
- 3.3 et 4.1 - 4.3).
16. Verrouillage de protection contre les mines selon la revendication 15, caractérisé en ce que le dispositif pour le déplacement du boulon de verrouillage ou des boulons de verrouillage
(5.1 - 5.3) présente un dispositif d'actionnement (1.1, 1.2) couplé à la poignée pour
l'ouverture et la fermeture de la porte ou du volet.
17. Verrouillage de protection contre les mines selon la revendication 15 ou 16, caractérisé en ce que le dispositif pour le déplacement du boulon ou des boulons (5.1 - 5.3) présente au
moins un levier de pivotement (6.1 - 6.3), sur l'extrémité duquel chaque boulon (5.1
- 5.3) est articulé et qui peut être pivoté à l'aide du dispositif d'actionnement
(1.1 - 1.2) d'une position de déverrouillage à une position de verrouillage et inversement.
18. Verrouillage de protection contre les mines selon la revendication 17 comprenant plusieurs
dispositifs de verrouillage, caractérisé en ce que les leviers de pivotement (6.1 - 6.3) des dispositifs de verrouillage sont couplés
entre eux par des tiges de couplage (7.1, 7.2).
19. Verrouillage de protection contre les mines selon la revendication 18, caractérisé en ce que le levier de pivotement (6.1) d'un dispositif de verrouillage est couplé à un dispositif
d'actionnement (1.1) sur le côté intérieur de la porte ou du volet alors que le levier
de pivotement (6.2) d'un autre dispositif de verrouillage est couplé à un dispositif
d'actionnement (1.2) sur le côté extérieur de la porte ou du volet.
20. Verrouillage de protection contre les mines selon la revendication 18 ou 19, caractérisé en ce que, avec des trajectoires de déplacement différentes des boulons de verrouillage (5.1
- 5.3), un rapport force/déplacement est atteint par une configuration et une articulation
différentes des leviers de pivotement (6.1 - 6.3).


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