[0001] Die Erfindung betrifft ein Wertdokument mit einem länglichen Sicherheitselement,
das eine maschinenlesbare Kodierung aufweist. Ferner betrifft die Erfindung ein Verfahren
zum Herstellen eines Wertdokuments mit einem Substrat und einem in das Substrat eingebetteten
länglichen Sicherheitselement, das eine maschinenlesbare Kodierung aufweist.
[0002] Bei einem Wertdokument im Sinne der Erfindung kann es sich um Banknoten, Ausweisdokumente,
Scheckkarten, Kreditkarten handeln, aber auch um Aktien, Urkunden, Briefmarken, Schecks,
Eintrittskarten, Fahrkarten, Flugscheine, Ausweise, Visasticker oder Ähnliches sowie
Etiketten, Siegel, Verpackungen oder andere Elemente. Die vereinfachende Benennung
"Wertdokument" schließt deshalb im Folgenden stets Dokumente der genannten Art ein.
[0003] Aus dem Stand der Technik ist es bekannt, Wertdokumente mit Sicherheitselementen,
wie etwa Sicherheitsstreifen oder auch Sicherheitsfäden, auszustatten, die eine Kodierung
enthalten. Beispielsweise kann als Kodierung eines Sicherheitsfadens eine magnetische
Kodierung mit einer Abfolge von magnetischen und nichtmagnetischen Bereichen vorgesehen
sein, wobei die Abfolge charakteristisch für die Art des zu sichernden Wertdokuments
ist. Außerdem ist es bekannt, verschiedene magnetische Materialien für eine magnetische
Kodierung zu verwenden, beispielsweise mit unterschiedlicher Koerzitivfeldstärke.
[0004] Als magnetische Kodierung können beispielsweise zwei verschieden koerzitive magnetische
Materialien eingesetzt werden, aus denen zwei Sorten von Magnetbits gebildet werden.
Entlang der magnetischen Kodierung sind die verschieden koerzitiven Magnetbits üblicherweise
voneinander beabstandet, z.B. durch nichtmagnetisches Material voneinander getrennt.
[0005] Die
DE 10 2007 025 939 A1 beschreibt ein Sicherheitselement mit einer magnetischen Kodierung, die zumindest
ein erstes Kodierungselement und zumindest ein zweites Kodierungselement aufweist.
Das erste und zweite Kodierungselement sind entlang einer vorgegebenen Richtung auf
bzw. in dem Sicherheitselement angeordnet. Das erste Kodierungselement weist entlang
der vorgegebenen Richtung durchgehend einen ersten Magnetbereich mit einer ersten
Koerzitivfeldstärke auf, das zweite Kodierungselement enthält einen ersten Lückenbereich
und einen zweiten Magnetbereich mit einer zweiten Koerzitivfeldstärke, die sich von
der ersten Koerzitivfeldstärke unterscheidet. Der erste Magnetbereich ist entlang
der vorgegebenen Richtung unmittelbar benachbart zu dem zweiten Magnetbereich angeordnet.
Außerdem sind die Längen des ersten und zweiten Magnetbereichs so gewählt, dass die
Summe der Längen des ersten und zweiten Magnetbereichs entlang der vorgegebenen Richtung
maximal 8 mm beträgt. Eine solche magnetische Kodierung kann selbst dann zuverlässig
vom Magnetsensor detektiert werden, wenn das Sicherheitselement entlang der magnetischen
Kodierung transportiert wird.
[0006] Zur maschinellen Prüfung eines Wertdokuments mit einer Kodierung ist es wünschenswert,
dass die Kodierung unabhängig von der Orientierung des Wertdokuments vom optischen
Sensor bzw. vom Magnetsensor detektiert werden kann. Beispielsweise ist es für eine
verzögerungsfreie Flugabfertigung an Abflugschaltern wünschenswert, dass längliche
Bordkarten mit einer Kodierung entlang ihrer Querrichtung bei einer Transportrichtung,
die der Längsachse der Bordkarte entspricht, vom Betrachter aus gesehen sowohl auf
dem Fuß stehend, als auch auf dem Kopf stehend von der Sensorik zuverlässig erfasst
werden können. Ein ähnliches Bedürfnis besteht bei der Massenabfertigung von Fahrgästen
in U-Bahnhöfen mit Ticketlesegeräten, aber auch bei der maschinellen Prüfung von Banknoten
durch. Banknotenbearbeitungssysteme.
[0007] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Wertdokument mit einer maschinenlesbaren
Kodierung bereitzustellen, wobei die Kodierung in der Transportrichtung des Wertdokuments
relativ zum Sensor unabhängig von der Lage des Wertdokuments zuverlässig gemessen
werden kann.
[0008] Des Weiteren ist es eine Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zum Herstellen des
vorstehend erwähnten Wertdokuments bereitzustellen.
[0009] Diese Aufgaben werden durch die in den unabhängigen Ansprüchen definierten Merkmalskombinationen
gelöst. Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0010] Ein Aspekt der Erfindung betrifft ein Wertdokument mit einem länglichen Sicherheitselement,
wobei das Sicherheitselement eine maschinenlesbare Kodierung aufweist, die zur Mitte
des Wertdokuments hin bezogen auf die Längsachse oder Querachse des Wertdokuments
spiegelsymmetrisch ausgebildet ist.
[0011] Die maschinenlesbare Kodierung kann z.B. durch ein Element oder durch mehrere Elemente,
gewählt aus der Gruppe bestehend aus einem Hologramm, einer Lasergravur, einem Druckmotiv,
einem Fluoreszenzmotiv, einem Lumineszenzmotiv, einem diffraktiven Motiv und einem
optisch variablen Motiv, gebildet sein.
[0012] Die maschinenlesbare Kodierung kann ein magnetisches Material aufweisen.
[0013] Das längliche Sicherheitselement ist vorzugsweise ein Streifen oder ein Patch.
[0014] Das längliche Sicherheitselement ist weiter bevorzugt ein Fensterfaden, ein zweiseitiger
Fensterfaden oder ein eingebetteter Faden.
[0015] Das Wertdokument enthält mit Vorteil ein Substrat, das Papier und/oder zumindest
eine Kunststofffolie aufweist.
[0016] Das Wertdokument ist mit Vorteil so ausgestaltet, dass es entweder ein längliches
Sicherheitselement mit einer maschinenlesbaren Kodierung aufweist, die zur Mitte des
Wertdokuments hin bezogen auf die Längsachse des Wertdokuments spiegelsymmetrisch
ausgebildet ist und in der Mitte der Längsachse des Wertdokuments angeordnet ist,
oder ein längliches Sicherheitselement mit einer maschinenlesbaren Kodierung aufweist,
die zur Mitte des Wertdokuments hin bezogen auf die Querachse des Wertdokuments spiegelsymmetrisch
ausgebildet ist und in der Mitte der Querachse des Wertdokuments angeordnet ist.
[0017] Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen eines Wertdokuments
mit einem Substrat und einem länglichen Sicherheitselement, wobei das Sicherheitselement
eine maschinenlesbare Kodierung aufweist, die zur Mitte des Wertdokuments hin bezogen
auf die Längsachse oder Querachse des Wertdokuments spiegelsymmetrisch ausgebildet
ist, umfassend die Schritte:
Einführen des länglichen Sicherheitselements in das Substrat auf solche Weise, dass
es wenigstens teilweise im Substrat eingebettet ist;
Überwachen der Lage eines Kontrollmerkmals des länglichen Sicherheitselements nach
dem Einbetten des länglichen Elements im Substrat;
Überwachen der Lage eines Kontrollmerkmals des Substrates;
Steuerns der Spannung des länglichen Elements bei seiner Einführung in das Substrat
unter Verwendung der Lageinformation, um auf diese Weise die Geschwindigkeit, mit
der das längliche Sicherheitselement eingeführt wird, so zu steuern, dass das Kontrollmerkmal
des länglichen Sicherheitselements zu dem Kontrollmerkmal des Substrates ausgerichtet
ist.
[0018] Das längliche Sicherheitselement in dem durch das vorstehend erwähnte Verfahren erhältlichen
Wertdokument ist vorzugsweise ein Fensterfaden, ein zweiseitiger Fensterfaden oder
ein eingebetteter Faden.
[0019] Das Kontrollmerkmal des länglichen Sicherheitselements kann insbesondere durch die
maschinenlesbare Kodierung gebildet sein.
[0020] Das erfindungsgemäße Wertdokument enthält zumindest ein längliches Sicherheitselement,
wobei das Sicherheitselement eine maschinenlesbare. Kodierung aufweist, die zur Mitte
des Wertdokuments hin bezogen auf die Längsachse oder Querachse des Wertdokuments
spiegelsymmetrisch ausgebildet ist. Die spiegelsymmetrische Ausbildung der maschinenlesbaren
Kodierung ermöglicht bei einer Transportrichtung des Sicherheitselements, die mit
der Spiegelachse übereinstimmt oder senkrecht zur Spiegelachse ausgerichtet ist, eine
zuverlässige, von der Lage des Wertdokuments unabhängige maschinelle Prüfung des Sicherheitselements.
Beispielsweise kann im Falle eines länglichen Wertdokuments, das entlang seiner Querachse
mit einer bezogen auf die Längsachse des Wertdokuments spiegelsymmetrischen maschinenlesbaren
Kodierung versehen ist, die Kodierung maschinell bei einem Transport in Längsrichtung
des Wertdokuments unabhängig davon detektiert werden, ob das Wertdokument bei Betrachtung
in Aufsicht auf dem Kopf stehend oder auf dem Fuß stehend transportiert wird.
[0021] Die für die maschinelle Prüfung des Sicherheitselements verwendete Sensorik kann
z.B. einen optischen Sensor und/oder einen Magnetsensor umfassen.
[0022] Die maschinenlesbare Kodierung des länglichen Sicherheitselements kann z.B. durch
ein drucktechnisch und/oder holographietechnisch hergestelltes Sicherheitsmerkmal
gebildet sein. Die Kodierung kann mit Vorteil Kennzeichnungselemente wie zum Beispiel
Zeichen, Symbole, Text oder auch Muster beinhalten. Weiter im Besonderen kann die
maschinenlesbare Kodierung z.B. durch ein Element oder durch mehrere Elemente, gewählt
aus der Gruppe bestehend aus einem Hologramm, einer Lasergravur, einem Druckmotiv,
einem Fluoreszenzmotiv, einem Lumineszenzmotiv, einem diffraktiven Motiv und einem
optisch variablen Motiv, gebildet sein. Insbesondere kann die maschinenlesbare Kodierung
durch eine Beugungsstruktur, wie etwa ein (Volumen-)Hologramm, oder eine hologrammähnliche
Beugungsstruktur, eine Mattstruktur, eine Metallisierung, wobei auch mehrere verschiedenfarbige
Metalle verwendet werden können, eine Perforation, eine Linsen- oder Mikrospiegelstruktur,
ein mikrooptisches System, insbesondere eine mikrooptische Moiré-Vergrößerungsanordnung,
ein Dünnschichtelement, ein Polarisationsfilter oder ein Aufdruck, der wenigstens
einen Stoff mit optisch variablen oder lumineszierenden Eigenschaften aufweist, gebildet
sein. Als Stoffe mit optisch variablen Eigenschaften eignen sich z.B. Effektpigmente,
insbesondere auf der Basis von flüssigkristallinen Polymeren hergestellte Pigmente
oder sogenannte Perlglanzpigmente, wie etwa die von der Firma Merck KGaA unter der
Bezeichnung Iriodin® oder Colorcrypt vertriebenen Silberweiß-, Goldglanz- oder Metallglanzpigmente.
Als Stoffe mit optisch variablen Eigenschaften eignen sich ferner Interferenzschichtpigmente.
Interferenzschichtpigmente weisen typischerweise einen Dünnschichtaufbau auf, der
zweckmäßig zumindest eine Reflexionsschicht, eine Absorberschicht und eine zwischen
der Reflexionsschicht und der Absorberschicht angeordnete dielektrische Abstandsschicht
enthält.
[0023] Die maschinenlesbare Kodierung des länglichen Sicherheitselements kann alternativ
oder zusätzlich magnetisches Material aufweisen, so dass eine magnetische Kodierung
vorliegt. Geeignete magnetische Kodierungen, die zur Erzeugung von spiegelsymmetrisch
ausgebildeten magnetischen Kodierungen verwendet werden können, sind z.B. aus der
DE 10 2007 025 939 A1 bekannt. Als maschinenlesbare Kodierung des länglichen Sicherheitselements eignet
sich demnach z. B. eine magnetische Kodierung, die zumindest ein erstes Kodierungselement
und zumindest ein zweites Kodierungselement aufweist. Das erste und das zweite Kodierungselement
sind entlang einer vorgegebenen Richtung auf bzw. in dem Sicherheitselement angeordnet.
Das erste Kodierungselement weist entlang der vorgegebenen Richtung durchgehend einen
ersten Magnetbereich mit einer ersten Koerzitivfeldstärke auf, das zweite Kodierungselement
enthält einen ersten Lückenbereich und einen zweiten Magnetbereich mit einer zweiten
Koerzitivfeldstärke, die sich von der ersten Koerzitivfeldstärke unterscheidet. Der
erste Magnetbereich ist entlang der vorgegebenen Richtung unmittelbar benachbart zu
dem zweiten Magnetbereich angeordnet. Mit "unmittelbar benachbart" ist gemeint, dass
die ersten und zweiten Magnetbereiche entlang der vorgegebenen Richtung im Wesentlichen
nebeneinander angeordnet sind. Bei Draufsicht auf die Ebene des Sicherheitselements
kann ein teilweiser Überlapp der unmittelbar zueinander benachbarten ersten und zweiten
Magnetbereiche bestehen. Bevorzugt grenzen die Ränder der unmittelbar zueinander benachbarten
ersten und zweiten Magnetbereiche möglichst genau aneinander, d. h. mit minimalem
Überlapp oder Abstand voneinander.
[0024] Das längliche Sicherheitselement kann bevorzugt über die gesamte Breite oder Höhe
des Wertdokuments verlaufen. Auf diese Weise kann z.B. im Falle eines länglichen Wertdokuments,
das entlang seiner gesamten Querachse mit einer bezogen auf die Längsachse des Wertdokuments
spiegelsymmetrischen maschinenlesbaren Kodierung versehen ist, die Hälfte der gesamten
Querachse des Wertdokuments zur Individualisierung des Wertdokuments mittels Kodierungselementen
genutzt werden.
[0025] Das erfindungsgemäße Wertdokument weist mit Vorteil ein Substrat auf, das z.B. ein-
oder mehrlagig ausgebildet ist und aus Papier und/oder zumindest einer Kunststofffolie
besteht. Als Papier kommt jede Art von Papier in Betracht, insbesondere Papier aus
Baumwolle. Selbstverständlich kann auch Papier eingesetzt werden, welches einen Anteil
x polymeren Materials im Bereich von 0 < x < 100 enthält. Als Kunststofffolie kommt
z.B. eine Polyesterfolie in Betracht. Die Folie kann ferner monoaxial oder biaxial
gereckt sein. Die Reckung der Folie führt unter anderem dazu, dass sie polarisierende
Eigenschaften erhält, die als zusätzliches Sicherheitsmerkmal genutzt werden können.
Zweckmäßig kann es auch sein, wenn das Substratmaterial ein mehrschichtiger Verbund
ist, der wenigstens eine Schicht aus Papier oder einem papierartigen Material aufweist.
Ein solcher Verbund zeichnet sich durch eine außerordentlich große Stabilität aus,
was für die Haltbarkeit des Papiers von großem Vorteil ist. Denkbar ist auch, als
Substratmaterial ein mehrschichtiges, papierfreies Kompositmaterial einzusetzen. Dieses
Kompositmaterial kann in bestimmten Klimaregionen der Erde mit Vorteil eingesetzt
werden. Alle als Substratmaterial eingesetzten Materialien können Zusatzstoffe aufweisen,
die als Echtheitsmerkmal dienen. Dabei ist in erster Linie an Lumineszenzstoffe zu
denken, die im sichtbaren Wellenlängenbereich vorzugsweise transparent sind und im
nicht sichtbaren Wellenlängenbereich durch ein geeignetes Hilfsmittel, z.B. eine UV-
oder IR-Strahlung emittierende Strahlungsquelle, angeregt werden können, um eine sichtbare
oder zumindest mit Hilfsmitteln detektierbare Lumineszenz zu erzeugen.
[0026] Das eine maschinenlesbare Kodierung aufweisende längliche Sicherheitselement des
erfindungsgemäßen Wertdokuments kann z.B. als Streifen, Patch, Etikett oder Prägefolienelement
auf das Substrat aufgebracht bzw. in das Substrat eingebracht, insbesondere auflaminiert
werden. Vorzugsweise erfolgt das Aufbringen mittels einer Klebstoff- oder Lackschicht.
Ein Patch ist hierbei ein etikettenförmiges Einzelelement. Ein Streifen weist eine
Breite auf, die wesentlich geringer ist als seine Länge, wobei der Streifen vorzugsweise
von einer Kante des Substrates zu einer gegenüberliegenden Kante reicht. Ein derartiger
Streifen ist beispielsweise ein Fensterfaden, ein zweiseitiger Faden oder ein eingebetteter
Faden. Ein Fensterfaden tritt hierbei einseitig an die Oberfläche des Substrates,
ein zweiseitiger Faden tritt an beiden Seiten an die Oberfläche des Substrates. Ein
eingebetteter Faden hingegen befindet sich innerhalb des Substrates und tritt zwar
nicht an die Oberfläche des Substrates, kann jedoch Aussparungen, z.B. ein Loch, in
einem Substrat überspannen.
[0028] Ein Sonderfall des zweiseitigen Fensterfadens wird auch als Durchsichtsfensterfaden
bezeichnet, der gleichzeitig von beiden Seiten des Sicherheitselements gut sichtbar
ist. Ein Durchsichtsfensterfaden überspannt sozusagen ein Loch oder einen lichtdurchlässigen
Bereich in einem Substrat. Ein weiterer zweiseitiger Fensterfaden ist ein sogenannter
alternierender Fensterfaden, der abwechselnd auf der Vorder- bzw. Rückseite eines
Substrats gut sichtbar ist.
[0029] Neben Sicherheitsfäden besteht aber auch die Möglichkeit, für die Erzeugung eines
länglichen Sicherheitselements sogenannte Transferelemente zu verwenden, wobei diese
üblicherweise Aussparungen, z.B. ein Loch, überspannen. Als Transferelement wird ein
Sicherheitselement in der Gestalt eines Streifens oder Patches bezeichnet, das auf
einer separaten Trägerschicht, beispielsweise einer Kunststofffolie, in der umgekehrten
Reihenfolge, wie es später auf dem Substrat zu liegen kommt, vorbereitet wird und
anschließend mittels einer Klebstoff- oder Lackschicht in den gewünschten Umrissformen
auf das Substrat übertragen wird. Die Trägerschicht kann nach dem Übertrag von dem
Schichtaufbau des Sicherheitselements abgezogen werden oder als Schutzschicht als
fester Bestandteil auf dem Schichtaufbau verbleiben. Als Klebstoffe werden vorzugsweise
Heißschmelzkleber verwendet. Es können jedoch auch andere Klebstoffe, wie Reaktionslacke,
verwendet werden.
[0030] Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung enthält das erfindungsgemäße Wertdokument ein
mit einer maschinenlesbaren Kodierung versehenes längliches Sicherheitselement, wobei
die Kodierung bezogen auf den Magnetsensor bzw. optischen Sensor sowohl bei seitenrichtiger
Anordnung des Wertdokuments, als auch bei seitenverkehrter Anordnung des Wertdokuments
zuverlässig maschinell detektiert werden kann. Unter dem Ausdruck "seitenrichtige
Anordnung des Wertdokuments" ist hierbei die vom Sensor aus gesehen vorderseitige
Aufsicht auf das Wertdokument zu verstehen. Unter dem Ausdruck "seitenverkehrte Anordnung
des Wertdokuments" ist die vom Sensor aus gesehen rückseitige Aufsicht auf das Wertdokument
zu verstehen. Für die zuverlässige maschinelle Detektion eines mit einer maschinenlesbaren
Kodierung versehenen länglichen Sicherheitselements eignet sich insbesondere eine
magnetische Kodierung, weil diese vom Magnetsensor sowohl bei seitenrichtiger, als
auch bei seitenverkehrter Anordnung des Wertdokuments zuverlässig gemessen werden
kann. Eine zuverlässige maschinelle Detektion sowohl bei seitenrichtiger, als auch
bei seitenverkehrter Anordnung des Wertdokuments kann aber auch bei der Verwendung
eines optischen Sensors bewerkstelligt werden, wenn das längliche Sicherheitselement
sowohl von der Vorderseite des Wertdokuments, als auch von der Rückseite des Wertdokuments
her optisch erfasst werden kann. Hierfür eignet sich als das längliche Sicherheitselement
z.B. ein Durchsichtsfensterfaden, der sowohl von der Vorderseite, als auch von der
Rückseite des Wertdokuments her optisch erfasst werden kann. Anstelle eines Durchsichtsfensterfadens
kann als das längliche Sicherheitselement in diesem Fall aber auch ein Streifen oder
ein Patch verwendet werden, der eine Aussparung im Substrat des Wertdokuments überspannt.
Sicherheitselemente, die eine Aussparung im Substrat des Wertdokuments überspannen
und sowohl von der Vorderseite, als auch von der Rückseite des Wertdokuments her optisch
erfasst werden können, sind z.B. aus der
WO 2010/000432 A1 bekannt.
[0031] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung handelt es sich bei dem länglichen
Sicherheitselement des erfindungsgemäßen Wertdokuments um ein registergenau in das
Substrat eingebettetes Sicherheitselement. Verfahren zur registergenauen Positionierung
von länglichen Sicherheitselementen in Substraten sind beispielsweise aus
EP 1567 714 B1 bekannt. Das erfindungsgemäße Wertdokument mit einem Substrat und einem länglichen
Sicherheitselement, wobei das Sicherheitselement eine maschinenlesbare Kodierung aufweist,
die zur Mitte des Wertdokuments hin bezogen auf die Längsachse oder Querachse des
Wertdokuments spiegelsymmetrisch ausgebildet ist, kann insbesondere durch ein Verfahren
hergestellt werden, das die folgenden Schritte umfasst:
Einführen des länglichen Sicherheitselements in das Substrat auf solche Weise, dass
es wenigstens teilweise im Substrat eingebettet ist;
Überwachen der Lage eines Kontrollmerkmals des länglichen Sicherheitselements nach
dem Einbetten des länglichen Elements im Substrat;
Überwachen der Lage eines Kontrollmerkmals des Substrates;
Steuern der Spannung des länglichen Elements bei seiner Einführung in das Substrat
unter Verwendung der Lageinformation, um auf diese Weise die Geschwindigkeit, mit
der das längliche Sicherheitselement eingeführt wird, so zu steuern, dass das Kontrollmerkmal
des länglichen Sicherheitselements zu dem Kontrollmerkmal des Substrates ausgerichtet
ist.
[0032] In dem erfindungsgemäßen Verfahren erfolgt die registergenaue Einbettung des länglichen
Sicherheitselements in das Substrat auf solche Weise, dass ein mittels eines geeigneten
Sensors überwachbares Kontrollmerkmal des länglichen Sicherheitselements mit Bezug
auf ein mittels eines geeigneten Sensors überwachbares Kontrollmerkmal des Substrats
registergenau angeordnet wird. Mit dem Begriff "registergenaue Anordnung" ist die
Lagegenauigkeit bzw. Paßgenauigkeit zu verstehen. Das Kontrollmerkmal des Substrats
kann z.B. ein Wasserzeichen sein. Alternativ kann das Kontrollmerkmal des Substrats
aber auch eine drucktechnisch erzeugte Registermarke sein, die auf opto-elektronischem
Wege gemessen werden kann. Mit geeigneten, im Stand der Technik bekannten Sensor-
bzw. Meßsystemen können sehr kleine Registermarken erkannt werden. Sie betragen zum
Teil nur den Bruchteil eines Quadratmillimeters, so dass sie im Druckbild kaum zu
erkennen sind, also kaum stören bzw. leicht anzuordnen sind. Das Kontrollmerkmal des
länglichen Sicherheitselements kann z.B. durch einen Mikrochip, ein drucktechnisch
und/oder holographietechnisch hergestelltes Sicherheitsmerkmal oder durch magnetisches
Material gebildet sein. Das Kontrollmerkmal des länglichen Sicherheitselements kann
insbesondere durch die maschinenlesbare Kodierung des länglichen Sicherheitselements
selbst gebildet sein.
[0033] Das längliche Sicherheitselement kann teilweise in das Substrat eingebettet werden,
um z.B. einen Fensterfaden oder einen zweiseitigen Fensterfaden zu bilden. Das längliche
Sicherheitselement kann aber auch vollständig in das Substrat eingebettet werden,
um z.B. einen eingebetteten Faden zu bilden.
[0034] Das zumindest teilweise Einbetten des länglichen Sicherheitselements in das Substrat
erfolgt mit Vorteil mittels der in der
EP 1567 714 B1 beschriebenen Rundsiebpapiermaschine. Das in das Substrat einzubettende längliche
Sicherheitselement geht hierbei aus einem Fadenmaterial hervor, das eine Vielzahl
von länglichen Sicherheitselementen in Form von Wiederholungseinheiten umfasst. Das
Fadenmaterial befindet sich in einem auf Rollen gelagerten Zustand. Das Einbetten
des länglichen Sicherheitselements erfolgt mittels einer variablen Bremsvorrichtung,
die die Abwicklungsgeschwindigkeit der Rolle verlangsamt, auf der das längliche Sicherheitselement
aufgewickelt ist, und so die Spannung des länglichen Elements bei seiner Einführung
in das Substrat steuert. Über die Spannung des länglichen Sicherheitselements bei
seiner Einführung in das Substrat wird die Geschwindigkeit, mit der das längliche
Sicherheitselement in das Substrat eingeführt wird, so gesteuert, dass das Kontrollmerkmal
des länglichen Sicherheitselements zu dem Kontrollmerkmal des Substrats ausgerichtet
ist.
[0035] Die Erfindung wird anhand der nachfolgenden Ausführungsvarianten bzw. Beispiele in
Verbindung mit den ergänzenden Figuren verdeutlicht.
[0036] Die Darstellungen in den Figuren sind des besseren Verständnisses wegen stark schematisiert
und spiegeln nicht die realen Gegebenheiten wider. Insbesondere entsprechen die in
den Figuren gezeigten Proportionen nicht den in der Realität vorliegenden Verhältnissen
und dienen ausschließlich zur Verbesserung der Anschaulichkeit. Des Weiteren sind
die in den folgenden Beispielen beschriebenen Ausführungsformen der besseren Verständlichkeit
wegen auf die wesentlichen Kerninformationen reduziert. Bei der praktischen Umsetzung
können wesentlich komplexere Muster oder Bilder zur Anwendung kommen.
[0037] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Anordnung aus einem Magnetsensor und einem an dem Magnetsensor im
Längstransport vorbeitransportierten Wertdokument mit einem Sicherheitselement, wobei
das Wertdokument vom Betrachter aus gesehen auf dem Fuß steht;
- Fig. 2
- eine schematische Anordnung aus einem Magnetsensor und einem an dem Magnetsensor im
Längstransport vorbeitransportierten Wertdokument mit einem Sicherheitselement, wobei
das Wertdokument vom Betrachter aus gesehen auf dem Kopf steht;
- Fig. 3
- eine schematische Anordnung aus einem Magnetsensor und einem an dem Magnetsensor im
Quertransport vorbeitransportierten Wertdokument mit einem Sicherheitselement, wobei
das Wertdokument vom Magnetsensor aus gesehen auf dem Fuß steht; und
- Fig. 4
- eine schematische Anordnung aus einem Magnetsensor und einem an dem Magnetsensor im
Quertransport vorbeitransportierten Wertdokument mit einem Sicherheitselement, wobei
das Wertdokument vom Magnetsensor aus gesehen auf dem Kopf steht.
[0038] In Fig. 1 ist schematisch ein Ausschnitt aus einer Vorrichtung zur Prüfung von Wertdokumenten
auf deren magnetische Eigenschaften gezeigt. Ein zu prüfendes Wertdokument 1, im vorliegenden
Fall eine vom Betrachter aus gesehen auf dem Fuß stehende Banknote mit der Wertzahl
"10", mit einem länglichen Sicherheitselement 2 wird von einem nicht dargestellten
Transportsystem entlang der mit dem Pfeil in Fig. 1 gezeigten Transportrichtung durch
die Vorrichtung transportiert. Das längliche Sicherheitselement 2 der Banknote 1 weist
eine magnetische Kodierung auf, die zur Mitte der Banknote hin bezogen auf die Längsachse
der Banknote spiegelsymmetrisch ausgebildet ist. Die Banknote 1 wird im Quertransport
an einem induktiv arbeitenden Magnetsensor 5 vorbeitransportiert. Dabei wird das längliche
Sicherheitselement 2, das mit seiner Längsrichtung senkrecht zur Transportrichtung
der Banknote 1 angeordnet ist, auf seine magnetischen Eigenschaften geprüft. Das längliche
Sicherheitselement 2 ist beispielsweise ein Sicherheitsfaden, der vollständig in das
Banknotensubstrat eingebettet ist, oder ein Sicherheitsfaden, der teilweise in das
Banknotensubstrat eingebettet ist und nur an Fenstern an dessen Oberfläche tritt bzw.
an dessen Oberfläche sichtbar ist.
[0039] Der Magnetsensor 5 besitzt mehrere Messspuren 3, die entlang einer Linie senkrecht
zur Transportrichtung der Banknoten angeordnet sind. Ausgehend von dem induktiv arbeitenden
Magnetsensor 5 werden die Magnetsignale zu einer Auswerteeinrichtung 4 übertragen,
die die Echtheit und/oder die Währung und/oder die Emission und/oder die Denomination
der Banknote 1 überprüft.
[0040] In Fig. 2 ist schematisch die Prüfung der Banknote 1 auf deren magnetische Eigenschaften
gezeigt, wobei die Banknote 1 im Gegensatz zu der in Fig. 1 gezeigten Anordnung vom
Betrachter aus gesehen auf dem Kopf steht. Durch die spiegelsymmetrische Ausbildung
der magnetischen Kodierung des länglichen Sicherheitselements 2 sind die von dem Magnetsensor
5 zur Auswerteeinrichtung 4 übertragenen Magnetsignale mit den Magnetsignalen, die
bei der in Fig. 1 gezeigten Messgeometrie übertragen wurden, identisch. Die spiegelsymmetrische
Ausbildung der magnetischen Kodierung des länglichen Sicherheitselements 2 ermöglicht
demnach bei einer Transportrichtung des Sicherheitselements 2, die mit der Spiegelachse
übereinstimmt, eine zuverlässige, von der Lage des Wertdokuments unabhängige maschinelle
Prüfung des Sicherheitselements.
[0041] Es ist offensichtlich, dass abweichend von den in Figuren 1 und 2 gezeigten Anordnungen
eine Vielzahl von Änderungen und Variationen möglich sind.
[0042] Statt einer magnetischen Kodierung kann das längliche Sicherheitselement 2 eine maschinenlesbare
Kodierung aufweisen, die z.B. von einem Hologramm, einer Lasergravur, einem Druckmotiv,
einem Fluoreszenzmotiv, einem Lumineszenzmotiv, einem diffraktiven Motiv oder einem
optisch variablen Motiv gewählt ist. Der in den Figuren 1 und 2 gezeigte Magnetsensor
5 müsste in diesem Fall durch einen optischen Sensor ersetzt werden.
[0043] Weiterhin kann das längliche Sicherheitselement 2, das zur Mitte der Banknote 1 hin
bezogen auf die Längsachse der Banknote 1 spiegelsymmetrisch ausgebildet ist, so auf
der Banknote 1 angeordnet sein, dass es bezogen auf die Querachse der Banknote 1 spiegelsymmetrisch
ausgebildet ist.
[0044] Das längliche Sicherheitselement 2 muss nicht notwendigerweise ein Sicherheitsfaden
sein, sondern kann ebenso als Streifen, Patch, Etikett oder Prägefolienelement auf
das Substrat aufgebracht, insbesondere auflaminiert sein.
[0045] Des Weiteren ist das in den Figuren 1 und 2 gezeigte Wertdokument 1 nicht zwangsläufig
eine Banknote. Als Anwendungen für das erfindungsgemäße Wertdokument kommen z.B. auch
Eintrittskarten, Fahrkarten oder Flugscheine in Frage, bei denen unabhängig von deren
Anordnung beim Einführen in ein Ticketlesegerät eine zuverlässige maschinelle Prüfung
gewährleistet werden kann. Dies erleichtert z.B. eine problemlose Abfertigung an Ticketlesegeräten
vor allem bei blinden Personen, die zwischen der seitenrichtigen Anordnung und der
seitenverkehrten Anordnung eines Tickets, bzw. zwischen der auf dem Kopf stehenden
Anordnung und der auf dem Fuß stehenden Anordnung eines Tickets, nicht unterscheiden
können.
[0046] Weiterhin erfolgt in der in Figuren 1 und 2 gezeigten Messgeometrie die Prüfung der
magnetischen Eigenschaften des länglichen Sicherheitselements 2 so, dass das längliche
Sicherheitselement 2 mit seiner Längsrichtung senkrecht zur Transportrichtung der
Banknote 1 angeordnet ist. Bei dem erfindungsgemäßen Wertdokument könnte die Prüfung
der magnetischen Eigenschaften des länglichen Sicherheitselements aber ebenso in der
in
DE 10 2007 025 939 A1 beschriebenen Messgeometrie erfolgen, bei der das Wertdokument parallel zur Richtung
der magnetischen Kodierung transportiert wird. Eine solche Messgeometrie ist zur weiteren
Veranschaulichung in den Figuren 3 und 4 gezeigt.
[0047] Die in Fig. 3 gezeigte Banknote 6 umfasst ein längliches Sicherheitselement 7 mit
einer magnetischen Kodierung, die zur Mitte der Banknote 6 hin bezogen auf die Längsachse
der Banknote 6 spiegelsymmetrisch ausgebildet ist. Das längliche Sicherheitselement
7 ist darüber hinaus in der Mitte der Längsachse der Banknote 6 angeordnet. Die zu
prüfende Banknote 6 wird von einem nicht dargestellten Transportsystem entlang der
mit dem Pfeil in Fig. 3 gezeigten Transportrichtung durch die Vorrichtung transportiert.
Verglichen mit der in Figuren 1 und 2 veranschaulichten Messgeometrie wird die in
Fig. 3 gezeigte Banknote 6 im Quertransport an einem induktiv arbeitenden Magnetsensor
8 vorbeitransportiert. Dabei wird das längliche Sicherheitselement 7, das mit seiner
Längsrichtung entlang der Transportrichtung der Banknote 6 angeordnet ist, auf seine
magnetischen Eigenschaften geprüft.
[0048] In Fig. 4 ist schematisch die Prüfung der Banknote 6 auf deren magnetische Eigenschaften
gezeigt, wobei die Banknote 6 im Gegensatz zu der in Fig. 3 gezeigten Messgeometrie
vom Magnetsensor 8 aus gesehen auf dem Kopf steht. Durch die spiegelsymmetrische Ausbildung
der magnetischen Kodierung des länglichen Sicherheitselements 7 sind die von dem Magnetsensor
8 zur Auswerteeinrichtung 9 übertragenen Magnetsignale mit den Magnetsignalen, die
bei der in Fig. 3 gezeigten Messgeometrie übertragen wurden, identisch.
[0049] Weiterhin geht bei mosaikartiger Betrachtung der in Figuren 1, 2, 3 und 4 gezeigten
Messanordnungen hervor, dass das erfindungsgemäße Wertdokument mit Vorteil so ausgestaltet
ist, dass es entweder ein längliches Sicherheitselement mit einer maschinenlesbaren
Kodierung aufweist, die zur Mitte des Wertdokuments hin bezogen auf die Längsachse
des Wertdokuments spiegelsymmetrisch ausgebildet ist und in der Mitte der Längsachse
des Wertdokuments angeordnet ist, oder ein längliches Sicherheitselement mit einer
maschinenlesbaren Kodierung aufweist, die zur Mitte des Wertdokuments hin bezogen
auf die Querachse des Wertdokuments spiegelsymmetrisch ausgebildet ist und in der
Mitte der Querachse des Wertdokuments angeordnet ist. Die mittige Anordnung des eine
spiegelsymmetrische Kodierung aufweisenden länglichen Sicherheitselements gewährleistet,
dass die Kodierung bei sämtlichen Transportrichtungen des Sicherheitselements relativ
zum Sensor detektiert werden kann.
1. Wertdokument mit einem länglichen Sicherheitselement, wobei das Sicherheitselement
eine maschinenlesbare Kodierung aufweist, die zur Mitte des Wertdokuments hin bezogen
auf die Längsachse oder Querachse des Wertdokuments spiegelsymmetrisch ausgebildet
ist.
2. Wertdokument nach Anspruch 1, wobei die maschinenlesbare Kodierung durch ein Element
oder durch mehrere Elemente, gewählt aus der Gruppe bestehend aus einem Hologramm,
einer Lasergravur, einem Druckmotiv, einem Fluoreszenzmotiv, einem Lumineszenzmotiv,
einem diffraktiven Motiv und einem optisch variablen Motiv, gebildet ist.
3. Wertdokument nach Anspruch 1, wobei die maschinenlesbare Kodierung magnetisches Material
aufweist.
4. Wertdokument nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Sicherheitselement
ein Streifen oder ein Patch ist.
5. Wertdokument nach Anspruch 4, wobei das Sicherheitselement ein Fensterfaden, ein zweiseitiger
Fensterfaden oder ein eingebetteter Faden ist.
6. Wertdokument nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Wertdokument ein Substrat
enthält, das Papier und/oder zumindest eine Kunststofffolie aufweist.
7. Verfahren zum Herstellen eines Wertdokuments mit einem Substrat und einem länglichen
Sicherheitselement, wobei das Sicherheitselement eine maschinenlesbare Kodierung aufweist,
die zur Mitte des Wertdokuments hin bezogen auf die Längsachse oder Querachse des
Wertdokuments spiegelsymmetrisch ausgebildet ist, umfassend die Schritte:
Einführen des länglichen Sicherheitselements in das Substrat auf solche Weise, dass
es wenigstens teilweise im Substrat eingebettet ist;
Überwachen der Lage eines Kontrollmerkmals des länglichen Sicherheitselements nach
dem Einbetten des länglichen Elements im Substrat;
Überwachen der Lage eines Kontrollmerkmals des Substrates;
Steuern der Spannung des länglichen Elements bei seiner Einführung in das Substrat
unter Verwendung der Lageinformation, um auf diese Weise die Geschwindigkeit, mit
der das längliche Sicherheitselement eingeführt wird, so zu steuern, dass das Kontrollmerkmal
des länglichen Sicherheitselements zu dem Kontrollmerkmal des Substrates ausgerichtet
ist.
8. Verfahren nach Anspruch 7, wobei die maschinenlesbare Kodierung durch ein Element
oder durch mehrere Elemente, gewählt aus der Gruppe bestehend aus einem Hologramm,
einer Lasergravur, einem Druckmotiv, einem Fluoreszenzmotiv, einem Lumineszenzmotiv,
einem diffraktiven Motiv und einem optisch variablen Motiv, gebildet ist.
9. Verfahren nach Anspruch 7, wobei die maschinenlesbare Kodierung magnetisches Material
aufweist.
10. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Sicherheitselement ein
Fensterfaden, ein zweiseitiger Fensterfaden oder ein eingebetteter Faden ist.
11. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Kontrollmerkmal des länglichen
Sicherheitselements durch die maschinenlesbare Kodierung des länglichen Sicherheitselements
gebildet wird.