[0001] Die Erfindung betrifft neue thixotrope Korrosionsschutzadditive, Trägersubstanzen
enthaltend diese Korrosionsschutzadditive, Verfahren zu deren Herstellung und deren
Verwendung für Konservierungsflüssigkeiten und Schmierfette.
[0002] Korrosionsschutzadditive werden in Schmierstoffen eingesetzt und bilden einen Schutzfilm
durch chemische Reaktion und/oder Anlagerung polarer Verbindungen an die Metalloberfläche.
Die thixotropen Eigenschaften fördern die leichtere Applikation und Haftung und damit
die Korrosionsschutzeigenschaften auf der Metalloberfläche.
[0003] Als Korrosionsschutzadditive sind vor allem Sulfonate, insbesondere Dialkylbenzensulfonat,
und/oder Carboxylate oder auch aschefreie Korrosionsschutzadditive, wie Bernsteinsäurehalbester,
amminneutralisierte Bernsteinsäurederivate oder aber auch aminneutralisierte Phosphorsäurepartialester
bekannt.
[0004] Häufig werden zur Verbesserung des Korrosionsschutzes Filmbildner, wie z.B. oxidiertes
Petrolatum oder auch Lanolinfettsäure eingesetzt. Es ist bekannt, dass die Effektivität
des Korrosionsschutzes mit der Stärke der filmbildenden Schicht zunimmt, wodurch Filmbildner,
wie z.B. oxidiertes Petrolatum und Lanolinfettsäure bevorzugt sind. Diese haben oft
den Nachteil, dass die daraus resultierenden Korrosionsschutzadditive eine verminderte
Abwaschbarkeit und eine schlechtere Löslichkeit im Endprodukt aufweisen.
[0005] Alternativ dazu werden in
US-A 3981682 Korrosionsschutzadditive auf Basis höherkettiger ungesättigter Dicarbonsäuren in
Verbindung mit Fettsäuren, wie Ölsäure oder auch Kokosfettsäure, beschrieben. Kokosfettsäure
bildet jedoch nachteiligerweise eine geringere Schichtdicke als Film aus.
[0006] Es bestand daher ein großer Bedarf an Korrosionsschutzadditiven, die die Nachteile
des Standes der Technik nicht aufweisen.
[0007] Überraschenderweise wurde nun gefunden, dass die erfindungsgemäßen thixotropen Korrosionsschutzadditive
aus Kokosfettsäure als Filmbildner in Kombination mit Dialkylbenzensulfonsäure, die
Nachteile des Standes der Technik in der Abwaschbarkeit und besonders in der Löslichkeit
mit den Trägersubstanzen nicht aufweisen, aber über gute korrosionsinhibierende Eigenschaften
verfügen.
[0008] Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind daher neue thixotrope Korrosionsschutzadditive,
bei denen es sich um eine Mischung von mindestens einem Dialkylbenzensulfonat mit
Kokosfettsäure handelt.
[0009] Alkyl im Sinne der Erfindung bedeutet C
8-C
24-Alkyl, bevorzugt C
10-C
14-Alkyl, wobei die beiden Alkylreste innerhalb des Moleküls gleich oder ungleich sein
können. Des Weiteren bevorzugt ist der Einsatz von Mischungen von unterschiedlichen
Dialkylbenzensulfonaten.
[0010] Die beiden Alkylreste können innerhalb des Moleküls jede Stellung zur Sulfonatgruppe
einnehmen, d.h. in ortho, meta und/oder para-Stellung. In der Regel werden Mischungen
eingesetzt.
[0011] Die Dialkylbenzensulfonate können durch Sulfonierung der entsprechende Dialkylbenzene
und anschließender Neutralisation mit geeigneten Basen, wie z.B. Calciumhydroxid nach
den dem Fachmann geläufigen Methoden hergestellt werden. Es handelt sich dabei aber
auch um handelsübliche Produkte, die z.B. bei der Rhein Chemie Rheinau GmbH unter
dem Handelsnamen Additin® RC 4220 erhältlich sind.
[0012] Kokosfettsäure ist ein kommerziell verfügbares Produkt, das z.B. erhältlich ist bei
den Nordischen Ölwerken.
[0013] Da es um ein Naturprodukt handelt, kann die Zusammensetzung je nach Herkunftsland
und Hersteller schwanken, was aber auf die im Zuge der Erfindung beabsichtigten filmbildenden
Eigenschaften keine Auswirkungen hat. Dementsprechend sind alle Arten von Kokosfettsäure
einsetzbar.
[0014] Bei der Kokosfettsäure handelt es sich vorzugsweise um ein fast ausschließlich gesättigtes
Kokosöl, welches reich an Laurin- und Myristinsäure ist.
[0015] Eine typische Zusammensetzung ist, ohne, dass die Erfindung darauf beschränkt ist,
| ca. 48% |
Laurinsäure |
= C12 -gesättigte Fettsäure |
| ca. 18% |
Myristinsäure |
= C14 -gesättigte Fettsäure |
| ca. 9% |
Palmitinsäure |
= C16 -gesättigte Fettsäure |
| ca. 7% |
Caprylsäure |
= C8 -gesättigte Fettsäure |
| ca. 7% |
Ölsäure |
= C18- ungesättigte Fettsäure |
| ca. 6% |
Caprinsäure |
= C10 -gesättigte Fettsäure |
| ca. 3% |
Stearinsäure |
= C18- gesättigte Fettsäure |
| ca. 2% |
Linolsäure ( < 1% sonstige Ölsäuren). |
[0016] In den erfindungsgemäßen thixotropen Korrosionsschutzadditiven ist das Mengenverhältnis
von Dialkylbenzensulfonat zu Kokosfettsäure beliebig wählbar. Bevorzugt sind jedoch
Verhältnisse von Dialkylbenzensulfonat zu Kokosfettsäure von 5 zu 1 bis 1 zu 5. Weiterhin
einsetzbar und ebenfalls bevorzugt sind Verhältnisse von 3 zu 1 bis 1 zu 3. In einer
besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung werden Mengenverhältnisse von
3 zu 2 bis 2 zu 3 eingestellt.
[0017] In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung können die thixotropen Korrosionsschutzadditive
je nach Anwendungsgebiet weitere Additive, wie Demulgatoren, Stabilisatoren, Antioxidanzien,
Entschäumer, Verschleißschutz und/oder Hochdruck-Additive enthalten, aber auch weitere
bekannte Korrosionsschutzadditive, z.B. Sulfonate, Carboxylate, Naphtenate etc.
[0018] Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist zudem ein Verfahren zur Herstellung von
thixotropen Korrosionsschutzadditiven, wonach entweder Dialkylbenzensulfonsäure mit
mindestens einer Base umgesetzt und anschließend Kokosfettsäure zugesetzt wird oder
alternativ Dialkylbenzensulfonsäure in Gegenwart von Kokosfettsäure mit einer Base
neutralisiert wird.
[0019] Basen im Sinne der Erfindung sind Alkali- und/oder Erdalkalihydroxide, bevorzugt
Barium- oder Calciumhydroxid.
[0020] Die Base wird vorzugsweise im Überschuß zugesetzt, möglich ist aber auch der Einsatz
der Base in stöchiometrischen Verhältnissen.
[0021] Die Umsetzung/ Neutralisation erfolgt vorzugsweise bei Temperaturen von 60 bis 99°C
in Anwesenheit geringer Mengen Wasser.
[0022] Das Zurühren der Kokosfettsäure sollte bei Temperaturen oberhalb des Schmelzpunktes
der Kokosfettsäure liegen, d.h. vorzugsweise oberhalb von 40°C, ganz besonders bevorzugt
bei Temperaturen um die 60°C.
[0023] Weiterhin bevorzugt ist ein Filtrationsschritt nach Abschluß der Umsetzung und vor
dem Abfüllen des Produktes, um eventuell vorhandene überschüssige Base abzutrennen.
[0024] Ebenfalls möglich ist es, die Dialkylbenzensulfonsäure mit mindestens einer Base
in Gegenwart einer Teilmenge der beabsichtigten Kokosfettsäure umzusetzen und den
restlichen Anteil der Kokosfettsäure nach erfolgter Neutralisation zuzugeben.
[0025] Ein weiterer Gegenstand der Erfindung sind Trägersubstanzen, enthaltend mindestens
ein erfindungsgemäßes thixotropes Korrosionsschutzadditiv.
Trägersubstanzen im Sinne der Erfindung sind vorzugsweise Öle, Lösungsmittel oder
Fette.
[0026] Als Öle sind dabei langkettige, wie auch verzweigte Öle jeglicher Viskosität einsetzbar,
wie z.B. Solventraffinate, Polyalphaolefine, Hydrocracked Öle.
[0027] Bei den Lösungsmitteln kommen alle bekannten Verbindungen in Frage, wobei das spätere
Anwendungsgebiet für die Auswahl entscheidend ist. Der Begriff Lösungsmittel umfaßt
dabei z.B. kohlenwasserstoffhaltige Lösungsmittel, wie z.B. Pentan oder alle Benzinarten,
wie Testbenzine, auch polare Lösungsmittel, wie Ethylacetat. Dabei handelt es sich
um handelsübliche Verbindungen. Exemplarisch genannt sind z.B. z.B. Siedegrenzbenzin
45/ 60 oder 80/110 oder Isopar® - Verbindungen, erhältlich bei der Firma Exxon Mobil
Oil.
[0028] So sind beispielsweise in brandgefährdeten Bereichen Verbindungen mit Siedetemperaturen
deutlich über 50°C bevorzugt, wie z.B. Siedegrenzbenzin 80/110 oder Isopar®H bevorzugt.
[0029] Als Fette einsetzbar sind jedwede Umsetzungsprodukte der vorgenannten Öle mit Verdickern.
Als Verdicker seien beispielhaft Lithium-, Natrium-, Calciumseifen oder aber auch
Polymerverdicker genannt. Das Mischungsverhältnis von Öl zu Verdicker ist frei wählbar
und bestimmt sich nach dem Anwendungszweck.
[0030] Das Einbringen des thixotropen Korrosionsschutzadditivs in die Trägersubstanzen erfolgt
dabei vorzugsweise bei Temperaturen oberhalb 40°C.
[0031] Gegenstand der Erfindung ist zudem die Verwendung der erfindungsgemäßen thixotropen
Korrosionsschutzadditive in Konservierungsflüssigkeiten oder Schmierfetten.
[0032] Die Konservierungsflüssigkeiten dienen insbesondere der temporären Schutz von metallischen
Werkstücken, z.B. auf dem Transportweg vor der Fertigung, für die Lagerung etc.
[0033] Davon mitumfaßt ist dabei auch das Verfahren zum antikorrosiven Ausstattung von Konservierungsflüssigkeiten,
bei dem die erfindungsgemäße Mischung aus mindestens einem Dialkylbenzensulfonat mit
Kokosfettsäure, der vorgenannten Definitionen, eingesetzt wird.
[0034] Die nachfolgenden Beispiele dienen der Erläuterung der Erfindung, ohne dabei limitierend
zu wirken.
Ausführungsbeispiele:
[0035] Es wurden die folgenden Proben hergestellt:
[0036] Zunächst wurden 60g der korrosionschutzwirksamen Komponente Dialkylbenzensulfonat
für die Mischungen A bzw. Phosphorsäurepartialester für die Mischungen B sowie ein
Amin neutralisiertes Bernsteinsäurederivat für Mischung C in einem 250mL Becherglas
vorgelegt und darauf 40g der verflüssigten Filmbildner Lanolinfettsäure bzw. Kokosfettsäure,
bzw. Talgfettsäure, in den nachstehenden Tabellen aufgeführten Mengen, zugegeben.
Die jeweiligen Mischungen wurden nun 30 min bei 80°C mittels Rührfisch und Magnetheizplatte
homogenisiert.
| Mischung A |
Probe 1 (VV) |
Probe2 (VV) |
Probe 3 |
Probe 4 (VV) |
| Dialkylbenzensulfonat = ein neutrales Calciumsulfonat mit C 12 Alkylresten, erhältlich
bei der Rhein Chemie Rheinau GmbH |
100% |
60% |
60% |
60% |
| Lanolinfettsäure |
|
40% |
|
|
| Kokosfettsäure |
|
|
40% |
|
| Talgfettsäure |
|
|
|
40% |
| Aussehen |
klar |
fest |
Leicht trüb |
Leicht trüb |
| |
| Mischung B |
Probe 1 (VV) |
Probe2 (VV) |
Probe 3 (VV) |
Probe 4 (W) |
| Additin®RC 4820, ein amminneutralisierter Phosphor-säurepartialester auf Basis aliphatischer
Alkohole |
100% |
60% |
60% |
60% |
| Lanolinfettsäure |
|
40% |
|
|
| Kokosfettsäure |
|
|
40% |
|
| Talgfettsäure |
|
|
|
40% |
| Aussehen |
klar |
klar |
klar |
klar |
| Mischung C |
Probe1 (VV) |
Probe2 (VV) |
Probe 3 (VV) |
Probe 4 (VV) |
| Amin neutralisiertes Bernsteinsäurederivat |
100% |
60% |
60% |
60% |
| Lanolinfettsäure |
|
40% |
|
|
| Kokosfettsäure |
|
|
40% |
|
| Talgfettsäure |
|
|
|
40% |
| Aussehen |
klar |
klar |
klar |
klar |
[0037] Alle Proben der Mischungen A, B und C wiesen eine vergleichbare Filmstärke und Abwaschbarkeit
auf. Die Filmstärke wurde dabei als durchschnittliche Filmstärke aus der gravimetrischen
Bestimmung des unbehandelten Bleches im Vergleich zum beschichteten Blech nach einer
2-stündigen Trockenzeit nach Eintauchen in eine 10% Lösung der o.g. Proben indem isoparaffmischen
Öl Isopar® H der Firma Exxon Mobil Oil ermittelt.
[0038] Die Abwaschbarkeit wurde nach einer 1-minütigen Lagerung in 18 Ltr. einer Prüfreiniger-lösung,
bestehend aus Leitungswasser mit einer Gesamthärte von 10 bis 20°d.H, so wie 80g Prüfreiniger
TP 10339* pro Liter Prüfreinigerlösung bestimmt. Bei allen Proben der Mischungen A
und B wurde der Film vollständig entfernt.
*Laut VDA 230-201: Gardo TP 10339 der Firma Chemetall GmbH
[0039] Es zeigten sich klare Vorteile des erfindungsgemäßen thixotropen Korrosionsschutzadditivs
(Mischung A, Probe 3) im Salzsprühkammertest, der als sog. Salzsprühnebelprüfung nach
DIN ISO 9227 erfolgte:
[0040] Salzsprühnebelprüfungen im Sinne der Norm DIN ISO 9227 sind Prüfungen mit einer kontinuierlich
versprühten, wässrigen Natriumchlorid-Lösung mit einer Massenkonzentration von 5g/100
ml als angreifendes Mittel. Das Versprühen geschah mit Hilfe von Druckluft.
[0041] Für diesen Test wurde eine 5% ige NaCl angesetzt und der pH auf 6,5 bis 7,2 eingestellt.
Danach wurde die Temperatur 35 ± 2°C und der Salzsprühnebel überprüft. Es wurden vier
100 ml Messzylinder in der Kammer aufgestellt. In die Zylinder wurde ein Trichter
mit einer Auffangfläche von 80 cm
2 gestellt. Der Salzsprühnebel wurde über 16h aufgefangen und betrug im Mittel 1,5
± 0,5 ml pro Stunde. Danach wurde wie folgt verfahren:
[0042] Es wurden Stahlbleche ST 1405 nach DIN 1623 Teil 1 bei einer Temperatur in der Kammer
35°C aufgestellt. Der Neigungswinkel der Bleche in der Kammer betrug ca. 25° aus vertikaler
Position.
[0043] Die Stahlbleche wurden mit Siedebenzin (60/80) vorgereinigt und anschließend mit
einen benzingetränkten Tuch abgewischt bis das Tuch keinerlei dunkle Verfärbungen
mehr zeigte. Nun wurden die mit Nummern gekennzeichneten Bleche an einen Haken gehängt
und 3 mal 30s in die zu prüfende Probe getaucht. Anschließend wurden die Bleche 2h
im Schrank hängend gelagert. Danach wurden die Bleche in die Prüfhalterung und in
die aufgeheizte Salzsprühkammer überführt. Die Beurteilung erfolgte zu den vorgegebenen
Zeiten. Beurteilt wurde nur die Blechvorderseite. Der Beginn der Rostbildung erfolgt
oftmals am Blechrand.
[0044] Die Ergebnisse der Standzeitmessung sind in Figur 1 für Dialkylbenzensulfonat und
Amin neutralisierten Phosphorsäurepartialester und in Figur 2 sind die Mischungen
A, B und C mit allen 3 Fettsäuren im Vergleich zu 100%igem Monoalkylbenzensulfonat
abgebildet. Dargestellt sind dabei die Standzeiten, bei denen bei einer Fläche von
< 1mm
2 nicht mehr als 3 kleinere Rostpunkte vorliegen.
[0045] Das erfindungsgemäße thixotrobe Korrosionsschutzadditiv aus Dialkylbenzensulfonat
und Kokosfettsäure (Mischung A, Probe 3) erzielte die besten Ergebnisse in den Salzsprühkammer-Standzeiten
und zeigt gegenüber anderen Filmbildnern einen eindeutigen Leistungssprung! Dieses
Additiv zeigt ebenso gute Ergebnisse im Abwaschbarkeitstest, wie Korrosionsschutzadditive
ohne Filmbildner und ist zudem in allen getesteten Grundölen, wie paraffinbasischen
Mineralölen verschiedenster Viskositäten, Benzin, naphthenischen Grundölen und sogar
in kurzkettigen Isoparaffinen gut löslich.
[0046] Gerade die Löslichkeit in Isoparaffinen stellt normalerweise ein Problem dar, da
dieses Trägermaterial sehr stark unpolar ist und das Einlösen von teilweise polaren
Additiven entgegenwirkt.
1. Thixotrope Korrosionsschutzadditive, dadurch gekennzeichnet, dass es sich dabei um eine Mischung von mindestens einem Dialkylbenzensulfonat mit Kokosfettsäure
handelt.
2. Thixotrope Korrosionsschutzadditive nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem Dialkylbenzensulfonat um eine Verbindung oder eine Mischung von Verbindungen
mit Alkyl = C8-C24 Alkyl handelt.
3. Thixotrope Korrosionsschutzadditive nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mischung aus Dialkylbenzensulfonaten eingesetzt wird.
4. Thixotrope Korrosionsschutzadditive nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass das Mengenverhältnis Dialkylbenzensulfonat zu Kokosfettsäure 5 zu 1 bis 1 zu 5 beträgt.
5. Verfahren zur Herstellung der thixotropen Korrosionsschutzadditive, dadurch gekennzeichnet, dass entweder Dialkylbenzensulfonsäure mit mindestens einer Base umgesetzt und anschließend
Kokosfettsäure zugesetzt wird oder alternativ Dialkylbenzensulfonsäure in Gegenwart
von Kokosfettsäure mit einer Base neutralisiert wird.
6. Trägersubstanzen, enthaltend mindestens ein thixotropes Korrosionsschutzadditiv nach
einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4.
7. Trägersubstanzen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei diesem um Öle, Lösungsmittel oder Fette handelt.
8. Verwendung der thixotropen Korrosionsschutzadditive nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 4 in Konservierungsflüssigkeiten oder in Schmierfetten.