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(11) |
EP 2 364 263 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.05.2013 Patentblatt 2013/21 |
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Anmeldetag: 07.11.2008 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2008/009617 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2010/051826 (14.05.2010 Gazette 2010/19) |
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VORRICHTUNG UND VERFAHREN ZUM DOSIEREN VON TABAK IN VERPACKUNGSGERECHTE PORTIONEN
DEVICE AND METHOD FOR METERING TOBACCO IN PORTIONS SUITABLE FOR PACKAGING
DISPOSITIF ET PROCÉDÉ DE DOSAGE DE TABAC EN PORTIONS CONVENANT POUR LE CONDITIONNEMENT
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.09.2011 Patentblatt 2011/37 |
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Patentinhaber: Hauni Maschinenbau AG |
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21033 Hamburg (DE) |
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Erfinder: |
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- GRUSS, Thomas
21220 Seevetal (DE)
- FRICKE, Patrick
21029 Hamburg (DE)
- PLEWA, Stephan
33758 Schloss Holte-Stukenbrock (DE)
- RINGEL, Hartmut
33813 Oerlinghausen (DE)
- SELIGER, Bernd
33813 Oerlinghausen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Stork Bamberger |
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Patentanwälte
Postfach 73 04 66 22124 Hamburg 22124 Hamburg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 661 810 WO-A-2008/062301 US-A- 5 174 088
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WO-A-2007/084060 DE-A1-102005 017 474 US-A1- 2002 187 229
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Dosieren von Tabak in verpackungsgerechte
Portionen, umfassend ein Zuführelement für den Tabak sowie eine Einrichtung zum Bilden
und Ausbringen mindestens einer verpackungsgerechten Tabakportion. Des Weiteren betrifft
die Erfindung ein Verfahren zum Dosieren von Tabak, insbesondere von feuchtem Tabak,
in verpackungsgerechte Portionen.
[0002] Derartige Vorrichtungen und Verfahren kommen in der Tabak verarbeitenden Industrie
zum Einsatz, um so genannten Snus-Tabak zu verarbeiten und insbesondere zu dosieren.
Bei Snus-Tabak handelt es sich um so genannten Oral-Tabak (oder Tabakmischungen),
der direkt oder in einer geeigneten Verpackung, z.B. einem Beutel aus Zellulose oder
dergleichen, in den Mund eingeführt wird, wobei der Begriff Tabak nicht nur ausschließlich
den eigentlichen Tabak sondern auch Tabak mit Zusatzstoffen, Aromen oder dergleichen
beinhaltet. Bei der Einnahme von unverpacktem Snus-Tabak wird dieser in Dosen, Schachteln,
Kombinationsverpackungen oder dergleichen direkt in diese gefüllt. Die eigentliche
verbrauchsgerechte bzw. verbrauchsfertige Portionierung wird durch den Konsumenten
selbst vorgenommen. Der Snus-Tabak, der in verpackter Form, nämlich z.B. in einzelnen
Siegelrandbeuteln oder dergleichen eingenommen wird, muss zuvor portioniert und abgefüllt
werden. Die Tabakportionen, deren Gewicht und Größe jeweils variieren kann und üblicherweise
im Bereich von Milligramm und Gramm liegt, werden aus einem kontinuierlich oder intermittierend
zugeführten Tabakstrom mittels Dosiereinrichtungen abgeteilt und üblicherweise mittels
so genannter Siegelrandbeutelmaschinen, wie sie aus der
DE 10 2005 017 474 A1 bekannt sind, verpackt.
[0003] Es sind aus der Praxis Dosiereinrichtungen bekannt, bei denen das Zuführelement ein
Trichter ist, mittels dem der Tabak in den Bereich einer Einrichtung zum Bilden und
Ausbringen einer verpackungsgerechten Tabakportion transportiert wird. Die bekannten
Einrichtungen zum Bilden und Ausbringen der Tabakportionen umfassen üblicherweise
eine Vorportionierungskammer bzw. Entspannungskammer, die über einen Schlauch oder
dergleichen mit dem Trichter verbunden ist. Innerhalb der Entspannungskammer wird
der aus dem Trichter nachströmende Tabak zwischengelagert. Unterhalb der Entspannungskammer
ist üblicherweise ein Mikrozylinder angeordnet. Durch Zurückziehen des Kolbens wird
Tabak quasi aus der Entspannungskammer in den Zylinder gezogen, wobei das Volumen
der durch den zurückgezogenen Kolben gebildeten Portionierungskammer einer verpackungsgerechten
Tabakportion entspricht. Wenn die Portionierungskammer gefüllt ist, wird die Entspannungskammer
relativ zum Mikrozylinder (oder umgekehrt) bewegt, so dass der Inhalt der Portionierungskammer,
nämlich eine Tabakportion, z.B. an eine Transportkammer oder dergleichen abgegeben
werden kann. Diese Transportkammer kann z.B. eine Einheit mit der Entspannungskammer
bilden. Nach dem Befüllen der Transportkammer mit der dosierten Tabakportion wird
die Transportkammer in eine Ausgabeposition über eine Austrittsöffnung bewegt, so
dass die Tabakportion nach unten an eine nachgeordnete Vorrichtung, nämlich z.B. die
Siegelrandbeutelmaschine fällt. Während die Transportkammer über der Austrittsöffnung
steht, kann der Mikrozylinder bereits wieder mit einer nächsten Tabakportion gefüllt
werden. Solche Dosiereinrichtungen sind für einbahnige und mehrbahnige Siegelrandbeutelmaschinen
geeignet.
[0004] Solche Dosiereinrichtungen weisen jedoch den Nachteil auf, dass ausschließlich rieselfähiger
Tabak, also Tabak mit einem geringen Restfeuchtegehalt, verarbeitbar ist. Anders ausgedrückt
lässt sich lediglich Tabak zuverlässig verarbeiten, der einen Restfeuchtegehalt von
kleiner etwa 20% aufweist. Auch ist Tabak mit einem Restfeuchtegehalt von kleiner
etwa 20%, dem Zusatzstoffe beigemischt sind, nur schwer oder gar nicht zu verarbeiten,
da die Zusatzstoffe, Aromen und dergleichen den Feuchtegehalt, z.B. durch Öle oder
dergleichen noch erhöhen. Bei der Verarbeitung solcher feuchten Tabake haftet bzw.
verklebt der Tabak insbesondere im Bereich der (teilweise gebogenen) Schläuche sowie
der Mikrozylinder und führt nach kurzer Zeit zur Verstopfung der Vorrichtung und damit
zum Stillstand der nachfolgenden Siegelrandbeutelmaschine.
[0005] Der Erfindung liegt damit die Aufgabe zugrunde, eine einfache und zuverlässige Vorrichtung
zum Dosieren von Tabak, insbesondere feuchtem Tabak mit einem Restfeuchtegehalt von
größer etwa 20% zu schaffen. Des Weiteren ist es Aufgabe der Erfindung, ein entsprechendes
Verfahren vorzuschlagen.
[0006] Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung mit den eingangs genannten Merkmalen gemäß
Anspruch 1 gelöst. Dadurch, dass der Tabak durch das Einstreichen bereits vorkomprimiert
und durch die Volumenänderung der Portionierungskammer endverdichtet wird, entsteht
eine Art Tabak-Stick als verpackungsgerechte Tabakportion, die gezielt und - bezogen
auf die Einrichtung - nahezu rückstandfrei ausgebracht werden kann. Mit anderen Worten
stellt die erfindungsgemäße Ausführung sicher, dass die in der Portionierungskammer
gebildete Tabakportion mittels des Elementes zum Ausbringen der endverdichteten Tabakportion
vollständig aus der Einrichtung z. B. in einen nachgeordneten Siegelrandbeutel gefördert
werden kann. Durch das Verdichten der Tabakportion einerseits und das aktive Ausbringen
der Tabakportion andererseits lässt sich insbesondere auch feuchter Tabak oder feuchte
Tabakmischungen zuverlässig dosieren, so dass eine solche Einrichtung in einen kontinuierlichen
Verpackungsprozess eingebunden werden kann. Durch die Rotation des Einstreichelementes
in beide Richtungen kann der Tabak durch hin und her Drehen des Einstreichelementes
besonders zuverlässig in die Portionierungskammer eingestrichen werden, so dass eine
exakte Befüllung/Dosierung gewährleistet ist. Das hin und her Drehen kann in einer
schnellen oszillierenden Bewegung, die in sich für jede Drehung auch unterschiedliche
Geschwindigkeiten aufweisen kann, geschehen.
[0007] Eine zweckmäßige Weiterbildung der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass die
Portionierungskammer aus zwei Schieberelementen gebildet ist, die beabstandet zueinander
angeordnet und innerhalb einer Grundplatte geführt sind, wobei die beiden Schieberelemente
linear aufeinander zu und voneinander weg bewegbar ausgebildet sind. Durch diese Schieberelemente
sind das Verdichten des Tabaks und das Freigeben des verdichteten Tabaks auf besonders
effektive Weise realisierbar.
[0008] Vorteilhafterweise weisen die beiden Schieberelemente an den einander zugekehrten
Enden jeweils eine in Draufsicht halbkreisförmige Kontur auf, derart, dass die Portionierungskammer
bei auseinander gezogenen Schieberelementen in Draufsicht langlochförmig und bei zusammen
geschobenen Schieberelementen zur Bildung einer zylinderförmigen Tabakportion zylinderförmig
ausgebildet ist. Damit wird zum einen ein Volumen geschaffen, das der gewünschten
Tabakportion entspricht, und zum anderen eine zur Handhabung bzw. Weiterverarbeitung,
also zum Transport der Tabakportion aus der Dosiereinrichtung in eine Verpackungsmaschine
oder dergleichen, besonders geeignete Form der Tabakportion erreicht, was dazu führt,
dass eine den Dosiervorgang behindernde Verunreinigung oder gar eine Verstopfung der
Einrichtung durch Tabakrückstände vermieden werden kann.
[0009] Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass dem
Einstreichelement ein Detektionsmittel zur Überwachung des Füllstands zugeordnet ist.
Mit dieser erfindungsgemäßen Weiterbildung wird einer Überversorgung mit Tabak, die
zu einer Verstopfung führen könnte, und einer Unterversorgung mit Tabak, die zu einem
Stillstand der nachgeordneten Vorrichtung führen könnte, wirksam vorgebeugt.
[0010] Die Aufgabe wird auch durch ein eingangs genanntes Verfahren gemäß Anspruch 12 gelöst.
Die sich daraus ergebenden Vorteile wurden bereits im Zusammenhang mit der erfindungsgemäßen
Vorrichtung beschrieben, so dass zur Vermeidung von Wiederholungen auf die entsprechenden
Passagen verwiesen wird.
[0011] Weitere zweckmäßige und/oder bevorzugte Merkmale und Weiterbildungen der Erfindung
ergeben sich aus den Unteransprüchen und der Beschreibung. Besonders bevorzugte Ausführungsformen
sowie das Verfahrensprinzip werden anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert.
In der Zeichnung zeigt:
- Fig. 1
- eine Seitenansicht einer schematischen Darstellung der erfindungsgemäßen Vorrichtung
zum Dosieren von Tabak im Teilschnitt,
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf die Vorrichtung gemäß Figur 1,
- Fig. 3
- eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Vorrichtung zum Dosieren von Tabak mit Schieberelementen
in unterschiedlichen Positionen,
- Fig. 4
- eine Seitenansicht der Vorrichtung im Schnitt entlang der Schnittlinien A-A, B-B,
C-C und D-D,
- Fig. 5
- eine Draufsicht auf einen Drehstern als Einstreichelement, und
- Fig. 6
- eine Seitenansicht eines Drehsterns im Schnitt entlang der Schnittlinie VI-VI gemäß
Figur 5.
[0012] Die in der Zeichnung dargestellten Vorrichtungen dienen zum Dosieren von feuchtem
Tabak in verpackungsgerechte Portionen. Selbstverständlich sind die Verrichtungen
auch zum Dosieren von Tabak mit einem Restfeuchtegehalt kleiner 20% sowie von Tabakmischungen
geeignet.
[0013] Die in der Figur 1 dargestellte Vorrichtung 10 zum Dosieren von Tabak 11 in verpackungsgerechte
Portionen umfasst ein Zuführelement 12 für den Tabak 11 sowie eine Einrichtung 13
zum Bilden und Ausbringen mindestens einer verpackungsgerechten Tabakportion. Selbstverständlich
lässt sich die Einrichtung 13 zum Bilden und Ausbringen der Tabakportionen auch manuell
befüllen. Im Rahmen der Automatisierung ist ein Zuführelement 12 jedoch selbstverständlich.
Die Einrichtung 13 weist ein Einstreichelement 14 zum Einstreichen von Tabak 11 in
eine Portionierungskammer 15 auf. Das Einstreichelement 14 kann in weiteren Ausführungsformen
(siehe z.B. Figur 3) auch zum Einstreichen von Tabak 11 in mehrere Portionierungskammern
15 ausgebildet und eingerichtet sein. Die oder jede Portionierungskammer 15 ist volumenvariabel
ausgebildet, und zwar zum einen zum Verdichten des Tabaks 11 und zum anderen zum Freigeben
der verdichteten Tabakportion. Des Weiteren ist die oder jede Portionierungskammer
15 relativ zum Einstreichelement 14 bewegbar. Die Relativbewegung ist vorzugsweise
linear ausgerichtet. Durch die Relativbewegung zwischen dem Einstreichelement 14 und
der Portionierungskammer 15 kann die Portionierungskammer 15 bzw. die darin enthaltene
Tabakportion aus einer Befüllposition B in eine Ausgabeposition A und umgekehrt bewegt
werden. Weiterhin umfasst die Vorrichtung 10 im Bereich der Ausgabeposition A ein
Element 16 zum Ausbringen der verdichteten Tabakportion.
[0014] Die oder jede Portionierungskammer 15 ist in der gezeigten Ausführungsform aus zwei
Schieberelementen 17, 18 gebildet. Diese Schieberelemente 17, 18 sind in einer Grundplatte
19 geführt. Das bedeutet, dass innerhalb der Grundplatte 19 z.B. eine Nut 20 ausgebildet
ist, in der die beiden stabförmigen Schieberelemente 17, 18 geführt sind. Die beiden
beabstandet zueinander angeordneten Schieberelemente 17, 18 sind durch geeignete Antriebsmittel,
beispielsweise hydraulisch, pneumatisch, mechanisch und/oder über Stellmotore aufeinander
zu und voneinander weg bewegbar ausgebildet. Die Schieberelemente 17, 18 sind vorzugsweise
in derselben, durchgehend ausgebildeten Nut 20 angeordnet. Die in der Nut 20 hin und
her bewegbaren Schieberelemente 17, 18 weisen an den einander zugekehrten Enden 21,
22 jeweils eine in Draufsicht (siehe z.B. Figur 3) halbkreisförmige Kontur auf. Anders
ausgedrückt sind die Enden 21, 22 jeweils konkav, also nach innen gewölbt ausgebildet.
Das führt dazu, dass die Portionierungskammer 15 bei auseinander gezogenen Schieberelementen
17, 18 in Draufsicht langlochförmig (siehe z.B. Figur 2) und bei zusammen geschobenen
Schieberelementen 17, 18 in Draufsicht kreisförmig zur Bildung eines zylinderförmigen
Körpers (siehe z.B. Figur 3 unten) ausgebildet ist. Damit kann eine in die Portionierungskammer
15 gefüllt bzw. eingestrichene Tabakportion zu einem zylinderförmigen Tabak-Stick
geformt werden, wobei die Größe der Portionierungskammer 15 in zusammen geschobenem
Zustand der Schieberelemente 17, 18 variabel bzw. einstellbar ist und z.B. zur Bildung
eines Tabak-Sticks mit einer Länge von etwa 14mm und einem Durchmesser von etwa 6mm
gewählt ist. Selbstverständlich können die Abmessungen des Tabak-Sticks auch variieren
und die Enden 21, 22 können auch eine andere Kontur aufweisen. Auch kann die Führung
der Schieberelemente 17, 18 oder anderer Verdichtungselemente in nicht explizit dargestellter
Weise realisiert sein, beispielsweise durch Führungsschienen, Profile oder dergleichen.
[0015] Die Portionierungskammer 15 wird in dem beschriebenen Ausführungsbeispiel bei zusammen
geschobenen Schieberelementen 17, 18 seitlich durch diese und nach unten durch die
Grundplatte 19 begrenzt. Zusammen geschoben bedeutet in diesem Zusammenhang, dass
die Enden 21, 22 der Schieberelemente 17, 18 in Kontakt stehen, so dass die konkaven
Konturen der Schieberelemente 17, 18 in Draufsicht einen Kreis bilden. Bei auseinander
gezogenen Schieberelementen 17, 18 wird die Portionierungskammer 15 seitlich einerseits
durch die Schieberelemente 17, 18 und zusätzlich durch die Grundplatte 19, genauer
durch die Seitenwände der Nut 20, begrenzt. Nach unten ist die Portionierungskammer
15 durch die Grundplatte 19 begrenzt. In Richtung des Einstreichelementes 15, in diesem
Beispiel nach oben, ist die Portionierungskammer 15 im Bereich der Befüllposition
B und der Ausgabeposition A offen ausgebildet. Die konstruktive Gestaltung der Portionierungskammer
15 kann auch in anderer Weise erfolgen, beispielsweise indem die Portionierungskammer
15 nach unten durch eine separate Platte oder dergleichen oder durch zusätzliche Klapp-
oder Schiebeelemente begrenzt ist.
[0016] Wie bereits erwähnt ist die Portionierungskammer 15 aus einer Befüllposition B in
eine Ausgabeposition A bewegbar. Genauer ist die in der Portionierungskammer 15 befindliche
Tabakportion linear und vorzugsweise horizontal durch Verschieben der Schieberelemente
17, 18 aus der Befüllposition B unterhalb des Einstreichelementes 14 in die Ausgabeposition
A oberhalb einer Austrittsöffnung 23 bewegbar. Die Austrittsöffnung 23 ist innerhalb
der Grundplatte 19 ausgebildet. Die Austrittsöffnung 23 liegt innerhalb der Führung,
nämlich der Nut 20 für die Schieberelemente 17, 18. Anders ausgedrückt liegt die Austrittsöffnung
in der Bewegungsbahn der Schieberelemente 17, 18. Der Durchmesser der Austrittsöffnung
23 entspricht mindestens dem Durchmesser der in der Ausgabeposition zylinderförmigen
Portionierungskammer 15 und ist vorzugsweise geringfügig größer als der Durchmesser
der endverdichteten zylinderförmigen Tabakportion.
[0017] Wie weiter oben beschrieben, ist auf der Grundplatte 19 das Einstreichelement 14
angeordnet. In der Befüllposition B für die Portionierungskammer 15 ist diese direkt
unterhalb des Einstreichelementes 14 angeordnet. In der Ausgabeposition A der Portionierungskammer
15 ist das Einstreichelement 14 nach unten durch die Grundplatte 19 bzw. die in der
Nut 20 geführten Schieberelemente 17, 18 begrenzt bzw. geschlossen, so dass kein Tabak
11 nach unten aus dem Einstreichelement 14 abgeführt werden kann. Das Einstreichelement
14 ist relativ zur Grundplatte 19 bewegbar ausgebildet. Diese Relativbewegung kann
durch Bewegen des Einstreichelementes gegenüber der still stehenden Grundplatte 19,
durch Bewegen der Grundplatte 19 gegenüber dem Einstreichelement 14 oder durch eine
überlagerte Bewegung von Einstreichelement 14 und Grundplatte 19 ausgeführt werden.
Bevorzugt ist das Einstreichelement 14 um eine Achse M in beide Richtungen zur Ausübung
einer oszillierenden Bewegung rotierend antreibbar. Die Achse M steht im Wesentlichen
senkrecht zur Grundplatte 19. In anderen Ausführungsformen kann das Einstreichelement
14 auch umlaufend in eine Richtung oder linear hin und her bewegt werden. Auch kann
das Einstreichelement 14 bzw. dessen Mittelachse M geneigt zur Grundplatte 19 ausgerichtet
sein.
[0018] Das Einstreichelement 14 ist als ein Drehkreuz 24 ausgebildet. Das Drehkreuz 24 ist
aus einem zylinderförmigen Hohlkörper 25 als Mantelteil gebildet. Der Innenraum des
Hohlkörpers 25 ist durch Trennwände 26 oder dergleichen unterteilt. Der Hohlkörper
25 kann eine oder zwei Kammern 27 aufweisen (siehe z.B. Figur 3). Vorzugsweise weist
das Drehkreuz 24 jedoch vier Kammern 27 auf (siehe z.B. Figur 5). Jede Kammer 27 dient
zur Aufnahme des zugeführten Tabaks 11. Wie erwähnt sind die Kammern 27 durch die
Trennwände 26 voneinander getrennt. Zur Vergleichmäßigung des Tabaks 11 innerhalb
des Drehkreuzes 24 können sich die Trennwände 26 jedoch nur über einen Teil der Höhe
des zylinderförmigen Mantelteils erstrecken, wie es aus der Figur 6 hervorgeht. Die
Trennwände 26 können sich aber auch über die gesamte Höhe erstrecken. Andere Ausführungen
und insbesondere auch die Aufteilung des Innenraums sowie die Ausbildung und Anordnung
der Trennwände 26 sind möglich.
[0019] Dem Einstreichelement 14 und in der beschriebenen Ausführung dem Drehkreuz 24 ist
ein (nicht explizit) dargestelltes Detektionsmittel zur Überwachung des Füllstands
zugeordnet. Das Detektionsmittel kann optisch, mechanisch oder in anderer üblicher
Weise arbeiten und ist vorzugsweise an eine (ebenfalls nicht explizit dargestellte)
Steuerung angeschlossen. Über die Steuerung steht das Detektionsmittel mit dem Zuführelement
12 in Wirkverbindung. Das Zuführelement 12 ist vorzugsweise eine Vibrationsrinne,
kann jedoch auch eine einfache Rutsche, ein Rüttelelement oder dergleichen sein. Die
Steuerung kann des Weiteren mit den Antrieben für die Schieberelemente 17, 18 sowie
für das Einstreichelement 14 verbunden sein. Das Element 16 zum Ausbringen der endverdichteten
Tabakportion aus der Portionierungskammer 15 kann z.B. eine Düse zum Ausstoßen mittels
Druckluft sein. Das Element 16 kann aber auch ein mechanischer Stößel oder dergleichen
sein. Andere Elemente 16 zum Drücken, Stoßen, Saugen etc. sind ebenfalls einsetzbar.
[0020] Solche erfindungsgemäßen Vorrichtungen 10 können als separate Einheit z.B. als Nachrüstsatz
für bestehende Maschinen oder Anlagen eingesetzt werden. Die beschriebenen Vorrichtungen
10 können aber auch Bestandteil z.B. einer Siegelrandbeutelmaschine zur Herstellung
von mit Tabak gefüllten Siegelrandbeuteln sein. Des Weiteren kann die beschriebene
Vorrichtung 10, die zum Dosieren von Tabak für eine einbahnige Siegelrandbeutelmaschine
ausgebildet ist, auch für mehrbahnige Siegelrandbeutelmaschinen angepasst sein.
[0021] Im Folgenden wird das Verfahrensprinzip anhand der Figuren näher erläutert:
Es wird Tabak 11 unabhängig von seinem Restfeuchtegehalt, insbesondere jedoch auch
Tabak 11 mit einem Restfeuchtegehalt von größer 20%, der Vorrichtung 10 zugeführt.
Dies erfolgt manuell oder über das Zuführelement 12. Der Tabak 11 fällt in das Einstreichelement
14 bzw. genauer in die Kammern 27 des Drehkreuzes 24. Das Drehkreuz 24 wird rotierend,
und zwar vorzugsweise oszillierend, (auch mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten)
angetrieben, so dass der Tabak 11 in die unterhalb des Drehkreuzes 24 in der Befüllposition
B befindliche Portionierungskammer 15 eingestrichen wird (siehe z.B. Figuren 3 und
4a)). Dadurch wird in der Portionierungskammer 15 eine Tabakportion gebildet und (geringfügig)
vorkomprimiert. Sobald die Portionierungskammer 15 eine vollständige Tabakportion
beinhaltet, also wenn die Portionierungskammer 15 gefüllt ist, bewegen sich die Schieberelemente
17, 18 gemeinsam (ohne eine Volumenänderung) aus dem Bereich der Befüllposition B
in Richtung der Ausgabeposition A (siehe z.B. Figuren 3 und 4b)).
Damit wird die Portionierungskammer 15, die ja im Wesentlichen durch die Schieberelemente
17, 18 definiert wird, linear und horizontal gegenüber dem Drehkreuz 24 verschoben,
wodurch die Tabakportion von dem nachströmenden Tabak 11 quasi abgeschert wird.
[0022] Sobald sich die Portionierungskammer 15 außerhalb des Wirkbereichs des Drehkreuzes
24 befindet, wird das Volumen der Portionierungskammer 15 verändert, nämlich insbesondere
reduziert, um die Tabakportion zu verdichten. Diese Volumenänderung wird durch das
Zusammenschieben der Schieberelemente 17, 18 erreicht (siehe z.B. Figuren 3 und 4c)).
Dabei kann ein Schieberelement 17 oder 18 gegenüber dem anderen Schieberelement 18
oder 17 oder beide Schieberelemente 17, 18 können aufeinander zu bewegt werden. Die
Führung der Schieberelemente 17, 18 erfolgt innerhalb einer Nut 20 der Grundplatte
19. Während des Endverdichtens ist die Portionierungskammer 15 nach oben durch eine
geeignete Einrichtung geschlossen. Diese kann z.B. eine die Nut 20 in diesem Bereich
abdeckende deckelartige Einrichtung sein. Sobald die Tabakportion endverdichtet ist,
also wenn die Schieberelemente 17, 18 maximal zusammen geschoben sind und aus dem
Tabak 11 einen zylinderförmigen (oder in Abhängigkeit der Kontur der Schieberelemente
17, 18 auch anders geformten) Tabak-Stick geformt haben, wird der Tabak-Stick weiter
in Richtung der Ausgabeposition A über die Austrittsöffnung 23 bewegt, indem die Schieberelemente
17, 18 gemeinsam angetrieben bzw. bewegt werden. Sobald der Tabak-Stick über der Austrittsöfnung
23 liegt (siehe z.B. Figuren 3 und 4d)), wird der Tabak-Stick ausgebracht. Dieses
Ausbringen kann durch das Element 16 erfolgen, indem der Tabak-Stick ausgeblasen wird.
Der Tabak-Stick kann aber auch heraus gedrückt oder anderweitig aus der Portionierungskammer
15 entfernt werden. Um das Ausbringen zu vereinfachen bzw. zu unterstützen, können
sich die Schieberelemente 17, 18 beim Ausbringen bzw. kurz vor dem Ausbringen, leicht
öffnen, indem die Schieberelemente 17, 18 etwas voneinander weg bewegt werden. Die
in der beschriebenen Weise dosierten und ausgebrachten Tabakportionen entsprechen
einer verpackungsgerechten Portion und bilden den Inhalt eines einzelnen Siegelrandbeutels.
[0023] In weiteren optionalen Verfahrensschritten, die die Erfindung weiterbilden, können
das Endverdichten der vorkomprimierten Tabakportionen und das Verschieben der endverdichteten
Tabakportionen in die Ausgabeposition A überlagert sein, um die Prozesszeit zu verkürzen.
Das Verschieben der Portionierungskammer 15 bzw. der Schieberelemente 17, 18 relativ
zum Einstreichelement 14 aus der Befüllposition B in Richtung der Ausgabeposition
A erfolgt zunächst vorzugsweise unter Beibehaltung des Volumens der Portionierungskammer
15. Das heißt, dass die Tabakportion vor dem eigentlichen Endverdichten aus dem Bereich
der Befüllposition B bewegt wird, so dass beim Endverdichten ein Herausdrücken der
Tabakportion aus der Portionierungskammer 15 zurück in die Kammern 27 des Drehkreuzes
24 vermieden wird.
[0024] Wie bereits erwähnt, ist es bevorzugt, das Einstreichen des Tabaks 11 in die Portionierungskammer
15 durch eine oszillierende Bewegung durchzuführen. Dadurch wird vermieden, dass sich
so genannte Schüttkegel im Bereich des Drehsterns 24 bilden. Durch die Rotation, vorzugsweise
zwei mal hin und her mit jeweils einer ½ Umdrehung wird ein sich potentiell bildender
Berg aus Tabak 11 gleich wieder eingeebnet. Selbstverständlich kann auch eine gleichförmige
bzw. umlaufende oder lineare Bewegung zum Einstreichen verwendet werden.
[0025] Optional kann der Tabak 11 vor dem Zuführen gesiebt werden. Der Tabak 11 kann wahlweise
direkt in den Drehstern 24 gesiebt werden. Alternativ kann der Tabak 11 auch auf die
Vibrationsrinne als Zuführelement 12 gesiebt werden. In jedem Fall sieht die Erfindung
optional vor, dass die Füllhöhe des Drehsterns 24 überwacht wird, um den Zustrom an
Tabak 11 in den Drehstern 24 zu steuern.
[0026] Um die Vorrichtung 10 und die nachgeordnete Maschine aufeinander abzustimmen, kann
es sinnvoll sein, das Anschlusselement, beispielsweise ein Rohr, im Durchmesser an
den Durchmesser der zylinderförmigen Tabakportion bzw. der Austrittsöffnung 23 anzupassen.
Vorzugsweise ist der Innendruchmesser des Rohres geringfügig größer als der Durchmesser
der Austrittsöffnung 23. Dies ist insbesondere bei der Variante des Ausstoßens der
zylinderförmigen Tabakportion (Tabak-Stick) mittels Druckluft von Bedeutung. Beim
Ausstoßen der Tabakportion mittels Druckluft kann es vorteilhaft sein, ein zusätzliches
Luftvolumen bereit zu stellen, um eine flächige Anstrahlung der Tabakportion zu erreichen.
1. Vorrichtung (10) zum Dosieren von Tabak (11) in verpackungsgerechte Portionen, umfassend
ein Zuführelement (12) für den Tabak (11) sowie eine Einrichtung (13) zum Bilden und
Ausbringen mindestens einer verpackungsgerechten Tabakportion, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung (13) ein auf einer Grundplatte (19) angeordnetes Einstreichelement
(14) zum Einstreichen von Tabak (11) in eine Portionierungskammer (15) aufweist, wobei
das Einstreichelement (14), das relativ zur Grundplatte (19) bewegbar, nämlich um
eine Achse M, die senkrecht zur Grundplatte (19) gerichtet ist, in beide Richtungen
rotierend antreibbar ist, oberhalb der Portionierungskammer (15) angeordnet ist, die
zum einen volumenvariabel zum Verdichten des Tabaks (11) und Freigeben der verdichteten
Tabakportion und zum anderen relativ zum Einstreichelement (14) bewegbar zum Verschieben
aus einer Befüllposition B in eine Ausgabeposition A und umgekehrt ausgebildet ist,
und dass im Bereich der Ausgabeposition A ein Element (16) zum Ausbringen der verdichteten
Tabakportion angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Portionierungskammer (15) aus zwei Schieberelementen (17, 18) gebildet ist, die
beabstandet zueinander angeordnet und innerhalb der Grundplatte (19) geführt sind,
wobei die beiden Schieberelemente (17, 18) linear aufeinander zu und voneinander weg
bewegbar ausgebildet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Schieberelemente (17, 18) an den einander zugekehrten Enden (21, 22) jeweils
eine in Draufsicht halbkreisförmige Kontur aufweisen, derart, dass die Portionierungskammer
(15) bei auseinander gezogenen Schieberelementen (17, 18) in Draufsicht langlochförmig
und bei zusammen geschobenen Schieberelementen (17, 18) zur Bildung einer zylinderförmigen
Tabakportion zylinderförmig ausgebildet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Portionierungskammer (15) bei zusammen geschobenen Schieberelementen (17, 18)
seitlich durch diese und nach unten durch die Grundplatte (19) und bei auseinander
gezogenen Schieberelementen(17, 18) zusätzlich seitlich durch die Grundplatte (19)
begrenzt ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte (19) innerhalb der Führung für die Schieberelemente (17, 18) im Bereich
der Ausgabeposition A eine nach unten gerichtete Austrittsöffnung (23) aufweist, deren
Durchmesser geringfügig größer ist als der Durchmesser der endverdichteten zylinderförmigen
Tabakportion.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Einstreichelement (14) ein Drehkreuz (24) mit mindestens einer Kammer (27) zur
Aufnahme des vom Zuführelement (12) zugeführten Tabaks (11) ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehkreuz (24) mindestens zwei, vorzugsweise vier Kammern (27) aufweist, die
durch Trennwände (26) voneinander getrennt sind, wobei sich die Trennwände (26) nur
über einen Teil der Höhe des zylinderförmigen Mantelteils des Drehkreuzes (24), ausgehend
vom der Grundplatte (19) zugewandten Ende des Mantelteils, erstrecken.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass dem Einstreichelement (14) ein Detektionsmittel zur Überwachung des Füllstands zugeordnet
ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Zuführelement (12) eine Vibrationsrinne, eine Rutsche, ein Rüttelelement oder
dergleichen und das Element (16) zum Ausbringen der verdichteten Tabakportion ein
pneumatisch und/oder mechanisch arbeitendes Wirkelement ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Detektionsmittel und das Zuführelement (12) über eine Steuerung miteinander in
Wirkverbindung stehen.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Portioruerungskammer (15) zur linearen Relativbewegung gegenüber dem Einstreichelement
(14) ausgebildet und eingerichtet ist.
12. Verfahren zum Dosieren von Tabak (11), insbesondere von feuchtem Tabak, in verpackungsgerechte
Portionen,
gekennzeichnet durch die folgenden Schritte:
- Zuführen von Tabak (11),
- Bilden einer Tabakportion durch Einstreichen des Tabaks (11) in eine Portionierungskammer (15) mittels eines auf
einer Grundplatte (19) und oberhalb der Portionierungskammer (15) angeordneten Einstreichelementes
(14) in einer Befüllposition B der Portionierungskammer (15), indem das Einstreichelement
(14) um eine Achse M, die senkrecht zu der Grundplatte (19) gerichtet ist, rotiert,
- Verschieben der Portionierungskammer (15) und damit der vorkomprimierten Tabakportion
relativ zum Einstreichelement (14) aus der Befüllposition B in Richtung einer Ausgabeposition
A,
- Endverdichten der vorkomprimierten Tabakportion durch eine Volumenänderung der Portionierungskammer (15),
- Verschieben der endverdichteten Tabakportion in die Ausgabeposition A, und
- Ausbringen der endverdichteten Tabakportion.
13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Endverdichten der vorkomprimierten Tabakportion durch zwei zum Schließen aufeinander
zu und zum Öffnen voneinander weg bewegbare Schieberelemente (17, 18) erfolgt, die
innerhalb der Grundplatte (19) geführt sind, und dass das Endverdichten der vorkomprimierten
Tabakportion und das Verschieben der endverdichteten Tabakportion in die Ausgabeposition
A überlagerte Schritte sind.
1. Apparatus (10) for metering tobacco (11) in portions suitable for packaging, comprising
a feeding element (12) for the tobacco (11) and a device (13) for forming and discharging
at least one tobacco portion suitable for packaging, characterised in that the device (13) has a wiping element (14) arranged on a base plate (19) for wiping
tobacco (11) into a portioning chamber (15), wherein the wiping element (14), which
is movable relative to the base plate (19), namely rotatable in both directions about
an axis M which is directed perpendicularly to the base plate (19), is arranged above
the portioning chamber (15), which is designed to be firstly variable in volume for
compressing the tobacco (11) and releasing the compressed tobacco portion and secondly
displaceable relative to the wiping element (14) for displacing from a filling position
B into a dispensing position A and vice versa, and in that an element (16) for discharging the compressed tobacco portion is disposed in the
area of the dispensing position A.
2. Apparatus according to claim 1, characterised in that the portioning chamber (15) is composed of two slide elements (17, 18) which are
spaced apart from each other and guided within the base plate (19), wherein the two
slide elements (17, 18) are designed to be movable linearly towards and away from
each other.
3. Apparatus according to claim 2, characterised in that the two slide elements (17, 18), at the ends (21, 22) facing towards each other,
each have a contour which is semicircular in plan view, such that, when the slide
elements (17, 18) are pulled apart, the portioning chamber (15) is slot-shaped in
plan view, and when the slide elements (17, 18) are pushed together to form a cylindrical
tobacco portion, the portioning chamber (15) is cylindrical.
4. Apparatus according to claim 2 or 3, characterised in that the portioning chamber (15) is bounded laterally by the slide elements (17, 18) and
at the bottom by the base plate (19) when the slide elements (17, 18) are pushed together,
and additionally bounded laterally by the base plate (19) when the slide elements
(17, 18) are pulled apart.
5. Apparatus according to claim 3 or 4, characterised in that the base plate (19) has within the guide for the slide elements (17, 18) in the area
of the dispensing position A a downwardly directed outlet opening (23) of which the
diameter is slightly larger than the diameter of the finally compressed cylindrical
tobacco portion.
6. Apparatus according to any one of claims 1 to 5, characterised in that the wiping element (14) is a turnstile (24) having at least one chamber (27) for
receiving the tobacco (11) fed by the feeding element (12).
7. Apparatus according to claim 6, characterised in that the turnstile (24) has at least two, preferably four chambers (27) which are separated
from each other by partitions (26), wherein the partitions (26) extend over only part
of the height of the cylindrical shell part of the turnstile (24), starting from the
end of the shell part facing towards the base plate (19).
8. Apparatus according to claim 6 or 7, characterised in that the wiping element (14) is assigned a detection means for monitoring the level.
9. Apparatus according to any one of claims 1 to 8, characterised in that the feeding element (12) is a vibration channel, a chute, a vibrating element or
the like, and the element (16) for discharging the compressed tobacco portion is a
pneumatically and/or mechanically operating work element.
10. Apparatus according to claim 8 or 9, characterised in that the detection means and the feeding element (12) are operatively connected to each
other by a control means.
11. Apparatus according to any one of claims 1 to 10, characterised in that the portioning chamber (15) is constructed and designed for linear relative movement
in relation to the wiping element (14).
12. Method for metering tobacco (11), in particular moist tobacco, in portions suitable
for packaging,
characterised by the following steps:
- feeding tobacco (11),
- forming a tobacco portion by wiping the tobacco (11) into a portioning chamber (15)
by means of a wiping element (14) arranged on a base plate (19) and above the portioning
chamber (15) in a filling position B of the portioning chamber (15), whereby the wiping
element (14) rotates about an axis M, which is directed perpendicularly to the base
plate (19),
- displacing the portioning chamber (15) and hence the pre-compressed tobacco portion
relative to the wiping element (14) out of the filling position B towards a dispensing
position A,
- finally compressing the pre-compressed tobacco portion by a change of volume of
the portioning chamber (15),
- displacing the finally compressed tobacco portion into the dispensing position A,
and
- discharging the finally compressed tobacco portion.
13. Method according to claim 12, characterised in that final compression of the pre-compressed tobacco portion is effected by two slide
elements (17, 18) which are movable towards each other for closing and away from each
other for opening, and which are guided within the base plate (19), and that final
compression of the pre-compressed tobacco portion and displacement of the finally
compressed tobacco portion into the dispensing position A are superimposed steps.
1. Dispositif (10) pour doser du tabac (11) en portions prêtes pour le conditionnement,
comprenant un élément d'amenée (12) pour le tabac (11) ainsi qu'un dispositif (13)
servant à former et éjecter au moins une portion de tabac prête pour le conditionnement,
caractérisé en ce que le dispositif (13) présente un élément racleur d'introduction (14) disposé sur une
plaque de base (19) et destiné à introduire du tabac (11) dans une chambre de formation
de portions (15), l'élément racleur d'introduction (14), mobile par rapport à la plaque
de base (19), à savoir pivotant dans les deux sens autour d'un axe M qui est orienté
perpendiculairement à la plaque de base (19), étant disposé au-dessus de la chambre
de formation de portions (15), qui est conçue, d'une part, pour assurer le tassement
du tabac (11) par variation de volume et la présentation de la portion de tabac tassée
et, d'autre part, de façon mobile par rapport à l'élément racleur d'introduction (14)
pour exécuter une translation allant d'une position de remplissage B à une position
de distribution A, et inversement, et en ce que, dans la région de la position de distribution A, est disposé un élément (16) pour
l'éjection de la portion de tabac comprimée.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la chambre de formation de portions (15) est formée de deux éléments coulissants
(17, 18) qui sont disposés à distance l'un de l'autre et guidés l'intérieur de la
plaque de base (19), les deux éléments coulissants (17, 18) étant conçues pour pouvoir
se rapprocher et s'éloigner linéairement l'un de l'autre.
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que les deux éléments coulissants (17, 18) présentent chacun, aux extrémités (21, 22)
se faisant face, un profil semi-circulaire en vue de dessus, de telle sorte que, lorsque
les deux éléments coulissants (17, 18) sont éloignés l'un de l'autre, la chambre de
formation de portions (15) présente en vue de dessus la forme d'un trou allongé et
que, lorsque les deux éléments coulissants (17, 18) sont rapprochés l'un de l'autre,
elle présente une forme cylindrique pour la formation d'une portion de tabac cylindrique.
4. Dispositif selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que, lorsque les éléments coulissants (17, 18) sont rapprochés, la chambre de formation
de portions (15), est limitée latéralement par ces éléments et vers le bas par la
plaque de base (19) et que, lorsque les éléments coulissants (17, 18) sont éloignés
l'un de l'autre, elle est en supplément limitée latéralement par la plaque de base
(19).
5. Dispositif selon la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce que la plaque de base (19) présente, à l'intérieur du guidage prévu pour les éléments
coulissants (17, 18), dans la région de la position de distribution A, une ouverture
de sortie dirigée vers le bas (23), dont le diamètre est légèrement plus grand que
le diamètre de la portion de tabac cylindrique comprimée finale.
6. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que l'élément racleur d'introduction (14) est une croix tournante (24) présentant au
moins une chambre (27) destinée à recevoir le tabac (11) amené par l'élément d'amenée
(12).
7. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce que la croix tournante (24) présente au moins deux, de préférence quatre, chambres (27)
qui sont séparées les unes des autres par des cloisons (26), les cloisons (26) s'étendant
seulement sur une partie de la hauteur de la paroi latérale cylindrique de la croix
tournante (24), en partant de l'extrémité de la paroi latérale qui est dirigée vers
la plaque de base (19).
8. Dispositif selon la revendication 6 ou 7, caractérisé en ce qu'à l'élément racleur d'introduction (14) est associé un moyen de détection pour la
surveillance de l'état de remplissage.
9. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que l'élément d'amenée (12) est un canal vibrant, une goulotte, un élément à secousses
ou équivalent et l'élément (16) servant à éjecter la portion de tabac comprimée est
un élément actif travaillant par voie pneumatique et/ou mécanique.
10. Dispositif selon la revendication 8 ou 9, caractérisé en ce que le moyen de détection et l'élément d'amenée (12) sont en liaison fonctionnelle entre
eux par l'intermédiaire d'une commande.
11. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que la chambre de formation de portions (15) est constituée et agencée pour décrire un
mouvement relatif linéaire par rapport à l'élément racleur d'introduction (14).
12. Procédé pour doser du tabac (11), en particulier du tabac humide, en portions prêtes
pour le conditionnement,
caractérisé par les étapes suivantes :
- amenée de tabac (11),
- formation d'une portion de tabac par introduction du tabac (11) par raclage dans
une chambre de formation de portions (15), au moyen d'un élément racleur d'introduction
(14) disposé sur une plaque de base (19) et au-dessus de la chambre de formation de
portions (15), dans une position de remplissage B de la chambre de formation de portions
(15), l'élément racleur d'introduction (14) tournant autour d'un axe M qui est orienté
perpendiculairement à la plaque de base (19),
- translation de la chambre de formation de portions (15), et ainsi de la portion
de tabac précomprimée, par rapport à l'élément racleur d'introduction (14), en partant
de la position de remplissage B et en direction d'une position de distribution A,
- compression finale de la portion de tabac précomprimée par modification du volume
de la chambre de formation de portions (15),
- translation de la portion de tabac comprimée finale en position de distribution
A, et
- éjection de la portion de tabac comprimée finale.
13. Procédé selon la revendication 12, caractérisé en ce que la compression finale de la portion de tabac précomprimée est exécutée par deux éléments
coulissants (17, 18) qui peuvent se rapprocher l'un de l'autre pour la fermeture et
s'éloigner l'un de l'autre pour l'ouverture et qui sont guidés à l'intérieur de la
plaque de base (19), et en ce que la compression finale de la portion de tabac précomprimée et la translation de la
portion de tabac comprimée finale en position de distribution A sont des étapes qui
se chevauchent.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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