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EP 2 364 617 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.01.2014 Patentblatt 2014/01 |
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Anmeldetag: 05.05.2011 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Sitzmöbel mit schwenkbarem Fussteil
Seating furniture with pivotable foot section
Meuble destiné à s'asseoir doté d'un élément de pied basculant
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
09.03.2010 AT 3772010
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.09.2011 Patentblatt 2011/37 |
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Patentinhaber: Vel Vega - Design e Vel Vega - Design e Tecnologia
Ind. Unip. Lda. |
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000-019 Funchal, Madeira (PT) |
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Erfinder: |
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- Fischer, Matthias
81108 Bratislava (SK)
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Vertreter: Patentanwälte
Ruff, Wilhelm, Beier, Dauster & Partner |
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Kronenstrasse 30 70174 Stuttgart 70174 Stuttgart (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 19 801 357 US-A1- 2003 075 967
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DE-A1-102007 002 247
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Sofa oder einen Sessel mit einem Sitz und einem Fußteil,
welches Mittel eines Schwenkgelenks zwischen einer Staustellung unter dem Sitz und
einer Funktionsstellung vor dem Sitz um eine erste aufrechte Drehachse verschwenkbar
ist.
[0002] Ein solches Sitzmöbel ist grundsätzlich bekannt. Es hat die Vorteile, eine einfache
Lösung zu bieten und bei niedriger Sitzhöhe ein langes Fußteil zu erlauben, da das
Fußteil nicht in Richtung des Bodens schwenken muss. So wird in der
DE 200 04 000 ein Sessel beschrieben, der ein Fußteil mit aufrechter Drehachse im Bereich der vorderen
Sitzmitte vorstellt. Diese Ausführung hat aber den Nachteil, dass zwischen Sitz und
Fußteil in der Funktionsstellung eine erhebliche Höhenstufe verbleibt. Aus der
DE 10 2007 002 247 ist bekannt, die aufrechte Drehachse im Bereich einer vorderen Sitzecke anzuordnen.
Grundsätzlich vorteilhafter, benötigt diese Auslegung zur Verminderung der Höhenstufe
jedoch abgerundete Sitzvorderkanten und ein relativ schrägstehendes Fußteil. Dies
steht einer breiten Anwendung insbesondere im Sofabereich entgegen.
[0003] Aus der
US 2003/0075967 A1 ist eine Beinauflage vor einem Rollstuhl bekannt, die während der Montage um eine
Hochachse beweglich ist. Bei abgeschlossener Montage ist die Verschwenkbarkeit dieser
Beinauflage um die Hochachse nicht mehr gegeben.
[0004] Die vorliegende Erfindung hat die Aufgabe, ein Sitzmöbel mit um eine aufrechte Drehachse
schwenkbarem Fußteil zu schaffen, das einen erheblich erweiterten, universellen Einsatzbereich
bietet.
[0005] Erfindungsgemäß wird dies dadurch gelöst, dass das Fußteil außer seinem Schwenkgelenk
eine Höhenverlagerungseinrichtung aufweist, die das Beinauflageelement des Fußteils
mittels eines Kippelementes höhenverlagert. Das Kippelement kippt dabei um eine zweite
Kippachse, die vorzugsweise parallel oder in einem Winkel von bis zu 45 Grad zur Richtung
der Sitzbreite verläuft. Besonders vorteilhaft wird das Kippelement dabei vom Beinauflageelement
des Fußteils selbst gebildet. Oder in anderen Ausführungen von zusätzlichen Kipphebeln,
die das Beinauflageelement bezüglich eines nur verschwenkenden Teils des Fußteils
höhenverlagern. Dies findet vorzugsweise nach dem Schwenken des gesamten Fußteils
oder im letzten Schwenkbereich statt, sodass die problematische Höhenstufe zwischen
Sitz und Fußteil vollständig ausgeglichen werden kann. Die Betätigung der Verkippung
findet in weiterer Ausgestaltung der Erfindung über eine Druckauslösung statt. Diese
nutzt den Auflagedruck der Beine mittels eines Überhangbereiches des Beinauflageelements
vor dessen Kippachse und stellt eine mechanisch besonders einfache Lösung dar. Alternativ
wird die Höhenverlagerung zwangsgeführt über ein Steuergestänge betätigt, welches
nach dem Schwenken des Fußteils oder in dessen letzten Schwenkbereich auf Kippelemente
zu wirken beginnt. Das Steuergestänge beinhaltet dabei insbesondere eine Selbsthemmungseinrichtung,
um die Höhenverlagerung trotz des Beinauflagedruckes aufrechtzuerhalten. In weiterer
Ausgestaltung weist das Fußteil mindestens zwei Bereiche auf, die sich gegensinnig
verkippen. Der in der Funktionsstellung der Sitzvorderkante nähere Bereich ist dabei
kürzer und der ihr fernere Bereich länger ausgeführt. Dies bewirkt, dass beim Wiedereinschwenken
des Fußteils die Verkippung zuverlässig zurückgeführt wird und dass das Schwenkgelenk
auch in verkippter Funktionsstellung im Fußteil verborgen bleiben kann.
[0006] Anhand der Zeichnungen sei die Erfindung im Folgenden näher erläutert. In dieser
Schrift werden die Artikel nicht als Zahlwort verstanden und können, ebenso wie die
Substantive, im speziellen Einzelfall Singular und Plural bedeuten. Es zeigen
Fig.1: Einen erfindungsgemäßen Sessel in perspektivischer Ansicht, mit Fußteil in
Staustellung.
Fig.2: Denselben in einer Zwischenstellung.
Fig.3: Denselben in Funktionsstellung.
Fig.4: Denselben Sessel in Seitenansicht, ohne Armlehnen und mit Fußteil in Funktionsstellung.
Fig.5: In vergleichbarer Ansicht eine zweite Ausführungsform.
Fig.6: In vergleichbarer Ansicht eine dritte Ausführungsform.
Fig.7: In vergleichbarer Ansicht eine vierte Ausführungsform.
[0007] Zu Fig.1 bis Fig.3: Ein Sessel weist ein Fußteil auf, welches ein Schwenkgelenk(1)
mit aufrechter Drehachse(2) besitzt, um die es zwischen einer Staustellung (Fig.1)
und einer Funktionsstellung(Fig.3) verschwenkt wird. Die Drehachse(2) befindet sich
hier im Bereich einer vorderen Sitzecke(3) und ist in zwei Richtungen leicht aus der
Vertikalen geneigt. Diese Achsanordnung begünstigt die Gesamtgeometrie und lässt das
Fußteil mit einem einfach ansteuerbaren Schwenkwinkel von etwa 90 Grad auskommen.
Die Ansteuerung kann dann über eine einfache Ruderstange erfolgen, welche von der
Rücklehne(4), der Seitenlehne(5), einem Handgriff oder einem Motor bewegt wird. Alternativ
zur hier gezeigten Version ist es auch möglich, die Drehachse des Fußteils auf bekannte
Weise im Bereich der vorderen Sitzmitte anzuordnen, da erfindungsgemäß die ansonsten
entstehende Höhenstufe(6) zwischen Sitz(7) und Fußteil ausgeglichen werden kann. Nach
dem Verschwenken des Fußteils oder im letzten Schwenkbereich findet die erfindungsgemäße
Höhenverlagerung statt. Sie geschieht mittels einem oder mehrerer Kippelemente. Hier
ist dies hauptsächlich das Beinauflageelement(8), das kippbeweglich auf einem Tragteil(9)
gelagert ist und eine Kippachse(10) besitzt, die in Funktionsstellung parallel zur
Richtung der Sitzbreite verläuft. Auch gewisse Schrägstellungen der Kippachse können
für bestimmte Anwendungen sinnvoll sein. Als Fußteil im Sinne dieser Schrift wird
die gesamte verschwenkende Einheit bezeichnet, die sich aus Beinauflageelement(8),
Schwenkgelenk(1), Tragteilen(9) oder Kippelementen zusammensetzt. Verschiedene Elemente
des Fußteils verschwenken sich damit nur, andere werden zusätzlich höhenverlagert.
[0008] Zu Fig.4: Die Höhenverlagerung wird in der hier gezeigten Ausführungsform durch die
Beine des Benutzers ausgelöst. Hierfür weist das Beinauflageelement(8) des Fußteils
vor seiner auf dem Tragteil(9) gelegenen Kippachse(10) eine Überhangzone(11) auf,
die bei Auflage der Beine heruntergedrückt wird, womit sich das Beinauflageelement(8)
hinten anhebt. Die ansonsten bestehende Höhenstufe wird dadurch aufgehoben. Die genaue
Lage der Kippachse(10) bestimmt dabei, mit welchem Auflagedruck die Verkippung aufrechterhalten
bzw. wieder verringert wird. Mit einer Feder, die zwischen den nur verschwenkenden
und den verkippenden Elementen des Fußteils wirkt, kann ferner eine freiere Wahl der
Kippachse erreicht werden.
[0009] Zu Fig.5: Bei einer anderen Ausführungsform wird ein längerer vorderer Bereich(12)
des Fußteils wie im Vorigen beschrieben verkippt, wohingegen ein damit gelenkig verbundener
kürzerer hinterer Bereich(14) dazu gegensinnig bewegt wird. Einer der Bereiche, insbesondere
der vordere(12) ist dazu verschiebbar auf Tragteilen(9) des Fußteils aufgehangen.
Auf diese Weise wird zum Einen ein vollständiges Verbergen des Schwenkgelenks(1) bzw.
dessen Aufhängung im Fußteil ermöglicht. Zum Andern wird eine Rampe(15) geschaffen,
an der die Höhenverlagerung beim Einschwenken auch bei verbleibendem Beinauflagedruck
wieder aufgehoben wird. Eine vergleichbare Rampe kann als Formelement auch bei anderen
Ausführungsformen am Fußteil angebracht werden, um das Wiedereinschwenken zu erleichtern.
[0010] Zu Fig.6: In einer weiteren Ausführungsform wird das Beinauflageteil(8) mittels eines
Kipphebels(16) angehoben, der von einem Steuergestänge(17) angetrieben ist. Vorteilhafterweise
handelt sich dabei um dasselbe Steuergestänge(17), welches zuerst die Verschwenkung
des Fußteils insgesamt bewirkt. Nachdem das Fußteil dann einen Endanschlag erreicht
hat, wirkt das Steuergestänge(17) auf den Kipphebel(16), um die Höhenverlagerung auszulösen.
Hier verschiebt sich der Kipphebel(16) dafür in einer sich am Tragteil(18) des Fußteils
befindlichen Nut(19). Eine Selbsthemmeinrichtung wird dabei auf einfache Weise geschaffen,
wenn der Kipphebel über einen selbsthemmenden Winkel verkippt wird, oder in der Endstellung
eine mit einem selbsthemmendem Winkel versehene Zone in der Nut(19) findet. So bleibt
die Höhenverlagerung auch unter Beinauflagedruck erhalten.
[0011] Zu Fig.7: Eine andere Ausführungsform weist erfindungsgemäße Kippelemente in Form
mehrerer hintereinander wirkender Kipphebel(20,21) auf. Insbesondere bei dicken Polsterkissen
kann dies sinnvoll sein. Durch unterschiedliche Länge und Winkel der Kipphebel(20,21)
lässt sich dabei die Anhebung und Verkippung des Beinauflageelementes(8) genau abstimmen.
Angetrieben wird die Höhenverlagerungseinrichtung auch hier von dem Steuergestänge(22),
welches die Verschwenkung des Fußteils bewegt. Dazu ist ein Kipphebel(20) als Winkelhebel
mit Drehpunkt(23) am Tragteil(24) des Fußteils ausgeführt.
Allgemein ist die Erfindung bei einem Sessel baulich vorteilhaft in das Gesamtgestell
zu integrieren. Im Sofabereich ist eher eine Ausführung mittels eines additiven Universalbeschlages
sinnvoll, wie auch eine Anordnung mehrerer Fußteile nebeneinander.
1. Sofa oder Sessel mit einem Sitz (7) und einem Fußteil, welches mittels eines Schwenkgelenks
(1) zwischen einer Staustellung unter dem Sitz (7) und einer Funktionsstellung vor
dem Sitz (7) um eine erste aufrechte Drehachse (2) verschwenkbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass
das Fußteil (8) zusätzlich zu seinem Schwenkgelenk (1) eine Höhenverlagerungseinrichtung
aufweist, welche das Beinauflageelement (8) des Fußteils höhenverlagert, und welche
ein oder mehrere höhenverlagernde Kippelemente (8, 16, 20, 21) mit einer zweiten Kippachse
(10) beinhaltet, die in der Funktionsstellung in einem Winkel von 0 bis 45 Grad zur
Richtung der Sitzbreite verläuft.
2. Sofa oder Sessel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Kippelement (8) vom Beinauflageelement (8) des Fußteils gebildet wird, indem
das Beinauflageelement (8) an Tragteilen (9) des Fußteils um eine Kippachse (10) gelagert
ist.
3. Sofa oder Sessel nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kippelement (16) von einem oder mehreren Kipphebeln (16, 20, 21) gebildet wird,
die an Tragteilen () des Fußteils und am Beinauflageelement (8) angebracht sind.
4. Sofa oder Sessel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhenverlagerungseinrichtung bei der Überführung von der Staustellung in die
Funktionsstellung nach der Schwenkbewegung des Fußteils oder im letzten Bereich der
Schwenkbewegung aktiviert wird.
5. Sofa oder Sessel nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhenverlagerungseinrichtung eine durch das Auflegen der Beine auslösbare Druckbetätigung
aufweist, ausgeführt mittels eines in Funktionsstellung vor der Kippachse (10) befindlichen
Überhangbereiches (11) des Fußteils.
6. Sofa oder Sessel nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhenverlagerungseinrichtung ein Steuergestänge (17) aufweist, welches die Höhenverlagerung
nach Ablauf oder im letzten Bereich der Schwenkbewegung des Fußteils betätigt.
7. Sofa oder Sessel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuergestänge (17) eine Selbsthemmungseinrichtung aufweist, welche in der Funktionsstellung
die höhenverlagerte Position des Fußteils aufrechterhält.
8. Sofa oder Sessel nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass das Fußteil mindestens zwei Bereiche (12, 14) aufweist, die sich gegensinnig verkippen,
wobei der in der Funktionsstellung dem Sitz nähere Bereich (14) kürzer und der ihm
fernere Bereich länger ausgeführt ist.
1. A sofa or chair having a seat (7) and a foot part, which foot part is pivotable by
means of a pivoting joint (1) between a storage state below the seat (7) and a functional
state in front of the seat (7) around a first perpendicular rotation axis (2),
characterized in that
the foot part (8) includes, in addition to the pivoting joint (1), a level displacement
device, which device is adapted to level displacing the leg support element (8) of
the foot part, and which device includes one or more level displacing tilting elements
(8, 16, 20, 21) with a second tilting axis (10), which axis extends in an angle of
0 to 45 degrees with respect to the direction of the seat width in the functional
state.
2. The sofa or chair according to claim 1, characterized in that the tilting element (8) is constituted by the leg support element (8) of the foot
part, in that the leg support element (8) is supported on bearing parts (9) of the foot part around
a tilting axis (10).
3. The sofa or chair according to one or more of the preceding claims, characterized in that
the tilting element (16) is composed of one or more tilting levers (16, 20, 21), which
levers are attached to bearing parts (9) of the foot part and to the leg support element
(8).
4. The sofa or chair according to claim 1, characterized in that the level displacement device is activated upon transfer from the storage state to
the functional state after pivoting movement of the foot part or in the final range
of the pivoting movement.
5. The sofa or chair according to one or more of the preceding claims, characterized in that
the level displacement device includes a push control device actuatable by a user
laying his legs thereon, performed by means of a projecting zone (11) of the foot
part arranged in front of the tilting axis (10) in the functional state.
6. The sofa or chair according to one or more of the preceding claims, characterized in that
the level displacement device includes a control system of rods (17), which system
actuates the level displacement upon completion or in the final range of the pivoting
movement of the foot part.
7. The sofa or chair according to claim 6, characterized in that the control system of rods (17) includes a self-locking device arranged to maintain
the level displaced position of the foot part in the functional state.
8. The sofa or chair according to one or more of the preceding claims, characterized in that
the foot part includes at least two zones (12, 14) adapted to tilting in opposite
directions, wherein the zone (14) closer to the seat in the functional state is shorter
and the zone more remote thereto is longer.
1. Sofa ou fauteuil comprenant un siège (7) et une partie pour les pieds qui peut pivoter
au moyen d'une articulation pivotante (1) autour d'un premier axe de rotation vertical
(2) entre une position de rangement sous le siège (7) et une position fonctionnelle
devant le siège (7), caractérisé en ce que la partie pour les pieds (8) présente, en plus de son articulation pivotante (1),
un dispositif de déplacement en hauteur qui déplace en hauteur l'élément d'appui pour
les jambes (8) de la partie pour les pieds, et qui contient un ou plusieurs éléments
basculants de déplacement en hauteur (8, 16, 20, 21) avec un deuxième axe de basculement
(10) qui s'étend dans la position fonctionnelle suivant un angle de 0 à 45° par rapport
à la direction de la largeur du siège.
2. Sofa ou fauteuil selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément basculant (8) est formé par l'élément d'appui pour les jambes (8) de la
partie pour les pieds, l'élément d'appui pour les jambes (8) étant supporté sur des
parties porteuses (9) de la partie pour les pieds autour d'un axe de basculement (10).
3. Sofa ou fauteuil selon l'une quelconque ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'élément basculant (16) est formé par un ou plusieurs leviers basculants (16, 20,
21) qui sont montés sur des parties porteuses de la partie pour les pieds et sur l'élément
d'appui pour les jambes (8).
4. Sofa ou fauteuil selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif de déplacement en hauteur est activé lors du passage de la position
de rangement dans la position fonctionnelle après le mouvement de pivotement de la
partie pour les pieds ou dans la dernière partie du mouvement de pivotement.
5. Sofa ou fauteuil selon l'une quelconque ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le dispositif de déplacement en hauteur présente une commande sous pression pouvant
être déclenchée par l'appui des jambes, réalisée au moyen d'une région en porte-à-faux
(11) de la partie pour les pieds se trouvant dans la position fonctionnelle devant
l'axe de basculement (10).
6. Sofa ou fauteuil selon l'une quelconque ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le dispositif de déplacement en hauteur présente une tringlerie de commande (17)
qui actionne le déplacement en hauteur après le déroulement, ou dans la dernière partie,
du mouvement de pivotement de la partie pour les pieds.
7. Sofa ou fauteuil selon la revendication 6, caractérisé en ce que la tringlerie de commande (17) présente un dispositif d'autoblocage qui, dans la
position fonctionnelle, maintient la position déplacée en hauteur de la partie pour
les pieds.
8. Sofa ou fauteuil selon l'une quelconque ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la partie pour les pieds présente au moins deux régions (12, 14) qui basculent en
sens inverse, la région (14) la plus proche du siège dans la position fonctionnelle
étant plus courte et la région plus éloignée du siège étant plus longue.
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