(57) Aufgabe ist es ein Handrüttelgerät zu schaffen, welches unabhängig von anderen Energiequellen
an beliebigen Orten einsetzbar ist, das weniger Energie verbraucht und eine höhere
Lebensdauer hat. Das Handrüttelgerät besteht aus Führungsrahmen 13 mit daran schwingungsgedämpft angeordnetem
Vibrator 9. Am Führungsrahmen 13 ist seitlich ein Antrieb 6 und des Weiteren seitlich
am Vibrator 9 ein übliches wechselbares Stopfwerkzeug 11 angeordnet. Der Vibrator
9 besteht aus einer im Unwuchtgehäuse 19 gelagerten Unwuchtwelle 12 und einer schaltbaren
Unwuchteinrichtung 10. Die schaltbare Unwuchteinrichtung 10 ist entweder automatisch
fliehkraftbegrenzt betätigt ausgeführt oder mit einer schaltbaren Unwucht 25 ausgebildet,
wobei diese dann über eine zusätzliche Schalteinrichtung 27 betätigt wird. Die Unwuchteinrichtung
10 besteht aus einer schaltbaren lageveränderlichen Unwucht 25, einer Hülsenmutter
21, einem Federgehäuse 22, einer innen im Federgehäuse 22 geführten Feder 23 (einer
vorgespannten Druckfeder) und einem Federbolzen 24. Diese Schalteinrichtung 10 kann
wahlweise magnetisch, pneumatisch, hydraulisch oder mechanisch fremdbetätigt nach
Erreichen einer Nenndrehzahl des Antriebes 6 zuschaltbar ausgebildet sein. Als Antrieb
6 ist am Führungsrahmen 13 ein Verbrennungsmotor 6a und/oder ein Elektromotor 6b oder
28 angeordnet. Der Antrieb 6 ist seinerseits durch eine, nach Erreichen einer Nenndrehzahl
automatisch zuschaltenden Fliehkraftkupplung 7 über einen Riementrieb 16 mit der Unwuchtwelle
der Unwuchteinrichtung 10 verbunden. Die Vorteile dieser neuartigen Konstruktion liegen darin, dass beim Anlauf des Antriebes
keinerlei Schwingungen auftreten und ein schneller, ruhiger und kraftsparender Hochlauf
bis zur Arbeitsdrehzahl möglich ist. Es entseht eine universell einsetzbares Handrüttelgerät,
dass je nach Bedarf mit unterschiedlichen Energiequellen betrieben werden kann.
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