[0001] Die Erfindung betrifft eine Rahmenvorrichtung für ein Möbelstück, insbesondere eine
Rahmenvorrichtung für einen Schülertisch oder einen Schülerstuhl einer Schuleinrichtung,
mit zumindest einem in dessen Länge variabel einstellbaren Möbelbein.
[0002] Weiterhin bezieht sich die Erfindung auf ein Tischbein für einen Schülertisch.
[0003] Insbesondere im Zusammenhang mit der Ausstattung von Schulräumen bzw. Klassenzimmern,
etc. mit Schuleinrichtungen wird vermehrt die flexible und bedarfsgerechte Einsatzfähigkeit
von Möbelstücken, wie beispielsweise von Stühlen oder Tischen, gefordert. Insbesondere
kann es erforderlich sein, die jeweiligen Möbelstücke, vor allem Stühle und Tische,
an die jeweilige Größe der Schüler anzupassen. Weiterhin besteht das Bestreben, die
Schulmöbelstücke auch für pädagogisches Personal, nicht pädagogisches Personal, Besucher
von Schulen und für Personen, die die Schule bei außerschulischer Nutzung besuchen,
mit und ohne Behinderung, zugänglich, nutzbar und an deren individuellen Bedürfnisse
anpassbar zu gestalten.
[0004] Um diesen Belangen nachzukommen, sind aus dem Stand der Technik beispielsweise flexibel
gestaltbare Möbelstücke bekannt, die insbesondere an die Körpergröße von Benutzern
anpassbar sind. Beispielsweise sind aus dem Stand der Technik Tische oder Stühle bekannt,
die eine Rahmenvorrichtung aufweisen, mit welcher die Höhe des Möbelstücks variabel
einstellbar ist. Insbesondere lässt dich die Höhe des entsprechenden Möbelstücks beispielsweise
durch Einstellung der Länge der jeweiligen Möbelbeine bewerkstelligen. Eine aus dem
Stand der Technik bekannte Möglichkeit der variablen Längeneinstellung eines Möbelbeins
besteht beispielsweise darin, Möbelbeinelemente relativ zueinander zu bewegen bzw.
verschieben und über eine Rasteinrichtung miteinander zu koppeln. Jedoch besteht in
diesem Zusammenhang die Problematik, dass sich im Falle der Verwendung einer solchen
Schnellverbindung, wie der vorgenannten Rastverbindung, zur flexiblen Gestaltung beziehungsweise
Einstellung der Länge des jeweiligen Möbelbeins selbige unbeabsichtigt lösen kann.
Dadurch ergibt sich eine erhöhte Verletzungsgefahr für die das Möbelstück benutzenden
Personen. Beispielsweise kann im Falle der Verwendung von Rastverbindungen der Fall
auftreten, dass sich im Zusammenhang mit einem gefederten Einrastelement, beispielsweise
einem federgelagerten Stift bzw. Bolzen, eines Möbelbeinelements, der in ein entsprechendes
Gegenrastelement, beispielsweise eine Aussparung bzw. Ausnehmung, in einem anderen
Möbelbeinelement einrastet, die den Stift lagernde Feder derart abnutzt wird, dass
der Stift selbsttätig aus der Ausnehmung ausrastet bzw. austritt. Dies kann zu einem
unbeabsichtigten Lösen der entsprechenden Möbelbeinelemente des Möbelbeins führen.
Daher besteht bei diesen aus dem Stand der Technik bekannten, in der Höhe flexibel
einstellbaren, Möbelstücken eine erhöhte Verietzungsgefahr.
[0005] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die gattungsgemäßen Rahmenvorrichtungen
für Möbelstücke derart weiterzubilden, dass die Sicherheit vor unbeabsichtigtem Lösen
bei variabel in der Länge einstellbaren Möbelbeinen erhöht wird.
[0006] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des unabhängigen Anspruchs gelöst. Vorteilhafte
Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen
Ansprüchen.
[0007] Die erfindungsgemäße Rahmenvorrichtung baut auf dem gattungsgemäßen Stand der Technik
dadurch auf, dass die Länge des Möbelbeins über relativ zueinander bewegbare und über
einen Verschluss nach Art eines Bajonettverschlusses miteinander koppelbare Möbelbeinelemente
einstellbar ist. Anhand dieser erfindungsgemäßen Ausgestaltung der Kopplung bzw. des
Verschlusses der entsprechenden Möbelbeinelemente eines einzigen Möbelbeins kann die
Sicherheit der Kopplung vor unbeabsichtigtem Lösen erheblich erhöht werden. Durch
den Verschluss nach Art eines Bajonettverschlusses lässt sich die Verbindung rasch
und leicht lösen, dennoch wird aber eine erhöhte Sicherheit der Verbindung gewährleistet.
Eines der Möbelbeinelemente, das beispielsweise über das andere der Möbelbeinelemente
geschoben wird, kann einen Längsschlitz aufweisen, in den mehrere kurze im Wesentlichen
in Längsrichtung des Längsschlitzes beabstandete Querschlitze münden. Das andere der
Möbelbeinelemente kann hingegen einen Vorsprung oder einen Stift aufweisen, der insbesondere
in der Form eines Knopfes ausgebildet sein kann, wobei der Vorsprung durch den Längsschlitz
geführt wird und zur Arretierung beider Möbelbeinelemente miteinander in einen entsprechenden
Querschlitz eingeführt wird, Dadurch kann eine feste und sichere Verbindung erzielt
werden. Somit wird die feste Verbindung durch eine Steck- und anschließende Drehbewegung
der jeweiligen Möbelbeinelemente erzielt. Mit anderen Worten werden die Möbelbeinelemente
zunächst ineinandergesetzt, wobei bei gewünschter Positionierung der Möbelbeinelemente
in deren Längsrichtung eine anschließende Drehung eines Möbelbeinelements vorgenommen
wird, so dass der Stift in den entsprechenden Querschlitz eingeführt wird, Zusätzlich
kann zur Erhöhung der Sicherheit dieses Verschlusses nach Art eines Bajonettverschlusses
weiterhin eine Rastverbindung vorgesehen sein, so dass der in den Querschlitz eingeführte
Stift zusätzlich in eine Raststiftarretierung über dem Querschlitz geschoben wird;
beispielsweise kann die Raststiftarretierung durch eine gewölbte dünne Platte ausgebildet
sein, die an den jeweiligen Querschlitzen angeordnet ist und unter der der Stift des
Möbelbeinelements einrastend geschoben werden kann. Dadurch, dass auf die Steckbewegung
zusätzlich eine Drehbewegung der jeweiligen Möbelbeinelemente zu deren gegenseitigen
Befestigung erfolgt, wird eine erhöhte Sicherheit vor unbeabsichtigtem Lösen der Möbelbeinelemente
gewährleistet. Ein unbeabsichtigtes Lösen des Verschlusses nach Art des Bajonettverschlusses
kann somit vermieden werden, selbst wenn eine häufige Einstellung der Länge der entsprechenden
Möbelbeine vorgenommen wird.
[0008] Die erfindungsgemäße Rahmenvorrichtung kann in vorteilhafter Weise derart weitergebildet
werden, dass das eine Möbelbeinelement durch ein rohrförmiges Element ausgebildet
wird, das einen ersten Abschnitt des Verschlusses ausbildet, und dass das andere Möbelbeinelement
durch ein rohrförmiges Element ausgebildet wird, das einen mit dem ersten Abschnitt
koppelbaren und/oder durch den ersten Abschnitt geführten zweiten Abschnitt des Verschlusses
ausbildet. Somit ist ein Teil des Verschlusses nach Art des Bajonettverschlusses an
dem einen Möbelbeinelement vorgesehen, beispielsweise der Längsschlitz sowie die Querschlitze,
während der andere Teil des Verschlusses nach Art des Bajonettverschlusses an dem
anderen Möbelbeinelement vorgesehen ist, beispielsweise ein oder mehrere Stifte bzw.
Vorsprünge,
[0009] Darüber hinaus kann die erfindungsgemäße Rahmenvorrichtung so verwirklicht werden,
dass der erste Abschnitt des Verschlusses durch eine in Längsrichtung des Möbelbeinelementes
verlaufende erste Aussparung und mehrere in Längsrichtung beabstandete, quer zur Längsrichtung
verlaufende, in die erste Aussparung mündende zweite Aussparungen zumindest teilweise
ausgebildet wird. Dementsprechend wird ein Verschluss nach Art eines Bajonettverschlusses
erzielt, mit dem sich eine Vielzahl von unterschiedlichen Längen des Möbelbeins entsprechend
der Anzahl von quer verlaufenden Aussparungen sowie durch entsprechende Auswahl des
Abstands der quer verlaufenden Aussparungen variabel einstellen lässt. Vorzugsweise
sind die längs und quer verlaufenden Aussparungen in der Form von Schlitzen, wie vorstehend
erläutert, ausgebildet.
[0010] Weiterhin kann die erfindungsgemäße Rahmenvorrichtung derart ausgebildet werden,
dass der zweite Abschnitt des Verschlusses zumindest einen senkrecht zur Längsrichtung
des Möbelbeinelements verlaufenden Vorsprung umfasst, der mit dem ersten Abschnitt
zur Arretierung des zweiten Abschnitts in Eingriff bringbar ist. Wie vorstehend erwähnt
ist, kann an dem ersten Abschnitt zusätzlich eine Rasteinrichtung vorgesehen sein,
in die der Vorsprung des zweiten Abschnitts, nachdem der Vorsprung in der entsprechenden
quer verlaufenden Aussparung angeordnet ist, einrastet. Vorzugsweise wird der Vorsprung
in Form des vorgenannten Knopfes ausgebildet, Selbstverständlich ist auch denkbar,
dass mehrere in Form von Knöpfen ausgebildete Vorsprünge vorgesehen sind, welche jeweils
in eine entsprechende quer verlaufende Aussparung eingreifen. Dadurch kann die Stabilität
des variabel einstellbaren Möbelbeins weiter erhöht werden.
[0011] Ferner kann die erfindungsgemäße Rahmenvorrichtung so umgesetzt werden, dass das
eine Möbelbeinelement als ein hohlrohrförmiges Element ausgebildet ist, das das andere
als Hülse ausgebildete Möbelbeinelement aufnimmt. In diesem Fall wird bevorzugt, dass
das hohlrohrförmige Möbelbelnelement den ersten Abschnitt umfasst, der die längs und
quer verlaufenden Aussparungen aufweist. Hingegen umfasst das als Hülse ausgebildete
Mobelbeinelement den zweiten Abschnitt, der den durch die in Längsrichtung verlaufende
Aussparung geführten Stift aufweist, welcher sich mit einer entsprechenden quer verlaufenden
Aussparung des ersten Abschnitts in Eingriff bringen lässt.
[0012] Des Weiteren kann die erfindungsgemäße Rahmenvorrichtung derart ausgeführt werden,
dass das eine Möbelbeinelement eine Skala umfasst, die mehrere unterschiedliche Möbelbeinlängenbereiche
bezogen auf unterschiedliche Körpergrößenbereiche anzeigt, und ein weiteres Möbelbeinelement
Mittel umfasst, die in Abhängigkeit von der relativen Positionsbeziehung zwischen
dem einen Möbelbeinelement und dem anderen Möbelbeinelement einen entsprechenden Möbelbeinlängenbereich
der Skala markiert. Beispielsweise kann die Skala entsprechend der DIN EN 1729-1 ausgestaltet
sein, welche eine Tabelle zur Groborientierung für die Bereitstellung von Möbel, insbesondere
von Stühlen und Tischen für Bildungseinrichtungen, zur Verfügung stellt. Dementsprechend
lässt sich die Skala in entsprechende Farbbereiche unterteilen, wobei jeder Farbbereich
einem bestimmten Körpergrößenbereich, bevorzugt eines Schülers etc., zugeordnet ist.
Somit können die Schüler, die ihre ihrer Größe zugeordnete Farbkodierung kennen, die
entsprechende Höheneinstellung des Stuhls bzw. Tischs selbst vornehmen. Die Markierung
der Skala kann beispielsweise über ein in dem weiteren Möbelbeinelement vorgesehenes
Sichtfenster, welches beispielsweise durch ein Loch an einer geeigneten Stelle in
dem weiteren Möbelbeinelement ausgebildet wird, vorgenommen werden; ebenso ist auch
denkbar, dass die Markierung der Skala anhand der Kante des weiteren Möbeibeinelements,
das das eine und das andere Möbelbeinelement aufnimmt, erfolgt; nämlich dadurch, dass
die Kante einer Öffnung zur Aufnahme des einen Möbelbeinelements als entsprechende
Markierung der Skala fungiert.
[0013] Ferner kann die erfindungsgemäße Rahmenvorrichtung so ausgestaltet werden, dass das
weitere Möbelbeinelement als ein hohlrohrförmiges Element ausgebildet ist, das das
eine Möbelbeinelement und das andere Möbelbeinelement zumindest teilweise aufnimmt.
Auf diese Weise wird der Verschluss nach Art des Bajonettverschlusses vollkommen durch
das weitere hohlrohrförmige Möbelbeinelement abgedeckt, wodurch die Verletzungsgefahr
für Schüler an dem Verschluss nach Art des Bajonettverschlusses, beispielsweise die
Verletzungsgefahr ausgehend von den an dem einen Möbelbeinelement vorgesehenen Aussparungen,
verringert werden kann,
[0014] Darüber hinaus kann die erfindungsgemäße Rahmenvorrichtung so verwirklicht werden,
dass das andere Möbelbeinelement mit einem Rahmenelement fest verbunden ist und das
eine Möbelbeinelement relativ zu dem Rahmenelement bewegbar gelagert ist. Vorzugsweise
ist das als Hülse ausgebildete Möbelbeinelement fest mit dem Rahmenelement der Rahmenvorrichtung
des Möbelstücks verbunden, beispielsweise über eine axial verlaufende Kopplung. Ebenso
denkbar ist auch, dass das als Hülse ausgebildete Möbelbeinelement über eine quer
zur Längsrichtung des Möbelbeinelements verlaufende Kopplung mit dem weiteren Möbelbeinelement
gekoppelt ist. In diesem Fall ist es erforderlich, das eine Möbelbeinelement mit einer
entsprechenden Aussparung für die quer verlaufende Kopplung vorzusehen, so dass sich
das eine Möbelbeinelement dennoch axial und rotatorisch zur Fixierung mit dem als
Hülse ausgebildeten Möbelbeinelement bewegen lässt.
[0015] Des Weiteren kann die erfindungsgemäße Rahmenvorrichtung derart ausgestaltet werden,
dass das Möbelbein derart ausgebildet ist, dass dessen Längeneinstellung ausschließlich
in unterschiedlichen vorbestimmten Körpergrößenbereichen vorgenommen werden kann.
Dementsprechend ist gerade anhand der Farbzuordnung anhand der Skala die entsprechende
Höheneinstellung der jeweiligen Möbel leicht durchzuführen. Da die Längeneinstellung
somit ausschließlich in unterschiedlichen vorbestimmten Körpergrößenbereichen vorgenommen
werden kann, also gerade nicht kontinuierlich, können die Schüler entsprechend ihrer
jeweiligen Farbkodierung die zutreffende Höheneinstellung an dem Möbelstück selbst
vornehmen. Selbstverständlich ist es in diesem Fall erforderlich, die Beabstandung
der quer verlaufenden Aussparungen entsprechend festzulegen, so dass sich die Länge
des Möbelbeins ausschließlich in den in der Skala angezeigten Körpergrößenbereichen
einstellen lässt.
[0016] Darüber hinaus kann die erfindungsgemäße Rahmenvorrichtung so ausgestaltet werden,
dass die Rahmenvorrichtung durch einen Tischrahmen oder Stuhlrahmen für Schuleinrichtungen
ausgebildet wird.
[0017] Weiterhin kann die erfindungsgemäße Rahmenvorrichtung derart verwirklicht werden,
dass ein eine Quer- oder Längsstrebe der Rahmenvorrichtung ausbildendes Profilteil
derart ausgestaltet ist, dass das Profilteil Tischzubehöranbauteile stützen und/oder
entlang einer Erstreckungsrichtung des Profilteils führen kann, Vorzugsweise wird
das Profilteil mit C-förmigem Querschnitt ausgestaltet, so dass Anbauteile für Tischzubehör
in das C-förmige Profilteil quasi eingehängt werden können. Dementsprechend stützt
das C-förmige Profilteil diese Anbauteile. Weiterhin können die Anbauteile durch das
C-förmige Profilteil entlang der Erstreckungshchtung des Profilteils geführt und/oder
verfahren werden, wodurch das Möbelstück flexibel an die Bedürfnisse des Benutzers
anpassbar ist.
[0018] Ferner kann die erfindungsgemäße Rahmenvorrichtung so ausgeführt werden, dass an
dem Möbelbein Mittel zum Verfahren des Möbelstücks, vorzugsweise Rollen oder Gleiter,
vorgesehen sind, wobei vorzugsweise eine Arretiereinrichtung vorgesehen ist, durch
die die Verfahrbarkeit des Möbelstücks unterbunden oder zugelassen wird. Vorzugsweise
werden Rollen oder Gleiter an einem Ende jedes Möbelbeins des Möbelstücks angeordnet,
wodurch das Möbelstück verfahrbar ist. Um ein unbeabsichtigtes Verfahren des Möbelstücks
zu verhindern, kann weiterhin eine dem Fachmann bekannte Arretiereinrichtung vorgesehen
sein, durch die beispielsweise die Rollen arretiert oder gelöst werden können, um
ein Verfahren des Möbelstücks zu unterbinden oder zuzulassen,
[0019] Das erfindungsgemäße Tischbein für einen Schülertisch umfasst mindestens zwei beweglich
zueinander angeordnete Tischbeinelementen, einen Haltemechanismus, durch den zumindest
eines der Tischbeinelemente in vorbestimmten Stellungen in Eingriff bringbar ist,
eine an einem der Tischbeinelemente vorgesehene farbkodierte Stellungsanzeige und
eine an einem anderen Tischbeinelement vorgesehene Stellungsbestimmungseinrichtung,
wobei die Stellungsanzeige und Stellungsbestimmungseinrichtung derart ausgebildet
sind, dass zur eindeutigen Bestimmung der relativen Stellung beider Tischbeinelemente
die farbkodierte Steillungsanzeige geometrisch mit der Stellungsbestimmungseinrichtung
ausgerichtet ist.
[0020] Weiterhin kann das erfindungsgemäße Tischbein so ausgebildet werden, dass die Stellungsanzeige
eine in Längsrichtung des Tischbeins verlaufende Farbskala umfasst.
[0021] Darüber hinaus kann das erfindungsgemäße Tischbein derart verwirklicht werden, dass
die Steliungsbestimmungseinrichtung eine Öffnung ist, die derart angeordnet ist, dass
in unterschiedlichen relativen Stellungen der Tischbeinelemente lediglich eine Farbe
der farbkodierten Stellungsanzeige durch die Öffnung sichtbar ist.
[0022] Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung werden nachfolgend anhand der Figuren
beispielhaft erläutert,
[0023] Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Möbelstücks mit einer erfindungsgemäßen Rahmenvorrichtung
gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung;
Fig. 2 eine vergrößerte Darstellung eines Möbelbeins der Rahmenvorrichtung von Fig.
1;
Fig. 3 eine Frontansicht des Möbelstücks von Fig. 1;
Fig. 4 eine vergrößerte Darstellung eines Ausschnitts des Möbelstücks von Fig. 3;
Fig. 5 eine Seitenansicht eines Möbelstücks mit einer erfindungsgemäßen Rahmenvorrichtung
gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung;
Fig. 6 eine Seitenansicht eines Möbelstücks mit einer erfindungsgemäßen Rahmenvorrichtung
gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel der Erfindung,
[0024] Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht eines Möbelstücks mit einer erfindungsgemäßen Rahmenvorrichtung
10 gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung. Das Möbelstück ist im dargestellten
Fall ein Tisch, insbesondere ein Schülertisch, mit einer als Tischrahmen ausgebildeten
Rahmenvorrichtung 10 für eine Schuleinrichtung, Die als Tischrahmen ausgebildete erfindungsgemäße
Rahmenvorrichtung 10 umfasst in diesem Fall vier Möbelbeine 12, insbesondere Tischbeine,
die in deren Länge variabel einstellbar sind, wodurch der Tisch in dessen Höhe variabel
einstellbar ist. Weiterhin umfasst die Rahmenvorrichtung 10 Längs-und Querstreben,
die die entsprechenden Möbelbeine 12 auf dem Fachmann bekannte Weise miteinander verbinden,
Vorzugsweise sind die in Breitenrichtung des Tisches verlaufenden Querstreben bzw.
Quertraversen als Stahlrohre mit rechteckförmigem Querschnitt ausgebildet. Hingegen
sind die in Längs- bzw. Tiefenrichtung verlaufenden Längstraversen als C-profilförmige
Metallrohre ausgebildet. Vorzugsweise sind die Längs- und Quertraversen mit dem Tischbein
12, insbesondere einen untenstehend näher erläuterten dritten Möbelbeinelement 20,
verschweißt. Ferner ist eine Tisch- bzw. Arbeitsplatte auf der als Tischrahmen ausgebildeten
Rahmenvorrichtung 10 angeordnet und an derselben angebracht.
[0025] Zur Längeneinstellung des Möbelbeins und damit zur Höheneinstellung des Möbelstücks,
insbesondere des Tisches, umfasst die erfindungsgemäße Rahmenvorrichtung 10 entsprechende
Möbelbeine 12, welche relativ zueinander bewegbare und über einen Verschluss 14 nach
Art eines Bajonettverschlusses miteinander koppelbare Möbelbeinelemente 16, 18 aufweisen,
worauf nachstehend im Zusammenhang mit Fig. 2 näher eingegangen wird.
[0026] Fig. 2 zeigt eine vergrößerte Darstellung eines Möbelbeins 12 der Rahmenvorrichtung
10 von Fig. 1. Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, umfasst das als Tischbein ausgebildete
Möbelbein 12 ein erstes Möbelbeinelement 16, das durch ein hohlrohrförmiges Element
ausgebildet ist und einen ersten Abschnitt 26 des Verschlusses 14 aufweist, und ein
zweites Möbelbeinelement 18, das durch ein rohrförmiges, als Hülse ausgeführtes Element
ausgebildet ist und einen mit dem ersten Abschnitt 26 koppelbaren und den ersten Abschnitt
26 führenden zweiten Abschnitt 28 des Verschlusses 14 umfasst. Das als hohlrohrförmiges
Element ausgebildete erste Möbelbeinelement 16 nimmt das als Hülse ausgebildete zweite
Möbelbeinelement 18 vollständig auf, wobei das als Hülse ausgebildete Möbelbeinelement
18 beispielsweise mit einen nicht näher beschriebenen Rahmenabschnitt der Rahmenvorrichtung
10 gekoppelt sein kann, insbesondere durch eine in axialer Richtung verlaufende Kopplung.
In dargestellten Fall ist das als Hülse ausgebildete Möbelbeinelement 18 hingegen
über Feststellschrauben 30, 32 mit einem nachstehend näher beschriebenen dritten Möbelbeinelement
20 gekoppelt. Dadurch ist das als Hülse ausgebildete zweite Möbelbeinelement 18 feststehend
bezüglich des dritten Möbelbeinelements 20 der Rahmenvorrichtung 10, während das erste
Möbelbeinelement 16 relativ zu dem als Hülse ausgebildeten Möbelbeinelement 18 sowie
zu dem Rahmenabschnitt der Rahmenvorrichtung 10 entlang dessen Längsachse bewegbar
ist.
[0027] Der erste Abschnitt 26 des Verschlusses 14, der an dem ersten Möbelbeinelement 16
ausgebildet ist, wird durch eine in Längsrichtung des Möbelbeinelements 16 verlaufende
erste Aussparung, vorzugsweise einem Längsschlitz, und mehrere in Längsrichtung beabstandete,
quer zur Längsrichtung verlaufende in die erste Aussparung mündende zweite Aussparungen,
vorzugsweise Querschlitze, zumindest teilweise ausgebildet. Vorzugsweise sind der
Längsschlitz und die jeweiligen Querschlitze in das erste Möbelbeinelement 16 eingefräst.
[0028] Der zweite Abschnitt 28 des Verschlusses 14 des zweiten Möbelbeinelements 18 wird
durch einen senkrecht zur Längsrichtung des zweiten Möbelbeinelements 18 verlaufenden
Vorsprung bzw. Sperrstift 28 ausgebildet, der mit dem ersten Abschnitt 26 zur Arretierung
des ersten Möbelbeinelements 16 in Eingriff bringbar ist; insbesondere lässt sich
das erste Möbelbeinelement 16 anhand der Längsaussparung sowie der entsprechenden
Queraussparungen durch den in den entsprechenden Aussparungen vorgesehenen Sperrstift
begrenzt bewegen. Weiterhin kann das als Hülse ausgebildete zweite Möbelbeinelement
18 die vorstehend erwähnten Spannschrauben bzw. Feststellschrauben 30, 32 aufweisen,
welche zur Fixierung des zweiten als Hülse ausgebildeten Möbelbeinelements 18 an dem
dritten Möbelbeinelement 20 dienen. Anhand der Spannschrauben 30, 32 wird das als
Hülse ausgebildete Möbelbeinelement 18 gegen eine Innenwand des Möbelbeinelements
16 gedrückt, wodurch das Möbelbeinelement 16 wiederum gegen eine Innenwand des untenstehend
näher beschriebenen dritten Möbelbeinelements 20 gedrückt wird. Dementsprechend ist
das als Hülse ausgebildete Möbelbeinelement 18 eine lose in das Möbelbeinelement 16
eingelegte Hülse ausgebildet, die durch die Feststellschrauben 30, 32 gehalten wird
und die anhand des Sperrstifts 28 das erste Möbelbeinelement 16 über die entsprechenden
Aussparungen führt. Vorzugsweise sind die Feststellschrauben 30, 32 derart an dem
als Hülse ausgebildeten Möbelbeinelement 18 angeordnet, dass sich diese durch entsprechende
Aussparungen des ersten Möbelbeinelements 16 erstrecken. Dementsprechend fungieren
die Feststellschrauben 30, 32 im dargestellten Fall zumindest als Fixierung des als
Hülse ausgebildeten Möbelbeinelements 18 an dem dritten Möbelbeinelement 20, während
der Sperrstift zur Arretierung des ersten Möbelbeinelements 16 an dem als Hülse ausgebildeten
zweiten Möbelbeinelement 18 dient.
[0029] Wie ferner aus Fig. 2 ersichtlich ist, umfasst das erste Möbelbeinelement 16 eine
Skala 34, die mehrere unterschiedliche Möbelbeinlängenbereiche bezogen auf unterschiedliche
Körpergrößenbereiche entsprechend der DIN EN 1729-1 anzeigt. Zur Markierung der Skala
34 sowie zur Abdeckung des gesamten Verschlusses 14 ist ein weiteres bzw. das vorstehend
erwähnte dritte Möbelbeinelement 20 vorgesehen, welches nachfolgend näher erläutert
wird.
[0030] Das dritte Möbelbeinelement 20 nimmt im dargestellten Fall das erste und das zweite
Möbelbeinelement 16, 18 zumindest teilweise auf. Insbesondere nimmt das dritte Möbelbeinelement
20 das erste Möbelbeinelement 16 in Abhängigkeit von dessen Stellung zumindest teilweise
(bei teilweise ausgefahrener Stellung) oder vollständig (bei vollständig eingefahrener
Stellung) auf. Mit anderen Worten taucht das erste Möbelbeinelement 16 in das dritte
Möbelbeinelement 20 ein, entsprechend in Abhängigkeit der Stellung des ersten Möbelbeinelements
16 in unterschiedlicher Eintauchtiefe. Weiterhin nimmt das dritte Möbelbeinelement
20 das feststehende als Hülse ausgebildete zweite Möbelbeinelement 18 vollständig
auf. Eine untere Kante bzw. ein unterer Kantenabschnitt (gesehen in Figur 2) des dritten
Möbelbeinelements 20 dient dazu, einen entsprechenden Körpergrößenbereich der Skala
34 in Abhängigkeit von der relativen Positionsbeziehung zwischen dem ersten Möbelbeinelement
16 und dem zweiten Möbelbeinelement 18 zu markieren. Darüber hinaus fungieren verbleibende
Abschnitte des dritten Möbelbeinelements 20 zur Abdeckung des Verschlusses 14 nach
Art eines Bajonettverschlusses, Darüber hinaus sind in dem dritten Möbelbeinelement
20 entsprechende Bohrungen für die vorstehend näher erläuterten Spannschrauben 30,
32, die das als Hülse ausgebildete Möbelbeinelement 18 fixieren, an geeigneter Stelle
vorgesehen.
[0031] Wie weiterhin aus Fig. 2 ersichtlich und vorstehend erwähnt ist, nimmt das dritte
Möbelbeinelement 20 als ein hohlrohrförmiges Element das zweite Möbelbeinelement 18
vollständig und das erste Möbelbeinelement 16 entsprechend dessen Positionierung zumindest
teilweise auf. Wenn das erste Möbelbeinelement 16 in dessen vollständig eingefahrener
Stellung angeordnet ist, nimmt das dritte Möbelbeinelement 20 das erste Möbelbeinelement
nahezu vollständig auf. Ist das erste Möbelbeinelement 18 hingegen in einer ausgefahrenen
Stellung, so markiert das weitere bzw. dritte Möbelbeinelement 20 den entsprechenden
Körpergrößenbereich der Skala 34 und umgibt gleichzeitig den Verschluss 14 nach Art
des Bajonettverschlusses, wodurch die Sicherheit vor Verletzungen durch den Bajonettverschluss
erhöht wird.
[0032] Wie vorstehend erwähnt ist, ist das als Hülse ausgebildete zweite Möbelbeinelement
18 vorzugsweise über die vorstehend erläuterten Spannschrauben 30, 32 mit dem dritten
Möbelbeinelement 20 gekoppelt. Ebenso denkbar ist aber auch, dass das als Hülse ausgebildete
Möbelbeinelement 18 eine in axialer Richtung Verlaufende Kopplung mit dem Rahmenabschnitt
der Rahmenvorrichtung 10 verbunden. Weiterhin ist auch denkbar dass das als Hülse
ausgebildete zweite Möbelbeinelement 18 mit dem weiteren dritten Möbelbeinelement
20 über eine andere Kopplung fest verbunden ist. In diesem Fall ist es erforderlich,
zusätzliche Aussparungen in dem das zweite Möbelbeinelement 18 umgebenden ersten Möbelbeinelement
16 derart vorzusehen, dass dessen Drehbarkeit sowie axiale Verschiebbarkeit zur Fixierung
über den Verschluss nach Art eines Bajonettverschlusses dennoch gewährleistet werden
kann.
[0033] Insbesondere kann Fig. 2 ferner entnommen werden, dass die quer verlaufenden Aussparungen
des ersten Abschnitts 26 derart voneinander beabstandet sind, dass die Längeneinstellung
des Möbelbeins 12 ausschließlich in unterschiedlichen vorbestimmten Körpergrößenbereichen
entsprechend der Skala 34 vorgenommen werden kann.
[0034] Fig. 3 zeigt eine Frontansicht des Möbelstücks von Fig. 1. Wie daraus ersichtlich
ist, umfasst die erfindungsgemäße Rahmenvorrichtung 10 weiterhin ein Profilteil 22,
welches in einer Strebe der Rahmenvorrichtung auf dem Fachmann bekannte Weise vorgesehen
ist, die die entsprechenden Möbelbeine 12 miteinander verbindet.
[0035] Fig. 4 zeigt eine vergrößerte Darstellung des Profilteils 22 des Möbelstücks von
Fig. 3. Das Profilteil 22 ist als C-Profil und im dargestellten Fall als Längsstrebe
bzw. Längstraverse (senkrecht zur Breitenrichtung des Möbelstücks verlaufend) ausgebildet
und derart ausgestaltet, dass an die Rahmenvorrichtung 10 des Schultisches weitere
Vorrichtungen an das C-Profil angekoppelt werden können. Derartige Vorrichtungen können
beispielsweise Aufbauten für Laborarbeiten, Ablagen, Bildschirmaufnahmen, Ablagekörbe
etc. sein. Vorzugsweise können diese Aufbauten entlang einer horizontalen Richtung
durch das C-Profil verschiebbar geführt sein.
[0036] Fig. 5 zeigt eine Seitenansicht eines Möbelstücks mit einer erfindungsgemäßen Rahmenvorrichtung
10 gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung. Das Möbelstück der Fig.
5 unterscheidet sich von dem des ersten Ausführungsbeispiels lediglich dadurch, dass
Rollen 24 ausschließlich an den rechten Möbelbeinen 12 vorgesehen sind, nicht aber
an den linken Möbelbeinen 12, so dass das Möbelstück bzw. der Tisch nach Art eines
Schubkarrens verfahren werden kann.
[0037] Fig. 6 zeigt eine Seitenansicht eines Möbelstücks mit einer erfindungsgemäßen Rahmenvorrichtung
10 gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel der Erfindung. Das Möbelstück der Fig.
6 unterscheidet sich von dem des ersten Ausführungsbeispiels lediglich dadurch, dass
sämtliche Möbelbeine 12 mit Rollen 24 vorgesehen sind, so dass das Möbelstück leicht
verfahren werden kann, ohne das Möbelstück an einer Seite anheben zu müssen.
[0038] Im Zusammenhang mit den Figuren 5 und 6 sei angemerkt, dass anstelle von Rollen 24
ebenso Gleiter, insbesondere Möbel- oder Stuhlgleiter, an den Möbelbeinen 12 verwendet
werden können. Weiterhin ist denkbar, dass die Rollen 24 oder Gleiter mit oder ohne
eine Bremseinrichtung vorgesehen sein können, wobei die Bremseinrichtung dazu dient,
entweder die Rollen 24 festzustellen bzw. mit den Gleitern derart zusammenzuwirken,
dass ein Verfahren des Möbelstücks unterbunden wird, oder die Rollen 24 bzw. Gleiter
freizugeben, so dass das Möbelstück 12 auf den Rollen 24 bzw. den Gleitern verfahren
werden kann.
[0039] Die in der vorstehenden Beschreibung, in den Zeichnungen sowie in den Ansprüchen
offenbarten Merkmale der Erfindung können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination
zur Verwirklichung der Erfindung beitragen.
Bezugszeichenliste
[0040]
- 10
- Rahmenvorrichtung
- 12
- Möbelbein
- 14
- Verschluss nach Art eines Bajonettverschlusses
- 16
- erstes Möbelbeinelement
- 18
- zweites Möbelbeinelement
- 20
- drittes Möbelbeinelement
- 22
- C-Profil
- 24
- Rollen
- 26
- erster Abschnitt des Verschlusses
- 28
- zweiter Abschnitt des Verschlusses
- 30
- Spannschraube
- 32
- Spannschraube
1. Rahmenvorrichtung (10) für ein Möbelstück, mit zumindest einem in dessen Länge variabel
einstellbaren Möbelbein (12), dadurch gekennzeichnet, dass die Länge des Möbelbeins (12) über relativ zueinander bewegbare und über einen Verschluss
(14) nach Art eines Bajonettverschlusses miteinander koppelbare Möbelbeinelemente
(16, 18) einstellbar ist.
2. Rahmenvorrichtung (10) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Möbelbeinelement (16) durch ein rohrförmiges Element ausgebildet wird, das
einen ersten Abschnitt (26) des Verschlusses (14) ausbilden und dass das andere Mobelbeinelement
(18) durch ein röhrförmiges Element ausgebildet wird, das einen mit dem ersten Abschnitt
(26) koppelbaren und/oder durch den ersten Abschnitt (26) geführten zweiten Abschnitt
(28) des Verschlusses (14) ausbildet.
3. Rahmenvorrichtung (10) gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Abschnitt (26) des Verschlusses (14) durch eine in Längsrichtung des Möbelbeinelements
(16) verlaufende erste Aussparung und mehrere in Längsrichtung beabstandete, quer
zur Längsrichtung verlaufende, in die erste Aussparung mündende zweite Aussparungen
zumindest teilweise ausgebildet wird.
4. Rahmenvorrichtung (10) gemäß Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Abschnitt (28) des Verschlusses (14) zumindest einen senkrecht zur Längsrichtung
des Möbelbeinelements (18) verlaufenden Vorsprung umfasst, der mit dem ersten Abschnitt
(26) zur Arretierung des zweiten Abschnitts (28) in Eingriff bringbar ist.
5. Rahmenvorrichtung (10) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Möbelbeinelement (16) als ein hohlrohrförmiges Element ausgebildet ist,
das das andere als Hülse ausgebildete Möbelbeinelement (18) aufnimmt.
6. Rahmenvorrichtung (10) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Möbelbeinelement (16) eine Skala umfasst, die mehrere unterschiedliche Möbelbeinlängenbereiche
bezogen auf unterschiedliche Körpergrößenbereiche anzeigt, und ein weiteres Möbelbeinelement
(20) Mittel umfasst, die in Abhängigkeit von der relativen Positionsbeziehung zwischen
dem einen Möbelbeinelement (16) und dem anderen Möbelbeinelement (18) einen entsprechenden
Möbelbeinlängenbereich der Skala markiert.
7. Rahmenvorrichtung (10) gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das weitere Möbelbeinelement (20) als ein hohlrohrförmiges Element ausgebildet ist,
das das eine Möbelbeinelement (16) und das andere Möbelbeinelement (18) zumindest
teilweise aufnimmt.
8. Rahmenvorrichtung (10) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das andere Möbelbeinelement (18) mit einem Rahmenelement fest verbunden ist und das
eine Möbelbeinelement (16) relativ zu dem Rahmenelement bewegbar gelagert ist.
9. Rahmenvorrichtung (10) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Möbelbein (12) derart ausgebildet ist, dass dessen Längeneinstellung ausschließlich
in unterschiedlichen vorbestimmten Körpergrößenbereichen vorgenommen werden kann.
10. Rahmenvorrichtung (10) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Rahmenvorrichtung durch einen Tischrahmen oder Stuhlrahmen für Schuleinrichtungen
ausgebildet wird.
11. Rahmenvorrichtung (10) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass ein eine Quer- oder Längsstrebe der Rahmenvorrichtung (10) ausbildendes Profilteil
derart ausgestaltet ist, dass das Profilteil Tischzubehöranbauteile stützen und/oder
entlang einer Erstreckungsrichtung des Profilteils führen kann.
12. Rahmenvorrichtung (10) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Möbelbein (12) Mittel zum Verfahren des Möbelstück, vorzugsweise Rollen (24)
oder Gleiter, vorgesehen sind, wobei vorzugsweise eine Arretiereinrichtung vorgesehen
ist, durch die die Verfahrbarkeit des Möbelstücks unterbunden oder zugelassen wird.
13. Tischbein (12) für einen Schülertisch, mit:
mindestens zwei beweglich zueinander angeordneten Tischbeinelementen (16, 20),
einem Haltemechanismus (18), durch den zumindest eines der Tischbeinelemente (16)
in vorbestimmten Stellungen in Eingriff bringbar ist,
einer an einem der Tischbeinelemente (16) vorgesehenen farbkodierten Stellungsanzeige
(34), und
einer an einem anderen Tischbeinelement (20) vorgesehenen Stellungsbestimmungseinrichtung,
wobei die Stellungsanzeige und Stellungsbestimmungseinrichtung derart ausgebildet
sind, dass zur eindeutigen Bestimmung der relativen Stellung beider Tischbeinelemente
(16, 20) die farbkodierte Stellungsanzeige (34) geometrisch mit der Stellungsbestimmungseinchtung
ausgerichtet ist.
14. Tischbein (12) gemäß Anspruch 13, wobei die Stellungsanzeige (34) eine in Längsrichtung
des Tischbeins (16) verlaufende Farbskala umfasst.
15. Tischbein (12) gemäß Anspruch 13 oder 14, wobei die Stellungsbestimmungseinrichtung
eine Öffnung ist, die derart angeordnet ist, dass in unterschiedlichen relativen Stellungen
der Tischbeinelemente (16, 20) lediglich eine Farbe der farbkodierten Stellungsanzeige
(34) durch die Öffnung sichtbar ist.