[0001] Die Erfindung betrifft eine Schutzhaube für Sägeblätter mit den Merkmalen im Oberbegriff
des Hauptanspruchs.
[0002] Bei modernen Sägemaschinen, insbesondere bei Formatkreissägen, lässt sich das rotierende
Sägeblatt aus der normalen vertikalen Lage nach beiden Seiten verschwenken. Die
EP 1 902 822 A1 zeigt hierfür eine Schutzhaube mit einer vergrößerten, quer zum Sägeblatt gerichteten
Weite ihres Innenraums, die sowohl das aufrecht stehende, als auch das geschwenkte
Sägeblatt überdecken kann. Wenn das Sägeblatt nach zwei Seiten geschwenkt werden kann,
lässt sich die Schutzhaube mittels eines Gelenks entsprechend drehen. Die große Breite
der formstarren Schutzhaube ist bei aufrechtem Sägeblatt nicht erforderlich und behindert
den Sägevorgang, insbesondere die exakte Führung des Werkstücks beim Sägen.
[0003] Aus der Praxis ist es bekannt, unterschiedlich breite Schutzhauben bereit zu halten
und diese bei Bedarf je nach Sägejob und Sägeblattstellung zu wechseln. In beiden
Fällen haben die Schutzhauben eine starre Form und lassen sich allenfalls drehen oder
austauschen.
[0004] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine bessere Schutztechnik für Sägeblätter
aufzuzeigen.
[0005] Die Erfindung löst diese Aufgabe mit den Merkmalen im Hauptanspruch.
Die veränderliche Form und verstellbare Innenraumweite der beanspruchten Schutzhaube
erlauben eine bedarfsgerechte Anpassung der Schutzhaube an die jeweiligen Sägeerfordernisse.
Hierbei kann die quer zum Sägeblatt gesehene Innenraumweite gerade so groß eingestellt
werden, wie sie für die jeweilige Sägeblattstellung benötigt wird. Überschussweiten
wie bei der
EP 1 902 822 A1 und damit einhergehende unnötige Behinderungen der Sägearbeiten und der Werkstückführung
können vermieden werden. Auch eine Bevorratung mehrerer unterschiedlich großer, kompletter
Schutzhauben für deren bedarfsgerechten Austausch ist nicht erforderlich.
[0006] Die beanspruchte Schutzhaube hat den Vorteil, dass sie wesentlich flexibler als vorbekannte
Konstruktionen ist und außerdem eine mehrfache und beliebige
Weitenveränderung sowie nach verschiedenen Seiten ermöglicht. Zudem wird durch die
Haubenverstellbarkeit der Platz- und Bevorratungsaufwand verringert.
[0007] Die Verstellbarkeit der Schutzhaube kann auf verschiedene Weise erfolgen. In der
bevorzugten Ausführungsform besteht die Schutzhaube aus einem mehrteiligen Haubenkorpus
und einem Träger. Die Korpusteile können unterschiedliche Formen, insbesondere verschiedene
seitliche Ausbauchungen haben. Die Korpusteile können gewechselt werden, wobei sich
die gewünschte Innenraumweite durch Kombination entsprechender Korpusteile erzielen
lässt. Besonders günstig ist eine gegenseitige Verbindbarkeit der Korpusteile, wobei
der Haubenkorpus bzw. seine Korpusteile sich mit dem Träger lösbar verbinden lassen.
Eine spiegelsymmetrische und komplementäre Ausbildung der Korpusteile erlaubt einen
wahlfreien Anbau an der linken oder rechten Seite des Haubenkorpus. Hierdurch kann
die Zahl der erforderlichen Korpusteile minimiert werden.
[0008] Die Mehrzahl von Korpusteilen ermöglicht eine optimale Anpassung der Innenraumweite
an die jeweiligen Erfordernisse, wobei die äußere Breite nicht größer als notwendig
gemacht werden muss. Die Störkontur der Schutzhaube kann dadurch klein gehalten werden.
Ferner ist durch die Mehrstufigkeit eine Anpassung an unterschiedliche Einflussfaktoren
möglich. Einerseits kann eine Anpassung an unterschiedliche Schwenkwinkel des Sägeblatts
erfolgen. Andererseits ist eine Anpassung an unterschiedliche Sägeblattdurchmesser
bzw. Blattüberstände über dem Maschinentisch möglich. Ein großes Sägeblatt hat z.B.
eine größere seitliche Ausladung als ein kleines Sägeblatt und erfordert eine größere
Innenraumweite.
[0009] Die Schutzhaube kann als Bausatz mit einer Palette von zwei, drei oder mehr verschiedenen
Korpusteilen ausgebildet sein. Die Korpusteile können dabei eine flache Form oder
eine ausgebauchte Form haben, wobei außerdem verschieden große Ausbauchungen möglich
sind, um eine große Breite bedarfsgerechter Innenraumweiten abdecken zu können.
[0010] Die einzelnen Korpusteile können mit minimalem Lageraufwand bevorratet werden und
bedarfsgerecht zu einem bevorzugt zweiteiligen Haubenkorpus zusammengesetzt werden.
Die hierbei eingesetzte Verbindungstechnik hat den Vorteil, dass die Montage ohne
zusätzliches Werkzeug erfolgen kann. Alle erforderlichen Verbindungselemente befinden
sich an den Haubenteilen.
[0011] Die Schutzhaube kann eine Sicherheitseinrichtung aufweisen, mit der die jeweilige
Konfiguration und Ausrichtung der Schutzhaube detektiert werden kann. Die Sicherheitseinrichtung
kann mit der Steuerung und/oder der Schwenkeinrichtung der Sägemaschine verbunden
sein, wobei die zulässigen Schwenkwinkel des jeweiligen Sägeblatts auf die jeweilige
Haubenkonfiguration adaptiert und beschränkt werden können. Dies vermeidet Unfälle
und Fehlbedienung sowie ein versehentliches Einschneiden des Sägeblatts in die Haubenwandung
und eine damit einhergehende Beschädigung oder Zerstörung der Schutzhaube. Die Bedienungs-
und Unfallsicherheit wird erhöht.
[0012] Die Sicherheitseinrichtung hat eigenständige erfinderische Bedeutung und lässt sich
mit Erfolg auch bei vorbekannten Konstruktionen, insbesondere bei austauschbaren Schutzhauben
mit fester Formgebung, einsetzen.
[0013] Die beanspruchte Schutzhaube kann zur Erstausrüstung von Sägemaschinen gehören und
dort herstellerseitig angebaut sein, wobei z.B. der Träger bereits in die Maschine
integriert ist. Die Schutzhaube kann aber auch an bestehenden Sägemaschinen nachgerüstet
werden, wobei ein adaptierter Träger an geeigneter Stelle angebaut wird. Ferner können
bestehende Haubenanordnungen umgebaut und mit dem beanspruchten Haubenkorpus sowie
ggf. einem Träger ausgerüstet werden.
[0014] In den Unteransprüchen sind weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung angegeben.
[0015] Die Erfindung ist in den Zeichnungen beispielsweise und schematisch dargestellt.
Im einzelnen zeigen:
- Figur 1:
- eine perspektivische Darstellung einer Formatkreissäge mit einer verstellbaren Schutzhaube,
- Figur 2:
- eine Stirnansicht der Formatkreissäge gemäß Pfeil II von Figur 1,
- Figur 3:
- eine perspektivische Ansicht der Schutzhaube von Figur 1 und 2,
- Figur 4:
- eine perspektivische Ansicht der Schutzhaube in einer Zwischenstellung bei der Verbindung
von Träger und Haubenkorpus,
- Figur 5:
- eine Ausschnittsvergrößerung der lösbaren Verbindung zwischen Träger und Haubenkorpus,
- Figur 6:
- eine perspektivische Ansicht eines ausgebauchten Korpusteils,
- Figur 7:
- eine bereichsweise aufgebrochene Seitenansicht einer Schutzhaube und
- Figur 8:
- einen Schnitt durch die Schutzhaube gemäß Schnittlinie VIII-VIII von Figur 7.
[0016] Die Erfindung betrifft eine Schutzhaube (5) für Sägemaschinen (1). Die Erfindung
betrifft ferner eine mit einer solchen Schutzhaube (5) ausgerüstete Sägemaschine (1).
Ferner befasst sich die Erfindung mit einer Sicherheitseinrichtung (6) und einem Bausatz
(43) für eine Schutzhaube (5).
[0017] Figur 1 und 2 zeigen eine Sägemaschine (1) mit mindestens einem rotierenden, kreisrunden
Sägeblatt (2). In den Zeichnungen ist eine Kreissäge, insbesondere eine Formatkreissäge
dargestellt, bei der das z.B. einzelne Sägeblatt (2) heb- und senkbar angeordnet ist
und in der Arbeitsstellung mittels einer Schwenkeinrichtung (45) in verschiedene Schwenk-
oder Kipplagen um eine im wesentlichen horizontale und in der Sägeblattebene oder
parallel dazu verlaufende Achse geschwenkt werden kann. Wie Figur 2 verdeutlicht,
kann das Sägeblatt (2) von der links angeordneten Bedienungsseite her gesehen nach
vorn und hinten geschwenkt werden. Ferner kann das Sägeblatt (2) gewechselt werden,
wobei im Durchmesser unterschiedlich große Sägeblätter eingesetzt werden können. Das
Sägeblatt (2) ragt durch einen Schlitz im Maschinentisch (3), der z.B. als Besäumtisch
ausgebildet sein kann. In Abhängigkeit vom Schwenkwinkel und vom Sägeblattdurchmesser
ergeben sich unterschiedlich große seitliche Ausladungen des Sägeblatts (2).
[0018] Die Schutzhaube (5) dient dazu, das Sägeblatt (2) im Sägebetrieb zuverlässig abdecken
zu können. Die Schutzhaube (5) kann an einem Halter (4) der Sägemaschine (1) fest
oder lösbar angeordnet sein, wobei der Halter (4) eine Höhenverstellung für die Schutzhaube
(5) aufweisen kann, mit der eine automatische Höhennachführung der Schutzhaube (5)
je nach Werkstückhöhe möglich ist. Die Verstelleinrichtung kann außerdem noch weitere
Verstellmöglichkeiten in ein oder mehreren Achsen für die Schutzhaube (5) bieten.
[0019] Die Sägemaschine (1) kann eine Absaugeinrichtung (36) aufweisen, die mit der Schutzhaube
(5) in geeigneter Weise verbunden sein kann und mit der Späne, Staub und andere Partikel
abgesaugt werden können. Die Schutzhaube (5) hat eine seitlich geschlossene Form mit
einer unteren Haubenöffnung (13) zur Aufnahme des Sägeblatts (2) im Haubeninnenraum
(10). An eine weitere und bevorzugt obere Haubenöffnung (12) kann die Absaugeinrichtung
(36) angeschlossen sein.
[0020] Die Schutzhaube (5) weist eine veränderliche Form auf und ist in der Weite (w) ihres
Innenraums (10) verstellbar. Die Weite (w) meint die quer zum Sägeblatt (2) gerichtete
Haubenerstreckung. Die Schutzhaube (5) kann hierdurch an unterschiedliche Schwenkwinkel,
variierende Durchmesser und entsprechend sich ändernde seitliche Ausladungen des Sägeblatts
(2) angepasst werden. Diese Veränderung kann durch Veränderung der Schutzhaube selbst
erfolgen. Die Weitenverstellbarkeit kann stufenlos oder in einer oder mehreren Stufen
gegeben sein. Die Schutzhaube (5) kann außerdem bei Bedarf in ihrer Ausrichtung verändert
und z.B. um die Hochachse gedreht werden. Diese Veränderungen der Haubenform sind
in verschiedener Weise möglich.
[0021] In den gezeigten Ausführungsbeispielen besteht die Schutzhaube (5) aus einem Träger
und einem formvariablen Haubenkorpus (8), die durch eine lösbare Verbindung (9) gekoppelt
sind. Der Haubenkorpus (8) lässt sich in seiner Form verändern und kann auch in unterschiedlichen
Ausrichtungen am Träger (7) montiert werden. Die lösbare Verbindung (9) von Träger
(7) und Haubenkorpus (8) kann zu diesem Zweck eine Schiebeführung (32) mit einem Endanschlag
und einer Arretiereinrichtung (34) aufweisen.
[0022] Der Träger (7) kann mit der Sägemaschine (1) und insbesondere mit deren Halter (4)
in geeigneter Weise verbunden sein. In den gezeigten Ausführungsbeispielen besteht
der Träger (7) aus zwei Tragarmen (37) die in Längsrichtung des Haubenkorpus (8) voneinander
distanziert und beidseits eines hohlen Tragholms (35) angeordnet und daran befestigt
sind. Der hohle Tragholm (35) kann Bestandteil des Trägers (7) oder des Halters (4)
sein und kann mit der oberen Haubenöffnung (12) am Haubenkorpus (8) in Verbindung
stehen, so dass hier Sägestaub etc. abgesaugt und über den Tragholm (35) zur Absaugeinrichtung
(36) transportiert werden kann. In den anderen Bereichen deckt der Träger (7) den
Haubenkorpus (8) nach oben hin ab und verschließt ihn. Der Haubenkorpus (8) hat ansonsten
eine bis auf die untere und obere Haubenöffnung (12,13) geschlossene Form.
[0023] Wenn auf eine Absaugung verzichtet wird, können der Träger (7) und der Haubenkorpus
(8) eine andere Formgebung aufweisen, wobei z.B. der Träger (7) einteilig ausgebildet
sein kann. Er kann auch Bestandteil des Halters (4) sein.
[0024] Der Haubenkorpus (8) ist in der quer zum Sägeblatt (2) gerichteten Weite (w) seines
Innenraums (10) veränderlich. Figur 8 zeigt hierfür verschiedene
Konfigurationsmöglichkeiten. In Figur 2 ist z.B. ein Haubenkorpus (8) mit großer und
ggf. maximaler Weite (w) dargestellt, der das Sägeblatt (2) in den dargestellten beidseitigen
Schwenkstellungen aufnehmen kann. Die Innenraumweite (w) des Haubenkorpus (8) kann
bei der Veränderung an den jeweiligen Sägejob und die hierfür vorgesehene Sägeblattlage
eingestellt werden, so dass die seitlichen Korpuswände eng an das Sägeblatt (2) angenähert
werden können. Die äußere Störkontur des Haubenkorpus (8) kann dadurch klein gehalten
und bedarfsgerecht gestaltet werden.
[0025] Der Haubenkorpus (8) ist mehrteilig ausgebildet und besteht aus mehreren austauschbaren
Korpusteilen (16,17,18,19). In der gezeigten Ausführungsform ist der Haubenkorpus
(8) zweiteilig und ist dabei aus jeweils zwei lösbar miteinander verbundenen Korpusteilen
(16,17,18,19) zusammen gesetzt. Er weist eine längsgerichtete Trennebene (11) auf,
die sich entlang der Hauptebene des aufrechten Sägeblatts (2) erstreckt. Die Trennebene
(11) und die Hauptebene können fluchten oder in Parallellage benachbart sein.
[0026] Die Korpusteile (16,17,18,19) können eine unterschiedliche Formgebung haben. Ein
Korpusteil (16) kann z.B. gemäß Figur 8 eine flache Form haben. Ein oder mehrere Korpusteile
(17,18,19) können eine seitliche ausgebauchte Form besitzen, wobei gemäß Figur 8 die
Korpusteile unterschiedliche große seitliche Ausbauchungen (21) haben können. Sie
besitzen dabei eine Schalenform. Durch wechselnde Kombination von Korpusteilen (16,17,18,19)
von unterschiedlicher Formgebung lässt sich der Haubenkorpus (8) auf unterschiedliche
Innenraumweiten (w) einstellen.
[0027] Die Korpusteile (16,17,18,19) können ansonsten eine übereinstimmende Formgebung und
insbesondere eine gleiche Länge aufweisen. Sie können direkt miteinander verbunden
werden, wobei der Haubenkorpus (8) hierfür eine Verbindungseinrichtung (29) aufweist,
die sich ohne Zusatzwerkzeug benutzen lässt. Die Korpusteile (16,17,18,19) sind vorzugsweise
komplementär zueinander ausgebildet und können wahlweise auf der linken und rechten
Seite des Haubenkorpus (8) angeordnet werden. Durch eine entsprechend spiegelbildliche
Gestaltung können sie bei einem Seitenwechsel gedreht werden. Der Haubenkorpus (8)
kann auch insgesamt in seiner Ausrichtung geändert und insbesondere um die Hochachse
gedreht werden. Die lösbare Verbindung (9) und insbesondere die Schiebeführung (32)
lässt dies zu.
[0028] Figur 8 zeigt verschiedene Kombinationsmöglichkeiten von Korpusteilen (16,17,18,19).
Für eine schwach nach links geneigte Sägeblattlage kann z.B. in Figur 8 rechts ein
flaches Korpusteil (16) mit einem ersten ausgebauchten Korpusteil (17) kombiniert
werden, wobei sich eine relativ kleine Innenraumweite (w2) ergibt. Benutzt man andere
gewölbte Korpusteile (18,19) mit einer jeweils stärkeren seitlichen Ausbauchung (21)
ergeben sich größere Weiten (w3) und (w4). Wenn zwei flache Korpusteile (16) eingesetzt
werden, ergibt sich eine besonders geringe Innenraumweite (w1), die für ein vertikales
bzw. aufrechtes Sägeblatt (2) vorgesehen ist.
[0029] Die gezeigten Seitenausbauchungen nach links in Figur 8 lassen sich durch Vertauschen
der Korpusteile (16,17,18,19) auch umdrehen und auf der rechten Seite anordnen, was
durch die dortige gestrichelte Darstellung der Korpusteile (17,18,19) angedeutet ist.
Das flache Korpusteil (16) wechselt in diesem Fall auf die linke Haubenseite. Andererseits
können auch auf der linken und auf der rechten Seite ausgebauchte Korpusteile (17,18,19)
miteinander in beliebiger Weise kombiniert werden. In Figur 2 ist hierfür z.B. die
maximale beidseitige Ausbauchung und Innenraumweite (w) dargestellt.
[0030] Die Schutzhaube (5), insbesondere ihr Haubenkorpus (8), kann als Bausatz (43) mit
zwei, drei oder mehr unterschiedlich geformten Korpusteilen (16,17,18,19) ausgebildet
sein, aus dem sich der Bediener oder Betreiber der Sägemaschine (1) die gewünschte
Art und Form der Schutzhaube (5) bedarfsweise zusammenstellen kann. Er braucht durch
die wahlfreie linke und rechte Anbaumöglichkeit nur wenige Korpusteile (16,17,18,19)
zu bevorraten, die durch ihre schlanke und nestfähige Form auch nur wenig Lagerplatz
in Anspruch nehmen.
[0031] Die Korpusteile (16,17,18,19) stoßen jeweils an der längsgerichteten Trennebene (11)
zusammen und bilden eine am Seitenumfang geschlossene Haubenform. Die Trennebene (11)
kann bei der Haubeneinrichtung mittig über dem vertikal stehenden Sägeblatt (2) angeordnet
werden, so dass dieses nach beiden Seiten einen korrekten Abstand zur jeweils benachbarten
Haubenseitenwand hat.
[0032] Wie Figur 1 und 3 verdeutlichen, hat der Haubenkorpus (8) ein oder zwei stirnseitige
Griffe (14). Er kann auch eine Rollenanordnung (15) aufweisen, die ein selbsttätiges
Ausweichen und Klettern der Schutzhaube (5) gegenüber einem Werkstück ermöglicht.
Die Korpusteile (16,17,18,19) sind derart ausgebildet, dass sie im zusammengesetzten
Zustand zumindest einen Griff (14) und die mit ein oder mehreren Rollen (27) ausgerüstete
Rollenanordnung (15) bilden.
[0033] Die Korpusteile (16,17,18,19) weisen hierzu gemäß Figur 6 stirnseitige Beschläge
(25) mit einem schmalen Griffstück (26) an beiden Stirnseiten auf. Am einen Beschlag
(25) ist am unteren Rand eine über die Beschlagkontur vorstehende Rolle (27) angeordnet,
die eine größere Breite als das darüber liegende Griffstück (26) aufweist. Am anderen
Beschlag (25) befindet sich eine hierzu komplementäre Ausnehmung (28), welche im zusammengesetzten
Zustand die Rolle (27) aufnimmt. Wie Figur 8 verdeutlicht, stoßen die Beschläge (25)
an der Trennebene (11) flächig zusammen und können miteinander verbunden werden. Die
Griffstücke (26) bilden gemeinsam jeweils einen Griff (14). Durch die komplementäre
Ausbildung greift die Rolle (27) am einem Korpusteil jeweils in die Ausnehmung (28)
am anderen Korpusteil, so dass sie zusammen die Rollenanordnung (15) bilden.
[0034] Die Verbindungseinrichtung (29) weist gegenseitige Führungs- und Fixierelemente (30,31)
an den Beschlägen (25) auf. Hierfür können z.B. die Führungselemente (30) als quer
zur Trennebene (11) abstehende Stifte mit entsprechenden Aufnahmebohrungen am Beschlag
(25) des anderen Korpusteil ausgebildet sein. Die Fixierelemente (31) können Rändelschrauben
sein, die durch die Rollenachsen gesteckt werden und in ein Gegengewinde am anderen
Korpusteil greifen. Der Haubenkorpus (8) kann durch diese Verbindungstechnik zu einem
selbsttragenden und stabilen Einsatzteil gemacht werden, welches am Träger (7) lösbar
befestigt werden kann.
[0035] Die Korpusteile (16,17,18,19) weisen jeweils einen Scheibenkörper (20) auf, an dem
die Beschläge (25) befestigt sind. Der Scheibenkörper kann durchsichtig sein und z.B.
aus Kunststoff bestehen. Die Scheibenkörper (20) können unterschiedliche Formgebungen
haben. Das Korpusteil (16) kann einen flachen und im Wesentlichen ebenen Scheibenkörper
(20) aufweisen. Bei den anderen Korpusteilen (17,18,19) kann der Scheibenkörper (20)
eine schalenförmige seitliche Wölbung zur Bildung der unterschiedlichen Ausbauchungen
(21) zeigen. Der Scheibenkörper (20) kann jeweils einen an den Stirnseiten und am
oberen Rand (23) einen umlaufenden Flansch (22) aufweisen, der sich parallel zur Trennebene
(11) erstreckt und an dem die stirnseitigen Beschläge (25) montiert werden.
[0036] Für die lösbare Verbindung (9) weisen der Träger (7) und der Haubenkorpus (8) Verbindungselemente
(38,39) auf, die z.B. formschlüssig ineinander greifen können und eine Führung (32)
bilden. Falls es sich hierbei um eine Schiebeführung handelt, sind die Verbindungselemente
(33,38) längs der Haubenlängsachse bzw. Trennebene (11) ausgerichtet. Die Korpusteile
(16,17,18,19) können hierbei jeweils eigene Verbindungselemente (33) aufweisen, die
z.B. als längsgerichtete und am oberen Scheibenrand (23) sowie am dortigen Flanschbereich
befestigte Leisten ausgebildet sind. Die Leisten (33) springen seitlich weniger weit
vor als die Beschläge (25), so dass sich beim zusammengebauten Haubenkorpus (8) ein
Freiraum zwischen den Leisten (33) ergibt, der zur Bildung der oberen Haubenöffnung
(12) im Bereich des Tragholms (35) dient und der ansonsten durch die Tragarme (37)
und deren
[0037] Verbindungselemente (38) abgedeckt und geschlossen wird.
[0038] Der Träger (7) bzw. seine Trägerarme (37) weisen eine Leistenaufnahme (38) mit beidseitigen
Ausnehmungen (39) auf, die als längsgerichtete, seitliche offene Nuten ausgebildet
sind und in die die Leisten (33) eingeschoben werden können. Mittels der Arretiereinrichtung
(34), z.B. einer am Tragholm (35) angeordneten drehbaren Klemmeinrichtung mit einem
Exzenter oder dergleichen, können die Verbindungselemente (33,38) geklemmt werden.
[0039] Die Schutzhaube (5) kann eine Sicherheitseinrichtung (6) aufweisen, die sich auch
bei konventionellen Schutzhauben mit starrer Formgebung einsetzen lässt. Über die
Sicherheitseinrichtung (6) kann die Ausrichtung der Schutzhaube bzw. des Haubenkorpus
(8) detektiert werden. Für die erfindungsgemäße verstellbare Schutzhaube (5) kann
zusätzlich eine Identifizierung der Korpusteile (16,17,18,19) in der Paarung und deren
Ausrichtung, d.h. links- oder rechtsseitige Anordnung, detektiert werden. Zudem lässt
sich feststellen, ob der Haubenkorpus (8) bzw. seine Korpusteile (16,17,18,19) korrekt
in der lösbaren Verbindung (9) zum Träger (7) aufgenommen und beispielsweise bis zum
Anschlag der Schiebeführung (32) geschoben sind. Diese Anschlagstellung kann auch
bei Einsatz einer konventionellen Schutzhaube mit starrer Formgebung genutzt werden.
[0040] Die Sicherheitseinrichtung (6) weist ein Signalelement (40) am Haubenkorpus (8) zur
Signalisierung von dessen Form und Ausrichtung sowie eine Erfassungseinrichtung (41)
am Träger (7) zu dessen Detektion auf. Hierfür gibt es unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten.
Die Anordnung kann auch umgekehrt werden. Das Detektionsergebnis kann auf unterschiedliche
Weise ausgewertet und verwendet werden.
[0041] In der bevorzugten und gezeigten Ausführung haben die Korpusteile (16,17,18,19) jeweils
ein eigenes Signalelement (40). Dieses kann eine Kodierung aufweisen. Wie Figur 5
und 6 verdeutlichen, kann ein Signalelement (40) am Verbindungselement (33) der Korpusteile
(16,17,18,19) angeordnet sein. Das Signalelement (40) kann von mehreren Formmerkmalen,
z.B. eingeformten Mulden an der Leistenoberseite mit einer bestimmten lokalen Anordnung,
gebildet werden. Über die Muldenanordnung wird der Typ des Korpusteils (16,17,18,19)
und dessen Ausrichtung, d.h. linke oder rechte Anordnung, am Haubenkorpus (8) signalisiert.
[0042] Die Erfassungseinrichtung (41) ist z.B. am Träger (7) angeordnet und weist einen
oder mehrere Sensoren (42) zur Erfassung des oder der Signalelemente (40) und seiner
oder ihrer Kodierung auf. Bei der gezeigten Anordnung von zwei Mulden an den Leisten
(33) sind am Träger (7) beidseits der Trennebene (11) jeweils zwei Sensoren (42) angeordnet.
Die Sensorpaare sind ferner in Haubenlängsrichtung zueinander versetzt. Die Sensoren
(42) können z.B. induktive oder kapazitive Näherungsschalter sein, welche die unter
ihnen angeordnete Leistenoberfläche oder Muldenbildung erkennen und unterscheiden
können.
[0043] Die Erfassungseinrichtung (41) kann an geeigneter Stelle des Trägers (7) angeordnet
sein. Im gezeigten Ausführungsbeispiel befindet sie sich im Bereich der oberen Haubenöffnung
(12) und kann im hohlen Innenraum des Tragholms (35), insbesondere an dessen vorderen
und hinteren Rand in Haubenlängsrichtung angeordnet sein. Diese Anordnung schützt
die Sensoren (42) und behindert nicht die Haubenabsaugung.
[0044] Varianten der gezeigten und beschriebenen
Ausführungsformen sind in verschiedener Weise möglich. Die Schutzhaube (5) kann aus
ggf. stufenlos verstellbaren und insbesondere flexiblen Wänden bestehen, die verformbar
oder in ihrer gegenseitigen Lage, z.B. in einer Teleskopanordnung, veränderlich sind.
Hierbei ist z.B. auch eine Faltkonstruktion oder eine Balgkonstruktion möglich. Es
ist ferner möglich, die Beschläge (25) zu einem bügelförmigen und ggf. mit einer oberen
Haubenöffnung (12) versehenen Teil miteinander zu verbinden und an diesem Bügelteil
seitlich Scheibenkörper mit unterschiedlichen Wölbungen lösbar anzubauen. Die Scheibenkörper
können eine flache oder eine unterschiedlich ausgebauchte Form haben. Es ist außerdem
möglich, einen Beschlag als balkenförmiges Tragteil auszubilden und hier unterschiedlich
stark gewölbte Scheibenkörper lösbar einzuhängen. Die genannten Beschläge können in
diesen Varianten über die lösbare Verbindung mit dem Träger gekoppelt werden, wobei
die lösbare Verbindung bzw. Führung entsprechend angepasst ist. Ferner können die
vorbeschriebenen Verbindungstechniken variiert werden. Für die Verbindung der Korpusteile
(16,17,18,19) untereinander oder mit einem anderen vorgenannten Beschlag können geeignete
Schnellverschlüsse, z.B. Bügelverschlüsse oder dergleichen, vorgesehen sein.
[0045] Die Sicherheitseinrichtung (6) kann ebenfalls abgewandelt werden. Das Signalelement
(40) kann anders ausgebildet und angeordnet sein, z.B. als Magnet, seitliche Bohrung
in der Leiste oder dgl. und kann auch in der Zahl seiner Komponenten variieren. Hierbei
kann sich z.B. ein einzelnes Signalelement (40) an einer konventionellen formstarren
Schutzhaube befinden. Wenn ein verformbarer oder seitlich ausziehbarer Haubenkorpus
eingesetzt wird, ist das Signalelement (40) in geeigneter Weise mit der Verstellung
gekoppelt und entsprechend ausgebildet. Entsprechend der vorgenannten Abwandlungen
ist auch die Erfassungseinrichtung (41) anders gestaltet und angeordnet. Sie kann
ferner zur Signalisierung des Detektionsergebnisses mit einer Anzeige, einer akustischen
oder optischen Warneinrichtung oder dgl. verbunden sein. Es gibt auch andere Auswerte-
und Reaktionsmöglichkeiten, z.B. ein voller Stop der Sägemaschine (1), eine Speicherung
der Detektionsergebnisse für eine Dokumentation, z.B. im Rahmen einer Qualitätssicherung
oder dgl..
[0046] Von den vorbeschriebenen Ausführungsbeispielen haben die nachfolgenden Merkmale eine
bevorzugte Bedeutung, die sie jeweils einzeln für sich genießen. Bedeutung haben die
Merkmale auch in verschiedenen Kombination untereinander. Die Schutzhaube (5) ist
in ihrer Ausrichtung und Weite, insbesondere der Weite (w) eines Innenraums (10) ihres
Haubenkorpus (8), veränderlich und ist an unterschiedliche Schräglagen und Größen
eines schwenkbaren Sägeblatts (2) anpassbar. Die Schutzhaube (5) ist mit einem verstellbaren
Halter (4) einer Sägemaschine (1) verbindbar.
[0047] Die Schutzhaube (5) weist einen Haubenkorpus (8) und einen Träger (7) auf, wobei
diese Haubenteile (7,8) bevorzugt in einer lösbaren Verbindung (9) stehen. Die Verbindung
(9) kann z.B. von einer Schiebeführung (32) und einer Arretiereinrichtung (34) gebildet
werden.
Die Schutzhaube (5) weist einen mehrteiligen Haubenkorpus (8) auf, der z.B. als Bausatz
(43) mit drei oder mehr wechselbaren Korpusteilen (16,17,18,19) ausgebildet ist. Ein
Haubenkorpus (8) ist bevorzugt aus jeweils zwei lösbar miteinander verbundenen Korpusteilen
(16,17,18,19) zusammengesetzt. Die Korpusteile (16,17,18,19) können gleiche oder unterschiedliche
Formen haben. Ein Korpusteil (16) kann z.B. eine flache Form und ein anderes Korpusteil
(17,18,19) eine seitlich ausgebauchte Form aufweisen. Mehrere Korpusteile (17,18,19),
z.B. innerhalb eines Bausatzes (43), können unterschiedlich große seitliche Ausbauchungen
(21) aufweisen.
Ein Haubenkorpus (8) kann mindestens einen stirnseitigen Griff (14) und eine Rollenanordnung
(15) aufweisen.
[0048] Die Korpusteile (16,17,18,19) eines mehrteiligen Haubenkorpus (8) können einen flachen
oder gewölbten und ggf. durchsichtigen Scheibenkörper (20) aufweisen. Ein Scheibenkörper
(20) der Korpusteile (16,17,18,19) kann einen umlaufenden Flansch (22) im Bereich
einer längsgerichten Trennebene (11) aufweisen.
Die Korpusteile (16,17,18,19) weisen am oberen Rand (23) ein Verbindungselement (33)
für die lösbare und formschlüssige, beidseitige Verbindung (9) mit einem Verbindungselement
(38) des Trägers (7) auf, wobei das Verbindungselement (33) z.B. als längsgerichtete
und am oberen Flanschbereich befestigte Leiste ausgebildet ist. Der Träger (7) kann
eine Leistenaufnahme (38) mit beidseitigen Ausnehmungen (39) aufweisen. Ein Träger
(7) kann zwei in Längsrichtung distanzierte und beidseits eines hohlen Tragholms (35)
angeordnete Tragarme (37) mit Verbindungselementen (38) aufweisen.
Die Schutzhaube (5), insbesondere deren Haubenkorpus (8), kann eine Sicherheitseinrichtung
(6) mit einem Signalelement (40) aufweisen. Ein solches Signalelement (40) kann an
einem Verbindungselement (33) von Korpusteilen (16,17,18,19) angeordnet sein und von
mehreren Mulden mit codierter Anordnung gebildet sein. Eine am Träger (7) angeordnete
Erfassungseinrichtung (41) kann mehrere Sensoren (42) zur Erfassung einer codierten
Muldenanordnung aufweisen. Eine Erfassungseinrichtung (41) am Träger (7) kann im Bereich
der oberen Haubenöffnung (12) angeordnet sein.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0049]
- 1
- Sägemaschine, Formatkreissäge
- 2
- Sägeblatt, Kreissägeblatt
- 3
- Maschinentisch, Besäumtisch
- 4
- Halter
- 5
- Schutzhaube
- 6
- Sicherheitseinrichtung
- 7
- Träger
- 8
- Haubenkorpus, Einsatzteil
- 9
- lösbare Verbindung
- 10
- Innenraum
- 11
- Trennebene
- 12
- Haubenöffnung oben
- 13
- Haubenöffnung unten
- 14
- Griff
- 15
- Rollenanordnung
- 16
- Korpusteil, flach
- 17
- Korpusteil, bauchig
- 18
- Korpusteil, bauchig
- 19
- Korpusteil, bauchig
- 20
- Scheibenkörper
- 21
- Ausbauchung
- 22
- Flansch
- 23
- Rand oben
- 24
- Rand unten
- 25
- Beschlag
- 26
- Griffstück
- 27
- Rolle
- 28
- Ausnehmung
- 29
- Verbindungseinrichtung
- 30
- Führungselement, Stift
- 31
- Fixierelement, Rändelschraube
- 32
- Führung, Schiebeführung
- 33
- Verbindungselement, Leiste
- 34
- Arretiereinrichtung, Klemmeinrichtung
- 35
- Tragholm
- 36
- Absaugeinrichtung
- 37
- Tragarm
- 38
- Verbindungselement, Leistenaufnahme
- 39
- Ausnehmung, Nut
- 40
- Signalelement, Mulde
- 41
- Erfassungseinrichtung
- 42
- Sensor
- 43
- Bausatz
- 44
- Steuerung
- 45
- Schwenkeinrichtung
- w
- Innenweite
1. Schutzhaube für rotierende und schwenkbare Sägeblätter (2) an einer Sägemaschine (1),
dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzhaube (5) eine veränderliche Form aufweist und in der Weite (w) ihres Innenraums
(10) verstellbar ist.
2. Schutzhaube nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzhaube (5) einen Träger (7) und einen formvariablen Haubenkorpus (8) aufweist,
die lösbar miteinander verbunden (9) sind.
3. Schutzhaube nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Haubenkorpus (8) in unterschiedlichen Ausrichtungen am Träger (7) montierbar
ist.
4. Schutzhaube nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (7) den seitlich geschlossenen Haubenkorpus (8) nach oben abdeckt, ggf.
bis auf eine obere und an eine Absaugeinrichtung (36) anschließbare Haubenöffnung
(12).
5. Schutzhaube nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzhaube (5) einen Haubenkorpus (8) mit zwei oder mehr austauschbaren Korpusteile
(16,17,18,19) aufweist.
6. Schutzhaube nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Korpusteile (16,17,18,19) unterschiedliche Formen, insbesondere unterschiedlich
große seitliche Ausbauchungen (21) aufweisen, wobei der Haubenkorpus (8) durch wechselnde
Kombination von Korpusteilen (16,17,18,19) auf unterschiedliche Weiten einstellbar
ist.
7. Schutzhaube nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Haubenkorpus (8) eine Verbindungseinrichtung (29) zur direkten gegenseitigen
Verbindung der Korpusteile (16,17,18,19) aufweist, wobei die Korpusteile (16,17,18,19)
am oberen Rand (23) ein Verbindungselement (33) für die lösbare und formschlüssige,
beidseitige Verbindung (9) mit einem Verbindungselement (38) eines Trägers (7) aufweisen.
8. Schutzhaube nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzhaube (5) einen mehrteiligen Haubenkorpus (8) mit einer längsgerichte Trennebene
(11) aufweist, wobei die Korpusteile (16,17,18,19) komplementär für eine wahlweise
linke und rechte Anordnung ausgebildet sind.
9. Schutzhaube nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Korpusteile (16,17,18,19) stirnseitige Beschläge (25) mit einem Griffstück (26)
und einer Rolle (27) oder einer hierzu komplementären Ausnehmung (28) aufweisen, wobei
eine Verbindungseinrichtung (29) gegenseitige Führungs- und Fixiereelemente (30,31)
an den Beschlägen (25) aufweist.
10. Schutzhaube nach dem Oberbegriff von Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzhaube (5) eine Sicherheitseinrichtung (6) zur Erkennung ihrer Ausrichtung
und Weite aufweist.
11. Schutzhaube nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Sicherheitseinrichtung (6) der Schutzhaube (5) ein Signalelement (40) am Haubenkorpus
(8) zur Signalisierung von dessen Form und Ausrichtung und eine Erfassungseinrichtung
(41) am Träger (7) aufweist.
12. Schutzhaube nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Sicherheitseinrichtung (6) der Schutzhaube (5) ein an Korpusteilen (16,17,18,19)
eines Haubenkorpus (8) angeordnetes Signalelement (40) mit einer Codierung aufweist.
13. Sägemaschine mit einem rotierenden und schwenkbaren Sägeblatt (2) sowie einer an die
Sägeblattlage anpassbaren Schutzhaube (5), dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzhaube (5) eine veränderliche Form aufweist und in der Weite (w) ihres Innenraums
(10) verstellbar ist.
14. Sägemaschine nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzhaube (5) nach mindestens einem der Ansprüche 2 bis 12 ausgebildet ist.
15. Sägemaschine nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Sägemaschine (1) einen hohlen Halter (4) mit einer Höhenverstellung aufweist,
der mit einer Absaugeinrichtung (36) einer Schutzhaube (5) verbunden ist, wobei eine
Sicherheitseinrichtung (6) der Schutzhaube (5) mit einer Steuerung (44) und/oder einer
Schwenkeinrichtung (45) für das Sägeblatt (2) verbunden ist.