[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Sicherungsanordnung für eine Schiebetür mit
wenigstens einem beweglichen Flügel.
[0002] Eine derartige Sicherungsanordnung ist aus
EP 1 764 461 A2 bekannt. Sie dient zur Verriegelung von zweiflügeligen Schiebetüren, deren Flügel
sich beim Öffnen und Schließen jeweils gegenläufig zueinander bewegen und sich in
einer gemeinsamen Bewegungsebene befinden, so dass sie nicht übereinander geschoben
werden können. Mittels der bekannten Sicherungsanordnung können die beiden Flügel
zum Zwecke der Verriegelung gegeneinander verspannt werden. Hierfür ist ein Tragegerüst
vorgesehen, welches die Flügel in Verschieberichtung überspannt. Hierdurch wird zwar
zuverlässig ein Aufschieben der Flügel verhindert. Ein Nachteil der bekannten Sicherungsanordnung
besteht jedoch darin, dass ihre Handhabung und Lagerung bei Nichtgebrauch aufgrund
ihrer durch die Breite der Schiebetür bestimmten Größe erschwert ist. Zudem kann sie
nur bei mehrflügeligen Schiebetüren eingesetzt werden, nicht aber bei einflügeligen
Schiebetüren.
[0003] Es ist die Aufgabe der Erfindung, eine Sicherungsanordnung der eingangs genannten
Art anzugeben, welche universell eingesetzt werden kann und auf einfache Weise zu
handhaben und bei Nichtgebrauch Platz sparend zu lagern ist.
[0004] Die Lösung der Aufgabe erfolgt durch die Merkmale des Anspruchs 1 und insbesondere
durch eine Sicherungsanordnung für eine Schiebetür mit wenigstens einem beweglichen
Flügel, die zumindest einen bodenseitig an zumindest einer Verankerungsstelle verankerbaren
Anschlagblock zum Blockieren des Flügels in seiner Schließstellung umfasst, wobei
der Anschlagblock zwei senkrecht zueinander wirksame Anschlagflächen aufweist, wobei
in einer Blockierstellung des Anschlagblocks die eine Anschlagfläche zum Anliegen
an einer Breitseite des Flügels und die andere Anschlagfläche zum Anliegen an einer
in die Flügelöffnungsrichtung weisenden Stirnseite des Flügels vorgesehen ist, und
wobei die Verankerungsstelle in diagonaler Richtung bezüglich der Flügelöffnungsrichtung
von einer Schnittlinie der Anschlagflächen beabstandet vorgesehen ist.
[0005] Bei einer Schiebetür der hier betroffenen Art ist der wenigstens eine Flügel gewöhnlich
entlang seiner Erstreckungsebene beweglich, entweder in einer Flügelöffnungsrichtung
oder in einer Flügelschließrichtung, wobei der Flügel in seiner Schließstellung mittels
einer Verriegelungsvorrichtung verriegelt werden kann. Der Flügel besitzt üblicherweise
zwei Breitseiten (die eine zur Gebäudeinnenseite und die andere zur Gebäudeaußenseite
weisend) und zwei Stirnseiten (die eine in die Flügelöffnungsrichtung und die andere
in die Flügelschließrichtung weisend). Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrund,
dass im Falle eines Aufbruchversuchs typischerweise eine Kraft in Flügelöffnungsrichtung
auf den Flügel ausgeübt wird, um hierdurch die Verriegelungsvorrichtung gewaltsam
außer Kraft zu setzen, oder eine im Wesentlichen senkrecht zu der Erstreckungsebene
des Flügels gerichtete Kraft auf die Außenseite des Flügels ausgeübt wird, um den
Flügel in Richtung des Innenraums des von dem Flügel verschlossenen Gebäudes einzudrücken.
Letzteres ist insbesondere bei Schiebetüren ohne bodenseitige Führungsschienen problematisch.
[0006] Durch den Anschlagblock der erfindungsgemäßen Sicherungsanordnung wird sowohl ein
Aufschieben des Flügels in Öffnungsrichtung als auch ein
[0007] Versetzen des Flügels in Richtung der Gebäudeinnenseite verhindert. Hierfür kann
der Anschlagblock bodenseitig an einer Verankerungsstelle verankert werden, die somit
bezüglich der auf den Anschlagblock ausgeübten Kräfte und Drehmomente ein Schwenklager
bildet. Der Anschlagblock ist zur Anordnung im Bereich der in die Flügelöffnungsrichtung
weisenden Stirnseite und der zur Gebäudeinnenseite weisenden Breitseite des Flügels
vorgesehen. Selbst wenn der Anschlagblock nur eine einzige Verankerungsstelle aufweist,
ist der Anschlagblock über die beiden Anschlagflächen derart verkeilt, dass ein Verschwenken
des Anschlagblocks um die Verankerungsstelle durch eine der beiden vorstehend genannten
Bewegungen nicht möglich ist. Diese Keilwirkung beruht im Grundsatz darauf, dass in
vertikaler Projektion betrachtet der Abstand zwischen der Verankerungsstelle und der
Schnittlinie der Anschlagflächen (also der gebäudeinnenseitigen Flügelkante) geringer
ist als der Abstand zwischen der Verankerungsstelle und einem beliebigen Punkt auf
der einen oder der anderen Anschlagfläche (insbesondere der jeweiligen äußersten Begrenzung
der beiden Anschlagflächen).
[0008] Sofern im Zusammenhang mit der Erfindung auf eine Innenseite oder eine Außenseite
des Flügels Bezug genommen wird, so bezeichnet diese Angabe grundsätzlich diejenige
Seite des Flügels, die dem Innenraum bzw. dem Außenraum des Gebäudes zugewandt ist,
an welchem die Schiebetür installiert ist und somit einen Gebäudeinnenraum von einem
Gebäudeau-βenraum trennt.
[0009] Vorzugsweise umfasst die Sicherungsanordnung zumindest eine bodenseitig befestigbare
Aufnahmehülse, in welche ein an dem Anschlagblock angebrachter Befestigungsbolzen
einführbar ist, und welche somit die genannte Verankerungsstelle zum bodenseitigen
Verankern des Anschlagblocks bildet.
[0010] Bevorzugt kann der Anschlagblock bezüglich der Einführrichtung des Befestigungsbolzens
relativ zu der Aufnahmehülse arretiert werden. Die Arretierung kann beispielsweise
durch einen Verrastungs- oder Verriegelungsmechanismus erfolgen, wodurch ein unbefugtes
Aushebeln des Anschlagblocks aus der Aufnahmehülse mittels eines von außen durch einen
Spalt eingeführten Werkzeugs verhindert wird.
[0011] Bevorzugt ist, wenn die Aufnahmehülse außerhalb der Bewegungsbahn des Flügels vorgesehen
ist. Dadurch wird eine Bewegung des Flügels nicht beeinträchtigt und etwaige Anpassungen
der Bodenfreiheit des Flügels oder des Bodenbereichs sind nicht erforderlich.
[0012] In einer vorteilhaften Ausführungsform umfasst der Anschlagblock ein Hohlprofil,
in welches der Befestigungsbolzen eingepresst ist.
[0013] Gemäß einer Ausführungsform sind wenigstens zwei Anschlagblöcke vorgesehen, welche
durch eine Kopplungsvorrichtung miteinander verbindbar sind. Die Anschlagblöcke können
an einander gegenüber liegenden Stirnseiten der Schiebetür anliegen, insbesondere
im Falle einer zweiflügeligen Schiebetür. Hierdurch ist ein gegenseitiges Verspannen
der Anschlagblöcke möglich, so dass der Aufbruchschutz der Schiebetür weiter erhöht
ist. Als Kopplungsvorrichtung kann beispielsweise eine Kette oder ein Seil dienen.
[0014] Die Erfindung bezieht sich auch auf ein Türsystem mit einer Schiebetür, die wenigstens
einen beweglichen Flügel aufweist, und mit einer Sicherungsanordnung, die zumindest
einen Anschlagblock der genannten Art aufweist.
[0015] Weitere vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in der Beschreibung, den
Zeichnungen und den Unteransprüchen angegeben.
[0016] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels mit Bezug auf die
Zeichnungen beschrieben. Es zeigt:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Sicherungsanordnung,
- Fig. 2
- eine perspektivische Detailansicht eines Anschlagblocks der Sicherungsanordnung von
Fig. 1,
- Fig. 3
- eine Draufsicht des Anschlagblocks von Fig. 2,
- Fig. 4
- eine weitere perspektivische Ansicht des Anschlagblocks von Fig. 2,
- Fig. 5
- eine perspektivische Ansicht einer Variante des Anschlagblocks von Fig. 2 und
- Fig. 6
- eine perspektivische Ansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen
Sicherungsanordnung mit einer Detailansicht.
[0017] Fig. 1 zeigt eine Sicherungsanordnung 10, welche zur Sicherung einer Schiebetür 12
mit beispielsweise zwei gegenläufig beweglichen Flügeln 14a, 14b an der der Gebäudeinnenseite
entsprechenden Innenseite 20 der Flügel 14a, 14b angeordnet ist. Die Schiebetür 12
ist in ihrer Schließstellung dargestellt. In der Öffnungsstellung der Schiebetür 12
sind die Flügel 14a, 14b hinter die Wandelemente 16 zurückgeschoben. Eine deckenseitige
Aufhängung und ein Antrieb der Schiebetür 12 sind vorgesehen, jedoch nicht dargestellt.
[0018] Die Sicherungsanordnung 10 umfasst zwei an der Innenseite 20 der Flügel 14a, 14b
angeordnete Anschlagblöcke 60a, 60b, welche mit den Flügeln 14a, 14b im Bereich der
in die Flügelöffnungsrichtung weisenden Stirnseiten in Wirkverbindung stehen. Die
Anschlagblöcke 60a, 60b sind in jeweiligen bodenseitig befestigten Aufnahmehülsen
62a, 62b lösbar befestigt, welche eine jeweilige Verankerungsstelle bilden und sich
außerhalb der Bewegungsbahn der Flügel 14a, 14b befinden.
[0019] Im Bereich eines Zwischenraums 24 zwischen den Flügeln 14a, 14b ist optional eine
weitere Sicherungsvorrichtung 22 angeordnet, welche über einen Grundkörper 26 in einer
Bodenaufnahme 28 lösbar verriegelt ist. Eine am oberen Ende der Trägervorrichtung
22 vorgesehene Handhabe 30 dient zum Transport und zur Handhabung der Sicherungsvorrichtung
22. Diese hier nicht näher beschriebene Sicherungsvorrichtung 22 stellt ein zusätzliches
Sicherungselement dar, welches bei zweiflügeligen Schiebetüren insbesondere ein gegenläufiges
Auseinanderdrücken der Flügel senkrecht zu ihrer Bewegungsbahn zur Schaffung einer
Durchschlupföffnung verhindert.
[0020] Mit Bezug nun auf Fig. 2 bis 4 werden Aufbau und Funktionsweise der Anschlagblöcke
60a, 60b von Fig. 1 näher erläutert.
[0021] Wie noch aus Fig. 1 ersichtlich ist, sind die Anschlagblöcke 60a und 60b spiegelsymmetrisch
zueinander aufgebaut. Daher wird nachfolgend exemplarisch der Anschlagblock 60a näher
beschrieben. Dieser umfasst einen als Hohlprofil ausgebildeten Grundkörper 64, welcher
beispielsweise aus
[0022] Aluminium im Strangpressverfahren hergestellt ist. Der Querschnitt des Grundkörpers
64 ist annähernd dreieckig mit zwei langen und einer kurzen Seite. Zum Schnittpunkt
der langen Seiten hin ist ein nach unten aus dem Anschlagblock 60a herausragender
Befestigungsbolzen 66 im Grundkörper 64 mittels Presssitz befestigt.
[0023] Im Bereich der kurzen Seite des dreieckförmigen Grundkörpers 64 sind zwei unterschiedlich
große Anschlagflächen 68a, 68b vorgesehen, welche einen Winkel von 90° einschließen.
Während die Anschlagfläche 68a eine geringere Breite aufweist, welche an die Breite
einer in die Flügelöffnungsrichtung weisenden Stirnseite 70 des Flügels 14a angepasst
ist, ist die Breite der mit der Innenseite 20 des Flügels 14a zusammenwirkenden Anschlagfläche
68b beispielsweise ca. dreimal größer.
[0024] Zur Veranschaulichung des Wirkungsprinzips des Anschlagsblocks 60a sind in Fig. 3
Hilfslinien gestrichelt eingezeichnet, welche den Abstand einer durch den Befestigungsbolzen
66 definierten Drehachse D zu der Schnittlinie L der Anschlagflächen 68a, 68b und
zu den äußeren Wirkpunkten 69a, 69b der Anschlagflächen 68a, 68b kennzeichnen. Die
Hilfslinie zwischen der Drehachse D und der Schnittlinie L der Anschlagflächen 68a,
68b verläuft zu der Bewegungsrichtung der Schiebetür 12 in einem Winkel von ca. 45°.
Grundsätzlich sind aber auch größere und kleinere Winkel möglich, insbesondere ein
Winkel in einem Bereich von 30° bis 60°.
[0025] Aus Fig. 3 ist ersichtlich, dass beim Ausüben einer Kraft in Öffnungsrichtung auf
den Flügel 14a (Pfeil I) eine Kraft auf die Anschlagfläche 68a ausgeübt wird, welche
eine Verdrehung des Anschlagblocks 60a entgegen dem Uhrzeigersinn bewirken kann. Diese
Verdrehung wird jedoch verhindert, da die Anschlagfläche 68b stärker an die Innenseite
20 des Flügels 14a gepresst wird, insbesondere über den Wirkpunkt 69b.
[0026] Entsprechend bewirkt ein Ausüben einer Kraft auf die Außenseite 18 des Flügels 14a
eine Kraft auf die Anschlagfläche 68b (Pfeil II), welche eine Verdrehung des Anschlagblocks
60a im Uhrzeigersinn bewirken kann. Diese Verdrehung wird jedoch durch ein Anpressen
der Anschlagfläche 68a an die Stirnseite 70 verhindert, insbesondere über den Wirkpunkt
69a.
[0027] Somit verhindert der Anschlagblock 60a sowohl ein gewaltsames Öffnen des Türflügels
14a in Verschieberichtung als auch ein Versetzen des Türflügels 14a nach innen.
[0028] Aus den vorstehenden Erläuterungen ist auch verständlich, dass die Anschlagflächen
68a und 68b sich nicht unbedingt durchgehend entlang des Flügels 14a bis zu der genannten
Schnittlinie L erstrecken müssen. Maßgeblich für das erläuterte Wirkungsprinzip ist
das Angreifen des Anschlagblocks 60a zumindest an den äußeren Wirkpunkten 69a, 69b
der Anschlagflächen 68a, 68b.
[0029] Gemäß Fig. 4 umfasst die Aufnahmehülse 62a ein rechteckiges Gehäuse 74, das mit dem
Boden verschraubbar ist und einen Hülsenabschnitt 72 zur Aufnahme des Befestigungsbolzens
66 aufweist. In der Oberseite des Gehäuses 74 ist eine quadratische Ausnehmung 76
vorgesehen, welche von dem Hülsenabschnitt 72 beabstandet ist. An der Unterseite des
Anschlagblocks 60a ist ein Verriegelungsabschnitt 78 vorgesehen, der mittels eines
an der Oberseite des Anschlagblocks 60a vorgesehenen Drehknopfs verdrehbar ist. Die
Querschnitte des Verriegelungsabschnitts 78 und der Ausnehmung 76 sind so aneinander
angepasst, dass der Verriegelungsabschnitt 78 durch die Ausnehmung 76 hindurch in
das Gehäuse 74 eingeführt werden kann und durch Betätigung des Drehknopfs 80 im Inneren
des Gehäuses 74 verdreht werden kann, so dass der Verriegelungsabschnitt 78 die Oberseite
des Gehäuses 74 hintergreift und damit den Anschlagblock 60a an der Aufnahmehülse
62a verriegelt.
[0030] Dadurch wird verhindert, dass der Anschlagblock 60a mittels eines durch den Spalt
zwischen dem Wandelement 16 und dem Flügel 14a eingeführten Werkzeugs nach oben aus
der Aufnahmehülse 62a herausgehoben werden kann. Weiterhin wird dadurch eine zusätzliche
Verdrehsicherung des Anschlagblocks 60a bewirkt.
[0031] An der Oberseite des Anschlagblocks 60a ist ein Sichtfenster 82 vorgesehen, durch
das die Stellung des Verriegelungsabschnitts 78 abgelesen werden kann.
[0032] Fig. 5 zeigt einen alternativen Anschlagblock 60a', welcher weitgehend dem Anschlagblock
60a gemäß Fig. 2 bis 4 entspricht, jedoch keinen Verriegelungsabschnitt 78 aufweist.
Der Anschlagblock 60a' ist über einen Befestigungsbolzen (nicht dargestellt) in einer
zylindrischen Aufnahmehülse 62a' gehalten, welche unmittelbar in einer entsprechenden
Bohrung im Boden aufgenommen. Im Unterschied zu der Aufnahmehülse 62a (Fig. 4) ist
kein Gehäuse und dementsprechend keine Ausnehmung zur Aufnahme eines Verriegelungsabschnitts
78 gemäß Fig. 4 vorgesehen. Im Inneren der Aufnahmehülse 62a' sind Rastmittel vorgesehen,
welche mit an dem Befestigungsbolzen des Anschlagblocks 60a' vorgesehenen Rastmitteln
zusammenwirken, um ein unbefugtes Herausheben des Anschlagblocks 60a' aus der Aufnahmehülse
62a' von außen erschweren.
[0033] Fig. 6 zeigt eine Sicherungsanordnung 10', welche eine Abwandlung der Sicherungsanordnung
10 gemäß Fig. 1 darstellt. Die Sicherungsanordnung 10' umfasst optional wiederum die
vorstehend erwähnte Sicherungsvorrichtung 22. Ferner sind Anschlagblöcke 60a", 60b"
vorgesehen, welche weitgehend dem Anschlagblock 60a' (Fig. 5) entsprechen. Im Unterschied
zu Fig. 5 ist jedoch die Höhe der Anschlagblöcke 60a", 60b" vergrößert und entspricht
der Höhe der Sicherungsvorrichtung 22. An der Oberseite der Anschlagblöcke 60a", 60b"
ist jeweils ein Stift 84 vorgesehen, welcher in ein Glied einer Kette 86 eingeführt
ist, welche zwischen den Anschlagblöcken 60a", 60b" gespannt ist. Die Kette 86 ist
durch eine an der Oberseite der optionalen Sicherungsvorrichtung 22 vorgesehene Öffnung
hindurchgeführt und bewirkt ein gegenseitiges Verspannen der Anschlagblöcke 60a",
60b", so dass die Sicherungsanordnung 10' einen weiter verbesserten Einbruchschutz
gewährleistet.
[0034] Während anhand der Fig. 1 bis 6 verschiedene Ausführungsbeispiele für eine Schiebetür
12 mit zwei gegenläufig beweglichen Flügeln 14a, 14b erläutert wurden, ist es selbstverständlich,
dass auch lediglich ein einziger Anschlagblock 60a oder 60b für eine Schiebetür mit
einem einzigen längsbeweglichen Flügel vorgesehen sein kann.
Bezugszeichenliste
[0035]
- 10, 10'
- Sicherungsanordnung
- 12
- Schiebetür
- 14a, 14b
- Flügel
- 16
- Wandelement
- 18
- Außenseite
- 20
- Innenseite
- 22
- Sicherungsvorrichtung
- 24
- Zwischenraum
- 26
- Grundkörper
- 28
- Bodenaufnahme
- 30
- Handhabe
- 60a, 60a', 60a", 60b, 60b"
- Anschlagblock
- 62a, 62a', 62b
- Aufnahmehülse
- 64
- Grundkörper
- 66
- Befestigungsbolzen
- 68a, 68b
- Anschlagfläche
- 69a, 69b
- Wirkpunkt
- 70
- Stirnseite
- 72
- Hülsenabschnitt
- 74
- Gehäuse
- 76
- Ausnehmung
- 78
- Verriegelungsabschnitt
- 80
- Drehknopf
- 82
- Sichtfenster
- 84
- Stift
- 86
- Kette
1. Sicherungsanordnung für eine Schiebetür (12) mit wenigstens einem beweglichen Flügel
(14a, 14b),
mit zumindest einem bodenseitig an zumindest einer Verankerungsstelle verankerbaren
Anschlagblock (60a, 60a', 60a", 60b, 60b") zum Blockieren des Flügels (14a, 14b) in
seiner Schließstellung, wobei der Anschlagblock (60a, 60a', 60a", 60b, 60b") zwei
senkrecht zueinander wirksame Anschlagflächen (68a, 68b) aufweist, wobei in einer
Blockierstellung des Anschlagblocks (60a, 60a', 60a", 60b, 60b") die eine Anschlagfläche
(68b) zum Anliegen an einer Breitseite des Flügels (14a, 14b) und die andere Anschlagfläche
(68a) zum Anliegen an einer in die Flügelöffnungsrichtung weisenden Stirnseite (70)
des Flügels (14a, 14b) vorgesehen ist, und wobei die Verankerungsstelle in diagonaler
Richtung bezüglich der Flügelöffnungsrichtung von einer Schnittlinie (L) der Anschlagflächen
(68a, 68b) beabstandet vorgesehen ist.
2. Sicherungsanordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Sicherungsanordnung (10) zumindest eine bodenseitig befestigbare Aufnahmehülse
(62a, 62a', 62b) umfasst, in welche ein an dem Anschlagblock (60a, 60a', 60a", 60b,
60b") angebrachter Befestigungsbolzen (66) einführbar ist.
3. Sicherungsanordnung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Anschlagblock (60a, 60a', 60a", 60b, 60b") bezüglich der Einführrichtung des
Befestigungsbolzens (66) relativ zu der Aufnahmehülse (62a, 62a', 62b) arretierbar
ist.
4. Sicherungsanordnung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Anschlagblock (60a, 60a', 60a", 60b, 60b") einen von dem Befestigungsbolzen (66)
beabstandeten Verriegelungsabschnitt (78) aufweist, welcher an der Aufnahmehülse (62a,
62a', 62b) direkt oder indirekt verriegelbar ist.
5. Sicherungsanordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Aufnahmehülse (62a, 62a', 62b) außerhalb der Bewegungsbahn des Flügels (14a,
14b) vorgesehen ist.
6. Sicherungsanordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Anschlagblock (60a, 60a', 60a", 60b, 60b") ein Hohlprofil umfasst, in welches
der Befestigungsbolzen (66) eingepresst ist.
7. Sicherungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass wenigstens zwei Anschlagblöcke (60a, 60a', 60a", 60b, 60b") vorgesehen sind, welche
durch eine Kopplungsvorrichtung miteinander verbindbar sind.