(19)
(11) EP 2 366 856 A2

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
21.09.2011  Patentblatt  2011/38

(21) Anmeldenummer: 11157989.2

(22) Anmeldetag:  14.03.2011
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
E05D 15/06(2006.01)
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR
Benannte Erstreckungsstaaten:
BA ME

(30) Priorität: 16.03.2010 DE 102010002891

(71) Anmelder: GEZE GmbH
71229 Leonberg (DE)

(72) Erfinder:
  • Buess, Roland
    71263, Weil der Stadt (DE)

   


(54) Schiebetüranordnung mit Abdeckblende sowie ein Verfahren zur Anordnung der Abdeckblende


(57) Es wird eine Schiebetüranordnung (1) beschrieben, mit einer Laufschiene (2), welche mittels Befestigungselementen (3) an einem Gebäudebauteil (4) festlegbar ist, mit einem in der Laufschiene (2) an Laufwagen (6) verschiebbar geführter Schiebeflügel (5), und mit einer Abdeckblende (7) zum Abdecken des Bereichs der Laufschiene (2). An der Abdeckblende (7) ist ein Haltesteg (10) zum Eingriff in eine Haltenut (9) der Laufschiene (2) oder eines Trageprofils (21) der Laufschiene (2) vorgesehen, wobei an der Abdeckblende (7) mindestens ein Aufnahmesteg (12) zur Aufnahme eines Rastelements (14) angeordnet ist, welches einen Federsteg (18) zum Eingriff in eine weitere Haltenut (9) der Laufschiene (2) oder des Tragprofils (21) aufweist. Weiterhin wird ein Verfahren zur Anordnung der Abdeckblende (7) an der Schiebetüranordnung (1) beschrieben.




Beschreibung


[0001] Die Erfindung betrifft eine Schiebetüranordnung mit Abdeckblende nach Anspruch 1 sowie ein Verfahren zur Anordnung der Abdeckblende nach Anspruch 10.

[0002] Aus der DE 200 02 285 U1 ist eine Schiebetüranordnung mit einer Laufschiene aus einem kastenförmigen Profil zur Aufnahme von Rollenwagen eines Schiebeflügels bekannt. Zum Verdecken des Laufwerks der Schiebetüranordnung ist als Sichtblende an der kastenförmigen Laufschiene eine Abdeckblende aufgeklebt.

[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine lösbar anbringbare Abdeckblende auszubilden.

[0004] Die Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 und des Anspruchs 10 gelöst.

[0005] Die Unteransprüche bilden vorteilhafte Ausgestaltungsmöglichkeiten der Erfindung.

[0006] Eine derartige Schiebetüranordnung weist üblicherweise eine Laufschiene auf, welche mittels Befestigungselementen an einem Gebäudebauteil, beispielsweise einer Decke, einer senkrechten Wand oder an einem Fassadenelement, festlegt ist. In der Laufschiene ist ein über Laufwagen verschiebbar geführter Schiebeflügel angeordnet. Die Laufwagen weisen meist eine Einstellvorrichtung auf, welche eine Höhenverstellung des Schiebeflügels zur Anpassung an die zu verschlie-βende Gebäudeöffnung ermöglichen. Um einen optisch ansprechenden und vor Verschmutzung schützenden Abschluss des Schiebeflügels im Bereich der Laufschiene zu erhalten, ist wenigstens eine Abdeckblende vorgesehen, welche die Laufschiene und den Endbereich des Schiebeflügels entlang der Längserstreckung der Laufschiene abdeckt. Das stirnseitige Ende der Laufschiene und des oberen Endbereichs des Schiebeflügels kann durch eine Abdeckung verschlossen sein.

[0007] Die beispielsweise als Strangpressprofil hergestellte Abdeckblende kann entlang ihrer Längserstreckung mehrere Fortsätze und Stege aufweisen, die vorteilhaft nur auf einer, in montiertem Zustand zur Laufschiene hin gerichteten Seite der Abdeckblende angeordnet sind, wodurch die nach außen gerichtete Seite frei bleibt und einen optisch ansprechenden Abschluss bildet.

[0008] Es ist vorgesehen, die Abdeckblende Laufschiene lösbar anzuordnen, wobei eine werkzeuglose Montage und Demontage erfolgt ist. Dazu weist die Laufschiene im oberen und unteren Bereich Haltenuten auf, wobei in die oberen Haltenuten Haltestege der Abdeckblende eingreifen können.

[0009] An Aufnahmestegen der Abdeckblende sind Rastelemente anbringbar, mit welchen die Abdeckblende an den unteren Nuten einrastbar ist. Je nach gewünschter Haltekraft kann dabei eine Anzahl Rastelemente angeordnet werden.

[0010] Vorteilhaft sind die Aufnahmestege hinterschnitten ausgebildet, sodass die Rastelemente mit an diesen vorgesehenen Klemmabschnitten sicher festgelegt werden können. Jedes Rastelement weist einen biegbaren Federsteg auf, der eine Verdickung aufweist, die bei Anbringen der Abdeckblende in die untere Haltenut der Laufschiene einrastet.

[0011] Die Abdeckblende wird an der Laufschiene festgelegt, indem die Abdeckblende mit den bereits an den Aufnahmestegen angeordneten Rastelementen mit den Haltesteg in die obere Haltenut der Laufschiene eingehängt wird. Durch Schwenken der Abdeckblende in Richtung auf die Laufschiene gelangen die Rastelemente mit den Anlaufschrägen der an den Federstegen vorhandenen Wölbungen an die untere Kante der Laufschiene. Durch weiteres Schwenken rastet der Federsteg elastisch federnd mit der Wölbung in die Haltenut ein. Ein Anschlagsteg an der Abdeckblende positioniert die Abdeckblende gegenüber der Laufschiene.

[0012] Zur Befestigung der stirnseitigen Abdeckung können Schraubkanäle an der Abdeckblende angeordnet sein. Ebenso kann ein Aufnahmekanal zur Aufnahme einer Bürstenleiste oder einer Dichtlippe vorgesehen sein, welche im montieren Zustand der Abdeckblende am Schiebeflügel anliegt und durch welche der Austritt von Staub und Abrieb aus dem Bereich der Laufschiene vermindert wird.

[0013] Im Nachfolgenden werden Ausführungsbeispiele in der Zeichnung anhand der Figuren näher erläutert.

[0014] Dabei zeigen:
Fig. 1
ein Ausschnitt einer Schiebetüranordnung im Schrägbild;
Fig. 2
eine stirnseitige Ansicht auf eine an einer Gebäudedecke angeordneten Schiebetüranordnung;
Fig. 3
eine Schiebetüranordnung gemäß Fig. 2 für einen Schiebeflügel, der eine besondere Stärke aufweist;
Fig. 4
eine stirnseitige Ansicht auf eine an einer Gebäudewand angeordneten Schiebetüranordnung;
Fig. 5
eine Abdeckblende mit angeordnetem Rastelement;
Fig. 6
das Rastelement aus Fig. 5 im Schrägbild;
Fig. 7
das Rastelement aus Fig. 5 in Seitenansicht;
Fig. 8
eine Laufschiene mit angeordneter Abdeckblende;
Fig. 9
eine in einem Tragprofil angeordnete Laufschiene mit Abdeckblende.


[0015] In den Figuren 1 bis 4 sind Ausführungsbeispiele einer Schiebetüranordnung 1 gezeigt, mit einer Laufschiene 2, welche mittels Befestigungselementen 3 an einem Gebäudebauteil 4 eines Gebäudes, beispielsweise einer Decke oder einem senkrechten Gebäudebauteil 4, wie einer Wand oder einem Fassadenelement, festlegbar ist und zum Verschließen einer nicht dargestellten Gebäudeöffnung geeignet ist. Das Befestigungselement 3 kann dabei als Ausgleichselement ausgebildet sein, womit Unebenheiten des Gebäudebauteils 4 ausgeglichen werden können, um eine horizontale Ausrichtung der Laufschiene 2 einstellen zu können.

[0016] In der Laufschiene 2 ist ein Schiebeflügel 5 mittels an der oberen Schmalseite des Schiebeflügels 5 angeordneten Laufwagen 6 verschiebbar geführt. Die Laufwagen 6 weisen eine Einstellvorrichtung auf, welche eine Höhenverstellung des Schiebeflügels 5 zur Anpassung an die zu verschließende Gebäudeöffnung ermöglichen.

[0017] Um einen optisch ansprechenden und vor Verschmutzung schützenden Abschluss des Schiebeflügels 5 im Bereich der Laufschiene 2 zu erhalten, ist wenigstens eine Abdeckblende 7 vorgesehen, welche die Laufschiene 2 und den Endbereich des Schiebeflügels 5 entlang der Längserstreckung der Laufschiene 2 abdeckt. Das stirnseitige Ende der Laufschiene 2 und des oberen Endbereichs des Schiebeflügels 5 kann durch eine Abdeckung 8 verschlossen sein. Bei einer Anordnung der Schiebetüranordnung 1 zwischen Gebäudebauteilen 4, beispielsweise zwischen zwei Wänden, ist eine stirnseitige Abdeckung 8 nicht erforderlich, da die Stirnseiten durch die Gebäudebauteile 4 verdeckt sind.

[0018] Die Abdeckblende 7 kann beispielsweise als Strangpressprofil aus Aluminium oder Kunststoff hergestellt sein und entlang ihrer Längserstreckung mehrere Fortsätze aufweisen, die vorteilhaft nur auf einer, in montiertem Zustand zur Laufschiene hin gerichteten Seite der Abdeckblende 7 angeordnet sind, wodurch auf der gegenüberliegenden Seite eine freie Fläche bestehen kann, welche nach außen hin einen optisch ansprechenden Abschluss bildet.

[0019] Zur Befestigung der Abdeckblende 7 ist es vorgesehen, diese an der Laufschiene 2 lösbar festzulegen, wobei die Montage und Demontage werkzeuglos erfolgt. Dazu weist die Laufschiene 2 Haltenuten 9 auf, welche in Längserstreckung der Laufschiene 2 im oberen und unteren Bereich beiderseits der Laufschiene 2 angeordnet sind. Dies erlaubt die Anordnung von Abdeckblenden 7 wahlweise auf einer oder auf beiden Seiten der Laufschiene 2. An der Abdeckblende 7 sind als Haltestege 10 ausgebildete Fortsätze zum Eingriff in die im oberen Bereich der Laufschiene 2 angeordneten Haltenuten 9 angeordnet. Die Haltestege 10 sind zum Eingriff in die Haltenut 9 entlang ihrer Längserstreckung im äußeren Endbereich verdickt oder abgekröpft, was ein sicheres Einhängen der Abdeckblende 7 in die Haltenut 9 ermöglicht.

[0020] Zur sicheren Fixierung der Abdeckblende 7 ist weiterhin ein Rastanordnung 11 vorgesehen, zu deren Anordnung an der Abdeckblende 7 mindestens ein Aufnahmesteg 12 vorgesehen ist. Weiterhin ist ein Anschlagsteg 13 angeordnet, welcher die Endlage der Abdeckblende 7 gegenüber der Laufschiene 2 bestimmt, indem er in montiertem Zustand der Abdeckblende 7 in Anlage mit einer Längsseite der Laufschiene 2 gelangt.

[0021] An dem mindestens einen Aufnahmesteg 12 ist ein Rastelement 14 angeordnet. In den gezeigten Ausführungsbeispielen sind zwei Aufnahmestege 12 vorgesehen, die eine sichere Aufnahme des Rastelements 14 gewährleisten. Die Aufnahmestege 12 sind entlang ihrer Längserstreckung an den äußeren Enden verdickt und bilden dadurch einen hinterschnittenen Bereich zur Aufnahme des Rastelements 14 aus. Das in der Fig. 6 im Schrägbild dargestellte Rastelement 14 weist einen Grundkörper 15 auf, welcher an gegenüberliegenden Enden an Schenkeln des Grundkörpers 15 jeweils einen C-förmigen Klemmabschnitt 16 zum Eingriff in die an der Abdeckblende 7 angeordneten Aufnahmestege 12 aufweist. Der C-förmige Klemmabschnitt 16 weist Einführschrägen 17 auf, die ein Aufdrücken auf die Aufnahmestege 12 erleichtern, wie es in der in Fig. 8 gezeigten Seitenansicht auf das Rastelement 14 dargestellt ist.

[0022] Am Rastelement 14 ist etwa mittig zu den an den gegenüberliegenden Enden des Grundkörpers 15 angeordneten Klemmabschnitten 16 ein elastischer Federsteg 18 am Grundelement 15 angeordnet, wobei der Federsteg 18 in Richtung auf die Klemmabschnitte 16 wahlweise nach beiden Seiten hin biegbar ist. Der Federsteg 18 ist an seinem äußeren, vom Grundkörper 15 abgewandten Ende in seiner Längserstreckung dergestalt verdickt, dass beiderseits des Federstegs 18 eine seitliche, mit Anlaufschrägen 20 versehene Wölbung 19 gebildet ist, die zum komplementären Eingriff mit einer der Haltenuten 9 der Führungsschiene 2 geeignet ist.

[0023] Denkbar ist auch eine Ausgestaltung eines Rastelements 14 mit nur einem Klemmabschnitt 16, welcher mittig unterhalb des Federstegs 18 angeordnet ist, wobei die Schenkel des Grundkörpers 15 zur Abstützung des Rastelements 14 an der Abdeckblende 7 dienen.

[0024] Das Rastelement 14 wird an der Abdeckblende 7 festgelegt, indem die Klemmabschnitte 16 mit den Aufnahmestegen 12 verrastet werden. Das Rastelement 14 kann sich über die gesamte Länge der Abdeckblende 7 erstrecken oder vorteilhaft als kostengünstiges, kurzes Rastelement 14 mit einer Länge von z.B. etwa 2 cm ausgebildet ist. Bei der Montage werden, je nach Länge der Abdeckblende 7 und abhängig von der gewünschten Haltekraft, mehrere Rastelemente 14 angeordnet. Auch können durch Toleranzen bedingte Unterschiede der Haltekraft für die Abdeckblende 7 an der Laufschiene 2 durch die Anordnung einer unterschiedlichen Anzahl von Rastelementen 14 ausgeglichen werden.

[0025] Die Abdeckblende 7 wird an der Laufschiene 2 festgelegt, indem die Abdeckblende 7 mit den bereits an den Aufnahmestegen 12 angeordneten Rastelementen 14 mit dem Haltesteg 10 in die obere Haltenut 9 der Laufschiene 2 eingehängt wird und um diesen dadurch geschaffenen Drehpunkt in Richtung auf die Laufschiene 2 geschwenkt wird. Dadurch gelangen die Rastelemente 14 mit den Wölbungen 19 an die untere Kante der Laufschiene 2, und der Federsteg 18 wird durch die Anlaufschräge 20 der Wölbung 19 an der Kante elastisch gebogen. Die weitere Drehung der Abdeckblende 7 zur Laufschiene 2 hin bewirkt ein Einrasten der Wölbung 19 in die untere Haltenut 9. Gleichzeitig gelangt der Anschlagsteg 13 in Anlage mit der Seitenfläche der Laufschiene 2, wodurch die Abdeckblende 7 sicher positioniert und an der Laufschiene 2 fixiert ist.

[0026] Das Ausführungsbeispiel gemäß den Figuren 3 und 9 zeigt eine Ausführung für Schiebeflügel 5, der eine besondere Stärke aufweist. Dabei ist die Laufschiene 2 in einem Tragprofil 21 aufgenommen, an welchem Fortsätze 22 vorgesehen sind, an denen die Haltenuten 9 zur Festlegung der Abdeckblenden 7 angeordnet sind. Weiterhin ist auch ein Fortsatz 23 am Tragprofil 21 vorgesehen, welcher als Anlage für den Anschlagsteg 13 der Abdeckblende 7 dient. Die Montage der Abdeckblende 7 erfolgt in derselben Weise wie vorbeschrieben, jedoch, anstatt direkt an der Laufschiene 2, eben am Tragprofil 21. Denkbar ist auch, eine Laufschiene 2 auszubilden, welche selbst Fortsätze 22, 23 aufweist.

[0027] Die Abdeckblende 7 weist weiterhin noch Schraubkanäle 24 auf, in welche Schrauben 25 zur Befestigung der stirnseitigen Abdeckung 8 eingeschraubt werden können. Im unteren Bereich der Abdeckblende 7 ist zum Abschluss des Laufschienenbereichs ein Aufnahmekanal 26 angeordnet, der zur Aufnahme einer Bürstenleiste 27 geeignet ist. In montiertem Zustand der Abdeckblende 7 liegt die Bürstenleiste 27 am Schiebeflügel 5 an, wodurch der Austritt von Staub und Abrieb vermindert wird.

Liste der Referenzzeichen



[0028] 
1
Schiebetüranordnung
2
Laufschiene
3
Befestigungselement
4
Gebäudebauteil
5
Schiebeflügel
6
Laufwagen
7
Abdeckblende
8
Abdeckung
9
Haltenut
10
Haltesteg
11
Rastanordnung
12
Aufnahmesteg
13
Anschlagsteg
14
Rastelement
15
Grundkörper
16
Klemmabschnitt
17
Einführschrägen
18
Federsteg
19
Wölbung
20
Anlaufschräge
21
Tragprofil
22
Fortsatz
23
Fortsatz
24
Schraubkanäle
25
Schraube
26
Aufnahmekanal
27
Bürstenleiste
28
Auflagesteg
29
Abdeckung



Ansprüche

1. Schiebetüranordnung (1), mit einer Laufschiene (2), welche mittels Befestigungselementen (3) an einem Gebäudebauteil (4) festlegbar ist, mit einem in der Laufschiene (2) an Laufwagen (6) verschiebbar geführter Schiebeflügel (5), und mit einer Abdeckblende (7) zum Abdecken des Bereichs der Laufschiene (2),
dadurch gekennzeichnet,
dass an der Abdeckblende (7) ein Haltesteg (10) zum Eingriff in eine Haltenut (9) der Laufschiene (2) oder eines Trageprofils (21) der Laufschiene (2) vorgesehen ist, wobei an der Abdeckblende (7) mindestens ein Aufnahmesteg (12) zur Aufnahme eines Rastelements (14) angeordnet ist, welches einen Federsteg (18) zum Eingriff in eine weitere Haltenut (9) der Laufschiene (2) oder des Tragprofils (21) aufweist.
 
2. Schiebetüranordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Aufnahmesteg (12) entlang seiner Längserstreckung am äußeren Ende verdickt ist und einen hinterschnittenen Bereich zur Aufnahme des Rastelements (14) bildet.
 
3. Schiebetüranordnung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass das Rastelement (14) einen Grundkörper (15) aufweist, welcher wenigstens einen C-förmigen Klemmabschnitt (16) zum Eingriff in den an der Abdeckblende (7) angeordneten Aufnahmesteg (12) aufweist.
 
4. Schiebetüranordnung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass das Rastelement (14) an gegenüberliegenden Enden an Schenkeln des Grundkörpers (15) jeweils einen C-förmigen Klemmabschnitt (16) zum Eingriff in die an der Abdeckblende (7) angeordneten Aufnahmestege (12) aufweist.
 
5. Schiebetüranordnung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass der Federsteg (18) des Rastelements (14) etwa mittig zu den an den gegenüberliegenden Enden des Grundkörpers (15) angeordneten Klemmabschnitten (16) angeordnet ist, wobei der Federsteg (18) in Richtung auf die Klemmabschnitte (16) wahlweise nach beiden Seiten hin biegbar ist.
 
6. Schiebetüranordnung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass am Federsteg (18) an seinem äußeren, vom Grundkörper (15) abgewandten Ende in seiner Längserstreckung eine mit Anlaufschrägen (20) versehene Wölbung (19) gebildet ist, die zum Eingriff mit einer der Haltenuten (9) der Führungsschiene (2) oder des Tragprofils (21) geeignet ist.
 
7. Schiebetüranordnung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass der C-förmige Klemmabschnitt (16) des Rastelements (14) mittig unterhalb des Federstegs (18) angeordnet ist, wobei die Schenkel des Grundkörpers (15) zur Abstützung des Rastelements (14) an der Abdeckblende (7) dienen.
 
8. Schiebetüranordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckblende (7) Schraubkanäle (24) zur Befestigung einer stirnseitigen Abdeckung (8) aufweist.
 
9. Schiebetüranordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass an der Abdeckblende (7) zum Abschluss des Bereichs der Laufschiene (2) ein Aufnahmekanal (26) zur Aufnahme einer Bürstenleiste (27) angeordnet ist.
 
10. Verfahren zur Anordnung der Abdeckblende (7) der Schiebetüranordnung (1) gemäß Anspruch 1,
gekennzeichnet durch die Schritte:

- Anordnen von Rastelementen (14) an der Abdeckblende (7) durch Verrasten der Klemmabschnitte (16) der Rastelemente (14) mit den Aufnahmestegen (12);

- Einhängen der Abdeckblende (7) mit dem Haltesteg (10) in die obere Haltenut (9) der Laufschiene (2) oder des Tragprofils (21);

- Schwenken der Abdeckblende (7) in Richtung auf die Laufschiene (2) oder das Tragprofil (21);

- Anlegen des Federstegs (18) mit der Anlaufschräge (20) der Wölbung (18) an die untere Kante der Laufschiene (2) oder des Tragprofils (21);

- Einrasten der Wölbung (19) des Federstegs (18) in der unteren Haltenut (9) der Laufschiene (2) oder des Tragprofils (21) durch ein weiteres Schwenken der Abdeckblende (7).


 




Zeichnung

















Angeführte Verweise

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente