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<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGBGRITLILUNLSEMCPTIESILTLVFIROMKCYALTRBGCZEEHUPLSK..HRIS..MTNORS..SM..................</B001EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>BDM Ver 0.1.59 (03 Mar 2017) -  2100000/0</B007EP></eptags></B000><B100><B110>2366968</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT</B121></B120><B130>B1</B130><B140><date>20170517</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>11158045.2</B210><B220><date>20110314</date></B220><B240><B241><date>20121018</date></B241></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>102010016005</B310><B320><date>20100317</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330><B310>102010016603</B310><B320><date>20100423</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330></B300><B400><B405><date>20170517</date><bnum>201720</bnum></B405><B430><date>20110921</date><bnum>201138</bnum></B430><B450><date>20170517</date><bnum>201720</bnum></B450><B452EP><date>20161214</date></B452EP></B400><B500><B510EP><classification-ipcr sequence="1"><text>F25D  21/00        20060101AFI20161103BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="2"><text>F25B  30/02        20060101ALN20161103BHEP        </text></classification-ipcr></B510EP><B540><B541>de</B541><B542>Verfahren und Vorrichtung zum Abtauen eines Verdampfers einer Wärmepumpenvorrichtung</B542><B541>en</B541><B542>Method and device for thawing an evaporator of a heat pump device</B542><B541>fr</B541><B542>Procédé et dispositif de décongélation d'un évaporateur d'un dispositif de pompe à chaleur</B542></B540><B560><B561><text>EP-A1- 0 285 690</text></B561><B561><text>DE-A1- 3 227 604</text></B561><B561><text>DE-A1- 3 333 907</text></B561><B561><text>DE-A1- 3 441 912</text></B561><B561><text>JP-A- 55 020 348</text></B561><B561><text>JP-A- 57 164 245</text></B561><B561><text>JP-A- 58 016 140</text></B561><B561><text>JP-A- 61 101 736</text></B561><B561><text>US-A- 4 406 133</text></B561><B561><text>US-A- 4 573 326</text></B561><B561><text>US-B1- 6 334 321</text></B561></B560></B500><B700><B720><B721><snm>Stauch, Manuel</snm><adr><str>Alte Schulstraße 3</str><city>84048, Mainburg-Puttenhausen</city><ctry>DE</ctry></adr></B721><B721><snm>Schimke, Patrick</snm><adr><str>Hans-Bachner-Straße 1</str><city>84048, Mainburg</city><ctry>DE</ctry></adr></B721></B720><B730><B731><snm>Wolf GmbH</snm><iid>100255621</iid><irf>M/WOL-231-EP</irf><adr><str>Industriestrasse 1</str><city>84048 Mainburg</city><ctry>DE</ctry></adr></B731></B730><B740><B741><snm>Popp, Eugen</snm><sfx>et al</sfx><iid>101052840</iid><adr><str>Meissner Bolte Patentanwälte 
Rechtsanwälte Partnerschaft mbB 
Postfach 86 06 24</str><city>81633 München</city><ctry>DE</ctry></adr></B741></B740></B700><B800><B840><ctry>AL</ctry><ctry>AT</ctry><ctry>BE</ctry><ctry>BG</ctry><ctry>CH</ctry><ctry>CY</ctry><ctry>CZ</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>DK</ctry><ctry>EE</ctry><ctry>ES</ctry><ctry>FI</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>GR</ctry><ctry>HR</ctry><ctry>HU</ctry><ctry>IE</ctry><ctry>IS</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>LI</ctry><ctry>LT</ctry><ctry>LU</ctry><ctry>LV</ctry><ctry>MC</ctry><ctry>MK</ctry><ctry>MT</ctry><ctry>NL</ctry><ctry>NO</ctry><ctry>PL</ctry><ctry>PT</ctry><ctry>RO</ctry><ctry>RS</ctry><ctry>SE</ctry><ctry>SI</ctry><ctry>SK</ctry><ctry>SM</ctry><ctry>TR</ctry></B840><B880><date>20120718</date><bnum>201229</bnum></B880></B800></SDOBI>
<description id="desc" lang="de"><!-- EPO <DP n="1"> -->
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Abtauen eines Verdampfers nach Anspruch 1, eine Vorrichtung zum Abtauen eines Verdampfers nach Anspruch 13 sowie eine Wärmepumpenvorrichtung nach Anspruch 14.</p>
<p id="p0002" num="0002">Verdampfer insbesondere von Luft-Wasser-Wärmepumpen müssen aufgrund von Frostbildung während des Betriebes (des Heiz- und/oder Brauchwasserbetriebes) nach einer bestimmten Betriebsdauer abgetaut werden. Der Abtauvorgang kann gemäß dem Stand der Technik periodisch (wie in <patcit id="pcit0001" dnum="US6334321B"><text>US6334321</text></patcit>, <patcit id="pcit0002" dnum="JP57164245B"><text>JP57164245</text></patcit> oder <patcit id="pcit0003" dnum="EP0285690A"><text>EP0285690</text></patcit>) nach Ablaufen einer Zeitsperre, bei Erreichen eines bestimmten luftseitigen Druckverlustes aufgrund Vereisung (eine Differenzdruckmessung), das Erreichen einer bestimmten Stromaufnahme eines Ventilatormotors aufgrund Vereisung (beispielsweise gemäß <patcit id="pcit0004" dnum="DE3110850A1"><text>DE 311 08 50 A1</text></patcit>), durch ein aufgrund Vereisung sich änderndes optisches Signal (beispielsweise gemäß <patcit id="pcit0005" dnum="DD226355A1"><text>DD 22 63 55 A1</text></patcit>) oder durch Erreichen einer Temperaturdifferenz zwischen einer Luftansaugtemperatur und einer Kältemitteltemperatur (entweder vor oder nach dem Verdampfer) in Abhängigkeit von einer Außentemperatur (beispielsweise gemäß <patcit id="pcit0006" dnum="DE3509664A1"><text>DE 35 09 664 A1</text></patcit>) aktiviert werden.</p>
<p id="p0003" num="0003">Ein Abtauvorgang kann gemäß dem Stand der Technik durch Ablaufen einer Zeitsperre, das Erreichen einer Kältemitteltemperatur (entweder vor oder nach dem Verdampfer; beispielsweise gemäß <patcit id="pcit0007" dnum="DE3509664A1"><text>DE 35 09 664 A1</text></patcit>), durch Erreichen einer Lamellentemperatur am unteren Ende von Lamellen eines zur Horizontalen mit einer Neigung eingebauten Verdampfers (gemäß <patcit id="pcit0008" dnum="DE3509664A1"><text>DE 35 09 664 A1</text></patcit>) oder durch ein aufgrund<!-- EPO <DP n="2"> --> von abgeschmolzenem Eis sich änderndes optisches Signal (beispielsweise gemäß <patcit id="pcit0009" dnum="DD226355A1"><text>DD 22 63 55 A1</text></patcit>) deaktiviert werden.</p>
<p id="p0004" num="0004">Im Allgemeinen wird zur Bereitstellung der Abtauenergie der vorhandene Verdichter oder ein elektrisches Heizelement (beispielsweise angebracht im Verdampfer) benötigt. Wird die Abtauenergie durch den Verdichter bereitgestellt, wird die Abtauung üblicherweise durch Prozessumkehr oder mit einer so genannten Heissgasabtauung realisiert. Eine derartige Abtauung wird im Folgenden auch als "Aktivabtauung" bezeichnet. Bei einer derartigen Aktivabtauung wird vergleichsweise viel elektrische Energie benötigt. Im Stand der Technik sind auch Wärmepumpen bekannt, die alternativ zu einer Aktivabtauung den Verdampfer in Abhängigkeit von der Außentemperatur mit Hilfe eines durch den Verdampfer strömenden Luftstroms abtauen (Naturabtauung; beispielsweise gemäß <patcit id="pcit0010" dnum="DE102006024871A1"><text>DE 10 2006 024 871 A1</text></patcit>).</p>
<p id="p0005" num="0005">Insgesamt wird es hinsichtlich des Standes der Technik als problematisch angesehen, dass die Abtauung des Verdampfers aufwändig und wenig effizient ist, insbesondere dass die Wahl des Zeitpunktes der Aktivierung des Abtauvorgangs zu einem wenig effizienten Betrieb einer entsprechenden Anlage führt.</p>
<p id="p0006" num="0006">Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Abtauen eines Verdampfers vorzuschlagen, wobei ein vergleichsweise effizientes Arbeiten ermöglicht sein soll und insbesondere die Wahl des Zeitpunktes der Aktivierung des Abtauvorgangs derart erfolgen soll, dass eine vergleichsweise hohe Effizienz erreicht werden kann.</p>
<p id="p0007" num="0007">Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren zum Abtauen eines Verdampfers gemäß Anspruch 1, eine Vorrichtung zum Abtauen eines Verdampfers gemäß Anspruch 12 und eine Wärmepumpenvorrichtung gemäß Anspruch 13 gelöst.</p>
<p id="p0008" num="0008">Insbesondere wird die Aufgabe durch ein Verfahren zum Abtauen eines Verdampfers einer Wärmepumpenvorrichtung, insbesondere einer Luft-Wasser-Wärmepumpenvorrichtung, gelöst, wobei zu bzw. unmittelbar nach einem charakteristischen Zeitpunkt, insbesondere einer Beendigung eines Abtauvorgangs, eine Temperatur T<sub>L,0</sub> eines den Verdampfer passierenden Luftstroms und eine Kältemitteltemperatur T<sub>K,0</sub> bestimmt und gespeichert werden, wobei eine Temperaturdifferenz ΔT<sub>0</sub> aus der Temperatur T<sub>L,0</sub> des den Verdampfer passierenden Luftstroms und der Kältemitteltemperatur T<sub>K,0</sub> bestimmt und gespeichert wird, wobei ein Abtauvorgang eingeleitet wird, wenn eine<!-- EPO <DP n="3"> --> aktuelle Temperaturdifferenz ΔT<sub>akt</sub> aus der Temperatur T<sub>K,akt</sub> die Summe aus der Temperaturdifferenz ΔT<sub>0</sub> und einer Konstanten (A, B) übersteigt.</p>
<p id="p0009" num="0009">Ein wesentlicher Gedanke der Erfindung besteht darin, dass der Abtauvorgang erst eingeleitet wird, wenn folgende Bedingung erfüllt ist: ΔT<sub>akt</sub> ≥ ΔT<sub>0</sub> + Y.</p>
<p id="p0010" num="0010">Y ist dabei eine Konstante und wird im Folgenden abhängig vom Zusammenhang auch mit A oder B bezeichnet. Y ist insbesondere unabhängig von der Außentemperatur. Auch die Temperaturdifferenz ΔT<sub>0</sub> (=T<sub>L,0</sub> - T<sub>K,0</sub>) ist unabhängig zumindest von der aktuellen Außentemperatur. Somit ist auch die Temperaturdifferenz ΔT<sub>akt</sub> (=T<sub>L,0</sub> - T<sub>K,akt</sub>) unabhängig von der aktuellen Außentemperatur. Dies hat zur Folge, dass die Aktivierung des Abtauvorgangs zu einem Zeitpunkt stattfindet, der hinsichtlich der Effizienz besonders günstig ist. Beim Stand der Technik - soweit eine Temperaturdifferenz überhaupt bestimmt wurde - war diese oft abhängig von der Außentemperatur mit der Folge, dass die Aktivierung des Abtauvorgangs gegebenenfalls auch dann stattfand, wenn sich die Außentemperatur entsprechend veränderte, ohne dass ein Abtauen wirklich notwendig war. Umgekehrt besteht beim Stand der Technik (aufgrund einer schwankenden Außentemperatur) die Möglichkeit, dass eine Aktivierung, auch wenn diese sinnvoll bzw. notwendig wäre, unterbleibt. Ein Kerngedanke der Erfindung besteht somit bereits darin, dass die Temperaturdifferenz unabhängig von der aktuellen Außentemperatur bestimmt wird. Die Konstante Y bzw. A bzw. B kann beispielsweise mindestens 1 K, vorzugsweise mindestens 2 K, weiter vorzugsweise mindestens 3 K, noch weiter vorzugsweise mindestes 5 K, noch weiter vorzugsweise 10K, noch weiter vorzugsweise mindestens 20 K betragen.</p>
<p id="p0011" num="0011">Eine Neubestimmung der Temperaturdifferenz ΔT<sub>0</sub> kann nach einer weiteren (insbesondere nach jeder weiteren) erfolgreichen Abtauung erfolgen. Eine derartige Bestimmung kann jedoch auch nach einer bestimmten Anzahl (gegebenenfalls konstanten Anzahl) von Abtauvorgängen durchgeführt werden. Die oben definierte Bedingung zur Einleitung des Abtauvorgangs soll im Allgemeinen nicht (kann jedoch im Speziellen) ausschließen, dass eine Abtauung auch durch andere Bedingungen eingeleitet wird. Weiterhin soll im Allgemeinen nicht (kann jedoch im Speziellen) ausgeschlossen sein, dass ein Abtauvorgang erst eingeleitet wird, wenn ein weiteres Kriterium oder mehrere weitere Kriterien erfüllt sind.</p>
<p id="p0012" num="0012">Dadurch, dass bei dem beschriebenen Verfahren die Einleitung der Abtauung unabhängig von der Außentemperatur erfolgt, wird gewährleistet, dass die entsprechende Wärmepumpenvorrichtung immer nur (maximal) so lange betrieben wird, wie es<!-- EPO <DP n="4"> --> hinsichtlich der Anlageneffizienz günstig ist. Insbesondere ist die Verdichterlaufzeit zwischen zwei regulären Abtauvorgängen im Wesentlichen weder zu kurz noch zu lang. Weiterhin kann durch das Verfahren sichergestellt sein, dass im Falle einer Aktivabtauung genügend Abtauenergie zur Verfügung steht. Beim / unmittelbar nach einem Abschalten eines Verdichters der Wärmepumpenvorrichtung und/oder einer Beendigung einer Wärmeanforderung, beispielsweise durch eine Heizung und/oder Brauchwasser, wird die aktuelle Temperaturdifferenz ΔT<sub>akt</sub> bestimmt, wobei ein Abtauvorgang eingeleitet wird, wenn die aktuelle Temperaturdifferenz ΔT<sub>akt</sub> die Summe aus der Temperaturdifferenz ΔT<sub>0</sub> und der Konstanten übersteigt. Das Abschalten eines Verdichters bzw. die Beendigung einer Wärmeanforderung leitet eine Stillstandszeit ein, die durch die vorgeschlagene Bestimmung der aktuellen Temperaturdifferenz ΔT<sub>akt</sub> gegebenenfalls zu einem effizienten Abtauvorgang "genutzt" werden kann. Der Abtauvorgang findet somit insbesondere dann statt, wenn die Wärmepumpenvorrichtung grundsätzlich nicht (oder nur zu einem geringen Maße) benötigt wird. Gemäß einem allgemeineren Gedanken kann somit unter "Beendigung einer Wärmeanforderung" auch eine reduzierte Wärmeanforderung verstanden werden, die sich beispielsweise gegenüber einer vorherigen Wärmeanforderung um einen Rückgang von mindestens 50%, vorzugsweise mindestens 80%, weiter vorzugsweise mindestens 90% auszeichnet.</p>
<p id="p0013" num="0013">Der Abtauvorgang kann zumindest teilweise durch einen Aktivabtauvorgang (insbesondere durch Prozessumkehr) und/oder einen Heissgasabtauvorgang, und/oder einem Naturabtauvorgang erfolgen. Da bei einer Naturabtauung nur ein Gebläse (Ventilator) in Betrieb ist, ist der Aufwand an elektrischer Energie bei dieser Abtaumethode wesentlich geringer als bei der Aktivabtauung.</p>
<p id="p0014" num="0014">Vorzugsweise wird ein Abtauvorgang, insbesondere ein Naturabtauvorgang, vorzugsweise in einer Stillstandszeit (nur) eingeleitet, wenn die ursprüngliche Temperatur T<sub>L,0</sub> des Luftstroms und/oder eine zu bestimmende aktuelle Temperatur T<sub>L/akt</sub> des Luftstroms einen vorbestimmten Wert T<sub>L,vor</sub> übersteigt.</p>
<p id="p0015" num="0015">Gemäß einem unabhängigen Aspekt wird die obige Aufgabe durch ein Verfahren zum Abtauen eines Verdampfers einer Wärmepumpenvorrichtung, insbesondere Luft-Wasser-Wärmepumpenvorrichtung gelöst, wobei ein Naturabtauvorgang in einer Stillstandszeit eingeleitet wird, wenn eine zu bestimmende aktuelle Temperatur T<sub>L,akt</sub> des Luftstroms einen vorbestimmten Wert T<sub>L,vor</sub> übersteigt. Der Wert T<sub>L,akt</sub> kann<!-- EPO <DP n="5"> --> beispielsweise mindestens 1 °C, vorzugsweise mindestens 2 °C, weiter vorzugsweise mindestens 3 °C, noch weiter vorzugsweise mindestens 5 °C, noch weiter vorzugsweise mindestens 10 °C, noch weiter vorzugsweise mindestens 20 °C betragen.</p>
<p id="p0016" num="0016">Mit der (gegebenenfalls zusätzlich zu einer regulären Naturabtauung) vorgesehenen Methode der Naturabtauung in den Stillstandszeiten der Wärmepumpe kann der vereiste Verdampfer vollständig abgetaut werden, bzw. es kann zumindest ein teilweises Abtauen erreicht werden. Durch ein (teilweises) Abtauen des vereisten Verdampfers (Verdampferregisters) in den Stillstandszeiten können die Verdichterlaufzeiten zwischen zwei "regulären" Abtauvorgängen erhöht werden, was eine Steigerung der Anlageneffizienz zur Folge hat. Die Methode der Naturabtauung hat den weiteren Vorteil, dass während des Abtauvorgangs dem Heizungssystem, dem die Wärmepumpe während eines Heizbetriebes Energie zuführt, keine Energie entzogen werden muss.</p>
<p id="p0017" num="0017">In einer konkreten Ausführungsform des Verfahrens kommen mindestens zwei verschiedene Abtaumethoden, wie beispielsweise Aktivabtauung und Naturabtauung, zum Einsatz. Als weitere Methode kann eine Naturabtauung in den Stillstandszeiten zum Einsatz kommen. Dadurch ist das Verfahren vergleichsweise variabel, was zu einer Steigerung der Effizienz führt.</p>
<p id="p0018" num="0018">Vorzugsweise erfolgt bei einer Überschreitung der Temperatur T<sub>L</sub> des den Verdampfer passierenden Luftstroms über einen ersten vorbestimmten Grenzwert T<sub>G,1</sub> eine Naturabtauung und/oder bei einer Unterschreitung der Temperatur T<sub>L</sub> unter einen/ den vorbestimmten Grenzwert T<sub>G,1</sub> eine Aktivabtauung. Dadurch wird gewährleistet, dass die jeweilige Abtaumethode (Aktivabtauung bzw. Naturabtauung) dann erfolgt, wenn geeignete äußere Bedingungen vorliegen. Insbesondere wird ausgenutzt, dass eine Naturabtauung nur dann günstig ist, wenn die Außentemperaturen nicht zu niedrig sind. Insgesamt wird durch diese Maßnahme die Effizienz des Verfahrens erhöht. Der Grenzwert T<sub>G,1</sub> kann beispielsweise mindestens 2 °C, vorzugsweise mindestens 5 °C, weiter vorzugsweise mindestens 10 °C, noch weiter vorzugsweise mindestens 15 °C, noch weiter vorzugsweise mindestens 20 °C, noch weiter vorzugsweise mindestens 25 °C betragen.</p>
<p id="p0019" num="0019">Vorzugsweise erfolgt ein Abtauvorgang, insbesondere ein Naturabtauvorgang (nur) wenn die Temperatur T<sub>L</sub> unter einem zweiten vorbestimmten Grenzwert T<sub>G,2</sub> bleibt. Vorzugsweise ist dieser vorbestimmte Grenzwert T<sub>G,2</sub> eine Temperatur, bei der eine<!-- EPO <DP n="6"> --> Vereisung des Verdampfers nicht mehr stattfindet. Dadurch können unnötige Abtauvorgänge vermieden werden, was die Effizienz des Verfahrens erhöht. Der Grenzwert T<sub>G,2</sub> kann beispielsweise mindestens 5 °C, vorzugsweise mindestens 8 °C, weiter vorzugsweise mindestens 15 °C, noch weiter vorzugsweise mindestens 19 °C, noch weiter vorzugsweise mindestens 25 °C, noch weiter vorzugsweise mindestens 30 °C betragen.</p>
<p id="p0020" num="0020">Insbesondere wird ein Abtauvorgang, insbesondere ein Aktivabtauvorgang, beim Erreichen einer bestimmten Kältemittelleitungstemperatur, insbesondere Lamellentemperatur, beendet und/oder ein Abtauvorgang, insbesondere ein Naturabtauvorgang, durch Erreichen einer vorbestimmten Differenz zwischen der Temperatur T<sub>L</sub> des Luftstroms und der Kältemittelleitungstemperatur, insbesondere Lamellentemperatur, beendet. Dadurch kann die Effizienz gesteigert werden.</p>
<p id="p0021" num="0021">In einer weiteren Ausgestaltung kann ein Abtauvorgang, insbesondere ein Naturabtauvorgang, der insbesondere während einer Stillstandszeit durchgeführt wird, durch eine Wärmeanforderung und/oder Brauchwasseranforderung beendet werden. Insbesondere der Naturabtauvorgang kann auch vor einem vollständigen Abtauen beendet werden. Dadurch kann die Verfügbarkeit der Wärme und/oder des Brauchwassers verbessert werden. Insgesamt wird dadurch die Effizienz verbessert.</p>
<p id="p0022" num="0022">Der Abtauvorgang kann unmittelbar oder verzögert eingeleitet werden. "Unmittelbar" soll in diesem Zusammenhang bedeuten, dass nicht noch das Eintreten einer weiteren Bedingung (oder weiterer Bedingungen) erforderlich ist, bevor der Abtauvorgang eingeleitet wird. Entsprechend soll "verzögert" bedeutet, dass noch weitere Bedingungen vorliegen müssen, wie beispielsweise das Verstreichen einer gewissen Zeit oder die Erfüllung bestimmter Parameter.</p>
<p id="p0023" num="0023">Vorzugsweise wird ein Pufferspeicher und ein Heizungssystem bereitgestellt, wobei der Abtauvorgang, insbesondere unmittelbar (bzw. sofort), gestartet wird, wenn der Pufferspeicher eine vorbestimmte Temperatur erreicht hat. In einer alternativen Ausgestaltung wird die Wärmepumpe nach Erreichen der Bedingung, dass die aktuelle Temperaturdifferenz ΔT<sub>akt</sub> die Summe aus der Temperaturdifferenz ΔT<sub>0</sub> und der Konstanten übersteigt, noch für eine vorbestimmte Zeit (beispielsweise mindestens 1 min., vorzugsweise mindestens 10 min.) in einem Heizmodus betrieben. Dadurch kann ausreichende Abtauenergie bereitgestellt werden, was die Effizienz erhöht.<!-- EPO <DP n="7"> --></p>
<p id="p0024" num="0024">Die oben genannte Aufgabe wird unabhängig gelöst durch eine Vorrichtung gemäss Anspruch 12. Die Bestimmungseinheit und/oder die Speichereinheit kann Teil der Steuereinheit sein bzw. in dieser integriert sein. Die Vorrichtung kann Temperaturmesser und weitere Messeinrichtungen umfassen, um beispielsweise die Temperaturen T<sub>L,0</sub>, T<sub>K,0</sub> oder T<sub>K,akt</sub> zu bestimmen. In der Steuereinheit können Programme zur Steuerung hinterlegt sein. In der Bestimmungseinheit können Programme zur Bestimmung hinterlegt sein.</p>
<p id="p0025" num="0025">Die Steuer- bzw. Bestimmungseinheit kann derart ausgebildet sein, dass beim/unmittelbar nach einem Abschalten eines Verdichters der Wärmepumpe und/oder der Beendigung einer Wärmeanforderung, beispielsweise durch eine Heizung und/oder Brauchwasser, die aktuelle Temperaturdifferenz ΔT<sub>akt</sub> bestimmt wird, wobei ein Abtauvorgang eingeleitet wird, wenn die aktuelle Temperaturdifferenz ΔT<sub>akt</sub> die Summe aus der Temperaturdifferenz ΔT<sub>0</sub> und einer Konstanten übersteigt. Es kann eine Aktivabtauvorrichtung und/oder eine Naturabtauvorrichtung vorgesehen sein. Insbesondere kann eine Vorrichtung zur Prozessumkehr und/oder zum Heissgasabtauen vorgesehen sein.</p>
<p id="p0026" num="0026">Die Steuer- bzw. Bestimmungseinheit kann/können derart ausgebildet sein, dass der Abtauvorgang, insbesondere ein Naturabtauvorgang, vorzugsweise in einer Stillstandszeit (nur) eingeleitet wird, wenn die ursprüngliche Temperatur T<sub>L,0</sub> des Luftstroms und/oder eine zu bestimmende aktuelle Temperatur T<sub>L,akt</sub> des Luftstroms einen vorbestimmten Wert T<sub>L,vor</sub> übersteigt. Es können mindestens zwei verschiedene Abtaueinrichtungen, wie beispielsweise eine Aktivabtaueinrichtung und eine Naturabtaueinrichtung,<!-- EPO <DP n="8"> --> zum Einsatz kommen. Die Steuer- bzw. die Bestimmungseinheit kann/können derart ausgebildet sein, dass bei einer Überschreitung der Temperatur T<sub>L</sub> des Luftstroms über einen ersten, vorbestimmten Grenzwert T<sub>G,1</sub> eine Naturabtauung erfolgt und/oder bei einer Unterschreitung der Temperatur T<sub>L</sub> unter einen vorbestimmten Grenzwert T<sub>G,1</sub> eine Aktivabtauung, insbesondere über Prozessumkehr, erfolgt. Die Steuer- bzw. Bestimmungseinheit kann derart ausgebildet sein, dass ein Abtauvorgang, insbesondere ein Naturabtauvorgang (nur) erfolgt, wenn die Temperatur T<sub>L</sub> unter einen zweiten vorbestimmten Grenzwert T<sub>G,2</sub> bleibt.</p>
<p id="p0027" num="0027">Es kann mindestens ein Sensor zur Bestimmung einer Kältemittelleitungstemperatur, insbesondere einer Lamellentemperatur, vorgesehen werden, wobei die Steuer- bzw. Bestimmungseinheit derart ausgebildet ist/sind, dass ein Abtauvorgang, insbesondere ein Aktivabtauvorgang, beim Erreichen der vorbestimmten Kältemittelleitungstemperatur, insbesondere Lamellentemperatur, beendet wird und/oder ein Abtauvorgang, insbesondere ein Naturabtauvorgang, durch Erreichen einer vorbestimmten Temperaturdifferenz zwischen der Temperatur T<sub>L</sub> des Luftstroms und der Kältemittelleitungstemperatur, insbesondere Lamellentemperatur, beendet wird.</p>
<p id="p0028" num="0028">Vorzugsweise sind Erfassungsmittel vorgesehen, um festzustellen, dass eine Wärmeanforderung und/oder Brauchwasseranforderung beendet ist, wobei die Steuer- bzw. Bestimmungseinheit derart ausgebildet ist/sind, dass ein Abtauvorgang, insbesondere ein Naturabtauvorgang, der während einer Stillstandszeit durchgeführt wird, durch eine Wärmeanforderung und/oder Brauchwasseranforderung beendet wird.</p>
<p id="p0029" num="0029">In einer bevorzugten Ausgestaltung umfasst die Vorrichtung einen Pufferspeicher und ein Heizungssystem, wobei die Steuer- bzw. Bestimmungseinheit derart ausgebildet ist/sind, dass der Abtauvorgang eingeleitet wird, wenn der Pufferspeicher eine vorbestimmte Temperatur erreicht hat.</p>
<p id="p0030" num="0030">Die Vorrichtung kann auch unabhängig vom Vorsehen eines Pufferspeichers ein Heizungssystem umfassen.</p>
<p id="p0031" num="0031">Oben genannte Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Wärmepumpenvorrichtung, insbesondere Luft-Wasser-Wärmepumpenvorrichtung umfassend eine Vorrichtung zum Abtauen des Verdampfers der vorbeschriebenen Art.<!-- EPO <DP n="9"> --></p>
<p id="p0032" num="0032">Weitere Ausführungsformen ergeben sich aus den Unteransprüchen. Nachfolgend wird die Erfindung auch hinsichtlich weiterer Merkmale und Vorteile anhand von Ausführungsbeispielen beschrieben, die anhand der Abbildungen näher erläutert werden.</p>
<p id="p0033" num="0033">Hierbei zeigen:
<dl id="dl0001">
<dt>Fig. 1</dt><dd>eine schematische Darstellung des Verlaufes der aktuellen Temperaturdifferenz ΔT<sub>akt</sub> und des COP in Abhängigkeit von der Zeit;</dd>
<dt>Fig. 2</dt><dd>eine schematische Darstellung einer Wärmepumpenvorrichtung; und</dd>
<dt>Fig. 3</dt><dd>ein Flussdiagramm zur Steuerung der Einleitung eines Abtauvorgangs.</dd>
</dl></p>
<p id="p0034" num="0034">In der nachfolgenden Beschreibung werden für gleiche und gleich wirkende Teile dieselben Bezugsziffern verwendet.</p>
<p id="p0035" num="0035"><figref idref="f0001">Fig. 1</figref> zeigt den Verlauf der aktuellen Temperaturdifferenz ΔT<sub>akt</sub> sowie des COP (=Coefficient of Performance; Leistungszahl). Die aktuelle Temperaturdifferenz ΔT<sub>akt</sub> wird aus der Temperatur T<sub>L,0</sub> und einer aktuellen Kältemitteltemperatur (im vorliegenden Fall nach dem Verdampfer; Sauggastemperatur) T<sub>K,akt</sub> gebildet. Die Temperatur T<sub>L,0</sub> ist die Temperatur eines den Verdampfer passierenden Luftstroms (im vorliegenden Fall die Außentemperatur) zu einem Startzeitpunkt, der durch den Pfeil 10 näher definiert ist. Im konkreten Fall kann der durch den Fall 10 definierte charakteristische Zeitpunkt dem Zeitpunkt der Beendigung eines Abtauvorgangs entsprechen.</p>
<p id="p0036" num="0036">Wie <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> entnommen werden kann, verläuft die Kältemitteltemperatur nach der Beendigung eines Abtauvorgangs eine Zeitlang fast konstant und fällt dann (aufgrund von Vereisung des Verdampfers) ab.</p>
<p id="p0037" num="0037">Nach einem durch einen Pfeil 11 gekennzeichneten Zeitpunkt hat die Kältemitteltemperatur bzw. die Temperaturdifferenz ΔT<sub>akt</sub> die Summe aus der Temperaturdifferenz ΔT<sub>0</sub> und einer Konstanten Y erreicht. Zu bzw. unmittelbar nach diesem Zeitpunkt wird ein Abtauvorgang eingeleitet.</p>
<p id="p0038" num="0038">Die Abtauung wird somit insbesondere eingeleitet, wenn die Temperaturdifferenz ΔT<sub>akt</sub> während der Laufzeit des Verdichters einen Wert, der sich aus der Summe der Temperaturdifferenz ΔT<sub>0</sub> und einer Konstanten A ergibt. Andererseits wird ein Abtauvorgang<!-- EPO <DP n="10"> --> vorzugsweise eingeleitet, wenn die Temperaturdifferenz ΔT<sub>akt</sub> bei abgeschaltetem Verdichter die Temperaturdifferenz ΔT<sub>0</sub> um einen Wert einer Konstanten B überschreitet und/oder die Außentemperatur (bzw. Temperatur des den Verdampfer passierenden Luftstroms T<sub>L,0</sub>) über einem vorbestimmten Grenzwert liegt. Die Konstante B kann denselben Wert wie die Konstante A aufweisen, jedoch auch größer (beispielsweise mindestens 1 K, vorzugsweise mindesten 3 K) oder vorzugsweise kleiner (beispielsweise mindestens 1 K, vorzugsweise mindesten 3 K) sein. Durch die Abfrage, ob der gespeicherte Wert der Temperaturdifferenz ΔT<sub>0</sub> zu Beginn einer Stillstandszeit (also nach dem Abschalten des Verdichters) um den Wert der Konstanten B überschritten wird, kann sichergestellt werden, dass eine deutliche Vereisung des Verdampfers (bzw. Verdampferregisters) vorliegt, die das Einleiten eines Abtauvorgangs, insbesondere durch Naturabtauung, während einer Stillstandszeit rechtfertigen kann. Die derart eingeleitete Abtauung, insbesondere Naturabtauung, kann durch erneute Wärme- bzw. Brauchwasseranforderung beendet werden, auch wenn der Abtauvorgang noch nicht abgeschlossen ist.</p>
<p id="p0039" num="0039"><figref idref="f0002">Fig. 2</figref> zeigt eine Wärmepumpenvorrichtung umfassend einen Kältemittelkreislauf 12, der im Betrieb von einem Kältemittel durchströmt wird. Der Kältemittelkreislauf umfasst einen Verdichter 13, einen Verflüssiger 14, ein Expansionsventil 15 und einen Verdampfer 16. An einem Verdampferausgang 17 ist ein Verdampfertemperatursensor 18 angeordnet, um eine Temperatur des Kältemittels am Verdampferausgang 17 festzustellen.</p>
<p id="p0040" num="0040">Der Verdampfer 16 kann durch ein Gebläse 19 mit einem Luftstrom beaufschlagt werden. Die Temperatur des Luftstroms kann durch einen Temperatursensor 20 gemessen werden.</p>
<p id="p0041" num="0041">Die Messwerte des Verdampfertemperatursensors 18 und des Temperatursensors 20 können in einer Steuereinheit 21 gespeichert und verarbeitet werden.</p>
<p id="p0042" num="0042">Eine Naturabtauung kann mittels des Gebläses 19 erfolgen. Eine Aktivabtauung kann beispielsweise (nicht in <figref idref="f0002">Fig. 2</figref> gezeigt) dadurch erfolgen, dass eine Kreislaufumkehr ausgebildet wird. Die Kreislaufumkehr kann beispielsweise durch die Steuereinheit 21 gesteuert werden und/oder ein Vierwegeventil umfassen.</p>
<p id="p0043" num="0043"><figref idref="f0003">Fig. 3</figref> zeigt ein Flussdiagramm zur (vorzugsweise automatischen) Steuerung eines Abtauvorgangs. Zunächst wird der Verdichterzustand festgestellt. Ist der Verdichter<!-- EPO <DP n="11"> --> "An", so wird als nächstes festgestellt, ob die aktuelle Temperaturdifferenz ΔT<sub>akt</sub> ≥ der Summe aus der ursprünglichen Temperaturdifferenz ΔT<sub>0</sub> und der Konstanten A ist. Ist dies nicht der Fall, so findet kein Abtauvorgang statt. Ist dies der Fall, so wird als nächstes bestimmt, ob die Temperatur des den Verdampfer passierenden Luftstroms T<sub>L</sub> größer als ein erster Grenzwert T<sub>G,1</sub> ist. Ist dies nicht der Fall, so findet ein Aktivabtauvorgang statt. Ist dies der Fall, so wird optional überprüft, ob die Temperatur des Luftstroms größer als ein zweite Grenzwert T<sub>G,2</sub> ist. Ist dies nicht der Fall, so findet kein Abtauvorgang statt. Ist dies der Fall, so findet ein Naturabtauvorgang statt.</p>
<p id="p0044" num="0044">Wird festgestellt, dass der Verdichter "Aus" ist bzw. sich die Wärmepumpe in einem Stillstand befindet, so wird festgestellt, ob die aktuelle Temperaturdifferenz ΔT<sub>akt</sub> größer als die ursprüngliche Temperaturdifferenz ΔT<sub>0</sub> plus eine Konstante B ist. Ist dies nicht der Fall, so findet kein Abtauvorgang statt, ist dies der Fall, so findet ein Naturabtauvorgang statt, sofern ein dritter Grenzwert T<sub>G,3</sub> überschritten wird. Der Grenzwert T<sub>G,3</sub> kann abweichend oder identisch gegenüber den Grenzwerten T<sub>G,1</sub> bzw. T<sub>G,2</sub> sein.</p>
<p id="p0045" num="0045">Insbesondere der Abgleich mit dem zweiten Grenzwert T<sub>G,2</sub> kann entfallen. Die Werte für die Konstanten A und B können beispielsweise mindestens 1 Kelvin, vorzugsweise mindestens 2 Kelvin, weiter vorzugsweise mindestens 3 Kelvin, noch weiter vorzugsweise mindestens 5 Kelvin, noch weiter vorzugsweise mindestens 10 Kelvin, noch weiter vorzugsweise mindestens 20 Kelvin und/oder beispielsweise höchstens 40 Kelvin, vorzugsweise höchstens 30 Kelvin, weiter vorzugsweise höchstens 20 Kelvin, noch weiter vorzugsweise höchstens 10 Kelvin, noch weiter vorzugsweise höchstens 5 Kelvin, noch weiter vorzugsweise höchstens 3 Kelvin betragen.</p>
<p id="p0046" num="0046">Gemäß einem allgemeinen Gedanken kann in Abhängigkeit von der Temperatur T<sub>L</sub> (bzw. Außentemperatur) vor einer Einleitung eines Abtauvorgangs entschieden werden, mit welcher Abtaumethode (Aktiv- oder Naturabtauung) der Abtauvorgang durchgeführt werden soll. Unterschreitet die Temperatur T<sub>L</sub> einen bestimmten Wert, erfolgt Aktivabtauung, beispielsweise über Prozessumkehr. Überschreitet die Außentemperatur bzw. die Temperatur T<sub>L</sub> einen bestimmten Wert, erfolgt Naturabtauung. Ab einer bestimmten Außentemperatur wird vorzugsweise kein Abtauvorgang mehr eingeleitet, da bei bestimmten Außentemperaturen eine Vereisung des Verdampfers nicht mehr möglich sein muss.<!-- EPO <DP n="12"> --></p>
<p id="p0047" num="0047">An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass alle oben beschriebenen Teile für sich alleine gesehen und in jeder Kombination, insbesondere die in den Zeichnungen dargestellten Details, als erfindungswesentlich beansprucht werden. Abänderungen hiervon sind dem Fachmann geläufig.</p>
<heading id="h0001"><u>Bezugszeichenliste</u></heading>
<p id="p0048" num="0048">
<dl id="dl0002" compact="compact">
<dt>10</dt><dd>Pfeil</dd>
<dt>11</dt><dd>Pfeil</dd>
<dt>12</dt><dd>Kältemittelkreislauf</dd>
<dt>13</dt><dd>Verdichter</dd>
<dt>14</dt><dd>Verflüssiger</dd>
<dt>15</dt><dd>Expansionsventil</dd>
<dt>16</dt><dd>Verdampfer</dd>
<dt>17</dt><dd>Verdampferausgang</dd>
<dt>18</dt><dd>Verdampfertemperatursensor</dd>
<dt>19</dt><dd>Gebläse</dd>
<dt>20</dt><dd>Temperatursensor</dd>
<dt>21</dt><dd>Steuereinheit</dd>
</dl></p>
</description>
<claims id="claims01" lang="de"><!-- EPO <DP n="13"> -->
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Verfahren zum Abtauen eines Verdampfers (16) einer Wärmepumpenvorrichtung, insbesondere einer Luft-Wasser-Wärmepumpenvorrichtung,<br/>
wobei zu oder unmittelbar nach einem charakteristischen Zeitpunkt, insbesondere einer Beendigung eines Abtauvorgangs, eine Temperatur T<sub>L,0</sub> eines den Verdampfer (16) passierenden Luftstroms und eine Kältemitteltemperatur T<sub>K,0</sub> an einem Verdampferausgang bestimmt und gespeichert werden,<br/>
wobei eine Temperaturdifferenz ΔT<sub>0</sub> aus der Temperatur T<sub>L,0</sub> des den Verdampfer (16) passierenden Luftstroms und der Kältemitteltemperatur T<sub>K,0</sub> bestimmt und gespeichert wird, und<br/>
wobei ein Abtauvorgang eingeleitet wird, wenn eine aktuelle Temperaturdifferenz ΔT<sub>akt</sub> aus der Temperatur T<sub>L,0</sub> und einer aktuellen Kältemitteltemperatur T<sub>K,akt</sub> an einem Verdampferausgang die Summe aus der Temperaturdifferenz ΔT<sub>0</sub> und einer Konstanten (Y, A, B) übersteigt, wobei<br/>
beim oder unmittelbar nach Abschalten eines Verdichters (13) der Wärmepumpe und/oder der Beendigung einer Wärmeanforderung, beispielsweise durch eine Heizung und/oder Brauchwasser, die aktuelle Temperaturdifferenz ΔT<sub>akt</sub> bestimmt wird, wobei ein Abtauvorgang eingeleitet wird, wenn die aktuelle Temperaturdifferenz ΔT<sub>akt</sub> die Summe aus der Temperaturdifferenz ΔT<sub>0</sub> und einer Konstanten (Y, A, B) übersteigt.<!-- EPO <DP n="14"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Verfahren zum Abtauen eines Verdampfers nach Anspruch 1,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet, dass</b><br/>
der Abtauvorgang zumindest teilweise durch einen Aktivabtauvorgang, insbesondere durch Prozessumkehr und/oder einen Heissgasabtauvorgang und/oder einen Naturabtauvorgang erfolgt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet, dass</b><br/>
der Abtauvorgang, insbesondere ein Naturabtauvorgang, vorzugsweise in einer Stillstandszeit, eingeleitet wird, wenn die ursprüngliche Temperatur T<sub>L,0</sub> und/oder eine zu bestimmende aktuelle Temperatur T<sub>L,akt</sub> des Luftstroms einen vorbestimmten Wert T<sub>L,vor</sub> übersteigt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>Verfahren zum Abtauen eines Verdampfers nach einem der vorhergehenden Ansprüche,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet, dass</b><br/>
mindestens zwei verschiedene Abtaumethoden, wie beispielsweise Aktivabtauung und Naturabtauung, zum Einsatz kommen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="0005">
<claim-text>Verfahren zum Abtauen eines Verdampfers nach einem der vorhergehenden Ansprüche,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet, dass</b><br/>
bei einer Überschreitung der Temperatur T<sub>L</sub> des Luftstroms über einen ersten, vorbestimmten Grenzwert T<sub>G,1</sub> eine Naturabtauung erfolgt und/oder bei einer Unterschreitung der Temperatur T<sub>L</sub> unter einen/den vorbestimmten Grenzwert T<sub>G,1</sub> eine Aktivabtauung, insbesondere über Prozessumkehr, erfolgt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0006" num="0006">
<claim-text>Verfahren zum Abtauen eines Verdampfers nach einem der vorhergehenden Ansprüche,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet, dass</b><br/>
ein Abtauvorgang, insbesondere ein Naturabtauvorgang, erfolgt, wenn die Temperatur T<sub>L</sub> unter einen zweiten vorbestimmten Grenzwert T<sub>G,2</sub> bleibt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0007" num="0007">
<claim-text>Verfahren zum Abtauen eines Verdampfers nach einem der vorhergehenden Ansprüche,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet, dass</b><br/>
ein Abtauvorgang, insbesondere ein Aktivabtauvorgang, beim Erreichen einer<!-- EPO <DP n="15"> --> vorbestimmten Kältemittelleitungstemperatur, insbesondere Lamellentemperatur, beendet wird und/oder ein Abtauvorgang, insbesondere ein Naturabtauvorgang, durch Erreichen einer vorbestimmten Temperaturdifferenz zwischen der Temperatur T<sub>L</sub> des Luftstroms und der Kältemittelleitungstemperatur, insbesondere Lamellentemperatur, beendet wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0008" num="0008">
<claim-text>Verfahren zum Abtauen eines Verdampfers nach einem der vorhergehenden Ansprüche,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet, dass</b><br/>
ein Abtauvorgang, insbesondere ein Naturabtauvorgang, der vorzugsweise während einer Stillstandszeit durchgeführt wird, durch eine Wärmeanforderung und/oder Brauchwasseranforderung beendet wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0009" num="0009">
<claim-text>Verfahren zum Abtauen eines Verdampfers nach einem der vorhergehenden Ansprüche,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet, dass</b><br/>
der Abtauvorgang unmittelbar oder verzögert eingeleitet wird, wenn die aktuelle Temperaturdifferenz ΔT<sub>akt</sub> die Summe aus der Temperaturdifferenz ΔT<sub>0</sub> und der Konstanten (Y, A, B) übersteigt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0010" num="0010">
<claim-text>Verfahren zum Abtauen eines Verdampfers nach einem der vorhergehenden Ansprüche,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet, dass</b><br/>
ein Pufferspeicher und ein Heizungssystem bereitgestellt werden, wobei der Abtauvorgang unmittelbar eingeleitet wird, wenn der Pufferspeicher eine vorbestimmte Temperatur erreicht hat.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0011" num="0011">
<claim-text>Verfahren zum Abtauen eines Verdampfers (16) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet, dass</b><br/>
die Wärmepumpenvorrichtung nach Erreichen der Bedingung, dass die aktuelle Temperaturdifferenz ΔT<sub>akt</sub> die Summe aus der Temperaturdifferenz ΔT<sub>0</sub> und der Konstanten (Y, A, B) übersteigt, noch für eine vorbestimmte Zeit in einem Heizmodus betrieben wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0012" num="0012">
<claim-text>Vorrichtung zum Abtauen eines Verdampfers (16) einer Wärmepumpenvorrichtung, insbesondere einer Luft-Wasser-Wärmepumpenvorrichtung, vorzugsweise<!-- EPO <DP n="16"> --> zum Durchführen des Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet, dass</b><br/>
eine Bestimmungseinheit und eine Speichereinheit ausgebildet und vorgesehen sind, um zu oder unmittelbar nach einem charakteristischen Zeitpunkt, insbesondere einer Beendigung eines Abtauvorgangs, eine Temperatur T<sub>L,0</sub> eines den Verdampfer (16) passierenden Luftstroms und eine Kältemitteltemperatur T<sub>K,0</sub> zu bestimmen und zu speichern und um eine Temperaturdifferenz ΔT<sub>0</sub> aus der Temperatur T<sub>L,0</sub> des den Verdampfer (16) passierenden Luftstroms und der Kältemitteltemperatur T<sub>K,0</sub> zu bestimmen und zu speichern,<br/>
wobei eine Steuereinheit vorgesehen und ausgebildet ist, um einen Abtauvorgang einzuleiten, wenn eine aktuelle Temperaturdifferenz ΔT<sub>akt</sub> aus der Temperatur T<sub>L,0</sub> und einer aktuellen Kältemitteltemperatur T<sub>K,akt</sub> die Summe aus der Temperaturdifferenz ΔT<sub>0</sub> und einer Konstanten (Y, A, B) übersteigt, wobei beim oder unmittelbar nach Abschalten eines Verdichters (13) der Wärmepumpe und/oder der Beendigung einer Wärmeanforderung, beispielsweise durch eine Heizung und/oder Brauchwasser, die aktuelle Temperaturdifferenz ΔT<sub>akt</sub> bestimmt wird, wobei ein Abtauvorgang eingeleitet wird, wenn die aktuelle Temperaturdifferenz ΔT<sub>akt</sub> die Summe aus der Temperaturdifferenz ΔT<sub>0</sub> und einer Konstanten (Y, A, B) übersteigt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0013" num="0013">
<claim-text>Wärmepumpenvorrichtung, insbesondere Luft-Wasser-Wärmepumpenvorrichtung, umfassend eine Vorrichtung nach Anspruch 12, vorzugsweise zum Durchführen des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 11.</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims02" lang="en"><!-- EPO <DP n="17"> -->
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>A method for thawing an evaporator (16) of a heat pump device, in particular an air-water heat pump device, wherein at or immediately after a characteristic point in time, in particular after completing a thawing process, a temperature T<sub>L,0</sub> of an air stream passing the evaporator (16) and a coolant temperature T<sub>K,0</sub> at an evaporator outlet are determined and stored,<br/>
wherein a temperature difference ΔT<sub>0</sub> of the temperature T<sub>L,0</sub> of the air stream passing the evaporator (16) and the coolant temperature T<sub>K,0</sub> is determined and stored, and<br/>
wherein a thawing process is triggered when a current temperature difference ΔT<sub>akt</sub> of the temperature T<sub>L,0</sub> and a current coolant temperature T<sub>K,akt</sub> at an evaporator outlet exceeds the sum of the temperature difference ΔT<sub>0</sub> and a constant (Y, A, B), wherein at or immediately after shutting-off a compressor (13) of the heat pump and/or after completing heat requirement, for example by a heater and/or tap water, the current temperature difference ΔT<sub>akt</sub> is determined, with a thawing process being triggered when the current temperature difference ΔT<sub>akt</sub> exceeds the sum of the temperature difference ΔT<sub>0</sub> and a constant (Y, A, B).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>The method for thawing an evaporator according to claim 1,<br/>
<b>characterized in that</b><br/>
the thawing process is at least partially performed by an active thawing process, in particular by reversing the process and/or a hot gas thawing process and/or a natural thawing process.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>The method according to any one of the preceding claims,<br/>
<b>characterized in that</b><br/>
the thawing process, in particular a natural thawing process, is triggered preferably in a downtime, when the original temperature T<sub>L,0</sub> and/or a current temperature T<sub>L,akt</sub> of the air stream that should be determined exceed a predetermined value T<sub>L,vor</sub>.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>The method for thawing an evaporator according to any one of the preceding claims,<br/>
<b>characterized in that</b><br/>
<!-- EPO <DP n="18"> -->at least two thawing methods such as, for example active thawing and natural thawing are employed.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="0005">
<claim-text>The method for thawing an evaporator according to any one of the preceding claims,<br/>
<b>characterized in that</b><br/>
when the temperature T<sub>L</sub> of the air stream exceeds a first predetermined limit value T<sub>G,1</sub>, natural thawing is performed, and/or when the temperature T<sub>L</sub> falls below a/the predetermined limit value T<sub>G,1</sub>, active thawing, in particular by reversing the process is performed.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0006" num="0006">
<claim-text>The method for thawing an evaporator according to any one of the preceding claims,<br/>
<b>characterized in that</b><br/>
a thawing process, in particular a natural thawing process is performed when the temperature T<sub>L</sub> remains below a second predetermined limit value T<sub>G,2</sub>.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0007" num="0007">
<claim-text>The method for thawing an evaporator according to any one of the preceding claims,<br/>
<b>characterized in that</b><br/>
a thawing process, in particular an active thawing process is terminated when a predetermined coolant line temperature, in particular fin temperature is reached, and/or a thawing process, in particular a natural thawing process is terminated upon reaching a predetermined temperature difference between the air stream's temperature T<sub>L</sub> and the coolant line temperature, in particular fin temperature.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0008" num="0008">
<claim-text>The method for thawing an evaporator according to any one of the preceding claims,<br/>
<b>characterized in that</b><br/>
a thawing process, in particular a natural thawing process which is preferably implemented during a downtime, is terminated by heat requirement and/or tap water requirement.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0009" num="0009">
<claim-text>The method for thawing an evaporator according to any one of the preceding claims,<br/>
<!-- EPO <DP n="19"> --><b>characterized in that</b><br/>
the thawing process is triggered in an immediate or delayed manner when the current temperature difference ΔT<sub>akt</sub> exceeds the sum of the temperature difference ΔT<sub>0</sub> and the constant (Y, A, B).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0010" num="0010">
<claim-text>The method for thawing an evaporator according to any one of the preceding claims,<br/>
<b>characterized in that</b><br/>
a buffer accumulator and a heating system are provided, wherein the thawing process is triggered immediately when the buffer accumulator has reached a predetermined temperature.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0011" num="0011">
<claim-text>The method for thawing an evaporator (16) according to any one of the preceding claims,<br/>
<b>characterized in that</b><br/>
the heat pump device, after reaching the condition that the current temperature difference ΔT<sub>akt</sub> exceeds the sum of the temperature difference ΔT<sub>0</sub> and the constant (Y, A, B), is still operated in a heating mode for a predetermined period.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0012" num="0012">
<claim-text>A device for thawing an evaporator (16) of a heat pump device, in particular an air-water heat pump device, preferably by implementing the method according to any one of the preceding claims,<br/>
<b>characterized in that</b><br/>
a determining unit and a memory unit are configured and provided to determine and store at or immediately after a characteristic point in time, in particular after completing a thawing process, a temperature T<sub>L,0</sub> of an air stream passing the evaporator (16) and a coolant temperature T<sub>K,0</sub>, and to determine and store a temperature difference ΔT<sub>0</sub> of the temperature T<sub>L,0</sub> of the air stream passing the evaporator (16) and the coolant temperature T<sub>K,0</sub>,<br/>
wherein a controller is provided and configured to trigger a thawing process when a current temperature difference ΔT<sub>akt</sub> of the temperature T<sub>L,0</sub> and a current coolant temperature T<sub>K,akt</sub> exceeds the sum of a temperature difference ΔT<sub>0</sub> and a constant (Y, A, B), wherein<br/>
at or immediately after shutting-off a compressor (13) of the heat pump and/or after completing heat requirement, for example by a heater and/or tap water, the current<!-- EPO <DP n="20"> --> temperature difference ΔT<sub>akt</sub> is determined, with a thawing process being triggered when the current temperature difference ΔT<sub>akt</sub> exceeds the sum of the temperature difference ΔT<sub>0</sub> and a constant (Y, A, B).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0013" num="0013">
<claim-text>A heat pump device, in particular air-water heat pump device, comprising a device according to claim 12, preferably for implementing the method according to any one of claims 1 to 11.</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims03" lang="fr"><!-- EPO <DP n="21"> -->
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Procédé de décongélation d'un évaporateur (16) d'un dispositif de pompe à chaleur, en particulier d'un dispositif de pompe à chaleur air-eau,<br/>
sachant qu'à ou immédiatement après un moment caractéristique, en particulier un achèvement d'une opération de décongélation, une température T<sub>L,0</sub> d'un flux d'air passant par l'évaporateur (16) et une température de réfrigérant T<sub>K,0</sub> à une sortie d'évaporateur sont déterminées et enregistrées,<br/>
sachant qu'une différence de température ΔT<sub>0</sub> résultant de la température T<sub>L,0</sub> du flux d'air passant par l'évaporateur (16) et de la température de réfrigérant T<sub>K,0</sub> est déterminée et enregistrée, et<br/>
sachant qu'une opération de décongélation est enclenchée lorsqu'une différence de température actuelle ΔT<sub>akt</sub> résultant de la température T<sub>L,0</sub> et d'une température de réfrigérant actuelle T<sub>K,akt</sub> à une sortie d'évaporateur dépasse la somme de la différence de température ΔT<sub>0</sub> et d'une constante (Y, A, B), sachant que lors de ou immédiatement après la coupure d'un compresseur (13) de la pompe à chaleur et/ou l'achèvement d'une demande de chaleur, par exemple par un chauffage et/ou de l'eau de service, la différence de température actuelle ΔT<sub>akt</sub> est déterminée, sachant qu'une opération de décongélation est enclenchée lorsque la différence de température actuelle ΔT<sub>akt</sub> dépasse la somme de la différence de température ΔT<sub>0</sub> et d'une constante (Y, A, B).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Procédé de décongélation d'un évaporateur selon la revendication 1,<br/>
<b>caractérisé en ce que</b><br/>
l'opération de décongélation s'effectue au moins en partie par une opération de décongélation active, en particulier par inversion de processus et/ou une opération de décongélation par gaz chaud et/ou une opération de décongélation naturelle.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Procédé selon l'une des revendications précédentes,<br/>
<b>caractérisé en ce que</b><br/>
l'opération de décongélation, en particulier une opération de décongélation naturelle est enclenchée de préférence pendant un temps d'arrêt, lorsque la température<!-- EPO <DP n="22"> --> initiale T<sub>L,0</sub> et/ou une température actuelle T<sub>L,akt</sub> à déterminer du flux d'air dépasse une valeur prédéterminée T<sub>L,vor</sub>.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>Procédé de décongélation d'un évaporateur selon l'une des revendications précédentes,<br/>
<b>caractérisé en ce que</b><br/>
au moins deux procédés de décongélation différents, comme par exemple une décongélation active et une décongélation naturelle, sont mis en oeuvre.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="0005">
<claim-text>Procédé de décongélation d'un évaporateur selon l'une des revendications précédentes,<br/>
<b>caractérisé en ce que</b><br/>
en cas de dépassement de la température T<sub>L</sub> du flux d'air au-delà d'une première valeur seuil prédéterminée T<sub>G,1</sub>, une décongélation naturelle s'effectue et/ou en cas de descente de la température T<sub>L</sub> sous une/la valeur seuil prédéterminée T<sub>G,1</sub>, une décongélation active, en particulier par inversion de processus, s'effectue.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0006" num="0006">
<claim-text>Procédé de décongélation d'un évaporateur selon l'une des revendications précédentes,<br/>
<b>caractérisé en ce que</b><br/>
une opération de décongélation, en particulier une opération de décongélation naturelle, s'effectue lorsque la température T<sub>L</sub> reste sous une deuxième valeur seuil prédéterminée T<sub>G,2</sub>.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0007" num="0007">
<claim-text>Procédé de décongélation d'un évaporateur selon l'une des revendications précédentes,<br/>
<b>caractérisé en ce que</b><br/>
une opération de décongélation, en particulier une opération de décongélation active, s'achève lors de l'atteinte d'une température de conduite de réfrigérant prédéterminée, en particulier une température de lamelles, et/ou une opération de décongélation, en particulier une opération de décongélation naturelle, s'achève suite à l'atteinte d'une différence de température prédéterminée entre la température T<sub>L</sub> du flux d'air et la température de conduite de réfrigérant, en particulier la température de lamelles.<!-- EPO <DP n="23"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0008" num="0008">
<claim-text>Procédé de décongélation d'un évaporateur selon l'une des revendications précédentes,<br/>
<b>caractérisé en ce que</b><br/>
une opération de décongélation, en particulier une opération de décongélation naturelle, qui est de préférence effectuée pendant un temps d'arrêt, s'achève suite à une demande de chaleur et/ou une demande d'eau de service.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0009" num="0009">
<claim-text>Procédé de décongélation d'un évaporateur selon l'une des revendications précédentes,<br/>
<b>caractérisé en ce que</b><br/>
l'opération de décongélation est enclenchée immédiatement ou à retardement lorsque la différence de température actuelle AT<sub>akt</sub> dépasse la somme de la différence de température ΔT<sub>0</sub> et de la constante (Y, A, B).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0010" num="0010">
<claim-text>Procédé de décongélation d'un évaporateur selon l'une des revendications précédentes,<br/>
<b>caractérisé en ce que</b><br/>
un accumulateur tampon et un système de chauffage sont fournis, sachant que l'opération de décongélation est enclenchée immédiatement lorsque l'accumulateur tampon a atteint une température prédéterminée.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0011" num="0011">
<claim-text>Procédé de décongélation d'un évaporateur (16) selon l'une des revendications précédentes,<br/>
<b>caractérisé en ce que</b><br/>
le dispositif de pompe à chaleur est encore exploité dans un mode de chauffage pendant un temps prédéterminé après atteinte de la condition que la différence de température actuelle ΔT<sub>akt</sub> dépasse la somme de la différence de température ΔT<sub>0</sub> et de la constante (Y, A, B).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0012" num="0012">
<claim-text>Dispositif de décongélation d'un évaporateur (16) d'un dispositif de pompe à chaleur, en particulier d'un dispositif de pompe à chaleur air-eau, de préférence pour l'exécution du procédé selon l'une des revendications précédentes,<br/>
<b>caractérisé en ce que</b><br/>
une unité de détermination et une unité d'accumulateur sont constituées et prévues pour déterminer et enregistrer, à ou immédiatement après un moment<!-- EPO <DP n="24"> --> caractéristique, en particulier un achèvement d'une opération de décongélation, une température T<sub>L,0</sub> d'un flux d'air passant par l'évaporateur (16) et une température de réfrigérant T<sub>K,0</sub> et pour déterminer et enregistrer une différence de température ΔT<sub>0</sub> résultant de la température T<sub>L,0</sub> du flux d'air passant par l'évaporateur (16) et de la température de réfrigérant T<sub>K,0</sub>,<br/>
sachant qu'une unité de commande est prévue et constituée pour enclencher une opération de décongélation lorsqu'une différence de température actuelle ΔT<sub>akt</sub> résultant de la température T<sub>L,0</sub> et d'une température de réfrigérant actuelle T<sub>K,akt</sub> dépasse la somme de la différence de température ΔT<sub>0</sub> et d'une constante (Y, A, B), sachant que lors de ou immédiatement après la coupure d'un compresseur (13) de la pompe à chaleur et/ou l'achèvement d'une demande de chaleur, par exemple par un chauffage et/ou de l'eau de service, la différence de température actuelle ΔT<sub>akt</sub> est déterminée, sachant qu'une opération de décongélation est enclenchée lorsque la différence de température actuelle ΔT<sub>akt</sub> dépasse la somme de la différence de température ΔT<sub>0</sub> et d'une constante (Y, A, B).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0013" num="0013">
<claim-text>Dispositif de pompe à chaleur, en particulier dispositif de pompe à chaleur air-eau, comprenant un dispositif selon la revendication 12, de préférence pour l'exécution du procédé selon l'une des revendications 1 à 11.</claim-text></claim>
</claims>
<drawings id="draw" lang="de"><!-- EPO <DP n="25"> -->
<figure id="f0001" num="1"><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="107" he="167" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="26"> -->
<figure id="f0002" num="2"><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="108" he="144" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="27"> -->
<figure id="f0003" num="3"><img id="if0003" file="imgf0003.tif" wi="165" he="171" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
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<heading id="ref-h0001"><b>IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE</b></heading>
<p id="ref-p0001" num=""><i>Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.</i></p>
<heading id="ref-h0002"><b>In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente</b></heading>
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<li><patcit id="ref-pcit0001" dnum="US6334321B"><document-id><country>US</country><doc-number>6334321</doc-number><kind>B</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0001">[0002]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0002" dnum="JP57164245B"><document-id><country>JP</country><doc-number>57164245</doc-number><kind>B</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0002">[0002]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0003" dnum="EP0285690A"><document-id><country>EP</country><doc-number>0285690</doc-number><kind>A</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0003">[0002]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0004" dnum="DE3110850A1"><document-id><country>DE</country><doc-number>3110850</doc-number><kind>A1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0004">[0002]</crossref></li>
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<li><patcit id="ref-pcit0007" dnum="DE102006024871A1"><document-id><country>DE</country><doc-number>102006024871</doc-number><kind>A1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0010">[0004]</crossref></li>
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