[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Lernen und Trainieren des Golfschwungs
mit einem Gestell, das mindestens ein erstes Trägerelement umfasst. Ferner umfasst
die Vorrichtung mindestens ein erstes Führungselement zum Führen eines Golfschlägers,
das mittels eines ersten Verbindungselements mit dem ersten Trägerelement verbunden
ist. An dem dem ersten Trägerelement entgegengesetzten Ende des ersten Führungselements
ist ein Golfschläger mittels eines Befestigungselements befestigbar. Aus dem Dokument
DE 691 17 972 T2 ist ein Golfschlagtrainingsgerät mit einem Sattel zur Befestigung an den Hüften eines
Golfers, mit einer ersten Anordnung, welche den Sattel in lateralen Bewegungen während
des Golfschlags führt, und mit einer zweiten Anordnung, welche den Sattel operativ
an die erste Anordnung verbindet und welche eine Rotationsbewegung des Sattels um
eine erste Achse während des Rückschwungs eines Golfers fördert und eine Rotationsbewegung
des Sattels um eine zweite Achse während des Durchschwungs fördert, bekannt. Ein solches
Golfschlagtrainingsgerät unterstützt lediglich die richtige Körperhaltung während
des Golfschlages. Die richtige Führung des Golfschlägers während des Golfschlages
wird hierbei nicht unterstützt.
[0002] Aus dem Dokument
DE 691 15 913 T2 ist eine Golftrainingsvorrichtung bekannt, die seitliche Stützmittel, die bezogen
auf Basiselemente höhenverstellbar sind, eine Führungsspur in Form eines ebenen oder
gewickelten Streifens mit schleifenförmigen Konfiguration, die einen Golfschlägerschwingweg
darstellt und schwenkbar zwischen den seitlichen Stützmitteln zur schwenkbaren Einstellung
relativ dazu moniert ist, umfasst. Ein Schlitten ist gleitbar auf der Spur montiert.
Ferner weist die Golftrainingsvorrichtung Lagermittel zum Berühren gegenüberliegender
Oberflächen der Führungsspur und Mittel zum Befestigen des Golfschlägerschaftes auf.
Die schwenkbare Einstellbarkeit der Spur bezogen auf die seitlichen Stützmittel ist
unabhängig von der Höheneinstellbarkeit der seitlichen Stützmittel. Die Mittel zum
Befestigen des Golfschlägerschaftes umfassen Klemmmittel, wodurch der Schaft so befestigt
werden kann, dass er nicht axial beweglich ist, wobei die Klemmmittel von einem länglichen
Schaftverbindungselement getragen werden, das bezogen auf den Schlitten in eine Querrichtung
zur Spur axial einstellbar ist. Nachteilig an der Golftrainingsvorrichtung ist zum
einen, dass durch die starre Führungsspur die natürliche Bewegung eines Golfschwungs
nur in gewissen Bereichen möglich ist. So wird beispielsweise die Führung des Golfschlägers
hinter den Körper am Ende des Golfschwungs nicht ermöglicht. Zum anderen führt die
komplexe Bauweise der Vorrichtung zu einer komplizierten Handhabung und hohen Kosten.
[0003] Aus dem Dokument
US 2008/0070712 A1 ist eine weitere Golfschwungtrainingsvorrichtung bekannt, bei der der Golfschläger
beim Ausführen des Golfschwungs über starre Elemente geführt wird.
[0004] Aus den Dokumenten
US 2003/0153440 A1 und
US 2655378 A sind Golfschwungtrainingsvorrichtungen bekannt, bei denen der Golfschläger über Seile
geführt wird. Eine weitere Golfschwungtrainingsvorrichtung ist in dem Dokument
WO 2006/037455 A1 beschrieben.
[0005] Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung zum Lernen und Trainieren des Golfschwungs
anzugeben, die auf einfache Weise eine korrekte und natürliche Ausführung des Golfschwungs
unterstützt.
[0006] Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1
gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Patentansprüchen
angegeben.
[0007] Gemäß der Erfindung hat die Vorrichtung ein Gestell, das mindestens ein erstes Trägerelement
umfasst. Ferner umfasst die Vorrichtung mindestens ein erstes Führungselement zum
Führen eines Golfschlägers, das mittels eines ersten Verbindungselements mit dem ersten
Trägerelement verbunden ist. Des Weiteren hat die Vorrichtung mindestens ein zweites
und ein drittes Führungselement, wobei das zweite Führungselement mit dem ersten Führungselement
und mittels eines zweiten Verbindungselements mit dem Gestell verbunden ist und wobei
das dritte Führungselement mit dem ersten Führungselement und mittels eines dritten
Verbindungselements mit dem Gestell verbunden ist. An dem dem ersten Trägerelement
entgegengesetzten Ende des ersten Führungselements ist ein Golfschläger mittels eines
ersten Befestigungselements befestigbar. Das erste, zweite und dritte Führungselement
umfassen jeweils ein Band, ein Seil oder eine Schnur.
[0008] Durch das erste Führungselement wird der Golfschläger beim Ausführen eines Golfschwungs
durch einen Golfspieler auf der für einen Golfschwung korrekten Bewegungsbahn geführt.
Die korrekte Bewegung des ersten Führungselements wird durch das zweite und das dritte
Führungselement unterstützt. Der Golfspieler ist über keine Elemente mit der Vorrichtung
direkt verbunden. Der Golfschläger ist lediglich über das erste Befestigungselement
mit dem ersten Führungselement verbunden. Somit wird eine natürliche Ausführung des
Golfschwungs ermöglicht und der Golfschläger auf der korrekten Bewegungsbahn geführt.
[0009] Es ist vorteilhaft, wenn das Gestell ein zweites Trägerelement umfasst, an dessen
erstem Ende das zweite Führungselement mittels des zweiten Verbindungselements befestigt
ist und an dessen zweitem dem ersten Ende gegenüberliegenden Ende das dritte Führungselement
mittels des dritten Verbindungselements befestigt ist. Durch diese symmetrische Anordnung
des zweiten und des dritten Führungselements wird die korrekte, gleichmäßige Führung
des ersten Führungselements und somit des Golfschlägers unterstützt.
[0010] Gemäß der Erfindung ist ein viertes Führungselement vorgesehen ist, wobei das vierte
Führungselement mit dem ersten Führungselement verbunden ist und an dem dem ersten
Führungselement entgegengesetztem Ende des vierten Führungselements der Golfschläger
mittels eines zweiten Befestigungselements befestigbar ist. Hierdurch wird die Führung
des Golfschlägers bei Ausführen eines Golfschwungs unterstützt. Es ist besonders vorteilhaft,
wenn das zweite Befestigungselement zur Befestigung des Golfschlägers mit dem vierten
Führungselement derart ausgebildet ist, dass der Golfschläger unterhalb des Griffs
des Golfschlägers mit Hilfe des zweiten Befestigungselements an dem vierten Führungselement
befestigbar ist. Hierdurch wird insbesondere die korrekte Haltung der Arme und der
Hände bei Ausführen eines Golfschwungs unterstützt.
[0011] Des Weiteren ist es vorteilhaft, wenn ein fünftes Führungselement vorgesehen ist,
wobei das fünfte Führungselement mit dem ersten Führungselement verbunden ist und
mittels eines achten Verbindungselements mit dem Gestell verbunden ist. Es ist besonders
vorteilhaft, wenn das fünfte Führungselement unterhalb der Stelle, an der das zweite
und/oder dritte Führungselement mit dem ersten Führungselement verbunden ist, mit
dem ersten Führungselement verbunden ist. Das fünfte Führungselement ist vorzugsweise
mit Hilfe eines neunten Verbindungselements mit dem ersten Führungselement verbunden.
Durch das fünfte Führungselement wird eine Führung des Golfschlägers im letzten Drittel
des Aufschwungs beim Ausführen eines Golfschwungs erreicht, wodurch eine korrekte
Ausführung des Golfschlägers unterstützt wird.
[0012] Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung sind sowohl das vierte
als auch das fünfte Führungselement vorgesehen. Ferner ist es vorteilhaft, das zweite
Führungselement, das dritte Führungselement und das vierte Führungselement mittels
eines vierten Verbindungselements mit dem ersten Führungselement und miteinander zu
verbinden. Durch die Verbindung der vier Führungselemente in nur einem Punkt wird
eine gleichmäßige dynamische Bewegung des ersten Führungselements und somit des Golfschlägers
beim Ausführen eines Golfschwungs sichergestellt.
[0013] Alternativ kann das zweite Führungselement mittels eines fünften Verbindungselements,
das dritte Führungselement mittels eines sechsten Verbindungselements und das vierte
Führungselement mittels eines siebten Verbindungselemente derart mit dem ersten Führungselement
verbunden sein, dass das fünfte Verbindungselement, das sechste Verbindungselement
und das siebte Verbindungselement jeweils denselben Abstand zum ersten Befestigungselement
zur Befestigung des Golfschlägers haben.
[0014] Es ist vorteilhaft, wenn das erste, zweite, dritte, vierte und/oder fünfte Führungselement
Bänder sind. Besonders vorteilhaft ist, dass die jeweiligen Bänder elastische Bänder
sind. Die Bänder können beispielsweise aus Gummi sein. Hierdurch wird erreicht, dass
bei Fehlern in der Ausführung des Golfschwungs nicht schlagartig große Kräfte auf
den mit Hilfe des Befestigungselements mit dem ersten Führungselement verbundenen
Golfschläger und den den Golfschwung ausführenden Golfspieler einwirken. Hierdurch
werden Beschädigungen am Golfschläger und/oder der Vorrichtung vermieden. Ferner wird
Verletzungen des Golfspielers vorgebeugt.
[0015] Alternativ können das erste, zweite, dritte, vierte und/oder fünfte Führungselement
Seile oder Schnüre sein. Es ist vorteilhaft, dass die jeweiligen Seile bzw. Schnüre
elastische Seile bzw. Schnüre sind.
[0016] Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung umfassen das erste, zweite, dritte,
vierte und/oder fünfte Führungselement jeweils ein erstes Seil und ein zweites Seil.
Das zweite Seil hat eine größere Elastizität als das erste Seil. Das zweite Seil ist
über ein drittes Befestigungselement an einer ersten Stelle des ersten Seils und über
ein viertes Befestigungselement an einer zweiten Stelle des ersten Seils befestigt,
wobei in einem unbelasteten Zustand die Länge des ersten Seils zwischen der ersten
Stelle und der zweiten Stelle größer ist als die Länge des zweiten Seils zwischen
den Stelle des zweiten Seils, an denen die Befestigungselemente angeordnet sind. Im
unbelasteten Zustand wirken keine äußeren Lasten auf das erste Seil ein. Das zweite
Seil ist im unbelasteten Zustand vorzugsweise gespannt, wohingegen das erste Seil
zwischen der ersten Stelle und der zweiten Stelle eine Schlaufe bildet. Durch diese
Ausführungsform der Führungselemente wird zum einen erreicht, dass bei Fehlern in
der Ausführung des Golfschwungs nicht schlagartig große Kräfte auf den den Golfschwung
ausführenden Golfspieler einwirken. Zum anderen ist die elastische Verlängerung des
zweiten Seils und die hierdurch bewirkte Abflachung der Schlaufe des ersten Seils
ein Maß für die Energie bzw. Kraft, die der Golfspieler in den Golfschwung steckt.
Durch die elastische Verlängerung des zweiten Seils und die Abflachung der Schlaufe
des ersten Seils kann der Spieler die in den Golfschwung übertragene Energie bzw.
Kraft selbst für denjenigen Teil des Golfschwungs, der außerhalb seines Sichtfeldes
erfolgt, einfach abschätzen.
[0017] Es ist vorteilhaft, wenn das dritte Befestigungselement und/oder das vierte Befestigungselement
Klemmen sind. Hierdurch wird erreicht, dass das zweite Seil auf einfache Weise an
dem ersten Seil befestigbar und von dem ersten Seil loslösbar ist. Insbesondere wird
hierdurch eine Längeneinstellung des Führungselements erreicht.
[0018] Es ist vorteilhaft, wenn das Gestell eine Halterung umfasst. Ferner ist es vorteilhaft,
wenn das Gestell ein drittes Trägerelement umfasst und wenn das erste Trägerelement
mit Hilfe des dritten Trägerelements derart mit der Halterung verbunden ist, dass
zwischen dem Trägerelement und der Halterung ein spitzer Winkel ist. Auf diese Weise
wird eine stabile Befestigung des ersten Trägerelements an der Halterung erreicht
und die Lebensdauer der Vorrichtung erhöht. Des Weiteren ist es vorteilhaft, ein viertes
Trägerelement vorzusehen, wobei das fünfte Führungselement mit dem vierten Trägerelement
verbunden ist. Das vierte Trägerelement ist vorzugsweise vertikal angeordnet, wobei
ein erstes Ende des vierten Trägerelements das zweite Trägerelement an einer Stelle
kontaktiert, die der Stelle entgegengesetzt ist, an der sich das erste Trägerelement
auf dem zweiten Trägerelement abstützt. Hierdurch wird die Stabilität des Gestells
erhöht.
[0019] Vorzugsweise sind das erste Trägerelement und das zweite Trägerelement jeweils axial,
insbesondere vertikal, verschiebbar mit der Halterung verbunden sind. Hierdurch können
die Höhe des ersten und des zweiten Trägerelements auf einfache Weise verstellt werden.
[0020] Darüber hinaus ist es vorteilhaft, wenn das erste Führungselement mittels des ersten
Verbindungselements derart mit dem ersten Trägerelement verbunden ist, dass der Abstand
zwischen dem Ende des ersten Trägerelements, das mit dem ersten Führungselement verbunden
ist, und dem Befestigungselement zur Befestigung des Golfschlägers veränderbar ist.
Auf diese Weise ist eine Höhenverstellung möglich, so dass die Vorrichtung auf jeden
Golfspieler individuell eingestellt werden kann. Beispielsweise kann die Höhe in Abhängigkeit
von der Größe und/oder der Sportlichkeit des Golfspielers eingestellt werden.
[0021] Ferner ist es vorteilhaft, das zweite Führungselement und das dritte Führungselement
derart mit dem Gestell zu verbinden, dass die Verbindungsstelle des zweiten und des
dritten Führungselements, die mit dem Gestell verbunden ist, veränderbar ist. Darüber
hinaus ist es vorteilhaft, dass das zweite Führungselement, das dritte Führungselement,
das vierte Führungselement und das fünfte Führungselement derart mit dem ersten Führungselement
verbunden sind, dass die Verbindungsstelle zwischen dem ersten Führungselement und
dem zweiten Führungselement, die Verbindungsstelle zwischen dem ersten Führungselement
und dem dritten Führungselement, die Verbindungsstelle zwischen dem ersten Führungselement
und dem vierten Führungselement und die Verbindungsstelle zwischen dem ersten Führungselement
und dem vierten Führungselement sowohl auf dem ersten Führungselement als auch auf
dem zweiten bzw. dritten bzw. vierten bzw. fünften Führungselement in Längsrichtung
der Führungselemente veränderbar sind. Hierdurch wird zum einen erreicht, dass das
zweite und dritte Führungselement derart eingestellt werden können, dass sie unabhängig
von der Höheneinstellung des ersten Führungselementes horizontal verlaufen. Des Weiteren
ist es möglich, das zweite Führungselement und das dritte Führungselement derart einzustellen,
dass das erste Führungselement unabhängig von der Einstellung der Höhe des ersten
Führungselementes parallel zur Halterung und orthogonal zum zweiten Führungselement
und zum dritten Führungselement angeordnet ist. Hierdurch wird eine individuelle Einstellbarkeit
der Vorrichtung in Abhängigkeit von dem die Vorrichtung nutzenden Golfspieler ermöglicht
und trotzdem jederzeit eine Führung des Golfschlägers auf einer korrekten Bewegungsbahn
sichergestellt.
[0022] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung,
welche in Verbindung mit den beigefügten Figuren die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen
näher erläutert.
[0023] Es zeigen:
- Figur 1
- eine schematische perspektivische Darstellung einer Vorrichtung zum Lernen und Trainieren
des Golfschwungs und einen mit der Vorrichtung verbundenen Golfschläger,
- Figur 2
- eine schematische Darstellung einer ähnlichen Vorrichtung, die nicht durch den Ansprüchen
gedeckt ist,
- Figur 3
- eine schematische Darstellung einer Draufsicht auf die Vorrichtung nach Figur 1,
- Figur 4
- eine schematische Darstellung eines Gestells;,
- Figur 5
- eine schematische Darstellung eines Führungselements in einem unbelasteten Zustand;
und
- Figur 6
- eine schematische Darstellung des Führungselements nach Figur 5 in einem belasteten
Zustand.
[0024] In Figur 1 ist eine schematische perspektivische Darstellung einer Vorrichtung 10
zum Lernen und Trainieren des Golfschwungs und ein mit der Vorrichtung 10 verbundener
Golfschläger 12 gezeigt. Der Golfschläger 12 umfasst einen Griff 14, einen Schaft
16 und einen Schlägerkopf 18.
[0025] Die Vorrichtung 10 hat ein Gestell 20. Das Gestell 20 umfasst vier Trägerelemente
22, 24, 26, 84 und eine Halterung 28. Die Halterung 28 umfasst vier Bohrungen 30a
bis 30d, mit deren Hilfe die Halterung 28 und somit die Vorrichtung 10 an einem nicht
dargestellten Aufhängungselement zur Befestigung der Vorrichtung 10 mittels geeigneter
Verbindungselemente, vorzugsweise Schrauben, befestigt werden kann. Ein solches Aufhängungselement,
an dem die Vorrichtung 10 befestigt wird, kann beispielsweise eine Wand oder ein spezielles
Gerüst oder Gestell zur Befestigung der Vorrichtung 10 zum Lernen und Trainieren des
Golfschwungs sein.
[0026] Das zweite Trägerelement 24 ist mittels drei in Figur 1 nicht dargestellter Schrauben
fest mit der Halterung 28 verbunden. Das erste Trägerelement 22 stützt sich mit einem
ersten Ende des Trägerelements 22 auf dem zweiten Trägerelement 24 ab. Ferner ist
das erste Trägerelement 22 mit Hilfe des dritten Trägerelements 26 mit der Halterung
28 verbunden. Das dritte Trägerelement 26 ist mittels einer nicht dargestellten Schraube
fest mit der Halterung 28 verbunden. Das erste Trägerelement 22 ist mittels des dritten
Trägerelements 26 derart mit der Halterung 28 verbunden, dass zwischen dem ersten
Trägerelement 22 und der Halterung 28 ein spitzer Winkel ist. Das dritte Trägerelement
26 ist horizontal angeordnet. Das Trägerelement 22 ist somit mit Hilfe des zweiten
Trägerelements 24 und des dritten Trägerelements 26 und über den direkten Kontakt
des ersten Endes des Trägerelements 22 mit der Halterung 28 orts- und drehfest mit
der Halterung 28 verbunden. Das vierte Trägerelement 84 ist vertikal angeordnet, wobei
ein erstes Ende des vierten Trägerelements 84 das zweite Trägerelement 24 an einer
Stelle kontaktiert, die der Stelle entgegengesetzt ist, an der sich das erste Trägerelement
22 auf dem zweiten Trägerelement 24 abstützt. Das vierte Trägerelement 84 ist mit
Hilfe mindestens einer in Figur 1 nicht dargestellten Schraube fest mit der Halterung
28 verbunden.
[0027] Ferner umfasst die Vorrichtung 10 fünf Führungselemente 32, 34, 36, 54, 80. Die Führungselemente
32,34 und 36 umfassen jeweils mindestens ein Band, ein Seil oder ein Schnur.
[0028] Die Führungselemente 32, 34, 36, 54, 80 sind vorteilhafterweise elastische Bänder.
Insbesondere können die Bänder 32, 34, 36, 54, 80 aus Gummi gefertigt sein. Alternativ
können anstelle von Bändern 32, 34, 36, 54, 80 auch Seile und/oder Schnüre verwendet
werden. Auch hier ist es vorteilhaft, elastische Seile und/oder Schnüre zu verwenden.
Durch die Verwendung von elastischen Bändern 32, 34 ,36, 54, 80 wird erreicht, dass
bei Fehlern in der Ausführung des Golfschwungs nicht schlagartig große Kräfte auf
den mit Hilfe eines ersten Befestigungselements 46 mit dem ersten Führungselement
32 und mit Hilfe eines zweiten Befestigungselements 56 mit dem vierten Führungselement
54 verbundenen Golfschläger 12 und den den Golfschwung ausführenden Golfspieler einwirken.
Hierdurch werden Beschädigungen am Golfschläger 12 und/oder der Vorrichtung 10 vermieden.
Ferner wird Verletzungen des Golfspielers vorgebeugt. Ferner wird der Golfschläger
12 durch die federnde Wirkung der elastischen Bänder 32, 34, 36, 54 mit einer umso
größeren Kraft auf die optimale Bewegungsbahn gezwungen, je größer die Abweichung
der momentanen Position des Golfschlägers 12 von der optimalen Position des Golfschlägers
12 ist.
[0029] Das erste Führungselement 32 ist über ein erstes Verbindungselement 38 mit dem dem
ersten Ende des ersten Trägerelements 22 entgegengesetzten zweiten Ende des Trägerelements
22 verbunden. An dem dem ersten Trägerelement 22 gegenüberliegendem Ende des ersten
Führungselements 32 ist der Golfschläger 12 mittels eines geeigneten ersten Befestigungselements
46 befestigt. Das erste Befestigungselement 46 ist vorzugsweise derart ausgeführt,
dass das erste Führungselement 32 mittels des Befestigungselements 46 am Hosel des
Schlägerkopfes 18 des Golfschlägers 12, am Ferrule des Golfschlägers 12 oder am dem
Schlägerkopf 18 zugewandten Ende des Schaftes 16 des Golfschlägers 12 befestigbar
ist. Als Hosel wird dasjenige Stück des Schlägerkopfes 18 bezeichnet, in das der Schaft
16 eingesetzt wird. Bei dem Ferrule handelt es sich um eine kleine Plastikhülle, die
an der Stelle auf den Schaft 16 geschoben ist, wo dieser aus dem Schlägerkopf 18 austritt.
[0030] Alternativ kann der ersten Führungselement 32 direkt mit dem Golfschläger 12 ohne
ein Befestigungselement 46 verbunden sein. Insbesondere kann das erste Führungselement
32 an den Golfschläger 12 geknotet werden.
[0031] Ein erstes Ende des vierten Führungselements 54 ist über ein geeignetes zweites Befestigungselement
56 mit dem Golfschläger 12 verbunden. Das zweite Befestigungselement 56 ist vorzugsweise
derart ausgeführt, dass das vierte Führungselement 54 mittels des Befestigungselements
56 unterhalb des Griffs 14 des Golfschlägers 12 an dem Golfschläger 12 befestigbar
ist. Alternativ kann das vierte Führungselement 54 direkt mit dem Golfschläger 12
ohne ein Befestigungselement 56 verbunden sein. Insbesondere kann das vierte Führungselement
54 an den Golfschläger 12 geknotet werden.
[0032] Das zweite Führungselement 34 ist mit Hilfe eines zweiten Verbindungselements 40
mit dem zweiten Trägerelement 24 verbunden. Ebenso ist das dritte Führungselement
36 über ein drittes Verbindungselement 42 mit dem zweiten Trägerelement 24 verbunden.
Des Weiteren sind das zweite Führungselement 34, das dritte Führungselement 36 und
das vierte Führungselement 54 mit Hilfe eines vierten Verbindungselements 44 mit dem
ersten Führungselement 32 und miteinander verbunden. Das zweite Führungselement 34
und das dritte Führungselement 36 sind derart angeordnet, dass sie horizontal verlaufen
und zusammen mit dem zweiten Trägerelement 24 ein gleichschenkliges Dreieck bilden.
[0033] Das fünfte Führungselement 80 ist mit Hilfe eines achten Verbindungselements 82 mit
dem dem ersten Ende entgegengesetzten zweiten Ende des vierten Trägerelements 84 verbunden.
Das fünfte Führungselement 80 ist in der in Figur 1 gezeigten Stellung der Vorrichtung
10 zum Erlernen und Trainieren des Golfschwungs vorzugsweise, anders als in Figur
1 gezeigt, nicht gespannt, sondern hängt nach unten durch. Das fünfte Führungselement
80 ist über ein neuntes Verbindungselement 86 mit dem ersten Führungselement 32 verbunden.
Der Abstand des neunten Verbindungselements 86 zum ersten Befestigungselement 46 ist
geringer als der Abstand des vierten Verbindungselements 44 zum ersten Befestigungselement
46.
[0034] Die Verbindungselemente 38, 40, 42, 44, 82 können beispielsweise Gelenke sein.
[0035] Die Führungselemente 32, 34, 36, 54, 80 dienen dazu, den Golfschläger 12 bei Ausführung
eines Golfschwungs durch einen in Figur 1 nicht dargestellten Golfspieler auf der
korrekten Bewegungsbahn zu führen. Die korrekte Bewegungsbahn ist durch den Doppelpfeil
A angedeutet. Durch die Befestigung des Golfschlägers 12 an dem unteren Ende des ersten
Führungselementes 32 mittels des Befestigungselements 46 wird der Golfschläger 12
bei der Ausführung des Golfschwungs durch den Golfspieler auf die gewünschte kreisförmige
Bewegungsbahn gezwungen. Über das zweite Führungselement 34 und das dritte Führungselement
36 wird das erste Führungselement 32 im korrekten Abstand zur Halterung 28 gehalten.
Hierdurch wird die korrekte Führung des Golfschlägers 12 durch das erste Führungselement
32 unterstützt und die korrekte Ausführung des Golfschwungs durch den Golfspieler
sichergestellt. Durch das vierte Führungselement 54 wird insbesondere die korrekte
Haltung der Arme und der Hände beim Ausführen eines Golfschwungs unterstützt. Durch
das vierte Führungselement 54 wird der maximale Winkel zwischen dem Schaft 16 des
Golfschlägers 12 und dem ersten Führungselement 32 begrenzt. Durch das fünfte Führungselement
80 wird insbesondere eine Führung des Golfschlägers 12 im letzten Drittel des Aufschwungs
beim Ausführen eines Golfschwungs erreicht, wodurch eine korrekte Ausführung des Golfschlägers
12 unterstützt wird.
[0036] In Figur 2 ist eine schematische Darstellung einer ähnlichen Vorrichtung, die nicht
durch den Ansprüchen gedeckt ist, gezeigt. Elemente mit gleichem Aufbau oder gleicher
Funktion haben die gleichen Bezugszeichen. Das dritte Trägerelement 26 ist mit Hilfe
einer Schraube 48 fest mit der Halterung 28 verbunden.
[0037] Das erste Führungselement 32 weist an dem dem ersten Trägerelement 22 zugewandten
Ende mehrere Löcher auf. Eines dieser Löcher ist beispielhaft mit dem Bezugszeichen
50 gekennzeichnet. Mit Hilfe der Löcher 50 ist eine Höhenverstellung des ersten Führungselementes
32 möglich. Hierzu wird das erste Führungselement 32 mit Hilfe eines nicht dargestellten
Stiftes, der durch eines der Löcher 50 geführt wird, mit dem ersten Trägerelement
22 verbunden.
[0038] Ebenso umfassen das zweite Führungselement 34, das in Figur 2 durch das zweite Führungselement
34 verdeckte dritte Führungselement 36 und das fünften Führungselement 80 an beiden
Enden jeweils mehrere Löcher. Des Weiteren hat das erste Führungselement 32 an dem
Bereich, an dem es mit dem zweiten Führungselement 34 und dem dritten Führungselement
36 verbunden ist, und an dem Bereich, an dem es mit dem fünften Führungselement 80,
mehrere Löcher. Auf diese Weise wird erreicht, dass das zweite Führungselement 34
und das dritte Führungselement 36 unabhängig von der Einstellung der Höhe des ersten
Führungselementes 32 immer derart einstellbar sind, dass das zweite Führungselement
34 und das dritte Führungselement 36 horizontal verlaufen. Auch das vierte Führungselement
54 hat an dem Ende, an dem es mit dem ersten Führungselement 32 verbunden ist, mehrere
Löcher. Über die Höhenverstellbarkeit des ersten Führungselementes 32, die Längs-
und Höhenverstellbarkeit des zweiten Führungselementes 34, des dritten Führungselementes
36 und des fünften Führungselementes 80 und die Verstellbarkeit des vierten Führungselementes
54 wird erreicht, dass die Vorrichtung 10 individuell auf den Golfspieler, der an
der Vorrichtung 10 seinen Golfschwung trainiert bzw. erlernt, einstellbar ist. Die
Einstellung der Vorrichtung 10 kann insbesondere abhängig vom Alter, der Größe und/oder
der Sportlichkeit des Golfspielers erfolgen. Durch die Verstellbarkeit des vierten
Führungselementes 54 kann der Winkel zwischen dem Schaft 16 des Golfschlägers 12 und
dem ersten Führungselement 32 verstellt werden.
[0039] Die Verbindung des zweiten Führungselementes 34 mit dem zweiten Trägerelement 24,
des dritten Führungselementes 36 mit dem zweiten Trägerelement 24 und des fünften
Führungselementes 80 mit dem vierten Trägerelement 84 erfolgt ebenfalls mit Hilfe
von Stiften. Alternativ kann die Verbindung des zweiten Führungselementes 34 mit dem
zweiten Trägerelement 24, des dritten Führungselementes 36 mit dem zweiten Trägerelement
24 und des fünften Führungselementes 80 mit dem vierten Trägerelement 84 mittels beweglicher
Verbindungen erfolgen. Die Verbindung des ersten Führungselementes 32 mit dem zweiten
Führungselement 34, dem dritten Führungselement 36 und dem vierten Führungselement
54 bzw. die Verbindung aller Führungselemente 32, 34, 36, 54 erfolgt mit Hilfe eines
Stiftes und einem zum Stift komplementären Gegenelement. Ebenso erfolgt die Verbindung
des fünften Führungselementes 80 mit dem ersten Führungselement 32 mit Hilfe eines
Stiftes und einem zum Stift komplementären Gegenelement.
[0040] Alternativ können die Führungselemente 32, 34, 36, 54 durch Bohrungen einer mehrere
Bohrungen aufweisenden Kugel geführt sein und über Klemmschrauben an der Kugel befestigt
sein. Hierdurch wird eine einfach handhabbare Höhen- bzw. Längenverstellbarkeit der
Führungselemente 32, 34, 36, 54 erreicht.
[0041] Alternativ können die Verbindungselemente 38 bis 44, 82, 86 Gelenke sein.
[0042] In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung können die Verbindungselemente 38
bis 44, 82, 86 Druckknöpfe sein, mit deren Hilfe eine Höhen- und Längsverstellung
der Führungselemente 32, 34, 36, 54, 80 auf einfache Weise ermöglicht wird.
[0043] In Figur 3 ist eine schematische Darstellung einer Draufsicht auf die Vorrichtung
10 nach den Figuren 1 und 2 gezeigt. Das zweite Trägerelement 24 ist mit Hilfe von
drei Schrauben 52a bis 52c mit der Halterung 28 fest verbunden. Das vierte Trägerelement
84 ist mit Hilfe einer Schraube 88 mit der Halterung 28 fest verbunden.
[0044] In Figur 4 ist eine schematische, perspektivische Darstellung einer alternativen
Ausführungsform des Gestells gezeigt. Das Gestell 60 umfasst drei Trägerelemente 62,
64, 84 und eine Halterung 66. Die Halterung 66 umfasst vier Bohrungen, von denen in
Figur 4 nur drei Bohrungen 68a bis 68c sichtbar sind. Mit Hilfe der Bohrungen 68a
bis 68c kann die Halterung 66 an einem nicht dargestellten Aufhängungselement zur
Befestigung der Vorrichtung 10 mittels geeigneter Verbindungselemente, vorzugsweise
Schrauben, befestigt werden.
[0045] Das Trägerelement 62 und das zweite Trägerelement 64 sind jeweils fest mit einem
Schlitten 72, 74 verbunden. Die Halterung 66 weist eine nutförmige Vertiefung 70 auf,
deren Breite in etwa der Breite des Schlittens 72, 74 entspricht. Die Schlitten 72,
74 sind derart in der nutförmigen Vertiefung 70 gelagert, dass die Schlitten 72, 74
in Richtung des Doppelpfeils B verschiebbar sind. Somit sind auch das erste Trägerelement
62 und das zweite Trägerelement 74 in Richtung des Doppelpfeils B verschiebbar. Die
Schlitten 72, 74 können jeweils mit Hilfe jeweils mindestens eines Feststellelementes
76, 78 ortsfest mit der Halterung 66 verbunden werden. Bei den Feststellelementen
76, 78 handelt es sich vorzugsweise um Schrauben.
[0046] Vorteilhafterweise können die Schlitten 72, 74 mit Hilfe der Feststellelemente 76,
78 an jeder Position innerhalb der nutförmigen Vertiefung 70 befestigt werden, so
dass ein stufenloses Feststellen der Schlitten 72, 74 und somit der Trägerelemente
62, 64 möglich ist. Die nutförmige Vertiefung 70 ist vorteilhafter Weise vertikal
angeordnet, so dass durch ein Verschieben der Schlitten 72, 74 eine Höhenverstellung
des ersten Trägerelementes 62 bzw. des zweiten Trägerelementes 64 möglich ist. Durch
eine Höhenverstellung der Trägerelemente 62, 64 wird auch die Lage und Ausrichtung
der Führungselemente 32, 34, 36, 54 verändert. Durch diese zusätzliche Verstellmöglichkeit
des ersten Trägerelements 62 bzw. des zweiten Trägerelements 64 kann die Vorrichtung
10 noch genauer auf die individuellen Bedürfnisse desjenigen Golfspielers, der mit
Hilfe der Vorrichtung 10 seinen Golfschwung trainiert, eingestellt werden.
[0047] Das vierte Trägerelement 84 ist vorzugsweise vertikal und ortsfest angeordnet. Es
ist derart angeordnet, dass seine Längsachse und die Längsachse der Halterung 66 auf
einer Geraden liegen.
[0048] In Figur 5 ist eine schematische Darstellung eines Führungselements 90 in einem unbelasteten
Zustand dargestellt. Das Führungselement 90 umfasst ein erstes Seil 92 und ein zweites
Seil 94. Ein erstes Ende des zweiten Seils 94 ist über eine erste Klemme 96 an einer
erste Stelle des ersten Seils 92 befestigt und ein dem ersten Ende entgegengesetztes
zweites Ende des zweiten Seils 94 ist über eine zweite Klemme 98 an einer zweiten
Stelle des ersten Seils 92 befestigt. Die Seillänge des ersten Seils 92 zwischen der
ersten und der zweiten Stelle ist größer als die Länge des zweiten Seils 94, so dass
das erste Seil 92 zwischen der ersten und zweiten Stelle eine Schlaufe bildet.
[0049] Das zweite Seil 94 hat eine größere Elastizität als das erste Seil 92. Das zweite
Seil 94 ist insbesondere aus Gummi gefertigt, wohingegen das erste Seil 92 weitestgehend
dehnsteif ist. Alternativ können anstelle von Seilen 92, 94 auch Bänder und/oder Schnüre
verwendet werden. Bei dem in Figur 5 gezeigten unbelasteten Zustand wirken auf das
erste Seil 92 keine äußeren Lasten ein.
[0050] In Figur 6 ist eine schematische perspektivische Darstellung des Führungselements
90 nach Figur 5 in einem belasteten Zustand gezeigt. In dem belasteten Zustand ist
das erste Seil 92 in Längsrichtung mit einer Kraft belastet, die durch die Pfeile
C, D an den Enden des ersten Seiles 92 angedeutet ist.
[0051] Das Führungselement 90 nach den Figuren 5 und 6 kann anstelle eines der fünf Führungselemente
32, 34, 36, 54, 80 der Vorrichtung 10 zum Lernen und Trainieren des Golfschwungs nach
den Figuren 1 bis 3 verwendet werden. Ebenso können auch mehrere der Führungselemente
32, 34, 36, 54, 80 der Vorrichtung 10 oder alle Führungselemente 32, 34, 36, 54, 80
der Vorrichtung 10 durch Führungselemente 90 gemäß dem in den Figuren 5 und 6 gezeigten
Ausführungsbeispiel ersetzt werden. Beim Ausführen eines Golfschwungs wird das erste
Seil 92 des Führungselements 90 durch eine Zugkraft belastet. Die an den Enden des
ersten Seils 92 eingeleitete Zugkraft wird zwischen der ersten Stelle des ersten Seils
92 und der zweiten Stelle des ersten Seils 92 durch das zweite Seil 94 übertragen,
so dass auch das zweite Seil 94 mit der gleichen Zugkraft belastet wird wie das erste
Seil 92. Die zwischen der ersten und der zweiten Stelle ausgebildete Schlaufe des
ersten Seiles 92 ist trotz Belastung des ersten Seils 92 mit einer Zugkraft unbelastet.
[0052] Durch die Belastung des Führungselements 90 durch eine Zugkraft wird das elastische
zweite Seil 94 elastisch verformt, so dass die Länge des zweiten Seiles 94 im belasteten
Zustand nach Figur 6 größer ist als im unbelasteten Zustand nach Figur 5. Durch die
Verlängerung des zweiten Seiles 94 wird die zwischen der ersten und der zweiten Stelle
des ersten Seiles 92 ausgebildete Schlaufe des Seiles 92 abgeflacht. Die Verlängerung
des zweiten Seiles 94 bzw. die Abflachung der Schlaufe des ersten Seils 92 ist umso
größer, je größer die in das Führungselement 90 eingeleitete Zugkraft ist. Insbesondere
ist die Verlängerung des zweiten Seiles 94 proportional zur Zugkraft. Somit ist die
Verlängerung des zweiten Seils 94 und die Abflachung der Schlaufe des ersten Seiles
92 ein Maß für die beim Ausführen des Golfschwungs durch den Golfspieler auf das Führungselement
90 ausgeübte Kraft und somit auch ein Maß für die durch den Golfspieler in den Golfschwung
übertragene Energie. Auf diese Weise kann der mit Hilfe der Vorrichtung 10 trainierende
Golfspieler auf einfache Weise erkennen, welche Kraft bzw. welche Energie er in den
einzelnen Phasen seines Golfschwungs in diesen steckt. Insbesondere ist es dem Golfspieler
möglich, die in den Golfschwung übertragene Kraft bzw. Energie anhand der Verlängerung
des zweiten Seils 94 bzw. Abflachung der Schlaufe auch für den Teil des Golfschwungs
abschätzen zu können, bei dem der Golfschläger außerhalb seines Blickfeldes geführt
wird.
[0053] Ferner wird durch das Führungselement 90 erreicht, dass bei Fehlern in der Ausführung
des Golfschwungs nicht schlagartig große Kräfte auf den den Golfschwung ausführenden
Golfspieler einwirken. Hierdurch wird Verletzungen vorgebeugt.
[0054] Durch die Verwendung von Klemmen 96, 98 zur Befestigung des zweiten Seils 94 an dem
ersten Seil 92 wird erreicht, dass das zweite Seil 94 auf einfache Weise an dem ersten
Seil 92 befestigbar und auch auf einfache Weise wieder von dem ersten Seil 92 loslösbar
ist. Hierdurch kann das Führungselement 90 individuell an den mit Hilfe der Vorrichtung
10 trainierenden Golfspieler angepasst werden. Insbesondere wird hierdurch eine Längenverstellung
des Führungselements 90 erreicht. Je größer die Schlaufe des ersten Seils 92 ausgebildet
ist, umso geringer ist die Länge des Führungselements 90.
[0055] Alternativ können anstelle der Klemmen 96, 98 auch andere geeignete Befestigungselemente
zur Befestigung des zweiten Seiles 94 an dem ersten Seil 92 vorgesehen sein. Ebenso
kann ein Ende oder beide Enden des zweiten Seils 94 unlösbar mit dem ersten Seil 92
verbunden sein. Insbesondere können das erste Seil 92 und das zweite Seil 94 einteilig
ausgebildet sein.
Bezugszeichenliste
[0056]
- 10
- Vorrichtung
- 12
- Golfschläger
- 14
- Griff
- 16
- Schaft
- 18
- Schlägerkopf
- 20,60
- Gestell
- 22, 24, 26, 62, 64, 84
- Trägerelement
- 28, 66
- Halterung
- 30a, 30b, 30c, 30d
- Bohrung
- 32, 34, 36, 54, 80, 90
- Führungselement
- 38, 40, 42, 44, 82, 86
- Verbindungselement
- 46, 56
- Befestigungselement
- 48, 88
- Schraube
- 50
- Loch
- 52a, 52b, 52c
- Schraube
- 68a, 68b, 68c
- Bohrung
- 70
- Vertiefung
- 72,74
- Schlitten
- 76, 78
- Feststellelement
- 92, 94
- Seil
- 96, 98
- Klemme
1. Vorrichtung zum Lernen und Trainieren des Golfschwungs,
mit einem Gestell (20, 60), das mindestens ein erstes Trägerelement (22, 62) umfasst,
mit mindestens einem ersten Führungselement (32) zum Führen eines Golfschlägers (12)
beim Ausführen eines Golfschwungs auf der für einen Golfschwung korrekten Bewegungsbahn,
das mittels eines ersten Verbindungselements (38) mit dem ersten Trägerelement (22,
62) verbunden ist,
und mit mindestens einem zweiten Führungselement (34) zum Führen der Bewegung des
ersten Führungselements (32) und einem dritten Führungselement (36) zum Führen der
Bewegung des ersten Führungselements (32),
wobei das zweite Führungselement (34) mit dem ersten Führungselement (32) und mittels
eines zweiten Verbindungselements (40) mit dem Gestell (20, 60) verbunden ist,
wobei das dritte Führungselement (36) mit dem ersten Führungselement (32) und mittels
eines dritten Verbindungselements (42) mit dem Gestell (20, 60) verbunden ist,
wobei an dem dem ersten Trägerelement (22, 62) entgegensetztem Ende des ersten Führungselements
(32) ein Golfschläger (12) mittels eines ersten Befestigungselements (46) am Hosel
des Schlägerkopfes (18), am Ferrule des Golfschlägers (12) oder am dem Schlägerkopf
(18) zugewandten Ende des zugehörigen Schaftes (16) befestigbar ist, und
wobei ein viertes Führungselement (54) vorhanden ist, das mit dem ersten Führungselement
(32) verbunden ist und an dem dem ersten Führungselement (32) entgegengesetztem Ende
des vierten Führungselements (54) der Golfschläger (12) unterhalb seines Griffs (14)
mittels eines zweiten Befestigungselements (56) befestigbar ist,
wobei das erste, das zweite, das dritte und/ oder das vierte Führungselement (32,34,36,54)
ein Band, ein Seil oder ein Schnur ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestell (20, 60) ein zweites Trägerelement (24, 64) umfasst, an dessen erstem
Ende das zweite Führungselement (34) mittels des zweiten Verbindungselements (40)
befestigt ist und an dessen zweitem dem ersten Ende gegenüberliegenden Ende das dritte
Führungselement (36) mittels des dritten Verbindungselements (42) befestigt ist.
3. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein fünftes Führungselement (80) vorhanden ist, das mit dem ersten Führungselement
(32) verbunden ist und mittels eines achten Verbindungselements (82) mit dem Gestell
(20, 60) verbunden ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Führungselement (34), das dritte Führungselement (36) und das vierte Führungselement
(54) mittels eines vierten Verbindungselements (44) mit dem ersten Führungselement
(32) und miteinander verbunden sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Führungselement (34) mittels eines fünften Verbindungselements, das dritte
Führungselement (36) mittels eines sechsten Verbindungselements und das vierte Führungselement
(54) mittels eines siebten Verbindungselements derart mit dem ersten Führungselement
(32) verbunden sind, dass das fünfte Verbindungselement, das sechste Verbindungselement
und das siebte Verbindungselement jeweils denselben Abstand zum ersten Befestigungselement
(46) zur Befestigung des Golfschlägers (12) haben.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das erste, zweite, dritte, vierte und/oder fünfte Führungselement (32, 34 ,36, 54,
80, 90) jeweils ein erstes Seil (92) und ein zweites Seil (94) umfassen, dass das
zweite Seil (94) eine größere Elastizität als das erste Seil (92) hat, dass das zweite
Seil (94) über ein drittes Befestigungselement (96) an einer ersten Stelle des ersten
Seils (92) und über ein viertes Befestigungselement (98) an einer zweiten Stelle des
ersten Seils (92) befestigt ist, und dass in einem unbelasteten Zustand die Länge
des ersten Seils (92) zwischen der ersten Stelle und der zweiten Stelle größer ist
als die Länge des zweiten Seils (94) zwischen den Stelle des zweiten Seils (94), an
denen die Befestigungselemente (96, 98) angeordnet sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das dritte Befestigungselement (96) und/oder das vierte Befestigungselement (98)
Klemmen sind
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestell (20, 60) eine Halterung (28, 66) und ein viertes Trägerelement (84) umfasst,
wobei ein fünfte Verbindungselement (80) mit dem vierten Trägerelement (84) verbunden
ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestell (20) ein drittes Trägerelement (26) umfasst und , dass das erste Trägerelement
(22) mit Hilfe des dritten Trägerelements (26) derart mit der Halterung (28) verbunden
ist, dass zwischen dem ersten Trägerelement (22) und der Halterung (28) ein spitzer
Winkel ist,
10. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Trägerelement (62) und das zweite Trägerelement (64) jeweils axial verschiebbar
mit der Halterung (66) verbunden sind.
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Führungselement (32) mittels des ersten Verbindungselements (38) derart
mit der ersten Trägerelement (22, 62) verbunden ist, dass der Abstand zwischen dem
Ende des ersten Trägerelements (22, 62), das mit dem ersten Führungselement (32) verbunden
ist, und dem Befestigungselement (46) zur Befestigung des Golfschlägers (12) veränderbar
ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Führungselement (34), das dritte Führungselement (36) und das fünfte Führungselement
(80) derart mit dem Gestell (20, 60) verbunden sind, dass die Verbindungsstelle des
zweiten, dritten bzw. vierten Führungselements (34, 36, 80), die mit dem Gestell (20,
60) verbunden ist, veränderbar ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Führungselement (34), das dritte Führungselement (36), das vierte Führungselement
(54) und das fünfte Führungselement (80) derart mit dem ersten Führungselement (32)
verbunden sind, dass die Verbindungsstelle zwischen dem ersten Führungselement (32)
und dem zweiten Führungselement (34), die Verbindungsstelle zwischen dem ersten Führungselement
(32) und dem dritten Führungselement (36), die Verbindungsstelle zwischen dem ersten
Führungselement (32) und dem vierten Führungselement (54) und die Verbindungsstelle
zwischen dem ersten Führungselement (32) und dem fünften Führungselement (80) sowohl
auf dem ersten Führungselement (32) als auch auf dem zweiten bzw. dritten bzw. vierten
bzw. fünften Führungselement (34, 36, 54, 80) in Längsrichtung der Führungselemente
(32, 34 ,36, 54, 80) veränderbar sind.
1. A device for learning and training the golf swing, comprising
a frame (20, 60) which comprises at least a first carrier element (22, 62),
at least one first guiding element (32) for guiding a golf club (12) on the track
of motion that is correct for a golf swing when performing a golf swing, which first
guiding element is connected to the first carrier element (22, 62) by means of a first
connecting element (38),
and at least one second guiding element (34) for guiding the movement of the first
guiding element (32) and a third guiding element (36) for guiding the movement of
the first guiding element (32),
wherein the second guiding element (34) is connected to the first guiding element
(32) and by means of a second connecting element (40) to the frame (20, 60),
wherein the third guiding element (36) is connected to the first guiding element (32)
and by means of a third connecting element (42) to the frame (20, 60),
wherein at the end of the first guiding element (32) opposite to the first carrier
element (22, 62) a golf club (12) is fixable by means of a first fixing element (46)
at the hosel of the club head (18), at the ferrule of the golf club (12) or at the
end of the associated shaft (16) facing the club head (18), and
wherein a fourth guiding element (54) is provided, which is connected to the first
guiding element (32), and at the end of the fourth guiding element (54) opposite to
the first guiding element (32) the golf club (12) is fixable below its grip (14) by
means of a second fixing element (56),
wherein the first, the second, the third and/or the fourth guiding element (32, 34,
36, 54) is a ribbon, a rope or a cord.
2. The device according to claim 1, characterized in that the frame (20, 60) comprises a second carrier element (24, 64), at the first end
of which the second guiding element (34) is fixed by means of the second connecting
element (40) and at the second end of which opposite to the first end the third guiding
element (36) is fixed by means of the third connecting element (42).
3. The device according to one of the preceding claims, characterized in that a fifth guiding element (80) is provided that is connected to the first guiding element
(32) and is connected to the frame (20, 60) by means of an eighth connecting element
(82).
4. The device according to claim 3, characterized in that the second guiding element (34), the third guiding element (36) and the fourth guiding
element (54) are connected by means of a fourth connecting element (44) to the first
guiding element (32) and to each other.
5. The device according to claim 3, characterized in that the second guiding element (34) is connected by means of a fifth connecting element
to the first guiding element (32), the third guiding element (36) is connected by
means of a sixth connecting element to the first guiding element (32) and the fourth
guiding element (54) is connected by means of a seventh connecting element to the
first guiding element (32) such that the fifth connecting element, the sixth connecting
element and the seventh connecting element each have the same distance to the first
fixing element (46) for fixing the golf club (12).
6. The device according to one of the claims 3 to 5, characterized in that the first, second, third, fourth and/or fifth guiding element (32, 34, 36, 54, 80,
90) each comprise a first rope (92) and a second rope (94), that the second rope (94)
has a higher elasticity than the first rope (92), that the second rope (94) is fixed
via a third fixing element (96) to a first position of the first rope (92) and via
a fourth fixing element (98) to a second position of the first rope (92), and that
in an unloaded state the length of the first rope (92) between the first position
and the second position is greater than the length of the second rope (94) between
the positions of the second rope (94) at which the fixing elements (96, 98) are arranged.
7. The device according to claim 6, characterized in that the third fixing element (96) and/or the fourth fixing element (98) are clamps.
8. The device according to one of the preceding claims, characterized in that the frame (20, 60) comprises a holder (28, 66) and a fourth carrier element (84),
wherein a fifth connecting element (80) is connected to the fourth carrier element
(84).
9. The device according to claim 8, characterized in that the frame (20) comprises a third carrier element (26) and that the first carrier
element (22) is connected to the holder (28) by means of the third carrier element
(26) such that there is an acute angle between the first carrier element (22) and
the holder (28).
10. The device according to claim 8, characterized in that the first carrier element (62) and the second carrier element (64) are each connected
to the holder (66) in an axially displaceable manner.
11. The device according to one of the preceding claims, characterized in that the first guiding element (32) is connected by means of the first connecting element
(38) to the first carrier element (22, 62) such that the distance between the end
of the first carrier element (22, 62) that is connected to the first guiding element
(32) and the fixing element (46) for fixing the golf club (12) is variable.
12. The device according to one of the claims 3 to 11, characterized in that the second guiding element (34), the third guiding element (36) and the fifth guiding
element (80) are connected to the frame (20, 60) such that the joint of the second,
third and fourth guiding element (34, 36, 80) respectively that is connected to the
frame (20, 60) is variable.
13. The device according to one of the claims 3 to 12, characterized in that the second guiding element (34), the third guiding element (36), the fourth guiding
element (54) and the fifth guiding element (80) are connected to the first guiding
element (32) such that the joint between the first guiding element (32) and the second
guiding element (34), the joint between the first guiding element (32) and the third
guiding element (36), the joint between the first guiding element (32) and the fourth
guiding element (54) and the joint between the first guiding element (32) and the
fifth guiding element (80) are variable in longitudinal direction of the guiding elements
(32, 34, 36, 54, 80) both on the first guiding element (32) and on the second and
third and fourth and fifth guiding element (34, 36, 54, 80), respectively.
1. Dispositif d'apprentissage et d'entraînement au swing de golf,
comprenant un bâti (20, 60) qui comprend au moins un premier élément porteur (22,
62),
comprenant au moins un premier élément de guidage (32) destiné à guider un club de
golf (12) lors de l'exécution d'un swing de golf sur la trajectoire de mouvement correcte
pour un swing de golf, lequel est relié au premier élément porteur (22, 62) par l'intermédiaire
d'un premier élément de liaison (38),
et comprenant au moins un deuxième élément de guidage (34) destiné à guider le mouvement
du premier élément de guidage (32) et un troisième élément de guidage (36) destiné
à guider le mouvement du premier élément de guidage (32),
le deuxième élément de guidage (34) étant relié au premier élément de guidage (32)
et relié au bâti (20, 60) par l'intermédiaire d'un deuxième élément de liaison (40),
le troisième élément de guidage (36) étant relié au premier élément de guidage (32)
et relié au bâti (20, 60) par l'intermédiaire d'un troisième élément de liaison (42),
un club de golf (12) pouvant être fixé à l'extrémité du premier élément de guidage
(32) qui est à l'opposé du premier élément porteur (22, 62) par l'intermédiaire d'un
premier élément de fixation (46) au col de la tête de club (18), à la ferrule du club
de golf (12) ou à l'extrémité du bâton (16) associé faisant face à la tête de club
(18), et
un quatrième élément de guidage (54) étant présent, lequel est relié au premier élément
de guidage (32) et auquel le club de golf (12) peut être fixé au-dessous de son manche
(14) par l'intermédiaire d'un deuxième élément de fixation (56), à l'extrémité du
quatrième élément de guidage (54) qui se trouve à l'opposé du premier élément de guidage
(32),
le premier, le deuxième, le troisième et/ou le quatrième élément de guidage (32, 34,
36, 54) étant une bande, une corde ou une cordelette.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le bâti (20, 60) comprend un deuxième élément porteur (24, 64) à la première extrémité
duquel est fixé le deuxième élément de guidage (34) par l'intermédiaire du deuxième
élément de liaison (40) et à la deuxième extrémité duquel, à l'opposé de la première
extrémité, est fixé le troisième élément de guidage (36) par l'intermédiaire du troisième
élément de liaison (42).
3. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il existe un cinquième élément de guidage (80), lequel est relié au premier élément
de guidage (32) et relié au bâti (20, 60) par l'intermédiaire d'un huitième élément
de liaison (82).
4. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce que le deuxième élément de guidage (34), le troisième élément de guidage (36) et le quatrième
élément de guidage (54) sont reliés au premier élément de guidage (32) et entre eux
par l'intermédiaire d'un quatrième élément de liaison (44).
5. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce que le deuxième élément de guidage (34) est relié au premier élément de guidage (32)
par l'intermédiaire d'un cinquième élément de liaison, le troisième élément de guidage
(36) par l'intermédiaire d'un sixième élément de liaison et le quatrième élément de
guidage (54) par l'intermédiaire d'un septième élément de liaison de telle sorte que
le cinquième élément de liaison, le sixième élément de liaison et le septième élément
de liaison possèdent respectivement le même écart par rapport au premier élément de
fixation (46) en vue de la fixation du club de golf (12).
6. Dispositif selon l'une des revendications 3 à 5, caractérisé en ce que le premier, le deuxième, le troisième, le quatrième et/ou le cinquième élément de
guidage (32, 34, 36, 54, 80, 90) comprennent respectivement une première corde (92)
et une deuxième corde (94), en ce que la deuxième corde (94) est fixée par l'intermédiaire d'un troisième élément de fixation
(96) à un premier endroit de la première corde (92) et par l'intermédiaire d'un quatrième
élément de fixation (98) à un deuxième endroit de la première corde (92), et en ce que dans un état non chargé, la longueur de la première corde (92) entre le premier endroit
et le deuxième endroit est supérieure à la longueur de la deuxième corde (94) entre
l'endroit de la deuxième corde (94) auquel sont disposés les éléments de fixation
(96, 98).
7. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce que le troisième élément de fixation (96) et/ou le quatrième élément de fixation (98)
sont des pinces.
8. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le bâti (20, 60) comprend un support (28, 66) et un quatrième élément porteur (84),
un cinquième élément de liaison (80) étant relié au quatrième élément porteur (84).
9. Dispositif selon la revendication 8, caractérisé en ce que le bâti (20) comprend un troisième élément porteur (26), en ce que le premier élément porteur (22) est relié au support (28) à l'aide du troisième élément
porteur (26) de telle sorte qu'il existe un angle aigu entre le premier élément porteur
(22) et le support (28).
10. Dispositif selon la revendication 8, caractérisé en ce que le premier élément porteur (62) et le deuxième élément porteur (64) sont respectivement
reliés au support (66) de manière à pouvoir coulisser dans le sens axial.
11. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le premier élément de guidage (32) est relié au premier élément porteur (22, 62)
par l'intermédiaire du premier élément de liaison (38) de telle sorte que l'écart
entre l'extrémité du premier élément porteur (22, 62), laquelle est reliée au premier
élément de guidage (32), et l'élément de fixation (46) destiné à la fixation du club
de golf (12) est modifiable.
12. Dispositif selon l'une des revendications 3 à 11, caractérisé en ce que le deuxième élément de guidage (34), le troisième élément de guidage (36) et le cinquième
élément de guidage (80) sont reliés au bâti (20, 60) de telle sorte que le point de
liaison du deuxième, du troisième ou du quatrième élément de guidage (34, 36, 80)
qui est relié au bâti (20, 60) est modifiable.
13. Dispositif selon l'une des revendications 3 à 12, caractérisé en ce que le deuxième élément de guidage (34), le troisième élément de guidage (36), le quatrième
élément de guidage (54) et le cinquième élément de guidage (80) sont reliés au premier
élément de guidage (32) de telle sorte que le point de liaison entre le premier élément
de guidage (32) et le deuxième élément de guidage (34), le point de liaison entre
le premier élément de guidage (32) et le troisième élément de guidage (36), le point
de liaison entre le premier élément de guidage (32) et le quatrième élément de guidage
(54) et le point de liaison entre le premier élément de guidage (32) et le cinquième
élément de guidage (80) sont modifiables aussi bien sur le premier élément de guidage
(32) que sur le deuxième ou le troisième ou le quatrième ou le cinquième élément de
guidage (34, 36, 54, 80) dans le sens longitudinal des éléments de guidage (32, 34,
36, 54, 80).