[0001] Die Erfindung betrifft eine Gargerätetür nach Anspruch 1.
[0002] Es ist bereits eine Gargerätetüreinheit für eine Gargerätetür zur Montage in einen
Türboden mit wenigstens einer Innenscheibenhalteeinheit für eine Innenscheibe und
mit wenigstens einer Zwischenscheibenhalteeinheit für wenigstens eine Zwischenscheibe
bekannt. Dabei sind die Innenscheibenhalteeinheit und die Zwischenscheibenhalteeinheit
von getrennten Bauteilen gebildet, die zur getrennten Montage in den Türboden vorgesehen
sind.
[0003] Die Druckschrift
EP 1 081 437 A2 offenbart eine Tür für ein Gerät, wobei die Tür umfasst a) eine Außenscheibe, b)
wenigstens zwei mit der Außenscheibe verbundene Trägerelemente, wobei, c) mit zwei
der Trägerelemente jeweils ein aus einem zusammenhängenden Formteil gebildetes Halteelement
mit einer Anzahl m von wenigstens zwei voneinander getrennten Auflageflächen zum Auflegen
jeweils einer Türscheibe verbunden ist, d) wenigstens eine der m Auflageflächen jedes
Halteelements zwischen den beiden einander zugewandten Innenseiten der Trägerelemente
angeordnet ist und e) wenigstens eine der m Auflageflächen jedes Halteelements an
den von der Außenscheibe abgewandten Vorderseiten der Trägerelemente angeordnet ist.
[0004] Die Druckschrift
DE 10 2004 002 470 A1 offenbart eine Vorrichtung mit einem Bauteil, das für eine Gargerätetür vorgesehen
ist.
[0005] Die Druckschrift
EP 1 555 486 A2 offenbart eine Tür zum Verschließen der Beschickungsöffnung eines Garraums eines
Garofens umfassend eine Außenscheibe, wenigstens zwei voneinander beabstandete Trägerelemente,
die mit der Außenscheibe verbunden sind, und eine an den Trägerelementen gehaltene
Innenscheibe, wobei Außenscheibe, Innenscheibe und Trägerelemente einen Türinnenraum
begrenzen und wobei der Türinnenraum an zwei gegenüberliegenden Randbereichen (oben
und unten) in Öffnungen zwischen den Trägerelementen und Außenscheibe und Innenscheibe
mündet, wobei zumindest eine der Öffnungen des Türinnenraums durch ein zugehöriges
Abdichtelement im Wesentlichen abgedichtet ist, das an den Trägerelementen lösbar
befestigt ist und an der Außenscheibe, der Innenscheibe sowie jedem Trägerelement
dichtend anliegt.
[0006] Die Druckschrift
US 3418779 A offenbart eine Fenstereinheit.
[0007] Die Druckschrift
EP 1 450 104 A2 offenbart einen Garofen mit einer beheizbaren Garofenmuffel, die durch eine Beschickungsöffnung
hindurch vom Außenraum her mit Gargut beschickbar ist, einer Garofentür, die dem Verschließen
der Beschickungsöffnung der Garofenmuffel gegenüber dem Außenraum dient und eine der
Garofenmuffel zugewandte Innenscheibe, eine dem Außenraum zugewandte Außenscheibe
und eine oder mehrere zwischen Innenscheibe und Außenscheibe angeordnete Zwischenscheiben
aufweist, wobei sich zwischen der Außenscheibe und der benachbarten Zwischenscheibe
ein äußerer Zwischenraum und zwischen der Innenscheibe und der benachbarten Zwischenscheibe
innere Zwischenräume bilden, und einer Kühleinrichtung, mit der Kühlluft durch den
äußeren Zwischenraum hindurchleitbar und Isolierluft in dem oder den inneren Zwischenräumen
festhaltbar ist.
[0008] Die Druckschrift
DE 101 43 923 A1 offenbart, dass Gargerätetüren mit einer Außenscheibe sowie einer zwischen der Außenscheibe
und der Innenscheibe angeordneten Zwischenscheibe bekannt sind. Die Position der Zwischenscheibe
ist zwischen der Außenscheibe und der Innenscheibe mit zumindest einem Abstandhalter
festgelegt, der mit der Innenscheibe unlösbar verbunden ist und durch den die Zwischenscheibe
lösbar zwischen der Außenscheibe und der Innenscheibe angeordnet ist. Der Abstandhalter
ist durch zumindest zwei Rastelemente gebildet, an denen die Zwischenscheibe lösbar
befestigt ist.
[0009] Die Druckschrift
US 3 760 792 A offenbart eine Durchströmungsblende für ein Ofentürfenster.
[0011] Die Aufgabe der Erfindung besteht insbesondere darin, eine gattungsgemäße Vorrichtung
mit verbesserten Eigenschaften hinsichtlich eines Montageaufwands bereitzustellen.
Die
[0012] Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst, während
vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung den Unteransprüchen
entnommen werden können.
[0013] Die Erfindung geht aus von einer Gargerätetür mit einer Gargerätetüreinheit, die
zur Montage in einen Türboden der Gargerätetür vorgesehen ist, mit wenigstens einer
Innenscheibenhalteeinheit für eine Innenscheibe und mit wenigstens einer Zwischenscheibenhalteeinheit
für wenigstens eine Zwischenscheibe.
[0014] Es wird vorgeschlagen, dass die Innenscheibenhalteeinheit und die Zwischenscheibenhalteeinheit
zumindest eine Montageeinheit zur gemeinsamen Montage in den Türboden bilden. Dabei
soll unter einem "Türboden" insbesondere eine Einheit verstanden werden, die sich
rahmenartig über mehrere Stirnseiten der Gargerätetür erstreckt, und zwar vorzugsweise
über vier Stirnseiten, die insbesondere eine Innenbodenfläche aufweist, an der die
Innenscheibe in eine von einer Frontscheibe abgewandte Richtung abgestützt ist, die
eine Innenfrontfläche der Gargerätetür bildet, die sich insbesondere rahmenartig über
vier Seiten der Gargerätetür erstreckt, und/oder die insbesondere zur Aufnahme von
Zwischenscheiben vorgesehen ist. Insbesondere sind Gewichtskräfte der Zwischenscheiben
über den Türboden abgestützt, und zwar vorzugsweise sind die Gewichtskräfte über den
Türboden auf eine Scharniereinheit und von der Scharniereinheit an ein Gehäuse eines
Gargeräts abgestützt. Unter einer Innenscheibenhalteeinheit soll insbesondere eine
Einheit verstanden werden, über die in wenigstens einem Betriebszustand eine Befestigungskraft
zur Befestigung der wenigstens einen Innenscheibe und/oder eine Gewichtskraft der
wenigstens einen Innenscheibe abgestützt ist und insbesondere über die eine Gewichtskraft
der wenigstens einen Innenscheibe an eine andere Einheit, wie vorzugsweise an den
Türboden, übertragen wird. Unter einer Zwischenscheibenhalteeinheit soll insbesondere
eine Einheit verstanden werden, über die in wenigstens einem Betriebszustand eine
Befestigungskraft zur Befestigung der wenigstens einen Zwischenscheibe und/oder eine
Gewichtskraft der wenigstens einen Zwischenscheibe abgestützt ist und insbesondere
über die eine Gewichtskraft der wenigstens einen Zwischenscheibe an eine andere Einheit,
wie vorzugsweise an den Türboden, übertragen wird. Unter "vorgesehen" soll insbesondere
speziell ausgestattet und/oder ausgelegt verstanden werden. Ferner soll unter einer
"Montageeinheit" insbesondere eine Einheit verstanden werden, die unabhängig von ihrer
Ausrichtung zusammenhält und dazu vorgesehen ist, als eine gemeinsame Baueinheit montiert
zu werden. Durch eine entsprechende Ausgestaltung der Erfindung kann eine einfache
und komfortable Montage erreicht werden.
[0015] Weist die Gargerätetürvorrichtung zumindest zwei verschiedene Innenscheibenhalteeinheiten
und/oder Zwischenscheibenhalteeinheiten auf, können für verschiedene Gargerätetüren
flexibel verschiedene Montageeinheiten erreicht werden, wobei dennoch eine große Anzahl
gleicher Bauteile erzielbar ist. Dabei können verschiedene Innenscheibenhalteeinheiten
alternativ oder gemeinsam mit einer Zwischenscheibenhalteeinheit und/oder besonders
vorteilhaft können verschiedene Zwischenscheibenhalteeinheiten alternativ oder gemeinsam
mit einer Innenscheibenhalteeinheit kombiniert werden.
[0016] Sind die Innenscheibenhalteeinheit und die Zwischenscheibenhalteeinheit einstückig
ausgebildet, kann der Montageaufwand weiter reduziert werden. Dabei soll unter "einstückig"
insbesondere verstanden werden, dass die beiden Einheiten über einen Stoffschluss
verbunden sind und insbesondere aus einem Guss hergestellt sind.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass die Innenscheibenhalteeinheit
und/oder die Zwischenscheibenhalteeinheit zumindest ein leistenförmiges Halteelement
zur Aufnahme der Scheibe aufweist. Dabei soll unter "leistenförmig" insbesondere verstanden
werden, dass das Halteelement eine mindestens doppelt so lange Längserstreckung wie
Höhe aufweist. Vorzugsweise erstreckt sich das leistenförmige Halteelement über zumindest
einen Großteil einer Längsseite einer Scheibe. Durch eine entsprechende Ausgestaltung
kann insbesondere mit wenigen Halteelementen und damit mit geringem Montageaufwand
ein vorteilhafter Halt erreicht werden.
[0017] Ferner wird vorgeschlagen, dass die Innenscheibenhalteeinheit und/oder die Zwischenscheibenhalteeinheit
zumindest ein elastisches Klemmelement zum Klemmen der Scheibe aufweist. Dabei soll
unter einem "elastischen Klemmelement" insbesondere ein von einer Schraube verschiedenes
Element verstanden werden, das dazu vorgesehen ist, bei einer Montage, insbesondere
durch ein Einführen einer Scheibe, elastisch verformt zu werden, vorzugsweise wenigstens
um einen zehntel Millimeter, um dann nach der Montage mit einer elastischen Spannkraft
auf die Scheibe zu wirken. Durch eine entsprechende Ausgestaltung kann die Montage
weiter vereinfacht werden.
[0018] Dadurch, dass die Montageeinheit zumindest ein Halteelement für ein Scharnierelement
aufweist, können zusätzliche Bauteile, Bauraum und Montageaufwand eingespart werden.
Dabei sollen unter einem "Halteelement" sämtliche, dem Fachmann als sinnvoll erscheinenden
Elemente verstanden werden, die insbesondere eine Anlagefläche zur Abstützung einer
Kraft bilden, die von dem Scharnierelement auf die Montageeinheit und/oder von der
Montageeinheit auf das Scharnierelement übertragen wird.
[0019] In einer weiteren Ausgestaltung wird vorgeschlagen, dass die Montageeinheit wenigstens
ein Anschlagelement für ein Scharnierelement aufweist. Dabei soll unter einem "Anschlagelement"
insbesondere ein Element verstanden werden, das zumindest bei der Montage des Scharnierelements
kontaktiert wird. Durch eine entsprechende Ausgestaltung kann bei der Montage einfach
eine korrekte Ausrichtung, insbesondere des Scharnierelements, relativ zur Montageeinheit,
erreicht werden.
[0020] Ferner wird vorgeschlagen, dass die Montageeinheit zu einer Querachse symmetrisch
ausgebildet ist, wodurch vorteilhaft einfach erreicht werden kann, dass die Montageeinheit
für zwei gegenüberliegende Seiten eingesetzt werden kann.
[0021] Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung
sind Ausführungsbeispiele der Erfindung.
[0022] Es zeigen:
- Fig. 1
- Einzelteile einer erfindungsgemäßen Gargerätetür mit einer Gargerätetüreinheit,
- Fig. 2
- die Einzelteile der Gargerätetür und eine an den Einzelteilen montierte Scharniereinheit,
- Fig. 3
- einen Schnitt entlang der Linie III-III in Figur 1,
- Fig. 4
- einen Schnitt durch Einzelteile einer alternativen Gargerätetüreinheit und
- Fig. 5
- eine Ansicht auf eine Innenseite der Gargerätetür aus Figur 1 in nahezu vollständig
montiertem Zustand.
[0023] Figur 1 zeigt Einzelteile einer erfindungsgemäßen Gargerätetür 10a mit einem Türboden
12a und zwei Gargerätetüreinheiten, wobei nur eine im Detail näher dargestellt ist
(Figuren 1 und 5). Die Gargerätetüreinheit ist in einem Seitenbereich des Türbodens
12a montiert und erstreckt sich von einer Unterseite der Gargerätetür 10a hin zu einer
Oberseite der Gargerätetür 10a. Die Gargerätetüreinheit weist eine Innenscheibenhalteeinheit
14a für eine Innenscheibe 16a und eine Zwischenscheibenhalteeinheit 18a für eine Zwischenscheibe
22a auf. Die Innenscheibenhalteeinheit 14a und die Zwischenscheibenhalteeinheit 18a
bilden eine Montageeinheit zur gemeinsamen Montage in den Türboden 12a. Die Montageeinheit
bzw. die Innenscheibenhalteeinheit 14a und die Zwischenscheibenhalteeinheit 18a werden
von einem einstückigen Blechteil gebildet, das bei der Montage in den Türboden 12a
eingelegt und anschließend befestigt wird. Die Montageeinheit ist ein Biegestanzteil,
das in einem Biegestanzverfahren hergestellt ist. Mittels eines Blechteils kann eine
besonders kostengünstige Konstruktion erreicht werden, grundsätzlich sind jedoch auch
andere Materialien denkbar, wie insbesondere wärmebeständige Kunststoffe.
[0024] Die Montageeinheit weist eine Grundplatte 46a auf, die eine Abstützfläche 48a zur
Abstützung auf einer Innenbodenfläche 50 des Türbodens 12a aufweist (Figuren 1 bis
3). Die Innenscheibenhalteeinheit 14a und die Zwischenscheibenhalteeinheit 18a weisen
an einer den Scheiben 16a, 22a zugewandten Innenseite der Grundplatte 46a an dieselbe
angeformte leistenförmige Halteelemente 24a, 26a zur Aufnahme der Scheiben 16a, 22a
auf. Die Halteelemente 24a, 26a erstrecken sich über eine gesamte Höhe der Innenscheibe
16a und der Zwischenscheibe 22a.
[0025] Das Halteelement 24a weist ein L-förmiges Profil mit einem sich an die Grundplatte
46a anschließenden, im Wesentlichen senkrecht zu einer Hauptinnenfläche 62a der Innenscheibe
16a verlaufenden Schenkel 64a und einem, im montierten Zustand betrachtet, im Wesentlichen
parallel zur Hauptinnenfläche 62a der Innenscheibe 16a verlaufenden Schenkel 66a auf,
die gemeinsam ein elastisches Klemmelement bilden, um die Innenscheibe 16a mit einer
Klemmkraft auf eine Auflagefläche 52a des Türbodens 12a zu drücken (Figuren 3 und
5). Das Halteelement 26a ist über einen sich an das Halteelement 24a anschließenden,
sich ausgehend von dem Halteelement 24a im Wesentlichen senkrecht zur Hauptinnenfläche
62a der Innenscheibe 16a in Richtung zur Zwischenscheibe 22a erstreckenden Schenkel
54a mit dem Halteelement 24a einstückig verbunden. Das Halteelement 26a weist im Wesentlichen
ein U-förmiges Profil auf, das ein elastisches Klemmelement bildet, um die Zwischenscheibe
22a mit einer Klemmkraft zu sichern. Das im Wesentlichen U-förmige Profil weist einen
senkrecht zur Hauptinnenfläche 62a der Innenscheibe 16a verlaufenden Schenkel 56a
und zwei, ausgehend von dem Schenkel 56a betrachtet, sich in Richtung der Zwischenscheibe
22a erstreckende Schenkel 58a, 60a, die aufeinander zu verlaufend ausgeführt sind,
auf. Das Halteelement 26a bildet damit einen Aufnahmebereich für die Zwischenscheibe
22a, der sich ausgehend von dem Schenkel 56a parallel zur Hauptinnenfläche 62a der
Innenscheibe 16a in Richtung der Zwischenscheibe 22a verjüngt. Durch eine entsprechende
Ausgestaltung kann eine vorteilhafte Klemmwirkung zwischen dem Halteelement 26a und
der Zwischenscheibe 22a erreicht werden, wobei grundsätzlich auch andere Ausgestaltungen
denkbar sind. Insbesondere könnte das Halteelement 26a auch vorteilhaft, ausgehend
von der Zwischenscheibe 22a, parallel zur Hauptinnenfläche 62a der Innenscheibe 16a
in Richtung zu dem Schenkel 56a betrachtet, einen sich verjüngenden Aufnahmebereich
aufweisen. Durch die Verwendung des Begriffs "im Wesentlichen" sollen insbesondere
Winkelabweichungen kleiner als 45° und vorzugsweise kleiner als 20° als mit umfasst
angesehen werden.
[0026] Das Halteelement 24a bildet gemeinsam mit der Grundplatte 46a des Türbodens 12a einen
nutförmigen Aufnahmebereich für die Innenscheibe 16a, der an seinen Enden durch Klemmlaschen
68a begrenzt ist (Figuren 1 und 2). Die Klemmlaschen 68a, von denen nur eine zu sehen
ist, sind jeweils an den Schenkel 66a angeformt und erstrecken sich, ausgehend vom
Schenkel 66a, in Richtung zur Grundplatte 46a (Figuren 1 bis 3). Das Halteelement
26a bildet allein durch sein im Wesentlichen U-förmiges Profil den nutförmigen Aufnahmebereich
für die Zwischenscheibe 22a, der an seinen Enden ebenfalls durch Klemmlaschen 70 begrenzt
ist. Die Klemmlaschen 70a, von denen nur eine zu sehen ist, sind jeweils an den Schenkel
56a angeformt und erstrecken sich, ausgehend vom Schenkel 56a, in Richtung der Zwischenscheibe
22a.
[0027] Die Montageeinheit weist zwei Halteelemente 36a, 38a für ein Scharnierelement 40a
einer Scharniereinheit auf (Figuren 1 und 2). Die Halteelemente 36a, 38a werden von
an die Grundplatte 46a angeformten, seitlich frei geschnittenen, aufgebogenen Laschen
gebildet. Die Halteelemente 36a, 38a bilden Auflageflächen 74a, 76a für das Scharnierelement
40a, wobei die Auflageflächen 74a, 76a senkrecht zu einer Hauptfläche 72a der Grundplatte
46a beabstandet sind. Die Montageeinheit ist zu einer Querachse 44a symmetrisch ausgebildet,
so dass die Montageeinheit auf beiden Seiten der Gargerätetür 10a montiert werden
kann. Die zwei Halteelemente 36a, 38a sind auf gegenüberliegenden Seiten der Querachse
44a angeordnet. Im montierten Zustand wird, abhängig davon, auf welcher Seite der
Gargerätetür 10a die Montageeinheit angeordnet ist, nur eines der Halteelemente 36a,
38a zur Abstützung des Scharnierelements 40a genutzt, und zwar das Halteelement 36a,
38a, das auf einer dem Scharnierelement 40a zugewandten Seite der Querachse 44a angeordnet
ist.
[0028] Zur Positionierung der Montageeinheit in einer definierten Position im Türboden 12a
sind in die Grundplatte 46a Ausnehmungen 32a, 34a eingebracht und an den Türboden
12a sind an sich gegenüberliegenden Gargerätetürseiten Dome 78a angeformt. Die Montageeinheit
wird in den Türboden 12a in der Weise eingelegt, dass der Dom 78a durch die Ausnehmung
32a greift, die auf einer Seite der Querachse 44a angeordnet ist, die der Unterseite
der Gargerätetür 10a zugewandt ist.
[0029] Ist die Montageeinheit im Türboden 12a positioniert, wird die Scharniereinheit mit
dem Scharnierelement 40a auf die Montageeinheit aufgelegt. Die Montageeinheit weist
ein Anschlagelement 42a für das Scharnierelement 40a auf, an das das Scharnierelement
40a angelegt werden kann, um eine definierte Montageposition des Scharnierelements
40a relativ zur Montageeinheit einfach zu finden. Das Anschlagelement 42a wird von
einer aufgebogenen Lasche gebildet, deren Längsrichtung sich parallel zur Längsrichtung
der Montageeinheit erstreckt und einen senkrecht auf der Grundplatte 46a stehenden
Schenkel aufweist. Ist die Scharniereinheit mit dem Scharnierelement 40a auf der Montageeinheit
positioniert, werden die Montageeinheit und die Scharniereinheit gemeinsam mit einer
durch den Dom 78a durchgreifenden, nicht näher dargestellten Schraube am Türboden
12a befestigt. Die Schrauben werden dabei von einer Innenseite der Gargerätetür 10a
durch den Dom 78a des Türbodens 12a durch die Montageeinheit in die Scharniereinheit
eingeschraubt (Figur 5).
[0030] Auf einer den Halteelementen 24a, 26a abgewandten Seite ist an die Grundplatte 46a
eine Abwinklung mit einem sich im Wesentlichen senkrecht zu der Hauptinnenfläche 62a
der Innenscheibe 16a erstreckenden Schenkel 80a angeformt (Figuren 1 und 2). Die Abwinklung
und der Schenkel 80a erstrecken sich über die gesamte Länge der Grundplatte 46a und
bewirken eine vorteilhafte Versteifung der Montageeinheit. Ferner bildet der Schenkel
80 eine Anlagefläche zur Anlage an eine Seitenwand 82a des Türbodens 12a.
[0031] In Figur 4 ist ein alternatives Ausführungsbeispiel dargestellt. Im Wesentlichen
gleichbleibende Bauteile, Merkmale und Funktionen sind mit den gleichen Bezugszeichen
versehen, wobei zur Unterscheidung den Bezugszeichen die Buchstaben a und b hinzugefügt
sind. Nachfolgend sind im Wesentlichen nur die Unterschiede zu dem Ausführungsbeispiel
in den Figuren 1 bis 3 beschrieben, wobei bezüglich gleichbleibender Merkmale auf
die Beschreibung zum Ausführungsbeispiel in den Figuren 1 bis 3 verwiesen werden darf.
[0032] Das Ausführungsbeispiel in Figur 4 weist eine Gargerätetüreinheit auf, die eine Innenscheibenhalteeinheit
14b für eine Innenscheibe und die eine erste Zwischenscheibenhalteeinheit 18b für
eine einzelne Zwischenscheibe und die eine von der ersten Zwischenscheibenhalteeinheit
18b differierende zweite Zwischenscheibenhalteeinheit 20b für zwei Zwischenscheiben
aufweist. Die Zwischenscheibenhalteeinheiten 18b, 20b für die Zwischenscheiben sind
lösbar an der Innenscheibenhalteeinheit 14b befestigbar. Hierfür sind vorzugsweise
nicht näher dargestellte Schrauben vorgesehen, mittels denen die Innenscheibenhalteeinheit
14b mit der Zwischenscheibenhalteeinheit 18b oder mit der Zwischenscheibenhalteeinheit
20b fest verbunden werden kann. Grundsätzlich sind auch andere, dem Fachmann als sinnvoll
erscheinende, insbesondere lösbare Befestigungsmittel denkbar. Die Zwischenscheibenhalteeinheiten
18b, 20b sind alternativ mit der Innenscheibenhalteeinheit 14b zu unterschiedlichen
Montageeinheiten für unterschiedliche Gargerätetüren kombinierbar.
[0033] Die Zwischenscheibenhalteeinheit 18b weist ein leistenförmiges Halteelement 26b auf,
das von seiner Form dem Halteelement 26a entspricht. Die Zwischenscheibenhalteeinheit
20b weist zwei leistenförmige Halteelemente 28b, 30b zur Aufnahme von zwei Zwischenscheiben
auf, die jeweils von ihrer Form dem Halteelement 26a entsprechen. Grundsätzlich könnten
sich die Halteelemente 28b, 30b auch in ihrer Form unterscheiden, insbesondere um
unterschiedliche Zwischenscheiben aufzunehmen.
Bezugszeichen
| 10 |
Gargerätetür |
62 |
Hauptinnenfläche |
| 12 |
Türboden |
64 |
Schenkel |
| 14 |
Innenscheibenhalteeinheit |
66 |
Schenkel |
| 16 |
Innenscheibe |
68 |
Klemmlasche |
| 18 |
Zwischenscheibenhalteeinheit |
70 |
Klemmlasche |
| 20 |
Zwischenscheibenhalteeinheit |
72 |
Hauptfläche |
| 22 |
Zwischenscheibe |
74 |
Auflagefläche |
| 24 |
Halteelement |
76 |
Auflagefläche |
| 26 |
Halteelement |
78 |
Dom |
| 28 |
Halteelement |
80 |
Schenkel |
| 30 |
Halteelement |
82 |
Seitenwand |
| 32 |
Ausnehmung |
|
|
| 34 |
Ausnehmung |
|
|
| 36 |
Halteelement |
|
|
| 38 |
Halteelement |
|
|
| 40 |
Scharnierelement |
|
|
| 42 |
Anschlagelement |
|
|
| 44 |
Querachse |
|
|
| 46 |
Grundplatte |
|
|
| 48 |
Abstützfläche |
|
|
| 50 |
Innenbodenfläche |
|
|
| 52 |
Auflagefläche |
|
|
| 54 |
Schenkel |
|
|
| 56 |
Schenkel |
|
|
| 58 |
Schenkel |
|
|
| 60 |
Schenkel |
|
|
1. Gargerätetür mit einer Frontscheibe, mit einer Innenscheibe (16a), mit wenigstens
einer Zwischenscheibe (22a) zwischen der Frontscheibe und der Innenscheibe (16a),
mit einem Türboden (12a; 12b), der eine Innenbodenfläche (50) aufweist, an der die
Innenscheibe (16a) in eine von der Frontscheibe abgewandte Richtung abgestützt ist,
und mit einer Gargerätetüreinheit, die zur Montage in den Türboden (12a; 12b) vorgesehen
ist, und die wenigstens eine Innenscheibenhalteeinheit (14a; 14b) für die Innenscheibe
(16a) aufweist, wobei die Gargerätetüreinheit wenigstens eine Zwischenscheibenhalteeinheit
(18a; 18b, 20b) für die wenigstens eine Zwischenscheibe (22a) aufweist, wobei die
Innenscheibenhalteeinheit (14a; 14b) und die Zwischenscheibenhalteeinheit (18a; 18b,
20b) zumindest eine Montageeinheit zur gemeinsamen Montage in den Türboden (12a; 12b)
bilden,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Montageeinheit zumindest ein Halteelement (36a, 38a) für ein Scharnierelement
(40a) aufweist.
2. Gargerätetür nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch
zumindest zwei verschiedene Innenscheibenhalteeinheiten und/oder Zwischenscheibenhalteeinheiten
(18b, 20b).
3. Gargerätetür nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Innenscheibenhalteeinheit (14a) und die Zwischenscheibenhalteeinheit (18a) einstückig
ausgebildet sind.
4. Gargerätetür nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Innenscheibenhalteeinheit (14a; 14b) und/oder die Zwischenscheibenhalteeinheit
(18a; 18b, 20b) zumindest ein leistenförmiges Halteelement (24a, 26a; 24b, 26b, 28b,
30b) zur Aufnahme der Scheibe (16a, 22a) aufweist.
5. Gargerätetür nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Innenscheibenhalteeinheit (14a; 14b) und/oder die Zwischenscheibenhalteeinheit
(18a; 18b, 20b) zumindest ein elastisches Klemmelement zum Klemmen der Scheibe (16a,
22a) aufweist.
6. Gargerätetür nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Montageeinheit wenigstens ein Anschlagelement (42a) für ein Scharnierelement
(40a) aufweist.
7. Gargerätetür nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Montageeinheit zu einer Querachse (44a) symmetrisch ausgebildet ist.
8. Montageverfahren einer Gargerätetür nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit einer
Gargerätetüreinheit,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Innenscheibenhalteeinheit (14a; 14b) und die Zwischenscheibenhalteeinheit (18a;
18b, 20b) als zumindest eine Montageeinheit in den Türboden (12a; 12b) gemeinsam montiert
werden.
1. Cooking appliance door with a front pane, with an inner pane (16a), with at least
one intermediate pane (22a) between the front pane and the inner pane (16a), with
a door base (12a; 12b) which has an inner bottom area (50), on which the inner pane
(16a) is supported in a direction which faces away from the front pane, and with a
cooking appliance door unit, which is provided for assembly in the door base (12a;
12b), and which has at least one inner pane holding unit (14a; 14b) for the inner
pane (16a), wherein the cooking appliance door unit has at least one intermediate
pane holding unit (18a; 18b, 20b) for the at least one intermediate pane (22a), wherein
the inner pane holding unit (14a; 14b) and the intermediate pane holding unit (18a;
18b, 20b) form at least one assembly unit for assembly together in the door base (12a;
12b),
characterised in that
the assembly unit has at least one holding element (26a, 38a) for a hinge element
(40a).
2. Cooking appliance door according to claim 1,
characterised by
at least two different inner pane holding units and/or intermediate pane holding units
(18b, 20b).
3. Cooking appliance door according to claim 1,
characterised in that
the inner pane holding unit (14a) and the intermediate pane holding unit (18a) are
embodied in one piece.
4. Cooking appliance door according to one of the preceding claims,
characterised in that
the inner pane holding unit (14a; 14b) and/or the intermediate pane holding unit (18a;
18b, 20b) has at least one strip-shaped holding element (24a, 26a; 24b, 26b, 28b,
30b) for receiving the pane (16a, 22a).
5. Cooking appliance door according to one of the preceding claims,
characterised in that
the inner pane holding unit (14a; 14b) and/or the intermediate pane holding unit (18a;
18b, 20b) has at least one elastic clamping element for clamping the pane (16a, 22a).
6. Cooking appliance door according to one of the preceding claims,
characterised in that
the assembly unit has at least one stop element (42a) for a hinge element (40a).
7. Cooking appliance door according to one of the preceding claims,
characterised in that
the assembly unit is embodied in symmetry with a transverse axis (44a).
8. Assembly method for a cooking appliance door according to one of the preceding claims
with a cooking appliance door unit,
characterised in that
the inner pane holding unit (14a; 14b) and the intermediate pane holding unit (18a;
18b, 20b) are assembled together in the door base (12a; 12b) as at least one assembly
unit.
1. Porte d'appareil de cuisson avec une vitre avant, avec une vitre intérieure (16a),
avec au moins une vitre intermédiaire (22a) entre la vitre avant et la vitre intérieure
(16a), avec un fond de porte (12a ; 12b), qui présente une surface de fond intérieur
(50), sur laquelle la vitre intérieure (16a) repose dans une direction éloignée de
la vitre avant, et avec une unité de porte d'appareil de cuisson prévue pour un montage
dans le fond de porte (12a ; 12b), et qui présente au moins une unité de retenue de
vitre intérieure (14a ; 14b) pour la vitre intérieure (16a), dans laquelle l'unité
de porte d'appareil de cuisson présente au moins une unité de retenue de vitre intermédiaire
(18a ; 18b, 20b) pour l'au moins une vitre intermédiaire (22a), dans laquelle l'unité
de retenue de vitre intérieure (14a ; 14b) et l'unité de retenue de vitre intermédiaire
(18a ; 18b, 20b) constituent au moins une unité de montage pour un montage commun
dans le fond de porte (12a ; 12b), caractérisée en ce que l'unité de montage présente au moins un élément de retenue (36a, 38a) pour un élément
de charnière (40a).
2. Porte d'appareil de cuisson selon la revendication 1, caractérisée par au moins deux unités de retenue de vitre intérieure et/ou unités de retenue de vitre
intermédiaire (18b, 20b).
3. Porte d'appareil de cuisson selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'unité de retenue de vitre intérieure (14a) et l'unité de retenue de vitre intermédiaire
(18a) sont exécutées en une seule pièce.
4. Porte d'appareil de cuisson selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'unité de retenue de vitre intérieure (14a ; 14b) et/ou l'unité de retenue de vitre
intermédiaire (18a ; 18b, 20b) présente au moins un élément de retenue en forme de
barrette (24a, 26a ; 24b, 26b, 28b, 30b) pour l'accueil de la vitre (16a, 22a).
5. Porte d'appareil de cuisson selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que l'unité de retenue de vitre intérieure (14a ; 14b) et/ou l'unité de retenue de vitre
intermédiaire (18a ; 18b, 20b) présente au moins un élément de serrage élastique pour
le serrage de la vitre (16a, 22a).
6. Porte d'appareil de cuisson selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que l'unité de montage présente au moins un élément de butée (42a) pour un élément de
charnière (40a).
7. Porte d'appareil de cuisson selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que l'unité de montage est formée symétriquement à un axe transversal (44a).
8. Procédé de montage d'une porte d'appareil de cuisson selon l'une des revendications
précédentes avec une unité de porte d'appareil de cuisson,
caractérisé en ce que l'élément de retenue de vitre intérieure (14a ; 14b) et l'unité de retenue de vitre
intermédiaire (18a ; 18b, 20b) sont montées ensemble sous la forme d'au moins une
unité de montage dans le fond de porte (12a ; 12b).