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(11) |
EP 2 370 650 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.01.2015 Patentblatt 2015/02 |
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Anmeldetag: 23.11.2009 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2009/001665 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2010/063257 (10.06.2010 Gazette 2010/23) |
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| (54) |
HOLZTRÄGER FÜR DEN BAUBEREICH
TIMBER SUPPORT FOR THE CONSTRUCTION INDUSTRY
POUTRE EN BOIS POUR L'INDUSTRIE DU BÂTIMENT
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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RS |
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Priorität: |
01.12.2008 DE 102008059817
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.10.2011 Patentblatt 2011/40 |
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Patentinhaber: Peri GmbH |
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89264 Weissenhorn (DE) |
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Erfinder: |
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- BRUNNER, Werner
89290 Buch (DE)
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| (74) |
Vertreter: Kohler Schmid Möbus |
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Patentanwälte
Ruppmannstraße 27 70565 Stuttgart 70565 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 10 305 613 GB-A- 2 415 206
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DE-U- 7 240 306 US-A1- 2007 256 389
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Holzträger für den Baubereich mit einem oberen Gurt
und einem unteren Gurt, die durch ein Verbindungselement miteinander verbunden sind,
und wobei eine das Gurtende umhüllende Gurtenderischutzkappe vorgesehen ist. Derartige
Holzträger werden z.B. als Träger bei einer Schalung von zu betonierenden Betonstrukturen,
insbesondere von Betondecken und -wänden, eingesetzt. Gattungsgemäße Holzträger sind
z.B. aus den Druckschriften
AT 409 013 B oder
DE 103 05 613 A1 bekannt. Das Verbindungselement bzw. dessen Teile sind üblicherweise über Nut- und
Federverbindungen mit den Gurten verleimt. Die Gurte sind dabei aus gewachsenem Holz
gefertigt.
[0002] Bei derartigen Holzträgern besteht das Problem, dass insbesondere bei unsachgemäßer
Handhabung auf der Baustelle die Enden der Gurte leicht beschädigt werden. So können
die Enden, wenn der Holzträger zu dessen Transport auf einer z.B. Betonoberfläche
geschleift wird, leicht abreiben. Hauptbeschädigungsursache sind jedoch Schläge auf
die Gurtenden, z.B. durch Fallenlassen des Holzträgers, wodurch die Gurtenden absplittern
können. Die
AT 409 013 B schlägt zum Schutz der Gurtenden Kappen vor, die auf die Gurtenden aufgesteckt und
an diesen mittels Hohlnieten befestigt sind. Durch diese Befestigung wird das Holz
der Gurte selbst beschädigt, so dass dessen Tendenz zum Splittern bei einem Stoß auf
das Gurtende vergrößert werden kann.
[0003] In der
DE 103 05 613 A1 werden die Gurtenden mittels eines z.B. aufgegossenen oder umspritzten Kunststoffüberzugs
geschützt, wodurch die genannte Materialschwächung des Holzes der Gurte vermieden
wird. Bei derartigen Kappen oder Kunststoffüberzügen als Gurtendenschutz besteht jedoch
das Problem, dass Kunststoff Alterungsprozessen unterliegt, die zu dessen Versprödung
führen. Z.B. versprödet Kunststoff durch einwirkende Ultraviolettstrahlung des Sonnenlichtes.
Insbesondere bei einem Sturz eines Holzträgers auf eine derartige Kunststoffkappe
hält der Schutz häufig der dadurch gegebenen hohen Belastung nicht stand und die Kappe
zerbricht, so dass das zugehörige Gurtende nicht mehr geschützt ist.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Holzträger für den Baubereich bereitzustellen,
welcher die Nachteile des Standes der Technik vermeidet, insbesondere wobei ein Splittern
des Holzträgers an dessen Gurtenden mit einfachen Mitteln sicher verhindert wird.
[0005] Diese Aufgabe wird durch den Holzträger nach dem unabhängigen Anspruch gelöst. Die
abhängigen Ansprüche stellen bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung dar.
[0006] Der erfindungsgemäße Holzträger für den Baubereich weist einen oberen Gurt und einem
unteren Gurt auf, die durch ein Verbindungselement miteinander verbunden sind. Dabei
kann mindestens ein Gurtende der Gurte, bzw. können alle vier Gurtenden, in Längsrichtung
des Holzträgers über das Verbindungselement herausragen. An dem Gurtende bzw. den
Gurtenden ist jeweils eine das Gurtende umhüllende Gurtendenschutzkappe vorgesehen.
Erfindungsgemäß weist die Gurtendenschutzkappe bzw. weisen die Gurtendenschutzkappen
jeweils mindestens eine, eine Seitenflanke des Verbindungselements teilweise überdeckende,
Befestigungslasche auf, wobei die Befestigungslasche zur Befestigung der jeweiligen
Gurtendenschutzkappe mittels Befestigungsmitteln an der Seitenflanke befestigt ist.
[0007] Dadurch dass die Gurtendenschutzkappen an einer Seitenflanke des Verbindungselements,
also an einer Außenoberfläche des Verbindungselements, zu der die Längsrichtung des
Holzträgers parallel verläuft, befestigt sind, kann eine die Struktur des gewachsenen
Holzes der Gurte schwächende Befestigung an den Gurten entfallen. Die Stoßfestigkeit
der Gurte, insbesondere bei Stößen auf die mit den Gurtendenschutzkappen umhüllten
Gurtenden, wird dadurch erheblich verbessert. Dabei kann als Material der Gurtendenschutzkappen
ein Material gewählt werden, welches nicht durch z.B. Umspritzen aufbringbar ist.
Die Gurtendenschutzkappen können vorgefertigt werden. Es kann ein gegen Versprödung
sehr resistentes Material, das insbesondere UVlichtbeständig ist, verwendet werden.
[0008] Bevorzugt sind die Gurtendenschutzkappen aus einem metallischen Material gefertigt
(z.B. verzinktes Blech). Dadurch wird ein besonders verschleißarmes und stoßfestes
Material gewählt.
[0009] Sehr vorteilhaft weist die Befestigungslasche einer derartigen Gurtendenschutzkappe
eine Bohrung auf, wobei als Befestigungsmittel ein durch die Bohrung durchgeführter,
bevorzugt als Nietbolzen ausgeführter, Bolzen oder eine durch die Bohrung durchgeführte
Schraube vorgesehen ist. Der Nietbolzen oder die Schraube kann zur Befestigung sicher
in das Material des Verbindungselements eingeschraubt bzw. durchgeführt sein. Derart
ist eine insbesondere gegen Zugkräfte besonders sichere Befestigung gewährleistet.
[0010] Wenn die Gurtendenschutzkappe zwei jeweils eine Seitenflanke des Verbindungselements
teilweise überdeckende Befestigungslaschen mit jeweils einer Bohrung aufweist und
die Schraube oder der Bolzen durch beide Bohrungen durchgeführt ist, kann die durch
ein Loch im Verbindungselement durchgeführte Schraube bzw. der Bolzen symmetrisch
auf beiden Seitenflanken des Verbindungselementes fixiert sein.
[0011] Vorteilhaft ist das Verbindungselement als Vollwandsteg ausgebildet, wodurch ein
Abreißen der Befestigungsmittel von den Seitenflanken des Verbindungselements weitestgehend
verhindert werden kann, da ein flächiges Anliegen der Befestigungslaschen an den Seitenflanken
möglich ist.
[0012] Wenn das von der Gurtendenschutzkappe umhüllte Gurtende in Richtung seines freien
Endes verjüngend ausgebildet ist, lässt sich ein besonders guter Splitterungsschutz
erreichen, da Stoßkräfte seitlich abgelenkt werden.
[0013] Bevorzugt ist an der Oberfläche des Gurtes, dessen Gurtende von der Gurtendenschutzkappe
umhüllt ist, ein Absatz ausgebildet, so dass das Material der Gurtendenschutzkappe
nicht über die Seitenoberfläche der Gurte hinausragt. Derart wird vermieden, dass
sich die Gurtendenschutzkappe bei einer Bewegung des Holzträgers in Längsrichtung
des Holzträgers verhaken kann. Die Gurtendenschutzkappe kann auch vor dem aus Holz
ausgebildeten Absatz enden. Dadurch entsteht ein Spalt, der bei Stoßbelastungen der
Kappe mehr oder weniger stark geschlossen wird.
[0014] Besonders bevorzugt ist der Absatz zumindest an der dem Verbindungselement abgewandten
Oberfläche des Gurtes ausgebildet, wobei der Absatz in seiner Höhe der Stärke des
Materials, aus dem die Gurtendenschutzkappe gefertigt ist, entspricht. Dadurch wird
eine ebene Auflagefläche z.B. für Schalungsbretter auf der dem Verbindungselement
abgewandten Oberfläche des Gurtes geschaffen.
[0015] Wenn die Außenoberfläche der Gurtendenschutzkappe hinter den seitenflankenseitigen
äußeren Abmessungen des Gurts, dessen Gurtende von der Gurtendenschutzkappe umhüllt
ist, zurücksteht, wird vermieden, dass sich erfindungsgemäße Holzträger beim seitlichen
Übereinanderstapeln z.B. zu Transportzwecken miteinander verhaken.
[0016] Vorteilhaft weist die Gurtendenschutzkappe mindestens eine Entwässerungsöffnung auf,
wobei bevorzugt die Entwässerungsöffnung an der Stirnseite der Gurtendenschutzkappe
vorgesehen ist. Es wird so vermieden, dass sich unter die Gurtendenschutzkappe eindringendes
Wasser dort ansammelt und zu einem übermäßigen Aufquellen des durch die Gurtendenschutzkappe
umhüllten Gurtendes führt. Die Lebensdauer eines mit einer derartigen Gurtendenschutzkappe
geschützten Gurtendes wird so wesentlich verlängert.
[0017] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme
auf die Zeichnungen näher erläutert.
Figur 1 zeigt einen Abschnitt eines erfindungsgemäßen Holzträgers in einer perspektivischen
Darstellung.
Die Figuren 2a bis 2f zeigen Teilansichten und Schnittbilder eines Holzträgers gemäß
Figur 1.
[0018] Die Figuren der Zeichnungen zeigen den erfindungsgemäßen Gegenstand stark schematisiert
und sind nicht maßstäblich zu verstehen. Die einzelnen Bestandteile des erfindungsgemäßen
Gegenstandes sind so dargestellt, dass ihr Aufbau gut gezeigt werden kann.
[0019] In der Figur 1 ist ein Abschnitt eines erfindungsgemäßen Holzträgers 1 perspektivisch
dargestellt.
[0020] Der Holzträger 1 weist einen oberen Gurt 3 und einen unteren Gurt 4 auf, die durch
ein als Vollwandsteg 6 mit Bohrungen 7, die z.B. zur Befestigung an einem Kranhaken
dienen können, ausgebildetes Verbindungselement fest miteinander verbunden sind. Die
Gurte 3,4 sind z.B. aus gewachsenem Holz gefertigt und der Vollwandsteg 6 kann aus
einem Sperrholzmaterial oder einer geeigneten Spanplatte gefertigt sein. Die Gurtenden
9 der Gurte 3,4 ragen in Längsrichtung des Holzträgers 1 in Bezug auf die Mittellängsachse
des Verbindungselements über das Verbindungselement heraus.
[0021] An jedem Gurtende 9 des Holzträgers 1 ist jeweils eine das Gurtende 9 umhüllende
Gurtendenschutzkappe 10 aus Stahl vorgesehen. An den Stirnseiten der Gurtendenschutzkappen
10 sind jeweils mehrere, das Material der Gurtendenschutzkappen 10 durchdringende,
Bohrungen vorgesehen, die als Entwässerungsöffnungen 12 dienen.
[0022] Die Gurtendenschutzkappen 10 weisen jeweils zwei Befestigungslaschen 15 auf, die
spiegelsymmetrisch zum Vollwandsteg 6 angeordnet sind und jeweils eine Seitenflanke
des Verbindungselements teilweise überdecken. In der Figur sind aufgrund der perspektivischen
Darstellung nur die Befestigungslaschen 15 auf einer Seite des Holzträgers 1 dargestellt.
Die Befestigungslaschen 15 sind aus dem Material der zugehörigen Gurtendenschutzkappe
10 mit der Gurtendenschutzkappe 10 einstückig hergestellt und weisen jeweils eine
Bohrung 16 auf. Die Bohrungen 16 sind durch die strichlierten Kreise dargestellt.
Durch die Bohrungen 16 ist jeweils ein Nietbolzen 18, der den Vollwandsteg durchdringt,
geführt. Die umgenieteten Enden der Nietbolzen 18 überdecken in der Darstellung die
Bohrungen 16 in den Befestigungslaschen 15. Diese Nietbolzen 18 dienen als Befestigungsmittel
zur Befestigung der Gurtendenschutzkappen 10 an den Seitenflanken des Vollwandsteges
6.
[0023] Die von den Gurtendenschutzkappen 10 umhüllten Gurtenden 9 sind z.B. durch Fräsen
derart ausgeformt, dass sie sich in Richtung ihrer freien Enden verjüngen. Dabei ist
an der Oberfläche der Gurte jeweils ein Absatz 20 ausgebildet. Diese Absätze 20 bilden
jeweils einen Übergang von den von den Gurtendenschutzkappen 10 umhüllten Gurtoberflächenbereichen
zu nicht umhüllten Oberflächenbereichen aus.
[0024] Die Absätze sind insbesondere auch an den dem Verbindungselement abgewandten Oberflächen
der Gurte ausgebildet. An diesen Oberflächen entsprechen die Absätze in ihrer Höhe
der Stärke des Materials, aus dem die Gurtendenschutzkappen 10 gefertigt sind, so
dass dort im Wesentlichen keine Kante.an den Übergängen vom nicht umhüllten Gurtbereich
zur Oberfläche der Gurtendenschutzkappen 10 vorhanden ist. Die Außenoberflächen der
Gurtendenschutzkappe 10 stehen jeweils hinter den seitenflankenseitigen äußeren Abmessungen
der Gurte 3,4 zurück, so dass die Gurtendenschutzkappen 10 seitlich nicht über die
Abmessungen der Gurte 3,4 hinausragen.
[0025] In den Figuren 2a bis 2f sind Teilansichten und Schnittbilder eines Holzträgers gemäß
Figur 1 dargestellt. Zu erkennen ist jeweils mindestens eine Gurtendenschutzkappe
10, die ein Gurtende 9 eines Gurtes 3,4 umhüllt. Die Gurte 3,4 sind über einen Vollwandsteg
6 als Verbindungselement miteinander verbunden.
[0026] Figur 2a zeigt eine Seitenansicht eines Endes des Holzträgers. Figur 2b zeigt einen
vergrößerten Ausschnitt aus Figur 2a, wobei der Ausschnitt ein Gurtende 9 mit einer
das Gurtende 9 umhüllenden Gurtendenschutzkappe 10 zeigt.
[0027] Figur 2c zeigt einen Längsschnitt durch das in Figur 2b dargestellte Gurtende, wobei
die Materialgrenze vom Gurt 3 zum Vollwandsteg 6 zu erkennen ist. Da bei der Herstellung
eines erfindungsgemäßen Holzträgers die über den Vollwandsteg 6 herausstehenden Gurtenden
durch Freischneiden mittels Sägen und/oder Fräsen ausgeformt werden ist ein Hohlraum
zwischen dem Gurtende, dem Vollwandsteg und der Gurtendenschutzkappe 10 vorhanden.
Figur 2d zeigt ein Schnittbild durch das Gurtende in Höhe des Gurtes 3. Dabei ist
zu erkennen, wie das Gurtende von dem Metall der Gurtendenschutzkappe 10 passgenau
umhüllt ist. Figur 2e zeigt einen Querschnitt durch das Gurtende in Höhe des Befestigungsbolzens
18, der durch die Löcher in den Befestigungslaschen der Gurtendenschutzkappe 10 und
durch den Vollwandsteg 6 durchgeführt ist.
[0028] Figur 2f zeigt eine Draufsicht auf die Stirnfläche des Holzträgers mit den in den
Stirnflächen der Gurtendenschutzkappen 10 vorgesehenen Entwässerungsöffnungen 12.
[0029] Vorgeschlagen wird ein Holzträger 1 für den Baubereich mit einem oberen Gurt 3 und
einem unteren Gurt 4, die durch ein Verbindungselement 6 miteinander verbunden sind,
und wobei eine das Gurtende 9 umhüllende Gurtendenschutzkappe 10 vorgesehen ist,
[0030] Dabei weist die Gurtendenschutzkappe 10 mindestens eine, eine Seitenflanke des Verbindungselements
6 teilweise überdeckende, Befestigungslasche 15 auf und die Befestigungslasche 15
zur Befestigung der Gurtendenschutzkappe 10 ist mittels Befestigungsmitteln an der
Seitenflanke befestigt.
[0031] Die Erfindung beschränkt sich nicht auf die vorstehend angegebenen Ausführungsbeispiele.
Vielmehr ist eine Anzahl von Varianten denkbar, welche auch bei grundsätzlich anders
gearteter Ausführung von den Merkmalen der Erfindung Gebrauch machen.
1. Holzträger (1) für den Baubereich mit einem oberen Gurt (3) und einem unteren Gurt
(4), die durch ein Verbindungselement miteinander verbunden sind, und wobei eine das
Gurtende (9) umhüllende Gurtendenschutzkappe (10) vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Gurtendenschutzkappe (10) mindestens eine, eine Seitenflanke des Verbindungselements
teilweise überdeckende, Befestigungslasche (15) aufweist und die Befestigungslasche
(15) zur Befestigung der Gurtendenschutzkappe (10) mittels Befestigungsmitteln an
der Seitenflanke befestigt ist.
2. Holzträger nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Gurtendenschutzkappe (10) aus einem metallischen Material gefertigt ist.
3. Holzträger nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Befestigungslasche (15) eine Bohrung (16) aufweist, wobei als Befestigungsmittel
ein durch die Bohrung (16) durchgeführter, bevorzugt als Nietbolzen (18) ausgeführter,
Bolzen oder eine durch die Bohrung durchgeführte Schraube vorgesehen ist.
4. Holzträger nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Gurtendenschutzkappe (10) zwei jeweils eine Seitenflanke des Verbindungselements
teilweise überdeckende Befestigungslaschen (15) mit jeweils einer Bohrung (16) aufweist,
wobei die Schraube oder der Bolzen durch beide Bohrungen (16) durchgeführt ist.
5. Holzträger nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Verbindungselement als Vollwandsteg (6) ausgebildet ist.
6. Holzträger nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
das von der Gurtendenschutzkappe (10) umhüllte Gurtende (9) in Richtung seines freien
Endes verjüngend ausgebildet ist.
7. Holzträger nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
an der Oberfläche des Gurtes (3,4), dessen Gurtende (9) von der Gurtendenschutzkappe
(10) umhüllt ist, ein Absatz (20) ausgebildet ist.
8. Holzträger nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Absatz (20) an der dem Verbindungselement abgewandten Oberfläche des Gurtes (3,4)
ausgebildet ist, wobei der Absatz (20) in seiner Höhe der Stärke des Materials, aus
dem die Gurtendenschutzkappe (10) gefertigt ist, entspricht.
9. Holzträger nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Außenoberfläche der Gurtendenschutzkappe (10) hinter den seitenflankenseitigen
äußeren Abmessungen des Gurts (3,4), dessen Gurtende (9) von der Gurtendenschutzkappe
(10) umhüllt ist, zurücksteht.
10. Holzträger nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Gurtendenschutzkappe (10) mindestens eine Entwässerungsöffnung (12) aufweist,
wobei bevorzugt die Entwässerungsöffnung (12) an der Stirnseite der Gurtendenschutzkappe
(10) vorgesehen ist.
1. Timber support (1) for the construction industry, comprising a top girder (3) and
a bottom girder (4), which are interconnected using a joining element, and wherein
a girder end protection cap (10) is provided that covers the girder end (9), characterized in that the girder end protection cap (10) has at least one fastening bracket (15) that partially
covers a side flank of the joining element, and the fastening bracket (15) for fastening
the girder end protection cap (10) is mounted to the side flank using fastening means.
2. Timber support according to claim 1, characterized in that the girder end protection cap (10) is made from a metal material.
3. Timber support according to at least one of the claims 1 and 2, characterized in that the fastening bracket (15) has a bore (16), wherein the fastening means is provided
in the form of a bolt, which is preferably designed as a riveting bolt (18), and penetrates
through the bore (16), or in the form of a screw that penetrates through the bore.
4. Timber support according to claim 3, characterized in that the girder end protection cap (10) has two fastening brackets (15) which each partially
cover a side flank of the joining element and each have one bore (16), wherein the
screw or the bolt penetrates through both bores (16).
5. Timber support according to at least one of the claims 1 through 4, characterized in that the joining element is designed as solid web (6).
6. Timber support according to at least one of the claims 1 through 5, characterized in that the girder end (9) covered by the girder end protection cap (10) is designed to taper
towards its free end.
7. Timber support according to at least one of the claims 1 through 6, characterized in that a step (20) is formed on the surface of the girder (3, 4), the girder end (9) of
which is covered by the girder end protection cap (10).
8. Timber support according to claim 7, characterized in that the step (20) is formed on the surface of the girder (3, 4) facing away from the
joining element, wherein the height of the step (20) corresponds to the thickness
of the material from which the girder end protection cap (10) is produced.
9. Timber support according to at least one of the claims 1 through 8, characterized in that the outer surface of the girder end protection cap (10) is recessed from the outer
dimensions of the girder (3, 4) on the side flank side, the girder end (9) of the
girder being covered by the girder end protection cap (10).
10. Timber support according to at least one of the claims 1 through 9, characterized in that the girder end protection cap (10) has at least one drainage opening (12), wherein
the drainage opening (12) is preferably provided on the front end of the girder end
protection cap (10).
1. Poutre en bois (1) destinée à l'industrie du bâtiment, avec une membrure supérieure
(3) et une membrure inférieure (4) qui sont reliées entre elles par un élément de
liaison, et sachant qu'il est prévu un couvercle (10) de protection d'extrémité de
membrure enveloppant l'extrémité de membrure (9),
caractérisée en ce que le couvercle (10) de protection d'extrémité de membrure présente au moins une patte
de fixation (15) recouvrant partiellement un flanc latéral de l'élément de liaison,
et la patte de fixation (15) est, afin de fixer le couvercle (10) de protection d'extrémité
de membrure, fixée sur le flanc latéral à l'aide de moyens de fixation.
2. Poutre en bois selon la revendication 1, caractérisée en ce que le couvercle (10) de protection d'extrémité de membrure est fabriqué en un matériau
métallique.
3. Poutre en bois selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que la patte de fixation (15) présente un perçage (16), sachant qu'il est prévu comme
moyen de fixation un boulon passé à travers le perçage (16) et réalisé de préférence
sous forme de boulon rivé (18), ou une vis passée à travers le perçage.
4. Poutre en bois selon la revendication 3, caractérisée en ce que le couvercle (10) de protection d'extrémité de membrure présente deux pattes de fixation
(15) recouvrant chacune partiellement un flanc latéral de l'élément de liaison et
dotée chacune d'un perçage (16), sachant que la vis ou le boulon est passé(e) à travers
les deux perçages (16).
5. Poutre en bois selon au moins une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que l'élément de liaison est réalisé sous forme d'entretoise (6) à âme pleine.
6. Poutre en bois selon au moins une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que l'extrémité de membrure (9) enveloppée par le couvercle (10) de protection d'extrémité
de membrure est réalisée en se rétrécissant en direction de son extrémité libre.
7. Poutre en bois selon au moins une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce qu'un décrochement (20) est formé sur la surface de la membrure (3, 4) dont l'extrémité
de membrure (9) est enveloppée par le couvercle (10) de protection d'extrémité de
membrure.
8. Poutre en bois selon la revendication 7, caractérisée en ce que le décrochement (20) est formé sur la surface de la membrure (3, 4) qui est opposée
à l'élément de liaison, sachant que le décrochement (20) correspond quant à sa hauteur
à l'épaisseur du matériau dans lequel est fabriqué le couvercle (10) de protection
d'extrémité de membrure.
9. Poutre en bois selon au moins une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que la surface extérieure du couvercle (10) de protection d'extrémité de membrure est
en retrait en arrière des dimensions extérieures, côté flanc latéral, de la membrure
(3, 4) dont l'extrémité de membrure (9) est enveloppée par le couvercle (10) de protection
d'extrémité de membrure.
10. Poutre en bois selon au moins une des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que le couvercle (10) de protection d'extrémité de membrure présente au moins une ouverture
(12) d'évacuation d'eau, sachant que l'ouverture (12) d'évacuation d'eau est de préférence
prévue sur le côté frontal du couvercle (10) de protection d'extrémité de membrure.


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