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EP 2 371 244 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.03.2014 Patentblatt 2014/12 |
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Anmeldetag: 28.03.2011 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Verkaufsregal
Sales shelf
Etagère de vente
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
31.03.2010 DE 202010004399 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.10.2011 Patentblatt 2011/40 |
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Patentinhaber: dm-drogerie markt GmbH + Co. KG |
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76185 Karlsruhe (DE) |
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Erfinder: |
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- Mangliers, Detlef
76187 Karlsruhe (DE)
- Reimann, Hasso
76889 Birkenhördt (DE)
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Vertreter: Lemcke, Brommer & Partner |
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Patentanwälte
Bismarckstrasse 16 76133 Karlsruhe 76133 Karlsruhe (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A1-99/21459
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WO-A1-2009/009051
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verkaufsregal bestehend aus zumindest zwei bodenständigen
Vertikalstützen, die in Regallänge beabstandet voneinander angeordnet sind und zumindest
eine zwischen den Vertikalstützen verlaufende Rückwand aufweist, wobei die Vertikalstützen
mehrere übereinander angeordnete Fachböden tragen, die zumindest einseitig, vorzugsweise
beidseitig der Rückwand vorstehen, wobei die Rückwand und die Vertikalstützen an ihrem
oberen Ende von einer Abdeckleiste überquert werden.
[0002] Derartige Verkaufsregale sind in zahlreichen unterschiedlichsten Ausführungsvarianten
bekannt. Vorliegend geht es insbesondere um solche Regale, bei denen vor und hinter
den Vertikalstützen Regalböden eingehängt werden können, so dass der Kunde von beiden
Seiten des Regals die angebotenen Produkte betrachten und entnehmen kann.
[0003] Die Vertikalstützen sind im Allgemeinen so gestaltet, dass fortlaufend Regale in
Längsrichtung anschließen können, das heißt, dass von der Kundenseite aus betrachtet
Fachböden sowohl nach links, als auch nach rechts abgehend in ein und dieselbe Vertikalstütze
eingehängt werden können.
[0004] Bei derartigen Doppelregalen - in den Fachkreisen als Gondel bezeichnet - werden
die Vertikalstützen wie auch die Rückwände an ihrem oberen Ende von einer durchlaufenden
Abdeckleiste überdeckt, die den oberen Regal-Abschluss bildet.
[0005] Die vorliegende Erfindung bezieht sich insbesondere auch auf solche doppelseitigen
Verkaufsregale, wo an beiden Regalseiten Rückwände angeordnet sind, die in die Vertikalstützen
eingehängt sind und an ihrem oberen Rand von der genannten Abdeckleiste überdeckt
werden.
[0006] Häufig besteht das Bedürfnis, Produkte, Präsentationselemente oder dergleichen in
dem Regal zu beleuchten, um sie auffallend für den Kunden darzustellen. Außerdem möchte
man den Kunden bei elektrisch betriebenen Geräten mitunter die Möglichkeit geben,
das Gerät direkt am Regal zu testen. In beiden Fällen ist es notwendig, das Regal
mit einem Stromanschluss zu versehen, wobei die Stromzufuhr vom Boden, meist aber
von der Decke des Ladenlokals über ein Kabel erfolgt.
[0007] Die vorliegende Erfindung geht von der Erkenntnis aus, dass es bei einer Position
des Stromverbrauchers, die relativ weit von der Stromquelle entfernt ist, schwierig
wird, das Kabel so zu verlegen, dass die Produktpräsentation nicht beeinträchtigt
wird. Das Kabel sollte also möglichst unsichtbar verlaufen. Dabei ist zu berücksichtigen,
dass eine Verlegung des Kabels auf den Boden des Ladenlokals sowohl wegen der Stolpergefahr
wie auch wegen der sich wiederholenden Nassreinigung des Bodens kritisch ist.
[0008] Hiervon ausgehend liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, die bekannten
Verkaufsregale dahingehend zu verbessern, dass sie eine problemlose Kabelverlegung
gestatten, insbesondere für Stromverbraucher, die räumlich ungeschickt zur Stromquelle
angeordnet sind. Des weiteren soll sichergestellt sein, dass das Kabel einem Zugriff
durch Kunden, Reinigungspersonal, etc. weitestgehend entzogen wird.
[0009] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass zwischen der Abdeckleiste
und den Vertikalstützen Distanzelemente angeordnet sind, die zwischen der Abdeckleiste
einerseits und den Vertikalstützen und der zumindest einen Rückwand andererseits die
Bildung eines zur Kabel-Verlegung ausreichenden Spaltes bewirken, wobei die genannten
Distanzelemente ihrerseits annähernd auf dem Niveau des gebildeten Spaltes von zumindest
einem Kabel durchquerbar sind.
[0010] Im Kern besteht die Erfindung also darin, dass die obere Abdeckleiste, die horizontal
von der einen Vertikalstütze zur nächsten läuft und den Spalt zwischen den gegenüberliegenden
Regalrückwänden abdeckt, nicht mehr bündig auf den Stützen aufliegt, sondern durch
Zwischenschaltung von Distanzstücken auf einem höheren Niveau gehalten wird, derart,
dass ein vertikaler Spalt entsteht, in welchem die Kabel die Vertikalstützen überqueren
können, wobei sie durch die Abdeckleiste kaschiert werden.
[0011] Hierdurch ergibt sich der große Vorteil, dass alle Einzelteile des bekannten Verkaufsregals
unverändert oder nur mit minimalen Anpassungen beibehalten werden können und dass
unabhängig von der Größe des Regals lediglich ein Distanzelement pro Vertikalstütze
benötigt wird, um die gewünschte Spaltbildung .herbeizuführen. In diesem Spalt können
dann ein oder mehrere Kabel praktisch unsichtbar in unmittelbare Nähe des Stromverbrauchers
gelegt werden und der bisher notwendige Einbau einer neuen Steckdose im Boden oder
in der Decke des Ladenlokals erübrigt sich. Außerdem hat man wesentlich mehr Freiheit,
wenn das Verkaufsregal an einer anderen Stelle des Ladenlokals aufgestellt werden
soll.
[0012] Zwar sind Verkaufsregale mit einer Kabelführung bereits durch die
DE 10 2008 009 356 bekannt. Dabei benötigt man aber spezielle Fachböden, die an ihrem vorderen Rand
eine durchlaufende Etikettenleiste aufweisen, wobei diese Etikettenleiste an ihrer
Rückseite Klemmspalte benötigen, zwischen denen entsprechende Kabel verlegt werden
können.
[0013] Demgegenüber wird mit der vorliegenden Erfindung die Beibehaltung der bisher bekannten
Regale ohne Änderung der Regalböden angestrebt. Unabhängig davon bleibt in der genannten
Vorveröffentlichung offen, wie die Kabel von der Stromquelle zu den Klemmleisten gelangen
sollen.
[0014] Des Weiteren sind vergleichbare Verkaufsregale durch die
WO 99/21459 bekannt geworden. Sie bieten jedoch keine. Möglichkeit der Kabeldurchführung.
[0015] Besonders zweckmäßig ist, dass die Distanzelemente Öffnungen für die Weiterführung
von Kabeln nach außen aufweisen. Diese Öffnungen dienen nicht nur zur Weiterführung
des Kabels an externe Verbraucher, sondern auch zur Verlängerung des Kabels zu einer
Stromquelle am Boden oder in der Decke des Ladenlokals.
[0016] Theoretisch könnten die Distanzelemente lose unterhalb der Abdeckleiste angeordnet
sein, so dass letztere nur durch ihr Eigengewicht auf den Distanzelementen aufliegt.
Besonders zweckmäßig ist es aber, wenn die Distanzelemente an zumindest einer Seite,
vorzugsweise an gegenüberliegenden Seiten Ausnehmungen aufweisen, in welche die Abdeckleiste(n)
einsteckbar ist bzw. sind. Da-durch sind die Abdeckleisten stabil und zuverlässig
mit den Distanzelementen verbunden. Die Abdeckleisten müssen dabei nicht mit ihrem
gesamten Querschnitt in die Distanzelemente hineinragen. Vielmehr genügt es oft, nur
diejenigen Wandteile der Abdeckleiste, die ohnehin in Längsrichtung vorstehen, in
entsprechende Ausnehmungen des Distanzelementes hineinzustecken. Man kann dadurch
mit den bereits vorhandenen Abdeckleisten arbeiten ohne daran konstruktive Änderungen
vorzusehen.
[0017] Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, die Distanzelemente
mit zumindest einem nach unten ragenden Fortsatz zu versehen, mit dem sie in oder
auf das obere Ende einer Vertikalstütze steckbar sind. Diese Steckverbindung verhindert
ein Verrutschen der Distanzelemente in horizontaler Richtung und stabilisiert damit
auch die Position der oberen Abdeckleisten.
[0018] Auch bei dieser Maßnahme bedarf es keiner konstruktiven Umgestaltung an den Vertikalstützen,
denn sie sind meist als Hohlprofil ausgebildet, so dass die Distanzelemente lediglich
maßlich mit den nach unten ragenden Fortsätzen auf die Dimension der Vertikalstütze
angepasst zu werden brauchen, damit sie - gegebenenfalls mit Verklemmung - in das
Innere des Hohlprofils oder das Hohlprofil von außen umfassend - aufgesteckt werden
können und die bisher übliche Abdeckkappe ersetzen.
[0019] Zweckmäßig werden die Distanzelemente nicht nur zur Bildung des genannten Spaltes
für die Verlegung der Kabel eingesetzt, sondern in dem Distanzelement sind auch Halterungen
für zumindest ein Kabel vorgesehen, etwa indem die Distanzelemente nach unten offene
Schlitze aufweisen, in denen das Kabel verklemmbar ist. Dadurch erhält man für die
Kabel einen definierten Verlauf und verhindert, dass das Kabel zwischen den Vertikalstützen
durchhängt.
[0020] Damit bei mehreren in Längsrichtung aufeinanderfolgenden Regalen die Montage der
Abdeckleisten mitsamt der darunter verlaufenden Kabel und Distanzelemente erleichtert
wird, können die Distanzelemente entlang einer vertikalen Ebene quer zur Regal-Längsrichtung
in zwei gleichartige Halbelemente geteilt werden. Man bestückt dann jede Abdeckleiste
an ihren beiden Enden jeweils mit einem Halbelement und steckt die beiden Halbelemente
unter Zwischenlage der Kabel in ihre jeweiligen Vertikalstützen, d.h. die Abdeckleiste
für jedes einzelne Regal kann unabhängig von den Abdeckleisten der Folgeregale montiert
werden.
[0021] Die Erfindung bezieht sich aber nicht nur auf das beschriebene Verkaufsregal, sondern
auch auf das Distanzelement an sich, soweit es die Merkmale des Schutzanspruches 1
aufweist.
[0022] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung eines
Ausführungsbeispiels und aus der Zeichnung; dabei zeigt
- Figur 1
- eine Schrägansicht eines bekannten Regals;
- Figur 2
- eine Ausschnittvergrößerung eines erfindungsgemäßen Regals im oberen Randbereich;
- Figur 3
- eine vergrößerte Darstellung eines Distanzelementes.
[0023] Figur 1 zeigt ein im Prinzip bekanntes doppelseitiges Verkaufsregal 1 mit zwei endständigen
Vertikalstützen 2 und 3, von denen nur die linke Vertikalstütze 2 dargestellt ist.
An diesen Stützen ist eine Vielzahl nach vorn und hinten vorstehender Fachböden 4
eingehängt. In der Praxis sind meist mehrere derartiger Regale 1 nebeneinander angeordnet,
derart, dass die nicht endständigen Vertikalstützen doppelt, nämlich links und rechts
belegt sind, während die endständigen Stützen nur einfach belegt sind.
[0024] Zwischen den Vertikalstützen sind jeweils Rückwände 5 und 6 angeordnet, und zwar
jeweils doppelt, von denen man jedoch in Figur 1 nur die dem vorderen Regal zugehörige
Rückwand 5 sehen kann. Diese Rückwände sind ebenfalls in die Vertikalstützen eingehängt.
[0025] Der obere Abschluss der Regale wird durch Abdeckleisten 7 und 8 gebildet, die sich
jeweils zwischen zwei Vertikalstützen erstrecken, derart, dass sie deren obere Enden
wie auch die dazwischen befindlichen Rückwände 5 und 6 oben abdecken, vergleiche Figur
2. Sie haben einen etwa U-förmigen Querschnitt, werden mit ihrer Basis von den Vertikalstützen
getragen, während ihre nach unten ragenden Abwinkelungen die oberen Enden der Stützen
wie auch die oberen Ränder der Rückwände umgreifen.
[0026] Bei herkömmlichen Regalen wie in Figur 1 dargestellt liegen die Abdeckleisten 7 unmittelbar
auf den Vertikalstützen auf. Bei der erfindungsgemäßen Lösung sind hingegen Distanzelemente
10 bzw. 11 zwischengeschaltet, die in den folgenden Figuren näher dargestellt sind,
wobei in Figur 2 zwei Regale nebeneinander angeordnet sind, derart, dass die Vertikalstütze
2 links und rechts belegt ist.
[0027] Wie man in Figuren 2 und 3 sieht, haben die Distanzelemente 10 und 11 eine etwas
größere Grundfläche als der Profilquerschnitt der Vertikalstützen 2 und 3, so dass
sie auf die Vertikalstützen aufgelegt werden können. An ihrer Unterseite tragen sie
Fortsätze 20, 21, die gegenüber dem eigentlichen Distanzelement in Horizontalrichtung
zurückspringen und in ihrer Kontur auf das Hohlprofil der Vertikalstützen abgestimmt
sind, so dass sie in das Hohlprofil der Vertikalstützen hineinpassen und das Distanzelement
bei eingesteckter Position in Horizontalrichtung formschlüssig gehalten wird.
[0028] An ihren den Regallängsseiten zugewandten Seiten haben die Distanzelemente schlitzförmige
Ausnehmungen, von denen nur die vordere Ausnehmung 30 in der Zeichnung sichtbar ist,
in welche jeweils ein Ende der Abdeckleiste 7 bzw. 8 ein Stück weit hineingesteckt
werden kann.
[0029] Die genannten Ausnehmungen 30 sind zweckmäßig rahmenartig ausgebildet, so dass der
darin steckende Teil der Abdeckleiste sowohl in Vertikalrichtung wie auch quer zur
Regal-Längserstreckung geführt ist.
[0030] Das Höhenniveau der genannten Ausnehmungen 30 ist so bemessen, dass zwischen der
eingesteckten Abdeckleiste 7 bzw. 8 und dem oberen Ende der Vertikalstützen 2, 3 wie
auch der Rückwände 5 und 6 ein vertikaler Spalt entsteht, dessen Höhe zur Verlegung
von Kabeln zur Verfügung steht. In Figur 2 sind zwei derartige Kabel 31 und 32 in
dem genannten Spalt verlegt. Selbstverständlich haben auch die Distanzelemente unterhalb
der Ausnehmung 30 ausreichend große freie Wandbereiche, in Form zumindest einer Aussparung
50, damit die Kabel das Distanzelement durchqueren können.
[0031] Des Weiteren zeigt Figur 2, dass die Distanzelemente 10 und 11 seitlich und oben
Öffnungen 40 aufweisen. Diese Öffnungen gestatten es, die verdeckt unter den Abdeckleisten
7 und 8 verlaufenden Kabel wahlweise nach außen zu führen - sei es zum Anschluss an
eine Stromquelle, sei es zum Anschluss eines Verbrauchers im Regal. Man sieht diese
extern verlaufenden Anschlussleitungen 33 am Beispiel des rechten Distanzelementes
11 in Figur 2.
[0032] Bei Bedarf können im Inneren der Distanzelemente Kabelhalterungen vorgesehen sein,
die eine Klemmverbindung gestatten. Zwingend notwendig ist dies aber nicht, da die
Kabel stattdessen auch auf den oberen Enden der Vertikalstützen aufliegen können.
[0033] Schließlich zeigt Figur 2 und insbesondere Figur 3, dass die Distanzelemente aus
zwei gleichartigen Hälften bestehen können. Die entsprechenden Halbelemente sind mit
den Bezugszeichen 10a und 10b markiert. Die Trennebene zwischen den beiden Halbelementen
verläuft vertikal quer zur Regal-Längserstreckung, und zwar vorzugsweise durch die
Öffnungen 40 für die externe Kabelweiterleitung.
[0034] Zweckmäßig verläuft die Trennebene mittig durch die Distanzelemente, so dass man
zwei formgleiche Halbelemente erhält, die spiegelbildlich zusammenpassen. Dies hat
den Vorteil, dass jede Abdeckleiste mit seinen beiden Halbelementen und den gegebenenfalls
verlegten Kabeln auf seinen Vertikalstützen montiert werden kann, ohne dass auch gleich
die anschließende Abdeckleiste mit montiert werden muss.
[0035] Die beiden Halbelemente 10a und 10b können noch Haltezapfen oder dergleichen aufweisen,
um sie miteinander zu verrasten wie in Fig. 3 am Halbelement 10a angedeutet. Notwendig
ist dies aber nicht, denn wenn sie mit ihren jedem Halbelement zugeordneten Fortsätzen
20a und 20b in ihre jeweilige Vertikalstütze eingesteckt werden, erhalten sie bereits
eine allseitig Führung in Horizontalrichtung, womit ein unerwünschtes Auseinanderziehen
der Halteelemente ausgeschlossen wird.
[0036] Die beschriebene Teilung der Distanzelemente bietet auch die Möglichkeit, das Distanzelement
an den Einsteckseiten für die Abdeckleiste unterschiedlich zu gestalten, dann nämlich,
wenn das Distanzelement nicht links und rechts mit Abdeckleisten zusammenwirkt, sondern
wenn es sich um ein endständiges Distanzelement handelt, das nur an der einen Seite
mit einer Abdeckleiste zusammenwirkt. Ein solches Beispiel zeigt das Halbelement 10a'
in Figur 3. Hier handelt es sich um eine Endkappe, in die keine Abdeckleiste mehr
eingesteckt wird. Daher kann bei diesem Halbelement auf die schlitzartige Ausnehmung
30 verzichtet werden. Außerdem bedarf es keiner Aussparung 50 für die axiale Weiterbildung
des Kabels, weil hierfür immer noch die Öffnungen 40 zur Verfügung stehen.
[0037] Das Regal erhält durch diese geschlossene Endkappe ein noch perfekteres Aussehen
als bisher, wo die Abdeckleiste offen und sichtbar ausläuft.
[0038] Im Ergebnis zeichnet sich das erfindungsgemäße Regal also dadurch aus, dass praktisch
keine Änderungen an den herkömmlichen Regalen notwendig sind; lediglich die bisherige
flache Endkappe gemäß Figur 1 wird durch die erfindungsgemäßen Distanzelemente gemäß
Figur 2 und 3 ersetzt.
[0039] Es liegt selbstverständlich im Rahmen der Erfindung, die Distanzelemente nicht nur
im Rahmen der beschriebenen Stromversorgung einzusetzen, sondern sie auch zur Führung
von Datenleitungen zu nutzen.
1. Verkaufsregal aus zumindest zwei Vertikalstützen (1, 2, 3), die in Regallänge beabstandet
voneinander angeordnet sind und vorzugsweise zumindest eine Rückwand (5, 6) aufweisen,
wobei die Vertikalstützen (1, 2, 3) mehrere übereinander angeordnete Fachböden (4)
tragen, die zumindest einseitig, vorzugsweise beidseitig der Rückwand (5, 6) vorstehen
und wobei die Vertikalstützen (1, 2, 3) und die vorzugsweise vorgesehenen Rückwände
(5, 6) an ihren oberen Enden von einer Abdeckleiste (7, 8) überquert werden,
dadurch gekennzeichnet,
dass zwischen der Abdeckleiste (7, 8) und den Vertikalstützen (1, 2, 3) Distanzelemente
(10, 11) angeordnet sind, die einen zur Kabel-Verlegung ausreichenden Spalt zwischen
der Abdeckleiste (7, 8) einerseits und den Vertikalstützen (1, 2, 3) andererseits
bewirken und dass die Distanzelemente (10, 11) ihrerseits annähernd auf dem Niveau
des gebildeten Spaltes von zumindest einem Kabel (31, 32) durchquerbar sind.
2. Verkaufsregal nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Distanzelemente (10, 11) Öffnungen (40) für die externe Weiterführung von Kabeln
(33) aufweisen.
3. Verkaufsregal nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Distanzelemente (10, 11) an zumindest einer Seite, vorzugsweise an gegenüberliegenden
Seiten Ausnehmungen (30) aufweisen, in welche die Abdeckleiste(n) (7, 8) einsteckbar
ist bzw. sind.
4. Verkaufsregal nach Anspruch 3,
wobei die Abdeckleiste (7, 8) an ihren Enden in Längsrichtung vorstehende Wandteile
aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest diese Wandteile in die Distanzelemente (10, 11) einsteckbar sind.
5. Verkaufsregal nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Distanzelemente (10, 11) in Regal-Längsrichtung unterhalb der Abdeckleisten (7,
8) zumindest eine Aussparung (50) für die Kabel-Durchquerung aufweisen.
6. Verkaufsregal nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Distanzelemente (10, 11) zumindest einen nach unten ragenden Fortsatz (20, 21)
aufweisen, mit dem sie in oder auf das obere Ende der Vertikalstützen (1, 2, 3) steckbar
sind.
7. Verkäufsregal nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Distanzelemente (10, 11) Halterungen für zumindest ein Kabel (31, 32) aufweisen.
8. Verkaufsregal nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass Kabel (31, 32) in der Halterung verklemmbar ist.
9. Verkaufsregal nach Anspruch 1.
dadurch gekennzeichnet,
dass die Distanzelemente (10, 11) entlang einer Vertikalebene quer zur Regal-Längsrichtung
in zwei gleichartige Halbelemente (10a, 10b, 10a') geteilt sind.
10. Distanzelement für ein Verkaufsregal gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Distanzelement (10) einen zur Kabel-Verlegung ausreichenden Spalt zwischen der
Abdeckleiste (7, 8) einerseits und den Vertikalstützen (1, 2, 3) andererseits bewirkt,
dass es seinerseits annähernd auf dem Niveau des gebildeten Spaltes von zumindest
einem Kabel (31, 32) durchquerbar ist und dass es an zumindest einer Seite, vorzugsweise
an gegenüberliegenden Seiten Ausnehmungen (30) aufweist, in welche die Abdeckleiste(n)
(7, 8) einsteckbar ist bzw. sind.
1. Sales shelving consisting of at least two vertical pillars (1, 2, 3), which are arranged
spaced apart from one another by the length of the shelving and preferably have at
least one rear wall (5, 6), wherein the vertical pillars (1, 2, 3) carry a plurality
of shelf bases (4) arranged above one another, which project on at least one side
and preferably both sides of the rear wall (5, 6), and wherein the vertical pillars
(1, 2, 3) and the rear walls (5, 6), which are preferably provided, are crossed over
at their upper ends by a cover strip (7, 8), characterised in that arranged between the cover strip (7, 8) and the vertical pillars (1, 2, 3) there
are spacer elements (10, 11) which produce a gap between the cover strip (7, 8) on
the one hand and the vertical pillars (1, 2, 3) on the other hand sufficient for the
laying of cables and that the spacer elements (10, 11) may for their part be traversed
by at least one cable (31, 32) approximately at the level of the gap which is formed.
2. Sales shelving as claimed in Claim 1, characterised in that the spacer elements (10, 11) have openings (40) for the external continuation of
cables (33).
3. Sales shelving as claimed in Claim 1, characterised in that the spacer elements (10, 11) have openings (30) on at least one side, preferably
on opposite sides, into which the cover strip(s) (7, 8) is or are insertable.
4. Sales shelving as claimed in Claim 3, wherein the cover strip (7, 8) has wall portions
at its ends projecting in the longitudinal direction, characterised in that at least these wall portions are insertable into the spacer elements (10, 11).
5. Sales shelving as claimed in Claim 1, characterised in that the spacer elements (10, 11) have at least one cut-out (50) through which cables
may pass in the longitudinal direction of the shelving below the cover strips (7,
8).
6. Sales shelving as claimed in Claim 1, characterised in that the spacer elements (10, 11) have at least one downwardly projecting extension (20,
21) with which they may be pushed into or onto the upper end of the vertical pillars
(1, 2, 3).
7. Sales shelving as claimed in Claim 1, characterised in that the spacer elements (10, 11) have fasteners for at least one cable (31, 32).
8. Sales shelving as claimed in Claim 7, characterised in that the cable (31, 32) may be clamped in the fastener.
9. Sales shelving as claimed in Claim 1, characterised in that the spacer elements (10, 11) are divided along a vertical plane transverse to the
longitudinal direction of the shelving into two similar half-elements (10a, 10b, 10a').
10. A spacer element for sales shelving as claimed in one of the preceding claims, characterised in that the spacer element (10) produces a gap between the cover strip (7, 8) on the one
hand and the vertical pillars (1, 2, 3) on the other hand sufficient for the laying
of a cable and that for its part it may be traversed by at least one cable (31, 32)
approximately at the level of the gap which is formed and that on at least one side,
preferably on opposing sides, it has openings (30), into which the cover strip(s)
(7, 8) is or are insertable.
1. Etagère de vente constituée d'au moins deux montants d'appui verticaux (1, 2, 3) placés
à distance l'un de l'autre sur la longueur de l'étagère et munis, de préférence, d'au
moins une paroi postérieure (5, 6), lesdits montants d'appui verticaux (1, 2, 3) portant
plusieurs tablettes (4) qui sont agencées en superposition et font saillie au moins
d'un côté, de préférence de part et d'autre au-delà de la paroi postérieure (5, 6),
sachant que les montants d'appui verticaux (1, 2, 3), et les parois postérieures (5,
6) de préférence prévues, sont coiffés transversalement par une baguette de recouvrement
(7, 8) à leurs extrémités supérieures,
caractérisée par le fait
que des éléments d'espacement (10, 11) interposés entre la baguette de recouvrement (7,
8) et les montants d'appui verticaux (1, 2, 3) réservent, entre ladite baguette de
recouvrement (7, 8) d'une part, et lesdits montants d'appui verticaux (1, 2, 3) d'autre
part, un interstice suffisant pour la pose d'un câblage ; et par le fait que lesdits
éléments d'espacement (10, 11) peuvent, à leur tour, être traversés par au moins un
câble (31, 32) approximativement au niveau de l'interstice réservé.
2. Etagère de vente selon la revendication 1,
caractérisée par le fait
que les éléments d'espacement (10, 11) comportent des orifices (40) dédiés au cheminement
de câbles (33) vers l'extérieur.
3. Etagère de vente selon la revendication 1,
caractérisée par le fait
que les éléments d'espacement (10, 11) comportent au moins d'un côté, de préférence sur
des côtés pointant à l'opposé, des discontinuités (30) dans lesquelles la ou les baguette(s)
de recouvrement (7, 8) peu(ven)t être emboîtée(s).
4. Etagère de vente selon la revendication 3,
la baguette de recouvrement (7, 8) présentant, à ses extrémités, des parties de cloisonnement
faisant saillie dans la direction longitudinale,
caractérisée par le fait
qu'au moins ces parties de cloisonnement peuvent être emboîtées dans les éléments d'espacement
(10, 11).
5. Etagère de vente selon la revendication 1,
caractérisée par le fait
que les éléments d'espacement (10, 11) comportent dans la direction longitudinale de
ladite étagère, au-dessous des baguettes de recouvrement (7, 8), au moins un évidement
(50) dévolu à la traversée d'un câblage.
6. Etagère de vente selon la revendication 1,
caractérisée par le fait
que les éléments d'espacement (10, 11) comportent au moins un appendice (20, 21) faisant
saillie vers le bas, par lequel ils peuvent être emboîtés dans ou sur l'extrémité
supérieure des montants d'appui verticaux (1, 2, 3).
7. Etagère de vente selon la revendication 1,
caractérisée par le fait
que les éléments d'espacement (10, 11) comportent des pièces de retenue dédiées à au
moins un câble (31, 32).
8. Etagère de vente selon la revendication 7,
caractérisée par le fait
que des câbles (31, 32) peuvent être coincés dans la pièce de retenue.
9. Etagère de vente selon la revendication 1,
caractérisée par le fait
que les éléments d'espacement (10, 11) sont scindés en deux demi-éléments (10a, 10b,
10a') de types identiques, le long d'un plan vertical, transversalement par rapport
à la direction longitudinale de ladite étagère.
10. Elément d'espacement destiné à une étagère de vente conforme à l'une des revendications
précédentes,
caractérisé par le fait
que ledit élément d'espacement (10) réserve, entre la baguette de recouvrement (7, 8)
d'une part, et les montants d'appui verticaux (1, 2, 3) d'autre part, un interstice
suffisant pour la pose d'un câblage ; par le fait qu'il peut, à son tour, être traversé
par au moins un câble (31, 32) approximativement au niveau de l'interstice réservé
; et par le fait qu'il comporte au moins d'un côté, de préférence sur des côtés pointant
à l'opposé, des discontinuités (30) dans lesquelles la ou les baguette(s) de recouvrement
(7, 8) peu(ven)t être emboîtée(s).
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente