[0001] Die Erfindung betrifft ein Handgeführtes Reinigungsgerät für die Reinigung von Rohrleitungen
mittels einer Federwelle, ausgestattet mit einem Motor, einer Trommel für die Aufnahme
und Ausgabe der Federwelle, mit einer Kammer, in der mehrere, radial auf die Federwelle
einwirkende Walzen mit Achsen angeordnet sind, die mit radialen Abständen von der
Achse der Federwelle angeordnet sind, wobei eine der Walzen in einem Lagerbock gelagert
ist, dessen radialer Abstand von der Achse der Federwelle durch einen Einstellknopf
veränderbar ist.
Der Stand der Technik:
[0002] Durch die
DE 10 2008 015 532 A1 ist ein Reinigungsgerät mit einer Federwelle bekannt, deren Längsbewegung über drei
Walzen bewirkt wird, die mit radialen und axialen Kraftkomponenten auf die Federwelle
einwirken. Von den Walzen sind zwei in Bezug auf ihre sich schneidenden Achsen unter
einem spitzen Winkel ortsfest zueinander gelagert, und die Achse der dritten Walze
ist derart um eine radiale Achse schwenkbar, dass diese dritte Walze alternativ mit
einer der beiden anderen Walzen in eine Wirkverbindung gebracht werden kann. Die Schwenkbewegung
der dritten Walze erfogt durch ein Griffrohr, das über eine Zahnreihe auf einen Zahnsektor
am Lagerbock der dritte Walze einwirkt. Soweit dort ein Einstellknopf für die Einstellung
der radialen Anpresskraft der dritten Walze beschrieben ist, wirkt dieser zwar über
ein elastisches Element auf den Lagerbock der dritten Walze ein, ist aber drehfest
mit seiner Einstellwelle verbunden, so dass bei einer Fehlbedienung des Einstellknopfes,
z.B. mit einer Zange, eine überlastung und Verformung des Walzensystems, aber auch
der Federwelle, erfolgen kann, was zum Ausfall des Geräts führt. Zum Stand der Technik
gehören aber auch andere Reinigungsgeräte, bei denen drei Walzen mit gleichen relativen
Winkelstellungen um die Systemachse und die Achse der Federwelle angeordnet sind:
Durch die US 2002/0083538 A1 ist es beispielsweise bekannt, den Transportweg einer Federwelle, der von eine Vorratstrommel
ausgeht, mit einem zylindrischen Gehäuse zu umgeben, von dessen Umfang in äquidistanter
Verteilung nach innen drei radiale Halterungen ausgehen, in denen Lagerböcke für Walzen
angeordnet sind. An einer Stelle des Umfangs befindet sich ein Rohrstutzen mit einem
Innengewinde, in das eine Hohlwelle mit einem Aussengewinde eingeschraubt ist. Diese
Hohlwelle besitzt ausserdem ein Innengewinde für das Einschrauben eines Einstellknopfes,
mit dem die Winkelstellung und die radiale Lage der zugehörigen Walze gegenüber der
Achse der Federwelle einstellbar ist. Der radiale Hub der Rollenanordnung 155 ist
durch einen Stift 180 begrenzt, der gemäss den Figuren 4 und 4A an eine Blattfeder
205 anstösst. Dadurch wid die Einstellung bei dünnen Federwellen unwirksam, und bei
einer hohen manuellen Einstellkraft am Gewindezapfen 215 kann die Blattfeder 205 brechen.
Mittel für eine Begrenzung der Rotationskraft des Einstellknopfes sind jedoch nicht
offenbart und auch nicht vorgesehen.
Die Aufgabe:
[0003] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Reinigungsgerät der eingangs
beschriebenen Gattung anzugeben, durch das eine überlastung des Antriebssystems durch
fehlerhafte Einstellung der radialen Kräfte und/oder überschreitung von Masstoleranzen
ausgeschlossen ist. Diese Aufgabe kann durch die
US 2002/0083538 A1 nicht gelöst werden.
Die Lösung der Aufgabe:
[0004] Diese ist dadurch kennzeichnet, dass zwischen dem Einstellknopf und dem Lagerbock
eine Vorrichtung zur Drehmomentenbegrenzung angeordnet ist, mittels welcher die Radialkräfte
der Walze auf vorgebbare Maximalwerte begrenzbar sind.
[0005] Es ist im Zuge weiterer Ausgestaltungen der Erfindung besonders vorteilhaft, wenn
- entweder einzeln, oder in Kombination:
* der Einstellknopf einen Hohlraum umschliesst, in den eine Welle hineinragt, die
von einem Stützring umgeben ist, auf dem sich ein Reibungskörper abstützt, dessen
gegenüberliegende Seite an einer Innenfläche des Einstellknopfes anliegt, und wenn
sich die Welle drehbar auf einem Spreizring abstützt,
* der Reibungskörper aus mindestens zwei Tellerfedern besteht, die sich in gespreiztem
Zustand berühren,
* die Welle in axialer Richtung abgedichtet in dem Einstellknopf geführt ist,
* die Welle in koaxialer Anordnung ein Aussengewinde aufweist, mit dem sie in einem
Innengewinde geführt ist, das sich in einem Rohrstutzen befindet, der in radialer
Richtung von der Kammer absteht,
* die Welle eine koaxiale Ausnehmung aufweist in der ein zylindrischer Zapfen geführt
ist, der von dem Lagerbock für die verstellbare Walze absteht,
* zwischen der Welle und dem Lagerbock ein elastisches Element zur Einstellung der
Anpresskraft der Walze an die Federwelle angeordnet ist,
* das elastisches Element den Zapfen umgibt,
* der Einstellknopf auf seiner Aussenseite mit einer griffgünstigen Profilierung versehen
ist, und/oder, wenn
* das Reinigungsgerät eine einzige Gruppe von drei auf den Umfang der Federwelle verteilten
Walzen aufweist, von denen die Achsen zweier Walzen lagefest so ausgerichtet sind,
dass diese mit entgegengesetzten Transportkräften auf die Federwelle einwirken, und
wenn die Achse der dritten Walze in ihrer Raumlage derart verstellbar ist, dass die
Transportkraft der verstellbaren Walze wahlweise die Transportkraft entweder der einen
lagefesten Walze oder der anderen lagefesten Walze unterstützt.
Die Detailbeschreibung:
[0006] Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes und dessen Wirkungsweisen und
weitere Vorteile werden nachfolgend anhand der Figuren 1 bis 3 näher erläutert.
[0007] Es zeigen:
- Figur 1
- eine perspektivische Aussenansicht in Verbindung mit einem Funktionsdiagramm,
- Figur 2
- einen axialen Einblick in die Kammer am Ende des Griffrohres zur Erläuterung der Funktion
der drei Walzen, und
- Figur 3
- einen vergrösserten Ausschnitt aus dem oberen Teil von Figur 2.
[0008] In Figur 1 ist ein komplettes Reinigungsgerät 1 dargestellt, zu dem ein Motor 2 mit
einem Handgriff 3 und einem Schalter 4 gehören, wie dies auch von Handbohrmaschinen
her bekannt ist. An den Motor ist eine drehbare Trommel 5 für die Aufnahme einer Federwelle
6 angesetzt. Die Trommel 5 besitzt ein fest angesetztes Führungsrohr 7 (Figur 2),
das koaxial von einem Griffrohr 8 umgeben ist, das in Richtung auf die Trommel 5 mit
einem trichterförmigen Handschutz 9 versehen ist. Dieser Handschutz 9 überdeckt teilweise
die gleichfalls trichterförmige Stirnwand 5a der Trommel 5. Das Griffrohr 8 geht in
eine zylindrische Kammer 10 über, in der der komplette Verstellmechanismus für die
Bewegung der Federwelle 6 untergebracht ist. Ein Einstellknopf 11 dient zum Einstellen
einer Anpresskraft der verstellbaren Walze an die beiden ortsfesten Walzen, was nachstehend
noch näher erläutert wird. In Figur 1 ist jeweils nur das Ende dieser Federwelle 6
gezeigt, und an deren örtlicher Verdickung ist zu erkennen, dass dieses Ende bereits
eine Werkzeugfunktion besitzt.
[0009] Die Achse der verstellbaren Walze 12 (in Figur 2, oben) steht hierbei zunächst parallel
zur Achse der Federwelle 6, so dass keine Axialbewegung derselben erfolgt. Werden
das Griffrohr 8 und die Trommel 5 zusammengeschoben, so erfolgt ein Rückzug der Federwelle
6. Werden das Griffrohr 8 und die Trommel 5 auseinander gezogen, so erfolgt ein Vorschub
der Federwelle 6.
[0010] Der untere Kasten in Figur 1 erläutert die Funktion des Einstellknopfes 11: Durch
dessen Rechtsdrehung in Pfeilrichtung "+" erfolgt eine Verstärkung der Anpresskraft
der verstellbaren Walze an die beiden anderen Walzen. Durch dessen Linksdrehung in
Pfeilrichtung "-" erfolgt eine Verringerung der Anpresskraft der verstellbaren Walze
12 an die beiden anderen Walzen. Alle diese Funktionen werden nachstehend im Zusammenhang
mit der Figur 3 noch eingehend erläutert, in der die bisherigen Bezugszeichen beibehalten
werden.
[0011] Gemäss Figur 2 enthält die Kammer 10 drei Walzen 12, 13 und 14, von denen die Walze
12 um die radiale Achse A-A verdrehtbar ist. Zu diesem Zweck besitzt die Kammer 10
eine achsparallel Zahnleiste 15, in die ein Zahnsektor 16a eines Lagerbocks 16 eingreift,
in dem die Walze 12 gelagert ist. Von dem Lagerbock 16 steht in Richtung der Achse
A-A ein zylindrischer Zapfen 17 ab, der von einem elastischen Element 18 umgeben ist,
das aus einem Stapel gespreizter Tellerfedern besteht. Dadurch lässt sich mittels
des Einstellknopfes 11 die Anpresskraft an die beiden anderen, ortfest montierten
Walzen 13 und 14 regulieren.
[0012] Die Figur 2 zeigt ferner eine Längsachse "AL", die auch die Systemachse und die Achse
der Federwelle 6 ist und die hier die Blickrichtung bestimmt. Auf dem Umfang der Federwelle
6 sind die Walzen 12, 13 und 14 mit ihren Achsen A1, A2 und A3 angeordnet. Die Walzen
13 und 14 sind mit ihren inneren Lagerringen durch Verschrauben auf hier nicht sichtbaren
Schrägflächen räumlich fixiert. Die Raumlage ist dabei so gewählt worden, dass deren
Achsen A2 und A3 sich in einem virtuellen Punkt "P" schneiden, gleichzeitig aber schräg
und tangential zu einer virtuellen Zylinderfläche verlaufen, die die Achse "AL" mit
entsprechendem Abstand konzentrisch umgibt. Dadurch sind die Walzen 13 und 14 spiegelsymmetrisch
zueinander angeordnet, und drehen sich, angetrieben durch die Berührung mit der Federwelle
6, in hierzu entgegengesetzten Drehrichtungen. Hierbei entstehen Reibungskräfte, von
denen jeweils eine Komponente parallel zur Achse "AL verläuft. Diese Komponenten verlaufen
in entgegengesetzten Richtungen, erzeugen also aufgrund eines Kräfte-Gleichgewichts
keinerlei axiale Bewegungen der Federwelle 6.
[0013] Das System besitzt nun die bereits erwähnte Achse A-A, die eine Steuerachse ist und
die auch durch den Zapfen 17 des Lagerbocks 16 verläuft und auch die Achse "A1" der
Walze 12 schneidet. In der dargestellten Position verlaufen die Achsen "AL" und "A1"
parallel zueinander, so dass das Kräfte-Gleichewicht nicht gestört wird. Dieser Zustand
ändert sich jedoch, sobald der Lagerbock 16 mit der Walze 12 um die Achse "A-A" geschwenkt
wird. Mit zunehmendem Schwenkwinkel unterstützt die Walze 12 entweder die Transportrichtung
und -wirkung der Walze 13 oder der Walze 14. Dies gilt für beide Schwenkrichtungen
aus der Position der Figur 2 heraus. Diese Unterstützung wird grösstmöglich, sobald
die Drehrichtungen zweier Walzen, entweder 12+13 oder 12+14, übereinstimmen. Die Schubwirkung
der jeweils anderen Walze wird dadurch im Ergebnis ausser Kraft gesetzt bzw. überwunden.
Dieser Effekt hat sich durch Versuche überraschend bestätigt und führt in Verbindung
mit dem Griffrohr 8 ohne Umgreifen der einen Hand zu einer äusserst einfachen, kurzen,
kostengünstigen und zuverlässigen Bau- und Betriebsweise mit extrem rasch zu bewirkender
Schubumkehr der Federwelle 6 und ohne weit abstehende Bauteile.
[0014] Wie aus den Figuren 2 und 3 hervorgeht, ist der zylindrische Zapfen 17 mit einem
elastischen Element 18 von einer Welle 19 umgeben, die ein Aussengewinde 20 besitzt.
Mit diesem ist sie in einem Rohrstutzen 21 geführt, der ein komplementäres Innengewinde
22 besitzt. Der Rohrstutzen 21 verläuft radial zur Kammer 10. Die Welle 19 besitzt
eine abgestufte konzentrische Ausnehmung 23, die mit ihrem weitesten Durchmesser das
elastische Element 18 umschliesst. In einem engeren Längenabschnitt der Welle 19 ist
der Zapfen 17 von einer Ringnut 24 mit einem elastischen Ring 25 umgeben, der eine
Trennung von Zapfen 17 und Welle 19 zumindest erschwert.
[0015] Hier setzt nun der Kern der Erfindung ein: Die Welle 19 ist mit kurzem Abstand von
ihrem Ende verdrehfest von einem Stützring 26 umgeben, auf dem ein Reibungskörper
27 aufliegt. Dieser besteht aus mindestens zwei konischen Tellerfedern 27a, auf denen
sich der Einstellknopf 11 abstützt, der zu diesem Zweck einen Hohlraum 11a besitz,
der von einem Greifzylinder 11 b umgeben ist, der auf seiner Aussenseite eine Profilierung
11 c besitzt. Durch den Reibungskörper 27 wird eine genau einstellbare Reibungsbremse,
eine sogenannte Rutschkupplung, gebildet, die im Ergebnis eine Drehmomentenbegrenzung
für den Einstellknopf 11 darstellt. Eine unbeabsichtige Trennung von Einstellknopf
11 und Welle 19 wird durch einen Spreizring 28 verhindert, und eine Abdichtung gegen
das Eindringen von Schmutz wird durch einen Dichtungsring 29 erzielt.
[0016] Es ist dabei zusätzlich möglich, die Federwelle zu Zwecken einer Umschaltung mit
einem verschiebbaren Griffrohr zu umgeben, und ferner mit Mitteln für die Verstellung
mindestens einer der Walzen in beide Transportrichtungen der Federwelle,
Bezugszeichenliste:
[0017]
- 1
- Reinigungsgerät
- 2
- Motor
- 3
- Handgriff
- 4
- Schalter
- 5
- Trommel
- 5a
- Sti rnwand
- 6
- Federwelle
- 7
- Führungsrohr
- 8
- Griffrohr
- 9
- Handschutz
- 10
- Kammer
- 11
- Einstellknopf
- 11a
- Hohlraum
- 11 b
- Greifzylinder
- 11 c
- Profilierung
- 12
- Walze
- 13
- Walze
- 14
- Walze
- 15
- Zahnleiste
- 16
- Lagerbock
- 16a
- Zahnsektor
- 17
- Zapfen
- 18
- elastisches Element
- 19
- Welle
- 20
- Aussengewinde
- 21
- Rohrstutzen
- 22
- Innengewinde
- 23
- Ausnehmung
- 24
- Ringnut
- 25
- Ring
- 26
- Stützring
- 27
- Reibungskörper
- 27a
- Tellerfedern
- 28
- Spreizring
- 29
- Dichtungsring
- "AL-AL"
- Längsachse
- "A-A"
- Schwenkachse
- A1
- Achse
- A2
- Achse
- A3
- Achse
- "P" -
- Punkt
1. Handgeführtes Reinigungsgerät (1) für die Reinigung von Rohrleitungen mittels einer
Federwelle (6), ausgestattet mit einem Motor (2), einer Trommel (5) für die Aufnahme
und Ausgabe der Federwelle (6), mit einer Kammer (10), in der mehrere, radial auf
die Federwelle (6) einwirkende Walzen (12, 13, 14) mit Achsen (A1, A2, A3) angeordnet
sind, die mit radialen Abständen von der Achse der Federwelle (6) angeordnet sind,
wobei eine der Walzen (12) in einem Lagerbock (16) gelagert ist, dessen radialer Abstand
von der Achse der Federwelle (6) durch einen Einstellknopf (11) veränderbar ist, dadurch kennzeichnet, dass zwischen dem Einstellknopf (11) und dem Lagerbock (16) eine Vorrichtung zur Drehmomentenbegrenzung
angeordnet ist, mittels welcher die Radialkräfte der Walze (12) auf vorgebbare Maximalwerte
begrenzbar sind.
2. Reinigungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Einstellknopf (11) einen Hohlraum (11a) umschliesst, in den eine Welle (19) hineinragt,
die von einem Stützring (26) umgeben ist, auf dem sich ein Reibungskörper (27) abstützt,
dessen gegenüberliegende Seite an einer Innenfläche des Einstellknopfes (11) anliegt,
und dass sich die Welle (19) drehbar auf einem Spreizsring (28) abstützt.
3. Reinigungsgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Reibungskörper (27) aus mindestens zwei Tellerfedern besteht, die sich in gespreiztem
Zustand berühren.
4. Reinigungsgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle (19) in axialer Richtung abgedichtet in dem Einstellknopf (11) geführt
ist.
5. Reinigungsgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle (19) in koaxialer Anordnung ein Aussengewinde (20) aufweist, mit dem sie
in einem Innengewinde (22) geführt ist, das sich in einem Rohrstutzen (21) befindet,
der in radialer Richtung von de Kammer (10) absteht.
6. Reinigungsgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle (19) eine koaxiale Ausnehmung (23) aufweist in der ein zylindrischer Zapfen
(17) geführt ist, der von dem Lagerbock (16) für die verstellbare Walze (12) absteht.
7. Reinigungsgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Welle (19) und dem Lagerbock (16) ein elastisches Element (18) zur Einstellung
der Anpresskraft der Walze (12) an die Federwell (6) angeordnet ist.
8. Reinigungsgerät nach den Ansprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass das elastisches Element (18) den Zapfen (17) umgibt.
9. Reinigungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Einstellknopf (11) auf seiner Aussenseite mit einer griffgünstigen Profilierung
(11 c) versehen ist.
10. Reinigungsgerät nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine einzige Gruppe von drei auf den Umfang der Federwelle (6) verteilten Walzen
(12, 13, 14), von denen die Achsen (A2, A3) zweier Walzen (13, 14) lagefest so ausgerichtet
sind, dass diese mit entgegengesetzten Transportkräften auf die Federwelle (6) einwirken,
und dass die Achse (A1) der dritten Walze (12) in ihrer Raumlage derart verstellbar
ist, dass die Transportkraft der verstellbaren Walze (12 wahlweise die Transportkraft
entweder der einen lagefesten Walze (13) oder der anderen lagefesten Walze (14) unterstützt.