[0001] Die Erfindung betrifft ein Lüfterrad gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1, das
insbesondere für ein gewerbliches Gargerät, wie einen Heißluftdämpfer, geeignet ist.
[0002] Ein derartiges Lüfterrad ist aus der
EP 1 530 682 B1 bzw. der die Prioritätsanmeldung zu dieser EP-Anmeldung darstellenden
DE 102 39 246 bekannt.
[0003] Das bekannte Lüfterrad weist Lüfterradschaufeln auf, auf deren Außenfläche zumindest
eine Erhöhung angeordnet und/oder ausgebildet ist, die von einer Grundplatte des Lüfterrades
beabstandet ausgebildet ist und sich von der Grundplatte weg, im Wesentlichen diagonal
von einer Vorderkante zu einer Hinterkante der Lüfterradschaufeln erstreckt.
[0004] Hierdurch soll es möglich sein, dass in der vom Lüfterrad umgewälzten Luft enthaltene
Feststoff- und/oder Flüssigkeitspartikel, insbesondere Fettpartikel, nicht unmittelbar
radial durch das Lüfterrad umgelenkt werden. Denn die Erhöhung auf den Außenflächen
der Lüfterradschaufeln stoppen die auf sie auftreffenden Feststoff-und/oder Flüssigkeitspartikel,
so dass es möglich sein soll, dass unmittelbar radial um das Lüfterrad angeordnete
Vorrichtungen, wie insbesondere eine Heizeinrichtung innerhalb eines Gargerätes, nicht
von den in der Luft enthaltenen Partikeln verschmutzt werden.
[0005] Diese Ausführungsform ist technisch jedoch insofern problematisch, als sie eine Modifizierung
der Lüfterradschaufeln durch das Anbringen der genannten Erhöhungen auf der Außenfläche
erfordern. Da die Lüfterradschaufeln nur auf der Außenfläche angebracht sind, kann
das gattungsgemäße Lüfterrad darüber hinaus mit derselben Wirkung nur in einer Drehrichtung
betrieben werden.
[0006] Aus der
DE 103 15 341 ist ein Gargerät bekannt, dass ein Radialgebläserad aufweist, auf dessen Schaufeln
jeweils ein rotierendes Abscheideelement zum Abscheiden von Partikel aus der Atmosphäre
im Garraum vorgesehen ist. Somit ergeben sich ähnliche Probleme, wie beim gattungsgemäßen
Stand der Technik.
[0007] Die
DE 102 34 214 B4 lehrt ein Gargerät mit integrierter Fettabscheidung, wozu eine Scheibe zwischen einer
Rückwand des Garraums und dem Lüfterrad angeordnet ist, die derart ausgebildet ist,
dass die um das Lüfterrad herum angeordnete Heizeinrichtung durch die Scheibe im Wesentlichen
vollständig gegenüber der Rückwand abgedeckt ist.
[0008] Aus der
EP 0 615 069 B1 ist schließlich ein Lüfterrad für ein Umwälz-Radialgebläse eines Garraums bekannt,
das mit mindestens zwischen einigen seiner Schaufeln mit Abstand von einer Stützscheibe
angeordneten Leitblechen versehen ist, wobei die Leitbleche mit der Stützscheibe und
den jeweils benachbarten, radial angeordneten, gerade verlaufenden Schaufeln eine
Düseneinrichtung zum Erzeugen einer radial nach außen gerichteten Gasströmung nahe
der Stützscheibe bilden.
[0009] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Lüfterrad der im Oberbegriff
des Anspruches 1 angegebenen Art zu schaffen, dessen Aufbau gegenüber dem gattungsgemäßen
Lüfterrad vereinfacht ist und dennoch eine sichere Ableitung von Verunreinigungen
zur Vermeidung des Auftreffens auf die Heizeinrichtung eines gewerblichen Gargeräts
ermöglicht.
[0010] Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch die Merkmale des Anspruches 1.
[0011] Durch die erfindungsgemäße Ausbildung wird zunächst erreicht, dass die Ableitvorrichtung
sowohl ihre Basisfunktion erfüllen kann, gemäß der sie Verunreinigungen in der zur
Heizeinrichtung geförderten Luft sicher abführt, als auch gleichzeitig den gesamten
Aufbau des erfindungsgemäßen Lüfterrades verstärkt, da sie als Verstärkungsprofil
ausgebildet ist.
[0012] Ferner wird durch die erfindungsgemäße Ausbildung des Lüfterrades vermieden, dass
Änderungen an den Lüfterradschaufeln vorgenommen werden müssen, da die Ableitvorrichtung,
nicht wie beim gattungsgemäßen Stand der Technik, auf einer der Flächen der Lüfterradschaufeln,
sondern getrennt von den Lüfterradschaufeln zwischen der Grundplatte und der Deckplatte
vorgesehen ist. Hierfür hält die Ableitvorrichtung bzw. jedes der den Lüfterradschaufeln
zugeordnete Verstärkungsprofil einen Radialabstand zur Außenkante der Lüfterradschaufeln
ein, was darüber hinaus den vorteilhaften Effekt hat, dass die Verstärkungsprofile
der Ableitvorrichtung als Luftführungseinrichtung ausgebildet werden können, die die
von den Lüfterradschaufeln abströmende Luft strömungsgünstig ableitet und damit Verwirbelungen
der Abströmluft zumindestens vermindert, so dass insgesamt der Luftwiderstand verringert
wird. Dies hat wiederum den vorteilhaften Effekt, dass die Antriebsleistung des Motors
des Lüfterrades herabgesetzt werden kann, ohne die Leistung des Lüfterrades zu vermindern,
was letztendlich zu erheblichen Energieeinsparungen führt.
[0013] Des Weiteren ergibt sich der Vorteil, dass die Verstärkungsprofile auch als Nachrüstteile
für bestehende Lüfterräder verwendet werden können, da die Lüfterradschaufeln selber
nicht modifiziert werden müssen, weil die Verstärkungsprofile ein für die Lüfterradschaufeln
unabhängiges Zusatzteil darstellen, das auch in bestehende Lüfterradkonstruktionen
nachträglich integriert werden kann.
[0014] Die Unteransprüche haben vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung zum Inhalt.
[0015] Um die Ableitfunktion der Verstärkungsprofile noch zu verbessern, sind diese vorzugsweise
in einem Winkel zur Lüfterradlängsmittelachse geneigt angeordnet. Insbesondere ist
die Neigung in Richtung des Mittelpunktes und der Grundplatte des Lüfterrades, also
nach Innen, vorgenommen, wobei bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform die
Außenkante der Lüfterradschaufeln parallel zum Verstärkungsprofil verläuft, also in
demselben Winkel zur Lüfterradlängsachse geneigt ist, wie die Verstärkungsprofile.
[0016] Die Verstärkungsprofile können vom Prinzip her unterschiedliche Gestaltungen aufnehmen,
wobei sie in jedem Falle eine Rinne bilden, deren Länge vom Abstand zwischen der Grundplatte
und der Deckplatte bestimmt wird, da sich diese Rinne von der Grundplatte bis zur
Deckplatte erstreckt.
[0017] Wie zuvor bereits erläutert, sind die Verstärkungsprofile vorzugsweise strömungsgünstig
ausgebildet und können insbesondere eine Tropfenform oder auch eine einer Flugzeugtragfläche
ähnliche Form aufweisen. Da alle Verstärkungsprofilausführungsformen rinnenförmig
ausgebildet sind, haben alle eine geeignete Öffnung zur Aufnahme der von den Lüfterradschaufeln
abströmenden Verunreinigungen.
[0018] Ein weiterer Vorteil, der sich aus dem Umstand ergibt, dass die Ableitvorrichtung
nicht auf den Lüfterradschaufeln ausgebildet oder angeordnet ist, ist darin zu sehen,
dass diese gerade und vorzugsweise eben ausgebildet werden können bzw. ihre gerade
und vorzugsweise ebene Ausbildung beibehalten können und somit das Lüfterrad reversibel,
also in beiden Drehrichtungen betreibbar ist, was insbesondere beim Lüftungsrad gemäß
dem gattungsgemäßen Stand der Technik nicht möglich ist. Denn dort ist, wie eingangs
erläutert, die Ableitvorrichtung nur auf einer der beiden Lüfterradschaufelflächen
ausgebildet.
[0019] Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich
aus nachfolgender Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung. Es
zeigt:
- Fig. 1
- eine geschnittene Draufsicht auf eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Lüfterrades
zur Verdeutlichung unterschiedlicher Ausführungsvarianten von Verstärkungsprofilen,
wobei aufgrund der Lage des Schnittes eine Deckplatte des Lüfterrades nicht sichtbar
ist;
- Fig. 2
- eine perspektivische Teilansicht des Lüfterrades gemäß Fig. 1;
- Fig. 3
- eine Draufsicht auf einen Teil des erfindungsgemäßen Lüfterrades gemäß Fig. 1 und
2;
- Fig. 4
- eine Einzelheit des erfindungsgemäßen Lüfterrades im Bereich einer Außenkante einer
Lüfterradschaufel.
[0020] Aus einer Zusammenschau der Fig. 1 bis 3 ergibt sich zunächst der grundsätzliche
Aufbau eines erfindungsgemäßen Lüfterrades 1 für ein gewerbliches Gargerät, insbesondere
einen Heißluftdämpfer, der in den Zeichnungen jedoch nicht dargestellt ist. Das Lüfterrad
1 weist eine Mehrzahl von Lüfterradschaufeln auf, von denen in den Fig. 2 benachbarte
Lüfterradschaufeln mit den Bezugsziffern 2 und 3 repräsentativ für die anderen Lüfterradschaufeln
identifiziert sind. Wie sich aus Fig. 1 ergibt, sind die Lüfterradschaufeln 2, 3 radial
um einen Lüfterradmittelpunkt M auf einer Grundplatte 4 angeordnet, auf der sie beispielsweise
mittels in Fig. 3 sichtbaren Laschen 19 befestigt werden können. Im Beispielsfalle
weist das Lüfterrad 1 zwölf derartige Lüfterradschaufeln auf, wie sich dies aus Fig.
1 ergibt.
[0021] Aus der Darstellung der Fig. 2 ergibt sich, dass die Lüfterradschaufeln 2, 3 zwischen
der Grundplatte 4 und einer Deckplatte bzw. einem Deckring 5 angeordnet sind.
[0022] Jede der Lüfterradschaufeln 2, 3 weist eine erste Schaufelfläche 6 und eine zweite
Schaufelfläche 7 auf, die, wie sich beispielsweise aus den Fig. 1 und 3 ergibt, in
entgegengesetzte Richtungen weisen. Auf diese Schaufelflächen 6, 7 trifft beim Betrieb
des Lüfterrades 1 die vom Lüfterrad 1 auf eine Heizeinrichtung zu leitende Luft auf.
Hierbei ist hervorzuheben, dass die Lüfterradschaufeln 2, 3, wie sich dies aus den
Figuren ergibt, gerade und vorzugsweise eben ausgebildet sind und zumindest im Wesentlichen
im rechten Winkel zur Grundplatte 4 und zur Deckplatte 5 angeordnet sind. Aufgrund
der geraden und vorzugsweise ebenen Ausbildung der Lüfterradschaufeln 2, 3 ist es
möglich, das Lüfterrad 1 reversibel, also in entgegengesetzte Drehrichtungen zu betreiben,
so dass je nach Drehrichtung die Luft entweder auf die erste oder die zweite Schaufelfläche
6 bzw. 7 auftrifft, und die Luftförderleistung gleich bleibt.
[0023] Wie vor allem die Fig. 1 und 3 zeigen, weisen die Lüfterradschaufeln 2, 3 ferner
eine Außenkante 8 und eine Innenkante 9 auf. Vom Lüfterradmittelpunkt M in Radialrichtung
R (siehe Fig. 1) gesehen, weist hierbei die Außenkante 8 radial nach außen, während
die Innenkante 9 radial nach innen zum Mittelpunkt M weist.
[0024] Das erfindungsgemäße Lüfterrad 1 ist ferner mit einer Ableitvorrichtung 10 versehen,
die dazu dient, in der vom Lüfterrad 1 bzw. dessen Lüfterradschaufeln 2, 3 geförderten
Luft enthaltene Verunreinigungen abzuscheiden. Bei diesen Verunreinigungen handelt
es sich insbesondere um Fett- oder Ölpartikel, die während des Garvorganges aus dem
Gargut austreten und sich mit der vom Lüfterrad 1 geförderten Luft mischen. Damit
verhindert werden kann, dass diese Fett- oder Ölpartikel oder sonstigen Verunreinigungen
auf die das Lüfterrad 1 umgebende nicht dargestellte Heizeinrichtung geschleudert
werden, ist die besagte Ableitvorrichtung 10 vorgesehen, die im dargestellten Beispielsfall
eine Mehrzahl von Verstärkungsprofilen 10A, 10B, 10C aufweist. Jeder der vorgesehenen
Lüfterradschaufeln 2, 3 ist ein Verstärkungsprofil 10A, 10B, 10C zugeordnet, so dass
im Beispielsfalle von zwölf Lüfterradschaufeln dementsprechend zwölf derartige Verstärkungsprofile
vorgesehen sind.
[0025] Fig. 1 zeigt drei verschiedene Ausbildungsmöglichkeiten für derartige Verstärkungsprofile,
die mit den Bezugsziffem 10A, 10B bzw. 10C gekennzeichnet sind. Hierbei ist zu betonen,
dass Fig. 1 lediglich beispielhaft diese drei verschiedenen Verstärkungsprofile zur
Vereinfachung der Darstellung an einem Lüfterrad 1 zeigt. Bei der tatsächlichen Ausführung
des Lüfterrades 1 ist pro Lüfterradschaufel 2, 3 jeweils nur eine einzige Art von
Verstärkungsprofil, also entweder das Verstärkungsprofil 10A bei allen Lüfterradschaufeln
oder das Verstärkungsprofil 10B bei allen Lüfterradschaufeln bzw. das Verstärkungsprofil
10C bei allen Lüfterradschaufeln vorgesehen.
[0026] Das Verstärkungsprofil 10A ist hierbei in Draufsicht gesehen pfeilspitzenartig ausgebildet.
Das Verstärkungsprofil 10B ist insofern eine bevorzugte Ausführungsform, als es eine
strömungsgünstige Ausbildung aufweist, wobei die freien Endbereiche 12, 13 (siehe
Fig. 1) gegenüber der dargestellten Ausführungsform zur Verbesserung der Strömungsgünstigkeit
noch aufeinander zugebogen ausgebildet sein können. Die Ausführungsform 10B stellt
sozusagen einen Repräsentanten für strömungsgünstige Profile, wie beispielsweise Tropfenform
oder auch tragflächenähnliche Profile dar.
[0027] Das Verstärkungsprofil 10C ist U-förmig ausgebildet.
[0028] Alle Verstärkungsprofile bilden Rinnen, die sich, wie Fig. 2 verdeutlicht, von der
Grundplatte 4 bis zur Deckplatte 5 erstrecken. Der sich jeweils auf der Grundplatte
4 abstützende Endbereich 18 der Verstärkungsprofile 10A, 10B bzw. 10C korrespondiert
mit Ausnehmungen 14, 15, 16 bzw. 17, die ebenfalls beispielhaft in Fig. 1 verdeutlicht
sind. Diese Ausnehmungen 14 bis 17 stellen die Ableitung der in dem jeweiligen Verstärkungsprofil
10A, 10B, 10C gesammelten Partikel, insbesondere der Ölpartikel, dar, wobei aufgrund
der Anordnung der Verstärkungsprofile radial außerhalb der Außenkante 8 der Lüfterradschaufeln
2, 3 sichergestellt ist, dass die gesammelten und abgeleiteten Partikel nicht auf
die Heizeinrichtung, die das Lüfterrad umgibt, auftreffen können.
[0029] Die Fig. 3 und 4 verdeutlichen hierbei, dass zwischen der Außenkante 8 jeder der
Lüfterradschaufeln und dem zugeordneten Verstärkungsprofil ein Radialabstand A eingehalten
ist, der je nach Anwendungsfall verschieden sein kann, jedoch einen Wert von größer
0 aufweist.
[0030] Ferner ist jedes der Verstärkungsprofile 10A, 10B bzw. 10C um einen Winkel α geneigt
zur Lüfterradlängsmittellinie L ausgebildet, die in Fig. 3 durch das Kreuz L symbolisiert
ist. In Fig. 4 ist diese Längsmittellinie L in den Außenbereich des Lüfterrades 1
parallel verschoben, um den Neigungswinkel α besser verdeutlichen zu können.
[0031] Wie sich aus Fig. 4 erschließt, verläuft die Außenkante 8 der Lüfterradschaufeln
2, 3 bevorzugter Weise parallel zum jeweiligen zugeordneten Verstärkungsprofil 10A,
10B bzw. 10C, so dass diese Außenkante 8 um den gleichen Winkel α zur Längsmittellinie
L geneigt ist.
[0032] Wie eingangs bereits erläutert, ergibt sich durch die Ausbildung des erfindungsgemäßen
Lüfterrades 1 der Vorteil, dass die Lüfterradschaufeln 2, 3 nicht verändert werden
müssen, da die Ableitvorrichtung 10, die von der Mehrzahl der den Lüfterradschaufeln
2, 3 zugeordneten Verstärkungsprofile gebildet wird, nicht auf den Lüfterradschaufeln,
sondern auf der Grundplatte 4 angeordnet und auf dieser befestigt sind, so dass die
Gestaltung der Lüfterradschaufeln 2, 3 gänzlich unbeeinflusst von der Anordnung der
Ableitvorrichtung 10 bleibt.
[0033] Neben der voranstehenden schriftlichen Offenbarung der Erfindung wird hiermit explizit
auf deren zeichnerische Darstellung in den Fig. 1 bis 4 Bezug genommen.
Bezugszeichenliste
[0034]
- 1
- Lüfterrad
- 2, 3
- Lüfterradschaufeln
- 4
- Grundplatte
- 5
- Deckplatte/Deckring
- 6, 7
- erste und zweite Schaufelflächen
- 8
- Außenkante
- 9
- Innenkante
- 10
- Ableitvorrichtung
- 10A,10B,10C
- Verstärkungsprofile
- 11
- Außenkante des Verstärkungsprofils
- 12, 13
- freie Endbereiche
- 14, 15, 16, 17
- Ausnehmungen
- 18
- auf der Grundplatte 4 aufsitzender Endbereich der Verstärkungsprofile
- 19
- Lasche
- M
- Lüfterradmittelpunkt
- L
- Lüfterradlängsmittellinie
- A
- Radialabstand
- α
- Neigungswinkel
1. Lüfterrad (1)
- mit einer Mehrzahl von Lüfterradschaufeln (2, 3)
● die zwischen einer Grundplatte (4) und einer Deckplatte (5) angeordnet sind,
● die in entgegengesetzte Richtungen weisende erste und zweite Schaufelflächen (6,
7) aufweisen, und
● die eine, von einem Lüfterradmittelpunkt (M) aus gesehen, radial nach außen weisende
Außenkante (8) und eine radial nach innen weisende Innenkante (9) aufweisen, und
- mit einer Ableitvorrichtung (10) für in der von den Lüfterradschaufeln (2, 3) geförderten
Luft enthaltene Verunreinigung, wie insbesondere Ölpartikel,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Ableitvorrichtung (10) als ein jeder Lüfterradschaufel (2, 3) zugeordnetes Verstärkungsprofil
(10A, 10B, 10C) ausgebildet ist, das unter Einhaltung eines radialen Abstandes (A)
zur Außenkante (8) der Lüfterradschaufeln (2, 3) zwischen der Grundplatte (4) und
der Deckplatte (5) angeordnet ist.
2. Lüfterrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkungsprofile (10A, 10B, 10C) in einem Winkel (α) zur Lüfterradlängsmittellinie
(L) geneigt angeordnet sind.
3. Lüfterrad nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkungsprofile (10A, 10B, 10C) nach innen in Richtung zum Lüfterradmittelpunkt
(M) und der Grundplatte (4) geneigt sind.
4. Lüfterrad nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenkante (8) in demselben Winkel (α) zur Lüfterradlängsmittellinie (L) geneigt
sind.
5. Lüfterrad nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkungsprofile (10A, 10B, 10C) als Rinne ausgebildet sind, die sich von
der Grundplatte (4) bis zur Deckplatte (5) erstrecken.
6. Lüfterrad nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkungsprofile (10A, 10B, 10C) strömungsgünstig ausgebildet sind.
7. Lüfterrad nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkungsprofile (10A) in Draufsicht gesehen, pfeilspitzenartig ausgebildet
sind.
8. Lüfterrad nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkungsprofile (10B) in Draufsicht gesehen, tropfenförmig bzw. tragprofilähnlich
ausgebildet sind, wobei die freien Endbereiche (12, 13) der tropfenförmigen Verstärkungsprofile
(10B) aufeinander zuweisend ausgebildet sind.
9. Lüfterrad nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkungsprofile (10C) U-förmig ausgebildet sind.
10. Lüfterrad nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass in der Grundplatte (4) Ablaufausnehmungen (14, 15, 16, 17) angeordnet sind, die mit
einem auf der Grundplatte (4) aufsitzenden Endbereich (18) der Verstärkungsprofile
(10A, 10B, 10C) korrespondieren.
11. Lüfterrad nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Lüfterradschaufeln (2, 3) eben ausgebildet sind.
12. Lüfterrad nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Lüfterradschaufeln (2, 3) kegelstumpfförmig ausgebildet sind.
13. Lüfterrad nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkungsprofile (10A, 10B, 10C) an der Grundplatte (4) und/oder der Deckplatte
(5) befestigt sind.
14. Lüfterrad nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Lüfterradschaufeln (2, 3) über eine Lasche (19) auf der Grundplatte (4) befestigt
sind.