[0001] Die Erfindung betrifft eine Einputzvorrichtung für eine Einbauvorrichtung, insbesondere
für eine Einbauleuchte in Form eines Downlights. Die Einputzvorrichtung kann dabei
insbesondere in der Gestalt einer Einputzscheibe ausgebildet sein. Die Einputzvorrichtung
erlaubt es, die in einem Ausschnitt einer Zwischendecke eingebaute Einbauvorrichtung
einzuputzen. Die Zwischendecke kann eine abgehängte Raumdecke oder eine beliebige
Platte, beispielsweise eine Zwischenplatte in einem Möbelstück, sein.
[0002] Eine Einbauvorrichtung zum Einputzen ist beispielsweise aus der internationalen Anmeldung
WO 2008/043483 bekannt. Die dort offenbarte Vorrichtung weist einen zylindrischen Teilbereich und
einen damit verbundenen flachen Kragen auf. Ein Einbaustrahler kann in dem zylindrischen
Teilbereich mithilfe eines O-Rings befestigt werden.
[0003] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Einputzen einer Einbauvorrichtung,
insbesondere einer Einbauleuchte an einer Zwischendecke, bis direkt zum Rand der Lichtaustrittsöffnung
zu ermöglichen, wobei gleichzeitig eine sichere, flexible und leicht handhabbare Verbindung
zwischen der Einputzvorrichtung und der Einbauvorrichtung ermöglicht ist.
[0004] Diese Aufgabe wird durch eine Einputzscheibe nach Anspruch 1 gelöst. Die Einputzscheibe
weist eine zentrale Öffnung, einen radial innen liegenden, der Öffnung benachbarten
Bereich, sowie einen radial außen liegenden Bereich auf. Die zentrale Öffnung kann
dabei als Lichtaustrittsöffnung für eine Einbauleuchte dienen. Die Scheibe weist dabei
ferner eine obere Seite und eine der oberen Seite gegenüberliegende untere Seite auf.
Die obere Seite liegt im montierten Zustand der Einputzvorrichtung an der Zwischendecke
an. Die obere Seite springt dabei in dem radial innen liegenden Bereich gegenüber
dem außen liegenden Bereich zurück. Dieser Rücksprung dient der Aufnahme einer Einbauvorrichtung.
Hierfür kann die Einbauvorrichtung an einem Ende eine Auskragung aufweisen, die im
montierten Zustand an dem Rücksprung anliegt.
[0005] Die Einputzscheibe weist ferner auf der oberen Seite Rastnasen auf, die zumindest
teilweise über den innen liegenden Bereich ragen. Die Rastnasen können dabei insbesondere
an der oberen Seite an dem außen liegenden Bereich angeordnet sein. Die Rastnasen
dienen dabei dem Einrasten der Auskragung der Einbauvorrichtung.
[0006] Die Einputzscheibe kann insbesondere als Zubehör für herkömmliche Einbaurahmen dienen,
wie sie beispielsweise für Einbauleuchten verwendet werden. Die Einbaurahmen weisen
dabei üblicherweise an einem Ende, das im montierten Zustand auf der einsehbaren Seite
einer Zwischendecke anliegt, eine flanschartige Auskragung auf. Die erfindungsgemäße
Einputzscheibe kann für derartige Einbaurahmen verwendet werden, um ein Einputzen
bis an den Rand der Lichtaustrittsöffnung zu ermöglichen. Dabei kann die Einputzscheibe
von unten auf die Auskragung des Einbaurahmens gedrückt werden und rastet mit Hilfe
der Rastnasen an dem Einbaurahmen ein. Dies erfolgt vorzugsweise vor der Montage des
Einbaurahmens in dem Deckenausschnitt.
[0007] In einer bevorzugten Ausführungsform ist die zentrale Öffnung rund, insbesondere
kreisförmig. Sie kann hierbei beispielsweise einen Durchmesser von ca. 2 cm bis 50
cm, insbesondere zwischen 9 cm und 42 cm aufweisen. In anderen Ausführungsformen kann
die zentrale Öffnung eckig, beispielsweise rechteckig, insbesondere quadratisch sein.
[0008] In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Einputzscheibe im Wesentlichen rund.
Sie kann dabei insbesondere im Wesentlichen kreisförmig sein, insbesondere mit einem
Durchmesser zwischen 8 cm und 65 cm, insbesondere zwischen 15 cm und 57 cm. In anderen
Ausführungsformen kann die Einputzscheibe im Wesentlichen eckig, beispielsweise rechteckig,
insbesondere quadratisch sein.
[0009] Die Scheibe kann insbesondere flach ausgebildet sein. Sie kann ferner aus einem Metall
gebildet sein. Vorzugsweise ist sie aus Kunststoff gebildet. In einigen Ausführungsformen
kann sie einstückig ausgebildet sein.
[0010] Auf der unteren Seite definieren in einer Ausführungsform der innen liegende und
außen liegende Bereich eine durchgängige Ebene. Dies kann das Einputzen erleichtern.
Ferner ermöglicht dies eine leichte, einstückige Herstellung der Einputzscheibe.
[0011] In einigen Ausführungsformen kann der außen liegende Bereich flach verlaufen. Insbesondere
können die untere Seite und die obere Seite in dem außen liegenden Bereich parallel
verlaufen.
[0012] In anderen Ausführungsformen definiert die untere Seite in dem außen liegenden Bereich
einen Kegelausschnitt. Hierbei verjüngt sich die Einputzscheibe zu ihrem äußeren Rand
hin. Hierdurch wird eine hohe Stabilität der Einputzscheibe bei gleichzeitig geringem
Volumenbedarf und geringem Gewicht gewährleistet. Ferner ergibt sich im montierten
Zustand eine bessere Haftung des Verputzmaterials, indem dessen Dicke nach außen hin
stetig zunimmt und ein plötzlicher Sprung in der Dicke am Rand der Einputzscheibe
vermieden wird.
[0013] In einer bevorzugten Ausführungsform weist der innen liegende und/oder außen liegende
Bereich Durchgangslöcher auf, die sich von der unteren zur oberen Seite erstrecken.
Die Durchgangslöcher erleichtern das Einputzen der Scheibe, indem sie die Angriffsfläche
für Verputzmörtel oder ―spachtel vergrößern. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform
weisen sowohl der innen liegende als auch der außen liegende Bereich Durchgangslöcher
auf. Die Löcher können dabei beispielsweise rund, insbesondere kreisförmig sein. Der
Radius kann dabei insbesondere zwischen 2 mm und 5 cm, bevorzugt zwischen 5 mm und
2 cm liegen. Die Durchgangslöcher im innen liegenden und im außen liegenden Bereich
weisen bevorzugt verschiedene Abmessungen auf.
[0014] In einer bevorzugten Ausführungsform weist die Einputzscheibe ferner mindestens ein
Schraubloch auf. Dieses kann insbesondere im radial außen liegenden Bereich angeordnet
sein. Das Schraubloch kann ferner auf der unteren Seite angefast sind. Das Schraubloch
dient dabei der Aufnahme einer Senkkopfschraube. Mit Hilfe der Schraube kann die Einputzscheibe
an der Zwischendecke befestigt werden. Die Anfasung ermöglicht ferner ein bündiges
Absenken der Schraube.
[0015] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform weist die Einputzscheibe mindestens eine
Kerbe auf, die am äußeren Rand der Einputzscheibe beginnt. Die Kerbe kann dabei radial
verlaufen. Sie verläuft bevorzugt zumindest teilweise durch den außen liegenden Bereich.
Die Kerbe kann ferner teilweise durch den innen liegenden Bereich verlaufen. In einer
besonders bevorzugten Ausführungsform verläuft die radiale Kerbe dabei durch eine
Rastnase. In einigen Ausführungsformen weist die Einputzscheibe mehrere Kerben auf,
die symmetrisch um die zentrale Öffnung herum angeordnet sind. Durch die Kerben wird
ein Verbiegen der Einputzscheibe zur einfacheren Montage erleichtert.
[0016] In einer bevorzugten Ausführungsform weist die untere Seite in dem außen liegenden
Bereich ferner mindestens eine Vertiefung auf. Die Vertiefung dient der Aufnahme von
Spachtelmasse beim Einputzen und vergrößert insoweit die Angriffsfläche. Die Vertiefung
verläuft dabei bevorzugt im wesentlichen um die zentralen Öffnung herum. Bei einer
kreisrunden Öffnung kann die Vertiefung bevorzugt konzentrisch um die Öffnung herum
verlaufen. Die Vertiefung kann ferner durch ein Durchgangsloch oder ein Schraubloch
unterbrochen sein.
[0017] Die Aufgabe wird ferner durch eine Einputzvorrichtung gemäß dem nebengeordneten Anspruch
10 gelöst. Die Einputzvorrichtung kann dabei einzelne oder alle Merkmale aufweisen,
wie sie für die Ausführungsformen der Einputzscheibe als separates Bauteil offenbart
sind. Insbesondere kann die Einputzvorrichtung ein oder mehrere Durchgangslöcher,
Schraublöcher und Vertiefungen aufweisen.
[0018] Weitere Vorteile und konstruktive Einzelheiten der vorliegenden Erfindung werden
anhand der folgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform im Zusammenhang
mit den beigefügten Zeichnungen deutlich.
- Figur 1
- zeigt eine perspektivische Ansicht der oberen Seite der Einputzscheibe.
- Figur 2
- zeigt die untere Seite der Einputzscheibe.
- Figur 3
- zeigt eine perspektivische Ansicht der oberen Seite der Einputzscheibe mit einem montierten
Einbaurahmen.
- Figur 4
- zeigt die Anordnung aus Figur 3 von unten.
- Figur 5
- zeigt einen Ausschnitt der Einputzscheibe aus Figur 3 mit montiertem Einbaurahmen.
- Figur 6
- zeigt einen Querschnitt einer in eine Zwischendecke montierten Einbauleuchte mit erfindungsgemäßer
Einputzscheibe.
- Figur 7
- zeigt die montierte Einbauleuchte mit Einputzscheibe aus Figur 6 nach dem Einputzen.
[0019] Die erfindungsgemäße Einputzscheibe ist am Beispiel einer im Wesentlichen kreisrunden
Einputzscheibe dargestellt. Bezug nehmend auf Figur 1 weist die Einputzscheibe 100
eine zentrale Öffnung 110 auf, die kreisrund ausgebildet ist. An die zentrale Öffnung
110 schließt sich zunächst ein radial innen liegender Bereich 120 an. Diesen umgibt
weiter ein radialer außen liegender Bereich 130, der die Einputzscheibe gleichsam
nach außen abschließt.
[0020] Sowohl der radial innen liegende 120 als auch der radial außen liegende 130 Bereich
weisen Durchgangslöcher 121, 131 auf. Die Durchgangslöcher 121, 131 sind dabei kreisrund
ausgebildet und dienen dem Einputzen der Einputzscheibe 100. Der Radius der Durchgangslöcher
121 in dem radial innen liegenden Bereich 120 ist dabei kleiner als der Radius der
Durchgangslöcher 131 in dem radial außen liegenden Bereich 130.
[0021] Der radial außen liegende Bereich 130 weist ferner runde Löcher 132 auf, welche einen
kleineren Durchmesser als die Durchgangslöcher 131 besitzen. Die Löcher 132 dienen
dabei als Schraublöcher und sind in der dargestellten Ausführungsform auf der Unterseite
wie in Figur 2 gezeigt angefast, um den Kopf einer Senkkopfschraube aufzunehmen. In
der dargestellten Ausführungsform weist die Einputzscheibe 100 drei Schraublöcher
132 auf, die in gleichen Winkeln zueinander versetzt um die zentrale Öffnung 110 herum
angeordnet sind.
[0022] In der dargestellten Ausführungsform ist die Einputzscheibe 100 rotationssymmetrisch
ausgebildet. Die Schraublöcher 132 weisen beispielsweise einen gleichen Abstand von
einem Symmetriezentrum auf, welches in der Mitte der zentralen Öffnung 110 liegt.
In anderen Ausführungsformen können die Schraublöcher 132 verschiedene Abstände, insbesondere
unterschiedliche radiale Abstände, zu dem Symmetriezentrum aufweisen.
[0023] Die Durchgangslöcher 121, 131 sind auf konzentrischen Ringen um die zentrale Öffnung
110 herum angeordnet. Dabei weist der innen liegende Bereich 120 einen Ring von Durchgangslöchern
121 auf, während der radial außen liegende Bereich 130 zwei Ringe von Durchgangslöchern
131 aufweist, die in unterschiedlichen Abständen vom Symmetriezentrum angeordnet sind.
[0024] Ferner weist die Einputzscheibe Rastnasen 135 auf, welche auf der oberen Seite von
dem radial außen liegenden Bereich 130 in den radial innen liegenden Bereich 120 hineinragen.
Die Rastnasen 135 dienen dabei dem Einrasten einer Auskragung eines Einbaurahmens
wie später noch diskutiert werden wird. In der dargestellten Ausführungsform weist
die Einputzscheibe 100 zwölf Rastnasen 135 auf, die symmetrisch um die zentrale Öffnung
110 herum angeordnet sind.
[0025] In der dargestellten Ausführungsform ist die Einputzscheibe 100 einstückig ausgebildet.
Insbesondere sind auch die Rastnasen 135 integral mit der Einputzscheibe 100 hergestellt,
z.B. durch ein Kunststoffspritzgussverfahren.
[0026] Die Einputzscheibe 100 weist ferner sechs radial verlaufende Kerben 140 auf, welche
an dem äußeren Rand der Einputzscheibe 100 beginnen, durch den äußeren Bereich 130
verlaufen und in den inneren Bereich 120 hineinragen. Dabei durchschneiden sie jeweils
ein Durchgangsloch 131 in dem radial außen liegenden Bereich 130 sowie eine Rastnase
135.
[0027] Die Kerben 140 unterteilen die Einputzscheibe 100 in Segmente. Zur Montage der Einputzscheibe
100 an der Auskragung 220 können die Segmente einzeln ausgelenkt werden, wodurch die,
dem Segment zugeordneten Rastnasen 135 hinter der Auskragung 220 einrasten.
[0028] Ferner weist die Einputzscheibe an ihrem äußeren Rand Ausnehmungen 134 auf. Die radial
verlaufenden Kerben 140 beginnen dabei jeweils im Bereich einer Ausnehmung 134.
[0029] Auf der unteren Seite weist der radial außen liegende Bereich 130 ferner Vertiefungen
133a und 133b auf. Diese verlaufen entlang der gleichen konzentrischen Ringe wie die
Durchgangslöcher 131 und werden durch diese unterbrochen. Die weiter innen liegenden
Vertiefungen 133a sind ferner durch die Schraublöcher 132 unterbrochen. Die Vertiefungen
133a und 133b liegen auf der von der Decke abgewandten Seite.
[0030] Die Figuren 3 und 4 zeigen die Einputzscheibe 100 mit einem an diesem montierten
Einbaurahmen 200. Der Einbaurahmen 200 weist dabei an einem Ende eine flanschartige
Auskragung 220 auf. Diese ist im montierten Zustand auf der oberen Seite des inneren
Bereichs 120 hinter den Rastnasen 135 eingerastet.
[0031] Figur 5 zeigt im Detail, wie die Auskragung 220 des Einbaurahmens 200 hinter den
Rastnasen 135 der Einputzscheibe 100 eingerastet ist. Im montierten Zustand befindet
sich die Auskragung 220 auf der oberen Seite der Einputzscheibe 100 zwischen den Rastnasen
135 und dem innen liegenden Bereich 120.
[0032] Die Figuren 6 und 7 zeigen eine Einbauleuchte 400, die mit einer Einputzscheibe 100
in einer Zwischendecke 300 montiert ist. Die Einputzscheibe 100 ist dabei auf der
Seite der Zwischendecke 300 angeordnet, auf welcher eingeputzt werden soll. Das Licht
der Leuchte 400 tritt dabei durch die zentrale Öffnung 110 der Einputzscheibe 100
aus. Eine Schraube 500 dient ferner der Befestigung der Einputzscheibe 100 an der
Zwischendecke 300. Die Schraube 500 verläuft dabei durch ein Schraubloch 132. In der
dargestellten Ausführungsform verjüngt sich die Einputzscheibe 100 in dem außen liegenden
Bereich 130 zu ihrem äußeren Rand hin.
[0033] Figur 7 zeigt die Anordnung aus Figur 6 nach dem Einputzen. Auf der Unterseite der
Zwischendecke 300 ist dabei eine Schicht 600 von Verputzmörtel aufgebracht, die ebenfalls
die Einputzscheibe 100 fast vollständig überdeckt. Lediglich zu der zentralen Öffnung
hin ragt ein Teilbereich des innen liegenden Bereichs 120 hervor und schließt die
Unterseite 610 der Schicht 600 zur Öffnung 110 hin ab.
[0034] Die Anordnung der Auskragung 220 innerhalb der Rastnasen 135 auf der zur Decke gewandten
Seite hat den besonderen Vorteil, dass die zum Halt des Putzes vorgegebene Strukturierung,
d.h. z.B. die Löcher 121, bis an die Lichtaustrittsöffnung der Einbauleuchte vorgesehen
werden können. Dadurch kann auch bei Verwendung einer standardmäßigen Einbauleuchte,
deren Einbauring eine glatte Auskragung 220 aufweist, bis zur Lichtaustrittsöffnung
verputzt werden. Wenn hingegen die Auskragung 220 auf der von der Decke abgewandten
Seite an der Einputzscheibe anliegt, muss zum vollständigen Einputzen bis an die Lichtaustrittsöffnung
über die Auskragung 220 Putz aufgebracht werden. An dieser Stelle kann der Putz aber
auf der Plattenfläche der Auskragung 220 nicht oder nur schlecht haften.
[0035] Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist auch eine Einputzscheibe,
wie vorhergehend beschrieben, integral mit der Einbauvorrichtung ausgeformt. Auch
in diesem Fall ist es möglich, die zur besseren Putzhaftung vorgesehenen Einrichtungen,
d.h. z.B. die Löcher 121, bis an die Lichtaustrittsöffnung heranzuführen.
Bezugszeichenliste:
[0036]
- 100
- Einputzscheibe
- 110
- Öffnung
- 120
- innen liegender Bereich
- 121
- Durchgangsloch
- 130
- außen liegender Bereich
- 131
- Durchgangsloch
- 132
- Schraubloch
- 133a, 133b
- Vertiefung
- 134
- Aussparung
- 135
- Rastnase
- 140
- Kerbe
- 200
- Einbaurahmen
- 220
- Auskragung
- 300
- Zwischendecke
- 400
- Leuchte
- 500
- Schraube
- 600
- Schicht
- 610
- Oberfläche der Schicht
1. Einputzscheibe (100) zum Einputzen eines Einbaurings (200) mit einer Auskragung (220)
an einer Zwischendecke (300),
wobei die Einputzscheibe (200) eine Öffnung (110), einen innen liegenden, der Öffnung
benachbarten Bereich (120) sowie einen außen liegenden Bereich (130) aufweist, sowie
eine obere Seite und eine der oberen Seite gegenüberliegende untere Seite besitzt,
wobei die obere Seite dazu dient, im montierten Zustand an der Zwischendecke (300)
anzuliegen,
wobei der innen liegende Bereich (120) auf der oberen Seite gegenüber dem außen liegenden
Bereich (130) zurückspringt, um die Auskragung (220) aufzunehmen, wobei die Einputzscheibe
(100) ferner auf der oberen Seite Rastnasen (135) aufweist, welche teilweise über
den zurückspringenden innen liegenden Bereich (120) ragen, so dass die Auskragung
(220) im montierten Zustand hinter den Rastnasen (135) einrastet.
2. Einputzscheibe (100) nach Anspruch 1, wobei die Rastnasen (135) an dem außen liegenden
Bereich (130) angeordnet sind.
3. Einputzscheibe (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der innen liegende
Bereich (120) und/oder der außen liegende Bereich (130) Durchgangslöcher (121, 131)
aufweist.
4. Einputzscheibe (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der außen liegende
Bereich (130) ferner ein Schraubloch (132) aufweist, welches auf der unteren Seite
angefast ist.
5. Einputzscheibe (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche, welche ferner auf der
unteren Seite in dem außen liegenden Bereich (130) Vertiefungen (133a, 133b) aufweist.
6. Einputzscheibe (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche, welche mindestens eine
Kerbe (140) aufweist, welche an einem äußeren Rand der Einputzscheibe (100) beginnt
und zumindest teilweise durch den äußeren Bereich (130) verläuft.
7. Einputzscheibe (100) nach Anspruch 6, wobei die Kerbe (140) durch den äußeren Bereich
(130) und teilweise durch den inneren Bereich (120) verläuft.
8. Einputzscheibe (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Öffnung im
Wesentlichen rund, insbesondere kreisförmig ist.
9. Einputzscheibe (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche, welche sich im au-βen
liegenden Bereich (130) in Richtung eines äußeren Randes der Einputzscheibe (100)
verjüngt.
10. Einputzvorrichtung, die einen scheibenförmigen Bereich und einen zylindrischen Bereich
aufweist, wobei der scheibenförmige Bereich eine zentrale Öffnung aufweist und der
zylindrische Bereich an dem scheibenförmigen Bereich in einer Umgebung der zentralen
Öffnung integral ausgebildet ist, wobei der scheibenförmige Bereich zum Einputzen
an einer Seite einer Zwischendecke dient und der zylindrische Bereich der Aufnahme
eines Einbaugerätes, z.B. einer Einbauleuchte, dient.