(19)
(11) EP 2 373 055 A3

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(88) Veröffentlichungstag A3:
18.01.2012  Patentblatt  2012/03

(43) Veröffentlichungstag A2:
05.10.2011  Patentblatt  2011/40

(21) Anmeldenummer: 11156802.8

(22) Anmeldetag:  03.03.2011
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
H04R 5/033(2006.01)
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR
Benannte Erstreckungsstaaten:
BA ME

(30) Priorität: 16.03.2010 DE 102010011603

(71) Anmelder:
  • Deutsche Telekom AG
    53113 Bonn (DE)
  • Technische Universität Berlin
    10623 Berlin (DE)

(72) Erfinder:
  • Lindau, Alexander
    10437 Berlin (DE)
  • Schultz, Frank
    10435 Berlin-Mitte (DE)

(74) Vertreter: 2K Patentanwälte Blasberg Kewitz & Reichel 
Partnerschaft Corneliusstraße 18
60325 Frankfurt am Main
60325 Frankfurt am Main (DE)

   


(54) Kopfhörer-Vorrichtung zur Wiedergabe binauraler räumlicher Audiosignale und damit ausgestattetes System


(57) Vorgeschlagen wird eine Kopfhörer-Verrichtung (K) zur Wiedergabe binauraler räumlicher Audiosignale sowie ein damit geschaffenes System. Die Kopfhörer-Vorrichtung weist zwei Koptbügelhälften (K) auf, an deren Enden jeweils ein elektrodynamischer Treiber (L) innerhalb eines akustisch bedämpften Gehäuses (A) angeordnet ist. Die jeweilige Koptbügelhälfte (KH) weist einen Hohlraum (D) auf, der akustisch mit dem bedämpften Gehäuse (A) verbunden ist und für den elektrodynamischen Treiber (L) akustisch wirksam ist. Vorzugsweise ist der Hohlraum (D) mit akustischen Dämpfüngsmitteln (DE) ausgestattet und aus einem thermoplastischen Kunststoff gefertigt, wobei die Größe des Hohlraumes beispielsweise 200 ml beträgt. Somit wird für den elektrodynamischen Treiber bzw. Minaturlautsprecher (L) ein akustisch wirksamer Hohlraum von beachtlicher Größe geschaffen, so dass ein extraaurales Kopfhörersystem realisiert werden kann, bei dem unter anderen folgende, an sich widersprüchlich erscheinende Maßnahmen erzielt werden können: Zum einen die Minaturisierung des elektrodynamischen Treibers (L), um unter anderem den Schallfeldwiderstand vor dem Ohrkanal zu reduzieren; zum anderen eine möglichst große Dimensionierung des elektrodynamischen Treibers, um den an sich schwächeren Schalldruckfrequenzgang mittels Filterung ausgleichbar zu machen. Das vorgeschlagene System weist entsprechende schaltbare Filterstufen auf.







Recherchenbericht