| (19) |
 |
|
(11) |
EP 2 373 863 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
26.07.2017 Patentblatt 2017/30 |
| (22) |
Anmeldetag: 24.11.2009 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
|
PCT/EP2009/008353 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
|
WO 2010/072294 (01.07.2010 Gazette 2010/26) |
|
| (54) |
ANORDNUNG MIT EINEN BESCHLAG FÜR EINE SCHIEBETÜR AUS GLAS
ASSEMBLY WITH FITTING FOR A SLIDING DOOR MADE OF GLASS
ENSEMBLE AVEC FERRURE POUR PORTE COULISSANTE EN VERRE
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
02.12.2008 DE 102008059929 11.02.2009 DE 102009008399 10.11.2009 DE 102009052419
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
12.10.2011 Patentblatt 2011/41 |
| (73) |
Patentinhaber: dormakaba Deutschland GmbH |
|
58256 Ennepetal (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- WALHORN, Oliver
33824 Werther (DE)
- VOGLER, Thomas
32105 Bad Salzuflen (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Balder IP Law, S.L. |
|
Castellana 93 28046 Madrid 28046 Madrid (ES) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 371 797 EP-A2- 1 329 580 DE-U1-202004 019 098
|
EP-A1- 1 533 456 DE-A1- 3 800 444 DE-U1-202006 016 279
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Beschlag zum verschiebbaren Lagern von Schiebetüren
aus Glas mit einem Klebeadapter zum Aufkleben auf das Türblatt, wobei der Klebeadapter
mittels eines Befestigungselementes an einem Rollenwagen befestigt wird.
[0002] Beschläge für Drehflügeltüren oder Schiebetüren aus Glas werden in der Regel durch
Klemmung der Glasscheibe oder durch eine Bohrung im Glas mit der Tür verbunden. Bei
der Klemmung der Glasscheibe, wie dies oft bei Rollenwagen für Schiebetüren angewendet
wird, befindet sich der Beschlag immer im Randbereich der Glasscheibe, da zwangsläufig
beide Seiten der Glasscheibe mit Druck beaufschlagt werden. Der notwendige Klemmdruck
wird über eine Verspanneinrichtung erzeugt, die oberhalb der Glaskante bzw. Stirnkante
der Glasscheibe angeordnet ist. Dadurch kann diese Klemmbefestigung in der Höhe nicht
so kompakt gebaut werden, wie dies für ein ansprechendes Design nötig ist. Die Höhe
der Klemmbefestigung wirkt sich dabei auf die Höhe der Laufschiene aus, was ebenfalls
zu keinem gefälligen Design führt.
[0003] Bei einer Befestigung des Beschlages mittels einer Bohrung oder eines Ausschnittes
an der Glasscheibe, bei der die Beschlaghälften über ein Befestigungselement verbunden
werden, das durch die Glasscheibe reicht, besteht immer die Gefahr des Glasbruches.
Ein weiterer Nachteil sind die Herstellkosten und das recht aufwändige Verfahren,
womit ein Ersatz der Glasscheibe oder ein Anpassen auf der Baustelle fast nicht möglich
ist.
[0004] Um diese Probleme zu umgehen, sind seit längerem Beschläge bekannt, die mit der Glasscheibe
verklebt werden. Bei einer stirnseitigen Verklebung des Beschlages muss eine gewisse
Länge bzw. Fläche der Stirnkante zur Verfügung stehen, damit eine sichere Verklebung
erreicht wird. Ein Beschlag, der ein filigranes Aussehen erhalten soll, ist damit
nur eingeschränkt möglich.
[0005] Die
DE 20104851 U1 beschreibt einen verklebten Beschlag, der auf der Fläche der Glasscheibe aufgeklebt
ist und gleichzeitig zwei Stirnkanten teilweise bedeckt. Aufgrund dieser Anordnung
des Beschlages an den Ecken der Drehflügeltür sind der Einsatzbereich und damit die
Designmöglichkeiten für die Beschläge stark eingeschränkt.
[0006] In der
DE 10002679 A1 wird ein Beschlag aus einem metallischen Werkstoff beschrieben, der ausschließlich
auf der Glasfläche aufgeklebt ist. In das mit der Glasscheibe verklebte Beschlagunterteil
greift ein Beschlagoberteil ein, an dem über ein Lagerauge der zweite Bandlappen angeordnet
ist. Das für den Nutzer sichtbare Bandauge ist dabei nicht kompakt genug, um die heutigen
Designanforderungen zu erfüllen.
[0007] Die
DE 3800444 C1 offenbart einen Schiebetürbeschlag, der aus einem ersten Bauteil zum Befestigen der
Schiebetür und einem zweiten Bauteil zum Führen in der Laufschiene besteht. Das erste
Bauteil ist u-förmig gestaltet und umklammert den Rand der Schiebetür. Dieses erste
Bauteil ist mittels Kleben an der Schiebetür befestigt. Eine Einstellbarkeit des Beschlages
ist nur mittels einer Höhenverstellung möglich.
[0008] Die
EP 1533456 B1 zeigt eine Schiebetür, die mittels eines u-förmigen Profiles ebenfalls mit der Glasscheibe
verklebt wird. Zur Aufhängung dieser Schiebetür erhält die Scheibe einen halbkreisförmigen
Ausschnitt, damit sie am Laufwagen einzuhängen ist. Weiterhin besteht der Laufwagen
aus jeweils zwei parallel angeordneten und mit Achsen verbundenen Laufrollen. Daher
ist es Aufgabe der Erfindung, einen aufklebbaren Beschlag für eine Schiebetür aus
Glas zu schaffen, der einfach und preiswert herzustellen ist, sowie leicht einstellbar
ist.
[0009] Die Lösung erfolgt durch die Merkmale von Anspruch 1. Vorteilhafte Ausgestaltungen
werden mit den Merkmalen der Unteransprüche erzielt.
[0010] Die Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass der Rollenwagen einen Adapterträger
aufweist, an dem das Befestigungselement drehbar angeordnet ist. Eine drehbare Anordnung
des Befestigungselementes am Adapterträger ermöglicht ein Einpendeln der Schiebetür
am Beschlag, womit Fertigungs- und Montagetoleranzen ausgeglichen werden können. Der
Adapterträger ist zumindest teilweise konkav ausgeführt ist, um einen Aufnahmeraum
für den Klebeadapter zu schaffen. Damit lässt sich die Bautiefe des Rollenwagens verringern,
wodurch ein filigraner Beschlag mit schmaler Laufschiene geschaffen wird. Der Adapterträger
ist an einem Rollenträger angeordnet, der mindestens eine Rolle aufweist. Dadurch,
dass der Rollenträger zwei Rollen aufweist, zwischen denen der Adapterträger angeordnet
ist, ergibt sich eine weitere Verbesserung zur Bautiefe des Rollenwagens. Die Mittel
zur Höheneinstellung der Schiebetür sind als Verstellvorrichtung ausgebildet, die
zwischen dem Adapterträger und dem Rollenträger angeordnet ist. Damit kann sehr leicht
die Schiebetür in der Höhe eingestellt werden, ohne dass der Rollenwagen aus der Laufschiene
demontiert werden muss.
[0011] Auch der Rollenträger weist zumindest eine Einbuchtung oder Absatz oder Vertiefung
auf, die zumindest einen Teil der Bautiefe der Rolle aufnehmen kann. Hiermit wird
ebenfalls die Bautiefe des Rollenwagens reduziert.
[0012] In bevorzugter Ausführungsform weist der Rollenwagen einen Aushebeschutz auf, so
dass aufgrund möglicher Fehlbedienung ein Ausheben der Schiebetür aus der Laufschiene
verhindert wird.
[0013] Der Aushebeschutz ist dabei an dem Rollenträger angeordnet und kann auf den Rollenträger
aufgesteckt werden, so dass ein Nachrüsten möglich ist.
[0014] Als weitere Sicherheit ist an dem Rollenwagen zumindest ein Puffer angeordnet, der
ein Anschlagen der Schiebetür gegen eine Wand verhindern soll.
[0015] Der Puffer ist dabei ebenfalls an dem Rollenträger angeordnet und kann mit dem Aushebeschutz
kombiniert werden, so dass sich nur ein Bauteil ergibt, das nachträglich aufgesteckt
werden kann.
[0016] Eine bevorzugte Ausgestaltung ergibt sich dadurch, dass der Klebeadapter aus einem
glasfaserverstärkten Kunststoff besteht. Dadurch, dass beim Verspritzen des Kunststoffes
Glasfasern in chaotischer Anordnung aus dem Klebeadapter herausragen, wird im Prinzip
Glas mit Glas verklebt, was eine optimale Werkstoffpaarung für diese Verbindungstechnik
ist. Der Klebeadapter besteht aus glasfaserverstärktem Polyamid, wobei der Glasfaseranteil
50 % bis 70 % beträgt, bevorzugt 60 % beträgt. Der Kunststoff dient dabei als Trägermaterial
für die Glasfasern. Der zuvor beschriebene Glasfaseranteil gibt dem Adapter eine ausreichende
Stabilität, um über einen Bandlappen oder Adapterträger eine Tür zu tragen.
[0017] In einer weiteren Ausführungsform ergibt sich eine weitere Verbesserung, wenn ein
metallischer Klebeadapter mit einer metallischen Klebefläche mit einem Überzug aus
Kunststoff versehen wird. Eine reproduzierbare Klebeverbindung ergibt sich dadurch,
dass der Klebeadapter eine Klebefläche und eine Gegenfläche aufweist, wobei auf der
Klebefläche mindestens ein Steg angeordnet ist, mittels dessen die Dicke der Klebeschicht
bestimmt wird.
[0018] Dabei können die Stege als Noppen, Streifen oder Ringe ausgebildet sein, was sehr
einfach und preiswert herzustellen ist.
[0019] Ein stabiler und tragfähiger Beschlag wird dadurch geschaffen, dass in den Klebeadapter
eine Einlage mit einem Gewinde integriert ist, wobei das Gewinde von der Gegenfläche
her zugänglich ist. Die Einlage wird während des Spritzvorganges direkt in den Klebeadapter
eingebettet und ermöglicht eine hohe Lebensdauer, ohne dass das Gewinde verschleißt.
Eine weitere Verbesserung ergibt sich, in dem das Gewinde der Einlage als Durchgangsgewinde
ausgebildet ist, dessen Kernlochbohrung sich im Klebeadapter fortsetzt. Beim Eindrehen
der Befestigungsmittel schneiden diese ein Gewinde in die Kernlochbohrung, womit eine
preiswerte und integrierte Selbstsicherung geschaffen wird.
[0020] Eine weitere, die Festigkeit erhöhende Maßnahme wird dadurch erreicht, dass die Einlage
einen Hinterschnitt aufweist, der im Kunststoff des Klebeadapters eine Verankerung
bewirkt.
[0021] Dadurch, dass die Gegenfläche zum Rand des Klebeadapters abgeschrägt ist, wird gleichzeitig
eine Entformungsschräge für den Herstellprozess des Klebeadapters beim Kunststoffspritzen
geschaffen. In einer nicht erfindungsgemäßen Ausführungsform kann der Klebeadapter
einen Transponder aufweisen, der zur Identifikation des Beschlages dient und der alle
Herstellparameter aufzeichnet. Damit lässt sich ein Originalbeschlag von einer Kopie
zuverlässig unterscheiden. Bei dieser nicht erfindungsgemäßen Ausführungsform kann
der Transponder mittels einer Kapsel in den Klebeadapter integriert werden wobei die
Kapsel die elektronischen Bauteile während des Herstellvorganges schützt. Der Transponder
wird mit der Kapsel während des Herstellvorganges in den Klebeadapter eingebettet
wird, so dass eine preiswerte Fertigung möglich ist.
[0022] Die Befestigung des Klebeadapters an das Türblatt erfolgt mittels eines UV- und lichthärtenden
Acrylat Klebstoffes. Dieser ist dauerhaft alterungsbeständig.
[0023] Weitere, die Erfindung verbessernde Maßnahmen werden nachstehend gemeinsam mit der
Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung anhand der Figuren
näher dargestellt.
[0024] Es zeigen:
- Figur 1
- einen Rollenwagen für eine Schiebetür zur Anbindung an den Klebeadapter,
- Figur 2
- den Rollenwagen mit dem an eine Schiebetür angeklebten Klebeadapter,
- Figur 3
- eine seitliche Schnittdarstellung durch den Klebeadapter,
- Figur 4
- eine perspektivische Darstellung auf die Klebefläche des Klebeadapters,
- Figur 5
- eine perspektivische Darstellung auf die Befestigungsseite des Klebeadapters,
- Figur 6
- eine weitere Variante eines Klebeadapters und
- Figur 7
- eine weitere Variante eines metallischen Klebeadapters.
[0025] In Figur 1 wird ein erfindungsgemäßer Beschlag für eine Schiebetür 40, gezeigt, der
eine Anbindung an einen Klebeadapters 20 zeigt. Der dort dargestellte Rollenwagen
10 zeigt einen Rollenträger 11, an dem zwei Rollen 15 für die Laufschienen angeordnet
sind. Der Rollenträger 11 ist über eine Verstellvorrichtung 14 so mit einem Adapterträger
12 verbunden, dass eine vertikale Einstellbarkeit zur Höheneinstellung der Tür möglich
ist. Am Adapterträger 12 ist ein Befestigungselement 13 drehbar befestigt, das in
das Gewinde 26 des Klebeadapters 20 eingreift. Der Adapterträger 12 ist zur Aufnahme
des Klebeadapters 20 konkav ausgeführt, so dass ein Aufnahmeraum für den Klebeadapter
20 geschaffen wird, mit dem eine geringst mögliche Bautiefe erzielt wird. Auch die
Anordnung des Adapterträgers 12 zwischen den Rollen 15 sorgt dafür, dass die Bautiefe
des Rollenwagens 10 minimiert wird. Der Rollenträger 11 weist zur Aufnahme der Rollen
15 Einbuchtungen bzw. einen Absatz auf, die zumindest einen Teil der Bautiefe der
Rollen 15 aufnehmen können. Der Rollenwagen 10 wird von unten mit einer Blende 19
abgeschirmt. Der Rollenträger 11 kann an einer oder an beiden Seiten mit einem Aushebeschutz
16 versehen werden. Der Aushebeschutz 16 kann dabei auf den Rollenträger 11 aufgesteckt
und befestigt werden. Damit kann der Rollenträger 11 mit einem Aushebeschutz 11 oder
zwei nachgerüstet werden. An dem Aushebeschutz 16 ist ein Haken 17 zum Einhaken an
einen Stopper oder Endanschlag angeordnet. Weiterhin weist der Aushebeschutz 16 einen
Puffer 18 auf, der ein mögliches Aufprallen der Schiebetür auf einen Endanschlag dämpft.
Um einen Toleranzausgleich in Richtung Glastür zu erreichen, können zwischen dem Klebeadapter
20 und dem Adapterträger 12 nicht dargestellte Distanzscheiben eingelegt werden.
[0026] Die Anbindung des Rollenwagens 10 an eine Schiebetür 40 wird in Figur 2 gezeigt.
Der Klebeadapter 20 ist dabei an dem Türblatt angeklebt. Über das Befestigungselement
13 wird der Rollenwagen 10 an den Klebeadapter 20 montiert. Der Rollenwagen 10 ist
dabei drehbar um das Befestigungselement 13 gelagert, so dass ein Ausgleich zu einer
Laufschiene oder wegen einem nicht gleichmäßigen Aufhängen der Schiebetür erfolgen
kann. Die Schiebetür 40 kann dabei um die Achse des Befestigungselementes 13 frei
pendeln. Die Außenflächen der Puffer 18 des Aushebeschutzes 16 liegen an der Schiebetür
40 federnd an und nehmen das Spiel aus der Verbindung Klebeadapter 20 zu Rollenwagen
10. In diesem Ausführungsbeispiel ist der Klebeadapter 20 als kreisförmige oder runde
Scheibe gestaltet.
[0027] Die seitliche Schnittdarstellung durch den Klebeadapter 20 in Figur 3 zeigt eine
Klebefläche 21, die einen oder mehrere Stege 22 aufweisen kann. Die Stege 22 können
zum Beispiel als Noppen, als Streifen oder als Ring auf der Klebefläche 21 angeordnet
sein. Die Höhe der Stege 22 entspricht der Dicke der Kleberschicht. Damit ist hinsichtlich
der Menge und der Dicke der Kleberschicht eine Reproduzierbarkeit gewährleistet, da
dies die weiteren Parameter zum Aushärten des Klebers beeinflusst. In die Gegenfläche
23 ist eine Einlage 24 mit einem Gewinde 26 eingearbeitet. Da der Klebeadapter 20
aus einem Kunststoff besteht, weist die Einlage 24 einen Hinterschnitt 25 auf, der
eine bessere Einbettung in den Klebeadapter 20 gewährleistet. Es ist klar, dass das
Gewinde 26 mit dem Befestigungselement 13 korrespondiert. Weiterhin ist in den Klebeadapter
20 eine Kapsel 30 mit einem Transponder 31 integriert. Die Kapsel 30 wird während
des Herstellverfahrens des Klebeadapters 20 in die Kunststoffmischung eingelassen.
Die Gegenfläche 23 ist zum Rand des Klebeadapters 20 hin abgeschrägt, womit gleichzeitig
eine Entformungsschräge für den Herstellprozess geschaffen wird.
[0028] Das Gewinde 26 kann als Durchgangsgewinde ausgebildet sein. Im Klebeadapter 20 setzt
sich die Kernlochbohrung 28 des Gewindes 26 fort. Beim erstmaligen Einschrauben des
Befestigungselementes 13 durchdringt das Gewinde des Befestigungselementes 13 das
Gewinde 26 der Einlage und schneidet mit den ersten Gewindegängen ein Gewinde in die
Kernlochbohrung 28. Damit wird eine preiswerte und integrierte Selbstsicherung für
das Befestigungselement 13 geschaffen.
[0029] In Figur 4 wird die Klebefläche 21 mit den Stegen 22 dargestellt. In diesem Ausführungsbeispiel
sind drei Stege 22 gleichmäßig auf der Klebefläche 21 angeordnet. Die Stege 22 sind
punktförmig oder als Noppen ausgebildet.
[0030] Figur 5 zeigt die Gegenfläche 23 des Klebeadapters 20. Im Bereich der Einlage 24
bzw. des Gewindes 26 sind zwei Bohrungen 27 eingearbeitet, in die Stifte eines Adapterträgers
- falls keine um das Befestigungselement 13 drehbare Ausführung gewünscht wird - oder
Stifte einer gesondert ausgebildeten Distanzscheibe als Verdrehsicherung eingreifen
können.
[0031] Der Klebeadapter 20 besteht aus einem Kunststoff, der mit Glasfasern verstärkt ist.
Üblicherweise lässt sich die Werkstoffpaarung Glas/Kunststoff nur unzureichend verkleben.
Als Kunststoff wird ein glasfaserverstärkter Polyamid verwendet, der zu 50-70%, bevorzugt
zu 60 %, aus Glasfasern besteht. Beim Verspritzen des Kunststoffes in das Werkzeug
und anschließendem Aushärten ragen Glasfaserenden in chaotischer Anordnung aus dem
Klebeadapter 20 heraus. Dies hat den Effekt, dass im Prinzip Glas mit Glas verklebt
wird, was eine für dieses Verbindungsverfahren hervorragende Werkstoffpaarung ist.
Der Kunststoff dient dabei nur als Trägermaterial. Die zum Rand des Klebeadapters
20 angeordnete Schräge der Gegenfläche 23 dient gleichzeitig als Entformungsschräge
für das Spritzgussverfahren, mittels dessen der Klebeadapter 20 hergestellt wird.
Während des Herstellverfahrens wird gleichzeitig die Kapsel 30 mit dem Transponder
31 in den Klebeadapter 20 eingelegt.
[0032] Die Verklebung zwischen der Klebefläche 21 und der Glasfläche erfolgt durch einen
farblosen, UV-und lichthärtenden Acrylat-Klebstoff, der als lösungsmittelfreier Einkomponentenkleber
die notwendige Alterungsbeständigkeit aufweist. Dabei erfolgt die Verklebung ausschließlich
auf dem Türblatt ohne Nutzung einer Stirnkante der Tür.
[0033] Um eine Reproduzierbarkeit der Kleberschicht nachzuweisen, müssen neben der Dicke
der Kleberschicht auch weitere Herstellparameter wie z. B. Luftfeuchtigkeit, Glastemperatur,
Aushärtezeit und Aushärtetemperatur dokumentiert werden. Diese Dokumentation wird
in dem Transponder 31 abgespeichert, der in einer Kapsel 30 in den Klebeadapter 20
integriert ist. Während des Herstellvorganges der Klebeverbindung werden diese Daten
computergesteuert in dem Transponder 31 abgespeichert. Dabei bekommt jeder Klebebeschlag
eine laufende Herstellnummer, die über eine Internetdatenbank unter anderem mit Herstellort
und Kunde abgerufen werden kann. Damit kann jederzeit sichergestellt werden, ob der
vorliegende Beschlag, bei dem die Klebestelle möglicherweise versagt hat, ein Originalprodukt
ist, so dass Gewährleistungsansprüche sichergestellt werden können. Der Transponder
31 dient damit gleichzeitig als versteckter Kopierschutz, da gerade Glasbeschläge
als Plagiat oder Kopie leicht herzustellen sind. Als Transponder 31 können aktive
oder passive Transponder auf RFID-Technologie verwendet werden. Aufgrund der geringen
Leistungsstärke der RFID-Technologie könnte ein Transponder 31 nur sehr eingeschränkt
in einem metallischen Beschlag integriert werden. Ein Klebeadapter aus Metall hätte
eine so große Isolationswirkung, dass der Transponder 31 nur mit großem Aufwand ausgelesen
werden kann. Daher ist die Kombination zwischen einem Klebeadapter 20, bei dem der
Transponder 31 in Kunststoff integriert ist, optimal, da die Integration des Transponders
31 mittels einer Kapsel 30 beim Spritzgussverfahren sehr leicht und preiswert herzustellen
ist und ein automatisches Abspeichern der erforderlichen Parameter während des Herstellverfahrens
möglich ist.
[0034] Eine weitere Ausführungsform eines Klebeadapters 20 ist in Figur 6 dargestellt. Im
Wesentlichen besteht dieser Klebeadapter 20 wie nach dem Stand der Technik aus einem
metallischen Bauelement, dessen metallische Klebefläche 21 mittels Kleben an dem Türblatt
befestigt ist. In dem Klebeadapter 20 ist ein Gewinde 26 eingearbeitet, welches mit
dem Befestigungselement 13 korrespondiert. Zur Integration des Transponders 31 in
den Beschlag wird der Klebeadapter 20 mit einem Überzug 29 aus einem Kunststoff versehen,
in den der Transponder mittels einer Kapsel 30 eingelassen wird. In diesem Ausführungsbeispiel
ist der Randbereich des Klebeadapters 20 und die von dem Türblatt wegweisende Oberfläche
mit dem Überzug 29 aus Kunststoff versehen. Auch dieser Klebeadapter 20 kann mit z.B.
punktförmigen Stegen 22 versehen werden, die für eine gleichmäßige Dicke der Klebeschicht
sorgen. Weiterhin kann an die Gegenfläche 23 des Klebeadapters 20 eine Entformungsschräge
angeordnet sein, mit der der Herstellprozess vereinfacht wird.
[0035] Die Ausführungsform in Figur 7 entspricht in wesentlichen Teilen der Ausführungsform
nach Figur 6. Auch hier ist ein Klebeadapter 20 mit einer metallischen Klebefläche
21 ausgebildet und in einen Überzug 29 aus Kunststoff eingebettet. Innerhalb des Überzuges
29 aus Kunststoff ist ein Transponder 31 integriert. Der Überzug 29 weist zur Klebefläche
21 hin eine umlaufende, erhöhte Kante 32 auf, die über die Klebefläche 21 hinaus ragt.
Die Höhe der Kante 32 kann so gestaltet sein, dass damit - analog zu den Stegen 22
- die Dicke der Klebschicht festgelegt wird. Da sich beim Aufdrücken des Klebeadapters
20 beim Klebevorgang auf die Türoberfläche die Kante 32 verformt und dabei der Raum
für die noch flüssige Klebschicht kleiner wird, sind eine oder mehrere Bohrungen 33
auf dem Umfang des Überzuges 29 in räumlicher Nähe zur Kante 32 eingebracht, die den
überschüssigen flüssigen Klebstoff bzw. überschüssige Luft von der Klebefläche 21
ableiten sollen. Auf der Rückseite des Klebeadapters 20 im Bereich der Gegenfläche
23 ist eine weitere umlaufende Kante 34 am Außenumfang des Überzuges 29 angeordnet,
die verhindern soll, dass der abgeführte Klebstoff in Tropfen an der Außenwand des
Klebeadapters 20 herunter läuft und dabei die Oberfläche der Tür verschmutzt. Nach
Beendigung des Klebevorganges, bei dem die Kante 32 verformt und zusammengedrückt
wurde, liegt diese auf der Oberfläche der Tür bündig auf und verhindert so ein Eindringen
von Wasser oder Reinigungsmitteln zur Klebefläche 21.
1. Anordnung,
• umfassend
- einen Beschlag zum verschiebbaren Lagern von Schiebetüren aus Glas mit einem Klebeadapter
(20) zum Aufkleben auf ein Türblatt,
- einen Rollenwagen (10) und
- ein Befestigungselement (13),
• wobei
- der Klebeadapter (20)
• eine Klebefläche (21) und eine der Klebefläche (21) gegenüberliegende und abgewandte Gegenfläche (23) aufweist, wobei auf der Klebefläche (21) wenigstens ein Steg (22) angeordnet ist, mittels dessen
die Dicke der Klebeschicht bestimmt wird, gestaltet, auf das Türblatt aufgeklebt zu werden,
• in den Klebeadapter (20) eine Einlage (24) mit einem Gewinde (26) integriert ist, das von der Gegenfläche (23) her zugänglich ist,
• das Befestigungselement (13)
- in das Gewinde (26) eingeschraubt ist,
- den Klebeadapter (20) an dem Rollenwagen (10) befestigt, und
• der Rollenwagen (10) drehbar um das Befestigungselement (13) gelagert ist und Mittel
zur Höheneinstellung der Schiebetür aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Rollenwagen (10) einen Rollenträger (11) mit mindestens einer Rolle (15) und einen
Adapterträger (12) aufweist, wobei der Adapterträger (12) an dem Rollenträger (11)
angeordnet ist und
der Adapterträger (12) zumindest teilweise konkav ausgeführt ist, um einen Aufnahmeraum
für den Klebeadapter (20) zu schaffen,
und das Befestigungselement (13) drehbar am Adapterträger (12) angeordnet ist, und
die Mittel zur Höheneinstellung der Schiebetür als Verstellvorrichtung (14) ausgebildet
sind, die
zwischen dem Adapterträger (12) und dem Rollenträger (11) angeordnet ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Rollenträger (11) zwei Rollen (15) aufweist, zwischen denen der Adapterträger
(12) angeordnet ist.
3. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Rollenträger (11) zumindest eine Einbuchtung oder Absatz oder Vertiefung aufweist,
die zumindest einen Teil der Bautiefe der Rolle (15) aufnehmen kann.
4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Rollenwagen (10) einen Aushebeschutz (16) aufweist.
5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Aushebeschutz (16) an dem Rollenträger (11) angeordnet ist.
6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Aushebeschutz (16) auf den Rollenträger (11) aufgesteckt werden kann.
7. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Rollenwagen (10) zumindest einen Puffer (18) aufweist.
8. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Puffer (18) an dem Rollenträger (11) angeordnet ist.
9. Anordnung nach einem der Ansprüche 4 bis 6 sowie nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Puffer (18) mit dem Aushebeschutz (16) kombiniert wird.
10. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Klebeadapter (20) aus glasfaserverstärktem Polyamid besteht, wobei der Glasfaseranteil
50 % bis 70 % beträgt, bevorzugt 60 % beträgt.
11. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, dass der Klebeadapter (20)
• aus einem metallischen Element mit einer metallischen Klebefläche (21) besteht und
• mit einem Überzug (29) aus Kunststoff versehen ist.
12. Anordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Überzug (29) im Bereich seines Außenumfanges eine umlaufende Kante (32) aufweist,
die über die Klebefläche (21) hinausragt.
13. Anordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Überzug (29) im Bereich seines Außenumfanges mindestes eine Bohrung (33) zum
Ableiten von Luft oder Klebstoff von der Klebefläche (21) aufweist.
14. Anordnung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Rückseite des Klebeadapters (20) im Bereich der Gegenfläche (23) eine umlaufende
Kante (34) am Außenumfang des Überzuges (29) angeordnet ist.
15. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die Stege (22) als Noppen, Streifen oder Ringe ausgebildet sein können.
16. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlage einen Hinterschnitt (25) aufweist.
17. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewinde (26) als Durchgangsgewinde ausgebildet ist, dessen Kernlochbohrung (28)
sich im Klebeadapter (20) fortsetzt.
18. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegenfläche (23) zum Rand des Klebeadapters (20) abgeschrägt ist.
19. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Klebeadapter (20) mittels eines UV- und lichthärtenden Acrylat Klebstoffes mit
dem Türblatt verklebt ist.
1. An arrangement
• comprising
- a fitting for displaceably supporting sliding doors made from glass with an adhesive
adapter (20) to be glued to a door leaf,
- a roller carriage (10), and
- a fastening element (13),
• wherein
- the adhesive adapter (20)
• includes a bonding surface (21) and a counter-surface (23) opposite and facing away
from the bonding surface (21), wherein at least one web (22) is provided on the bonding
surface (21), by means of which web the thickness of the bonding surface is determined,
configured for being glued to the door leaf,
- an insert (24) with a thread (26) is incorporated into the adhesive adapter (20),
which thread is accessible from the counter-surface (23),
• the fastening element (13),
- is screwed into the thread (26),
- the adhesive adapter (20) is fastened to the roller carriage (10), and
• the roller carriage (10) is rotatably supported around the fastening element (13)
and includes means for the height adjustment of the sliding door,
characterized in that
the roller carriage (10) includes a roller support (11) with at least one roller (15)
and an adapter support (12), wherein the adapter support (12) is disposed at the roller
support (11), and
the adapter support (12) is at least partially configured to be concave in order to
create a reception space for the adhesive adapter (20), and the fastening element
(13) is rotatably disposed at the adapter support (12), and
the means for the height adjustment of the sliding door are configured as an adjusting
device (14), which is disposed between the adapter support (12) and the roller support
(11).
2. The arrangement according to claim 1, characterized in that the roller support (11) includes two rollers (15), between which the adapter support
(12) is disposed.
3. The arrangement according to any of the claims 1 or 2, characterized in that the roller support (11) has at least one indentation or step or depression, which
is able to accommodate at least a portion of the construction depth of the roller
(15).
4. The arrangement according to any of the claims 1 to 3, characterized in that the roller carriage (10) includes a lift-off protection (16).
5. The arrangement according to claim 4, characterized in that the lift-off protection (16) is disposed at the roller support (11).
6. The arrangement according to claim 5, characterized in that the lift-off protection (16) may be fitted onto the roller support (11).
7. The arrangement according to any of the preceding claims, characterized in that the roller carriage (10) includes at least one buffer (18).
8. The arrangement according to claim 7, characterized in that the buffer (18) is disposed at the roller support (11).
9. The arrangement according to any of the claims 4 to 6 as well as according to claim
7 or 8, characterized in that the buffer (18) is combined with the lift-off protection (16).
10. The arrangement according to any of the preceding claims, characterized in that the adhesive adapter (20) consists of fibreglass-reinforced polyamide, wherein the
fibreglass portion is in the amount of 50% to 70%, preferably is in the amount of
60%.
11. The arrangement according to any of the claims 1 to 10,
characterized in that the adhesive adapter (20)
• consists of a metallic element with a metallic bonding surface (21), and
• is provided with a coating (29) of plastic material.
12. The arrangement according to claim 11, characterized in that, in the area of its exterior circumference, the coating (29) has a surrounding edge
(32), which protrudes beyond the bonding surface (21).
13. The arrangement according to claim 12, characterized in that, in the area of its exterior circumference, the coating (29) has at least one bore
(33) for discharging air or adhesive from the bonding surface (21).
14. The arrangement according to claim 13, characterized in that on the back side of the adhesive adapter (20), in the area of the counter-surface
(23), a surrounding edge (34) is disposed at the exterior circumference of the coating
(29).
15. The arrangement according to claim 1, characterized in that the one web or the webs (22) may be configured as neps, stripes or rings.
16. The arrangement according to claim 1, characterized in that the insert includes an undercut (25).
17. The arrangement according to any of the preceding claims, characterized in that the thread (26) is configured as a through-thread, the core removing hole (28) thereof
continuing in the adhesive adapter (20).
18. The arrangement according to any of the preceding claims, characterized in that the counter-surface (23) is chamfered towards the border of the adhesive adapter
(20).
19. The arrangement according to any of the preceding claims, characterized in that the adhesive adapter (20) is bonded to the door leaf by means of a UV-hardening and
light-hardening acrylate adhesive.
1. Agencement,
• comprenant
- une ferrure pour le support déplaçable de portes coulissantes faites en verre avec
un adaptateur adhésif (20) à être collé sur un vantail de porte,
- un chariot à rouleaux (10), et
- un élément de fixation (13),
• dans lequel
- l'adaptateur adhésif (20)
• comporte une surface adhésive (21) et une surface antagoniste (23) à l'opposé de
la surface adhésive (21) et détournée de celle-ci, au moins une entretoise (22) étant
disposée sur la surface adhésive (21) au moyen de laquelle l'épaisseur de la couche
adhésive est déterminée, adaptateur aménagé à être collé sur le vantail de porte,
- une pièce rapportée (24) avec un taraudage (26) est incorporée dans l'adaptateur
adhésif (20), lequel taraudage (26) est accessible depuis la surface antagoniste (23),
• l'élément de fixation (13),
- est vissé dans le taraudage (26),
- fixe l'adaptateur adhésif (20) sur le chariot à rouleaux (10), et
• le chariot à rouleaux (10) est supporté de façon rotative autour de l'élément de
fixation (13) et comporte des moyens pour l'ajustage de la hauteur de la porte coulissante,
caractérisé en ce que
le chariot à rouleaux (10) comporte un support à rouleaux (11) avec au moins un rouleau
(15) et un support d'adaptateur (12), le support d'adaptateur (12) est agencé sur
le support de rouleaux (11), et
le support d'adaptateur (12) est aménagé au moins partiellement de façon concave pour
créer un volume de réception pour l'adaptateur adhésif (20),
et l'élément de fixation (13) est agencé de façon rotative autour du support d'adaptateur
(12), et les moyens d'ajustage de la hauteur de la porte coulissante sont aménagés
comme dispositif d'ajustage (14), lequel est agencé entre le support d'adaptateur
(12) et le support de rouleaux (11).
2. Agencement selon la revendication 1, caractérisé en ce que le support de rouleaux (11) comporte deux rouleaux (15) entre lesquels le support
d'adaptateur (12) est agencé.
3. Agencement selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que le support de rouleaux (11) comporte au moins une entaille ou épaule ou dépression,
laquelle peut accommoder au moins une partie de la profondeur de construction du rouleau
(15).
4. Agencement selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le chariot à rouleaux (10) comporte une protection contre l'enlèvement (16).
5. Agencement selon la revendication 4, caractérisé en ce que la protection contre l'enlèvement (16) est agencée sur le support de rouleaux (11).
6. Agencement selon la revendication 5, caractérisé en ce que la protection contre l'enlèvement (16) peut être placée sur le support de rouleaux
(11).
7. Agencement selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le chariot à rouleaux (10) comporte au moins un tampon (18).
8. Agencement selon la revendication 7, caractérisé en ce que le tampon (18) est agencée sur le support de rouleaux (11).
9. Agencement selon l'une des revendications 4 à 6 ainsi que selon la revendication 7
ou 8, caractérisé en ce que le tampon (18) est combiné avec la protection contre l'enlèvement (16).
10. Agencement selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'adaptateur adhésif (20) consiste en polyamide renforcé de fibres de verre, dont
la portion de fibres de verre s'élève de 50 % à 70 %, s'élève de préférence à 60 %.
11. Agencement selon l'une des revendications 1 à 10,
caractérisé en ce que l'adaptateur adhésif (20)
• consiste en un élément métallique avec une surface adhésive (21) métallique, et
• est pourvu d'un revêtement (29) en matière plastique.
12. Agencement selon la revendication 11, caractérisé en ce que le revêtement (29), dans la région de sa circonférence extérieure, présente un bord
(32) circonférentiel qui fait saillie au-delà de la surface adhésive (21).
13. Agencement selon la revendication 12, caractérisé en ce que le revêtement (29), dans la région de sa circonférence extérieure, présente au moins
un perçage (33) pour l'évacuation d'air ou de matière adhésive de la surface adhésive
(21).
14. Agencement selon la revendication 13, caractérisé en ce que, sur la face arrière de l'adaptateur adhésif (20) dans la région de la surface antagoniste
(23), un bord (34) circonférentiel est agencé à la circonférence extérieure du revêtement
(29).
15. Agencement selon la revendication 1, caractérisé en ce que la ou les entretoise/s (22) peuvent être aménagée/s comme bosses, rubans ou anneaux.
16. Agencement selon la revendication 1, caractérisé en ce que la pièce rapportée comprend une contre-dépouille (25).
17. Agencement selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le taraudage (26) est aménagé comme taraudage de passage dont le carottage (28) continue
dans l'adaptateur adhésif (20).
18. Agencement selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la surface antagoniste (23) est chanfreinée envers la bordure de l'adaptateur adhésif
(20).
19. Agencement selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'adaptateur adhésif (20) est collé au vantail de porte au moyen d'une matière adhésive
UV ou acrylate photo-durcissable.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente