[0001] Die Erfindung betrifft ein Kältegerät, insbesondere einen Haushaltgefrierschrank.
Wird die Tür eines Kältegerätes geöffnet, dann gelangt warme Luft in das Innere des
Kältegerätes, die sich nach dem Schließen der Tür abkühlt und einen Unterdruck erzeugt,
der die Tür gegen die Frontseite des Korpus des Kältegerätes drückt. Der Unterdruck
wird zwar mit der Zeit, je nach Kältegerät nach etwa 60 Sekunden, ausgeglichen, hat
jedoch zur Folge, dass ein Öffnen der Tür kurz nach dem Schließen der Tür erschwert
ist.
[0002] DE 10 2006 040 381 A1 offenbart ein Kältegerät mit einem Korpus und einer am Korpus angeschlagenen Tür,
die einen wärmeisolierten Innenraum begrenzen. Um die Tür jederzeit leicht öffnen
zu können, ist in der Wand des Korpus ein Druckausgleichsventil angebracht, das im
Falle vom im Innenraum herrschenden Unterdruck Luft von außen nach innen fließen lässt
und sperrt, sobald der Druck zwischen Umgebung und Innenraum ausgeglichen ist.
[0003] Die
DE 20 2006 013 229 U1 offenbart ein Kältegerät, gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1, mit einem Korpus,
einer Tür und einem Druckausgleichsventil, das einen Zufluss von Luft von der Umgebung
in den Innenraum des Kältegerätes ermöglicht und einen Abfluss von Luft aus dem Innenraum
sperrt. Die Innentür umfasst eine Nut, in der ein Dichtprofil verankert ist. Parallel
zum Druckausgleichsventil ist ein in zwei Richtungen durchlässiger Durchgang gebildet,
indem am Ort des Zusammentreffens eines horizontalen und eines vertikalen Abschnitts
der Nut einer Vertiefung an der Innenwand angezogen ist.
[0004] Die
DE 20 00 202 A1 offenbart eine Tiefkühltruhe mit einem wärmeisolierten Körper und einer wärmeisolierten
Tür zum Verschließen des Körpers. Eine Dichtung zwischen dem Körper und der Tür, die
in einer über den gesamten Umfang der Innentür verlaufenden Nut mit ihrem Fuß 8 befestigt
ist, dichtet nach dem Schließen den Innenraum der Tiefkühltruhe ab. Zwischen dem Fuß
der Dichtung und der Nut verbleibt über eine bestimmte Länge ein freier längs verlaufender
Zwischenraum, der eine Art Luftkanal bildet und an seinen beiden Enden in Querverbindungen
mündet. Eine der Querverbindungen verbindet den Zwischenraum mit der Umgebungsluft
und die andere Querverbindung verbindet den freien Zwischenraum mit dem Inneren der
Tiefkühltruhe.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, ein vereinfachtes Kältegerät anzugeben, welches Vorraussetzungen
schafft, dass dessen Tür jederzeit relativ leicht geöffnet werden kann.
[0006] Die Aufgabe der Erfindung wird gelöst durch ein Kältegerät, insbesondere durch eine
Haushaltsgefrierschrank, aufweisend einen Korpus und eine Tür, die bei geschlossener
Tür einen wärmeisolierten Innenraum begrenzen, wobei die bei geschlossener Tür in
Richtung des Innenraums gerichtete Innenseite der Tür eine Dichtung aufweist, die
eingerichtet ist, den Innenraum bei geschlossener Tür zumindest weitestgehend abzudichten,
ferner aufweisend wenigstens eine hinter der Dichtung angeordnete Aussparung in der
Innenseite der Tür, die eingerichtet ist, Luft unter der Dichtung durchzulassen, wobei
die Dichtung einen im unteren Bereich der Tür horizontal verlaufenden Abschnitt umfasst,
hinter dem die Aussparung mittig bezüglich einer Längsachse der Tür angeordnet ist,
und die Dichtung derart ausgebildet ist und/oder derart über der Aussparung verläuft,
so dass die Dichtung und die Aussparung gegenüberliegende Spalte bilden, die als ein
oberer Spalt und unterer Spalt ausgebildet sind und die Seitenkanten der Dichtung
begrenzen. Das erfindungsgemäße Kältegerät, bei dem es sich insbesondere um einen
Gefrierschrank bzw. um das Gefrierabteil einer Gefrier-Kühlkombination handelt, umfasst
demnach die z.B. am Korpus schwenkbar angeordnete Tür, an deren Innenseite, d.h. gegebenenfalls
an deren Innentür die Dichtung zum zumindest weitestgehenden Abdichten des Innenraums
aufweist. Um ein Öffnen der Tür, die insbesondere kurz vorher geschlossen wurde, so
dass im Innenraum ein das Öffnen erschwerender Unterdruck aufgebaut ist, zu erleichtern,
ist die Innenseite unterhalb der Dichtung mit der wenigstens einen Aussparung versehen.
Die Aussparung ist erfindungsgemäß derart ausgeführt, so dass Luft unter der Dichtung
insbesondere bei geschlossener Tür in das Innere des Kältegerätes, d.h. in den Innenraum,
strömen kann. Somit stellt die Aussparung eine definierte Undichtigkeit dar, die einen
Druckausgleich nach einem z.B. durch ein Öffnen und anschließendes Schließen entstandenen
Unterdruck zur Folge hat.
[0007] Nach einer Variante des erfindungsgemäßen Kältegeräts weist die Innenseite der Tür
eine insbesondere an die Innenseite angezogene Nut auf, mittels der die Dichtung an
der Innenseite der Tür befestigt ist.
[0008] Die Dichtung weist dafür z.B. einen Steg auf, der mit der Nut zusammenwirkt, um an
der Innenseite der Tür befestigt zu sein. Um sicher zu stellen, dass Luft unter der
Dichtung durchströmen kann, ist es gemäß einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Kältegerätes vorgesehen, dass zwischen dem Steg und der Aussparung ein Zwischenraum
gebildet ist.
[0009] Die Aussparung des erfindungsgemäßen Kältegerätes ist nach einer Ausführungsform
insbesondere in der Nut an der Innenseite der Tür einstückig, insbesondere einstoffig
mitangeformt, insbesondere mitangezogen. Eine solche Herstellung z.B. mittels Tiefziehens,
allgemein mittels Zugdruckumformens ergibt eine Vorrausetzung für ein relativ einfaches
und demnach kostengünstiges Herstellungsverfahren für das erfindungsgemäße Kältegerät.
[0010] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Kältegerätes ist die
räumliche Ausdehnung der Aussparung quer zur Verlaufsrichtung der Dichtung kleiner
als die Breite der Dichtung. Somit ist es in relativ einfacher Weise möglich, die
beiden durch die Seitenkanten der Dichtung begrenzten Spalte zu realisieren.
[0011] Die Aussparung kann vorzugsweise rechteckförmig ausgebildet sein, wodurch sich die
Aussparung relativ einfach herstellen lässt. Die Kantenlängen können bevorzugt zwischen
20mm und 35mm sein. Vorzugsweise sind die Kantenlängen in Verlaufsrichtung der Nut
maximal 35mm, vorzugsweise 30mm. Rechtwinklig zur Verlaufsrichtung der Nut sind die
Kantenlängen vorzugsweise maximal 30mm, vorzugsweise 26mm.
[0012] Die Aussparung kann vorzugsweise mittels Umformen, insbesondere mittels Tiefziehen
in die Innenseite der Tür angeformt sein, was eine relativ kostengünstige Herstellung
des erfindungsgemäßen Kältegerätes zur Folge haben kann.
[0013] Je nach Ausführungsform des erfindungsgemäßen Kältegerätes ist an der Innentür (Innenseite
der Tür) unten in der Dichtungsnut, in der Mitte der Tür die Aussparung beispielsweise
angezogen. Die Luft kann so unter der Dichtung in das Innere des Kältegerätes (Innenraum)
strömen, wodurch eine gezielte Undichtigkeit geschaffen wird. Der Querschnitt der
Undichtheit durch den Ausschnitt (Aussparung) sollte gegebenenfalls dem aktuelle Kältegerät
angepasst werden. Wird beispielsweise die Aussparung zu groß gewählt, kann das erfindungsgemäße
Kältegerät ungewollt betauen bzw. vereisen. Die Aussparung sollte auch nicht zu breit
gewählt werden, da es dann möglich ist, dass beim Öffnen der Tür die Dichtung aus
der Nut gezogen wird.
[0014] Das erfindungsgemäße Kältegerät bietet eine kostengünstige Lösung, da beispielsweise
das zusätzliche Druckausgleichsventil konventioneller Kältegeräte entfallen kann.
Außerdem kann das erfindungsgemäße Kältegerät kostengünstig hergestellt werden, da
u.A. die zusätzliche Aussparung nur eine geringe Änderung bestehender Herstellungswerkzeuge
erfordert (geringe Umsetzungskosten). Auch ergeben sich Vorraussetzungen für eine
saubere Optik. Die erfindungsgemäße Aussparung kann bei relativ vielen Kältegeräten,
insbesondere Gefrierschränken verwendet werden. Die Herstellung der erfindungsgemäßen
Aussparung in der Innentür ist zusätzlich relativ prozesssicher.
[0015] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist exemplarisch in den beigefügten schematischen
Zeichnungen dargestellt. Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Haushaltsgefrierschrank in einer perspektivischen Darstellung,
- Fig. 2
- eine Draufsicht eines Ausschnitts der Tür des Haushaltsgefrierschranks,
- Fig. 3
- eine Detailansicht des Ausschnitts der Tür ohne einer Dichtung,
- Fig. 4
- eine Detailansicht des Ausschnitts der Tür mit Dichtung,
- Fig. 5
- einen Teil der Tür ohne Dichtung in geschnittener Darstellung und
- Fig. 6
- einen Teil der Tür mit Dichtung in geschnittener Darstellung.
[0016] Die Fig. 1 zeigt einen Haushaltsgefrierschrank 1 in perspektivischer Darstellung
als Beispiel eines Kältegerätes. Der Haushaltsgefrierschrank 1 weist ein wärmeisoliertes
Gehäuse 2 mit einer Rückwand, zwei Seitenwänden 3 und einer unteren und einer oberen
Wandung 4, die einen Gefrierraum 5 begrenzen. Der Haushaltsgefrierschrank 1 umfasst
ferner eine am Gehäuse 2 angeschlagene wärmeisolierte Tür 6 zum Verschließen des Gefrierraums
5. Im Gefrierraum 5 sind mehrere Schubladen 7 übereinander angeordnet, die bei geöffneter
Tür 6 zumindest teilweise aus dem Gefrierraum 5 herausgezogen werden können, um mit
Gefriergut beladen bzw. um aus ihnen gelagertes und gekühltes Gefriergut entnehmen
zu können.
[0017] Der Haushaltsgefrierschrank 1 weist ferner einen nicht näher dargestellten, jedoch
allgemein bekannten Kätekreislauf zum Kühlen des Gefrierraums 5 auf, der beispielsweise
einen Verdampfer, einen Verdichter und einen Verflüssiger umfasst.
[0018] Die Figuren 2 bis 6 zeigen Detailansichten der Tür 6, die im Falle des vorliegenden
Ausführungsbeispiels eine Innenhaut (Innentür) 8 z.B. aus Kunststoff, eine Außenhaut
und eine zwischen der Innenhaut 8 und der Außenhaut angeordnete Isolierung 9 beispielsweise
aus Schaumstoff aufweist.
[0019] Um den Gefrierraum 5 bei geschlossener Tür 6 zumindest weitestgehend abzudichten,
ist an der Innenhaut 8 der Tür 6 eine umfänglich verlaufende Dichtung 10 z.B. aus
Gummi angeordnet. Die Dichtung 10 umfasst aneinander anschließende Abschnitte 10a-10d,
von denen die Abschnitte 10a, 10b vertikal im Bereich der vertikal verlaufenden Außenkanten
der Tür 6, der Abschnitt 10c horizontal im Bereich der oberen horizontal verlaufenden
Außenkante und der Abschnitt 10d horizontal im Bereich der unteren horizontal verlaufenden
Außenkante 14 verlaufen.
[0020] Damit die Dichtung 10 an der Innenhaut 8 der Tür 6 befestigt ist, umfasst die Innenhaut
8 eine in den Figuren 2, 3, 5 und 6 näher dargestellte umfänglich verlaufende Nut
11, in der ein Steg 12 der Dichtung 10 angeordnet ist. Die Innenhaut 8 wurde z.B.
aus einer Platine aus Kunststoff mittels eines Umformverfahrens, insbesondere mittels
eines Tiefziehverfahrens hergestellt, in dessen Rahmen die Nut 11 durch Tiefziehen
in die Innenhaut 8 geformt wurde. Dabei zeigt die Fig. 2 den unteren Teil der Tür
6 und insbesondere deren Innenhaut 8 in einer Draufsicht. Der Steg 12 der Dichtung
10 ist in einer Seitenansicht in geschnittener Darstellung in der Fig. 6 gezeigt.
[0021] Die Innenhaut 8 der Tür 6 weist ferner im Bereich der Nut 11 eine angezogene Aussparung
13 auf. Die Figuren 3 und 4 zeigen eine Detailansicht der Innenhaut 8 im Bereich der
Aussparung 13 als Draufsicht und die Figuren 5 und 6 zeigen in geschnittener Darstellung
eine Detailansicht der Tür 6 im Bereich der Aussparung 13, wobei die Figuren 3 und
5 die Detailansichten ohne und die Figuren 4 und 6 die Detailansicht mit Dichtung
10 zeigen.
[0022] Im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels wurde die Aussparung 13 in die Nut
11 in der Innenhaut 8 der Tür 6 angezogen und befindet sich mittig im unteren Bereich
der Tür 6, also in dem Bereich der Nut 11, in der der Abschnitt 10d der Dichtung 10
horizontal im Bereich der unteren horizontal verlaufenden Außenkante 14 verläuft.
[0023] Im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels ist die Aussparung 13 rechteckförmig
mit einer horizontalen Ausdehnung von 30mm und einer vertikalen Ausdehnung von 26,1
mm. Die Aussparung 13 ist ferner ausreichen tief in die Innenhaut 8 der Tür 6 geformt,
so dass der Steg 12 der Dichtung 10 im Bereich der Aussparung 13 nicht die Oberfläche
der Innenhaut 8 berührt.
[0024] Bei befestigter Dichtung 10 ist die Aussparung 13 hinter der Dichtung 10 angeordnet.
Des Weitern ist die Aussparung 13 bzw. die Dichtung 10 derart gewählt, dass bei geschlossener
Tür 6 Luft über die Aussparung 13 unter die Dichtung 10 von außerhalb des Gefrierraums
5 in das Innere des Gefrierraums 5 gelangen kann. Dies ist im Falle des vorliegenden
Ausführungsbeispiels dadurch realisiert, dass die Dichtung 10 und die Innenhaut 8
im Bereich der Aussparung 13 eine oberen Spalt 16 und einen unteren Spalt 17 bilden,
so dass Luft von außerhalb des Gefrierraums 5 über den unteren Spalt 17, dann unterhalb
der Dichtung 10 und schließlich über den oberen Spalt 16 in den Gefrierraum 5 gelangen
kann, wie dies in der Fig. 6 durch Pfeile 15 veranschaulicht ist.
[0025] In der die Innenhaut 8 der Tür 6 im Bereich der Aussparung 13 mit Dichtung 10 als
Draufsicht darstellenden Fig. 4 ist die Dichtung 10 derart dargestellt, dass die Dichtung
10 zumindest im Bereich der Aussparung 13 dünner ist als die vertikale Ausdehnung
der Aussparung 13 und die Dichtung 10 im Bereich der Aussparung 13 derart über der
Aussparung 13 verläuft, so dass oberhalb der Dichtung 10 im Bereich der Aussparung
13 der obere Spalt 16 und unterhalb der Dichtung 10 im Bereich der Aussparung 13 der
unteren Spalt 17 entsteht.
[0026] In der die Innenhaut 8 der Tür 6 im Bereich der Aussparung 13 mit Dichtung 10 in
geschnittener Darstellung darstellenden Fig. 6 ist die Dichtung 10 derart ausgeführt,
so dass sie im Bereich der Aussparung 13 zwar die Aussparung 13, wenn von oben betrachtet,
teilweise überlappt, jedoch genügend weit von der Oberfläche der Innenhaut 8 entfernt
ist, so dass die beiden Spalte 16, 17 entstehen.
[0027] Der Haushaltsgefrierschrank 1 ist als separater Haushaltsgefrierschrank 1 dargestellt,
was jedoch nicht unbedingt nötig ist. So kann der Haushaltsgefrierschrank 1 auch insbesondere
Teil einer Kühl-Gefrierkombination sein.
Bezugszeichenliste
[0028]
- 1
- Haushaltsgefrierschrank
- 2
- Gehäuse
- 3
- Seitenwänden
- 4
- obere Wandung
- 5
- Gefrierraum
- 6
- Tür
- 7
- Schubladen
- 8
- Innenhaut
- 9
- Isolierung
- 10
- Dichtung
- 10a-10d
- Abschnitt
- 11
- Nut
- 12
- Steg
- 13
- Aussparung
- 14
- Außenkante
- 15
- Pfeile
- 16
- oberer Spalt
- 17
- unterer Spalt
1. Kältegerät, insbesondere Haushaltsgefrierschrank (1), aufweisend einen Korpus (2)
und eine Tür (6), die bei geschlossener Tür (6) einen wärmeisolierten Innenraum (5)
begrenzen, wobei die bei geschlossener Tür (6) in Richtung des Innenraums (5) gerichtete
Innenseite (8) der Tür (6) eine Dichtung (10) aufweist, die eingerichtet ist, den
Innenraum (5) bei geschlossener Tür (6) zumindest weitestgehend abzudichten, und aufweisend
wenigstens eine hinter der Dichtung (10) angeordnete Aussparung (13) in der Innenseite
(8) der Tür (6), die eingerichtet ist, Luft unter der Dichtung (10) durchzulassen
dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (10) einen im unteren Bereich der Tür (6) horizontal verlaufenden Abschnitt
(10d) umfasst, hinter dem die Aussparung (13) mittig bezüglich einer Längsachse der
Tür (6) angeordnet ist, und die Dichtung (10) derart ausgebildet ist und/oder derart
über der Aussparung (13) verläuft, so dass die Dichtung (10) und die Aussparung (13)
gegenüberliegende Spalte bilden, die als ein oberer Spalt (16) und ein unterer Spalt
(17) ausgebildet sind und die Seitenkanten der Dichtung (10) begrenzen.
2. Kältegerät nach Anspruch 1, dessen Innenseite (8) der Tür (6) eine an der Innenseite
(8) angeordnete Nut (11) aufweist, mittels der die Dichtung (10) an der Innenseite
(8) der Tür (6) befestigt ist.
3. Kältegerät nach Anspruch 2, bei dem die Dichtung (10) einen mit der Nut (11) zusammenwirkenden
Steg (12) aufweist und die Aussparung (13) derart tief ausgeführt ist, so dass zwischen
dem Steg (12) und der Aussparung (13) ein Zwischenraum gebildet ist.
4. Kältegerät nach Anspruch 2 oder 3, bei dem die Aussparung (13) in der Nut (11) an
der Innenseite (8) der Tür (6) einstückig, insbesondere einstoffig mitangeformt, insbesondere
mitangezogen ist.
5. Kältegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei dem die räumliche Ausdehnung der
Aussparung (13) quer zur Verlaufsrichtung der Dichtung (10) kleiner als die Breite
der Dichtung (10) ist.
6. Kältegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dessen Aussparung (13) rechteckförmig
ist, insbesondere mit Kantenlängen zwischen 20mm und 35mm, vorzugsweise mit einer
Kantenlänge von maximal 35mm, vorzugsweise von 30mm in Richtung der Nut (11) und vorzugsweise
mit einer Kantenlänge von maximal 30mm in Richtung rechtwinklig zur Nut (11), vorzugsweise
von 26mm.
7. Kältegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei dem die Aussparung (13) mittels Umformens,
insbesondere mittels Tiefziehens in die Innenseite (8) der Tür (6) angeformt ist.
1. Refrigerating appliance, in particular domestic freezer (1), having a basic structure
(2) and a door (6) which when the door (6) is closed bound a thermally insulated interior
(5), whereby the inner side (8) of the door (6) facing the interior (5) when the door
(6) is closed has a seal (10) which is intended to seal, at least for the most part,
the interior (5) when the door (6) is closed, and having at least one recess (13)
in the inner side (8) of the door (6) arranged behind the seal (10), which is intended
to let air through beneath the seal (10), characterised in that the seal (10) comprises a segment (10d) in particular running horizontally in the
lower region of the door (6), behind which the recess (13) is arranged centrally with
respect to a longitudinal axis of the door (6), and the seal (10) is designed such
and/or runs in such a manner over the recess (13) that the seal (10) and the recess
(13) form opposite gaps which are designed as an upper gap (16) and a lower gap (17)
and which bound the side edges of the seal (10).
2. Refrigerating appliance according to claim 1, of which the inner side (8) of the door
(6) has a groove (11) arranged on the inner side (8), by means of which the seal (10)
is affixed on the inner side (8) of the door (6).
3. Refrigerating appliance according to claim 2, wherein the seal (10) has a bridge (12)
interacting with the groove (11) and the recess (13) is configured to be of such a
depth that an interspace is formed between the bridge (12) and the recess (13).
4. Refrigerating appliance according to claim 2 or 3, wherein the recess (13) is also
formed in the groove (11) on the inner side (8) of the door (6) in one piece, in particular
from one material, in particular by simultaneous draw-forming.
5. Refrigerating appliance according to one of claims 1 to 4, wherein the spatial extent
of the recess (13) perpendicular to the running direction of the seal (10) is less
than the width of the seal (10).
6. Refrigerating appliance according to one of claims 1 to 5, the recess (13) of which
has a rectangular shape, in particular with edge lengths between 20 mm and 35 mm,
preferably with an edge length of a maximum of 35 mm, preferably of 30 mm in the direction
of the groove (11) and preferably with an edge length of a maximum of 30 mm in the
direction at right angles to the groove (11), preferably of 26 mm.
7. Refrigerating appliance according to one of claims 1 to 6, wherein the recess (13)
is formed into the inner side (8) of the door (6) by means of forming, in particular
by means of draw-forming.
1. Appareil frigorifique, en particulier congélateur armoire domestique (1), présentant
un corps (2) et une porte (6), lesquels délimitent un espace intérieur (5) isolé contre
la chaleur lorsque la porte (6) est fermée, dans lequel le côté intérieur (8) de la
porte (6) dirigé vers l'espace intérieur (5) lorsque la porte (6) est fermée présente
un joint (10) aménagé afin d'étanchéifier au moins très largement l'espace intérieur
(5) lorsque la porte (6) est fermée, et présentant au moins un évidement (13) disposé
derrière le joint (10) dans le côté intérieur (8) de la porte (6), aménagé afin de
laisser passer de l'air sous le joint (10), caractérisé en ce que le joint (10) englobe une section (10d) s'étendant horizontalement dans la partie
inférieure de la porte (6), derrière laquelle l'évidement (13) est disposé de manière
centrale par rapport à un axe longitudinal de la porte (6), et le joint (10) est exécuté
et/ou s'étend de telle manière sur l'évidement (13) que le joint (10) et l'évidement
(13) constituent une fente opposée, sont exécutés sous la forme d'une fente supérieure
(16) et d'une fente inférieure (17) et délimitent les bords latéraux du joint (10).
2. Appareil frigorifique selon la revendication 1, dont le côté intérieur (8) de la porte
(6) présente une rainure (11) disposée sur le côté intérieur (8), au moyen de laquelle
le joint (10) est fixé sur le côté intérieur (8) de la porte (6).
3. Appareil frigorifique selon la revendication 2, dans lequel le joint (10) présente
une nervure (12) coopérant avec la rainure (11) et l'évidement (13) est exécuté selon
une profondeur telle qu'un espace intermédiaire est constitué entre la nervure (12)
et l'évidement (13).
4. Appareil frigorifique selon la revendication 2 ou 3, dans lequel l'évidement (13)
dans la rainure (11) sur le côté intérieur (8) de la porte (6) est coformé, en particulier
corevêtu en une seule pièce, en particulier en une seule matière.
5. Appareil frigorifique selon l'une des revendications 1 à 4, dans lequel l'étendue
spatiale de l'évidement (13) perpendiculairement au sens du joint (10) est plus petite
que la largeur du joint (10).
6. Appareil frigorifique selon l'une des revendications 1 à 5, dont l'évidement (13)
est rectangulaire, en particulier avec des longueurs de bord entre 20 mm et 35 mm,
de préférence avec une longueur de bord maximale de 35 mm, de préférence de 30 mm
dans le sens de la rainure (11) et de préférence avec une longueur de bord maximale
de 30 mm perpendiculairement à la rainure (11), de préférence de 26 mm.
7. Appareil frigorifique selon l'une des revendications 1 à 6, dans lequel l'évidement
(13) est formé par déformation, en particulier par emboutissage dans le côté intérieur
(8) de la porte (6).