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(11) |
EP 2 378 108 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.06.2013 Patentblatt 2013/25 |
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Anmeldetag: 12.04.2011 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Kraftstoffverteileinrichtung für ein Kraftfahrzeug und Verfahren zum Fertigen einer
Kraftstoffverteileinrichtung
Fuel distribution device for a motor vehicle and method for producing a fuel distribution
device
Dispositif de distribution de carburant pour un véhicule automobile et procédé de
fabrication d'un dispositif de distribution de carburant
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
14.04.2010 DE 102010014947
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.10.2011 Patentblatt 2011/42 |
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Patentinhaber: Audi AG |
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85045 Ingolstadt (DE) |
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Erfinder: |
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- Lindner, Marko
85049 Ingolstadt (DE)
- Krippner, Karsten
85057 Ingolstad (DE)
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Vertreter: Lehle, Josef |
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AUDI AG
Patentabteilung 85045 Ingolstadt 85045 Ingolstadt (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A1-01/53697 JP-A- 2003 307 164 US-A- 5 471 962
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WO-A1-2005/090775 US-A- 4 294 215 US-B1- 6 418 911
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Kraftstoffverteileinrichtung für ein Kraftfahrzeug mit
einem Kraftstoffrohr und wenigstens einem an dem Kraftstoffrohr angeordneten Aufnahmerohr
für einen Injektor, wobei das Aufnahmerohr bereichsweise in einen Innenraum des Kraftstoffrohrs
hineinragt. Das wenigstens eine Aufnahmerohr weist eine stirnseitige Öffnung auf,
über welche Kraftstoff in das Aufnahmerohr einbringbar ist. Des Weiteren betrifft
die Erfindung ein Verfahren zum Fertigen einer solchen Kraftstoffverteileinrichtung.
[0002] Die
US 5 471 962 A beschreibt ein Kraftstoffrohr, in dessen Wand Anschlussbuchsen angeordnet sind. In
die Anschlussbuchsen sind Kraftstoffinjektoren eingesetzt. Jede Anschlussbuchse weist
ein Verlängerungsrohr auf, welches sich von einem unteren Bereich des Kraftstoffrohrs
zu einem oberen Bereich erstreckt. Entsprechend weist ein in dem Innenraum des Kraftstoffrohrs
angeordneter Teilbereich der Anschlussbuchse eine größere axiale Erstreckung auf als
ein außerhalb des Kraftstoffrohrs angeordneter Teilbereich dieser Anschlussbuchse.
[0003] Auch die
JP 2003307164 A und die
WO 2005/090775 A1 beschreiben Ausführungsformen von Kraftstoffrohren mit Anschlussbuchsen zum Aufnehmen
eines Kraftstoffinjektors, wobei ein überwiegender Teilbereich der jeweiligen Anschlussbuchsen
in den Innenraum des Kraftstoffrohrs versenkt ist.
[0004] Die
US 6 935 314 B2 beschreibt eine Kraftstoffverteileinrichtung für ein Kraftfahrzeug, bei welcher an
einem Kraftstoffrohr eine Mehrzahl von Aufnahmerohren für jeweils einen Injektor angeordnet
ist. Die Aufnahmerohre können entweder außen an dem Kraftstoffrohr befestigt sein
oder ein Stück weit in das Kraftstoffrohr hineinreichen. Innerhalb des Kraftstoffrohrs
sind zwei Kammern angeordnet, welche dazu dienen, Gase aufzunehmen, welche sich beim
Betreiben der Kraftstoffverteileinrichtung bilden, wenn die Injektoren Kraftstoff
in Zylinder des Motors einspritzen. Die Gase in den Kammern dienen als Dämpfer für
Druckschwankungen, welche durch ein schnelles Öffnen und Schließen der Injektoren
in der Kraftstoffverteileinrichtung verursacht werden.
[0005] Eine derartige Kraftstoffverteileinrichtung benötigt einen vergleichsweise großen
Bauraum.
[0006] Die
EP 1 224 390 B1 beschreibt eine Kraftstoffverteileinrichtung mit einem Kraftstoffrohr, welches eine
oberseitige und eine unterseitige Bohrung aufweist. Eine Hülse mit radial angeordneten
Löchern ist so in die Bohrungen eingesetzt, dass die Hülse durch das Kraftstoffrohr
vollständig hindurchtritt und sowohl oberseitig als auch unterseitig über das Kraftstoffrohr
übersteht. Die Hülse dient als Aufnahme für ein Verbindungselement zum Verbinden eines
Injektors mit der Hülse. Das Verbindungselement ist hierbei so gestaltet, dass der
in die Hülse eingesetzte Injektor in drei zueinander orthogonale Richtung bewegbar
ist.
[0007] Diese Kraftstoffverteileinrichtung ist insbesondere vergleichsweise aufwändig herzustellen.
[0008] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Kraftstoffverteileinrichtung
und ein Verfahren zum Fertigen einer solchen Kraftstoffverteileinrichtung zu schaffen,
welche bzw. welches einfach ist und zudem eine geringe Bauraumbeanspruchung mit sich
bringt.
[0009] Diese Aufgabe wird durch eine Kraftstoffverteileinrichtung mit den Merkmalen des
Patentanspruchs 1 und durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Patentanspruchs 8
gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen mit zweckmäßigen Weiterbildungen der Erfindung
sind in den abhängigen Patentansprüchen angegeben.
[0010] Bei der erfindungsgemäßen Kraftstoffverteileinrichtung weist ein in dem Innenraum
des Kraftstoffrohrs angeordneter Teilbereich des wenigstens einen Aufnahmerohrs eine
größere axiale Erstreckung auf als ein außerhalb des Kraftstoffrohrs angeordneter
Teilbereich dieses Aufnahmerohrs. Dadurch, dass das Aufnahmerohr größtenteils in dem
Innenraum des Kraftstoffrohrs versenkt ist, beansprucht die Kraftstoffverteileinrichtung
in Richtung der axialen Erstreckung des Aufnahmerohrs besonders wenig Bauraum. Des
Weiteren kann über die stirnseitige Öffnung, also in axialer Richtung, Kraftstoff
in das Aufnahmerohr eingebracht werden, ohne dass hierfür eine weitere Bearbeitung
des Aufnahmerohrs, etwa ein Anbringen von Bohrungen, notwendig wäre. Die Kraftstoffverteileinrichtung
ist dadurch zudem technisch besonders aufwandsarm gestaltet.
[0011] Hierbei ist ein dem Injektor abgewandtes Ende des wenigstens eine Aufnahmerohrs mit
einer Innenwand des Kraftstoffrohrs in Anlage. Dadurch ist eine besonders hohe Kippstabilität
des Aufnahmerohrs erreichbar. Des Weiteren ist so eine besonders hohe Fertigungsgenauigkeit
der Kraftstoffverteileinrichtung erreichbar. Die Einstecktiefe des Aufnahmerohrs in
das Kraftstoffrohr ist nämlich durch den Innendurchmesser des Kraftstoffrohrs vorgegeben.
Hierbei ist vorteilhaft, dass sowohl die Aufnahmerohre als auch das Kraftstoffrohr
selber mit einer besonders hohen Präzision herstellbar sind, und dies mit einem vergleichsweise
geringen Aufwand.
[0012] Es wird so insbesondere erreicht, dass mehrere an dem Kraftstoffrohr angeordnete
Aufnahmerohre gleich weit und in einer gleichen Orientierung relativ zu dem Kraftstoffrohr
aus dem Kraftstoffrohr herausstehen. Auch in der Fertigung ergeben sich so Vorteile,
da das In-Anlage-Bringen des Aufnahmerohrs mit der Innenwand des Kraftstoffrohrs insbesondere
in einem automatisierten Fertigungsprozess besonders gut beherrschbar ist.
[0013] In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist ein Durchmesser der stirnseitigen
Öffnung einem Durchmesser des wenigstens einen Aufnahmerohrs an einem Ort gleich,
an welchem es in eine Öffnung in dem Kraftstoffrohr eingesteckt ist. Anstelle eines
aufwändig und teuer herzustellenden Umformteils kann hierbei also als Halbzeug für
das Aufnahmerohr ein einfaches Rohrstück Verwendung finden. Es braucht nämlich kein
Bodenteil für das Aufnahmerohr vorgesehen zu werden. Durch den vergleichsweise großen
Durchmesser der axialen Öffnung ist zudem das Einbringen von Kraftstoff in das Aufnahmerohr
mit besonders geringem Strömungswiderstand erreichbar.
[0014] Von Vorteil ist es weiterhin, wenn eine Mittelachse des wenigstens eine Aufnahmerohrs
eine Mittelachse des Kraftstoffrohrs schneidet. Wenn nämlich das Aufnahmerohr mittig
in das Kraftstoffrohr eingesetzt wird, kann das Aufnahmerohr so weit in das Kraftstoffrohr
eingeschoben werden, dass es an zwei Stellen mit der Innenwand des Kraftstoffrohrs
in Anlage ist. Bevorzugt schneiden sich die Mittelachsen des Aufnahmerohrs und des
Kraftstoffrohrs rechtwinklig, da so eine besonders hohe Stabilität des Aufnahmerohrs
in eine Richtung quer zu seiner Mittelachse und eine definierte Ausrichtung des Aufnahmerohrs
erreichbar sind.
[0015] Eine besonders gute Anlage an einem runden Kraftstoffrohr ist erreichbar, wenn das
Aufnahmerohr zu dem Ende hin, welches dem Injektor abgewandt ist, konisch zuläuft.
Bevorzugt ist das konisch zulaufende Ende des Aufnahmerohrs so auf die Krümmung der
Innenwand des Kraftstoffrohrs abgestimmt, dass das Aufnahmerohr über seine gesamte
Wanddicke flächig an der Innenwand des Kraftstoffrohrs anliegt.
[0016] Das wenigstens eine Aufnahmerohr kann mit mittels Presspassung in eine korrespondierende
Öffnung in dem Kraftstoffrohr eingebracht sein, um einen besonders stabilen Verbund
des Aufnahmerohrs mit dem Kraftstoffrohr zu erreichen.
[0017] Von Vorteil ist es weiterhin, wenn das wenigstens eine Aufnahmerohr mit dem Kraftstoffrohr
verlötet oder verschweißt ist. So ist ein besonders dichter Sitz des Aufnahmerohrs
in dem Kraftstoffrohr erreichbar.
[0018] Schließlich hat es sich als vorteilhaft gezeigt, wenn ein dem Injektor zugewandtes
Ende des wenigstens einen Aufnahmerohrs eine umlaufende Krempe aufweist. An einer
solchen Krempe kann sich gut ein Federelement abstützen, welches auf den Injektor
eine Federkraft ausübt und so eine Toleranz bereitstellt, wenn die tatsächliche Lage
des Injektors von einer Soll-Lage abweicht. Die Krempe kann leicht durch Umformen
des Rohrstücks, welches als Halbzeug für das Aufnahmerohr dient, in seinem Endbereich
hergestellt werden.
[0019] Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren zum Fertigen einer Kraftstoffverteileinrichtung
für ein Kraftfahrzeug wird wenigstens ein Aufnahmerohr für einen Injektor an einem
Kraftstoffrohr angeordnet. Hierbei wird das wenigstens eine Aufnahmerohr bereichsweise
in einen Innenraum des Kraftstoffrohrs eingebracht. Das wenigstens eine Aufnahmerohr
wird so an dem Kraftstoffrohr angebracht, dass Kraftstoff über eine stirnseitige Öffnung
des Aufnahmerohrs in dieses eintreten kann. Dabei wird das wenigstens eine Aufnahmerohr
weiter in den Innenraum des Kraftstoffrohrs eingebracht, als es aus dem Kraftstoffrohr
heraussteht, und das wenigstens eine Aufnahmerohr wird so weit in das Kraftstoffrohr
eingebracht, dass ein dem Injektor abgewandtes Ende des wenigstens einen Aufnahmerohrs
mit einer Innenwand des Kraftstoffrohrs in Anlage ist. Auf diese Weise ist eine besonders
einfache Kraftstoffverteileinrichtung bereitgestellt, welche besonders wenig Bauraum
beansprucht.
[0020] Die für die erfindungsgemäße Kraftstoffverteileinrichtung beschriebenen Vorteile
und bevorzugten Ausführungsformen gelten auch für das erfindungsgemäße Verfahren zum
Fertigen einer solchen Kraftstoffverteileinrichtung.
[0021] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen,
der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen sowie anhand der Zeichnungen.
Dabei zeigen:
- Fig. 1
- eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer Kraftstoffverteileinrichtung mit einem
Kraftstoffrohr, in welches drei Aufnahmerohre für jeweils einen Injektor eingesteckt
sind; und
- Fig. 2
- eine Schnittansicht der Kraftstoffverteileinrichtung im Bereich einer der Aufnahmerohre.
[0022] Ein Kraftstoffverteileinrichtung 10 für ein Kraftfahrzeug umfasst ein Kraftstoff
rohr 12 und eine Mehrzahl von Aufnahmerohren 14, von welchen vorliegend beispielhaft
drei gezeigt sind. Jedes der drei Aufnahmerohre 14 dient dem Aufnehmen eines Injektors
16, über welchen unter hohem Druck stehender Kraftstoff aus einem Innenraum 18 des
Kraftstoffrohrs 12 in einen (nicht gezeigten) Brennraum des Verbrennungsmotors eingespritzt
wird.
[0023] Vorliegend steht nur ein kleiner Teil jeder Aufnahmerohrs 14 aus dem Kraftstoffrohr
12 heraus, während der überwiegende Teil jedes Aufnahmerohrs 14 im Innenraum 18 des
Kraftstoffrohrs 12 angeordnet ist. Dadurch lässt sich eine besonders niedrige Bauraumhöhe
der Kraftstoffverteileinrichtung 10 realisieren. Das Aufnahmerohr 14 ist aus einem
einfachen Rohrstück gebildet, welches so weit in das Kraftstoffrohr 12 eingeschoben
ist, dass ein dem Injektor 16 abgewandtes Ende 20 des Aufnahmerohrs 14 mit einer Innenwand
22 des Kraftstoffrohrs 12 in Anlage ist.
[0024] Eine besonders gute Anlage an dem runden Kraftstoffrohr 12 ist dadurch erreicht,
dass das Aufnahmerohr 14 zu diesem oberen Ende 20 hin konisch zuläuft (vgl. Fig. 2).
[0025] Das obere Ende 20 des Aufnahmerohrs 14 stellt gleichzeitig eine stirnseitige Öffnung
bereit, über welche Kraftstoff aus dem Innenraum 18 des Kraftstoffrohrs 12 in das
Aufnahmerohr 14 eintreten kann.
[0026] Eine Mittelachse M des Aufnahmerohrs 14 verläuft mittig durch das Kraftstoffrohr
12. Im Bereich der Öffnung, über welche das Aufnahmerohr 14 in das Kraftstoffrohr
12 eingeschoben ist, ist das Aufnahmerohr 14 mit dem Kraftstoffrohr 12 verlötet oder
verschweißt.
[0027] Eine an einer Unterseite des Aufnahmerohrs 14 ausgebildete Krempe 24 dient als Anlage
für ein (nicht gezeigtes) Federelement, welches auf den in das Aufnahmerohr 14 eingesetzten
Injektor 16 eine Federkraft ausübt.
1. Kraftstoffverteileinrichtung für ein Kraftfahrzeug, mit einem Kraftstoffrohr (12)
und mit wenigstens einem an dem Kraftstoffrohr (12) angeordneten Aufnahmerohr (14)
für einen Injektor (16), wobei das Aufnahmerohr (14) bereichsweise in einen Innenraum
(18) des Kraftstoffrohrs (12) hineinragt, und wobei das wenigstens eine Aufnahmerohr
(14) eine stirnseitige Öffnung aufweist, über welche Kraftstoff in das Aufnahmerohr
(14) einbringbar ist,
wobei ein in dem Innenraum (18) des Kraftstoffrohrs (12) angeordneter Teilbereich
des wenigstens einen Aufnahmerohrs (14) eine größere axiale Erstreckung aufweist als
ein außerhalb des Kraftstoffrohrs (12) angeordneter Teilbereich dieses Aufnahmerohrs
(14),
dadurch gekennzeichnet, dass
ein dem Injektor (16) abgewandtes Ende (20) des wenigstens einen Aufnahmerohrs (14)
mit einer Innenwand (22) des Kraftstoffrohrs (12) in Anlage ist.
2. Kraftstoffverteileinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
ein Durchmesser der stirnseitigen Öffnung einem Durchmesser des wenigstens einen Aufnahmerohrs
(14) an einem Ort, an welchem es in eine Öffnung in dem Kraftstoffrohr (12) eingesteckt
ist, gleich ist.
3. Kraftstoffverteileinrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Aufnahmerohr (14) zu dem Ende (20) hin, welches dem Injektor (16) abgewandt ist,
konisch zuläuft.
4. Kraftstoffverteileinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
eine Mittelachse (M) des wenigstens einen Aufnahmerohrs (14) eine Mittelachse des
Kraftstoffrohrs (12), insbesondere rechtwinklig, schneidet.
5. Kraftstoffverteileinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
das wenigstens eine Aufnahmerohr (14) mittels Presspassung in eine korrespondierende
Öffnung in dem Kraftstoffohr (12) eingebracht ist.
6. Kraftstoffverteileinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
das wenigstens eine Aufnahmerohr (14) mit dem Kraftstoffohr (12) verlötet oder verschweißt
ist.
7. Kraftstoffverteileinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
ein dem Injektor (16) zugewandtes Ende des wenigstens einen Aufnahmerohrs (14) eine
umlaufende Krempe (24) aufweist.
8. Verfahren zum Fertigen einer Kraftstoffverteileinrichtung (10) für ein Kraftfahrzeug,
bei welchem wenigstens ein Aufnahmerohr (14) für einen Injektor (16) an einem Kraftstoffrohr
(12) angeordnet wird, wobei das wenigstens eine Aufnahmerohr (14) bereichsweise in
einen Innenraum (18) des Kraftstoffrohrs (12) eingebracht wird, und bei welchem das
wenigstens eine Aufnahmerohr (14) so an dem Kraftstoffrohr (12) angebracht wird, dass
Kraftstoff über eine axiale Öffnung des Aufnahmerohrs (14) in dieses eintreten kann,
wobei das wenigstens eine Aufnahmerohr (14) weiter in den Innenraum (18) des Kraftstoffrohrs
(12) eingebracht wird, als es aus dem Kraftstoffrohr (12) heraussteht,
dadurch gekennzeichnet, dass
das wenigstens eine Aufnahmerohr (14) so weit in das Kraftstoffrohr (12) eingebracht
wird, dass ein dem Injektor (16) abgewandtes Ende (20) des wenigstens einen Aufnahmerohrs
(14) mit einer Innenwand (22) des Kraftstoffrohrs (12) in Anlage ist.
1. Fuel distributor device for a motor vehicle, comprising a fuel pipe (12) and comprising
at least one receiving pipe (14) for an injector (16), which receiving pipe is arranged
on the fuel pipe (12), the receiving pipe (14) projecting in some regions into an
interior space (18) of the fuel pipe (12), and the at least one receiving pipe (14)
having an end-face-side opening via which fuel can be introduced into the receiving
pipe (14), a portion of the at least one receiving pipe (14) arranged in the interior
space (18) of the fuel pipe (12) having a greater axial extension than a portion of
said receiving pipe (14) arranged outside the fuel pipe (12), characterised in that an end (20) of the at least one receiving pipe (14) which is remote from the injector
(16) is in contact with an internal wall (22) of the fuel pipe (12).
2. Fuel distributor device according to claim 1, characterised in that a diameter of the end-face opening is equal to a diameter of the at least one receiving
pipe (14) at a location at which it is inserted into an opening in the fuel pipe (12).
3. Fuel distributor device according to either claim 1 or claim 2, characterised in that the receiving pipe (14) conically tapers towards the end (20) which is remote from
the injector (16).
4. Fuel distributor device according to any of claims 1 to 3, characterised in that a centre axis (M) of the at least one receiving pipe (14) intersects, more particularly
at a right angle, a centre axis of the fuel pipe (12).
5. Fuel distributor device according to any of claims 1 to 4, characterised in that the at least one receiving pipe (14) is press fitted into a corresponding opening
in the fuel pipe (12).
6. Fuel distributor device according to any of claims 1 to 5, characterised in that the at least one receiving pipe (14) is soldered or welded to the fuel pipe (12).
7. Fuel distributor device according to any of claims 1 to 6, characterised in that an end of the at least one receiving pipe (14) which is remote from the injector
(16) has a circumferential rim (24).
8. Method for producing a fuel distributor device (10) for a motor vehicle, in which
at least one receiving pipe (14) for an injector (16) is arranged on a fuel pipe (12),
the at least one receiving pipe (14) being inserted in some regions into an interior
space (18) of the fuel pipe (12), and in which the at least one receiving pipe (14)
is attached to the fuel pipe (12) such that fuel can enter said receiving pipe via
an axial opening of the receiving pipe (14), the at least one receiving pipe (14)
being inserted further into the interior space (18) of the fuel pipe (12) than it
protrudes out of the fuel pipe (12), characterised in that the at least one receiving pipe (14) is inserted so far into the fuel pipe (12) that
an end (20) of the at least one receiving pipe (14) which is remote from the injector
(16) is in contact with an internal wall (22) of the fuel pipe (12).
1. Dispositif de distribution de carburant pour un véhicule automobile, comprenant un
tube de carburant (12) et au moins un tube récepteur (14) aménagé sur le tube de carburant
(12) pour un injecteur (16), dans lequel le tube récepteur (14) s'insère par zones
dans un espace interne (18) du tube de carburant (12) et dans lequel le au moins un
tube récepteur (14) présente une ouverture frontale, par laquelle le carburant peut
être amené dans le tube récepteur (14),
dans lequel une zone partielle du au moins un tube récepteur (14) ménagée dans l'espace
interne (18) du tube de carburant (12) présente une extension axiale plus grande qu'une
zone partielle de ce tube récepteur (14) ménagée à l'extérieur du tube de carburant
(12),
caractérisé en ce que
une extrémité du au moins un tube récepteur (14) opposée à l'injecteur (16) est en
appui sur une paroi interne (22) du tube de carburant (12).
2. Dispositif de distribution de carburant selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
un diamètre de l'ouverture frontale est égal à un diamètre du au moins un tube récepteur
(14) en un point où il est enfiché dans une ouverture du tube de carburant (12).
3. Dispositif de distribution de carburant selon la revendication 1 ou la revendication
2,
caractérisé en ce que
le tube récepteur (14) se raccorde en forme conique à l'extrémité (20) où il est opposé
à l'injecteur (16).
4. Dispositif de distribution de carburant selon l'une quelconque des revendications
1 à 3,
caractérisé en ce que
un axe central (M) du au moins un tube récepteur (14) coupe un axe central du tube
de carburant (12), en particulier à angle droit.
5. Dispositif de distribution de carburant selon l'une quelconque des revendications
1 à 4,
caractérisé en ce que
au moins un tube récepteur (14) est inséré par ajustement serré dans une ouverture
correspondante du tube de carburant (12).
6. Dispositif de distribution de carburant selon l'une quelconque des revendications
1 à 5,
caractérisé en ce que
le au moins un tube récepteur (14) est brasé ou soudé au tube de carburant (12).
7. Dispositif de distribution de carburant selon l'une quelconque des revendications
1 à 6,
caractérisé en ce que
une extrémité du au moins un tube récepteur (14) tournée vers l'injecteur (16) présente
un rebord périphérique (24).
8. Procédé de fabrication d'un dispositif de distribution de carburant (10) pour un véhicule
automobile, dans lequel au moins un tube récepteur (14) pour un injecteur (14) est
aménagé sur un tube de carburant (12), dans lequel le au moins un tube récepteur (14)
est inséré par zones dans un espace intérieur (18) du tube de carburant (12) et dans
lequel le au moins un tube récepteur (14) est monté sur le tube de carburant (12)
de sorte que le carburant puisse entrer dans celui-ci via une ouverture axiale du
tube récepteur (14),
dans lequel le au moins un tube récepteur (14) est inséré dans l'espace interne (18)
du tube de carburant (12) plus largement qu'il ne fait saillie du tube de carburant
(12),
caractérisé en ce que
le au moins un tube récepteur (14) est inséré assez largement dans le tube de carburant
(12) pour qu'une extrémité (20) du au moins un tube récepteur (14) opposée à l'injecteur
(16) soit en appui sur une paroi interne (22) du tube de carburant (12).

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