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EP 2 379 238 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.08.2012 Patentblatt 2012/34 |
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Anmeldetag: 15.12.2009 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2009/008975 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2010/075955 (08.07.2010 Gazette 2010/27) |
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Verfahren und Vorrichtung zur Behandlung von Behältern
Method and device for treating containers
Procédé et dispositif de traitement de récipients
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
17.12.2008 DE 102008062378
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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26.10.2011 Patentblatt 2011/43 |
| (73) |
Patentinhaber: KHS GmbH |
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44143 Dortmund (DE) |
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Erfinder: |
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- KAPPEL, Steffen
55545 Bad Kreuznach (DE)
- LUDWIG, Thomas
79576 Weil am Rhein (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 19 909 488 US-A- 4 883 542
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FR-A1- 2 303 287 US-A1- 2007 240 784
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Behandlung von Behältern,
insbesondere zur Reinigung von Flaschen, vorzugsweise von Kunststoffflaschen in Überkopfposition,
wonach der jeweilige Behälter mit einem aufund/oder eingebrachten Behandlungsmedium
beaufschlagt wird, und wonach in das Behandlungsmedium eingebrachte elektrisch geladene
Ionen zum Ladungsausgleich des Behälters dienen.
[0003] Behälter und hier insbesondere Flaschen werden entweder zur Wiederbefüllung oder
vor der Erstbefüllung routinemäßig gereinigt. Das gilt gleichermaßen für Dosen oder
vergleichbare Behälter. In diesem Zusammenhang kennt man sogenannte Rinser, mit deren
Hilfe neue Flaschen vor dem Befüllungsvorgang ausgeblasen bzw. mit Sterilluft beaufschlagt
werden, um eventuell in den Behältern befindliche Staub- oder Schmutzpartikel als
Folge des Herstellungsprozesses aus den Behältern auszutragen. Dieser Vorgang stellt
sich bei Verwendung reiner Kunststoffflaschen manchmal problematisch dar, was sich
auf deren elektrostatische Aufladung zurückführen lässt. Denn hierdurch werden in
der Umgebungsluft-befindliche Schmutzpartikel zusätzlich angezogen bzw. verfügen vorhandene
Partikel über eine starke Haftung.
[0004] Aus diesem Grund hat man bereits in der gattungsbildenden
EP 1 048 365 B1 vorgeschlagen, das Behandlungsmedium zu ionisieren, um auf diese Weise die dem Behälter
innewohnende oder anhaftende elektrostatische Ladung ganz oder vollständig zu entfernen
bzw. zu neutralisieren. Durch diesen Ladungsausgleich wird die Haftung der Schmutzpartikel
verringert und folglich der Reinigungseffekt deutlich verbessert. Das hat sich insgesamt
bewährt.
[0005] Allerdings stellen sich unter Umständen Probleme dann ein, wenn die Anzahl der in
das Behandlungsmedium eingebrachten elektrisch geladenen Ionen zum Ladungsausgleich
des zu behandelnden Behälters schwankt und/oder sich die äußeren Bedingungen ändern.
Das kann beispielsweise dadurch geschehen, dass sich die Umgebungsatmosphäre hinsichtlich
der Luftfeuchtigkeit ändert und damit auch die elektrostatische Aufladung der zu behandelnden
Flaschen respektive Kunststoffflaschen. Hier setzt die Erfindung ein.
[0006] Der Erfindung liegt das technische Problem zugrunde, ein derartiges Verfahren und
eine Vorrichtung zur Behandlung von Behältern so weiter zu entwickeln, dass der Ladungsausgleich
des jeweils zu behandelnden Behälters einwandfrei erfolgt.
[0007] Zur Lösung dieser technischen Problemstellung ist bei einem gattungsgemäßen Verfahren
zur Behandlung von Behältern vorgesehen, dass die Ionen auf Ihr Vorhandensein hin
überprüft werden.
[0008] Meistens wird zu diesem Zweck das Behandlungsmedium mit den darin befindlichen Ionen
auf das Vorhandensein der Ionen hin überprüft. Es ist aber auch denkbar, dass die
Ionen auf Ihr Vorhandensein ohne das Behandlungsmedium hin eine Überprüfung erfahren.
In diesem Zusammenhang kann also beispielsweise die Funktionsweise einer Entladungselektrode
oder allgemein eines Ionisierungselementes zum Erzeugen der elektrisch geladenen Ionen
hinsichtlich seiner Funktion überprüft werden. Dabei ist es denkbar, dass die Ionen
unmittelbar auf ein Messelement treffen. Daneben kann das Messelement auch mit dem
Behandlungsmedium und den darin befindlichen Ionen beaufschlagt werden. Genauso gut
ist denkbar, die Ionen mit Hilfe eines Ersatzmediums oder eines anderen Mediums -
an Stelle des Behandlungsmediums - zu transportieren und dem fraglichen Messelement
zuzuführen. Das heißt, die Ionen lassen sich getrennt von dem Behandlungsmedium erzeugen
und überprüfen. Selbstverständlich liegt auch eine gleichzeitige Erzeugung der Ionen
und des Behandlungsmediums im Rahmen der Erfindung und wird meistens propagiert, weil
das Behandlungsmedium letztlich als Träger für die Ionen fungiert.
[0009] Das heißt, erfindungsgemäß werden die Ionen nach wie vor erzeugt, und zwar im Allgemeinen
mit Hilfe eines Ionisierungselementes, bei dem es sich um eine Entladungselektrode
handelt bzw. die eine solche beinhaltet, wie dies im Detail in der
EP 1 048 365 B1 beschrieben wird. Die von diesem Ionisierungselement erzeugten elektrisch geladenen
Ionen werden in das Behandlungsmedium eingebracht und nun erfindungsgemäß auf ihr
Vorhandensein in dem Behandlungsmedium überprüft. Dabei kann die Überprüfung nicht
nur die grundsätzliche Präsenz solcher Ionen in dem Behandlungsmedium erfassen, sondern
prinzipiell auch ihre Anzahl pro Zeiteinheit. Dadurch lassen sich Rückschlüsse auf
den Ionenstrom ziehen.
[0010] In diesem Zusammenhang hat es sich bewährt, wenn die Überprüfung des Behandlungsmediums
auf das Vorhandensein der Ionen während der Behandlung der Behälter durchgeführt wird,
also zeitgleich mit dem eigentlichen Produktionsprozess bzw. der Behälterbehandlung.
Die Überprüfung kann dabei kontinuierlich und/oder in bestimmten Zeitabfolgen vorgenommen
werden. Außerdem lassen sich die Überprüfungsergebnisse nicht nur in dem Sinne nutzen,
dass ein einwandfreier Betrieb des Ionisierungselementes erfasst wird. Sondern die
Überprüfungsergebnisse können gegebenenfalls auch zur Steuerung respektive Regelung
des Ionisierungselementes eingesetzt werden.
[0011] Das heißt, je nach beispielsweise Anzahl der im Behandlungsmedium vorhandenen Ionen,
also letztlich des Ionenstromes, kann das Ionisierungselement entsprechend angesteuert
werden, um den gewünschten Ionenstrom zur Verfügung zu stellen. Dieser Vorgang lässt
sich selbstverständlich nicht nur im Sinne einer Steuerung vorgeben, sondern kann
auch in Verbindung mit einer Regelung dergestalt realisiert werden, dass ein bestimmter
und von dem Ionisierungselement abgegebener Ionenstrom eingestellt wird und im Behandlungsmedium
jeweils eine Überprüfung erfährt. Zu diesem Zweck setzt die Erfindung regelmäßig einen
vom Behandlungsmedium beaufschlagten Probekörper bzw. ein Prüfelement oder allgemein
ein Messelement ein.
[0012] In diesem Zusammenhang hat es sich als besonders günstig erwiesen, wenn die Überprüfung
des Behandlungsmediums jeweils während Totzeiten innerhalb der Produktion bzw. während
des Produktionsprozesses erfolgt. Solche Totzeiten stellen sich regelmäßig dadurch
ein, dass die zu behandelnden Behälter durch eine Behandlungsstrecke geführt werden,
welche mit einem Totbereich ausgerüstet ist. Denn in der Regel handelt es sich bei
der Behandlungsstrecke um eine Kreisbahn, weil die Behälter entlang eines Rotors mit
dem Behandlungsmedium beaufschlagt werden. Jeweils zwischen einem Einlaufbereich und
einem Auslaufbereich an der Peripherie des Rotors findet sich ein Totbereich, innerhalb
dessen keine Behandlung bzw. Reinigung stattfindet respektive stattfinden kann und
welcher im Rahmen der Erfindung vorteilhaft für die Überprüfung des Behandlungsmediums
auf das Vorhandensein der Ionen genutzt wird.
[0013] Dieser Totbereich ist wegen der Ausgestaltung der Behandlungsstrecke als Kreisbahn
üblicherweise als Totwinkel ausgebildet. Dabei kann das Messelement bzw. der Probekörper
den besagten Totbereich vollständig oder nahezu vollständig oder aber auch nur zu
einem Teil ausfüllen. Innerhalb des Totbereiches oder innerhalb des Totwinkels wird
das Vorhandensein der Ionen mit Hilfe des Messelementes bzw. des Probekörpers überprüft.
Dabei kann das Behandlungsmedium in diesem Totbereich abgestellt sein. Es ist aber
auch möglich, mit einem Ersatzmedium an Stelle des Behandlungsmediums als gleichsam
Träger für die Ionen zu arbeiten. Das heißt, die Erzeugung der Ionen und die Zufuhr
des Behandlungsmediums lassen sich getrennt voneinander oder auch gleichzeitig darstellen.
[0014] Um nun das Vorhandensein der Ionen in dem Behandlungsmedium zweifelsfrei feststellen
zu können, wird der Probekörper bzw. das Prüfelement regelmäßig hinsichtlich seines
Ladungszustandes vor und/oder nach seiner Beaufschlagung mit dem Behandlungsmedium
untersucht. Das kann dadurch erfolgen, dass ein Ausstoßelement, welchem das Ionisierungselement
zugeordnet ist und dass das Behandlungsmedium mit den darin eingebrachten elektrisch
geladenen Ionen nach außen abgibt, das Messelement bzw. den Probekörper beaufschlagt
und hierbei eine bestimmte Menge an Ionen überprüft. Diese Ladungsmenge kann wie beschrieben
auf das Messelement bzw. den Probekörper übertragen werden, wobei aber auch die Möglichkeit
besteht, eine bestimmte Ladungsmenge von dem Messelement bzw. dem Probekörper zu entfernen.
Dann nämlich, wenn beispielsweise das Behandlungsmedium mit positiv geladenen Ionen
beaufschlagt ist und beim Auftreffen dieser positiv geladenen Ionen auf das Messelement
bzw. den Probekörper eine entsprechende Anzahl an Elektronen das Messelement bzw.
den Probekörper verlässt, um die Anzahl der elektrisch positiv geladenen Ionen im
Behandlungsmedium zu neutralisieren.
[0015] Jedenfalls lässt sich mit Hilfe des Messelementes bzw. des Probekörpers und zusätzlich
durch Rückgriff auf ein an das Messelement angeschlossenes Messgerät der Ladungszustand
überprüfen, und zwar vor und nach der Beaufschlagung mit dem Behandlungsmedium. Aus
etwaigen Unterschieden der Überprüfungsergebnisse bzw. der zugehörigen gemessenen
Ladungszustände kann auf das Vorhandensein oder Nichtvorhandensein der elektrisch
geladenen Ionen im Behandlungsmedium rückgeschlossen werden. Dadurch ist eine zweifelsfreie
Überprüfung der Ionisierungsfunktion des Behandlungsmediums möglich, wie sie der Stand
der Technik bisher nicht zu liefern vermag.
[0016] Etwaige Veränderungen des Ladungszustandes des Messelementes bzw. des Probekörpers
können allgemein aus Spannungsverläufen und/oder Stromverläufen abgeleitet werden,
weil der Probekörper bzw. das Messelement meistens zusammen mit dem Messgerät und
einer Spannungsquelle einen geschlossenen (Gleichstrom-)Kreis bildet. Wenn sich nun
die Anzahl der bewegten Ladungen in diesem geschlossenen Stromkreis ändert, weil das
mit den elektrisch geladenen Ionen beaufschlagte Behandlungsmedium die freien Ladungen
innerhalb des Messelementes bzw. Probekörpers verändert, registriert das Messgerät
solche Änderungen des Ladungszustandes als Schwankungen der elektrischen Spannung,
Änderungen des Spannungsverlaufes oder es kann ganz allgemein die übertragene Strommenge
erfasst werden.
[0017] Sämtliche Überprüfungsergebnisse geben nun Aufschluss darüber, ob in dem Behandlungsmedium
überhaupt genügend elektrisch geladene Ionen vorhanden sind und bejahendenfalls, ob
die Anzahl ausreichend ist, um für den gewünschten Ladungsausgleich des zu behandelnden
Behälters sorgen zu können. Sollte beispielsweise die Anzahl der im Behandlungsmedium
vorhandenen Ionen nicht ausreichend sein, so kann das Ionisierungselement bzw. die
an dieser Stelle meistens vorgesehene Entladungselektrode beispielsweise mit einer
höheren Spannung und/oder einem höheren Strom beaufschlagt werden, und zwar so lange,
bis die Anzahl an gewünschten Ionen im Behandlungsmedium vorhanden ist. Dieser Vorgang
lässt sich - wie bereits erläutert - im Sinne einer Steuerung oder Regelung realisieren.
[0018] Gegenstand der Erfindung ist auch eine Vorrichtung zur Behandlung von Behältern,
wie sie im Anspruch 7 und den daran anschließenden Ansprüchen im Detail beschrieben
wird.
[0019] Im Ergebnis werden ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Behandlung von Behältern,
insbesondere von Flaschen und hier vorzugsweise von Kunststoffflaschen zur Verfügung
gestellt, die eine besonders effektive Behälterreinigung ermöglichen. Das lässt sich
im Kern darauf zurückführen, dass einer gegebenenfalls vorhandenen elektrostatischen
Aufladung der zu behandelnden Flaschen entgegengewirkt wird. Zu diesem Zweck verfügt
das Behandlungsmedium zur Beaufschlagung der einzelnen Behälter über eingebrachte
elektrisch geladene Ionen zum Ladungsausgleich des jeweiligen Behälters.
[0020] Erfindungsgemäß wird nun das Vorhandensein dieser Ionen und gegebenenfalls auch deren
Anzahl sowie zusammenfassend der Ionenstrom im Behandlungsmedium bzw. dem ebenfalls
als Strom ausgelegten Medienstrom untersucht. Auf diese Weise kann sichergestellt
werden, dass Ionen überhaupt vorhanden sind und bejahendenfalls auch in der erforderlichen
Menge.
[0021] Ganz unabhängig davon greift die Erfindung neben dem als Probekörper ausgelegten
Messelement, welches unmittelbar von dem Behandlungsmedium beaufschlagt wird, auf
ein als Messeinrichtung ausgelegtes Messelement zurück. Eine solche Messeinrichtung
kann dem Ionisierungselement zugeordnet sein und beispielsweise die Spannung an der
an dieser Stelle realisierten Entladungselektrode messen, sowie gegebenenfalls den
Entladestrom. Meistens lassen sich aus diesen Parametern zusätzlich oder auch alternativ
Rückschlüsse auf das Vorhandensein der elektrisch geladenen Ionen in dem Behandlungsmedium
und/oder den Ionenstrom ziehen.
[0022] In der Regel werden beide Methoden jedoch kombiniert, und zwar dergestalt, dass einerseits
die dem Ionisierungselement zugeordnete Messeinrichtung vorgesehen ist und andererseits
der zusätzliche Probekörper, welcher von dem Behandlungsmedium mit den eingebrachten
elektrisch geladenen Ionen beaufschlagt wird. Jedenfalls ermöglicht die Erfindung
eine einwandfreie Überprüfung des Ausstoßelementes bzw. der an dieser Stelle meistens
realisierten Ionisierungsdüsen, und zwar dahingehend, ob im Behandlungsmedium elektrisch
geladene Ionen ausreichender Zahl vorhanden sind oder nicht. Erst hierdurch lässt
sich eine sichere Reinigung der Kunststoffbehälter im Beispielfall erreichen. Hierin
sind die wesentlichen Vorteile zu sehen.
[0023] Im Folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden
Zeichnung näher erläutert; es zeigen:
- Fig. 1
- die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Behandlung von Behältern schematisch und
- Fig. 2
- eine Seitenansicht auf den Gegenstand nach Fig. 1 aus Richtung X.
[0024] In den Figuren ist eine Vorrichtung zur Behandlung von Behältern dargestellt, bei
welchen es sich nicht einschränkend um Kunststoffflaschen 1 handelt. Diese Kunststoffflaschen
1 werden ausweislich der Fig. 1 über einen Behälterzulauf 2 an einen Einlaufstern
3 übergeben, welcher die Kunststoffflaschen 1 an einen um eine vertikale Achse 4 umlaufenden
Rotor 5 weiter gibt, auf dessen Umlauf die eigentliche Behandlung der Kunststoffflaschen
1 erfolgt. Tatsächlich überstreichen die Kunststoffflachen 1 auf ihrem Weg entlang
des Rotors 5 eine Behandlungsstrecke 6, die von dem Einlaufstern 3 bis zu einem Auslaufstern
7 reicht, welcher die Kunststoffflaschen 1 nach ihrer Behandlung an einen Behälterauslauf
8 übergibt.
[0025] Die Behandlungsstrecke 6 ist vorliegend als Kreisbahn ausgebildet, welche einen Totbereich
9 aufweist, innerhalb dessen keine Behandlung der Kunststoffflaschen 1 stattfindet.
Dieser Totbereich 9 korrespondiert zu einem Totwinkel α. In diesem Totbereich 9 bzw.
innerhalb des Totwinkels α findet nun eine Überprüfung eines Behandlungsmediums 16
statt, welches entlang der Behandlungsstrecke 6 ein Ausstoßelement 10 verlässt, wie
man dies am besten in der Fig. 2 erkennt. Bei dem Ausstoßelement 10 handelt es sich
im Ausführungsbeispiel um eine Düse 10, die mit einem zugeordneten lonisierungselement
11 ausgerüstet ist, wie ebenfalls die Fig. 2 andeutet. Bei dem Ionisierungselement
11 handelt es sich um eine Entladungselektrode 11, die an eine Hochspannungsquelle
12 angeschlossen ist. Darüber hinaus findet sich in dem zugehörigen Hochspannungskreis
noch eine Messeinrichtung 13 bzw. ein Messelement 13, mit deren Hilfe die zwischen
der Entladungselektrode 11 und einer Gegenelektrode 14 vorhandene Spannung gemessen
wird und auch ein etwaiger Strom.
[0026] Zusätzlich gehört noch zum grundsätzlichen Aufbau ein weiteres Messelement 15 in
Gestalt eines Probekörpers oder Prüfelementes 15, welches von dem Behandlungsmedium
16 beaufschlagt wird und das Behandlungsmedium 16 im Hinblick auf das Vorhandensein
von Ionen überprüft. Bei dem Behandlungsmedium 16 handelt es sich im Ausführungsbeispiel
und nicht einschränkend um ein steriles Gas (Luft), in das mit Hilfe des Ionisierungselementes
11 elektrisch geladene Ionen eingebracht worden sind. An Stelle von Gas kann aber
auch Wasser oder eine andere Flüssigkeit bzw. allgemein ein Fluid als Behandlungsmedium
16 zum Einsatz kommen. So oder so spricht das Messelement bzw. der Probekörper respektive
das Prüfelement 15 je nach Vorhandensein der Ionen an.
[0027] Dabei ist es möglich, das Ionisierungselement 11 und das Ausstoßelement 10 bzw. eine
das Behandlungsmedium erzeugende und zuführende Einrichtung getrennt voneinander oder
auch gleichzeitig zu betreiben. Das heißt, innerhalb des Totbereiches 9 kann das Ionisierungselement
bzw. die Entladungselektrode 11 auch unabhängig von der Zufuhr des Behandlungsmediums
dahingehend mit Hilfe des Prüfelementes 15 überprüft werden, ob Ionen erzeugt werden.
Das heißt, innerhalb des Totbereiches 9 kann die Zufuhr von Behandlungsmedium unterbrochen
werden, die dann nur innerhalb der Behandlungsstrecke 6 stattfindet. Auf diese Weise
lässt sich die Menge an Behandlungsmedium 16 reduzieren bzw. wird dieses nicht vergeudet.
Alternativ ist es aber auch möglich, innerhalb des Totbereiches 19 mit einem Ersatzmedium
an Stelle des Behandlungsmediums 16 zu arbeiten, welches als Träger für die vom lonisierungselement
11 ausgesandten Ionen hin zum Prüfelement 15 dient.
[0028] Um nun die Ionen zweifelsfrei nachweisen zu können, ist das Messelement bzw. der
Probekörper respektive das Prüfelement 15 elektrisch leitend ausgebildet oder verfügt
über eine elektrisch leitende Oberfläche. Außerdem ist das Prüfelement 15 mit einem
angeschlossenen Messgerät 17 ausgerüstet, sowie einer Spannungsquelle 18. Auf diese
Weise kann an der Oberfläche des Messelementes bzw. Probekörpers 15 ein bestimmter
elektrischer Ladungszustand hergestellt werden, welcher sich beim Auftreffen der im
Behandlungsmedium 16 befindlichen elektrisch geladenen Ionen ändert. Eine solche Änderung
des elektrischen Ladungszustandes des Messelementes bzw. Probekörpers oder des Prüfelementes
15 korrespondiert dazu, dass das Messgerät 17 eine Änderung der am Messelement 15
anliegenden Spannung registriert oder einen bestimmten Spannungsverlauf bzw. sich
der durch das Messelement 15 fließende Strom ändert. - Grundsätzlich kann das Messelement
15 auch als Halbleiterelement ausgestaltet sein, dessen Leitfähigkeit sich durch die
zusammen mit dem Behandlungsmedium 16 auftreffenden elektrisch geladenen Ionen ändert.
[0029] Jedenfalls ist das Messgerät 17 in der Lage, eine etwaige Änderung des Ladungszustandes
des Messelementes 15 zu erfassen, und zwar im Vergleich zum ursprünglichen Ladungszustand,
welcher sich einstellt, wenn das Messelement 15 nicht mit dem Behandlungsmedium 16
beaufschlagt wird. Aus diesen Unterschieden und hieraus abgeleiteten Überprüfungsergebnissen
lassen sich Rückschlüsse ziehen, ob das Behandlungsmedium 16 überhaupt die eingebrachten
elektrisch geladenen Ionen aufweist, sowie ob diese Ionen in der ausreichenden Anzahl
in dem Behandlungsmedium 16 vorhanden sind oder nicht.
[0030] Das Messelement 15 wird in der Regel im Totbereich 9 bzw. im Bereich des Totwinkels
α angeordnet, wie dies die Fig. 1 andeutet. Dabei kann das Messelement 15 den besagten
Totbereich 9 vollständig oder nahezu vollständig oder aber auch nur zu einem Teil
ausfüllen und kontinuierlich oder in bestimmten Zeitabfolgen auf das Vorhandensein
der Ionen hin überprüft werden. Das geschieht in jedem Fall während des Produktionsprozesses,
weil das Ausstoßelement 10 und mit ihm das Ionisierungselement 11, also insgesamt
die jeweilige Ionisierungsdüse 10, 11, im Kreis geführt wird. Während des Umlaufs
entlang der Kreisbahn 6 wird das Behandlungsmedium 16 zur Reinigung ausgestoßen und
innerhalb des Totbereiches 9 zu seiner Überprüfung mit dem dort vorhandenen Messelement
15.
[0031] Die Funktionsweise ist wie folgt. Die über den Flaschenzulauf 2 der erfindungsgemäßen
Vorrichtung zugeführten Behälter bzw. Kunststoffflaschen 1 im Beispielfall werden
über den Einlaufstern 3 an den Rotor 5 übergeben und entlang der Kreisbahn 6 bewegt.
In diesem Stadium finden sich die Kunststoffflaschen 1 in einer Überkopfposition,
so dass das die jeweils mit den Kunststoffflaschen 1 mitbewegten Ionisierungsdüsen
10, 11 verlassende Behandlungsmedium 16 von unten durch die jeweilige Flaschenöffnung
in die Kunststoffflasche 1 eindringt bzw. einströmt. Sobald nun die einzelnen mit
dem Rotor 5 mitbewegten Ionisierungsdüsen 10, 11 respektive Ausstoßelemente 10 den
Totbereich 9 passieren, würde normalerweise die Zufuhr des Behandlungsmediums 16 gestoppt.
[0032] Erfindungsgemäß erfolgt nun allerdings in dem Totbereich 9 eine Untersuchung des
Behandlungsmediums 16 dahingehend, ob in diesem die erforderliche Anzahl an elektrisch
leitenden Ionen vorhanden ist. Zu diesem Zweck trifft in dem Totbereich 9 das Behandlungsmedium
16 auf das Messelement bzw. den Prüfkörper respektive das Prüfelement 15. Etwaige
Änderungen des ursprünglichen elektrischen Ladungszustandes des Messelementes 15 werden
nun mit Hilfe des Messgerätes 17 erfasst. Aus diesen Überprüfungsergebnissen lassen
sich Rückschlüsse dahingehend ziehen, ob überhaupt Ionen in dem Behandlungsmedium
16 vorhanden sind und bejahendenfalls in der ausreichenden Menge. Das heißt, letztlich
misst das Messgerät 17 den mit dem Behandlungsmedium 16 mitgeführten Ionenstrom.
[0033] Nach vorteilhafter Ausgestaltung können nun die entsprechenden Überprüfungsergebnisse
in einer an das Messgerät 17 angeschlossenen Steuereinheit 19 abgelegt und ausgewertet
werden. Es ist auch möglich, dass die Steuereinheit 19 je nach den Überprüfungsergebnissen
das dem Ausstoßelement 10 zugeordnete Ionisierungselement 11 bzw. die Entladungselektrode
11 respektive deren zugeordnete Spannungsquelle 12 entsprechend beaufschlagt. Reicht
beispielsweise die Anzahl der elektrisch geladenen Ionen im Behandlungsmedium 16 nicht
aus, so steuert im Beispielfall die Steuereinheit 19 die Spannungsquelle bzw. Energiequelle
12 zur Beaufschlagung des lonisierungselementes 11 entsprechend an, um die Anzahl
der von dieser abgegebenen Ionen zu erhöhen. Das kann im Sinne einer Steuerung oder
Regelung erfolgen. Denn die Anzahl der von dem Ionisierungselement 11 produzierten
elektrisch geladenen Ionen im Behandlungsmedium 16 wird unmittelbar danach mit Hilfe
des Messelementes 15 und letztlich des Messgerätes 17 erfasst, so dass der geschlossene
Regelkreis deutlich wird.
[0034] Darüber hinaus mag mit Hilfe des Messgerätes 13 im Hochspannungskreis erfasst werden,
mit welcher Spannung das Ionisierungselement 11 beaufschlagt wird und welche Ströme
sich hierbei einstellen. Auch diese Werte können von der Steuereinheit 19 ausgewertet
werden, um letztendlich die Spannungs- oder Energiequelle 12 zur Beaufschlagung des
lonisierungselementes 11 entsprechend anzusteuern.
1. Verfahren zur Behandlung von Behältern, insbesondere zur Reinigung von Kunststoffflaschen
(1) in vorzugsweise Überkopfposition, wonach der jeweilige Behälter mit einem auf-
und/oder eingebrachten Behandlungsmedium (16) beaufschlagt wird, und wonach in das
Behandlungsmedium (16) eingebrachte elektrisch geladene Ionen zum Ladungsausgleich
des Behälters dienen, dadurch gekennzeichnet, dass die Ionen auf Ihr Vorhandensein hin überprüft werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Behandlungsmedium (16) auf das Vorhandensein der Ionen hin überprüft wird, wobei
die Überprüfung vorzugsweise während der Behandlung der Behälter durchgeführt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Überprüfung kontinuierlich und/oder in bestimmten Zeitabfolgen vorgenommen wird
und Überprüfungsergebnisse gegebenenfalls zur Steuerung/Regelung eines Ionisierungselementes
(11) eingesetzt werden.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass für die Überprüfung ein vom Behandlungsmedium (16) beaufschlagtes Messelement (15)
eingesetzt wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Überprüfung während Totzeiten innerhalb der Produktion erfolgt.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Messelement (15) hinsichtlich seines Ladungszustandes vor und nach der Beaufschlagung
mit dem Behandlungsmedium (16) untersucht wird.
7. Vorrichtung zur Behandlung von Behältern, insbesondere zur Reinigung von Kunststoffflaschen
(1) in vorzugsweise Überkopfposition, mit wenigstens einem Ausstoßelement (10) zur
Beaufschlagung des jeweiligen Behälters durch Aufund/oder Einbringen eines Behandlungsmediums
(16), und mit einem dem Ausstoßelement (10) zugeordneten Ionisierungselement (11)
zum Erzeugen von elektrisch geladenen Ionen und Einbringen in das Behandlungsmedium
(16), um einen Ladungsausgleich des Behälters zu erreichen, dadurch gekennzeichnet, dass ein Messelement (13, 15) zur Überprüfung auf das Vorhandensein der Ionen gegebenenfalls
im Behandlungsmedium (16) realisiert ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Messelement (13, 15) elektrisch leitend ausgebildet ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Messelement (13, 15) in einem Totbereich (9) einer Behandlungsstrecke (6) der
Behälter angeordnet ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Behandlungsstrecke (6) als Kreisbahn und der Totbereich (9) als Totwinkel (α)
ausgebildet sind.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Messelement (13, 15) den Totbereich (9) vollständig oder nahezu vollständig ausfüllt.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Messelement (13, 15) mit einem angeschlossenen Messgerät (17) ausgerüstet ist,
um seinen Ladungszustand vor und/oder nach der Beaufschlagung mit dem Behandlungsmedium
(16) zu untersuchen.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass an das Messelement (13, 15) eine elektrische Energiequelle (12, 18) angeschlossen
ist, um einen bestimmten Ladungszustand einzustellen.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Messelement (15) als Probekörper bzw. Prüfelement (15) ausgebildet ist.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Messelement (13, 15) als dem Ionisierungselement (11) zugeordnete Messeinrichtung
(13, 15) ausgebildet ist.
1. Method for treating containers, in particular for cleaning plastic bottles (1) preferably
in the inverted position, wherein each container is subjected to a treatment medium
(16) applied and/or introduced thereto, and wherein electrically charged ions introduced
into the treatment medium (16) serve to balance the charge of the container, characterised in that presence of ions is tested.
2. Method according to claim 1, characterised in that the treatment medium (16) is tested for the presence of ions, wherein the test is
carried out preferably during treatment of the containers.
3. Method according to claim 1 or 2, characterised in that the test is carried out continuously and/or at specified time intervals and the test
results are used where applicable for control/regulation of an ionisation element
(11).
4. Method according to any one of claims 1 to 3, characterised in that a measuring element (15) exposed to treatment medium (16) is used for testing.
5. Method according to any one of claims 1 to 4, characterised in that the test is performed during dead times in the production.
6. Method according to any one of claims 1 to 5, characterised in that the measuring element (15) is tested in relation to its charge state before and after
exposure to the treatment medium (16).
7. Device for treating containers, in particular for cleaning plastic bottles (1) preferably
in the inverted position, with at least one ejector element (10) for subjecting the
respective container to a treatment medium (16) applied and/or introduced thereto,
and with an ionisation element (11) allocated to the ejector element (10) to generate
electrically charged ions and introduce them into the treatment medium (16) to achieve
a charge balance of the container, characterised in that a measuring element (13, 15) is provided to test for the presence of ions where applicable
in the treatment medium (16).
8. Device according to claim 7, characterised in that the measuring element (13, 15) is formed electrically conductive.
9. Device according to claim 7 or 8, characterised in that the measuring element (13, 15) is arranged in a dead zone (9) of a treatment line
(6) for the containers.
10. Device according to claim 9, characterised in that the treatment line (6) is formed as an orbit and the dead zone (9) as a dead angle
(α).
11. Device according to any one of claims 7 to 10, characterised in that the measuring element (13, 15) fills the dead zone (9) completely or almost completely.
12. Device according to any one of claims 7 to 11, characterised in that the measuring element (13, 15) is fitted with a connected meter (17) to investigate
its charge state before and/or after exposure to the treatment medium (16).
13. Device according to any one of claims 7 to 12, characterised in that an electrical energy source (12, 18) is connected to the measuring element (13, 15)
to set a specific charge state.
14. Device according to any one of claims 7 to 13, characterised in that the measuring element (15) is formed as a specimen body or test element (15).
15. Device according to any one of claims 7 to 14, characterised in that the measuring element (13, 15) is formed as the measuring device (13, 15) allocated
to the ionisation element (11).
1. Procédé de traitement de récipients, en particulier de nettoyage de bouteilles plastiques
(1) de préférence en position au plafond, suite à quoi le récipient respectif est
alimenté en un fluide de traitement (16) appliqué et/ou introduit, et suite à quoi
des ions chargés électriquement, introduits dans le fluide de traitement (16) servent
à compenser la charge du récipient, caractérisé en ce qu'on vérifie la présence des ions.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'on vérifie la présence des ions dans le fluide de traitement (16), sachant que la
vérification est de préférence réalisée pendant le traitement des récipients.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la vérification est entreprise en continu et/ou en séquences de temps déterminées
et des résultats de vérification sont éventuellement utilisés pour la commande/régulation
d'un élément d'ionisation (11).
4. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'un élément de mesure (15) alimenté en fluide de traitement (16) est utilisé pour la
vérification.
5. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la vérification est effectuée lors de temps morts dans la production.
6. rocédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que l'état de charge de l'élément de mesure (15) est examiné avant et après l'alimentation
en fluide de traitement (16).
7. Dispositif de traitement de récipients, en particulier de nettoyage de bouteilles
plastiques (1) de préférence en position au plafond, avec au moins un élément éjecteur
(10) pour l'alimentation du récipient respectif par l'application et/ou l'introduction
d'un fluide de traitement (16), et avec un élément d'ionisation (11) associé à l'élément
éjecteur (10) pour la génération d'ions chargés électriquement et l'introduction dans
le fluide de traitement (16) afin d'obtenir une compensation de charge du récipient,
caractérisé en ce qu'un élément de mesure (13, 15) est réalisé pour vérifier la présence des ions éventuellement
dans le fluide de traitement (16).
8. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce que l'élément de mesure (13, 15) est réalisé électroconducteur.
9. Dispositif selon la revendication 7 ou 8, caractérisé en ce que l'élément de mesure (13, 15) est disposé dans une zone morte (9) d'un parcours de
traitement (6) des récipients.
10. Dispositif selon la revendication 9, caractérisé en ce que le parcours de traitement (6) est réalisé comme une trajectoire circulaire et la
zone morte (9) est réalisée comme un angle mort (α).
11. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 7 à 10, caractérisé en ce que l'élément de mesure (13, 15) remplit complètement ou presque complètement la zone
morte (9).
12. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 7 à 11, caractérisé en ce que l'élément de mesure (13, 15) est équipé d'un appareil de mesure (17) raccordé afin
d'examiner son état de charge avant et/ou après l'alimentation en fluide de traitement
(16).
13. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 7 à 12, caractérisé en ce qu'une source d'énergie électrique (12, 18) est raccordée à l'élément de mesure (13,
15) afin de régler un état de charge déterminé.
14. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 7 à 13, caractérisé en ce que l'élément de mesure (15) est réalisé comme une éprouvette ou un élément d'essai (15).
15. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 7 à 14, caractérisé en ce que l'élément de mesure (13, 15) est réalisé comme un dispositif de mesure (13, 15) associé
à l'élément d'ionisation (11).


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