| (19) |
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(11) |
EP 2 379 961 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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25.04.2018 Patentblatt 2018/17 |
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Anmeldetag: 24.11.2009 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2009/065750 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2010/069721 (24.06.2010 Gazette 2010/25) |
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| (54) |
KÄLTEGERÄT
REFRIGERATION DEVICE
APPAREIL FRIGORIFIQUE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
18.12.2008 DE 102008054936
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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26.10.2011 Patentblatt 2011/43 |
| (73) |
Patentinhaber: BSH Hausgeräte GmbH |
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81739 München (DE) |
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Erfinder: |
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- FLOREZ MANCHO, Francisco Javier
E-31610 Villava (Navarra) (ES)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
AT-U1- 8 933 DE-U1- 20 209 839 US-A- 5 590 541
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DE-U1- 8 210 029 JP-A- 9 033 159
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Kältegerät, insbesondere Haushaltskältegerät, nach dem
Oberbegriff des Patentanspruches 1. Kältegeräte weisen einen von einem wärmeisolierten
Gehäuse umgebenden Kühlraum auf, der mittels eines Verdampfers eines Kältemittelkreislaufes
gekühlt wird. An den jeweiligen Kühlflächen des Kühlraumes schlägt Kondenswasser nieder,
das im Gehäuseinnenraum gesammelt und über eine Kondenswasserleitung aus dem Gehäuse
geführt werden kann.
[0002] Ein aus der
AT 8 933 U1 bekanntes, gattungsgemäßes, gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1, weist neben dem
Verdampfer zusätzlich einen in den Kältekreislauf geschalteten Kompressor mit zugeordnetem
Kondenswasserauffangbehälter auf. Dieser Behälter fängt das im Kältegeräte-Betrieb
gebildete Kondenswasser auf und sitzt mit seinem Behälterboden auf einer Oberseite
des Kompressors. Dadurch kann die Abwärme des Kompressors zur Verdunstung des darin
gesammelten Kondenswassers verwendet werden.
[0003] Zudem weist der Kompressor ein nach oben abragendes Halteteil auf, das in einen dazu
korrespondierenden Befestigungsschacht im Kondenswasserauffangbehälter einragt. Der
Befestigungsschacht ist als eine axial außenseitig um den Kompressor herumlaufende
innen, sowie nach unten offenen Ringnut ausgeführt. Aus der
DE 202 09 839 U1, der
US 5 590 541 A und der
DE 82 10 029 U1 sind weitere Kältegräte mit Kondenswasserauffangbehälter bekannt, die zumindest teilweise
Bodenwandungen aufweisen, die formschlüssig der Kontur des oberen Kompressorbereiches
angepasst sind.
[0004] Für eine effektive Verdunstung des im Kondenswasserauffangbehälter gesammelten Kondenswassers
ist die Kontaktfläche zwischen dem Kondenswasserauffangbehälter und dem Kompressor
möglichst groß zu dimensionieren. Die Größe der Kontaktfläche ist jedoch im gattungsgemäßen
Kältegerät montagebedingt begrenzt, da der Kondenswasserauffangbehälter in horizontaler
Montagerichtung auf den Kompressor geschoben wird. Der dem Kompressor formangepasste
Boden des Kondenswasserauffangbehälters ist daher in Montagerichtung seitlich offen
gestaltet.
[0005] Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Kältegerät bzw. einen Kondenswasserauffangbehälter
bereitzustellen, bei dem die Verdampfung von aufgefangenem Kondenswasser gesteigert
ist.
[0006] Die Aufgabe ist durch die Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen
der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen offenbart. Gemäß dem kennzeichnenden
Teil des Patentanspruches 1 ist der Behälterboden des Kondenswasserauffangbehälters
mit einer bodenseitig abragenden, rahmenartig umlaufenden Seitenwandung ausgebildet.
Die Seitenwandung begrenzt daher umfangsseitig den Kompressor. Auf diese Weise ist
ein Behälter mit einem haubenartig ausgeführten Behälterboden bereitgestellt, der
den oberen Bereich des Kompressors in Umfangsrichtung umlaufend abdecken kann. Der
Behälterboden bildet zusammen mit der Seitenwandung einen in Seitenrichtung geschlossenen,
jedoch bodenseitig offenen Hohlraum, in dem die Abwärme des Kompressors zum großen
Teil aufgenommen werden kann.
[0007] Der Kondenswasserauffangbehälter kann in einer technisch einfachen Ausführung eine
Auffangschale sein, die kostengünstig als Kunststoffteil im Kunststoffspritzgußverfahren
hergestellt werden kann.
[0008] Zur weiteren Unterstützung der Kondenswasser-Verdampfung kann der Behälterboden zusammen
mit seiner Seitenwandung formschlüssig der Kontur des oberen Kompressorbereiches folgen.
Auf diese Weise ergibt sich ein vollflächiger Kontakt zwischen dem Behälter und dem
Kompressor, wodurch die Wärmeübertragung entsprechend erhöht ist. Ein derart formschlüssig
angepasster Behälter bildet somit eine Negativform zum oberen Kompressorbereich. In
diesem Fall ist der Behälter weitgehend ohne Bewegungsluft in horizontaler Richtung
auf dem Kompressor angeordnet. Der Behälter ist daher in horizontaler Ebene formschlüssig
auf dem Kompressor festgelegt und lediglich in der Vertikalrichtung vom Kompressor
zu lösen. Entsprechend sind lediglich Sicherungsmaßnahmen vorzunehmen, mit denen ein
versehentliches Lösen des Behälters in der Vertikalrichtung nach oben vermieden werden
kann. Befestigungselemente zur Halterung des Behälters auf dem Kompressor können daher
mit reduzierten Anforderungen ausgelegt werden.
[0009] Der erfindungsgemäße Kondenswasserauffangbehälter ist zugleich auch widerstandsfähiger
gegenüber Seitenkräfte, wie sie etwa bei der Kompressormontage bzw. im Kundendienstfall
bei der Kompressor-Demontage auftreten können. Solche Seitenkräfte können aufgrund
der erfindungsgemäßen Behälter-Formgebung von der umlaufenden Seitenwandung des Kondenswasserauffangbehälters
aufgenommen werden, und nicht nur vom Befestigungselement des Behälters.
[0010] Der erfindungsgemäß ausgebildete Kondenswasserauffangbehälter kann in vertikaler
Montagerichtung auf den Kompressor gesetzt werden. Für eine schnelle Montage kann
der Behälter werkzeugfrei in Eingriff mit dem Kompressor gebracht werden. Bevorzugt
weist der Behälter bodenseitig ein Befestigungselement, etwa ein Rastelement, auf,
das mit einem korrespondierenden Halteteil des Kompressors werkzeugfrei in Eingriff
bringbar ist.
[0011] Das Halteteil kann an der Oberseite des Kompressors, insbesondere zumindest im Nahbereich
eines Scheitels der Kompressoroberseite angeordnet sein.
[0012] Dabei kann das Befestigungselement im Eingriffszustand mit dem Halteteil den Kondenswasserauffangbehälter,
unter Vorspannung auf der Kompressoroberseite, vorzugsweise auf dem Scheitel der Kompressoroberseite
halten.
[0013] Bevorzugt ist es, wenn das oben genannte Befestigungselement unmittelbar innerhalb
des Behälter-Bodens ausgebildet ist. Vor diesem Hintergrund ist im Boden des Kondenswasserauffangbehälters
ein Befestigungsschacht für das Befestigungselement ausgebildet.
[0014] Der Befestigungsschacht ist für eine erhöhte Formstabilität in etwa kastenförmig
mit einer zum Kompressor hin offenen Seite ausgebildet. In den Befestigungsschacht
ragt das Kompressor-Halteteil ein, das von den Schacht-Seitenwänden rahmenartig umschlossen
ist. Bevorzugt kann das Befestigungselement innerhalb des Befestigungsschachtes formstabil
an einer Schacht-Deckwand ausgebildet sein, die über einen vorgegebenen Abstand vom
Kompressor beabstandet ist.
[0015] Aufgrund der erfindungsgemäßen Formgebung kann der Kondenswasserauffangbehälter eine
vollständig umlaufende Sammelrinne aufweisen, die den Kompressor rahmenartig geschlossen
seitlich umzieht. Entsprechend ist die unmittelbar am Kondensator befindliche Wassersammelfläche
erhöht. Die Sammelrinne kann bevorzugt um eine Höhendifferenz vertikal unterhalb eines
Kompressor-Scheitels seitlich den Kompressor umgeben, wodurch das Kondenswasser in
einer für die Verdunstung günstigen Weise um den Kompressor herum angeordnet ist.
[0016] In einer technisch einfachen Gestaltung kann die Sammelrinne innen durch die Seitenwandung
des Behälterbodens und nach außen durch eine Behälteraußenwand begrenzt sein. Die
innenliegende Seitenwandung kann über einen Randsteg mit der Behälteraußenwand verbunden
sein, der den Rinnenboden bildet.
[0017] Für den Kundendienstfall, das heißt bei einer Demontage, ist ein einfacher Werkzeugzugang
zu dem Befestigungselement von Vorteil. Hierzu können in den Seiten- bzw. Deckwänden
des Befestigungsschachts Zugangsöffnungen vorgesehen sein. Für den Fall, dass die
Schachtdeckwand das Befestigungselement trägt, kann die Zugangsöffnung bevorzugt in
der Deckwand ausgebildet sein.
[0018] Nachfolgend ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der beigefügten Figuren
beschrieben.
[0019] Es zeigen:
- Fig. 1
- in einer schematischen Teilschnittdarstellung ein Kältegerät;
- Fig. 2
- in einer Explosionsdarstellung den Kompressor mit zugeordnetem Kondenswasserauffangbehälter;
und
- Fig. 3
- in einer teilweisen Schnittdarstellung den auf dem Kompressor angeordneten Kondenswasserauffangbehälter.
[0020] In der Fig. 1 ist in einer schematischen Teilansicht der hintere Bereich eines Gerätegehäuses
1 eines Kältegerätes gezeigt. Das Gehäuse 1 weist in bekannter Weise an der Rückwand
3 einen lediglich angedeuteten Verflüssiger 5 auf. Dieser ist Teil eines Kältemittelkreislaufes
und dient der Kühlung des Kältegeräte-Kühlraumes. Im Bodenbereich weist die Rückwand
3 eine Ausnehmung 7 auf, in der ein Kompressor 9 des Kältemittelkreislaufes angeordnet
ist.
[0021] Während des Kühlbetriebes kondensiert und gefriert an der Innenfläche der Gehäuserückwand
3 Wasser. Um das kondensierte Wasser in einem Abtauvorgang aufzufangen, ist gehäuseinnenseitig
ein Wandvorsprung 11 an der Gehäuseinnenwand 3 angeformt, der eine Tauwasserrinne
13 bildet. Die Tauwasserrinne 13 ist über eine Kondenswasserleitung 15 strömungstechnisch
mit einem Kondenswasserauffangbehälter 17 in Verbindung, der außerhalb des Gehäuseinnenraumes
oberseitig auf dem Kompressor 9 sitzt. Vorliegend ist der Behälter 17 als eine Kunststoffschale
ausgeführt, die im Kunststoffspritzgußverfahren herstellbar ist. Das in der Tauwasserrinne
13 aufgefangene Kondenswasser wird im Abtauvorgang über die Kondenswasserleitung 15
in die Kondenswasserschale geführt und dort unter Nutzung der frei werdenden Energie
des Kompressors 9 verdampft.
[0022] Wie aus den Figuren hervorgeht, ist die Kondenswasserschale 17 nach oben offen gestaltet.
Die Kondenswasserschale 17 ist außerdem mit einem haubenförmigen Boden 19 ausgebildet,
der randseitig in eine rahmenartig umlaufende Seitenwandung 21 übergeht. Entsprechend
begrenzt der Behälterboden 19 der Kondenswasserschale 17 mit seiner Seitenwandung
21 einen bodenseitig offenen domartigen Hohlraum 23, wie er in der Fig. 2 gezeigt
ist. Die Kondenswasserschale 17 überdeckt mit ihren Boden 19 und der Seitenwandung
21 kappenartig den oberen Bereich des Kompressors 9.
[0023] Wie aus der Querschnittsansicht der Fig. 1 hervorgeht, überragt die Kondenswasserschale
17 den Kompressor 9 in horizontaler Seitenrichtung mit einem umlaufenden horizontalen
Randsteg 25, der um eine Höhendifferenz Δh unterhalb eines Kompressorscheitels S angeordnet
ist. Der Randsteg 25 schließt unmittelbar an die Seitenwandung 21 an und ist in etwa
auf Höhe einer Kompressor-Seitenwand angeordnet. Außerdem bildet der horizontale Randsteg
25 einen Rinnenboden einer seitlich um den Kompressor 9 laufenden Sammelrinne 27 der
Kondenswasserschale 17. Seitlich außerhalb geht der Randsteg 25 in eine vertikal hochgezogene
Außenwand 29 der Kondenswasserschale 17 über.
[0024] Der Boden 19 der Kondenswasserschale 17 ist zusammen mit seiner Seitenwandung 21
formschlüssig der Kontur des oberen Kompressorbereiches angepasst. Auf diese Weise
wird ein großflächiger Kontaktbereich zwischen der Kondenswasserschale 17 und dem
oberen Kompressorbereich erreicht, wodurch die frei werdende Energie des Kompressors
9 nahezu verlustfrei in die Kondenswasserschale 17 eingeleitet werden kann.
[0025] In der Fig. 2 ist die Kondenswasserschale 17 in Alleinstellung gezeigt. Demzufolge
verläuft der bodenseitige Randsteg 25 auf gleicher Höhe rechteckförmig um den domartigen
Hohlraum 23, der von den Boden- und Seitenwänden 19, 21 der Kondenswasserschale 17
begrenzt und in Richtung des Kompressors konkav gewölbt ist.
[0026] Die Kondenswasserschale 17 wird in der gezeigten vertikalen Montagerichtung I auf
den oberen Bereich des Kompressors 9 montiert. Aufgrund der bodenseitigen Formgebung
der Kondenswasserschale 17 ergibt sich ein in horizontaler Ebene im wesentlichen spielfreier
Schalen-Sitz auf dem Kompressor 9.
[0027] Um ein unbeabsichtigtes Lösen der Kondenswasserschale 17 in der Vertikalrichtung
nach oben zu vermeiden, sind zusätzliche elastisch nachgiebige Rastelemente 31 vorgesehen.
Diese untergreifen gemäß der Fig. 3 im montierten Zustand einen oberseitig am Kompressor
9 befestigten Haltebügel 33. Die Rastelemente 31 sind gemäß den Fig. 2 und 3 innerhalb
eines Befestigungsschachts 35 ausgebildet. Der Befestigungsschacht 35 mündet zentral
am Scheitelpunkt der konkav gestalteten Bodenwand 19 in den domartigen Hohlraum 23,
wie es in der Fig. 2 gezeigt ist.
[0028] Im montierten Zustand der Fig. 3 umschließt der kastenförmige Befestigungsschacht
35 haubenartig den Haltebügel 33 des Kompressors 9, ohne die formschlüssige Anlage
zwischen der Kondenswasserschale 17 und der Kompressor-Oberseite zu beeinträchtigen.
Wie aus der Fig. 3 weiter hervorgeht, begrenzt der Befestigungsschacht 35 mit seinen
vier Seitenwänden (drei davon sind im Teilschnitt der Fig. 3 gezeigt) den Haltebügel
33. Die Rastelemente 31 sind an einer Schacht-Deckwand 37 angeformt, die über einen
Abstand a vom Kompressor 9 beabstandet ist.
[0029] In der Befestigungsschacht-Deckwand 37 sind gemäß der Fig. 3 Entformungsöffnungen
vorgesehen, durch die nach einem erfolgten Spritgussvorgang die Spritzgusswerkzeuge
in einer Entformungsrichtung von der Kunststoffschale 17 entformbar sind. Im Kundendienstfall
können die Entformungsöffnungen in der Deckwand 37 als Werkzeugzugang verwendet werden,
um die Rastelemente 31 außer Eingriff mit dem Haltebügel 33 zu bringen.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0030]
- 1
- Gehäuse
- 3
- Rückwand
- 5
- Verflüssiger
- 7
- Ausnehmung
- 9
- Kompressor
- 11
- Wandvorsprung
- 13
- Tauwasserrinne
- 17
- Kondenswasserauffangbehälter
- 19
- Bodenwand
- 21
- Seitenwandung
- 23
- domartiger Hohlraum
- 25
- Randsteg
- 27
- Sammelrinne
- 29
- Außenwand des Kondenswasserauffangbehälters 17
- 31
- Befestigungselement
- 33
- Halteteil
- 35
- Befestigungsschacht
- 37
- Schacht-Seitenwände
- 39
- Schacht-Deckwand
- Δh
- Höhendifferenz
- S
- Scheitelpunkt
- a
- Abstand
1. Kältegerät, insbesondere Haushaltskältegerät, mit einem in einem Kältekreislauf geschalteten
Kompressor (9) und einem Kondenswasserauffangbehälter (17), der im Kältegeräte-Betrieb
gebildetes Kondenswasser auffängt und mit seinem Boden (19) auf einer Oberseite des
Kompressors (9) sitzt, wobei der Boden (19) des Kondenswasserauffangbehälters (17)
mit einer bodenseitig abragenden, rahmenartig umlaufenden Seitenwandung (21) ausgebildet
ist, die den Kompressor (9) umfangsseitig begrenzt, und der Kondenswasserauffangbehälter
(17) einen Befestigungsschacht (35) aufweist, in den ein Halteteil (33) des Kompressors
(9) einragt, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsschacht (35) kastenförmig mit Seitenwänden (37), die das Kompressor-Halteteil
(33) rahmenartig umschließen, und mit einer vom Kompressor (9) über einen Abstand
(a) beabstandeten Schachtdeckwand (37) ausgebildet ist, die ein Befestigungselement
(31) trägt, das mit dem Kompressor-Halteteil (33) in Eingriff bringbar ist.
2. Kältegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die umlaufende Seitenwandung (21) und/oder die Bodenwand (19) des Kondenswasserauffangbehälters
(17) zumindest weitgehend formschlüssig der Kontur des oberen Kompressorbereiches
folgt.
3. Kältegerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kondenswasserauffangbehälter (17) in vertikaler Montagerichtung (I) auf den Kompressor
(9) montierbar ist, insbesondere werkzeugfrei etwa in Rastverbindung mit einem Halteteil
(33) des Kompressors (9) bringbar ist.
4. Kältegerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteteil (33) an der Oberseite des Kompressors, insbesondere zumindest im Nahbereich
eines Scheitels (S) der Kompressoroberseite angeordnet ist.
5. Kältegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungselement (31) als Rastelement ausgebildet ist, das mit dem Kompressor-Halteteil
(33) in Eingriff bringbar ist.
6. Kältegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungselement (31) im Eingriffszustand mit dem Halteteil (33) den Kondenswasserauffangbehälter
(17) unter Vorspannung auf der Kompressoroberseite, vorzugsweise auf dem Scheitel
(S), hält.
7. Kältegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schachtdeckwand (37) zumindest eine Werkzeug-Zugangsöffnung zum Lösen des Befestigungselements
(31) aufweist.
8. Kältegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kondenswasserauffangbehälter (17) eine umlaufende Sammelrinne (27) aufweist,
die rahmenartig geschlossen seitlich um den Kompressor (9) verläuft.
9. Kältegerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Sammelrinne (27) durch die umlaufende Seitenwandung (21) und eine Behälteraußenwand
(29) begrenzt ist, die über einen Randsteg (25) miteinander verbunden sind.
10. Kältegerät nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Sammelrinne (27) des Kondenswasserauffangbehälters (17) um eine Höhendifferenz
(Δh) vertikal unterhalb eines Kompressor-Scheitels (S) angeordnet ist.
1. Refrigeration appliance, in particular a household refrigeration appliance, having
a compressor (9) connected in a refrigerant circuit and a condensation collection
container (17) that collects condensation formed during operation of the refrigeration
appliance and whose base (19) rests on an upper face of the compressor (9), wherein
the base (19) of the condensation collection container (17) is configured with a side
wall (21) that projects down and runs around it in the manner of a frame and delimits
the periphery of the compressor (9), and the condensation collection container (17)
features a fastening well (35), into which the holding part (33) of the compressor
(9) projects, characterised in that the fastening well (35) is configured in a box-shaped manner with side walls (37),
which enclose the compressor holding part (33) in the manner of a frame, and with
a well top wall (37) that is at a distance (a) from the compressor (9) and supports
a fastening element (31), which can be made to engage with the compressor holding
part (33).
2. Refrigeration appliance according to claim 1, characterised in that the side wall (21) running round and/or the base wall (19) of the condensation collection
container (17) follows the contour of the upper compressor region at least largely
with a form fit.
3. Refrigeration appliance according to claim 1 or 2, characterised in that the condensation collection container (17) can be mounted on the compressor (9) in
a vertical assembly direction (I), in particular can be made to connect in a latched
manner for example with a holding part (33) of the compressor (9) without tools.
4. Refrigeration appliance according to claim 3, characterised in that the holding part (33) is disposed on the upper face of the compressor, in particular
at least in proximity to a top point (S) of the compressor upper face.
5. Refrigeration appliance according to one of the preceding claims, characterised in that the fastening element (31) is configured as a latching element, which can be made
to engage with the compressor holding part (33)
6. Refrigeration appliance according to one of the preceding claims, characterised in that when engaged with the holding part (33) the fastening element (31) holds the condensation
collection container (17) in a pretensioned manner on the upper face of the compressor,
preferably on the top point (S).
7. Refrigeration appliance according to one of the preceding claims, characterised in that the well top wall (37) features at least one tool access opening for releasing the
fastening element (31).
8. Refrigeration appliance according to one of the preceding claims, characterised in that the condensation collection container (17) features a collection channel (27) all
round it, which runs round the sides of the compressor (9) and is closed in the manner
of a frame.
9. Refrigeration appliance according to claim 8, characterised in that the collection channel (27) is delimited by the side wall (21) running round it and
a container outer wall (29), which are connected to one another by way of an edge
web (25).
10. Refrigeration appliance according to claim 8 or 9, characterised in that the collection channel (27) of the condensation collection container (17) is disposed
vertically below a compressor top point (S) by a height difference (Δh).
1. Appareil frigorifique, en particulier appareil frigorifique ménager, avec un compresseur
(9) raccordé à un circuit de réfrigération et un récipient collecteur à eau de condensation
(17), qui collecte l'eau de condensation constituée durant le fonctionnement de l'appareil
frigorifique et dont le fond (19) repose sur une face supérieure du compresseur (9),
dans lequel le fond (19) du récipient collecteur à eau de condensation (17) est exécuté
avec une paroi latérale (21) périphérique en forme d'encadrement, faisant saillie
côté fond, qui délimite le compresseur (9) sur le pourtour, et le récipient collecteur
à eau de condensation (17) présente une gaine de fixation (35) dans laquelle un élément
de retenue (33) du compresseur (9) s'engrène, caractérisé en ce que la gaine de fixation (35) est constituée en forme de caisse avec des parois latérales
(37) qui entourent en forme d'encadrement l'élément de retenue du compresseur (33),
et avec une paroi supérieure de gaine (37) écartée du compresseur (9) selon un espacement
(a), laquelle porte un élément de fixation (31) susceptible de s'engager avec l'élément
de retenue du compresseur (33).
2. Appareil frigorifique selon la revendication 1, caractérisé en ce que la paroi latérale périphérique (21) et/ou la paroi de fond (19) du récipient collecteur
à eau de condensation (17) suit au moins largement par complémentarité de formes le
contour de la zone de compresseur supérieure.
3. Appareil frigorifique selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le récipient collecteur à eau de condensation (17) peut être monté en sens vertical
(I) sur le compresseur (9), en particulier sans outil par exemple en liaison par encliquetage
avec un élément de retenue (33) du compresseur (9).
4. Appareil frigorifique selon la revendication 3, caractérisé en ce que l'élément de retenue (33) est disposé sur la face supérieure du compresseur, en particulier
au moins dans la zone proche d'une crête (S) de la face supérieure du compresseur.
5. Appareil frigorifique selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de fixation (31) est exécuté sous forme d'élément d'encliquetage, susceptible
de s'engager avec l'élément de retenue du compresseur (33).
6. Appareil frigorifique selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de fixation (31) maintient, à l'état engagé avec l'élément de retenue (33),
le récipient collecteur à eau de condensation (17) sous prétension sur la face supérieure
du compresseur, de préférence sur la crête (S).
7. Appareil frigorifique selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la paroi supérieure de gaine (37) présente au moins un orifice d'accès pour outil
afin de desserrer l'élément de fixation (31).
8. Appareil frigorifique selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le récipient collecteur à eau de condensation (17) présente une goulotte collectrice
périphérique (27), qui s'étend en forme d'encadrement fermé latéralement autour du
compresseur (9).
9. Appareil frigorifique selon la revendication 8, caractérisé en ce que la goulotte collectrice (27) est délimitée par la paroi latérale périphérique (21)
et une paroi extérieure de récipient (29), reliées l'une à l'autre via une âme de
bord (25).
10. Appareil frigorifique selon la revendication 8 ou 9, caractérisé en ce que la goulotte collectrice (27) du récipient collecteur à eau de condensation (17) est
disposée selon une différence de hauteur (Δh) verticalement sous une crête de compresseur
(S).
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