[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben einer Waschmaschine mit einem
Laugenbehälter zur Aufnahme von Waschflüssigkeit zum Behandeln von Wäsche und einem
Heizkörper, wobei das Verfahren eine Waschphase, eine Spülphase und eine Schleuderphase
mit einer anschließenden Bedampfungsphase umfasst, wobei für die Bedampfungsphase
Wasser in den Laugenbehälter bis zu einem vorgegebenen Grenzwert G eingelassen wird,
welches die Trommel nicht erreicht, jedoch vom Heizkörper erhitzt werden kann.
[0002] Zum Waschen von Wäsche in einer Trommelwaschmaschine wird die Wäsche in der drehenden
Trommel bewegt, wodurch die Benetzung bzw. Durchfeuchtung der Wäsche mit der Waschflüssigkeit
und der Waschmechanik bewirkt werden. Hierbei befindet sich Wasser im Laugenbehälter
bzw. in der Trommel, wobei durch die Bewegung der Wäsche der Schmutz ausgespült wird.
Nach den Wasch- und Spülphasen wird die Wäsche meistens durch eine Schleuderphase
entwässert, in dem die Trommel mit einer Drehzahl gedreht wird, bei der die Wäsche
am Trommelmantel anliegt und durch Zentrifugalwirkung das Wasser aus der Wäsche herausdringt.
Hierbei werden die Wäschestücke stark beansprucht, so dass Knitter entstehen. Um diese
etwas zu beseitigen, ist es aus der
EP 1 275 767 A1 bekannt, der Wäsche nach dem Schleudern Dampf zuzuführen. Die Dampfzuführung bewirkt
eine Auflockerung und Entknitterung der Wäschestücke, so dass das Bügeln erleichtert
wird. Bei dieser bekannten Waschmaschine wird hierzu in den Laugenbehälter nach dem
Schleudern eine Wassermenge eingelassen, die so gering ist, dass die Trommel bzw.
die Wäschestücke nicht mit dem Wasser in Berührung kommen. Bei sehr kleinem Volumen
unterhalb der Trommel ist hierzu eine besonders genaue Erfassung der eingelassenen
Wassermenge notwendig.
[0003] Die
DE 10 2007 041 906 A1 offenbart eine Waschmaschine, die eine Bedampfungsfunktion mittels des Heizkörpers
im Laugenbehälter bereitstellt. Für diese Art der Wäschebehandlung ist es wichtig,
dass während der Dampferzeugung der Heizkörper mit Wasser bedeckt ist, jedoch darf
der Wasserpegel nicht so hoch sein, dass die Trommel bzw. die in der Trommel befindliche
Wäsche mit dem Wasser direkt beaufschlagt und befeuchtet wird. Bei der hier offenbarten
Waschmaschine wird der Wasserstand auf die bekannte Art und Weise mittels eines Drucksensors
gemessen bzw. erfasst.
[0004] Aus der
WO 2006/129912 A1 ist eine Waschmaschine bekannt, bei der ebenfalls Dampf mit dem im Laugenbehälter
befindlichen Heizkörper erzeugt werden kann. Um die für die Dampferzeugung benötigte
Wassermenge möglichst genau und präzise einzustellen, ist eine zusätzliche Elektrode
im Laugenbehälter angeordnet. Diese Elektrode ist dazu ausgebildet, den exakten Pegel
im Bereich des Heizkörpers zu erfassen. Dies wird als eine sehr genaue Messmethode
angesehen. Diese Messmethode ist jedoch wegen der zusätzlichen Bauteile etwas aufwändiger
bereitzustellen. Ein Nachteil ist bei dieser Sensierung, dass sich an den Elektroden
im Laufe der Zeit ein Kalk-oder Schmutzbelag bilden kann, da sie sich stets in der
Lauge befinden.
[0005] Aus der
EP 1 507 031 B1 ist es bekannt, in einem separaten Dampferzeuger den Wasserstand mit Hilfe eines
Wasserpegelsensors zu erfassen, der mehrere sogenannte Stabelektroden enthält, die
je nach Länge für jeweils einen vorgegebenen Pegel bestimmt sind. Die Elektroden haben
jedoch den Nachteil, dass sich daran Kalkablagerungen bilden können, wodurch Messwerte
verfälscht bzw. die genaue Pegelerfassung beeinträchtigt wird.
[0006] Aus der
DE 41 38 636 A1 ist es bekannt, anhand des Drucksignals eines Drucksensors die in den Laugenbehälter
eingelassene Wassermenge zu erfassen. Anhand des zeitlichen Druckverlaufs wird der
Wassereinlauf gesteuert. Für die Erfassung von sehr kleinen Wassermengen, bezogen
auf die Wassermenge, die zu Waschen verwendet wird, ist dieses Verfahren zu ungenau.
[0007] Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zu Grunde, ein Verfahren bereitzustellen,
bei dem auf einfache Weise eine genaue Dosierung der in den Laugenbehälter eingelassenen
Wassermenge für die Bedampfung bereitgestellt wird.
[0008] Die Aufgabe wird durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte
Ausführungen ergeben sich aus den jeweils abhängigen Ansprüchen.
[0009] Der wesentliche Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens ist, dass mit den ohnehin
vorhandenen Sensoren in der Waschmaschine eine sehr genau und messtechnisch feingranular
die Wassermenge im Laugenbehälter ermittelt wird. Dadurch kann sehr genau eine kleine
Wassermenge, im Gegensatz zu der benötigten Wassermenge für eine Waschphase, in den
Laugenbehälter eingelassen werden, wie es für die Dampfphase notwendig ist.
[0010] Das erfindungsgemäße Verfahren umfasst hierzu die Schritte
- a) Prüfen, ob der Laugenbehälter einen Initialzustand aufweist, wobei der Initialzustand
anhand einer ersten Plausibilitätsprüfung von erfassten Werten des Drucksensors erfolgt.
Der Initialzustand beschreibt hierbei eine vorbestimmte Menge Restwasser, die nach
vorherigem Abpumpen beim vorher ablaufenden Waschprogramm durch die Ablaufleitungen
wieder in den Laugenbehälter zurückfließt. Diese Wassermenge ist so bemessen, dass
ein schwimmerbetätigter Verschlusskörper den Laugenablauf im Laugenbehälter verschließt.
In einer anderen Ausführung ist der Initialzustand durch einen zumindest nahezu entleerten
Laugenbehälter definiert, und danach
- b) Einlassen einer vorbestimmten Wassermenge in den Laugenbehälter, so dass der Heizkörper
sich im Wasser befindet und die Trommel nicht vom Wasser berührt wird, wobei die eingelassene
Wassermenge anhand einer zweiten Plausibiltätsprüfung aus einer Berechnung aus einem
erfassten Wert des Drucksensors und einem erfassten Wert des Temperatursensors erfolgt,
wobei in Abhängigkeit des Ergebnisses der Plausibilitätsprüfung das Wasser in den
Laugenbehälter eingelassen wird, und danach
- c) Erzeugen von Dampf durch Aktivierung des Heizkörpers.
[0011] Hierbei ist es zweckmäßig, dass der Wassereinlauf mittels eines Einlassventils gesteuert
wird. Das Einlassventil kann sehr einfach und genau mittels einer Steuereinrichtung
gesteuert werden.
[0012] In einer zweckmäßigen Ausführung werden im Schritt b) die Werte des Drucksensors
zusätzlich für die Erfassung von Druckschwankungen verwendet, wobei die Trommel bewegt
wird. Das hat den Vorteil, dass durch die Dynamik im Druckverlauf über einen definierten
Zeitraum die im Laugenbehälter befindliche Wassermenge aufgrund der Vielzahl von erfassten
Druckwerten und der anschließenden Rechenoperationen noch genauer ermittelt werden
kann.
[0013] In einer vorteilhaften Weiterbildung wird im Schritt b) ein zusätzlich erfasster
Wert eines Wassermengenzählers für die zweite Plausibilitätsprüfung herangezogen.
Durch die Berücksichtigung eines weiteren erfassten Sensorwerts für die Plausibilitätsprüfung
kann die eingelassene Wassermenge noch genauer und feiner abgestimmt werden.
[0014] In einer zweckmäßigen Ausführung ist der Schritt b) in zumindest zwei Teilschritte
aufgeteilt, wobei im Teilschritt
- b1) die tatsächliche Wassermenge im Laugenbehälter mittels der Plausibilitätsprüfung
ermittelt wird und im Teilschritt
- b2) das Öffnen des Einlassventils zum Einlassen einer vorbestimmten Teilmenge in den
Laugenbehälter erfolgt, wenn die ermittelte Wassermenge kleiner als die vorbestimmte
Wassermenge ist und
- Wiederholen der Teilschritte b1) und b2) so oft, bis die ermittelte Wassermenge im
Laugenbehälter gleich oder größer der vorbestimmten Wassermenge ist.
Die getaktete Abfolge der Aktionen ist mittels einer Mikroprozessorsteuerung besonders
zuverlässig und einfach bereitzustellen. Die ohnehin für die Steuerung des Waschprozesses
vorhandene Mikroprozessorsteuerung kann auf einfache Weise auch die Plausibilitätsprüfung
für die Wasserstandsregelung vollständig übernehmen.
[0015] Bei einer Haushaltswaschmaschine, die üblicherweise ein Trommelvolumen im Bereich
von 50 bis 80 I aufweist, ist es zweckmäßig, dass im Schritt b) der vorgegebene Wert
für den Temperatursensor einen Anstiegswert im Bereich von 3K bis 5K nach dem Wassereinlauf,
der Wert des Drucksensors eine Wert von 20 mm Ws und der Wert für die erfassten Druckschwankungen
etwa 3 mm Ws bis 5 mm Ws beträgt. Die Druckschwankung wird bei rotierender Trommel
erfasst. Diese Werte sind optimal auf die Laugenbehältergeometrien für Haushaltswaschmaschinen
abgestimmt.
[0016] Insgesamt ist es zweckmäßig, dass im Schritt a) bei einem Druckwert von weniger als
7 mm Ws der Schritt a) beendet und die Ablaufeinrichtung aktiviert wird, wobei anschließend
der Schritt a) zumindest einmal wiederholt wird, um einen Initalwert für den Wasserstand
im Laugenbehälter zu erkennen. Die Erfassung dieser Grenzwerte ist sehr einfach möglich,
so dass keine teuren Präzisionsbauteile in der Waschmaschine benötigt werden.
[0017] In einer weiteren zweckmäßigen Ausführung wird nach Beenden des Schrittes b) eine
Ablaufeinrichtung zum Entleeren des Laugenbehälters aktiviert, wenn die eingelassene
Wassermenge die vorgegebene Wassermenge um einen Schwellwert überschreitet, wobei
anschließend die Schritte a) und b) wiederholt werden. Hierbei wird zwar etwas mehr
Wasser verbraucht, jedoch kommt dies nur bei seltenen, temporären Fehlfunktionen der
Sensoren oder Fehlinterpretationen der erfassten Werte vor.
[0018] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen rein schematisch dargestellt
und wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigen
- Fig. 1:
- eine Waschmaschine in einer skizzierten Schnittdarstellung,
- Fig. 2:
- ein Waschprogramm als Diagramm im zeitlichen Ablauf und
- Fig. 3:
- ein Zustandsdiagramm für eine Dampfphase.
[0019] In Fig. 1 ist in rein schematischer Darstellung eine Waschmaschine 1, mit einem Laugenbehälter
2 dargestellt. Die Positions- und Richtungsangaben beziehen sich auf die betriebsgemäße
Aufstellposition der Waschmaschine 1. Innerhalb des Laugenbehälters 2 ist eine drehbar
gelagerte und über einen elektrischen Motor 13 angetriebene Trommel 3 angeordnet,
die die im Laugenbehälter 2 befindlichen Wäschestücke 8 bewegt. Die Trommel 3 ist
im vorliegenden Ausführungsbeispiel aus Edelstahl hergestellt und mit einer Vielzahl
an Öffnungen für die Durchflutung versehen. Das Gehäuse 4 hat eine Beladungsöffnung
9, über die das Innere der Trommel 3 durch die Dichtungsmanschette 6 hindurch erreichbar
ist. Die Beladungsöffnung 9 ist mittels einer Tür 5 verschließbar. Im unteren Bereich
des Laugenbehälters 2 ist ein Heizkörper 7 angeordnet, der die Waschflüssigkeit im
Laugenbehälter erhitzen kann. Im oberen Bereich der Maschine 1 ist ein Einlassventil
15 skizziert, welches das Einlaufen des Wassers aus dem Versorgungsnetz bereitstellt.
Über den Einspülkasten 11 wird das Wasser über das Verbindungsrohr 14 in den Laugenbehälter
2 geleitet, wobei im Einspülkasten 11 eingegebenes Waschmittel mit in den Laugenbehälter
2 gespült wird. Unterhalb des Laugenbehälters 2 ist eine Ablaufeinrichtung 12 angeordnet,
die die verbrauchte Waschflüssigkeit oder das Spülwasser aus dem Laugenbehälter 2
zur Ablaufleitung 12c herausführt, die in der Regel in einen Abwasserkanal mündet.
Die Steuereinrichtung 18 steuert das Einlassventil 15, die Aktivität der Ablaufeinrichtung
12 den Antriebsmotor 13, der über das Leistungsteil oder einen Frequenzumrichter 16
bestromt wird, und den Heizkörper 7.
[0020] In Fig. 1 ist ferner dargestellt, dass sich der Pegel der Waschflüssigkeit 19 knapp
unterhalb der Trommel 3 befindet, so dass diese nicht mit Wasser in Berührung kommt.
Ferner ist zu erkennen, dass beim Pegel G der Heizkörper 7 vollständig unter Wasser
liegt, so dass nun mit diesem Dampf erzeugt werden kann. Mittels eines Drucksensors
17b wird der Wasserstand und Druckschwankungen bei bewegter Trommel erfasst. Mit dem
Temperatursensor wird die Wassertemperatur im Laugenbehälter 3 und mit dem Wassermengenzähler
17c wird die eingelassene Wassermenge erfasst. Das Einlassventil 15 wird in Abhängigkeit
dieser erfassten Werte von der Steuereinrichtung 18 gesteuert.
[0021] In Fig. 2 ist beispielhaft ein kompletter Ablauf eines Waschprogramms WP in einem
Diagramm dargestellt. Auf der Zeitachse t sind die einzelnen Phasen innerhalb des
Waschprogramms WP aufgezeigt. Der hier dargestellte Programmablauf WP umfasst eine
Waschphase Wa, eine Spülphase Sp und eine Schleuderphase Sc. In diesen einzelnen Phasen
wird der Wasserzulauf 15 und der Ablauf 12 entsprechend gesteuert. Auch der Heizkörper
7 wird entsprechend gesteuert, um die Waschflüssigkeit 19 auf die vorgegebene Temperatur
zu erwärmen. In der Dampfphase Da, die sich der Schleuderphase Sc anschliesst, wird
im Laugenbehälter 2 Dampf erzeugt, der ein Entknittern der Wäschestücke 8 bewirkt.
In dieser Phase Da wird Wasser in den Laugenbehälter bis zu einem vorgegebenen Grenzwert
G eingelassen, der die Trommel nicht erreicht, jedoch vom Heizkörper (7) erhitzt werden
kann.
[0022] Fig. 3 skizziert als Zustandsdiagramm die Phase Da, in der der Dampf zum Behandeln
der Wäsche 8 erzeugt wird und in den Behandlungsraum in das Innere des Laugenbehälters
2 und der Trommel 3 der Wäsche zugeführt wird.
[0023] Im Zustand S1 wird geprüft, ob sich im Laugenbehälter 2 kein Restwasser mehr befindet.
Hierzu wird aufgrund der erfassten Sensorsignale des Drucksensors 17b (erfasster Druck)
eine Plausibilitätsprüfung durchgeführt, so dass aufgrund dieser Prüfung eindeutig
und zuverlässig festgestellt werden kann, ob sich noch unzulässig viel oder zu wenig
Restwasser im Laugenbehälter 2 befindet. Wenn die Plausibilitätsprüfung ergibt, dass
sich im Laugenbehälter eine Restwassermenge, die nicht dem Initialwert entspricht,
so erfolgt der Zustandswechsel in den Zustand S4, in dem die Ablaufeinrichtung 12,
wie Ablaufventil oder Ablaufpumpe 12a aktiviert wird, um den Laugenbehälter 2 zu entleeren
und anschließend in den Initialzustand zu bringen. Nach einer voreingestellten Zeit,
beispielsweise 10 Sek. bis 50 Sek, erfolgt der Zustandswechsel in den Zustand S1,
in dem wieder geprüft wird, ob die Wassermenge im Laugenbehälter 2 dem Initialzustand
entspricht. Wenn festgestellt wird, dass sich der Laugenbehälter 2 im Initialzustand
befindet, wird in den Zustand S2 gewechselt. Im Zustand S2 wird Wasser in den Laugenbehälter
2 eingelassen, in dem die Steuereinrichtung 18 das Zulaufventil 15 aktiviert und damit
öffnet, so dass Wasser über die Zuleitungen in den Laugenbehälter 2 gelangt. Hierbei
werden ständig oder getaktet die Signale des Drucksensors 17b, des Wassermengenzählers
17c und des Temperatursensors 17a erfasst und einer Plausibilitätsprüfung unterzogen.
Anhand des Ergebnisses der Plausibilitätsprüfung wird der vorgegebene Wasserstand
sehr genau und messtechnisch feingranular eingestellt, wobei hierbei der Wasserstand
so gewählt ist, dass der Heizkörper 7 vollständig unter Wasser liegt, die Trommel
3 jedoch nicht vom Wasser erreicht wird. Ergibt sich aufgrund von unvorhersehbaren
Fehlern ein Wasserstand, der den vorgegebenen übersteigt, so wird in den Zustand S4
gewechselt. Hierbei wird, wie oben bereits erörtert, die Ablaufeinrichtung 12 aktiviert,
um den Laugenbehälter zu entleeren und die Prozedur beginnt von neuem. Wenn festgestellt
wird, dass der Wasserstand den vorgegebenen Wert erreicht hat, so wird in den Zustand
S3 gewechselt. In diesem Zustand wird der Heizkörper 7 aktiviert, so dass Dampf erzeugt
wird, mit dem die Wäschestücke 8 im Inneren der Trommel beaufschlagt werden. Die Trommel
kann hierbei reversierend oder nicht reversierend gedreht werden, so dass eine lockere
Bewegung der Wäschestücke 8 verursacht wird.
[0024] Die oben genannte Wasserstandsregelung kann auch für andere Phasen des Waschprozesses
verwendet werden, beispielsweise zum Zuführen des Frischwassers für die Waschphase
Wa oder für die Spülphase Sp.
1. Verfahren zum Betreiben einer Waschmaschine (1) mit einem Laugenbehälter (2) zur Aufnahme
von Waschflüssigkeit (19) zum Behandeln von Wäsche (8) und einem Heizkörper (7), wobei
das Verfahren eine Waschphase (Wa), eine Spülphase (Sp) und eine Schleuderphase (Sc)
mit einer anschließenden Bedampfungsphase (Da) umfasst, wobei für die Bedampfungsphase
(Da) Wasser in den Laugenbehälter bis zu einem vorgegebenen Grenzwert (G) eingelassen
wird, welches die Trommel nicht erreicht, jedoch vom Heizkörper (7) erhitzt werden
kann,
mit folgenden Schritten
- a) Prüfen, ob der Laugenbehälter (2) einen Initialzustand aufweist, wobei der Initialzustand
anhand einer ersten Plausibilitätsprüfung von erfassten Werten des Drucksensors (17b)
erfolgt, wobei der Initialzustand durch einen zumindest nahezu entleerten Laugenbehälter
(2) oder einer Restwassermenge, die nach einem vorherigen Abpumpen bei einem vorher
ablaufenden Waschprogramm durch die Ablaufleitungen wieder in den Laugenbehälter zurückfließt,
definiert ist, und danach
- b) Einlassen einer vorbestimmten Wassermenge in den Laugenbehälter (2), so dass
sich der Heizkörper (7) im Wasser befindet und die Trommel (3) nicht vom Wasser berührt
wird, wobei die eingelassene Wassermenge anhand einer zweiten Plausibiltätsprüfung
aus einer Berechnung aus einem erfassten Wert des Drucksensors (17b) und einem erfassten
Wert des Temperatursensors (17a) eingestellt wird, wobei in Abhängigkeit des Ergebnisses
der zweiten Plausibilitätsprüfung der Wasserstand so eingestellt wird, dass der Heizkörper
(7) vollständig unter Wasser liegt, die Trommel (3) jedoch nicht vom Wasser berührt
wird, und danach
- c) Erzeugen von Dampf durch Aktivierung des Heizkörpers (7).
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Wassereinlauf mittels eines Einlassventils (15) gesteuert wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass im Schritt b) die Werte des Drucksensors (17b) zusätzlich für die Erfassung von Druckschwankungen
verwendet werden, wobei die Trommel bewegt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass im Schritt b) zusätzlich ein erfasster Wert eines Wassermengenzählers (17c) für die
zweite Plausibilitätsprüfung herangezogen wird.
5. Verfahren nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Schritt b) in zumindest zwei Teilschritte aufgeteilt ist, wobei im Teilschritt
- b1) die tatsächliche Wassermenge im Laugenbehälter mittels der Plausibilitätsprüfung
ermittelt wird und im Teilschritt
- b2) das Öffnen des Einlassventils (15) zum Einlassen einer vorbestimmten Teilmenge
in den Laugenbehälter (2) erfolgt, wenn die ermittelte Wassermenge kleiner als die
vorbestimmte Wassermenge ist und
- Wiederholen der Teilschritte b1) und b2) so oft, bis die ermittelte Wassermenge
im Laugenbehälter (2) gleich oder größer der vorbestimmten Wassermenge ist.
6. Verfahren nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass im Schritt b) der vorgegebene Wert für den Temperatursensor (17a) einen Anstiegswert
im Bereich von 3K bis 5K nach dem Wassereinlauf, der Wert des Drucksensors (17b) eine
Wert im Bereich von 15 bis 30 mm Ws und der Wert für die erfassten Druckschwankungen
im Bereich von 3 mm Ws bis 5 m Ws beträgt.
7. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass im Schritt a) bei einem Druckwert von weniger als 7 mm Ws bei rotierender Trommel
(3) der Schritt a) beendet und die Ablaufeinrichtung (12) aktiviert wird, wobei anschließend
der Schritt a) zumindest einmal wiederholt wird, um einen Initialwert für den Wasserstand
im Laugenbehälter (2) zu erkennen.
8. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass nach Beenden des Schrittes b) die Ablaufeinrichtung (12) zum Entleeren des Laugenbehälters
(2) aktiviert wird, wenn der Wasserstand im Laugenbehälter (2) den vorgegebenen Wasserstand
übersteigt, wobei anschließend die Schritte a) und b) wiederholt werden.
1. Method for operating a washing machine (1) comprising a suds container (2) for receiving
washing liquid (19) for treating laundry (8), and a heating member (7), the method
comprising a washing phase (Wa), a rinsing phase (Sp) and a spinning phase (Sc) followed
by an evaporation phase (Da), water being admitted, for the evaporation phase (Da),
into the suds container up to a preset limit (G), which water does not reach the drum
but can be heated by the heating member (7), comprising the following steps:
- a) checking whether the suds container (2) is in an initial state, the initial state
occurring on the basis of a first plausibility check of detected values of the pressure
sensor (17b), the initial state being defined by a suds container (2) which is at
least almost drained, or by a quantity of residual water which flows back into the
suds container through the discharge lines after having previously been pumped out
during a previous washing programme, and thereafter
- b) admitting a predetermined quantity of water in the suds container (2), in such
a way that the heating member (7) is located in the water and the drum (3) is not
contacted by the water, the quantity of water admitted being set on the basis of a
second plausibility check from a calculation from a detected value of the pressure
sensor (17b) and a detected value of the temperature sensor (17a), the water level
being set as a function of the result of the second plausibility check in such a way
that the heating member (7) is located completely underwater, but the drum (3) is
not contacted by the water, and thereafter
- c) producing steam by activating the heating member (7).
2. Method according to claim 1,
characterised in that
the intake of water is controlled by means of an inlet valve (15).
3. Method according to either claim 1 or claim 2,
characterised in that
in step b) the values of the pressure sensor (17b) are additionally used for detecting
pressure fluctuations, the drum being moved.
4. Method according to claim 1, claim 2, or claim 3,
characterised in that
in step b) a detected value of a water volumeter (17c) is additionally used for the
second plausibility check.
5. Method according to claim 2,
characterised in that
step b) is divided into at least two substeps, in substep
- b1) the actual quantity of water in the suds container being determined by means
of the plausibility check, and in substep
- b2) the inlet valve (15) being opened to admit a predetermined portion into the
suds container (2) if the detected quantity of water is smaller than the predetermined
quantity of water, and
- repeating substeps b1) and b2) until the detected quantity of water in the suds
container (2) is equal to or greater than the predetermined quantity of water.
6. Method according to claim 3,
characterised in that
in step b) the preset value for the temperature sensor (17a) is an increase value
in the range from 3K to 5K after the water intake, the value of the pressure sensor
(17b) is a value in the range from 15 to 30 mm H2O and the value for the detected
pressure fluctuations is in the range from 3 mm H2O to 5 m H2O.
7. Method according to claim 1,
characterised in that
in step a), in the case of a pressure value of less than 7 mm H2O when the drum (3)
is rotating, step a) ends and the discharge device (12) is activated, step a) subsequently
being repeated at least once, in order to detect an initial value for the water level
in the suds container (2).
8. Method according to claim 1, claim 2, or claim 3,
characterised in that
after step b) is complete, the discharge device (12) is activated for draining the
suds container (2) if the water level in the suds container (2) exceeds the preset
water level, steps a) and b) subsequently being repeated.
1. Procédé de fonctionnement d'une machine à laver (1) avec une cuve de lessivage (2)
destinée à recevoir du liquide de lavage (19) pour le traitement du linge (8) et avec
un élément chauffant (7), le procédé comprenant une phase de lavage (Wa), une phase
de rinçage (Sp) et une phase d'essorage (Sc) suivie d'une phase de vaporisation (Da),
de l'eau étant, pour la phase de vaporisation (Da), admise dans la cuve de lessivage
jusqu'à une valeur limite (G) paramétrée, cette eau n'atteignant pas le tambour mais
pouvant être chauffée par l'élément chauffant (7),
avec les étapes suivantes
- a) contrôle indiquant si la cuve de lessivage (2) présente un état initial, l'état
initial intervenant à l'aide d'un premier contrôle de vraisemblance de valeurs détectées
du capteur de pression (17b), l'état initial étant défini par une cuve de lessivage
(2) au moins quasiment vidée, ou une quantité d'eau résiduelle qui regagne la cuve
de lessivage à travers les conduites d'évacuation après un pompage préalable dans
le cas d'un programme de lavage écoulé précédemment, et après
- b) admission d'une quantité d'eau prédéfinie dans la cuve de lessivage (2), de sorte
que l'élément chauffant (7) se trouve dans l'eau et le tambour (3) n'est pas touché
par l'eau, la quantité d'eau admise étant réglée à l'aide d'un deuxième contrôle de
vraisemblance à partir d'un calcul à partir d'une valeur détectée du capteur de pression
(17b) et d'une valeur détectée du capteur de température (17a), le niveau d'eau étant
réglé en fonction du résultat du deuxième contrôle de vraisemblance de sorte que l'élément
chauffant (7) est situé entièrement sous l'eau mais que le tambour (3) n'est pas touché
par l'eau, et après
- c) production de vapeur par l'activation de l'élément chauffant (7).
2. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce
que l'entrée d'eau est commandée au moyen d'une vanne d'admission (15).
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce
que, dans l'étape b), les valeurs du capteur de pression (17b) sont utilisées en plus
pour la détection de fluctuations de pression, le tambour étant mis en mouvement.
4. Procédé selon la revendication 1, 2 ou 3,
caractérisé en ce
que, dans l'étape b), une valeur détectée d'un compteur de quantité d'eau (17c) est en
plus utilisée pour le deuxième contrôle de vraisemblance.
5. Procédé selon la revendication 2,
caractérisé en ce
que l'étape b) est divisée en au moins deux étapes partielles, dans l'étape partielle
- b1) la quantité d'eau effective dans la cuve de lessivage étant, déterminée au moyen
du contrôle de vraisemblance, et dans l'étape partielle
- b2) l'ouverture de la vanne d'admission (15) pour l'admission d'une quantité partielle
prédéfinie dans la cuve de lessivage (2) s'effectuant si la quantité d'eau déterminée
est plus faible que la quantité d'eau prédéfinie, et
- répétition des étapes partielles b1) et b2) jusqu'à ce que la quantité d'eau déterminée
dans la cuve de lessivage (2) soit égale ou supérieure à la quantité d'eau prédéfinie.
6. Procédé selon la revendication 3,
caractérisé en ce
que, dans l'étape b), la valeur paramétrée pour le capteur de température (17a) est une
valeur de montée dans la plage de 3K à 5K après l'entrée d'eau, la valeur du capteur
de pression (17b) est une valeur dans la plage de 15 à 30 mm CE, et la valeur des
fluctuations de pression détectées est dans la plage de 3 mm CE à 5 m CE.
7. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce
que, dans l'étape a), pour une valeur de pression inférieure à 7 mm CE quand le tambour
(3) tourne, l'étape a) est terminée et l'équipement d'évacuation (12) est activé,
l'étape a) étant ensuite répétée au moins une fois afin de détecter une valeur initiale
du niveau d'eau dans la cuve de lessivage (2).
8. Procédé selon la revendication 1, 2 ou 3,
caractérisé en ce
que, après l'achèvement de l'étape b), l'équipement d'évacuation (12) est activé pour
le vidage de la cuve de lessivage (2) quand le niveau d'eau dans la cuve de lessivage
(2) dépasse le niveau d'eau paramétré, les étapes a) et b) étant ensuite répétées.