[0001] Die Erfindung betrifft eine Lärmschutzverkleidung mit einem Lärmschutzpaneel und
einer Montageeinrichtung, wobei die Montageeinrichtung über ein Befestigungsmittel
an einer Wand befestigbar ist und eine Halterung für das Lärmschutzpaneel aufweist.
[0002] Weiters betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Errichten einer Lärmschutzverkleidung
bei dem eine Montageeinrichtung über ein Befestigungsmittel an einer Wand befestigt
und ein Lärmschutzpaneel mit einer Halterung der Montageeinrichtung verbunden wird.
[0003] Lärmschutzverkleidungen, bei denen ein Lärmschutzpaneel über eine Montageeinrichtung
an einem Hintergrund befestigt ist, kommen zum Beispiel neben einer Autobahn oder
neben Bahngleisen zum Einsatz. Hierzu ist es bekannt, Schienen an einer Wand zu befestigen
und anschließend Lärmschutzpaneele in die Schienen einzuschieben.
[0004] Nachteilig bei diesen Lärmschutzverkleidungen ist, dass die auf das Lärmschutzpaneel
auftretenden Kräfte, insbesondere ständig wechselnde Sog- und Druckbelastungen, dazu
führen, dass das Lärmschutzpaneel innerhalb der Schiene anfängt, gegen die Schiene
zu schlagen. Durch dieses Schlagen des Lärmschutzpaneels verformt sich die Schiene
und hebt teilweise von der Wand ab. Dies führt zu einem Anstieg insbesondere der dynamischen
Belastung auf die Lärmschutzverkleidung, was wiederum eine Leistungsminderung sowie
eine Minderung der Lebensdauer der Lärmschutzverkleidung zur Folge hat.
[0005] Wenn die Wand, auf welcher die Montageeinrichtung befestigt ist, selbst geringfügige
Unebenheiten aufweist, führen diese Unebenheiten dazu, dass das Schlagen des Lärmschutzpaneels
gegen die Schiene sowie das Abheben der Schiene besonders stark auftritt. Es hat sich
gezeigt, dass Wandunebenheiten in der Größenordnung von bereits 0,1 mm die Lärmschutzverkleidung
negativ beeinträchtigen kann.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Lärmschutzverkleidung sowie ein Verfahren
zum Errichten einer Lärmschutzverkleidung zur Verfügung zu stellen, mit welchen die
angesprochenen Nachteile so weit wie möglich vermieden werden.
[0007] Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß mit einer Lärmschutzverkleidung, welche
die Merkmale des Anspruches 1 aufweist.
[0008] Weiters wird die Aufgabe mit einem Verfahren zum Errichten einer Lärmschutzverkleidung
gelöst, welches die Merkmale des Anspruches 14 aufweist.
[0009] Bevorzugte und vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0010] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass die Halterung über das Befestigungsmittel vorgespannt
ist, wodurch das Lärmschutzpaneel dauerhaft spielfrei in der Halterung eingespannt
ist. Die Montageeinrichtung, die Halterung und das Lärmschutzpaneel haben dadurch
eine federnde Wirkung, um sowohl Sog- und Druckstöße abzufedern als auch Wandunebenheiten
auszugleichen. Somit wird ein Schlagen des Lärmschutzpaneels gegen die Halterung sowie
ein Abheben der Montageeinrichtung von der Wand auch bei maximaler dynamischer Belastung
dauerhaft vermieden und die Leistung und Lebenserwartung der Lärmschutzverkleidung
wird wesentlich erhöht.
[0011] Vorzugsweise wird die Halterung mit einem Drehmoment von ca. 3,5 bis 12,5 Nm auf
eine Vorspannkraft von größer als 2 kN, vorzugsweise größer als 2,5 kN, insbesondere
größer als 3,0 vorgespannt. Die Höhe der Vorspannkraft ergibt sich je nach Ausführungsform
einerseits aus der erwarteten Paneelbelastung und andererseits aus der erfindungsgemäßen
Forderung, dass im Regelbetrieb der Lärmschutzverkleidung kein Kontaktverlust zwischen
dem Lärmschutzpaneel und der Halterung auftreten soll.
[0012] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das Befestigungsmittel
im Eckbereich des Lärmschutzpaneels angeordnet, wodurch die auf das Lärmschutzpaneel
auftretenden Kräfte in vorteilhafter Weise punktuell abgeleitet werden. Das Ableiten
der Kräfte kann im Rahmen der Erfindung dadurch weiter optimiert werden, wenn im Bereich
der Montageeinrichtung und insbesondere in den Eckbereichen des Lärmschutzpaneels
Versteifungsprofile entweder längsdurchlaufend oder nur örtlich an den Einbindungspunkten
angeordnet sind. Die Versteifungsprofile unterstützen die Lärmschutzpaneele an deren
Längsseiten und tragen Lasten, die vom Lärmschutzpaneel übertragen werden, zu den
Befestigungsmitteln an den Paneeleckpunkten ab.
[0013] Im Rahmen der Erfindung kann das Befestigungsmittel, beispielsweise die Mutter eines
Gewindebolzens, vorderseitig am Versteifungsprofil anliegen. Alternative dazu kann
das Befestigungsmittel vorderseitig an der Halterung für das Lärmschutzpaneel oder
an der Montageeinrichtung selbst anliegen. Vorderseitig bedeutet in diesem Zusammenhang
an der der Wand abgewandten Seite der Montageeinrichtung.
[0014] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Halterung für
das Lärmschutzpaneel ein Klemmprofil, welches eine besonders einfache Montage des
Lärmschutzprofils ermöglicht. Wenn die Halterung für das Lärmschutzpaneel, beispielsweise
ein Klemmprofil, ein elastisches Element, insbesondere ein Gummiprofil, aufweist,
an welchem das Lärmschutzpaneel anliegt, so unterstützt das elastische Element als
dämpfendes Element den Ausgleich von Sog- und Druckstößen. Das elastische Element
kann einem Eckbereich des Lärmschutzpaneels zugeordnet sein und/oder sich zumindest
teilweise über die Länge des Kontaktbereiches zwischen Halterung und Lärmschutzpaneel
erstrecken.
[0015] Zwischen zwei Montageeinrichtungen kann entweder ein einzelnes, sich im Wesentlichen
über die Höhe der Montageeinrichtung erstreckendes Lärmschutzpaneel oder es können
wenigstens zwei Lärmschutzpaneele aneinander grenzend angeordnet sein. Zu Wartungszwecken
auch kann jedes einzelne Lärmschutzpaneel getrennt montiert werden.
[0016] Die Länge der Montageeinrichtung kann im Wesentlichen der Höhe eines Lärmschutzpaneels
entsprechen oder einem Mehrfachen davon, beispielsweise kann sie doppelt, dreifach
oder vierfach (u.s.w.) so lang sein.
[0017] Der Abstand zwischen zwei Paneelen kann durch Distanzhalter, insbesondere ein Kunststoffeinschubteil,
kontrolliert werden. Die Distanzhalter haben die Funktion, einen definierten Spalt
zwischen den Lärmschutzpaneelen zu erzeugen, welcher eine Hinterlüftung der Lärmschutzverkleidung
gewährleistet und welche wiederum positive Auswirkungen auf die Druck-/ Sogbelastungen
der Lärmschutzpaneele hat. Die Spaltbreite kann je nach Ausführungsform ca. 20 bis
30 mm betragen.
[0018] Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden
Beschreibung unter Bezugnahme auf die angeschlossenen Zeichnungen, in welchen bevorzugte
Ausführungsformen dargestellt sind.
[0019] Es zeigt Fig. 1 in auseinander gezogener Darstellung eine Montageeinrichtung mit
einer Halterung für ein Lärmschutzpaneel an nur einer Seite, Fig. 2 in auseinander
gezogener Darstellung eine Montageeinrichtung mit einer Halterung für ein Lärmschutzpaneel
an zwei Seiten, Fig. 3 eine Draufsicht auf eine Lärmschutzverkleidung und Fig. 4 ein
Ausschnitt einer Lärmschutzverkleidung in perspektivischer Darstellung.
[0020] In den Fig. 1 und 2 sind Montageeinrichtungen 1 einer Lärmschutzverkleidung gezeigt.
Die Montageeinrichtungen 1 umfassen in diesen Ausführungsformen an einer Wand anzuordnende
Wandprofile 2 sowie an den Wandprofilen 2 anzuordnende Montageschienen 3. Die unteren
Wandprofile 2 weisen einen Abstützwinkel 4 auf. Als Montageschienen 3 können beispielsweise
Stahl-, Niro- oder Aluminiumschienen verwendet werden. Die Wandprofile 2 und die Montageschienen
3 weisen einander zugeordnete Ausnehmungen für Befestigungsmittel 5 auf. Die Befestigungsmittel
5 sind in dieser Ausführungsform aus einem Gewindebolzen und einer Mutter bestehende
Anker.
[0021] Die Montageschienen 3 weisen weiters seitliche Halterungen 6 für Lärmschutzpaneele
7 auf. Der Unterschied zwischen den Montageeinrichtungen 1 gemäß den Fig. 1 und 2
besteht nun darin, dass die Montageschiene 3 gemäß Fig. 1 nur an einer Seite eine
Halterung 6 für ein Lärmschutzprofil 7 aufweist, wogegen die Montageschiene 3 gemäß
Fig. 2 an beiden Seiten eine Halterung 6 für je ein Lärmschutzprofil 7 aufweist. Beide
Ausführungsformen haben jedoch gemeinsam, dass an die Montageschiene/n 6 und an die
Halterung/en 7 angepasste Versteifungsprofile 8 vorgesehen sind.
[0022] Wie in Fig. 3 ersichtlich dienen diejenigen Montageschienen 3 mit einer Halterung
6 als randseitig abschließende Montageschienen 3 der Lärmschutzverkleidung, wogegen
diejenigen Montageschienen 3 mit zwei Halterungen 6 inmitten der Lärmschutzverkleidung
angeordnet sind. Bei randseitig abschließenden Montageschienen 3 sowie bei inmitten
der Lärmschutzverkleidung angeordneten Montageschienen 3, bei welchen einzelne Lärmschutzpaneele
7 beispielsweise wegen Einbauten ausgelassen werden (Fig. 4), kann ein Abdeckprofil
9 angebracht werden.
[0023] Aus den Fig. 3 und 4 geht zudem hervor, dass rechteckige Lärmschutzpaneele 7 mit
einer beispielhaften Höhe von 0,5 m mit horizontal verlaufender Längsseite montiert
werden. Die Versteifungsprofile 8 werden jeweils an den Ecken der Lärmschutzpaneele
7 angebracht, wobei typischerweise ein Versteifungsprofil 8 jeweils die Ecken von
vier angrenzenden Lärmschutzpaneelen 7 fixiert bzw. am Rand der Lärmschutzverkleidung
jeweils die Ecken von zwei angrenzenden Lärmschutzpaneelen 7.
[0024] Die horizontal verlaufenden Längsseiten der Lärmschutzpaneele 7 können als Hohlprofile
ausgebildet werden. Die vertikal verlaufenden Breitseiten können mit Aluminium abgedeckt
werden. Der im Regelfall rechteckige Rahmen des Lärmschutzpaneels 7 wird von einem
Lochblech von ca. 1,25 mm Dicke überspannt (Fig. 4), welches einerseits Last verteilende
Funktion erfüllen soll und andererseits Lärm dämmende Steinwolle in ihrer lage fixieren
soll. Das Lochblech trägt die Lasten zu den Versteifungsprofielen 8 ab, welche ihrerseits
durch die Befestigungsmittel 5 an der Wand fixiert sind
[0025] Ein bevorzugter Aufbau einer Lärmschutzverkleidung kann dargestellt werden wie folgt:
Das Wandprofil 2 ist über einen Anker und einer ersten Mutter an der Wand befestigt.
Auf dem Wandprofil 2 ist die Montageschiene 3 mit einer Halterung 6 bzw. zwei Halterungen
6 angeordnet. An der dem Lärmschutzpaneel 7 zugewandten Seiten des Wandprofils 2 und
der Halterung 6 sind Gummiprofile als elsatische Elemente vorgesehen, an welchen das
Lärmschutzpaneel 7 in Einsatzzustand der Lärmschutzverkleidung anliegt. Ein Versteifungsprofil
8 liegt auf der Halterung 6 für das Lärmschutzpaneels 7 an. Wenn eine zweite Mutter
des Ankers, die vorderseitig am Versteifungsprofil 8 anliegt, mit einem bestimmten
Drehmoment angezogen wird, drückt das Versteifungsprofil 8 auf die Halterung 6, so
dass die Halterung 6 als Klemmprofil für das Lärmschutzpaneel 7 wirkt.
[0026] Eine Variante zum Erreichten einer Lärmschutzverkleidung kann dargestellt werden
wie folgt:
Zuerst werden jeweils mehrere Wandprofile 2 in mehreren vertikalen Reihen über Anker
an der Wand in Einsatzposition gebracht und mit einem vorgegebenen Drehmoment angeschraubt.
Der Abstand der Anker in einer vertikalen Reihe entspricht im Wesentlichen der Höhe
eines Lärmschutzpaneels 7. Bei der Montage werden die Wandprofile 2 jeweils durch
eine erste Mutter fixiert, wobei bereits eine Vorspannkraft von ca. 2 kN in der Ankerachse
bewirkt wird. Damit wird auch der Anker vorgespannt. Mit diesem Belastungszustand
wird dann die Belastung durch das Lärmschutzpaneel 7 überlagert. Die beiden Belastungszustände
erzeugen im Wandprofil 2 gegenläufige Biegemomente. Der Spannungszustand nach dem
Fixieren der ersten Mutter reduziert also in der Überlagerung tendenziell die Spannungen
aus der Paneelbelastung auf das Wandprofil 2.
[0027] Anschließend wird pro vertikaler Reihe eine Montageschiene 3 auf die beiden untersten
Anker gesteckt aber noch nicht mit einer zweiten Mutter verschraubt. Auch die Länge
der Montageschienen 3 und der Halterungen 6 entsprechen im Wesentlichen der Höhe eines
Lärmschutzpaneels 7. Nun wird jeweils ein Lärmschutzpaneel 7 in zwei einander zugeordnete
Halterungen 6 eingeschoben.
[0028] In einem nächsten Schritt können bereits an die unteren Montageschienen 3 angrenzende
Monatgeschienen 3 auf die entsprechenden Anker gesteckt und Lärmschutzpaneele 7 in
die entsprechenden Halterungen 6 eingeschoben werden.
[0029] Erst wenn ein Lärmschutzpaneel 7 in einer Halterung 6 angeordnet ist und gegebenenfalls
Versteifungsprofile 8 derart auf die Anker gesteckt sind, dass sie in einem Eckbereich
wenigstens eines Lärmschutzpaneels 7 angeordnet sind, werden die zweiten Muttern an
den Ankern derart mit einem Drehmoment von ca. 3,5 bis 12, 5 Nm angezogen, dass die
Halterung 6 gegen das Lärmschutzpaneel 7 bzw. gegen das Wandprofil 2 mit einer Vorspannkraft
von größer als 2 kN vorgespannt wird. Insbesondere wird das Versteifungsprofil 8 gegen
die Halterung 6 bzw. das Lärmschutzpaneel 7 vorgespannt und das Lärmschutzprofil 7
überträgt die Vorspannkraft auf das Wandprofil 2.
1. Lärmschutzverkleidung mit einem Lärmschutzpaneel (7) und einer Montageeinrichtung
(1), wobei die Montageeinrichtung (1) über ein Befestigungsmittel (5) an einer Wand
befestigbar ist und eine Halterung (6) für das Lärmschutzpaneel (7) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (6) über das Befestigungsmittel (5) vorgespannt ist.
2. Lärmschutzverkleidung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorspannkraft größer als 2 kN, vorzugsweise größer als 2,5 kN, insbesondere größer
als 3,0 kN ist.
3. Lärmschutzverkleidung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsmittel (5) ein Anker, insbesondere ein Gewindebolzen mit einer Mutter
ist.
4. Lärmschutzverkleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsmittel (5) im Eckbereich des Lärmschutzpaneels (7) angeordnet ist.
5. Lärmschutzverkleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Montageeinrichtung (1) Versteifungsprofile (8) angeordnet sind.
6. Lärmschutzverkleidung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass Versteifungsprofile (8) in den Eckbereichen des Lärmschutzpaneelss (7) angeordnet
sind.
7. Lärmschutzverkleidung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsmittel (5) vorderseitig am Versteifungsprofil (8) anliegt.
8. Lärmschutzverkleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsmittel (5) vorderseitig an der Montageeinrichtung (1) anliegt.
9. Lärmschutzverkleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsmittel (5) vorderseitig an der Halterung (6) für das Lärmschutzpaneel
(7) anliegt.
10. Lärmschutzverkleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (6) für das Lärmschutzpaneel (7) ein Klemmprofil ist.
11. Lärmschutzverkleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Montageeinrichtung (1) ein elastisches Element, insbesondere ein Gummiprofil,
aufweist.
12. Lärmschutzverkleidung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das elastische Element einem Eckbereich des Lärmschutzpaneels (7) zugeordnet ist.
13. Lärmschutzverkleidung nach Ansprich 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass sich das elastische Element zumindest teilweise über die Länge des Kontaktbereiches
zwischen Montageeinrichtung (1) und Lärmschutzpaneel (7) erstreckt.
14. Verfahren zum Errichten einer Lärmschutzverkleidung bei dem eine Montageeinrichtung
(1) über ein Befestigungsmittel (5) an einer Wand befestigt und ein Lärmschutzpaneel
(7) mit einer Halterung (6) der Montageeinrichtung (1) verbunden wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (6) über das Befestigungsmittel (5) vorgespannt wird.
15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (6) mit einem Drehmoment von ca. 3,5 bis 12,5 Nm vorgespannt wird.
16. Verfahren nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (6) auf eine Vorspannkraft von größer als 2 kN, vorzugsweise größer
als 2,5 kN, insbesondere größer als 3,0 vorgespannt wird.
17. Verfahren nach einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Lärmschutzpaneel (7) an der Halterung (6) angeordnet wird und dass anschließend
die Halterung (6) vorgespannt wird.
18. Verfahren nach einem der Ansprüche 14 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsmittel (5) vor dem Anordnen des Lärmschutzpaneels (7) an der Halterung
(6) vorgespannt wird.