[0001] Die Erfindung betrifft ein Verkleidungselement für Vorrichtungsteile von Verbrennungsöfen
nach Patentanspruch 1.
[0002] Die Erfindung betrifft insbesondere ein Verkleidungselement für Vorrichtungsteile
von Verbrennungsöfen das aus einer Unterplatte aus Stahl und einer Oberplatte aus
Stahl besteht, die übereinanderliegen und die zumindest in Randbereichen dicht miteinander
verbunden sind und wobei zwischen der Unterplatte und der Oberplatte ein mäandernder
Kanal zur Führung eines Kühlmediums durch das Verkleidungselement ausgebildet ist.
[0003] Vorrichtungsteile von Verbrennungsöfen, insbesondere von Verbrennungsöfen für Müll,
sind meist sehr hohen Belastungen ausgesetzt. Dabei handelt es sich um thermische,
chemische und mechanische Belastungen, oft natürlich auch um Kombinationen hiervon.
Da bei Müllverbrennungsöfen zumeist auch Schubroste eingesetzt werden, auf denen das
Verbrennungsgut mechanisch in den Verbrennungsraum gefördert wird, sind hier besonders
starke abrasive Belastungen zu erwarten, die durch die Aufweichung der Metallteile
infolge der hohen Temperaturen noch zusätzlich verstärkt werden. Aus diesem Grunde
werden bei solchen Schubrosten die besonders gefährdeten beweglichen Teile, nämlich
die Rostplatten der einzelnen Roststufen, üblicherweise als mediumsgekühlte Hohlkörper
ausgeführt. Als Kühlmedium wird in der Regel Wasser verwendet. Mit der Kühlung erreicht
man eine Verminderung der mechanischen Abnützung infolge Abrasion und damit letztlich
natürlich auch einen verminderten Wartungsaufwand, weil die der Abnützung ausgesetzten
Metallteile weniger oft ersetzt werden müssen.
[0004] Die
EP-0 621 449 zeigt ein Verfahren zum Verbrennen von Kehricht auf einem Verbrennungsrost sowie
einen dazu verwendbaren Verbrennungsrost. Die einzelnen Rostplatten des Verbrennungsrostes
haben äusserlich die Form eines Brettes, das aus Blech gefertigt ist und einen Hohlkörper
mit einer Ober- und einer Unterseite bildet. Dieser Hohlkörper ist entweder aus zwei
Halbschalen oder aus einem Hohlprofil gefertigt. Auf der einen Seite der Unterseite
hat es einen Anschlussstutzen und auf der anderen Seite der Unterseite hat es einen
Abführstutzen für die Zu- und Abfuhr eines Kühlmediums, das den Hohlkörper durchströmt.
Die Rostplatte erstreckt sich zudem in ihrer Längsrichtung über die gesamte Breite
des Verbrennungsrostes. Im Innern der Rostplatte können Leitbleche in einer Weise
angeschweisst sein, dass sich ein labyrinthartiger mäandernder Kanal für das Kühlmedium
ergibt.
[0005] Um die Hitzebeständigkeit der Rostplatten des Verbrennungsrostes gemäss der
EP-0 621 449 zu gewährleisten, sind diese beispielsweise aus einem Mangan-legierten Blech von
einer solchen Stärke gefertigt, dass es gerade noch abkantbar ist, das heisst von
einer Stärke in der Grössenordnung von etwa 10 mm. Zudem wird auch angegeben, dass
das Blech eine hinreichend gute Wärmeleitfähigkeit aufweisen soll, damit keine grossen
Temperaturdifferenzen innerhalb des Rostes auftreten können und so Spannungen im Material
vermieden werden.
[0006] Es hat sich herausgestellt, dass die heute gängigen wassergekühlten Rostplatten gemäss
der
EP-0 621 449 eine Reihe von Nachteilen aufweisen. Zunächst handelt es sich um schwere und komplexe
Bauteile, deren Herstellung, Einbau und Ersatz mit grossem Aufwand verbunden ist.
Allein schon das hohe Gewicht einzelner Rostplatten erfordert aufwändige Vorbereitungen
bei den Reparaturarbeiten.
[0007] Weiterhin ist bekannt, dass Manganbleche und Manganstähle wegen ihres hohen Mangangehaltes
zwar aussergewöhnlich hohe Härtegrade und damit auch sehr hohe Verschleissfestigkeiten
erreichen, dass diese Materialien aber auch eine hohe Anfälligkeit hinsichtlich Veränderung
der Materialeigenschaften (Versprödung) bei einer Wiedererhitzung aufweisen. Wiedererhitzungen
über bestimmte Grenzwerte hinaus entstehen im Falle von Schweissbearbeitungen (also
z.B. bei der Herstellung oder der Reparatur solcher Gegenstände) oder im Falle des
Einsatzes in Verbrennungsöfen bei Überhitzung im Betrieb. Da im Falle von auftretenden
Leckstellen infolge übermässigen Verschleisses oft anstelle des aufwendigen Ersatzes
ganzer Bauteile zunächst lediglich das defekte Teilstück aus dem Blech ausgeschnitten
und ein neues Teilstück eingeschweisst wird, besteht gerade durch diesen Schweissvorgang
wiederum die Gefahr, dass die ursprüngliche Verschleissfestigkeit nicht mehr erreicht
wird und die Reparaturstelle in der Folge spätere und weitere Reparaturen nach sich
zieht.
[0008] Da diese inhärenten Nachteile natürlich erkannt worden sind, hat man nach Lösungen
für einen leichteren Ersatz der Verschleissteile gesucht. Ein Beispiel für eine alternative
Lösung ist in der
WO/2007/107024 dargestellt. Diese Schrift offenbart einen flüssigkeitsgekühlten Rost mit Verschleissplatten.
Der Rost besteht aus einer flüssigkeitsgekühlten Rostplatte und einer darauf aufsetzbaren
Verschleissplatte. Zwischen der Rostplatte und der Verschleissplatte ist vorteilhaft
eine Schicht aus einem wärmeleitenden Material in der Form einer hochwärmeleitenden
Soft-Silikonfolie eingeklemmt. Die Silikonfolie dient dazu, einen guten Wärmeübergang
zwischen den Verschleissplatten und den durchströmbaren Rostplatten zu schaffen. Damit
soll sichergestellt werden, dass im Betrieb die Verschleissplatten stets in einem
unkritischen Temperaturbereich bleiben, indem sie von der darunterliegenden gekühlten,
ca. 50°C warmen Rostplatten gekühlt werden. Für die Verschleissplatte wird angegeben,
dass sich jedes Material eigne, das hinreichend hart und mechanisch widerstandsfähig
ist und mittels Kühlung durch die darunterliegende Platte auf einer Temperatur haltbar
ist, welches seine Härte nicht gefährdet. Als geeignet wird beispielsweise ein Hardox-Stahl
angegeben. Hardox-Verschleissbleche sind Stahllegierungen, die ebenfalls Mangan enthalten
und bei denen die Festigkeitseigenschaften des Lieferzustandes nach dem Erhitzen über
einen bestimmten Temperatur-Grenzwert, beispielsweise etwa 250°C, nicht wieder erreichbar
sind. Die vorgesehene Dicke solcher Verschleissbleche beträgt etwa 5 bis 10 mm.
[0009] Somit weist die Lösung gemäss der
WO/2007/107024 noch immer ähnliche Nachteile wie diejenige der
EP-0 621 449 auf. Zwar ist der Ersatz der Verschleissplatten erleichtert, weil keine sehr grossen
und schweren Teile mehr aus- und eingebaut werden müssen, die Abhängigkeit von der
Einhaltung bestimmter Temperaturgrenzwerte bleibt aber bestehen, weil nur so die ursprüngliche
Verschleissfestigkeit erhalten bleibt. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass im
Falle dennoch auftretender Leckstellen nicht nur die Verschleissplatten sondern auch
die darunterliegenden hochwärmeleitenden Folien ausgetauscht werden müssen, da diese
keine vergleichbare Verschleissfestigkeit aufweisen.
[0010] Eine weitere Lösung ist aus der
EP-1 321 711 bekannt. Sie zeigt einen luftgekühlten Roststab für eine Schubrostfeuerung. Es handelt
sich zwar ebenfalls um eine Zweiplattenkonstruktion mit einer Oberplatte und einer
Unterplatte, aber zwischen diesen beiden Platten gibt es nicht einen mäandernder Kanal,
sondern lediglich einen Kühlspalt. Zudem ist der Roststab als Gussteil ausgebildet.
Es handelt sich also ebenfalls um eine konventionelle Lösung mit den Nachteilen eines
hohen Gewichts und einer undifferenzierten Kühlluftverteilung, weil die Kühlluft nämlich
den Kühlspalt lediglich in Längsrichtung des Roststabs durchströmt.
[0011] Schliesslich ist aus der
DE-38 20 448 ein gekühltes Wandelement für metallurgische Öfen bekannt. Das offenbarte Wandelement
kann beispielsweise aus einer Metallplatte und darauf angeschweissten Metallrohr-Halbschalen
bestehen, wobei ofeninnenseitig auf der Metallplatte eine Kupferschicht von hoher
Wärmeleitfähigkeit aufgebracht ist. Diese Kupferschicht kann mittels Schweissplattierung
aufgebracht sein. Der grundsätzliche Elementaufbau beinhaltet aber nicht zwei durchgehend
übereinanderliegende Metallplatten, sondern vielmehr anstelle der einen Platte eine
Vielzahl von einzelnen Metallrohr-Halbschalen. Es handelt sich somit um ein sehr aufwendig
herzustellendes Bauteil, das zudem infolge des völlig verschiedenartigen Anwendungsbereiches
in metallurgischen Öfen auch nicht mit einer besonders verschleissfesten, sondern
lediglich eine gut wärmeleitfähige Innenbeschichtung versehen ist.
[0012] Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung, eine verbesserte Lösung anzugeben.
[0013] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
[0014] Die Lösung besteht darin, dass bei einem gattungsgemässen Verkleidungselement entweder
die Oberplatte oder die Unterplatte ein fräsbearbeitetes Blech mit einer mäandernden
Einfräsung ist, die den Kanal zur Führung eines Kühlmediums bildet, und dass die Oberplatte
auf der der Unterplatte abgewandten Seite eine Schweissplattierung aufweist.
[0015] Schweissplattierungen an sich sind zwar im Bereich der Rostböden von Verbrennungsanlagen
bereits vorgeschlagen worden, so beispielsweise in der
JP-7004634. Allerdings handelt es sich dort um Gussteile, insbesondere um Gussteile mit einem
hohen Chrom-Gehalt, die zudem auch nicht mit spezifischen Merkmalen zur gezielten
Verteilung von Kühlluft-oder Kühlmediumströmen versehen sind. Bei anderen bekannten
mediumsgekühlten Rosten für Verbrennungsanlagen (beispielsweise "Die Verbrennungsrosttechnologie
der SFA Handels GmbH für Biomasse, Ersatzbrennstoff und Müll" PDF-Dokument vom Mai
2010) werden ebenfalls Rostplatten aus Guss mit einem hohen Chrom-Anteil eingesetzt.
Traditionellerweise scheint man davon auszugehen, dass bei hochbeanspruchten Rostplatten
bevorzugt Gussteile zum Einsatz gelangen sollten. Überraschenderweise hat sich nun
aber gezeigt, dass sich mit gewöhnlichen Stahlplatten, die aber mit einer hochwertigen
und verschleissfesten Schweissplattierung versehen sind, in vielen Fällen ebenso gute
Resultate erzielen lassen.
[0016] Einer der Hauptvorteile einer solchen Konstruktionsweise besteht darin, dass im Gegensatz
zu den herkömmlichen Lösungen nicht mehr schwere, komplexe und aufwendige Zusammenstellungen
erfordernde Bauteile hergestellt werden müsse, sondern dass nur noch einzelne Bleche
(Unter- und Oberplatte) bearbeitet werden müssen, deren Zusammenfügung schliesslich
besonders einfach und rationell erfolgen kann. Die dazu nötigen Blechbearbeitungsverfahren
beinhalten lediglich Standardverfahren wie Schneiden, Bohren und insbesondere Fräsen,
d.h. es sind alles Verfahren die sich für die weitgehend automatische Fertigung auf
Bearbeitungstischen eignen und somit eine effiziente und kostengünstige Fertigung
erlauben. Zudem kann das Grundmaterial sowohl für die Unterplatte wie auch für die
Oberplatte im Prinzip ein gewöhnlicher Stahl sein, was sich natürlich ebenfalls kostengünstig
auswirkt.
[0017] Weil der Kanal zur Führung eines Kühlmediums entweder in der Oberplatte oder der
Unterplatte als mäandernden Einfräsung ausgeführt ist, lässt sich deren Verlauf und
Querschnitt dem Einsatzort und den Einsatzbedingungen entsprechend flexibel gestalten,
was mit den heute üblicherweise eingesetzten numerisch gesteuerten Bearbeitungsverfahren
stark erleichtert ist. Somit erzielt man auch eine zusätzliche Flexibilität in der
Fertigung.
[0018] Der Hauptvorteil ergibt sich jedoch aus der Einführung einer Schweissplattierung
auf der 'Verschleissseite' der Oberplatte. Die Verschleissseite ist, wie bereits erwähnt,
insbesondere bei Müllverbrennungsöfen sehr grossen abrasiven, thermischen und auch
chemischen Belastungen ausgesetzt. Schweissplattierung ist ein an sich bekanntes Verfahren,
das auch ,Cladding' oder Auftragsschweissen genannt wird. Dabei wird ein hochlegierter
Stahl als Oberflächenschutz auf hochbelastete, in der Regel aber niedriger legierte
metallische Grundwerkstoffe aufgetragen. Ein solcher Auftrag kann beispielsweise mittels
eines Schweissroboters erfolgen. Dabei erhält das Grundmaterial, das schweissplattiert
wird, eine in der Regel mehrere mm dicke Auftragsschicht. Der hochlegierte Stahl,
der für diese Auftragsschicht verwendet wird, wird natürlich entsprechend den Belastungserfordernissen
(Härte, chemische Widerstandsfähigkeit etc.) entsprechend ausgewählt. Beispiele für
solche Auftrags- oder Schutzschichten sind u.a. Inconel od. A-Dur 600. Derartige Schweissplattierungen
haben den Vorteil, dass sie bei geeigneter Auswahl und insbesondere dann, wenn eine
zusätzliche Kühlung vorhanden ist, die dafür sorgt, dass die Materialerweichung infolge
des Temperatureinflusses möglichst klein gehalten wird, weitaus bessere Abrasionsfestigkeiten
wie die bisher verwendeten Hardox-Bleche aufweisen. Insbesondere sind die Notlaufeigenschaften
aber stark verbessert. Kurzfristige Überschreitungen bisher einzuhaltender Temperaturgrenzen
bewirken nicht mehr notwendigerweise eine permanente und irreversible Schwächung der
Abrasionsfestigkeit der betroffenen Materialteile. Es ist sogar möglich, dass in weniger
kritischen Bereichen die Kühlung nicht mehr dauernd aufrecht erhalten werden muss
oder unter Umständen sogar ganz entfallen kann.
[0019] Vorteilhafterweise werden bei der Schweissplattierung mehrere Schichten nacheinander
aufgetragen. Der Grund dafür besteht darin, dass sich infolge der hohen Schweisstemperaturen
Teile des Grundmaterials mit dem Auftragsmaterial vermischen, was natürlich die Eigenschaften
des Auftragsmaterials verändert. Durch das serielle Auftragen mehrerer Schichten kann
dieser Effekt vermindert werden.
[0020] Da Verkleidungselemente mit dem beschriebenen Aufbau rationell und serienmässig hergestellt
werden können, ist es sehr viel leichter und einfacher, sie als gut handhabbare Ersatzteile
zu gestalten. So ist es möglich, die erfindungsgemässen Verkleidungselemente mit Verbindungsmitteln
auszustatten, mit denen sie einfach und schnell an einer zur Halterung vorgesehenen
Unterkonstruktion oder anderen Teilen eines Müllverbrennungsofens anbringbar und auch
wieder entfernbar sind. Diese Verbindungsmittel können beispielsweise Schraub-, Steck-
oder Aufhängemittel sein. Geht man davon aus, dass manuelles Handling von Ersatzteilen
nur dann ohne übermässigen Aufwand möglich ist, wenn die einzelnen Verkleidungselemente
höchstens etwa 40 - 50kg wiegen, so ist auch ohne weiteres einsehbar, dass sich diese
Forderung im vorgesehen Anwendungsbereich am ehesten mit einem für die rationelle
Serienproduktion geeigneten Gegenstand erfüllen lässt, weil die Teile dann meist auch
in grösseren Mengen benötigt werden. Selbstverständlich bedingt das im Weiteren natürlich
auch, dass die Kühlmediumsanschlüsse ebenfalls die Bedingung der leichten Anbring-
und Entfernbarkeit erfüllen. Das lässt sich jedoch beispielsweise mit einschraubbaren
Gewindemuffen für die Kühlleitungsanschlüsse meist gut realisieren.
[0021] Insgesamt bietet die erfindungsgemässe Lösung den Vorteil, dass sich die vorgeschlagene
Bauweise auf eine Vielzahl von möglichen Ausführungsformen ausdehnen lässt. So kann
beispielsweise ein Belegungsplan für einen Verbrennungsofen eine ganze Palette von
unterschiedlich geformten Verkleidungselementen vorsehen, wobei die einzelnen Ausführungsformen
sinnvollerweise natürlich auf die örtlich anzutreffenden Umgebungsbedingungen abgestimmt
sind. So ist leicht einzusehen, dass beispielsweise in einem Zuführungsschacht hinsichtlich
der Temperaturen andere Bedingungen vorherrschen als im eigentlichen Verbrennungsbereich.
Dennoch können erfindungsgemässe Verkleidungselemente auch hier eingesetzt werden.
[0022] Die Verkleidungselemente können auch in bestehende Bauteile ein- oder auf- gebaut
werden.
[0023] Auch bezüglich der Herstellbarkeit ergeben sich verschiedene Möglichkeiten. So kann
einerseits vorgesehen sein, dass ein erfindungsgemässes Verkleidungselement zunächst
als flacher Gegenstand hergestellt und erst anschliessend durch Abbiegen in die gewünschte
Endform gebracht wird. Dies ist natürlich nur dann möglich, wenn das Verkleidungselement
nicht zu dick ist, weil die Bearbeitungskräfte bzw. die dazu erforderlichen Bearbeitungsmaschinen
sonst viel zu gross werden. Man geht davon aus, dass dies für Plattenstärken von bis
zu etwa 20 mm gut möglich ist.
[0024] Andererseits kann natürlich auch vorgesehen sein, dass die Unterplatte und die Oberplatte
separat als in zueinander passender Form gebogene Teilgegenstände hergestellt und
erst anschliessend miteinander verbunden werden. Auf diese Weise lassen sich Verkleidungselemente
mit grösserer Wandstärke herstellen. Zusätzlich kann vorgesehen sein, dass bei der
Platte mit der Einfräsung (Unter- oder Oberplatte) die Einfräsung zunächst genau an
jenen Stellen durchgehend verläuft, wo dann auch die spätere Abbiegung erfolgt (weil
das Abbiegen an den dünneren, eingefrästen Stellen natürlich erleichtert ist). In
solchen Fällen müssen dann natürlich zwecks Herstellung der Integrität des mäandernden
Kanals an den 'zusätzlich' ausgefrästen Stellen vor dem Zusammenbau der Unterplatte
mit der Oberplatte wieder entsprechende Kanalwandteile eingeschweisst werden. Mit
derartigen Herstellungsverfahren lassen sich erfindungsgemässe Verkleidungselemente
aber ohne weiteres mit Gesamtwandstärken von bis zu etwa 50 mm herstellen.
[0025] Insgesamt ermöglicht die vorgeschlagene Lösung, dass sich die heutigen Konstruktionen
von wassergekühlten Elementen kostengünstiger und vor allem servicefreundlicher herstellen
lassen. So müssen entstehende Leckstellen nicht mehr aufwendig repariert werden und
es ist auch nicht mehr nötig, beispielsweise ganze Einfüllschächte mit grossem Aufwand
zu ersetzen. Mit den vorgeschlagenen schweissplattierten, mediumsgekühlten Verkleidungselementen
können diese aufwendigen Reparaturarbeiten verhindert werden. Für die Aufnahme der
Verkleidungselemente benötigt man nur noch eine geeignete Unterkonstruktion, d.h.
im Falle von Schachtwänden beispielsweise einen Rippenrahmen, an dem die Verkleidungselemente
dichtend aufgeschraubt sind. Sollte die Hartauftragsplattierung eines Verkleidungselements
bei der kontinuierlichen Rutschbewegung des Mülls Schaden nehmen, können einzelne
beschädigte Verkleidungselemente ganz einfach ausgewechselt werden. Die Unterkonstruktion,
d.h. der Rippenrahmen, ist für die Aufnahme der Verkleidungselemente immer wieder
verwendbar. Die ganze Konstruktion sowie die anfallenden Service-Arbeiten werden dadurch
sehr viel kostengünstiger.
[0026] Im folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Dabei zeigt
Fig. 1 ein erfindungsgemässes flaches Verkleidungselement in einer Ansicht von unten,
einem Querschnitt und einer Ansicht von oben,
Fig. 2 eine Oberplatte für ein Verkleidungselement nach Fig. 1 in einer Ansicht von
unten,
Fig. 3 eine Unterplatte für ein Verkleidungselement nach Fig. 1 in einer Ansicht von
unten,
Fig. 4 einen Belegungsplan für erfindungsgemässe Verkleidungselemente in Ausführungen
A-L in einem Verbrennungsofen,
Fig. 5 ein weiteres erfindungsgemässes Verkleidungselement in einer Ausführung F,
Fig. 6 ein weiteres erfindungsgemässes Verkleidungselement in einer Ausführung D,
Fig. 7 ein weiteres erfindungsgemässes Verkleidungselement in einer Ausführung K und
G,
Fig. 8 ein erfindungsgemässes Verkleidungselement in einer Ausführung K für einen
Schubrost auf einer Unterkonstruktion,
Fig. 9 eine Oberplatte im Querschnitt die als separater Teilgegenstand herstellbar
ist, und
Fig. 10 eine Unterplatte im Querschnitt die als separater Teilgegenstand herstellbar
ist und die mit der Oberplatte nach Fig. 9 zu einem Verkleidungselement in einer Ausführung
K zusammenfügbar ist.
[0027] Die Figur 1 zeigt ein erfindungsgemässes flaches Verkleidungselement für Vorrichtungsteile
von Verbrennungsöfen in einer Ansicht von unten, einem Querschnitt und einer Ansicht
von oben. Das Verkleidungselement hat eine Unterplatte 1 aus Stahl und eine Oberplatte
2 aus Stahl, die übereinanderliegen und zwischen denen ein Kanal 3 zur Führung eines
Kühlmediums durch das Verkleidungselement ausgebildet ist. Im gezeigten Ausführungsbeispiel
ist der Kanal 3 als mäandernde Einfräsung 4 in die Oberplatte 2 eingearbeitet. Die
Oberplatte 2 weist auf der der Unterplatte 1 abgewandten Seite eine Schweissplattierung
5 auf. Die Schweissplattierung 5 ist, wie eingangs erwähnt, eine beispielsweise mittels
Roboterschweissen angebrachte Hartauftragsschicht von besonders hoher Abrasionsfestigkeit.
Andere Eigenschaften, wie hohe Temperaturfestigkeit, hohe Korrosionsfestigkeit etc.
werden natürlich ebenfalls angestrebt. Diese Auftragsschicht hat üblicherweise eine
Gesamtschichtdicke von mehreren mm. Ein mehrschichtiger Aufbau der Auftragsschicht
ist zudem oftmals erwünscht und vorteilhaft, weil damit physikalischen Eigenschaften
des Hartauftragsmaterials zuverlässiger realisiert werden können. Die Schweissplattierung
5 ist in der Ansicht von oben (siehe unterer Teil der Figur 1) in Ermangelung einer
anderen geeigneten Darstellungsart als schuppenartiges Muster dargestellt. Die Unterplatte
1 und die Oberplatte 2 sind zumindest in den Randbereichen dicht miteinander verbunden
(nicht dargestellt). Damit erreicht man die erforderliche Dichtigkeit für das den
mäandernden Kanal 3 durchströmende Kühlmedium. Selbstverständlich kann die Unterplatte
1 an weiteren Stellen beispielsweise mittels Schweissverbindung mit der Oberplatte
2 verbunden sein. Dies ist in der Figur 1 mit zusätzlichen Schweissnahtstellen 6 dargestellt,
die im vorliegenden Ausführungsbeispiel natürlich nur an Stellen erfolgen können,
wo sich Unterplatte 1 und Oberplatte 2 berühren, hier also im Bereich von Stegen zwischen
einzelnen Kanalabschnitten.
[0028] Weiterhin zeigt die Figur 1 zwei in die Unterplatte 1 eingeschweisste Gewindemuffen
7, über die eine Zu- und Abführung des Kühlmediums erfolgen kann. Über diese Gewindemuffen
können Rohrleitungen, beispielsweise für Kühlwasser, rasch und einfach angeschlossen
werden.
[0029] Das einfache Ausführungsbeispiel gemäss der Figur 1 zeigt zudem, dass der mäandernde
Kanal 3 zwischen Zu- und Abführung einen sich nicht verengenden Querschnitt aufweist.
Der mäandernde Kanal 3 weist zudem eine Anzahl von sich annähernd über die ganze Länge
und eine Anzahl von sich annähernd über die ganze Breite des Verkleidungselements
verlaufenden Kanalabschnitten auf. Mit diesen Massnahmen soll eine möglichst gute
Wärmeverteilung innerhalb des Verkleidungselements erzielt werden.
[0030] Die Figur 2 zeigt die Oberplatte 2 für ein Verkleidungselement nach Figur 1 noch
in einer Ansicht von unten.
[0031] Die Figur 3 zeigt die Unterplatte 1 für ein Verkleidungselement nach Figur 1 noch
in einer Ansicht von unten.
[0032] Zur Befestigung des Verkleidungselements an einer dafür vorgesehenen Unterkonstruktion
oder anderen Vorrichtungsteilen des Verbrennungsofens weist das Verkleidungselement
Verbindungsmittel auf, mit denen es einfach und schnell an einer dazu vorgesehenen
Halterung anbringbar ist. Diese Verbindungsmittel können in einer dem Fachmann bekannten
Weise beispielsweise als Schraub-, Steck-oder Aufhängemittel ausgebildet sein. Da
es sich um an sich bekannte Konstruktionshilfsmittel handelt, sind diese hier nicht
dargestellt.
[0033] Weiterhin kann das Verkleidungselement auch Durchgangslöcher, Durchgangsschlitze
oder Durchführungen für den Durchtritt von Verbrennungsluft aufweisen (siehe dazu
Fig. 8). An bestimmten Stellen, beispielsweise an den Rostplatten im Roststufenbereich
eines Verbrennungsofens, ist es meist notwendig zur Förderung einer guten Verbrennung
von unten Verbrennungsluft zuzuführen. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel gemäss
den Figuren 1-3 sind allerdings keine solchen Durchführungen vorgesehen.
[0034] Die Figur 4 zeigt rein beispielhaft einen Belegungsplan für erfindungsgemässe Verkleidungselemente
in Ausführungen A-L in einem Verbrennungsofen. Es wurde bereits erwähnt, dass Verkleidungselemente
in der vorgeschlagenen Bauweise grundsätzlich an verschiedenen Stellen innerhalb eines
Verbrennungsofen einsetzbar sind. Sie unterscheiden sich meist nur durch Grösse, Form,
Qualität der Schweissplattierung, Art der Kühlungsausstattung, sowie eher sekundärer
Merkmale wie Art der Befestigung und Integration von Verbrennungsluftzuführungen.
So ist es beispielsweise möglich, dass an relativ 'kühlen' Stellen, wie etwa dem Zuführungsschacht,
keine Mediumskühlung erfolgen muss, oder dass eine andere Qualität der Schweissplattierung
gewählt werden kann. Die Figur 4 dient der Verdeutlichung in verschiedenartigen Ausführungsformen
A-L:
A ist ein flaches Verkleidungselement für die Belegung des Müllschachtes,
B ist ein flaches oder abgewinkeltes Verkleidungselement für die Belegung in einem
Übergangsteil,
C ist ein abgewinkeltes Verkleidungselement für die Belegung der Kolbenführung,
D ist ein flaches Verkleidungselement für die Belegung des Beschickungstisches und
der Kolben,
F ist ein gerundetes Verkleidungselement für die Belegung des Sammlerschutzes,
G ist ein abgewinkeltes Verkleidungselement für die Belegung der Rostseitenführung,
H ist ein doppelt abgewinkeltes Verkleidungselement für die Belegung des Mitteltunnels
im Rostbereich,
K ist ein abgewinkeltes Verkleidungselement für die Belegung der Roststufen (ähnlich
wie Fig. 1).
L ist ein flaches Verkleidungselement für die Belegung des Schlackeschachtes.
[0035] Die Figuren 5, 6 und 7 zeigen zur weiteren Verdeutlichung Verkleidungselemente der
Ausführungsformen F, D und K. Deutlich erkennbar ist der gleiche Grundaufbau mit einer
Unterplatte 1 und einer Oberplatte 2 bei allen Ausführungsformen.
[0036] Die Figur 8 zeigt ein erfindungsgemässes Verkleidungselement in einer Ausführung
K für eine Roststufe eines Schubrostes auf einer Unterkonstruktion. Dieses Ausführungsbeispiel
dient lediglich zur Veranschaulichung, wie die Verkleidungselemente befestigt sein
können. Müllverbrennungsöfen haben, wie in der Figur 4 schematisch gezeigt, üblicherweise
treppenartige Vorschubroste, auf denen das Brenngut in den Verbrennungsbereich sowie
Asche und Schlacke aus dem Verbrennungsbereich in einen Schlackeschacht transportiert
wird. Ein solcher Vorschubrost besteht aus aneinandergereihten Roststufen. Üblicherweise
ist es auch so, dass zumindest eine Anzahl der Roststufen Hubbewegungen in Transportrichtung
ausführen kann. Die Roststufen sind, besonders im Verbrennungsbereich, hochbelastet,
weshalb die leichte Ersetzbarkeit hier von grosser Bedeutung ist.
[0037] Die Unterkonstruktion für eine Roststufe ist ein Schubgerüst 10. Auf dieses Schubgerüst
10 ist ein abgewinkeltes Verkleidungselement für die Belegung der Roststufe mittels
Befestigungsschrauben 11 aufschraubbar. Der Kühlmediumsanschluss 12 ist auf die Gewindemuffe
7 aufgeschraubt. Im Bereich der Vorderkante ist eine Schleissleiste 14 angebracht.
Im hinteren Bereich des Schubgerüstes, also in dem Bereich, in dem die einzelnen Roststufen
überlappen, gibt es eine känelartige Ausformung 15. Die känelartige Ausformung 15
dient zur Auflage und Positionierung der Roststufe auf einen (nicht dargestellten)
Rundstab der Schubrostkonstruktion. Im Stirnseitenbereich gibt es in dieser Ausführungsform
auch Durchgangslöcher 16 für die Zuführung von Verbrennungsluft.
[0038] Aus der Figur 8 ist ersichtlich, dass der Austausch eines defekten Verkleidungselements
für die Belegung der Roststufen einfach und vor Ort erfolgen kann. Dazu müssen lediglich
die Befestigungsschrauben 11, die Schleissleiste 14 und die Kühlmediumsanschlüsse
12 gelöst werden, wonach das Verkleidungselement nach vorne herausziehbar ist.
[0039] Für die Herstellung des erfindungsgemässen Verkleidungselements gibt es, wie eingangs
erwähnt, grundsätzlich zwei Möglichkeiten. So kann vorgesehen sein, dass ein erfindungsgemässes
Verkleidungselement zunächst als flacher Gegenstand hergestellt und erst anschliessend
durch Abbiegen in die gewünschte Endform gebracht wird. Dieses Verfahren ist, wie
bereits dargelegt, wegen der aufzubringenden Biegekräfte nur für relativ dünne Verkleidungselemente
anwendbar.
[0040] Für dickere Verkleidungselemente kann vorgesehen sein, dass die Unterplatte 1 und
die Oberplatte 2 separat als in zueinander passender Form gebogene Teilgegenstände
herstellbar und erst anschliessend miteinander verbindbar sind. Auf diese Weise lassen
sich Verkleidungselemente mit grösseren Wandstärken herstellen.
[0041] Zusätzlich kann bei separater Herstellung von Unter- und Oberplatte vorgesehen sein,
dass bei der Platte mit der Einfräsung (das kann die Unter- oder die Oberplatte sein)
die Einfräsung zunächst genau an jener Stelle durchgehend verläuft, wo dann auch die
Abbiegung erfolgt. Diese Herstellungsvariante ist beispielhaft in den Figuren 9 und
10 dargestellt.
[0042] Dabei zeigt die Fig. 9 eine Oberplatte 2 im Querschnitt mit Teileinfräsungen 20.
Diese Oberplatte 2 ist als separater Teilgegenstand herstellbar ist. Die Gesamtheit
der Teileinfräsungen 20 bildet den Kanal 3. Die Teileinfräsung 20a, die ebenfalls
Teil des Kanals 3 ist, verläuft durchgehend von Rand zu Rand und befindet sich an
der Stelle, wo die Abbiegung erfolgt (angedeutet mit strichlierten Linien). Somit
kann die Oberplatte 2 an einer Stelle gebogen werden, wo das Abbiegen wegen der geringeren
Plattendicke erleichtert ist. Vor dem Zusammenbau mit der Unterplatte müssen in solchen
Fällen natürlich zwecks Herstellung der Integrität des mäandernden Kanals an den 'vorsätzlich'
ausgefrästen Stellen wieder entsprechende Kanalwandteile eingeschweisst werden. Diese
Ergänzungen braucht es mindestens in den Randbereichen des Verkleidungselements, selbstverständlich
hängt es aber vom vorgesehenen Verlauf des Kanals 3 ab.
[0043] Die Figur 10 zeigt noch eine entsprechende Unterplatte 1 im Querschnitt. Diese Unterplatte
1 ist als separater Teilgegenstand herstellbar. Diese Unterplatte 1 passt zu der Oberplatte
gemäss Fig. 9 und sie wird an der entsprechenden Stelle ebenfalls abgebogen (angedeutet
mit strichlierten Linien). Nach dem Abbiegen können die Oberplatte gemäss Fig. 9 und
die Unterplatte nach Fig. 10 zu einem Verkleidungselement zusammengefügt, bzw. beispielsweise
mittels Schweissen miteinander verbunden werden.
Bezugszeichenliste:
[0044]
- 1
- Unterplatte
- 2
- Oberplatte
- 3
- Kanal
- 4
- Einfräsung
- 5
- Schweissplattierung
- 6
- Schweissnahtstelle
- 7
- Gewindemutter
- 8-9
- nicht verwendet
- 10
- Schubgerüst
- 11
- Befestigungsschraube
- 12
- Kühlmediumanschluss
- 13
- Stirnseite
- 14
- Schleissleiste
- 15
- känelartige Ausformung
- 16
- Durchgangsloch für Verbrennungsluft
- 17-19
- nicht verwendet
- 20
- Teileinfräsungen
- A-L
- Ausführungsformen des Verkleidungselements
1. Verkleidungselement für Vorrichtungsteile von Verbrennungsöfen, wobei das Verkleidungselement
aus einer Unterplatte (1) aus Stahl und einer Oberplatte (2) aus Stahl besteht, die
übereinanderliegen und die zumindest in Randbereichen dicht miteinander verbunden
sind und wobei zwischen der Unterplatte (1) und der Oberplatte (2) ein mäandernder
Kanal (3) zur Führung eines Kühlmediums durch das Verkleidungselement ausgebildet
ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Oberplatte (2) oder die Unterplatte (1) ein fräsbearbeitetes Blech mit einer
mäandernden Einfräsung (4) ist, die den Kanal (3) bildet, und
- die Oberplatte (2) auf der der Unterplatte (1) abgewandten Seite eine Schweissplattierung
(5) aufweist.
2. Verkleidungselement nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verkleidungselement als Ganzes als flacher Gegenstand herstellbar und anschliessend
in eine Form biegbar ist.
3. Verkleidungselement nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterplatte und die Oberplatte separat als in zueinander passender Form gebogene
Teilgegenstände herstellbar sind und anschliessend zumindest in den Randbereichen
dicht miteinander verbindbar sind.
4. Verkleidungselement nach einem der Patentansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schweissplattierung (5) eine erhöhte Widerstandsfähigkeit hinsichtlich thermischer
und/oder chemischer und/oder abrasiver Belastungen aufweist.
5. Verkleidungselement nach einem der Patentansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schweissplattierung (5) mehrschichtig ist.
6. Verkleidungselement nach einem der Patentansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Verkleidungselement Verbindungsmittel aufweist, mit denen es einfach und schnell
an einer zur Halterung des Verkleidungselements vorgesehenen Unterkonstruktion oder
anderen Vorrichtungsteilen des Verbrennungsofens anbringbar ist.
7. Verkleidungselement nach Patentanspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsmittel Schraub-, Steck- oder Aufhängemittel sind.
8. Verkleidungselement nach einem der Patentansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Verkleidungselement Durchgangslöcher (17), Durchgangsschlitze oder Durchführungen
für den Durchtritt von Verbrennungsluft oder zur Anbringung von Befestigungsmittel
aufweist.
9. Verkleidungselement nach einem der Patentansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der mäandernde Kanal (3) einen sich nicht verengenden Querschnitt aufweist.
10. Verkleidungselement nach einem der Patentansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der mäandernde Kanal (3) eine Anzahl von sich im wesentlichen über eine ganze Länge
und eine Anzahl von sich im wesentlichen über eine ganze Breite der Verkleidungselement
verlaufenden Kanalabschnitten aufweist.