[0001] Die Erfindung richtet sich auf einen Elektrodentragarm für Lichtbogenöfen, der als,
insbesondere kastenförmiges, Stahlhohlprofil mit einer an seinem vorderen Ende angeordneten
Elektrodenaufnahme ausgebildet ist, wobei das Stahlhohlprofil zumindest bereichsweise
einen aus Kupfer als stromführendem Material hoher Leitfähigkeit gebildeten außenseitigen
Wandungsbereich aufweist.
[0002] Weiterhin richtet sich die Erfindung auf ein Verfahren zur Herstellung eines Elektrodentragarms
für einen Elektrolichtbogenofen mit einem zumindest bereichsweise außenseitig auf
einem vorzugsweise polygonalen, insbesondere viereckigen, Stahlhohlprofil ausgebildeten
Wandungsbereich aus Kupfer als stromführendem Material hoher Leitfähigkeit, wobei
das Stahlhohlprofil aus zurechtgeschnittenen Stahlplatten oder Stahlblechen zusammengeschweißt
wird.
[0003] Elektrodentragarme für Lichtbogenöfen, wie Elektrolichtbogenöfen, Pfannenöfen oder
Reduktionsöfen, wie sie beispielsweise bei der Stahlerzeugung Verwendung finden, dienen
der Halterung von Elektroden, die üblicherweise zylinderförmig ausgebildet sind und
aus Graphit bestehen. Diese Elektroden werden in einer am vorderen Ende eines Elektrodenarms
ausgebildeten Elektrodenaufnahme gehalten und durch höhenveränderliche Bewegung des
Elektrodentragarms in die jeweils gewünschte Position innerhalb eines mit diesen Elektroden
bestückten Ofens der vorstehend genannten Art eingefahren.
[0004] Um einen Tragarm bereitzustellen, der den vielfältigen mechanischen, thermischen
und elektrischen Anforderungen entspricht, ist in der
EP 0 184 140 A2 vorgeschlagen worden, einen solchen Elektrodentragarm aus mehreren, miteinander zu
einem kastenförmigen Stahlhohlprofil verschweißten ebenen Stahlplatten herzustellen,
wobei die Stahlplatten auf ihrer Außenseite mit Kupfer plattiert sind. Bei derartig
ausgeführten Elektrodentragarmen aus kupferplattierten Stahlblechen übernehmen die
Stahlbleche die mechanische Tragfunktion und die plattierten Kupferplatten die stromleitende
Funktion. In der Praxis kommen hierbei heutzutage Stahlbleche in einer Stärke von
20 mm zum Einsatz, auf welche 8 mm starke Kupfer(Cu)-Platten mittels Sprengplattierung
formschlüssig aufgebracht sind. Die sprengplattierten Kupfer/Stahlplatten haben üblicherweise
eine Tafelgröße von ca. 6,0 m x 2,0 m. Auf Wasserschneidanlagen werden diese Platten
oder Bleche auf die gewünschte Größe zugeschnitten. Aus den Zuschnitten werden dann
die Tragarme geschweißt und gefertigt. Aufgrund der Kupfer(Cu)-Plattierung ist das
Schweißen, das im Wesentlichen in den Eckbereichen des jeweiligen Stahlhohlprofils
stattfindet, aufwendig. So muss zum Schweißen zunächst das mit Kupfer plattierte Stahlblech
schräg abgeschnitten werden, bevor dann die aneinander liegenden Eckkantenbereiche
miteinander verschweißt werden. Die hierbei entstehende Außenseite der Schweißnaht
muss geglättet werden. Danach wird ein Kupferzwischenstück in einer die Stahlschweißnaht
überdeckenden Weise im Bereich der entstandenen Ecke oder Kante des Stahlhohlprofiles
aufgebracht. Zur Fortsetzung der Kupferplattierung der verwendeten Stahlplatte oder
des verwendeten Stahlbleches wird zwischen dem Kupferzwischenstück und der Plattierung
noch eine Kupferschweißnaht eingebracht. Dies ist notwendig, damit nach dem Schweißen
der Stahlplatten oder Stahlbleche zu dem Stahlhohlprofil die gewünschte, vorzugsweise
gesamte, Oberfläche des daraus gebildeten Elektrodentragarms mit Kupfer überdeckt
und somit stromführend ausgebildet ist. Die Herstellung von Elektrodentragarmen für
Lichtbogenöfen aus mit Kupfer plattierten Stahlplatten stellt somit eine kostspielige
und aufwendige Möglichkeit der Herstellung dar.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Lösung zu schaffen, die es ermöglicht,
Elektrodentragarme für Lichtbogenöfen kostengünstiger und weniger aufwendig herzustellen.
[0006] Bei einem Elektrodentragarm der eingangs näher bezeichneten Art wird diese Aufgabe
erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass der Wandungsbereich als galvanische Kupferbeschichtung
auf das Stahlhohlprofil aufgetragen ist.
[0007] Bei einem Verfahren der eingangs näher bezeichneten Art wird diese Aufgabe erfindungsgemäß
dadurch gelöst, dass der Wandungsbereich aus Kupfer galvanisch als Kupferbeschichtung
auf das Stahlhohlprofil aufgetragen wird.
[0008] Vorteilhafte Ausgestaltungen und zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung sind jeweils
Gegenstand der Unteransprüche.
[0009] Die Erfindung geht den Weg, die kastenförmigen oder polygonalen Stahlhohlprofile
aus einfachen, unplattierten Stahlblechen, die vorzugsweise eine Stärke von 20 mm
aufweisen, durch Schweißen zu fertigen. Danach wird dieser Teil des Elektrodentragarms,
vorzugsweise aber der komplette, auch die Elektrodenaufnahme an seinem vorderen Ende
aufweisende Elektrodenarm in einer galvanischen Beschichtungsanlage galvanisch mit
Kupfer beschichtet. Der außenseitige Wandungsbereich des Elektrodentragarms, der stromführend
aus einem Material hoher Leitfähigkeit gebildet sein soll, wird als galvanische Kupferbeschichtung
in einer Schichtdicke von insbesondere 8 mm außenseitig auf das Stahlblech des Stahlhohlprofils
des Elektrodentragarms aufgetragen. Die Teile oder Bereiche des Stahlhohlprofils oder
des Elektrodentragarms, die nicht mit Kupfer beschichtet werden sollen, werden mit
einem üblichen Überzugsmaterial, wie beispielsweise einem Lack oder Wachs oder Folie,
abgedeckt, wobei nach der galvanischen Kupferbeschichtung dieser Überzug dann abgezogen
wird.
[0010] Die Vorteile der erfindungsgemäßen Herstellung und Ausgestaltung eines Elektrodentragarms
ist herstellungstechnisch weniger aufwendig und kostengünstiger als nach dem bekannten
Stand der Technik. Zunächst finden lediglich einfache Stahlbleche Verwendung, die
einfacher zuzuschneiden sind - beispielsweise ist kein Wasserstrahlschneiden notwendig
- und die aufgrund der fehlenden Kupferbeschichtung auf einfache Art und wenig aufwendige
Weise miteinander verschweißt werden können. Es gibt keinen kupferhaltigen Verschnitt
und eine nachträgliche Bearbeitung oder Behandlung der Schweißnahtbereiche ist nicht
notwendig. Diese einfache Stahlhohlprofil-Konstruktion wird dann galvanisch mit Kupfer
beschichtet. Dies führt dazu, dass in einem Arbeitsgang das gesamte Stahlhohlprofil
bzw. der gesamte Elektrodentragarm mit einer Kupferbeschichtung in der gewünschten
Stärke versehen werden kann, wobei insbesondere auch die Schweißnähte unmittelbar
vollständig mit Kupfer beschichtet werden, so dass hier ein Nacharbeiten nicht notwendig
ist. Darüber hinaus wird durch diese flächige Beschichtung eine gleichmäßige Kupferbeschichtung
auf der Außenseite des Stahlhohlprofils ausgebildet, welche im Anwendungsfall für
eine gleichmäßige und gleiche elektrische Leitfähigkeit auf der Oberfläche des Stahlhohlprofiles
und damit des Elektrodentragarms Sorge trägt.
[0011] In Ausgestaltung sieht die Erfindung daher weiterhin vor, dass das Stahlhohlprofil
ringsum auf allen Außen- und/oder auf den Innenseiten der Wandungen bzw. Seitenflächen
eine flächige galvanische Kupferbeschichtung aufweist.
[0012] Die Kupferbeschichtung wird vorteilhaft hergestellt, indem das geschweißte Stahlhohlprofil
von einer Elektrolytflüssigkeit durchströmt wird, welche mit einer in das Stahlhohlprofil
eingeführten Kupferelektrode in Wirkverbindung steht.
[0013] Für Elektrodentragarme sind Kupferbeschichtungen in einer Stärke von 3-15 mm, vorzugsweise
6-10 mm, insbesondere 8 mm von Vorteil, was die Erfindung in Weiterbildung ebenfalls
vorsieht.
[0014] Als besonders zweckmäßig haben sich viereckige, kastenförmige Querschnitte des Stahlhohlprofils
erwiesen, so dass sich die Erfindung weiterhin dadurch auszeichnet, dass das Stahlhohlprofil
einen polygonalen, insbesondere viereckigen, Querschnitt aufweist und aus Stahlplatten
oder Stahlblechen zusammengeschweißt ist. Neben einem viereckigen Querschnitt sind
sonstige polygonale, mehreckige Querschnitte möglich, insbesondere kann das Stahlhohlprofil
aber auch rohrförmig ausgebildet sein.
[0015] Die Kupferbeschichtung lässt sich galvanisch durch Eintauchen des Stahlhohlprofiles
oder des Elektrodentragarms in ein mit einer Kupferelektrode in Wirkverbindung stehendes
elektrolythaltiges Galvanikbad herstellen. Die Erfindung sieht in weiterer Ausgestaltung
vor, dass die galvanische Kupferbeschichtung durch Eintauchen des geschweißten Stahlhohlprofils
in ein mit einer Kupferelektrode in Wirkverbindung stehendes elektrolythaltiges Galvanikbad
hergestellt ist. Beschichtungsanlagen, die die für die Beschichtung eines Elektrodentragarms
notwendige Größe und die Möglichkeit, Bauteile dieses Gewichtes mit Kupfer zu beschichten,
aufweisen, sind aus dem Stand der Technik bekannt. Insbesondere sind Beschichtungsanlagen
bekannt, bei welchen der Beschichtungsvorgang in Großrohren durchgeführt wird, in
welche der jeweilige Elektrodentragarm oder das jeweilige Stahlhohlprofil und eine
oder mehrere Kupfer-Anoden eingeführt werden. Nach dem Verschließen des Rohres durchströmt
ein Elektrolyt das Rohr und der Beschichtungsvorgang startet nachdem eine Spannung
an die Anode und das zu beschichtende Stahlhohlprofil oder den zu beschichtenden Elektrodentragarm
angelegt worden ist. Für die Beschichtung ist aber auch jedes andere ausreichend große
und mit einem Elektrolyten gefüllte galvanische Becken als Beschichtungsanlage nutzbar.
[0016] Das Verfahren zeichnet sich in Ausgestaltung der Erfindung dadurch aus, dass das
Stahlhohlprofil zur Auftragung der Kupferbeschichtung in ein mit einer Kupferelektrode
in Wirkverbindung stehendes elektrolythaltiges Galvanikbad eingetaucht wird.
[0017] Es ist aber auch denkbar, dass das Stahlhohlprofil von innen mit Kupfer galvanisch
beschichtet wird. Dazu dient das Stahlhohlprofil als Elektrolyt durchströmter Hohlkörper,
in welchen eine oder mehrere Kupferelektroden eingeführt werden, so dass die Innenwandungen
des Elektrodentragarms galvanisch mit Kupfer zur Stromleitung beschichtet werden.
[0018] Hierbei ist es gemäß Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens dann zweckmäßig,
dass nicht mit Kupfer zu beschichtende Bereiche des Stahlhohlprofils vor dem Eintauchen
in das elektrolythaltige Galvanikbad mit einem Überzugsmaterial, insbesondere einem
Lack oder einem Wachs, abgedeckt, und nach dem Auftrage der Kupferbeschichtung von
dem Stahlhohlprofil abgezogen werden. Hierdurch ist es mittels der in der Galvanotechnik
bekannten Vorgehensweise möglich, lediglich Teilbereiche der Außenseite mit Kupfer
zu beschichten.
[0019] Auch beim erfindungsgemäßen Verfahren ist vorgesehen, dass eine galvanische Kupferbeschichtung
in einer Stärke von 3-15 mm, vorzugsweise 6-10 mm, insbesondere 8 mm aufgetragen wird.
[0020] Schließlich zeichnet sich die Erfindung noch dadurch aus, dass das Stahlhohlprofil
zur Auftragung der Kupferbeschichtung in ein von einem Elektrolyten durchflossenes
Rohr eingebracht wird. Eine im Wesentlichen aus einem solchen Großrohr bestehende
Beschichtungsanlage ist für die Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens besonders
geeignet.
[0021] Die Erfindung ist nachstehend anhand der einzigen Figur beispielhaft näher erläutert.
[0022] Die Figur 1 zeig einen aus drei Elektrodentragarmen 1, 2, 3 bestehenden Elektrodentragarm-Satz
eines Elektrolichtbogenofens in schematischer Perspektivdarstellung. Die einzelnen
Elektrodentragarme 1, 2, 3 sind jeweils aus einem kastenförmigen Profil 4, 5, 6 aus
20 mm starkem Stahlblech hergestellt. Die einzelnen Seitenwände eines jeden Stahlhohlprofils
4, 5, 6 bestehen aus jeweils einer Stahlplatte, wobei die Stahlplatten an den Eckkanten
des jeweiligen Stahlhohlprofils 4, 5, 6 miteinander verschweißt sind. Als außenseitiger
Wandungsbereich ist zumindest jeweils eine Seitenfläche 7, 8, 9 eines Stahlhohlprofils
4, 5, 6, vorzugsweise aber das gesamte jeweilige Stahlhohlprofil 4, 5, 6, mit einer
galvanisch aufgetragenen Kupferbeschichtung überdeckt. Am vorderen Ende eines jeden
Elektrodentragarmes 1, 2, 3 ist eine übliche Elektrodenaufnahme 10, 11, 12 angeordnet
und ausgebildet. Die Kupferbeschichtung 7, 8, 9 ist als stromführende Schicht hoher
Leitfähigkeit ausgebildet, so dass darüber die in der Elektrodenaufnahme 10, 11, 12
jeweils anzuordnenden Elektroden aus Graphit entsprechend mit Strom beaufschlagt werden
können.
[0023] Die mit einer Kupferbeschichtung 7, 8, 9 beschichteten Elektrodentragarme 1, 2, 3
finden bei mit Elektroden ausgestatteten Lichtbogenöfen, wie Elektrolichtbogenöfen,
Pfannenöfen oder Reduktionsöfen Verwendung.
1. Elektrodentragarm (1, 2, 3) für Lichtbogenöfen, der als, insbesondere kastenförmiges,
Stahlhohlprofil (4, 5, 6) mit einer an seinem vorderen Ende angeordneten Elektrodenaufnahme
(10, 11, 12) ausgebildet ist, wobei das Stahlhohlprofil (4, 5, 6) zumindest bereichsweise
einen aus Kupfer als stromführendem Material hoher Leitfähigkeit gebildeten außenseitigen
Wandungsbereich aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Wandungsbereich als galvanische Kupferbeschichtung (7, 8, 9) auf das Stahlhohlprofil
(4, 5, 6) aufgetragen ist.
2. Elektrodentragarm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Stahlhohlprofil (4, 5, 6) ringsum auf allen Seitenflächen eine flächige galvanische
Kupferbeschichtung (7, 8, 9) aufweist.
3. Elektrodentragarm nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, dass das Stahlhohlprofil auf der Innenseite der Wandungen bzw. Seitenflächen eine flächige
galvanische Kupferbeschichtung aufweist.
4. Elektrodentragarm nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, dass das Stahlhohlprofil auf der Außenseite und der Innenseite der Wandungen bzw. Seitenflächen
eine flächige galvanische Kupferbeschichtung aufweist.
5. Elektrodentragarm nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die galvanische Kupferbeschichtung hergestellt ist, indem das geschweißte Stahlhohlprofil
von einer Elektrolytflüssigkeit durchströmt wird, welche mit einer in das Stahlhohlprofil
eingeführten Kupferelektrode in Wirkverbindung steht.
6. Elektrodentragarm nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Kupferbeschichtung (7, 8, 9) eine Stärke von 3 - 15 mm, vorzugsweise 6 - 10 mm,
insbesondere 8 mm, aufweist.
7. Elektrodentragarm nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Stahlhohlprofil (4, 5, 6) einen polygonalen, insbesondere viereckigen, Querschnitt
aufweist und aus Stahlplatten oder Stahlblechen zusammengeschweißt ist.
8. Elektrodentragarm nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die galvanische Kupferbeschichtung (7, 8, 9) durch Eintauchen des geschweißten Stahlhohlprofils
(4, 5, 6) in ein mit einer Kupferelektrode in Wirkverbindung stehendes elektrolythaltiges
Galvanikbad hergestellt ist.
9. Verfahren zur Herstellung eines Elektrodentragarms (1, 2, 3) für einen Elektrolichtbogenofen
mit einem zumindest bereichsweise außenseitig auf einem vorzugsweise polygonalen,
insbesondere viereckigen, Stahlhohlprofil (4, 5, 6) ausgebildeten Wandungsbereich
aus Kupfer als stromführendem Material hoher Leitfähigkeit, wobei das Stahlhohlprofil
(4, 5, 6) aus zurechtgeschnittenen Stahlplatten oder Stahlblechen zusammengeschweißt
wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Wandungsbereich aus Kupfer galvanisch als Kupferbeschichtung (7, 8, 9) auf das
Stahlhohlprofil (4, 5, 6) aufgetragen wird.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Stahlhohlprofil zur Auftragung der Kupferbeschichtung (7, 8, 9) in ein mit einer
Kupferelektrode in Wirkverbindung stehendes elektrolythaltiges Galvanikbad eingetaucht
wird.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass nicht mit Kupfer zu beschichtende Bereiche des Stahlhohlprofils (4, 5, 6) vor dem
Eintauchen in das elektrolythaltige Galvanikbad mit einem Überzugsmaterial, insbesondere
einem Lack oder einem Wachs oder Folie, abgedeckt, und nach dem Auftragen der Kupferbeschichtung
(7, 8, 9) von dem Stahlhohlprofil (4, 5, 6) abgezogen werden.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass eine galvanische Kupferbeschichtung (7, 8, 9) in einer Stärke von 3 - 15 mm, vorzugsweise
6 - 10 mm, insbesondere 8 mm, aufgetragen wird.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 - 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Stahlhohlprofil (4, 5, 6) zur Auftragung der Kupferbeschichtung (7, 8, 9) in
ein von einem Elektrolyten durchflossenes Rohr eingebracht wird.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 - 13, dadurch gekennzeichnet, dass in das Stahlprofil eine Kupferkathode eingeführt wird und das Stahlhohlprofil vom
Elektrolyten durchströmt wird.