[0001] Die Erfindung betrifft ein Verbindungselement zur Verbindung eines Wärmetauscherelements
eines Röhrenwärmetauschers mit wenigstens einem produktführenden Rohr zu einem Strömungssystem
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Wenn Röhrenwärmetauscher mit ein oder mehreren Wärmetauscherelementen für faserige
Produkte verwendet werden, kommt es vor, dass die Fasern den Zulauf eines Wärmetauscherelements
im Bereich der das Röhrenbündel bildenden Innenrohre, welche die Strömungskanäle für
ein Produkt bilden, verstopfen. Um dies zu verhindern wurde im Stand der Technik bereits
vorgeschlagen, im Zuströmkanal im Einlaufbereich in der Mitte Wirbelbildner anzuordnen,
um mit Hilfe der dadurch erzeugten Wirbel Ablagerungen zu vermeiden.
[0003] So sind z.B. aus
EP 1 604 162 B1 sowie
DE 10 2005059 463 B4 Röhrenwärmetauscher bekannt, bei welchen eine Strömung im Einlaufbereich einer Rohrträgerplatte
mittels eines vom Produkt zu umströmenden Verdrängungskörpers beeinflusst wird.
[0004] Aus
DE 696 12 998 T2 sind Röhrenwärmetauscher bekannt, bei denen an den angeströmten Enden von Wärmeübertragungsrohren
eine mit Flussverteilern ausgelegte Ablenkplatte angeordnet ist, wobei die dem Produktstrom
zugewandte Fläche der Flussverteiler konvex ist.
[0005] Nachteilig an diesen bekannten Verdrängungskörpern ist jedoch, dass diese Körper
kompliziert zu fertigen sind, häufig komplizierte, dem Produktstrom unterschiedliche
zu- und abgewandte Formen aufweisen müssen und dass insbesondere auch unerwünschte
und störende Abschattungseffekte auftreten können.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verbindungselement für einen Röhrenwärmetauscher
mit wenigstens einem Wärmetauscherelement und wenigstens einem produktführenden Rohr
zu gestalten, bei dem Faserablagerungen im Einlaufbereich des Wärmetauscherelements
des Röhrenwärmetauschers reduziert oder vermieden werden können.
[0007] Diese Aufgabe wird mit einem Verbindungselement mit den Merkmalen des Anspruchs 1
gelöst. Nach der Erfindung wird im Einlaufbereich des Wärmetauscherelements ein modulares
Bauteil als Verbindungselement vorgeordnet, das eine außen umlaufende, vorzugsweise,
aber nicht unbedingt kreisförmige Strömungsabrisskante zur Verwirbelung bildet. Dadurch
wird eine deutliche Verringerung oder Vermeidung von Faserablagerungen erzielt, so
dass ein entsprechend ausgerüstetes oder nachgerüstetes System längere Laufzeiten
erzielt, entsprechende Wartungsintervalle länger sein können und bei Wartung das System
im Einlaufbereich des Wärmetauscherelements des Röhrenwärmetauschers einfacher zu
reinigen ist. Das Verbindungselement ist zudem entsprechend einfach zu fertigen und
sowohl bei neuen Röhrenwärmetauschern auszurüsten als auch bei bestehenden Röhrenwärmetauschern
einfach nachzurüsten.
[0008] Durch die Strömungsabrisskante werden außerdem eine entsprechende Kontrolle der Strömungsgeschwindigkeit
und eine Wirbelbildung erreicht, wodurch wiederum Faserablagerungen im Einlaufbereich
des Röhrenwärmetauschers reduziert werden. Dabei strömt typischerweise der Produktstrom
aus dem produktführenden Rohr in das Wärmetauscherelement hinein. Das heißt, der Produktstrom
strömt, bezogen auf das Verbindungselement, von stromaufwärts in das Verbindungselement
hinein und strömt aus dem Verbindungselement in das sich beispielsweise unmittelbar
stromabwärts des Verbindungselementes befindlichen Wärmetauscherelement des Röhrenwärmetauscher
hinein. Dabei kann das produktführende Rohr, aus dem das Produkt durch das Verbindungselement
in das Wärmetauscherelement hinein strömt, gekrümmt sein, wie bei einem Verbindungsbogen,
oder ein gerades Rohr sein. Typischerweise hat das Verbindungselement einen axialsymmetrischen
Querschnitt. Außerdem stimmt bevorzugt die Längsachse des Verbindungselements mit
der Längsachse des Wärmetauscherelements des Röhrenwärmetauschers überein. Das Wärmetauscherelement
des Röhrenwärmetauschers umfasst dabei beispielhaft eine Mehrzahl von Innenrohren
zur Führung des Produkts, wobei die Innenrohre von einer Rohrträgerplatte gehalten
werden.
[0009] Dabei kann das Verbindungselement modular zwischen dem Wärmetauscherelement des Röhrenwärmetauschers
und dem mindestens einen produktführenden Rohr anbringbar sein. Ein modular anbringbares
Verbindungselement lässt sich einfach anbringen, bei bestehenden Anlagen einfach nachrüsten,
bei Bedarf einfach warten. Seine Herstellung ist von der Herstellung eines Röhrenwärmetauschers
und eines übrigen damit verbundenen Abfüllsystems entkoppelt, entsprechend einfach
ist einfach zu fertigen.
[0010] Die Strömungsabrisskante am Umfang der Durchgangsöffnung des Verbindungselements
kann zweckmäßigerweise abgeschrägt oder abgerundet sein. Dabei wird durch diese Formen
der Strömungsabriss an der Strömungsabrisskante begünstigt.
[0011] Die Strömungsabrisskante kann unter einem Winkel α gemessen zur Längsachse des Verbindungselements
ausgebildet sein, wobei α maximal 90° misst. Durch die entsprechende Formung der Strömungsabrisskante
werden die Wirbelbildung und der Strömungsabriss weiter begünstigt, wobei die Strömungsabrisskante
unter einem Winkel α in Stromrichtung zeigt.
[0012] Die Durchgangsöffnung des Verbindungselements kann beispielsweise symmetrisch zur
Längsachse des Verbindungselements ausgebildet sein. Mit einer derartigen Wahl der
Form ist das Verbindungselement besonders einfach herzustellen und erzielt dabei die
bereits oben genannten strömungstechnischen Vorteile.
[0013] Die Durchgangsöffnung kann dabei kreisförmig ausgebildet sein, wodurch sich neben
den strömungstechnischen Vorteilen auch fertigungstechnische Vorteile ergeben.
[0014] Die Durchgangsöffnung kann im Bereich der Strömungsabrisskante einen Innendurchmesser,
d
i, aufweisen, wobei typischerweise der Innendurchmesser der Durchgangsöffnung von einer
dem Wärmetauscherelement abgewandte Eingangsöffnung mit einem ersten Innendurchmesser,
d
1, zum Innendurchmesser d
i im Bereich der Strömungsabrisskante abnimmt, und danach typischerweise vom Innendurchmesser
d
i zu einer dem Wärmetauscherelement zugewandten Ausgangsöffnung mit einem zweiten Innendurchmesser,
d
2, zunimmt. Dabei befindet sich der Bereich der Strömungsabrisskante zwischen der Eingangsöffnung
und der Ausgangsöffnung, wobei typischerweise d
i kleiner als d
1 und kleiner als d
2 ist. Es kann dabei anschaulich sein, die Fläche der Eingangsöffnung als eine erste
Fläche mit einem ersten Innendurchmesser, d
1, und die Fläche der Ausgangsöffnung als eine zweite Fläche mit einem zweiten Innendurchmesser,
d
2, zu betrachten. Im Bereich der Strömungsabrisskante kann die Fläche der Durchgangsöffnung,
welche sich zwischen der ersten und der zweiten Fläche befindet, einen Innendurchmesser,
d
i, aufweisen, wobei d
i kleiner als d
1 und kleiner als d
2 ist. Durch die unterschiedlichen Innendurchmesser wird eine entsprechende Kontrolle
der Strömungsgeschwindigkeit erreicht und die Wirbelbildung insbesondere im Bereich
der Strömungsabrisskante, das heißt der Fläche mit dem Innendurchmesser d
i begünstigt, wodurch wiederum Faserablagerungen im Einlaufbereich des Röhrenwärmetauschers
reduziert werden.
[0015] Bei einer zweckmäßigen Ausbildung kann das Verbindungselement symmetrisch zu der
Durchgangsöffnung ausgebildet sein, wodurch sich neben den strömungstechnischen Vorteilen
auch fertigungstechnische Vorteile ergeben. Dabei kann es anschaulich sein, das Verbindungselement
als symmetrisch zu der Fläche ausgebildet zu betrachten, die sich zwischen der ersten
Fläche mit dem ersten Innendurchmesser, d
1, und der Fläche mit dem zweiten Innendurchmesser, d
2, befindet. Mit einer derartigen Wahl der Form ist das Verbindungselement besonders
einfach herzustellen und erzielt trotzdem die bereits oben genannten strömungstechnischen
Vorteile.
[0016] In einer weiteren Ausbildung kann der zweite Innendurchmesser, d
2, größer ist als der erste Innendurchmesser, d
1 sein. Dadurch kann insbesondere das Produkt auf der Seite des Wärmetauscherelements
des Röhrenwärmetauschers auf einen größeren Querschnitt verteilt und der Produktstrom
entsprechend besser kontrolliert werden.
[0017] Der Innendurchmesser der Durchgangsöffnung kann sich beispielsweise stetig von der
Eingangsöffnung mit dem ersten Innendurchmesser, d
1, zum Innendurchmesser, d
i, ändern und sich dann stetig vom Innendurchmesser, d
i, zur Ausgangsöffnung mit dem zweiten Innendurchmesser, d
2, ändern. Es kann dabei anschaulich sein, einen Querschnitt des erfindungsgemäßes
Verbindungselement wie oben beschrieben, zu betrachten, welcher sich beispielsweise
stetig vom ersten Innendurchmesser, d
1, der ersten Fläche zum Innendurchmesser, d
i, verändert und sich ferner stetig vom Innendurchmesser, d
i, zum zweiten Innendurchmesser, d
2, der zweiten Fläche verändert. Typischerweise haben die erste Fläche und die zweite
Fläche dieselbe Orientierung. Dabei begünstigt die stetige, sanfte Veränderung des
Innendurchmessers des Verbindungselements weiterhin die Strömungsführung, insbesondere
im Bereich vor der Strömungsabrisskante und im Bereich hinter der Strömungsabrisskante.
[0018] In einer weiteren zweckmäßigen Ausbildung kann ein erfindungsgemäßes Verbindungselement
in einem Bereich, der sich zwischen der Eingangsöffnung und der Strömungsabrisskante
befindet, Einbuchtungen (Aussparungen), insbesondere teilkreisförmige Einbuchtungen
(Aussparungen), umfassen. Durch derartige Einbuchtungen (Aussparungen) kann die Strömungsabrisskante
in dem genannten Bereich effektiv verlängert werden, so dass die Wirbelbildung entsprechend
verstärkt werden kann, was sich positiv auf die Reduzierung von Faserablagerungen
stromabwärts im Einlaufbereich des Röhrenwärmetauschers auswirkt.
[0019] Dabei können die teilkreisförmigen Einbuchtungen (Aussparungen) axialsymmetrisch
zur Längsachse des Verbindungselements angeordnet sein.
[0020] Beispielhaft kann der Innendurchmesser der Durchgangsöffnung zwischen der Eingangsöffnung
mit dem Innendurchmesser d
1 und dem Bereich der Strömungsabrisskante mit dem Innendurchmesser d
i außerhalb, insbesondere zwischen den jeweiligen teilkreisförmigen Einbuchtungen vom
ersten Innendurchmesser d
1 zum Innendurchmesser d
i stetig abnehmen. Damit kann zwischen den teilkreisförmigen Einbuchtungen (Aussparungen),
also im nicht ausgesparten Bereich, sich der Innendurchmesser ähnlich verhalten, wie
in der vorher beschriebenen Ausführungsform. Durch die stetige Änderung vom Innendurchmesser
d
1 zum Innendurchmesser d
i kann insbesondere die Wirbelbildung auf den Bereich der Strömungsabrisskante konzentriert
werden. Die stetige, sanfte Veränderung des Innendurchmessers des Verbindungselements
kann dabei die Strömungsführung begünstigen.
[0021] Die Erfindung stellt außerdem einen Röhrenwärmetauscher mit mindestens einem Wärmetauscherelement
mit einem Mantelrohr und wenigstens einem Innenrohr und mit einem erfindungsgemäßen
Verbindungselement, wie oben beschrieben, bereit. Der Vorteil eines derartigen Röhrenwärmetauschers
ist die entsprechende Kontrolle und Verringerung von Faserablagerungen im Zuströmbereich
eines Wärmetauscherelements, dem ein erfindungsgemäßes Verbindungselement vorgeordnet
ist.
[0022] Ferner stellt die Erfindung ein Verfahren zum Nachrüsten eines Strömungssystems mit
einem Röhrenwärmetauscher mit mindestens einem Wärmetauscherelement und mindestens
einem produktführenden Rohr bereit, umfassend Verbinden eines Endes des Wärmetauscherelements
mit einem Verbindungselement an einer dem Wärmetauscherelement zugewandten Seite des
Verbindungselements, und Verbinden des Verbindungselements auf der dem Wärmetauscherelement
abgewandeten Seite mit dem produktführenden Rohr. Durch ein derartiges Nachrüstverfahren
können die Effektivität, Wartung und Einsatzzeiten eines Röhrenwärmetauschers günstig
beeinflusst werden.
[0023] Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes werden anhand der Zeichnungen erläutert.
Dabei zeigen:
- Fig. 1
- einen schematischen Längsschnitt eines Moduls eines beispielhaften Röhren-wärmetauschers
mit mindestens einem Wärmetauscherelement mit einem Verbindungselement entsprechend
der Erfindung.
- Fig. 1a
- eine Röhrenträgerplatte im Zulaufbereich eines Wärmetauschelements eines Röhrenwärmetauschers
aus Fig. 1.
- Fig. 1b
- eine Verwendung eines erfindungsgemäßen Verbindungselements bei der Verbindung von
mehreren Wärmetauscherelementen.
- Fig. 2
- eine schematische Darstellung einer ersten Ausführungsform entsprechend der vorliegenden
Erfindung.
- Fig. 2a
- einen Schnitt der Ausführungsform aus Fig. 2 entlang der eingezeichneten Schnittlinie.
- Fig. 3
- eine schematische Darstellung einer weiteren Ausführungsform entsprechend der vorliegenden
Erfindung.
- Fig. 3a
- einen Schnitt der Ausführungsform aus Fig. 3 entlang der eingezeichneten Schnittlinie.
- Fig. 4
- eine schematische Darstellung einer weiteren Ausführungsform entsprechend der vorliegenden
Erfindung, als Variation der Ausführungsform aus Fig. 3.
- Fig. 4a
- einen Schnitt der Ausführungsform aus Fig. 4 entsprechend der eingezeichneten Schnittlinie.
[0024] Figur 1 verdeutlicht einen Röhrenwärmetauscher mit mindestens einem Wärmetauscherelement
1 und ein weiteres, produktführendes Rohr 13, die mit einem weiteren, produktführenden
Rohr, das gekrümmt ist, einem Verbindungsbogen 6, verbunden sind. Der Röhrenwärmetauscher
mit dem mindestens einen Wärmetauscherelement 1, das produktführende Rohr 13 und der
Verbindungsbogen 6 sind von der Art, wie sie beispielsweise in der Abfüllindustrie
für flüssige Lebensmittelprodukte (z.B. Wasser, Säfte, Milch) bei der Wärmebehandlung
(Erwärmen oder Abkühlen) eines Lebensmittelproduktes verwendet werden. In dem Röhrenwärmetauscher
können mehrere Module, Wärmetauscherelemente 1, eingebaut sein, um möglichst lange
Strömungswege für das Produkt zu erzielen. Die Verbindung des weiteren, produktführenden
Rohres 13 mit dem Verbindungsbogen 6 ist in Figur 1 durch entsprechende endseitige
Befestigungsflansche 12 ausgeführt. Zwischen den Flanschen 12 wird in Figur 1 ein
Verbindungselement 11 zur Verbindung eingesetzt. Dabei kann das Verbindungselement
11 beispielsweise ein weiteres erfindungsgemäßes Element von der Art wie das erfindungsgemäße
Verbindungselement 7 sein, oder es kann ein einfaches Adapter- oder Distanzstück sein.
[0025] Das Wärmetauscherelement 1 des Röhrenwärmetauschers in Figur 1 weist ein Mantelrohr
2, vorteilhafter Weise z.B. aus rostfreiem Stahl (jedoch auch aus anderen Legierungen
oder beispielsweise auch aus Titan, Zink oder speziellen Kunststoffen), auf, das jeweils
endseitige Befestigungsflansche 8, hier nur linkseitig gezeigt, zur Montage des Wärmetauscherelements
1 in einem System wie in Figur 1 gezeigt, besitzt. Im Mantelrohr 1 sind ein oder mehrere
Innenrohre 3 vorgesehen, die sich im Wesentlichen achsparallel zum Mantelrohr 1 zwischen
Befestigungsflanschen 8 erstreckt. Typischerweise sind in der Ausführungsform in Figur
1 mehrere Innenrohre 3 zu einem Rohrbündel zusammengefasst. In den Innenrohren 3 zirkuliert
ein primärer Strom, also ein flüssiges Lebensmittelprodukt, das zusätzliche Fasern
wie Fruchtfleisch oder faserige Stückchen enthalten kann. In dem Mantelrohr 1 zirkuliert
typischerweise ein sekundärer Strom, so dass ein Temperaturaustausch (Kühlen oder
Erwärmen) mit dem primären Strom, welcher in den Innenrohren 3 fließt, geschehen kann.
[0026] Das Bündel von ein oder mehreren Innenrohren 3 im Zulaufbereich des Wärmetauscherelements
wird von einer Rohrträgerplatte 5 gehalten, wobei die Rohrträgerplatte 5 im Wesentlichen
senkrecht zur Längsachse des Wärmetauscherelements 1 befestigt ist. Figur 1A zeigt
eine schematische Aufsicht auf eine Rohrträgerplatte 5, die in diesem Beispiel sieben
Innenrohre zusammenfasst.
[0027] Das in Figur 1 gezeigte Rohr 13 kann ein weiteres Wärmetauscherelement von der Art
wie das Wärmetauscherelement 1 sein. Die Strömungsrichtung des primären Stroms ist
beispielsweise vom Rohr 13 in den Verbindungsbogen 6 hinein und von dort in das Wärmetauscherelement
1 hinein, welches mit dem Verbindungsbogen 6 mit Hilfe des erfindungsgemäßen Verbindungselements
7 verbunden ist. Das Verbindungselement 11 am stromseitigen Ende des Rohres 13 kann
dabei ein weiteres erfindungsgemäßes Verbindungselement von der Art wie das Verbindungselement
7 sein. Darüber hinaus ist es ebenfalls möglich, dass das Verbindungselement 11 lediglich
eine Adapterfunktion besitzt und keine blendenartige Verengung, wie unten beschrieben,
aufweist. Figur 1B zeigt ein Beispiel für die Verbindung mehrerer Wärmetauscherelemente
in einem Röhrenwärmetauschersystem, wobei in diesem Beispiel die Verbindungsbögen
6 die primären Ströme jeweils um 180° umlenken. Dabei können die Verbindungselemente
7 und 11, wie in Figur 1 und 1B gezeigt, jeweils im Einström- und Ausströmbereich
der Rohre 1 und 13 angebracht sein, es wäre aber ebenso möglich (hier nicht gezeigt),
dass erfindungsgemäße Verbindungselemente 7 sowohl im Ein- als auch im Ausströmbereiche
der Element 1 und 13 angebracht sein können.
[0028] In Figur 1 und Figur 1B wird der sekundäre Strom, der aus einem geeigneten Wärmeaustauschmedium,
z.B. Wasser, besteht, nicht über Verbindungsbögen 6 umgelenkt, sondern mit Hilfe eines
Verbindungsrohres 10 und einem Verbindungsstück mit Flanschen 10a, das auch ein Ventil
beinhalten kann, direkt zum nächsten Wärmetauscherelement umgelenkt. Das sekundäre
Medium wird in der Regel im Gegenstrom zum primären Medium geführt. Der Verbindungsbogen
6 lenkt also in diesem Falle nur den primären Strom um. In Figur 1 ist beispielhaft
gezeigt, wie ein Verbindungsrohr 10 direkt an das Mantelrohr 2 anschließt. Es ist
ebenso möglich, wie in Figur 1B gezeigt, dass das Verbindungsrohr über seitliche Verbindungsanschlüsse
10b angeschlossen wird, um den sekundären Strom weiterleiten zu können. Ferner ist
es möglich (nicht gezeigt), dass ein Verbindungsbogen auch den sekundären Strom mit
umlenkt, wobei Verbindungsrohre 10 entfallen können, und der sekundäre Strom an den
erfindungsgemäßen Verbindungselementen geeignet vorbei geleitet wird.
[0029] Figuren 1, 1A und 1B zeigen Verbindungselemente 7 und 11 als separate, modulare Elemente
ausgeführt. Es ist jedoch ebenso möglich, ein erfindungsgemäßes Verbindungselement
von der Art wie Element 7, 17 und 27, welche in Bezug auf Figuren 2-4 beschrieben
werden, in den Verbindungsbogen 6 oder in das Rohrbündel in dessen Einströmbereich,
beispielsweise in Verbindung mit der Rohrträgerplatte 5, zu integrieren. Röhrenwärmetauscher
wie in Figur 1 und 1B gezeigt können eine gesamte Länge von ungefähr 3,0 m, 6,0 m
oder sogar länger aufweisen Figur 2 und Figur 2A zeigen eine beispielhafte Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen Verbindungselements 7 zur Kopplung des Verbindungsbogens 6
mit dem Wärmetauscherelement 1 des Röhrenwärmetauschers. Figur 2 zeigt einen Schnitt
durch das Verbindungselement 7 quer zu dessen Längsachse, und damit typischerweise
quer zur Längsachse des Wärmetauscherelements 1. Das Produkt strömt beispielsweise
durch den Verbindungsbogen 6 in das Wärmetauscherelement 1 mit seinen Innenrohren
3 hinein, wodurch die Stromrichtung gegeben ist. Im Kopplungsbereich wird modular
zwischen dem Ausgangsflansch 9 des Verbindungsbogens 6 und dem Eingangsflansch 8 des
Wärmetauscherelements 1 das Verbindungselement 7 eingefügt, indem es mit den jeweiligen
Flanschen 9 und 8 geeignet befestigt wird. Das Verbindungselement 7 kann einen geeigneten
Befestigungsträger 14 zur Befestigung zwischen den Flanschen 8 und 9 besitzen, ferner
eine Strömungsabrisskante (Verengung) 7', die blendenartig wirken kann und die zum
Beispiel axialsymmetrisch zur Längsachse der Flansche 8 und 9, sowie des Wärmetauscherelements
1 liegt. Figur 2A zeigt eine entsprechende Schnittzeichnung entlang der Linie IIA
durch das Verbindungselement 7. Die Strömungsabrisskante 7' ist am Umfang der Durchgangsöffnung
des Verbindungselements 7 ausgebildet. Die Strömungsabrisskante 7'umläuft die Durchgangsöffnung.
Die Strömungsabrisskante kann axialsymmetrisch und kreisförmig ausgebildet sein und,
wie in Figur 2 gezeigt, einen Innendurchmesser d
i besitzen. Ferner besitzt das Verbindungselement eine Eingangsöffnung, die dem Wärmetauscherelement
1 des Röhrenwärmetauschers abgewandt ist, sowie eine Ausgangsöffnung, die dem Wärmetauscherelement
1 zugewandt ist. Auf der Seite der Eingangsöffnung ergibt sich dadurch eine erste,
dem Röhrenwärmetauscher abgewandte Fläche der Öffnung mit einem ersten Innendurchmesser
d
1 und auf der Seite der Ausgangsöffnung eine zweite Fläche der Öffnung mit einem Innendurchmesser
d
2. Bezogen auf den Produktstrom liegt also vom Verbindungselement aus betrachtet die
erste Fläche stromaufwärts, während die zweite Fläche stromabwärts liegt. Der Innendurchmesser
d
1 auf der dem Wärmetauscherelement 1 des Röhrenwärmetauscher fernen Seite entspricht
etwa dem Innendurchmesser des Verbindungsbogens 6. Der Innendurchmesser d
2 entspricht etwa dem Innendurchmesser des Mantelrohrs des Wärmetauscherelements 1
des Röhrenwärmetauschers, wobei die Innendurchmesser jeweils auf die Längsachsen bezogen
werden. Wie in Figur 2A angedeutet, nimmt der Innendurchmesser der Durchgangsöffnung
vorzugsweise symmetrisch und stetig (sanft) ab, bis im Bereich der Strömungsabrisskante
der Innendurchmesser d
i erreicht wird. Die durch die Abnahme entstehende Form ist ähnlich etwa einem Kugeloberflächensegment
(Kugelkalotte). Die Strömungsabrisskante 7', an der vorzugsweise die Strömung der
durch das Element strömenden Flüssigkeit abreißen soll, ist typischerweise abgeschrägt
oder abgerundet. Im Falle einer Abschrägung ist diese Schrägung in Stromrichtung ausgebildet.
Dabei zeigt die vorzugsweise abgerundete Strömungsabrisskante 7' im Wesentlichen senkrecht
zur Längsachse des Verbindungselements. Beispielhaft sind auf der dem Wärmetauscherelement
zugewandten Seite O-Ring-Nuten 18 eingezeichnet, die einen geeigneten O-Ring aufnehmen
können. In Figur 2A sind diese Nuten etwa kreisförmig gezeichnet, es sind jedoch auch
andere geeigneten Formen der Nuten denkbar. Ebenso können auf der stromaufwärts liegenden
Seite O-Ring-Nuten vorhanden sein (hier nicht gezeichnet).
[0030] Figur 3 zeigt eine weitere Ausbildung eines Verbindungselements 17, das weitere strömungstechnische
Vorteile aufweist. Figur 3 zeigt einen Schnitt quer zur Längsachse durch das Verbindungselement
17. In Figur 3 ist das Verbindungselement 17 vom Aufbau her dem in Figur 2 gezeigten
Verbindungselement 7 ähnlich. Verbindungselement 17 kann ähnlich wie Verbindungselement
7 zur Verbindung von Verbindungsbögen und Wärmetauscherelementen wie in Figur 1, 1
A und 1 B gezeigt, verwendet werden. Es besitzt einen Befestigungsträger 16, eine
O-Ring Nut 15 und eine Strömungsabrisskante (Verengung) 17', welche eine Fläche (Öffnung)
umläuft, die einen Innendurchmesser d
i besitzt. Ferner sind auf der dem Wärmetauscherelement 1 des Röhrenwärmetauscher fernen
Seite eine Eingangsöffnung mit einer Fläche mit einem Innendurchmesser d
1 und auf der dem Röhrenwärmetauscher nahen Seite eine Ausgangsöffnung mit einer Fläche
mit einem Innendurchmesser d
2 ausgebildet. Figur 3A zeigt einen Schnitt durch das Element aus Figur 3a entlang
der eingezeichneten Schnittlinie IIIA. Ähnlich wie in Figur 2A angedeutet, nimmt die
Durchgangsöffnung von der Eingangsöffnung, mit dem Innendurchmesser d
1, her, vorzugsweise symmetrisch zu Längsachse, stetig, becherförmig oder ähnlich einem
Kugeloberflächensegment (Kugelkalotte), ab bis zur Strömungsabrisskante 17' mit dem
Innendurchmesser d
i. Auf der dem Wärmetauscherelements 1 des Röhrenwärmetauschers nahen Seite nimmt der
Innendurchmesser der Durchgangsöffnung wieder zu bis im Bereich der Ausgangsöffnung
der Innendurchmesser d
2 erreicht wird. Vorteilhafterweise ist der Innendurchmesser d
2 entsprechend der Größe des Mantelrohres des Röhrenbündels abgestimmt und damit größer
als der Innendurchmesser d
1. In Figur 3A sind entsprechend Figur 2A O-Ring-Nuten 18 auf der stromabwärts liegenden
Seite des Verbindungselements eingezeichnet.
[0031] Dabei weist aber die umlaufende Strömungsabrisskante 17', die wiederum abgeschrägt
oder abgerundet sein kann, unter einem Winkel α, gemessen zur Längsachse wie eingezeichnet,
in Stromrichtung. Dabei kann der Winkel α den Umständen entsprechende Werte annehmen,
im beispielhaft gezeigten Fall z.B. ungefähr 45 - 60°, wobei auch andere Werte für
diesen Winkel bis maximal 90° möglich sind. In Figur 3A ist der Innendurchmesser des
durch das Verbindungselement 17 mit dem Verbindungsbogen zu verbindenden Wärmetauscherelements
1 des Röhrenwärmetauschers größer als der Innendurchmesser des Verbindungsbogens.
Entsprechend begünstigt die Form und Ausrichtung der Strömungsabrisskante (Verengung)
17' den Strömungsabriss und damit die Kontrolle und Verminderung von Faserablagerungen
im Einlassbereich des Wärmetauscherelements des Röhrenwärmetauschers 1.
[0032] Figur 4 zeigt eine weitere Ausbildung eines Verbindungselements 27, das zusätzliche
strömungstechnische Vorteile aufweist. Verbindungselement 27 kann ähnlich wie Verbindungselement
7 zur Verbindung von Verbindungsbögen und Wärmetauscherelementen wie in Figur 1, 1A
und 1B gezeigt, verwendet werden. Figur 4 zeigt einen Schnitt quer zur Längsachse
durch das Verbindungselement 27. Figur 4A zeigt einen Schnitt durch das Element aus
Figur 3a entlang der eingezeichneten Schnittlinie IVA. Das Verbindungselement 27 besitzt
wiederum einen geeigneten Befestigungsträger 26. Eine O-Ring Nut 25 ist ähnlich wie
in Figur 3 gezeigt. Basierend auf dem Verbindungselement aus Figur 3 und Figur 3A
ist, wie in Figur 4 schematisch angedeutet, der Bereich zwischen einer Eingangsöffnung
mit einem Innendurchmesser d
1 und dem Bereich der Strömungsabrisskante 27' zunächst ähnlich wie in Figur 3 und
Figur 3A geformt. Zusätzlich sind in diesem Bereich mehrere, beispielsweise teilkreisförmige,
vorzugsweise symmetrische Einbuchtungen (Aussparungen) ausgebildet. Figur 4 zeigt
beispielsweise 6 teilkreisförmige Einbuchtungen (Aussparungen). Dabei nimmt zwischen
den jeweiligen Einbuchtungen (Aussparungen), also im nicht ausgesparten Bereich, der
Innendurchmesser der Durchgangsöffnung, wie in Figur 4A angedeutet, entlang der Längsachse
in Stromrichtung ab, bis zur Strömungsabrisskante mit dem Durchmesser d
i. Diese Abnahme des Innendurchmessers der Durchgangsöffnung ist, wie bereits in Bezug
auf Figuren 3 und 3A beschrieben, becherförmig oder ähnlich einem Kugeloberflachensegment.
Die Strömungsabrisskante 27' zeigt, ähnlich wie in Figur 3A, in Stromrichtung und
bildet einen Winkel α zur Längsachse des Verbindungselements, der den Umständen entsprechende
Werte annehmen kann, beispielsweise ähnlich den Werten wie im Zusammenhang mit Figuren
3 und 3A genannt. Die Strömungsabrisskante 27' kann abgeschrägt oder abgerundet sein,
wie bereits im Zusammenhang mit Figuren 3 und 3A diskutiert. In Figur 4A sind wie
in Figuren 2A und 3A O-Ring-Nuten 18 auf der stromabwärts liegenden Seite des Verbindungselements
eingezeichnet.
[0033] Im den gezeigten Ausführungsbeispielen beträgt die Breite der Verbindungselemente
etwas weniger als 50 mm. Bevorzugte Innendurchmesser der Wärmetauscherelemente der
Röhrenwärmetaustauscher können 140 mm betragen, es können jedoch auch Formen mit größeren
Innendurchmessern auftreten. Innendurchmesser der Verbindungsbögen betragen zum Bespiel
80 mm, doch sind auch Formen mit größeren Innendurchmessern möglich.
[0034] Die in den Figuren gezeigten erfindungsgemäßen Verbindungselemente können modular
bei bestehenden Röhrenwärmetauschern nachgerüstet werden, wobei im Rahmen des Verfahrens
zur Nachrüstung die Verbindungselemente zwischen ein produktführendes Rohr und einem
Ende eines Wärmetauscherelements eines Röhrenwärmetauschers, eingesetzt werden und
entsprechend auf der dem Wärmetauscherelement abgewandeten Seite mit dem produktführenden
Rohr, respektive weiteren Wärmetauscherelementen, verbunden werden, während sie auf
der dem Wärmetauscherelement zugewandeten Seite mit dem Wärmetauscherelement verbunden
werden. Dabei sind auch Anwendungen in Systemen mit mehreren Wärmetauscherelementen
wie in Figur 1B denkbar, bei denen verschiedene der erfindungsgemäßen Verbindungselemente
7, 17 und 27 zum Einsatz kommen, zusätzlich zu Adapterelementen von der Art wie Element
11.
1. Verbindungselement (7,17,27) zur Verbindung eines Wärmetauscherelements (1) eines
Röhrenwärmetauschers mit wenigstens einem produktführenden Rohr (6) zu einem Strömungssystem,
wobei das Verbindungselement (7,17,27) eine Durchgangsöffnung aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass am Umfang der Durchgangsöffnung eine Strömungsabrisskante (7',17',27') ausgebildet
ist.
2. Verbindungselement (7,17,27) nach Anspruch 1, wobei das Verbindungselement (7,17,27)
modular zwischen dem Wärmetauscherelement (1) und dem mindestens einen produktführenden
Rohr anbringbar ist.
3. Verbindungselement (7,17,27) nach Ansprüchen 1 - 2, wobei die Strömungsabrisskante
(7',17',27') abgeschrägt oder abgerundet ist.
4. Verbindungselement (7,17,27) nach einem der vorgehenden Ansprüche, wobei die Strömungsabrisskante
(7',17',27') unter einem Winkel α gemessen zur Längsachse des Verbindungselements
(7,17,27) ausgebildet ist, wobei α maximal 90° misst.
5. Verbindungselement (7,17,27) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Durchgangsöffnung
symmetrisch zur Längsachse des Verbindungselements ausgebildet ist.
6. Verbindungselement (7,17,27) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Durchgangsöffnung
kreisförmig ausgebildet ist.
7. Verbindungselement nach Anspruch 6, wobei die Durchgangsöffnung im Bereich der Strömungsabrisskante
(7',17',27') einen Innendurchmesser, di, aufweist, wobei der Innendurchmesser der Durchgangsöffnung von einer dem Wärmetauscherelement
(1) abgewandte Eingangsöffnung mit einem ersten Innendurchmesser, d1, zum Innendurchmesser di im Bereich der Strömungsabrisskante abnimmt, und vom Innendurchmesser di zu einer dem Wärmetauscherelement (1) zugewandten Ausgangsöffnung mit einem zweiten
Innendurchmesser, d2, zunimmt, wobei sich der Bereich der Strömungsabrisskante zwischen der Eingangsöffnung
und der Ausgangsöffnung befindet, wobei di kleiner als d1 und kleiner als d2 ist.
8. Verbindungselement (7) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, welches symmetrisch
zu der Durchgangsöffnung ausgebildet ist.
9. Verbindungselement (17,27)nach Anspruch 7, wobei der zweite Innendurchmesser, d2, größer ist als der erste Innendurchmesser, d1.
10. Verbindungselement (7,17,27) nach Ansprüchen 6-9, mit einem Innendurchmesser der Durchgangsöffnung,
welcher sich stetig vom der Eingangsöffnung mit dem ersten Innendurchmesser, d1, zum Innendurchmesser, di, ändert und sich stetig vom Innendurchmesser, di, zur Ausgangsöffnung mit dem zweiten Innendurchmesser, d2, ändert.
11. Verbindungselement (27) nach Ansprüchen 6-10, wobei das Verbindungselement (27) in
einem Bereich, der sich zwischen der Eingangsöffnung und der Strömungsabrisskante
befindet, Einbuchtungen, insbesondere teilkreisförmige Einbuchtungen, umfasst.
12. Verbindungselement (27)nach Anspruch 11, wobei die teilkreisförmigen Einbuchtungen
axialsymmetrisch zur Längsachse des Verbindungselements (27) angeordnet sind.
13. Verbindungselement (27) nach Ansprüchen 11 - 12, wobei der Innendurchmesser der Durchgangsöffnung
zwischen der Eingangsöffnung mit dem Innendurchmesser d1 und dem Bereich der Strömungsabrisskante mit dem Innendurchmesser di außerhalb, insbesondere zwischen den jeweiligen teilkreisförmigen Einbuchtungen vom
ersten Innendurchmesser d1 zum Innendurchmesser di stetig abnimmt.
14. Röhrenwärmetauscher mit mindestens einem Wärmetauscherelement (1) mit einem Mantelrohr
(1) und wenigstens einem Innenrohr (3) und mit einem Verbindungselement (7,17,27)
entsprechend wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche.
15. Verfahren zum Nachrüsten eines Strömungssystems mit einem Röhrenwärmetauscher mit
mindestens einem Wärmetauscherelement (1) und mindestens einem produktführenden Rohr
(6), umfassend:
Verbinden eines Endes des Wärmetauscherelements (1) mit einem Verbindungselement (7,17,27)
gemäß einem der Ansprüche 1 - 11 an einer dem Wärmetauscherelement (1) zugewandten
Seite des Verbindungselements (7,17,27); und
Verbinden des Verbindungselements (7,17,27) auf der dem Wärmetauscherelement (1) abgewandeten
Seite mit dem produktführenden Rohr (6).