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(11) |
EP 2 382 139 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.03.2013 Patentblatt 2013/11 |
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Anmeldetag: 29.01.2010 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2010/000536 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2010/086171 (05.08.2010 Gazette 2010/31) |
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SCHRAUBVERSCHLUSS MIT SICHERHEITSRING UND SICHERHEITSSIEGEL, SOWIE VERFAHREN ZUR BEREITSTELLUNG
EINES BEHÄLTERS MIT DIESEM SCHRAUBVERSCHLUSS
SCREW CAP HAVING A SAFETY RING AND SAFETY SEAL AND METHOD FOR PROVIDING A CONTAINER
HAVING SAID SCREW CAP
CAPUCHON FILETÉ MUNI D'UNE BAGUE DE SÉCURITÉ ET D'UN SCEAU DE SÉCURITÉ, AINSI QUE
PROCÉDÉ DE PRÉPARATION D'UN RÉCIPIENT PRÉSENTANT CE CAPUCHON FILETÉ
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
29.01.2009 DE 102009006614
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.11.2011 Patentblatt 2011/44 |
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Patentinhaber: Bayer CropScience Aktiengesellschaft |
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40789 Monheim (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- SCHUELLER, Franz-Peter
41540 Dormagen (DE)
- SCHORMAIR, Wulf
587891 Singapur (SG)
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| (74) |
Vertreter: Albiger, Jonas |
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Müller-Gerbes Wagner Albiger
Patentanwälte
Friedrich-Breuer-Strasse 72-78 53225 Bonn 53225 Bonn (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 419 272 DE-A1- 2 753 239 FR-A1- 2 607 784 US-A- 3 957 169 US-A1- 2005 035 081
|
DE-A1- 2 643 068 DE-A1- 3 015 014 FR-A1- 2 739 611 US-A1- 2004 150 221
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Schraubverschluss mit Sicherheitsring zum Verschließen
einer Öffnung eines Behälters. Die Erfindung betrifft des Weiteren ein Verfahren zur
Bereitstellung eines Behälters mit Schraubverschluss.
[0002] Aus der
DE 602 004 000 119 T2 ist ein Schraubverschluss bekannt, der über zerbrechliche Brückenelemente mit einem
Sicherheitsring verbunden ist und ein Innengewinde zum Aufschrauben auf ein Außengewinde
umfasst, das sich an der Öffnung des Behälters befindet. Der Sicherheitsring weist
dabei Rastmittel auf, die dazu dienen, einen Wulst an der Öffnung des Behälters zu
hintergreifen, so dass beim erstmaligen Abschrauben des Schraubverschlusses die Brückenelemente
brechen und Schraubverschluss und Sicherheitsring voneinander getrennt werden. Ein
vom Schraubverschluss getrennter Sicherheitsring signalisiert, dass der Schraubverschluss
zumindest einmal bereits abgeschraubt worden ist und gegebenenfalls ein Teil des Produktes,
dem Behälter entnommen worden ist. Somit zeigt ein getrennter Sicherheitsring eindeutig
ein vormaliges Abschrauben des Schraubverschlusses an. Eine andere Aufgabe des Sicherheitsrings
besteht darin, den Widerstand beim erstmaligen Abschrauben des Schraubverschlusses
zu erhöhen, so dass letztgenannter sich nicht unbeabsichtigt lösen kann.
[0003] Des Weiteren ist bekannt, ein Sicherheitssiegel vorzusehen, um das in dem Behälter
befindliche Produkt (beispielsweise ein flüssiges oder schüttfähiges Pflanzenschutzmittel)
fälschungssicherer zu machen. Das Sicherheitssiegel weist dabei die Form eines langen
Streifens auf, der über den Schraubverschluss geführt ist und an seinen beiden Streifenenden
mit dem Behälter befestigt (z.B. verklebt) ist. Beim erstmaligen Öffnen des Behälters,
also beim Abschrauben des Schraubverschlusses, wird das streifenförmige Sicherheitssiegel
beschädigt. Bei der
US 2005/0035081 A1 ist ein derartiges Sicherheitssiegel als Schrumpffolie ausgebildet, die vollständig
den Schraubverschluss abdeckt und sich über die untere Kante des Sicherheitsrings
erstreckt und an dem Behälter anliegt.
[0004] Das Befestigen des streifenförmigen Sicherheitssiegels oder der Schrumpffolie an
Schraubverschluss und Behälter erfolgt nach dem Abfüllen des Produktes in den Behälter.
Somit erfolgt die Befestigung des Sicherheitssiegels am Ort der Abfüllung bzw. der
Behälter muss mit dem aufgeschraubten Schraubverschluss dorthin verfrachtet werden,
wo das Sicherheitssiegel aufgebracht wird, was jedoch den logistischen Aufwand erhöht.
[0005] Die
US 3,957,169 offenbart einen Schraubverschlusss gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1, der über
eine erste Perforationslinie von einem Sicherheitsring getrennt ist. Des Weiteren
ist eine zweite Perforationslinie vorgesehen, die ein Sicherheitssiegel umschließt.
Erste und zweite Perforationslinie sind so beschaffen, dass beim erstmaligen Öffnen
des Schraubverschlusses das Sicherheitssiegel deutlich erkennbar aus seiner anfänglichen
Position gehebelt wird.
[0006] Die
EP 0 419 272 A1 offenbart einen Schraubverschluss mit einem Element, das beim Aufschrauben des Schraubverschlusses
aus seiner Ausgangslage gedrückt wird und dabei ein Sicherheitssiegel beschädigt.
Der
US 2004/0150229 A1 ist ein Schraubverschluss mit mehrlagigem Sicherheitssiegel zu entnehmen.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schraubverschluss bereit zu stellen,
durch den eine einfache Herstellung und Handhabung einer fälschungssicheren Einheit,
bestehend aus Behälter und Schraubverschluss, möglich ist. Zudem liegt der Erfindung
die Aufgabe zu Grunde, einen fälschungssicheren Behälter mit Schraubverschluss in
einfacher und sicherer Weise bereit zustellen.
[0008] Die der Erfindung zu Grunde liegenden Aufgaben werden jeweils mit den Merkmalskombinationen
gemäß Ansprüchen 1 und 9 gelöst. Bevorzugte Ausführungsbeispiele können den Unteransprüchen
entnommen werden.
[0009] Gemäß Anspruch 1 ist das Sicherheitssiegel an Schraubverschluss und Sicherheitsring
vorgesehen, so dass es beim erstmaligen Abschrauben beschädigt wird. Sicherheitssiegel
und Schraubverschluss mit Sicherheitsring bilden dabei eine Einheit, deren Bereitstellung
völlig losgelöst von einem Befüllen des Behälters mit dem Produkt sein kann. Das Sicherheitssiegel
erstreckt sich nicht über eine untere Kante des Sicherheitsringes hinaus. Somit lässt
sich das Sicherheitssiegel an Schraubverschluss und Sicherheitsring ohne jeglichen
Überstand anbringen, was ein unerwünschtes Abtrennen des Sicherheitssiegels von Schraubverschluss
und Sicherheitsring erschwert. Auch erleichtert ein ohne Überstand angebrachtes Sicherheitssiegel
die Handhabung von Schraubverschluss mit Sicherheitsring, da nicht die Gefahr besteht,
dass das Sicherheitssiegel am Überstand bricht oder knickt.
[0010] Das Sicherheitssiegel kann wenigstens eine Schicht oder ein Material umfassen, das
an Schraubverschluss und Sicherheitsring befestigt ist (beispielsweise durch Kleben
oder Verschweißen). Es umfasst erfindungsgemäß Strukturen, die Vertiefungen oder auch
Erhebungen im Material des Sicherheitssiegels umfassen und die in den Schraubverschluss
und/oder den Sicherheitsring eingebracht sind. Diese Strukturen können eingeprägt
sein oder auch schon bei der Herstellung des Schraubverschlusses vorgesehen sein,
beispielsweise durch eine entsprechende Spritzgussform, wenn der Schraubverschluss
ein Spritzgussteil aus Kunststoff ist.
[0011] Die Strukturen sind so beschaffen, dass sie das Erscheinungsbild des Sicherheitssiegels
mitbestimmen. Ein bloßes Aufrauhen der Oberfläche, um eine bessere Haftung zwischen
Sicherheitssiegel und dem Schraubverschluss beim Verkleben zu erreichen, soll nicht
unter den Begriff "Strukturen" fallen.
[0012] Die eingeprägten oder anders eingeformten Strukturen können beliebig mit anderen
Farben oder Materialen kombiniert werden, um das Sicherheitssiegel entstehen zu lassen.
Erfindungsgemäß umfasst das Sicherheitssiegel Farbe, die auf den Schraubverschluss
und/oder dem Sicherheitsring aufgebracht ist (zum Beispiel aufgestempelt). Die aufgebrachte
Farbe ist dabei in genauer Überdeckung mit den eingebrachten Strukturen, wobei zum
Beispiel eine Vertiefung durch einen entsprechend geformten Farbbereich genau überdeckt
ist, um den visuellen Eindruck der Vertiefung zu verstärken. In ähnlicher Weise könnten
die eingebrachten Strukturen auch mit einer zusätzlichen Schicht zusammenwirken, um
das Sicherheitssiegel zu bilden.
[0013] Der Schraubverschluss kann als einteilige, zweiteilige oder mehrteilige Schraubkappe
ausgebildet sein. Beispielsweise kann die Schraubkappe einen eingeprellten Rasterring
umfassen.
[0014] In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel liegt das Sicherheitssiegel mit einer Unterseite
an einer äußeren Mantelfläche des Schraubverschlusses und an einer äußeren Mantelfläche
des Sicherheitsringes an. Dadurch kann der Nutzer des Produktes mit einem Blick erfassen,
ob ein Sicherheitssiegel vorhanden ist und wenn ja, ob dieses bereits beschädigt ist
oder nicht. Anhand des gut sichtbaren Sicherheitssiegels kann somit in einfacher Weise
ein Originalprodukt von einem gefälschten Produkt unterschieden werden.
[0015] Eine untere Kante des Sicherheitssiegels kann in etwa bündig mit der unteren Kante
des Sicherheitsringes abschließen. Der bündige Abschluss mit dem Sicherheitsring bedeutet
eine optimale Nutzung des Platzangebots für das Sicherheitssiegel.
[0016] In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel weist das Sicherheitssiegel eine in etwa
rechteckige Grundform mit zwei längeren und zwei kürzeren Kanten auf, wobei eine der
längeren Kanten die untere Kante darstellt. Dies bedeutet, dass sich das Sicherheitssiegel
in Umfangsrichtung von Schraubverschluss und Sicherheitsring damit auch in Richtung
der Trennfuge erstreckt, die üblicherweise entlang des Umfangs des Sicherheitsrings
verläuft. Durch eine derartige Ausrichtung des Sicherheitssiegels lässt sich der Widerstand
beim erstmaligen Abschrauben des Schraubverschlusses erhöhen, so dass ein deutlich
wahrnehmbarer Unterschied zwischen dem erstmaligen Abschrauben und einem nochmaligen
Abschrauben des Schraubverschlusses besteht. Es sei darauf hingewiesen, dass das Sicherheitssiegel
beliebige Grundformen einnehmen kann (z.B. kreisförmig, elliptisch). Das Sicherheitssiegel
kann sich über einen Teilbereich des Umfangs von Schraubverschluss und Sicherheitsring
oder auch über den ganzen Umfang erstrecken.
[0017] Vorzugsweise weist das Sicherheitssiegel eine Sollbruchlinie auf. Beim Abschrauben
des Schraubverschlusses und somit Trennen von Schraubverschluss und Sicherheitsring
reißt das Sicherheitssiegel, das sowohl am Schraubverschluss als auch am Sicherheitsring
festgeklebt oder befestigt ist, entlang einer definierten Linie. Dadurch kann weitestgehend
ausgeschlossen werden, dass sich beim Abschrauben des Schraubverschlusses das Sicherheitssiegel
unversehrt bleibt, wenn es sich von Schraubverschluss und Sicherheitsring aufgrund
nicht ausreichender Haftung ablöst und somit wiederverwendet werden kann. Die Sollbruchlinie
kann gerade oder auch gewellt oder sonst wie geformt sein (z.B. gerastet).
[0018] Das Sicherheitssiegel oder auch Sicherheitsetikett kann mehrlagig aufgebaut sein.
Beispielsweise kann die Unterseite aus einem besonders gut haftenden Klebstoff bestehen,
so dass ein Abtrennen des Sicherheitssiegels von Schraubverschluss und Sicherheitsring
nicht möglich oder nur mit Inkaufnahme der Beschädigung des Sicherheitssiegels möglich
ist. Durch die Mehrlagigkeit des Sicherheitssiegels ist es zudem grundsätzlich schwieriger,
dieses zu fälschen.
[0019] Das Sicherheitssiegel kann ein Hologramm aufweisen, das vorzugsweise teilweise nur
unter künstlichem Licht (z.B. UV-Licht) sichtbar wird. Des Weiteren können andere
Merkmale vorgesehen sein, die sich nur schwer fälschen lassen und/oder mit speziellen
Werkzeugen sichtbar gemacht werden können (z.B. Induktion).
[0020] Die Rastmittel des Sicherheitsrings können eine ringförmige Rastlasche umfassen,
die an der unteren Kante des Sicherheitsringes vorgesehen ist und beim erstmaligen
Aufschrauben den Wulst an der Öffnung des Behälters selbsttätig einrastend hintergreift.
Rastlasche und der Wulst an der Öffnung des Behälters wirken dabei vorzugsweise so
zusammen, dass der Sicherheitsring nicht mehr vom Behälter entfernt werden kann, es
sei denn, man würde diesen zerstören.
[0021] Der Schraubverschluss mit dem Sicherheitsring und das auf Schraubverschluss und Sicherheitsring
aufgebrachte Sicherheitssiegel bilden mit einem Behälter, der durch den Schraubverschluss
geschlossen wird, eine fälschungssichere Einheit. Beispielsweise könnte in dem Behälter
ein schüttfähiges oder flüssiges Pflanzenschutzmittel abgefüllt sein, dessen Fälschung
durch den erfindungsgemäßen Schraubverschluss erschwert wird.
[0022] Gemäß Verfahrens anspruch 9 erfolgt die Aufbringung des Sicherheitssiegels auf den
Schraubverschluss, bevor der Schraubverschluss auf den Behälter geschraubt wird. Der
Schraubverschluss weist dabei die Merkmale auf die oben beschrieben worden sind.
[0023] Das Aufbringen des Sicherheitssiegels auf den Schraubverschluss und den Sicherheitsring
kann somit bereits vor einem Abfüllen des Produktes in den Behälter erfolgen. Es ist
nicht mehr notwendig, am Ort der Abfüllung Maschinen oder dgl. zum Aufbringen des
Sicherheitssiegels bereit zu halten. Entsprechend lassen sich das Aufbringen des Sicherheitssiegels
und das erstmalige Aufschrauben des Schraubverschlusses auf den Behälter räumlich
voneinander trennen. Der Begriff "räumliche Trennung" ist hier so zu verstehen, dass
das Aufbringen des Sicherheitssiegels einerseits und das Befüllen des Behälters und
das daran anschließende Verschrauben andererseits ein Transport des Schraubverschlusses
zwischen zwei voneinander völlig getrennten Betriebs-/Abfüllstätten notwendig machen.
[0024] Auch ist es viel einfacher, Schraubverschluss und Sicherheitsring mit daran befestigtem/aufgebrachtem
Sicherheitssiegel als den gefüllten Behälter zu transportieren. Durch die erfindungsgemäße
Lösung ist es somit möglich, die Technologie des Aufbringens des Sicherheitssiegels
und die Abfüllung des Produktes voneinander unabhängig zu machen, ohne das dabei der
logistische Aufwand ansteigt. Dies hat den Vorteil, das die Bereitstellung von fälschungssicherem
Schraubverschluss mit dem möglicherweise sehr aufwändigen Sicherheitssiegel zentral
oder nur an wenigen Stellen erfolgen kann, wobei dann einzuhaltende Sicherheitsvorkehrungen
an diesen wenigen Stellen einfacher einzuhalten sind. Die davon getrennte Abfüllung
der Behälter und dem Aufschrauben des Schraubverschlusses kann dann an vielen Stellen
erfolgen, an denen die Einhaltung von Sicherheitsvorkehrungen möglicherweise schwerer
einzuhalten und zu kontrollieren ist. Beispielsweise könnte die Bereitstellung der
Schraubverschlüsse mit Sicherheitssiegeln in einem Werk eines Unternehmens im Inland
erfolgen. Diese dann fertig produzierten Einheiten können dann weltweit versandt werden,
wo sie dann im jeweiligen Ausland auf die im Ausland befüllten Behälter geschraubt
werden. Somit muss man keine Sorge haben, dass im Ausland Missbrauch mit Sicherheitssiegeln
getrieben wird, die für die Schraubverschlüsse zwar vorgesehen sind, jedoch noch nicht
auf diese appliziert sind.
[0025] Anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele wird die Erfindung
näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- Einen Schraubverschluss mit Sicherheitsring in einer ersten Ausführung; und
- Fig. 2
- Den Schraubverschluss in einer zweiten Ausführung.
[0026] Figur 1 zeigt einen Schraubverschluss 1 mit einem Sicherheitsring 2. Schraubverschluss
1 und Sicherheitsring 2 sind teilweise im Schnitt dargestellt. Schraubverschluss 1
und Sicherheitsring 2 sind im Wesentlichen rotationssymmetrisch zu einer Mittelachse
3 aufgebaut.
[0027] Eine Verbindung zwischen Schraubverschluss 1 und Sicherheitsring 2 wird durch mehrere
Brückenelemente 4 in Form von kleinen Stegen hergestellt. Die Brückenelemente 4 überbrücken
dabei eine Trennfuge 5, die sich in Umfangsrichtung von Schraubverschluss 1 oder Sicherheitsring
2, also senkrecht zur Mittelachse 3, erstreckt.
[0028] Der Schraubverschluss 1 weist ein Innengewinde 6 auf, so dass sich dieser auf die
Gewindeöffnung eines Behälters schrauben lässt.
[0029] Der Sicherheitsring 2 weist eine ringförmige Rastlasche 7 auf, die mit einem festen
Ende 8 am unteren Rand oder an einer unteren Kante 9 des Sicherheitsringes 1 befestigt
ist. Beim erstmaligen Aufschrauben von Schraubverschluss 1 und Sicherheitsring 2 wird
der Schraubverschluss soweit aufgeschraubt, dass die Rastlasche 7 einen Wulst der
Öffnung des Behälters passiert. Dabei wird ein bewegbares Ende 10 der Rastlasche 7
in Richtung des Umfangs des Sicherheitsringes gedrückt, um dann in eine Rastvertiefung
am Wulst (nicht dargestellt) selbsttätig einzurasten. Die ringförmige Rastlasche 7
ist dabei so ausgeformt, dass sich der Sicherheitsring in axialer Richtung (also in
Richtung der Mittelachse 3) nicht mehr über den Wulst schieben lässt. Damit ist der
Sicherheitsring 2 sicher an dem Behälter befestigt.
[0030] Auf einer äußeren Mantelfläche 11 des Sicherheitsringes 2 und einer äußeren Mantelfläche
12 des Schraubverschlusses 1 ist ein mit 13 gekennzeichnetes blattförmiges Sicherheitssiegel
aufgeklebt. Das Sicherheitssiegel 13 ist dabei in etwa rechteckig und weist zwei längere
Kanten 14 und zwei kürzere Kanten 15 auf. Die längeren Kanten 14 erstrecken sich dabei
parallel zur unteren Kante 9 des Sicherheitsringes 2 oder parallel zur Trennfuge 5.
Das Sicherheitssiegel 13 ist dabei sowohl an der äußeren Mantelfläche 12 des Schraubverschlusses
1 als auch an der äußeren Mantelfläche 11 des Sicherheitsringes 2 befestigt und überdeckt
einen Teil der Trennfuge 5. Wird nun der Schraubverschluss 1 von dem Behälter erstmalig
abgeschraubt, werden Schraubverschluss 1 und der durch die Rastlasche 7 in axialer
Richtung fixierter Sicherheitsring 2 voneinander getrennt mit der Folge, dass das
Sicherheitssiegel 13 beschädigt wird. Dabei verbleibt ein Teil des Sicherheitssiegels
13 auf dem Schraubverschluss 1, während der andere Teil auf dem Sicherheitsring 2
haften bleibt.
[0031] Der Schraubverschluss 1 weist im oberen Bereich axial verlaufende Stege 15 auf, die
zueinander beabstandet am Umfang gleichmäßig angeordnet sind. Diese Stege erhöhen
die Griffigkeit des Schraubverschlusses 1 in Drehrichtung.
[0032] Figur 2 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel für den Schraubverschluss 1 mit dem
Sicherheitsring 2. Merkmale oder Bauteile dieses Ausführungsbeispiels, die zu Merkmalen
oder Bauteilen des Ausführungsbeispiels der Figur 1 ähnlich oder identisch sind, werden
dabei mit gleichen Bezugszeichen versehen.
[0033] Die untere längere Kante 14 des Sicherheitssiegels 13 fällt dabei mit der unteren
Kante 9 des Sicherheitsringes 2 zusammen. Somit schließt das Sicherheitssiegel 13
bündig mit dem Sicherheitsring 2 ab. Die axiale Höhe des Sicherheitsringes 2 lässt
sich somit optimal für das Aufbringen eines großflächigen Sicherheitssiegels 13 nutzen.
[0034] Das Sicherheitssiegel 13 kann unterschiedliche Informationen aufweisen. Beispielsweise
kann es auf den Originalhersteller des Produktes hinweisen, welches sich in dem Behälter
befindet. Des Weiteren kann es unterschiedliche Sicherheitsmerkmale aufweisen, die
jedoch in Figur 1 und Figur 2 nicht dargestellt sind. Beispielsweise könnte es ein
Hologramm aufweisen, was sich nur schwierig nachahmen lässt. Des Weiteren kann es
Merkmale aufweisen, die nur bei künstlichem Licht sichtbar werden oder bei nur bestimmten
Randbedingungen erfasst werden können.
Bezugszeichenliste:
[0035]
- 1
- Schraubverschluss
- 2
- Sicherheitsring
- 3
- Mittelachse
- 4
- Brückenelement
- 5
- Trennfuge
- 6
- Innengewinde
- 7
- Rastlasche
- 8
- festes Ende
- 9
- untere Kante
- 10
- bewegbares Ende
- 11
- äußere Mantelfläche
- 12
- äußere Mantelfläche
- 13
- Sicherheitssiegel
- 14
- längere Kante
- 15
- kürzere Kante
- 16
- Steg
1. Schraubverschluss (1) mit Sicherheitsring (2) zum Verschließen einer Öffnung eines
Behälters, wobei der Schraubverschluss (1) mit dem Sicherheitsring (2) über zerbrechliche
Brückenelemente (4) verbunden ist und ein Innengewinde (6) zum Aufschrauben auf ein
Außengewinde an der Öffnung des Behälters umfasst, wobei der Sicherheitsring (2) Rastmittel
aufweist, die dazu dienen, einen Wulst an der Öffnung des Behälters zu hintergreifen,
so dass beim erstmaligen Abschrauben des Schraubverschlusses (1) die Brückenelemente
(4) brechen und Schraubverschluss (1) und Sicherheitsring (2) voneinander getrennt
werden, wobei an Schraubverschluss (1) und Sicherheitsring (2) ein Sicherheitssiegel
(13) vorgesehen ist, welches beim erstmaligen Abschrauben beschädigt wird, wobei das
Sicherheitssiegel (13) sich nicht über eine untere Kante (9) des Sicherheitsringes
(2) hinaus erstreckt, und wobei das Sicherheitssiegel (13) Strukturen aufweist, die
in den Schraubverschluss und/oder den Sicherheitsring eingebracht sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Strukturen Vertiefungen und/oder Erhebungen im Material des Sicherheitssiegels
(13) umfassen und das Sicherheitssiegel (13) eine Farbe umfasst, die direkt auf den
Schraubverschluss und/oder den Sicherheitsring aufgebracht ist, wobei die Farbe in
genauer Überdeckung mit den eingebrachten Strukturen ist, so dass dadurch der visuelle
Eindruck der Strukturen verstärkt wird.
2. Schraubverschluss (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherheitssiegel (13) mit einer Unterseite an einer äußeren Mantelfläche (12)
des Schraubverschlusses (1) und an einer äußeren Mantelfläche (11) des Sicherheitsringes
(2) anliegt.
3. Schraubverschluss (1) nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherheitssiegel (13) in etwa bündig mit der unteren Kante (9) des Sicherheitsringes
(2) abschließt.
4. Schraubverschluss (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherheitssiegel (13) eine in etwa rechteckige Grundform mit zwei längeren Kanten
(14) und zwei kürzeren Kanten (15) aufweist, wobei die längeren Kanten (14) parallel
zur unteren Kante (9) des Sicherheitsringes (2) verlaufen.
5. Schraubverschluss (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherheitssiegel (13) eine Sollbruchlinie aufweist, die gewellt oder gerastert
ist.
6. Schraubverschluss (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherheitssiegel (13) mehrlagig aufgebaut ist.
7. Schraubverschluss (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherheitssiegel (13) Merkmale aufweist, die nur unter künstlichem Licht sichtbar
sind oder mit anderen Werkzeugen sichtbar gemacht werden können.
8. Schraubverschluss (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastmittel eine ringförmige Rastlasche (7) umfassen, die an der unteren Kante
(9) des Sicherheitsringes vorgesehen ist und beim erstmaligen Aufschrauben den Wulst
an der Öffnung des Behälters selbsttätig einrastend hintergreift.
9. Verfahren zur Bereitstellung eines Behälters, der einen Schraubverschluss (1) mit
Sicherheitsring (2) zum Verschließen einer Öffnung des Behälters aufweist, wobei der
Schraubverschluss (1) mit dem Sicherheitsring (2) über zerbrechliche Brückenelemente
(4) verbunden ist und ein Innengewinde (6) umfasst, das mit einem Außengewinde an
der Öffnung des Behälters zusammenwirkt, wobei der Sicherheitsring (2) Rastmittel
aufweist, die einen Wulst an der Öffnung des Behälters hintergreifen, so dass beim
erstmaligen Abschrauben des Schraubverschlusses (1) die Brückenelemente (4) brechen
und Schraubverschluss (1) und Sicherheitsring (2) voneinander getrennt werden, wobei
an Schraubverschluss (1) und Sicherheitsring (2) ein Sicherheitssiegel (13) vorgesehen
ist, welches beim erstmaligen Abschrauben beschädigt wird, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schraubverschluss (1) mit Sicherheitssiegel (13) gemäß einem der Ansprüche 1
bis 8 auf den Behälter geschraubt wird.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufbringen des Sicherheitssiegels auf den Schraubverschluss räumlich getrennt
von dem Aufschrauben des Schraubverschlusses auf den Behälter erfolgt.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufbringen des Sicherheitssiegels auf den Schraubverschluss zentral und das Aufschrauben
des Schraubverschlusses auf den Behälter dezentral erfolgt.
1. A screw closure (1) with a safety ring (2) for closing an opening of a container,
the screw closure (1) being connected to the safety ring (2) by way of breakable bridging
elements (4) and comprising an internal thread (6) for screwing onto an external thread
on the opening of the container, the safety ring (2) having latching means which serve
for engaging behind a bead on the opening of the container, so that, when the screw
closure (1) is unscrewed for the first time, the bridging elements (4) break and the
screw closure (1) and the safety ring (2) are separated from one another, a safety
seal (13) being provided on the screw closure (1) and the safety ring (2), the safety
seal (13) being damaged when unscrewing takes place for the first time, the safety
seal (13) not extending beyond a lower edge (9) of the safety ring (2), and the safety
seal (13) having structures incorporated into the screw closure and/or the safety
ring, characterised in that the structures include depressions and/or raised portions in the material of the
safety seal (13) and the safety seal comprises a colour which is applied directly
onto the screw closure and/or the safety ring, the colour being exactly in register
with the incorporated structures, so that the visual impression of the structures
is enhanced thereby.
2. The screw closure (1) according to claim 1, characterised in that the safety seal (13) rests with an underside against an external lateral surface
(12) of the screw closure (1) and against an external lateral surface (11) of the
safety ring (2).
3. The screw closure (1) according to any one of the claims 1 or 2, characterised in that the safety seal (13) terminates approximately flush with the lower edge (9) of the
safety ring (2).
4. The screw closure (1) according to any one of the claims 1 to 3, characterised in that the safety seal (13) has an approximately rectangular basic form with two longer
edges (14) and two shorter edges (15), the longer edges (14) extending parallel to
the lower edge (9) of the safety ring (2).
5. The screw closure (1) according to any one of the claims 1 to 4, characterised in that the safety seal (13) has a predetermined breaking line which is wavy or grid-like.
6. The screw closure (1) according to any one of the claims 1 to 5, characterised in that the safety seal (13) has a multilayered construction.
7. The screw closure (1) according to any one of the claims 1 to 6, characterised in that the safety seal (13) has features which are visible only under artificial light or
can be made visible using other instruments.
8. The screw closure (1) according to any one of the claims 1 to 7, characterised in that the latching means comprise an annular latching tab (7) which is provided on the
lower edge (9) of the safety ring and automatically engages in a latching manner behind
the bead on the opening of the container when screwing on takes place for the first
time.
9. A method for providing a container which has a screw closure (1) with a safety ring
(2) for closing an opening of the container, the screw closure (1) being connected
to the safety ring (2) by way of breakable bridging elements (4) and comprising an
internal thread (6) which interacts with an external thread on the opening of the
container, the safety ring (2) having latching means which engage behind a bead on
the opening of the container, so that, when the screw closure (1) is unscrewed for
the first time, the bridging elements (4) break and the screw closure (1) and the
safety ring (2) are separated from one another, a safety seal (13) being provided
on the screw closure (1) and the safety ring (2) which is damaged when unscrewing
takes place for the first time, characterised in that a screw closure (1) with the safety seal (13) according to any one of the claims
1 to 8 is screwed onto the container.
10. The method according to claim 9, characterised in that the application of the safety seal onto the screw closure takes place spatially separately
from the screwing of the screw closure onto the container.
11. The method according to claim 10, characterised in that the application of the safety seal onto the screw closure takes place in a centralised
manner and the screwing of the screw closure onto the container takes place in a decentralised
manner.
1. Capuchon fileté (1) avec une bague de sécurité (2) pour fermer l'ouverture d'un récipient,
dans lequel le capuchon fileté (1) est raccordé à la bague de sécurité (2) via des
éléments de pontage cassants (4) et comprend un filet interne (6) pour se visser sur
un filet externe ménagé sur l'ouverture du récipient, dans lequel la bague de sécurité
(2) présente des moyens d'arrêt qui servent à bloquer un bourrelet sur l'ouverture
du récipient de sorte que, lors d'un dévissage pour la première fois du capuchon fileté
(1), les éléments de pontage (4) se rompent et que le capuchon fileté (1) et la bague
de sécurité (2) soient séparés l'un de l'autre, dans lequel il est prévu sur le capuchon
fileté (1) et sur la bague de sécurité (2) un sceau de sécurité (13), qui est endommagé
lors du premier dévissage, dans lequel le sceau de sécurité (13) ne s'étend pas sur
une arête supérieure (9) de la bague de sécurité (2) et dans lequel le sceau de sécurité
(13) présente des structures qui sont ménagées dans le capuchon fileté et/ou dans
la bague de sécurité, caractérisé en ce que les structures comprennent des cavités et/ou des éminences en matériau du sceau de
sécurité (13) et le sceau de sécurité (13) comprend une couleur qui est appliquée
directement sur le capuchon fileté et/ou sur la bague de sécurité, dans lequel la
couleur recouvre de manière précise les structures aménagées de sorte qu'ainsi l'impression
visuelle des structures soit renforcée.
2. Capuchon fileté (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que le sceau de sécurité (13) s'applique par sa partie inférieure sur une surface d'enveloppe
externe (12) du capuchon fileté (1) et sur une surface d'enveloppe externe (11) de
la bague de sécurité (2).
3. Capuchon fileté (1) selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que le sceau de sécurité (13) se termine plus ou moins à fleur avec l'arête inférieure
(9) de la bague de sécurité (2).
4. Capuchon fileté (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le sceau de sécurité (13) présente une forme de base à peu près rectangulaire avec
deux arêtes longues (14) et deux arêtes courtes (15), les arêtes longues (14) s'étendant
parallèlement à l'arête inférieure (9) de la bague de sécurité (2).
5. Capuchon fileté (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le sceau de sécurité (13) présente une ligne de rupture théorique qui est ondulée
ou crantée.
6. Capuchon fileté (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le sceau de sécurité (13) est conçu en plusieurs couches.
7. Capuchon fileté (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le sceau de sécurité (13) présente des caractéristiques qui ne peuvent être visibles
qu'à la lumière artificielle ou ne peuvent être rendues visibles qu'avec d'autres
outils.
8. Capuchon fileté (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que les moyens d'arrêt comprennent une éclisse d'arrêt annulaire (7) qui est prévue sur
l'arête inférieure (9) de la bague de sécurité et s'accroche automatiquement sur le
bourrelet à l'ouverture du récipient lors du premier vissage.
9. Procédé de préparation d'un récipient, qui présente un capuchon fileté (1) avec une
bague de sécurité (2) pour fermer une ouverture du récipient, dans lequel le capuchon
fileté (1) est raccordé à la bague de sécurité (2) via des éléments de pontage cassants
et comprend un filet interne (6) qui coopère avec un filet externe à l'ouverture du
récipient, dans lequel la bague de sécurité (2) présente des moyens d'arrêt qui se
bloquent à un bourrelet de l'ouverture du récipient de sorte que, lors d'un premier
dévissage du capuchon fileté (1), les éléments de pontage (4) se rompent et que le
capuchon fileté (1) et la bague de sécurité (2) soient séparés l'un de l'autre, dans
lequel il est prévu sur le capuchon fileté (1) et sur la bague de sécurité (2) un
sceau de sécurité (13) qui est endommagé lors du premier dévissage, caractérisé en ce qu'un capuchon fileté (1) est vissé sur le récipient avec un sceau de sécurité (13) selon
l'une quelconque des revendications 1 à 8.
10. Procédé selon la revendication 9, caractérisé en ce que l'application du sceau de sécurité sur le capuchon fileté se fait séparément du vissage
du capuchon fileté sur le récipient.
11. Procédé selon la revendication 10, caractérisé en ce que l'application du sceau de sécurité sur le capuchon fileté se fait de manière centralisée
et le vissage du capuchon fileté sur le récipient de manière décentralisée.


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