[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Bildeinfassung mit Rahmenteilen, die an ihren
Endflächen zu einer Eckverbindung zusammenfügbar sind, gemäss dem Oberbegriff des
unabhängigen Patentanspruchs. Er kommt vorzugsweise in Kombination mit Bildern zum
Einsatz, beispielsweise einem Kunstdruck, Puzzle, Foto, Poster, graphischen Werbeplakat
oder dergleichen. Die Erfindung betrifft weiterhin ein Einfassungsystem.
[0002] Das Einrahmen von Bildern ist mit der Schwierigkeit verbunden, dass die gängigen
Bilderrahmen ein Umdrehen des Bilderträgers, des Abdeckglases und des Bilderrahmens
bedingen. In den meisten Fällen ist es äusserst ungünstig, wenn die Person, welche
beispielsweise ein Foto einrahmen will, den Bilderträger und das Abdeckglas umdrehen
muss, um den Verschluss des Bilderrahmens zu schliessen. Es kommt dabei sehr oft vor,
dass das Bild verrutscht. Dieses Phänomen geschieht nicht zuletzt dadurch, dass die
Rückseite des Bilderträgers zuerst flach auf einen Untergrund (zum Beispiel einen
Tisch) gelegt werden muss. Das einzurahmende Bild wird daraufhin auf diese Unterlage
gelegt und von einer Glasplatte zugedeckt. Um danach den Bilderrahmen anzubringen
oder des Glas zu fixieren, muss die Unterlage samt Abdeckglas mit den Fingerspitzen
angefasst und möglichst rasch umgedreht werden. Dadurch verschwindet das Bild aus
dem Sichtfeld der Person und verschiebt sich oft. Bei einem Puzzle fallen die Teile
beim Umdrehen oft voneinander, wenn sie nicht gleich auf dem Bilderträger verleimt
wurden.
[0003] Es ist daher notwendig, eine Bildeinfassung so zu konstruieren, dass ein Verrutschen
des Bildes oder der Puzzleteile nicht mehr möglich ist. Zum einen muss der Verschlussmechanismus
eine sehr gute Stabilität aufweisen und zum anderen eine möglichst einfache Manipulation
erlauben, welche es auch einem kleinen Kind erlaubt zum Beispiel ein Puzzle so zu
fixieren, dass es nicht mehr verrutscht. Zudem muss gewährleistet sein, dass das Bild
immer sichtbar bleibt, die Unterlage und das Abdeckglas daher nicht mehr manipuliert
werden müssen.
[0004] Die aus dem Stand der Technik bekannten Bilderrahmen und deren Verschlüsse sind hinsichtlich
Handhabung und Komplexität des zusammenbaus nachteilig, da beim Befestigen eines Bildes
immer der ganze Rahmen umgedreht werden muss. Dies hat sehr oft zur Folge, dass das
Bild oder das Puzzle verrutscht. Zudem bedingt das Fixieren des Bildes eine grosse
Anzahl von Handgriffen. Herkömmliche Bilderrahmen werden durch technische Systeme
verschlossen, wie zum Beispiel Druckklammern. Diese Systeme erlauben zwar dem Benutzer
einen Bilderrahmen mehrfach zu gebrauchen, das Auseinandernehmen und wieder zusammensetzen
ist jedoch kompliziert und oft mit einem Verrutschen des Bildes verbunden. Andere
Verschlusssysteme, wie zum Beispiel Verleimen oder Nagelbefestigungen, erlauben nur
den einmaligen Gebrauch eines Bilderrahmens für jeweils ein Bild. Dazu kommt noch
die Tatsache, dass wenn einer Person die Farbe des Bilderrahmens nicht mehr gefällt,
sie einen kompletten Bilderrahmensatz, samt Bilderträger kaufen muss.
[0005] Aus der
DE 102 39 663 A1 ist ein Rahmensystem für einen rahmenlosen Bilderhalter bekannt. Zur Eckverbindung
des Rahmensystems weisen die Rahmenteile entlang der Aussenkante rückseitige Ausnehmungen
auf, deren eines Ende in die jeweilige Eckkante mündet und deren entgegengesetztes
Ende eine erweiterte Ausnehmungstiefe aufweist. Derart kann bei der Rahmeninstallation
ein formschlüssiger Verbindungswinkel in die Ausnehmungen auf der Rahmenrückseite
gesteckt werden. Zusätzlich weisen die Rahmenteile im Zentrum ihrer jeweiligen Eckkante
eine schlitzförmige Ausnehmung zur Aufnahme einer Fixationsscheibe auf. Wähnrend der
Rahmeninstallation muss der Bilderhalter also mit der Rückseite nach oben liegen und
es kann nicht kontrolliert werden, ob das zu rahmende Bild richtig zentriert ist oder
eine verrutschte Position aufweist.
[0006] Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Bildeinfassung der eingangs genannten Art zu schaffen,
welche die Nachteile der bestehenden Systeme für das Fixieren von Bildern vermeidet.
Insbesondere soll dadurch der Arbeitsablauf bei der Einfassung eines Bildes vereinfacht
werden und prinzipiell gewährleist sein, dass ein Umdrehen des Bildes beim Fixieren
des Rahmens nicht notwendig ist.
[0007] Die genannte Aufgabe wird durch eine Bildeinfassung gemäss Patentanspruch 1 gelöst.
Weitere bevorzugte Ausführungsförmen einer solchen Bildeinfassung sind durch die abhängigen
Patentansprüche definiert. Ein Einfassungssystem ist in Patentanspruch 9 angegeben
und die davon abhängigen Patentansprüche definieren bevorzugte Ausführungsformen desselben.
[0008] Zur Herstellung einer Eckverbindung zwischen den Rahmenteilen der Bildeinfassung
wird also ein Verbindungswinkel vorgeschlagen, der einen Rastfortsatz umfasst. Zudem
ist in mindestens einem der Rahmenteile eine Raststruktur vorhanden, mit welcher der
Rastfortsatz des Verbindungswinkels in Eingriff bringbar ist. Derart ist ein Verschluss-
und Öffnungsmechanismus für die Bildeinfassung realisierbar, der mittels der korrespondierenden
Rastelemente zur Verankerung des Verbindungswinkels an den Rahmenteilen einfach schliessbar
und wieder lösbar ist. Beispielsweise kann zum Zusammenhalten von mindestens einem
langen und einem kurzen Rahmenteil vorgesehen sein, dass am kurzen Rahmenteil die
Raststruktur vorhanden ist, mittels welcher der Verbindungswinkel am Bilderrahmen
verankerbar ist.
[0009] Zur einfach handhabbaren Integration des Verbindungswinkels in den Rahmenteilen wird
vorgeschlagen, dass die Rahmenteile jeweils eine in ihre Längsrichtung verlaufende
und in ihre Endfläche mündende Aussparung zur Aufnahme eines Schenkels des Verbindungswinkels
aufweisen. Die Raststruktur ist dabei vorzugsweise in mindestens einer der Aufnahmen
vorgesehen.
[0010] Bei den Aussparungen für den Verbindungswinkel kann es sich beispielsweise um einen
inneren Hohlraum innerhalb des Rahmenteils oder um eine aussenseitige Vertiefung des
Rahmenteils handeln. Vorzugsweise sind die Aussparungen durch Vertiefungen in einer
ebenförmigen Innenfläche der Rahmenteile gebildet. Dabei kann die jeweilige Schenkeldicke
des Verbindungswinkels derart gewählt sein, dass bezüglich dieser Innenfläche ein
bündiges Einfügen des Verbindungswinkels in die Aussparungen ermöglicht ist. Dadurch
kann beispielsweise ein gleichmässiges Anliegen des Bilderrahmens an die Aussenkontur
eines rechteckigen Bilderträgers erreicht werden.
[0011] Um ein möglichst einfaches Öffnen und Schliessen der Bildeinfassung zu erreichen,
wird vorgeschlagen, dass an dem Rahmenteil ein öffnungsschlitz vorhanden ist, der
sich ausgehend von dem vorgesehenen Lageort des Verbindungswinkels bis hin zu der
Aussenseite des Rahmenteils erstreckt. Dies ermöglicht - insbesondere beim Öffnen
der Bildeinfassung - eine einfache Betätigung des Verbindungswinkels von aussen, beispielsweise
indem ein geeignetes Werkzeug durch den öffnungsschlitz hindurchgeschoben wird. Vorzugsweise
wird ein derartiger Öffnungsschlitz gleichzeitig auch als die Raststruktur zum Eingreifen
des Rastfortsatzes des Verbindungswinkels verwendet. Dies ermöglicht eine besonders
wirkungsvolle und einfach bedienbare Betätigung des Verbindungswinkels. Es ist jedoch
auch eine Verwendung eines öffnungsschlitzes denkbar, der nicht zur Verankerung des
Verbindungswinkels dient, wenn die Raststruktur an anderer Stelle des Rahmenteils
vorhanden ist. Bei einem Rahmenteil mit voranstehend erwähnter Aussparung zur Aufnahme
des Verbindungswinkels wird insbesondere vorgeschlagen, dass der öffnungsschlitz innerhalb
der Aussparung vorgesehen ist und sich ausgehend von der Aussenfläche des Rahmenteils
bis hin zu der Aussparung für den Verbindungswinkels erstreckt.
[0012] Vorzugsweise ist der Rastfortsatz an der Aussenseite des Verbindungswinkels angeordnet.
Bei einer weiterhin bevorzugten Ausgestaltung des Verbindungswinkels ist der Rastfortsatz
durch eine nach aussen gerichtete Biegung an einem Ende des Verbindungswinkels gebildet.
Dadurch wird einerseits dafür gesorgt, dass der Rastfortsatz möglichst weit vom Winkelzentrum
entfernt ist, so dass beim Manipulieren des Rastfortsatzes eine vorteilhafte Hebelwirkung
ausgenutzt werden kann. Andererseits ermöglicht ein derartig ausgebildeter Verbindungswinkel
eine einfache Herstellung, beispielsweise durch Verbiegen eines Metallplättchens oder
dergleichen.
[0013] Um eine gute Manipulierbarkeit des Verbindungswinkels während des Öffnens und Schliessens
des Verbindungswinkels sicherzustellen, wird vorgeschlagen, dass die Aufnahme auf
der gegenüberliegenden Seite der Raststruktur im Wesentlichen vollständig offen liegt.
Derart kann eine wirkungsvolle Betätigung des Verbindungswinkels durch den Öffnungsschlitz
stattfinden, beispielsweise ein Herausdrücken aus der Aufnahme in der Betätigungsrichtung
durch diesen Schlitz hindurch. Vorzugsweise ist die Aufnahme des anderen Rahmenteils,
wenn diese keine Raststruktur aufweist, zumindest abschnittsweise abgedeckt. Dadurch
lässt sich der Verbindungswinkel durch Einstecken in diesem Rahmenteil fixieren, so
dass die Montage erleichtert wird. Eine derartige Bedeckung der Aufnahme kann auch
noch weitere Funktionen übernehmen. Beispielsweise kann die Bedeckung eine Einpassnoppe
für einen Bilderträger sein, wie nachfolgend näher erläutert wird.
[0014] Die Aufnahmen für den Verbindungswinkel sind durch jeweils eine Aussparung in Längsrichtung
der Rahmenteile gebildet. Dabei kann es sich beispielsweise um einen inneren Hohlraum
oder um eine aussenseitige Vertiefung des Rahmenteils handeln. Vorzugsweise sind die
Aussparungen als Vertiefungen in einer ebenförmigen Innenfläche der Rahmenteile ausgebildet.
Dabei ist die jeweilige Schenkeldicke des Verbindungswinkels vorzugsweise derart gewählt,
dass bezüglich dieser Innenfläche ein bündiges Einfügen des Verbindungswinkels in
die Aussparungen ermöglicht ist. Derart kann beispielsweise ein gleichmässiges Anliegen
des Bilderrahmens an die Aussenkontur eines rechteckigen Bilderträgers erreicht werden.
[0015] Die Rahmenteile weisen die Form eines von einer Vorderwand, einer Seitenwand und
einer Rückwand begrenzten U-förmigen Profils auf, bei welchem die der Seitenwand gegenüberliegende
Seite offen ist. Die Aufnahmen für den Verbindungswinkel erstrecken sich dann vorzugsweise
entlang der Innenfläche der Seitenwand.
[0016] Zum einfacheren Zusammenbauen der Bildeinfassung und zur Fixierung zweier aneinandergrenzender
Rahmenteile einer Eckverbindung sind Fixationsnoppen eingesetzt. Hierzu ist an mindestens
einem Rahmenteil mindestens eine Fixationsnoppe vorgesehen, deren Stirnseite über
die Endfläche des Rahmenteils hinausragt. Ein anderes Rahmenteil weist eine dazu komplementäre
Fixationsaufnahme auf, die wiederum zum Einstecken der Stirnseite der Fixationsnoppe
geeignet ist. Die Endflächen der Rahmenteile sind vorzugsweise derart abgeschrägt,
dass die Rahmenteile durch Zusammenfügen der Endflächen zu einem Eck verbunden werden
können. In diesem Fall ragt die Fixationsnoppe über die abgeschrägte Endfläche hinaus.
Gemäss einer Ausführungsform sind im Innenraum des Profils zwei gegenüberliegende
Fixationsnoppen vorhanden, zwischen welchen die Aussparung des Rahmenteils verläuft.
Dies ermöglicht einerseits eine besonders stabile Fixierung zweier Rahmenteile an
einer Eckverbindung und erleichtert andererseits auch den Zusammenbau der Bildeinfassung
durch eine Führung beim Einschieben des Verbindungswinkels.
[0017] Die erfindungsgemässe Bildeinfassung kann ferner einen rechteckigen Bilderträger
umfassen, der zur einfachen Installation der Rahmenteile ausgelegt ist. Vorzugsweise
umfasst ein derartiger Bilderträger mindestens eine Seitenausnehmung, die sich ausgehend
von einem Eck des Bilderträgers entlang einer Aussenkante erstreckt und zum Einfügen
bzw. Entfernen eines Schenkels des Verbindungswinkels dient. Derart kann insbesondere
eine Schiebeoberfläche begrenzt werden, die zum daran Entlanggleiten des Verschlusswinkels
beim Zusammenbauen der Bildeinfassung dient.
[0018] Vorzugsweise ist die Seitenausnehmung dabei beidseitig zumindest abschnittsweise
durch jeweils eine Aussenwand begrenzt. Dadurch kann eine Führung beim Einfügen bzw.
Entfernen des Verbindungswinkels erzielt werden. Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform
endet die jeweilige Aussenwand vor dem Eck des Bilderträgers. Durch den dadurch freigelegten
Abschnitt kann eine Aufnahme für eine Einpassnoppe an einem Rahmenteil realisiert
sein. Eine derartige Einpassnoppe dient zur korrekten Positionierung des Rahmenteils
am Bilderträger. Beispielsweise kann die Längsseite einer voranstehend erläuterten
Fixationsnoppe als eine solche Einpassnoppe verwendet werden. Die so gebildete Aussparung
kann ferner zum Untergreifen und für das manuelle Ausheben eines Glases verwendet
werden, das zur Verdeckung des Bildes auf dem Bilderträger angebracht ist. Die Aussparung
kann auch beide Funktionen erfüllen, also gleichzeitig als Aufnahmehalterung für die
Fixationsnoppe und als Grifferleichterung zum Anheben des Glases dienen.
[0019] Gemäss einer weiterhin bevorzugten Ausführungsform ist die Seitenausnehmung des Bilderträgers
um das Eck herum verlängert, wobei an die Seitenausnehmung eine dazu querliegende
Seitenausnehmung über das Eck des Bilderträgers angrenzt. Durch eine derartige Verlängerung
der Seitenausnehmung auf der eckumliegenden Kante kann eine Aufnahme für eine Einpassnoppe
in einem Rahmenteil gebildet sein. Eine hierzu korrespondierende Einpassnoppe kann
beispielsweise in einem Rahmenteil im Anschluss an die voranstehend erwähnte Fixationsaufnahme
vorhanden sein.
[0020] Vorzugsweise weist der Bilderträger auf seiner Rückseite eine Aussparung auf, zwecks
Verminderung des Gewichts und/oder Materialeinsparung bei der Herstellung und/oder
zum Anbringen von Halterungen wie Gummifüssen und/oder anderweitigen Vorrichtungen
für die Wandmontage.
[0021] Zum Öffnen einer erfindungsgemässen Bildeinfassung wird ein speziell konzipierter
Rahmenöffner verwendet. Dieser umfasst eine Öffnungsnoppe zum Einführen in den Öffnungsschlitz
des Rahmenteils. Vorzugsweise weist der Rahmenöffner zudem eine Positionierplatte
auf, die auf ein Rahmenteil aufgelegt werden kann, um das Verwinkeln des Rahmenöffners
beim Öffnen des Rahmens zu verhindern. Vorzugsweise ist die Positionierplatte von
der Öffnungsnoppe beabstandet und ragt über diese hinaus. Dadurch kann das Öffnen
der Bildeinfassung erheblich vereinfacht werden, da so sichergestellt werden kann,
dass sich nach dem Positionieren der Positionierplatte auf einem Rahmenteil die Öffnungsnoppe
an der korrekten Position zum Einführen in den Öffnungsschlitz befindet.
[0022] Zudem umfasst der Rahmenöffner bevorzugt eine Aufbewahrungsaussparung zum Einführen
der Öffnungsnoppe eines zweiten Rahmenöffners derselben Bauart. Insbesondere können
zur erfindungsgemässen Öffnung der Bildeinfassung zwei simultan betätigte Rahmenöffner
benötigt werden. Die Aufbewahrungsaussparungen in den Rahmenöffnern ermöglicht dann
eine platzsparende Aufbewahrung dieses Paares von Rahmenöffnern.
[0023] Vorzugsweise erfordert das Zusammensetzen einer erfindungsgemässen Bildeinfassung
das Zusammenschieben von vier einzelnen Rahmenteilen. Eine Befestigung geschieht vorzugsweise
mittels jeweils einem der beschriebenen Verschlusswinkel für jede der vier Eckverbindungen,
welche sich jeweils in die einzelnen Rahmenteile verschliessen. Dadurch kann wirkungsvoll
vermieden werden, dass der Bilderträger für das Zusammensetzen des Rahmens umgedreht
werden muss. Vorzugsweise ist der beschriebene Verschluss- und Öffnungsmechanismus
an allen vier Ecken der Bildeinfassung identisch ausgebildet.
[0024] Die erfindungsgemässen Rahmenteile bzw. der Bilderträger können beispielsweise aus
Holz, Kunststoff und/oder Metall gebildet sein. Für einen metallischen Bilderrahmen
und/oder Bilderträger können beispielsweise Messing, Aluminium und/oder Chromstahl
verwendet werden. Der Bilderträger kann beispielsweise für ein Puzzle, Foto, Poster,
Kunstdruck oder andere Bilder konzipiert sein und hierzu beispielsweise eine Aufnahmeplattform
umfassen.
[0025] Beim Zusammensetzen der Bildeinfassung kann beispielsweise wie folgt vorgegangen
werden: Zuerst wird das Bild oder Puzzle auf den Bilderträger gelegt, Bildseite nach
oben. Danach wird eine Glas- oder Plexiglasscheibe darüber gelegt. Die Verschlusswinkel
werden vorzugsweise durch einen einfachen Handgriff in zwei Rahmenteile seitwärts
in die dafür vorgesehenen Ausnehmungen eingeschoben. Die zwei übrigen Rahmenteile
werden vorzugsweise anschliessend eingeschoben. Durch eine eventuelle zusätzliche
Verwendung von Füssen, welche bevorzugt am Bilderträger angebracht sind, kann zudem
ein manuelles Anheben des ganzen Bilds (z.B. Untersatz, Bild und Glasscheibe) vermieden
werden. Ferner kann dadurch ein Verrutschen des Bilderträgers, des Abdeckglases und
des Bildes verhindert werden. Das Fixieren des Bildes geschieht vorzugsweise durch
ein Ineinanderschieben der Rahmenteile. Dabei wird vorzugsweise der freistehende Teil
des Verschlusswinkels in das Rahmenteil eingeschoben. Das Auseinandernehmen geschieht
vorzugsweise durch Eindrücken der Verschlussöffnung. Dazu kann ein erfindungsgemässer
Rahmenöffner verwendet werden.
[0026] Ein weiterer Vorteil der Bildeinfassung kann darin bestehen, dass auf Wunsch der
Bilderrahmen beliebig auswechselbar ist, ohne gleich ein ganzes Bilder-Set kaufen
zu müssen. Die einzelnen Rahmenteile sind bevorzugt beliebig austauschbar und vom
Bilderträger völlig unabhängig.
[0027] Nachfolgend ist die Erfindung anhand bevorzugter Ausführungsformen unter Bezuignahme
auf die Zeichnungen näher erläutert, wodurch sich weitere Merkmale und Vorteile der
Erfindung ergeben. Dabei zeigen:
- Fig. 1
- Schnittdarstellung einer Ecke einer erfindungsgemässen Bildeinfassung für eine Kunststoff-
oder Holzausführung im verschlossenen Zustand;
- Fig. 2
- Darstellung einer Ecke der in Fig. 1 gezeigten Bildeinfassung für eine Kunststoff-
oder Holzausführung im geöffneten Zustand;
- Fig. 3
- Eine Seitenansicht, eine seitliche Schnittansicht und eine Draufsicht (auf der linken
Seite, von oben nach unten), sowie eine frontale Schnittansicht (auf der rechten Seite)
eines langen Rahmenteils für eine Kunststoff- oder Holzausführung;
- Fig. 4
- Eine Seitenansicht, eine seitliche Schnittansicht und eine Draufsicht (auf der rechten
Seite, von oben nach unten), sowie eine frontale Schnittansicht (auf der linken Seite)
eines kurzen Rahmenteils für eine Kunststoff- oder Holzausführung;
- Fig. 5
- Eine Seitenansicht, eine seitliche Schnittansicht und eine Draufsicht (auf der linken
Seite, von oben nach unten), sowie eine frontale Schnittansicht (auf der rechten Seite)
eines langen Rahmenteils für eine Metallausführung (z.B. Messing, Aluminium oder Chromstahl);
- Fig. 6
- Eine Seitenansicht, eine seitliche Schnittansicht und eine Draufsicht (auf der linken
Seite, von oben nach unten), sowie eine frontale Schnittansicht (auf der rechten Seite)
eines kurzen Rahmenteils für eine Metallausführung (z.B. Messing, Aluminium oder Chromstahl);
- Fig. 7
- Eine perspektivische Darstellung einer Ecke eines erfindungsgemässen Bilderträgers
mit einer darin integrierten Plattform zur Aufnahme eines Bildes und seitlichen Ausnehmungen
für den Verschlussund Öffnungsmechanismus;
- Fig. 8
- Eine Vorderansicht einer erfindungsgemässen Plattform für ein Puzzle;
- Fig. 9
- Eine Vorderansicht einer erfindungsgemässen Plattform für ein Bild, Photo, Poster
und/oder Glas;
- Fig. 10
- Schnittdarstellungen von den in den Figuren 8 und 9 gezeigten Plattformen (von oben
nach unten);
- Fig. 11
- Eine Rückansicht eines erfindungsgemässen Bilderträgers mit dessen Rückwand;
- Fig. 12
- Eine schematische Darstellung des Öffnens einer erfindungsgemässen Bildeinfassung
mit Hilfe zweier erfindungsgemässer Rahmenöffner, die an einander entgegengesetzt
angeordneten Rahmenteilen zum Einsatz kommen;
- Fig. 13
- Eine Draufsicht, eine Seitenansicht und eine Vorderansicht (von oben nach unten) der
in Fig. 12 gezeigten zwei Rahmenöffner, sowie Seitenansicht der zusammengefügten Rahmenöffner
(unten) für eine platzsparende Aufbewahrungsmöglichkeit; und
- Fig. 14
- Eine Vorseransicht, eine Rückansicht und eine Seitenansicht eines erfindungsgemässen
Gummifusses zum Einfügen in den in Fig. 11 gezeigten Bilderträger.
[0028] Fig. 1 zeigt den rechten unteren Eckabschnitt einer erfindungsgemässen Bildeinfassung
in zusammengebautem Zustand. Fig. 2 zeigt denselben Ausschnitt der Bildeinfassung
in einer Explosionsdarstellung mit auseinandergelegten Einzelteilen. Die Bildeinfassung
umfasst einen einen Bilderträger 1, der speziell für die Aufnahme eines Puzzles konzipiert
ist. Der Bilderträger 1 umgibt eine Plattform 2 für eine Glasaufnahme, die wiederum
entlang einer Abstufung eine vertiefte Aufnahmeplattform 3 für ein Puzzle umrandet.
Im Eckbereich des Bilderträgers 1 sind zwei Ausnehmungen 9, 12 vorgesehen. Bei der
Ausnehmung 9 handelt es sich um eine Öffnungs- und Verschliessaussparung zum Entlangleiten
des Schenkels 13b des Verschlusswinkels 13. Im unteren Bereich der Ausnehmung 9, in
welchem dieselbe frei liegt, ist eine Aussparung 10 vorhanden, die für das manuelle
Ausheben einer Glasplatte dient und zudem als Aufnahme für die Längsseite einer Fixationsnoppe
17 dient. Bei der Ausnehmung 12 handelt es sich um eine Aufnahme für eine Einpassnoppe
23.
[0029] Weiterhin umfasst die Bildeinfassung zwei Rahmenteile 14, 21, die im vorliegenden
Fall aus Kunststoff bestehen. Das kurze Rahmenteil 14 umfasst eine in seine Längsrichtung
verlaufende und in seine abgeschrägte Endfläche 14a mündende Aussparung 16. Am zur
Endfläche 14a entgegengesetzten Ende weist die Aussparung 16 einen hierzu senkrecht
in Breitenrichtung verlaufenden Öffnungsschlitz 15 auf, der in die Aussenseite 14b
des Rahmenteils 14 mündet. Weiterhin ist eine Fixationsnoppe 17 erkennbar, die entlang
eines Teilbereichs der Aussparung 16 verläuft und an ihrer Stirnseite über die Endfläche
14a hinausragt.
[0030] Das lange Rahmenteil 21 umfasst eine ebenfalls in seine Längsrichtung verlaufende
und in seine abgeschrägte Endfläche 21a mündende Aussparung 22. Oberhalb der Aussparung
22 ist eine Einpassnoppe 23 vorgesehen, die formschlüssig in die Ausnehmung 12 des
Bilderträgers 1 einfügbar ist. Endseitig ist im Anschluss an die Einpassnoppe 23 eine
Fixationsaufnahme 24 vorgesehen, in welche die Fixationsnoppe 17 des kurzen Rahmenteils
14 einsteckbar ist.
[0031] Zudem umfasst die Bildeinfassung einen Verbindungswinkel 13 mit zwei im Wesentlichen
gleichlangen Schenkeln 13a, 13b und einem Rastfortsatz 13c, der durch ein nach aussen
abgebogenes oberes Ende des Schenkels 13b gebildet ist. Der Rastfortsatz 13c ist zum
Einrasten in den Öffnungsschlitz 15 geeignet. Die Schenkeldicke des Verbindungswinkels
13 ist derart gewählt, dass ein bündiges Einfügen in die Aussparungen 16, 22 ermöglicht
ist. Durch Einfügen des Verbindungswinkels 13 in die Aussparungen 16, 22 ist ein Verschluss-
und Öffnungsmechansimus realisiert, weshalb der Verbindungswinkel 13 nachfolgend auch
als Verschlusswinkel 13 bezeichnet ist.
[0032] Fig. 1 und 2 zeigen also zusammenfassend einen Verschluss- und Öffnungsmechanismus
eines erfindungsgemässen Bilderrahmens mit einem Verschlusswinkel 13, einer Aussparungsaufnahme
22 für einen Verschlusswinkel 13 an einem unteren und/oder oberen langen Rahmenteil
21, sowie einer Aussparüngsaufnahme 16 für den Verschlusswinkel 13 an einem kurzen
Seitenteil 14. Die in den Fig. 1 und 2 dargestellten erfindungsgemässen Ecken können
mit Holz oder mit Spritzguss (Kunststoff) gefertigt werden.
[0033] Fig. 3 zeigt das lange Rahmenteil 21 in einer Seitenansicht, einer seitlichen Schnittansicht
und eine Draufsicht (auf der linken Seite, von oben nach unten), sowie einer frontale
Schnittansicht (auf der rechten Seite). Aus der frontalen Schnittansicht ist das U-förmige
Querschnittsprofil mit einer Vorderwand 21d, einer Seitenwand 21e und einer Rückwand
21f erkennbar. Zudem sind zwei Fixationsaufnahmen 24, 25 für jeweils eine Fixationsnoppe
17, 18 erkennbar, die neben der Aussparung 22 für den Verbindungswinkel 13 angeordnet
sind. Oberhalb der Aussparung 22 befindet sich die Einpassnoppe 23, die einen Teilbereich
der Aussparung 22 bedeckt, wodurch der Verbindungswinkel 13 nach dem Einstecken in
die Aussparung 22 in seiner Position gehalten wird.
[0034] Zusammenfassend zeigt Fig. 3 also die Aussparung 22 für den Verschlusswinkel 13,
die Halterungsaussparung 12 zur Aufnahme einer Einpassnoppe 23, die Aussparungsaufnahme
24 für eine Fixationsnoppe 17 und die Aussparungsaufnahme 25 für eine Fixationsnoppe
18.
[0035] Fig. 4 zeigt das kurze Rahmenteil 14 in einer Seitenansicht, einer seitlichen Schnittansicht
und einer Draufsicht (auf der rechten Seite, von oben nach unten), sowie einer frontalen
Schnittansicht (auf der linken Seite). Aus der frontalen Schnittansicht ist das U-förmige
Querschnittsprofil mit einer Vorderwand 14d, einer Seitenwand 14e und einer Rückwand
14f erkennbar. Zudem sind zwei Fixationsnoppen 17, 18 für jeweils eine Fixationsnoppe
24, 25 erkennbar, die neben der Aussparung 16 für den Verbindungswinkel 13 angeordnet
sind. Die Aussparung 16 ist im Wesentlichen vollständig offen, um einen gewissen Bewegungsspielraum
für den Verbindungswinkel 13 zu gewährleisten.
[0036] Zusammenfassend zeigt Fig. 4 also die Aufnahmeaussparung 16 für den Verbindungswinkel
13, die Fixationsnoppen 17, 18 und den Öffnungsschlitz 15 für eine Öffnungsnoppe 30.
[0037] Fig. 5 und 6 entsprechen den Fig. 3 und 4, aber für eine Metalleinfassung. Das lange
Rahmenteil 21 ist dabei kleiner als das lange Metallrahmenteil 21, da der Metallrahmen
mehr Platz einnimmt. Das kurze Rahmenteil 14 ist dabei kleiner als das kurze Metallrahmenteil
19, da der Metallrahmen Platz einnimmt.
[0038] Fig. 7 ist eine perspektivische Darstellung der in Fig. 2 gezeigten Ecke des erfindungsgemässen
Bilderträgers 1 mit den bereits erläuterten konstruktiven Eigenschaften. Fig. 8 zeigt
den gesamten Bilderträger 1 in einer Vorderansicht, woraus hervorgeht, dass sämtliche
vier Ecken im Wesentlichen gleich aufgebaut sind.
[0039] Fig. 9 zeigt eine Vorderansicht eines erfindungsgemässen Bilderträgers 5 für ein
Bild, Photo, Poster und/oder Glas mit einer Aufnahmeplattform 6 ohne eine zusätzliche
Glasaufnahme.
[0040] Fig. 10 zeigt die in Fig. 8 und Fig. 9 gezeigten Bilderträger in einer Schnittansicht
von oben. Daraus sind auch die rückseitig angeordneten Elemente einer Halterung 8
für Gummifüsse 34, einer Halterung 7 für die Wandmontage (z.B. für Schrauben oder
Nägel) und einer Aussparung 4 zur Verminderung des Gesamtgewichts des Bilderträgers
1. Aus der Rückansicht in Fig. 11 sind diese Merkmale nochmals abgebildet, woraus
insbesondere ersichtlich ist, dass die Aufnahmen für die Gummifüsse 8 in allen vier
Ecken vorgesehen sind. Geeignete Gummifüsse sind in Fig. 14 abgebildet.
[0041] Fig. 12 zeigt ein Paar erfindungsgemässer Rahmenöffner 28, 29 zum simultanen Anwenden
beim Öffnen der Bildeinfassung. Jeder der Rahmenöffner 28 umfasst ein Öffnungsnoppe
30, die in den jeweiligen Öffnungsschlitz 15 der ebenfalls dargestellten einander
entgegengesetzt angeordneten kurzen Rahmenteile einfügbar sind. Weiterhin weist jeder
der Rahmenöffner 28, 29 eine von der Öffnungsnoppe 30 beabstandete Führungsplatte
32 auf, die zur korrekten Positionierung dient und ein Verklemmen der Öffnungsnoppe
30 verhindert.
[0042] Fig. 13 zeigt die Rahmenöffner 28, 29 in verschiedenen Seitenansichten, sowie ein
Paar ineinander zusammengesteckter Rahmenöffner, was nach dem Gebrauch eine platzsparende
Aufbewahrungsmöglichkeit bietet.
[0043] Nachfolgend sind bevorzugte Gebrauchsmöglichkeiten der erfindungsgemässen Bildeinfassung
für verschieden Anwendungen detailliert beschrieben:
Zusammensetzung des Rahmens für Puzzle:
Zuerst wird der Bilderträger 1 (siehe Fig. 8) mit der Rückseite nach oben auf eine
flache Grundlage gelegt. Die vier Gummifüsse 34 (siehe Fig. 14) werden in die Halterungen
8 (siehe Fig. 11) eingeschoben. Danach wird der Bilderträger um 180° gedreht. Von
nun an wird der Bilderträger nicht mehr gedreht. Anschliessend wird das Puzzle auf
die Aufnahmeplattform 3 für Puzzle (siehe Fig. 8) eingesetzt. Ab diesem Moment ist
kein Verschieben des Puzzles notwendig.
Dazu ist kein Benutzen von Klebstoffen notwendig. Dieser Schritt wird gefolgt durch
das Einsetzen des Deckglases in die Plattform für die Glasaufnahme 2 (siehe Fig. 8).
Zusammensetzung des Rahmens für Bilder, Photos, Poster etc. (ff Bild) für Holz- und
Kunststoffrahmen:
[0044] Der Bilderträger 5 (siehe Fig. 9) wird mit der Rückseite nach oben auf eine flache
Grundlage gelegt. Vier Gummifüsse 34 (siehe Fig. 14) werden in die Halterungen 8 (siehe
Fig. 11) eingeschoben. Danach wird der Bilderträger um 180° gedreht. Von nun an wird
der Bilderträger nicht mehr gedreht. Danach wird das Bild auf die Aufnahmeplattform
6 für Bild und Glas (siehe Fig. 9) eingesetzt. Ab diesem Moment ist kein Verschieben
des Bildes notwendig. Dazu ist kein Benutzen von Klebstoffen notwendig. Dieser Schritt
wird gefolgt durch das Einsetzen des Deckglases in die Aufnahmeplattform 6 (siehe
Fig. 9).
[0045] Weitere Schritte, unabhängig ob Bilderträger 1 (siehe Fig. 8) oder Bilderträger 5
(siehe Fig. 9) verwendet wird:
Zuerst werden die kurzen Rahmenteile 14 (siehe Fig. 4) in den Bilderträger eingesetzt.
Diese Rahmenteile fixieren sich an der Vorderseite durch Einfügen der Fixationsnoppe
17 (sihe Fig. 4) in die Ausnehmung 10 (siehe Fig. 9) und an der Hinterseite durch
Einfügen der Fixationsnoppe 18 (siehe Fig. 4) in die Ausnehmung 11 (sieh Fig. 11).
Nachfolgend werden die langen Rahmenteile 21 (siehe Fig. 3) vorbereitet.
[0046] Es folgt das Einsetzen des Verschlusswinkels 13 (siehe Fig. 2) in die Aussparungsaufnahme
22 für den Verschlusswinkel 13, wozu dieser seitlich in allen vier Enden eingeschoben
wird. Danach werden die langen Rahmenteile 21 mit den darin fixierten Verschlusswinkeln
13 in die kurzen Rahmenteile 14 eingeschoben. Dabei werden die Verschlusswinkel 13
in die Öffnungs- und Verschliessaussparung 9 (siehe Fig. 2) mit leichtem Druck eingeschoben.
Bei diesem Vorgang geschieht folgendes: Die vordere Fixationsnoppe 17 (siehe Fig.
2) und die hintere Fixationsnoppe 18 fixieren sich beim Zusammenschieben gleichzeitig
in den Fixationsaussparungen 24 und 25, welche sich in den langen Rahmenteilen 21
(siehe Fig. 3) befinden. Weiterhin wird die Fixationsnoppe 23 in der Ausnehmung 12
(siehe Fig. 2) fixiert. Dieser Vorgang endet mit dem Einhaken des Verschlusswinkels
13 (siehe Fig. 2) in die Aufnahmeaussparung 16 bis zum Einklinken in den Öffnungsschlitz
Pos. 15 (siehe Fig. 2).
[0047] Zusammensetzung des Rahmens für Bilder, Photos, Poster etc. (ff Bild) für Metallrahmen:
Der Bilderträger 5 (siehe Fig. 9) wird mit der Rückseite nach oben auf eine flache
Grundlage gelegt. Die vier Gummifüsse 34 (siehe Fig. 14) werden in die Halterungen
8 (siehe Fig. 11) eingeschoben. Danach wird der Bilderträger um 180° gedreht. Von
nun an wird der Bilderträger nicht mehr gedreht. Danach wird das Bild auf die Aufnahmeplattform
6 für Bild und Glas (siehe Fig. 9) eingesetzt. Ab diesem Moment ist kein Verschieben
des Bildes notwendig. Dazu ist kein Benutzen von Klebstoffen notwendig. Dieser Schritt
wird gefolgt durch das Einsetzen des Deckglases in die Aufnahmeplattform 6 (siehe
Fig. 9).
[0048] Weitere Schritte, unabhängig ob der Bilderträger 1 (siehe Fig. 8) oder Bilderträger
5 (siehe Fig.9) verwendet wird:
Es erfolgt ein Einsetzen der kurzen Rahmenteile 19 (siehe Fig. 6) in den Bilderträger.
Diese Rahmenteile fixieren vorne (Fixationsnoppe 17 (siehe Fig. 4) in Aussparung 10
(siehe Fig. 9)) und hinten (Fixationsnoppe 18 (siehe Fig. 4) in Aussparung 11). Es
folgt ein Vorbereiten der langen Rahmenteile 26 (siehe Fig. 5) und ein Einsetzen des
Verschlusswinkels 13 (siehe Fig. 2) in die
Aussparungsaufnahme 22, wobei die Verschlusswinkel 13 seitlich in allen vier Enden
eingeschoben werden. Danach werden die langen Rahmenteile mit den Verschlusswinkeln
13 in die kurzen Rahmenteile eingeschoben. Dabei werden die Verschlusswinkel 13 in
die Öffnungs- und
Verschliessaussparung 9 (siehe Fig. 2) mit leichtem Druck eingeschoben. Bei diesem
Vorgang geschieht folgendes: Die vordere und hintere Fixationsnoppe 17, 18 (siehe
Fig. 2) fixieren sich beim Zusammenschieben gleichzeitig in den Fixationsaussparungen
24 und 25, welche sich in den langen Rahmenteilen befinden. Im weiteren wird die Fixationsnoppe
23 in der Aussparung 12 für die Fixationsnoppe 23 fixiert.
Dieser Vorgang endet mit dem Einhaken des Verschlusswinkels 13 (siehe Fig. 2) in die
Aufnahmeaussparung 16 für den Verschlusswinkel 13 bis zum Einklinken in den Öffnungsschlitz
15.
[0049] Öffnen des Rahmens für Puzzle und Bilder:
Das Öffnen des Rahmens geschieht mittels zweier Rahmenöffner 28, 29, dem Rahmenöffner
rechts 28 (Fig. 13) und dem Rahmenöffners links 29 (Fig. 13). Die Rahmenöffner werden
auf den kurzen Bilderrahmen 14 (siehe Fig. 12) gelegt, wobei die jeweilige Führungsplatte
32 (siehe Fig. 12) ein Verwinkeln verhindert. Sie werden so positioniert, dass der
Öffner horizontal und vertikal parallel zum Rahmen verläuft.
Die Öffnungsnoppe 30 (siehe Fig. 12) befindet sich dadurch genau auf der gleichen
Höhe wie der Öffnungsschlitz 15 (siehe Fig. 12). Durch leichten Druck auf die Rahmenöffner
28, 29 drückt die Öffnungsnoppe 30 durch den Öffnungsschlitz 15 auf den Verschlusswinkel
13. Dadurch löst sich der Verschlussmechanismus. Danach wird das lange Rahmenteil
mit leichtem Zug von der Verankerung gelöst. Anschliessend kann das kurze Rahmenteil
entfernt werden. Das Entfernen des Glases wird erleichtert durch die Aussparung 10
für das Ausheben des Glases (siehe Fig. 2). Auch bei diesem Vorgang wird das Bild
nicht verschoben und es ist nicht notwendig, den Bilderträger umzudrehen.
Bezugszeichenliste
[0050]
- 1
- Bilderträger (für Puzzle)
- 2
- Plattform Glasaufnahme
- 3
- Aufnahmeplattform für Puzzle
- 4
- Aussparung Bilderträger 1, 5, Verminderung Gewicht, Materialeinsparung und Aufnahmeplattform
für Füsse 8 und Wandmontage 7 (Rückseite)
- 5
- Bilderträger (Bild, Foto, oder Poster)
- 6
- Aufnahmeplattform für Bild, Foto, oder Poster und Glas
- 7
- Halterung für Schraube, oder Nagel (für Wandmontage)
- 8
- Halterung für Gummifüsse 4 Stk.
- 9
- Öffnungs- und Verschliessaussparung für Verschlusswinkel 13
- 10
- Aussparung für Ausheben des Glas (Erleichterung) und gleichzeitige Aufnahmehalterung
für Fixationsnoppe 17 (vorne)
- 11
- Aussparung für Fixationsnoppe 18 (hinten)
- 12
- Aussparung für Fixationsnoppe 23
- 13
- Verbindungs-winkel (bzw. Verschlusswinkel)
- 14
- Rahmenteile kurz ( Kunststoff ) 2 Stk. links + rechts
- 15
- Öffnungsschlitz, für Öffnungsnoppe 30
- 16
- Aufnahmeaussparung für Verschlusswinkel 13
- 17
- Fixationsnoppe für Aussparungshalterung 24
- 18
- Fixationsnoppe für Aussparungshalterung 25
- 19
- Rahmenteil kurz (Kunststoff) 2 Stk. (links + rechts) für Aufnahme Metallrahmen
- 20
- Verkleidung Metallrahmen kurz 2 Stk. (links + rechts) (Messing, Aluminium oder Chromstahl)
- 21
- Rahmenteile lang (Kunststoff) 2 Stk. oben + unten
- 22
- Aussparungsaufnahme für Verschlusswinkel 13
- 23
- Einpassnoppe für Aussparungshalterung 12
- 24
- Aussparungsaufnahme für Fixationsnoppe 17
- 25
- Aussparungsaufnahme für Fixationsnoppe 18
- 26
- Rahmenteil lang (Kunststoff), 2 Stk., (oben + unten) für Aufnahme Metallrahmen
- 27
- Verkleidung Metallrahmen lang 2 Stk. (oben + unten) (Messing, Aluminium oder Chromstahl)
- 28
- Rahmenöffner links (spiegelbildlich wie Rahmenöffner 28)
- 29
- Rahmenöffner rechts (spiegelbildlich wie Rahmenöffner 29)
- 30
- Öffnungsnoppe für Öffnungsschlitz 15, zum Öffnen des Rahmens
- 31
- Aussparung für Öffnungsnoppe 30
- 32
- Führungsplatte (Verhindert das Verwinkeln des Rahmenöffners beim Öffnen des Rahmens)
- 33
- Aussparung Rahmenöffner, Verminderung Gewicht und Materialeinsparung
- 34
- Gummifüsse vier Stk. (Erleichterung Verschliessen des Rahmens, kein Anheben und Verrutschen
des Bilderträgers z.B. auf dem Tisch)
1. Bildeinfassung mit Rahmenteilen (14, 21), die an ihren Endflächen zu einer Eckverbindung
zusammenfügbar sind, und mit mindestens einem Verbindungswinkel (13) mit einem Rastfortsatz
(13c), wobei an mindestens einem Rahmenteil (14, 21) eine Raststruktur (15) vorgesehen
ist, mit welcher der Rastfortsatz des Verbindungswinkels (13) in Eingriff bringbar
ist, wobei die Rahmenteile (14, 21) jeweils eine in ihre Längsrichtung verlaufende
und in ihre Endfläche mündende Aussparung (16, 22) zur Aufnahme eines Schenkels des
Verbindungswinkels (13) aufweisen und die Raststruktur (15) in mindestens einer der
Aufnahmen vorgesehen ist, wobei an einem Rahmenteil (14, 21) mindestens eine Fixationsnoppe
(17, 18) vorgesehen ist, deren Stirnseite über die Endfläche des Rahmenteils (14,
21) hinausragt, und ein anderes Rahmenteil (14, 21) eine dazu komplementäre Fixationsaufnahme
(24, 25) aufweist, die zum Einstecken der Stirnseite der Fixationsnoppe (17, 18) geeignet
ist und wobei
die Rahmenteile (14, 21) im Wesentlichen die Form eines U-förmigen Profils aufweisen,
dadurch gekennzeichnet, dass im Innenraum des Profils zwei gegenüberliegende Fixationsnoppen (17, 18) angeordnet
sind, zwischen welchen die Aussparung (16) des Rahmenteils (14) verläuft.
2. Bildeinfassung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Rahmenteil (14, 21), dessen Aussparung (16, 22) die Raststruktur (15) aufweist,
ein Öffnungsschlitz (15) vorhanden ist, der sich ausgehend von der Außenfläche des
Rahmenteils (14, 21) bis hin zu der Aussparung (16, 22) erstreckt.
3. Bildeinfassung nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Rastfortsatz (13c) durch eine nach aussen gerichtete Biegung an einem Ende des
Verbindungswinkels (13) gebildet ist.
4. Bildeinfassung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparungen (16, 22) durch Vertiefungen in einer ebenförmigen Innenfläche der
Rahmenteile (14, 21) gebildet sind, wobei die jeweilige Schenkeldicke des Verbindungswinkels
(13) derart gewählt ist, dass bezüglich der Innenfläche ein bündiges Einfügen des
Verbindungswinkels (13) in die Aussparungen (16, 22) ermöglicht ist.
5. Bildeinfassung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch einen rechteckigen Bilderträger (1, 5) mit mindestens einer Seitenausnehmung (9),
die sich ausgehend von einem Eck des Bilderträgers (1, 5) entlang einer Aussenkante
erstreckt und zum Einfügen bzw. Entfernen eines Schenkels des Verbindungswinkels (13)
dient.
6. Bildeinfassung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenausnehmung (9) beidseitig zumindest abschnittsweise durch jeweils eine
Aussenwand zur Führung des Verbindungswinkels (13) begrenzt ist.
7. Bildeinfassung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die jeweilige Aussenwand vor dem Eck des Bilderträgers (1, 5) endet, so dass eine
Aufnahme (10) für die Längsseite der Fixationsnoppe (17, 18) gebildet ist.
8. Bildeinfassung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass an die Seitenausnehmung (9) eine dazu querliegende Seitenausnehmung (12) über das
Eck des Bilderträgers (1, 5) angrenzt, so dass eine Aufnahme (10) für eine Einpassnoppe
(23) in einem Rahmenteil (14, 21) gebildet ist.
9. Einfassungssystem mit einer Bildeinfassung nach einem der Ansprüche 2 bis 8, gekennzeichnet durch einen Rahmenöffner mit einer Öffnungsnoppe (30) zum Einführen in den Öffnungsschlitz
(15) des Rahmenteils (14, 21).
10. Einfassungssystem Anspruch 9, gekennzeichnet durch eine Positionierplatte (32), die von der Öffnungsnoppe (30) beabstandet ist und über
diese hinausragt, so dass nach dem Positionieren der Positionierplatte auf einem Rahmenteil
die Öffnungsnoppe (30) an der korrekten Position zum Einführen in den Öffnungsschlitz
(15) ist.
11. Einfassungssystem nach Anspruch 9 oder 10, gekennzeichnet durch eine Aufbewahrungsaussparung (31) zum Einführen der Öffnungsnoppe (30) eines zweiten
Rahmenöffners derselben Bauart.
1. Picture enclosure comprising frame parts (14, 21) whose end faces are connectable
to form a corner joint, and at least one connecting angle (13) having a detent extension
(13c), wherein on at least one frame part (14, 21) a detent structure (15) is provided
in which the detent extension of the connecting angle (13) is engageable, wherein
each frame part (14, 21) has a recess (16, 22) extending in its longitudinal direction
and opening on its end face for receiving one leg of the connecting angle (13) and
the detent structure (15) is provided in at least one of the receptions, wherein on
one frame part (14, 21) is provided at least one locking projection (17, 18) whose
front side projects beyond the end face of the frame part (14, 21) and another frame
part (14, 21) has a locking reception (24, 25) that is complementary thereto and adapted
for inserting the front side of the locking projection (17, 18), and wherein the frame
parts (14, 21) are substantially in the form of a U-shaped profile, characterised in that in the interior of the profile two opposed locking projections (17, 18) are arranged
between which the recess (16) of the frame part (14) extends.
2. Picture enclosure according to claim 1, characterised in that on the frame part (14, 21) whose recess (16, 22) comprises the detent structure (15)
is provided an opening slot (15) that extends from the outer surface of the frame
part (14, 21) up to the recess (16, 22).
3. Picture enclosure according to one of claims 1 to 2, characterised in that the detent extension (13c) is formed by an outwardly directed bend at one end of
the connecting angle (13).
4. Picture enclosure according to one of claims 1 to 3, characterised in that the recesses (16, 22) are formed by indentations in a plane inner surface of the
frame parts (14, 21), the respective thickness of the legs of the connecting angle
(13) being chosen such that the connecting angle (13) can be inserted into the recesses
(16, 22) flush with the inner surface.
5. Picture enclosure according to one of claims 1 to 4, characterised by a rectangular picture carrier (1, 5) having at least one lateral recess (9) that
extends from one corner of the picture carrier (1, 5) along an outer edge thereof
and serves for inserting or removing, respectively, a leg of the connecting angle
(13).
6. Picture enclosure according to claim 5, characterised in that the lateral recess (9) is at least partially limited on both sides by a respective
outer wall for guiding the connecting angle (13).
7. Picture enclosure according to claim 6, characterised in that the respective outer wall ends before the corner of the picture carrier (1, 5) so
that a reception (10) for the longitudinal side of the locking projection (17, 18)
is formed.
8. Picture enclosure according to one of claims 5 to 7, characterised in that a lateral recess (12) extending transversely to the lateral recess (9) adjoins thereto
over the corner of the picture carrier (1, 5) so that a reception (10) for a fitting
projection (23) provided in one frame part (14, 21) is formed.
9. Enclosure system comprising a picture enclosure according to one of claims 2 to 8,
characterised by a frame opener having an opening projection (30) to be inserted into the opening
slot (15) of the frame part (14, 21).
10. Enclosure system according to claim 9, characterised by a positioning plate (32) that is spaced apart from the opening projection (30) and
projects beyond the latter so that after positioning the positioning plate on a frame
part, the opening projection (30) is located in the correct position for being inserted
into the opening slot (15).
11. Enclosure system according to claim 9 or 10, characterised by a storage recess (31) for inserting the opening projection (30) of a second frame
opener of the same type.
1. Encadrement d'image comprenant des éléments de cadre, (14, 21) dont les faces frontales
peuvent être assemblées pour former un joint d'angle, et au moins un angle de liaison
(13) muni d'un prolongement d'enclenchement (13c), où sur l'un au moins des éléments
de cadre (14, 21) est pourvue une structure d'enclenchement (15) dans laquelle le
prolongement d'enclenchement de l'angle de liaison (13) est engageable, où chaque
élément de cadre (14, 21) présente un évidement (16, 22) s'étendant dans sa direction
longitudinale et débouchant sur sa face frontale pour recevoir une branche de l'angle
de liaison (13) et la structure d'enclenchement (15) est pourvue dans l'un au moins
des logements, où sur l'un des éléments de cadre (14, 21) est pourvu une saillie de
fixation (17, 18) dont le côté frontal dépasse de la face frontale de l'élément de
cadre (14, 21) et un autre élément de cadre (14, 21) présente un logement de fixation
(24, 25) y complémentaire adapté à l'introduction du côté frontal de la saillie de
fixation (17, 18), et où les éléments de cadre (14, 21) présentent essentiellement
la forme d'un profilé en U, caractérisé en ce que dans l'espace intérieur du profilé sont agencées deux saillies de fixation (17, 18)
opposées entre lesquelles s'étend l'évidement (16) de l'élément de cadre (14).
2. Encadrement d'image selon la revendication 1, caractérisé en ce que sur l'élément de cadre (14, 21) dont l'évidement (16, 22) comporte la structure d'enclenchement
(15) est pourvue une fente d'ouverture (15) qui s'étend à partir de la surface extérieure
de l'élément de cadre (14, 21) jusqu'à l'évidement (16, 22).
3. Encadrement d'image selon l'une des revendications 1 à 2, caractérisé en ce que le prolongement d'enclenchement (13c) est formé par une courbure tournée vers l'extérieur
à l'une des extrémités de l'angle de liaison (13).
4. Encadrement d'image selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les évidements (16, 22) sont formés par des creux dans une surface intérieure plane
des éléments de cadre (14, 21), l'épaisseur respective des branches de l'angle de
liaison (13) étant choisie de telle manière qu'une insertion de l'angle de liaison
(13) dans les évidements (16, 22) à fleur de la surface intérieure est possible.
5. Encadrement d'image selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé par un porte-image (1, 5) rectangulaire ayant au moins un évidement latéral (9) lequel
s'étend à partir d'un coin du porte-image (1, 5) le long d'une arête extérieure et
sert à l'introduction ou au dégagement, respectivement, d'une branche de l'angle de
liaison (13).
6. Encadrement d'image selon la revendication 5, caractérisé en ce que l'évidement latéral (9) est au moins partiellement limité de part et d'autre par
une paroi extérieure respective pour le guidage de l'angle de liaison (13).
7. Encadrement d'image selon la revendication 6, caractérisé en ce que la paroi latérale respective se termine avant le coin du porte-image (1, 5), de sorte
qu'un logement (10) pour le côté longitudinal de la saillie de fixation (17, 18) est
formé.
8. Encadrement d'image selon l'une des revendications 5 à 7, caractérisé en ce qu'un évidement latéral (12) transversal à l'évidement latéral (9) y est adjacent au
coin du porte-image (1, 5), de sorte qu'un logement (10) pour une saillie d'emboîtement
(23) agencée dans un élément de cadre (14, 21) est formé.
9. Système d'encadrement comprenant un encadrement d'image selon l'une des revendications
2 à 8, caractérisé par un dispositif d'ouverture de cadre avec une saillie d'ouverture (30) pouvant être
introduite dans la fente d'ouverture (15) de l'élément de cadre (14, 21).
10. Système d'encadrement selon la revendication 9, caractérisé par une plaque de positionnement (32) espacée de la saillie d'ouverture (30) et dépassant
de cette dernière, de sorte qu'après le positionnement de la plaque de positionnement
sur un élément de cadre, la saillie d'ouverture (30) se trouve dans la position correcte
pour être introduite dans la fente d'ouverture (15).
11. Système d'encadrement selon la revendication 9 ou 10, caractérisé par un évidement de rangement (31) pour l'insertion de la saillie d'ouverture (30) d'un
deuxième dispositif d'ouverture de cadre du même type.