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(11) |
EP 2 383 046 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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11.02.2015 Patentblatt 2015/07 |
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Anmeldetag: 21.04.2011 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Düsenvorrichtung
Nozzle device
Dispositif de buse
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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BA ME |
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Priorität: |
30.04.2010 DE 102010019184
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.11.2011 Patentblatt 2011/44 |
| (73) |
Patentinhaber: Papiermaschinen-Systemtechnik GmbH |
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77654 Offenburg (DE) |
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Erfinder: |
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- Struck, Hans Joachim
77654 Offenburg (DE)
- Fabiny, Lutz
77799 Ortenberg (DE)
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| (74) |
Vertreter: Kunst, Manuel Nikolaus Johannes et al |
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Patent- und Rechtsanwaltssozietät
Maucher, Börjes & Kollegen
Urachstrasse 23 79102 Freiburg im Breisgau 79102 Freiburg im Breisgau (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A1-102006 007 223 DE-U1-202005 020 149
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DE-U1- 29 509 934
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Düsenvorrichtung zur lösbaren Anordnung im Auslauf eines
rohrförmigen Düsenstocks, welcher einer Hochdruck-Reinigungs- oder Konditioniereinrichtung
einer Papiermaschine zugeordnet ist, mit einem drehsymmetrischen Düsenkörper, der
einen als Ringscheibe geformten Träger mit von diesem eingefasster, zentraler Ausnehmung
und einen sich auf einer Flachseite des Trägers mit seiner Wand über der Ausnehmung
wölbenden Dom aufweist, und mit einem die Wand durchgreifenden ersten Düsenkanal,
in welchem zumindest ein erstes Düsenelement angeordnet ist, welches die den Düsenkanal
durchtretende Flüssigkeit zu einem laminaren Strahl formt, wobei der Träger des Düsenkörpers
eine Außenkontur mit konstanter oder sich gegenüber der Drehsymmetrieachse des Düsenkörpers
ändernder Krümmung aufweist.
[0002] In Papiermaschinen werden Hochdruck-Reinigungs- oder Konditioniereinrichtungen beispielsweise
als quer zur die Laufrichtung der Papiermaschine bildenden, sogenannten x-Achse der
Maschine eingebaute, quer zu dieser Achse oszillierende, Hochdruck-Spritzrohre betrieben,
deren Aufgabe die kontinuierliche Reinigung bzw. Konditionierung von Blattbildungssieben,
Pressfilzen, Trockenbespannungen und Walzenoberflächen ist. Andere Formen von Reinigungseinrichtungen
können etwa als sogenannten Traversierreiniger ausgebildet sein, welche zum Beispiel
entlang des Gautschknechtes der Papiermaschine bewegt werden können und für die Säuberung
von Bespannungen oder anderen Einrichtungen in unterschiedlichen Herstellungspartien
der Papiermaschine eingesetzt werden. Hierbei wird Wasser bei einem Betriebsdruck
im Bereich von 10 bis 50 bar verwendet, der als Hochdruck bezeichnet wird. Quer zur
x-Achse erstreckt sich die y-Achse der Maschine, während senkrecht auf diesen die
z-Achse steht, die damit in der Regel im wesentlichen parallel zur Längsachse der
Düsenstöcke des Spritzohres angeordnet ist.
[0003] Diese Hochdruck(HD)-Spritzrohre werden mit den eingangs beschriebenen Hochdruck-Düsenvorrichtungen,
die aufgrund ihres flachen Profils auch als Hochdruck-Düsenplättchen bezeichnet werden,
d.h. also mit so genannten Nadelstrahl-Düsen oder HD-Düsen bestückt.
[0004] Diese HD-Düsenvorrichtungen sind als Plättchen geformt und werden aus Metall durch
Stanzen oder Drehen hergestellt. Sie besitzen einen runden als Düsenkanal bezeichneten
Austrittskanal in der Hauptachse (Längsachse) des Düsenkörpers und geben durch diesen
einen Flüssigkeitsstrahl, insbesondere Wasserstrahl ab, der auch als Vollstrahl oder
Nadelstrahl bezeichnet wird. Diese HD-Düsen geben einen Wasserstrahl ab, der auch
als Vollstrahl oder Nadelstrahl bezeichnet wird und einen im wesentlichen kreisrunden
Querschnitt aufweist.
[0005] Insoweit sind die eingangs genannten Düsenvorrichtungen beispielsweise aus der
DE 20 2005 020 149 U bekannt, deren Haupteigenschaft die Erzeugung eines Wasserstrahls mit möglichst guter
Strahl-Laminarität ist. Hierdurch wird charakterisiert, dass der Strahl sich nicht
in Einzeltropfen auflöst, bevor er auftrifft. Dies wird hauptsächlich durch eine große
Genauigkeit bei der Herstellung des Kanals erreicht.
[0006] Die Höhe des bei der Reinigung eingesetzte Flüssigkeitsvolumenstroms bestimmt sich
aus dem verwendeten Wasserdruck und dem Querschnitt der Austrittsöffnungen der Wasserstrahlen,
wobei als übliche Durchmesser solche in einer Größenordnung eines Millimeters angesehen
werden können.
[0007] Aus ökonomischer und ökologischer Sicht ist die Reduktion des Wasserverbrauchs eine
wichtige Aufgabe der Papier erzeugenden Industrie. Eine der wichtigsten Maßnahmen
ist in dieser Hinsicht die Verringerung der Strahldurchmesser, und damit die Reduktion
des Volumenstroms. Außerdem kann es bei den bekannten Düsenvorrichtungen vorkommen,
dass etwa doppellagige Blattbildungssiebe nicht gründlich genug gereinigt werden oder
dafür ein erheblicher Mehraufwand getrieben werden muss.
[0008] Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine Düsenvorrichtung zur Verfügung
zu stellen, die einfach herstellbar ist und die die Reinigungs- bzw. Konditionierleistung
des zugeordneten Düsenstocks bzw. Spritzrohres verbessert, und dabei eine geringere
Wassermenge verbraucht und die eine höhere Flexibilität beim Reinigungsvorgang an
sich mitbringt.
[0009] Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Düsenvorrichtung der eingangs genannten Art,
bei der an dem Düsenkörper in dessen erstem Düsenkanal wenigstens ein zweites Düsenelement
oder an dem Düsenkörper wenigstens ein weiterer die Wand des Doms durchgreifender
Düsenkanal mit wenigstens einem weiteren Düsenelement jeweils zur Formung eines laminaren
Strahls vorgesehen ist, welcher zusammen mit dem ersten Strahl die Ausnehmung des
Trägers durchtritt und dass zumindest der Träger des Düsenkörpers eine mehrzählige
Drehsymmetrie aufweist und der Dom eine Drehsymmetrie gleicher oder verschiedener
Zähligkeit wie der Träger aufweist oder rotationssymmetrisch bezüglich der Drehachse
des Düsenkörpers ausgebildet ist.
[0010] Dadurch, dass an dem Düsenkörper nun mehrere Düsenelemente vorgesehen sind, kann
eine bessere Reinigungs- und Konditionierleistung der Düsenvorrichtung bei gleichzeitig
reduziertem Wasserverbrauch erreicht werden, denn bei Anordnung mehrerer Strahlen
mit verringertem Strahldurchmesser wird gegenüber einer in ihrem Durchmesser der Summe
der verringerten Strahldurchmesser vergleichbaren, dem Stand der Technik entsprechenden
Einzeldüse weniger Flüssigkeit verbraucht. Durch die Verringerung des Durchmessers
bei Verdoppelung der Anzahl der Strahle wird also eine adäquate Reinigungs- bzw. Konditionierleistung
der Düse bei einem signifikant reduzierten Wasserverbrauch erzielt. So beträgt z.B.
der Volumenstrom von zwei Strahlen mit einem Durchmesser von 0,5 mm bei gleichem Wasserdruck
nur etwa 60 % des Volumenstroms eines Strahls von 1,0 mm Durchmesser.
[0011] Gleichzeitig kann über die Außenkontur des Trägers des Düsenkörpers mit sich ändernder
Krümmung die Stellung des eingelegten Düsenplättchens im Verhältnis zu seiner Aufnahme
in dem betreffenden Düsenstock der Reinigungseinrichtung der Papiermaschine definiert
und aus dieser in eine oder mehrere weitere Positionen verdreht werden, und zwar auch
durch eine nicht besonders hierfür qualifizierte Bedienperson. Hierbei kann der Düsenkörper
in etwa einem radialen Bereich des Spritzrohres an welchem der Düsenstock angeordnet
sein kann, entsprechen. Die Ausrichtung der Hochdruck-Düsenplättchen kann beim Einbau
sowohl so vorgenommen werden, dass die Düsenelemente sich in x-Richtung nebeneinander
befinden, als auch bspw. im Winkel von 45° bezüglich der x-Richtung versetzt oder
auch nebeneinander entlang der y-Richtung, also um 90° versetzt. Gleichzeitig kann
durch radialen Versatz des Düsenstocks an dem Spritzrohr eine z-Komponente der Achsen
der Wasserstrahlen auftreten. Durch Anordnung der Strahle quer zur x-Achse der Maschine
wird die Gesamtzahl der Strahle, die das Spritzrohr abgibt, beispielsweise verdoppelt,
was eine Erhöhung der Reinigungs- bzw. Konditionierleistung des Spritzrohres zur Folge
hat.
[0012] Dadurch, dass zumindest der Träger des Düsenkörpers eine mehrzählige Drehsymmetrie
aufweist und der Dom eine Drehsymmetrie gleicher oder verschiedener Zähligkeit wie
der Träger aufweist oder rotationssymmetrisch bezüglich der Drehachse des Düsenkörpers
ausgebildet ist, lässt sich die insbesondere die Positionierung der Düsen in einem
bestimmten Winkel bereits anhand der Stellung des Trägers bezüglich der x-Achse der
Papiermaschine oder bezüglich des Spritzrohres zumindest ansatzweise sogar auf den
ersten Blick einordnen.
[0013] Die Strahle können parallel zueinander austreten oder in einem Winkel zur z-Achse
austreten. Durch eine Winkelstellung zwischen den Strahlachsen kann hierbei beispielsweise
eine Erhöhung der Reinigungs- bzw. Konditionier-Leistung des Spritzrohres und eine
gründlichere Reinigung von doppellagigen Blattbildungssieben erfolgen. Werden die
Strahle parallel zur x-Achse angeordnet, kann eine Erhöhung der Reinigungs- bzw. Konditionierleistung
jeder einzelnen Düse erzielt werden, wobei eine weitere Intensivierung der Reinigung
von Sieben und der Konditionierung von Filzen erzielt wird, wenn die Strahle in einem
Winkel zur z-Achse austreten.
[0014] Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Düsenvorrichtung ist die Ausnehmung des
Trägers bezüglich der Drehsymmetrieachse des Düsenkörpers drehsymmetrisch oder rotationssymmetrisch
ausgebildet, so dass in einfacher Weise ein mit einer potentiellen Verdrehung des
Düsenkörpers an seiner Aufnahme synchroner, die Konfiguration der Düsenelemente nicht
beeinflussender Düsenkanal gebildet ist. Unter Rotationssymmetrie soll hier die Invarianz
unter einer beliebigen Drehung um die betreffende Drehachse verstanden sein.
[0015] Bei einer vorteilhaften Ausführung der Düsenvorrichtung, bei welcher der Düsenkörper
in seinem Düsenstock durch das Wasser gut anströmbar ist, ist beispielsweise der Dom
in der Form einer Kugelhaube, eines Ellipsoids, einer Teilsphäre, eines Zylinderstücks
oder eines Kegelstumpfs ausgebildet.
[0016] Bei einer vorteilhaften Weiterbildung der Düsenvorrichtung, an welcher sich die die
Düsenelemente bei der Herstellung einfacher als bei einem vollständig gekrümmten Dom
anordnen lassen, ist mit einem Dom versehen, der auf seiner dem Träger abgewandten
Seite einen abgeflachten Boden aufweist.
[0017] Der hierbei in einer zu der Ausnehmung des Trägers parallelen Ebene angeordnete Boden
kann beispielsweise besonders einfach mit senkrecht zu dem Boden bzw. der parallelen
Ebene angeordneten Durchgriffen als Düsenelementen versehen werden, so dass zweckmäßiger-
aber nicht notwendigerweise eine andere Weiterbildung der Düsenvorrichtung darin bestehen,
dass wenigstens ein Düsenelement, bevorzugt alle Düsenelemente den Domboden durchgreifend
an dem Düsenkörper angeordnet sind.
[0018] Bei einer vorteilhaften, weil den Flüssigkeitsstrahl außer bei seiner Formung als
laminarer Strahl möglichst wenig beeinflussenden Ausbildung der Düsenvorrichtung weist
der Düsenkörper ein flaches Profil mit im Vergleich zur Quererstreckung in der Ebene
des Trägers geringer Länge parallel zur Erstreckung des Düsenkanals auf.
[0019] Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Düsenvorrichtung,
bei der die Optimierung als mit guter Reinigungs- und Konditionierleistung einerseits
und reduziertem Wasserverbrauch andererseits gut gelingt, ist an dem Düsenkörper mit
ein oder zwei weiteren Düsenelemente versehen und die Düsenelemente liegen auf einer
eine ebene Projektion des Dombodens durchgreifenden Geraden, so dass eine eindeutige
Positionierung hinsichtlich der in erster Linie durch die Papiermaschine definierten
Achsen jederzeit ohne größeren Aufwand möglich ist.
[0020] Bei einer Ausführungsform der Düsenvorrichtung, die einer Konfigurationsänderung
des Düsenkörpers in seinem Düsenstock durch Angriff eines Werkzeugs an dem in Düsenkörper
verhältnismäßig einfacher Weise gestattet, ist die Außenkontur der Körperbasis durch
zwei durch gerade Konturabschnitte verbundene, konvex gekrümmte Konturabschnitte gebildet
ist und weist dann eine in etwa oval-viereckige Form auf.
[0021] Eine sich hinsichtlich dieser Außenkontur von der vorgenannten unterscheidende, vorteilhafte
Ausführung zur definierten Positionierung der Düsenvorrichtung zeichnet sich dadurch
aus, dass sie an ihrem Träger mit einem geschlossenen Polygonzug mit bevorzugt gleich
langen geraden Konturabschnitten und abgerundeten Eckbereichen, insbesondere als Achteck
vorgesehen ist, wodurch sich der Düsenkörper etwa durch ein Werkzeug in Art eines
Maulschlüssels zumindest gegenüber seiner vorherigen Position verdrehen lässt, um
die Konfiguration der Düsenelemente zu ändern. Für die Konturabschnitt kann in der
Aufnahmeöffnung des Düsenstocks auch ein komplementär in etwa passender Bereich vorgesehen
sein, an dem der Konturabschnitt in Gebrauchsstellung zumindest bereichsweise in Anlage
kommt, was wiederum ein unbeabsichtigtes Drehen des Düsenkörpers während des Gebrauchs
verhütet.
[0022] An unterschiedliche Situationen und Anforderungen anpassbar ist eine Weiterbildung
der Düsenvorrichtung bei welcher die Düsenelemente laminare Strahle gleichen oder
unterschiedlichen Durchmessers erzeugen, und einer oder mehrere der Strahlen zueinander
verschiedene Durchmesser aufweisen können, beispielsweise mit größeren oder geringeren
Durchmessern von äußeren Strahlen gegenüber einem zentralen Strahl, etwa bei dreistrahliger
Düsenvorrichtung.
[0023] Vorteilhafte Ausbildungen von Düsenvorrichtung können hierbei Breitenerstreckung
der Wasserstrahlen von jeweils etwa 0,1 mm bis 1,2 mm, bevorzugt von 0,2 mm bis 0,9
mm, besonders bevorzugt von 0,3 mm bis 0,6 mm aufweisen.
[0024] Noch flexibler einsetzbar sind Düsenvorrichtungen, bei denen auch die Strahlrichtung
variabel gehalten ist, wofür bei einer weiteren Ausführung zweckmäßigerweise die Längsachsen
der in dem Düsenkörper vorgesehenen Düsenelemente parallel zu der Drehachse des Düsenkörpers
orientiert sind oder mit der Achse einen spitzen Winkel einschließen, so dass der
durch die Wasserstrahlen einer Düsenvorrichtung bestreichbare Bereich gegebenenfalls
größer ausgelegt sein kann. Bei der Vorgabe des Winkels ist hierbei vorzugsweise darauf
zu achten, dass sich die Strahle der gleichen oder benachbarter Düsenvorrichtungen
nicht berühren, was mit nicht mehr definierten Strahlen und möglichen Beschädigungen
der Maschine einhergehen könnte. Zur Vermeidung eines solchen Vorkommens können beispielsweise
in einer Reihe von Düsenstöcken nebeneinander liegende Düsenkörper der Düsenvorrichtung
bei divergierenden Strahlen mit einem Winkelversatz gegen die Anordnungsrichtung ausgerichtet
sein.
[0025] Eine Weiterbildung der Düsenvorrichtung kann bei einem mit winkliger Düsenelementanordnung
versehenem Düsenkörper darin bestehen, dass der Boden des Doms des Düsenkörpers eine
auf die zentrale Ausnehmung des Trägers hin gerichtete Wölbung aufweist, in welcher
die Düsenelemente mit im wesentlichen radialer Orientierung angeordnet sind, wobei
das jeweilige Düsenelement den ihm zugeordneten Dombodenabschnitt derart senkrecht
durchgreift, dass die Längsachse des Düsenelements mit der Normalen der gewölbten
Fläche der Wandung des Doms an der Austrittsöffnung des Düsenelements zusammenfällt
und durch die betreffende Wölbung der Winkel bezüglich der Drehachse vorgegeben wird.
Es sind aber auch andere Möglichkeiten zur Erzeugung divergierender laminarer Strahle
denkbar, also beispielsweise die bewusst schräge Einbringung eines oder mehrerer Düsenelemente
in einen ebenen Domboden.
[0026] Eine einfach an einem Düsenstock anordenbare und auch wieder entfernbare Ausführung
der Düsenvorrichtung kann den Träger des Düsenkörpers so vorsehen, dass dieser einen
die Ausnehmung einfassenden, in diese im wesentlichen parallel zur Quererstreckung
des Düsenkörpers hinein ragenden Abschnitt aufweist, der mit der Dominnenwand des
Doms des Düsenkörpers eine Hinterschneidung bildet. Der betreffende um die Ausnehmung
umlaufende Vorsprung bildet an seiner der Wölbung des Doms zugewandten Seite eine
Art Nut in welche zum Beispiel die Klaue eines Werkzeugs eingreifen und den Düsenkörper
von dem Düsenstock lösen kann.
[0027] Einfach herzustellen ist eine Ausführung der Düsenvorrichtung, bei der der Träger
zusammen mit dem Dom als einstückiger Düsenkörper, insbesondere als Stanz- oder Drehteil
oder dergleichen durch spanende Materialbearbeitung hergestellter Körper, vorgesehen
ist.
[0028] Die Düsenkanäle der erfindungsgemäßen Düsenvorrichtung können zum einen mit den Düsenelementen
beispielsweise als eine die Wand des Doms durchgreifende Bohrung mit gegebenenfalls
sich über deren Länge änderndem Querschnitt ausgebildet sein, wobei dann die Düsenelemente
den zuströmseitigen Abschnitt der Bohrung bilden. Zum anderen können die Düsenkanäle
bei einer vorteilhaften Weiterbildung der Düsenvorrichtung auch mit Düsenelementen
vorgesehen sein, die in einer Aufnahme des Düsenkanals festlegbarer Einsatz ausgebildet
sind, wobei dieser dann besonders bevorzugt als in die Aufnahme einpressbarer Einsatz
aus einem harten Material wie Rubin, Saphir, Diamant, einer Keramik oder einem Hartmetall,
insbesondere aus einem monokristallinen Material, vorgesehen sein kann. Hierbei können
der Einsatz und die Aufnahme dasselbe Nennmaß als Außen- bzw. Innendurchmesser aufweisen,
so dass der Einsatz des Düsenelements über die derart gebildete Presspassung in seiner
Position gehalten ist.
[0029] Weisen die zur Aufnahme der Düsenvorrichtungen vorgesehenen Düsenstöcke zum Beispiel
einen Flansch zur Befestigung auf, kann eine zweckmäßige Weiterbildung der erfindungsgemäßen
Düsenvorrichtung darin bestehen, den Düsenkörper auf der Wölbungsseite an dem Träger
mit einem umlaufenden ebenen Bereich zu versehen, der dann in Gebrauchsstellung an
dem betreffenden Flanschbereich des zugeordneten Düsenstocks anliegt.
[0030] Damit die Düsenvorrichtung gegen Leckage und damit gegen einen Austritt von Flüssigkeit
gesichert ist, kann zwischen dem Flanschbereich des Düsenstocks und dem gegenüberliegenden
Düsenkörperbereich zweckmäßigerweise die Anordnung eines Dichtmittels, insbesondere
eines kreisrunden Dichtrings vorgesehen sein, der an dem Düsenkörper umlaufend einen
Durchtritt von Flüssigkeit zwischen dem Flanschbereich und dem Träger Körperbasis
verhindert. Das Dichtmittel kann hierbei bevorzugt als sogenannte Flachdichtung mit
im wesentlichen viereckigem Querschnitt ausgebildet sein.
[0031] Anstatt einer Flachdichtung können aber auch andere, etwa abgerundete oder kreisrunde
Querschnitte bei dem Dichtmittel vorkommen, so dass bei einer anderen Ausführung an
dem dem Träger zugeordneten ebenen Bereich des Düsenkörpers eine umlaufende, nutförmige
Aufnahme vorgesehen ist, die zumindest einen Teil des Querschnitts des Dichtmittels
aufnimmt.
[0032] Mittels eines Festlegemittels kann eine weiter Ausführung der Düsenvorrichtung in
einfacher Weise an dem jeweils zugeordneten Düsenstock festlegbar, wieder lösbar und
dann auch in seiner Drehkonfiguration änderbar angeordnet sein, so dass bei einer
Weiterbildung die Düsenvorrichtung mit einem Festlegemittel, insbesondere einer Überwurfmutter
mit Innengewinde, an dem Düsenstock anordenbar und in Gebrauchsstellung verdrehsicher
festlegbar ist.
[0033] Um die Düsenvorrichtung mit überschaubarem Aufwand vor einer durch das Spritzrohr
verursachtem oder in der Flüssigkeit mitgeführtem Schmutz zumindest von Zeit zu Zeit
zu befreien, kann bei einer anderen Ausführungsform.der Düsenvorrichtung der Düsenkörper
in Gebrauchsstellung zuströmseitig in dem Düsenstock so weit in Richtung des Querschnitts
des Spritzrohres ragen, dass die Eingangsöffnungen der Düsenelemente durch ein in
dem Spritzrohr angeordnetes Reinigungsmittel, insbesondere durch die Borsten eines
rotierenden Bürstenmittels mit einer Mehrzahl von Armen, bestreichbar ist.
[0034] Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen in der Zeichnung
näher erläutert. In teilweise schematisierter Darstellung zeigen hierbei die
- Fig.1
- eine ebene Seitenansicht der Zuströmseite eines ersten Ausführungsbeispiels der Düsenvorrichtung
mit zwei Düsenelementen mit im wesentlichen achteckiger Kontur des Trägers;
- Fig.2
- einen ebene Seitenansicht der Abströmseite eines zweiten Ausführungsbeispiels der
Düsenvorrichtung mit zwei Düsenelementen mit ovalviereckiger Kontur des Trägers;
- Fig.3
- eine teilgeschnittene Seitenansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels der Düsenvorrichtung
mit abgeflachtem Dombereich mit Flachdichtung und paralleler Achsanordnung der Düsenelemente;
- Fig.4
- eine teilgeschnittene Seitenansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels der Düsenvorrichtung
mit gewölbtem Domboden und ohne Dichtung;
- Fig.5
- eine teilgeschnittene Seitenansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels der Düsenvorrichtung
mit verdicktem Materialquerschnitt, mit als Einsatz in den Düsenkanal eingesetzten
Düsenelementen mit parallelen Achsen;;
- Fig.6
- eine der Darstellung der Fig.5 ähnliche, teilgeschnittene Seitenansicht eines weiteren
Ausführungsbeispiels der Düsenvorrichtung mit höherem Dom sowie gewölbtem Domboden
in welchem als Einsatz ausgebildete Düsenelemente mit divergierenden Strahlen angeordnet
sind und mit einer ringförmigen, in einer Nut aufgenommenen Dichtung.
[0035] Die Fig.1 bis 6 zeigen jeweils eine im Ganzen mit 1 bezeichnete Düsenvorrichtung
zur Anordnung im Auslauf eines nicht gezeigten rohrförmigen, einem ebenfalls nicht
gezeigten Spritzrohr zugeordneten Düsenstocks, welches Spritzrohr wiederum an einer
auch nicht dargestellten Reinigungseinrichtung einer Papiermaschine angeordnet ist.
[0036] Die Düsenvorrichtung 1 ist mit einem drehsymmetrischen Düsenkörper 2 versehen, der
einen Träger 3 in Form einer Ringscheibe mit zentraler, hier kreisrunder Ausnehmung
5 aufweist. Über einer Flachseite 4 des Trägers 3 wölbt sich mit seiner Wand ein Dom
6 über der Ausnehmung 5, wobei zwei Düsenkanäle 7 die Wand des Doms durchgreifen,
in welchen Düsenelemente 8angeordnet sind, die die den jeweiligen Düsenkanal 7 durchtretende
Flüssigkeit zu einem laminaren Strahl formen.
[0037] Außerdem weist der Träger 3 der Düsenkörpers 2 in den Fig.1 bis 6 jeweils eine Außenkontur
mit sich gegenüber der Drehsymmetrieachse 9 des Düsenkörpers 2 ändernder Krümmung
auf.
[0038] Hierbei sind die Außenkonturen der Träger 3 der Düsenvorrichtungen 1 der Fig.1 und
2 unterschiedlich geformt, nämlich zum einen in der Fig.1 einem geschlossenen Polygonzug
mit gleich langen geraden Konturabschnitten 17 des Trägers 3 und abgerundeten Eckbereichen
18 und in der Fig.2 durch zwei durch gerade Konturabschnitte 17 verbundene, konvex
gekrümmte Konturabschnitte 19, so dass dort der Träger 3 mit vier abgerundeten Ecken
18 versehen ist, die abwechselnd durch einen geraden und einen oval abgerundeten Konturabschnitt
17, 19 verbunden sind. Weiter ist in den Fig.1 und 2 zu erkennen, dass die Ausnehmung
5 der Köperbasis 3 bezüglich der Drehsymmetrieachse 9 des Düsenkörpers 2 rotationssymmetrisch
ausgebildet ist. Ferner weist der Träger 3 des Düsenkörpers 2 jeweils eine mehrzählige
Drehsymmetrie auf, in der Fig.1 eine achtzählige, in der Fig.2 eine zweizählige, was
einer Rotation um 45° bzw. 180 ° bis zur Deckung entspricht, auf die die Düsenvorrichtung
1 jedoch nicht festgelegt ist, da ja bewusst eine verschiedene Konfiguration durch
Verdrehen erreicht werden kann. Der Dom 6 der Düsenvorrichtungen 1 weist durch die
Anordnung der Düsenelemente 8 eine zweizählige Symmetrie und damit die gleiche wie
der die Körperbasis der Düsenvorrichtung der Fig.2 auf, jedoch eine verschiedene zu
derjenigen der Düsenvorrichtung der Fig.1.
[0039] In den Fig.3 bis 6 sind verschiedene Ausführungen von Düsenvorrichtungen 1 mit jeweils
achteckiger Außenkontur des Trägers 3 dargestellt und es ist zu erkennen, dass bei
den dortigen Düsenvorrichtungen 1 der Dom 6 auf seiner dem Träger 3 abgewandten Seite
einen gegenüber der ursprünglichen Wölbung des Doms 6 abgeflachten Boden 10 aufweist
und das die Düsenelemente 8 den Boden 10 des Doms 6 durchgreifend an dem Düsenkörper
2 angeordnet sind. Ebenso lässt sich den Figuren 3 bis 6 entnehmen, dass der Düsenkörper
2 ein flaches Profil mit im Vergleich zur Quererstreckung in der Ebene des Trägers
3 geringer Länge parallel zur Erstreckung des Düsenkanals 7 aufweist. An den Düsenkörpern
2 der Düsenvorrichtungen 1 der Fig.3 bis 6 sind jeweils zwei Düsenelemente 8 vorgesehen
und die Düsenelemente 8 liegen auf einer eine ebene Projektion des Dombodens 10 durchgreifenden
Geraden.
[0040] In den Darstellungen der Fig.3 und 5 sind die Längsachsen 11 der in dem Düsenkörper
2 vorgesehenen Düsenelemente 8 bzw. Düsenkanäle 7 parallel zu der Drehachse 9 des
Düsenkörpers 2 orientiert, während in den Darstellungen der Fig.4 und 6 die Längsachsen
11 mit der Drehachse 9 jeweils einen jeweils identischen spitzen Winkel einschließen,
was zu divergierenden laminaren Strahlen führt. Der spitze Winkel zwischen den Achsen
9, 11 entsteht dabei dadurch, dass der Domboden 10 des jeweiligen Düsenkörpers 2 eine
auf die zentrale Ausnehmung 5 des Trägers 3 hin gerichtete Wölbung aufweist, in welcher
die Düsenkanäle 7 bzw. Düsenelemente 8 derart orientiert angeordnet sind, dass die
Längsachse 11 eines Düsenelements 8 bzw. Düsenkanals 7 mit der Normalen der gewölbten
Fläche der Domwandung an der Austrittsöffnung des jeweiligen Düsenelements 8 zusammenfällt.
[0041] In den gleichzeitig mit einem verstärktem Materialquerschnitt des Trägers 3 und der
Wandung des Doms 6 versehenen Düsenvorrichtungen 1 der Fig.5 und 6 weist der Träger
3 jeweils einen die Ausnehmung 5 einfassenden, in diese im wesentlichen parallel zur
Quererstreckung des Düsenkörpers hinein ragenden Abschnitt 12 auf, der mit der Dominnenwand
eine eine Art Nut 13 formende Hinterschneidung bildet, so dass der Düsenkörper 2 von
einem nicht dargestellten Werkzeug gut ergreifbar wäre. Überdies ist an der Darstellungen
der Fig.5 und 6 auch zu erkennen, dass der Träger 3 der Düsenkörper 2 im Randbereich
seiner Außenkontur jeweils den beiden Flachseiten 4 des Trägers benachbart eine umlaufende
Fase 20 aufweist.
[0042] Während an den Düsenkörpern 2 der Düsenvorrichtungen 1 der Fig. 3 und 4 die Düsenelemente
8 bzw. die Düsenkanäle 7 als durch Bohrungen gestaltete Durchgriffe des Dombodens
10 gebildet sind, sind an den Domböden 10 der Düsenvorrichtungen 1 der Fig.5 und 6
Aufnahmen 14 vorgesehen, in welchen die als aus einem Hartmaterial wie etwa Rubin
ausgebildeten Düsenelemente 8 als Einsätze in den jeweiligen Düsenkana 17 aufgenommen
sind.
[0043] Zur dichten Festlegung an einem nicht dargestellten Düsenstock ist der Träger 3 des
Düsenkörpers 2 derart eben ausgebildet, dass in einem in Gebrauchsstellung dem Flanschbereich
des betreffenden Düsenstocks benachbarten Bereich des Trägers 3 ein Dichtmittel 16
anordenbar ist, wie es den Darstellungen der Fig. 3, 5 entnehmbar ist. Während in
den Fig.3 und 5 die betreffende Dichtung 16 mit flachem, viereckigen Querschnitt ausgebildet
ist, ist sie in der Fig.6 als Ringdichtung 16 mit außerdem ringförmigem, kreisrunden
Querschnitt vorgesehen, die an dem Träger 3 in einer umlaufenden nutartigen Vertiefung
15 teilweise mit ihrem Querschnitt aufgenommen ist.
[0044] Die vorstehend beschriebene Erfindung betrifft demnach eine Düsenvorrichtung 1 zur
lösbaren Anordnung im Auslauf eines rohrförmigen Düsenstocks, welcher einer Hochdruck-Reinigungs-
oder Konditioniereinrichtung einer Papiermaschine zugeordnet ist, mit einem drehsymmetrischen
Düsenkörper 2, der einen als Ringscheibe geformten Träger 3 mit von diesem eingefasster,
zentraler Ausnehmung 5 und einen sich auf einer Flachseite 4 des Trägers mit seiner
Wand über der Ausnehmung 5 wölbenden Dom 6 aufweist, und mit einem die Wand durchgreifenden
ersten Düsenkanal 7, in welchem zumindest ein erstes Düsenelement 8 angeordnet ist,
welches die den Düsenkanal 7 durchtretende Flüssigkeit zu einem laminaren Strahl formt,
wobei der Träger 3 des Düsenkörpers 2 mit einer Außenkontur mit konstanter oder sich
gegenüber der Drehsymmetrieachse 9 des Düsenkörpers 2 ändernder Krümmung vorgesehen
ist.
[0045] Um eine Düsenvorrichtung 1 zur Verfügung zu haben, die einfach herstellbar ist und
die die Reinigungs- bzw. Konditionierleistung des zugeordneten Düsenstocks bzw. Spritzrohres
verbessert, und dabei eine geringere Menge an Wasser als Reinigungsflüssigkeit verbraucht
und die eine höhere Flexibilität beim Reinigungsvorgang an sich mitbringt, wird vorgeschlagen,
an dem Düsenkörper 2 in dessen erstem Düsenkanal 7 wenigstens ein zweites Düsenelement
8 oder an dem Düsenkörper 2 wenigstens einen weiteren die Wand des Doms 6 durchgreifenden
Düsenkanal 7 mit wenigstens einem weiteren Düsenelement 8 jeweils zur Formung eines
laminaren Strahls vorzusehen, welcher zusammen mit dem ersten Strahl die Ausnehmung
5 des Trägers 3 durchtritt und zumindest der Träger 3 des Düsenkörpers 2 eine mehrzählige
Drehsymmetrie aufweist und der Dom 6 eine Drehsymmetrie gleicher oder verschiedener
Zähligkeit wie der Träger 3 aufweist oder rotationssymmetrisch bezüglich der Drehachse
des Düsenkörpers 2 ausgebildet ist.
1. Düsenvorrichtung zur lösbaren Anordnung im Auslauf eines rohrförmigen Düsenstocks,
welcher einer Hochdruck-Reinigungs- oder Konditioniereinrichtung einer Papiermaschine
zugeordnet ist, mit einem drehsymmetrischen Düsenkörper, der einen als Ringscheibe
geformten Träger mit von diesem eingefasster, zentraler Ausnehmung und einen sich
auf einer Flachseite des Trägers mit seiner Wand über der Ausnehmung wölbenden Dom
aufweist, und mit einem die Wand durchgreifenden ersten Düsenkanal, in welchem zumindest
ein erstes Düsenelement angeordnet ist, welches die den Düsenkanal durchtretende Flüssigkeit
zu einem laminaren Strahl formt, wobei der Träger des Düsenkörpers eine Außenkontur
mit konstanter oder sich gegenüber der Drehsymmetrieachse des Düsenkörpers ändernder
Krümmung aufweist dadurch gekennzeichnet, dass an dem Düsenkörper (2) in dessen erstem Düsenkanal (7) wenigstens ein zweites Düsenelement
(8) oder an dem Düsenkörper (2) wenigstens ein weiterer die Wand des Doms (6) durchgreifender
Düsenkanal (7) mit wenigstens einem weiteren Düsenelement (8) jeweils zur Formung
eines laminaren Strahls vorgesehen ist, welcher zusammen mit dem ersten Strahl die
Ausnehmung (5) des Trägers (3) durchtritt und dass zumindest der Träger (3) des Düsenkörpers
(2) eine mehrzählige Drehsymmetrie aufweist und der Dom (6) eine Drehsymmetrie gleicher
oder verschiedener Zähligkeit wie der Träger (3) aufweist oder rotationssymmetrisch
bezüglich der Drehachse des Düsenkörpers (2) ausgebildet ist.
2. Düsenvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (5) des Trägers (3) bezüglich der Drehsymmetrieachse (9) des Düsenkörpers
(2) drehsymmetrisch oder rotationssymmetrisch ausgebildet ist.
3. Düsenvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Dom in der Form einer Kugelhaube, eines Ellipsoids, einer Teilsphäre, eines Zylinderstücks
oder eines Kegelstumpfs ausgebildet ist.
4. Düsenvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Dom (6) auf seiner dem Träger (3) abgewandten Seite einen abgeflachten Boden
(10) aufweist.
5. Düsenvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Düsenelement (8), bevorzugt alle Düsenelemente (8) den Boden (10)
des Doms (6) durchgreifend an dem Düsenkörper (2) angeordnet sind.
6. Düsenvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Düsenkörper (2) ein flaches Profil mit im Vergleich zur Quererstreckung in der
Ebene des Trägers (3) geringer Länge parallel zur Erstreckung des Düsenkanals (7)
aufweist.
7. Düsenvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Düsenkörper (2) ein oder zwei weitere Düsenelemente (8) vorgesehen sind und
die Düsenelemente (8) auf einer eine ebene Projektion des Bodens (10) des Doms (6)
durchgreifenden Geraden liegen.
8. Düsenvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenkontur des Trägers (3) durch zwei durch gerade Konturabschnitte (17) verbundene
konvex gekrümmte Konturabschnitte (19) gebildet ist.
9. Düsenvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenkontur des Trägers (3) mit einem geschlossenen Polygonzug mit bevorzugt
gleich langen geraden Konturabschnitten (17) und abgerundeten Eckbereichen (18), insbesondere
als Achteck vorgesehen ist.
10. Düsenvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser der Wasserstrahlen jeweils etwa 0,1 mm bis 1,2 mm, bevorzugt 0,2
mm bis 0,9 mm, besonders bevorzugt 0,3 mm bis 0,6 mm beträgt.
11. Düsenvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsachse (11) der in dem Düsenkörper (2) vorgesehenen Düsenelemente (8) parallel
zu der Drehachse (9) des Düsenkörpers (2) orientiert sind oder mit der Achse (9) jeweils
einen spitzen Winkel einschließt.
12. Düsenvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (10) des Doms (6) des Düsenkörpers (2) eine auf die zentrale Ausnehmung
(5) des Trägers (3) hin gerichtete Wölbung aufweist.
13. Düsenvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsachse eines Düsenelements (8) mit der Normalen der gewölbten Fläche der
Wandung des Doms (6) an der Austrittsöffnung des Düsenelements (8) zusammenfällt.
14. Düsenvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (3) einen die Ausnehmung (5) einfassenden, in diese im wesentlichen parallel
zur Quererstreckung des Düsenkörpers (2) hinein ragenden Abschnitt (12) aufweist,
der mit der Innenwand des Doms (6) eine Hinterschneidung bildet.
15. Düsenvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (3) zusammen mit dem Dom (6) als einstückiger Düsenkörper (2), insbesondere
als Stanz- oder Dreh- oder dergleichen durch spanende Materialbearbeitung hergestelltes
Teil vorgesehen ist.
16. Düsenvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die Düsenkanäle (7) mit den jeweils zugeordneten Düsenelementen (8) als
eine die Wand des Doms (6) durchgreifende Bohrung mit gegebenenfalls sich über deren
Länge änderndem Querschnitt ausgebildet sind.
17. Düsenvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die Düsenkanäle (7) mit Düsenelementen (8) vorgesehen sind, welche als in
einer Aufnahme (14) des jeweils zugeordneten Düsenkanals (7) festlegbarer Einsatz
ausgebildet sind.
18. Düsenvorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass der bevorzugt einpressbare Einsatz aus einem harten Material wie Rubin, Saphir, Diamant,
einer Keramik oder einem Hartmetall, insbesondere aus einem monokristallinen Material,
vorgesehen ist.
19. Düsenvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Düsenkörper (2) auf der Wölbungsseite an dem Träger (3) mit einem umlaufenden
ebenen Bereich (4) versehen ist, der in Gebrauchsstellung an einem Flanschbereich
des zugeordneten Düsenstocks anliegt.
20. Düsenvorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Flanschbereich des Düsenstocks und dem Düsenkörperbereich (4) die Anordnung
eines Dichtmittels (16), insbesondere eines kreisrunden Dichtrings vorgesehen ist.
21. Düsenvorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass an dem ebenen Bereich (4) des Düsenkörpers (2) eine umlaufende, nutförmige Aufnahme
(15) vorgesehen ist, die zumindest einen Teil des Querschnitts des Dichtmittels (16)
aufnimmt.
22. Düsenvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass diese mit einem Festlegemittel, insbesondere einer Überwurfmutter mit Innengewinde,
an dem Düsenstock anordenbar und in Gebrauchsstellung verdrehsicher festlegbar ist.
23. Düsenvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Düsenkörper (2) in Gebrauchsstellung zuströmseitig in dem Düsenstock so weit
in Richtung des Querschnitts desjenigen Bereichs der Reinigungs- oder Konditioniereinrichtung,
insbesondere eines Spritzrohres ragt, dass die Eingangsöffnungen der Düsenelemente
(8) durch ein in dem Spritzrohr angeordnetes Reinigungsmittel, insbesondere durch
die Borsten eines rotierenden Bürstenmittels mit einer Mehrzahl von Armen, bestreichbar
ist.
1. Nozzle device for detachable arrangement in the outlet of a tubular nozzle holder,
which is assigned to a high-pressure cleaning or conditioning device of a paper machine,
comprising a rotationally symmetrical nozzle body which has a carrier formed as an
annular disk with a central aperture enclosed thereby and a dome which bulges with
its wall over the aperture on a flat side of the carrier, and comprising a first nozzle
channel which passes through the wall and in which at least one first nozzle element
is arranged which forms the liquid, which passes through the nozzle channel, into
a laminar jet, wherein the carrier of the nozzle body has an outer contour with a
constant curvature or a curvature which changes with respect to the rotational symmetry
axis of the nozzle body, characterised in that at least one second nozzle element (8) is arranged on the nozzle body (2) in the
first nozzle channel (7) thereof or at least one further nozzle channel (7) which
passes through the wall of the dome (6) and has at least one further nozzle element
(8) is provided on the nozzle body (2) in each case to form a laminar jet which together
with the first jet passes through the aperture (5) of the carrier (3) and in that at least the carrier (3) of the nozzle body (2) has multiple rotational symmetry
and the dome (6) has rotational symmetry of the same or different number as the carrier
(3) or is formed in a rotationally symmetrical manner in relation to the rotational
axis of the nozzle body (2).
2. Nozzle device as claimed in claim 1, characterised in that the aperture (5) of the carrier (3) is formed in a rotationally symmetrical manner
in relation to the rotational symmetry axis (9) of the nozzle body (2).
3. Nozzle device as claimed in claim 2, characterised in that the dome is formed in the manner of a spherical cap, an ellipsoid, a partial sphere,
a cylinder part or a truncated cone.
4. Nozzle device as claimed in any one of claims 1 to 3, characterised in that the dome (6) has a flattened bottom (10) on the side thereof facing away from the
carrier (3).
5. Nozzle device as claimed in any one of claims 1 to 4, characterised in that at least one nozzle element (8), preferably all of the nozzle elements (8), is/are
arranged, passing through the bottom (10) of the dome (6), on the nozzle body (2).
6. Nozzle device as claimed in any one of claims 1 to 5, characterised in that the nozzle body (2) has a flat profile with a short length in comparison with the
transverse extension in the plane of the carrier (3) in parallel with the extension
of the nozzle channel (7).
7. Nozzle device as claimed in any one of the preceding claims, characterised in that one or two further nozzle elements (8) are provided on the nozzle body (2) and the
nozzle elements (8) are located on a straight line passing through a planar projection
of the bottom (10) of the dome (6).
8. Nozzle device as claimed in any one of the preceding claims, characterised in that the outer contour of the carrier (3) is formed by two convexly curved contour sections
(19) connected by two straight contour sections (17).
9. Nozzle device as claimed in any one of the preceding claims, characterised in that the outer contour of the carrier (3) is provided with a closed polygonal chain with
preferably equally long straight contour sections (17) and rounded corner regions
(18), in particular as an octagon.
10. Nozzle device as claimed in any one of the preceding claims, characterised in that the diameter of the water jets is in each case approximately 0.1 mm to 1.2 mm, preferably
0.2 mm to 0.9 mm, particularly preferably 0.3 mm to 0.6 mm.
11. Nozzle device as claimed in any one of the preceding claims, characterised in that the longitudinal axis (11) of the nozzle elements (8) provided in the nozzle body
(2) is oriented in parallel with the rotational axis (9) of the nozzle body (2) or
forms in each case an acute angle with the axis (9).
12. Nozzle device as claimed in claim 11, characterised in that the bottom (10) of the dome (6) of the nozzle body (2) has a bulge directed towards
the central aperture (5) of the carrier (3).
13. Nozzle device as claimed in claim 12, characterised in that the longitudinal axis of a nozzle element (8) coincides with the normal of the curved
surface of the wall of the dome (6) at the outlet opening of the nozzle element (8).
14. Nozzle device as claimed in any one of the preceding claims, characterised in that the carrier (3) has a section (12) which encloses the aperture (5), protrudes therein
substantially in parallel with a transverse extension of the nozzle body (2) and forms
an undercut with the inner wall of the dome (6).
15. Nozzle device as claimed in any one of the preceding claims, characterised in that the carrier (3) together with the dome (6) is provided as a one-piece nozzle body
(2), in particular as a punched part or rotary part or similar part produced by material
machining.
16. Nozzle device as claimed in any one of the preceding claims, characterised in that the nozzle channel(s) (7) with the respectively allocated nozzle elements (8) is/are
formed as bores, which pass through the wall of the dome (6), with optionally a cross-section
which changes over the length thereof.
17. Nozzle device as claimed in any one of the preceding claims, characterised in that the nozzle channel(s) (7) is/are provided with nozzle elements (8) which are formed
as an insert which can be fixed in a receptacle (14) of the respectively allocated
nozzle channel (7).
18. Nozzle device as claimed in claim 17, characterised in that the insert, which preferably can be pressed-in, is provided and consists of a hard
material such as ruby, sapphire, diamond, ceramic or a hard metal, in particular a
monocrystalline material.
19. Nozzle device as claimed in any one of the preceding claims, characterised in that the nozzle body (2) is provided on the bulge-side of the carrier (3) with a circumferential
planar region (4) which in the operational position lies against a flange region of
the allocated nozzle holder.
20. Nozzle device as claimed in claim 19, characterised in that the arrangement of a sealing means (16), in particular a circular sealing ring, is
provided between the flange region of the nozzle holder and the nozzle body region
(4).
21. Nozzle device as claimed in claim 20, characterised in that a circumferential groove-shaped receptacle (15) is provided on the planar region
(4) of the nozzle body (2) and receives at least a part of a cross-section of the
sealing means (16).
22. Nozzle device as claimed in any one of the preceding claims, characterised in that the nozzle device can be arranged on the nozzle holder and fixed against rotation
in the operational position by means of a fixing means, in particular an internally
threaded union nut.
23. Nozzle device as claimed in any one of the preceding claims, characterised in that in the operational position the nozzle body (2) protrudes on the inlet side in the
nozzle holder so far in the direction of the cross-section of that region of the cleaning
or conditioning device, in particular of a spray tube, that the inlet openings of
the nozzle elements (8) can be brushed by a cleaning means arranged in the spray tube,
in particular by the bristles of a rotating brush means having a plurality of arms.
1. Dispositif de buse destiné à l'agencement amovible dans la sortie d'un porte-buse
tubulaire, qui est associé à un dispositif de nettoyage à haute pression ou de conditionnement
d'une machine à papier, avec un corps de buse à symétrie de révolution, qui présente
un support en forme de disque annulaire avec un évidement central entouré par ce dernier
et un dôme se voûtant sur un côté plat du support avec sa paroi au-dessus de l'évidement,
et avec un premier canal de buse traversant la paroi, dans lequel est disposé au moins
un premier élément de buse, qui forme le liquide parcourant le canal de buse en un
jet laminaire, dans lequel le support du corps de buse présente un contour extérieur
avec une courbure constante ou variable par rapport à l'axe de symétrie de révolution
du corps de buse, caractérisé en ce qu'il est prévu sur le corps de buse (2), dans le premier canal de buse (7) de celui-ci,
au moins un deuxième élément de buse (8) ou sur le corps de buse (2) au moins un autre
canal de buse (7) traversant la paroi du dôme (6) avec au moins un autre élément de
buse (8) respectivement pour la formation d'un jet laminaire, qui traverse l'évidement
(5) du support (3) de concert avec le premier jet, et en ce qu'au moins le support (3) du corps de buse (2) présente une symétrie de révolution multiple
et le dôme (6) présente une symétrie de révolution de nombre identique ou différent
par rapport au support (3) ou est formé avec la symétrie de révolution par rapport
à l'axe de rotation du corps de buse (2).
2. Dispositif de buse selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'évidement (5) du support (3) est réalisé avec la symétrie de rotation ou la symétrie
de révolution par rapport à l'axe de symétrie de rotation (9) du corps de buse (2).
3. Dispositif de buse selon la revendication 2, caractérisé en ce que le dôme est réalisé en forme de calotte sphérique, d'ellipsoïde, de sphère partielle,
de pièce cylindrique ou de tronc de cône.
4. Dispositif de buse selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le dôme (6) présente un fond aplati (10) sur son côté éloigné du support (3).
5. Dispositif de buse selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'au moins un élément de buse (8), de préférence tous les éléments de buse (8) sont
disposés sur le corps de buse (2) en traversant le fond (10) du dôme (6).
6. Dispositif de buse selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le corps de buse (2) présente un profil plat avec une longueur, parallèlement à l'extension
du canal de buse (7), faible par comparaison avec l'extension transversale dans le
plan du support (3).
7. Dispositif de buse selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il est prévu sur le corps de buse (2) un ou deux autres éléments de buse (8) et les
éléments de buse (8) sont situés sur une droite traversant une projection plane du
fond (10) du dôme (6).
8. Dispositif de buse selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le contour extérieur du support (3) est formé par deux parties de contour à courbure
convexe (19) reliées par des parties de contour droites (17).
9. Dispositif de buse selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le contour extérieur du support (3) est prévu avec un tracé polygonal fermé avec
de préférence des parties de contour droites (17) de même longueur et des régions
d'angle arrondies (18), en particulier comme octogone.
10. Dispositif de buse selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le diamètre des jets d'eau vaut respectivement environ 0,1 mm à 1,2 mm, de préférence
0,2 mm à 0,9 mm, et de préférence encore 0,3 mm à 0,6 mm.
11. Dispositif de buse selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'axe longitudinal (11) des éléments de buse (8) prévus dans le corps de buse (2)
est orienté parallèlement à l'axe de rotation (9) du corps de buse (2) ou forme respectivement
un angle aigu avec l'axe (9).
12. Dispositif de buse selon la revendication 11, caractérisé en ce que le fond (10) du dôme (6) du corps de buse (2) présente une courbure dirigée vers
l'évidement central (5) du support (3).
13. Dispositif de buse selon la revendication 12, caractérisé en ce que l'axe longitudinal d'un élément de buse (8) coïncide avec la normale à la face voûtée
de la paroi du dôme (6) à l'ouverture de sortie de l'élément de buse (8).
14. Dispositif de buse selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le support (3) présente une partie (12) entourant l'évidement (5) et pénétrant dans
celui-ci sensiblement parallèlement à l'extension transversale du corps de buse (2),
et qui forme une contre-dépouille avec la paroi intérieure du dôme (6).
15. Dispositif de buse selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le support (3) de concert avec le dôme (6) est prévu en tant que corps de buse (2)
en une seule pièce, en particulier en tant que pièce fabriquée par usinage par découpage
ou par tournage ou par un usinage analogue de matériau par enlèvement de copeaux.
16. Dispositif de buse selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le canal ou les canaux de buse (7) avec les éléments de buse (8) respectivement associés
sont réalisés sous la forme d'un perçage traversant la paroi du dôme (6) avec une
section transversale changeant éventuellement sur leur longueur.
17. Dispositif de buse selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le canal ou les canaux de buse (7) sont prévus avec des éléments de buse (8), qui
sont réalisés sous la forme d'un insert à fixer dans un logement (14) du canal de
buse (7) respectivement associé.
18. Dispositif de buse selon la revendication 17, caractérisé en ce que l'insert de préférence à poser à la presse est prévu en un matériau dur comme le
rubis, le saphir, le diamant, une céramique ou un métal dur, en particulier en un
matériau monocristallin.
19. Dispositif de buse selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le corps de buse (2) est doté, sur le côté de la voûte sur le support (3), d'une
zone plane périphérique (4), qui en position d'utilisation repose sur une région de
bride du porte-buse associé.
20. Dispositif de buse selon la revendication 19, caractérisé en ce qu'il est prévu entre la région de bride du porte-buse et la zone (4) du corps de buse
l'agencement d'un moyen d'étanchéité (16), en particulier d'un joint d'étanchéité
circulaire.
21. Dispositif de buse selon la revendication 20, caractérisé en ce qu'il est prévu sur la zone plane (4) du corps de buse (2) un logement périphérique en
forme de rainure (15), qui contient au moins une partie de la section transversale
du moyen d'étanchéité (16).
22. Dispositif de buse selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que celui-ci peut être disposé sur le porte-buse avec un moyen de blocage, en particulier
un écrou de couplage avec un filet intérieur, et il peut être calé contre la rotation
dans la position d'utilisation.
23. Dispositif de buse selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le corps de buse (2) s'engage en position d'utilisation, du côté d'entrée du flux,
dans le porte-buse tellement loin en direction de la section transversale de cette
région du dispositif de nettoyage ou de conditionnement, en particulier d'un tube
de pulvérisation, que les ouvertures d'entrée des éléments de buse (8) puissent être
balayées par un moyen de nettoyage disposé dans le tube de pulvérisation, en particulier
par les poils d'un moyen de brossage rotatif comportant une multiplicité de bras.

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