| (19) |
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(11) |
EP 2 384 262 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.09.2013 Patentblatt 2013/36 |
| (22) |
Anmeldetag: 30.12.2009 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2009/068027 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2010/076331 (08.07.2010 Gazette 2010/27) |
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| (54) |
SCHRAUBWERKZEUG MIT HAMMERKOPF
RATCHET WRENCH HAVING A HAMMER HEAD
CLÉ À CLIQUET AVEC TÊTE DE MARTEAU
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
05.01.2009 DE 202009000005 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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09.11.2011 Patentblatt 2011/45 |
| (73) |
Patentinhaber: Wera Werk Hermann Werner GmbH & CO. KG |
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42349 Wuppertal (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- PISTOR, Oliver
42349 Wuppertal (DE)
- STRAUCH, Martin
42349 Wuppertal (DE)
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| (74) |
Vertreter: Grundmann, Dirk et al |
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Rieder & Partner
Corneliusstraße 45 42329 Wuppertal 42329 Wuppertal (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 610 834 US-A1- 2005 229 322
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DE-U- 6 907 180 US-A1- 2006 075 571
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Schraubwerkzeug mit einem einen Griffabschnitt aufweisenden
und an seinem Ende einen zwei voneinander weg weisende Breitseitenebene aufweisenden
Getriebekopf tragenden Antriebsarm und einem Abtriebsmehrkant, wobei im Getriebekopf
ein Freilaufgesperre angeordnet ist, aufweisend ein durch Hin- und Herbewegen des
Antriebsarmes um die Drehachse des Freilaufgesperres schrittweise um die Drehachse
drehbaren Mehrkantöffnung zum Einstecken des Abtriebsmehrkants, wobei das Schraubwerkzeug
auch als Hammer verwendbar ist, wozu der Getriebekopf zumindest eine Schlagfläche
aufweist.
[0002] Ein gattungsgemäßes Schraubwerkzeug, welches auch als Hammer verwendbar ist, beschreibt
die
EP 0 610 834 B1. Hier wird eine das Freilaufgetriebe verschließende Deckelplatte beidseitig verlängert.
Die beiden Verlängerungen bilden Schlagflächen aus, so dass das Schraubwerkzeug auch
als Hammer verwendbar ist. Der Getriebkopf, der bei diesem Werkzeug aus Leichtmetall
hergestellt werden kann, besitzt ein Freilaufgesperre mit einer Mehrkantöffnung. Diese
Mehrkantöffnung bildet ein Mutter-Drehwerkzeug aus. Die Enden des Mutter-Drehwerkzeuges
überragen die beiden Randkanten der Schlagflächen.
[0003] Aus der
US 2005/0229322 A1 ist ein Schraubwerkzeug gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bekannt, bei dem aus
einer Breitseitenebene ein Abtriebsmehrkant herausragt, der das Abtriebsteil eines
umschaltbaren Freilaufgesperres ist. Der Getriebekopf bildet zwei sich gegenüber liegende
Materialanhäufung mit Einschrauböffnungen in die Gewindeabschnitte von Schlagköpfen
eingeschraubt werden können, so dass das Schraubwerkzeug auch als Hammer benutzt werden
kann. Auf der dem Mehrkant gegenüber liegenden Breitseite befindet sich in einer Mulde
ein Richtungsumschalters des Getriebekopfes.
[0004] Die
DE 19 31 197 U beschreibt eine Knarre mit einem Getriebekopf, in welchem ein richtungsumschaltbares
Freilaufgesperre angeordnet ist mit einer Abtriebsmehrkantöffnung, in die ein Abtriebsmehrkantstift
eingesteckt werden kann. Der Getriebekopf sitzt am Ende eines Antriebsarmes, dessen
anderes Ende einen Griffabschnitt ausbildet. Der Knarrenkopf kann auch als Schlagwerkzeug
(Hammer) verwendet werden.
[0005] Die
DE 18 70 799 beschreibt einen Hammer, der auch als Schraubenschlüssel zum Anziehen und Lösen von
Schrauben gebraucht werden kann. Hierzu besitzt der Hammerkopf eine Sechskantfassung.
[0007] Einen auch als Hammer zu verwendenden Ratschenschraubenschlüssel beschreibt die
DE 94 00 404.
[0008] Die
DE 44 21 069 A1 beschreibt ein einen langgestreckten Griff aufweisendes Werkzeug, wobei an einem
Griffende ein Hammerkopf und am anderen Griffende ein Schraubwerkzeug sitzt.
[0009] Die
US 2006/0075571 A1 beschreibt einen Ratschenschlüssel, bei dem der Getriebekopf eine Schlagfläche aufweist,
so dass dieses Werkzeug als Hammer benutzbar ist. In der Stirnseite, die dem Getriebekopf
gegenüber liegt befindet sich eine Mehrkantöffnung zum Einstecken eines Ergänzungswerkzeuges.
[0010] Ausgehend von dem eingangs genannten Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe
zugrunde, das grundsätzlich als Hammer verwendbare Schraubwerkzeug gebrauchsvorteilhaft
weiterzubilden.
[0011] Gelöst wird die Aufgabe durch die in den Ansprüchen angegebene Erfindung.
[0012] Das gattungsgemäße Schraubwerkzeug wird erfindungsgemäß zunächst im Wesentlichen
dadurch weitergebildet, dass der Abtriebsmehrkant in der Mehrkantöffnung zwischen
zwei rastgesicherten Schraubstellungen in Richtung der Drehachse hin und her verschieblich
einsteckt. In je einer der beiden Schraubstellungen bildet der Abtriebsmehrkant ein
Abtriebsteil, welches über jeweils die eine oder die andere der beiden Breitseitenebene
hinausragt. Die Schlagfläche ist dahingehend weitergebildet, dass sie zwei jeweils
über eine der beiden Breitseitenebene ragende Abschnitte ausbildet. Bezogen auf die
durch die Drehachse definierte Achsrichtung ist die Breite der Schlagfläche somit
größer, als der Abstand der beiden im Wesentlichen parallel zueinander verlaufenden
Breitseitenebenen des Getriebekopfes. Der Abtriebsmehrkant kann eine Zwischenstellung
zwischen den beiden Schraubstellungen einnehmen. In dieser Zwischenstellung ragt jeder
der beiden Endabschnitte des Abtriebsmehrkants über die ihn zugeordnete Breitseitenebene
des Getriebekopfes hinaus. Gegenüber der Schraubstellung ist somit die Länge des die
Breitseitenebene überragenden Abschnittes des Abtriebsmehrkantes vermindert. Die Endabschnitte
liegen in der mittleren Stellung geschützt hinter den die Breitseitenebene überragenden
Abschnitte der Schlagfläche. Zufolge einer Länge des Abtriebsmehrkantes, die maximal
geringfügig größer ist, als die in Achsrichtung gemessene Breite der Schrägfläche,
und/oder zufolge einer beidseitigen Anschrägung oder Verrundung der Ränder der Schlagfläche
wird die Schutzfunktion der verbreiterten Schlagfläche vergrößert. Die in Schlagrichtung
rückwärtig der Schlagfläche liegenden Enden des Abtriebsmehrkants werden in der mittleren
Stellung von den Rändern der Schlagfläche schlaggeschützt. Wird das Werkzeug in seiner
Funktion als Hammer benutzt, so kann es passieren, dass das mit der Schlagfläche zu
bearbeitende Werkstück nicht ordnungsgemäß getroffen wird. Wird beispielsweise nur
ein Rand des Werkstücks getroffen, so kann der Hammerkopf des Schraubwerkzeuges am
Werkstück vorbeirutschen bzw. geringfügig seitlich abprallen. Da die beiden Enden
des Mehrkantabschnittes maximal nur geringfügig die durch die Ränder der Schlagfläche
definierte Schlagflächenbreite überragen, treffen diese nicht derart auf das Werkstück,
dass sie von einem missglücktem Schlag beeinträchtigt oder gar zerstört werden. Die
beiden voneinander weg weisenden, im Wesentlichen einen quadratischen Grundriss aufweisende
Stirnseiten sind bevorzugt gewölbt. Besonders bevorzugt ragen im Wesentlichen nur
diese gewölbten Endabschnitte der Abtriebsmehrkante über eine gedachte, parallel zu
der Breitseitenebene liegende Ebene, in denen die Scheitel der Randkanten der Schlagflächen
liegen. Die angeschrägten oder verrundeten Ränder der Schlagflächen wirken ebenfalls
einer Schlagbeeinträchtigung des Abtriebsmehrkants entgegen, da sie der Bewegungsrichtung
des Hammerkopfes bei einem missglücktem Schlag auf ein Werkstück eine Bewegungsquerkomponente
verleihen, die dazu führt, dass der Hammerkopf stärker seitlich abprallt und so vom
Werkstück weggelenkt wird. Der Hammerkopf kann zwei voneinander weg weisende, jeweils
gleich gestaltete Schlagflächen aufweisen. Denkbar ist es auch, die beiden Schlagflächen
des Hammerkopfes als Bahn oder Finne auszubilden. Die beiden Schlagflächen bilden
bevorzugt Materialanhäufungen, die einem Ringabschnitt des Getriebekopfes zugeordnet
sind. Der Ringabschnitt besitzt eine Ringöffnung, in welcher das Freilaufgesperre
gelagert ist. Die Materialanhäufungen liegen sich diametral gegenüber, so dass die
Ringöffnung zwischen den beiden Schlagflächen liegt. Der die Ringöffnung ausbildende
Ringabschnitt besitzt somit eine geringere Materialstärke als die beiden die Schlagflächen
ausbildenden Materialanhäufungen. Die durch die Lage der Schlagflächen festgelegte
Schlagrichtung verläuft senkrecht zur Drehachse des Freilaufgetriebes und senkrecht
zur Erstreckungsrichtung des Antriebsarmes. Die Schlagflächen können gewölbt sein.
Die Schlagflächen können auch ballig ausgebildet sein. In der Drehebene, die der Breitseitenebene
des Schraubwerkzeuges entspricht, können die Schlagflächen derart gewölbt sein, dass
sie einen Scheitel ausbilden. Die beiden voneinander weg weisenden Wölbungsscheitel
sind die Bereiche, in denen die beiden voneinander weg weisenden Schlagflächen ihren
größten Abstand voneinander besitzen. Die durch die beiden Scheitel gezogene Verbindungslinie
schneidet das Zentrum der Ringöffnung, also die Drehachse des Abtriebsmehrkantes.
Diese Ausgestaltung bildet eine Stabilisierung der Wandung der Ringöffnung in Schlagrichtung.
Die sich in Erstreckungsrichtung des Antriebsarmes bemessende Länge der Schlagflächen
ist größer als der Durchmesser der Ringöffnung zur Aufnahme des Freilaufgesperres.
Die dazu senkrecht verlaufende Breite der Schlagfläche, die sich parallel zur Drehachse
des Freilaufgetriebes erstreckt, ist bevorzugt größer als die Materialstärke des Griffkopfes,
so dass jeweils ein Abschnitt der die Schlagfläche ausbildenden Materialanhäufungen
die Breitseite des Getriebekopfes überragt. Das Werkzeug besitzt bevorzugt einen Antriebsarm,
der von einem Rohr ausgebildet sein kann. Dieses Rohr kann in einer Aufnahmeöffnung
des Getriebekopfes, welches als Schmiedeteil ausgebildet ist, einstecken. An seinem
anderen Ende besitzt der Antriebsarm einen Griff, beispielsweise aus Kunststoff. Dieses
Ende kann auch eine Stirnöffnung aufweisen, in welche ein Ergänzungsteil, insbesondere
in Form eines Hammerkopfes, eines Montierhebels, eines Zentrierdornes oder einer Griffverlängerung
eingesteckt werden kann. Die Ergänzungsteile, die insbesondere Ergänzungswerkzeuge
sind, werden mit Rastmitteln am Antriebsarm gefesselt. Es handelt sich hierbei um
Rastmittel, die nicht durch Zug auf das Ergänzungswerkzeug in Richtung des Antriebsarmes
lösbar sind, sondern bspw. durch Betätigen eines Auslöserknopfes bewusst gelöst werden
müssen. Es kann sich hier bspw. um einen Bajonett-Verschluss handeln. Dieser kann
aber durch eine lösbare Rast gesichert sein. Ferner kann eine Kappe aus einem elastischem
Material vorgesehen sein, die auf die Schlagfläche aufgesetzt werden kann. In einer
besonders bevorzugten Ausgestaltung besitzt der Getriebekopf im Querschnitt eine Doppel-T-Form.
Die voneinander weg weisenden T-Schenkel werden dabei von den die Breitseitenebene
überragende Abschnitte der Materialanhäufungen gebildet. Über diese Abschnitte kann
eine Tasche der Kappe gestülpt werden. Der Abtriebsmehrkant kann zwei voneinander
beabstandete Rastkugeln tragen. Diese ragen aus einer der Mehrkantfläche heraus. Es
handelt bevorzugt um eine Vierkantfläche. Die Mehrkantöffnung besitzt ebenfalls bevorzugt
ein Vierkantprofil. In einer dieser Mehrkantöffnungen befinden sich ein oder mehrere
Rastöffnungen. Diese können als Umfangsnut ausgebildet sein. In den beiden Schraubstellung
greift jeweils ein Rastelement in eine der Rastöffnungen um den Mehrkantabschnitt
in der jeweiligen Schraubstellung zu halten. Die beiden Rastkugeln können eine Rastfunktion
in der mittleren Stellung entfalten. In dieser Raststellung befinden sie sich im Bereich
je einer der beiden Breitseitenebenen, so dass voneinander weg weisende Randkantenabschnitte
der Mehrkantöffnung an den Rastkugeln anliegen.
[0013] Die Erfindung betrifft darüber hinaus ein Schraubwerkzeug mit einem einen Griffabschnitt
aufweisenden und an seinem Ende einen Griffkopf tragenden Abtriebsarm, wobei im Getriebekopf
ein Freilaufgesperre angeordnet ist, aufweisend durch Hin- und Herbewegen des Antriebsarmes
um die Drehachse des Freilaufgesperres schrittweise um die Drehachse drehbaren Abtriebsteil,
wobei das Schraubwerkzeug als Hammer verwendbar ist. Auch hier können zwei über die
obere Breitseite des Getriebekopfes ragende Abschnitt vorgesehen sein. Zwischen diesen
ist dann ein Umschaltknopf zum Umschalten der Sperrrichtung des Freilaufgetriebes
vorgesehen. Auch die der obere Breitseite gegenüberliegende untere Breitseite wird
von Abschnitten der Materialanhäufungen überragt. Aus dieser Breitseite des Getriebekopfes
ragt der Abtriebsmehrkant des Freilaufgesperres heraus. Der in der Draufsicht eine
etwa birnenförmige Umrisskontur aufweisende Getriebekopf geht in einen länglichen,
insbesondere einen kreisrunden Querschnitt aufweisenden Stiel über. Dieser, den Antriebsarm
ausbildende Stiel endet in einem Griffabschnitt. Der Griffabschnitt wird von einem
Kunststoffkörper ausgebildet, der eine Griffprofilierung aufweist und der auf das
freie Ende des Stiels aufgesteckt ist. Alternativ zu der zuvor beschriebenen Ausgestaltung
ist es auch möglich, den Hammerkopf am griffseitigen Ende des Werkzeugs anzuordnen.
Um das Werkzeug als Hammer zu verwenden, wird der Getriebekopf als Griff verwendet.
Es ist ebenfalls möglich, bei einer Gestaltung des Getriebekopfes als Hammerkopf das
andere Ende des Antriebsarmes werkzeugartig zu gestalten, beispielsweise als Montierhebel,
Schraubendreher oder dergleichen. Ferner kann vorgesehen sein, dass der Stielabschnitt
zwischen Griff und Getriebekopf teleskopierbar ist. Eine Weiterbildung der Erfindung
betrifft ein Schraubwerkzeug mit einem Getriebekopf und einem darin angeordneten nicht
richtungsumschaltbaren Freilaufgesperre. Dort durchgreift ein Abtriebsmehrkant eine
Mehrkantöffnung des Freilaufgetriebes und kann zur Änderung der Drehrichtung entweder
auf der einen oder auf der anderen Breitseite aus der Mehrkantöffnung herausragen.
Zur Weiterbildung eines derartigen Schraubwerkzeuges ist vorgesehen, dass der Abtriebsmehrkant
auch in einer mittleren Stellung verrastet ist, in welcher er über die beiden voneinander
weg weisenden Breitseitenebenen des Kopfes herausragt. Die beiden Materialanhäufungen
ragen ebenfalls über die Breitseitenebene hinaus. Die über die Breitseitenebene hinausragenden
Abschnitte des Abtriebsmehrkantes liegen zwischen den über die Breitseitenebenen hinaus
ragenden Abschnitten der Materialanhäufungen und damit in einer geschützten Lage.
Bevorzugt ragen die Enden des Abtriebsmehrkantes in der mittleren Raststellung nicht
über die Materialanhäufungen hinaus. Die Materialanhäufungen haben einen derartigen
radialen Abstand zum Abtriebsmehrkant, dass auf den Abtriebsmehrkant eine Nuß aufgesteckt
werden kann.
[0014] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand beigefügter Zeichnungen
erläutert. Es zeigen
- Fig. 1
- Ein erstes Ausführungsbeispiel in einer Draufsicht,
- Fig. 2
- das Ausführungsbeispiel in einer Seitenansicht gemäß Pfeil II in Fig. 1,
- Fig. 3
- ein Schnitt gemäß der Linie III-III in Fig. 2,
- Fig. 4
- eine perspektivische Darstellung des in Fig.1 dargestellten Werkzeuges,
- Fig. 5
- ein Schnitt gemäß der Linie V-V in Fig.1, wobei der Abtriebsmehrkant in einer Mittelstellung
angeordnet ist,
- Fig. 6
- eine Darstellung gemäß Fig. 5, wobei sich der Abtriebsmehrkant in einer Schraubbetätigungsstellung
befindet,
- Fig. 7
- eine Darstellung gemäß Fig. 4, wobei eine Hammerauswölbung mit einer elastische Kappe
bestückt ist,
- Fig. 8
- eine Darstellung gemäß Fig. 5 mit bestückter elastischer Kappe,
- Fig. 9
- eine perspektivische Darstellung des Schraubwerkzeuges, wobei in eine stirnseitige
Grifföffnung ein Ergänzungswerkzeug eingesteckt ist,
- Fig. 10
- das Ergänzungswerkzeug in perspektivischer Darstellung,
- Fig. 11
- einen Schnitt gemäß der Linie XI-XI in Fig. 9 vor einer Verrastung des Ergänzungswerkzeuges,
- Fig. 12
- eine Darstellung gemäß Fig. 11 mit verrastetem Ergänzungswerkzeug,
- Fig. 13
- eine Darstellung gemäß Fig. 9 jedoch mit einem anderen Ergänzungswerkzeug,
- Fig. 14
- eine Darstellung gemäß Fig. 9 mit einem weiteren Ergänzungswerkzeug,
- Fig. 15
- in einer perspektivischen Darstellung eine Knarre, deren Getriebekopf als Hammerkopf
ausgebildet ist,
- Fig. 16
- eine perspektivische Darstellung des um seine Erstreckungsachse um 180° gewendeten
Werkzeugs gemäß Fig.15,
- Fig. 17
- eine Stirnseitenansicht auf den Getriebekopf,
- Fig. 18
- eine Seitenansicht des Werkzeugs,
- Fig. 19
- eine Draufsicht auf das Werkzeug mit entferntem Freilaufgesperre,
- Fig. 20
- eine Darstellung ähnlich Fig.19 eines weiteren Ausführungsbeispiels des Werkzeuges,
bei dem der Hammerkopf am griffseitigen Ende des Werkzeuges angeordnet ist,
- Fig. 21
- eine Draufsicht auf den Kopfbereich eines weiteren Ausführungsbeispiels,
- Fig. 22
- einen Schnitt gemäß der Linie XXIII-XXIII in Fig. 21 in einer ersten Raststellung
des Abtriebsmehrkantes in einer Mehrkanthöhlung und
- Fig. 23
- eine Darstellung gemäß Fig. 22, wobei der Abtriebsmehrkant 8 in einer mittleren Raststellung
in der Mehrkanthöhlung 20 steckt.
[0015] Bei dem in den Zeichnungen dargestellten Werkzeug handelt es sich um ein Schraubwerkzeug,
welches auch als Knarre oder Ratsche bezeichnet wird. Es besitzt einen Getriebekopf
3, in welchem ein Freilaufgesperre 4 angeordnet ist. Vom Getriebekopf 3 ragt ein einen
Antriebsarm 1 ausbildender Stiel ab, der an seinem Ende einen Griff 2 trägt. Der Abtriebsmehrkant
8 definiert eine Drehachse 9, um welche der Abtriebsmehrkant 8 schrittweise durch
Hin- und Herbewegen des Antriebsarmes 1 um die Drehachse 9 gedreht werden kann.
[0016] Bei dem in den Fig.1 bis 14 dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Freilaufgesperre
4 nicht umschaltbar. Der Getriebekopf 3 bildet einen Ringabschnitt 17 aus, wobei die
Innenseite der Ringöffnung 7 eine Verzahnung 27 besitzt. Es handelt sich hier um eine
Sperrverzahnung, die mit Sperrklinken 28 zusammen wirkt, die in einem Kernteil 30
angeordnet sind. Die Sperrklinken 28 werden mittels Sperrklinkenfedern 29 in einen
Zahneingriff gedrängt.
[0017] Das Kernteil 30 besitzt eine Vierkantöffnung 20, in der ein Abtriebsvierkant 8 steckt.
Aus der Fig. 6 ist zu ersehen, dass innerhalb des Abtriebsvierkants eine Rasteinrichtung
vorgesehen ist. Diese besteht aus zwei von einer Druckfeder von einander weg beaufschlagte
Raststifte 25, die wahlweise in eine von zwei axial versetzt zueinander liegenden
Rastausnehmungen 26 eintreten können. Dabei tritt jeweils eines der beiden Enden des
Abtriebsmehrkantes 8 über eine der beiden Breitseitenebenen 10, 11 des Ringabschnittes
17. In jedem der beiden Endabschnitte des Abtriebsmehrkantes 8 befindet sich in einer
Aufnahmehöhlung eine Rastkugel 23, die von einer Rastfeder 24 beaufschlagt wird. Mit
dieser Rastkugel kann eine Nuss am Abtriebsmehrkant 8 gehalten werden.
[0018] Wie den Fig. 5 und 6 zu entnehmen ist, ist der Getriebekopf 3 im Querschnitt doppel-T-förmig
ausgebildet. Der Steg des Doppel-T-Profils wird vom Ringabschnitt 17 ausgebildet.
Die beiden quer sich dazu erstreckenden Querstege des Profils werden von zwei Materialanhäufungen
5 ausgebildet, die jeweils eine Schlagfläche 6 ausbilden. Die beiden Schlagflächen
6 weisen voneinander weg und verlaufen parallel zueinander. Wie der Fig. 2 zu entnehmen
ist, ist die Breite B einer jeden der beiden Materialanhäufungen größer, als der Abstand
der beiden parallel zueinander verlaufenden Breitseiten 10, 11 des mittleren Abschnittes,
in dem sich die Ringöffnung 7 befindet. Die Länge L des Abtriebsmehrkantes 8 ist lediglich
geringfügig größer als die Breite B. Die beiden voneinander weg weisenden Stirnflächen
8' des Abtriebsmehrkants 8, deren Abstand die Länge L definiert, sind jeweils gerundet.
[0019] Die Schlagflächen 6 bilden einen in einer Ebene verlaufenden mittleren Abschnitt,
der unter Ausbildung einer Randverrundung 6' in einen Scheitel 6"' übergeht. Der Abstand
der beiden Scheitelpunkte 6'" voneinander definiert die Schlagflächenbreite B.
[0020] Anstelle einer Rundung 6' kann auch eine Anschrägung vorgesehen sein.
[0021] Die Materialanhäufungen 5 bilden zusammen mit dem Ringabschnitt einen Hammerkopf
aus, der materialeinheitlich bspw. geschmiedet werden kann und eine Materialhärte
von 48, insbesondere mehr als 54 HRC aufweist.
[0022] Der Hammerkopf besitzt eine Öffnung 42 in die ein rohrförmiger Antriebsarm eingesteckt
ist. Auf dem anderen Ende des Antriebsarmes 1 sitzt ein Griffabschnitt 2.
[0023] Wird das Werkzeug als Schraubwerkzeug benutzt, so wird der Abtriebsmehrkant in die
in Fig. 6 dargestellte Stellung gebracht. Auf den dort nach unten aus der Breitseite
11 herausragenden Endabschnitt des Abtriebsmehrkantes 8 kann eine Schraubnuss aufgesetzt
werden. Soll das Werkzeug als Hammer verwendet werden, so kann der Abtriebsmehrkant
8 in die in Fig. 5 dargestellte Mittelstellung gebracht werden. In dieser Mittelstellung
ragen die Stirnseiten 8' des Abtriebsmehrkant jeweils gleichweit über die Ihnen zugeordneten
Breitseiten 10, 11 und nur geringfügig über die Scheitellinie 6'" der Schlagflächen
6. Bei einem nicht ordnungsgemäß durchgeführten Hammerschlag, bei dem das Werkstück
nur mit der Randkante 6', die im Ausführungsbeispiel verrundet ist, aber auch als
Schräge ausgebildet sein kann, so wird auf dem Hammerkopf quer zur Schlagrichtung
ausgeübt. Der Hammer prallt etwas seitlich vom Werkstück ab, so dass der Endabschnitt
des Abtriebsmehrkants 8 nicht gegen das Werkstück tritt.
[0024] Zur Änderung der Freilaufrichtung braucht der Abtriebsmehrkant 8 lediglich von der
in Fig. 6 dargestellten Stellung nach oben geschoben werden, so dass der Raststift
25 in die dort oben dargestellte Rastnut 26 eingreifen kann.
[0025] Die Fixierung des Abtriebsmehrkants 8 in den in den Fig. 2 und 5 dargestellten Mittelstellung
erfolgt mit Hilfe der beiden an den Endabschnitten angeordneten Rastkugeln 23. Diese
stützen sich an den beiden voneinander weg weisenden Breitseiten 10, 11 ab.
[0026] Aus der Querschnittsdarstellung in Fig. 5 ist zu entnehmen, dass sich der gewölbte
Endabschnitt des Abtriebsvierkants 8 über eine durch die Scheitellinien 6'" gelegte
gedachte Ebene ragt. Verlängert man allerdings die randseitigen Abschnitte der gewölbten
Stirnfläche des Mehrkantabschnittes 8 im Sinne einer Tangente durch die gewölbte Stirnfläche
im Bereich deren Randes, so geht diese tangentiale Wölbungsflächenverlängerungslinie
durch die Materialanhäufung hindurch. Ein an den Rand der gewölbten Stirnfläche des
Mehrkantabschnittes 8 angelegten Tangente schneidet somit die Schlagfläche 6. Die
an den Rand der gewölbten Flächen 8' angelegte Tangente trägt die in der Fig. 2 die
Bezugsziffer T.
[0027] Die Fig. 10 zeigt ein Ergänzungswerkzeug in Form eines Zentrierdornes. Das Ergänzungswerkzeug
31 besitzt einen Kupplungszapfen 32, der in eine Stirnseitenöffnung 33 des Griffabschnittes
2 einsteckbar ist. Diese Kupplungsöffnung 33 besitzt eine Riegeleintrittsöffnung 35
zum Eintritt eines Riegelnockens 34, der am Ende des Kupplungszapfen angeordnet ist.
Der Riegelnocken 34 hat die Form eines Hammerkopfes. Die Riegelöffnung 35 hat eine
dazu korrespondierende Kontur. Wird der Riegelnocken 34 in die Riegelöffnung 35 eingesteckt
und anschließend um 90° gedreht, ist das Ergänzungswerkzeug 31 formschlüssig an den
Antriebsarm 1 gekuppelt. Diese Kupplungsstellung kann mittels einer Rast gehalten
werden, hierzu kann in einer Öffnung 37 eine Rastkugel einliegen, die mit einer Öffnung
36 verrastet. Es ist aber auch möglich einen Splint oder dergleichen in die Öffnung
38 des Griffabschnittes einzustecken, der durch die Öffnung 36 in die Öffnung 37 des
Kupplungszapfen tritt.
[0028] Das in der Fig. 13 dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt die Verbindung des zuvor
beschriebenen Werkzeuges mit einer Griffverlängerung 39, die mit der zuvor beschriebenen
Kupplung in der Kupplungsöffnung 33 steckt.
[0029] Die Fig. 14 zeigt ein Nageleisen 31, welches als Ergänzungswerkzeug in die Stirnseitenöffnung
des Griffabschnittes 2 eingesteckt ist.
[0030] Bei dem in den Figuren 15 bis 19 dargestellten Ausführungsbeispiel besitzt das Freilaufgesperre
4 an seiner dem Abtriebsmehrkant 8 gegenüberliegenden Seite einen Umschaltknopf 12,
mit dem die Sperrrichtung des Freilaufgesperres 4 umgestellt werden kann. Das Freilaufgesperre
4 liegt in einer Ringöffnung 7 des Getriebekopfes 3, welche sich zwischen zwei Breitseiten
10, 11 des einen birnenförmigen Grundriss aufweisenden Getriebekopfes 3 erstreckt.
Die spitze Seite des Getriebekopfes 3 geht in den oben bereits erwähnten Stiel über,
auf dessen freiem Ende ein Kunststoffgriff 2 aufgesteckt ist.
[0031] Das breite Ende des Getriebekopfes 3 bildet einen Ringabschnitt 17 aus. Zwei sich
diametral bezogen auf die Mitte der Ringöffnung 7 gegenüberliegende Abschnitte des
Ringabschnittes 17 bilden voneinander weg weisende Schlagflächen 6, die jeweils von
Materialanhäufungen 5 ausgebildet sind. Die beiden voneinander weg weisenden Schlagflächen
6 sind nicht nur in der Drehebene, welche in der Darstellung gemäß Figur 19 in der
Papierebene liegt, gerundet. Die Schlagflächen 6 sind auch in der dazu quer verlaufenden
Ebene, in welcher die Drehachse 9 liegt und welche in der Darstellung gemäß Figur
17 in der Papierebene liegt, gewölbt. Jeweils die Mitte der Schlagfläche ist schwach
gewölbt. Die Ränder 6', 6" der Schlagfläche 6 sind stärker gewölbt.
[0032] Wie insbesondere die Figur 17 zeigt, gehen die stark gewölbten Längsrandkanten 6'
der Schlagfläche 6 in Scheitellinien über, die jeweils Abschnitten zugeordnet sind,
die die obere Breitseite 10 bzw. die untere Breitseite 11 überragen. Diese überragenden
Abschnitte 13,14 verlaufen parallel zueinander, so dass die Scheitellinien der überragenden
Abschnitte 13,14 entlang der Kantenlinien eines gedachten Quaders verlaufen.
[0033] Die diesseits und jenseits der Ringöffnung 7 verlaufenden überragenden Abschnitte
13 nehmen den Umschaltknopf 12 zwischen sich auf. Bei der Verwendung des Werkzeuges
als Hammer wird dadurch der Umschaltknopf 12 geschützt.
[0034] Auch die die untere Breitseite 11 überragenden Abschnitte 14 üben eine Schutzfunktion
aus, da zwischen den die untere Breitseite 11 überragenden Abschnitten 14 der Abtriebsmehrkant
8 angeordnet ist. Die Schlagfläche hat somit eine größere Breitseitenerstreckung als
die Materialstärke des Getriebekopfes 3, welche vom Abstand der beiden Breitseiten
10, 11 definiert ist, wobei die beiden Breitseiten 10, 11 im wesentlichen parallel
zueinander verlaufen.
[0035] In den Darstellung Figur 14 und 15 ist eine Breitseitenprofilierung der oberen Breitseite
10 und der unteren Breitseite 11 dargestellt.
[0036] Das Material des die Schlagflächen 6 ausbildenden Getriebekopfes 3 ist Stahl mit
einer Materialhärte von 48, insbesondere mehr als 54 HRC oder mehr.
[0037] Die Materialanhäufungen 5 bilden nicht nur eine Verformungsschutz für die Ringöffnung
7, sondern auch eine Erhöhung der grundsätzlich durch die Masse des Getriebekopfes
3 gegebenen Schlagmasse.
[0038] Aus der Figur 19 ist zu entnehmen, dass die Konturlinien der beiden voneinander weg
weisenden Schlagflächen 6 in der Drehebene leicht gewölbt verlaufen. Die Scheitelpunkte
6'" der Wölbungen sind diejenigen Punkte der beiden voneinander weg weisenden Schlagflächen
6, die die größte Entfernung voneinander besitzen, wobei als Entfernung die Strecke
verstanden wird, um die zwei klappsymmetrisch identische Punkte voneinander beabstandet
sind, wobei die diesbezügliche Symmetrieebene diejenige durch die Drehachse 9 gehende
Ebene ist, in der der Antriebsarm 1 liegt. Die in der Figur 19 mit der Bezugsziffer
19 bezeichnete Scheitellinie 19, welche durch die beiden voneinander weg weisenden
Scheitelpunkte 6'" verläuft, schneidet die Drehachse 9. Eine durch die Scheitellinie
19 und die Drehachse 9 definierte Ebene ist ebenfalls bezogen auf die Materialanhäufungen
5 eine Symmetrieebene.
[0039] In einer nicht dargestellten Weiterbildung ist vorgesehen, dass der Griffabschnitt
2 nicht mit einem Kunststoffhandgriff versehen ist, sondern als Werkzeug ausgestaltet
ist. Das Griffende des Antriebsarmes 1 kann bei dieser nicht dargestellten Weiterbildung
als Montierhebel, Schraubendreher, Meißel oder dergleichen ausgebildet sein. Denkbar
ist auch, das freie Ende des Antriebsarmes 1 als Brechstange oder Nageleisen auszubilden.
[0040] Bei dem in der Figur 20 dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Hammerkopf 16 griffseitig
angeordnet. Rückwärtig des Griffabschnittes 2 befindet sich eine Materialanhäufung
16, die zwei voneinander weg weisende Schlagflächen 6 ausbildet. Bei diesem Ausführungsbeispiel
liegt der Getriebekopf 3 im Maul einer Gabel 15 und ist um eine Gelenkachse 18 umwendbar.
[0041] Bei dem in den Figuren 21 und 23 dargestellten Ausführungsbeispiel ist keine Richtungsumstellung
vorgesehen. Das Freilaufgesperre sperrt nur in einer Drehrichtung. Das Freilaufgesperre
4 besitzt bei diesem Ausführungsbeispiel eine Mehrkantöffnung 20, in der ein Abtriebsmehrkant
8 verschieblich einliegt. In der in Figur 22 dargestellten Stellung ragt der Abtriebsmehrkant
nur mit einer Seite aus der Breitseitenebene 11 des Kopfes 3. Der Abtriebsmehrkant
8 besitzt mehrere Rastaussparungen 21, 21', 21". Die Mehrkanthöhlung 20 besitzt zugehörige
Rastkugeln 22, um den Abtriebsmehrkant 8 in verschiedenen Raststellungen zu fixieren.
In der Figur 22 liegt die Rastkugel 22 in der Rastausnehmung 21. Wird der Abtriebsmehrkant
8 durch die Öffnung 20 nach oben hin durchgeschoben, so überragt er die gegenüberliegende
Breitseite 10. Die Rastkugel 22 greift hierzu in die Rastausnehmung 21" ein. In diesen
beiden Betriebsstellungen kann auf eine auf den Abtriebsmehrkant aufgesetzte Nuss
eine Drehbewegung im Uhrzeigersinn oder im Gegenuhrzeigersinn aufgebracht werden.
[0042] Soll das Schraubwerkzeug als Hammer benutzt werden, so wird der Abtriebsmehrkant
8 in die in Figur 23 dargestellte mittlere Raststellung gebracht, in der die Rastkugel
22 in die mittlere Rastausnehmung 21' eingreift. Der Abtriebsmehrkant 8 überragt jetzt
mit beiden Endseiten die Breitseitenebenen 10, 11 des Kopfes.
[0043] Die Schlagflächen 6 werden auch bei diesem Ausführungsbeispiel von Materialanhäufungen
5 ausgebildet, wobei auch hier die Materialanhäufungen 5 Abschnitte 13,14 aufweisen,
die sich über die Breitseitenebenen 10, 11 erstrecken. Die Abschnitte 13 erstrecken
sich dabei soweit über die Breitseitenebene 10, dass das Ende des in der mittleren
Raststellung verrasteten Abtriebsmehrkantes 8 nicht über die Enden der Abschnitte
13 hinausragt. Sinngemäß gilt dasselbe für die nach unten über die Breitseitenebene
11 ragenden Abschnitte 14. Die Schlagflächen 6 sind in den Zeichnungen gewölbt bzw.
ballig dargestellt. Sie können aber auch eben verlaufen. Sie verlaufen dann bevorzugt
parallel zueinander.
[0044] Der Freiraum zwischen den Abschnitten 13 bzw.14 ist ausreichend groß, dass in der
in Figur 8 dargestellten Betriebsstellung eine Nuss auf den Abtriebsmehrkant 8 aufgesetzt
werden kann. Andererseits liegt in der in Figur 22 dargestellten Betriebsstellung
der Abtriebsmehrkant 8 aber optimal geschützt zwischen den sich gegenüberliegenden
Abschnitten 13 bzw. 14. Der Abstand zwischen dem Scheitel der Materialanhäufung 13
und der gegenüberliegenden Materialanhäufung 14 ist bevorzugt größer als die axiale
Länge des Abtriebsmehrkantes.
BEZUGSZEICHENLISTE:
[0045]
| 1 |
Antriebsarm |
24 |
Rastfeder |
| 2 |
Griffabschnitt |
25 |
Raststift |
| 3 |
Getriebekopf |
26 |
Rastausnehmung |
| 4 |
Freihandgesperre |
27 |
Verzahnung |
| 5 |
Materialanhäufungen |
28 |
Sperrklinke |
| 6 |
Schlagfläche |
29 |
Feder |
| 7 |
Ringöffnung |
30 |
Kernteil |
| 8 |
Abtriebsmehrkant |
31 |
Ergänzungswerkzeug |
| 9 |
Drehachse |
32 |
Kupplungszapfen |
| 10 |
Obere Breitseite |
33 |
Kupplungsöffnung |
| 11 |
Untere Breitseite |
34 |
Riegelnocken |
| 12 |
Umschaltknopf |
35 |
Riegelöffnung |
| 13 |
Überragender Abschnitt |
36 |
Öffnung |
| 14 |
Überragender Abschnitt |
37 |
Öffnung |
| 15 |
Gabel |
38 |
Öffnung |
| 16 |
Hammerkopf |
39 |
Griffverlängerung |
| 17 |
Ringabschnitt |
40 |
Schlagkappe |
| 18 |
Gelenk |
41 |
Tasche |
| 19 |
Scheitellinie |
|
|
| 20 |
Vierkantöffnung |
B |
Breite |
| 21 |
Rastaussparung |
L |
Länge |
| 22 |
Rastkugel |
T |
Tangente |
| 23 |
Rastkugel |
|
|
1. Schraubwerkzeug mit einem einen Griffabschnitt (2) aufweisenden und an seinem Ende
einen zwei voneinander weg weisende Breitseitenebene (10, 11) aufweisenden Getriebekopf
(3) tragenden Antriebsarm (1) und einem Abtriebsmehrkant (8), wobei im Getriebekopf
(3) ein Freilaufgesperre (4) angeordnet ist, aufweisend ein durch Hin- und Herbewegen
des Antriebsarmes (1) um die Drehachse (9) des Freilaufgesperres (4) schrittweise
um die Drehachse (9) drehbaren Mehrkantöffnung (20) zum Einstecken des Abtriebsmehrkants
(8), wobei das Schraubwerkzeug auch als Hammer verwendbar ist, wozu der Getriebekopf
(3) zumindest eine Schlagfläche (6) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Abtriebsmehrkant (8) in der Mehrkantöffnung (20) zwischen zwei rastgesicherten
Schraubstellung in Richtung der Drehachse (9) hin und her verschieblich einsteckt,
in welchen der Abtriebsmehrkant (8) ein jeweils aus einer der beiden Breitseitenebenen
(10, 11) herausragendes Abtriebsteil bildet, wobei die Schlagfläche (6) zwei jeweils
über eine der beiden Breitseiten (10,11) ragende Abschnitte (13,14) ausbildet und
der Abtriebsmehrkant (8) in einer zwischen den beiden Schraubstellungen liegenden
mittleren Stellung beidseitig etwa gleich weit die Breitseitenflächen (10, 11) überragt.
2. Schraubwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zufolge einer Länge (L) des Abtriebsmehrkantes (8) die maximal geringfügig größer
ist, als die in Achsrichtung gemessene Breite (B) der Schlagfläche (6) und/oder zufolge
einer beidseitigen Anschrägung oder Verrundung der Ränder (6') der Schlagfläche (6),
die in Schlagrichtung rückwärtig der Schlagfläche (6) liegenden Enden des Abtriebsmehrkants
(8) in der mittleren Stellung von den Rändern der Schlagfläche (6) schlaggeschützt
werden.
3. Schraubwerkzeug nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass in der rastgesicherten Mittelstellung des Abtriebsmehrkant (8) eine an dem Rand einer
jeden der beiden gewölbten Stirnflächen (8') des Abtriebsmehrkants (8) angelegte Tangente
(T) die Schlagfläche (6) schneidet
4. Schraubwerkzeug nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der im Querschnitt im Wesentlich eine Doppel -T-Form aufweisende Hammerkopf (16)
zwei voneinander weg weisende Schlagflächen (6) aufweist, die insbesondere jeweils
gleich gestaltet sind.
5. Schraubwerkzeug nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Hammerkopf (16) von einem Ringabschnitt (17) des Getriebekopfes (3) mit in der
Ringöffnung (7) angeordnetem Freilaufgesperre (4) ausgebildet ist, wobei die mindestens
eine Schlagfläche (6) von einer Materialanhäufung (5) des Ringabschhittes (17) gebildet
ist.
6. Schraubwerkzeug nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die durch die Lage der Schlagfläche (6) festgelegte Schlagrichtung senkrecht zur
Drehachse (9) und senkrecht zur Erstreckungsrichtung des Antriebsarmes (1) verläuft.
7. Schraubwerkzeug nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine ebene, gewölbte oder ballige Schlagfläche (6, 6', 6").
8. Schraubwerkzeug nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die in der Drehebene liegende Konturlinie der beiden, bezogen auf die Ringöffnung
(7) sich diametral gegenüberliegenden Schlagflächen (6) nach außen gewölbt ist, wobei
eine durch die beiden Wölbungsscheitel (6"') gezogene Linie (17) die Drehachse (9)
schneidet.
9. Schraubwerkzeug nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Material der materialeinheitlich dem Getriebekopf (3) angeformten Materialanhäufungen
(5) Stahl mit einer Härte von mehr als 48 HRC ist.
10. Schraubwerkzeug nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein am Griffabschnitt (2) anbringbares Ergänzungsteil (31, 39), insbesondere in Form
eines Hammerkopfes (17), eines Montierhebels, eines Zentrierdornes oder einer Griffverlängerung.
11. Schraubwerkzeug nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Ergänzungsteil (31, 39) in eine Stirnseitenöffnung des Griffabschnittes (2) einsteckbar
ist.
12. Schraubwerkzeug nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine auf die Schlagfläche (6) aufsteckbare Kappe (40) insbesondere aus einem elastischem
Kunststoff mit die Materialanhäufungen (5) zumindest teilumfassenden Taschen (41).
13. Schraubwerkzeug nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch zwei jeweils in einem der beiden Endabschnitte des Abtriebsmehrkantes (8) angeordnete
Rastkugeln (23), die derart voneinander beabstandet sind, dass sie in der mittleren
Stellung des Abtriebsmehrkants im Bereich je einer Breitseitenebenen (10, 11 liegend
eine Rastfunktion ausüben.
14. Schraubwerkzeug nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Getriebekopf (3) und/oder das Ende des Griffabschnitts (2) als zumindest eine
Schlagfläche (6) aufweisender Hammerkopf (16,17) gestaltet ist.
15. Schraubwerkzeug nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass eine über die Breitseitenebene (10) des Getriebekopfes (3) hinausragende oder auf
ihr angeordnete Umschalteinrichtung (12) zwischen zwei ebenfalls über die Breitseitenebene
ragenden Abschnitten (13) von Materialanhäufungen zweier Schlagflächen (6) liegt.
16. Schraubwerkzeug nach einem oder mehreren der Ansprüche 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass das über die Breitseitenebene (11) des Getriebekopfes (3) hinausragende Abtriebsteil
(8) zwischen zwei ebenfalls über die Breitseitenebene (11) ragende Abschnitte (14)
der Materialanhäufungen (5) liegt.
1. Screwing tool comprising a drive arm (1) which supports a gearhead (3) and has a handle
portion (2) and two broadside planes (10, 11) facing away from each other at the end
thereof, and comprising an output polygon (8), a freewheel lock (4) being arranged
in the gearhead (3), comprising a polygonal opening (20) which, for insertion of the
output polygon (8), can be rotated gradually about the axis of rotation (9) by a back
and forth movement of the drive arm (1) about the axis of rotation (9) of the freewheel
lock (4), the screwing tool also being able to be used as a hammer, the gearhead (3)
comprising at least one striking face (6), characterised in that the output polygon (8) is inserted in the polygonal opening (20) such that it can
be moved back and forth between two latch-secured screw positions in the direction
of the axis of rotation (9), in which positions the output polygon (8) forms an output
part protruding out of one of the two broadside planes (10, 11) in each case, the
striking face (6) forming two portions (13, 14) protruding beyond one of the two broadsides
(10, 11) in each case and the output polygon (8), in an intermediate position located
between the two screw positions, protruding beyond the broadside planes (10, 11) by
approximately the same distance on both sides.
2. Screwing tool according to claim 1, characterised in that as a result of a length (L) of the output polygon (8), which is at most slightly
greater than the width (B), measured in the axial direction, of the striking face
(6), and/or as a result of a bevelling or rounding on both sides of the edges (6')
of the striking face (6), the ends of the output polygon (8) which are located to
the rear of the striking face (6) are protected against striking in the intermediate
position by the edges of the striking face (6).
3. Screwing tool according to one or more of the preceding claims, characterised in that, in the latch-secured central position of the output polygon (8), a tangent (T) applied
at the edge of each of the two curved end faces (8') of the output polygon (8) intersects
the striking face (6).
4. Screwing tool according to one or more of the preceding claims, characterised in that the hammer head (16) having a substantially double-T-shaped cross section comprises
two striking faces (6) facing away from each other, which in particular each have
the same design.
5. Screwing tool according to one or more of the preceding claims, characterised in that the hammer head (16) is formed by a ring portion (17) of the gearhead (3) with a
freewheel lock (4) arranged in the ring opening (7), the at least one striking face
(6) being formed by a material accumulation (5) of the ring portion (17).
6. Screwing tool according to one or more of the preceding claims, characterised in that the striking direction determined by the location of the striking face (6) extends
perpendicular to the axis of rotation (9) and perpendicular to the direction of extension
of the drive arm (1).
7. Screwing tool according to one or more of the preceding claims, characterised by a planar, curved or spherical striking face (6, 6', 6").
8. Screwing tool according to one or more of the preceding claims, characterised in that the contour line, located in the rotation plane, of the two striking faces (6) which
are diametrically opposed relative to the ring opening (7) is outwardly curved, a
line (17) drawn through the two vertices of the curve (6"') intersecting the axis
of rotation (9).
9. Screwing tool according to one or more of the preceding claims, characterised in that the material of the material accumulations (5) formed in a materially integral manner
on the gearhead (3) is steel having a hardness of more than HRC 48.
10. Screwing tool according to one or more of the preceding claims, characterised by a supplementary part (31, 39) which can be attached to the handle portion (2), in
particular in the form of a hammer head (17), an assembly lever, a centring pin or
a handle extension.
11. Screwing tool according to claim 10, characterised in that the supplementary part (31, 39) can be inserted into an end-face opening of the handle
portion (2).
12. Screwing tool according to one or more of the preceding claims, characterised by a cap (40) which can be placed onto the striking face (6), said cap in particular
being made of a resilient plastics material comprising pockets (41) which surround
the material accumulations (5) at least in part.
13. Screwing tool according to one or more of the preceding claims, characterised by two latching balls (23) which are each arranged in one of the two end portions of
the output polygon (8) and spaced from one another such that they perform a latching
function in the intermediate position of the output polygon in the region of each
of the broadside planes (10, 11).
14. Screwing tool according to one or more of the preceding claims, characterised in that the gearhead (3) and/or the end of the handle portion (2) is designed as a hammer
head (16, 17) comprising at least one striking face (6).
15. Screwing tool according to claim 13, characterised in that a change-over means (12) which protrudes beyond the broadside plane (10) of the gearhead
(3) or is arranged thereon is located between two portions (13) of material accumulations
of two striking faces (6), which portions likewise protrude beyond the broadside plane.
16. Screwing tool according to one or more of claim 13 or claim 14, characterised in that the output part (8) protruding beyond the broadside plane (11) of the gearhead (3)
is located between two portions (14) of the material accumulations (5), which portions
likewise protrude beyond the broadside plane (11).
1. Outil de vissage avec un bras d'entraînement (1), comportant une partie formant poignée
(2) et portant à son extrémité une tête de transmission (3) ayant deux plans latéraux
larges (10, 11) qui regardent à l'opposé l'un de l'autre, et avec un polygone de sortie
(8),
- un blocage de course libre (4) étant agencé dans la tête de transmission (3) et
comportant une ouverture polygonale (20) qui peut tourner petit à petit autour de
l'axe de rotation (9) grâce à un mouvement de va-et-vient du bras d'entraînement (1)
autour de l'axe de rotation (9) du blocage de course libre (4) et qui est prévue pour
l'enfoncement du polygone de sortie (8),
- l'outil de vissage étant aussi utilisable comme un marteau, ce pour quoi la tête
de transmission (3) comporte au moins une surface de frappe (6),
caractérisé en ce que le polygone de sortie (8) est enfoncé dans l'ouverture polygonale (20) de manière
à pouvoir être déplacé en va-et-vient dans la direction de l'axe de rotation (9) entre
deux positions de vissage qui sont assurées par des crans et dans lesquelles le polygone
de sortie (8) forme une pièce de sortie dépassant respectivement de chacun des deux
plans latéraux larges (10, 11),
la surface de frappe (6) formant deux parties (13, 14) dépassant respectivement de
chacun des deux plans latéraux larges (10, 11) et le polygone de sortie (8) dans une
position médiane située entre les deux positions de vissage dépassant des deux côtés,
environ sur une même longueur, des plans latéraux larges (10, 11).
2. Outil de vissage selon la revendication 1, caractérisé en ce que, avec une longueur (L) du polygone de sortie (8) au maximum légèrement plus grande
que la largeur (B), mesurée dans le sens de l'axe, de la surface de frappe (6) et/ou
avec un biseau ou arrondi bilatéral des bords (6') de la surface de frappe (6), les
extrémités du polygone de sortie (8) qui se trouvent en arrière, vu dans le sens de
la frappe, de la surface de frappe (6) dans la position médiane se trouvent protégées
de la frappe par les bords de la surface de frappe (6).
3. Outil de vissage selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que, dans la position médiane, assurée par cran, du polygone de sortie (8), une tangente
(T) tracée sur le bord de chacune des deux surfaces frontales cintrées (8') du polygone
de sortie (8) coupe la surface de frappe (6).
4. Outil de vissage selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que la tête de marteau (16) présentant globalement en section transversale une forme
en double T comporte deux surfaces de frappe (6) qui regardent à l'opposé l'une de
l'autre et qui sont conçues notamment à l'identique.
5. Outil de vissage selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que la tête de marteau (16) est formée par un tronçon annulaire (17) de la tête de transmission
(3) avec blocage de course libre (4) agencé dans l'ouverture annulaire (7), la ou
les surfaces de frappe (6) étant formées par une accumulation de matière (5) du tronçon
annulaire (17).
6. Outil de vissage selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que la direction de frappe déterminée par la position de la surface de frappe (6) s'étend
perpendiculairement à l'axe de rotation (9) et perpendiculairement à la direction
longitudinale du bras d'entraînement (1).
7. Outil de vissage selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé par une surface de frappe plane, cintrée ou bombée (6, 6', 6").
8. Outil de vissage selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que le contour, situé dans le plan de rotation, des deux surfaces de frappe (6) diamétralement
opposées l'une à l'autre par rapport à l'ouverture annulaire (7) est courbé vers l'extérieur,
une ligne (17) qui passe par les deux sommets de courbure (6''') coupant alors l'axe
de rotation (9).
9. Outil de vissage selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que le matériau des accumulations de matière (5) formées d'une seule pièce sur la tête
de transmission (3) est un acier ayant une dureté de plus de 48 HRC.
10. Outil de vissage selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé par une pièce accessoire (31, 39) pouvant être agencée sur la partie formant poignée
(2), notamment sous la forme d'une tête de marteau (17), d'un levier démonte-pneu,
d'un mandrin de centrage ou d'un prolongement de poignée.
11. Outil de vissage selon la revendication 10, caractérisé en ce que la pièce accessoire (31, 39) peut être enfoncée dans une ouverture en face frontale
de la partie formant poignée (2).
12. Outil de vissage selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé par un capuchon (40) pouvant être enfoncé sur la surface de frappe (6), notamment en
une matière plastique élastique, avec des poches (41) enveloppant au moins partiellement
les accumulations de matière (5).
13. Outil de vissage selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé par deux billes d'encliquetage (23) qui sont agencées respectivement dans l'une des deux
extrémités terminales du polygone de sortie (8) et qui sont à une distance telle l'une
de l'autre que, lorsque le polygone de sortie est en position médiane, elles exercent
une fonction d'encliquetage dans la zone de chacun des plans latéraux larges (10,
11).
14. Outil de vissage selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que la tête de transmission (3) et/ou l'extrémité de la partie formant poignée (2) sont
conçues sous forme de tête de marteau (16, 17) comportant au moins une surface de
frappe (6).
15. Outil de vissage selon la revendication 13, caractérisé en ce qu'un dispositif commutateur (12) dépassant du plan latéral large (10) de la tête de
transmission (3) ou agencé sur celui-ci se trouve entre deux parties (13), dépassant
également du plan latéral large, d'accumulations de matière des deux surfaces de frappe
(6).
16. Outil de vissage selon une ou plusieurs des revendications 13 ou 14, caractérisé en ce que la pièce de sortie (8) dépassant du plan latéral large (11) de la tête de transmission
(3) se trouve entre deux parties (14), dépassant également du plan latéral large (11),
des accumulations de matière (5).
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