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(11) |
EP 2 384 392 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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31.05.2017 Patentblatt 2017/22 |
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Anmeldetag: 28.01.2010 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2010/051018 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2010/086381 (05.08.2010 Gazette 2010/31) |
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GEKÜHLTES BAUELEMENT FÜR EINE GASTURBINE
COOLED COMPONENT FOR A GAS TURBINE
ÉLÉMENT STRUCTURAL REFROIDI POUR TURBINE À GAZ
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
30.01.2009 CH 1402009
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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09.11.2011 Patentblatt 2011/45 |
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Patentinhaber: Ansaldo Energia IP UK Limited |
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London W1G 9DQ (GB) |
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Erfinder: |
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- KRÜCKELS, Jörg
CH-5413 Birmenstorf (CH)
- PATHAK, Milan
CH-5408 Ennetbaden (CH)
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Vertreter: Bernotti, Andrea et al |
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Studio Torta S.p.A.
Via Viotti, 9 10121 Torino 10121 Torino (IT) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 889 201 US-A1- 2002 062 945
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US-A- 4 712 979 US-B1- 6 402 464
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Technisches Gebiet
[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf das Gebiet der Gasturbinen. Sie betrifft
ein gekühltes Bauelement für eine Gasturbine gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs
1. Sie betrifft auch ein Verfahren zum Betrieb eines solchen Bauelements.
Stand der Technik
[0002] Gasturbinen werden zur Steigerung des Wirkungsgrades für immer höhere Betriebstemperaturen
ausgelegt. Besonderen thermischen Belastungen ausgesetzt sind dabei vor allem die
Bauteile bzw. Bauelemente im Bereich der Brennkammer sowie die Lauf- und Leitschaufeln
der nachfolgenden Turbine einschliesslich der übrigen, den Heissgaskanal begrenzenden
Elemente. Um die auftretenden thermischen Belastungen wirkungsvoll zu begegnen, können
einerseits besonders widerstandfähige Werkstoffe, wie z. B. Nickelbasislegierungen,
eingesetzt werden. Andererseits müssen zusätzliche Massnahmen zur Kühlung der Bauelemente
ergriffen werden, wobei unterschiedliche Kühlungsmethoden, wie z.B. die Filmkühlung
oder die Prallkühlung, Anwendung finden.
[0003] Es ist bereits aus der
US-B2-6,779,597 bekannt geworden, bei Bauelementen von Gasturbinen mehrstufige Prallkühlungsstrukturen
vorzusehen, bei denen eine Wand, deren Vorderseite dem Heissgaskanal zugewandt ist,
auf der Rückseite durch senkrecht auftreffenden Kühlluftstrahlen, die durch entsprechende
Prallkühlungslöcher erzeugt werden, entsprechend prallgekühlt wird. Die Kühlwirkung
wird dabei durch auf der Rückseite verteilt angeordnete, abstehende Pfosten oder Pins
verstärkt, welche die Wärme abgebende Oberfläche vergrössern und Turbulenzen
in der Kühlluftströmung verstärken. Die Verteilungen der Prallkühlungslöcher und Pins
in der Fläche sind dabei konstant. Die Durchmesser der Prallkühlungslöcher entsprechen
dabei dem Durchmesser der Pins an der Basis. Die Dichte der Löcher ist wesentlich
geringer als die Dichte der Pins. Es ist auch aus der
EP0889201 bekannt geworden, bei Bauelementen von Gasturbinen Prallkühlungsstrukturen vorzusehen.
Es ist weiterhin aus der
US-A-4,719,748 bekannt geworden, beim Übergangsrohr zwischen den einzelnen Brennern und dem Eingang
der nachfolgenden Turbine eine Prallkühlung vorzusehen, bei welcher mittels Prallkühlungslöchern
erzeugte Kühlluftstrahlen auf die Rückseite der Rohrwände gerichtet werden. Durch
Variation der Lochgrösse und/oder der Abstände zwischen den Löchern und/oder der Abstände
von den Löchern zur Rohrwand wird die Kühlungsintensität variiert und der jeweiligen
thermischen Belastung angepasst. Pins zur Verbesserung des Wärmeübergangs sind nicht
vorgesehen.
[0004] Besondere Bedeutung kommt der Kühlung den Leitschaufeln in den ersten Stufen der
Turbine zu, weil in diesem Bereich die höchsten Temperaturen in der Gasturbine auftreten.
In der
US-B2-7,097,418 ist bereits beschrieben worden, wie die äussere Plattform einer Leitschaufel auf
besonders einfache Weise mittels einer zweistufigen Prallkühlung gekühlt werden kann,
wobei in einer ersten Stufe der Bereich an der Hinterkante der Schaufel gekühlt wird,
und dann die von dort abströmende Kühlluft in einer zweiten Stufe die Plattform an
der Vorderkante kühlt. In beiden Stufen werden unterschiedlich positionierte und beabstandete
Prallkühlungslöcher (30, 38 in Fig. 3) eingesetzt. Pins auf der Rückseite des Plattformbodens
kommen nicht zum Einsatz.
[0005] Die Variation der Prallkühlungslöcher zur Anpassung an sich verändernde thermische
Belastungen hat zur Folge, dass sich in der Regel auch die benötigte Kühlluftmenge
verändert. Werden - bei gleich bleibenden Lochdurchmesser - mehr Löcher pro Flächeneinheit
eingesetzt, erhöht sich auch die verbrauchte Kühlluftmenge, was zu einer Minderung
des Wirkungsgrades der Maschine führt.
Darstellung der Erfindung
[0006] Hier will die Erfindung Abhilfe schaffen. Es ist daher eine Aufgabe der Erfindung,
ein gekühltes Bauelement einer Gasturbine, insbesondere bei einer mit einer Plattform
versehenen Leitschaufel, zu schaffen, deren Kühlung an die lokal variierende thermische
Belastung optimal angepasst ist, ohne einen unnötigen Mehrverbrauch an Kühlluft zu
verursachen, d.h. es wird bei gleicher Kühlungsintensität eine Minimierung der eingesetzten
Kühlluft erzielt.
[0007] Die Aufgabe wird durch die Gesamtheit der Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Es ist
eine wesentliche Komponente der Erfindung, dass die thermisch belastete und zu kühlende
Wand auf ihrer Rückseite in flächiger Verteilung eine Vielzahl von aus der Wand hervorstehenden
Pins aufweist, und dass die Verteilung der Pins innerhalb der thermischen kritischen
Zonen des Bauelements eine höhere Dichte aufweist als in den übrigen Bereichen. Hierdurch
kann lokal der Wärmeübergang zwischen Wand und Kühlluft verändert und der thermischen
Belastung angepasst werden, ohne dass zwingend eine grössere Kühlluftmenge eingesetzt
werden muss.
[0008] Eine Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur
Erzeugung der auf die Rückseite der Wand gerichteten Strahlen ein mit verteilt angeordneten
Prallkühlungslöchern versehenes Prallkühlungsblech umfassen.
[0009] Besonders effektiv ist die Kühlung, wenn gemäss einer anderen Ausgestaltung der Erfindung
das Prallkühlungsblech mit Abstand im wesentlichen parallel zur Rückseite der Wand
angeordnet ist, und die Verteilung der Prallkühlungslöcher auf die Verteilung der
Pins derart abgestimmt ist, dass in einer Richtung senkrecht zum Prallkühlungsblech
gesehen die Prallkühlungslöcher jeweils zwischen den Pins liegen.
[0010] Die Variation der Kühlung kann dadurch intensiviert werden, dass die Dichte der Prallkühlungslöcher
mit der Dichte der Pins korreliert ist. Insbesondere kann die Dichte der Prallkühlungslöcher
und die Dichte der Pins örtlich gleich sein.
[0011] Vorzugsweise ist das Bauelement eine Leitschaufel einer Gasturbine, welche ein sich
in einer Längsrichtung erstreckendes Schaufelblatt und eine an das Schaufelblatt anschliessende,
sich quer zur Längsrichtung erstreckende Plattform umfasst, deren Boden die thermisch
belastete, durch Prallkühlung gekühlte Wand ist und am Übergang zum Schaufelblatt
eine Hohlkehle ausbildet, wobei die Verteilung der Pins zur Hohlkehle hin eine höhere
Dichte aufweist als in den von der Hohlkehle entfernten übrigen Bereichen.
Kurze Erläuterung der Figuren
[0012] Die Erfindung soll nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen im Zusammenhang mit
der Zeichnung näher erläutert werden. Alle für das unmittelbare Verständnis der Erfindung
nicht erforderlichen Elemente sind weggelassen worden. Gleiche Elemente sind in den
verschiedenen Figuren mit den gleichen Bezugszeichen versehen. Es zeigt:
- Fig. 1
- einen Längsschnitt durch den oberen Teil einer Gasturbinen-Leitschaufel mit Plattform,
mit örtlich variierender Prallkühlung, gemäss einem Ausführungsbeispiel der Erfindung;
- Fig. 2
- das bei der Leitschaufel aus Fig. 1 eingesetzte Prallkühlungsblech in der Draufsicht
von oben;
- Fig. 3
- die bei der Leitschaufel aus Fig. 1 eingesetzte Verteilung von Pins in der Draufsicht
von oben (die Pins sind perspektivisch gezeichnet) und
- Fig. 4
- von oben gesehen, die korrelierten Verteilungen von Prallkühlungslöchern und Pins
gemäss Fig. 1-3.
Wege zur Ausführung der Erfindung
[0013] In Fig. 1 ist im Längsschnitt der obere Teil einer Gasturbinen- Leitschaufel mit
Plattform und örtlich variierender Prallkühlung gemäss einem Ausführungsbeispiel der
Erfindung wiedergegeben. Die Leitschaufel 10 hat insgesamt eine ähnliche Konfiguration,
wie sie in der eingangs erwähnten
US-B2-7,097,418 beschrieben wird. Sie umfasst ein sich in der Schaufellängsrichtung erstreckendes
Schaufelblatt 11, an dessen oberem Ende eine Plattform 12 angeformt ist, die sich
im wesentlichen quer zur Längsrichtung der Schaufel erstreckt. Die Plattform 12 hat
einen Boden bzw. eine Wand 12a, deren Unterseite vom durch die Turbine strömenden
Heissgas beaufschlagt ist, und die auf der Oberseite durch eine Prallkühlung gekühlt
wird.
[0014] Dazu ist auf der Oberseite der Plattform 12 ein Hohlraum 13 ausgebildet, der von
einem zur Wand 12a parallel angeordneten Prallkühlungsblech 14 abgedeckt wird. Im
Prallkühlungsblech 14 sind in einer vorgegebenen Verteilung Prallkühlungslöcher 16
vorgesehen, durch die komprimierte Kühlluft in Form von einzelnen Kühlluftstrahlen
(siehe die Pfeile in Fig. 1) in den Hohlraum 13 eintritt und auf die gegenüberliegende
Rückseite der Wand 12a aufprallt. Beim Aufprall und dem danach folgenden turbulenten
Kontakt mit der Rückseite der Wand 12a nimmt die Kühlluft Wärme von der Wand 12a auf
und wird anschliessend aus dem Hohlraum 13 (auf in Fig. 1 nicht dargestelltem Wege)
abgeleitet. Die flächige Verteilung der Prallkühlungslöcher 16 ist in Fig. 2 zu sehen.
[0015] Zur Verbesserung des Wärmeübergangs zwischen Wand 12a und der Kühlluft sind auf der
Rückseite der Wand 12a senkrecht abstehende, kegel- oder pyramidenförmige Pins 15
angeordnet (siehe auch Fig. 3, in der die Pins 15 perspektivisch eingezeichnet sind),
welche die Kontaktfläche zwischen Wand und Kühlluftstrom vergrössern und die Turbulenzen
intensivieren. Wie aus Fig. 4 zu erkennen ist, ist die Dichte der Prallkühlungslöcher
16 und die Dichte der Pins 15 örtlich unterschiedlich, aber gleichzeitig miteinander
korreliert, d.h. in den Bereichen, wo die Dichte der Pins 15 erhöht ist (Verdichtungsbereich
18), ist auch die Dichte der Prallkühlungslöcher 16 erhöht, und umgekehrt. Insbesondere
sind lokal die Dichten der beiden gleich. Die Prallkühlungslöcher 16 sind vorzugsweise
"auf Lücke", also auf Zwischenräume, mit den Pins 15 angeordnet: Zwischen zwei parallelen
Reihen von Pins 15 ist jeweils versetzt eine Reihe von Prallkühlungslöchern 16 mit
derselben Periodizität platziert.
[0016] Erfahrungsgemäss gibt es bei einer Leitschaufel der in Fig. 1 wiedergegebenen Art
an der Plattform 12 kritische Zonen A
c, in denen Vorkehrungen gegen die thermische Belastung besonders wichtig sind. Eine
solche kritische Zone ist die Hohlkehle zwischen der Wand 12a der Plattform 12 und
dem Schaufelblatt. Um an dieser Stelle der Plattform 12, d.h. am Übergang zum Schaufelblatt
die Kühlwirkung lokal zu erhöhen, ist in einem an die Hohlkehle unmittelbar angrenzenden
Verdichtungsbereich 18 (in Fig. 4 grau unterlegt) die Dichte der Pins 15 gegenüber
dem übrigen Bereich deutlich erhöht. Zusätzlich ist auch die Dichte der Prallkühlungslöcher
16 in diesem Bereich 18 erhöht, und zwar analog zur Dichte der Pins 15. Der Übergang
zwischen den Bereichen unterschiedlicher Loch- und Pindichte kann dabei stetig ausgebildet
sein.
[0017] Hierdurch wird die Wärmeabfuhr im Bereich der Hohlkehle deutlich verbessert, wodurch
die Auswirkungen der thermischen Belastung begrenzt werden können.
[0018] Es versteht sich von selbst, dass im Rahmen der Erfindung und durch die erfindungsgemässen
Vorkehrungen nicht nur kritische Bereiche der Leitschaufeln, sondern auch anderer
thermisch belasteter Bauelemente der Gasturbine kühlungstechnisch "entschärft" werden
können.
Bezugszeichenliste
[0019]
- 10
- Leitschaufel (Gasturbine)
- 11
- Schaufelblatt
- 12
- Plattform
- 12a
- Wand (Plattform)
- 13
- Hohlraum
- 14
- Prallkühlungsblech
- 15
- Pin
- 16
- Prallkühlungsloch
- 17
- Prallkühlungsmuster
- 18
- Verdichtungsbereich
- Ac
- kritische Zone (Hohlkehle)
1. Gekühltes Bauelement (10) für eine Gasturbine, welches zur Kühlung einer auf einer
Vorderseite thermisch belasteten Wand (12a) auf der Rückseite der Wand (12a) in flächiger
Verteilung (17) eine Vielzahl von aus der Wand hervorstehenden Pins (15) aufweist,
sowie Mittel (14, 16) zur Erzeugung von im Bereich der Pins (15) auf die Rückseite
der Wand (12a) gerichteten, der Prallkühlung dienenden Strahlen eines Kühlmediums,
wobei die Mittel zur Erzeugung der auf die Rückseite der Wand gerichteten Strahlen
ein Prallkühlungsblech (14) mit verteilt angeordneten Prallkühlungslöchern (16) umfassen,
und dass die Dichte der Prallkühlungslöcher (16) mit der Dichte der Pins (15) korreliert
ist wobei die Verteilung der Pins (15) innerhalb kritischer Zonen (Ac) des Bauelements (10) eine höhere Dichte aufweist als in den übrigen Bereichen des
Bauelements, dadurch gekennzeichnet, dass in den Bereichen wo die Dichte der Pins erhöht ist, ist auch di Dichte der Prallkühlungslöchern
(16) erhöht, und umgekehrt.
2. Gekühltes Bauelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Prallkühlungsblech (14) mit Abstand im wesentlichen parallel zur Rückseite der
Wand (12a) angeordnet ist, und dass die Verteilung der Prallkühlungslöcher (16) auf
die Verteilung der Pins (15) derart abgestimmt ist, dass in einer Richtung senkrecht
zum Prallkühlungsblech (14) gesehen die Prallkühlungslöcher (16) jeweils zwischen
den Pins (15) liegen.
3. Gekühltes Bauelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichte der Prallkühlungslöcher (16) und die Dichte der Pins (15) örtlich gleich
sind.
4. Gekühltes Bauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Bauelement eine Leitschaufel (10) der Gasturbine ist, welche ein sich in einer
Längsrichtung erstreckendes Schaufelblatt (11) und eine an das Schaufelblatt (11)
anschliessende, sich quer zur Längsrichtung erstreckende Plattform (12) umfasst, deren
Boden die thermisch belastete, durch Prallkühlung gekühlte Wand (12a) ist, und am
Übergang zum Schaufelblatt (11) eine Hohlkehle (Ac) ausbildet, und dass die Verteilung der Pins (15) zur Hohlkehle (Ac) hin eine höhere Dichte aufweist als in den von der Hohlkehle (Ac) entfernten übrigen Bereichen.
5. Verfahren zum Betrieb eines gekühlten Elements für eine Gasturbine nach einem der
Ansprüche 1 -4, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verbesserung des Wärmeüberganges zwischen Wand (12a) und Kühlluft, welche in
Form von einzelnen durch Prallkühlluftlöcher (16) strömenden Kühlluftstrahlen zum
Einsatz kommt, strömen diese Kühlluftstrahlen auf der Rückseite dieser Wand, welche
mit senkrecht abstehenden, kegel-oder pyramidenförmigen Pins (15) ausgestattet ist,
dass die Kühlluftstrahlen zwischen den von den Pins gebildeten Zwischenräumen aufprallen,
dergestalt, dass bei diesem Aufprall eine auf die Wand wirkende turbulente Strömung
entsteht, welche eine zusätzlich Kühlung bewirkt.
1. Cooled component (10) for a gas turbine which, in order to cool a wall (12a) thermally
loaded on the front side, comprises a plurality of pins (15) protruding from the wall
and distributed (17) superficially on the back of the wall (12a), and means (14, 16)
for creating jets of a cooling medium which are directed onto the back of the wall
(12a) in the region of the pins (15) and serve for impingement cooling, wherein the
means for generating the jets onto the back of the wall comprises an impingement cooling
plate (14) with impingement cooling holes (16) arranged in distributed fashion, and
the density of the impingement cooling holes (16) correlates with the density of the
pins (15), wherein the distribution of the pins (15) within critical zones (Ac) of
the component (10) has a higher density than in the other regions of the component,
characterised in that in the regions in which the density of the pins is higher, the density of the impingement
cooling holes (16) is also higher and vice versa.
2. Cooled component according to claim 1, characterised in that the impingement cooling plate (14) is arranged spaced from and substantially parallel
to the back of the wall (12a), and that the distribution of the impingement cooling
holes (16) is matched to the distribution of the pins (15) such that, viewed in a
direction perpendicular to the impingement cooling plate (14), the impingement cooling
holes (16) each lie between the pins (15).
3. Cooled component according to claim 1, characterised in that the density of the impingement cooling holes (16) and the density of the pins (15)
are locally the same.
4. Cooled component according to any of claims 1 to 3, characterised in that the component is a guide vane (10) of the gas turbine which comprises a blade (11)
extending in a longitudinal direction and a platform (12) adjoining the blade (11)
and extending transversely to the longitudinal direction, the base of which is the
thermally loaded wall (12a) cooled by the impingement cooling, and a hollow groove
(Ac) is formed at the transition to the blade (11), and that the distribution of the
pins (15) has a higher density towards the hollow groove (Ac) than in the other regions
remote from the hollow groove (Ac).
5. Method for operating a cooled component of a gas turbine according to any of claims
1 to 4, characterised in that to improve the heat transfer between the wall (12a) and the cooling air, which is
used in the form of individual cooling air jets flowing through impingement cooling
air holes (16), these cooling air jets flow onto the back of this wall which is fitted
with perpendicularly protruding conical or pyramidal pins (15), that the cooling air
jets impact between the spaces formed by the pins such that on this impact, a turbulent
flow is generated which acts on the wall and causes an additional cooling.
1. Elément (10) refroidi pour une turbine à gaz, lequel, pour le refroidissement d'une
paroi (12a) exposée à des contraintes thermiques sur un côté avant, présentes sur
le côté arrière de la paroi (12a), selon une répartition plane (17), une multiplicité
de pointes (15) dépassant de la paroi, ainsi que des moyens (14, 16) pour la production
de jets d'un agent de refroidissement dirigés dans la zone des pointes (15) vers le
côté arrière de la paroi (12a) et servant au refroidissement par impact, les moyens
pour la production des jets dirigés vers le côté arrière de la paroi comprenant une
tôle de refroidissement par impact (14) avec des trous de refroidissement par impact
(16) disposés de façon répartie, et la densité des trous de refroidissement par impact
(16) étant corrélée avec la densité des pointes (15), la répartition des pointes (15)
à l'intérieur des zones critiques (Ac) de l'élément (10) présentant une densité plus élevée que dans les autres zones de
l'élément, caractérisé en ce que, dans les zones où la densité des pointes est accrue, la densité des trous de refroidissement
par impact (16) est également accrue, et inversement.
2. Elément refroidi selon la revendication 1, caractérisé en ce que la tôle de refroidissement par impact (14) est disposée de façon espacée, essentiellement
parallèle au côté arrière de la paroi (12a), et en ce que la répartition des trous de refroidissement par impact (16) est harmonisée avec la
répartition des pointes (15) de telle sorte que, vu dans une direction perpendiculaire
à la tôle de refroidissement par impact (14), les trous de refroidissement par impact
(16) sont situés respectivement entre les pointes (15).
3. Elément refroidi selon la revendication 1, caractérisé en ce que la densité des trous de refroidissement par impact (16) et la densité des pointes
(15) sont localement identiques.
4. Elément refroidi selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'élément est une aube directrice (10) de la turbine à gaz qui comprend une ailette
(11) s'étendant dans une direction longitudinale et une plate-forme (12), se raccordant
à l'ailette (11) et s'étendant transversalement à la direction longitudinale, dont
le fond est la paroi (12a) exposée à des contraintes thermiques et refroidie par refroidissement
par impact, et forme une cannelure (Ac) au niveau de la transition vers l'ailette (11), et en ce que la répartition des pointes (15) présente une densité plus élevée en direction de
la cannelure (Ac) que dans les zones restantes éloignées de la cannelure (Ac).
5. Procédé de fonctionnement d'un élément refroidi pour une turbine à gaz selon l'une
des revendications 1 - 4, caractérisé en ce que, pour améliorer le transfert thermique entre la paroi (12a) et l'air de refroidissement
mis en oeuvre sous la forme de jets d'air de refroidissement individuels s'écoulant
à travers des trous de refroidissement par impact (16), ces jets d'air de refroidissement
s'écoulent sur le côté arrière de cette paroi équipée de pointes (15) de forme conique
ou pyramidale dépassant perpendiculairement, en ce que les jets d'air de refroidissement réalisent un impact entre les espaces intermédiaires
formés par les pointes de telle sorte que, lors de cet impact, il apparaît un écoulement
turbulent agissant sur la paroi, qui provoque un refroidissement supplémentaire.


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