[0001] Die Erfindung betrifft ein Beschlagteil zur Befestigung an einer Beschlagteilnut
eines Fensters, einer Tür oder dergleichen, die an ihren Nutflanken hiervon abstehende
Stege aufweist.
[0002] Bei Fenstern, Türen oder dergleichen werden häufig Beschlagteilnuten verwendet, die
von ihren Nutflanken abstehende Stege aufweisen. Derartige Beschlagteilnuten werden
häufig auch als hinterschnittene oder C-förmige Nuten bezeichnet. Zur Befestigung
eines Beschlagteils an einer solchen Beschlagteilnut ist es bekannt, entweder ein
Beschlagteil, welches entsprechende seitliche Ausnehmungen aufweist, an einem Ende
der Beschlagteilnut einzufädeln und entlang der Beschlagteilnut in die richtige Position
zu verschieben. Weiterhin ist es bekannt, einen Teil der Beschlagteilnut auszufräsen,
um an dieser Stelle das Beschlagteil einsetzen zu können und anschließend entlang
der Nut verschieben zu können. Zudem ist es bekannt, ein Beschlagteil auf die Beschlagteilnut
aufzusetzen und mittels eines Nutensteins, welcher dann die beiden Stege hintergreift,
zu befestigen.
[0003] Die
DE 44 05 348 A1 befasst sich mit der Befestigung von Beschlagteilen an Möbelteilen, wobei die Befestigung
der Beschlagteile mittels eines oder mehrerer Nutensteinen erfolgt, die in zugeordnete
Nuten im Möbelteil eingebracht und befestigt werden.
[0004] Aus der
EP 2 072 727 A1 ist ein Scharnier bekannt, welches über einen Nutenstein, der in einer Beschlagteilnut
verklemmt werden kann, an einer Beschlagteilnut befestigt werden kann.
[0005] Die
DE 10 2005 049 634 A1 offenbart einen Mitnehmer zur Anbindung einer Fensterscheibe an einen Seil-Fensterheber
einer Kraftfahrzeugtür. Der Mitnehmer kann zur Befestigung einer Beschlagteilnut um
90° gedreht werden, so dass ein nutgrundzugewandter Abschnitt unter den Stegen der
Beschlagteilnut zu liegen kommt.
[0006] Die
FR 2 472 100 A1 offenbart, ein Beschlagteil dadurch an einer Beschlagteilnut zu befestigen, das ein
Nutenstein, der über eine Schraube mit dem Beschlagteil verbunden ist, in der Beschlagteilnut
verdreht wird und anschließend über die Schraube an das Beschlagteil angezogen wird.
[0007] Aus der
DE 10 2007 054 476 A1 ist eine Kulissenanordnung für ein Lager eines schwenk- und/oder kippbaren Flügels
bekannt, mit einer schwenkbaren Steuerlasche, die eine Kulisse aufweist, die in eine
Kulissenführung eingesetzt werden kann, wobei die Kulissenführung zur Aufnahme der
Kulisse zumindest in einen Rahmen eingelassen ist.
[0008] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Beschlagteil mit einer Rückdrehsicherung
bereitzustellen, welches an beliebiger Stelle der Beschlagteilnut montierbar ist,
ohne dass es in der Beschlagteilnut an einem Ende eingefädelt werden muss oder eine
Öffnung in der Beschlagteilnut künstlich geschaffen werden muss, um das Beschlagteil
einsetzen zu können.
[0009] Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß durch ein Beschlagteil mit den Merkmalen
des Anspruchs 1. Die seitliche Ausnehmung kann dabei rillen- oder nutartig ausgebildet
sein. Dadurch, dass das Beschlagteil mittels einer Drehbewegung montierbar ist, kann
es in einer gegenüber der Gebrauchsstellung verdrehten Lage auf die Beschlagteilnut
aufgesetzt und anschließend verdreht werden, so dass zumindest einer der Stege in
eine seitliche Ausnehmung des Beschlagteils gelangt. Es ist somit nicht notwendig,
das Beschlagteil an einem Ende der Beschlagteilnut einzufädeln oder eine Öffnung in
der Beschlagteilnut auszufräsen, durch die das Beschlagteil eingesetzt werden kann.
Um ein Lösen des Beschlagteils von der Beschlagteilnut zu verhindern, ist erfindugsgemäß
eine Rückdrehsicherung vorgesehen. Dabei kann vorgesehen sein, dass die Rückdrehsicherung
als Gewindestift ausgebildet ist. Durch den Gewindestift kann das Beschlagteil auch
in der Beschlagteilnut festgeklemmt werden. Dabei sind unterschiedliche Ausrichtungen
des Gewindestifts denkbar. Zum einen kann der Gewindestift schräg geführt sein, so
dass sein vorderes Ende sich an einer Nutflanke abstützt. Es ist auch denkbar, den
Gewindestift senkrecht zur Falzumfangsrichtung zu führen, so dass er sich am Nutgrund
abstützt und das Beschlagteil mit Bereichen von unten gegen die Stege gedrückt wird.
Besonders bevorzugt ist es, wenn zumindest zwei seitliche Ausnehmungen vorgesehen
sind. Dadurch ist eine zuverlässigere Festlegung des Beschlagteils an der Beschlagteilnut
möglich. Vorzugsweise sind die zumindest zwei seitlichen Ausnehmungen an zwei gegenüberliegenden
Seiten des Beschlagteils vorgesehen.
[0010] Besonders bevorzugt ist es, wenn zwei seitliche Ausnehmungen diagonal gegenüberliegend
angeordnet sind. Die beiden diagonal gegenüberliegenden Ausnehmungen können vorzugsweise
in den Endbereichen des Beschlagteils vorgesehen sein.
[0011] Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass das Beschlagteil
einen nutgrundseitigen Abschnitt aufweist, dessen Breite zumindest in einem Bereich
geringer ist als der Abstand zwischen den Stegen der Nut. Dieser Abschnitt kann somit
zwischen den Stegen hindurch geführt werden. Nach einer Verdrehung des Beschlagteils
kann dieser nutgrundseitige Abschnitt zumindest mit Bereichen von der Nutgrundseite
her an einem oder mehreren Stegen der Beschlagteilnut anliegen und somit verhindern,
dass das Beschlagteil von der Beschlagteilnut abgehoben werden kann.
[0012] Weitere Vorteile ergeben sich, wenn das Beschlagteil einen nutgrundabgewandten Abschnitt
aufweist, dessen Breite zumindest in einem Bereich größer ist als der Abstand zwischen
den Stegen der Nut. Im montierten Zustand kann dieser nutgrundabgewandte Abschnitt
von oben auf den Stegen aufliegen und somit verhindern, dass das Beschlagteil sich
zu weit in Richtung Nutgrund bewegt. Insbesondere kann durch den nutgrundabgewandten
Abschnitt die Höhenposition des Beschlagteils bezüglich der Beschlagteilnut festgelegt
werden.
[0013] Der nutgrundabgewandte und der nutgrundseitige Abschnitt weisen erfindungsgemäß jeweils
parallel zueinander verlaufende Kanten aufweisen, wobei die Kanten des nutgrundabgewandten
Abschnitts und die Kanten des nutgrundseitigen Abschnitts schräg zueinander ausgerichtet
sind. Durch diese Ausgestaltung kann das Beschlagteil besonders einfach montiert werden,
wobei in montiertem Zustand die Stege der Beschlagteilnut zwischen Bereichen des nutgrundabgewandten
Abschnitts und des nutgrundseitigen Abschnitts angeordnet sind.
[0014] Eine besonders kompakte Ausgestaltung und einfache Handhabbarkeit des Beschlagteils
ergibt sich erfindungsgemäß, da das Beschlagteil einen in der an der Beschlagteilnut
montierten Stellung oberhalb der Stege und einen unterhalb der Stege angeordneten
Abschnitt aufweist und die Abschnitte einstückig miteinander ausgebildet sind. Dies
bedeutet, dass das Beschlagteil keine Teile hat, die relativ zueinander verdrehbar
sind, um eine Montage und Festlegung des Beschlagteils zu bewirken. Das Beschlagteil
ist ein einstückiges, massives Bauteil.
[0015] Besondere Vorteile ergeben sich, wenn das Beschlagteil eine Kopplungsstelle zur Kopplung
mit einem weiteren, insbesondere bewegbaren, Beschlagteil aufweist. Beispielsweise
kann das Beschlagteil durch diese Maßnahme mit einer Treibstange gekoppelt werden,
ohne dass die Treibstange hierfür entnommen werden muss. Wenn das Beschlagteil darüberhinaus
noch ein Funktionselement aufweist, beispielsweise einen Riegelzapfen, kann ein Riegelzapfen
einfach bei eingebauter Treibstange nachgerüstet werden. Beispielsweise kann an der
Treibstange ein Loch gestanzt werden, das Beschlagteil im Bereich des Loches der Treibstange,
wie oben beschrieben, mittels Eindrehen montiert werden und anschließend die Kopplungsstelle
des Beschlagteils mit der Treibstange verbunden werden, indem ein Verbindungselement,
z.B. ein Niet, eine Schraube oder ein Federstift eingesetzt wird. In diesem Fall können
auch die Verbindungselemente als Rückdrehsicherung dienen.
[0016] Aus dem Vorstehenden ergibt sich erfindungsgemäß, dass ein Verdrehen des montierten
Beschlagteils in jedem Fall verhindert werden sollte, damit es sich nicht unbeabsichtigt
aus der Beschlagteilnut löst. Eine Verschiebung entlang der Beschlagteilnut kann aber
durchaus erwünscht sein, z.B. bei Drehbegrenzern oder Antrieben. Wird das Beschlagteil
als Schließstück verwendet, sollte es auch gegen eine Verschiebung in der Beschlagteilnut
gesichert sein.
[0017] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
von Ausführungsbeispielen der Erfindung, anhand der Figuren der Zeichnung, die erfindungswesentliche
Einzelheiten zeigen, und aus den Ansprüchen.
[0018] Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung schematisch dargestellt
und werden nachfolgend mit Bezug zu den
[0019] Figuren der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt:
- Fig. 1a bis Fig. 1c
- unterschiedliche perspektivische Darstellungen eines Beschlagteils;
- Fig. 2
- eine perspektivische Draufsicht auf ein Beschlagteil, welches an einer C-förmigen
Beschlagteilnut montiert ist;
- Fig. 3
- eine Schnittdarstellung durch die Beschlagteilnut, an der das Beschlagteil montiert
ist;
- Fig. 4
- eine Ansicht von unten des an der Beschlagteilnut montierten Beschlagteils;
- Fig. 5
- eine perspektivische Draufsicht auf eine alternative Ausführungsform eines Beschlagteils,
welches an einer Beschlagteilnut montiert ist;
- Fig. 6
- eine Schnittdarstellung durch die Anordnung der Figur 5 im Bereich einer Rückdrehsicherung;
- Fig. 7
- eine perspektivische Draufsicht auf eine dritte Ausführungsform eines Beschlagteils,
welches an einer Beschlagteilnut montiert ist;
- Fig. 8
- eine Längsschnittdarstellung der Anordnung der Figur 7;
- Fig. 9
- eine Ansicht von unten der Anordnung gemäß Figur 7;
- Fig. 10
- eine Schnittdarstellung durch die Anordnung der Figur 7 im Bereich einer Koppelstelle.
[0020] Die Figuren 1a, 1b, 1c zeigen unterschiedliche perspektivische Darstellungen eines
ersten Beschlagteils 10, welches zur Befestigung an einer Beschlagteilnut vorgesehen
ist, deren Nutflanken hiervon abstehende Stege aufweist. Das Beschlagteil 10 weist
nutförmige bzw. rillenförmige seitliche Ausnehmungen 11, 12 auf. Die seitlichen Ausnehmungen
11, 12 sind in ihrer Höhe so bemessen, dass in ihnen ein Steg einer Beschlagteilnut
aufgenommen werden kann. Es ist zu erkennen, dass die seitlichen Ausnehmungen 11,
12 an gegenüberliegenden Seiten und darüber hinaus diagonal gegenüberliegend angeordnet
sind.
[0021] Weiterhin weist das Beschlagteil 10 einen nutgrundseitigen Abschnitt 13 auf, dessen
Breite geringer ist als der Abstand zwischen den Stegen der Nut. Insbesondere ist
die Breite des nutgrundseitigen Abschnitts 13 geringer als die Breite eines nutgrundabgewandten
Abschnitts 14.
[0022] Der nutgrundseitige Abschnitt 13 weist parallele Kanten 15, 16 auf. Ebenso weist
der nutgrundabgewandte Abschnitt 14 parallele Kanten 17, 18 auf. Allerdings sind die
Kanten 15, 16 nicht parallel zu den Kanten 17, 18. Sie sind daher schräg zueinander
ausgerichtet. Der nutgrundseitige Abschnitt 13 weist Schrägen 19, 20 auf, die die
Montage erleichtern. Zur Montage des Beschlagteils 10 wird das Beschlagteil 10 so
ausgerichtet, dass die Kanten 15, 16 im Wesentlichen parallel zu den Stegen der Nutflanken
liegen. Da die Breite des Abschnitts 13 geringer ist als der Abstand zwischen den
Stegen, kann dieser Abschnitt zwischen den Stegen in die Beschlagteilnut eingeführt
werden. Dadurch, dass der nutgrundabgewandte Abschnitt 14 breiter ist, liegen die
Bereiche (Auflageflächen) 21, 22 auf der Beschlagteilnut auf und verhindern, dass
das Beschlagteil 10 zu weit in die Beschlagteilnut eingeführt wird. Die Bereiche 21,
22 stellen somit Anschläge dar.
[0023] Anschließend kann das Beschlagteil 10 um eine Drehachse senkrecht zum Nutgrund der
Beschlagteilnut bzw. senkrecht zur Längsrichtung des Beschlagteils 10 so verdreht
werden, dass die Kanten 17, 18 im Wesentlichen parallel zu den Stegen der Beschlagteilnut
ausgerichtet sind. Dadurch gelangen die Stege in die seitlichen Ausnehmungen 11, 12
und ist das Beschlagteil 10 in einer Richtung senkrecht zur Falzumfangsrichtung (=
Erstreckungsrichtung der Beschlagteilnut) an der Beschlagteilnut fixiert.
Um ein Zurückdrehen des Beschlagteils 10 zu verhindern und gegebenenfalls auch eine
Verlagerung des Beschlagteils 10 in Falzumfangsrichtung zu verhindern, also um das
Beschlagteil 10 an der Beschlagteilnut festzulegen, ist eine Rückdrehsicherung 23
in Form eines Gewindestifts vorgesehen. Im Ausführungsbeispiel verläuft der Gewindestift
schräg zu einer Längsachse des Beschlagteils 10 und kann mit seinem vorderen Ende
24 in Anlage an eine Nutwandung gebracht werden. Den Figuren 1a bis 1c ist zu entnehmen,
dass die Abschnitte 13, 14 einstückig miteinander verbunden sind und nicht relativ
zueinander bewegbar sind.
[0024] In der Figur 2 ist das Beschlagteil 10 in einer an einer Beschlagteilnut 30 montierten
Stellung gezeigt. Die Beschlagteilnut 30 weist einen Nutgrund 31 und von Nutflanken
32, 33 auf gleicher Höhe abstehende Stege 34, 35 auf. Es ist zu erkennen, dass der
Steg 34 in der seitlichen Ausnehmung 11 liegt. Der Steg 34 ist somit durch den nutgrundseitigen
Abschnitt 13 hintergriffen. Andererseits liegt der nutgrundabgewandte Abschnitt 14
auf der Beschlagteilnut 30 bzw. den Stegen 34, 35 auf. Der Abstand der Stege 34, 35,
also die lichte Weite der Nut 30 ist größer als der Abstand der Kanten 15, 16 des
nutgrundseitigen Abschnitts 13 und geringer als der Abstand der Kanten 17, 18 des
nutgrundabgewandten Abschnitts.
[0025] In der Figur 3 ist eine Schnittdarstellung durch die Beschlagteilnut 30 gezeigt.
Insbesondere ist zu erkennen, dass die Rückdrehsicherung 23 in Form des Gewindestifts
unter den Steg 34 greift und somit ein Zurückdrehen des Beschlagteils 10 verhindert.
Weiterhin ist zu erkennen, dass der Steg 35 in der seitlichen Ausnehmung 12 liegt.
Weiter ist zu erkennen, dass das Beschlagteil 10 einen oberhalb der Stege 34, 35 und
einen unterhalb der Stege 34, 35 angeordneten Abschnitt aufweist und die Abschnitte
einstückig miteinander ausgebildet sind.
Die Figur 4 zeigt eine Ansicht von unten auf das Beschlagteil 10 und insbesondere
eine Schnittdarstellung durch die Wandungen 37, 38 der Beschlagteilnut 30. Hier ist
deutlich zu erkennen, dass das Beschlagteil 10 mit zwei diagonal gegenüberliegenden
Bereichen 39, 40 von unten an den Stegen 34, 35 anliegt.
[0026] In der Figur 5 ist eine alternative Ausgestaltung eines Beschlagteils 40 gezeigt.
Das Beschlagteil 40 trägt ein Funktionselement 41 in Form eines Riegelzapfens. Der
nutgrundseitige Abschnitt 42 entspricht im Wesentlichen der Ausgestaltung des nutgrundseitigen
Abschnitts 13 des Beschlagteils 10, weshalb hierauf nicht näher eingegangen wird.
Das Beschlagteil 40 weist ebenfalls eine als Gewindestift ausgebildete Rückdrehsicherung
43 auf. Allerdings ist die Rückdrehsicherung 43 senkrecht zur Falzumfangsrichtung,
die durch die Erstreckungsrichtung der Nut 30 definiert wird, ausgerichtet.
[0027] Wie sich der Schnittdarstellung der Figur 6 entnehmen lässt, greift die Rückdrehsicherung
43 somit nicht unter den Steg 34 sondern drückt gegen den Nutgrund 31. Somit wird
das Beschlagteil 40 angehoben und wird der nutgrundseitige Abschnitt 13 von unten
gegen die Stege 34, 35 gepresst. Durch geringfügiges Lösen der Rückdrehsicherung 43
lässt sich das Beschlagteil 40 längs der Beschlagteilnut 30 verschieben und anschließend
durch erneutes Eindrehen der Rückdrehsicherung 43 in einer beliebigen Lage entlang
der Beschlagteilnut 30 festlegen. Zum Einsetzen des Beschlagteils 40 kann die Rückdrehsicherung
43 nur so weit eingedreht sein, dass die Rückdrehsicherung 43 oberhalb des Stegs 34
endet bzw. ein Spalt zum Steg 34 verbleibt. Nach dem Einsetzen des Beschlagteils 40
kann die Rückdrehsicherung 43 eingedreht werden, so dass sie am Steg 34 seitlich anliegt
und ein Zurückdrehen des Beschlagteils 40 verhindert wird. Wenn sich die Rückdrehsicherung
43 nicht am Nutgrund 31 abstützt, erfolgt kein Klemmen und eine Verschiebung entlang
der Nut bleibt weiterhin möglich.
[0028] In der Figur 7 ist eine weitere Ausführungsform eines Beschlagteils 50 gezeigt, welches
gegenüber dem Beschlagteil 40 etwas verlängert ist und eine Koppelstelle 51 aufweist.
Der nutgrundseitige Abschnitt ist wiederum ähnlich ausgestaltet wie der nutgrundseitige
Abschnitt 13 des Beschlagteils 10. Als Funktionselement weist das Beschlagteil 50
wiederum einen Riegelzapfen 41 auf.
[0029] Wie sich der Längsschnittdarstellung der Figur 8 entnehmen lässt, dient die Koppelstelle
51 zur Kopplung mit einer Treibstange 52. Hierzu wurde in die Treibstange 52 eine
Öffnung in Form eines Loches eingebracht. Das Beschlagteil 50 wurde mittels Drehen
um eine Rotationsachse, die senkrecht zur Falzumfangsrichtung verläuft, in die Beschlagteilnut
30 eingesetzt und anschließend wurde eine Schraube 53 im Bereich der Koppelstelle
51 eingeschraubt und mit der Treibstange 52 verbunden. Über das Beschlagteil 50 konnte
somit in einfacher Art und Weise ein Riegelzapfen 41 mit der Treibstange 52 verbunden
werden, ohne dass die Treibstange 52 entfernt werden musste oder eine Öffnung in die
Beschlagteilnut 30 eingebracht werden musste.
[0030] Die Figur 9 zeigt eine Ansicht von unten. Entsprechende Bauelemente wurden mit entsprechenden
Bezugsziffern versehen.
[0031] Eine Schnittdarstellung im Bereich der Koppelstelle 51 ist in der Figur 10 gezeigt.
1. Beschlagteil (10, 40, 50) zur Befestigung (30) an einer Beschlagteilnut eines Fensters,
einer Tür oder dgl., die an ihren Nutflanken (32, 33) hiervon abstehende Stege (34,
35) aufweist, wobei das Beschlagteil (10, 40, 50) mittels einer Drehbewegung um eine
Drehachse senkrecht zur Falzumfangsrichtung an der Beschlagteilnut (30) montierbar
ist und zumindest eine seitliche Ausnehmung (11, 12) zur Aufnahme eines der Stege
(34, 35) in einer montierten Stellung aufweist, wobei das Beschlagteil (10, 40, 50)
einen in der an der Beschlagteilnut (30) montierten Stellung oberhalb der Stege (34,
35) angeordneten nutgrundabgewandten Abschnitt (14) und einen unterhalb der Stege
(34, 35) angeordneten nutgrundseitigen Abschnitt (13) aufweist und die Abschnitte
(13, 14) einstückig miteinander ausgebildet sind, wobei der nutgrundabgewandte und
der nutgrundseitige Abschnitt (13, 14) jeweils parallel zueinander verlaufende Kanten
(15, 16, 17, 18) aufweisen, wobei die Kanten (17, 18) des nutgrundabgewandten Abschnitts
(14) und die Kanten (15, 16) des nutgrundseitigen Abschnitts (13) schräg zueinander
ausgerichtet sind, dadurch gekennzeichnet, dass eine Rückdrehsicherung (23, 43) vorgesehen ist, die ein Verdrehen des montierten
Beschlagteils in jedem Fall verhindert
2. Beschlagteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest zwei seitliche Ausnehmungen (11, 12) vorgesehen sind.
3. Beschlagteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwei seitliche Ausnehmungen (11, 12) diagonal gegenüber liegend angeordnet sind.
4. Beschlagteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite des nutgrundseitigen Abschnitts (13) zumindest in einem Bereich geringer
ist als der Abstand zwischen den Stegen (34, 35) der Nut (30).
5. Beschlagteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite des nutgrundabgewandten Abschnitts (14) zumindest in einem Bereich größer
ist als der Abstand zwischen den Stegen (34, 35) der Nut (30).
6. Beschlagteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückdrehsicherung (23, 43) als Gewindestift ausgebildet ist.
7. Beschlagteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Beschlagteil (50) eine Kopplungsstelle (51) zur Kopplung mit einem weiteren Beschlagteil
aufweist.
8. Beschlagteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Beschlagteil ein Funktionselement (41) aufweist.
1. Fitting part (10, 40, 50) for fixing (30) to a fitting part groove of a window, a
door, or the like, which comprises at its groove flanks (32, 33) webs (34, 35) which
protrude from the groove flanks, wherein the fitting part (10, 40, 50) can be mounted
to the fitting part groove (30) by means of a rotary movement about an axis of rotation
perpendicularly to the circumferential direction of the rebate and comprises at least
one lateral recess (11, 12) for receiving one of the webs (34, 35) in a mounted position,
wherein the fitting part (10, 40, 50) comprises a section (14) which faces away from
the groove bottom and is arranged in the position mounted to the fitting part groove
(30) above the webs (34, 35), and a section (13) which faces the groove bottom and
is arranged below the webs (34, 35), the sections being formed integrally with each
other, wherein the sections (13, 14) facing away from the groove bottom and facing
the groove bottom each comprise edges (15, 16, 17, 18) which extend parallel with
respect to one another, wherein the edges (17, 18) of the section (14) facing away
from the groove bottom and the edges (15, 16) of the section (13) facing the groove
bottom are oriented at an inclination with respect to one another, characterized in that a reverse rotation protection (23, 43) is provided which prevents rotation of the
mounted fitting part in any case.
2. Fitting part according to claim 1, characterized in that at least two lateral recesses (11, 12) are provided.
3. Fitting part according to any one of the preceding claims, characterized in that two lateral recesses (11, 12) are arranged diagonally opposite each another.
4. Fitting part according to any one of the preceding claims, characterized in that the width of the section (13) facing the groove bottom is smaller than the separation
between the webs (34, 35) of the groove (30) at least in one area.
5. Fitting part according to any one of the preceding claims, characterized in that the width of the section (14) facing away from the groove bottom is larger than the
separation between the webs (34, 35) of the groove (30) at least in one area.
6. Fitting part according to any one of the preceding claims, characterized in that the reverse rotation protection (23, 43) is designed as a threaded pin.
7. Fitting part according to any one of the preceding claims, characterized in that the fitting part (50) comprises a coupling point (51) for coupling to a further fitting
part.
8. Fitting part according to any one of the preceding claims, characterized in that the fitting part comprises a function element (41).
1. Élément de ferrure (10, 40, 50) pour la fixation (30) à une rainure d'élément de ferrure
d'une fenêtre, d'une porte ou analogue qui présente des nervures (34, 35) faisant
saillie sur ses flancs de rainure (32, 33), l'élément de ferrure (10, 40, 50) pouvant
être monté sur la rainure d'élément de ferrure (30) au moyen d'un mouvement de rotation
autour d'un axe de rotation perpendiculaire à la direction périphérique de la feuillure
et présentant au moins un évidement latéral (11, 12) destiné à recevoir une des nervures
(34, 35) dans une position montée, l'élément de ferrure (10, 40, 50) présentant, dans
la position montée sur la rainure d'élément de ferrure (30), une partie éloignée du
fond de rainure (14), disposée au-dessus des nervures (34, 35) et une partie côté
fond de rainure (13), disposée en dessous des nervures (34, 35), et les parties (13,
14) étant formées d'une seule pièce l'une avec l'autre, les parties (13, 14) éloignée
du fond de rainure et côté fond de rainure présentant chacune des bords (15, 16, 17,
18) s'étendant parallèlement l'un à l'autre, les bords (17, 18) de la partie éloignée
du fond de rainure (14) et les bords (15, 16) de la partie côté fond de rainure (13)
étant orientés obliquement l'un par rapport à l'autre, caractérisé en ce qu'il est prévu une protection anti-rotation (23, 43) qui empêche dans tous les cas l'élément
de ferrure monté de tourner.
2. Élément de ferrure selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'au moins deux évidements latéraux (11, 12) sont prévus.
3. Élément de ferrure selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que deux évidements latéraux (11, 12) sont disposés en diagonale l'un en face de l'autre.
4. Élément de ferrure selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la largeur de la partie côté fond de rainure (13) est inférieure à la distance entre
les nervures (34, 35) de la rainure (30) au moins dans une zone.
5. Élément de ferrure selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la largeur de la partie éloignée du fond de rainure (14) est supérieure à la distance
entre les nervures (34, 35) de la rainure (30) au moins dans une zone.
6. Élément de ferrure selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la protection anti-rotation (23, 43) est réalisée sous la forme d'une tige filetée.
7. Élément de ferrure selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de ferrure (50) présente un emplacement d'accouplement (51) pour l'accouplement
avec un autre élément de ferrure.
8. Élément de ferrure selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de ferrure présente un élément fonctionnel (41).