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(11) |
EP 2 385 208 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.02.2018 Patentblatt 2018/08 |
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Anmeldetag: 04.05.2011 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Holzrahmen für eine absturzsichernde Verglasung
Wood frame for fall-safe glazing
Cadre en bois pour un vitrage protégé contre la chute
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
04.05.2010 DE 202010006439 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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09.11.2011 Patentblatt 2011/45 |
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Patentinhaber: Holzbau Schmid GmbH & Co. KG |
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73099 Adelberg (DE) |
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Erfinder: |
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- Schmid, Claus
73099 Adelberg (DE)
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Vertreter: Ring & Weisbrodt |
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Patentanwaltsgesellschaft mbH
Hohe Strasse 33 40213 Düsseldorf 40213 Düsseldorf (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 0 124 881 DE-A1- 3 203 178
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EP-A2- 1 510 645 DE-U1-202004 019 835
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft Holzrahmen mit zumindest einem Rahmenprofil, welches
zwei parallele, in Längsrichtung des Rahmenprofils verlaufende und seitlich voneinander
beabstandete Nuten aufweist, wobei in die Nuten zur Bildung einer Aufnahme für eine
Glasscheibe Glashalteleisten aus Metall eingesteckt sind. Die Erfindung betrifft außerdem
eine absturzsichernde Verglasung, die einen solchen Rahmen aufweist.
[0002] Holzrahmen mit den gattungsbildenden Merkmalen des Anspruchs 1 sind aus dem Stand
der Technik bekannt. So wird in der
EP 1 510 645 A1 ein Rahmen für Wandelemente, Fenster, Türen oder dergleichen beschrieben, der aus
Holzprofilen zur Aufnahme einer Glasscheibe mittels an den Holzprofilen im Abstand
parallel zueinander angeordneten Glashalteleisten besteht, zwischen denen die Glasscheibe
gehalten ist, wobei die Glashalteleisten aus einem leistenförmigen Profil bestehen,
das jeweils mit einem Teil seiner Breite in eine Nut des Holzprofiles eingesetzt ist.
[0003] Holzrahmen dieser Bauart ermöglichen zwar die Herstellung stabiler und optisch ansprechender
Verglasungen, allerdings genügen diese nicht den strengen Anforderungen für absturzsichernde
Verglasungen, die in den "Regeln für die Verwendung von absturzsichernden Verglasungen
(TRAV)" zusammengefasst sind.
[0004] Unter absturzsichernden Verglasungen werden mechanisch gelagerte Verglasungen verstanden,
die dazu dienen sollen, Personen auf Verkehrsflachen gegen seitlichen Absturz zu sichern,
wobei der mindestens zu sichernde Höhenunterschied der entsprechenden Landesbauordnung
zu entnehmen ist.
[0005] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht nun darin, Holzrahmen der eingangs
genannten Art dahingehend zu verbessern, dass sie sich für die Herstellung absturzsichernder
Verglasungen eignen. Insbesondere sollen die mit diesen Rahmen hergestellten Verglasungen
den Anforderungen der "Regeln für die Verwendung von absturzsichernden Verglasungen
(TRAV)" genügen.
[0006] Diese Aufgabe wird gelöst durch einen Holzrahmen für eine absturzsichernde Verglasung,
mit zumindest einem Rahmenprofil, welches zwei parallele, in Längsrichtung des Rahmenprofils
verlaufende und seitlich voneinander beabstandete Nuten aufweist, wobei in die Nuten
zur Bildung einer Aufnahme für eine Glasscheibe Glashalteleisten aus Metall eingesteckt
sind und in dem Rahmenprofil ein oder mehrere quer zur Längsrichtung des Rahmenprofils
angeordnete Fixiermittel vorgesehen sind, wobei jedes dieser Fixiermittel das Rahmenprofil
wenigstens zum Teil und die Glashalteleisten vollständig durchsetzt.
[0007] Bei den Untersuchungen, die zu der vorliegenden Erfindung geführt haben hat sich
herausgestellt, dass die eingangs beschriebenen, aus dem Stand der Technik bekannten
Holzrahmen die Eignungstests für absturzsichernde Verglasungen häufig deshalb nicht
bestehen, weil bei den im Testumfang durchgeführten Pendelschlagversuchen der Holzrahmen
entweder im Bereich zwischen den eingefrästen Nuten oder vom Nutboden ausgehend gespalten
wurde.
[0008] Überraschenderweise konnte dieses Problem dadurch gelöst werden, dass das Rahmenprofil
wenigstens zum Teil und die Glashalteleisten vollständig durchsetzende Fixiermittel
eingesetzt werden. Im einfachsten Fall werden hierzu über die Länge des Rahmenprofils
verteilt mehrere Schrauben seitlich in das Rahmenprofil gedreht, so dass diese gleichzeitig
auch die Glashalteleisten durchdringen. Dies führt zu einer zusätzlichen Stabilisierung
des Rahmenprofils, wodurch ein Spalten des Profils bei den Eignungstests für absturzsichernde
Verglasungen verhindert wird. Als Fixiermittel sind beispielsweise Holzschrauben geeignet.
[0009] Mit Hilfe der erfindungsgemäßen Holzrahmen lässt sich eine Vielzahl von Gestaltungstypen
absturzsichernder Verglasungen herstellen.
[0010] Dies sind zum Beispiel:
- Vertikalverglasungen nach den "Technischen Regeln für die Verwendung von linienförmig
gelagerten Verglasungen", veröffentlicht in den DIBt Mitteilungen 6/1998 (TRLV), an
die wegen ihrer absturzsichernden Funktion die zusätzlichen Anforderungen nach diesen
technischen Regeln gestellt werden; die Anwendungsfreistellungen in Absatz 1.5 der
TRLV für Verglasungen, deren Oberkante maximal 4 m über einer Verkehrsfläche liegt,
gelten nicht für absturzsichernde Verglasungen.
- tragende Glasbrüstungen mit durchgehendem Handlauf und
- Geländerausfachungen aus Glas, die entweder Anforderungen nach den TRLV und nach den
TRAV erfüllen müssen, oder Geländerausfachungen aus Glas, die ausschließlich Anforderungen
nach den TRAV erfüllen müssen, z.B. punktförmig gelagerte Geländerausfachungen in
Innenräumen.
[0011] Solche absturzsichernden Verglasungen werden in den "Regeln für die Verwendung von
absturzsichernden Verglasungen (TRAV)" in die drei folgend dargestellten Kategorien
unterteilt:
Kategorie A
[0012] Linienförmig gelagerte Vertikalverglasungen im Sinne der TRLV, die keinen tragenden
Brüstungsriegel oder vorgesetzten Holm in baurechtlich erforderlicher Höhe zur Aufnahme
von Horizontallasten besitzen. Die Kanten der Verglasungen müssen entweder durch Lagerung
(z.B. Pfosten, Riegel, benachbarte Scheiben) oder direkt angrenzende Bauwerksteile
(z.B. Wände oder Decken) sicher vor Stößen geschützt sein.
Kategorie B
[0013] An ihrem unteren Rand in einer Klemmkonstruktion linienförmig gelagerte tragende
Glasbrüstung, deren einzelne Scheiben durch einen aufgesteckten durchgehenden Handlauf
verbunden sind. Neben dem Schutz der oberen Kante der Glasbrüstung muss der Handlauf
die sichere Abtragung der planmäßigen Horizontallasten in Holmhöhe (Holmlast) auch
beim Ausfall eines Brüstungselements gewährleisten.
Kategorie C
[0014] Absturzsichernde Verglasungen, die nicht zur Abtragung von Horizontallasten in Holmhöhe
dienen und einer der folgenden Gruppen entsprechen:
- C1:
- An mindestens zwei gegenüberliegenden Seiten linienförmig und/oder punktförmig gelagerte
Geländerausfachungen.
- C2:
- Unterhalb eines in Holmhöhe angeordneten, lastabtragenden Querriegels befindliche
und an mindestens zwei gegenüberliegenden Seiten linienförmig gelagerte Vertikalverglasungen
im Sinne der TRLV.
- C3:
- Verglasungen der Kategorie A mit vorgesetztem lastabtragendem Holm in baurechtlich
erforderlicher Höhe.
[0015] Hinsichtlich der verwendbaren Glaserzeugnisse gilt, dass bei Verwendung von Verbund-Sicherheitsglas
(VSG) dieses der Bauregelliste A Teil 1, lfd. Nr. 11.8 entsprechen muss. Außerdem
dürfen solche Glaserzeugnisse verwendet werden, die über eine allgemeine bauaufsichtliche
Zulassung ausdrücklich für die Verwendung im Rahmen der TRLV zugelassen sind (z.B.
Teilvorgespanntes Glas, Borosilikatglas). Die Dicken der für die Herstellung von VSG
verwendeten Glastafeln dürfen maximal um den Faktor 1,5 voneinander abweichen. Für
die Herstellung von VSG dürfen auch Glasarten verwendet werden, die über eine allgemeine
bauaufsichtliche Zulassung ausdrücklich für die Verwendung im Rahmen der TRLV zugelassen
sind. Thermisch vorgespanntes Borosilikatglas mit allgemeiner bauaufsichtlicher Zulassung
darf in diesen Technischen Regeln für die Anwendungsbereiche von ESG verwendet werden
Geregelt werden die folgenden Ausführungsvarianten:
Kategorie A
[0016]
- Einfachverglasungen aus VSG.
- Mehrscheiben-Isolierverglasungen: Für die stoßzugewandte Seite (Angriffsseite) von
Isolierverglasungen darf aus Gründen der Verletzungsgefahr nur VSG, ESG oder Verbundglas
aus ESG verwendet werden.
- Besteht die Angriffsseite von Mehrscheiben-Isolierverglasungen aus VSG, so dürfen
für die äußere Scheibe alle zuvor genannten Glaserzeugnisse verwendet werden. Besteht
die Angriffsseite nicht aus VSG, so muss die äußere Scheibe aus VSG bestehen.
Kategorie B
[0017]
- Es darf nur VSG verwendet werden.
Kategorie C
[0018]
- Alle Einfachverglasungen der Kategorie C sind in VSG auszuführen. Abweichend hiervon
dürfen Einfachverglasungen der Kategorien C1 und C2 bei allseitig linienförmiger Lagerung
in ESG ausgeführt werden. Für die angriffseitige Scheibe von Isolierverglasungen darf
nur ESG oder VSG verwendet werden. Für Isolierglastafeln der Kategorie C3 gelten hinsichtlich
der verwendbaren Glaserzeugnisse die Anforderungen der Kategorie A.
- Für die äußere Scheibe von Isolierverglasungen der Kategorien C1 und C2 können alle
zuvor genannten Glaserzeugnisse verwendet werden.
[0019] Der Nachweis der Tragfähigkeit wird gemäß den "Regeln für die Verwendung von absturzsichernden
Verglasungen (TRAV)" beispielsweise über Tests unter stoßartigen Einwirkungen geführt
und umfasst die Verglasung und ihre unmittelbaren Befestigungen (z.B. Klemmleisten,
Verschraubung, usw.). Beim Nachweis der sicheren Verankerung der Verglasungskonstruktionen
am Gebäude sind die einschlägigen technischen Baubestimmungen zu beachten. Zum experimentellen
Nachweis der Tragfähigkeit unter stoßartigen Einwirkungen der Verglasungskonstruktion
dienen ein Pendelschlagversuch mit einem Zwillingsreifen (Masse: 50 kg, Reifendruck:
4,0 bar) in Anlehnung an DIN EN 12600:1996-12 (Norm-Entwurf). Abhängig von der Kategorie
der Verglasung sind die folgend angegebenen Pendelfallhöhen anzusetzen:
| Kategorie A: |
900 mm |
| Kategorie B: |
700 mm |
| Kategorie C: |
450 mm |
[0020] Für die Pendelschlagversuche sind je nach Art und Lagerung der Verglasungen zwei
bis vier Auftreffstellen mit dem Ziel maximaler Glas- und Halterbeanspruchung (z.B.
Auflagernähe, am freien Scheibenrand, Scheibenmitte, Kragarm-Ende) zu überprüfen.
Die Prüfungen sind bei Raumklima durchzuführen.
[0021] Die Stoßsicherheit von Scheiben, deren kleinste lichte Öffnungsweite zwischen hinreichend
tragfähigen Bauteilen (z.B. massive Gebäudeteile, Pfosten, Riegel, vorgesetzte Kniestäbe,
usw.) höchstens 300 mm für Kategorie A bzw. 500 mm für die Kategorien B und C beträgt,
braucht nicht nachgewiesen zu werden.
[0022] Die Prüfstelle legt abhängig von der Art der Konstruktion die Anzahl der zu prüfenden
Scheiben fest. Im Regelfall sind mindestens zwei Scheiben je Ausführungsvariante zu
prüfen.
[0023] Auf jede Auftreffstelle ist jeweils mindestens ein Pendelschlag auszuführen. Nach
jedem Pendelschlag ist die gesamte Konstruktion auf bleibende Verformungen und Beschädigungen
der Verbindungen (z.B. Schrauben, Schweißnähte) zu untersuchen. Falls bleibende Beschädigungen
oder eine größere Nachgiebigkeit der Konstruktion festgestellt werden, muss der planmäßige
Zustand des Versuchsaufbaus wiederhergestellt werden. Die ausreichende verbleibende
Tragfähigkeit bei durch Stoßversuche beschädigten Verglasungskonstruktionen ist durch
einen weiteren Pendelschlag mit einer Fallhöhe von 100 mm zu überprüfen. Dieser Stoß
muss auf dieselbe Auftreffstelle ausgeführt werden, bei welcher der Pendelschlag zur
Schädigung der Konstruktion geführt hat.
[0024] Die Pendelschlagprüfung gilt als bestanden, wenn die Verglasung weder vom Stoßkörper
durchschlagen oder aus den Verankerungen gerissen wird, noch Bruchstücke herabfallen,
die Verkehrsflächen gefährden könnten. Nach den Pendelschlagversuchen dürfen VSG-
Verglasungen in Anlehnung an DIN EN 12600:1996-12 (Norm-Entwurf) keine Risse mit einer
Öffnungsweite von mehr als 76 mm aufweisen. Monolithische Außenscheiben von Isolierverglasungen
dürfen bei den Stoßversuchen nicht brechen.
[0025] Bei Isolierverglasungen der Kategorie A, deren Innenscheibe aus ESG besteht, muss
die Außenscheibe (Absturzseite) aus VSG allein der Pendelfallhöhe 450 mm standhalten,
auch wenn die Innenscheibe aus ESG bei den Versuchen mit der Pendelfallhöhe 900 mm
nicht zu Bruch ging.
[0026] In Weiterbildung des erfindungsgemäßen Holzrahmens durchsetzt das Fixiermittel auch
das Rahmenprofil vollständig. Mit anderen Worten reicht es von der einen Seitenfläche
des Rahmenprofils bis zur gegenüberliegenden Seitenfläche. Hierfür können Holzschrauben
verwendet werden, jedoch auch ebenso Schrauben mit Metallgewinde, die auf der gegenüberliegenden
Seite mit einer Mutter angezogen werden. Gewünschtenfalls können die Köpfe der Schrauben
bzw. die Muttern mit Unterlegscheiben versehen sein. Anstelle von Schrauben können
jedoch auch andere geeignete Fixiermittel verwendet werden, wie Metallbolzen bzw.
-nieten.
[0027] Damit die Schraubenköpfe bzw. die Muttern nicht über die Oberfläche des Rahmenprofils
hinausragen, können entsprechende Varianten mit versenkbaren Köpfen verwendet werden
und/ oder Vertiefungen für die Köpfe bzw. Muttern in das Rahmenprofil eingefräst werden.
Auch die Verwendung von Linsenkopfschrauben ist möglich, wenn ein geringer Überstand
der Fixiermittel nicht störend ist.
[0028] Der zur Sicherstellung der absturzsichernden Eigenschaften erforderliche Abstand
der Fixiermittel voneinander ist von verschiedenen Faktoren abhängig und wird insbesondere
durch die Stärke des Rahmenprofils, die verwendete Holzart und - beschaffenheit, die
Tiefe der Nuten in Relation zur Profilstärke, das Gewicht und die Fläche der mittels
des Holzrahmens eingefassten Glasscheibe bestimmt. Mit einigen Pendelschlagversuchen
können die Abstände der Fixiermittel voneinander jedoch ermittelt werden. So können
die Fixiermittel in dem Rahmenprofil fortlaufend zumindest alle 80 cm vorgesehen sein,
insbesondere zumindest alle 50 cm, bevorzugt zumindest alle 30 cm.
[0029] Die Tiefe der Nuten richtet sich nach dem Gewicht der einzusetzen Glasscheibe bzw.
deren Fläche. Ebenso hängt auch die Breite der verwendeten Glashalteleisten von den
mechanischen Anforderungen ab. Die Glashalteleisten sollten jedoch zumindest so breit
sein, dass sie einerseits ausreichend tief in die Nuten eingesteckt werden können
und andererseits gleichzeitig noch über das Rahmenprofil so weit hinausreichen, dass
die Glasscheibe ausreichend sicher fixiert werden kann und der Mindestglaseinstand
gemäß TRAV gewährleistet ist.
[0030] Die Tiefe der Nuten bewegt sich beispielsweise im Bereich von 5 bis 30 mm, vorzugsweise
von 10 bis 20 mm. Die Nuten können beispielsweise über eine Fräse oder eine Säge in
dem Rahmenprofil hergestellt werden. Die Breite der Glashalteleisten kann von 10 bis
60 mm, bevorzugt von 20 bis 40 mm betragen. Ihre Dicke liegt beispielsweise zwischen
1 und 5 mm. Die Breite der Glashalteleisten kann in weiter bevorzugter Weise derart
auf die Tiefe der Nuten angepasst sein, dass die Glashalteleisten zwischen 40 und
60 %, vorzugsweise zu 50 % ihrer Breite in die Nut eingesteckt werden können, bevor
der Nutboden erreicht ist.
[0031] Bei dem erfindungsgemäßen Holzrahmen kann der Abstand der Glashalteleisten voneinander
so gewählt werden, dass dieser größer ist als die Dicke der in den Holzrahmen einzusetzenden
Glasscheibe. Auf diese Weise können die Glashalteleisten in ihrem über das Rahmenprofil
hinausragenden Bereich auf den einander zugewandten Seiten mit einem Dämpfungsmittel
ausgerüstet sein, insbesondere mit einem Vorlegeband. Dies ist von Vorteil, da auf
diese Weise ein direkter Kontakt zwischen den metallenen Glashalteleisten und der
Glasscheibe verhindert wird.
[0032] Außerdem hat sich herausgestellt, dass Holzrahmen mit derart verbauten Dämpfungsmitteln
bei Pendelschlagversuchen eine höhere Widerstandskraft zeigen, da ein Teil der vom
Pendel übertragenden kinetischen Energie durch das Dämpfungsmittel abgefedert wird.
[0033] Es liegt grundsätzlich im Rahmen der vorliegenden Erfindung, dass der Holzrahmen
lediglich einen der vorgenannten Rahmenprofile aufweist und die weiteren Rahmenprofile
eine andersartige Ausgestaltung besitzen. Zweckmäßigerweise ist der Holzrahmen jedoch
durch die in dieser Erfindung beschriebenen Rahmenprofile gebildet, das heißt diese
Rahmenprofile bilden um eine einzufassende Scheibe einen umlaufenden Rahmen aus. Hierzu
können die Rahmenprofile an den jeweiligen Ecken des Holzrahmens mit einem Gehrungsschnitt
versehen und verbunden sein oder aber auch über eine stumpfe Verbindung.
[0034] Die für den Holzrahmen verwendeten Rahmenprofile können im Prinzip jede Querschnittsform
aufweisen, wobei rechteckige Querschnitte oder quadratische Querschnitte bevorzugt
sind.
[0035] In Weiterbildung des erfindungsgemäßen Holzrahmens bestehen die verwendeten Rahmenprofile
aus Massivholz. Solche Rahmenprofile zeichnen sich durch eine besonders gute Stabilität
aus.
[0036] Die erfindungsgemäß eingesetzten Glashalteleisten können aus Stahl, insbesondere
aus Edelstahl bestehen. Der Vorteil der Verwendung von Glashalteleisten zur Fixierung
einer Glasscheibe besteht unter anderem darin, dass der Rahmen zunächst vorgefertigt
und ohne die Glasscheibe eingebaut werden kann. Hierzu wird zweckmäßigerweise nur
die erste Glashalteleiste in die entsprechende Nut eingefügt. An sich sind die Glashalteleisten
bereits durch die diese durchdringenden Fixiermittel nach vollständiger Montage in
ausreichender Weise befestigt. Es kann wünschenswert sein, dass die Glashalteleisten
bereits einen ausreichend festen Sitz in den Rahmenprofilen besitzen, bevor die Glasscheibe
und die zweite Glashalteleiste in den Holzrahmen eingesetzt und das Fixiermittel angebracht
wird. Hierfür kann die Breite der Nuten in Bezug auf die Dicke der Glashalteleisten
entsprechend schmal gewählt und die Glashalteleisten in die Nuten eingeschlagen werden,
wodurch sie im Presssitz gehalten sind. Dadurch wird ein Herausfallen der Glashalteleisten
während der Montage verhindert. Zusätzlich oder alternativ hierzu kann zumindest eine
der Glashalteleisten in den Nuten verklebt sein.
[0037] Ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung betrifft eine absturzsichernde
Verglasung mit wenigstens einer Glasscheibe, die sich dadurch auszeichnet, dass die
Glasscheibe in einen erfindungsgemäßen Holzrahmen, insbesondere zwischen die Glashalteleisten
eingesetzt und von diesen im Klemmsitz gehalten ist.
[0038] Die für die absturzsichernde Verglasung verwendete Glasscheibe kann aus Sicherheitsglas,
insbesondere aus Verbundsicherheitsglas (VSG) bestehen. Auch die Verwendung mehrlagiger
Isolierglasscheiben ist möglich, die auch widerum aus Sicherheitsglas bzw. Einscheibensicherheitsglas
aufgebaut sein können.
[0039] Darüber hinaus kann als Glasscheibe auch eine Brandschutzscheibe eingesetzt werden.
Vorzugsweise weist die Brandschutzscheibe eine innen liegende Zwischenschicht aus
einem im Brandfall aufschäumenden Material auf. Diese Zwischenschicht kann ein an
sich bekanntes Brandschutzgel oder ein silikatisches Material sein, beispielsweise
eine Mischung aus Glycerin und Wasserglas. Durch das Aufschäumen dieses Wirkstoffs
im Brandfall wird die Scheibe trübe und bildet dadurch gegenüber Wärmestrahlung eine
hochwirksame Dämmschicht. Aus der ursprünglich transparenten Verglasung, die auch
als Intumeszenzverglasung bezeichnet wird, entsteht dabei eine praktisch undurchsichtige
Feuerschutzwand.
[0040] Die zuvor genannten Verglasungsarten können ohne weiteres auch miteinander kombiniert
werden. Hierzu können in einem gewünschten Bereich Brandschutzscheiben und in anderen
Bereichen, die keinen Brandschutz erfordern, Isolierglasscheiben aus Sicherheitsglas
verwendet werden. Optisch sind diese Bereiche praktisch nicht voneinander zu unterscheiden,
da die Rahmenprofile jeweils in identischer Weise ausgeführt sind und deshalb dieselbe
Erscheinung besitzen. Auf diese Weise kann ein sehr homogenes und optisch ansprechendes
Erscheinungsbild bei technische unterschiedlicher Spezifikation geschaffen werden,
wobei die Verglasung dennoch insgesamt die Anforderungen an absturzsichernde Verglasungen
gemäß den "Regeln für die Verwendung von absturzsichernden Verglasungen (TRAV)" erfüllt.
[0041] Die vorliegende Erfindung wird im Folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels näher
erläutert.
[0042] Dabei zeigt die einzige Figur eine Schnittansicht eines erfindungsgemäßen Holzrahmens
1. Der Holzrahmen 1 weist ein Rahmenprofil 2 auf, in dem zwei parallel verlaufende,
sich in Längsrichtung des Rahmenprofils 2 erstreckende Nuten 3, 4 vorgesehen sind.
In die Nuten 3, 4 sind zwei Glashalteleisten 5, 6 aus Edelstahl eingesetzt, die in
dem über das Rahmenprofil 2 hinausragenden Bereich auf ihren jeweils einander zugewandten
Seiten mit je einem Dämpfungselement 7, 8 in Form eines Vorlegebandes ausgerüstet
sind.
[0043] In das Rahmenprofil 2 ist von einer Seite ein Fixiermittel 9 in Form einer Senkkopfschraube
hineingedreht, die das Rahmenprofil 2 teilweise und die Glashalteleisten 5, 6 vollständig
durchsetzt.
[0044] Zwischen den Glashalteleisten 5, 6 wird eine Glasscheibe 10 durch die Dämpfungselemente
7, 8 im Klemmsitz gehalten. Die Glashalteleisten 5, 6 bilden somit eine Aufnahme für
die Glasscheibe 10. Die Glasscheibe 10 ist zusätzlich gegenüber dem Rahmenprofil 2
mittels einer Hinterklotzung 11 abgestützt.
Bezugszeichenliste
[0045]
- 1)
- Holzrahmen
- 2)
- Rahmenprofil
- 3)
- Nut
- 4)
- Nut
- 5)
- Edelstahl-Glashalteleiste
- 6)
- Edelstahl-Glashalteleiste
- 7)
- Dämpfungselement
- 8)
- Dämpfungselement
- 9)
- Fixiermittel
- 10)
- Glasscheibe
- 11)
- Hinterklotzung
1. Holzrahmen (1) für eine absturzsichernde Verglasung, mit zumindest einem Rahmenprofil
(2), welches zwei parallele, in Längsrichtung des Rahmenprofils (2) verlaufende und
seitlich voneinander beabstandete Nuten (3, 4) aufweist, wobei in die Nuten (3, 4)
zur Bildung einer Aufnahme für eine Glasscheibe (10) Glashalteleisten (5, 6) aus Metall
eingesteckt sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass in dem Rahmenprofil (2) ein oder mehrere quer zur Längsrichtung des Rahmenprofils
(2) angeordnete Fixiermittel (9) vorgesehen sind, wobei jedes dieser Fixiermittel
(9) das Rahmenprofil (2) wenigstens zum Teil und die Glashalteleisten (5, 6) vollständig
durchsetzt.
2. Holzrahmen nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass Fixiermittel (9) das Rahmenprofil (2) vollständig durchsetzt.
3. Holzrahmen nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Fixiermittel (9) eine Schraube ist, insbesondere eine Holzschraube oder eine
Schraube mit Metallgewinde.
4. Holzrahmen nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Fixiermittel (9) in dem Rahmenprofil (2) fortlaufend zumindest alle 80 cm vorgesehen
sind, insbesondere zumindest alle 50 cm, bevorzugt zumindest alle 30 cm.
5. Holzrahmen nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Abstand der Glashalteleisten (5, 6) voneinander größer ist als die Dicke der
Glasscheibe (10).
6. Holzrahmen nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Glashalteleisten (5, 6) in ihrem über das Rahmenprofil (2) hinausragenden Bereich
auf den einander zugewandten Seiten mit einem Dämpfungsmittel (8, 9) ausgerüstet sind,
insbesondere mit einem Vorlegeband.
7. Holzrahmen nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Holzrahmen (1) durch die Rahmenprofile (2) gebildet ist.
8. Holzrahmen nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Rahmenprofile (2) einen rechteckigen Querschnitt oder einen quadratischen Querschnitt
aufweisen.
9. Holzrahmen nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Rahmenprofile (2) aus Massivholz bestehen.
10. Holzrahmen nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Glashalteleisten (5, 6) aus Stahl, insbesondere aus Edelstahl bestehen.
11. Holzrahmen nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Glashalteleisten (5, 6) in die Nuten (3, 4) eingeschlagen und dadurch im Presssitz
gehalten sind.
12. Holzrahmen nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest eine der Glashalteleisten (5, 6) in den Nuten (3, 4) verklebt ist.
13. Absturzsichernde Verglasung mit wenigstens einer Glasscheibe,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Glasscheibe (10) in einen Holzrahmen (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 13 eingesetzt
ist.
14. Absturzsichernde Verglasung nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Glasscheibe (10) zwischen die Glashalteleisten (5, 6) eingesetzt und von diesen
im Klemmsitz gehalten ist.
15. Absturzsichernde Verglasung nach Anspruch 13 oder 14,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Glasscheibe (10) aus Sicherheitsglas, insbesondere aus Verbundsicherheitsglas
(VSG) besteht.
16. Absturzsichernde Verglasung nach einem der Ansprüche 13 bis 15,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Glasscheibe (10) eine mehrlagige Isolierglasscheibe ist.
17. Absturzsichernde Verglasung nach einem der Ansprüche 13 bis 16,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Glasscheibe (10) eine Brandschutzscheibe ist, vorzugsweise eine Brandschutzscheibe
mit einer innen liegenden Zwischenschicht aus einem im Brandfall aufschäumenden Material.
1. A wood frame (1) for a fall-proof glazing, comprising at least one frame profile (2)
which comprises two parallel grooves (3, 4) which extend in the longitudinal direction
of the frame profile (2) and are laterally spaced from each other, wherein glass holding
rails (5, 6) made of metal are inserted into the grooves (3, 4) for forming a receiver
of a glass pane (10),
characterized in
that one or more fixing means (9) which are arranged transversally with respect to the
longitudinal direction of the frame profile (2) are provided in the frame profile
(2), wherein each fixing means (9) passes at least partially through the frame profile
(2) and passes completely through the glass holding rails (5, 6).
2. A wood frame according to claim 1,
characterized in
that the fixing means (9) passes completely through the frame profile (2).
3. A wood frame according to claim 1 or 2,
characterized in
that the fixing means (9) is a screw, in particular a wood screw or a screw having a metal
thread.
4. A wood frame according to one of the preceding claims,
characterized in
that the fixing means (9) are continuously provided in the frame profile (2) at least
every 80 cm, in particular at least every 50 cm, preferably at least every 30 cm.
5. A wood frame according to one of the preceding claims,
characterized in
that the distance of the glass holding rails (5, 6) from each other is greater than the
thickness of the glass pane (10).
6. A wood frame according to one of the preceding claims,
characterized in
that the glass holding rails (5, 6) are equipped with an attenuation means (8, 9), in
particular with a glazing tape, in their areas projecting beyond the frame profile
(2) on the sides facing each other.
7. A wood frame according to one of the preceding claims,
characterized in
that the wood frame (1) is formed by the frame profiles (2).
8. A wood frame according to one of the preceding claims,
characterized in
that the frame profiles (2) comprise a rectangular cross section or a square cross section.
9. A wood frame according to one of the preceding claims,
characterized in
that the frame profiles (2) are made of solid wood.
10. A wood frame according to one of the preceding claims,
characterized in
that the glass holding rails (5, 6) are made of steel, in particular stainless steel.
11. A wood frame according to one of the preceding claims,
characterized in
that the glass holding rails (5, 6) are hammered into the grooves (3, 4) and are thereby
held in a press-fitted manner.
12. A wood frame according to one of the preceding claims,
characterized in
that at least one of the glass holding rails (5, 6) is glued in the grooves (3, 4).
13. A fall-proof glazing comprising at least one glass pane,
characterized in
that the glass pane (10) is inserted into a wood frame (1) according to one of the claims
1 to 13.
14. A fall-proof glazing according to claim 13,
characterized in
that the glass pane (10) is inserted between the glass holding rails (5, 6) and is held
by these ones in a clamping manner.
15. A fall-proof glazing according to claim 13 or 14,
characterized in
that the glass pane (10) is made of safety glass, in particular laminated safety glass
(VSG).
16. A fall-proof glazing according to one of the claims 13 to 15,
characterized in
that the glass pane (10) is a multi-layer insulating glass pane.
17. A fall-proof glazing according to one of the claims 13 to 16,
characterized in
that the glass pane (10) is a fire protection pane, preferably a fire protection pane
having an inner intermediate layer made of a material that foams in case of fire.
1. Cadre en bois (1) pour un vitrage de protection contre la chute, comprenant au moins
un profilé de cadre (2), qui comprend deux rainures (3, 4) parallèles, qui s'étendent
dans la direction longitudinale du profilé de cadre (2) et qui sont espacées l'une
de l'autre latéralement, des lattes de retenue de vitres (5, 6) en métal étant insérées
dans les rainures (3, 4) pour former un logement d'une vitre,
caractérisé en ce
qu'un ou plusieurs moyens de fixation (9) disposés transversalement par rapport à la
direction longitudinale du profilé de cadre (2) sont prévus dans le profilé de cadre
(2), chacun de ces moyens de fixation (9) passant au moins partiellement à travers
le profilé de cadre (2) et passant complètement à travers les lattes de retenue de
vitres (5, 6).
2. Cadre en bois selon la revendication 1,
caractérisé en ce
que le moyen de fixation (9) passe complètement à travers le profilé de cadre (2).
3. Cadre en bois selon la revendication 1 ou la revendication 2,
caractérisé en ce
que le moyen de fixation (9) est une vis, notamment une vis en bois ou une vis comprenant
un fil métallique.
4. Cadre en bois selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce
que les moyens de fixation (9) sont continuellement prévus dans le profilé de cadre (2)
au moins toutes les 80 cm, notamment au moins toutes les 50 cm, de préférence au moins
toutes les 30 cm.
5. Cadre en bois selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce
que la distance des lattes de retenue de vitres (5, 6) l'une de l'autre est plus grande
que l'épaisseur de la vitre (10).
6. Cadre en bois selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce
que les lattes de retenue de vitres (5, 6) sont équipées d'un moyen d'amortissement (8,
9), notamment d'un fond de joint, dans leurs zones faisant saillie au-delà du profilé
de cadre (2) sur les faces en vis-à-vis.
7. Cadre en bois selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce
que le cadre en bois (1) est formé par les profilés de cadre (2).
8. Cadre en bois selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce
que les profilés de cadre (2) comprennent une section transversale rectangulaire ou une
section transversale carrée.
9. Cadre en bois selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce
que les profilés de cadre (2) sont fabriqués en bois massif.
10. Cadre en bois selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce
que les lattes de retenue de vitres (5, 6) sont fabriquées en acier, notamment en acier
inoxydable.
11. Cadre en bois selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce
que les lattes de retenue de vitres (5, 6) sont enfoncées dans les rainures (3, 4) et
sont ainsi ajustées avec serrage.
12. Cadre en bois selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce
qu'au moins une des lattes de retenue de vitres (5, 6) est collée dans les rainures (3,
4).
13. Vitrage de protection contre la chute comprenant au moins une vitre,
caractérisé en ce
que la vitre (10) est insérée dans un cadre en bois (1) selon l'une des revendications
1 à 13.
14. Vitrage de protection contre la chute selon la revendication 13,
caractérisé en ce
que la vitre (10) est insérée entre les lattes de retenue de vitres (5, 6) et est retenue
par celles-ci à ajustement pressé.
15. Vitrage de protection contre la chute selon la revendication 13 ou la revendication
14,
caractérisé en ce
que la vitre (10) est fabriquée en verre de sécurité, notamment en verre de sécurité
feuilletée (VSG).
16. Vitrage de protection contre la chute selon l'une des revendications 13 à 15,
caractérisé en ce
que la vitre (10) est un vitrage isolant multicouches.
17. Vitrage de protection contre la chute selon l'une des revendications 13 à 16,
caractérisé en ce
que la vitre (10) est une vitre pare-feu, de préférence une vitre pare-feu comprenant
une couche intermédiaire interne faite d'un matériau moussant en cas d'incendie.

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