[0001] Die Erfindung betrifft ein Sicherheitselement zur Absicherung von Wertdokumenten.
Ferner betrifft die Erfindung ein Wertdokument sowie ein Folienmaterial mit dem Sicherheitselement.
[0002] Aus dem Stand der Technik ist es bekannt, Wertdokumente mit Sicherheitselementen,
etwa Sicherheitsstreifen oder auch Sicherheitsfäden, auszustatten, die magnetisches
Material enthalten. Das magnetische Material kann dabei durchgehend oder bereichsweise,
zum Beispiel in Form einer Kodierung auf das Sicherheitselement aufgebracht sein.
Zur magnetischen Kodierung eines Sicherheitsfadens dient beispielsweise eine bestimmte
Abfolge von magnetischen und nichtmagnetischen Bereichen, die charakteristisch für
Art des zu sichernden Wertdokuments ist. Beispielsweise ist aus der
DE19650759 ein Sicherheitselement mit einer Magnetkodierung bekannt, die nur Magnetbereiche
einer Sorte von Magnetmaterial enthält. Außerdem ist es bekannt, verschiedene magnetische
Magnetmaterialien für eine Kodierung zu verwenden, beispielsweise Magnetmaterialien
mit unterschiedlicher Koerzitivfeldstärke. So offenbart z.B. die
DE102007025939 A1 ein Sicherheitselement mit einer Magnetkodierung aus hoch- und niederkoerzitiven
Magnetbereichen, die in Form von zwei parallelen Spuren vorliegt. Diese Spuren sind
jedoch identisch aufgebaut, d.h. die Abfolge und Anordnung der hoch- und niederkoerzitiven
Magnetbereiche in den beiden Spuren ist identisch.
[0003] Magnetkodierungen eines Sicherheitselements bestehen z.B. aus hoch- und niederkoerzitiven
Magnetbereichen, die in bestimmter Weise auf dem Sicherheitselement angeordnet sind.
Die hoch- und niederkoerzitiven Magnetbereiche werden üblicherweise durch hartmagnetische
Magnetmaterialien gebildet, die auch ohne Einwirkung eines Magnetfelds eine große
(remanente) Magnetisierung aufweisen. Um die hoch- und niederkoerzitiven Magnetbereiche
mit einem Magnetsensor zu detektieren, ist es daher nicht notwendig, während der Detektion
der Magnetsignale ein Magnetfeld auf die Magnetbereiche einwirken zu lassen. Zur Detektion
derartiger Magnetkodierungen werden daher üblicherweise Magnetsensoren verwendet werden,
die Magnetsignale des Sicherheitselements detektieren, ohne auf das Sicherheitselement
während der Detektion ein Magnetfeld einwirken zu lassen. Aus den Magnetsignalen können
diese Magnetsensoren die Anordnung der hoch- und niederkoerzitiven Magnetbereiche
entlang des Sicherheitselements und daraus die Magnetkodierung des Sicherheitselements
bestimmen. Anhand der Magnetkodierung wird z.B. Echtheit und/oder die Art des Wertdokuments
überprüft bzw. festgestellt.
[0004] Sicherheitselemente, die eine Kodierung aus hoch- und niederkoerzitiven Magnetbereichen
aufweisen, können jedoch mit herkömmlichen Magnetsensoren, die nur an diskreten Positionen
entlang des Sicherheitselements Magnetsignale detektieren, nicht zuverlässig nachgewiesen
werden. Denn häufig haben diese herkömmlichen Magnetsensoren nur wenige oder sogar
nur eine einzige Messspur entlang des Sicherheitselements. Wenn die Magnetbereiche
der Magnetkodierung, bei Vorbeitransportieren an dem Magnetsensor, zufällig zwischen
den Messspuren und damit außerhalb deren Erfassungsbereich liegen, so kann der betreffende
Magnetsensor überhaupt kein Magnetsignal des Sicherheitselements nachweisen. Außerdem
wird hochkoerzitives Magnetmaterial, aufgrund seiner hohen Koerzitivfeldstärke, durch
das Magnetfeld der üblichen herkömmlichen Magnetsensoren nicht vollständig magnetisiert
und wird daher durch diese nicht zuverlässig detektiert.
[0005] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein magnetisch kodiertes Sicherheitselement
anzugeben, dessen Vorhandensein auch mit herkömmlichen, diskret messenden Magnetsensoren
zuverlässig nachgewiesen werden kann, und dessen Magnetkodierung mit einem Magnetsensor,
der zum Detektieren der Magnetkodierung ausgelegt ist, dennoch zuverlässig detektiert
werden kann.
[0006] Diese Aufgabe wird durch die Gegenstände der unabhängigen Ansprüche gelöst. Weiterbildungen
sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0007] Das Sicherheitselement ist zur Absicherung von Wertdokumenten ausgebildet und umfasst
eine erste magnetische Spur, die sich entlang einer Längsachse des Sicherheitselements
erstreckt und die eine Magnetkodierung des Sicherheitselements aufweist. Die Magnetkodierung
ist durch mindestens einen hochkoerzitiven Magnetbereich und mindestens einen niederkoerzitiven
Magnetbereich gebildet. Die hoch- und niederkoerzitiven Magnetbereiche werden z.B.
durch zwei hartmagnetische Magnetmaterialien unterschiedlicher Koerzitivfeldstärke
gebildet. Die Magnetkodierung kann auch einen oder mehrere Magnetbereiche aus hoch-
und niederkoerzitivem Magnetmaterial aufweisen, in dem die beiden Materialien gemischt
enthalten sind oder bei dem sie aufeinander angeordnet sind. Um nun auch mit den oben
genannten herkömmlichen Magnetsensoren das Vorhandensein eines magnetisch kodierten
Sicherheitselements sicher nachweisen zu können, werden, zusätzlich zu der Magnetkodierung,
zusätzliche Magnetbereiche auf dem Sicherheitselement aufgebracht, die im Vergleich
zu den hochkoerzitiven Magnetbereichen der Magnetkodierung, eine deutlich geringe
Koerzitivfeldstärke haben. Zu diesem Zweck weist das Sicherheitselement eine zweite
magnetische Spur auf, die sich parallel zur ersten magnetischen Spur entlang der Längsachse
des Sicherheitselements erstreckt, und die durch einen oder mehrere zusätzliche Magnetbereiche
gebildet ist. Die zweite magnetische Spur kann neben der ersten magnetischen Spur
auf dem Sicherheitselement angeordnet sein. Die zweite magnetische Spur kann auch
auf der ersten magnetischen Spur angeordnet sein. Letzteres ist besonders vorteilhaft,
da die beiden Spuren dadurch sehr platzsparend auf dem Sicherheitselement angeordnet
sind und, auch bei geringer Breite des Sicherheitselements, Platz für weitere Sicherheitsmerkmale
auf dem Sicherheitselement verbleibt, die neben den magnetischen Bereichen angeordnet
werden.
[0008] Jeder der zusätzlichen Magnetbereiche der zweiten magnetischen Spur weist eine Koerzitivfeldstärke
auf, die höchstens 50% der Koerzitivfeldstärke der hochkoerzitiven Magnetbereiche
beträgt. Der oder die zusätzlichen Magnetbereiche der zweiten magnetischen Spur sind
derart auf dem Sicherheitselement angeordnet, dass in zumindest einem Abschnitt entlang
der Längsachse des Sicherheitselements, in dem in der ersten Spur keiner der niederkoerzitiven
Magnetbereiche angeordnet ist, in der zweiten magnetischen Spur einer der zusätzlichen
Magnetbereiche angeordnet ist. Diese zusätzlichen Magnetbereiche können z.B. weichmagnetische
Bereiche sein oder niederkoerzitive hartmagnetische Magnetbereiche. Die zusätzlichen
Magnetbereiche sind derart angeordnet und/oder derart ausgebildet, dass durch ihr
Vorhandensein das Auslesen der Magnetkodierung durch einen Magnetsensor, der zum Detektieren
der Magnetkodierung ausgelegt ist, nicht gestört wird.
[0009] Vorzugsweise sind der oder die niederkoerzitiven Magnetbereiche der ersten magnetischen
Spur und der oder die zusätzlichen Magnetbereiche der zweiten magnetischen Spur derart
auf dem Sicherheitselement angeordnet, dass das Sicherheitselement, entlang seiner
Längsachse betrachtet, keinen Abschnitt einer Länge von mehr als 18 mm, vorzugsweise
keinen Abschnitt einer Länge von mehr als 10 mm, aufweist, in dem weder in der ersten
Spur einer der niederkoerzitiven Magnetbereiche noch in der zweiten Spur einer der
zusätzlichen Magnetbereiche angeordnet ist. Das heißt, das Sicherheitselement enthält
entlang seiner Längsachse quasi überall entweder einen niederkoerzitiven oder einen
zusätzlichen Magnetbereich oder beides, wobei höchstens Lücken von bis zu 25 mm, vorzugsweise
höchstens Lücken von bis zu 18 mm, insbesondere bis zu 10 mm, entlang der Längsachse
existieren, in denen keiner der beiden Bereiche vorhanden ist. Ein Sicherheitselement
mit einer solchen Lücke kann durch einen herkömmlichen Magnetsensor mit zwei diskreten
Messspuren, die mindestens 25 mm, bzw. mindestens 18 mm, bzw. mindestens 10 mm voneinander
beabstandet sind, zuverlässig nachgewiesen werden.
[0010] Manche Sicherheitselemente werden mit einer Magnetkodierung ausgestattet, bei der,
entlang der Längsachse des Sicherheitselements betrachtet, zwischen den Magnetbereichen
der Magnetkodierung einer oder mehrere relativ lang ausgedehnte nichtmagnetische Bereiche
vorhanden sind. Zum Beispiel gibt es Sicherheitselemente, bei denen die erste magnetische
Spur mindestens einen nichtmagnetischen Bereich aufweist, der sich, entlang der Längsachse
des Sicherheitselements betrachtet, zwischen den Magnetbereichen der ersten magnetischen
Spur über einen Abschnitt von 10 mm oder mehr erstreckt, insbesondere über einen Abschnitt
von 14 mm oder mehr. In Gerade für diese Sicherheitselemente ist es besonders vorteilhaft,
den oder die zusätzlichen Magnetbereiche der zweiten magnetischen Spur derart auf
dem Sicherheitselement anzuordnen, dass in der zweiten magnetischen Spur, in jedem
dieser Längsachsen-Abschnitte von mindestens 10 mm, insbesondere von mindestens 14
mm, einer der zusätzlichen Magnetbereiche angeordnet ist.
[0011] Der oder die zusätzlichen Magnetbereiche der zweiten magnetischen Spur können z.B.
derart auf dem Sicherheitselement angeordnet sein, dass in denjenigen Abschnitten
entlang der Längsachse des Sicherheitselements, über die sich in der ersten Spur einer
der hochkoerzitiven Magnetbereiche erstreckt, in der zweiten Spur einer der zusätzlichen
Magnetbereiche angeordnet ist. Insbesondere sind der oder die zusätzlichen Magnetbereiche
der zweiten magnetischen Spur dabei derart angeordnet, dass sich über alle Abschnitte
entlang der Längsachse des Sicherheitselements, über die sich in der ersten magnetischen
Spur einer der hochkoerzitiven Magnetbereiche erstreckt, in der zweiten magnetischen
Spur jeweils durchgehend einer der zusätzlichen Magnetbereiche erstreckt. Dadurch
können mit einem herkömmlichen Magnetsensor auch solche Sicherheitselemente zuverlässig
nachgewiesen werden, bei denen einzelne hochkoerzitive Magnetbereiche entlang der
Längsachse relativ weit von den niederkoerzitiven Magnetbereichen der Magnetkodierung
entfernt liegen.
[0012] Es kann aber auch bevorzugt sein, die zusätzlichen Magnetbereiche nicht durchgehend
über das gesamte Sicherheitselement aufzubringen, sondern nur in einem oder in mehreren
Abschnitten entlang der Längsachse des Sicherheitselements. Vorteilhaft werden die
zusätzlichen Magnetbereiche zum Beispiel nur in denjenigen Abschnitten entlang der
Längsachse des Sicherheitselements aufgebracht, in denen dies notwendig ist, um eine
zuverlässige Detektion des Sicherheitselements mit herkömmlichen, diskret messenden
Magnetsensoren zu ermöglichen. Ein solches Sicherheitselement kann kostengünstiger
hergestellt werden im Vergleich zu einem Sicherheitselement mit einem durchgehenden
zusätzlichen Magnetbereich. Bevorzugt werden dazu der oder die zusätzlichen Magnetbereiche
der zweiten magnetischen Spur derart auf dem Sicherheitselement angeordnet, dass sie,
entlang der Längsachse des Sicherheitselements betrachtet, nicht mit den niederkoerzitiven
Magnetbereichen der Magnetkodierung der ersten Spur überlappen. Insbesondere wird
dabei für jeden der zusätzlichen Magnetbereiche, entlang der Längsachse des Sicherheitselements
betrachtet, ein Abstand zu jedem der niederkoerzitiven Magnetbereiche der Magnetkodierung
eingehalten, der mehr als 0 mm beträgt, insbesondere mindestens 0,5 mm. Zum Beispiel
beträgt, für jeden der zusätzlichen Magnetbereiche der zweiten magnetischen Spur,
der Abstand zu denjenigen niederkoerzitiven Magnetbereichen der ersten magnetischen
Spur, die entlang der Längsachse des Sicherheitselements zu dem jeweiligen zusätzlichen
Magnetbereich benachbart sind, jeweils mindestens 0,5 mm, insbesondere mindestens
2 mm, und höchstens 10 mm, insbesondere höchstens 6 mm. Diese Wahl der Abstände erlaubt
eine besonders kostengünstige Variante des erfindungsgemäßen Sicherheitselements,
dessen Vorhandensein aber dennoch zuverlässig nachweisbar ist.
[0013] Das Sicherheitselement kann eine oder mehrere zweite magnetische Spuren aufweisen.
Innerhalb dieser mehreren zweiten magnetischen Spuren können die zusätzlichen Magnetbereiche
entlang der Längsachse des Sicherheitselements in gleicher Weise angeordnet sein.
Die Anordnungen der zusätzlichen Magnetbereiche in den mehreren zweiten magnetischen
Spuren können sich aber auch voneinander unterscheiden, z.B. um sich in ihrer Funktion
zu ergänzen. Die eine oder mehreren zweiten magnetischen Spuren sind z.B. Randspuren
des Sicherheitselements.
[0014] Um das Auslesen der Magnetkodierung zu erleichtern haben die hochkoerzitiven und
die niederkoerzitiven Magnetbereiche vorzugsweise die gleiche remanente Flussdichte.
Alternativ können die remanenten Flussdichten der hoch- und niederkorzitiven Magnetbereiche
aber auch verschieden sein. Vorteilhaft ist dabei außerdem, dass der oder die niederkoerzitiven
Magnetbereiche der ersten magnetischen Spur eine Koerzitivfeldstärke aufweisen, die
höchstens 50% der Koerzitivfeldstärke der hochkoerzitiven Magnetbereiche beträgt,
vorzugsweise höchstens 30%. Ebenso ist es von Vorteil, wenn der oder die zusätzlichen
Magnetbereiche der zweiten magnetischen Spur eine Koerzitivfeldstärke aufweisen, die
höchstens 30% der Koerzitivfeldstärke der hochkoerzitiven Magnetbereiche der ersten
magnetischen Spur beträgt. Das Magnetmaterial der hochkoerzitiven und der niederkoerzitive
Magnetbereiche können hartmagnetische Magnetpigmente sein, bevorzugt eine oder mehrere
verschiedene Eisenverbindungen, z.B. ein oder mehrere verschiedene Eisenoxide oder
Magnetit.
[0015] Bei einer ersten Variante der Erfindung beträgt die remanente Flussdichte der zusätzlichen
Magnetbereiche höchstens 50%, vorzugsweise höchstens 30%, der remanenten Flussdichte
der hochkoerzitiven Magnetbereiche und höchstens 50%, vorzugsweise höchstens 30%,
der remanenten Flussdichte der niederkoerzitiven Magnetbereiche. Beispielsweise sind
der oder die zusätzlichen Magnetbereiche weichmagnetische Magnetbereiche. Sie können
aber auch hartmagnetische Magnetbereiche sein, die derart geringe remanente Flussdichte
aufweisen. Bei dieser ersten Variante ist bevorzugt, dass der oder die zusätzlichen
Magnetbereiche der zweiten magnetischen Spur derart auf dem Sicherheitselement angeordnet
sind, dass das Sicherheitselement, entlang seiner Längsachse betrachtet, keinen Abschnitt
einer Länge von mehr als 6 mm aufweist, in dem weder in der ersten Spur einer der
niederkoerzitiven Magnetbereiche noch in der zweiten Spur einer der zusätzlichen Magnetbereiche
angeordnet ist. Damit kann das Sicherheitselement auch bei herkömmlichen Magnetsensoren
mit einer einzigen Messspur zuverlässig nachgewiesen werden. Insbesondere können die
zusätzlichen Magnetbereiche derart auf dem Sicherheitselement angeordnet sein, dass
sich, an jeder Position entlang der Längsachse des Sicherheitselements, in der zweiten
magnetischen Spur einer der zusätzlichen Magnetbereiche und/oder in der ersten magnetischen
Spur einer der niederkoerzitiven Magnetbereiche befindet. In einem Ausführungsbeispiel
erstreckt sich mindestens einer der zusätzlichen Magnetbereiche entlang der Längsachse
durchgehend über das gesamte Sicherheitselement.
[0016] Bei einer anderen Variante der Erfindung sind der oder die zusätzlichen Magnetbereiche
der zweiten magnetischen Spur niederkoerzitive hartmagnetische Magnetbereiche, deren
Koerzitivfeldstärke vergleichbar ist mit der Koerzitivfeldstärke der niederkoerzitiven
Magnetbereiche der Magnetkodierung. In diesem Fall sind die zusätzlichen Magnetbereiche
derart angeordnet, dass diese, entlang der Längsrichtung des Sicherheitselements betrachtet,
nicht mit den niederkoerzitiven Magnetbereichen der ersten magnetischen Spur überlappen.
Der oder die zusätzlichen Magnetbereiche der zweiten magnetischen Spur können z.B.
aus dem gleichen niederkoerzitiven hartmagnetischen Magnetmaterial bestehen wie die
niederkoerzitiven Magnetbereiche der ersten magnetischen Spur. Bevorzugt ist, dass,
für jeden der zusätzlichen Magnetbereiche der zweiten magnetischen Spur, der entlang
der Längsachse des Sicherheitselements gemessene Abstand zwischen dem jeweiligen zusätzlichen
Magnetbereich und jedem der niederkoerzitiven Magnetbereiche der ersten magnetischen
Spur jeweils mindestens 2 mm, bevorzugt mindestens 4 mm beträgt.
[0017] Zusätzlich zu den Magnetbereichen kann das Sicherheitselement ferner Kennzeichnungselemente
wie zum Beispiel Zeichen, Symbole, Text oder auch Muster aufweisen. Durch diese Kennzeichnungselemente
kann das Sicherheitselement individuell, d.h. entsprechend seinem Einsatzbereich,
z.B. je nach Art des zu sichernden Wertdokuments, gekennzeichnet werden. Die Kennzeichnungselemente
sind bevorzugt zwischen den Magnetbereichen auf bzw. in dem Sicherheitselement angeordnet.
Darüber hinaus kann das Sicherheitselement auch ein oder mehrere weitere Sicherheitsmerkmale
aufweisen, insbesondere optisch variable Sicherheitsmerkmale. Diese weiteren Sicherheitsmerkmale
können teilweise oder vollständig auf oder auch in dem Sicherheitselement angeordnet
sein. Das Sicherheitselement kann insbesondere eines oder mehrere der folgenden optisch
variablen Sicherheitsmerkmale aufweisen: Beugungsstrukturen, wie z.B. Hologramme,
Mattstrukturen, optisch variable Beschichtungen, wie z.B. Interferenzschichten, optisch
variable Farben, wie z.B. Farben mit Interferenzpigmenten oder Metalleffektfarben,
oder auch Prägungen, auf deren Flanken Farben aufgedruckt sind.
[0018] Das Sicherheitselement, beispielsweise ein Sicherheitsfaden oder eine Planchette
oder ein Etikett, kann direkt auf einem Wertdokument oder auf einem Sicherheitspapier
erzeugt werden, es kann aber auch auf einem separaten Substrat vorbereitet werden.
Das separate Substrat, auf dem das Sicherheitselement aufgebracht sein kann, kann
beispielsweise ein Folienmaterial sein. Die Erfindung betrifft daher außerdem ein
Folienmaterial, auf dem das erfindungsgemäße Sicherheitselement aufgebracht ist. Das
Folienmaterial kann z.B. ein Transfermaterial sein, mit dem das Sicherheitselement
auf das Wertdokument oder Sicherheitspapier transferiert wird, das aber, nach dem
Aufbringen auf das Wertdokument oder auf das Sicherheitspapier, wieder entfernt wird.
Die Befestigung des Sicherheitselements auf ein zu sicherndes Wertdokument erfolgt
dabei durch eine Klebstoffschicht, die auf das Wertdokument oder auch auf die oberste
Schicht des Transfermaterials aufgebracht wird. Nach dem Übertrag wird das Trägermaterial
des Transfermaterials abgezogen und lediglich das Sicherheitselement verbleibt auf
dem zu sichernden Wertdokument. Das Folienmaterial kann alternativ aber auch, nach
dem Aufbringen des Folienmaterials auf das Wertdokument oder Sicherheitspapier, auf
dem Wertdokument oder Sicherheitspapier verbleiben.
[0019] Außerdem betrifft die Erfindung ein Wertdokument, das das erfindungsgemäße Sicherheitselement
oder das Folienmaterial mit dem Sicherheitselement aufweist. Das Sicherheitselement
oder das Folienmaterial kann z.B. auf das Wertdokument aufgebracht oder in das Wertdokument
eingebracht sein. Bei dem Wertdokument, das mit dem Sicherheitselement versehen wird,
handelt es sich vorzugsweise um ein Sicherheitsdokument, beispielsweise um eine Banknote,
einen Scheck, einen Ausweis, eine Kreditkarte oder eine Scheckkarte. Bei den Wertdokumenten
im Sinne der Erfindung kann es sich aber auch um Aktien, Urkunden, Briefmarken, Eintrittskarten,
Fahrkarten, Flugscheine, Etiketten, Siegel, Produktverpackungen oder andere handeln.
[0020] Weitere Vorteile und Ausführungsformen der Erfindung werden anhand der Figuren näher
erläutert.
[0021] Es zeigen:
- Figur 1
- Ausschnitt eines Sicherheitselements eines Wertdokuments, welches zu dessen Prüfung
an einem Magnetsensor vorbeitransportiert wird, gemäß dem Stand der Technik,
- Figuren 2a-d
- vier Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Sicherheitselements,
- Figuren 3a-b
- Hysteresekurven zur Erläuterung der Magnetisierung der Magnetbereiche des Sicherheitselements,
[0022] In Figur 1 ist schematisch ein Aufbau zum Prüfen von Wertdokumenten auf deren magnetische
Eigenschaften gezeigt. Ein zu prüfendes Wertdokument (nicht gezeigt), das ein Sicherheitselement
1, z.B. einen Sicherheitsfaden, aufweist, wird von einem (nicht dargestellten) Transportsystem
entlang der mit dem Pfeil in Figur 1 gezeigten Transportrichtung T an einem Magnetsensor
10 vorbeitransportiert. Der Magnetsensor 10 prüft das Sicherheitselement 1 auf seine
magnetischen Eigenschaften, z.B. um die Echtheit oder die Art des Wertdokuments zu
prüfen. Das Sicherheitselement 1 ist beispielsweise ein Sicherheitsfaden, der in das
Wertdokument eingebettet oder auf dieses aufgebracht ist. Das in Figur 1 gezeigte
Sicherheitselement 1 ist ein magnetisch kodiertes Sicherheitselement gemäß dem Stand
der Technik, das entlang seiner Längsachse x abschnittsweise Magnetmaterial aufweist.
In dem in Figur 1 gezeigten Beispiel weist das Sicherheitselement 1 einen Magnetbereich
l aus niederkoerzitivem Magnetmaterial und einen Magnetbereich h aus hochkoerzitivem
Magnetmaterial auf. Außerhalb dieser Magnetbereiche liegen nichtmagnetische Bereiche
n, n10.
[0023] Der Magnetsensor 10 besitzt in diesem Beispiel zwei Detektionselemente 11, 12, z.B.
induktive oder magnetoresistive Elemente, die Magnetsignale des Sicherheitselements
1 an zwei diskreten Positionen entlang der Längsachse x des Sicherheitselements 2
detektieren, wenn dieses durch deren Erfassungsbereich bewegt wird. Der Magnetsensor
10 weist außerdem Magnete auf, die in den Erfassungsbereichen der Detektionselemente
11, 12 ein Magnetfeld 14 bereitstellen. Das Magnetfeld 14 bewirkt, dass das Sicherheitselement,
während es durch die Erfassungsbereiche der Detektionselemente 11, 12 transportiert
wird, magnetisiert wird. Die Detektionselemente 11, 12 liefern Magnetsignale, die
Aufschluss über eine etwaige Magnetisierung des Sicherheitselements 2 geben. Die durch
die Detektionselemente 11, 12 detektierten Magnetsignale werden zu einer Auswerteeinrichtung
13 des Magnetsensors 10 übertragen, die die Echtheit und/oder die Art des Wertdokuments
überprüft bzw. feststellt.
[0024] Bei derartigen Sicherheitselementen ist die Position der Magnetbereiche l, h auf
dem Wertdokument üblicherweise zufällig und kann daher, auch bei Wertdokumenten derselben
Art, von einem Wertdokument zum anderen deutlich verschieden sein. Daher variiert
üblicherweise auch die relative Lage (entlang der Längsachse x des Sicherheitselements
betrachtet) zwischen den Magnetbereichen l, h der zu prüfenden Wertdokumente und den
Detektionselementen 11, 12 des Magnetsensors 10 von einem Wertdokument zum anderen.
Bei dem in Figur 1 gezeigten Beispiel ist diese relative Lage so, dass beim Vorbeitransportieren
an Magnetsensor 10, nur die nichtmagnetischen Bereiche n10 des Sicherheitselements
1 in den Erfassungsbereich der Detektionselemente 11, 12 gelangen, aber keiner der
Magnetbereiche l, h. Der Magnetsensor 10 detektiert daher von dem magnetisch kodierten
Sicherheitselement 1 nur ein vernachlässigbar geringes Magnetsignal. Bei den bekannten
magnetisch kodierten Sicherheitselementen 1 kann daher mit diskret messenden Magnetsensoren
10 nicht zuverlässig nachgewiesen werden, ob ein Wertdokument ein solches Sicherheitselement
1 aufweist oder nicht.
[0025] Diese diskret messenden Magnetsensoren sind üblicherweise zur Detektion von weichmagnetischem
Magnetmaterial und von Magnetmaterial geringer Koerzitivfeldstärke ausgelegt. Zu diesem
Zweck verwenden die diskret messenden Magnetsensoren einen Magneten, um während der
Detektion der Magnetsignale ein Magnetfeld auf das Sicherheitselement einwirken zu
lassen. Weichmagnetische und niederkoerzitive Magnetbereiche werden durch dieses Magnetfeld
so magnetisiert, dass von diesen zuverlässig ein Magnetsignal detektiert werden kann.
[0026] In den Figuren 2a-d sind erfindungsgemäße Sicherheitselemente 2 dargestellt, die
eine erste magnetische Spur A mit einer Magnetkodierung aus hochkoerzitiven Magnetbereichen
h und niederkoerzitiven Magnetbereichen l aufweist. Die Sicherheitselemente 2 weisen
außerdem eine oder mehrere zweite magnetische Spuren B, B1, B2 auf, die durch zusätzliche
Magnetbereiche z gebildet sind. Die zusätzlichen Magnetbereiche z sind entlang der
Längsachse x des Sicherheitselementes 2 derart angeordnet, dass das Sicherheitselement
2, auch bei diskret messenden Magnetsensoren (wie dem Magnetsensor 10), unabhängig
von seiner Relativposition zu den Detektionselementen, zuverlässig ein Magnetsignal
erzeugt. Zur Prüfung des Sicherheitselements 2 wird das Sicherheitselement 2 durch
den Magnetsensor einem Magnetfeld der Stärke H
D ausgesetzt, das während des Detektierens der Magnetsignale auf das Sicherheitselement
2 einwirkt, z.B. dem Magnetfeld 14 des Magnetsensors 10.
[0027] Das Sicherheitselement 2 aus Figur 2a weist zwei zweite magnetische Spuren B1 und
B2 auf, die durch zusätzliche Magnetbereiche z gebildet sind, welche in diesem Ausführungsbeispiel
durch weichmagnetische Magnetbereiche w gebildet sind. Die zweiten magnetischen Spuren
B1, B2 verlaufen parallel zu der ersten magnetischen Spur A entlang der Längsachse
x des Sicherheitselements 2. Unter Einwirkung eines Magnetfelds der Stärke H
D werden die weichmagnetischen Magnetbereiche w magnetisiert. Dies ist in Figur 3a
anhand einer Hysteresekurve der Magnetbereiche w (mit w gekennzeichnete Kurve) veranschaulicht.
Die Hysteresekurve w zeigt, dass durch das Magnetfeld H
D eine deutliche Magnetisierung Φ der weichmagnetischen Magnetbereiche w erreicht wird.
Die zusätzlichen, weichmagnetischen Magnetbereiche w erstrecken sich in dem Beispiel
der Figur 2a durchgehend über das gesamte Sicherheitselement 2. Beim Vorbeitransportieren
dieses Sicherheitselements 2 an einem diskret messenden Magnetsensor erzeugt das Sicherheitselement
2 daher, unabhängig von seiner Relativposition zu den Detektionselementen des Magnetsensors
(entlang der Längsachse x des Sicherheitselements betrachtet), unter Einwirkung des
Magnetfelds H
D, zuverlässig ein deutliches Magnetsignal.
[0028] In Figur 2b ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Sicherheitselements 2 dargestellt,
das eine zweite magnetische Spur B mit zusätzlichen Magnetbereichen z, in diesem Fall
wiederum weichmagnetische Magnetbereiche w, aufweist. Die zweite magnetische Spur
B enthält die zusätzlichen weichmagnetische Magnetbereiche w jedoch nur in bestimmten
Abschnitten entlang der Längsachse x des Sicherheitselements 2. Die weichmagnetischen
Bereiche w sind gezielt in denjenigen Abschnitten 5 der Längsachse x angeordnet, in
denen in der ersten magnetischen Spur A kein niederkoerzitiver Magnetbereich l angeordnet
ist.
[0029] Die in Figur 3a eingezeichnete Magnetfeldstärke H
D ist deutlich größer als die Koerzitivfeldstärke K
1 der niederkoerzitiven Magnetbereiche l, vgl. die mit l bezeichnete Hysteresekurve
der niederkoerzitiven Mägnetbereiche l. Analog zu den weichmagnetischen Bereichen
w werden daher auch die niederkoerzitiven Magnetbereiche l der ersten magnetischen
Spur A durch ein Magnetfeld der Stärke H
D magnetisiert. Der Magnetsensor detektiert daher von den niederkoerzitiven Magnetbereichen
l, wenn sie im Magnetfeld der Stärke H
D in den Erfassungsbereich der Detektionselemente des Magnetsensors kommen, ein deutliches
Magnetsignal.
[0030] Im Gegensatz dazu werden die hochkoerzitiven Magnetbereiche h durch das Magnetfeld
der Stärke H
D kaum magnetisiert, da die Magnetfeldstärke H
D des Magnetsensors deutlich geringer ist als die Koerzitivfeldstärke Kh der hochkoerzitiven
Magnetbereiche h, vgl. Figur 3a (die Magnetisierung Φ der hochkoerzitiven Magnetbereiche
h verläuft von H=0 bis H=H
D entlang einer in Figur 3a nicht gezeigten Neukurve der mit h bezeichneten Hysteresekurve).
Wenn der hochkoerzitive Magnetbereich h im Magnetfeld der Stärke H
D in den Erfassungsbereich der Detektionselemente des Magnetsensors kommt, detektiert
der Magnetsensor daher in der Regel kein bzw. nur ein undefiniertes Magnetsignal.
Um auch in denjenigen Abschnitten 4 entlang der Längsrichtung x des Sicherheitselements
2, in denen die magnetische Spur A die hochkoerzitiven Magnetbereiche h aufweist,
zuverlässig ein Magnetsignal detektieren zu können, wird an den entsprechenden x-Positionen
der zweiten magnetischen Spur B ein zusätzlicher, weichmagnetischer Bereich w angeordnet,
vgl. Figuren 2a, 2b.
[0031] Zwischen den niederkoerzitiven Magnetbereichen l der ersten magnetischen Spur A und
den zusätzlichen weichmagnetischen Bereichen w der zweiten magnetischen Spur B kann,
entlang der Längsachse x des Sicherheitselements 2 betrachtet, ein geringfügiger Abstand
d bestehen. Wie groß der Abstand d sein darf, hängt im Allgemeinen von der Ausdehnung
des Erfassungsbereichs der jeweiligen Detektionselemente des verwendeten Magnetsensors
entlang der Längsrichtung x des Sicherheitselements ab. Bei geringer Ausdehnung des
Erfassungsbereichs entlang der Längsachse x muss auch ein geringer Abstand d eingehalten
werden. Vorzugsweise beträgt der Abstand d maximal 6 mm, um mit Detektionselementen
üblicher Magnetsensoren, unabhängig von der Relativposition der Magnetbereiche zu
den Detektionselementen, noch zuverlässig ein Magnetsignal detektieren zu können.
[0032] Figur 2c zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Sicherheitselements 2. In diesem
Beispiel werden die zusätzlichen Magnetbereiche z jedoch nicht durch weichmagnetische
Magnetbereiche gebildet, sondern die zusätzlichen Magnetbereiche z sind niederkoerzitive
Magnetbereiche l' aus hartmagnetischem Magnetmaterial. Diese zusätzlichen niederkoerzitiven
Magnetbereiche l' bilden eine zweite magnetische Spur B, die parallel zur ersten magnetischen
Spur A der Figur 2c verläuft. Vorzugsweise beträgt die Koerzitivfeldstärke der zusätzlichen
niederkoerzitiven Magnetbereiche l' höchstens 30% der Koerzitivfeldstärke der hochkoerzitiven
Magnetbereiche h. Beispielsweise ist die Koerzitivfeldstärke der zusätzlichen niederkoerzitiven
Magnetbereiche l' der zweiten magnetischen Spur B gleich der Koerzitivfeldstärke K
l der niederkoerzitiven Magnetbereiche l der ersten magnetischen Spur A, vgl. Figur
3b. Die zusätzlichen niederkoerzitiven Magnetbereiche l' sind in der zweiten magnetischen
Spur B gezielt in denjenigen Abschnitten 5 der Längsachse x angeordnet, in denen in
der ersten magnetischen Spur A kein niederkoerzitiver Magnetbereich l angeordnet ist.
In dem in Figur 2c gezeigten Ausschnitt sind zwei zusätzliche niederkoerzitive Magnetbereiche
l' enthalten, die entlang der Längsachse x des Sicherheitselements 2 gezielt auch
die Abschnitte 4 abdecken, in denen die erste magnetische Spur A hochkoerzitive Magnetbereiche
h aufweist. Die Abstände d1 zwischen den niederkoerzitiven Magnetbereichen l der ersten
magnetischen Spur A und den zusätzlichen niederkoerzitiven Magnetbereichen l' der
zweiten magnetischen Spur B betragen wiederum vorzugsweise höchstens 6 mm entlang
der Längsachse x des Sicherheitselements 2. Dies gilt vorzugsweise genauso für den
Abstand d2 zwischen den beiden niederkoerzitiven Magnetbereichen l der ersten magnetischen
Spur A. Als zusätzliche Magnetbereiche können, an Stelle der niederkoerzitiven Magnetbereiche
l', auch niederkoerzitive Magnetbereiche l" aus einem anderen niederkoerzitiven Magnetmaterial
verwendet werden, dessen Koerzitivfeldstärke sich von der der niederkoerzitiven Magnetbereiche
l der ersten magnetischen Spur A unterscheidet, vgl. die in Figur 3b eingezeichnete
Hysteresekurve l".
[0033] In Figur 2d ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Sicherheitselements 2 dargestellt,
das zwei zweite magnetische Spuren B1, B2 aufweist. Die zusätzlichen Magnetbereiche
z der zweiten magnetischen Spuren B1, B2 sind in diesem Ausführungsbeispiel durch
zusätzliche niederkoerzitive Magnetbereiche l
z gebildet, die aus dem gleichen Magnetmaterial bestehen wie die niederkoerzitiven
Magnetbereiche l der ersten magnetischen Spur A. Die zweiten magnetischen Spuren B1,
B2 weisen in den Abschnitten 3 der Längsachse x, in denen in der ersten magnetischen
Spur A ein nichtmagnetischer Bereich n10 von mehr als 10 mm Länge angeordnet ist,
jeweils einen zusätzlichen niederkoerzitiven Magnetbereich l
z auf. Zwischen jedem der zusätzlichen niederkoerzitiven Magnetbereiche l
z der zweiten magnetischen Spuren B1, B2 und jedem der niederkoerzitiven Magnetbereiche
1 der ersten magnetischen Spur A wird entlang der Längsachse x des Sicherheitselements
2 ein Abstand D von mindestens 2 mm eingehalten, vorzugweise von mindestens 4 mm.
Entlang der Längsrichtung x des Sicherheitselements betrachtet ist außerdem die Ausdehnung
der zusätzlichen niederkoerzitiven Magnetbereiche l
z der zweiten magnetischen Spuren B1, B2, deutlich verschieden von der Ausdehnung der
niederkoerzitiven Magnetbereiche l der ersten magnetischen Spur A. Beispielsweise
sind die zusätzlichen niederkoerzitiven Magnetbereiche l
z der zweiten magnetischen Spuren B1, B2 jeweils mindestens doppelt so lang oder höchstens
halb so lang wie die niederkoerzitiven Magnetbereiche l der ersten magnetischen Spur
A.
[0034] In den Figuren 3a und 3b sind die Hysteresekurven der zusätzlichen weichmagnetischen
Magnetbereiche w und von zusätzlichen niederkoerzitiven Magnetbereichen l, l', l"
der zweiten magnetischen Spuren B, B1, B2 sowie der niederkoerzitiven Magnetbereiche
l und der hochkoerzitiven Magnetbereiche h der ersten magnetischen Spur A des Sicherheitselements
2 skizziert. Der y-Abschnitt der jeweiligen Hysteresekurve entspricht der remanenten
Flussdichte des jeweiligen Magnetbereichs (Φ bei H=0). Die niederkoerzitiven Magnetbereiche
l und die hochkoerzitiven Magnetbereiche h weisen eine relativ hohe remanente Flussdichte
R auf, während die weichmagnetischen Magnetbereiche w eine nahezu verschwindende remanente
Flussdichte haben. Die remanente Flussdichte R' der zusätzlichen niederkoerzitiven
Magnetbereiche l' bzw. l" ist erheblich geringer als R und beträgt vorzugsweise höchstens
50% von R.
[0035] Zum Detektieren der Magnetkodierung aus hoch- und niederkoerzitiven Magnetbereichen
des Sicherheitselements 2 werden üblicherweise Magnetsensoren verwendet, die sich
von den oben genannten, diskret messenden Magnetsensoren dadurch unterscheiden, dass
in dessen Erfassungsbereich kein Magnetfeld zum Magnetisieren des Sicherheitselements
herrscht. Detektiert wird also ein Magnetsignal, das der jeweilige Magnetbereich des
Sicherheitselements bei H=0 bewirkt. Aufgrund der Messung ohne Magnetfeld (H=0) detektiert
ein derartiger Magnetsensor von Magnetbereichen mit geringer remanenter Flussdichte
nur ein entsprechend geringes Magnetsignal. Die weichmagnetischen Magnetbereiche w
des Sicherheitselements 2 liefern bei derartigen Magnetsensoren daher ein vernachlässigbar
geringes Magnetsignal. Die Höhen der Magnetsignale der hochkoerzitiven Magnetbereiche
h und der niederkoerzitiven Magnetbereiche 1 sind, bei vergleichbarer remanenter Flussdichte
R, etwa gleich. Die zusätzlichen niederkoerzitiven Magnetbereiche l' liefern bei derartigen
Magnetsensoren, aufgrund ihrer deutlich geringeren remanenten Flussdichte R', ein
reduziertes Magnetsignal, das deutlich kleiner ist als das des hochkoerzitiven h und
des niederkoerzitiven Magnetbereichs l.
[0036] Die zusätzlichen Magnetbereiche z sind derart ausgebildet bzw. derart auf dem erfindungsgemäßen
Sicherheitselement 2 angeordnet, dass durch diese das Detektieren der Magnetkodierung
durch einen solchen Magnetsensor, nicht gestört wird. Bei den Sicherheitselementen
der Figuren 2a, 2b und 2c wird dies dadurch erreicht, dass die remanente Flussdichte
der zusätzlichen Magnetbereiche z (w, l', l") gezielt deutlich geringer gewählt wird
als die remanente Flussdichte R der hockoerzitiven h und der niederkoerzitiven Magnetbereiche
1 der Magnetkodierung der ersten magnetischen Spur A. Bei dem Sicherheitselement aus
Figur 2d ist die remanente Flussdichte der zusätzlichen Magnetbereiche z (l
z) zwar gleich der der hochkoerzitiven h und der niederkoerzitiven Magnetbereiche l
der Magnetkodierung. Die niederkoerzitiven Magnetbereiche l der ersten magnetischen
Spur A und den zusätzlichen niederkoerzitiven Magnetbereiche l
z der zweiten magnetischen Spuren B1, B2 werden jedoch gezielt so angeordnet, dass
sie, entlang der Längsrichtung x des Sicherheitselements 2 betrachtet, nicht überlappen.
Bevorzugt wird dabei entlang der Längsrichtung x des Sicherheitselements 2 betrachtet,
ein Mindestabstand D eingehalten zwischen den niederkoerzitiven Magnetbereichen l
der ersten magnetischen Spur A und den zusätzlichen niederkoerzitiven Magnetbereichen
l
z der zweiten magnetischen Spuren B1, B2. Dadurch lässt sich auch bei dem Sicherheitselement
der Figur 2d erreichen, dass der Magnetsensor die niederkoerzitiven Magnetbereiche
l der ersten magnetischen Spur A erkennen kann. Die Magnetkodierungen der in den Figuren
2a-d dargestellten Sicherheitselemente 2 bleiben daher, trotz der Magnetsignale der
zusätzlichen Magnetbereiche w, l', l", l
z der zweiten magnetischen Spuren B, B1, B2, für den Magnetsensor lesbar.
1. Sicherheitselement (2) zur Absicherung von Wertdokumenten, umfassend:
- eine erste magnetische Spur (A), die sich entlang einer Längsachse (x) des Sicherheitselements
(2) erstreckt und die eine Magnetkodierung des Sicherheitselements aufweist, die durch
mindestens einen hochkoerzitiven Magnetbereich (h) und mindestens einen niederkoerzitiven
Magnetbereich (l) gebildet ist, und
- eine zweite magnetische Spur (B, B1, B2), die sich parallel zur ersten magnetischen
Spur (A) entlang der Längsachse (x) des Sicherheitselements (2) erstreckt, und die
durch einen oder mehrere zusätzliche Magnetbereiche (z) gebildet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
- jeder der zusätzlichen Magnetbereiche (z) der zweiten magnetischen Spur (B, B1,
B2) eine Koerzitivfeldstärke aufweist, die höchstens 50% der Koerzitivfeldstärke der
hochkoerzitiven Magnetbereiche (h) beträgt, und dass
- der oder die zusätzlichen Magnetbereiche (z) der zweiten magnetischen Spur (B, B1,
B2) derart auf dem Sicherheitselement (2) angeordnet sind, dass in zumindest einem
Abschnitt (5) entlang der Längsachse (x) des Sicherheitselements (2), in dem in der
ersten Spur (A) keiner der niederkoerzitiven Magnetbereiche (l) angeordnet ist, in
der zweiten magnetischen Spur einer der zusätzlichen Magnetbereiche (z) angeordnet
ist, und dass
- die remanente Flussdichte der zusätzlichen Magnetbereiche (z) höchstens 50% der
remanenten Flussdichte der hochkoerzitiven Magnetbereiche (h) und höchstens 50% der
remanenten Flussdichte der niederkoerzitiven Magnetbereiche (l) beträgt.
2. Sicherheitselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die remanente Flussdichte der zusätzlichen Magnetbereiche (z) höchstens 30% der remanenten
Flussdichte der hochkoerzitiven Magnetbereiche (h) beträgt und höchstens 30% der remanenten
Flussdichte der niederkoerzitiven Magnetbereiche (l) beträgt, wobei der oder die zusätzlichen
Magnetbereiche (z) insbesondere weichmagnetische Magnetbereiche (w) sind.
3. Sicherheitselement nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die zusätzlichen Magnetbereiche (z) der zweiten magnetischen Spur (B) derart
auf dem Sicherheitselement (2) angeordnet sind, dass das Sicherheitselement (2), entlang
seiner Längsachse (x) betrachtet, keinen Abschnitt einer Länge von mehr als 6 mm aufweist,
in dem weder in der ersten Spur (A) einer der niederkoerzitiven Magnetbereiche (l)
noch in der zweiten Spur (B, B1, B2) einer der zusätzlichen Magnetbereiche (z) angeordnet
ist.
4. Sicherheitselement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzlichen Magnetbereiche (z) derart auf dem Sicherheitselement (2) angeordnet
sind, dass sich an jeder Position entlang der Längsachse (x) des Sicherheitselements
(2) einer der zusätzlichen Magnetbereiche (z) in der zweiten magnetischen Spur und/oder
einer der niederkoerzitiven Magnetbereiche (1) in der ersten magnetischen Spur befindet.
5. Sicherheitselement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass sich mindestens einer der zusätzlichen Magnetbereiche (z) durchgehend entlang der
Längsachse (x) über das gesamte Sicherheitselement (2) erstreckt.
6. Sicherheitselement zur Absicherung von Wertdokumenten, umfassend:
- eine erste magnetische Spur (A), die sich entlang einer Längsachse (x) des Sicherheitselements
(2) erstreckt und die eine Magnetkodierung des Sicherheitselements aufweist, die durch
mindestens einen hochkoerzitiven Magnetbereich (h) und mindestens einen niederkoerzitiven
Magnetbereich (l) gebildet ist, und
- eine zweite magnetische Spur (B, B1, B2), die sich parallel zur ersten magnetischen
Spur (A) entlang der Längsachse (x) des Sicherheitselements (2) erstreckt, und die
durch einen oder mehrere zusätzliche Magnetbereiche (z) gebildet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
- jeder der zusätzlichen Magnetbereiche (z) der zweiten magnetischen Spur (B, B1,
B2) eine Koerzitivfeldstärke aufweist, die höchstens 50% der Koerzitivfeldstärke der
hochkoerzitiven Magnetbereiche (h) beträgt, und dass
- der oder die zusätzlichen Magnetbereiche (z) der zweiten magnetischen Spur (B, B1,
B2) derart auf dem Sicherheitselement (2) angeordnet sind, dass in zumindest einem
Abschnitt (5) entlang der Längsachse (x) des Sicherheitselements (2), in dem in der
ersten Spur (A) keiner der niederkoerzitiven Magnetbereiche (l) angeordnet ist, in
der zweiten magnetischen Spur einer der zusätzlichen Magnetbereiche (z) angeordnet
ist, und dass
- der oder die zusätzlichen Magnetbereiche (z) der zweiten magnetischen Spur (B, B1,
B2) aus einem niederkoerzitiven hartmagnetischen Magnetmaterial bestehen und derart
angeordnet sind, dass diese, entlang der Längsrichtung (x) des Sicherheitselements
(2) betrachtet, nicht mit den niederkoerzitiven Magnetbereichen (l) der ersten magnetischen
Spur (A) überlappen, wobei für jeden der zusätzlichen Magnetbereiche (z) der zweiten
magnetischen Spur (B, B1, B2), der entlang der Längsachse (x) des Sicherheitselements
gemessene Abstand (D) zwischen dem jeweiligen zusätzlichen Magnetbereich (z) und jedem
der niederkoerzitiven Magnetbereiche (l) der ersten magnetischen Spur (A) jeweils
mindestens 2 mm beträgt.
7. Sicherheitselement nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die zusätzlichen Magnetbereiche (z) der zweiten magnetischen Spur (B, B1,
B2) aus dem gleichen niederkoerzitiven hartmagnetischen Magnetmaterial bestehen wie
die niederkoerzitiven Magnetbereiche (1) der ersten magnetischen Spur (A).
8. Sicherheitselement nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass, für jeden der zusätzlichen Magnetbereiche (z) der zweiten magnetischen Spur (B,
B1, B2), der entlang der Längsachse (x) des Sicherheitselements gemessene Abstand
(D) zwischen dem jeweiligen zusätzlichen Magnetbereich (z) und jedem der niederkoerzitiven
Magnetbereiche (l) der ersten magnetischen Spur (A) jeweils mindestens 4 mm beträgt.
9. Sicherheitselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die niederkoerzitiven Magnetbereiche (l) der ersten magnetischen Spur (A)
und der oder die zusätzlichen Magnetbereiche (z) der zweiten magnetischen Spur (B,
B1, B2) derart auf dem Sicherheitselement (2) angeordnet sind, dass das Sicherheitselement
(2), entlang seiner Längsachse (x) betrachtet, keinen Abschnitt einer Länge von mehr
als 25 mm, vorzugsweise keinen Abschnitt einer Länge von mehr als 18 mm, insbesondere
von mehr als 10 mm, aufweist, in dem weder in der ersten Spur (A) einer der niederkoerzitiven
Magnetbereiche (1) noch in der zweiten Spur (B, B1, B2) einer der zusätzlichen Magnetbereiche
(z) angeordnet ist.
10. Sicherheitselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste magnetische Spur (A) mindestens einen nichtmagnetischen Bereich (n10) aufweist,
der sich, entlang der Längsachse (x) betrachtet, zwischen den Magnetbereichen (h,
l) der ersten magnetischen Spur (A) über einen Abschnitt (3) von mindestens 10 mm
erstreckt, und dass der oder die zusätzlichen Magnetbereiche (z) der zweiten magnetischen
Spur (B, B1, B2) derart auf dem Sicherheitselement (2) angeordnet sind, dass in der
zweiten magnetischen Spur (B, B1, B2) in jedem dieser Abschnitte (3) einer der zusätzlichen
Magnetbereiche (z) angeordnet ist.
11. Sicherheitselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die zusätzlichen Magnetbereiche (z) der zweiten magnetischen Spur (B, B1,
B2) derart auf dem Sicherheitselement (2) angeordnet sind, dass in denjenigen Abschnitten
(4) entlang der Längsachse (x) des Sicherheitselements (2), über die sich in der ersten
Spur (A) einer der hochkoerzitiven Magnetbereiche (h) erstreckt, in der zweiten Spur
(B, B1, B2) einer der zusätzlichen Magnetbereiche (z) angeordnet ist.
12. Sicherheitselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die zusätzlichen Magnetbereiche (z) der zweiten magnetischen Spur (B, B1,
B2) derart angeordnet sind, dass sich über alle Abschnitte (4) entlang der Längsachse
(x) des Sicherheitselements (2), über die sich in der ersten magnetischen Spur (A)
einer der hochkoerzitiven Magnetbereiche (h) erstreckt, in der zweiten magnetischen
Spur jeweils durchgehend einer der zusätzlichen Magnetbereiche (z) erstreckt.
13. Sicherheitselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die zusätzlichen Magnetbereiche (z) der zweiten magnetischen Spur (B, B1,
B2) derart auf dem Sicherheitselement (2) angeordnet sind, dass sie, entlang der Längsachse
des Sicherheitselements betrachtet, nicht mit den niederkoerzitiven Magnetbereichen
(1) der Magnetkodierung der ersten Spur (A) überlappen, wobei, für jeden der zusätzlichen
Magnetbereiche (z) der zweiten magnetischen Spur, der Abstand zwischen dem zusätzlichen
Magnetbereich (z) und den zu diesem benachbarten niederkoerzitiven Magnetbereichen
(1) der ersten magnetischen Spur, bevorzugt jeweils mindestens 0,5 mm und höchstens
10 mm beträgt.
14. Folienmaterial mit mindestens einem Sicherheitselement (2) nach einem der vorhergehenden
Ansprüche.
15. Wertdokument (1) mit mindestens einem Sicherheitselement (2) nach einem der Ansprüche
1 bis 13.
1. A security element (2) for safeguarding value documents, comprising:
- a first magnetic track (A) which extends along a longitudinal axis (x) of the security
element (2) and has a magnetic coding of the security element which is formed by at
least one high-coercivity magnetic region (h) and at least one low-coercivity magnetic
region (I), and
- a second magnetic track (B, B1, B2) which extends parallel to the first magnetic
track (A) along the longitudinal axis (x) of the security element (2) and which is
formed by one or several additional magnetic regions (z), characterized in that
- each of the additional magnetic regions (z) of the second magnetic track (B, B1,
B2) has a coercive field strength which amounts to at most 50% of the coercive field
strength of the high-coercivity magnetic regions (h), and that
- the additional magnetic region or regions (z) of the second magnetic track (B, B1,
B2) are arranged on the security element (2) such that in at least one section (5)
along the longitudinal axis (x) of the security element (2) in which in the first
track (A) none of the low-coercivity magnetic regions (I) is arranged, in the second
magnetic track one of the additional magnetic regions (z) is arranged, and that
- the remanent flux density of the additional magnetic regions (z) amounts to at most
50% of the remanent flux density of the high-coercivity magnetic regions (h) and at
most 50% of the remanent flux density of the low-coercivity magnetic regions (I).
2. The security element according to claim 1, characterized in that the remanent flux density of the additional magnetic regions (z) amounts to at most
30% of the remanent flux density of the high-coercivity magnetic regions (h) and amounts
to at most 30% of the remanent flux density of the low-coercivity magnetic regions
(I), wherein the additional magnetic region or regions (z) are in particular soft-magnetic
magnetic region (w).
3. The security element according to any of claims 1 to 2, characterized in that the additional magnetic region or regions (z) of the second magnetic track (B) are
arranged on the security element (2) such that the security element (2), viewed along
its longitudinal axis (x), has no section of a length of more than 6 mm, in which
neither in the first track (A) of one of the low-coercivity magnetic regions (l) nor
in the second track (B, B1, B2) one of the additional magnetic regions (z) is arranged.
4. The security element according to any of claims 1 to 3, characterized in that the additional magnetic regions (z) are arranged on the security element (2) such
that in every position along the longitudinal axis (x) of the security element (2)
one of the additional magnetic regions (z) is located in the second magnetic track
and/or one of the low-coercivity magnetic regions (l) in the first magnetic track.
5. The security element according to any of claims 1 to 4, characterized in that at least one of the additional magnetic regions (z) extends continuously along the
longitudinal axis (x) over the entire security element (2).
6. A security element for safeguarding value documents, comprising:
- a first magnetic track (A) which extends along a longitudinal axis (x) of the security
element (2) and has a magnetic coding of the security element which is formed by at
least one high-coercivity magnetic region (h) and at least one low-coercivity magnetic
region (l), and
- a second magnetic track (B, B1, B2) which extends parallel to the first magnetic
track (A) along the longitudinal axis (x) of the security element (2) and which is
formed by one or several additional magnetic regions (z),
characterized in that
- each of the additional magnetic regions (z) of the second magnetic track (B, B1,
B2) has a coercive field strength which amounts to at most 50% of the coercive field
strength of the high-coercivity magnetic regions (h), and that
- the additional magnetic region or regions (z) of the second magnetic track (B, B1,
B2) are arranged on the security element (2) such that in at least one section (5)
along the longitudinal axis (x) of the security element (2) in which in the first
track (A) none of the low-coercivity magnetic regions (l) is arranged, in the second
magnetic track one of the additional magnetic regions (z) is arranged, and that
- the additional magnetic region or regions (z) of the second magnetic track (B, B1,
B2) consist of a low-coercivity magnetically hard magnet material and are arranged
such that these, viewed along the longitudinal direction (x) of the security element
(2), do not overlap with the low-coercivity magnetic regions (l) of the first magnetic
track (A), wherein for each of the additional magnetic regions (z) of the second magnetic
track (B, B1, B2), the distance (D) measured along the longitudinal axis (x) of security
element between the respective additional magnetic region (z) and each of the low-coercive
magnetic regions (I) of the first magnetic track (A) amounts to respectively at least
2 mm.
7. The security element according to claim 6, characterized in that the additional magnetic region or regions (z) of the second magnetic track (B, B1,
B2) consist of the identical low-coercivity, magnetically hard magnet material as
the low-coercivity magnetic regions (l) of the first magnetic track (A).
8. The security element according to claim 6 or 7, characterized in that for each of the additional magnetic regions (z) of the second magnetic track (B,
B1, B2), the distance (D) measured along the longitudinal axis (x) of the security
element between the respective additional magnetic region (z) and each of the low-coercivity
magnetic regions (l) of the first magnetic track (A) amounts to respectively at least
4 mm.
9. The security element according to any of the previous claims, characterized in that the low-coercivity magnetic region or regions (l) of the first magnetic track (A)
and the additional magnetic region or regions (z) of the second magnetic track (B,
B1, B2) are arranged on the security element (2) such that the security element (2),
viewed along its longitudinal axis (x), has no section of a length of more than 25
mm, preferably no section of a length of more than 18 mm, in particular of more than
10 mm, in which neither in the first track (A) of one of the low-coercivity magnetic
regions (l) nor in the second track (B, B1, B2) one of the additional magnetic regions
(z) is arranged.
10. The security element according to any of the previous claims, characterized in that the first magnetic track (A) has at least one non-magnetic region (n10) which, viewed
along the longitudinal axis (x), extends between the magnetic regions (h, l) of the
first magnetic track (A) over a section (3) of at least 10 mm, and that the additional
magnetic region or regions (z) of the second magnetic track (B, B1, B2) are arranged
on the security element (2) such that in the second magnetic track (B, B1, B2) in
each of these sections (3) one of the additional magnetic regions (z) is arranged.
11. The security element according to any of the previous claims, characterized in that the additional magnetic region or regions (z) of the second magnetic track (B, B1,
B2) are arranged on the security element (2) such that in those sections (4) along
the longitudinal axis (x) of the security element (2), over which one of the high-coercivity
magnetic regions (h) extends in the first track (A), one of the additional magnetic
regions (z) is arranged in the second track (B, B1, B2).
12. The security element according to any of the previous claims, characterized in that the additional magnetic region or regions (z) of the second magnetic track (B, B1,
B2) are arranged such that over all sections (4) along the longitudinal axis (x) of
the security element (2), over which in the first magnetic track (A) one of the high-coercivity
magnetic regions (h) extends, respectively one of the additional magnetic regions
(z) extends continuously in the second magnetic track.
13. The security element according to any of the previous claims, characterized in that the additional magnetic region or regions (z) of the second magnetic track (B, B1,
B2) are arranged on the security element (2) such that they, viewed along the longitudinal
axis of the security element, do not overlap with the low-coercivity magnetic regions
(l) of the magnetic coding of the first track (A), wherein for each of the additional
magnetic regions (z) of the second magnetic track, the distance between the additional
magnetic region (z) and the low-coercivity magnetic region (l) of the first magnetic
track adjacent to said region preferably amounts to respectively at least 0.5 mm and
at most 10 mm.
14. A foil material having at least one security element (2) according to any of the previous
claims.
15. A value document (1) having at least one security element (2) according to one or
more of claims 1 to 13.
1. Elément de sécurité (2) destiné à la sécurisation de documents de valeur, comprenant
:
- une première piste magnétique (A) s'étendant le long d'un axe longitudinal (x) de
l'élément de sécurité (2) et comportant une codification magnétique de l'élément de
sécurité qui est constituée par au moins une zone magnétique (h) hautement coercitive
et au moins une zone magnétique (l) faiblement coercitive, et
- une deuxième piste magnétique (B, B1, B2) s'étendant parallèlement à la première
piste magnétique (A) le long de l'axe longitudinal (x) de l'élément de sécurité (2)
et constituée par une ou plusieurs zones magnétiques (z) supplémentaires,
caractérisé en ce que
- chacune des zones magnétiques (z) supplémentaires de la deuxième piste magnétique
(B, B1, B2) présente une intensité de champ coercitif qui s'élève à au maximum 50
% de l'intensité de champ coercitif des zones magnétiques (h) hautement coercitives,
et que
- la ou les zones magnétiques (z) supplémentaires de la deuxième piste magnétique
(B, B1, B2) sont agencées de telle manière sur l'élément de sécurité (2) que, dans
au moins une section (5) le long de l'axe longitudinal (x) de l'élément de sécurité
(2) dans laquelle, dans la première piste (A), aucune des zones magnétiques (l) faiblement
coercitives n'est agencée, dans la deuxième piste magnétique une des zones magnétiques
(z) supplémentaires est agencée, et que
- la densité de flux rémanente des zones magnétiques (z) supplémentaires s'élève à
au maximum 50 % de la densité de flux rémanente des zones magnétiques (h) hautement
coercitives et à au maximum 50 % de la densité de flux rémanente des zones magnétiques
(l) faiblement coercitives.
2. Elément de sécurité selon la revendication 1, caractérisé en ce que la densité de flux rémanente des zones magnétiques (z) supplémentaires s'élève à
au maximum 30 % de la densité de flux rémanente des zones magnétiques (h) hautement
coercitives et à au maximum 30 % de la densité de flux rémanente des zones magnétiques
(l) faiblement coercitives, cependant que la ou les zones magnétiques (z) supplémentaires
sont en particulier des zones magnétiques (w) magnétiquement douces.
3. Elément de sécurité selon une des revendications de 1 à 2, caractérisé en ce que la ou les zones magnétiques (z) supplémentaires de la deuxième piste magnétique (B)
sont agencées de telle manière sur l'élément de sécurité (2) que l'élément de sécurité
(2), observé le long de son axe longitudinal (x), ne comporte pas de section d'une
longueur supérieure à 6 mm dans laquelle ni dans la première piste (A) une des zones
magnétiques (l) faiblement coercitives n'est agencée, ni dans la deuxième piste (B,
B1, B2) une des zones magnétiques (z) supplémentaires n'est agencée.
4. Elément de sécurité selon une des revendications de 1 à 3, caractérisé en ce que les zones magnétiques (z) supplémentaires sont agencées de telle manière sur l'élément
de sécurité (2) que, à chaque position le long de l'axe longitudinal (x) de l'élément
de sécurité (2), une des zones magnétiques (z) supplémentaires se trouve dans la deuxième
piste magnétique et/ou une des zones magnétiques (l) faiblement coercitives se trouve
dans la première piste magnétique.
5. Elément de sécurité selon une des revendications de 1 à 4, caractérisé en ce qu'au moins une des zones magnétiques (z) supplémentaires s'étend en continu le long
de l'axe longitudinal (x) sur la totalité de l'élément de sécurité (2).
6. Elément de sécurité destiné à la sécurisation de documents de valeur, comprenant :
- une première piste magnétique (A) s'étendant le long d'un axe longitudinal (x) de
l'élément de sécurité (2) et comportant une codification magnétique de l'élément de
sécurité qui est constituée par au moins une zone magnétique (h) hautement coercitive
et au moins une zone magnétique (l) faiblement coercitive, et
- une deuxième piste magnétique (B, B1, B2) s'étendant parallèlement à la première
piste magnétique (A) le long de l'axe longitudinal (x) de l'élément de sécurité (2)
et constituée par une ou plusieurs zones magnétiques (z) supplémentaires,
caractérisé en ce que
- chacune des zones magnétiques (z) supplémentaires de la deuxième piste magnétique
(B, B1, B2) présente une intensité de champ coercitif qui s'élève à au maximum 50
% de l'intensité de champ coercitif des zones magnétiques (h) hautement coercitives,
et que
- la ou les zones magnétiques (z) supplémentaires de la deuxième piste magnétique
(B, B1, B2) sont agencées de telle manière sur l'élément de sécurité (2) que, dans
au moins une section (5) le long de l'axe longitudinal (x) de l'élément de sécurité
(2) dans laquelle, dans la première piste (A), aucune des zones magnétiques (l) faiblement
coercitives n'est agencée, dans la deuxième piste magnétique une des zones magnétiques
(z) supplémentaires est agencée, et que
la ou les zones magnétiques (z) supplémentaires de la deuxième piste magnétique (B,
B1, B2) consistent en un matériau magnétique magnétiquement dur faiblement coercitif
et sont agencées de telle manière que ces dernières, observées le long de l'axe longitudinal
(x) de l'élément de sécurité (2), ne se chevauchent pas avec les zones magnétiques
(l) faiblement coercitives de la première piste (A), cependant que, pour chacune des
zones magnétiques (z) supplémentaires de la deuxième piste magnétique (B, B1, B2),
l'espacement (D) mesuré le long de l'axe longitudinal (x) de l'élément de sécurité
entre la zone magnétique (z) supplémentaire respective et chacune des zones magnétiques
(l) faiblement coercitives de la première piste magnétique (A) s'élève respectivement
à au moins 2 mm.
7. Elément de sécurité selon la revendication 6, caractérisé en ce que la ou les zones magnétiques (z) supplémentaires de la deuxième piste magnétique (B,
B1, B2) consistent en le même matériau magnétique magnétiquement dur faiblement coercitif
que les zones magnétiques (l) faiblement coercitives de la première piste magnétique
(A).
8. Elément de sécurité selon la revendication 6 ou 7, caractérisé en ce que, pour chacune des zones magnétiques (z) supplémentaires de la deuxième piste magnétique
(B, B1, B2), l'espacement (D) mesuré le long de l'axe longitudinal (x) de l'élément
de sécurité entre la zone magnétique (z) supplémentaire respective et chacune des
zones magnétiques (l) faiblement coercitives de la première piste magnétique (A) s'élève
respectivement à au moins 4 mm.
9. Elément de sécurité selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la ou les zones magnétiques (l) faiblement coercitives de la première piste magnétique
(A) ou la ou les zones magnétiques (z) supplémentaires de la deuxième piste magnétique
(B, B1, B2) sont agencées de telle manière sur l'élément de sécurité (2) que l'élément
de sécurité (2), observé le long de son axe longitudinal (x), ne comporte pas de section
d'une longueur supérieure à 25 mm, de préférence pas de section d'une longueur supérieure
à 18 mm, en particulier supérieure à 10 mm, dans laquelle ni dans la première piste
(A) une des zones magnétiques (I) faiblement coercitives n'est agencée, ni dans la
deuxième piste (B, B1, B2) une des zones magnétiques (z) supplémentaires n'est agencée.
10. Elément de sécurité selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la première piste magnétique (A) comporte au moins une zone non magnétique (n10)
qui, observée le long de l'axe longitudinal (x), s'étend entre les zones magnétiques
(h, I) de la première piste magnétique (A) sur une section (3) d'au moins 10 mm, et
que la ou les zones magnétiques (z) supplémentaires de la deuxième piste magnétique
(B, B1, B2) sont agencées de telle manière sur l'élément de sécurité (2) que, dans
la deuxième piste magnétique (B, B1, B2), dans chacune de ces sections (3), une des
zones magnétiques (z) supplémentaires est agencée.
11. Elément de sécurité selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la ou les zones magnétiques (z) supplémentaires de la deuxième piste magnétique (B,
B1, B2) sont agencées de telle manière sur l'élément de sécurité (2) que, dans les
sections (4) le long de l'axe longitudinal (x) de l'élément de sécurité (2) sur lesquelles,
dans la première piste (A), une des zones magnétiques (h) hautement coercitives s'étend,
dans la deuxième piste (B, B1, B2) une des zones magnétiques (z) supplémentaires est
agencée.
12. Elément de sécurité selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la ou les zones magnétiques (z) supplémentaires de la deuxième piste magnétique (B,
B1, B2) sont agencées de telle manière que, sur toutes les sections (4) le long de
l'axe longitudinal (x) de l'élément de sécurité (2) sur lesquelles, dans la première
piste magnétique (A), une des zones magnétiques (h) hautement coercitives s'étend,
dans la deuxième piste magnétique, respectivement en continu, une des zones magnétiques
(z) supplémentaires s'étend.
13. Elément de sécurité selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la ou les zones magnétiques (z) supplémentaires de la deuxième piste magnétique (B,
B1, B2) sont agencées de telle manière sur l'élément de sécurité (2) qu'elles, observées
le long de l'axe longitudinal de l'élément de sécurité, ne se chevauchent pas avec
les zones magnétiques (l) faiblement coercitives de la codification magnétique de
la première piste (A), cependant que, pour chacune des zones magnétiques (z) supplémentaires
de la deuxième piste magnétique, l'espacement entre la zone magnétique (z) supplémentaire
et les zones magnétiques (I) faiblement coercitives adjacentes à cette dernière de
la première piste magnétique s'élève de préférence à respectivement au minimum 0,5
mm et à au maximum 10 mm.
14. Matériau en film comportant au moins un élément de sécurité (2) selon une des revendications
précédentes.
15. Document de valeur (1) m comportant au moins un élément de sécurité (2) selon une
des revendications de 1 à 13.