[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Nassbehandlung von Wäschestücken gemäß dem
Oberbegriff des Anspruchs 1 (siehe
DE-B-1 033 627). Wäschestücke werden nach dem Waschen gespült und anschließend entwässert. Beim
Entwässern wird die in den Wäschestücken gebundene Spülflüssigkeit, die sogenannte
gebundene Flotte, weitestgehend entfernt. Die Erfindung bezieht sich sowohl auf Wäschezentrifugen,
die die Wäschestücke spülen und entwässern, als auch auf Waschschleudermaschinen,
die die Wäschestücke auch waschen.
[0002] In Wäschezentrifugen werden die aus einer Waschmaschine kommenden Wäschestücke mit
noch gebundener Klarwaschflüssigkeit zunächst geschleudert, um die Wäschestücke von
einem Großteil der gebundenen Klarwaschflüssigkeit zu befreien. Dabei wird eine drehende
Trommel mit einer so hohen Drehzahl angetrieben, dass die Wäschestücke durch ihre
Fliehkraft von innen gegen die zylindrische Mantelfläche der Trommel gedrückt werden.
Hierbei bildet sich ein umlaufender Wäschering an der Innenseite der Trommel. Prinzipiell
genauso werden die Wäschestücke in Waschschleudermaschinen behandelt. Nur findet das
Waschen in der Waschschleudermaschine vor dem Spülen und Entwässern statt.
[0003] Bei vor allem Ärmel aufweisenden Wäschestücke, zum Beispiel Hemden, kann es dazu
kommen, dass die Enden der Ärmel an gegenüberliegenden Stellen des Wäscherings in
denselben eingebunden sind, indem sie beispielsweise mit anderen Wäschestücken des
Wäscherings verflochten sind. Das Rumpfteil des Wäschestücks befindet sich dann im
freien Innenraum des Wäscherings. Mit zunehmender Drehzahl der Trommel werden die
Wäschestücke stärker an die Innenwandung der Trommel gedrückt, wodurch sich der Innendurchmesser
des Wäscherings vergrößert. Dabei wird vor allem bei größeren Wäschezentrifugen und
Waschschleudermaschinen, wie sie vor allem in gewerblichen Wäschereien eingesetzt
werden, das Rumpfteil durch die sich an gegenüberliegenden Stellen des Wäscherings
in denselben verflochtenen Enden der Ärmel gespannt.
[0004] Vor dem Spülen verhindert die in den Wäschestücke noch vorhandene Klarwaschflüssigkeit,
die aufgrund ihrer Behandlungszusätze, insbesondere Waschzusätze, glitschig ist, eine
übermäßige Streckung des Rumpfteils, weil die Ärmelenden nachgeben, indem sie infolge
der in den Wäschestücken noch vorhandenen glitschigen Klarwaschflüssigkeit so weit
aus dem Wäschering herausrutschen, dass das Rumpfteil des Wäschestücks unbeeinträchtigt
bleibt.
[0005] Nachdem die Klarwaschflüssigkeit durch Schleudern größtenteils aus den Wäschestücke
entfernt ist, erfolgt durch Zugabe von Frischwasser das Spülen der Wäschestücke. Dies
geschieht bisher bei einer so geringen Drehzahl der Trommel, dass der Wäschering zusammenfällt,
nämlich kollabiert. Wenn im Anschluss daran zum Entwässern der Wäsche, das heißt zum
Entfernen der Spülflüssigkeit, die Drehzahl der Trommel wieder erhöht wird, bildet
sich der Wäschering erneut. Wenn es dabei wieder zur Einlagerung der Enden der Ärmel
beispielsweise eines Hemdes in gegenüberliegende Stellen des Wäscherings kommt, hat
das erneut eine Streckung des Rumpfteils im Inneren des Wäscherings zur Folge, sich
der Innendurchmesser des Wäscherings bei zunehmender Drehzahl der Trommel vergrößert.
Weil die zu entfernende Spülflüssigkeit keine Waschzusätze mehr enthält, können die
Enden der Ärmel beim sich vergrößernden Innendurchmesser des Wäscherings nicht mehr
aus demselben herausrutschen. Die Folge ist, dass in der Praxis Zerstörungen von Wäschestücken,
insbesondere Hemden, durch übermäßige Streckung des Rumpfteils durch die an gegenüberliegenden
Stellen im Wäschering eingeschlossenen Ärmelenden vorkommen.
[0006] Aus der
EP 2 287 378 A1 ist die Nassbehandlung von Wäschestücken durch mindestens Spülen und Entwässern derselben
in einer drehend antreibbaren Trommel bekannt. Hierbei bildet sich beim Spülen ein
Wäschering in der Trommel. Beim anschließenden Entwässern wird die Trommel mit einer
solchermaßen reduzierten Drehzahl angetrieben, dass der Wäschering zusammenfällt.
Die dazu reduzierte Drehzahl der Trommel lässt nur eine unzureichende Entwässerung
zu. Weiterhin ist es bei dieser bekannten Nassbehandlung vorgesehen, das Spülen in
mehreren aufeinanderfolgenden Spülschritten durchzuführen. Vor jedem Spülschritt muss
deshalb der Wäschering wieder neu aufgebaut werden. Bei den letzten Spülschritten,
bei denen schon ein Großteil der Spülflüssigkeit aus den Wäschestücken entfernt ist,
kann es deshalb beim erneuten Aufbauen des Wäscherings zu einer übermäßigen Streckung
der Wäschestück kommen.
[0007] Aus der
DE 1 033 627 ist es bekannt, das Beschicken einer einen mittigen Stab aufweisenden Trommel, in
dem ein Wäschering gebildet ist, dadurch zu erleichtern, dass der Stab sich beim Drehen
der Trommel zur Seite drehen kann. Diese Schrift enthält keine Angaben darüber, wie
und wann der Wäschering aufgebraucht wird und wie lange er aufrechterhalten bleibt.
[0008] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein die Wäschestücke schonendes, insbesondere
Zerstörungen der Wäschestücke zuverlässig vermeidendes, Verfahren zur Nassbehandlung
von Wäschestücken zu schaffen.
[0009] Ein Verfahren zur Lösung der Aufgabe weist die Maßnahmen des Anspruchs 1 auf. Demnach
ist vorgesehen, dass ein Wäschering aus den zu behandelnden Wäschestücken beim drehenden
Antrieb der Trommel zum anfänglichen Entfernen der Waschflüssigkeit, insbesondere
der Klarwaschflüssigkeit, aus den Wäschestücken aufgebaut wird. Der Wäschering wird
dadurch zu Beginn der Nassbehandlung gebildet, wobei an gegenüberliegenden Stellen
des Wäscherings in denselben eingelagerte unterschiedliche Bereiche des Wäschestücks
zu keinen Beeinträchtigungen desselben führen, weil die in der Waschflüssigkeit bzw.
Klarwaschflüssigkeit noch vorhandenen Waschzusätze den Wäschestücken eine gewisse
Gleitfähigkeit verleihen, wodurch die an gegenüberliegenden Stellen im Wäschering
eingebetteten Bereiche, beispielsweise Ärmel, der Wäschestücke vom sich im Inneren
des Wäscherings befindenden Teil des Wäschestücks so weit aus dem Wäschering herausgezogen
werden, dass der im Wäschering sich befindende Teil des Wäschestücks nicht so weit
gestreckt wird, dass es dadurch in irgendeiner Weise beeinträchtigt werden könnte.
[0010] Während der Nassbehandlung wird der sich am Umfang der Trommel der Wäschezentrifuge
oder Waschschleudermaschine abstützende, umlaufende Wäschering aufrechterhalten. Dadurch
kollabiert der sich insbesondere bei der Entfernung der Waschbehandlungsflüssigkeit
entstehende Wäschering beim anschließenden Spülen der Wäschestücke nicht. Der Wäschering
bleibt somit während des Spülens aufrechterhalten, wodurch er zum anschließenden Entwässern
der Wäschestücke nicht erneut aufgebaut werden muss. Dadurch kann es beim Entwässern
zu keiner Beeinträchtigung, insbesondere zu keinem Zerstören, von Wäschestücken kommen,
die an gegenüberliegenden Stellen im Wäschering fixiert und dadurch im Inneren des
Wäscherings ausgebreitet sind. Die im Wäschering gehaltenen gegenüberliegenden Teile
des betreffenden Wäschestücks sind beim Entfernen der Waschflüssigkeit so weit aus
dem Wäschering herausgezogen, dass bei der nach dem Spülen erfolgenden Entwässerung
das betreffende Wäschestücke nicht übermäßig stark gestreckt werden kann.
[0011] Das erfindungsgemäße Verfahren läuft so ab, dass die Wäschestücke bis zur Beendigung
der Entwässerung ununterbrochen am Umfang der Trommel anliegen. Der Wäschering wird
dadurch über alle Phasen der Nassbehandlung, nämlich das Trennen der gebundenen Flotte
aus der vorangegangenen Wäsche, insbesondere Klarwäsche, von den Wäschestücken, das
Spülen und das anschließende Entwässern zum weitestgehenden Entfernen der gebundenen
Spülflüssigkeit aus den Wäschestücken aufrechterhalten. Es wird so verhindert, dass
sich nach dem Spülen ein neuer Wäschering aufbauen muss, wobei ein Wäschestück übermäßig
stark gestreckt wird.
[0012] Weiterhin ist bevorzugt vorgesehen, beim Spülen der Wäschestücke die Drehzahl der
Trommel zu reduzieren. Es wird die Drehzahl beim Spülen der Wäschestücke aber nur
so weit reduziert, dass der sich beim vorangegangenen Entfernen der Waschflüssigkeit
gebildete Wäschering erhalten bleibt, und zwar vorzugsweise vollständig erhalten bleibt,
und nicht kollabiert, also zusammenbricht. Allenfalls kann das Volumen des Wäscherings
etwas zunehmen, indem sich der Innendurchmesser desselben verringert. Beim Aufbau
des Wäscherings ein sich im Inneren desselben erstreckendes Wäschestück bleibt so
auch beim Spülen ausgebreitet im Inneren des Wäschestücks hängen, indem die das Ausbreiten
des Wäschestücks hervorrufenden Teile an unterschiedlichen, vorzugsweise gegenüberliegenden,
Stellen im Wäschering auch beim Spülen mit verringerter Drehzahl der Trommel festgehalten
werden. Wenn nun nach dem Spülen die Drehzahl der Trommel zum Entfernen der gebundenen
Spülflüssigkeit aus den Wäschestücken erhöht wird, vergrößert sich der Innendurchmesser
des Wäscherings nicht mehr als das beim Entfernen der Waschflüssigkeit der Fall war.
Dadurch besteht beim abschließenden Entwässern der Wäschestücke nicht die Gefahr der
zu starken Dehnung bzw. Streckung des mindestens einen sich ausgebreitet oder leicht
gestreckt im Inneren des Wäscherings befindenden Wäschestücks. Das Wäschestück wird
beim Entfernen der gebundenen Spülflüssigkeit nicht mehr gestreckt als beim Entfernen
der gebundenen Waschflüssigkeit, wo aufgrund der hierbei noch glitschigen Wäschestücke
ein im Inneren des Wäscherings hängendes Wäschestück nur in einem das Wäschestück
nicht beeinträchtigenden Umfange gestreckt werden konnte.
[0013] Bei einer bevorzugten Ausgestaltung des Verfahrens wird die Drehzahl der Trommel
während des Spülens der Wäschestücke derart gewählt, dass die Wäschestücke unter Beibehaltung
des an der Innenseite des Umfangs der Trommel anliegenden Wäscherings mindestens mit
der einfachen Erdbeschleunigung gegen die Trommel gedrückt werden. Diese mindestens
einfache Erdbeschleunigung wirkt auf die Wäschestücke beim Innendurchmesser des Wäscherings
ein, wo die auf die Wäschestücke ausgeübte Fliehkraft geringer ist als beim an der
Innenseite der Trommel anliegenden Außendurchmesser des Wäscherings.
[0014] Die Drehzahl der Trommel während des Spülens kann zwischen der 2-fachen und der 10-fachen
Erdbeschleunigung liegen. Insbesondere ist die Drehzahl der Trommel beim Spülen so
gewählt, dass auf die Wäschestücke im Wäschering durchschnittlich die 2½-fache bis
4-fache Erdbeschleunigung ausgeübt wird. Es hat sich gezeigt, dass bei den genannten
Drehzahlen bzw. die dabei auf die Wäschestücke beim Spülen ausgeübten Fliehkräfte
der Wäschering unter allen Umständen erhalten bleibt, also beim Spülen nicht kollabiert.
[0015] Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung des Verfahrens wird beim Entwässern die Trommel
mit einer Drehzahl angetrieben, die etwa der Drehzahl der Trommel beim anfänglichen
Entfernen der Waschflüssigkeit aus den Wäschestücken entspricht. Die maximale Drehzahl
der Trommel kann aber auch etwas höher sein, vorzugsweise um bis zu 20%, als die Drehzahl
der Trommel beim Entfernen der Waschflüssigkeit. In jedem Falle wird so auch verhindert,
dass beim Entwässern ein im Wäschering gestreckt hängendes Wäschestück überdehnt oder
gar zerrissen wird.
[0016] Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung
näher erläutert. In dieser zeigen:
- Fig. 1
- einen Querschnitt durch eine schematisch dargestellte kombinierte Spül- und Entwässerungseinrichtung,
und
- Fig. 2
- die Spül- und Entwässerungseinrichtung der Fig. 1 mit einem in derselben hängenden
Wäschestück.
[0017] Die Erfindung wird nachfolgend im Zusammenhang mit einer in den Figuren nur schematisch
gezeigten Einrichtung zum Spülen und Entwässern von Wäschestücken erläutert. Bei dieser
in den Figuren gezeigten Einrichtung handelt es sich um eine Wäschezentrifuge für
gewerbliche Wäschereien, in der die Wäschestücke nur gespült und entwässert, aber
nicht gewaschen werden. Bei den Wäschestücken kann es sich um beliebige Wäschestücke
10 handeln. In der Fig. 2 ist ein Hemd 11 dargestellt, das eine gelegentlich vorkommende
besondere, nämlich ausgebreitet hängende, Orientierung in der Wäschezentrifuge einnimmt.
[0018] Die gezeigte Wäschezentrifuge verfügt über eine zylindrische Trommel 12 mit einer
wasserdurchlässigen, vorzugsweise gelochten, Mantelfläche 13. Die Trommel 12 ist um
ihre Längsmittelachse 19 drehend antreibbar, so dass die Längsmittelachse 19 der Drehachse
der Trommel 12 entspricht. Die Trommel 12 ist an einer Stirnseite mit einer nahezu
vollflächigen Öffnung 14 versehenen und an einer gegenüberliegenden Stirnseite geschlossen
durch einen Trommelboden 15.
[0019] Die drehbare Trommel 12 ist von einem festen, nicht drehbaren Gehäuse 16 umgeben.
Das Gehäuse 16 verfügt über einen wasserundurchlässigen, ebenfalls zylindrischen Gehäusemantel
17. Diejenige Stirnseite des Gehäuses 16, die zur Öffnung 14 in der Trommel 12 benachbart
ist, ist ebenfalls mit einer vorzugsweise kreisrunden Öffnung 18 versehen. Diese Öffnung
18 ist durch eine in den Figuren nicht gezeigte Tür verschließbar. Durch die geöffnete
Öffnung 18 im Gehäuse 16 und die Öffnung 14 in einer Stirnseite der Trommel 12 kann
die Trommel 12 postenweise mit gewaschenen Wäschestücken 10 beladen werden, wobei
die Wäschestücke 10 mit der sogenannten gebundenen Flotte, nämlich Waschflüssigkeit,
insbesondere Klarwaschflüssigkeit, beladen werden. Durch die Öffnungen 14 und 18 werden
die gespülten und entwässerten Wäschestücke 10 auch aus der Trommel 12 entladen. Die
der Öffnung 18 gegenüberliegende Stirnseite des Gehäuses 16 ist mit einem geschlossenen,
wasserundurchlässigen Gehäuseboden 20 versehen. Am Gehäuseboden 20 befindet sich ein
Lager 21, in dem die drehbare Trommel 12 mit ihrem Trommelboden 15 drehbar gelagert
ist. Außenseitig am Gehäuseboden 20 ist ein Antrieb 22 für die Trommel 12 angeordnet.
Der Antrieb 22 kann auf dem Lager 21 sitzen oder das Lager 21 in den Antrieb 22 integriert
sein.
[0020] Das flüssigkeitsdichte feststehende Gehäuse 16 ist so bemessen, dass es die Trommel
12 mit einem ausreichenden Abstand umgibt, damit sich die Trommel 12 frei im Gehäuse
16 drehen kann, ohne insbesondere den Gehäusemantel 17 zu berühren. Zu diesem Zweck
umgibt die Trommel 12 ein umlaufender Spaltraum 23 zwischen der Mantelfläche 13 und
dem Gehäusemantel 17.
[0021] Die Erfindung eignet sich auch für kombinierte Spül-Entwässerungseinrichtungen, bei
denen beide Stirnseiten in der Trommel 12 und des Gehäuses 16 geschlossen sind und
statt dessen mindestens eine verschließbare Öffnung sowohl in der Mantelfläche 13
der Trommel 12 als auch im Gehäusemantel 17 des Gehäuses 16 vorgesehen ist.
[0022] Die Trommel 12 wird bei geöffneter Tür des Gehäuses 16 durch die Öffnungen 14 und
18 mit gewaschenen Wäschestücken 10 postenweise beladen. Dieses kann bei stehender
Trommel 12, aber auch bei drehend angetriebener Trommel 12 geschehen. Die aus einer
Waschmaschine kommenden Wäschestücke 10 weisen noch als gebundene Flotte Waschflüssigkeit,
insbesondere Klarwaschflüssigkeit, mit restlichen Waschzusätzen auf, die die Wäschestücke
10 oberflächig glatt bzw. glitschig machen.
[0023] Durch Schleudern der Wäschestücke 10 in der Trommel 12 wird die gebundene Flotte
weitestgehend von den Wäschestücken 10 abgetrennt. Dazu wird die Trommel 12 mit hoher
Drehzahl drehend angetrieben. Diese Drehzahl ist so groß, dass die Wäschestücke 10
in der Trommel 12 der über 100-fachen Erdbeschleunigung ausgesetzt werden. Bevorzugt
werden die Wäschestücke mit der 400-fachen bis 800-fachen Erdbeschleunigung beim Abtrennen
der gebundenen Klarwaschflüssigkeit beaufschlagt.
[0024] Mit zunehmender Drehzahl der Trommel 12 legen sich die Wäschestücke 10 fliehkraftbedingt
an der Mantelfläche 13 an. Dabei entsteht an der Innenseite der Trommel 12 ein umlaufender
Wäschering 24 aus aneinander anliegenden und teilweise miteinander verschlungenen
Wäschestücken 10. Mit zunehmender Drehzahl der Trommel 12 werden die Wäschestücke
10 stärker gegen die Mantelfläche 13 der Trommel 12 gedrückt, wodurch der Wäschering
24 dünner wird, sich nämlich der Innendurchmesser desselben vergrößert.
[0025] Beim Entfernen der Klarwaschflotte aus den Wäschestücken 10 kann es vorkommen, dass
beim Aufbau des Wäscherings 24 an unterschiedlichen Stellen, insbesondere an etwa
gegenüberliegenden Stellen des Wäscherings 24, Teile eines Wäschestücks 10, beispielsweise
Enden der Ärmel 25 des Hemds 11, im Wäschering 24 eingebettet bzw. eingeflochten werden.
Dann befindet sich ein Rumpfteil 26 des Hemds 11 mit ausgestreckten Ärmeln 25 im vom
Wäschering 24 umgebenden Innenraum 27. Dies ist in der Fig. 2 dargestellt. Infolge
der Einbettung der Ärmelenden an unterschiedlichen Stellen im Wäschering 24 wird das
Rumpfteil 26 von den Ärmeln 25 ausgebreitet bzw. gestreckt hängend im Innenraum 27
des Wäscherings 24 gehalten. Mit zunehmender Drehzahl der Trommel 12 wird die auf
die Wäschestücke 10 ausgeübte Fliehkraft größer, wodurch der Wäschering 24 dünner
wird und seinen Innendurchmesser vergrößert. Dadurch werden die im Wäschering 24 und
vorzugsweise die an gegenüberliegenden Stellen gehaltenen Ärmelenden vor allem bei
Wäscheschleudern für gewerbliche Wäschereien mit einen verhältnismäßig großen Durchmesser
aufweisender Trommel 12 auseinanderbewegt und das Rumpfteil 26 des Hemds 11 weiter
gestreckt. Weil aber die aus den Wäschestücken 10 durch Schleudern zu entfernende
Waschflüssigkeit, vorzugsweise Klarwaschflüssigkeit, die Wäschestücke an der Oberfläche
glitschig macht, rutschen die Ärmelenden bei zunehmender Drehzahl der Trommel 12 aus
dem Wäschering 24 heraus, wodurch eine übermäßige Streckung des Rumpfteils 26 und
auch der Ärmel 25 des Hemds 11 unterbleibt. Dadurch sind beim Entfernen der Klarwaschflüssigkeit
aus den Wäschestücken 10 Beeinträchtigungen eines gestreckt im Innenraum 27 des Wäscherings
24 hängenden Hemds 11 nicht möglich.
[0026] Während bei der Entfernung der Klarwaschflüssigkeit aus den Wäschestücken 10 die
Trommel 12 mit hohen Drehzahlen angetrieben wird, bei der auf die Wäschestücke 10
die 400-fache bis 800-fache Erdbeschleunigung einwirken kann, erfolgt das anschließende
Spülen mit einer deutlich verringerten Drehzahl der Trommel 12. Erfindungsgemäß ist
vorgesehen, die Drehzahl der Trommel 12 zum Spülen aber nur soweit zu verringern,
dass der Wäschering 24 nicht kollabiert, also die Wäsche 11 weiterhin an der Mantelfläche
13 der Trommel 12 anhaftet, wie das in den Fig. 1 und 2 dargestellt ist. Die Aufrechterhaltung
des Wäscherings 24 ist gewährleistet, wenn die Trommel 12 beim Spülen mit einer solchen
Drehzahl angetrieben wird, dass auf die Wäschestücke 10 im Wäschering 24 die mindestens
1-fache Erdbeschleunigung einwirkt. Vorzugsweise wird eine etwas höhere Drehzahl gewählt,
und zwar eine Drehzahl der Trommel 12, bei der auf die Wäschestücke 10 im Wäschering
24 die 2- bis 10-fache Erdbeschleunigung einwirkt. Besonders bevorzugt ist eine 2,5-fache
bis 5-fache Erdbeschleunigung. Da die Zentrifugalkraft, die auf die Wäschestücke 10
am Innendurchmesser und am Außendurchmesser des Wäscherings 24 einwirkt, unterschiedlich
ist, sind die vorstehend gemachten Angaben von Erdbeschleunigungswerten Minimalwerte,
die am kleineren Innendurchmesser des Wäscherings 24 bei einer entsprechenden Drehzahl
der Trommel 12 auftreten.
[0027] Infolge der Aufrechterhaltung des Wäscherings 24 beim Spülen bleibt ein im Innenraum
27 sich gestreckt befindendes Wäschestück 10, und zwar gemäß der Fig. 2 das Rumpfteil
26 des Hemds 11, ausgestreckt im Innenraum 27 hängen. Das Hemd 11 behält also auch
beim Spülen die in der Fig. 2 gezeigte gestreckte Position im Innenraum 27 des Wäscherings
24 bei, und zwar genauso wie der Wäschering 24.
[0028] Beim Spülen der Wäschestücke 10 wird mittels einer schematisch in den Figuren dargestellte
Spüllanze 28 durch die Öffnungen 14 und 18 zum Spülen dienende Flüssigkeit, insbesondere
Frischwasser, in die Trommel 12 gegeben. Durch den drehenden Antrieb der Trommel 12
beim Spülen wird der Wäschering 24, aber auch das gestreckt im Innenraum 27 desselben
gehaltene Hemd 11, mit Frischwasser oder sonstiger Spülflüssigkeit benetzt. Die Wäschestücke
10 und auch das Hemd 11 saugen die Spülflüssigkeit auf. In den Wäschestücken 10 nicht
gebundene Spülflüssigkeit wird unter Mitnahme restlicher Waschzusätze durch die flüssigkeitsdurchlässige
Trommel 12 abgeführt und aus dem Gehäuse 16 abgeleitet.
[0029] Die nach dem Spülen in den Wäschestücken 10 noch vorhandene gebundene Spülflüssigkeit
wird durch anschließendes Entwässern der Wäschestücke 10 (und auch des Hemds 11) größtenteils
entfernt. Dazu wird die Drehzahl der Trommel 12 wieder erhöht, so dass auf die Wäschestücke
10 beim Entwässern mehr als das 100-fache der Erdbeschleunigung einwirkt. Die Drehzahl
der Trommel 12 kann beim Entwässern soweit gesteigert werden, dass - wie vor dem Spülen
- auf die Wäschestücke 10 die 400- bis 800-fache Erdbeschleunigung einwirkt.
[0030] Bevorzugt ist die Drehzahl der Trommel 12 beim Entwässern der Wäschestücke 10 (und
auch des Hemds 11) nicht oder zumindest nicht nennenswert größer ist als die Drehzahl
der Trommel 12 beim Entfernen der gebundenen Waschflüssigkeit, insbesondere Klarwaschflüssigkeit,
aus den Wäschestücken 10 und dem Hemd 11. Deswegen ist es vorteilhaft, die Trommel
12 beim Entwässern der Wäschestücke 10 etwa mit der gleichen Drehzahl anzutreiben
wie beim Entfernen der Waschflüssigkeit aus den Wäschestücken 10. Gegebenenfalls kann
die Drehzahl der Trommel beim Entwässern der Wäschestücke 10 etwas größer sein als
beim Abscheiden der Waschflüssigkeit, und zwar bis zu 20%. Es hat sich gezeigt, dass
dabei das sich durch den Innenraum 27 des Wäscherings 24 erstreckende Hemd 11 oder
ein anderes Wäschestück 10 nicht übermäßig gestreckt und somit beim Entwässern nicht
beeinträchtigt oder gar zerrissen wird.
[0031] Mit zunehmender Entwässerung der Wäschestücke 10 wird der Wäschering 24 dünner, das
heißt, ein Innendurchmesser vergrößert sich. Weil nach dem Spülen die Wäschestücke
10 infolge der vorherigen Abscheidung der Waschmittelzusätze an der Oberfläche nicht
mehr glitschig sind, können beim Entwässern die an gegenüberliegenden Seiten des Wäscherings
24 eingebetteten Ärmelenden des sich durch den Innenraum 27 des Wäscherings 24 erstreckenden
Hemds 11 nicht mehr aus dem Wäschering 24 herausrutschen.
[0032] Da das Hemd 11 schon beim Entfernen der gebundenen Waschflüssigkeit, insbesondere
Klarwaschflüssigkeit, aus den Wäschestücken 10 die in der Fig. 2 gezeigte ausgebreitete
Lage im Innenraum 27 des Wäscherings 24 eingenommen hat, wo die Ärmelenden infolge
der noch glitschigen Wäschestücke 10 soweit aus dem Wäschering 24 herausgezogen worden
sind, dass von den an gegenüberliegenden Stellen im Wäschering 24 gehaltenen Ärmelenden
insbesondere das Rumpfteil 26 des Hemds 11 nicht übermäßig gestreckt wird, findet
infolge der Aufrechterhaltung des Wäscherings 24 beim Spülen auch beim Entwässern
der Wäschestücke 10 keine übermäßige Streckung des Hemds 11, insbesondere des Rumpfteils
26 und der im Innenraum 27 des Wäscherings 24 liegenden Teilbereiche der Ärmel 25,
statt. Dadurch sind auch beim Entwässern der Wäschestücke 10 Beschädigungen des im
Innenraum 27 des Wäscherings 24 ausgebreitet gehaltenen Hemds 11 oder eines anderen
Wäschestücks ausgeschlossen.
[0033] Das zuvor beschriebene erfindungsgemäße Verfahren eignet sich auch für Waschschleudermaschinen
für gewerbliche Wäschereien. Das erfindungsgemäße Verfahren kann auch bei Wäschezentrifugen
und Waschschleudermaschinen für nicht gewerbliche Zwecke eingesetzt werden, bei denen
ebenfalls die Gefahr der Beeinträchtigung von im Innenraum eines Wäscherings gestreckt
hängenden Wäschestücken besteht.
Bezugszeichenliste:
[0034]
- 10
- Wäschestück
- 11
- Hemd
- 12
- Trommel
- 13
- Mantelfläche
- 14
- Öffnung
- 15
- Trommelboden
- 16
- Gehäuse
- 17
- Gehäusemantel
- 18
- Öffnung
- 19
- Längsmittelachse
- 20
- Gehäuseboden
- 21
- Lager
- 22
- Antrieb
- 23
- Spaltraum
- 24
- Wäschering
- 25
- Ärmel
- 26
- Rumpfteil
- 27
- Innenraum
- 28
- Spüllanze
1. Verfahren zur Nassbehandlung von Wäschestücken (10) durch mindestens Spülen und Entwässern
derselben, wobei die Wäschestücke (10) bei einem sich am Umfang der Trommel (12) abstützenden,
umlaufenden Wäschering (24) in einer drehend angetriebenen Trommel (12) bei unterschiedlichen
Drehzahlen mindestens gespült und entwässert werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehzahl der Trommel (12) derart gewählt wird, dass während der Nassbehandlung
der Wäschering (24) aufrechterhalten wird, derart, dass der beim drehenden Antrieb
der Trommel (12) zum anfänglichen Entfernen der Waschflüssigkeit aus den Wäschestücken
aufgebaute Wäschering (24) über alle Phasen der Nassbehandlung aufrechterhalten wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wäschestücke (10) bis zur Beendigung der Entwässerung ununterbrochen an der Innenseite
einer Mantelfläche (13) der Trommel (12) anliegen.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Wäschering (24) beim drehenden Antrieb der Trommel (12) zum anfänglichen Entfernen
der Klarwaschflüssigkeit aus den Wäschestücken (10) aufgebaut wird.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehzahl der Trommel (12) beim Spülen reduziert wird, und zwar nur so weit, dass
der Wäschering (24) beim Spülen der Wäschestücke (10) aufrechterhalten bleibt.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehzahl der Trommel (12) während des Spülens der Wäschestücke (10) derart ist,
dass die Wäschestücke (10) unter Beibehaltung des an der Innenseite der Mantelfläche
(13) der Trommel (12) anliegenden Wäscherings (24) mindestens mit der einfachen Erdbeschleunigung
gegen die Mantelfläche (13) der Trommel (12) gedrückt werden.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trommel (12) beim Spülen mit einer solchen Drehzahl angetrieben wird, dass die
Wäschestücke (10) mit maximal der 10-fachen Erdbeschleunigung gegen die Mantelfläche
(13) der Trommel (12) gedrückt werden.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trommel (12) beim Spülen der Wäschestücke (10) mit einer solchen Drehzahl angetrieben
wird, dass die Wäschestücke (10) mit der 2- bis 8-fachen Erdbeschleunigung, vorzugsweise
der 2½- bis 5-fachen Erdbeschleunigung, gegen die Mantelfläche (13) der Trommel (12)
gedrückt werden.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehzahl der Trommel (12) beim Entwässern der Wäschestücke (10) etwa gleich oder
bis zu 20% größer ist als die Drehzahl der Trommel (12) beim Entfernen der Waschflüssigkeit,
insbesondere der Klarwaschflüssigkeit, aus den Wäschestücken (10).
1. Method for the wet treatment of items of laundry (10) by at least rinsing and removing
water from the same, the items of laundry (10) being at least rinsed and having water
removed from them in a drum (12) that is driven in a rotating manner at different
speeds by taking the form of a ring of laundry (24) that circulates and is supported
on the circumference of the drum (12), characterized in that the speed of the drum (12) is chosen such that during the wet treatment the ring
of laundry (24) is maintained in such a way that the ring of laundry (24) that is
built up during the rotational driving of the drum (12) for initial removal of the
washing liquid from the items of laundry is maintained over all the phases of the
wet treatment.
2. Method according to Claim 1, characterized in that the items of laundry (10) lie against the inner side of a lateral surface (13) of
the drum (12) uninterruptedly until the removal of water from them has been completed.
3. Method according to Claim 1 or 2, characterized in that the ring of laundry (24) is built up during the rotational driving of the drum (12)
for initial removal of the main wash liquor from the items of laundry (10).
4. Method according to one of the preceding claims, characterized in that the speed of the drum (12) is reduced during the rinsing, but only reduced to the
extent that the ring of laundry (24) is still maintained during the rinsing of the
items of laundry (10) .
5. Method according to one of the preceding claims, characterized in that the speed of the drum (12) during the rinsing of the items of laundry (10) is such
that the items of laundry (10) are forced against the lateral surface (13) of the
drum (12) at least with one times gravitational acceleration while maintaining the
ring of laundry (24) against the inner side of the lateral surface (13) of the drum
(12).
6. Method according to one of the preceding claims, characterized in that the drum (12) is driven during the rinsing at such a speed that the items of laundry
(10) are forced against the lateral surface (13) of the drum (12) with a maximum of
10 times gravitational acceleration.
7. Method according to one of the preceding claims, characterized in that the drum (12) is driven during the rinsing of the items of laundry (10) at such a
speed that the items of laundry (10) are forced against the lateral surface (13) of
the drum (12) with 2 to 8 times gravitational acceleration, preferably 2½ to 5 times
gravitational acceleration.
8. Method according to one of the preceding claims, characterized in that the speed of the drum (12) during the removal of water from the items of laundry
(10) is approximately equal to or up to 20% greater than the speed of the drum (12)
during the removal of the washing liquid, in particular the main wash liquor, from
the items of laundry (10).
1. Procédé de traitement de pièces de linge (10) en conditions humides, au moins par
rinçage et essorage, dans lequel les pièces de linge (10) sont au moins rincées et
essorées dans un tambour (12) entraîné en rotation à différentes vitesses de rotation
en un anneau (24) de linge soutenu à la périphérie du tambour (12),
caractérisé en ce que
la vitesse de rotation du tambour (12) est sélectionnée de telle sorte que l'anneau
(24) de linge soit maintenu pendant le traitement en conditions humides et que l'anneau
(24) de linge qui s'est formé lors de l'entraînement en rotation du tambour (12) lors
de l'extraction initiale du liquide de lavage hors des pièces de linge soit maintenu
pendant toutes les phases du traitement en conditions humides.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que les pièces (10) de linge reposent de manière ininterrompue contre le côté intérieur
d'une surface d'enveloppe (13) du tambour (12) jusqu'à la fin de l'essorage.
3. Procédé selon les revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que lors de l'entraînement en rotation du tambour (12), l'anneau (24) de linge est formé
lors de l'extraction initiale du liquide de rinçage hors des pièces (10) de linge.
4. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que lors du rinçage, la vitesse de rotation du tambour (12) est réduite de telle sorte
que l'anneau (24) de linge reste maintenu lors du rinçage des pièces (10) de linge.
5. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que pendant le rinçage des pièces (10) de linge, la vitesse de rotation du tambour (12)
est telle que les pièces (10) de linge sont repoussées contre la surface d'enveloppe
(13) du tambour (12) au moins à une accélération qui correspond à la gravité terrestre
tout en maintenant l'anneau (24) de linge qui repose contre la surface d'enveloppe
(13) du tambour (12).
6. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que lors du rinçage, le tambour (12) est entraîné à une vitesse de rotation telle que
les pièces (10) de linge sont repoussées contre la surface d'enveloppe (13) du tambour
(12) à au plus 10 fois l'accélération correspondant à la gravité terrestre.
7. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que lors du rinçage des pièces de linge (10), le tambour (12) est entraîné à une vitesse
de rotation telle que les pièces (10) de linge sont repoussées contre la surface d'enveloppe
(13) du tambour (12) à une accélération qui correspond à 2 à 8 fois la gravité terrestre
et de préférence à 21/2 à 5 fois la gravité terrestre.
8. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que lors de l'essorage des pièces (10) de linge, la vitesse de rotation du tambour (12)
est sensiblement égale ou supérieure de jusque 20 % à la vitesse de rotation du tambour
(12) lors de l'extraction du liquide de lavage et en particulier du liquide de rinçage
hors des pièces (10) de linge.