[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Gelenk gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1 sowie ein klappbares Möbelteil.
[0002] Ein gattungsgemäßes Gelenk ist beispielsweise aus der
DE 2 157 179 bekannt. Solche Gelenke werden insbesondere für zusammenklappbare Möbel wie beispielsweise
Lattenroste verwendet, um die Transportierbarkeit solcher sperriger Möbelteile zu
verbessern. Die beiden Lattenrostteile werden dabei im einfachsten Fall nach dem Transport
mit beigepackten Blechwinkeln miteinander verschraubt. Der Einsatz eines Gelenks zur
Verbindung der beiden Lattenrostteile scheitert bisher an der mit diesen Gelenken
nicht erreichbaren Stabilität der Verbindung der beiden Lattenrostteile, um die ausgestreckten
Lattenrostteile auch horizontal stirnseitig stabil aneinander zu halten. Um diese
Anforderung zu erfüllen, müsste ein derartiges Gelenk mit einem Drehpunkt unterhalb
der Unterkante des Lattenrostes gestaltet werden, was jedoch aufgrund der Einbausituation
des Lattenrostes auf einer durchgehenden Auflage eines Bettgestells nicht machbar
ist.
[0003] Bei dem in der
DE 2 157 179 offenbarten Gelenk werden zur Gewährleistung der notwendigen Stabilität des dort
offenbarten Gelenks Widerlagerbolzen benötigt, um einen gelenkig angeordneten Hebel
des Gelenks abzustützen. Problematisch ist hier außerdem, dass das Gelenk beim Umklappen
des an diesem befestigten Lattenrost Gefahr läuft, überstreckt und dabei beschädigt
zu werden.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein stabiles Gelenk sowie ein klappbares
Möbelteil zu schaffen, mit dem auf einfache und kostengünstige Weise eine Überstreckung
des Gelenkes verhinderbar ist.
[0005] Diese Aufgabe wird durch ein Gelenk mit den Merkmalen des Anspruchs 1 sowie durch
ein klappbares Möbelteil mit den Merkmalen des Anspruchs 9 gelöst.
[0006] Bei dem aus zwei Beschlägen und einer Lasche bestehenden Gelenk, bei dem die Lasche
an ihren jeweiligen Enden drehbeweglich mit jeweils einem der Beschläge verbunden
ist, weisen die Beschläge erfindungsgemäß im Bereich ihrer in einer gestreckten Position
des Gelenks von der Lasche zumindest teilweise überdeckbaren Enden eine aus der Ebene
der Lasche heraus stehenden und in der gestreckten Position des Gelenks an der Lasche
anliegenden Anschlag auf. Durch diesen Anschlag ist in einfacher Weise ein Überstrecken
des Gelenks verhindert. Ein mit solchen Gelenken ausgestattetes klappbares Möbelteil
kann so zuverlässig ausgeklappt werden, ohne Gefahr zu laufen, beim Ausklappvorgang
die Gelenke zu überstrecken.
[0007] Vorteilhafte Ausführungsvarianten der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0008] Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsvariante sind die Anschläge als gegenüber der
Ebene der Lasche angewinkelte Enden der Beschläge ausgebildet. Derartige beispielsweise
aus einem Metallblech bestehende Beschläge können so herstellungstechnisch einfach
und kostengünstig in die gewünschte Form gebogen werden.
[0009] Gemäß einer weiteren Ausführungsvariante sind die Lasche und die Beschläge in einer
gestreckten Position miteinander arretierbar. Dazu weisen die Lasche und die Beschläge
insbesondere Bohrungen auf, die so angeordnet sind, dass jeweils eine Bohrung der
Lasche sich mit einer Bohrung in einem der Beschläge in der gestreckten Position des
Gelenks überdeckt und das Gelenk in dieser gestreckten Position durch Einstecken eines
jeweiligen Sicherheitsstiftes in jeweils einer der Bohrungen der Beschläge und der
Lasche arretierbar ist. Dadurch ist das Gelenk in einfachster Weise in der gestreckten
Position arretierbar, um so den gestreckten Zustand eines klappbaren Möbelteils wie
beispielsweise eines Lattenrostes abzusichern.
[0010] Gemäß einer weiteren Ausführungsvariante weist die Lasche eine Aussparung auf, in
die die Anschläge in der gestreckten Position des Gelenks eingreifen. Diese Aussparung
ist insbesondere u-förmig, wobei die Anschläge in der gestreckten Position des Gelenks
an den Seitenwangen dieser u-förmigen Aussparung anliegen. Dadurch kann zusätzlich
einem Auseinanderziehen der zwei zueinander klappbaren Möbelteile in der gestreckten
Position und damit eine zusätzliche Belastung des Gelenks verhindert werden.
[0011] Die Beschläge sind gemäß einer Ausführungsvariante abgewinkelt ausgebildet, wobei
der abgewinkelte Teil sich von einer dem Anschlag abgewandten Seite des Beschlages
weg erstreckt. Ein derart ausgebildeter Beschlag weist zum einen gegenüber einem ebenfalls
denkbaren ebenen Beschlag eine bessere Formsteifigkeit auf und kann so beispielsweise
einen Seitenholm eines Lattenrostes zusätzlich untergreifen, was auch die Stabilität
der Anordnung des Gelenks an dem klappbaren Möbelteil erhöht.
[0012] Nachfolgend wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen mit Bezug auf die
beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- eine perspektivische Darstellung einer Ausführungsvariante eines erfindungsgemäßen
klappbaren Möbelteils im eingeklappten Zustand,
- Figur 2
- das klappbare Möbelteil aus Figur 1 im gestreckten Zustand,
- Figur 3
- eine perspektivische Ansicht einer an zwei zueinander klappbaren Möbelteilen befestigten
Ausführungsvariante eines erfindungsgemäßen Gelenks im eingeklappten Zustand,
- Figur 4
- eine perspektivische Darstellung des an dem klappbaren Möbelteil befestigten Gelenks
im gestreckten Zustand,
- Figur 5
- eine Seitenansicht des in Figur 2 gezeigten klappbaren Möbelteils im gestreckten Zustand,
- Figur 6
- eine Seitenansicht des klappbaren Möbelteils aus Figur 1 im eingeklappten Zustand,
- Figuren 7 u. 8
- Ansichten von vorne des an einem klappbaren Möbelteil befestigten Gelenks im gestreckten
bzw. im eingeklappten Zustand,
- Figur 9
- eine Schnittansicht von oben durch das Gelenk und die Seitenholme mit eingelassenen
Sicherungsstiften,
- Figuren 10 u. 11
- unterschiedliche Ausschnittsvergrößerungen des Gelenks im gestreckten Zustand mit
an der Lasche anliegenden Anschlägen,
- Figur 12
- eine Ansicht von vorne auf eine Stirnseite eines Seitenholms des klappbaren Möbelteils
mit daran befestigten Gelenk,
- Figur 13
- eine perspektivische Explosionsdarstellung der Bauteile einer Ausführungsvariante
des erfindungsgemäßen Gelenks.
[0013] In der nachfolgenden Figurenbeschreibung beziehen sich Begriffe wie oben, unten,
links, rechts, vorne, hinten usw. ausschließlich auf die in den jeweiligen Figuren
gewählte beispielhafte Darstellung und Position des Gelenkes und des klappbaren Möbelteils.
Diese Begriffe sind nicht einschränkend zu verstehen, das heißt, durch verschiedene
Arbeitsstellungen oder die spiegelsymmetrische Auslegung oder dergleichen können sich
diese Bezüge ändern.
[0014] In den Figuren 1 und 2 ist mit dem Bezugszeichen 7 insgesamt ein als Lattenrost ausgebildetes
klappbares Möbelteil bezeichnet, wobei das klappbare Möbelteil 7 ein erstes Klappelement
8 und ein zweites Klappelement 9 aufweist. Die beiden Klappelemente 8, 9 sind dabei
über zwei Gelenke 1, die jeweils an Seitenholmen 81, 91 bzw. 82, 92 der Klappelemente
8, 9 befestigt sind, klappbar miteinander verbunden. Die Figur 1 zeigt dabei den Lattenrost
7 im eingeklappten Zustand, in Figur 2 ist der gestreckte, ausgeklappte Zustand gezeigt.
Die Gelenke 1 sind dabei jeweils an der Unterkante der jeweiligen Seitenholme 81,
91, 82, 92 befestigt. Auf der Oberkante der Seitenholme 81, 91, 82, 92 liegen die
Enden der Latten 83, 93 des Lattenrostes 7 auf.
[0015] Wie in den Figuren 3, 4, 7 und 8 gezeigt ist, weist die hier gezeigte Ausführungsvariante
des erfindungsgemäßen Gelenks 1 zwei Beschläge 2, 3 auf, die an der Innenfläche jeweiliger
Seitenholme 81, 82, 91, 92 flach anliegend befestigt sind. Bevorzugt sind die Beschläge
2, 3 mit den Seitenholmen 81, 82, 91, 92 verschraubt. Die Beschläge 2, 3 können plattenförmig
ausgebildet sein, bevorzugt sind diese, wie in Figur 13 zu erkennen ist, als Winkelelemente
ausgebildet, um den jeweiligen Seitenholm 81, 82, 91, 92 zur Stabilitätsverbesserung
der Anordnung zusätzlich von unten zu untergreifen.
[0016] Zur Ausbildung des Gelenks 1 sind jeweils die Beschläge 2, 3 über eine Lasche 4 drehbeweglich
an den Beschlägen 2, 3 miteinander verbunden. Die Lasche 4 ist bevorzugt als flaches
Blechteil mit einem Grundkörper 41 ausgebildet. Die Verbindung kann dabei vorzugsweise
über eine Nietverbindung erfolgen, für die Bohrungen 27, 37 in den Beschlägen und
Bohrungen 43, 44 in der Lasche vorgesehen sind. Eine der Bohrungen 43, 44 der Lasche
kann in einer Ausführungsvariante auch als Langloch als Verstellmöglichkeit zum Ausgleich
von Toleranzen ausgebildet sein.
[0017] Werden die beiden als Lattenrostteile ausgebildeten Klappelemente 8, 9 über die so
gebildeten Gelenke zusammengeklappt, liegen die beiden Klappelemente 8, 9 parallel
und versetzt übereinander (siehe Figur 1). Die Versetzung der beiden Klappelemente
8, 9 im eingeklappten Zustand entsteht durch die Länge der Lasche 4, die so bemessen
ist, dass die beiden Klappelemente 8, 9 im auseinander geklappten, gestreckten Zustand
direkt an ihrer Stirnseite aneinander liegen.
[0018] Um zu verhindern, dass das Gelenk 1 beim Umklappen von der in den Figuren 3 und 8
gezeigten umgeklappten Position in die gestreckte Position (Figuren 4 u. 7) nicht
überstreckt wird, sind die Beschläge 2, 3 im Bereich ihrer in der gestreckten Position
des Gelenks 1 von der Lasche 4 zumindest teilweise überdeckten Enden 22, 33 mit jeweiligen
aus der Ebene der Lasche 4 herausstehenden und in der gestreckten Position des Gelenks
1 an der Lasche 4 anliegenden Anschlägen 26, 35 ausgebildet.
[0019] Die Beschläge 2, 3 sind bevorzugt aus Metallblechen hergestellt und die Anschläge
26, 35 sind bevorzugt als gegenüber der Ebene der Lasche 4 umgebogene, angewinkelte
Enden der Beschläge 2, 3 ausgebildet.
[0020] Zur Montageerleichterung des Gelenks 1 sind die Beschläge 2, 3 vorzugsweise mit einem
jeweiligen Anschlag 25, 26, 35, 36 an beiden Enden des jeweiligen Beschlags 2, 3 ausgebildet,
so dass bei der Montage des Gelenks 1 an den Seitenholmen 81, 91, 82, 92 des Lattenrostes
7 nicht darauf geachtet werden muss, welche der Beschläge 2, 3 an welchem Seitenholm
81, 82, 91, 92 anzubringen ist. Des Weiteren ist die Herstellung und Lagerung solcher
Beschläge 2, 3 erheblich günstiger, wenn eine Formvariante für beide Seiten eingesetzt
werden kann.
[0021] Die Anschläge 25, 26, 35, 36 sind dabei von der Innenfläche des Seitenholmes 81,
82, 91, 92 weggebogen.
[0022] Um das Gelenk 1 vor einer Belastung, hervorgerufen durch ein Auseinanderziehen der
über das Gelenk 1 verbundenen Klappelemente 8, 9 längs zur Längsachse des Gelenks
1 im gestreckten Zustand zu schützen, ist auf einer den Anschlägen 26, 35 zugewandten
Seitenkante der Lasche 4 eine Aussparung 42 vorgesehen, in die die Anschläge 26, 35
in der gestreckten Position des Gelenks 1 eingreifen. Diese Aussparung 42 ist bevorzugt
u-förmig ausgebildet, wobei die Anschläge 26, 35 in der gestreckten Position des Gelenks
1 an den Seitenwangen 421, 422 der Aussparung 42 anliegen. Bei einem Auseinanderziehen
der beiden Klappelemente 8, 9 in Richtung der Längserstreckung des Gelenks 1 werden
so nicht nur die Verbindungsbolzen 5, die bevorzugt als Nietverbindung ausgebildet
sind, zur Verbindung der Lasche 4 mit den Beschlägen 2, 3 belastet, sondern die Zugkraft
wird auch über die Anschläge 26, 35 auf die Seitenwangen 421, 422 der Aussparung 42
abgetragen.
[0023] Wie insbesondere in Figur 13 zu erkennen ist, weisen die Beschläge 2, 3 und die Lasche
4 mehrere Bohrungen 28, 38, 45 auf, die so angeordnet sind, dass jeweils eine Bohrung
45 der Lasche 4 sich mit einer Bohrung 28, 38 in einen der Beschläge 2, 3 in der gestreckten
Position des Gelenks 1 überdeckt und das Gelenk 1 in dieser gestreckten Position durch
Einstecken eines jeweiligen Sicherungsstiftes 6, gezeigt in Figur 9, in jeweils einer
der Bohrungen 28, 28, 45 der Beschläge 2, 3 und der Lasche 4 arretierbar ist. Die
Sicherungsstifte 6 sind dabei vorzugsweise mit einem Schraubgewinde versehen, so dass
im gestreckten Zustand des Lattenrostes 7 die zwei Sicherungsstifte 6 beispielsweise
von aus durch eine entsprechende Bohrung im Seitenholm 81, 91, 82, 92 durch den jeweiligen
Beschlag 2, 3 in die Lasche 4 eingeschraubt werden kann. Auf diese Weise ist der Lattenrost
7 in seinem gestreckten Zustand abgesichert.
[0024] Weitere in den Beschlägen 2, 3 vorgesehene Bohrungen 29, 39 dienen zur Befestigung
der Beschläge 2, 3 an den Seitenholmen 81, 91, 82, 92 des klappbaren Möbelteils 8,
9.
[0025] In den Figuren 10 und 11 ist nochmals in einer Detaildarstellung das Aufstützen der
Anschläge 26, 35 auf der Lasche 4 innerhalb der Aussparung 42 gezeigt, durch die eine
Überstreckung des Gelenks 1 in einfacher Weise wirksam verhindert wird.
[0026] Ein als klappbarer Lattenrost ausgebildetes klappbares Möbelteil 7, bei dem die beiden
Klappteile 8, 9 über die oben beschriebenen Gelenke 1 miteinander verbunden sind,
ermöglicht auch die Auflage des ausgeklappten Lattenrostes auf den Auflagen eines
Bettgestells.
Bezugszeichenliste
[0027]
- 1
- Gelenk
- 2
- Beschlag
- 3
- Beschlag
- 4
- Lasche
- 5
- Niet
- 6
- Sicherungsstifte
- 7
- klappbares Möbelteil
- 8
- Klappelement
- 9
- Klappelement
- 21
- Grundkörper
- 22
- Winkelstück
- 23
- Beschlagende
- 24
- Beschlagende
- 25
- Anschlag
- 26
- Anschlag
- 27
- Bohrung
- 28
- Bohrung
- 29
- Bohrungen
- 31
- Grundkörper
- 32
- Winkelstück
- 33
- Beschlagende
- 34
- Beschlagende
- 35
- Anschlag
- 36
- Anschlag
- 37
- Bohrung
- 38
- Bohrung
- 39
- Bohrungen
- 41
- Grundkörper
- 42
- Aussparung
- 43
- Bohrung
- 44
- Bohrung
- 45
- Bohrung
- 81
- Seitenholm
- 82
- Seitenholm
- 83
- Latte
- 91
- Seitenholm
- 92
- Seitenholm
- 93
- Latte
- 421
- Seitenwangen
- 422
- Seitenwangen
1. Gelenk (1), insbesondere Gelenk (1) eines zusammenklappbaren Möbels, aufweisend zwei
Beschläge (2, 3) und eine Lasche (4), die an ihren jeweiligen Enden drehbeweglich
mit jeweils einem der Beschläge (2, 3) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschläge (2, 3) im Bereich ihrer in einer gestreckten Position des Gelenks (1)
von der Lasche (4) zumindest teilweise überdeckbaren Enden (22, 31) eine aus der Ebene
der Lasche (4) heraus stehenden und in der gestreckten Position des Gelenks (1) an
der Lasche (4) anliegenden Anschlag (26, 35) aufweisen.
2. Gelenk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschläge (26, 35) als gegenüber der Ebene der Lasche (4) angewinkelte Enden
der Beschläge (2, 3) ausgebildet sind.
3. Gelenk nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Lasche (4) und die Beschläge in einer gestreckten Position miteinander arretierbar
sind.
4. Gelenk nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Lasche (4) und die Beschläge (2, 3) Bohrungen (28, 38, 45) aufweisen, die so
angeordnet sind, dass jeweils eine Bohrung (45) der Lasche (4) sich mit einer Bohrung
(28, 38) in einem der Beschläge (2) in der gestreckten Position des Gelenks (1) überdeckt
und das Gelenk (1) in dieser gestreckten Position durch Einstecken eines jeweiligen
Sicherungsstifts (6) in jeweils einer der Bohrungen (28, 38, 45) der Beschläge (2,
3) und der Lasche (4) arretierbar ist.
5. Gelenk nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungsstifte (6) mit einem Schraubgewinde versehen sind.
6. Gelenk nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lasche (4) eine Aussparung (42) aufweist, in die die Anschläge (26, 35) in der
gestreckten Position des Gelenks (1) eingreifen.
7. Gelenk nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparung (42) u-förmig ist und die Anschläge in der gestreckten Position des
Gelenks (1) an den Seitenwangen (421, 422) der Aussparung (42) anliegen.
8. Gelenk nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einer der Beschläge (2, 3) entlang einer Längskante abgewinkelt ausgebildet
ist, wobei der abgewinkelte Teil (22, 32) sich von einer dem Anschlag (26, 35) abgewandten
Seite des Beschlages (2, 3) weg erstreckt.
9. Klappbares Möbelteil (7), insbesondere Lattenrost, mit einem ersten Klappelement (8)
und einem zweiten über mindestens ein Gelenk mit dem ersten Möbelelement (8) gekoppelten
Klappelement (9), dadurch gekennzeichnet, dass das Gelenk (1) gemäß einem der vorstehenden Ansprüche ausgebildet ist.