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(11) |
EP 2 390 071 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.09.2014 Patentblatt 2014/36 |
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Anmeldetag: 13.05.2011 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Wippkreissäge
Tilting circular saw
Scie circulaire à bascule
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
26.05.2010 DE 102010021523
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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30.11.2011 Patentblatt 2011/48 |
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Patentinhaber: Scheppach Fabrikation von
Holzbearbeitungsmaschinen GmbH |
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89335 Ichenhausen (DE) |
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Erfinder: |
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- Bauer, Reinhold
86476 Langenhaslach (DE)
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| (74) |
Vertreter: Munk, Ludwig et al |
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Patentanwälte Munk
Prinzregentenstraße 3 86150 Augsburg 86150 Augsburg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 992 461
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GB-A- 207 821
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Wippkreissäge gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0003] Hiervon ausgehend ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Anordnung eingangs
erwähnter Art mit einfachen und kostengünstigen Mitteln so zu verbessern, dass eine
hohe Arbeitssicherheit erreicht wird.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Wippe mit einer zum Eingriff
mit in den Aufnahmekanal eingelegtem Schnittgut bringbaren, von außerhalb des Aufnahmekanals
betätigbaren, schwenkbaren Niederhalteeinrichtung versehen ist, und dass die Abdeckeinrichtung
und Niederhalteeinrichtung bewegungsmäßig entkoppelt und in Niederhalte- bzw. Abdeckrichtung
relativ zueinander bewegbar sind.
[0005] Mit diesen Maßnahmen werden die Nachteile der bekannten Anordnungen vollständig vermieden.
Die Abdeckeinrichtung und die Niederhalteeinrichtung gewährleisten, dass ein Kontakt
der Bedienungsperson mit dem Schneidwerkzeug ausgeschlossen ist. Durch die Entkopplung
der Bewegung der Abdeckeinrichtung von der Niederhalteeinrichtung und umgekehrt ist
sichergestellt, dass die Abdeckeinrichtung unabhängig vom Durchmesser des Schnittguts
in jedem Fall vollständig geschlossen werden kann und dass das Schnittgut dennoch
in jedem Fall zuverlässig gehalten und gesichert wird. Zudem ist sichergestellt, dass
infolge der vollständigen Abdeckung des Aufnahmekanals auch keine Fremdkörper in diesen
hinein bzw. Späne und Splitter aus diesem herausgeworfen werden können. Die erfindungsgemäßen
Maßnahmen gewährleisten daher eine hohe Arbeitssicherheit verbunden mit einem hohen
Arbeitskomfort.
[0006] Vorteilhafte Ausgestaltungen und zweckmäßige Fortbildungen der übergeordneten Maßnahmen
sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0007] So kann die Abdeckeinrichtung vorteilhaft einen die obere Zugangsöffnung des Abdeckkanals
überbrückenden, vorzugsweise nach oben gewölbten, mit einem quer zu seiner Schwenkachse
verlaufenden, der Niederhalteeinrichtung zugeordneten Schlitz und einem der Schwenkachse
gegenüberliegenden Griff versehenen Schwenkdeckel aufweisen, der mit oberen, quer
zur Schwenkachse verlaufenden Verstärkungsleisten versehen ist, die den gestellseitigen
Deckelrand überragen und mit den so gebildeten Laschen wippenseitig gelagert sein
können. Diese Maßnahmen ergeben eine einfache und sehr stabile Ausführung.
[0008] Eine weitere zweckmäßige Maßnahme kann darin bestehen, dass die Niederhalteeinrichtung
wenigstens einen von einer Schwenkwelle abstehenden Niederhaltearm aufweist, der mit
einem den deckelseitigen Schlitz durchgreifenden Betätigungshebel verbunden ist. Hierbei
ist eine einfache Betätigung des Niederhaltearms bei geschlossenem Schwenkdeckel von
außen möglich. Der Niederhaltearm und der Betätigungshebel können dabei einfach einen
T-förmigen Bügel bilden, dessen nach unten weisender Querbalken an der Schwenkwelle
angreift und den Niederhaltearm enthält.
[0009] Eine weitere vorteilhafte Maßnahme zur Erhöhung des Bedienungskomforts kann darin
bestehen, dass der Abdeckeinrichtung und der Niederhalteeinrichtung ihre jeweiligen
nach oben gerichteten Schwenkbewegungen unterstützende Enflastungsfedern zugeordnet
sind.
[0010] Vorteilhaft kann der Schwenkdeckel mit einer dem Schutzgehäuse des Gestells gegenüberliegenden,
einem Durchgriffsschlitz für das Schneidwerkzeug zugeordneten Schutzhaube versehen
sein, die bei an das Gestell angeschwenkter Wippe in das Schutzgehäuse eingreift.
Hierdurch wird sichergestellt, dass trotz der oberen Abdeckung des Aufnahmekanals
mittels des Schwenkdeckels eine große Schnitttiefe erreichbar ist und das Schneidwerkzeug
trotzdem in jedem Fall verdeckt ist.
[0011] Um die Wippe weit genug an das Gestell anschwenken zu können, benötigt das Schutzgehäuse
einen Ausschnitt, in den der Aufnahmekanal eintauchen kann. Um trotz dieses Ausschnitts
eine zuverlässige Abschirmung des Schneidwerkzeugs zu gewährleisten, kann ein im Bereich
der Außenseite des Schutzgehäuses von der Wippe abstehendes, in das Schutzgehäuse
eingreifendes Schutzblech und ein im Bereich der gegenüberliegenden Seite des Schutzgehäuses
vorgesehenes, an die Wippe angelenktes und mit dem Schutzgehäuse über eine Stift-Schlitzverbindung
gelenkig verbundenes Abdeckstück vorgesehen sein. Hierdurch wird die Sicherheit weiter
erhöht.
[0012] Um unfallträchtige Fehlbedienungen auszuschließen ist der Wippe vorteilhaft eine
Verriegelungseinrichtung zugeordnet, die in einer vom Gestell abgeschwenkten Stellung
der Wippe eine Öffnung der Abdeckeinrichtung bei gleichzeitiger Verriegelung der Wippe
ermöglicht und diese nur bei geschlossener Abdeckeinrichtung für eine Schwenkbewegung
freigibt und die Abdeckeinrichtung in jeder von der vom Gestell abgeschwenkten Position
der Wippe entfernten Position gegen Öffnen blockiert. Hiermit ist zuverlässig ausgeschlossen,
dass die Wippe mit offenem Aufnahmekanal in Schneidrichtung bewegbar ist und dass
die Abdeckeinrichtung während eines Schneidvorgangs geöffnet werden kann.
[0013] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und zweckmäßige Fortbildungen der übergeordneten
Maßnahmen sind in den restlichen Unteransprüchen angegeben und aus der nachstehenden
Beispielsbeschreibung anhand der Zeichnung näher entnehmbar.
[0014] In der nachstehend beschriebenen Zeichnung zeigen:
- Figur 1
- eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Wippkrieissäge mit für eine Beschickung
geöffnetem Aufnahmekanal,
- Figur 2
- eine perspektivische Ansicht der erfindungsgemäßen Wippkreissäge von der der Figur
1 zugrundeliegenden Motorseite gegenüberliegenden Seite,
- Figur 3
- die Anordnung gemäß Figur 1 mit eingelegtem Schnittgut und geschlossenem Aufnahmekanal,
- Figur 4
- die Anordnung gemäß Figur 3 mit teilweise an das Gestell angeschwenkter Wippe,
- Figur 4
- eine perspektivische Ansicht der Anordnung gemäß Figur 3 von der wippenfernen Seite
her und
- Figur 6
- eine perspektivische Ansicht der Anordnung gemäß Figur 4 von der Bedienungsseite her.
[0015] Die den Zeichnungen zugrundeliegende Brennholzkreissäge besteht, wie beispielsweise
Figur 1 anschaulich erkennen lässt, aus einem vorzugsweise fahrbaren, mit Rollen 1
und einer Deichsel 2 versehenen, zweckmäßig nach Art eines Pyramidenstumpfes ausgebildeten,
ein Schneidwerkzeug, hier inform eines Kreissägenblatts 3 aufnehmenden Gestell 4 und
einer an einer Seite des Gestells 4 schwenkbar gelagerten Wippe, die an das Gestell
4 an bzw. von diesem abschwenkbar ist. Aufgrund dieses Aufbaus werden Sägen vorliegender
Art in der Praxis als Wippkreissäge bezeichnet.
[0016] Das Sägenblatt 3 ist auf einer horizontalen, zur Achse der Wippe 5 parallelen Welle
aufgenommen, die durch einen auf dem Gestell 4 angeordneten Motor 6 antreibbar ist.
Im dargestellten Beispiel ist der Motor 6 auf die abgeflachte Oberseite des Gestells
4 aufgesetzt. Das Sägenblatt 3 kann dabei direkt auf der Motorwelle aufgenommen sein.
Das Gestell 4 wird dabei durch das mit seiner Ebene quer zur Wippe 5 angeordnete Sägenblatt
3 auf einer quer zu der der Wippe 5 zugeordneten Seite des Gestells 4 verlaufenden
Seite flankiert. An dieser Seite des Gestells 4 ist ein dem Sägenblatt 3 zugeordnetes
Schutzgehäuse 7 angebracht, das wippenseitig offen ist. Das Schutzgehäuse 7 ist nach
Art eines schmalen, wippenseitig offenen Kastens ausgebildet, dessen dem Motor 6 gegenüberliegende
Rückseite zur Ermöglichung einer Zugänglichkeit des Sägenblatts 3 für einen Wechsel
etc. abnehmbar bzw. abschwenkbar ist. Im unteren Bereich der wippenfernen Schmalseite
des Schutzgehäuses 7 ist dieses zweckmäßig mit einer Spanauswurföffnung versehen.
Die untere Schmalseite des Schutzgehäuses 7 ist daher zweckmäßig zur Auswurföffnung
hin abfallend ausgebildet. Im dargestellten Beispiel ist das Schutzgehäuse 7 parallelogrammartig
gestaltet, so dass sich parallele Ober- und Unterseiten ergeben.
[0017] Die Wippe 5 ist praktisch als Rahmen ausgebildet, der zwei seitliche, durch einen
oder mehrere Querstege miteinander verbundene Holme 8 aufweist, die im Bereich ihres
unteren Endes in einem unteren Bereich der zugeordneten Gehäuseseite schwenkbar gelagert
sind. Die gestellferne Seite der Wippe 5 kann durch ein an den Holmen 8 angebrachtes
Blech verschlossen sein. Auf diese Weise ergibt sich eine geschlossene Nische in die
das Sägenblatt 3 eingreifen kann, wie in Figur 4 angedeutet ist. Die Achse dieser
Lager 9 verläuft, wie oben schon erwähnt, parallel zur Achse des Sägenblatts 3. Oberhalb
der Lager 9 sind die Holme 8 mit zum Gestell 4 hin auskragenden Konsolen 10 versehen,
die zur Aufnahme eines im Querschnitt etwa v-förmigen Profilabschnitts 11 dienen,
der einen zumindest über die Länge der wippenseitigen Gestellseite sich erstreckenden
Aufnahmekanals 12 für abzulängendes Schnittgut begrenzt. Der den Aufnahmekanal 12
enthaltende, durch einen Blechformling gebildete Profilabschnitt 11 liegt mit einem
Schenkel an den Holmen 8 an und ist im Bereich seines anderen Schenkels von den Konsolen
10 von unten und gestellseitig umgriffen, so dass sich eine hohe Stabilität ergibt.
Die Länge des Aufnahmekanals 12 ist an die übliche Länge von als Schnittgut in der
Regel in Frage kommendem Sterholz von 1 m angepasst. Der Aufnahmekanal 12 ragt dabei
mit einem Endbereich über die Ebene des Sägenblatts 3 hinaus, so dass sich auch eine
Abstützung eines abgetrennten Holzstücks ergibt. Der den Aufnahmekanal 12 begrenzende
Profilabschnitt 11 ist dementsprechend mit einem dem Sägenblatt 3 zugeordneten, am
besten aus Figur 2 erkennbaren Durchgriffsschlitz 13 versehen.
[0018] Zur Erhöhung der Sicherheit ist die Wippe 5 mit einer der Zugangsseite, d.h. Der
Öffnung des oben offenen Aufnahmekanals 12 zugeordneten, schwenkbaren Abdeckeinrichtung
20 und einer zum Halten des in den Aufnahmekanal 12 eingelegten Schnittguts vorgesehenen,
schwenkbaren Niederhalteeinrichtung 21 versehen. In den Figuren 1 und 2 sind die Abdeckeinrichtung
20 und die Niederhalteeinrichtung 21 im hochgeschwenkten, das Einlegen von Schnittgut
in den Aufnahmekanal 12 erlaubenden Zustand gezeigt. Die Figuren 3 und 4 zeigen die
Abdeckeinrichtung 20 im geschlossenen Zustand und die Niederhalteeinrichtung 21 im
am eingelegten, durch einen Rundling angedeuteten Schnittgut 22 angestellten Zustand.
Die der Abdeckeinrichtung 20 und der Niederhalteeinrichtung 21 jeweils zugeordneten
Schwenklager 23 bzw. 24 befinden sich im Bereich der hinteren, nach oben verlaufenden
Abschnitte 10a der Konsolen 10. Die Schwenklager 23, 24 sind in der Höhe gegeneinander
versetzt, wobei die Schwenklager 24 der Niederhalteeinrichtung 21 etwas tiefer als
die im Bereich der oberen Enden der Konsolenabschnitte 10a und damit im Bereich des
oberen Rands der inneren Seitenwand des Aufnahmekanals 12 vorgesehenen Schwenklager
23 der Abdeckeinrichtung 20 positioniert sind.
[0019] Die Abdeckeinrichtung 20 wird durch einen die obere Zugangsöffnung des Aufnahmekanals
12 überbrückenden, zweckmäßig nach oben gewölbten bzw. abgeknickten Schwenkdeckel
25 gebildet. Dieser kann durch ein Lochblech gebildet werden, das mit quer zu seiner
Schwenkachse verlaufenden, am besten aus Figur 2 ersichtlichen Versteifungsstegen
26 versehen sein kann. Diese stehen über den gestellseitigen Rand des Schwenkdeckels
25 vor, so dass sich konsolenseitig vorspringende Laschen 27 ergeben, mit denen der
Schwenkdeckel 25 an den oberen Enden der Konsolenabschnitte 10a gelagert werden kann.
Zur Bedienung des Schwenkdeckels 25 kann dieser mit einem über seinen achsfernen Rand
vorspringenden Griff 28 versehen sein.
[0020] Die Niederhalteeinrichtung 21 besteht, wie am besten aus den Figuren 3 und 4 erkennbar
ist, aus einem oder mehreren, auf den Kopf gestellten, T-förmigen Bügeln, deren Querbalken
einen am Schnittgut 22 zur Anlage bringbaren Niederhaltearm 29 bildet, dessen Eingriffsseite
so gezahnt ist, dass einer durch die Schnittkräfte verursachten Drehung des Schnittguts
22 entgegengewirkt wird. Eine ähnliche Zahnung ist auch im Bereich der gegeneinander
geneigten Seitenwände des Aufnahmekanals 12 vorgesehen. Der vom Niederhaltearm 29
nach oben abstehende Bügelarm bildet einen Betätigungshebel 30, der an seinem oberen
Ende mit einem oberhalb des Schwenkdeckels 25 sich befindenden Griff 31 versehen ist.
Die Niederhalteeinrichtung 21 kann, wie vorstehend schon erwähnt wurde, einen oder
mehrere, vorzugsweise die Schnittebene des Sägenblatts 3 flankierende T-Bügel aufweisen.
In den meisten Fällen genügt, wie im dargestellten Beispiel, ein derartiger Bügel.
Dieser ist im Bereich des gestellseitigen Endes des Niederhaltebügels 29 mittels des
zugeordneten Schwenklagers 24 gelagert. Zur Bildung des Schwenklagers 24 kann eine
durch einen mit seinen Enden in miteinander fluchtende Bohrungen von zwei einander
benachbarten Konsolenabschnitten 10a eingreifenden Stab gebildete Welle vorgesehen
sein, die fest, z.B. durch Verschweißen, mit dem zugewandten Ende des Niederhaltebügels
29 verbunden ist. Der Niederhaltebügel 29 befindet sich innerhalb des Aufnahmekanals
12, das heißt unterhalb des Schwenkdeckels 25. Der vom Niederhaltearm 29 abstehende
Betätigungsarm 30 durchgreift daher den Schwenkdeckel 25, der hierzu mit einem rechtwinklig
zu seiner Achse verlaufenden, am besten aus den Figuren 5 und 6 ersichtlichen Durchgriffsschlitz
35 versehen ist.
[0021] Zum Einlegen von Schnittgut in den Aufnahmekanal 12, das heißt zur Bewerkstelligung
einer oberen Zugänglichkeit des Aufnahmkanals 12, werden, wie die Figuren 1 und 2
zeigen, der Schwenkdeckel 25 der Abdeckeinrichtung 20 und die Niederhalteeinrichtung
21 nach oben vom Aufnahmekanal 12 abgeschwenkt und in die den Figuren 1 und 2 zugrundeliegende,
obere Endstellung gebracht. Nach erfolgter Beschickung des Aufnahmekanals 12 mit Schnittgut
werden der Schwenkdeckel 25 und die Niederhalteeinrichtung 21 in die den Figuren 3
und 4 zugrundeliegende Arbeitsstellung abgesenkt, wobei der Schwenkdeckel 25 mit seinem
gestellfernen Rand am oberen Ende der Holme 8 bzw. der äußeren Wand der Wippe 5 zur
Anlage kommt, so dass der Aufnahmekanal 12 spaltfrei nach oben verschlossen ist. Die
Niederhalteeinrichtung 21 kann demgegenüber nur soweit abgesenkt werden, bis der Niederhaltearm
29 auf dem eingelegten Schnittgut 22 anliegt, das heißt die Absenkbewegung der Niederhalteeinrichtung
21 wird bereits beendet, bevor deren ohne Schnittgut mögliche, tiefste Position erreicht
ist. Die jeweilige Endstellung der Niederhalteeinrichtung 21 hängt dabei, wie in Figur
3 mit unterbrochenen Linien angedeutet ist, vom Durchmesser des eingelegten Schnittguts
22 ab, während der Schwenkdeckel 25 stets bis zur Anlage an der Oberseite der Wippe
5 abgesenkt, d. h. in seine tiefste Position gebracht wird. Um dies zu ermöglichen,
sind die Abdeckeinrichtung 20 und die Niederhalteeinrichtung 21 bewegungsmäßig voneinander
entkoppelt, das heißt unabhängig voneinander auf- und abschwenkbar und relativ zueinander
in Niederhalterichtung bzw. Abdeckrichtung bewegbar, was durch die oben bereits erwähnte,
getrennte Lagerung der Abdeckeinrichtung 20 und der Niederhalteeinrichtung 21 erreicht
wird.
[0022] Zur Erleichterung der Bedienung sind der Abdeckeinrichtung 20 und der Niederhalteeinrichtung
21 ihre nach oben gerichteten Schwenkbewegungen unterstützende Entlastungsfedern 36
bzw. 37 zugeordnet. Die der Niederhalteeinrichtung 21 zugeordnete Enflastungsfeder
37 greift dabei, wie z.B. Figur 5 zeigt, einerseits an einem schräg nach hinten abstehenden
Finger 38 der oben beschriebenen, zur Bildung der zugeordneten Schwenklagerung 24
vorgesehenen Welle und andererseits an einer Konsole 10 an. Die der Abdeckeinrichtung
20 zugeordnete Enflastungsfeder 36 greift einerseits an einer schräg nach hinten abstehenden
Auskragung 38a des Schwenkdeckels 25 und andererseits ebenfalls an einer Konsole 10
an. Die die Entlastungsfedern 36, 37 abstützende Konsole 10 wird von den beiden Entlastungsfedern
36, 37 zweckmäßig flankiert. Zur Bildung der Abstützeinrichtung ist dabei einfach
ein die betreffende Konsole 10 durchsetzender Stift 39 vorgesehen, an dessen einander
gegenüberliegenden Enden die beiden Entlastungsfedern 36, 37 eingehängt werden können.
[0023] Zur Durchführung eines Sägeschnitts wird die Wippe 5 an das Gestell 4 angeschwenkt.
Um dies zu ermöglichen, ist das Schutzgehäuse 7 mit einem beispielsweise in den Figuren
2 und 3 von außen und von innen gezeigten Ausschnitt 40 versehen, in den das den Aufnahmekanal
12 begrenzende Profil 11 eintauchen kann. Zur Verhinderung einer Zugänglichkeit des
umfangsseitigen Zahnbereichs des Sägenblatts 3 im Bereich des Ausschnitts 40 sind
diesem außen und innen geeignete Abdeckeinrichtungen zugeordnet. Im Bereich der Außenseite,
das hießt der vom Gestell 4 abgewandten Seite des Schutzgehäuses 7 wird der Sägezahnbereich
im Bereich des Ausschnitts 40, wie am besten aus Figur 2 ersichtlich ist, durch ein
an der Wippe 5 befestigtes Schutzblech 41 abgedeckt, das mit seinem wippenfernen Rand
in das Schutzgehäuse 7 eintaucht. Das Schutzblech 41 kann dabei aus mehreren, aneinander
angesetzten Abschnitten bestehen oder einteilig ausgebildet sein. Im Bereich der Innenseite,
das heißt der dem Gestell 4 zugewandten Seite des Schutzgehäuses 7 ist zur Abdeckung
des Zahnbereichs des Sägenblatts 3, wie aus den Figuren 3 und 5 anschaulich hervorgeht,
ebenfalls ein von der Wippe 5 vorspringendes Schutzblech 42 vorgesehen, das hier jedoch
lediglich den oberen Bereich abdeckt und an dem deshalb ein weiteres Abdeckstück 43
mit seinem oberen Ende schwenkbar gelagert ist, das mit seinem unteren Ende über eine
Stift-Schlitzverbindung an das Schutzgehäuse 7 angelenkt ist.
[0024] Gegen Ende der Schneidbewegung der Wippe 5 könnte es unter Umständen über die wippenseitige
Öffnung des Schutzgehäuses 5 zu einem Fingerkontakt mit dem Sägenblatt 3 kommen. Um
dies auszuschließen ist der Schwenkdeckel 25, wie die Figur 6 erkennen lässt, mit
einer einem dem Sägenblatt 3 zugeordneten Durchgriffsschlitz zugeordneten Schutzhaube
49 versehen, die bei Annäherung der Wippe 5 an das Gestell 4 in das Schutzgehäuse
7 eintaucht und so eine Zugänglichkeit des Sägezahnbereichs des Sägenblatts 7 verhindert.
[0025] Um unfallträchtige Fehlbedienungen, zum Beispiel eine zum Sägenblatt 3 hin gerichtete
Anschwenkbewegung der Wippe 5 bei geöffneter Abdeckeinrichtung 20 oder ein Öffnen
des Schwenkdeckels 25 bei ganz oder teilweise an das Gestell 4 angenäherter Wippe
5, zu vermeiden, ist eine am besten aus den Figuren 5 und 6 ersichtliche Verriegelungseinrichtung
44 vorgesehen, welche Fehlbedienungen oben genannter Art ausschließt und nur eine
ordnungsgemäße Bedienung der erfindungsgemäßen Wippkreissäge zulässt. Zur Bildung
der Verriegelungseinrichtung 44 sind gestellseitig fix angebrachte und wippenseitig
fix angebrachte Elemente vorgesehen. Gestellseitig ist eine hier am Schutzgehäuse
7 angebrachte, konzentrisch zur Schwenkachse der Wippe 5 gebogene Kulissenleiste 45
vorgesehen, deren wippenseitiges Ende einen der Wippe 5 zugewandten Anschlag 46 bildet.
Wippenseitig sind ein dem Anschlag 46 zugeordneter Gegenanschlag 47 und ein der Kulissenleiste
45 zugeordneter Gleitschuh 48 vorgesehen.
[0026] Der Gegenanschlag 47 kann als am Schwenkdeckel 25 angebrachtes Kammblech ausgebildet
sein, das so angeordnet ist, dass es bei offenem Schwenkdeckel 25, wie aus Figur 1
ersichtlich ist, dem Anschlag 46 gegenüberliegt und im Falle einer Fehlbedienung der
Wippe 5 am Anschlag 46 anläuft und bei geschlossenem Schwenkdeckel 25, wie aus Figur
3 ersichtlich ist, am Anschlag 46 vorbeilaufen kann. Der Gleitschuh 48 ist so ausgebildet
und angeordnet, dass er in der der Figur 3 zugrundeliegenden, gestellfernen Endstellung
der Wippe 5 außer Eingriff mit der Kulissenleiste 45 ist und außerhalb dieser Endstellung
auf dem ganzen Schwenkweg der Wippe 5 so an der Kulissenleiste 45 anliegt, dass der
mit dem Gleitschuh 45 verbundene Schwenkdeckel 25 gegen Anheben gesperrt ist, wie
aus Figur 6 erkennbar ist. Da der Schwenkdeckel 25 beim Anheben nach hinten und dementsprechend
der Gleitschuh 48 nach unten geschwenkt wird, liegt dieser mit einer geeigneten Stützfläche
auf der Oberseite der Kulissenleiste 45 auf, so dass sich eine Sperre gegen Heben
des Schwenkdeckels 45 ergibt. Der Gleitschuh 48 kann dabei einfach als vom Schwenkdeckel
25 abstehende, die Kulissenleiste 45 übergreifende Klaue ausgebildet sein. Zweckmäßig
kann der kammförmige Gegenanschlag 47 als oberer Ansatz des Gleitschuhs ausgebildet
sein, so dass beide Elemente in einem vom Schwenkdeckel 25 nach oben abstehenden Formteil
verwirklicht werden können.
[0027] Im dargestellten Beispiel ist die Kulissenleiste 45 zweckmäßig im Bereich der Innenseite,
das heißt der dem Gestell 4 zugewandten Seite des Schutzgehäuses 7 vorgesehen. Selbstverständlich
wäre jedoch auch eine Anbringung auf der Außenseite des Schutzgehäuses 7 möglich.
Ebenso wäre es denkbar sowohl innen als auch außen eine Kulissenleiste mit jeweils
zugeordnetem Gegenanschlag 47 und Gleitschuh 48 vorzusehen.
[0028] Im dargestellten Beispiel ist der Aufnahmekanal 12 stirnseitig offen. Es wäre aber
auch denkbar, wenigstens eine Stirnseite, vorzugsweise die näher beim Sägenblatt 3
sich befindende Stirnseite, zur weiteren Erhöhung des Eingriffsschutzes mit einer
abnehmbaren, vorzugsweise etwa mittels einer Kette unverlierbar gestellseitig befestigten
oder wegschwenkbar angeordneten Seitenwand zu versehen.
[0029] Vorstehend ist zwar ein besonders bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung näher
erläutert, ohne dass jedoch hiermit eine Beschränkung verbunden sein soll.
1. Wippkreissäge, insbesondere zum Ablängen von Brennholz, mit mindestens einem stationären
Schneidwerkzeug, vorzugsweise in Form eines um eine horizontale Achse rotierbaren
Sägenblatts (3), das auf einem Gestell (4) angeordnet ist, das mit einem dem Schneidwerkzeug
zugeordneten Schutzgehäuse (7) versehen ist, und mit einer am Gestell (4) um eine
zur Achse des Schneidwerkzeugs parallele Achse schwenkbar gelagerten Wippe (5) die
mit einem von oben zugänglichen Aufnahmekanal (12) zur Aufnahme von Schnittgut (22)
und mit einer die obere Zugangsseite des Aufnahmekanals (12) abdeckenden, schwenkbaren
Abdeckeinrichtung (20) versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Wippe (5) mit einer zum Eingriff mit in den Aufnahmekanal (12) eingelegtem Schnittgut
bringbaren, von außerhalb des Aufnahmekanals (12) betätigbaren, schwenkbaren Niederhalteeinrichtung
(21) versehen ist, und dass die Abdeckeinrichtung (20) und Niederhalteeinrichtung
(21) bewegungsmäßig entkoppelt und in Niederhalte- bzw. Abdeckrichtung relativ zueinander
bewegbar sind.
2. Wippkreissäge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wippe (5) einen Rahmen mit zwei seitlichen Holmen (8) aufweist, die im Bereich
ihres unteren Endes am Gestell (4) gelagert und oberhalb hiervon mit gestellseitig
auskragenden Konsolen (10) zur Aufnahme eines den Aufnahmekanal (12) begrenzenden,
einen Durchgriffsschlitz (13) für das Schneidwerkzeug aufweisenden, im Querschnitt
etwa v-förmigen Profilstücks (11) und zur Aufnahme der Schwenkachsen (23, 24) der
Abdeckeinrichtung (20) und Niederhalteeinrichtung (21) versehen sind.
3. Wippkreissäge nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die der Abdeckeinrichtung (20) zugeordnete Schwenkachse (23) höher als die der Niederhalteeinrichtung
(21) zugeordnete Schwenkachse (24) angeordnet ist.
4. Wppkreissäge nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckeinrichtung (20) einen die obere Zugangsöffnung des Aufnahmekanals (12)
überbrückenden, vorzugsweise nach oben gewölbten, mit einem quer zu seiner Schwenkachse
verlaufenden, der Niederhalteeinrichtung (21) zugeordneten Durchgriffsschlitz (35)
und einem der Schwenkachse gegenüberliegenden Griff (28) versehenen Schwenkdeckel
(25) aufweist, der mit quer zur Schwenkachse verlaufenden Verstärkungsleisten (26)
versehen ist, die den gestellseitigen Deckelrand überragen und mit den so gebildeten
Laschen (27) an oberen Konsolenabschnitten (10a) gelagert sind.
5. Wippkreissäge nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Niederhalteeinrichtung (21) wenigstens einen von einem eine Schwenkwelle bildenden
Stab abstehenden, vorzugsweise gezahnten Niederhaltearm (29) aufweist, von dem ein
den deckelseitigen Durchgriffsschlitz (35) durchgreifender Betätigungshebel (30) absteht.
6. Wippkreissäge nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Niederhaltearm (29) und der Betätigungshebel (30) einen T-förmigen Bügel bilden,
dessen Querbalken den Niederhaltearm (29) bildet, der mit seinem gestellnahen Ende
an der zugeordneten Schwenkwelle befestigt ist.
7. Wippkreissäge nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Abdeckeinrichtung (20) und der Niederhalteeinrichtung (21) ihre nach oben gerichteten
Schwenkbewegungen unterstützende Entlastungsfedern (36, 37) zugeordnet sind, die auf
einander gegenüberliegenden Seiten einer Konsole (10) angeordnet und jeweils mit einem
Ende hieran abgestützt sind und mit ihrem jeweils anderen Ende an einem Finger (38)
der Schwenkwelle der Niederhalteeinrichtung (21) bzw. einem Kragarm (38a) des Schwenkdeckels
(25) angreifen.
8. Wippkreissäge nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkdeckel (25) der Abdeckeinrichtung (21) mit einer dem Schutzgehäuse (7)
des Gestells (4) gegenüberliegenden, einem Durchgriffsschlitz für das Schneidwerkzeug
zugeordneten Schutzhaube (49) versehen ist, die bei an das Gestell (4) angenäherter
Wippe (5) in das Schutzgehäuse (7) eingreift.
9. Wippkreissäge nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schutzgehäuse (7) mit einem wippenseitig offenen Ausschnitt (40) versehen ist,
in den das den Aufnahmekanal (12) bildende Profilstück (11) bei an das Gestell (4)
angenäherter Wippe (5) eingreift, und das im Bereich des Ausschnitts (40) auf der
Außenseite und der Innenseite des Schutzgehäuses (7) einen Zugang zum Schneidwerkzeug
zumindest in dessen Zahnbereich verhindernde Abdeckelemente vorgesehen sind.
10. Wippkreissäge nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Wippe (5) eine Verriegelungseinrichtung (44) zugeordnet ist, die in einer vom
Gestell (4) abgeschwenkten Stellung der Wippe (5) eine Öffnung der Abdeckeinrichtung
(20) bei gleichzeitiger Verriegelung der Wippe (5) gegen Bewegung in Schneidrichtung
ermöglicht und diese nur bei geschlossener Abdeckeinrichtung (20) für eine Schwenkbewegung
in Schneidrichtung freigibt und die Abdeckeinrichtung (20) in jeder von der vom Gestell
abgeschwenkten Position der Wippe (5) entfernten Position gegen Öffnen blockiert.
11. Wippkreissäge nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungseinrichtung (44) einen gestellseitig fixierten Anschlag (46) und
eine gestellseitig fixierte, an den Anschlag (46) anschließende, konzentrisch zur
Schwenkachse der Wippe (5) verlaufende Kulissenleiste (45) aufweist und dass der Schwenkdeckel
(25) der Abdeckeinrichtung (20) mit einem dem Anschlag (46) zugeordneten Gegenanschlag
(47) und einem der Kulissenleiste (45) zugeordneten Gleitschuh (48) versehen ist,
wobei der Gegenanschlag (47) so ausgebildet und angeordnet ist, dass er bei in der
gestellfernen Endstellung der Wippe (5) hochgeschwenktem Schwenkdeckel (25) durch
eine Bewegung der Wippe (5) in Schneidrichtung zum Eingriff mit dem Anschlag (46)
bringbar und bei geschlossenem Schwenkdeckel (25) am Anschlag (46) vorbeiführbar ist,
und wobei der Gleitschuh (48) so ausgebildet und angeordnet ist, dass er nur in der
gestellfernen Endstellung der Wippe (5) außer Eingriff mit der Kulissenleiste (45)
ist und bei von der gestellfernen Endstellung entfernter Wippe (5) zur Blockierung
des Schwenkdeckels (25) in seiner geschlossenen Stellung an der Kulissenleiste (45)
anliegt.
12. Wippkreissäge nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das wippenseitige Ende der Kulissenleiste (45) als dem deckelseitigen Gegenanschlag
(47) zugeordneter Anschlag (46) ausgebildet ist.
13. Wippkreissäge nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Gleitschuh (48) als die Kulissenleiste (45) übergreifende Klaue ausgebildet ist.
14. Wippkreissäge nach einem der Ansprüche 11 - 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Gegenanschlag (47) und der Gleitschuh (48) an ein gemeinsames Element angeformt
sind.
1. A tilting circular saw, in particular for cutting to length of fire wood, comprising
at least one stationary cutting tool preferably in the form of a saw blade (3) rotatable
around a horizontal axis which is arranged on a rack (4) and provided with a protective
housing (7) associated with the cutting tool, and further comprising a rocker (5)
mounted on a rack (4), which is tiltably mounted around an axis parallel to the axis
of the cutting tool, such rocker being provided with a receiving channel (12) accessible
from the top for receiving cutting material (22), and with a tiltable cover device
(20) covering the top access side of the receiving channel (12), characterised in that the rocker (5) is provided with a tiltable hold down device (21) which is engageable
with cutting material placed in the receiving channel (12) and actuatable from the
outside of the receiving channel (12), and further that the cover device (20) and
the hold down device (21) are uncoupled from each other as regards their movement
and are moveable relative towards each other in holding down and/or covering direction.
2. A tilting circular saw in accordance with Claim 1, characterised in that the rocker (5) comprises a frame with two lateral beams (8) which in the region of
their bottom ends are mounted on the rack (4) and above thereof are provided with
rack side brackets (10) protruding thereof for receiving a profiled section (11) having
an approximate V shaped cross section limiting the receiving channel (12) and comprising
a reach through slot (13) for the cutting tool, and for receiving the tilting axes
(23, 24) of the cover device (20) and hold down device (21).
3. A tilting circular saw in accordance with any of the preceding Claims, characterised in that the tilting axis (23) associated with the cover device (20) is arranged at a higher
point than the tilting axis (24) associated with the hold down device (21).
4. A tilting circular saw in accordance with any of the preceding Claims, characterised in that the cover device (20) comprises a tilting cover (25) bridging the upper access opening
of the receiving channel (12) and being preferably vaulted towards the top, extending
transverse to its tilting axis and associated with the hold down device (21), provided
with a grip (28) arranged opposite the tilting axis, such tilting cover (25) comprising
enforcing ribs (26) extending transverse to the tilting axis and protruding above
the rack side
cover rim and together with the tongues (27) thus formed being mounted on the upper
bracket sections (10a).
5. A tilting circular saw in accordance with any of the preceding Claims, characterised in that the hold down device (21) comprises at least one preferably toothed hold down arm
(29) projecting from a rod forming a tilting shaft from which hold down arm (29) extends
an actuating lever (30) reaching through the cover side reach through slot (35).
6. A tilting circular saw in accordance with Claim 5, characterised in that the hold down arm (29) and the actuating lever (30) form a T-shaped bracket whose
cross beam forms the hold down arm (29) which with its rack side end is attached to
the associated tilting shaft.
7. A tilting circular saw in accordance with any of the preceding Claims, characterised in that relief springs (36, 37) are associated with the cover device (20) and the hold down
device (21) serving to support their upward tilting movements, such relief springs
(36, 37) being arranged on opposite sides of a bracket (10) and supported thereon
with one end each, and with the other end acting on a finger (38) of the tilting shaft
of the hold down device (21) and/or on a cantilever arm (38a) of the tilting cover
(25).
8. A tilting circular saw in accordance with any of the preceding Claims, characterised in that the tilting cover (25) of the cover device (21) is provided with a protection hood
(49) arranged opposite the protective housing (7) of the rack (4) and associated with
a reach through slot for the cutting tool, such protection hood (49) engaging the
protective housing (7) when the rocker (5) approaches the rack (4).
9. A tilting circular saw in accordance with any of the preceding Claims, characterised in that the protective housing (7) is provided with a rocker side open cut out (40) which
is engaged by the profile section (11) forming the receiving channel (12) when the
rocker (5) approaches the rack (4), and further that in the region of the cut out
(40) provision is made for cover elements on the outer and inner side of the protective
housing (7) preventing access to the cutting tool at least within its toothed area.
10. A tilting circular saw in accordance with any of the preceding Claims, characterised in that the rocker (5) is associated with a lock device (44) which in a position where the
rocker (5) is tilted away from the rack (4) enables an opening of the cover device
(20) while at the same time locking the rocker (5) against movement in cutting direction,
and releases the rocker (5) for tilt movement in cutting direction only when the cover
device (20) is closed and blocks the cover device (20) against opening in any position
where the rocker (5) is tilted away from the rack.
11. A tilting circular saw in accordance with Claim 10, characterised in that the lock device (44) comprises a rack side fixed stop (46) and a rack side fixed
slide rail (45) joining the stop (46) and extending concentrically to the tilting
axis of the rocker (5), and further that the tilting cover (25) of the cover device
(20) is provided with a counter stop (47), associated with the stop (46), and a sliding
shoe (48) associated with the slide rail (45), with the counter stop (47) being designed
and arranged in such a manner that it can be brought into engagement with the stop
(46) by a movement of the rocker (5) in cutting direction when the tilting cover device
(25) is tilted upwards in an end position away from the rack, and is moveable past
the stop (46) when the tilting cover (25) is closed, with the sliding shoe (48) being
designed and arranged such that it is only disengaged from the slide rail (45) in
the end position of the rocker (5) away from the rack, and is in contact with the
slide rail (45) when the rocker (5) is away from the end position away from the rocker
(5) to block the tilting cover (25) in closed position.
12. A tilting circular saw in accordance with Claim 11, characterised in that the rocker side end of the slide rail (45) is designed as a stop (46) associated
with the cover side counter stop (47).
13. A tilting circular saw in accordance with Claim 11 or 12, characterised in that the sliding shoe (48) is designed as a claw bridging the slide rail (45).
14. A tilting circular saw in accordance with any of the Claims 11 - 13, characterised in that the counter stop (47) and the slide shoe (48) are formed integral with a common element.
1. Scie circulaire à bascule, en particulier pour le tronçonnage de bois de feu, avec
au moins un outil de coupe stationnaire, de préférence sous forme d'une lame de scie
(3) qui peut tourner sur un axe horizontal et qui est disposée sur un bâti (4) lequel
est muni d'un carter de protection (7) associé audit outil de coupe, et avec une bascule
(5) qui est logée sur ledit bâti (4) de manière à pouvoir pivoter sur un axe parallèle
à l'axe de l'outil de coupe et qui est munie d'un canal de réception (12) accessible
d'en haut et destiné à recevoir des produits de sciage (22) ainsi que d'un dispositif
de recouvrement (20) pivotant qui recouvre le côté d'accès supérieur dudit canal de
réception (12), caractérisée par le fait que ladite bascule (5) est pourvue d'un dispositif de retenue (21) pivotant apte à être
mis en prise avec le produit de sciage inséré dans ledit canal de réception (12) et
à être actionné de l'extérieur du canal de réception (12), et que ledit dispositif
de recouvrement (20) et ledit dispositif de retenue (21) sont découplés en mouvement
l'un de l'autre et peuvent être déplacés l'un par rapport à l'autre dans la direction
de retenue ou bien de recouvrement.
2. Scie circulaire à bascule selon la revendication 1, caractérisée par le fait que ladite bascule (5) présente un cadre ayant deux barres latérales (8) qui sont logées
sur ledit bâti (4) au niveau de leur extrémité inférieure et sont pourvues, au-dessus
de cela, de consoles (10) qui sont en saillie du côté du bâti et sont destinés à recevoir
une pièce profilée (11) à peu près en V en coupe transversale qui limite ledit canal
de réception (12) et présente une fente de passage (13) pour ledit outil de coupe,
et à recevoir les axes de pivotement (23, 24) du dispositif de recouvrement (20) et
du dispositif de retenue (21).
3. Scie circulaire à bascule selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée par le fait que l'axe de pivotement (23) associé au dispositif de recouvrement (20) est disposé à
une hauteur supérieure à celle de l'axe de pivotement (24) associé au dispositif de
retenue (21).
4. Scie circulaire à bascule selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée par le fait que ledit dispositif de recouvrement (20) présente un couvercle pivotant (25) qui ponte
l'ouverture d'accès supérieure du canal de réception (12), est de préférence bombé
vers le haut et est pourvu d'une fente de passage (35) s'étendant transversalement
à son axe de pivotement et associée au dispositif de retenue (21) ainsi que d'une
poignée (28) située en regard de l'axe de pivotement, et qui est pourvu de tringles
de renfort (26) s'étendant transversalement à l'axe de pivotement qui dépassent le
bord de couvercle côté bâti et sont logées sur des portions supérieures de console
(10a) par les languettes (27) ainsi formées.
5. Scie circulaire à bascule selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée par le fait que ledit dispositif de retenue (21) présente au moins un bras de retenue (29), de préférence
denté, qui fait saillie d'une baguette formant un arbre de pivotement et à partir
duquel fait saillie un levier de manoeuvre (30) passant à travers ladite fente de
passage (35) côté couvercle.
6. Scie circulaire à bascule selon la revendication 5, caractérisée par le fait que ledit bras de retenue (29) et ledit levier de manoeuvre (30) forment un étrier en
T dont la traverse forme ledit bras de retenue (29) qui est fixé, par son extrémité
proche du bâti, sur l'arbre de pivotement associé.
7. Scie circulaire à bascule selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée par le fait que des ressorts de décharge (36, 37) sont associés au dispositif de recouvrement (20)
et au dispositif de retenue (21), qui soutiennent leurs mouvements de pivotement dirigés
vers le haut et qui sont disposés sur des côtés opposés d'une console (10) et sont
appuyés respectivement par une extrémité sur celle-ci et par leur autre extrémité
sur un doigt (38) de l'arbre de pivotement du dispositif de retenue (21) ou bien sur
un bras en porte à faux (38a) du couvercle pivotant (25).
8. Scie circulaire à bascule selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée par le fait que ledit couvercle pivotant (25) du dispositif de recouvrement (21) est pourvu d'un
capot de protection (49) qui est placé en regard du carter de protection (7) du bâti
(4) et est associé à une fente de passage pour ledit outil de coupe et qui s'engage
dans le carter de protection (7) lorsque la bascule (4) est rapprochée du bâti (4).
9. Scie circulaire à bascule selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée par le fait que ledit carter de protection (7) est pourvu d'une découpe (40) qui est ouverte côté
bascule et dans laquelle s'engage ladite pièce profilée (11) formant le canal de réception
(12), lorsque la bascule (5) est rapprochée du bâti (4), et que des éléments de recouvrement
empêchant un accès à l'outil de coupe, au moins dans la zone dentée de celui-ci, sont
prévus au niveau de ladite découpe (40), sur les faces extérieure et intérieure du
carter de protection (7).
10. Scie circulaire à bascule selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée par le fait qu'un dispositif de verrouillage (44) est associé à ladite bascule (5), qui, lorsque
la bascule (5) se trouve dans une position écartée du bâti (4), permet d'ouvrir le
dispositif de recouvrement (20) tout en bloquant la bascule (5) en mouvement dans
le sens de coupe et qui ne libère celle-ci pour un mouvement pivotant dans le sens
de coupe que lorsque le dispositif de recouvrement (20) est fermé, et bloque en ouverture
ledit dispositif de recouvrement (20) dans toute position éloignée de la position
de la bascule (5) où celle-ci est écartée du bâti.
11. Scie circulaire à bascule selon la revendication 10, caractérisée par le fait que ledit dispositif de verrouillage (44) présente une butée (46) fixée du côté du bâti
ainsi qu'une barre de coulisse (45) fixée du côté du bâti, contiguë à la butée (46)
et s'étendant de façon concentrique par rapport à l'axe de pivotement de la bascule
(5), et que le couvercle pivotant (25) du dispositif de recouvrement (20) est pourvu
d'une contre-butée (47) associée à la butée (46) et d'un patin de guidage (48) associé
à la barre de coulisse (45), ladite contre-butée (47) étant réalisée et agencée de
manière à ce que, lorsque le couvercle pivotant (25) est pivoté vers le haut, dans
la position extrême de la bascule (5) où elle est éloignée du bâti, elle puisse être
mise en prise avec la butée (46) par un mouvement de la bascule (5) dans le sens de
coupe, et, lorsque le couvercle pivotant (25) est fermé, puisse passer devant la butée
(46), et le patin de guidage (48) étant réalisé et agencé de manière à ce qu'il ne
soit hors prise de la barre de coulisse (45) que dans la position extrême de la bascule
(5) où elle est éloignée du bâti et soit en appui sur la barre de coulisse (45) lorsque
la bascule (5) est éloignée de ladite position extrême éloignée du bâti pour bloquer
le couvercle pivotant (25) dans sa position fermée.
12. Scie circulaire à bascule selon la revendication 11, caractérisée par le fait que l'extrémité côté bascule de la barre de coulisse (45) est réalisée en tant que butée
(46) associée à la contre-butée (47) côté couvercle.
13. Scie circulaire à bascule selon la revendication 11 ou 12, caractérisée par le fait que le patin de guidage (48) est réalisé en tant que griffe se prenant sur ladite barre
de coulisse (45).
14. Scie circulaire à bascule selon l'une quelconque des revendications 11 à 13, caractérisée par le fait que ladite contre-butée (47) et ledit patin de guidage (48) sont formés de matière sur
un élément commun.
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