Technisches Gebiet
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betrieb einer Einrichtung für
den Transport von Druckerzeugnissen gemäss Oberbegriff des Anspruchs 1.
Stand der Technik
[0002] Das Zuführen von Druckerzeugnissen an eine Weiterverarbeitungsmaschine erfolgt in
der Regel durch einen getakteten Zuführförderer. Die Geschwindigkeit bei einer solchen
Zuführung liegt im Allgemeinen über der Geschwindigkeit der Weiterverarbeitungsmaschine,
wobei zu sagen ist, dass die Geschwindigkeit des Zuführförderers grundsätzlich von
der Leistung der hier zugrundeliegenden Rotationslinie abhängig ist, so dass die Geschwindigkeit
ebendieser Rotationslinie an sich nicht beeinflusst werden kann. Um hiergegen eine
gewisse Flexibilität zu erhalten, ist man dazu übergegangen, die Druckerzeugnisse
auf mehrere Zuführförderer zu verteilen, wobei diese dann, entsprechend ihrer Zahl,
zwangsläufig mit einer reduzierten Verarbeitungsgeschwindigkeit gegenüber einem individuell
betriebenen Zuführförderer gefahren werden können. An sich liesse sich mit einer solchen
Vorkehrung das Verarbeiten des Produktflusses auf unterschiedlichen Verarbeitungslinien
bewerkstelligen.
[0003] Bei einer solchen Konstellation entsteht aber das Problem, dass eine 50%ige oder
100%ige oder eine prozentual unterschiedlich festgelegte Transportabfolge der Druckerzeugnisse,
um diese von einem ersten Zuführförderer mindestens an einen zweiten Zuführförderer
zu übergeben, an einer Entnahmestelle aus dem ersten Zuführförderer sicher entnommen
resp. übergeben werden müssen, damit der von den Druckerzeugnissen vorzugsweise zu
bildende Schuppenstrom dann einen streng definierten Schuppenabstand aufweisen muss,
damit die im Schuppenstrom anfallenden Druckerzeugnisse dann von einem nachfolgend
operierenden Zuführförderer sicher übernommen werden können.
[0004] Nach Stand der Technik ist keine Lösung bekannt geworden, welche ein Wechseln der
Transportabfolge im unter dem nachfolgenden Kapitel "Darstellung der Erfindung" genannten
Umfang und nach den dort genannten Kriterien offenbart.
[0005] Nach Stand der Technik behilft man sich in solchen Fällen damit, mit einem Matrixsystem
zu operieren, bei welchem das Druckerzeugnis von einem Zuführförderer in einen mit
Greifern ausgestatteten Zwischenförderer übergeleitet wird, der die Druckerzeugnisse
dann an einen zweiten Zuführförderer übergibt.
[0006] Somit lässt sich mit diesem Prinzip aber bereits eine 50%ige Transportabfolge nicht
durchführen, was zu einer wesentlichen Einschränkung der Flexibilität einer solchen
Anlage führt.
[0007] Aus
EP 0518 064 A1 ist ein Verfahren zur Bearbeitung von Druckprodukten bekannt geworden, bei welchem
die Druckprodukte bei einer quer zu ihrer Förderrichtung verlaufenden ersten Kante
mit dem Maul von mit einer Fördergeschwindigkeit bewegten, einzeln steuerbaren Greifern
einer Fördereinrichtung gehalten transportiert werden. Bei mindestens teilweisem Öffnen
der Greifer werden die Druckprodukte im Maul verschoben, wobei eine zweite Kante an
in Förderrichtung angetriebene Richtmittel zur Anlage gebracht, und durch ein anschliessendes
Schliessen der Greifer werden diese Druckprodukte weitertransportiert. Beim Öffnen
der Greifer werden die Druckprodukte durch ihr Eigengewicht an das Richtmittel gleiten.
Im Vordergrunde steht bei dieser Druckschrift aber, ein Verfahren vorzuschlagen, das
eine genaue Positionierung von Druckerzeugnissen zum Inhalt hat, wobei hier von steuerbaren
Greifern ausgegangen wird. Zwar offenbart diese Druckschrift die Möglichkeit, dass
die Druckerzeugnisse zum Positionieren im Greifer von einer ersten zu einer zweiten
Fördergeschwindigkeit übergeben werden können, weitergehende Erkenntnisse aber, wie
beispielsweise eine sichere 50%ige Übergabe oder andere prozentuale Transportabfolgen
bewerkstelligt werden könnten, lassen sich aus dieser Druckschrift nicht entnehmen.
[0008] EP 1227 052 A1 offenbart ein Verfahren gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Darstellung der Erfindung
[0009] Hier will die Erfindung Abhilfe schaffen. Der Erfindung, wie sie in den Ansprüchen
gekennzeichnet ist, liegt die Aufgabe zu Grunde, bei einem Verfahren der eingangs
genannten Art eine flexible gleichmässige oder ungleichmässige Verteilung von 1% bis
100% Transportabfolge der Druckerzeugnisse von einer ersten Fördereinrichtung mit
mindestens einem Splitmodul zu mindestens einer nachgeschalteten Fördereinrichtung
sicher überzuleiten.
[0010] Erfindungsgemäss wird ein Verfahren vorgeschlagen, bei welchem eine Interdependenz
zwischen den einzelnen Teilungen von Greifern oder Klammern einerseits und den zugehörigen
Geschwindigkeiten andererseits erstellt wird, welche eine durchgängige Flexibilität
des Systems garantieren, womit verschiedene Transportabfolgen dynamisch implementiert
werden können, und dies nicht nur bei 50% und 100%, sondern auch bei Transportabfolgen
der Druckerzeugnisse unterhalb oder oberhalb der 50%igen Marke.
[0011] Hier soll demnach ein Verfahren zum Betrieb eines Systems von Fördereinrichtungen
für den Transport von Druckerzeugnissen zur Ausführung gelangen, welches über mehrere
in Wirkverbindung zueinander stehende Fördereinrichtungen operiert. Diese sind mit
zugehörigen Transportmitteln bestückt, welche die Erstellung einer definierten Lage
der Druckerzeugnisse zueinander für die Weiterverarbeitung sicherstellen. Diese Druckerzeugnisse
werden von einer ersten Fördereinrichtung, auch Splitabgabeeinrichtung genannt, weiterbefördert,
wobei die letztgenannte darüber hinaus beabstandete Transportmittel aufweist, welche
mit einer taktbezogenen Geschwindigkeit die Druckerzeugnisse fördern. Diese Druckerzeugnisse
werden sodann einer der ersten Fördereinrichtung nachgeschalteten zweiten Fördereinrichtung,
auch Splittraktor genannt, übergeben, wobei die letztgenannte ebenfalls beabstandete
Mitnehmerelemente aufweist, welche mit einer Fördergeschwindigkeit operieren. Im Bereich
dieser Fördereinrichtung sorgen die genannten zueinander beabstandeten Mitnehmerelemente
für die Bildung eines konsistenten und nachhaltigen Schuppenstromes. Unter diesen
Prämissen gelangen diese im Schuppenstrom geführten Druckerzeugnisse dann in Transportrichtung
zu mindestens einer dritten Fördereinrichtung, auch Annahmestation genannt, welche
ebenfalls über zueinander beabstandete Transportmittel verfügt, welche ihrerseits
mit einer taktbezogenen Geschwindigkeit fördern. Die verschiedenen Beabstandungen,
auch Teilungen genannt, der Transportmittel zueinander innerhalb der einzelnen Fördereinrichtungen
und deren eingestellten Geschwindigkeiten weisen unterschiedliche Verhältniswerte
und Abhängigkeiten auf, womit verschieden grosse Transportabfolgen durchgeführt werden
können.
[0012] Der wesentliche Vorteil der Erfindung ist darin zu sehen, dass das hier zugrunde
gelegte System von einem Transportkonzept ausgeht, welches einfach aufgebaut ist,
somit keine komplizierten Aufbauten oder Erweiterungen benötigt.
[0013] Das System selbst besteht sonach aus einer ersten Splitabgabeeinrichtung, welche
mit Greifern ausgestattet ist, und welche für die Weiterleitung der aus einer oder
mehreren Förderlinien stammenden Druckerzeugnisse ausgelegt ist. Die nächste Stufe,
welche mit der Splitabgabeeinrichtung in Wirkverbindung steht, besteht aus dem bereits
genannten Splittraktor, der mit einer Traktorkette ausgerüstet ist, welche mit zueinander
beabstandeten Mitnehmerelementen bestückt ist. Es ist dann noch mindestens eine dritte
Transporteinrichtung vorgesehen, welche aus einer Annahmenstation besteht, die ebenfalls
mit Greifern bestückt ist und in Wirkverbindung mit dem durch den Splittraktor gebildeten
Schuppenstrom steht.
[0014] Erfindungsgemäss lässt sich vorsehen, dass die erste Fördereinrichtung mit Druckerzeugnissen
aus vorzugsweise einer Rotationslinie beaufschlagt wird. Innerhalb dieser ersten Fördereinrichtung
lässt sich nach Bedarf mindestens eine Aufsplitterung des Druckerzeugnisstromes vorsehen,
wobei diese Aufsplitterung mindestens einen Teil der anfallenden Druckerzeugnisse
aus der genannten Rotationslinie umfasst. Die erste Fördereinrichtung kann zudem mit
mindestens einer weiteren Fördereinrichtung gleichen Aufbaus ergänzt werden, welche
dann im sequentiellen Betrieb mit der vorangehenden Fördereinrichtung in Wirkverbindung
steht. Auch diese nachgeschaltete Fördereinrichtung kann intermediär angeordnete Aufsplitterungen
für eine mengenmässig definierte Transportabfolge der Druckerzeugnisse aufweisen,
womit dann die Möglichkeit besteht, dass die aus der Rotationslinie stammenden Druckerzeugnisse
bereits innerhalb einer dem Splittraktor vorgelagerten Fördereinrichtung beliebig
aufgeteilt werden können, entweder um eine echte Abzweigung zu anderen Verarbeitungsstationen
zu bewerkstelligen, oder um intermediäre Schlaufen innerhalb der beschriebenen Fördereinrichtung
zu gewährleisten, wobei diese Schlaufen immer dann Sinn machen, wenn das Schluckvermögen
der ersten Fördereinrichtung hinsichtlich des von der Rotationslinie stammenden Druckerzeugnisstromes
zu klein ist, oder wenn die taktweise Weiterförderung der Druckerzeugnisse über die
der ersten Fördereinrichtung nachgeschalteten Fördereinrichtungen unmittelbar nicht
verändert werden soll.
[0015] Der wesentliche Vorteil der erfindungsgemässen Lösung ist darin zu sehen, dass der
Produktfluss, der vorzugsweise aus einer Rotationslinie stammt, auf mehrere interdependent
zueinander operierende Förderlinien aufgeteilt werden kann, womit die Geschwindigkeit
der Anlage wesentlich erhöht, mindestens verdoppelt werden kann.
[0016] Darüber hinaus lässt sich mit dem erfindungsgemässen Verfahren erreichen, dass ein
Wechsel der geförderten Druckerzeugnisse zwischen verschiedenen Förderlinien und dort
vorgesehenen Abzweigungen innerhalb der ersten Transporteinrichtung stattfinden können,
weshalb auch eine Steigerung der Verarbeitungsgeschwindigkeit im Direktdruckverfahren
möglich wird.
[0017] Die jeweiligen Teilungen der operativen Förderelemente innerhalb der einzelnen Fördereinrichtungen
weisen zunächst eine Interdependenz zu den dort zugrunde gelegten Transportgeschwindigkeiten
auf, wobei diese Interdependenzen vom prozentualen Grad des Abgabevolumens der Druckerzeugnisse
von einer Fördereinrichtung zur nächsten abhängig sind.
[0018] Somit lässt sich die Erfindung mindestens wie folgt vorteilhaft umsetzen:
Bei einer 100%igen Transportabfolge werden die Druckerzeugnisse von einer Abgabeeinrichtung
an den Splittraktor übergeben. Die zum Splittraktor gehörende Traktorkette weist dann
eine Geschwindigkeit auf, die grösser ist als die Geschwindigkeit der Abgabeeinrichtung,
gleichzeitig ist diese auch grösser als die Geschwindigkeit der Annahmeeinrichtung,
welche nach dem Splittraktor angeordnet ist.
[0019] Bei einer 50%igen Transportabfolge läuft die Splittraktorkette mit einer Geschwindigkeit,
die kleiner ist als jene der vorangehenden Abgabeeinrichtung, die aber grösser als
die Geschwindigkeit der nachgeschalteten Annahmeeinrichtung sein muss.
[0020] Anderweitige prozentuale Aufteilungen der Transportabfolge der Druckerzeugnisse werden
durch entsprechende, im Wesentlichen analoge Vorkehrungen hinsichtlich der operierenden
Laufgeschwindigkeiten der Fördereinrichtungen bewerkstelligt, wobei die jeweiligen
Beabstandungen der Förderelemente zueinander eine gezielte Anpassung erfahren.
[0021] Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist darin zu sehen, dass der intermediäre definierte
Splittraktor so beschaffen ist, dass eine geneigte Transportlage zugrunde gelegt wird,
die für die Weiterleitung der Druckerzeugnisse einen bestmöglichen Transport bildet.
Die dort vorgesehenen Mitnehmerelemente sorgen dafür, dass sich entlang dieser Transportstrecke
eine konsistente Schuppenstrombildung einstellen kann.
[0022] Die Kettengeschwindigkeit des Splittraktors ist einerseits regelbar, andererseits
lässt sich die Kette des Splittraktors auch leicht auswechseln, insbesondere wenn
es darum geht, die Teilung der dort für die Bildung des Schuppenstroms vorgesehenen
Mitnehmerelemente zu verändern, um besondere Transportabfolgen zu ermöglichen. Auch
lassen sich ohne Weiteres Vorkehrungen treffen, bei welchen die Teilung der Mitnehmerelemente
innerhalb der Splittraktorkette dynamisch verändert werden kann.
[0023] Vorteilhafte aufgabengemässe Ausführungsvarianten gehen aus den abhängigen Ansprüchen
hervor.
Kurze Beschreibung der Figuren
[0024] Alle für das unmittelbare Verständnis der Erfindung nicht wesentlichen Elemente sind
fortgelassen worden. Gleiche Elemente sind in den verschiedenen Figuren mit den gleichen
Bezugszeichen versehen. Die Förderungsgeschwindigkeiten sind mit Pfeilen angegeben.
[0025] Es zeigt:
Fig. 1 die zu einem Fördersystem operierenden Stationen,
Fig. 2 den Aufbau eines Splittraktor und
Fig. 3 Produktionsmodi zweier in Reihe angeordneter Doppelsplitmodule.
Wege zur Ausführung der Erfindung
[0026] Fig. 1 zeigt ein Transportsystem für Druckerzeugnisse, welches vorliegend aus drei
an sich autonom betreibbaren Transporteinrichtungen besteht, welche aber zueinander
in Wirkverbindung stehen, dergestalt, dass die Druckerzeugnisse für eine Weiterbearbeitung
stromab der hier dargestellten letzten Fördereinrichtung 300 eine definierte Lage
erhalten, wobei diese Lage dazu führt, dass der Weitertransport zu weiteren Verarbeitungsstationen
taktkonform erfolgen kann. Zunächst werden die Druckerzeugnisse über eine erste Fördereinrichtung
100, welche in Fachkreisen auch Zuführförderer genannt wird, nach einem bestimmten
Takt angeliefert. Zu diesem Zweck ist diese Fördereinrichtung 100 mit endlos umlaufenden
Greifern 4, welche die Druckerzeugnisse 3 (Siehe Fig. 2) im Klemmzustand heranführen
und im geeigneten Zeitpunkt auf Höhe der zweiten Transporteinrichtung 200 öffnen.
Die Übergabe an die nächste Fördereinrichtung 200, welche auch Splittraktor genannt
wird, geschieht in der Weise, dass sich dort einen strukturierten Schuppenstrom einstellt,
der durch die auf der laufenden Traktorkette beabstandeten Mitnehmerelemente 1 ursächlich
geregelt wird (Siehe auch Fig. 2). Der so gebildete Schuppenstrom erhält sonach seine
körperliche Konsistenz dadurch, dass jedes Mitnehmerelement 1 für den Anschlag mindestens
eines Druckerzeugnisses verantwortlich ist.
[0027] Indem der Splittraktor 200 geneigt betrieben wird, können die Druckerzeugnisse bei
leicht abweichenden Übereinstimmung zwischen Freigabe des Druckerzeugnisses aus dem
Greifer 4 und dem getakten Ort des zugeordneten Mitnehmerelementes 1 nach unten rutschen,
so dass die einzelnen Mitnehmerelemente immer eine sichere Anschlagstelle für das
jeweilige Druckerzeugnis bilden.
[0028] Der so gebildete und stabilisierte Schuppenstrom gelangt dann über eine intermediäre
Brücke 500 zu einem im Wesentlichen horizontal oder quasi-horizontal positionierten
Annahmetisch 400, von wo aus die einzelnen Druckerzeugnisse über dort operierende
zur Fördereinrichtung 300 gehörende Greifer 4a erfasst und dann zu weiteren Verarbeitungsstationen
befördert werden. Sowohl die Brücke 500 als auch der Annahmetisch 400 können autonom
angetrieben werden, womit nach Bedarf die Fördergeschwindigkeit innerhalb dieser Strecken
als zusätzliche Variable fungieren kann.
[0029] Das Verfahren zum Betrieb eines solchen Transportsystems lässt sich hinsichtlich
der Produktionsabfolge der Druckerzeugnisse, bezogen auf die prozentuale Übergabe
von einem ersten zu einer zweiten und zu einer dritten Fördereinrichtung 300, flexibel
gestalten. Zu diesem Zweck muss berücksichtigt werden, dass die einzelnen Fördereinrichtungen
100, 200, 300 verschiedene Förderungselemente 4, 4a, 1 aufweisen, welche zueinander
innerhalb der jeweiligen Fördereinrichtung bestimmte Beabstandungen haben, nämlich
T1 für Fördereinrichtung 100, T2 für Fördereinrichtung 200, T3 für Fördereinrichtung
300. Darüber hinaus weisen die einzelnen Förderungselemente innerhalb der Fördereinrichtungen
100, 200, 300 bestimmte taktbezogene Geschwindigkeiten auf, nämlich V1 für Fördereinrichtung
100, V2 für Fördereinrichtung 200, V3 für Fördereinrichtung 300. Diese Variablen nehmen
je nach Betriebmodus und prozentuale Transportabfolge unterschiedliche Werte an, damit
der finale Zweck erfüllt werden kann. Dabei geht es hier darum, verschiedene Transportabfolgen
sicher zu stellen, insbesondere, aber nicht nur, eine Produktionsabfolge mit einer
100%igen und eine solche mit einer 50%igen Übergabe. Um 50% oder 100% der Druckerzeugnisse
aus einer Zuführstation an die nächste übergeben zu können, müssen diese Druckerzeugnisse
nach bestimmten Kriterien hinsichtlich Teilungen T1, T2, T3 und Geschwindigkeiten
V1, V2, V3 der Förderungselemente 4, 4a, 1 zueinander korrelieren. Zum besseren Verständnis
des Transportsystems, was die Aufteilungsmöglichkeiten des Druckerzeugnisstromes anbelangt,
wird auf Fig. 3 verwiesen.
[0030] So müssen die Förderseinrichtungen 100, 200, 300 bei einer 100%igen Transportabfolge
die folgenden Werte aufweisen:
Die Beabstandung T1 der Greifer 4 der ersten Fördereinrichtung 100 muss gegenüber
der Beabstandung T3 der Greifer 4a der dritten Fördereinrichtung 300 gleich gross
sein; dies gilt auch für die einzelnen taktmässigen Geschwindigkeiten V1 und V3, welche
auch gleich gross zugrunde zu legen sind.
[0031] Hingegen muss die Beabstandung T2 der Mitnehmerelemente 1 bei der Fördereinrichtung
200 grösser als die entsprechenden Beabstandungen T1 und T3 gewählt werden, damit
sich ein Schuppenstrom bilden kann. Gleich verhält es sich auch hinsichtlich der Fortbewegungsgeschwindigkeit
der Traktorkette 2 der Fördereinrichtung 200, welche auch grösser als die entsprechenden
Geschwindigkeiten V1 und V3 der beiden anderen Fördereinrichtungen 100 und 300 sein
muss, damit sich im Bereich der Fördereinrichtung 200 ein Schuppenstrom bilden kann,
und die einzelnen Druckerzeugnisse von den Greifern 4a der dritten Fördereinrichtung
300 sicher erfasst werden können.
[0032] Anders verhält es sich, wenn die Fördereinrichtungen 100, 200, 300 eine 50%ige Transportabfolge
fahren müssen:
Die bereits genannte Beabstandung T1 wird gleich gross wie die Beabstandung T3 ausgelegt.
Die zu T1 gehörige Geschwindigkeit V1 ist grösser als die zu T3 gehörige V3. Bei dieser
speziellen 50%igen Transportabfolge ist V1 = 2 V3.
[0033] Individuelle Werte nimmt hingegen die Beabstandung T2 der Mitnehmerelemente 1 im
Bereich der Fördereinrichtung 200 in Relation zu T1 und T3 ein. So ist T2 grösser
T1 und auch grösser gegenüber T3. Hinsichtlich der einzelnen Geschwindigkeiten, ist
V2 kleiner V1 und grösser V3.
[0034] Am Splittraktor 200 ist ein nicht näher gezeigten Initiator vorgesehen, über welchen
die Position der Traktorkette 2 (Siehe Fig. 2) zu der nachgeschalteten Transporteinrichtung
300 einstellbar ist. Diese Einstellung ist formatabhängig, d.h., dass solange die
Länge des Druckerzeugnisses nicht ändert, muss der Initiator auch nicht verstellt
werden. Wesentlich ist hier die Tatsache, dass die Einstellung für eine 100%ige und
50%ige Transportabfolge die Gleiche ist.
[0035] Über die Steuerung wird der Versatz von der ersten Transporteinrichtung 100 zur Traktorkette
2 eingestellt. Die Einstellung muss mit einem Wechsel der Transportabfolge geändert
werden. Die ersten 50% und die zweiten 50% (Siehe hierzu Fig. 3) weisen jeweils eine
andere Einstellung auf. Es gilt aber immer die Vorgabe, dass die Druckerzeugnisse
aus dem Greifer 4 an das zugeordnete Mitnehmerelement 1 rutschen muss.
[0036] Der Annahmetisch 400 schliesslich muss in der Höhe auf die Konsistenz der jeweiligen
Druckerzeugnisse eingestellt werden.
[0037] Eine weitere detaillierte Beschreibung des Systems erfolgt unter Heranziehung der
Fig. 2, wobei hier nach Bedarf auf die anderen Figuren Bezug genommen wird.
[0038] Bei einer 100%igen Transportabfolge werden die Druckerzeugnisse 3 von den Greifern
4 über das Freigabeblech 5 gezogen und an dessen Endean den Splittraktor 200 übergeben.
Die Traktorkette 2 läuft mit einer Geschwindigkeit V2, welche grösser als die Geschwindigkeit
V1 innerhalb der vorgelagerten Fördereinrichtung 100. Die Mitnehmerelemente 1 laufen
auf das offene Ende des Druckerzeugnisses 3 auf, während innerhalb der Fördereinrichtung
100 der Greifer 4 öffnet und so das Druckerzeugnis 3 freigibt. Jedes Mitnehmerelement
1 schiebt ein Druckerzeugnis vorwärts, wodurch ein Schuppenstrom entsteht. Die einzelnen
Druckerzeugnisse dieses Schuppenstromes werden entlang eines dem Splittraktor 200
nachgeschalteten Annahmetisches 400 durch zur nachgeordneten Fördereinrichtung 300
gehörigen Greifern 4a (Siehe Fig. 1) erfasst, und von dieser weiter befördert.
[0039] Bei einer 50%igen Transportabfolge werden die Druckerzeugnisse 3 ebenfalls über das
Freigabeblech 5 gezogen und an dessen Ende an den Splittraktor 200 abgegeben. Hier
läuft die Traktorkette 2 mit einer Geschwindigkeit V2, welche kleiner ist als die
Geschwindigkeit V1 der vorangehenden Fördereinrichtung 100. Die Druckerzeugnisse 3
werden über die Oberkante der Mitnehmerelemente 1 zunächst gezogen, bis jedes zweite
Druckerzeugnis von dem Greifer 4 der Fördereinrichtung 100 zum richtigen Zeitpunkt
freigegeben wird.
[0040] Durch die Schwerkraft des Druckerzeugnisses und im Zusammenhang mit der Schiefstellung
des Splittraktors 200 rutscht jedes Druckerzeugnis an das Mitnehmerelement 1. Jedes
Mitnehmerelement 1 schiebt so ein Druckerzeugnis vor sich hin und erzeugt damit einen
stabilen Schuppenstrom, wobei bei einer 50%igen Transportabfolge jedes zweite Druckerzeugnis
in der Fördereinrichtung 100 verbleibt und zunächst aus dem erstgebildeten Schuppenstrom
ausgeschlossen bleibt.
[0041] Zum Betrieb der beiden beschriebenen Transportabfolgen, nämlich 50% und 100%, sowie
von davon abweichenden prozentualen Transportabfolgen wird auf die oben bereits erwähnten
Verhältnisse betreffend Beabstandung der Förderelemente 4, 4a, 1 zueinander und deren
Laufgeschwindigkeiten hingewiesen.
[0042] In Fig. 3 ist ein Produktionsmodus zweier in Reihe angeordneter Doppelsplitmodule
dargestellt. Dabei sind folgende Produktionsarten möglich:
- a) Eine Produktion von 100% ist über die Förderlinie A und/oder B gleichzeitig möglich.
- b) Eine 100%ige Übergabe der Druckerzeugnisse lässt sich von A zu C und/oder von B
zu C gleichzeitig bewerkstelligen.
- c) Eine 100%ige Übergabe der Druckerzeugnisse ist auch von A zu D und/oder von B zu
C gleichzeitig möglich.
- d) Eine 50%ige Übergabe der Druckerzeugnisse ist von A zu C und/oder D möglich, wobei
die Produktion von B weiterhin mit 100% möglich ist.
- e) Eine 50%ige Übergabe der Druckerzeugnisse ist auch von B zu C und/oder D möglich,
wobei die Produktion von A weiterhin mit 100% möglich ist.
[0043] Diese breite Palette an Möglichkeiten zeigt auf, dass die Flexibilität des Systems
durch die beschriebenen Schaltungen maximiert werden kann, wobei die Förderlinien
nicht auf zwei beschränkt bleiben, wie dies hier beispielsweise zur Darstellung gelangt
ist.
1. Verfahren zum Betrieb einer Einrichtung für den Transport von Druckerzeugnissen (3)
über mehrere in Wirkverbindung zueinander stehende Fördereinrichtungen, welche in
subsequenter Weise Abgabe, Annahme unter Erstellung einer definierten Lage der Druckerzeugnisse
(3) für die Weiterverarbeitung durchführen, wobei die Druckerzeugnisse (3) von einer
ersten Fördereinrichtung (100) weiterbefördert werden, wobei diese Fördereinrichtung
(100) Transportmittel (4) mit einer Teilung (T1) und einer Geschwindigkeit (V1) aufweist,
wobei die Druckerzeugnisse (3) einer der ersten Fördereinrichtung (100) nachgeschalteten
zweiten Fördereinrichtung (200) übergeben werden, welche Mitnehmerelemente (1) mit
einer Teilung (T2) und einer Fördergeschwindigkeit (V2) aufweist, wobei die Druckerzeugnisse
(3) in Transportrichtung über mindestens eine dritte Fördereinrichtung (300) weiterbefördert
werden, welche Transportmittel (4a) mit einer Teilung (T3) und einer Geschwindigkeit
(V3) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilungen (T1, T2, T3) und die Geschwindigkeiten (V1, V2, V3) in ihren taktweisen
Transportabfolgen mit unterschiedlichen Verhältniswerten und Abhängigkeiten zueinander
betrieben werden, wobei die Transportabfolgen der Druckerzeugnisse (3) innerhalb der
Fördereinrichtungen (100, 200, 300) mit beliebigen prozentualen Werten von 1% bis
100% durch Veränderungen der Teilungen (T1, T2, T3) und der Geschwindigkeiten (V1,
V2, V3) der Transportmittel (4, 4a) und Mitnehmerelemente (1) zueinander gefahren
werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Fördereinrichtung (100) mit Druckerzeugnissen (3) aus mindestens zwei Rotationslinien
(A, B) beaufschlagt wird.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-2, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb der ersten Fördereinrichtung (100) mindestens eine Aufsplitterung (C) des
Druckerzeugnisstromes stattfindet, und dass die Aufsplitterung mindestens einen Teil
der Druckerzeugnisse (3) aus mindestens einer Rotationslinie (A, B) umfasst.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Fördereinrichtung (100) mit mindestens einer weiteren Fördereinrichtung
in sequentieller Wirkverbindung betrieben wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die weitere Fördereinrichtung und die erste Fördereinrichtung (100) nach dem gleichen
Konzept betrieben werden.
8. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch Veränderung der Geschwindigkeiten (V1, V2, V3) der einzelnen Fördereinrichtungen
(100, 200, 300) und/oder der Teilung der Mitnehmerelemente (1) innerhalb der zweiten
Fördereinrichtung (200) eine Transportabfolge < oder > 50% implementiert wird.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportabfolge < oder > 50% durch Aufsplitterung des Druckerzeugnisstromes
innerhalb der ersten Fördereinrichtung (100) und der weiteren Fördereinrichtung vorgenommen
wird.
10. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitnehmerelemente (1) innerhalb der zweiten Fördereinrichtung (200) so beschaffen
sind, dass sie als Anschlagstellen für die Druckerzeugnisse (3) fungieren, und unabhängig
von der prozentualen Transportabfolge einen Schuppenstrom bilden.
11. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die schuppenstrombildende zweite Fördereinrichtung (200) hinsichtlich des Verlaufs
eines zur dritten Fördereinrichtung (300) gehörenden Annahmetisches (400) unter einem
spitzen Winkel betrieben wird.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der spitze Winkel mindestens 30° beträgt.
1. Method of operating a device for the transport of printed products (3) via a plurality
of operatively connected conveyors successively performing delivery and receiving
operations while providing a defined position for the printed products (3) for finishing,
wherein the printed products (3) are conveyed further by a first conveyor (100), this
conveyor (100) has transport means (4) with a spacing (T1) and a speed (V1), the printed
products (3) are transferred to a second conveyor (200) disposed downstream of the
first conveyor (100) and having pusher elements (1) with a spacing (T2) and a conveying
speed (V2), and the printed products (3) are conveyed further in the transport direction
via at least a third conveyor (300) having transport means (4a) with a spacing (T3)
and a speed (V3), characterised in that the spacings (T1, T2, T3) and the speeds (V1, V2, V3) are operated with different
relationships and interdependencies in their synchronised transport sequences, wherein
the transport sequences of the printed products (3) within the conveyors (100, 200,
300) are run with any desired percentage values of 1 % to 100 % by varying the relative
spacings (T1, T2, T3) and speeds (V1, V2, V3) of the transport means (4, 4a) and pusher
elements (1).
2. Method according to claim 1, characterised in that the first conveyor (100) is supplied with printed products (3) from at least two
rotating lines (A, B).
3. Method according to one of claims 1-2, characterised in that at least one split (C) of the printed product stream takes place within the first
conveyor (100) and that the split includes at least some of the printed products (3)
from at least one rotating line (A, B).
4. Method according to one of claims 1-3, characterised in that the first conveyor (100) is operated with a sequential operative connection to at
least one further conveyor.
5. Method according to claim 4, characterised in that the further conveyor and the first conveyor (100) are operated on the same concept.
8. Method according to claim 1, characterised in that a transport sequence of more or less than 50 % is implemented by varying the speeds
(V1, V2, V3) of the individual conveyors (100, 200, 300) and/or the spacing of the
pusher elements (1) within the second conveyor (200).
9. Method according to one of claims 1-8, characterised in that the transport sequence of more or less than 50 % is effected by splitting the printed
product stream within the first conveyor (100) and the further conveyor.
10. Method according to claim 1, characterised in that the pusher elements (1) within the second conveyor (200) are formed in such a manner
that they act as stop points for the printed products (3) and form a shingle stream
irrespective of the percentage of the transport sequence.
11. Method according to claim 1, characterised in that the second conveyor (200) forming a shingle stream is operated at an acute angle
with respect to the course of a receiving table (400) belonging to the third conveyor
(300).
12. Method according to claim 11, characterised in that the acute angle is at least 30°.
1. Procédé d'exploitation ou de mise en oeuvre d'un appareil pour le transport de produits
imprimés (3), au moyen de plusieurs dispositifs de transport fonctionnellement reliés
les uns aux autres, qui effectuent de manière consécutive la délivrance et la réception
en créant une position définie des produits imprimés (3) pour la suite du traitement,
sachant que les produits imprimés (3) sont transportés plus loin par un premier dispositif
de transport (100), sachant que ce dispositif de transport (100) présente des moyens
de transport (4) ayant un pas (T1) et une vitesse (V1), sachant que les produits imprimés
(3) sont remis à un deuxième dispositif de transport (200) monté en aval du premier
dispositif de transport (100) et présentant des éléments entraîneurs (1) ayant un
pas (T2) et une vitesse de transport (V2), sachant que les produits imprimés (3) sont
transportés plus loin dans la direction de transport au moyen d'au moins un troisième
dispositif de transport (300) qui présente des moyens de transport (4a) ayant un pas
(T3) et une vitesse (V3), caractérisé en ce que les pas (T1, T2, T3) et les vitesses (V1, V2, V3) sont exploités dans leurs séquences
de transport cycliques avec différents ratios et relations les uns par rapport aux
autres, sachant que les séquences de transport des produits imprimés (3) au sein des
dispositifs de transport (100, 200, 300) sont conduites avec des valeurs en pourcentage
quelconques de 1% jusqu'à 100% par des modifications des pas (T1, T2, T3) et des vitesses
(V1, V2, V3) des moyens de transport (4, 4a) et des éléments entraîneurs (1) les uns
par rapport aux autres.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le premier dispositif de transport (100) est alimenté en produits imprimés (3) à
partir d'au moins deux lignes rotatives (A, B).
3. Procédé selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce qu'au moins un fractionnement (C) du flux de produits imprimés a lieu au sein du premier
dispositif de transport (100), et en ce que le fractionnement comprend au moins une partie des produits imprimés (3) issus d'au
moins une ligne rotative (A, B).
4. Procédé selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le premier dispositif de transport (100) est exploité en liaison fonctionnelle séquentielle
avec au moins un dispositif de transport supplémentaire.
5. Procédé selon la revendication 4, caractérisé en ce que le dispositif de transport supplémentaire et le premier dispositif de transport (100)
sont exploités selon le même concept.
8. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que, par la modification des vitesses (V1, V2, V3 des dispositifs de transport individuels
(100, 200, 300) et/ou du pas des éléments entraîneurs (1) au sein du deuxième dispositif
de transport (200), on met en oeuvre une séquence de transport < ou > à 50%.
9. Procédé selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que la séquence de transport < ou > à 50% est entreprise par fractionnement du flux de
produits imprimés au sein du premier dispositif de transport (100) et du dispositif
de transport supplémentaire.
10. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que les éléments entraîneurs (1) au sein du deuxième dispositif de transport (200) sont
constitués de telle sorte qu'ils jouent le rôle de points de butée pour les produits
imprimés (3), et forment un flux imbriqué indépendamment du pourcentage de la séquence
de transport.
11. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le deuxième dispositif de transport (200) formant un flux imbriqué est exploité sous
un angle aigu relativement à l'allure d'une table de réception (400) faisant partie
du troisième dispositif de transport (300).
12. Procédé selon la revendication 11, caractérisé en ce que l'angle aigu est au moins égal à 30°.