| (19) |
 |
|
(11) |
EP 2 390 846 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
23.11.2016 Patentblatt 2016/47 |
| (22) |
Anmeldetag: 27.05.2010 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
|
| (54) |
Frankiersystem mit einer Fankiermaschine und einer Datenürbertragungseinheit
Franking system with a franking machine and a data transmission unit
Système d'affranchissement doté d'une affranchisseuse et d'une unité de transmission
de données
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO SE SI SK SM TR |
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
30.11.2011 Patentblatt 2011/48 |
| (73) |
Patentinhaber: FRAMA AG |
|
3438 Lauperswil (CH) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Haug, Thomas Peter
3550 Langnau im Emmental (CH)
|
| (74) |
Vertreter: Fenner, Werner |
|
Patentanwalt
Hofacher 1 5425 Schneisingen 5425 Schneisingen (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A2-2007/132433 US-A- 6 028 984
|
DE-U1-202004 010 858 US-A1- 2007 078 778
|
|
| |
|
|
- ANONYM: 'Kabelmodem' WIKIPEDIA, DER FREIEN ENZYKLOPAEDIE, [Online] 15 April 2010,
Seite 5PP, XP055148344 Gefunden im Internet: <URL:http://de.wikipedia.org/w/index.php?ti
tle=Kabelmodem&oldid=73182168> [gefunden am 2014-10-22]
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Frankiersystem mit einer eine elektronische Datenverarbeitungseinrichtung
und einen mit dieser eingangsseitig verbundenen Datenspeicher, sowie eine mit der
Datenverarbeitungseinrichtung ausgangsseitig eine Schnittstelle für eine Verbindung
der Datenverarbeitungseinrichtung mit einem Datenzentrum zur bidirektionalen Übertragung
ausschliesslich digital verarbeitbarer Signale aufweisenden Frankiermaschine.
[0002] Ursprünglich funktionierten Frankiersysteme oder Frankiergeräte wie Stromzähler oder
andere Energiezähler. So gesehen besitzen Frankiersysteme wenigstens einen Zähler
zur Feststellung der Anzahl durchgeführter Frankiervorgänge. Ältere Modelle waren
mit mechanischen Zählwerken ausgerüstet, wogegen neuere Frankiergeräte die Anzahl
vorgenommenen Frankaturen mittels geeigneter Software elektronisch verwalten und verarbeiten.
Die Einführung von softwaregesteuerten Zählern eröffnete neue Möglichkeiten. So wird
zum Beispiel bei Frankiersystemen vor der Benutzung ein speicherbarer Geldwert als
Frankierguthaben aufgeladen, von dem jeweils bei jedem Frankiervorgang ein entsprechender
Frankierbetrag abgezogen resp. abgebucht wird. Verschiedene staatliche Postverwaltungen
haben dieses Zahlungs-System in den letzten Jahren gewählt resp. eingeführt. Sogenannte
"online-Systeme" -wie beispielhaft in Fig. 1 gezeigt- ermöglichen diese Verfahrensweise
in Verbindung mit einem Datenzentrum, in dem eine entsprechende Verarbeitungssoftware
verfügbar ist.
Bei diesem Verarbeitungssystem besteht für die Kommunikation zwischen einem Frankiersystem
und einem Datenzentrum eine direkte Verbindung, die jeweils ein dem Frankiersystem
und ein dem Datenzentrum zugeordnetes Modem aufweist, die über eine Telefonzentrale
an einen Telefondienstanbieter zur Benutzung eines öffentlichen Kommunikationsnetzes
angeschlossen sind. Auf dem Verarbeitungsweg werden von einem Sender (Frankiersystem
und/oder Datenzentrum) empfangene digitale Signale in einem ersten Modem in analoge
Signale umgewandelt und zur Demodulation der analogen Signale in digitale Signale
einem weiteren Modem an einen Empfänger weitertransferiert.
Für die Ansteuerung eines Modems, wie auch für die Datenübertragung besitzen das Frankiersystem
und das Datenzentrum eine serielle Datenschnittstelle, beispielsweise nach dem Standard
RS232 oder V.24. Damit Frankiersysteme mit einem Datenzentrum kommunizieren können,
sind diesen erforderliche Software-Komponenten zugeordnet. Da bisher keine allgemeine
Standardisierung der Frankiersystemschnittstellen zur Verfügung steht, setzen die
Hersteller eigene Lösungen zur Umsetzung der Signale ein, die keinem einheitlichen
Standard entsprechen.
Damit die Frankiersysteme verschiedener Hersteller dennoch mit den Postsystemen kommunizieren
können, wird ein Datenzentrum des betroffenen Herstellers dazwischengeschaltet.
Bei diesen Systemen können zwischen dem Frankiersystem und dem Datenzentrum folgende
Funktionen softwareunterstützt ausgeführt werden:
Aufladen eines Speicherkontos mit einem Frankierguthaben,
Abbuchung von Frankierwerten von dem gespeicherten Frankierguthaben, Ausgabe einer
Verbrauchs- und Abbuchstatistik,
Tarif-Anpassungen und weitere zusätzliche Dienste.
[0003] Beim Einsatz solcher Frankiersysteme mit einem Datenzentrum kommen für die Kommunikation
-wie oben erwähnt- zwei Modems zum Einsatz, um eine Datenverbindung mittels Zweidraht-Verbindung
herstellen zu können. Durch diese Modems zur Modulation und Demodulation werden die
Datenströme der Schnittstellen mit verschiedenen Prinzipien auf der einen Seite des
Telefondienstanbieters auf die Zweidraht-Telefonleitung moduliert, um auf der anderen
Seite demoduliert zu werden. Dabei wird beispielsweise die vermittelnde Technologie
PSTN eingesetzt, um über die Infrastruktur des Telefondienstanbieters eine Verbindung
herstellen zu können, die typischerweise im Minutentakt abgerechnet wird.
[0004] Andere weiterentwickelte Verfahren verwenden eine paketorientierte Vermittlungstechnik,
die auf der Basis einer Datenmenge abgerechnet wird. Bei dieser auch als overIP bezeichneten
Verfahrenstechnik erfolgt im Unterschied zu Fig. 1 auf der Seite des Frankiersystems
die Umwandlung der Zweidraht-Telefonleitung mittels Terminal-Adapter auf eine sog.
LAN (local area network)-Verbindung.
[0005] Bei einer weiteren, sich von den erwähnten Ausführungen unterscheidenden Verfahrenstechnik
wird die Kommunikation zwischen Frankiersystem und Datenzentrum direkt mittels IP-Technologie
ausgeführt. Die Uebertragung von Daten der Frankiermaschine an das Datenzentrum erfolgt
hier unterstützt durch die Internet-Technologie. Das Frankiersystem und das Datenzentrum
sind hierzu mit den notwendigen Mitteln verbunden, d.h., sie weisen die erforderliche
Mechanik, Hardware und Software auf. Anstelle von Modems werden Netzwerkgeräte (IP-Anbindung)
wie Router, xDSL-Modems etc. eingesetzt: Da die Daten zwischen Frankiersystem und
Datenzentrum standardmässig über das Internet transferiert werden, müssen sie durch
verschiedene bekannte, hier nicht erwähnte Massnahmen geschützt sein. Seit einigen
Jahren bestehen mobile Kommunikationsnetzwerke, welche der Oeffentlichkeit zur Verfügung
stehen. Bei einer sich unterscheidenden weiteren Verfahrenstechnik zur Kommunikation
zwischen Frankiersystem und Datenzentrum wird seitens Frankiersystem anstelle des
analogen Modems gemäss Fig. 1 ein GSM-Modem eingesetzt. Das aktuelle GSM-Kommunikationsnetz
wird als 2G-, solche mit ausgebauten Datenübertragungsmöglichkeiten als 2,5G und neuere
Netze (UMTS, HSDPA, LTE) als 3G bezeichnet. Die Technologie des GSM-Modems wird laufend
auf den neuesten Stand gebracht. Dieses Modem verfügt über die notwendigen Eigenschaften,
um in jedem erwähnten mobilen Netz eingesetzt werden zu können.
Im Vergleich zu der Identifikation eines Teilnehmers in einem öffentlichen Telefonnetz
mit Hilfe eines Festnetzanschlusses gemäss Fig. 1, wird der Teilnehmer im mobilen
Netzwerk mittels einer SIM-Karte identifiziert. Die SIM-Karte beinhaltet Sicherheitselemente,
mit denen sich in Kombination mit einer PIN die Identität eines Teilnehmers eindeutig
zuordnen lässt.
Im Vergleich mit den erwähnten Verfahrenstechniken gemäss Fig. 1 besteht das mobile
Kommunikationsnetz ebenfalls aus verschiedenen Uebertragungstechnologien. Durch CSD
carrier switched data kann analog zu Fig. 1 eine Verbindung aufgebaut werden, die
im Minutentakt abgerechnet wird. Diese Verbindungsart ist u.a. relativ langsam, störungsanfällig
und im internationalen Verkehr entsprechend teuer.
Die paketorientierte Vermittlungstechnik könnte auch hier eingesetzt werden.
[0006] Es ist zum Frankieren von Dokumenten wie beispielsweise Briefumschlägen ein Frankiersystem
nach der
US 2009/0150305 A1 bekannt, das eine Frankiermaschine aufweist. Diese besitzt ein analoges Verbindungsmodul
(Modem) für eine drahtgebundene Verbindung mit einem Kommunikations-Netzwerk. Das
Verbindungsmodul (modulator-demodulator) beruht auf der Umwandlung von digitalen Daten,
die von der Frankiermaschine übersandt werden, in analoge Daten, und umgekehrt, analoge
Daten, die von der Telefonleitung kommen, in digitale Daten, die für die Frankiermaschine
bestimmt sind. Das Verbindungsmodul kooperiert mit einem Datenspeicher, der unterschiedliche
Daten aufweist, die aus der Frankiermaschine ausgesandt werden. Diese Daten sind beispielsweise
für Frankierwerte und Verrechnungsinformationen bestimmt und werden von verschiedenen
Registern der Maschine benutzt. Die Frankiermaschine ist geeignet, zu Kommunizieren
über ein Kommunikations-Netzwerk mit einem Server 10, insbesondere mit dem vermittelnden
Telefon-Netzwerk STN. Das Verbindungsmodul ist über einen Konnektor mit dem geschalteten
Telefon-Netzwerk verbunden. Das Frankiersystem besteht weiterhin aus Adaptionsmittel
zwischen der Frankiermaschine und einem drahtlosen Kommunikations-Netzwerk. Die Adaptionsmittel
enthalten einen Umsetzer, der geeignet ist, Signale eines Kabelkommunikations-Netzwerkes,
die von einer Frankiermaschine produziert werden, in Signale umzusetzen, die durch
ein drahtloses Kommunikations-Netzwerk gebraucht werden. Umgekehrt ist der Umsetzer
geeignet, ein von einem drahtlosen Kommunikations-Netzwerk benutztes Signal in ein
Signal für ein Kommunikations-Netzwerk umzuwandeln, das für eine Frankiermaschine
bestimmt ist. Grundsätzlich geht es bei der
US 2009/0150305 A1 darum, in einem kabelgebundenen Kommunikationsnetzwerk verwendete Signale umzuwandeln,
so dass sie in einem drahtlosen Kommunikationsnetzwerk verwendbar sind, und umgekehrt.
[0007] Die vorveröffentlichte
US 2007/0078778 A1 vermittelt ein Verfahren zur Verbindung eines Dienstleistungsanbieters mit mehreren
Frankiermaschinen. Dabei zeigt sich eine cellulare Verbindung als Aufwertung bestehender
und neuer Frankiermaschinen und erweist sich als kostensparend bei der Benutzung.
[0008] Es ist nun Aufgabe der Erfindung, eine Anlage nach der eingangs beschriebenen Art
zu schaffen, mit der verfügbare Verfahrenstechniken verwendbar sind, ohne dadurch
die im Betrieb stehende Frankiermaschine des Frankiersystems ändern, ausbauen resp.
austauschen oder anpassen zu müssen.
[0009] Erfindungsgemäss wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass das Frankiersystem (3) eine
mit der Schnittstelle der Frankiermaschine verbundene und aus mehreren Hauptkomponenten
gebildete Übertragungseinheit aufweist, von denen die erste Hauptkomponente zur Unterstützung
der Frankiermaschine für die Ausübung von Modem-Funktionen ausgebildet ist und in
die Datenübertragungsverbindung zwischen einer mit der ersten Hauptkomponente verbundenen
Datenverarbeitungseinheit
der Übertragungseinheit und dem Datenzentrum eine zweite Hauptkomponente
der Übertragungseinheit zur drahtlosen Übertragung von Daten zwischen Frankiersystem und Datenzentrum sowie
eine dritte Hauptkomponente
der Übertragungseinheit zur wahlweisen oder gleichzeitigen drahtgeführten Datenübertragung an das Datenzentrum
resp. zurück parallel geschaltet sind.
[0010] Nachfolgend wird eine zum Stand der Technik gehörende Ausführung eines Frankiersystems
und eine erfindungsgemässe Ausführung eines Frankiersystems unter
[0011] Bezugnahme auf den zitierten resp. den zitierenden Stand der Technik und die Zeichnung,
auf die bezüglich aller in der Beschreibung nicht näher erwähnten Einzelheiten verwiesen
wird, anhand eines Ausführungsbeispiels erläutert. In der Zeichnung zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung einer Ausführung eines Frankiersystems nach dem Stand
der Technik,
- Fig. 2
- eine schematische Darstellung einer erfindungsgemässen Ausführung eines Frankiersystems,
- Fig. 3
- eine detailliertere schematische Darstellung der in Fig.2 dargestellten Ausführung
eines Frankiersystems und
- Fig. 4
- eine auszugsweise Darstellung der in Fig. 3 gezeigten Ausführung eines Frankiersystems.
[0012] Die Fig. 2 bis 4 zeigen eine Frankiermaschine 1 eines Frankiersystems 3 mit einem
Datenspeicher 2, der mindestens aus den für den Betrieb des Frankiersystems 3 notwendigen
Registern, wie "ascending"- und "descendig"-Registern besteht. Neben anderen bekannten,
für die Verarbeitung von Versandprodukten wie Briefe, Pakete etc. erforderlichen Verarbeitungskomponenten
eines Frankiersystems beinhaltet die Frankiermaschine eine Datenverarbeitungseinrichtung
4 mit einem elektronischen Rechner, welcher einerseits mit dem Datenspeicher 2 verbunden
und andererseits an eine serielle Schnittstelle 5 der Frankiermaschine 1 angeschlossen
ist. Die serielle Schnittstelle 5 ist vorzugsweise durch einen mechanischen Stecker
geführt, der beispielsweise nach der Norm RS232 oder V.24 bezeichnet ist und als DSub9,
DSub25 oder RJ11 ausgebildet sowie von ausserhalb der Frankiermaschine zugänglich
ist. Anstelle eines Modems (wie in Fig. 1 dargestellt) kommt bei dem erfindungsgemässen
Frankiersystem eine Uebertragungseinheit 6 zum Einsatz, welche einerseits eine Verbindung
zur Frankiermaschine 1 über die serielle Schnittstelle 5 bildet, ohne dass hierzu
die Frankiermaschine 1 mechanisch, elektrisch noch softwaretechnisch zu verändern
resp. an die Uebertragungseinheit 6 anzupassen ist.
Die Uebertragungseinheit 6 besitzt wenigstens zwei weitere Schnittstellen (Anschlüsse),
welche drahtlos 7 und/oder durch eine Draht-Verbindung 8 benutzbar und zur Verbindung
mit einem Datenzentrum 52 vorgesehen sind. Physikalisch ist die drahtlose Verbindung
so ausgeführt, dass entweder eine interne oder eine externe Antenne des Frankiersystems
3 verwendet wird. Seitens eines Datenzentrums 52 ist möglicherweise ein vom Frankiermaschinenhersteller
errichteter Server 11 zur Unterstützung des Frankiersystems 3 und zur Verbindung für
einen Datenaustausch mit einem postseitigen Server 12 vorhanden.
Weiterhin kann das erfindungsgemässe Frankiersystem einen dem Datenzentrum 52 zugeordneten
Verwaltungsserver 9 aufweisen.
[0013] Letzterer kann unabhängig vom eingerichteten Server 11 betrieben werden.
[0014] Nach Fig. 4 besteht die zum erfindungsgemässen Frankiersystem 3 gehörende resp. sich
auszeichnende Uebertragungseinheit 6 aus drei Hauptkomponenten 6a, 6b und 6c. Diese
Hauptkomponenten 6a, 6b, 6c sind mit einer eigenen Datenverarbeitungseinheit 14 verbunden.
Die mit 6a bezeichnete Hauptkomponente dient dazu, die von der Frankiermaschine benötigten
Modem-Funktionen bereitzustellen resp. die Frankiermaschine zu unterstützen. Hierbei
stellt eine Untereinheit 17 eine erste serielle Schnittstelle 6d, dem Frankiersystem
zugewandt, die erforderlichen Eigenschaften, wie beispielsweise einstellbare Geschwindigkeit,
Parität, Bitzahl etc. zur Verfügung. Diese erste Schnittstelle 6d der Untereinheit
17 übernimmt den von der Frankiermaschine 1 kommenden Datenstrom und leitet ihn an
eine erste Schnittstelleneinheit (serial interface unit) 13 weiter. Dasselbe ist bei
einem in entgegengesetzter Richtung fliessenden Datenstrom der Fall, von der ersten
Schnittstelleneinheit 13 zur Frankiermaschine 1 hin. Die Grund-Einstellungen der oben
erwähnten Eigenschaften der Untereinheit 17 sind in einem Register 19a und die möglichen
Veränderungen der Grund-Einstellungen in Register 19b gespeichert. Die Register 19a,
19b können von aussen über die erste Schnittstelle 6d oder über eine Schnittstelle
6e in rückwärtiger Richtung vom Datenzentrum 52 oder möglicherweise von dem Verwaltungsserver
9 aus eingestellt werden, beispielsweise über eine drahtlose oder drahtgebundene Verbindung.
[0015] Die erste serielle Schnittstelle 6d ist physikalisch durch einen mechanischen Stecker,
der beispielsweise RS232 resp. V.24 entspricht, ausgeführt.
Der von der ersten Schnittstelle 6d von der Frankiermaschine 1 empfangene Datenstrom
wird in der Untereinheit 13 verarbeitet. Dabei wertet eine Komponente 13a der Schnittstelleneinheit
13 die von der Frankiermaschine 1 erhaltenen modemspezifischen Befehle aus und sendet
eine entsprechende Antwort an die Frankiermaschine 1 zurück. Die Untereinheit 13 ist
in Form einer Software ausgebildet, die in einem Programmspeicher 18a abgelegt ist
und die bei Bedarf ausgetauscht resp. ersetzt werden kann. Ein Austausch der Software
erfolgt über Schnittstelle 6d, Schnittstelle 6e oder drahtlos resp. durch eine Drahtverbindung
von dem Verwaltungsserver 9 aus.
[0016] Eine weitere Komponente 13b der Schnittstelleneinheit 13 wertet Wahlbefehle aus modemspezifischen
Befehlen aus und leitet einen entsprechenden Verbindungsaufbaubefehl an die Datenverarbeitungseinheit
14 weiter. Der durch den Verbindungsaufbaubefehl eingeleitete resp. ausgelöste Vorgang
stellt nach den Einstellungen in Register 20a und den möglichen Einstellungen in Register
20b eine entsprechende Verbindung von der Datenverarbeitungseinheit 14 zum Datenzentrum
52 her.
[0017] In einer Komponente 13c der Schnittstelleneinheit 13 werden die von der Frankiermaschine
1 empfangenen Daten als Datenstrom an die Verarbeitungseinheit 14 weitergeleitet.
Der Datenstrom wird danach mittelbar an das Datenzentrum 52 überführt. Ein vom Datenzentrum
52 der Datenverarbeitungseinheit 14 zugeführter Datenstrom wird in entgegengesetzter
Richtung ebenso mittelbar an die Frankiermaschine weitergeleitet.
Das in Programmspeicher 18a für Kommunikations- und/oder Datensicherungsprotokolle
abgelegte Software-Programm ist in einer Komponente 13d der Schnittstelleneinheit
13 verfügbar. Diese Protokoll-Software übernimmt die Umwandlung der von einem Frankiersystem
in einem Datenstrom zugeführten Daten und leitet diese an die Datenverarbeitungseinheit
14 weiter. Dasselbe gilt wiederum in umgekehrter Richtung vom Datenzentrum 52 aus.
Die Komponente 13d kann je nach Software-Programm in Programmspeicher 18a aktiv oder
inaktiv sein.
Bei Inaktivität wird der Datenstrom unverändert zwischen Komponente 13d und Datenverarbeitungseinheit
14 transferiert, man spricht dann von einem Transparent-Mode. Diese Protokoll-Software
ist mit einer durch das Frankiersystem verwendeten Protokoll-Software kompatibel.
[0018] In der Datenverarbeitungseinheit 14 werden von der Untereinheit 13 aufbereitete Daten
empfangen und nach einer Verarbeitung an das Datenzentrum 52 weitergeleitet. In der
gleichen Art kann ein Datenstrom in Gegenrichtung vom Datenzentrum 52 aus über die
Datenverarbeitungseinheit 14 an die Frankiermaschine 1 überführt werden. Für den ersten
Fall kann es sich um Wahlbefehle von Komponente 13b handeln, um einen Datenstrom von
und zu Komponente 13c zu übertragen oder um ein Datensicherungsprotokoll von und zu
Komponente 13d zur Verfügung zu stellen.
[0019] In einer Komponente 14a der Datenverarbeitungseinheit 14 ist eine Kommunikations-Software
in einem Programmspeicher 18b abgelegt. Diese Software kann wie bei Programmspeicher
18a ausgetauscht werden. Sie muss mit dem Kommunikationsprinzip einer Frankiermaschine
1 kompatibel sein; sie muss somit frankiermaschinenspezifisch ausgeführt sein.
Für eine Zwischenspeicherung von Daten kommt eine Speichereinheit 21 zum Einsatz,
die zur Speicherung von Daten und/oder einer Datenübertragung während einer bestimmten
Zeit vorgesehen ist.
[0020] Die Komponente 14b verfügt über alle für die Kommunikation mit dem Datenzentrum 52
drahtlosen oder drahtgebundenen Verbindung benötigten Kommunikationsprotokolle. Die
Datenverarbeitungseinheit 14 resp. die Uebertragungseinheit 6 kann in einem gegen
Zugriff von aussen zu schützenden Bereich durch eine Vorrichtung ausgebildet sein,
um sensitive Daten schützen zu können.
[0021] Zudem kann die Datenübermittlung in Richtung Frankiermaschine 1 wie auch in Richtung
Datenzentrum 52 adäquat geschützt werden. Dafür sind Sicherheitselemente 22 vorgesehen,
welche die Komponenten 14a, 14b bei der Datenverarbeitung resp. zur Sicherung der
Datenströme schützen.
[0022] Die Verbindung zwischen Frankiermaschine und Datenzentrum 52 wird gemäss den in Registern
20a, 20b gespeicherten Regeln oder Einstellungen und der durch die Komponente 13b
bestimmten Art der Datenüberführung zum Datenzentrum 52 durch die Datenverarbeitungseinheit
14 aufgebaut. Wahlweise kann dazu eine drahtlose oder Draht-Verbindung erstellt werden.
Diese Verbindung wird gemäss den erwähnten Regeln andauernd aufrecht erhalten oder
nach dem Ende der Datenübertragung wieder abgebaut. Eine Verbindung kann sowohl von
der Frankiermaschine 1 aus als auch von dem Datenzentrum 52 aufgebaut werden.
[0023] Eine innerhalb der Datenverarbeitungseinheit 14 geschützte und von aussen über die
Schnittstellen 6d, 6e und/oder das Datenzentrum 52 zugängliche Abrechnungskomponente
14c dient der Abrechnung von Kommunikationsdateneinheiten, beispielsweise einer Kommunikationsdauer
und/oder einer Datenmenge.
Die Abrechnungskomponente 14c sowie deren Zugang sind gegenüber den anderen Elementen
der Uebertragungseinheit 6 geschützt.
[0024] Eine innerhalb der Verarbeitungseinheit 14 geschützt angeordnete und von aussen über
die Schnittstellen 6d, 6e oder das Datenzentrum 52 erreichbare Messkomponente 14d
dient der Messung einer Datenübertragung und der Speicherung der gemessenen Werte
zwecks Sicherstellung einer definierten Datenübertragungsqualität und der Führung
einer Statistik darüber.
[0025] Zur wahlweisen oder gleichzeitigen Datenübertragung zwischen Datenverarbeitungseinheit
14 und Datenzentrum 52 sind die Hauptkomponente 6b und die Hauptkomponente 6c parallel
geschaltet.
[0026] Die Hauptkomponente 6b dient der drahtlosen Verbindung von Frankiermaschine 1 und
Datenzentrum 52. Diese besteht aus einer radio unit resp. einem Funkgerät 15 und einem
Register 27a zur Speicherung der Grund-Einstellungen einer drahtlosen Verbindung sowie
einem Register 27b mit den Einstellmöglichkeiten der Hauptkomponente 6b. Eine für
diese Einheit zuständige Programm-Software ist in Programm-Speicher 18c abgelegt und
zur Benutzung bereitgestellt. Wie zu Programm-Speicher 18a beschrieben, kann auch
mit Programm-Speicher 18c verfahren werden. Dasselbe gilt auch für Register 27a und
27b.
Die Herstellung der drahtlosen Verbindung zum Datenzentrum 52 erfolgt entweder durch
eine Anfrage durch die Datenverarbeitungseinheit 14 oder durch eine Anfrage von dem
Datenzentrum 52 und/oder dem Verwaltungsserver 9 aus. Auf die Anfrage vom Datenzentrum
52 oder dem Verwaltungsserver 9 wird die Verbindung vorerst durch die Datenverarbeitungseinheit
14 geprüft und bei erfolgreicher Prüfung, die Verbindung bereitgestellt, zugelassen
resp. erteilt. Damit eine drahtlose Verbindung stattfinden kann, muss vorgängig eine
Verbindung zwischen dem Funkgerät 15 resp. der radio unit und dem Netzwerk 7 errichtet
werden. Für eine Anmeldung in diesem Netzwerk 7 ist eine Identifizierung und/oder
Authentifizierung notwendig. Dies kann beispielsweise durch die Kombination einer
SIM-Karte mit einer Identifizierungsnummer (PIN) erreicht werden. Erst danach kann
eine erfolgreiche drahtlose Verbindung erstellt werden. Dies trifft für alle benutzbaren
Netze wie GSM, UMTS etc. zu. Erfolgt der Verbindungsaufbau von der Verarbeitungseinheit
14 aus, wird eine Verbindung zum Datenzentrum 52 mit einem drahtlosen Modul 23 aufgebaut,
wozu Einstellungen für den Zugang zum Datenzentrum 52 in den Registern 27a, 27b gespeichert
sind. Mit Hilfe den von der Verarbeitungseinheit 14 zur Verfügung gestellten Sicherheitselementen
22 muss sich die Uebertragungseinheit 6 beim Datenzentrum 52 oder dem Verwaltungsserver
9 vorgängig anmelden, um Daten austauschen zu können.
[0027] Die Hauptkomponente 6c betrifft die drahtgebundene Verbindung zwischen Frankiermaschine
1 und Datenzentrum 52. Sie besteht aus einer netzwerkkompatiblen Einheit 16 nach dem
Ethernet-Standard, einem zugeordneten aktiven Element 25, einem Sicherheitselement
26 und einem Register 28a zur Speicherung der Grund-Einstellungen einer drahtgebundenen
Verbindung sowie einem Register 28b für verschiedene Einstellmöglichkeiten der Hauptkomponente
6c sowie einer Schnittstelle 6e. Eine für die Einheit 16 zuständige Programm-Software
ist in Programm-Speicher 18d abgelegt und zur Benutzung bereitgestellt. Wie zu Programm-Speicher
18a beschrieben, kann mit Programm-Speicher 18d verfahren werden. Dasselbe gilt für
die Register 28a und 28b.
[0028] In der Uebertragungseinheit 6 ist wenigstens die Datenverarbeitungseinheit 14 gegen
einen unberechtigten Zugriff oder Angriff geschützt.
1. Frankiersystem (3), mit einer eine elektronische Datenverarbeitungseinrichtung (4)
und einen mit dieser eingangsseitig verbundenen Datenspeicher (2), sowie eine mit
der Datenverarbeitungseinrichtung (4) ausgangsseitig eine Schnittstelle (5) für eine
Verbindung der Datenverarbeitungseinrichtung (4) mit einem Datenzentrum (52) zur bidirektionalen
Übertragung ausschliesslich digital verarbeitbarer Signale aufweisenden Frankiermaschine
(1), dadurch gekennzeichnet, dass das Frankiersystem (3) eine mit der Schnittstelle (5) der Frankiermaschine (1) verbundene
und aus mehreren Hauptkomponenten (6a, 6b, 6c) gebildete Übertragungseinheit (6) aufweist,
von denen die erste Hauptkomponente (6a) zur Unterstützung der Frankiermaschine (1)
für die Ausübung von Modem-Funktionen ausgebildet ist und in die Datenübertragungsverbindung
zwischen einer mit der ersten Hauptkomponente (6a) verbundenen Datenverarbeitungseinheit
(14) der Übertragungseinheit (6) und dem Datenzentrum (52) eine zweite Hauptkomponente (6b) der Übertragungseinheit (6) zur drahtlosen Übertragung von Daten zwischen Frankiersystem und Datenzentrum sowie
eine dritte Hauptkomponente (6c) der Übertragungseinheit (6) zur wahlweisen oder gleichzeitigen drahtgeführten Datenübertragung an das Datenzentrum
(52) resp. zurück parallel geschaltet sind.
2. Frankiersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Untereinheit (17) der ersten Hauptkomponente (6a) zur Bildung der Schnittstelle
(6d) an der Übertragungseinheit (6) vorgesehen ist.
3. Frankiersystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Untereinheit (17) zur Verarbeitung von Daten mit einer der ersten Hauptkomponente
(6a) zugeordneten Schnittstelleneinheit (13) verbunden ist.
4. Frankiersystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Untereinheit (17) zu ihrer Einstellung auf die Frankiermaschine (1) Register
(19a, 19b) aufweist, die mit der Schnittstelle (6d, 6e) und/oder einem Verwaltungsserver
(9) des Datenzentrums (52) verbunden sind.
5. Frankiersystem nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnittstelleneinheit (13) eine Komponente (13a) zur Verarbeitung der modemspezifischen
Befehle der Frankiermaschine (1) aufweist.
6. Frankiersystem nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnittstelleneinheit (13) eine Komponente (13b) zur Auswertung von Wahlbefehlen
und zur Weiterleitung von Verbindungs-Aufbaubefehlen mit einer Datenverarbeitungseinheit
(14) der Übertragungseinheit (6) verbunden ist.
7. Frankiersystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnittstelleneinheit (13) eine Komponente (13c) zur Weiterleitung verarbeiteter
Daten an das Datenzentrum (52) oder von diesem an die Frankiermaschine (1) aufweist.
8. Frankiersystem nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnittstelleneinheit (13) eine aktivierbare, mit der Datenverarbeitungseinheit
(14) der Übertragungseinheit (6) verbundene Komponente (13d) für abgelegte Kommunikationsprotokolle und/oder Datensicherungsprotokolle
aufweist.
9. Frankiersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die dritte Hauptkomponente (6c) eine an der Übertragungseinheit (6) angeordnete,
letztere resp. die Datenverarbeitungseinheit (14) der Übertragungseinheit (6) und Datenzentrum (52) wenigstens mittelbar verbindende Schnittstelle (6e) aufweist.
10. Frankiersystem nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Datenverarbeitungseinheit (14) der Übertragungseinheit (6) eine von den Schnittstellen (6d, 6e) und/oder dem Datenzentrum (52) aus eine4 zugängliche
Abrechnungskomponente (14c) für Kommunikationsdaten aufweist.
11. Frankiersystem nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Datenverarbeitungseinheit (14) der Übertragungseinheit (6) eine zur Messung und zum Vergleich, zur Verbesserung und Optimierung der Übertragungsqualität
vorgesehene Messkomponente (14d) aufweist.
12. Frankiersystem nach einem der Ansprüche 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens die Datenverarbeitungseinheit (14) der Übertragungseinheit (6) gegen einen
unberechtigten Zugriff separat geschützt ist.
13. Frankiersystem nach einem der Ansprüche 6 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Datenverarbeitungseinheit (14) der Übertragungseinheit (6) wenigstens eine an ein Kommunikationsprinzip einer Frankiermaschine (1) einstellbare
Kommunikationssoftware aufweist.
14. Frankiersystem nach einem der Ansprüche 6 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Datenverarbeitungseinheit (14) der Übertragungseinheit (6) eine Speichereinheit (21) für eine zeitbestimmte Datenübertragung zwischen Frankiermaschine
(1) und Datenzentrum (52) aufweist.
15. Frankiersystem nach einem der Ansprüche 6 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Datenverarbeitungseinheit (14) der Übertragungseinheit (6) Mittel zur geschützten Datenübertragung zwischen Frankiermaschine (1) und Datenzentrum
(52) aufweist.
1. Franking system (3) with a franking machine (1) comprising an electronic, data processor
(4) and a data memory (2) connected thereto on the input side, as well as an interface
(5) connected to the data processor (4) on the output side for connecting the data
processor (4) to a data centre (52) for the bidirectional transmission of exclusively
digitally processable signals, characterised in that the franking system (3) comprises a transmission unit (6) connected to the interface
(5) of the franking machine (1) and formed of several main components (6a, 6b, 6c),
the first main component (6a) being designed to support the franking machine (1) for
the performance of modem functions and a second main component (6b) of the transmission
unit (6) designed for the wireless transmission of data between the franking system
and the data centre and a third main component (6c) of the transmission unit (6) designed
for the selective or simultaneous wired transmission of data to or from the data centre
(52) being connected in parallel into the data link between a data processing unit
(14) of the transmission unit (6) connected to the first main component (6a) and the
data centre (52).
2. Franking system according to claim 1, characterised in that a sub-unit (17) of the first main component (6a) is provided to form the interface
(6d) on the transmission unit (6).
3. Franking system according to claim 2, characterised in that the sub-unit (17) is connected to an interface unit (13) associated with the first
main component (6a) for the processing of data.
4. Franking system according to claim 3, characterised in that the sub-unit (17) comprises registers (19a, 19b) connected to the interface (6d,
6e) and/or an administration server (9) of the data centre (52) for setting it up
for the franking machine (1).
5. Franking system according to claim 3 or claim 4, characterised in that the interface unit (13) comprises a component (13a) for processing the modem-specific
commands from the franking machine (1).
6. Franking system according to claim 2 or claim 3, characterised in that the interface unit (13) comprises a component (13b) for evaluating selection commands
and is connected to a data processing unit (14) of the transmission unit (6) for transferring
connection set-up commands.
7. Franking system according to claim 3, characterised in that the interface unit (13) comprises a component (13c) for transferring processed data
to the data centre (52) or from there to the franking machine (1).
8. Franking system according to one of claims 3 to 7, characterised in that the interface unit (13) comprises an activatable component (13d) connected to the
data processing unit (14) of the transmission unit (6) for stored communication protocols
and/or data link protocols.
9. Franking system according to claim 1, characterised in that the third main component (6c) comprises an interface (6e) arranged on the transmission
unit (6) and at least indirectly connecting the latter or the data processing unit
(14) of the transmission unit (6) and the data centre (52).
10. Franking system according to either of claims 8 or 9, characterised in that the data processing unit (14) of the transmission unit (6) comprises an accounting
component (14c) for communication data accessible from the interfaces (6d, 6e) and/or
from the data centre (52).
11. Franking system according to one of claims 6 to 10, characterised in that the data processing unit (14) of the transmission unit (6) comprises a measuring
component (14d) provided for measuring, comparing, improving and optimising the transmission
quality.
12. Franking system according to one of claims 6 to 11, characterised in that at least the data processing unit (14) of the transmission unit (6) is protected
separately against unauthorised access.
13. Franking system according to one of claims 6 to 12, characterised in that the data processing unit (14) of the transmission unit (6) comprises at least one
communication software component that can be set up in accordance with a communication
principle of a franking machine (1).
14. Franking system according to one of claims 6 to 13, characterised in that the data processing unit (14) of the transmission unit (6) comprises a memory unit
(21) for time-related data transmission between the franking machine (1) and the data
centre (52).
15. Franking system according to one of claims 6 to 14, characterised in that the data processing unit (14) of the transmission unit (6) comprises means for secure
data transmission between the franking machine (1) and the data centre (52).
1. Système d'affranchissement (3) comportant un dispositif de traitement de données électronique
(4) et une mémoire de données (2) connectée à celui-ci côté entrée, ainsi qu'une machine
d'affranchissement (1) comportant une interface (5) côté sortie du dispositif de traitement
de données (4), destinée à une connexion du dispositif de traitement de données (4)
à un centre de données (52) pour la transmission bidirectionnelle de signaux ne pouvant
être traités que numériquement, caractérisé en ce que le système d'affranchissement (3) comporte une unité de transmission (6) connectée
à l'interface (5) de la machine d'affranchissement (1) et constituée de multiples
composants principaux (6a, 6b, 6c), parmi lesquels le premier composant principal
(6a) est conçu pour supporter la machine d'affranchissement (1) afin qu'elle exécute
des fonctions de modem, et un deuxième composant principal (6b) de l'unité de transmission
(6) sur la liaison de transmission de données entre une unité de traitement de données
(14) de l'unité de transmission de données (6), connectée au premier composant principal
(6a), et le centre de données (52), pour la transmission sans fil de données entre
le système d'affranchissement et le centre de données, ainsi qu'un troisième composant
principal (6c) de l'unité de transmission de données (6), destiné à transmettre sélectivement
ou simultanément par fil des données, sont respectivement connectés en parallèle en
sens aller ou retour au centre de données (52).
2. Système d'affranchissement selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'il est prévu une sous-unité (17) du premier composant principal (6a) pour former l'interface
(6d) avec l'unité de transmission (6).
3. Système d'affranchissement selon la revendication 2, caractérisé en ce que la sous-unité (17) est connectée à une unité d'interface (13) associée au composant
principal (6a) pour le traitement de données.
4. Système d'affranchissement selon la revendication 3, caractérisé en ce que la sous-unité (17) comporte, pour sa mise en place sur la machine d'affranchissement
(1), des registres (19a, 19b) qui sont connectés à l'interface (6d, 6e) et/ou à un
serveur de gestion (9) du centre de données (52).
5. Système d'affranchissement selon la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce que l'unité d'interface (13) comporte un composant (13a) destiné à traiter les instructions
de la machine d'affranchissement (1) spécifiques du modem.
6. Système d'affranchissement selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que l'unité d'interface (13) un composant (13b) destiné à évaluer des instructions de
sélection et à retransmettre des instructions d'établissement de connexion, est connecté
à une unité de traitement de données (14) de l'unité de transmission (6).
7. Système d'affranchissement selon la revendication 3, caractérisé en ce que l'unité d'interface (13) comporte un composant (13c) destiné à transmettre des données
traitées au centre de données (52) ou de ce dernier à la machine d'affranchissement
(1).
8. Système d'affranchissement selon l'une quelconque des revendications 3 à 7, caractérisé en ce que l'unité d'interface (13) comporte un composant (13d) pouvant être activé et connecté
à l'unité de traitement de données (14) de l'unité de transmission (6), destiné à
des protocoles de communication et/ou à des protocoles de sécurisation des données
déposés.
9. Système d'affranchissement selon la revendication 1, caractérisé en ce que le troisième composant principal (6c) comporte une dernière interface (6e) disposée
sur l'unité de transmission (6), ou connectant au moins directement l'unité de traitement
de données (14) de l'unité de transmission (6) au centre de données (52).
10. Système d'affranchissement selon l'une quelconque des revendications 8 ou 9, caractérisé en ce que l'unité de traitement de données (14) de l'unité de transmission (6) comporte un
composant de facturation (14c) destiné à des données de communication, accessible
par les interfaces (6d, 6e) et/ou le centre de données (52) à partir d'une 4.
11. Système d'affranchissement selon l'une quelconque des revendications 6 à 10, caractérisé en ce que l'unité de traitement de données (14) de l'unité de transmission (6) comporte un
composant de mesure (14d) pour mesurer et comparer, et pour améliorer et optimiser
la qualité de transmission.
12. Système d'affranchissement selon l'une quelconque des revendications 6 à 11, caractérisé en ce qu'au moins l'unité de traitement de données (14) de l'unité de transmission (6) est
protégée séparément contre un accès non autorisé.
13. Système d'affranchissement selon l'une quelconque des revendications 6 à 12, caractérisé en ce que l'unité de traitement de données (14) de l'unité de transmission (6) comporte au
moins un logiciel de communication pouvant être appliqué à un principe de communication
d'une machine d'affranchissement (1).
14. Système d'affranchissement selon l'une quelconque des revendications 6 à 13, caractérisé en ce que l'unité de traitement de données (14) de l'unité de transmission (6) comporte une
unité à mémoire (21) destinée à une transmission de données basée sur le temps entre
la machine d'affranchissement (1) et le centre de données (52).
15. Système d'affranchissement selon l'une quelconque des revendications 6 à 14, caractérisé en ce que l'unité de traitement de données (14) de l'unité de transmission (6) comporte des
moyens destinés à la transmission sécurisée de données entre la machine d'affranchissement
(1) et le centre de données (52).


IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente