[0001] Die Erfindung betrifft ein Trampolin.
[0002] Derartige Trampoline weisen generell ein Sprungtuch auf, das mit elastischen Elementen,
insbesondere Federn an einer Rahmenkonstruktion gelagert ist.
[0003] Die zur Durchführung von Sprüngen auf dem Trampolin erforderlichen elastischen Eigenschaften
des Sprungtuchs werden von der Aufhängung des Sprungtuchs mittels der Federn als elastischen
Elementen zwar wesentlich mitbestimmt. Ein entscheidender Faktor für die Sprungeigenschaften
des Trampolins ist jedoch das Sprungtuch selbst.
[0004] Bekannte Trampoline der Fa Eurotramp, Weilheim, werden insbesondere als zertifizierte
Wettkampftrampoline im Breiten- und Spitzensport eingesetzt. Derartige Trampoline
weisen Sprungtücher auf, die aus einer Anordnung von gekreuzt verlaufenden Längsbändern
und Querbändern bestehen, die an ihren Kreuzungsstellen miteinander vernäht sind.
[0005] Derartige Trampoline weisen bereits gute Leistungsdaten auf. Jedoch wurde festgestellt,
dass derartige Trampoline durch die Leistungssteigerung bei den Athleten insbesondere
in Grenzbereichen noch nicht völlig zufrieden stellende Werte aufweisen. So wurde
beispielsweise festgestellt, dass es für einen Athleten, der ein derartiges Trampolin
für eine zehnteilige Wettkampfkür nutzt, im Falle eines Verlustes an Sprunghöhe schwierig
und allenfalls unter Mobilisierung großer Kraftreserven möglich ist, für die ausstehenden
Restsprünge wieder ein ausreichendes Sprunghöhenniveau zu erreichen.
[0006] Aus der
US 2007/0232456 A1 ist ein Mini-Trampolin bekannt, das ein Rahmengestell aufweist, in welchem zur Ausbildung
einer Sprungzone eine Basisbettschicht eingespannt ist. Die Oberseite der Basisbettschicht
bildet eine Sprungfläche für eine das Mini-Trampolin nutzende Bedienperson. Auf diese
Oberseite ist eine Anzahl von Vorsprüngen aufgebracht, die in Abständen über die gesamte
Oberfläche des Mini-Trampolins verteilt sind. Diese Vorsprünge sollen eine Massagefunktion
erfüllen. Die Basisbettschicht besteht aus gewobenem Material wie Nylon. Die Vorsprünge
bestehen aus Gummi, Plastik oder dergleichen.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Trampolin der eingangs genannten Art
mit verbesserter Funktionalität bereitzustellen.
[0008] Zur Lösung dieser Aufgabe sind die Merkmale des Anspruchs 1 vorgesehen. Vorteilhafte
Ausführungsformen und zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
beschrieben.
[0009] Das erfindungsgemäße Trampolin umfasst ein in einer Rahmenkonstruktion gelagertes
Sprungtuch welches aus einer gekreuzten Anordnung von Längsbändern und Querbändern
besteht, deren Breiten jeweils zumindest näherungsweise 4 mm betragen.
[0010] Besonders vorteilhaft weisen die Längsbänder und Querbänder eine Breite von genau
4 mm auf. Damit werden die für Wettkampftrampoline vorgeschriebenen Mindestbreiten
der Bänder eingehalten.
[0011] Mit der erfindungsgemäß ausgebildeten Struktur des Sprungtuchs aus Längsbändern und
Querbändern mit derselben Breite im Bereich von 4 mm ergibt sich eine wesentliche
Verbesserung der Leistungsfähigkeit des Sprungtuchs und damit des gesamten Trampolins.
[0012] Die Leistungssteigerung des erfindungsgemäßen Sprungtuchs mit Längsbändern und Querbändern
mit jeweils einer Breite von 4 mm gegenüber bekannten Sprungtüchern, deren Längsbänder
eine Breite von 4 mm und deren Querbänder eine Breite von 6 mm aufweisen, ist durch
Messungen belegbar, bei welchen eine Kugel aus einer Fallhöhe von 4 Meter auf das
Sprungtuch frei fallen gelassen wird.
[0013] Bei diesen Messungen ergab sich, dass für ein herkömmliches, bekanntes Sprungtuch
die Kugel nach dem Fall aus 4 m Höhe nur 86 % der Ausgangshöhe erreicht. Demgegenüber
wird bei einer Messung mit dem erfindungsgemäßen Sprungtuch 90 % der Ausgangshöhe
erreicht.
[0014] Diese deutliche Leistungssteigerung des erfindungsgemäßen Sprungtuchs führt dazu,
dass Athleten bei Nutzung eines Trampolins mit dem erfindungsgemäßen Sprungtuch ihre
Wettkampfhöhe mit erheblich weniger Kraftaufwand erreichen. Insbesondere Frauen und
Jugendliche profitieren hiervon, da sie mit geringem Kraftaufwand optimale Turnhöhen
erreichen können.
[0015] Insbesondere hat es ein Athlet, der das Trampolin mit dem erfindungsgemäßen Sprungtuch
nutzt, während einer zehnteiligen Wettkampfkür einfacher, nachdem er während den Wettkampfübungen
an Höhe verloren hat, für den Rest der Übungen wieder auf die notwendige Wettkampfhöhe
zu kommen.
[0016] Ein wesentlicher Grund für die Leistungssteigerung des erfindungsgemäßen Sprungtuchs
ist auch eine bessere Luftverdrängung bei dessen Durchbiegung während der Sprünge
mit einem Sprungtuch.
[0017] Die verbesserte Luftverdrängung wird insbesondere dann erhalten, wenn die Abstände
zwischen benachbarten Längsbändern und zwischen benachbarten Querbändern jeweils im
Bereich zwischen 13 mm und 16 mm liegen.
[0018] Während der obere Grenzwert durch normative Bestimmungen vorgegeben ist, hat sich
der untere Grenzwert in unterschiedlichen Applikationen als vorteilhaft erwiesen.
[0019] Generell können auch kleinere Abstände zwischen den Längsbändern und den Querbändern
vorgesehen sein, wobei jedoch vorteilhaft der jeweilige Abstand größer als die Breite
des Längsbandes oder Querbandes ist.
[0020] Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung besteht das Sprungtuch
mit seinen Längsbändern und Querbändern aus einem Gewebe. Dadurch, dass die gesamte
Konstruktion der Längsbänder und Querbänder aus einem Fertiggewebe besteht, müssen
die Längsbänder und Querbänder an ihren Nahtstellen nicht mehr vernäht werden, wodurch
eine signifikante Rationalisierung beim Fertigungsprozess des Sprungtuchs erhalten
wird. Ein weiterer wesentlicher Vorteil besteht darin, dass durch die einstückige
Ausbildung des Sprungtuchs kein Verrutschen der Längsbänder und Querbänder bei Ausübung
von Sprüngen auf dem Sprungtuch mehr auftreten kann. Das Sprungtuch weist damit eine
perfekte Verschiebefestigkeit der Längsbänder und Querbänder auf, wodurch die Sicherheit
und die Qualität des Sprungtuchs erheblich gesteigert werden.
[0021] Weiterhin ist bei der Ausbildung des Sprungtuchs als Fertiggewebe vorteilhaft, dass
bereits beim Herstellungsprozess des Gewebes Markierungen in das Sprungtuch eingearbeitet
werden. Die an vorgegebenen Sollpositionen anzubringenden Markierungen definieren
die Sprungzone auf dem Sprungtuch. Damit entfällt ein aufwendiges nachträgliches Aufbringen
derartiger Markierungen.
[0022] Zur Montage eines Sprungtuchs am Trampolin wird dieses generell mittels der elastischen
Elemente in die Rahmenkonstruktion eingespannt. Das so montierte, neue Sprungtuch
weist eine bestimmte Einspannlänge in Quer- und Längsrichtung auf. Bereits nach einigen
Tagen oder Wochen des Gebrauchs des Trampolins dehnen sich aus dem Stand der Technik
bekannte Sprungtücher dauerhaft um etwa 2 bis 2,5 %.
[0023] Bei bestimmten Einsatzbereichen, wie zum Beispiel dem Einsatz des Trampolins im Bereich
des Leistungssports, sind derartige Dehnungen des Sprungtuchs nicht akzeptabel, da
sich dadurch die Sprungeigenschaften des Trampolins spürbar verschlechtern. Dies führt
dazu, dass bei derartigen Einsatzzwecken die Sprungtücher bereits nach kurzen Gebrauchszeiten
durch neue ersetzt werden müssen. Dies stellt einen erheblichen Kostenfaktor dar.
Zudem erfordert das häufige Auswechseln auch einen unerwünscht hohen Zeitaufwand.
[0024] Dieser Nachteil wird gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung dadurch
vermieden, dass das Sprungtuch zumindest teilweise aus dehnungsarmen Garnen besteht.
[0025] Bei dem so ausgebildeten Sprungtuch wird die maximale technische Belastbarkeit dauerhaft
erhalten, das heißt das mit diesem Sprungtuch ausgestattete Trampolin kann bei einer
gleichmäßigen Leistungsabgabe über einen langen Zeitraum genutzt werden. Damit können
die erfindungsgemäßen Trampoline insbesondere im Leistungssport eingesetzt werden.
Gerade bei derartigen Anwendungen im Spitzensport können die erfindungsgemäßen Trampoline
vorteilhaft eingesetzt werden, da dort bereits geringe Beeinträchtigungen der Leistungsabgabe
nicht akzeptabel sind.
[0026] Die dehnungsarmen Garne können beispielsweise aus Aramiden, insbesondere para-Aramiden
wie Kevlar oder Twaron, bestehen.
[0027] Ebenso können die dehnungsarmen Garne aus Polyethylen bestehen.
[0028] Besonders geringe Dehnungen werden mit dehnungsarmen Garnen, die aus Carbonfasern
bestehen, erhalten.
[0029] Ebenso eignen sich hierfür dehnungsarme Garne aus Vectran-Fasern, das heißt Fasern
bestehend aus Flüssigkristallpolymeren.
[0030] Besonders vorteilhaft bilden die Sprungtücher des erfindungsgemäßen Trampolins textile
Flächengebilde, die aus einer Mischung der dehnungsarmen Garne mit Kunstfasern bestehen.
Derartige Kunstfasern können Polyestergarne oder Polyamidgarne sein, die üblicherweise
zur Herstellung von Sprungtüchern verwendet werden.
[0031] Durch die Mischung der dehnungsarmen Garne mit Kunstfasern können einerseits die
elastischen Eigenschaften der Sprungtücher vorgegeben und eingestellt werden. Zudem
ergibt sich durch die Verwendung derartiger Mischungen gegenüber Sprungtüchern, die
nur aus dehnungsarmen Garnen bestehen, ein erheblicher Kostenvorteil, da die Kunstfasern
erheblich kostengünstiger als die dehnungsarmen Garne sind.
[0032] Eine konstante Leistungsabgabe der Sprungtücher kann weiter dadurch gefördert werden,
dass Bestandteile der die Sprungtücher bildenden textilen Flächengebilde, das heißt
die Längs- und Querbänder, vorgestreckt werden, so dass sich diese bleibend verformen
und dann beim Gebrauch des Trampolins nicht mehr dehnen. Ebenso können besonders stabile
Webarten zur Herstellung von Sprungtüchern bildenden Geweben verwendet werden, um
eine Dehnung der Sprungtücher während des Gebrauchs weiter zu minimieren.
[0033] Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigen:
- Figur 1:
- Schematische Darstellung eines Trampolins.
- Figur 2:
- Schnittdarstellung der Rahmenkonstruktion des Trampolins gemäß Figur 1 mit darin eingespanntem
Sprungtuch.
- Figur 3:
- Ausführungsbeispiel eines Sprungtuchs für das Trampolin gemäß Figur 1.
[0034] Figur 1 zeigt schematisch ein Ausführungsbeispiel eines Trampolins 1, welches als
wesentliche Komponenten eine Rahmenkonstruktion 2 und ein darin gelagertes Sprungtuch
3 aufweist.
[0035] Die Rahmenkonstruktion 2 besteht im Wesentlichen aus einem rechteckigen Rahmen 4
und mit diesem verbundenen Standfüßen 5 zur Aufstellung auf einer Unterlage. Generell
kann die Rahmenkonstruktion 2 dabei zusammenklappbar sein. In den Rahmen 4 der Rahmenkonstruktion
2 ist, wie aus Figur 2 ersichtlich, das Sprungtuch 3 eingespannt. Hierzu werden entlang
des gesamten Umfangs des Sprungtuchs 3 Federn 6 als elastische Elemente befestigt,
die dann an der Innenseite des Rahmens 4 fixiert werden. Die Federn 6 sind vorteilhaft
identisch ausgebildet. Vorteilhaft sind die Federn 6 als Zugfedern ausgebildet. Wie
aus Figur 1 ersichtlich, sind die Federn 6 durch Abdeckungen 7 abgedeckt, um die Gefahr
von Verletzungen durch Kontakt der das Trampolin 1 nutzenden Person mit den Federn
6 zu vermeiden.
[0036] Figur 3 zeigt den Aufbau des erfindungsgemäßen Sprungtuchs 3 für das Trampolin 1
gemäß Figur 1. Das Sprungtuch 3 weist eine Anordnung von sich kreuzenden Längsbändern
8 und Querbändern 9 auf.
[0037] Sämtliche Längsbänder 8 sind identisch ausgebildet. Auch sämtliche Querbänder 9 sind
identisch ausgebildet. Im vorliegenden Fall sind auch die Längsbänder 8 identisch
mit den Querbändern 9 ausgebildet.
[0038] Die Längsbänder 8 und Querbänder 9 weisen dabei jeweils eine über ihre gesamte Länge
konstante Breite von 4 mm auf. Im vorliegenden Fall beträgt die Breite exakt 4 mm.
Prinzipiell kann der Wert der Breite innerhalb bestimmter Grenzen, insbesondere in
einem Bereich von 10 % hiervon abweichen.
[0039] Die einzelnen Längsbänder 8 und Querbänder 9 sind im vorliegenden Fall als gewobene
Bänder ausgebildet, wobei diese allgemein aus Kunstfasern bestehen.
[0040] Wie aus Figur 3 ersichtlich bilden die Längsbänder 8 und Querbänder 9 eine orthogonale
Gitterstruktur, das heißt die Längsbänder 8 verlaufen parallel zueinander und im rechten
Winkel zu den Querbändern 9.
[0041] Das Sprungtuch 3 bildet eine verschiebefeste Konstruktion dadurch, dass die Längsbänder
8 und Querbänder 9 an ihren Kreuzungsstellen miteinander vernäht sind. Um eine solche
verschiebefeste Konstruktion zu erhalten, werden die Längsbänder 8 und Querbänder
9 zur Herstellung des Sprungtuchs 3 straff eingespannt, so dass dann das Vernähen
an den Kreuzungsstellen unter Spannung erfolgt. Bei jeder Kreuzungsstelle erfolgt
dann das Vernähen mit einer möglichst hohen Anzahl von Stichen.
[0042] Die Abstände der einzelnen Längsbänder 8 des Sprungtuchs 3 sind bei der Ausführungsform
gemäß Figur 3 konstant. Dasselbe gilt für die Abstände zwischen den einzelnen Querbändern
9, die vorteilhaft gleich groß sind wie die Abstände zwischen den Längsbändern 8.
[0043] Der maximale Abstandswert zwischen zwei benachbarten Längsbändern 8 oder zwei benachbarten
Querbändern 9 ist durch die geltenden Normen auf 16 mm begrenzt. Der Abstand kann
auch bei kleinen Werten liegen, wobei es sich als vorteilhaft erwiesen hat, wenn der
Abstandswert im Bereich zwischen 13 mm und 16 mm liegt.
[0044] Gemäß einer besonders vorteilhaften Variante besteht das gesamte Sprungtuch 3 mit
seinen Längsbändern 8 und Querbändern 9 aus einem Fertiggewebe. Damit brauchen die
Längsbänder 8 und Querbänder 9 an ihren Kreuzungsstellen nicht mehr vernäht werden.
[0045] Das textile Flächengebilde, welches das Sprungtuch 3 bildet, enthält dehnungsarme
Garne, wodurch das Sprungtuch 3 auch nach langer Gebrauchsdauer keine nennungswerte
Dehnung in Längs- oder Querrichtung aufweist.
[0046] Prinzipiell könnte das Sprungtuch 3 vollständig aus dehnungsarmen Garnen bestehen.
Im vorliegenden Fall wird das das Sprungtuch 3 bildende textile Flächengebilde aus
einer Mischung von dehnungsarmen Garnen mit Kunstfasern aufgebaut. Die Kunstfasern
bestehen aus Polyestergarnen oder Polyamidgarnen.
[0047] Die dehnungsarmen Garne können aus Aramiden bestehen. Besonders geeignet sind para-Aramide
wie Kevlar oder Twaron, die sehr dehnungsarm sind. Um eine hohe Witterungsbeständigkeit
zu erhalten, können diese dehnungsarmen Garne eine Teflon (PTFE-)Beschichtung aufweisen.
[0048] Weiterhin können dehnungsarme Garne für das Sprungtuch 3 aus Polyethylen bestehen.
Ein Beispiel für derartige Garne sind Dyneema-Garne.
[0049] Als besonders dehnungsarme Garne eignen sich Garne aus Carbon-Fasern. Diese Carbon-Fasem
sind nicht nur extrem dehnungsarm, sondern weisen auch eine sehr hohe Stabilität gegen
UV-Lichteinstrahlung auf.
[0050] Schließlich können auch Vectran-Fasern zur Bildung dehnungsarmer Garne für das Sprungtuch
3 verwendet werden. Diese können insbesondere mit Polyester verwebt werden. Vectran
ist ein thermoplastisches mehrfaseriges Garn, das aus geschmolzenem Flüssigkristallpolymer
gesponnen wird.
[0051] Generell können auch mehrere der genannten dehnungsarmen Garne in Kombination zur
Herstellung des Sprungtuchs 3 verwendet werden.
Bezugszeichenliste
[0052]
- (1)
- Trampolin
- (2)
- Rahmenkonstruktion
- (3)
- Sprungtuch
- (4)
- Rahmen
- (5)
- Standfuß
- (6)
- Feder
- (7)
- Abdeckung
- (8)
- Längsband
- (9)
- Querband
1. Trampolin (1) mit einem in einer Rahmenkonstruktion (2) gelagerten Sprungtuch (3),
das aus einer gekreuzten Anordnung von Längsbändern (8) und Querbändern (9) besteht,
dadurch gekennzeichnet, dass die Längsbändern und Querbändern eine Breite von 4 mm aufweisen.
2. Trampolin nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsbänder (8) und Querbänder (9) aus einem Gewebe gebildet sind.
3. Trampolin nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstände zwischen benachbarten Längsbändern (8) und zwischen benachbarten Querbändern
(9) jeweils maximal 16 mm betragen.
4. Trampolin nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstände zwischen benachbarten Längsbändern (8) und zwischen benachbarten Querbändern
(9) jeweils im Bereich zwischen 13 mm und 16 mm liegen.
5. Trampolin nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch kennzeichnet, dass die Abstände zwischen benachbarten Querbändern (9) und zwischen benachbarten Längsbändern
(8) identisch sind.
6. Trampolin nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Sprungtuch (3) zumindest teilweise aus dehnungsarmen Garnen besteht.
7. Trampolin nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsbänder (8) und Querbänder (9) des Sprungtuchs (3) vorgedehnt sind.
8. Trampolin nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsbänder (8) und Querbänder (9) durch Verstreckung vorgedehnt sind.
9. Trampolin nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die dehnungsarmen Garne aus Aramiden oder aus para-Aramiden, insbesondere Kevlar
oder Twaron, bestehen
10. Trampolin nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die aus Aramiden bestehenden dehnungsarmen Garne eine Teflon (PTFE-)Beschichtung
aufweisen.
11. Trampolin nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die dehnungsarmen Garne aus Polyethylen oder aus Carbon bestehen.
12. Trampolin nach einem der Ansprüche 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Sprungtuch (3) aus einer Mischung von aus Kunstfasern bestehenden Garnen und
dehnungsarmen Garnen gebildet ist.
13. Trampolin nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Sprungtuch (3) als Kunstfasergarne Polyestergarne oder Polyamidgarne enthält.
1. Trampoline (1) with a jumping bed (3), which is mounted in a frame construction (2)
and which consists of a crossed arrangement of longitudinal tapes (8) and transverse
tapes (9), characterised in that the longitudinal tapes and transverse tapes have a width of four millimetres.
2. Trampoline according to claim 1, characterised in that the longitudinal tapes (8) and transverse tapes (9) are formed from a fabric.
3. Trampoline according to one of claims 1 and 2, characterised in that the spacings between adjacent longitudinal tapes (8) and between adjacent transverse
tapes (9) is in each instance at most 16 millimetres.
4. Trampoline according to claim 3, characterised in that the spacings between adjacent longitudinal tapes (8) and between adjacent transverse
tapes (9) in each instance lies in the region between 13 millimetres and 16 millimetres.
5. Trampoline according to any one of claims 1 to 4, characterised in that the spacings between adjacent transverse tapes (9) and between adjacent longitudinal
tapes (8) are identical.
6. Trampoline according to any one of claims 1 to 5, characterised in that the jumping bed (3) consists at least in part of threads with low extensibility.
7. Trampoline according to claim 6, characterised in that the longitudinal tapes (8) and transverse tapes (9) of the jumping bed (3) are pre-stretched.
8. Trampoline according to claim 7, characterised in that the longitudinal tapes (8) and transverse tapes (9) are pre-stretched by stretching.
9. Trampoline according to any one of claims 6 to 8, characterised in that the threads of low extensibility consist of aramides or of para-aramides, particularly
Kevlar or Twaron.
10. Trampoline according to claim 9, characterised in that the threads of low extensibility, which consist of aramides, have a Teflon (PTFE)
coating.
11. Trampoline according to any one of claims 6 to 8, characterised in that the threads of low extensibility consist of polyethylene or of carbon.
12. Trampoline according to any one f claims 6 to 11, characterised in that the jumping bed (3) is formed from a mixture of threads, which consist of synthetic
fibres, and threads of low extensibility.
13. Trampoline according to claim 12, characterised in that the jumping bed (3) contains polyester threads or polyamide threads as synthetic
fibre threads.
1. Trampoline (1), avec une toile de rebondissement (3) montée dans une structure de
cadre (2) et constituée d'un système croisé de bandes longitudinales (8) et de bandes
transversales (9), caractérisé en ce que les bandes longitudinales et les bandes transversales présentent une largeur de 4
mm.
2. Trampoline selon la revendication 1, caractérisé en ce que les bandes longitudinales (8) et les bandes transversales (9) sont formées à partir
d'un tissu.
3. Trampoline selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les distances entre des bandes longitudinales (8) voisines et entre des bandes transversales
(9) voisines sont respectivement égales à au maximum 16 mm.
4. Trampoline selon la revendication 3, caractérisé en ce que les distances entre des bandes longitudinales (8) voisines et entre des bandes transversales
(9) voisines sont respectivement situées dans la plage entre 13 mm et 16 mm.
5. Trampoline selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les distances entre des bandes longitudinales (8) voisines et entre des bandes transversales
(9) voisines sont identiques.
6. Trampoline selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que la toile de rebondissement (3) est constituée au moins partiellement de fils textiles
à extensibilité réduite.
7. Trampoline selon la revendication 6, caractérisé en ce que les bandes longitudinales (8) et les bandes transversales (9) de la toile de rebondissement
(3) subissent une pré-extension.
8. Trampoline selon la revendication 7, caractérisé en ce que les bandes longitudinales (8) et les bandes transversales (9) subissent une pré-extension
par étirage.
9. Trampoline selon l'une des revendications 6 à 8, caractérisé en ce que les fils textiles à extensibilité réduite sont constitués d'aramides ou de para-aramides,
en particulier de Kevlar ou de Twaron.
10. Trampoline selon la revendication 9, caractérisé en ce que les fils textiles à extensibilité réduite constitués d'aramides présentent un revêtement
en Teflon (PTFE).
11. Trampoline selon l'une des revendications 6 à 8, caractérisé en ce que les fils textiles à extensibilité réduite sont constitués de polyéthylène ou de carbone.
12. Trampoline selon l'une des revendications 6 à 11, caractérisé en ce que la toile de rebondissement (3) est formée à partir d'un mélange de fils textiles
constitués de fibres synthétiques et de fils textiles à extensibilité réduite.
13. Trampoline selon la revendication 12, caractérisé en ce que la toile de rebondissement (3) contient comme fils textiles en fibres synthétiques
des fils de polyester ou des fils de polyamide.