| (19) |
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(11) |
EP 2 391 512 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.05.2014 Patentblatt 2014/19 |
| (22) |
Anmeldetag: 21.01.2010 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2010/000338 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2010/086113 (05.08.2010 Gazette 2010/31) |
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| (54) |
OPTISCH VARIABLES SICHERHEITSELEMENT
OPTICALLY VARIABLE SECURITY ELEMENT
ÉLÉMENT DE SÉCURITÉ OPTIQUEMENT VARIABLE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
27.01.2009 DE 102009006301
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.12.2011 Patentblatt 2011/49 |
| (73) |
Patentinhaber: Giesecke & Devrient GmbH |
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81677 München (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- MINKS, Andreas
83629 Weyarn (DE)
- ENDRES, Günter
81547 München (DE)
- REINER, Harald
81371 München (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 540 455 DE-U1- 8 529 297
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WO-A1-2006/102700
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein optisch variables Sicherheitselement zur Absicherung von
Datenträgern, in das durch Einwirkung von Laserstrahlung visuell erkennbare Kennzeichnungen
in Form von Mustern, Zeichen oder einer Kodierung eingebracht sind. Die Erfindung
betrifft auch ein Verfahren zum Herstellen eines solchen Sicherheitselements und einen
mit einem derartigen Sicherheitselement ausgestatteten Datenträger.
[0002] Datenträger, wie beispielsweise Ausweiskarten, Kreditkarten, Bankkarten und dergleichen
werden in steigendem Maß in verschiedenen Dienstleistungssektoren, aber auch im innerbetrieblichen
Bereich eingesetzt. Sie müssen dabei in der Regel zwei gegenläufige Bedingungen erfüllen.
So stellen sie wegen ihrer großen Verbreitung zum einen ein Massenprodukt dar, das
einfach und kostengünstig herzustellen sein soll. Zum anderen sollen sie aufgrund
ihrer Legitimationsfunktion größtmögliche Sicherheit gegen Fälschung oder Verfälschung
bieten. Die Vielzahl der erhältlichen Arten von Karten, insbesondere von Magnetstreifenkarten
und Chipkarten, ist Zeugnis für die zahlreichen Bemühungen und die verschiedenartigen
Vorschläge, wie diese gegenläufigen Anforderungen in geeigneter Weise miteinander
verbunden werden können.
[0003] Die Norm ISO 7810 spezifiziert die physikalischen Eigenschaften von Identifikationskarten
für drei verschiedene Größen von Karten, die mit ID-1, ID-2 und ID-3 bezeichnet werden.
Die weiteste Verbreitung hat dabei die ID-1-Karte mit Abmessungen von 85,60 mm x 53,98
mm gefunden, die beispielsweise bei Bank- und Kreditkarten, bei Telefonkarten oder
dem EU-Führerschein eingesetzt wird.
[0004] Zur Absicherung werden Datenträger im ID-Kartenformat und anderen Formaten oft mit
lasergravierten Kippbildern versehen. Dabei werden zwei oder mehr verschiedene Kennzeichnungen,
beispielsweise eine Seriennummer und ein Ablaufdatum, unter unterschiedlichen Winkeln
durch eine Anordnung zylindrischer Linsen in die Karte lasergraviert. Die Laserstrahlung
erzeugt dabei eine lokale Schwärzung des Kartenkörpers, die die eingravierten Kennzeichnungen
visuell sichtbar macht. Bei der Betrachtung ist je nach Blickwinkel nur die jeweils
aus dieser Richtung eingravierte Kennzeichnung sichtbar, so dass durch eine Verkippung
der Karte senkrecht zur Achse der Zylinderlinsen ein optisch variabler Kippeffekt
entsteht.
[0005] Das Dokument
WO 2006/102700 offenbart ein optisch variables Sicherheitselement nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0006] Davon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Sicherheitselement
der eingangs genannten Art mit attraktivem visuellem Erscheinungsbild und hoher Fälschungssicherheit
zu schaffen.
[0007] Diese Aufgabe wird durch das Sicherheitselement mit den Merkmalen des Hauptanspruchs
gelöst. Ein Verfahren zum Herstellen eines derartigen Sicherheitselements und ein
Datenträger mit einem solchen Sicherheitselement sind in den nebengeordneten Ansprüchen
angegeben. Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0008] Gemäß der Erfindung enthält ein gattungsgemäßes Sicherheitselement eine optisch variable
Aufzeichnungsschicht, die zumindest teilweise mit einem Oberflächenrelief in Form
eines Linsenrasters versehen ist. Dabei sind zumindest erste und zweite Kennzeichnungen
mit Laserstrahlung aus unterschiedlichen Richtungen durch das Linsenraster hindurch
in die optisch variable Aufzeichnungsschicht eingebracht und bei der Betrachtung jeweils
aus denselben Richtungen erkennbar.
[0009] Wie nachfolgend genauer erläutert, entsteht durch die Kombination eines Linsenrasters
mit einer optisch variablen Aufzeichnungsschicht ein optisch multivariables Sicherheitselement,
bei dem der erste Kippeffekt eines Laserkippbilds und der zweite Kippeffekt eines
optisch variablen Merkmals miteinander wechselwirken und einander gegenseitig visuell
aufwerten. Das vorgeschlagene Sicherheitselement verbindet so eine hohe Fälschungssicherheit
mit einem ansprechenden visuellen Erscheinungsbild und einem hohem Aufmerksamkeits-
und Wiedererkennungswert.
[0010] In einer vorteilhaften Ausgestaltung ist die optisch variable Aufzeichnungsschicht
eine Farbschicht mit optisch variablen Pigmenten, insbesondere mit Interferenzschichtpigmenten
oder Flüssigkristallpigmenten. Die optisch variable Aufzeichnungsschicht kann mit
Vorteil auch durch eine diffraktive Beugungsstruktur, wie etwa ein Hologramm oder
eine hologrammähnliche Beugungsstruktur, oder eine achromatische Mattstruktur gebildet
sein.
[0011] Zur weiteren Erhöhung der Sicherheit und zur Erzielung reizvoller visueller Effekte
kann die optisch variable Aufzeichnungsschicht zusätzlich mit einer Reliefstruktur
versehen sein.
[0012] Die durch die Lasterstrahlung eingebrachten Kennzeichnungen stellen mit Vorteil nicht-geschwärzte
Teilbereiche der optisch variablen Aufzeichnungsschicht dar, die aufgrund ihrer durch
die Laserstrahlung veränderten optischen Eigenschaften visuell erkennbar sind.
[0013] In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung umfasst das Linsenraster Zylinderlinsen
und/ oder sphärische Linsen. Je nach konkretem Anwendungsfall kann die Achse der Zylinderlinsen
dabei geradlinig oder geschwungen, parallel oder in einem bestimmten Winkel zu den
äußeren Kanten des Datenträgers verlaufen. In den gebräuchlichsten Varianten ist das
Linsenraster in Form eines horizontalen oder eines vertikalen Linsenrasters ausgebildet.
[0014] Die optisch variable Aufzeichnungsschicht ist zweckmäßig durch eine transparente
Abstandsschicht von dem Linsenraster getrennt. Sie kann an oder nahe der Oberfläche,
oder auch im Inneren des Sicherheitselements angeordnet sein.
[0015] Die eingebrachten Kennzeichnungen können grundsätzlich beliebige Daten darstellen.
Typischerweise stellen die Kennzeichnungen personenbezogene Daten wie eine Unterschrift,
ein Geburtsdatum, ein Portrait oder dergleichen dar, können aber auch oder zusätzlich
datenträgerbezogene Daten wie eine Gültigkeitsdauer, eine Kartennummer, Angaben zur
ausstellenden Behörde oder Institut oder dergleichen enthalten. Besonders geeignet
für die Laserbeschriftung sind gerasterte Kennzeichnungen. Die einzelnen Rasterelemente
können kontrolliert durch gepulste Bestrahlung der Aufzeichnungsschicht, beispielsweise
mit einem Nd:YAG-Laser, einem Nd:Glas-Laser oder auch einem längerwelligen CO
2-Laser erzeugt werden.
[0016] Bei der Laserbeschriftung werden die Kennzeichnungen durch das Linsenraster hindurch
in die darunter liegende optisch variable Aufzeichnungsschicht eingebracht. Dabei
wird der Laserstrahl in verschiedenen, vorbestimmten Winkeln zur Ebene des Linsenrasters
gehalten, so dass bei Durchgang der Laserstrahlung durch die Linsen verschiedene Stellen
der Aufzeichnungsschicht modifiziert, entsprechend der Intention der Erfindung jedoch
nicht geschwärzt werden. Die so eingebrachten und durch die lokal veränderten optischen
Eigenschaften der Aufzeichnungsschicht sichtbaren Kennzeichnungen sind jeweils im
Wesentlichen nur aus demjenigen Winkel erkennbar, unter dem sie eingebracht wurden.
Die Größe des Winkelbereichs, unter dem eine Kennzeichnung erkennbar ist, hängt von
der Größe des modifizierten Bereichs ab, und kann beispielsweise über die Pulsenergie
des Laserstrahls eingestellt werden. Somit kann der Datenträger mit zwei oder mehreren
verschiedenen Kennzeichnungen versehen werden, die sich photographisch oder mit Kopiergeräten
nicht reproduzieren lassen, da unter einem bestimmten Betrachtungswinkel niemals die
gesamte eingeschriebene Information erkennbar ist.
[0017] Die aus unterschiedlichen Richtungen erkennbaren Kennzeichnungen liegen in der Aufzeichnungsschicht
zweckmäßig ineinander verschachtelt vor. Die Trennung des Informationsgehalts erfolgt
beim Betrachten des Datenträgers aus den Aufzeichnungsrichtungen entsprechenden Betrachtungsrichtungen,
da das Linsenraster dem Betrachter jeweils nur den der Betrachtungsrichtung zugeordneten
Teil der Kennzeichnungen zeigt. Dies macht eine drucktechnische Reproduktion der eingeschriebenen
Information praktisch unmöglich, da eine genaue Ausrichtung auf ein später aufgebrachtes
Linsenraster nicht mit der erforderlichen Genauigkeit gelingt.
[0018] Die Erfindung enthält auch ein Verfahren zum Herstellen eines optisch variables Sicherheitselementes
zur Absicherung von Datenträgern bei dem durch Einwirkung von Laserstrahlung visuell
erkennbare Kennzeichnungen in Form von Mustern, Zeichen oder einer Kodierung eingebracht
werden, indem
- eine optisch variable Aufzeichnungsschicht zumindest teilweise mit einem Oberflächenrelief
in Form eines Linsenrasters versehen wird, und
- zumindest erste und zweite Kennzeichnungen mit Laserstrahlung aus unterschiedlichen
Richtungen durch das Linsenraster hindurch in die optisch variable Aufzeichnungsschicht
eingebracht werden, die bei der späteren Betrachtung des Sicherheitselements jeweils
aus denselben Richtungen erkennbar sind.
[0019] Das Linsenraster wird dabei bevorzugt durch Laminieren oder Prägen, gegebenenfalls
über eine transparente Zwischenschicht, über der optisch variablen Aufzeichnungsschicht
erzeugt.
[0020] Die Erfindung umfasst auch einen Datenträger, insbesondere einen Markenartikel, ein
Wertdokument, eine Ausweiskarte und dergleichen, mit einem Sicherheitselement der
genannten Art. Besondere Vorteile bietet die Erfindung bei Datenträgern in Form von
Karten, wie Kreditkarten, Bankkarten, Barzahlungskarten, Berechtigungskarten, Personalausweisen
oder Passpersonalisierungsseiten.
[0021] Insgesamt bietet die vorgeschlagene Kombination einer optisch variablen Aufzeichnungsschicht
mit einem Laserkippbild in einem Sicherheitselement insbesondere die folgenden Vorteile:
- Die Kombination beider Effekte erlaubt die Erzeugung optisch multivariabler Sicherheitselemente
mit nicht-schwarz/weißer Laserbeschriftung. Die lasergravierten Kennzeichnungen können
vielmehr farbig, insbesondere mit einem metallisch glänzenden und/ oder einem changierenden
visuellen Erscheinungsbild gestaltet werden.
- Der Kippeffekt der optisch variablen Aufzeichnungsschicht wird durch das Linsenraster
des Laserkippbild zusätzlich modifiziert. Weitere Kombinations- und Variationsmöglichkeiten
und neuartige visuelle Effekte ergeben sich, wenn die Aufzeichnungsschicht zusätzlich
mit einer Reliefstruktur versehen ist.
- Die Fälschungssicherheit bekannter Laserkippbilder wird durch die Kombination mit
dem optisch variablen Merkmal erhöht. Umgekehrt erhöht sich auch die Fälschungssicherheit
des optisch variablen Merkmals durch die Verbindung mit dem Linsenraster, so dass
sich beide Teilmerkmale gegenseitig aufwerten. Da der optisch variable Effekt der
Aufzeichnungsschicht durch das Linsenraster modifiziert wird, ist die Fälschungssicherheit
des Gesamtmerkmals höher als die zweier getrennt vorliegender Einzelmerkmale.
- Neben der Fälschungssicherheit erhöht sich durch die vorgeschlagene Kombination auch
der Aufmerksamkeits- und Wiedererkennungswert des Sicherheitselements. Das visuelle
Erscheinungsbild wird aufgewertet und die Erkennbarkeit des Gesamtelements als Echtheitsmerkmal
gerade bei schlechten Beleuchtungsverhältnissen erhöht.
- Das kombinierte Sicherheitselement benötigt auf der Karte nicht mehr Platz als ein
Laserkippbild allein und kann daher auch auf Karten mit kleiner zur Verfügung stehender
Fläche, wie etwa ID-1-Karten, eingesetzt werden. Die durch die Zusammenlegung zweier
Sicherheitsmerkmale verbleibende größere Fläche belässt dem Designer zudem einen höheren
Gestaltungsspielraum.
[0022] Weitere Ausführungsbeispiele sowie Vorteile der Erfindung werden nachfolgend anhand
der Figuren erläutert. Zur besseren Anschaulichkeit wird in den Figuren auf eine maßstabs-
oder proportionsgetreue Darstellung verzichtet.
[0023] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Aufsicht auf eine Karte nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung in schematischer
Darstellung, und
- Fig. 2
- eine Schnittdarstellung der Karte von Fig.1 entlang der Linie II-II.
[0024] Die Erfindung wird nun am Beispiel einer Identifikationskarte erläutert. Figur 1
zeigt dazu eine schematische Darstellung einer Identifikationskarte 10 im ID-1-Format,
wie es beispielsweise für Bankkarten, Kreditkarten oder Führerscheine verwendet wird.
[0025] Neben in herkömmlicher Weise aufgebrachten, beispielsweise aufgedruckten Daten 12
enthält die Karte 10 zur Absicherung ein Laserkippbild 14, das zwei verschiedene,
mittels Laserstrahlung eingeschriebene Kennzeichnungen 16 und 18 enthält, die in Fig.1
schematisch durch die Buchstabenfolgen "A A A" bzw. "B B B" dargestellt sind. Anders
als in der zeichnerischen Darstellung der Fig.1 sind die Kennzeichnungen 16,18 bei
der Betrachtung der Karte 10 nicht gleichzeitig, sondern nur durch Verkippen der Karte
10 in einem jeweils unterschiedlichen Kippwinkel erkennbar. Das Laserkippbild 14 ist
im Ausführungsbeispiel in Form eines horizontalen Linsenrasters ausgebildet, kann
aber in anderen Ausführungsformen beispielsweise auch in Form eines vertikalen Linsenrasters
ausgebildet sein.
[0026] Trotz der geringen zur Verfügung stehenden Fläche sollen Karten im ID-1-Format oft
sowohl mit einem Laserkippbild als auch mit einem optisch variablen Effektfarbendruck,
etwa einer Farbschicht mit optisch variablen Pigmenten oder einem Hologramm ausgestattet
werden. Da der Effektfarbendruck eine gewisse Mindestfläche benötigt, um seine visuelle
Wirkung entfalten zu können, ergeben sich bei bekannten Gestaltungen aufgrund der
nötigen Kompromisse oft nicht zufriedenstellende Ergebnisse.
[0027] Zur Abhilfe ist bei der Karte 10 vorgesehen, dass das Laserkippbild 14 und das optisch
variable Merkmal in demselben Flächenbereich angeordnet sind, wie anhand der Querschnittsdarstellung
der Fig. 2 näher erläutert, die eine Schnittdarstellung der Karte 10 entlang der Linie
II-II zeigt.
[0028] Die Karte 10 enthält einen Kartenkörper 20, der im Bereich des Laserkippbilds 14
mit einer optisch variablen Aufzeichnungsschicht 22 und einer über der Aufzeichnungsschicht
22 transparenten Abstandsschicht 24 versehen ist. Die optisch variable Aufzeichnungsschicht
22 ist im Ausführungsbeispiel eine Farbschicht mit optisch variablen Pigmenten, insbesondere
mit Interferenzschichtpigmenten oder mit Flüssigkristallpigmenten. In anderen Gestaltungen
kann die optisch variable Aufzeichnungsschicht beispielsweise durch eine diffraktive
Beugungsstruktur, wie etwa ein Hologramm oder eine hologrammähnliche Beugungsstruktur,
oder eine Mattstruktur gebildet sein. Ferner kann auch der Kartenkörper selbst aus
einem transparenten, semitransparenten oder transluzenten Material gebildet sein.
[0029] Weiter ist die Oberfläche der Karte 10 im Bereich des Laserkippbilds 14 mit einem
Oberflächenrelief in Form eines Linsenrasters 26 versehen, das im Ausführungsbeispiel
aus einer Mehrzahl horizontaler, paralleler Zylinderlinsen besteht. Die in das Laserkippbild
eingebrachten Kennzeichnungen 16, 18 wurden erst nach dem Aufbringen des Linsenrasters
26 mittels eines gepulsten Infrarotlasers in die optisch variable Aufzeichnungsschicht
22 eingeschrieben.
[0030] Dazu wird ein Laserstrahl aus verschiedenen Richtungen 30 bzw. 32 auf das Linsenraster
26 gerichtet. Die einzelnen Zylinderlinsen fokussieren den Laserstrahl je nach Bestrahlungsrichtung
30, 32 auf unterschiedliche kleine Teilbereiche 40 bzw. 42 der optisch variablen Aufzeichnungsschicht
22. Wellenlänge, Intensität und Pulsdauer der Laserstrahlung sind dabei so auf die
Eigenschaften der Aufzeichnungsschicht 22 abgestimmt, dass die Teilbereiche 40, 42
nicht geschwärzt werden, sondern aufgrund ihrer durch die Laserstrahlung lokal veränderten
optischen Eigenschaften vor dem Hintergrund der nicht beaufschlagten Bereiche visuell
erkennbar werden. Die Teilbereiche 40 bilden zusammengenommen die Kennzeichnung 16
der Fig. 1, die Teilbereiche 42 die Kennzeichnungen 18. Das Erscheinungsbild der Kennzeichnungen
16,18 innerhalb der optisch variablen Aufzeichnungsschicht 22 ist visuell deutlich
attraktiver als die üblichen geschwärzten Bereiche eines weißen Kartenkörpers.
[0031] Bei der späteren Betrachtung der Karte 10 aus Richtung 30 sind wegen der fokussierenden
Wirkung der Zylinderlinsen gerade die aus dieser Richtung eingeschriebenen Teilbereiche
40 erkennbar, die sich für den Betrachter 50 zu einem Bild, im Ausführungsbeispiel
den Buchstaben "A A A" der Kennzeichnung 16 zusammensetzen. Entsprechend sind aus
der Betrachtungsrichtung 32 die aus dieser Richtung eingeschriebenen Teilbereiche
42 erkennbar und setzen sich für den Betrachter 50 zu einem Bild der Buchstaben "B
B B" der Kennzeichnung 18 zusammen. Aus den flacheren Betrachtungsrichtungen 34, 36
zeigen die Zylinderlinsen jeweils nur nicht durch Laserstrahlung modifizierte Teilbereiche
der optisch variablen Aufzeichnungsschicht 22, die keine Kennzeichnungen enthalten.
Im Falle eines transparenten, semi-transparenten oder transluzenten Kartenkörpers
20 sind die Schwärzungen auch von der Kartenunterseite, d.h. der den Linsen abgewandten
Seite erkennbar.
[0032] Insgesamt weist das Laserkippbild 14 der Karte 10 somit bei der Betrachtung ein optisch
doppelt variables Erscheinungsbild auf. Der erste optisch variable Effekt ist durch
den Kippeffekt des Laserkippbilds 14 gegeben: Wird die Karte von der Betrachtungsrichtung
34 über die Betrachtungsrichtungen 30 und 32 zur Betrachtungsrichtung 36 hin gekippt,
so sieht der Betrachter zunächst die Aufzeichnungsschicht 22 ohne Kennzeichnung (Betrachtungsrichtung
34). Aus der Betrachtungsrichtung 30 wird die erste Kennzeichnung 16 sichtbar, aus
der Betrachtungsrichtung 32 dann die zweite Kennzeichnung 18, bis aus der Betrachtungsrichtung
36 wieder nur die Aufzeichnungsschicht 22 ohne Kennzeichnungen zu erkennen ist.
[0033] Der zweite optisch variable Effekt wird durch die optische Variabilität der Aufzeichnungsschicht
22 erzeugt und hängt von der Art der gewählten Aufzeichnungsschicht 22 ab. Bei dem
zweiten optisch variablen Effekt kann es sich beispielsweise um einen betrachtungswinkelabhängigen
Farbkippeffekt handeln, der dem Betrachter einen sich mit der Betrachtungsrichtung
ändernden Farbeindruck vermittelt. Auch betrachtungswinkelabhängige Beugungseffekte,
streuende Effekte oder refraktive Effekte kommen in Frage. Durch die Lichtbrechung
der Zylinderlinsen des Linsenrasters 26 wird der zweite optisch variable Effekt der
Aufzeichnungsschicht 22 verglichen mit einer separat vorliegenden Aufzeichnungsschicht
noch modifiziert.
[0034] In vorteilhaften Ausgestaltungen kann die optisch variable Aufzeichnungsschicht 22
zusätzlich mit einer Reliefstruktur, beispielsweise einer Prägestruktur versehen sein.
In Verbindung mit der brechenden Wirkung des Linsenrasters 26 ergeben sich dadurch
eindrucksvolle visuelle Effekte. Beispielsweise können trotz gleichen Lichteinfalls
unterschiedliche Farbeindrücke wahrzunehmen sein, oder die Veränderung des Kippeffekts
durch das Linsenraster kann ein dreidimensional anmutendes, optisch variables Erscheinungsbild
erzeugen.
1. Optisch variables Sicherheitselement zur Absicherung von Datenträgern (10), in das
durch Einwirkung von Laserstrahlung visuell erkennbare Kennzeichnungen (16, 18) in
Form von Mustern, Zeichen oder einer Kodierung eingebracht sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherheitselement eine optisch variable Aufzeichnungsschicht (22) mit einem
ersten Kippeffekt enthält, die zumindest teilweise mit einem Oberflächenrelief in
Form eines Linsenrasters (26) versehen ist, wobei zumindest erste und zweite Kennzeichnungen
(16, 18) mit Laserstrahlung aus unterschiedlichen Richtungen (30, 32) durch das Linsenraster
hindurch in die optisch variable Aufzeichnungsschicht eingebracht sind, die bei der
Betrachtung jeweils aus denselben Richtungen erkennbar sind und einen weiteren Kippeffekt
bilden.
2. Sicherheitselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die optisch variable Aufzeichnungsschicht eine Farbschicht mit optisch variablen
Pigmenten, insbesondere mit Interferenzschichtpigmenten, mit Glimmerpigmenten oder
mit Flüssigkristallpigmenten ist.
3. Sicherheitselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die optisch variable Aufzeichnungsschicht eine diffraktive Beugungsstruktur, insbesondere
ein Hologramm oder eine hologrammähnliche Beugungsstruktur, oder eine Mattstruktur
ist.
4. Sicherheitselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die optisch variable Aufzeichnungsschicht durch eine metallisierte Heissprägefolie
gebildet wird.
5. Sicherheitselement nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die optisch variable Aufzeichnungsschicht mit einer Reliefstruktur versehen ist.
6. Sicherheitselement nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Kennzeichnungen nicht-geschwärzte Teilbereiche der optisch variablen Aufzeichnungsschicht
darstellen, die aufgrund ihrer durch die Laserstrahlung veränderten optischen Eigenschaften
visuell erkennbar sind.
7. Sicherheitselement nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Linsenraster Zylinderlinsen und/oder sphärische Linsen umfasst.
8. Sicherheitselement nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die optisch variable Aufzeichnungsschicht durch eine transparente Abstandschicht
von dem Linsenraster getrennt ist.
9. Sicherheitselement nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die optisch variable Aufzeichnungsschicht im Inneren des Sicherheitselements angeordnet
ist.
10. Sicherheitselement nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die aus unterschiedlichen Richtungen erkennbaren ersten und zweiten Kennzeichnungen
in der optisch variablen Aufzeichnungsschicht ineinander verschachtelt vorliegen.
11. Sicherheitselement nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Kartenkörper transparent, semi-transparent oder transluzent ausgebildet ist.
12. Verfahren zum Herstellen eines optisch variables Sicherheitselements zur Absicherung
von Datenträgern, bei dem durch Einwirkung von Laserstrahlung visuell erkennbare Kennzeichnungen
in Form von Mustern, Zeichen oder einer Kodierung eingebracht werden,
dadurch gekennzeichnet dass
- eine optisch variable Aufzeichnungsschicht mit einem ersten Kippeffekt zumindest
teilweise mit einem Oberflächenrelief in Form eines Linsenrasters versehen wird; und
- zumindest erste und zweite Kennzeichnungen mit Laserstrahlung aus unterschiedlichen
Richtungen durch das Linsenraster hindurch in die optisch variable Aufzeichnungsschicht
eingebracht werden, die bei der späteren Betrachtung des Sicherheitselements jeweils
aus denselben Richtungen erkennbar sind und einen weiteren Kippeffekt bilden.
13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Rasterelemente durch Bestrahlung des Linsenrasters mit Laserpulsen erzeugt werden.
14. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Linsenraster durch Laminieren oder Prägen, gegebenenfalls über eine transparente
Zwischenschicht über der optisch variablen Aufzeichnungsschicht erzeugt wird.
15. Datenträger, insbesondere Markenartikel, Wertdokument, Ausweiskarte und dergleichen,
mit einem Sicherheitselement nach einem der Ansprüche 1 bis 11 oder einem nach einem
der Ansprüche 12 bis 14 herstellbaren Sicherheitselement.
16. Datenträger nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Datenträger eine Karte, wie etwa eine Kreditkarte, Bankkarte, Barzahlungskarte,
Berechtigungskarte, einen Personalausweis oder eine Passpersonalisierungsseite darstellt.
1. An optically variable security element for safeguarding data carriers (10), in which
there are incorporated by action of laser radiation visually recognizable markings
(16, 18) in the form of patterns, characters or a coding, characterized in that the security element contains an optically variable recording layer (22) having a
first tilt effect which is provided at least partly with a surface relief in the form
of a lenticular grid (26), wherein at least first and second markings (16, 18) are
incorporated with laser radiation from different directions (30, 32) through the lenticular
grid into the optically variable recording layer, which markings are respectively
recognizable upon viewing from the same directions and form a further tilt effect.
2. The security element according to claim 1, characterized in that the optically variable recording layer is an ink layer with optically variable pigments,
in particular with interference-layer pigments, with mica pigments or with liquid-crystal
pigments.
3. The security element according to claim 1, characterized in that the optically variable recording layer is a diffractive diffraction structure, in
particular a hologram or a hologram-like diffractive structure or a matt structure.
4. The security element according to claim 1, characterized in that the optically variable recording layer is formed by a metallized hot stamping foil.
5. The security element according to at least one of claims 1 to 4, characterized in that the optically variable recording layer is provided with a relief structure.
6. The security element according to at least one of claims 1 to 5, characterized in that the markings represent non-blackened partial regions of the optically variable recording
layer, which are visually recognizable due to their optical properties changed by
the laser radiation.
7. The security element according to at least one of claims 1 to 6, characterized in that the lenticular grid comprises cylindrical lenses and/or spherical lenses.
8. The security element according to at least one of claims 1 to 7, characterized in that the optically variable recording layer is separated from the lenticular grid by a
transparent spacer layer.
9. The security element according to at least one of claims 1 to 8, characterized in that the optically variable recording layer is arranged in the interior of the security
element.
10. The security element according to at least one of claims 1 to 9, characterized in that the first and second markings recognizable from different directions are present
in the optically variable recording layer in mutually interlaced manner.
11. The security element according to at least one of claims 1 to 10, characterized in that the card body is of transparent, semi-transparent or translucent configuration.
12. A method for manufacturing an optically variable security element for safeguarding
data carriers, in which there are incorporated by action of laser radiation visually
recognizable markings in the form of patterns, characters or a coding,
characterized in that
- an optically variable recording layer having a first tilt effect is provided at
least partly with a surface relief in the form of a lenticular grid; and
- at least first and second markings are incorporated with laser radiation from different
directions through the lenticular grid into the optically variable recording layer,
which markings are respectively recognizable upon a later viewing of the security
element from the same directions and form a further tilt effect.
13. The method according to claim 12, characterized in that the grid elements are produced by irradiation of the lenticular grid with laser pulses.
14. The method according to at least one of claims 12 or 13, characterized in that the lenticular grid is produced by laminating or embossing, where applicable via
a transparent intermediate layer above the optically variable recording layer.
15. A data carrier, in particular branded article, value document, identification card
and the like, having a security element according to any of claims 1 to 11 or a security
element manufacturable according to any of claims 12 to 14.
16. The data carrier according to claim 15, characterized in that the data carrier represents a card, such as a credit card, bank card, cash payment
card, authorization card, an identity card or a passport personalization page.
1. Élément de sécurité optiquement variable destiné à la protection de supports de données
(10) dans lequel, par effet de rayonnement laser, des marques (16, 18) visuellement
reconnaissables sont pratiquées sous forme de motifs, de caractères ou d'un codage,
caractérisé en ce que l'élément de sécurité comporte une couche d'enregistrement (22) optiquement variable
présentant un premier effet de basculement et pourvue au moins partiellement d'un
relief superficiel en forme d'une trame lenticulaire (26), au moins de premières et
deuxièmes marques (16, 18) étant pratiquées par rayonnement laser à partir de différentes
directions (30, 32) à travers la trame lenticulaire dans la couche d'enregistrement
optiquement variable, lesdites marques étant reconnaissables lors d'une observation
effectuée respectivement à partir des mêmes directions et générant un effet supplémentaire
de basculement.
2. Élément de sécurité selon la revendication 1, caractérisé en ce que la couche d'enregistrement optiquement variable est une couche d'encre comportant
des pigments optiquement variables, notamment des pigments de couche d'interférence,
des pigments de mica ou des pigments à cristaux liquides.
3. Élément de sécurité selon la revendication 1, caractérisé en ce que la couche d'enregistrement optiquement variable est une structure de diffraction,
notamment une structure de diffraction s'apparentant à un hologramme, ou bien une
structure mate.
4. Élément de sécurité selon la revendication 1, caractérisé en ce que la couche d'enregistrement optiquement variable est constituée par une feuille gaufrée
à chaud métallisée.
5. Élément de sécurité selon au moins une des revendications de 1 à 4, caractérisé en ce que la couche d'enregistrement optiquement variable est pourvue d'une structure en relief.
6. Élément de sécurité selon au moins une des revendications de 1 à 5, caractérisé en ce que les marques représentent des zones partielles non noircies de la couche d'enregistrement
optiquement variable qui, en raison de leurs propriétés optiques modifiées par le
rayonnement laser, sont visuellement reconnaissables.
7. Élément de sécurité selon au moins une des revendications de 1 à 6, caractérisé en ce que la trame lenticulaire comprend des lentilles cylindriques et/ou des lentilles sphériques.
8. Élément de sécurité selon au moins une des revendications de 1 à 7, caractérisé en ce que la couche d'enregistrement optiquement variable est séparée de la trame lenticulaire
par une couche d'espacement transparente.
9. Élément de sécurité selon au moins une des revendications de 1 à 8, caractérisé en ce que la couche d'enregistrement optiquement variable est agencée à l'intérieur de l'élément
de sécurité.
10. Élément de sécurité selon au moins une des revendications de 1 à 9, caractérisé en ce que les premières et deuxièmes marques reconnaissables à partir de différentes directions
se trouvent sous forme imbriquées les unes dans les autres dans la couche d'enregistrement
optiquement variable.
11. Élément de sécurité selon au moins une des revendications de 1 à 10, caractérisé en ce que le corps de carte est réalisé sous forme transparente, semi-transparente ou translucide.
12. Procédé de fabrication d'un élément de sécurité optiquement variable destiné à la
protection de supports de données, dans lequel, par effet de rayonnement laser, des
marques visuellement reconnaissables sont pratiquées sous forme de motifs, de caractères
ou d'un codage,
caractérisé en ce que
- une couche d'enregistrement optiquement variable présentant un premier effet de
basculement est pourvue au moins partiellement d'un relief superficiel en forme d'une
trame lenticulaire; et
- au moins de premières et deuxièmes marques étant pratiquées par rayonnement laser
à partir de différentes directions à travers la trame lenticulaire dans la couche
d'enregistrement optiquement variable, lesdites marques étant reconnaissables lors
de l'observation ultérieure de l'élément de sécurité effectuée respectivement à partir
des mêmes directions et générant un effet supplémentaire de basculement.
13. Procédé selon la revendication 12, caractérisé en ce que les éléments de trame sont engendrés par irradiation de la trame lenticulaire avec
des impulsions laser.
14. Procédé selon au moins une des revendications 12 ou 13, caractérisé en ce que la trame lenticulaire est engendrée par laminage ou gaufrage, la cas échéant par-dessus
une couche intermédiaire transparente par-dessus la couche d'enregistrement optiquement
variable.
15. Support de données, notamment article de marque, document de valeur, carte d'identification
et objet similaire, comportant un élément de sécurité selon une des revendications
de 1 à 11 ou un élément de sécurité pouvant être fabriqué selon une des revendications
de 12 à 14.
16. Support de données selon la revendication 15, caractérisé en ce que le support de données représente une carte telle que par exemple une carte de crédit,
une carte bancaire, une carte de paiement en espèces, une carte d'autorisation, une
carte d'identité ou une page de personnalisation de passeport.

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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