| (19) |
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(11) |
EP 2 391 828 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.10.2013 Patentblatt 2013/40 |
| (22) |
Anmeldetag: 19.01.2010 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2010/000046 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2010/085935 (05.08.2010 Gazette 2010/31) |
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| (54) |
VAKUUMPUMPENGEHÄUSEDECKEL
VACUUM PUMP HOUSING COVER
COUVERCLE DE CARTER DE POMPE À VIDE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
02.02.2009 DE 102009007081
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.12.2011 Patentblatt 2011/49 |
| (73) |
Patentinhaber: ixetic Hückeswagen GmbH |
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42499 Hückeswagen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- FRIEDMANN, Ralf
42549 Velbert (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A1-03/071135
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WO-A1-2004/065795
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Vakuumpumpengehäusedeckel mit einer ebenen Anlagefläche
zum Anbauen des Vakuumpumpengehäusedeckels. Die Erfindung betrifft des Weiteren ein
Verfahren zur Herstellung eines derartigen Vakuumpumpengehäusedeckels.
[0002] Aus der internationalen Veröffentlichung
WO 2004/065795 A1 ist eine Vakuumpumpe mit einem Druckgussgehäuse bekannt, an dem ein Stutzenflansch
eines Stutzenanschlusses mit Hilfe von Befestigungsschrauben befestigt ist.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, einen Vakuumpumpengehäusedeckel mit einer ebenen Anlagefläche
zum Anbauen des Vakuumpumpengehäusedeckels zu schaffen, der einfach aufgebaut und
kostengünstig herstellbar ist.
[0004] Die Aufgabe ist bei einem Vakuumpumpengehäusedeckel mit einer ebenen Anlagefläche
zum Anbauen des Vakuumpumpengehäusedeckels dadurch gelöst, dass der Vakuumpumpengehäusedeckel
als Umformteil aus Stahl mit einem Durchgangsloch ausgeführt ist, das auf der der
ebenen Anlagefläche abgewandten Seite des Vakuumpumpengehäusedeckels von einem Stutzengehäuseteil
umgeben ist, das ebenfalls als Umformteil aus Stahl ausgeführt und stoff-schlüssig
mit dem Vakuumpumpengehäusedeckel verbunden ist. Der erfindungsgemäße Vakuumpumpengehäusedeckel
ermöglicht auf einfache Art und Weise den Anschluss eines Verbrauchers an eine mit
dem Vakuumpumpengehäusedeckel ausgestattete Vakuumpumpe. Bei dem Verbraucher handelt
es sich vorzugsweise um einen Nebenverbraucher, da der Hauptanschluss der Vakuumpumpe
vorzugsweise an einem Vakuumpumpengehäuse vorgesehen ist, das durch den Vakuumpumpengehäusedeckel
verschließbar ist.
[0005] Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Vakuumpumpengehäusedeckels ist dadurch gekennzeichnet,
dass die ebene Anlagefläche eine Ebenheit von etwa fünf Hundertstel Millimeter aufweist.
Durch die erfindungsgemäße Anbringung des Stutzengehäuseteils an dem Vakuumpumpengehäusedeckel
kann auf einfache Art und Weise die gewünschte Ebenheit der Anlagefläche ohne Nachbearbeiten
sichergestellt werden. Mit der Anlagefläche wird der Vakuumpumpengehäusedeckel an
das Vakuumpumpengehäuse einer Vakuumpumpe angebaut. Die angegebene Ebenheit der Anlagefläche
wird benötigt, um eine ausreichende Dichtigkeit an der Schnittstelle zwischen dem
Vakuumpumpengehäuse und dem Vakuumpumpengehäusedeckel sicherzustellen.
[0006] Ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Vakuumpumpengehäusedeckels ist dadurch
gekennzeichnet, dass das Stutzengehäuseteil durch eine Schweißverbindung, insbesondere
eine Buckelschweißverbindung, mit dem Vakuumpumpengehäusedeckel verbunden ist. Im
Rahmen der vorliegenden Erfindung wurde die Anwendung von verschiedenen Schweißverfahren
untersucht. Dabei hat sich das Buckelschweißen als besonders vorteilhaft erwiesen,
da hierbei eine unerwünschte Verformung beziehungsweise Beeinträchtigung der Ebenheit
der ebenen Anlagefläche des Vakuumpumpengehäusedeckels verhindert werden kann. Beim
Buckelschweißen handelt es sich um ein Widerstandspressschweißverfahren, bei dem die
aneinander anliegenden Bauteile sich nur in Buckeln, Warzen oder Sicken berühren.
An den Berührungsstellen erfolgt eine Widerstandswärmung, um eine stoffschlüssige
Verbindung zu erzeugen. Die Bauteile werden vorzugsweise unter Druck gefügt, wobei
die Buckel, Warzen oder Sicken teilweise oder völlig eingeebnet werden.
[0007] Ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Vakuumpumpengehäusedeckels ist dadurch
gekennzeichnet, dass in dem Stutzengehäuseteil ein Anschlussstutzen teilweise aufgenommen
ist, der sich durch eine Öffnung des Stutzengehäuseteils hindurch nach außen erstreckt.
Der Anschlussstutzen ist zum Beispiel als Gussteil, vorzugsweise aus einer Aluminium-Zink-Legierung,
ausgeführt und dient dazu, vorzugsweise einen Nebenverbraucher an dem Vakuumpumpengehäusedeckel
an die Vakuumpumpe anzuschließen.
[0008] Ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Vakuumpumpengehäusedeckels ist dadurch
gekennzeichnet, dass das Stutzengehäuseteil im Wesentlichen die Gestalt eines geraden
Kreiszylindermantels mit einem Umfangsrand aufweist, der zur Ausbildung eines Befestigungsflansches
nach außen abgewinkelt ist. Der Befestigungsflansch dient dazu, das Stutzengehäuseteil
stoffschlüssig mit dem Vakuumpumpengehäusedeckel zu verbinden. An dem Befestigungsflansch
sind vorzugsweise mehrere Vertiefungen oder Buckel ausgebildet, die dazu dienen, den
Befestigungsflansch durch Buckelschweißen stoffschlüssig mit dem Vakuumpumpengehäusedeckel
zu verbinden.
[0009] Ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Vakuumpumpengehäusedeckels ist dadurch
gekennzeichnet, dass das Stutzengehäuseteil einen weiteren Umfangsrand aufweist, der
nach innen abgewinkelt ist, um den Anschlussstutzen in dem Stutzengehäuseteil zu halten.
Der nach innen abgewinkelte Umfangsrand bildet vorzugsweise einen Kragen, der ein
zentrales Durchgangsloch umgibt.
[0010] Ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Vakuumpumpengehäusedeckels ist dadurch
gekennzeichnet, dass der Anschlussstutzen einen Grundkörper umfasst, der in dem Stutzengehäuse
angeordnet ist und von dem sich ein Stutzenkörper durch die Öffnung des Stutzengehäuseteils
hindurch nach außen erstreckt. Der Grundkörper ist vorzugsweise gegen den nach innen
abgewinkelten Umfangsrand des Stutzengehäuseteils vorgespannt.
[0011] Ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Vakuumpumpengehäusedeckels ist dadurch
gekennzeichnet, dass in dem Stutzengehäuseteil eine Rückschlagventileinrichtung aufgenommen
ist. Die Rückschlagventileinrichtung dient dazu, eine Fluidverbindung zwischen dem
Anschlussstutzen und dem Durchgangsloch im Vakuumpumpengehäusedeckel von außen nach
innen zu ermöglichen, und von innen nach außen zu verhindern. Durch die Rückschlagventileinrichtung
wird verhindert, dass Luft aus einer mit dem Vakuumpumpengehäusedeckel ausgestatteten
Vakuumpumpe durch den Anschlussstutzen austritt.
[0012] Ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Vakuumpumpengehäusedeckels ist dadurch
gekennzeichnet, dass die Rückschlagventileinrichtung zwischen einem beziehungsweise
dem Anschlussstutzen, insbesondere einem beziehungsweise dem Grundkörper des Anschlussstutzens,
und dem Vakuumpumpengehäusedeckel angeordnet, insbesondere eingespannt, ist. Die Rückschlagventileinrichtung
bildet vorzugsweise mit dem Anschlussstutzen und dem Stutzengehäuseteil eine Montageeinheit
beziehungsweise Baueinheit, die durch die Schweißverbindung zwischen dem Stutzengehäuseteil
und dem Vakuumpumpengehäusedeckel an dem Vakuumpumpengehäusedeckel befestigt ist.
[0013] Ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Vakuumpumpengehäusedeckels ist dadurch
gekennzeichnet, dass die Rückschlagventileinrichtung einen Schließkörper umfasst,
der gegen einen Anschlagkörper bewegbar ist. Der Anschlagkörper ist vorzugsweise zwischen
der Rückschlagventileinrichtung und dem Vakuumpumpengehäusedeckel eingespannt.
[0014] Ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Vakuumpumpengehäusedeckels ist dadurch
gekennzeichnet, dass zwischen der Rückschlagventileinrichtung und dem Anschlussstutzen,
insbesondere dem Grundkörper des Anschlussstutzens, ein O-Ring angeordnet ist, der
dazu dient, die Schnittstelle zwischen dem Anschlussstutzen, insbesondere dem Grundkörper
des Anschlussstutzens, und dem Stutzengehäuseteil abzudichten und/oder eine Vorspannkraft
auf den Anschlussstutzen, insbesondere dem Grundkörper des Anschlussstutzens, beziehungsweise
die Rückschlagventileinrichtung aufzubringen. Der O-Ring dient vorzugsweise zusätzlich
zum Abdichten auch dazu, den Grundkörper des Anschlussstutzens gegen den nach innen
abgewinkelten Umfangsrand des Stutzengehäuseteils und die Rückschlagventileinrichtung
beziehungsweise den Anschlagkörper gegen den Vakuumpumpengehäusedeckel vorzuspannen.
[0015] Ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Vakuumpumpengehäusedeckels ist dadurch
gekennzeichnet, dass zwischen dem Anschlagkörper beziehungsweise der Rückschlagventileinrichtung
und dem Vakuumpumpengehäusedeckel ein O-Ring angeordnet ist, der dazu dient, die Schnittstelle
zwischen dem Anschlagkörper beziehungsweise der Rückschlagventileinrichtung und dem
Vakuumpumpengehäusedeckel abzudichten und/oder eine Vorspannkraft auf den Anschlagkörper
beziehungsweise die Rückschlagventileinrichtung aufzubringen. Der O-Ring dient vorzugsweise
zusätzlich zum Abdichten auch dazu, den Anschlagkörper beziehungsweise die Rückschlagventileinrichtung
gegen den Grundkörper des Anschlussstutzens und/oder gegen den nach innen abgewinkelten
Umfangsrand des Stützengehäuseteils vorzuspannen.
[0016] Ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Vakuumpumpengehäusedeckels ist dadurch
gekennzeichnet, dass zur Abdichtung der Schnittstelle zwischen dem Stutzengehäuseteil
und dem Vakuumpumpengehäusedeckel und/oder zum Verspannen von in dem Stutzengehäuseteil
angeordneten Bauteilen mindestens ein O-Ring vorgesehen ist. Vorzugsweise ist ein
O-Ring zwischen der Rückschlagventileinrichtung beziehungsweise dem Stutzengehäuseteil
und dem Vakuumpumpengehäusedeckel dichtend angeordnet. Ein weiterer O-Ring ist vorzugsweise
zwischen der Rückschlagventileinrichtung und dem Anschlussstutzen beziehungsweise
dem Stutzengehäuseteil dichtend angeordnet.
[0017] Ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Vakuumpumpengehäusedeckels ist dadurch
gekennzeichnet, dass die beiden Umformteile als fertigfallende Stanzteile ausgeführt
sind. Fertigfallend bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die Umformteile nach dem
Stanzen fertig aus einem Stanzwerkzeug herausfallen. Eine weitere Bearbeitung der
Stanzteile ist nicht erforderlich.
[0018] Bei einem Verfahren zur Herstellung eines vorab beschriebenen Vakuumpumpengehäusedeckels
ist die vorab angegebene Aufgabe durch folgende Schritte gelöst: Der Vakuumpumpengehäusedeckel
und das Stutzengehäuseteil werden durch Stanzen aus einem Stahlblechmaterial gebildet.
Das gestanzte Stutzengehäuseteil wird durch Schweißen, insbesondere durch Buckelschweißen,
stoffschlüssig mit dem Vakuumpumpengehäusedeckel verbunden. Die beiden Umformteile
werden vorzugsweise ohne eine weitere Bearbeitung nach dem Stanzen miteinander verschweißt.
Durch das Buckelschweißen können die beiden Umformteile stoffschlüssig miteinander
verbunden werden, ohne dass eine gewünschte Ebenheit der Anlagefläche des Vakuumpumpengehäusedeckels
beeinträchtigt wird. Vor dem Verschweißen der beiden Umformteile werden der Anschlussstutzen
und die Rückschlagventileinrichtung in das Stutzengehäuseteil eingelegt.
[0019] Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet, dass
vor dem Verschweißen des Stutzengehäuseteils mit dem Vakuumpumpengehäusedeckel ein
beziehungsweise der Grundkörper eines beziehungsweise des Anschlussstutzens, eine
beziehungsweise die Rückschlagventileinrichtung, ein beziehungsweise der Schließkörper,
ein beziehungsweise der Anschlagkörper und/oder ein beziehungsweise der O-Ring beziehungsweise
die O-Ringe in das Stutzengehäuseteil eingelegt werden beziehungsweise wird. Durch
das Einlegen von einem, mehreren oder allen der genannten Bauteile wird eine Montageeinheit
oder Baueinheit geschaffen, die durch Verschweißen des Stutzengehäuseteils mit dem
Vakuumpumpengehäusedeckel an dem Vakuumpumpengehäusedeckel befestigt wird. Dabei sind
die einzelnen Bauteile vorzugsweise so bemessen, dass mindestens einer der beiden
O-Ringe beim Anschweißen des Stutzengehäuseteils an dem Vakuumpumpengehäusedeckel
komprimiert wird, um die übrigen Bauteile zwischen dem Vakuumpumpengehäusedeckel und
dem nach innen abgewinkelten Umfangsrand des Stutzengehäuseteils zu verspannen beziehungsweise
einzuspannen.
[0020] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung, in der unter Bezugnahme auf die Zeichnung ein Ausführungsbeispiel im
Einzelnen beschrieben ist. Es zeigen:
- Figur 1
- einen erfindungsgemäßen Vakuumpumpengehäusedeckel in der Draufsicht und
- Figur 2
- die Ansicht eines Schnitts entlang der Linie II-II in Figur 1.
[0021] In den Figuren 1 und 2 ist ein Vakuumpumpengehäusedeckel 1 in verschiedenen Ansichten
dargestellt. Der Vakuumpumpengehäusedeckel 1 ist als Umformteil, insbesondere als
Stanzteil, ausgeführt und hat im Wesentlichen die Gestalt einer Kreisscheibe 3 mit
einer konstanten Dicke. Eine Seite der Kreisscheibe 3 bildet eine ebene Anlagefläche
4, die dazu dient, den Vakuumpumpengehäusedeckel 1 an ein (nicht dargestelltes) Gehäuse
einer Vakuumpumpe anzubauen. Zu diesem Zweck weist die Kreisscheibe 3 außen mehrere
Augen 5 mit jeweils einem Durchgangsloch 6 auf. Die Durchgangslöcher 6 dienen zum
Durchführen von Befestigungsmitteln, wie Befestigungsschrauben, mit denen der Vakuumpumpengehäusedeckel
1 an dem Gehäuse der Vakuumpumpe befestigbar ist.
[0022] Die Vakuumpumpe dient zum Beispiel dazu, ein Vakuum in einem Bremskraftverstärker
eines Kraftfahrzeugs zu erzeugen. Dann wird der Bremskraftverstärker als Hauptverbraucher
bezeichnet. Weitere Verbraucher, die ebenfalls an die Vakuumpumpe angeschlossen werden
können, werden als Nebenverbraucher bezeichnet. Bei den Nebenverbrauchern kann es
sich zum Beispiel um Steuerklappen einer Brennkraftmaschine handeln. Der Hauptverbraucher
ist vorzugsweise an das Vakuumpumpengehäuse angeschlossen. Der Nebenverbraucher wird
vorzugsweise so an den Vakuumpumpengehäusedeckel 1 angeschlossen, dass über das weitere
Durchgangsloch 10 ein Vakuum an den Nebenverbraucher angelegt wird.
[0023] Ein ebenfalls als Umformteil, insbesondere als Stanzteil, ausgeführtes Stutzengehäuseteil
14 ist an einer Außenseite 15 des Vakuumpumpengehäusedeckels 1 außerhalb des Durchgangslochs
10 stoffschlüssig mit dem Vakuumpumpengehäusedeckel 1 verbunden. Das Stutzengehäuseteil
14 hat im Wesentlichen die Gestalt eines geraden Kreiszylindermantels 16, dessen Zylinderachse
senkrecht zu dem Vakuumpumpengehäusedeckel 1 angeordnet ist. Das Stutzengehäuseteil
14 weist an der dem Vakuumpumpengehäusedeckel 1 zugewandten Stirnseite des Kreiszylindermantels
16 einen nach außen abgewinkelten Umfangsrand 18 auf, der einen Befestigungsflansch
darstellt, mit dem das Stutzengehäuseteil 14 an dem Vakuumpumpengehäusedeckel 1 befestigt
ist.
[0024] Die Befestigung des Umfangsrandes oder Befestigungsflanschs 18 erfolgt mit Hilfe
von Vertiefungen 21 bis 24, die in dem abgewinkelten Umfangsrand 18 des Stutzengehäuseteils
14 vorgesehen sind und auf der dem Vakuumpumpengehäusedeckel 1 zugewandten Seite Erhöhungen
oder Buckel bilden. Diese Buckel werden beim Buckelschweißen stoffschlüssig mit dem
Vakuumpumpengehäusedeckel 1 verbunden.
[0025] Das Stutzengehäuseteil 14 weist an der dem Vakuumpumpengehäusedeckel 1 abgewandten
Stirnseite des Kreiszylindermantels 16 einen radial nach innen abgewinkelten Umfangsrand
26 auf, der ein zentrales Durchgangsloch 28 begrenzt. Durch das zentrale Durchgangsloch
28 hindurch erstreckt sich ein Anschlussstutzen 30 mit einem zentralen Durchgangsloch
31, das sich durch einen Grundkörper 32 und einen Stutzenkörper 33 des Anschlussstutzens
30 hindurch erstreckt. Der Grundkörper 32 des Anschlussstutzens 30 wird außen von
dem abgewinkelten Umfangsrand 26 des Stutzengehäuseteils 14 umgriffen.
[0026] In einem Zwischenraum zwischen dem Grundkörper 32 des Anschlussstutzens 30 und dem
Durchgangsloch 10 in dem Vakuumpumpengehäusedeckel 1 ist in dem Stutzengehäuseteil
14 eine Rückschlagventileinrichtung 36 angeordnet. Die Rückschlagventileinrichtung
36 umfasst einen Schließkörper 38 und einen Anschlagkörper 40, der (nicht dargestellte)
Durchgangskanäle aufweist, die in Abhängigkeit von der Stellung des Schließkörpers
38 eine Fluidverbindung zwischen dem Durchgangsloch 31 des Anschlussstutzens 30 und
dem Durchgangsloch 10 des Vakuumpumpengehäusedeckels 1 ermöglichen. Der Schließkörper
38 verhindert, dass Luft aus dem Inneren einer an die Anlagefläche 4 angebauten Vakuumpumpe
durch das Durchgangsloch 31 des Anschlussstutzens 30 austritt. In umgekehrter Richtung
ermöglicht der vorzugsweise schirmartige Schließkörper 38 ein Ansaugen von Luft durch
das Durchgangsloch 31 in das Innere der Vakuumpumpe, um ein Vakuum an den Nebenverbraucher
anzulegen.
[0027] An einer Schnittstelle zwischen der Rückschlagventileinrichtung 36, dem Vakuumpumpengehäusedeckel
1 und dem Stutzengehäuseteil 14 ist ein O-Ring 41 zu Dichtzwecken angeordnet. Ein
weiterer O-Ring 42 ist zu Dichtzwecken an einer Schnittstelle zwischen der Rückschlagventileinrichtung
36, dem Grundkörper 32 des Anschlussstutzens 30 und dem Kreiszylindermantel 16 des
Stutzengehäuseteils 14 angeordnet. Die O-Ringe 41, 42 verhindern ein unerwünschtes
Eintreten oder Austreten von Luft in den beziehungsweise aus dem Stutzengehäuseteil
14.
[0028] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung werden die beiden O-Ringe 41, 42 dazu verwendet,
den Anschlagkörper 40, die Rückschlagventileinrichtung 36 und den Grundkörper 32 des
Anschlussstutzens 30 zwischen dem Vakuumpumpengehäusedeckel 1 und dem nach innen abgewinkelten
Umfangsrand 26 des Stutzengehäuseteils 14 zu verspannen. Vor dem Verschweißen des
nach außen abgewinkelten Umfangsrands 18 des Stutzengehäuseteils 14 mit dem Vakuumpumpengehäusedeckel
1 wird zunächst der Grundkörper 32 des Anschlussstutzens 30 so in das Stutzengehäuseteil
14 eingelegt, dass der Stutzenkörper 33 durch das zentrale Durchgangsloch 28 aus dem
Stutzengehäuseteil 14 herausragt. Anschließend wird der O-Ring 42 eingelegt. Daraufhin
wird die Rückschlagventileinrichtung 36 mit dem Schließkörper 38 eingelegt. Zuletzt
wird der Anschlagkörper 40 mit dem O-Ring 41 eingelegt. Die so vormontierte Montageeinheit
oder Baueinheit wird dann durch Schweißen, insbesondere Buckelschweißen, an dem Vakuumpumpengehäusedeckel
1 befestigt. Dabei werden die in dem Stutzengehäuseteil 14 angeordneten Bauteile durch
Komprimieren der O-Ringe 41, 42 gegeneinander und zwischen dem Vakuumpumpengehäusedeckel
1 und dem nach innen abgewinkelten Umfangsrand 26 des Stutzengehäuseteils 14 verspannt.
Bezugszeichenliste
[0029]
| 1 |
Vakuumpumpengehäusedeckel |
|
|
| 3 |
Kreisscheibe |
|
|
| 4 |
ebene Anlagefläche |
|
|
| 5 |
Auge |
|
|
| 6 |
Durchgangsloch |
|
|
| 10 |
Durchgangsloch |
|
|
| 14 |
Stutzengehäuseteil |
|
|
| 15 |
Außenseite |
|
|
| 16 |
Kreiszylindermantel |
|
|
| 18 |
Umfangsrand |
|
|
| 21 |
Vertiefung |
|
|
| 22 |
Vertiefung |
|
|
| 23 |
Vertiefung |
|
|
| 24 |
Vertiefung |
|
|
| 26 |
Umfangsrand |
|
|
| 28 |
zentrales Durchgangsloch |
|
|
| 30 |
Anschlussstutzen |
|
|
| 31 |
Durchgangsloch |
|
|
| 32 |
Grundkörper |
|
|
| 33 |
Stutzenkörper |
|
|
| 36 |
Rückschlagventileinrichtung |
|
|
| 38 |
Schließkörper |
|
|
| 40 |
Anschlagkörper |
|
|
| 41 |
O-Ring |
|
|
| 42 |
O-Ring |
|
|
1. Vakuumpumpengehäusedeckel mit einer ebenen Anlagefläche (4) zum Anbauen des Vakuumpumpengehäusedeckels
(1), dadurch gekennzeichnet, dass der Vakuumpumpengehäusedeckel (1) als Umformteil aus Stahl mit einem Durchgangsloch
(10) ausgeführt ist, das auf der der ebenen Anlagefläche (4) abgewandten Seite des
Vakuumpumpengehäusedeckels (1) von einem Stutzengehäuseteil (14) umgeben ist, das
ebenfalls als Umformteil aus Stahl ausgeführt und stoffschlüssig mit dem Vakuumpumpengehäusedeckel
(1) verbunden ist.
2. Vakuumpumpengehäusedeckel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die ebene Anlagefläche (4) eine Ebenheit von etwa fünf Hundertstel Millimeter aufweist.
3. Vakuumpumpengehäusedeckel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Stutzengehäuseteil (14) durch eine Schweißverbindung, insbesondere eine Buckelschweißverbindung,
mit dem Vakuumpumpengehäusedeckel (1) verbunden ist.
4. Vakuumpumpengehäusedeckel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Stutzengehäuseteil (14) ein Anschlussstutzen (30) teilweise aufgenommen ist,
der sich durch eine Öffnung (28) des Stützengehäuseteils (14) hindurch nach außen
erstreckt.
5. Vakuumpumpengehäusedeckel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Stutzengehäuseteil (14) im Wesentlichen die Gestalt eines geraden Kreiszylindermantels
(16) mit einem Umfangsrand (18) aufweist, der zur Ausbildung eines Befestigungsflansches
nach außen abgewinkelt ist.
6. Vakuumpumpengehäusedeckel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Stutzengehäuseteil (14) einen weiteren Umfangsrand (26) aufweist, der nach innen
abgewinkelt ist, um den Anschlussstutzen (30) in dem Stutzengehäuseteil (14) zu halten.
7. Vakuumpumpengehäusedeckel nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlussstutzen (30) einen Grundkörper (32) umfasst, der in dem Stutzengehäuseteil
(14) angeordnet ist und von dem sich ein Stutzenkörper (33) durch die Öffnung (28)
des Stutzengehäuseteils (14) hindurch nach außen erstreckt.
8. Vakuumpumpengehäusedeckel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Stutzengehäuseteil (14) eine Rückschlagventileinrichtung (36) aufgenommen
ist.
9. Vakuumpumpengehäusedeckel nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückschlagventileinrichtung (36) zwischen einem beziehungsweise dem Anschlussstutzen
(30), insbesondere einem beziehungsweise dem Grundkörper (32) des Anschlussstutzens
(30), und dem Vakuumpumpengehäusedeckel (1) angeordnet, insbesondere eingespannt,
ist.
10. Vakuumpumpengehäusedeckel nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückschlagventileinrichtung (36) einen Schließkörper (38) umfasst, der gegen
einen Anschlagkörper (40) bewegbar ist.
11. Vakuumpumpengehäusedeckel nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Rückschlagventileinrichtung (36) und dem Anschlussstutzen (30), insbesondere
dem Grundkörper (32) des Anschlussstutzens (30), ein O-Ring (42) angeordnet ist, der
dazu dient, die Schnittstelle zwischen dem Anschlussstutzen (30), insbesondere dem
Grundkörper (32) des Anschlussstutzens (30), und dem Stutzengehäuseteil (14) abzudichten
und/oder eine Vorspannkraft auf den Anschlussstutzen (30), insbesondere den Grundkörper
(32) des Anschlussstutzens (30), beziehungsweise die Rückschlagventileinrichtung (36)
aufzubringen.
12. Vakuumpumpengehäusedeckel nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Anschlagkörper (40) beziehungsweise der Rückschlagventileinrichtung
(36) und dem Vakuumpumpengehäusedeckel (1) ein O-Ring (41) angeordnet ist, der dazu
dient, die Schnittstelle zwischen dem Anschlagkörper (40) beziehungsweise der Rückschlagventileinrichtung
(36) und dem Vakuumpumpengehäusedeckel (1) abzudichten und/oder eine Vorspannkraft
auf den Anschlagkörper (40) beziehungsweise die Rückschlagventileinrichtung (36) aufzubringen.
13. Vakuumpumpengehäusedeckel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Abdichtung der Schnittstelle zwischen dem Stutzengehäuseteil (14) und dem Vakuumpumpengehäusedeckel
(1) und/oder zum Verspannen von in dem Stutzengehäuseteil angeordneten Bauteilen mindestens
ein O-Ring (41,42) vorgesehen ist.
14. Vakuumpumpengehäusedeckel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Umformteile (1,14) als fertigfallende Stanzteile ausgeführt sind.
15. Verfahren zum Herstellen eines Vakuumpumpengehäusedeckels nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, mit folgenden Schritten:
- der Vakuumpumpengehäusedeckel (1) und das Stutzengehäuseteil (14) werden durch Stanzen
aus einem Blechmaterial gebildet;
- das Stutzengehäuseteil (14) wird durch Schweißen, insbesondere durch Buckelschweißen,
stoffschlüssig mit dem Vakuumpumpengehäusedeckel (1) verbunden.
16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Verschweißen des Stutzengehäuseteils (14) mit dem Vakuumpumpengehäusedeckel
(1) ein beziehungsweise der Grundkörper (32) eines beziehungsweise des Anschlussstutzens
(30), eine beziehungsweise die Rückschlagventileinrichtung (36), ein beziehungsweise
der Schließkörper (38), ein beziehungsweise der Anschlagkörper (40) und/oder ein beziehungsweise
der O-Ring (41,42) beziehungsweise die O-Ringe (41,42) in das Stutzengehäuseteil (14)
eingelegt werden beziehungsweise wird.
1. Vacuum pump housing cover having a planar abutment surface (4) for attachment of the
vacuum pump housing cover (1), characterised in that the vacuum pump housing cover (1) is made as a shaped part from steel with a passage
hole (10) which is surrounded on the side of the vacuum pump housing cover (1) facing
away from the planar abutment surface (4) by a connecting element housing part (14)
which is also made as a shaped part from steel and is connected in a material-locking
way to the vacuum pump housing cover (1).
2. Vacuum pump housing cover according to claim 1, characterised in that the planar abutment surface (4) has a planarity of approximately five hundredths
of a millimetre.
3. Vacuum pump housing cover according to one of the preceding claims, characterised in that the connecting element housing part (14) is connected through a weld joint, in particular
a projection weld joint, to the vacuum pump housing cover (1).
4. Vacuum pump housing cover according to one of the preceding claims, characterised in that a connecting element (30) is partially received in the connecting element housing
part (14) and extends outwardly through an opening (28) in the connecting element
housing part (14).
5. Vacuum pump housing cover according to claim 4, characterised in that the connecting element housing part (14) has essentially the form of a straight cylindrical
shell (6) with a peripheral edge (18) which is outwardly angled to form a fixing flange.
6. Vacuum pump housing cover according to claim 5, characterised in that the connecting element housing part (14) comprises a further peripheral edge (26)
which is inwardly angled to hold the connecting element (30) in the connecting element
housing part (14).
7. Vacuum pump housing cover according to one of the claims 4 to 6, characterised in that the connecting element (30) comprises a base body (32) which is arranged in the connecting
element housing part (14) and from which a connecting element body (33) extends outwardly
through the opening (28) in the connecting element housing part (14).
8. Vacuum pump housing cover according to one of the preceding claims, characterised in that a non-return valve means (36) is received in the connecting element housing part
(14).
9. Vacuum pump housing cover according to claim 8, characterised in that the non-return valve means (36) is arranged between a - or the - connecting element
(30), in particular a - or the - base body (32) of the connecting element (30), and
the vacuum pump housing cover (1), in particular being clamped.
10. Vacuum pump housing cover according to claim 9, characterised in that the non-return valve means (36) comprises a closure body (38) which can be moved
against a stop body (40).
11. Vacuum pump housing cover according to claim 10, characterised in that an O ring (42) is arranged between the non-return valve means (36) and the connecting
element (30), in particular the base body (32) of the connecting element (30), said
O ring (42) serving to seal the interface between the connecting element (30), in
particular the base body (32) of the connecting element (30), and the connecting element
housing part (14), and / or to apply a pre-tensioning force to the connecting element
(30), in particular the base body (32) of the connecting element (30), or the non-return
valve means (36).
12. Vacuum pump housing cover according to claim 10 or 11, characterised in that an O ring (41) is arranged between the stop body (40) or the non-return valve means
(36) and the vacuum pump housing cover (1), said O ring serving to seal the interface
between the stop body (40) or the non-return valve means (36) and the vacuum pump
housing cover (1), and / or to apply a pre-tensioning force to the stop body (40)
or the non-return valve means (36).
13. Vacuum pump housing cover according to one of the preceding claims, characterised in that at least one O ring (41, 42) is provided for sealing the interface between the connecting
element housing part (14) and the vacuum pump housing cover (1), and / or for tensioning
components arranged in the connecting element housing part.
14. Vacuum pump housing cover according to one of the preceding claims, characterised in that the two shaped parts (1, 14) are designed as completely finished stamped parts.
15. Method for producing a vacuum pump housing cover according to one of the preceding
claims, comprising the following steps:
- the vacuum pump housing cover (1) and the connecting element housing part (14) are
formed from a sheet metal material by stamping;
- the connecting element housing part (14) is connected by welding, in particular
by projection welding, in a material-locking way to the vacuum pump housing cover
(1).
16. Method according to claim 15, characterised in that, before welding the connecting element housing part (14) to the vacuum pump housing
cover (1), a - or the - base body (32) of a - or the - connecting element (30), a
- or the - non-return valve means (36), a - or the - closure body (38), a - or the
- stop body (40) and / or a - or the - O ring (41, 42) or the O rings (41, 42) is
/ are incorporated into the connecting element housing part (14).
1. Couvercle de carter de pompe à vide avec une face d'appui plane (4) pour le montage
du couvercle de carter de pompe à vide (1), caractérisé en ce que le couvercle de carter de pompe à vide (1) est constitué par une pièce façonnée en
acier avec un trou de passage (10), qui est entouré, sur le côté du couvercle de carter
de pompe à vide (1) situé à l'opposé de la face d'appui plane (4), par une pièce de
carter de tubulure (14), qui est également constituée par une pièce façonnée en acier
et qui est assemblée par continuité de matière au couvercle de carter de pompe à vide
(1).
2. Couvercle de carter de pompe à vide selon la revendication 1, caractérisé en ce que la face d'appui plane (4) présente une planéité d'environ cinq centièmes de millimètre.
3. Couvercle de carter de pompe à vide selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la pièce de carter de tubulure (14) est assemblée au couvercle de carter de pompe
à vide (1) par un assemblage soudé, en particulier un assemblage soudé par bossages.
4. Couvercle de carter de pompe à vide selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'une tubulure de raccordement (30), qui s'étend vers l'extérieur à travers une ouverture
(28) de la pièce de carter de tubulure (14), est logée partiellement dans la pièce
de carter de tubulure (14).
5. Couvercle de carter de pompe à vide selon la revendication 4, caractérisé en ce que la pièce de carter de tubulure (14) présente essentiellement la forme d'une enveloppe
cylindrique circulaire droite (16) avec un bord périphérique (18), qui est coudé vers
l'extérieur pour former une bride de fixation.
6. Couvercle de carter de pompe à vide selon la revendication 5, caractérisé en ce que la pièce de carter de tubulure (14) présente un autre bord périphérique (26), qui
est coudé vers l'intérieur pour maintenir la tubulure de raccordement (30) dans la
pièce de carter de tubulure (14).
7. Couvercle de carter de pompe à vide selon l'une quelconque des revendications 4 à
6, caractérisé en ce que la tubulure de raccordement (30) comprend un corps de base (32), qui est disposé
dans la pièce de carter de tubulure (14) et à partir duquel un corps de tubulure (33)
s'étend vers l'extérieur à travers l'ouverture (28) de la pièce de carter de tubulure
(14).
8. Couvercle de carter de pompe à vide selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'un dispositif de soupape anti-retour (36) est logé dans la pièce de carter de tubulure
(14).
9. Couvercle de carter de pompe à vide selon la revendication 8, caractérisé en ce que le dispositif de soupape anti-retour (36) est disposé, en particulier serré, entre
une ou la tubulure de raccordement (30), en particulier un ou le corps de base (32)
de la tubulure de raccordement (30), et le couvercle de carter de pompe à vide (1).
10. Couvercle de carter de pompe à vide selon la revendication 9, caractérisé en ce que le dispositif de soupape anti-retour (36) comprend un corps de fermeture (38), qui
est déplaçable contre un corps de butée (40).
11. Couvercle de carter de pompe à vide selon la revendication 10, caractérisé en ce que, entre le dispositif de soupape anti-retour (36) et la tubulure de raccordement (30),
en particulier le corps de base (32) de la tubulure de raccordement (30), est disposé
un joint torique (42) qui est destiné à assurer l'étanchéité de l'interface entre
la tubulure de raccordement (30), en particulier le corps de base (32) de la tubulure
de raccordement (30), et la pièce de carter de tubulure (14) et/ou à appliquer une
force de précontrainte à la tubulure de raccordement (30), en particulier au corps
de base (32) de la tubulure de raccordement (30), ou au dispositif de soupape anti-retour
(36).
12. Couvercle de carter de pompe à vide selon la revendication 10 ou 11, caractérisé en ce que, entre le corps de butée (40) ou le dispositif de soupape anti-retour (36) et le
couvercle de carter de pompe à vide (1), est disposé un joint torique (41) qui est
destiné à assurer l'étanchéité de l'interface entre le corps de butée (40) ou le dispositif
de soupape anti-retour (36) et le couvercle de carter de pompe à vide (1) et/ou à
appliquer une force de précontrainte au corps de butée (40) ou au dispositif de soupape
anti-retour (36).
13. Couvercle de carter de pompe à vide selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'il est prévu au moins un joint torique (41, 42) pour assurer l'étanchéité de l'interface
entre la pièce de carter de tubulure (14) et le couvercle de carter de pompe à vide
(1) et/ou pour serrer des composants disposés dans la pièce de carter de tubulure.
14. Couvercle de carter de pompe à vide selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les deux pièces façonnées (1, 14) sont des pièces estampées prêtes à l'emploi.
15. Procédé de fabrication d'un couvercle de carter de pompe à vide selon l'une quelconque
des revendications précédentes, avec les étapes suivantes:
- on forme le couvercle de carter de pompe à vide (1) et la pièce de carter de tubulure
(14) par estampage à partir d'un matériau en tôle ;
- on assemble la pièce de carter de tubulure (14) au couvercle de carter de pompe
à vide (1) en continuité de matière par soudage, en particulier par soudage par bossages.
16. Procédé selon la revendication 15, caractérisé en ce que, avant le soudage de la pièce de carter de tubulure (14) avec le couvercle de carter
de pompe à vide (1), on introduit un ou le corps de base (32) d'une ou de la tubulure
de raccordement (30), un ou le dispositif de soupape anti-retour (36), un ou le corps
de fermeture (38), un ou le corps de butée (40) et/ou un ou le joint torique (41,
42) ou les joints toriques (41, 42) dans la pièce de carter de tubulure (14).

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