[0001] Die Erfindung betrifft ein Flurförderzeug, insbesondere Gegengewichtsgabelstapler,
mit einem Fahrzeugkörper und einer innerhalb des Fahrzeugkörpers in einem Batteriefach
angeordneten Energieversorgungseinheit, insbesondere einem Batterieblock, wobei der
Fahrzeugkörper mit einer seitlichen Öffnung versehen ist und die Energieversorgungseinheit
durch die seitliche Öffnung in horizontaler Richtung relativ zu dem Batteriefach bewegbar
ist, wobei die Energieversorgungseinheit auf einem Schubschlitten aufsteht, der im
Batteriefach in Querrichtung verschiebbar angeordnet ist und zwischen einer Betriebsstellung
und einer Wechselstellung bewegbar ist, und wobei das Flurförderzeug eine pendelnd
aufgehängte Lenkachse umfasst.
[0002] Flurförderzeuge mit einem elektrischen Antriebssystem, insbesondere Gegengewichtsgabelstapler,
sind in jüngerer Zeit häufig mit einer seitlichen Entnahmeöffnung für einen seitlichen
Wechsel der Energieversorgungseinheit in horizontaler Richtung ausgeführt. Als Energieversorgungseinheit
kann hierbei ein Batterieblock, eine Brennstoffzelleneinheit oder eine Hybridantriebseinheit
vorgesehen sein. Um die beispielsweise von einem Batterieblock gebildete Energieversorgungseinheit
zu wechseln, wird die im Flurförderzeug vorhandene Energieversorgungseinheit in horizontaler
und seitlicher Richtung aus dem Batteriefach des Flurförderzeugs teilweise oder vollständig
heraus bewegt. Die Energieversorgungseinheit kann in dieser Wechselstellung dann beispielsweise
mit einem Hallenkran angehoben und weiter transportiert werden. Hierzu ist es bereits
bekannt, die Energieversorgungseinheit auf einem in Querrichtung des Flurförderzeugs
bewegbaren Schubschlitten anzuordnen, wobei der Schubschlitten mittels einer Antriebseinrichtung
zwischen einer Betriebsstellung, in der sich der Schubschlitten mit der darauf befindlichen
Energieversorgungseinheit innerhalb des Batteriefaches befindet, und einer Wechselstellung
bewegbar ist, in der der Schubschlitten mit der Energieversorgungseinheit zumindest
teilweise aus der seitlichen Öffnung herausbewegt ist.
[0003] Ein Flurförderzeug mit einem seitlichen Wechsel der Energieversorgungseinheit und
einem Schubschlitten ist aus der
DE 103 47 065 A1 bekannt. Beim Wechsel der Energieversorgungseinheit kann sich der Gesamtschwerpunkt
des Flurförderzeugs durch das außerhalb des Standdreiecks, das von der Radbasis einer
Vorderachse und dem Pendelgelenk einer Lenkachse bei einem Flurförderzeug in Vierrad-Ausführung
bzw. das von der Radbasis einer Vorderachse und dem lenkbaren dritten Rad bei einem
Flurförderzeug in Dreirad-Ausführung gebildet ist, angeordnete Gewicht der Energieversorgungseinheit
derart verschieben, dass sich das Flurförderzeug seitlich neigt und die Gefahr besteht,
dass das Flurförderzeug umkippt. Für einen sicheren und einfachen Wechsel der Energieversorgungseinheit
ist diese Gefahr auszuschließen.
[0004] Aus der
DE 10 2008 032 305 A1 ist ein Flurförderzeug mit einem seitlichen Wechsel einer als Batterieblock ausgebildeten
Energieversorgungseinrichtung bekannt. Zum Wechsel der Energieversorgungseinrichtung
wird ein Schubschlitten, auf der der Batterieblock aufsteht, in horizontaler Richtung
seitlich aus einem Batteriefach des Flurförderzeugs herausbewegt bzw. in das Batteriefach
hineinbewegt. Um ein seitliches Neigen oder Umkippen des Flurförderzeugs bei einer
seitlich neben dem Batteriefach befindlichen Energieversorgungseinrichtung bzw. ein
Abkippen der Energieversorgungseinheit zu vermeiden, ist im Bereich der Außenkante
des Schubschlittens eine Abstützvorrichtung angeordnet, die zwischen einer auf die
Fahrbahn abgesenkten Abstützstellung und einer angehobenen Stellung bewegbar ist.
[0005] Die Abstützvorrichtung der
DE 10 2008 032 305 A1 ist mit einer auf der Fahrbahnoberfläche abrollenden Stützrolle versehen und kann
manuell im Sinne einer Pedalbetätigung entgegen der Kraft einer Feder in eine Abstützstellung
beaufschlagbar ist, um eine Abstützung des Schubschlittens beim Ein- und Ausfahren
über die Stützrolle auf der Fahrbahnoberfläche zu erzielen.
[0006] Eine an dem Schubschlitten angeordnetes Abstützvorrichtung, die den Schubschlitten
mit einer Stützrolle beim Aus- und Einfahren des Schubschlittens auf der Fahrbahnoberfläche
abstützt, verursacht jedoch bei unebener Fahrbahnoberfläche Probleme, da sich eine
ungenügende Anpassung der Stützrolle an das Fahrbahnniveau ergeben kann. Zudem ist
die Tragfähigkeit einer derartigen Stützrolle begrenzt, so dass bei Energieversorgungseinheiten
mit einem entsprechend hohen Gewicht, beispielsweise großen Batterieblöcken mit einem
Gewicht von mehr als einer Tonne, mehrere Stützrollen und Abstützvorrichtungen vorgesehen
werden müssen, um das Gewicht der Energieversorgungseinheit über den Schubschlitten
auf die Fahrbahnoberfläche abstützen zu können.
[0007] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Flurförderzeug der eingangs
genannten Gattung zur Verfügung zu stellen, bei dem ein sicherer und einfacher Wechsel
der Energieversorgungseinheit unabhängig von der Beschaffenheit der Fahrbahnoberfläche
und bei hohem Gewicht der Energieversorgungseinheit ermöglicht wird.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass der Fahrzeugkörper mit einer
Abstützvorrichtung versehen ist, die beim Ausfahren des Schubschlittens von der Betriebsstellung
in die Wechselstellung und beim Einfahren des Schubschlittens von der Wechselstellung
in die Betriebsstellung automatisch den Fahrzeugkörper gegenüber einem seitlichen
Neigen verriegelt. Der erfindungsgemäße Gedanke besteht somit darin, mit einer automatisch
betätigten Abstützvorrichtung direkt den Fahrzeugkörper gegen ein seitliches Neigen
beim Wechsel der Energieversorgungseinheit zu verriegeln. Bei der erfindungsgemäßen
Abstützvorrichtung, die direkt mit dem Fahrzeugkörper verbunden ist und diesen gegen
ein seitliches Neigen verriegelt, tritt beim Aus- und Einfahren des Schubschlittens
keine Relativbewegung an der Abstützvorrichtung auf, so dass die Abstützvorrichtung
unabhängig von der Beschaffenheit der Fahrbahnoberfläche das Flurförderzeug sicher
gegen ein seitliches Neigen verriegelt. Durch die direkte Verbindung der Abstützvorrichtung
mit dem Fahrzeugkörper kann zudem mit lediglich einer erfindungsgemäßen Abstützvorrichtung
auch bei einem hohen Gewicht der Energieversorgungseinheit ein seitliches Neigen des
Flurförderzeugs beim Wechsel der Energieversorgungseinheit vermieden werden. Hierdurch
ergibt sich auch bei hohen Gewichten der Energieversorgungseinheit ein geringer Bauaufwand
für die Abstützvorrichtung. Durch die automatische Betätigung der Abstützvorrichtung
wird die Betriebssicherheit weiter erhöht, da beim Aus- und Einfahren der Energieversorgungseinheit
automatisch die Abstützvorrichtung in eine Abstützstellung beaufschlagt wird, um den
Fahrzeugkörper gegen ein seitliches Neigen zu verriegeln.
[0009] Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung steht die Abstützvorrichtung
mit einem Gegengewicht des Fahrzeugkörpers oder einem Fahrerschutzdach oder einem
Rahmenbauteil des Fahrzeugkörpers in Wirkverbindung und stützt den Fahrzeugkörper
auf der Fahrbahnoberfläche ab. Mit einer Abstützeinrichtung, die mit dem Gegengewicht
oder einem Fahrerschutzdach oder eine Rahmenbauteil und somit dem Fahrzeugkörper in
Wirkverbindung steht und in einer Abstützstellung auf den Boden geht, kann der Fahrzeugkörper
auf einfache Weise beim Wechsel der Energieversorgungseinheit gegen ein seitliches
Neigen verriegelt werden.
[0010] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung steht die Abstützvorrichtung
mit einem Gegengewicht des Fahrzeugkörpers oder einem Fahrerschutzdach oder einem
Rahmenbauteil des Fahrzeugkörpers in Wirkverbindung und verriegelt den Fahrzeugkörper
gegenüber der pendelnd aufgehängten Lenkachse. Mit einer derartigen Abstützvorrichtung
kann die Pendellagerung der Lenkachse blockiert werden, wodurch die Kipplinie des
Flurförderzeugs nach Außen verschoben wird, und somit ein seitliches Neigen des Flurförderzeugs
beim Wechsel der Energieversorgungseinheit auf einfache und sichere Weise vermieden
werden kann.
[0011] Sofern das Flurförderzeug mit einem im Dachbereich des Fahrerschutzdaches angeordneten
Neigeantrieb eines Hubmastes versehen ist, kann die Abstützvorrichtung ebenfalls mit
einer Neigeantriebsstütze des Fahrzeugkörpers in Wirkverbindung stehen, die als Bestandteil
des Fahrerschutzdaches oder des Fahrzeugsrahmens bzw. als separates Bauteil ausgebildet
sein kann.
[0012] Besondere Vorteile ergeben sich, wenn der Schubschlitten mittels einer Antriebseinrichtung,
insbesondere einer hydraulischen Ausschubzylindereinrichtung, zwischen der Betriebsstellung
und der Wechselstellung betätigbar ist. In Verbindung mit der automatisch betätigten
Abstützvorrichtung kann ein sicherer und einfacher Wechsel der Energieversorgungseinheit
erzielt werden. Die Ausschubzylindereinrichtung kann hierbei von einem doppeltwirkenden
Hydraulikzylinder gebildet sein, der einen in Richtung der Betriebsstellung wirkenden
Druckraum zum Einfahren des Schubschlittens und einen in Richtung der Wechselstellung
wirkenden Druckraum zum Ausfahren des Schubschlittens aufweist. Es ist alternativ
möglich, die Ausschubzylinderanordnung von zwei gegenläufig angeordneten einfachwirkenden
Hydraulikzylindern zu bilden, um den Schubschlitten in die Wechselstellung auszufahren
und in die Betriebsstellung einzufahren.
[0013] Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltungsform der Erfindung ist die Abstützvorrichtung
von einer hydraulischen Abstützzylindereinrichtung gebildet. Mit einem hydraulischen
Abstützzylinder kann mit geringem Bauaufwand und auf einfache Weise der Fahrzeugkörper
beim Wechsel der Energieversorgungseinheit gegen seitliches Neigen bzw. Kippen verriegelt
werden.
[0014] Hinsichtlich eines geringen Bauaufwands und einem einfachen sowie sicheren Betriebsverhalten
beim Wechsel der Energieversorgungseinheit ergeben sich besondere Vorteile, wenn eine
gemeinsame hydraulische Energiequelle zur Beaufschlagung der Ausschubzylindereinrichtung
und der Abstützzylindereinrichtung vorgesehen ist.
[0015] Gemäß einer Ausgestaltungsform der Erfindung weist die Ausschubzylindereinrichtung
einen in Richtung der Wechselstellung wirkenden Druckraum und einen in Richtung der
Betriebsstellung wirkenden Druckraum auf und ist die Abstützzylindereinrichtung als
einfachwirkender Zylinder ausgebildet, der einen in Richtung der Abstützstellung wirkenden
Druckraum aufweist, wobei der in Richtung der Abstützstellung wirkende Druckraum der
Abstützzylindereinrichtung mit dem in Richtung der Wechselstellung wirkenden Druckraum
der Ausschubzylindereinrichtung verbunden ist. Durch die Verbindung des in Richtung
der Abstützstellung wirkenden Druckraums der Abstützzylindereinrichtung mit dem in
Richtung der Wechselstellung wirkenden Druckraum der Ausschubzylindereinrichtung kann
eine gemeinsame Versorgung durch die hydraulische Energiequelle und eine automatische
Betätigung der Abstützeinrichtung auf einfache Weise erzielt werden.
[0016] Die Abstützzylindereinrichtung ist hierbei bevorzugt mittels einer Federeinrichtung
in Richtung einer Freigabestellung beaufschlagt. Ein einfach wirkender Abstützzylinder
kann mittels einer Federeinrichtung auf einfache Weise zum Lösen der Verriegelung
des Fahrzeugkörpers nach dem Wechsel der Energieversorgungseinheit mittels einer Federeinrichtung
in eine Freigabestellung zurückgezogen werden.
[0017] Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltungsform der Erfindung weist die Ausschubzylindereinrichtung
einen in Richtung der Wechselstellung wirkenden Druckraum und einen in Richtung der
Betriebsstellung wirkenden Druckraum auf und ist die Abstützzylindereinrichtung als
doppeltwirkender Zylinder ausgebildet, der einen in Richtung der Abstützstellung wirkenden
Druckraum und einen in Richtung der Freigabestellung wirkenden Druckraum aufweist,
wobei der in Richtung der Abstützstellung wirkenden Druckraum der Abstützzylindereinrichtung
mit dem in Richtung der Wechselstellung wirkenden Druckraum der Ausschubzylindereinrichtung
verbunden ist und der in Richtung der Freigabestellung wirkenden Druckraum der Abstützzylindereinrichtung
mit dem in Richtung der Betriebsstellung wirkenden Druckraum der Ausschubzylindereinrichtung
verbunden ist. Mit einem doppeltwirkenden Abstützzylinder kann der Fahrzeugkörper
auf einfache Weise in der Abstützstellung gegen ein seitliches Neigen verriegelt und
in der Freigabestellung die Verriegelung aufgehoben werden. Sofern bei einem derartigen
doppeltwirkednen Abstützzylinder der in Richtung der Abstützstellung wirkenden Druckraum
der Abstützzylindereinrichtung mit dem in Richtung der Wechselstellung wirkenden Druckraum
der Ausschubzylindereinrichtung verbunden ist und der in Richtung der Freigabestellung
wirkenden Druckraum der Abstützzylindereinrichtung mit dem in Richtung der Betriebsstellung
wirkenden Druckraum der Ausschubzylindereinrichtung verbunden ist, kann eine gemeinsame
Versorgung durch die hydraulische Energiequelle und eine automatische Betätigung der
Abstützeinrichtung auf schaltungstechnisch einfache Weise erzielt werden.
[0018] Besondere Vorteile ergeben sich, wenn dem in Richtung der Abstützstellung wirkenden
Druckraum der Abstützzylindereinrichtung ein aufsteuerbares Sperrventil zugeordnet
ist. Bei in der Abstüfzstellung befindlicher Abstützzylindereinrichtung kann mit einem
derartigen Sperrventil und der Betätigung der Ausschubzylindereinrichtung von der
Betriebsstellung in die Wechselstellung auf einfache Weise der in Richtung der Abstützstellung
wirkenden Druckraum der Abstützzylindereinrichtung abgesperrt werden, um die Verriegelung
des Fahrzeugkörpers beim Wechsel der Energieversorgungseinheit sicherzustellen. Durch
ein Aufsteuern des Sperrventils kann auf einfache Weise das Sperrventil in Abströmrichtung
geöffnet werden, um nach dem Wechsel der Energieversorgungseinheit ein Einfahren des
Abstützzylinders in die Freigabestellung zu ermöglichen.
[0019] Die automatische Betätigung der Abstützeinrichtung während des Wechsels der Energieversorgungseinheit
kann auf einfache Weise erzielt werden, wenn gemäß einer Weiterbildung der Erfindung
eine Schaltlogik vorgesehen ist, die derart ausgebildet ist, dass zum Ausfahren des
Schubschlittens von der Betriebsstellung in die Wechselstellung in einem ersten Schritt
eine Verriegelung des Fahrzeugkörpers durch eine Ansteuerung der Abstützvorrichtung
in eine Abstützstellung erzielt wird und nach Erreichen der Abstützstellung der Abstützvorrichtung
in einem zweiten Schritt das Ausfahren des Schubschlittens von der Betriebsstellung
in die Wechselstellung durch eine Ansteuerung der Antriebseinrichtung erzielt wird
und zum Einfahren des Schubschlittens von der Wechselstellung in die Betriebsstellung
in einem ersten Schritt das Einfahren des Schubschlittens von der Wechselstellung
in die Betriebsstellung durch eine Ansteuerung der Antriebseinrichtung erzielt wird
und nach Erreichen der Betriebsstellung des Schubschlittens in einem zweiten Schritt
eine Entriegelung des Fahrzeugkörpers durch eine Ansteuerung der Abstützvorrichtung
in eine Freigabestellung erzielt wird. Mit einer derartigen Schaltlogik wird sichergestellt,
dass sich beim Ausfahren und Einfahren des Schubschlittens die Abstützvorrichtung
in der Abstützstellung befindet, in der der Fahrzeugkörper gegen ein seitliches Neigen
bzw. Kippen verriegelt ist, so dass ein einfacher und sicherer Wechsel der Energieversorgungseinheit
erzielt wird.
[0020] Die Schaltlogik umfasst bevorzugt eine Zuschalteinrichtung, die dem in Richtung der
Wechselstellung wirkenden Druckraum der Ausschubzylindereinrichtung zugeordnet ist
und eingangsseitig mit dem in Richtung der Abstützstellung wirkenden Druckraum der
Abstützzylindereinrichtung in Verbindung steht. Mit einer derartigen Zuschalteinrichtung
kann auf einfache Weise erzielt werden, dass zum Ausfahren des Schubschlittens in
einem ersten Schritt die Abstützzylindereinrichtung in die Abstützstellung beaufschlagt
wird und erst nach der Verriegelung des Fahrzeugkörpers über die Abstützzylindereinrichtung
die Ausschubzylindereinrichtung beaufschlagt wird, um den Schubschlitten von der Betriebsstellung
in die Wechselstellung auszufahren. Dadurch kann auf einfache Weise die Verriegelung
des Fahrzeugkörpers beim Ausfahren des Schubschlittens sichergestellt werden.
[0021] Mit besonderem Vorteil ist die Zuschalteinrichtung mit einer Umgehungsverbindung
versehen, wobei in der Umgehungsverbindung ein in Ausströmrichtung öffnendes Sperrventil
angeordnet ist. Mit einer derartigen Umgehungsverbindung kann auf einfache Weise beim
Einfahren des Schubschlittens eine Verbindung des in Richtung der Wechselstellung
wirkenden Druckraums der Ausschubzylindereinrichtung mit einem Behälter erzielt werden,
um eine Einfahrbewegung des Schubschlittens zu erzielen.
[0022] Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung umfasst die Schaltlogik eine weitere Zuschalteinrichtung,
mittels der das entsperrbare Sperrventil, das dem in Richtung der Abstützstellung
wirkenden Druckraum der Abstützzylindereinrichtung zugeordnet ist, aufsteuerbar ist,
wobei die weitere Zuschalteinrichtung eingangsseitig mit dem in Richtung der Betriebsstellung
wirkenden Druckraum der Ausschubzylindereinrichtung in Verbindung steht. Mit einem
derartigen Schaltventil kann auf einfache Weise sichergestellt werden, dass beim Einfahren
des Schubschlittens in einem ersten Schritt die Ausschubzylindereinrichtung in die
Betriebsstellung beaufschlagt wird, bevor das Sperrventil in eine Öffnungsstellung
aufgesteuert wird, um ein Einfahren der Abstützzylindereinrichtung in die Freigabestellung
zu ermöglichen. Dadurch kann auf einfache Weise die Verriegelung des Fahrzeugkörpers
beim Einfahren des Schubschlittens sichergestellt werden.
[0023] Sofern die Abstützzylindereinrichtung als doppeltwirkender Hydraulikzylinder ausgebildet
ist, ergeben sich besondere Vorteile, wenn die weitere Zuschalteinrichtung die Verbindung
zu dem in Richtung der Freigabestellung wirkenden Druckraum der Abstützzylindereinrichtung
steuert und mit einer Umgehungsverbindung versehen ist, wobei in der Umgehungsverbindung
ein in Ausströmrichtung öffnendes Sperrventil angeordnet ist. Über die aufgesteuerte
weitere Zuschalteinrichtung kann auf einfache Weise die Abstützzylindereinrichtung
in die Freigabestellung beaufschlagt werden. Die Umgehungsverbindung ermöglicht auf
einfache Weise eine Verbindung des in Richtung der Freigabestellung wirkenden Druckraums
der Abstützzylindereinrichtung mit einem Behälter bei der Betätigung der Abstützzylindereinrichtung
in die Abstützstellung.
[0024] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Schaltlogik als hydraulische
Ventileinrichtung ausgebildet, wobei die Zuschalteinrichtung und/oder die weitere
Zuschalteinrichtung von jeweils einem Druckzuschaltventil, insbesondere einem Druckbegrenzungsventil,
gebildet ist. Mit derartigen Druckzuschaltventilen können auf einfache Weise entsprechende
Öffnungsdrücke eingestellt und vorgegeben werden, die sicherstellen, dass zum Ausfahren
des Schubschlittens von der Betriebsstellung in die Wechselstellung die Ausschubzylindereinrichtung
erst in die Wechselstellung betätigt wird, nachdem die Abstützzylindereinrichtung
in die Abstützstellung beaufschlagt wurde und zum Einfahren des Schubschlittens von
der Wechselstellung in die Betriebsstellung die Abstützzylindereinrichtung erst in
die Freigabestellung betätigt wird, nachdem die Ausschubzylindereinrichtung den Schubschlitten
in die Betriebsstellung beaufschlagt hat. Eine derartige, von hydraulischen Ventilen
gebildete Schaltlogik weist einen einfachen Aufbau mit geringem Herstellaufwand auf.
[0025] Gemäß einer alternativen Ausführungsform der Erfindung ist die Schaltlogik als eine
elektronische Steuerung ausgebildet, wobei die Zuschalteinrichtung und/oder die weitere
Zuschalteinrichtung von jeweils einem elektrisch betätigten Steuerventil mit einer
Sperrstellung und einer Durchflussstellung ausgebildet ist, wobei die Steuerventile
mittels der elektronischen Steuerung betätigbar sind. Mit derartigen elektrisch betätigten
Steuerventilen kann ebenfalls auf einfache Weise in Verbindung mit einer elektronischen
Steuerung erzielt werden, dass zum Ausfahren des Schubschlittens die Ausschubzylindereinrichtung
erst in die Wechselstellung betätigt wird, nachdem die Abstützzylindereinrichtung
in die Abstützstellung beaufschlagt wurde und zum Einfahren des Schubschlittens die
Abstützzylindereinrichtung erst in die Freigabestellung betätigt wird, nachdem die
Ausschubzylindereinrichtung den Schubschlitten in die Betriebsstellung beaufschlagt
hat.
[0026] Hinsichtlich eines einfachen Aufbaus ergeben sich Vorteile, wenn die Sperrstellung
des Steuerventils mit einer Umgehungsverbindung versehen ist, in der ein in Ausströmrichtung
öffnendes Sperrventil angeordnet ist. Über die in die Sperrstellung des entsprechenden
Steuerventils integrierte Umgehungsverbindung kann ebenfalls auf einfache Weise das
Einfahren der Ausschubzylindereinrichtung in die Betriebsstellung durch eine Verbindung
des in Richtung der Wechselstellung wirkenden Druckraums der Ausschubzylindereinrichtung
mit dem Behälter und das Ausfahren der Abstützzylindereinrichtung in die Abstützstellung
durch eine Verbindung des in Richtung der Freigabestellung wirkenden Druckraums der
Abstützzylindereinrichtung mit einem Behälter ermöglicht werden.
[0027] Die Steuerventile können hierbei von einfach aufgebauten Schaltventilen gebildet
werden, die bevorzugt von einer Feder in die Sperrstellung und mittels einer Betätigungseinrichtung,
beispielsweise einem Schaltmagnet, der mit der elektronischen Steuereinrichtung in
Wirkverbindung steht, in die Durchflussstellung betätigbar sind. Zur Ansteuerung der
Steuerventile steht die elektronische Steuerung vorteilhafterweise mit einer die Betriebsstellung
und die Wechselstellung erfassende Sensoreinrichtung und einer die Freigabestellung
und die Abstützstellung der Abstützzylindereinrichtung erfassende Sensoreinrichtung
in Verbindung. Mit derartigen Sensoreinrichtungen, die von entsprechenden Sensoren
oder Schaltern gebildet werden können, kann auf einfache Weise eine elektronische
Schaltlogik gebildet werden, mittels der zum Ausfahren des Schubschlittens das der
Ausschubzylindereinrichtung zugeordnete Steuerventil erst in die Durchflussstellung
betätigt wird, nachdem die Sensoreinrichtung die Abstützstellung der Abstützzylindereinrichtung
ermittelt hat und zum Einfahren der Abstützzylindereinrichtung das der Abstützzylindereinrichtung
zugeordnete Steuerventil erst in die Durchflussstellung betätigt wird, nachdem die
Sensoreinrichtung die Betriebsstellung des Schubschlittens ermittelt hat.
[0028] Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist dem in Richtung der Abstützstellung
wirkenden Druckraum der Abstützzylindereinrichtung eine Stützkraftbegrenzungseinrichtung
zugeordnet. Mit einer derartigen Stützkraftbegrenzungseinrichtung kann auf einfache
Weise die durch die Abstützzylindereinrichtung erzeugte Abstützkraft auf einen benötigten
Wert begrenzt werden, um eine Überlastung der Abstützzylindereinrichtung sowie des
Fahrzeugkörpers bzw. der Lenkachse zu vermeiden.
[0029] Die Stützkraftbegrenzungseinrichtung kann gemäß einer bevorzugten Ausgestaltungsform
der Erfindung von einem Druckschließventil, insbesondere einem Druckregelventil, gebildet
werden. Mit einem derartigen Druckregelventil kann auf einfache Weise der in dem in
Richtung der Abstützstellung wirkenden Druckraum der Abstützeinrichtung anstehende
Druck begrenzt werden, um eine Begrenzung der Abstützkraft zu erzielen.
[0030] Zweckmäßigerweise ist die Stützkraftbegrenzungseinrichtung mit einer Umgehungsverbindung
versehen, wobei in der Umgehungsverbindung ein in Ausströmrichtung öffnendes Sperrventil
angeordnet ist. Mit einer derartigen Umgehungsverbindung kann auf einfache Weise die
Stützkraftbegrenzungseinrichtung umgangen werden, um ein Einfahren der Abstützzylindereinrichtung
in die Freigabestellung zu erzielen.
[0031] Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist der Abstützvorrichtung
eine die Freigabestellung ermittelnde Endlagenüberwachungseinrichtung zugeordnet,
die bevorzugt von einer die Freigabestellung der Abstützvorrichtung erfassenden Sensoreinrichtung
gebildet ist, die mit einer Fahrzeugsteuerung des Flurförderzeugs in Wirkverbindung
steht. Mit einer derartigen Sensoreinrichtung kann auf einfache Weise die Freigabestellung
der Abstützvorrichtung ermittelt werden und eine Fehlbedienung vermieden werden, in
der ein Fahrbetrieb des Flurförderzeugs mit in der Abstützstellung befindlicher Abstützvorrichtung
erfolgt. Sofern die Fahrzeugsteuerung derart ausgebildet ist, dass bei nicht vollständig
in die Freigabestellung eingefahrener Abstützvorrichtung der Fahrbetrieb des Flurförderzeugs
unterbrochen ist und gegebenenfalls eine entsprechende Warnmeldung für die Bedienperson
ausgegeben wird, kann auf einfache Weise sichergestellt werden, dass das Flurförderzeug
erst fahrbereit ist, wenn sich die Abstützvorrichtung in der Freigabestellung befindet
und somit die Sensoreinrichtung ein entsprechendes Signal liefert.
[0032] Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist zur Steuerung der Ausschubzylindereinrichtung
und der Abstützzylindereinrichtung eine mit der hydraulischen Energiequelle und einem
Behälter in Verbindung stehende Steuerventileinrichtung vorgesehen, die mit einer
Ausschubschaltstellung und einer Einfahrschaltstellung versehen ist. Mit einer derartigen
Steuerventileinrichtung kann auf einfache Weise und mit geringem Bauaufwand das Ausfahren
sowie das Einfahren des Schubschlittens und die automatische Betätigung der Abstützzylindereinrichtung
zum Verriegeln und Entriegeln des Fahrzeugkörpers gesteuert werden.
[0033] Zweckmäßigerweise verbindet die Steuerventileinrichtung in der Ausschubschaltstellung
den in Richtung der Abstützstellung wirkenden Druckraum der Abstützzylindereinrichtung
und die Zuschalteinrichtung mit einer Förderleitung der Energiequelle sowie die weitere
Zuschalteinrichtung und den in Richtung der Betriebsstellung wirkenden Druckraum der
Ausschubzylindereinrichtung mit einem Behälter. Dadurch kann auf einfache schaltungstechnische
Art beim Ausfahren des Schubschlittens von der Betriebsstellung in die Wechselstellung
erzielt werden, dass zuerst die Abstützzylindereinrichtung in die Abstützstellung
zur Verriegelung des Fahrzeugkörpers beaufschlagt wird, bevor eine Ausschubbewegung
des Schubschlittens bei aufgesteuerter Zuschaltventileinrichtung durch die Ausschubzylindereinrichtung
erfolgt. Sofern ein doppeltwirkender Abstützzylinder vorgesehen ist, kann über die
Umgehungsverbindung an dem weiteren Zuschaltventil auf einfache Weise beim Betätigen
der Abstützzylindereinrichtung eine Verbindung des in die Freigabestellung wirkenden
Druckraums mit dem Behälter erzielt werden.
[0034] Sofern die Steuerventileinrichtung in der Einfahrschaltstellung die weitere Zuschalteinrichtung
und den in Richtung der Betriebsstellung wirkenden Druckraum der Ausschubzylindereinrichtung
mit einer Förderleitung der Energiequelle verbindet sowie den in Richtung der Abstützstellung
wirkenden Druckraum der Abstützzylindereinrichtung und die Zuschalteinrichtung mit
einem Behälter verbindet, wird auf einfache schaltungstechnische Art erzielt, dass
zuerst der Schubschlitten in die Betriebsstellung eingefahren wird, bevor bei aufgesteuerter
weiterer Zuschaltventileinrichtung die Einfahrbewegung des Abstützzylinders in die
Freigabestellung zum Entriegeln des Fahrzeugkörpers erfolgt. Die Umgehungsverbindung
an der Zuschalteinrichtung ermöglicht hierbei auf einfache Weise eine Verbindung des
in die Wechselstellung wirkenden Druckraums der Ausschubzylindereinrichtung mit dem
Behälter beim Einfahren des Schubschlittens.
[0035] Besondere Vorteile sind erzielbar, wenn in der von der Energiequelle zu der Steuerventileinrichtung
geführten Förderleitung ein in Richtung zum Steuerventil öffnendes Absperrventil angeordnet
ist. Sofern sich die Steuerventileinrichtung nach dem Wechsel der Energieversorgungseinheit
im normalen Betrieb des Flurförderzeugs in der Einfahrstellung befindet, kann mit
einem derartigen Absperrventil eine leckagefreie Absperrung des in Richtung der Einfahrstellung
wirkenden Druckraums der Abstützzylindereinrichtung und des in Richtung der Betriebsstellung
wirkenden Druckraumes der Ausschubzylindereinrichtung erzielt werden. Eine unkontrollierte
Bewegung der Abstützzylindereinrichtung in die Absperrstellung sowie ein unkontrolliertes
Ausfahren des Schubschlittens, beispielsweise durch externe Kräfte, wie Fliehkräfte
während einer Kurvenfahrt oder Stöße beim Durchfahren von Fahrbahnunebenheiten, kann
hierdurch auf einfache und sichere Weise vermieden werden.
[0036] Bevorzugt ist der Förderleitung eine Druckbegrenzungseinrichtung zugeordnet. Mit
einer derartigen Druckbegrenzungseinrichtung, beispielsweise einem Druckbegrenzungsventil,
kann auf einfache Weise eine Begrenzung und Absicherung der von der Abstützzylindereinrichtung
erzeugten maximalen Abstützkraft in der Abstützstellung erzielt werden und das Gesamtsystem
vor einer Überlastung geschützt werden.
[0037] Als hydraulische Energiequelle zur Versorgung der Abstützzylindereinrichtung und
der Ausschubzylindereinrichtung kann ein vorhandener Hydraulikkreislauf des Flurförderzeugs,
beispielsweise eine Arbeitshydraulik des Flurförderzeugs verwendet werden. Die Steuerventileinrichtung
kann hierbei von einer Ventilsektion eines Steuerventilblocks der Arbeitshydraulik
gebildet werden. Alternativ kann die hydraulische Energiequelle von einem Druckmittelspeicher
gebildet werden, der im Betrieb des Flurförderzeugs geladen werden kann. Sofern die
Energieversorgungseinheit als Batterieblock ausgebildet ist, kann hierdurch ein Wechsel
eines entladenden Batterieblocks auf einfache Weise erzielt werden. Bevorzugt ist
die hydraulische Energiequelle von einem elektrischen Hydraulikkompaktaggregat gebildet.
Ein derartiges Hydraulikkompaktaggregat weist einen geringen Energieverbrauch auf,
so dass ein Antrieb des elektrischen Hydraulikkompaktaggregats mit der in einem entladenen
Batterieblock vorhandenen Restenergie beim Wechsel des Batterieblocks ermöglicht wird.
[0038] Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden anhand der in den schematischen
Figuren dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Hierbei zeigt
- Figur 1
- ein erfindungsgemäßes Flurförderzeug in einer perspektivischen Darstellung,
- Figur 2
- eine erste Ausführungsform der Erfindung,
- Figur 3
- eine Weiterbildung der Erfindung,
- Figur 4
- eine Weiterbildung der Erfindung,
- Figur 5
- eine Ausgestaltungsform der Erfindung und
- Figur 6
- eine zweite Ausführungsform der Erfindung.
[0039] In der Figur 1 ist ein erfindungsgemäßes, als Gegengewichtsgabelstapler ausgebildetes
Flurförderzeug 1 in einer perspektivischen Ansicht dargestellt. In einem mittleren
Abschnitt eines von einem Rahmen 2, einem Gegengewicht 3 und einem Fahrerschutzdach
4 gebildeten Fahrzeugkörpers 5 des Flurförderzeugs 1 ist ein Batteriefach 6 zur Aufnahme
einer beispielsweise als Batterieblock ausgebildeten Energieversorgungseinrichtung
7 ausgebildet. Der Fahrzeugkörper 5 ist mit einer seitlichen Öffnung 8 versehen, durch
die die Energieversorgungseinheit 7 in seitlicher und horizontaler Richtung zum Wechsel
der Energieversorgungseinheit 7 aus dem Batteriefach 6 zumindest teilweise herausbewegt
bzw. in das Batteriefach 6 hineinbewegt werden kann. In der Figur 1 ist eine Wechselstellung
dargestellt, in der sich die Energieversorgungseinheit 7 zumindest teilweise seitlich
außerhalb des Batteriefachs 6 befindet.
[0040] In der Figur 1 sind weiterhin im vorderen Bereich des Flurförderzeugs 1 zwei Räder
10a, 10b dargestellt, die beispielsweise als Antriebsräder ausgebildet sind, um im
heckseitigen Bereich eine mit gelenkten Rädern versehene Lenkachse 11, die bevorzugt
als Pendelachse ausgebildet ist.
[0041] Die als Pendelachse ausgebildete Lenkachse 11 ist - wie in der Figur 2 näher dargestellt
ist - mittels eines bevorzugt mittig in Fahrzeuglängsrichtung angeordneten Pendelgelenks
12 am Fahrzeugkörper 5, beispielsweise dem Gegengewicht 3, pendelnd aufgehängt.
[0042] In der Figur 2 ist weiterhin ein Schubschlitten 9 gezeigt, auf dem die Energieversorgungseinheit
7 aufsteht. Der Schubschlitten 9 kann in seitlicher Richtung aus dem Batteriefach
6 des Flurförderzeug 1 herausbewegt bzw. in das Batteriefach 6 hineinbewegt werden
Der Schubschlitten 9 ist mittels einer Führung 13 im Bereich des Batteriefachs 6 an
dem Fahrzeugkörper 5 in Querrichtung des Flurförderzeugs 1 linear verschiebbar gelagert
ist.
[0043] Der Schubschlitten 9 ist mittels einer Antriebseinrichtung 15 zwischen einer Betriebsstellung,
in der sich der Schubschlitten 9 innerhalb des Batteriefachs 6 befindet und der Wechselstellung
bewegbar, in der sich der Schubschlitten 9 zumindest teilweise außerhalb des Batteriefachs
6 befindet.
[0044] Die Antriebseinrichtung 15 ist von einer hydraulischen Ausschubzylindereinrichtung
16 gebildet, die beispielsweise von einer doppeltwirkenden Zylinderanordnung gebildet
ist, die einen Hydraulikzylinder umfasst. Die Ausschubzylindereinrichtung 16 weist
einen in Richtung der Betriebsstellung wirkenden Druckraum 16a und einen in Richtung
der Wechselstellung wirkenden Druckraum 16b auf. Die Ausschubzylindereinrichtung 16
ist hierbei mit einem Zylindergehäuse an dem Fahrzeugkörper 5 angeordnet und steht
mit einer aus- bzw. einfahrbaren Kolbenstange 16c mit dem Schubschlitten 9 in Wirkverbindung.
[0045] Erfindungsgemäß ist eine Abstützvorrichtung 20 vorgesehen, die von einer hydraulischen
Abstützzylindereinrichtung 21 gebildet ist und den Fahrzeugkörper 5 gegen ein seitliches
Neigen verriegelt. Die Abstützzylindereinrichtung 21 ist gemäß der Figur 2 von einem
doppeltwirkenden Hydraulikzylinder gebildet, der einen in Richtung einer Abstützstellung
wirkenden Druckraum 21a und einen in Richtung einer Freigabestellung wirkenden Druckraum
21 b aufweist. Die Abstützzylindereinrichtung 21 ist beispielsweise mit einem Zylindergehäuse
an dem Gegengewicht 3 oder dem Fahrerschutzdach 4 oder einem Rahmenbauteil oder bei
einem im Dachbereich des Fahrerschutzdaches 4 angeordneten Neigeantrieb eines Hubmastes
an einer Neigeantriebsstütze des Fahrzeugkörpers befestigt und weist eine aus- bzw.
einfahrbare Kolbenstange 21 c auf, die mit der Lenkachse 11 in Verbindung bringbar
ist. An der Kolbenstange 21 c kann hierbei ein entsprechender Stützfuß 22 angeordnet
sein. Die Abstützzylindereinrichtung 21 ist hierbei derart angeordnet, dass die Kolbenstange
21 c an der Lenkachse 11 in Fahrzeugquerrichtung zu dem Pendelgelenk 12 beabstandet
an der mit der seitlichen Öffnung 8 versehenen Fahrzeugseite angreift, um durch eine
Blockierung der Pendelbewegung der Lenkachse 11 den Fahrzeugkörper 5 beim Wechsel
der Energieversorgungseinheit 7 gegen ein seitliches Neigen zu verriegeln. Es ist
alternativ möglich, die Abstützzylindereinrichtung 21 beispielsweise mit einem Zylindergehäuse
an der Lenkachse 11 zu befestigen, so dass die aus- bzw. einfahrbare Kolbenstange
21 c mit dem Gegengewicht 3 oder dem Fahrerschutzdach 4 in Verbindung bringbar ist.
[0046] Zur gemeinsamen Versorgung der Ausschubzylindereinrichtung 16 und der Abstützzylindereinrichtung
21 ist eine als Hydraulikkompaktaggregat 30 ausgebildete hydraulische Energiequelle
vorgesehen, das eine von einem Elektromotor 31 angetriebene hydraulische Pumpe 32
umfasst, die über einen Saugfilter bzw. ein Saugsieb aus einem Behälter 33 Druckmittel
ansaugt und in eine Förderleitung 34 fördert. Zur Steuerung der Ausschubzylindereinrichtung
16 sowie der Abstützzylindereinrichtung 21 ist eine Steuerventileinrichtung 35 vorgesehen,
die an die Förderleitung 34 und eine zu dem Behälter 33 geführte Behälterleitung 36
angeschlossen ist und mittels Verbindungsleitungen 37a, 37b mit der Ausschubzylindereinrichtung
16 sowie der Abstützzylindereinrichtung 21 verbunden ist. Die an einen Anschluss B
der Steuerventileinrichtung 35 angeschlossene Verbindungsleitung 37a ist hierbei mit
dem in Richtung der Betriebsstellung wirkenden Druckraum 16a der Ausschubzylindereinrichtung
16 und mit dem in Richtung der Freigabestellung wirkenden Druckraum 21 b der Abstützzylindereinrichtung
21 verbunden. Der in Richtung der Freigabestellung wirkenden Druckraum 21 b der Abstützzylindereinrichtung
21 steht somit mit dem in Richtung der Betriebsstellung wirkenden Druckraum 16a der
Ausschubzylindereinrichtung 16 in Verbindung. Hierzu zweigt an einem Verbindungspunkt
D von der zu dem Druckraum 16a der Ausschubzylindereinrichtung 16 geführten Verbindungsleitung
37a eine zu dem Druckraum 21 b der Abstützkolbeneinrichtung 21 geführte Verbindungsleitung
38a ab. Die an einen Anschluss A der Steuerventileinrichtung 35 angeschlossene Verbindungsleitung
37b ist mit dem in Richtung der Wechselstellung wirkenden Druckraum 16b der Ausschubzylindereinrichtung
16 sowie mit dem in Richtung der Abstützstellung 21 a wirkenden Druckraum der Abstützzylindereinrichtung
21 verbunden. Der in Richtung der Abstützstellung wirkende Druckraum 21 a der Abstützzylindereinrichtung
21 steht somit mit dem in Richtung der Wechselstellung wirkenden Druckraum 16b der
Ausschubzylindereinrichtung 16 in Verbindung. Hierzu zweigt an einem Verbindungspunkt
C von der zu dem Druckraum 16b der Ausschubzylindereinrichtung 16 geführten Verbindungsleitung
37b eine zu dem Druckraum 21 a der Abstützzylindereinrichtung 21 geführte Verbindungsleitung
38b ab.
[0047] Die Steuerventileinrichtung 35 ist als Schaltventil ausgebildet und weist eine Einfahrschaltstellung
35a auf, in der die Verbindungsleitung 37a sowie die Verbindungsleitung 38a mit der
Förderleitung 34 der Pumpe 32 verbunden ist und die Verbindungsleitung 37b sowie die
Verbindungsleitung 38b mit der Behälterleitung 36 verbunden ist. In einer Ausschubschaltstellung
35b der Steuerventileinrichtung 35 ist die Verbindungsleitung 37b sowie die Verbindungsleitung
38b mit der Förderleitung 34 verbunden und die Verbindungsleitung 37a sowie die Verbindungsleitung
38a an die Behälterleitung 36 angeschlossen. Die Steuerventileinrichtung 35 ist von
einem elektrisch betätigten Schaltventil gebildet, das mittels einer Feder in die
Einfahrschaltstellung 35a beaufschlagt ist und von einem als Schaltmagneten ausgebildeten
Aktuator in die Ausschubschaltstellung 35b beaufschlagbar ist.
[0048] In der Förderleitung 34 ist weiterhin ein in Richtung zu der Steuerventileinrichtung
35 öffnendes Absperrventil 39 angeordnet, das von einem in Richtung zu der Steuerventileinrichtung
35 öffnenden Rückschlagventil gebildet ist.
[0049] Der Förderleitung 34 ist eine Druckbegrenzungseinrichtung 40 zugeordnet, die von
einem Druckbegrenzungsventil gebildet ist.
[0050] Zur automatischen Betätigung der Abstützeinrichtung 20 beim Wechsel der Energieversorgungseinheit
7 ist eine Schaltlogik 50 vorgesehen, die eine Zuschalteinrichtung 51 umfasst, die
dem in Richtung der Wechselstellung wirkenden Druckraum 16b der Ausschubzylindereinrichtung
16 zugeordnet ist. Die Zuschalteinrichtung 51 ist zwischen dem Verbindungspunkt C
und dem Druckraum 16b der Ausschubzylindereinrichtung 16 in der Verbindungsleitung
37b angeordnet und steht somit eingangsseitig mit dem in Richtung der Abstützstellung
wirkenden Druckraum 21 a der Abstützzylindereinrichtung 21 in Verbindung. Die Zuschalteinrichtung
51 ist von einem Druckzuschaltventil 52 gebildet, das im dargestellten Ausführungsbeispiel
von einem Druckbegrenzungsventil gebildet ist. Das Druckzuschaltventil 51 ist von
einer Feder 53 in eine die Verbindungsleitung 37b absperrende Schaltstellung beaufschlagt.
In Richtung einer die Verbindungsleitung 37b freigebenden Schaltstellung ist das Druckzuschaltventil
52 von dem am Verbindungspunkt C und somit dem im Druckraum 21a der Abstützzylindereinrichtung
21 anstehenden Druck beaufschlagbar. Hierzu ist eine entsprechende Steuerleitung 54
vorgesehen. Die Zuschalteinrichtung 51 ist weiterhin mit einer das Druckzuschaltventil
52 umgehenden Umgehungsverbindung 55 versehen, in der ein in Ausströmrichtung öffnendes
Sperrventil 56 angeordnet ist. Das Sperrventil 56 ist im dargestellten Ausführungsbeispiel
von einem federbelasteten Rückschlagventil gebildet, das in Richtung zu dem Verbindungspunkt
C öffnet. Die Schaltlogik 50 umfasst weiterhin eine weitere Zuschalteinrichtung 61,
die dem in Richtung der Einfahrstellung wirkenden Druckraum 21 b der Abstützzylindereinrichtung
21 zugeordnet ist. Die weitere Zuschalteinrichtung 61 ist zwischen dem Verbindungspunkt
D und dem Druckraum 21 b in der Verbindungsleitung 38a angeordnet und steht somit
eingangsseitig mit dem in Richtung der Betriebsstellung wirkenden Druckraum 16a der
Ausschubzylindereinrichtung 16 in Verbindung. Die Zuschalteinrichtung 61 ist von einem
Druckzuschaltventil 62 gebildet, das im dargestellten Ausführungsbeispiel von einem
Druckbegrenzungsventil gebildet ist. Das Druckzuschaltventil 62 ist von einer Feder
63 in eine die Verbindungsleitung 38a absperrende Schaltstellung beaufschlagt. In
Richtung einer die Verbindungsleitung 38a freigebenden Schaltstellung ist das Druckzuschaltventil
62 von dem am Verbindungspunkt D und somit dem im Druckraum 16a der Ausschubzylindereinrichtung
16 anstehenden Druck beaufschlagbar. Hierzu ist eine entsprechende Steuerleitung 64
vorgesehen. Die Zuschalteinrichtung 61 ist weiterhin mit einer das Druckzuschaltventil
62 umgehenden Umgehungsverbindung 65 versehen, in der ein in Ausströmrichtung öffnendes
Sperrventil 66 angeordnet ist. Das Sperrventil 66 ist im dargestellten Ausführungsbeispiel
von einem federbelasteten Rückschlagventil gebildet, das in Richtung zum Verbindungspunkt
D öffnet.
[0051] In der zu dem in Richtung der Abstützstellung wirkenden Druckraum 21a der Abstützzylindereinrichtung
21 geführten Verbindungsleitung 38b ist ein aufsteuerbares Sperrventil 70 angeordnet,
das den Druckraum 21 a in Ausströmrichtung sperrt und mittels einer Vorsteuereinrichtung
in eine Durchflussstellung aufsteuerbar ist. Das Sperrventil 70 ist bevorzugt von
einem in Richtung zu dem Druckraum 21 a öffnenden Sperrventil gebildet, das mittels
eines in einer Vorsteuerleitung 71 anstehenden Steuerdrucks in eine Durchflussstellung
aufsteuerbar ist. Das Sperrventil 70 ist mittels der weiteren Zuschalteinrichtung
61 vorsteuerbar, wobei die Vorsteuerleitung 71 an einen Verbindungspunkt E der Verbindungsleitung
38a zwischen dem Druckraum 21 b und der weiteren Zuschalteinrichtung 61 angeschlossen
ist.
[0052] Die Ausschubeinrichtung 15 mit der automatisch betätigten Abstützvorrichtung 20 zum
Wechsel der Energieversorgungseinheit 7 gemäß der Figur 2 arbeitet wie folgt.
[0053] Zum Ausfahren des Schubschlittens 9 mit der Energieversorgungseinheit 7 wird die
Steuerventileinrichtung 35 des Hydraulikkompaktaggregates 30 bestromt und somit in
die Ausschubschaltstellung 35b beaufschlagt. Anschließend wird der Elektromotor 31
angesteuert und somit bestromt, wodurch die Pumpe 32 angetrieben wird. Diese saugt
Druckmittel aus dem Behälter 33 über den Saugfilter bzw. das Saugsieb an und fördert
Druckmittel über das aufgesteuerte Absperrventil 39 und die in die Ausschubstellung
35b betätigte Steuerventileinrichtung 35 in die Verbindungsleitung 37b. Der Systemdruck
wird dabei über das Druckbegrenzungsventil 40 abgesichert. Das Druckzuschaltventil
52 der Zuschalteinrichtung 51 befindet sich in der Sperrstellung, so dass die Verbindung
zu dem Druckraum 16b der Ausschubzylindereinrichtung 16 über das Druckzuschaltventil
52 und das Sperrventil 56 der Umgehungsverbindung 55 abgesperrt ist. Das von der Pumpe
32 geförderte Druckmittel strömt somit am Verbindungspunkt C in die Verbindungsleitung
38b und über das in Zuströmrichtung öffnende Sperrventil 70 in den in Richtung der
Abstützstellung wirkenden Druckraum 21a der Abstützzylindereinrichtung 21. Die Kolbenstange
21c wird nach in der Figur 2 unten beaufschlagt. Dabei fließt das Druckmittel von
dem in Richtung der Einfahrstellung wirkenden Druckraum 21 b der Abstützzylindereinrichtung
21 über die Umgehungsverbindung 65 und das aufgesteuerte Sperrventil 66 der weiteren
Zuschalteinrichtung 61 in die Verbindungsleitung 38a und über den Verbindungspunkt
D in die Verbindungsleitung 37a, die über die in die Ausschubschaltstellung 35b betätigte
Steuerventileinrichtung 35 mit der Behälterleitung 36 und somit dem Behälter 33 verbunden
ist. Die Abstützzylindereinrichtung 21 wird hierbei solange in die Abstützstellung
betätigt, bis die Kolbenstange 21c mit dem Stützfuß 22 auf der pendelnd gelagerten
Lenkachse 11 aufsetzt und ein Pendeln der Lenkachse 11 blockiert. Dadurch wandert
die Kipplinie des Flurförderzeugs 1 nach außen, wobei der Fahrzeugkörper 5 gegenüber
der Lenkachse 11 festgelegt und somit gegen ein seitliches Kippen verriegelt ist,
wodurch ein Kippen bzw. seitliches Neigen des Fahrzeugkörpers 5 bei ausgefahrener
Energieversorgungseinheit 7 verhindert wird. Nach dem Beenden der Ausfahrbewegung
der Kolbenstange 21 c der Abstützzylindereinrichtung 21 steigt der Druck in der Verbindungsleitungen
38b und somit der Verbindungsleitung 37b an, wodurch das Druckzuschaltventil 52 der
Zuschalteinrichtung 51 gegen die Kraft der Feder 53 in die Öffnungsstellung aufgesteuert
wird und die Verbindung zu dem in Richtung der Wechselstellung wirkenden Druckraum
16b der Ausschubzylindereinrichtung 16 freigibt. In diesem Zustand verhindert das
entsperrbare Sperrventil 70 einen Druckmittelstrom von der Abstützzylindereinrichtung
21 in die Verbindungsleitung 37b, wodurch die Blockierung der Lenkachse 11 und somit
die Verriegelung des Fahrzeugkörpers 5 aufrecht erhalten wird. Der Druckmittelstrom
der Pumpe 32 strömt nunmehr in den Druckraum 16b der Ausschubzylindereinrichtung 16
und schiebt die Kolbenstange 16c, die mit dem Schubschlitten 9 verbunden ist, nach
in der Figur 2 rechts in die Wechselstellung aus. Der Schubschlitten 9 wird hierbei
in den Führungen 13 gelagert und geführt. Über die Verbindungsleitung 37a und die
in die Ausschubschaltstellung 35b betätigte Steuerventileinrichtung 35 ist der Druckraum
16a der Ausschubzylindereinrichtung 16 mit dem Behälter 33 verbunden. Ein Druckmittelstrom
vom Verbindungspunkt D über die Verbindungsleitung 38a in die Abstützzylindereinrichtung
21 wird durch das Druckzuschaltventil 62 und das Sperrventil 66 in der Umgehungsleitung
65 verhindert.
[0054] Wenn der Schubschlitten 9 weit genug in die Wechselstellung ausgefahren wurde, wird
der Elektromotor 31 und anschließend die Steuerventileinrichtung 35 stromlos geschaltet.
Die Steuerventileinrichtung 35 wird hierbei von der Feder in die Einfahrschaltstellung
35a beaufschlagt. In der Folge sinkt der Druck in der Verbindungsleitung 37b auf das
Behälterdruckniveau. Das Druckzuschaltventil 52 wird hierdurch von der Feder 53 in
die Sperrstellung beaufschlagt. Das entsperrbare Sperrventil 70 befindet sich in der
Sperrstellung und hält den Druck im Druckraum 21 a der Abstützzylindereinrichtung
21 aufrecht. Ein Zurückströmen des Druckmittels aus der Verbindungsleitung 37a in
die Pumpe 32 wird durch das Absperrventil 39 verhindert. Die Energieversorgungseinheit
7 kann in diesem Zustand gewechselt werden.
[0055] Zum Einfahren der Energieversorgungseinheit 7 wird der Elektromotor 31 bestromt,
wobei die Steuerventileinrichtung 35 unbestromt bleibt und sich in der Einfahrschaltstellung
35a befindet. Die Pumpe 32 fördert Druckmittel über die Verbindungsleitung 37a in
den in Richtung der Einfahrstellung wirkenden Druckraum 16a der Ausfahrzylindereinrichtung
16. Die weitere Zuschalteinrichtung 61 mit dem in der Sperrstellung befindlichen Druckzuschaltventil
62 und dem Sperrventil 66 in der Umgehungsverbindung 65 verhindert in dieser Situation,
dass Druckmittel vom Verbindungspunkt D in den in Richtung der Freigabestellung wirkenden
Druckraum 21 b der Abstützzylindereinrichtung 21 strömt. Druckmittel aus dem Druckraum
16b der Ausschubzylindereinrichtung 16 kann über die Verbindungsleitung 37b, das aufgesteuerte
Sperrventil 56 in der Umgehungsleitung 55 zu der in der Einfahrschaltstellung 35a
befindlichem Steuerventileinrichtung 35 und somit über die Behälterleitung 36 in den
Behälter 33 strömen. Das höhere Druckniveau in dem Druckraum 21a der Abstützzylindereinrichtung
21 hält hierbei das entsperrbare Sperrventil 70 in der Sperrstellung, so dass über
den Verbindungspunkt C kein Druckmittel in den Druckraum 21 a der Abstützzylindereinrichtung
21 strömen kann. Sobald die Kolbenstange 16c nach in der Figur 2 links in die Endlage
der Betriebsstellung gefahren ist und die Ausschubzylindereinrichtung 16 die Betriebsstellung
erreicht hat, steigt der Druck in der Verbindungsleitung 37a und der Verbindungsleitung
38a an, wodurch das Druckzuschaltventil 62 der weiteren Zuschalteinrichtung 61 entgegen
der Feder 63 in die Öffnungsstellung aufgesteuert wird und die Verbindungsleitung
38a freigibt. Druckmittel strömt nun einerseits über den Verbindungspunkt E in die
Vorsteuerleitung 71 und steuert das entsperrbare Sperrventil 70 in die Öffnungsstellung
auf, so dass Druckmittel aus dem Druckraum 21 a der Abstützzylindereinrichtung 21
über die Verbindungsleitung 38b zur Steuerventileinrichtung 35 und die Behälterleitung
36 in den Behälter 33 abströmen kann. Andererseits wird von der Pumpe 32 über das
aufgesteuerte Druckzuschaltventil 62 Druckmittel in den in Richtung der Einfahrstellung
wirkenden Druckraum 21 b der Abstützzylindereinrichtung 21 gefördert, wodurch die
Kolbenstange 21c mit dem Stützfuß 22 nach in der Figur 2 oben in die Freigabestellung
einfährt. Die Blockierung der Lenkachse 11 wird somit aufgehoben. Sobald die Kolbenstange
21 c ihre Endlage erreicht hat, kann der Elektromotor 31 abgeschaltet werden.
[0056] Ein Absacken der Kolbenstange 21 c der Abstützzylindereinrichtung 21 und ein Ausfahren
des Schubschlittens 9 während des Betriebs des Flurförderzeugs durch externe Kräfte,
beispielsweise Stöße beim Durchfahren von Bodenunebenheiten oder Fliehkräfte während
einer Kurvenfahrt, werden bei der in der Einfahrstellung 35a befindlichen Steuerventileinrichtung
35 durch das Absperrventil 39 verhindert.
[0057] Bei der Figur 2 ergibt sich in der Abstützstellung der Abstützzylindereinrichtung
21 eine maximale Stützkraft an der Abstützzylindereinrichtung 21, die durch den Einstellwert
des Druckbegrenzungsventils 40 festgelegt wird. Dies kann zu einer unnötig großen
Belastung der an dem Abstützvorgang des Fahrzeugkörpers 5 beteiligten Komponenten
führen.
[0058] Gemäß der Figur 3 ist dem in Richtung der Abstützstellung wirkenden Druckraum 21
a der Abstützzylindereinrichtung 20 eine Stützkraftbegrenzungseinrichtung 80 zugeordnet.
Die Stützkraftbegrenzungseinrichtung 80 ist von einem Druckschließventil 81 gebildet,
das im dargestellten Ausführungsbeispiel von einem Druckregelventil gebildet ist.
Das Druckschließventil 81 ist von einer Feder 82 in eine die Verbindungsleitung 38b
freigebenden Schaltstellung beaufschlagt. In Richtung einer die Verbindungsleitung
38b absperrenden Schaltstellung ist das Druckschließventil 81 von dem im Druckraum
21 a der Abstützzylindereinrichtung 21 anstehenden Druck beaufschlagbar. Hierzu ist
eine entsprechende Steuerleitung 83 vorgesehen. Die in der Verbindungsleitung 38b
angeordneten Stützkraftbegrenzungseinrichtung 80 ist weiterhin mit einer das Druckschließventil
81 umgehenden Umgehungsverbindung 85 versehen, in der ein in Ausströmrichtung öffnendes
Sperrventil 86 angeordnet ist. Das Sperrventil 86 ist im dargestellten Ausführungsbeispiel
von einem federbelasteten Rückschlagventil gebildet, das in Richtung zum Verbindungspunkt
C öffnet.
[0059] Bei der Figur 3 steigt während des Abstützvorgangs nach dem Beenden der Ausfahrbewegung
der Kolbenstange 21 c der Abstützzylindereinrichtung 21 der Druck in der Verbindungsleitung
38b und somit in dem Druckraum 21 a so lange an, bis das Druckschließventil 81 über
die Steuerleitung 83 gegen die Kraft der Feder 82 in die Sperrstellung beaufschlagt
wird und die Verbindung zum Druckraum 21 a absperrt. Die maximale Stützkraft der Abstützzylindereinrichtung
21 kann somit mit Hilfe des Druckschließventils 81 und der Feder 82 auf einen gewünschten
Wert begrenzt werden. Beim Einfahren der Abstützzylindereinrichtung 21 in die Freigabestellung
nach dem Öffnen der weiteren Zuschalteinrichtung 61 und dem Aufsteuern des Sperrventils
70 kann Druckmittel aus dem Druckraum 21 a der Abstützzylindereinrichtung 21 über
das Sperrventil 86 in der Umgehungsverbindung 85 zum Verbindungspunkt C und über die
in die Einfahrstellung 35a betätigte Steuerventileinrichtung 35 zum Behälter 33 abströmen.
[0060] Bei den Figuren 2 und 3 kann es zu Betriebszuständen kommen, in denen nach dem Wechsel
der Energieversorgungseinheit 7 und nach Erreichen der Betriebsstellung des Schubschlittens
9 durch eine zu frühes Abschalten des Elektromotors 31 die Abstützzylindereinrichtung
21 nicht in die Freigabestellung betätigt wurde, so dass das Flurförderzeugs 1 mit
blockierter Lenkachse 11 betrieben wird. Gemäß der Figur 4 ist eine zusätzliche Endlagenüberwachung
90 für die Freigabestellung der Abstützvorrichtung 20 vorgesehen. Die Endlagenüberwachung
90 umfasst eine Sensoreinrichtung 91, beispielsweise einen Schalter bzw. einen geeigneten
Sensor, der die obere Endlage der Abstützzylindereinrichtung 21 erfasst und überwacht.
Die Sensoreinrichtung 91 steht mit einer Fahrzeugsteuerung 92 in Wirkverbindung. Über
die Fahrzeugsteuerung 92 kann das Flurförderzeug 1 bei nicht vollständig eingefahrener
Kolbenstange 21 c der Abstützzylindereinrichtung 21 und somit bei nicht in der Freigabestellung
befindlicher Abstützvorrichtung 20 stillgesetzt werden und/oder eine Warnmeldung ausgeben
werden, um einen Betrieb des Flurförderzeugs 1 bei blockierter Lenkachse 11 zu vermeiden.
[0061] Bei der Figur 5 ist anstelle einer von einem doppeltwirkenden Hydraulikzylinder gebildeten
Abstützzylindereinrichtung 21 die Abstützzylindereinrichtung 21 als einfachwirkender
Hydraulikzylinder ausgebildet, der einen in Richtung einer Abstützstellung wirkenden
Druckraum 21 a aufweist und mittels einer Federeinrichtung 25 in die Freigabestellung
beaufschlagbar ist. Die weitere Zuschalteinrichtung 61 ist ausgangsseitig an die Vorsteuerleitung
71 des Sperrventils 70 und dient zur Aufsteuerung des Sperrventils 70, um durch die
Verbindung des Druckraumes 21 a mit dem Behälter 33 durch die Federeinrichtung 25
eine Beaufschlagung der Kolbenstange 21 c der Abstützzylindereinrichtung 21 in die
Freigabestellung zu erzielen.
[0062] Bei den Figuren 2 bis 5 ist die die Schaltlogik als hydraulische Schaltlogik mit
hydraulischen Ventileinrichtungen ausgebildet, die von der als Druckzuschaltventil
52 mit der Umgehungsverbindung 55 bestehenden Zuschalteinrichtung 51 und der als Druckzuschaltventil
62 mit der Umgehungsverbindung 65 bestehenden weiteren Zuschalteinrichtung 61 gebildet
ist.
[0063] Bei der Ausführungsform gemäß der Figur 6 ist die Schaltlogik 50 von einer elektronischen
Steuerung 100 gebildet, wobei die Zuschalteinrichtung 51 in der Verbindungsleitung
37b von einem mittels der elektronischen Steuerung 100 ansteuerbaren Steuerventil
101 und die weitere Zuschalteinrichtung 61 von einem mittels der elektronischen Steuerung
100 ansteuerbaren Steuerventil 111 gebildet ist. Die Steuerventile 101, 111 sind als
Schaltventile ausgebildet und weisen jeweils eine Sperrstellung 101 a, 111 a und eine
Durchflussstellung 101 b, 111 b auf. Die Steuerventile 101, 111 sind jeweils mittels
einer Feder 102, 112 in die Sperrstellung 101 a, 111a und mittels einer elektrischen
Betätigungseinrichtung 103, 113, beispielsweise einem Schaltmagnet, die mit der elektronischen
Steuerung 100 in Verbindung stehen, in die Durchflussstellung 101 b, 111 b beaufschlagbar.
[0064] Die Sperrstellung 101 a, 111a der Steuerventile 101, 111 ist jeweils mit einer Umgehungsverbindung
105, 115 versehen, wobei ein in Ausströmrichtung öffnendes Sperrventil 106, 116, beispielsweise
ein Rückschlagventil, in der Sperrstellung 101 a, 111a vorgesehen ist. Das Sperrventil
106 des Steuerventils 101 öffnet hierbei in Richtung zu dem Verbindungspunkt C. Entsprechend
öffnet das Sperrventil 116 des Steuerventils 111 zu dem Verbindungspunkt D.
[0065] Die Schaltlogik 50 der Figur 6 umfasst weiterhin eine mit der elektronischen Steuerung
100 in Verbindung stehende Sensoreinrichtung 120, mit der die Betriebsstellung und
die Wechselstellung der Ausschubzylindereinrichtung 16 und somit des Schubschlittens
9 erfasst werden kann. Die Sensoreinrichtung 120 umfasst hierzu einen Schalter bzw.
einen Sensor 120a zur Erfassung der Betriebsstellung und einen Schalter bzw. einen
Sensor 120b zur Erfassung der Wechselstellung. Zur Betätigung der Sensoren 120a, 120b
ist an der Kolbenstange 16c der Ausschubzylindereinrichtung 16 bzw. an dem Schubschlitten
9 eine entsprechende Schaltfahne 121 angeordnet. Weiterhin umfasst die Schaltlogik
50 eine mit der elektronischen Steuerung 100 in Verbindung stehende Sensoreinrichtung
125, mit der die Abstützstellung und die Freigabestellung der Abstützvorrichtung 20
erfasst werden kann. Die Sensoreinrichtung 125 umfasst hierzu einen Schalter bzw.
einen Sensor 125a zur Erfassung der Freigabestellung und einen Schalter bzw. einen
Sensor 125b zur Erfassung der Abstützstellung der Abstützzylindereinrichtung 21. Zur
Betätigung der Sensoren 125a, 125b ist an der Kolbenstange 21c der Abstützzylindereinrichtung
21 eine entsprechende Schaltfahne 126 angeordnet.
[0066] Die Ausschubeinrichtung 15 mit der automatisch betätigten Abstützvorrichtung 20 zum
Wechsel der Energieversorgungseinheit 7 gemäß der Figur 6 arbeitet wie folgt.
[0067] Zum Ausfahren des Schubschlittens 9 mit der Energieversorgungseinheit 7 in die Wechselstellung
wird die Steuerventileinrichtung 35 des Hydraulikkompaktaggregats 30 angesteuert und
in die Ausschubschaltstellung 35b beaufschlagt. Anschließend wird der Elektromotor
31 bestromt und treibt die Pumpe 32 an. Diese Pumpe 32 saugt Druckmittel aus dem Behälter
33 über einen Saugfilter bzw. Saugsieb an und fördert über das Absperrventil 39 und
das in die Ausschubschaltstellung 35b betätigte Steuerventileinrichtung 35 in die
Verbindungsleitung 37b. Der Systemdruck wird dabei über das Druckbegrenzungsventil
40 abgesichert. Das Schaltventil 101 ist unbestromt und befindet sich in der Sperrstellung
101 a und sperrt die Verbindung zu dem in Richtung der Ausschubstellung wirkenden
Druckraum 16b der Ausschubzylindereinrichtung 16 ab. Druckmittel strömt am Verbindungspunkt
C in die Verbindungsleitung 38b und über das Sperrventil 70 in den in Richtung der
Abstützstellung wirkenden Druckraum 21a der Abstützzylindereinrichtung 21. Die Abstützzylindereinrichtung
21 wird in die Abstützstellung beaufschlagt, wobei die Kolbenstange 21 c nach in der
Figur 6 unten ausfährt. Dabei fließt das Druckmittel von dem Druckraum 21 b über die
Verbindungsleitung 38a und über das Sperrventil 116 des unbestromten und in der Sperrstellung
111a befindlichen Steuerventils 111 zum Verbindungspunkt D und somit in die Verbindungsleitung
37a. Die Verbindungsleitung 37a ist bei in der Ausschubschaltstellung 35b befindlicher
Steuerventileinrichtung 35 über die Behälterleitung 36 an den Behälter 33 angeschlossen.
Die Kolbenstange 21 c wird so lange in die Abstützstellung ausgefahren, bis der Stützfuß
22 auf der pendelnd gelagerten Lenkachse 11 aufsetzt und ein Pendeln der Lenkachse
11 blockiert. Dadurch wandert die Kipplinie des Flurförderzeugs nach außen, um ein
Kippen bzw. Neigen bei ausgefahrener Energieversorgungseinheit zu verhindern. In der
Abstützstellung betätigt die an der Kolbenstange 21c angeordnete Schaltfahne 126 den
Sensor 125b. In der Folge bestromt die Steuerung 100 die Betätigungseinrichtung 103
des Steuerventils 101, wodurch das Steuerventil 101 in Durchflussstellung 101 b beaufschlagt
wird und die Verbindungsleitung 37b öffnet. In diesem Zustand verhindert das entsperrbare
Rückschlagventil 70 einen Druckmittelstrom von der Abstützzylindereinrichtung 21 in
die Verbindungsleitung 37b, wodurch die Blockierung der Lenkachse 11 aufrecht erhalten
wird. Druckmittel strömt in den Druckraum 16b, wodurch die Kolbenstange 16c der Ausschubzylindereinrichtung
16 nach in der Figur 6 rechts in die Wechselstellung ausfährt. Über die Verbindungsleitung
37a und die in der Ausschubschaltstellung 35b befindliche Steuerventileinrichtung
35 ist der Druckraum 16a der Ausschubzylindereinrichtung 16 mit dem Behälter 33 verbunden.
Ein Druckmittelstrom vom Verbindungspunkt D über die Verbindungsleitung 38a in den
Druckraum 21 b der Abstützzylindereinrichtung 21 wird durch das unbestromte und in
der Sperrstellung 111a befindliche Steuerventil 111 verhindert. Bei diesem Ausschubvorgang
des Schubschlittens 9 deaktiviert die an der Kolbenstange 16c angeordnete Schaltfahne
121 den Sensor 120a. Die Steuerung 100 ist hierbei derart ausgebildet, dass bei einem
derartigen Signal des Sensors 120a während des Ausschubvorgangs keine Ansteuerung
der Betätigungseinrichtung 113 des Steuerventils 111 erfolgt. Gelangt die Ausschubzylindereinrichtung
16 in die Wechselstellung, aktiviert die Schaltfahne 121 den Sensor 120b, wodurch
die Ansteuerung des Steuerventils 101 beendet wird und das Schaltventil 101 von der
Feder 102 in die Sperrstellung 101 a beaufschlagt wird. Anschließend wird der Elektromotor
31 und anschließend die Steuerventileinrichtung 35 stromlos geschaltet. Die Steuerventileinrichtung
35 wird somit von der Feder in die Einschubschaltstellung 35a beaufschlagt. In der
Folge sinkt der Druck in Verbindungsleitung 37b auf das Behälterdruckniveau. Das entsperrbare
Sperrventil 70 hält den Druck weiterhin im Druckraum 21 a der Abstützzylindereinrichtung
21. Ein Rückströmen des Druckmittels aus der Verbindungsleitung 37a in die Hydraulikpumpe
32 wird durch das Absperrventil 39 verhindert. Die Energieversorgungseinheit 7 kann
in diesem Zustand gewechselt werden.
[0068] Zum Einfahren der Energieversorgungseinheit in die Betriebsstellung wird der Elektromotor
31 bestromt, wobei die Steuerventileinrichtung 35 unbestromt und in der Einschubschaltstellung
35a bleibt. Die Pumpe 32 fördert Druckmittel über die Verbindungsleitung 37a in Druckraum
16a der Ausschubzylindereinrichtung 16. Das Steuerventil 111 ist nicht angesteuert
und befindet sich in der Sperrstellung 111 a, in der verhindert wird, dass Druckmittel
vom Verbindungspunkt D in den Druckraum 21 b der Abstützzylindereinrichtung 21 strömen
kann. Das Druckmittel aus dem Druckraum 16b der Ausschubzylindereinrichtung 16 strömt
über die Verbindungsleitung 37b, das Sperrventil 106 des nicht angesteuerten und in
der Sperrstellung 101 a befindlichen Steuerventils 101 zu der Steuerventileinrichtung
35 und somit über die Behälterleitung 36 in den Behälter 33. Das höhere Druckniveau
in dem Druckraum 21 a der Abstützzylindereinrichtung 21 hält das entsperrbare Sperrventil
70 geschlossen, so dass über den Verbindungspunkt C kein Druckmittel in den Druckraum
21a der Abstützzylindereinrichtung 21 strömen kann. Sobald die Kolbenstange 16c in
die Betriebsstellung gelangt und eingefahren ist, aktiviert die Schaltfahne 121 den
Sensor 120a. Die Steuerung 100 bestromt daraufhin die Betätigungseinrichtung 113 des
Steuerventils 111, wodurch dieses in die Durchflussstellung 111b beaufschlagt wird.
Druckmittel wird nun einerseits über den Verbindungspunkt E in die Vorsteuerleitung
71 gefördert, wodurch das entsperrbare Sperrventil 70 aufgesteuert wird, so dass Druckmittel
aus dem Druckraum 21a der Abstützzylindereinrichtung 21 über die Verbindungsleitung
38b zum Verbindungspunkt C und über die Verbindungsleitung 37b und die Steuerventileinrichtung
35 zum Behälter 33 abströmen kann. Andererseits kann Druckmittel über die Verbindungsleitung
38a und das in die Durchflussstellung 111 b betätigte Schaltventil 111 in den Druckraum
21 b der Abstützzylindereinrichtung 21 strömen, wodurch die Abstützzylindereinrichtung
21 in die Freigabestellung beaufschlagt wird und die Kolbenstange 21c nach in der
Figur 6 oben einfährt. Die Blockierung der Lenkachse 11 wird somit aufgehoben. Sobald
die Kolbenstange 21 c ihre Endlage in der Freigabestellung erreicht hat, aktiviert
die Schaltfahne 126 den Sensor 125a. Die Steuerung 100 beendet daraufhin die Ansteuerung
des Steuerventils 113. Zudem kann der Elektromotor 31 stromlos geschaltet werden.
Ein Absacken der Kolbenstange 21 c der Abstützzylindereinrichtung 21 bzw. ein Ausfahren
des Schubschlittens 9 durch externe Kräfte (z. B. Stöße oder Fliehkräfte) wird durch
das Absperrventil 39 verhindert.
[0069] Anstelle der Sensoren 120a, 120b bzw. 125a, 125b kann die Sensoreinrichtung 120 bzw.
125 ebenfalls von einem oder mehreren Drucksensoren gebildet werden, mit denen der
Druck in den Druckräumen 21 a bzw. 21 b zur Ermittlung Abstützstellung bzw. Einfahrstellung
bzw. der Druck in den Druckräumen 16a bzw. 16b zur Ermittlung der Betriebsstellung
bzw. der Wechselstellung ermittelt werden kann.
[0070] Mit der hydraulischen Schaltlogik 50 gemäß den Figuren 2 bis 5 bzw. der elektronischen
Schaltlogik 50 gemäß der Figur 6 wird somit erzielt und sichergestellt, dass zum Ausfahren
des Schubschlittens 9 von der Betriebsstellung in die Wechselstellung in einem ersten
Schritt eine Verriegelung des Fahrzeugkörpers 5 durch eine Ansteuerung der Abstützeinrichtung
20 in die Abstützstellung erzielt wird und nach Erreichen der Abstützstellung der
Abstützvorrichtung 20 in einem zweiten Schritt das Ausfahren des Schubschlittens 9
von der Betriebsstellung in die Wechselstellung durch eine Ansteuerung der Antriebseinrichtung
15 erzielt wird und zum Einfahren des Schubschlittens 9 von der Wechselstellung in
die Betriebsstellung in einem ersten Schritt das Einfahren des Schubschlittens 9 von
der Wechselstellung in die Betriebsstellung durch eine Ansteuerung der Antriebseinrichtung
15 erzielt wird und nach Erreichen der Betriebsstellung des Schubschlittens in einem
zweiten Schritt eine Entriegelung des Fahrzeugkörpers 5 durch eine Ansteuerung der
Abstützeinrichtung 20 in eine Freigabestellung erzielt wird.
[0071] Hierdurch wird sichergestellt, dass der Fahrzeugkörper 5 vor dem Ausfahren der Energieversorgungseinheit
7 in die Wechselstellung automatisch stabilisiert wird und ein seitliches Neigen bzw.
ein seitliches Umkippen verhindert wird, und diese Abstützung des Fahrzeugkörpers
5 automatisch nach dem Einfahren der Energieversorgungseinheit 7 in die Betriebsstellung
aufgehoben wird. Eine Fehlbedienung durch die Bedienperson wird somit auf einfache
Weise ausgeschlossen. Insgesamt ermöglicht das erfindungsgemäße Flurförderzeug 1 einen
einfachen und sicheren Wechsel der Energieversorgungseinheit 7, wobei durch die Abstützung
des Fahrzeugkörpers 5 gegenüber der pendelnd aufgehängten Lenkachse 11 der Wechsel
unabhängig von der Beschaffenheit der Fahrbahnoberfläche erfolgen kann und die Abstützvorrichtung
20 mit geringem Bauaufwand für hohe Gewichte von Energieversorgungseinheiten 7 verwendet
werden kann.
[0072] Die Erfindung ist nicht auf die in den Figuren dargestellten Ausführungsformen beschränkt.
Die Ausführungsform der Figur 5 mit einem einfachwirkenden Hydraulikzylinder als Abstützzylindereinrichtung
21 kann ebenfalls ohne Endlagenüberwachung 90 und/oder ohne Stützkraftbegrenzungseinrichtung
80 versehen werden.
[0073] Die Ausführungsform der Figur 6 mit einer elektronischen Schaltlogik 50 kann ebenfalls
mit einem einfachwirkenden Hydraulikzylinder als Abstützzylindereinrichtung 21 oder
zusätzlich mit der Stützkraftbegrenzungseinrichtung 80 versehen werden. Zudem kann
durch eine Verbindung des Sensors 125a mit der Fahrzeugsteuerung gemäß der Figur 4
eine Endlagenüberwachung 90 für die Freigabestellung der Abstützzylindereinrichtung
21 vorgesehen werden.
1. Flurförderzeug, insbesondere Gegengewichtsgabelstapler, mit einem Fahrzeugkörper und
einer innerhalb des Fahrzeugkörpers in einem Batteriefach angeordneten Energieversorgungseinheit,
insbesondere einem Batterieblock, wobei der Fahrzeugkörper mit einer seitlichen Öffnung
versehen ist und die Energieversorgungseinheit durch die seitliche Öffnung in horizontaler
Richtung relativ zu dem Batteriefach bewegbar ist, wobei die Energieversorgungseinheit
auf einem Schubschlitten aufsteht, der im Batteriefach in Querrichtung verschiebbar
angeordnet ist und zwischen einer Betriebsstellung und einer Wechselstellung bewegbar
ist, und wobei das Flurförderzeug eine pendelnd aufgehängte Lenkachse umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass der Fahrzeugkörper (5) mit einer Abstützvorrichtung (20) versehen ist, die beim Ausfahren
des Schubschlittens (9) von der Betriebsstellung in die Wechselstellung und beim Einfahren
des Schubschlittens (9) von der Wechselstellung in die Betriebsstellung automatisch
den Fahrzeugkörper (5) gegenüber einem seitlichen Neigen verriegelt.
2. Flurförderzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstützvorrichtung (20) mit einem Gegengewicht (3) des Fahrzeugkörpers (5) oder
einem Fahrerschutzdach (4) des Fahrzeugkörpers (5) oder einem Rahmenbauteil oder bei
einem im Dachbereich des Fahrerschutzdaches (4) angeordneten Neigeantrieb eines Hubmastes
mit einer Neigeantriebsstütze in Wirkverbindung steht und den Fahrzeugkörper (5) auf
der Fahrbahnoberfläche abstützt.
3. Flurförderzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstützvorrichtung (20) mit einem Gegengewicht (3) des Fahrzeugkörpers (3) oder
einem Fahrerschutzdach (4) des Fahrzeugkörpers oder einem Rahmenbauteil oder bei einem
im Dachbereich des Fahrerschutzdaches (4) angeordneten Neigeantrieb eines Hubmastes
mit einer Neigeantriebsstütze in Wirkverbindung und den Fahrzeugkörper (5) gegenüber
der Lenkachse (11) verriegelt.
4. Flurförderzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Schubschlitten (9) mittels einer Antriebseinrichtung (15), insbesondere einer
hydraulischen Ausschubzylindereinrichtung (16), zwischen der Betriebsstellung und
der Wechselstellung betätigbar ist.
5. Flurförderzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstützvorrichtung (20) von einer hydraulischen Abstützzylindereinrichtung (21)
gebildet ist.
6. Flurförderzeug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine gemeinsame hydraulische Energiequelle zur Beaufschlagung der Ausschubzylindereinrichtung
(16) und der Abstützzylindereinrichtung (21) vorgesehen ist.
7. Flurförderzeug nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausschubzylindereinrichtung (16) einen in Richtung der Wechselstellung wirkenden
Druckraum (16b) und einen in Richtung der Betriebsstellung wirkenden Druckraum (16a)
aufweist und die Abstützzylindereinrichtung (21) als einfachwirkender Zylinder ausgebildet
ist, der einen in Richtung der Abstützstellung wirkenden Druckraum (21 a) aufweist,
wobei der in Richtung der Abstützstellung wirkende Druckraum (21 a) der Abstützzylindereinrichtung
(21) mit dem in Richtung der Wechselstellung wirkenden Druckraum (16b) der Ausschubzylindereinrichtung
(16) in Verbindung steht.
8. Flurförderzeug nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstützzylindereinrichtung (21) mittels einer Federeinrichtung (25) in Richtung
einer Freigabestellung beaufschlagt ist.
9. Flurförderzeug nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausschubzylindereinrichtung (16) einen in Richtung der Wechselstellung wirkenden
Druckraum (16b) und einen in Richtung der Betriebsstellung wirkenden Druckraum (16a)
aufweist und die Abstützzylindereinrichtung (21) als doppeltwirkender Zylinder ausgebildet
ist, der einen in Richtung der Abstützstellung wirkenden Druckraum (21a) und einen
in Richtung der Freigabestellung wirkenden Druckraum (21 b) aufweist, wobei der in
Richtung der Abstützstellung wirkenden Druckraum (21a) der Abstützzylindereinrichtung
(21) mit dem in Richtung der Wechselstellung wirkenden Druckraum (16b) der Ausschubzylindereinrichtung
(16) in Verbindung steht und der in Richtung der Freigabestellung wirkenden Druckraum
(21 b) der Abstützzylindereinrichtung (21) mit dem in Richtung der Betriebsstellung
wirkenden Druckraum (16a) der Ausschubzylindereinrichtung (16) in Verbindung steht.
10. Flurförderzeug nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass dem in Richtung der Abstützstellung wirkenden Druckraum (21 a) der Abstützzylindereinrichtung
(21) ein aufsteuerbares Sperrventil (70) zugeordnet ist.
11. Flurförderzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schaltlogik (50) vorgesehen ist, die derart ausgebildet ist, dass zum Ausfahren
des Schubschlittens (9) von der Betriebsstellung in die Wechselstellung in einem ersten
Schritt eine Verriegelung des Fahrzeugkörpers (5) durch eine Ansteuerung der Abstützvorrichtung
(20) in eine Abstützstellung erzielt wird und nach Erreichen der Abstützstellung der
Abstützvorrichtung (20) in einem zweiten Schritt das Ausfahren des Schubschlittens
(9) von der Betriebsstellung in die Wechselstellung durch eine Ansteuerung der Antriebseinrichtung
(15) erzielt wird und
zum Einfahren des Schubschlittens (9) von der Wechselstellung in die Betriebsstellung
in einem ersten Schritt das Einfahren des Schubschlittens (9) von der Wechselstellung
in die Betriebsstellung durch eine Ansteuerung der Antriebseinrichtung (15) erzielt
wird und nach Erreichen der Betriebsstellung des Schubschlittens (9) in einem zweiten
Schritt eine Entriegelung des Fahrzeugkörpers (5) durch eine Ansteuerung der Abstützvorrichtung
(20) in eine Freigabestellung erzielt wird.
12. Flurförderzeug nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltlogik (50) eine Zuschalteinrichtung (51) umfasst, die dem in Richtung der
Wechselstellung wirkenden Druckraum (16b) der Ausschubzylindereinrichtung (16) zugeordnet
ist und eingangsseitig mit dem in Richtung der Abstützstellung wirkenden Druckraum
(21 a) der Abstützzylindereinrichtung (21) in Verbindung steht.
13. Flurförderzeug nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuschalteinrichtung (51) mit einer Umgehungsverbindung (55) versehen ist, wobei
in der Umgehungsverbindung (55; 105) ein in Ausströmrichtung öffnendes Sperrventil
(56; 106) angeordnet ist.
14. Flurförderzeug nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltlogik (50) eine weitere Zuschalteinrichtung (61) umfasst, mittels der das
entsperrbare Sperrventil (70), das dem in Richtung der Abstützstellung wirkenden Druckraum
(21 a) der Abstützzylindereinrichtung (21) zugeordnet ist, aufsteuerbar ist, wobei
die weitere Zuschalteinrichtung (61) eingangsseitig mit dem in Richtung der Betriebsstellung
wirkenden Druckraum (16a) der Ausschubzylindereinrichtung (16) in Verbindung steht.
15. Flurförderzeug nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die weitere Zuschalteinrichtung (61) die Verbindung zu dem in Richtung der Freigabestellung
wirkenden Druckraum (21 b) der Abstützzylindereinrichtung (21) steuert und mit einer
Umgehungsverbindung (65; 115) versehen ist, wobei in der Umgehungsverbindung (65)
ein in Ausströmrichtung öffnendes Sperrventil (66; 116) angeordnet ist.
16. Flurförderzeug nach einem der Ansprüche 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltlogik (50) als hydraulische Ventileinrichtung ausgebildet ist, wobei die
Zuschalteinrichtung (51) und/oder die weitere Zuschalteinrichtung (61) von jeweils
einem Druckzuschaltventil (52; 62), insbesondere einem Druckbegrenzungsventil, gebildet
ist.
17. Flurförderzeug nach einem der Ansprüche 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltlogik (50) als eine elektronische Steuerung (100) ausgebildet ist, wobei
die Zuschalteinrichtung (51) und/oder die weitere Zuschalteinrichtung (61) von jeweils
einem elektrisch betätigten Steuerventil (101; 111) mit einer Sperrstellung (101a;
111a) und einer Durchflussstellung (101b; 111b) ausgebildet ist, wobei die Steuerventile
(101; 111) mittels der elektronischen Steuerung (100) betätigbar sind.
18. Flurförderzeug nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrstellung (101 a; 111a) des Steuerventils (101; 111) mit einer Umgehungsverbindung
(105; 115) versehen ist, in der ein in Ausströmrichtung öffnendes Sperrventil (106;
116) angeordnet ist.
19. Flurförderzeug nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass die elektronische Steuerung (100) eine die Betriebsstellung und die Wechselstellung
erfassende Sensoreinrichtung (120) und eine die Freigabestellung und die Abstützstellung
der Abstützzylindereinrichtung (20) erfassende Sensoreinrichtung (125) aufweist.
20. Flurförderzeug nach einem der Ansprüche 5 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass dem in Richtung der Abstützstellung wirkenden Druckraum (21 a) der Abstützzylindereinrichtung
(21) eine Stützkraftbegrenzungseinrichtung (80) zugeordnet ist.
21. Flurförderzeug nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützkraftbegrenzungseinrichtung (80) von einem Druckschließventil (81), insbesondere
einem Druckregelventil, gebildet ist.
22. Flurförderzeug nach Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützkraftbegrenzungseinrichtung (80) mit einer Umgehungsverbindung (85) versehen
ist, wobei in der Umgehungsverbindung (85) ein in Ausströmrichtung öffnendes Sperrventil
(86) angeordnet ist.
23. Flurförderzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstützvorrichtung (20) eine die Freigabestellung erfassende Sensoreinrichtung
(91) zugeordnet ist, die mit einer Fahrzeugsteuerung (92) des Flurförderzeugs in Wirkverbindung
steht.
24. Flurförderzeug nach einem der Ansprüche 4 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass zur Steuerung der Ausschubzylindereinrichtung (16) und der Abstützzylindereinrichtung
(21) eine mit der hydraulischen Energiequelle und einem Behälter (33) in Verbindung
stehende Steuerventileinrichtung (35) vorgesehen ist, die mit einer Ausschubschaltstellung
(35b) und einer Einfahrschaltstellung (35a) versehen ist.
25. Flurförderzeug nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerventileinrichtung (35) in der Ausschubschaltstellung (35b) den in Richtung
der Abstützstellung wirkenden Druckraum (21 a) der Abstützzylindereinrichtung (20)
und die Zuschalteinrichtung (51) mit einer Förderleitung (34) der Energiequelle verbindet
sowie die weitere Zuschalteinrichtung (61) und den in Richtung der Betriebsstellung
wirkenden Druckraum (16a) der Ausschubzylindereinrichtung (16) mit einem Behälter
(33) verbindet.
26. Flurförderzeug nach Anspruch 24 oder 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerventileinrichtung (35) in der Einfahrschaltstellung (35a) die weitere Zuschalteinrichtung
(61) und den in Richtung der Betriebsstellung wirkenden Druckraum (16a) der Ausschubzylindereinrichtung
(16) mit einer Förderleitung (34) der Energiequelle verbindet sowie den in Richtung
der Abstützstellung wirkenden Druckraum (21 a) der Abstützzylindereinrichtung (21)
und die Zuschaltventileinrichtung (60) mit einem Behälter verbindet.
27. Flurförderzeug nach einem der Ansprüche 24 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass in der von der Energiequelle zu der Steuerventileinrichtung (35) geführten Förderleitung
(34) ein in Richtung zu der Steuerventileinrichtung (35) öffnendes Absperrventil (39)
angeordnet ist.
28. Flurförderzeug nach einem der Ansprüche 24 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass der Förderleitung (34) eine Druckbegrenzungseinrichtung (40) zugeordnet ist.
29. Flurförderzeug nach einem der Ansprüche 6 bis 28, dadurch gekennzeichnet, dass die hydraulische Energiequelle von einem Hydraulikkompaktaggregat (30) gebildet ist.
30. Flurförderzeug nach einem der Ansprüche 6 bis 28, dadurch gekennzeichnet, dass die hydraulische Energiequelle von einer Arbeitshydraulik des Flurförderzeugs gebildet
ist.
31. Flurförderzeug nach einem der Ansprüche 6 bis 28, dadurch gekennzeichnet, dass die hydraulische Energiequelle von einem Druckmittelspeicher, insbesondere einem
Druckspeicher, gebildet ist.