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EP 2 392 732 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.11.2013 Patentblatt 2013/46 |
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Anmeldetag: 07.06.2011 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Fahrbahnübergangssystem
Roadway joint system
Système de pontage pour joints de dilatation
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
07.06.2010 DE 102010029736
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.12.2011 Patentblatt 2011/49 |
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Patentinhaber: CDK Zarmutek GbR |
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57234 Wilnsdorf (DE) |
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Erfinder: |
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- Zarmutek, Claus
57234 Wilnsdorf (DE)
- Zarmutek, Dirk
57074 Siegen (DE)
- Zarmutek, Kim
57482 Wenden (DE)
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Vertreter: advotec. |
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Patent- und Rechtsanwälte
Am Rosenwald 25 57234 Wilnsdorf 57234 Wilnsdorf (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 614 808 DE-A1- 3 031 271 FR-A1- 2 751 672
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BE-A5- 904 514 DE-B1- 2 520 791
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Fahrbahnübergangssystem nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0002] Fahrbahnübergangssysteme der eingangs genannten Art werden beispielsweise zwischen
Fahrbahnabschnittsrändern aneinandergrenzender Fahrbahnabschnitte eines Brückentragwerks
eingesetzt, um unterschiedliche Längenausdehnungen oder Relativbewegungen der Fahrbahnabschnitte
zur kompensieren. Die zu überbrückenden Dehnfugen können zwischen einem Widerlager
des Brückentragwerks und einem angrenzenden Überbau des Brückentragwerks oder auch
zwischen aneinandergrenzenden Abschnitten eines mehrere Fahrbahnabschnitte umfassenden
Überbaus ausgebildet sein.
[0003] Die einander zugewandten, das Spaltmaß der Dehnfuge im Wesentlichen definierenden
Randleisten des Fahrbahnübergangssystems sind aufgrund ihrer exponierten Anordnung
in der Fahrbahnoberfläche und der regelmäßig hohen Überfahrfrequenz, die beispielweise
auf Autobahnbrücken erreicht wird, einer hohen dynamischen Belastung ausgesetzt. Aufgrund
dieser hohen Belastung stellen sich belastungsabhängig Schäden ein, die insbesondere
im Übergang von den Randleisten zur umgebenden Fahrbahnoberfläche häufig Wartungsarbeiten
notwendig werden lassen.
[0004] Insbesondere ist in der Praxis zu beobachten, dass es aufgrund der dynamischen Belastungen
der Fahrbahnübergangssysteme angrenzend zu den Randleisten zu Absenkungen in der Fahrbahnoberfläche
kommt, die im Ergebnis zu einem schwellenartigen Überstand der Randleisten über die
Fahrbahnoberfläche führen. Abgesehen davon, dass es aufgrund der Schwellenausbildung
zu einer erhöhten Beanspruchung der Überbrückungsvorrichtungen beim Überfahren mit
Fahrzeugen im Bereich der Randleisten kommt, die zu einer fortschreitenden Beschädigung
des Fahrbahnübergangssystems durch Ablösungsvorgänge zwischen den Randleisten und
der umgebenden Fahrbahnoberfläche führen können, verursachen diese Schwellenüberstände
beim Überfahren mit Fahrzeugen beträchtliche Lärmemissionen, die auch in weiter Entfernung
von der Fahrbahn, also beispielweise noch in Wohngebieten, als störend wahrgenommen
werden.
[0005] Aus der
EP 1 614 808 A1 ist ein Fahrbahnübergangssystem der eingangs genannten Art bekannt, bei dem die Randleisten
in Polymerbeton eingebettet sind, der als Stützschicht auf einer Bauwerksunterkonstruktion
aus Beton angeordnet ist. Da der Polymerbeton, der unmittelbar an die Randleisten
angrenzt, wesentlich druckfester und verformungsstabiler als die an den Polymerbeton
angrenzende Fahrbahndecke ist, kommt es zwar im Übergang zwischen der Polymerbetonoberfläche
und der Randleiste nicht zu den vorstehend beschriebenen Absenkung der Fahrbahndecke,
die zu einem schwellenartigen Überstand der Randleisten führt, jedoch ist zwischen
der Fahrbahndecke und dem angrenzenden Polymerbeton wieder ein Materialübergang zwischen
zwei Materialen geschaffen, die höchst unterschiedliche Verformungseigenschaften aufweisen,
mit der Folge, dass es aufgrund der wesentlich verformungsweicheren Ausbildung der
Fahrbahndecke im Übergang von der Fahrbahndecke zum Polymerbeton zu einer Fahrbahnabsenkung
kommt, die zu einem schwellenartigen Überstand des Polymerbeton führt der, wie vorstehend
erläutert, Lärmemissionen verursacht.
[0006] Aus der
BE 904 514 A5 ist ein Fahrbahnübergangssystem bekannt, das zwischen zwei Fahrbahnabschnitten eine
Dehnfuge aufweist, wobei die Fahrbahnabschnitte jeweils einen Fahrbahnabschnittsrand
aufweisen, der eine verformungsfeste Bauwerksunterkonstruktion aus Beton aufweist.
Zwischen Randleisten von Fahrbahnabschnittsrändern ist ein elastisches, die Dehnfuge
überbrückendes Fugenelement angeordnet. Die Randleisten befinden sich mit ihrer Stützfläche
auf einer auf der Bauwerksunterkonstruktion angeordneten Stützschicht, die aus einem
im Vergleich zur Bauwerksunterkonstruktion aus Beton relativ verformbaren Epoxymörtel
gebildet ist. Darüber hinaus sind die Randleisten mit ihrer Überfahrfläche bündig
mit einer Fahrbahndeckschicht angeordnet.
[0007] Bei dem bekannten Fahrbahnübergangssystem ist angrenzend an die Überfahrfläche der
Randleisten die Fahrbahndeckschicht durch den gleichzeitig die Stützschicht ausbildenden
Epoxymörtel gebildet.
[0008] Die
DE 30 31 271 A1 zeigt ein Fahrbahnübergangssystem, bei dem ebenfalls unmittelbar angrenzend an die
Randleisten die Fahrbahnoberfläche von der im Vergleich zur Bauwerksunterkonstruktion
aus Beton relativ verformbaren Stützschicht aus Harzmörtel gebildet ist, und bei der
sich die angrenzende bituminöse Fahrbahndeckschicht unmittelbar auf der verformungsfesten
Bauwerksunterkonstruktion aus Beton befindet.
[0009] Die
FR 2 751 672 A1 zeigt ebenfalls ein Fahrbahnübergangssystem, bei dem unmittelbar angrenzend an die
Randleisten die Fahrbahnoberfläche durch die Stützschicht selbst ausgebildet ist.
[0010] Die
DE 25 20 791 B1 zeigt ein Fahrbahnübergangssystem, bei dem die Randleisten auf einer Stützschicht
aus Kunstharzmörtel angeordnet sind, die wiederum auf einer Bauwerksunterkonstruktion
aus Beton ruht. Eine an die Randleisten angrenzende Fahrbahndeckschicht aus Asphalt
ist auf einer ebenfalls bis an die Randleisten heranreichenden Bitumen-Tragschicht
angeordnet, die sich über die Stützschicht erstreckt. Die Randleisten sind zur Fahrbahnoberfläche
hin durch eine Vergussmasse abgedeckt.
[0011] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Fahrbahnübergangssystem
vorzuschlagen, das aufgrund seines konstruktiven Aufbaus zum einen eine vergleichsweise
geringe Reparaturanfälligkeit aufweist, und zum andern einen vergleichsweise geräuscharmen
Überfahrvorgang ermöglicht.
[0012] Zur Lösung dieser Aufgabe weist das erfindungsgemäße Fahrbahnübergangssystem die
Merkmale des Anspruchs 1 auf.
[0013] Erfindungsgemäß sind die Randleisten des Fahrbahnübergangssystems mit ihrer Stützfläche
auf einer auf der Bauwerksunterkonstruktion angeordneten Stützschicht angeordnet,
die aus einem gegenüber der Bauwerksunterkonstruktion verformbaren Material gebildet
ist. Ein besonders stetig ausgebildeter Übergang zwischen den Randleisten und der
benachbarten Fahrbahndeckschicht wird erfindungsgemäß dadurch möglich, dass sowohl
die Randleisten als auch eine zwischen einem Fahrbahnanschlussrand der Randleisten
und einem den Randleisten gegenüberliegenden Fahrbahnabschlussrand der Fahrbahndeckschicht
bzw. der Fahrbahntragschicht angeordnete bituminöse Übergangsdeckschicht auf der Stützschicht
angeordnet sind.
[0014] Aufgrund der erfindungsgemäßen Anordnung der Randleisten auf einem gegenüber der
Bauwerksunterkonstruktion verformbaren Material ist die Stützschicht in gleicher Weise
durch auf die Fahrbahnoberfläche einwirkende Belastungen verformbar wie die Fahrbahndeckschicht.
Daher entstehen zwischen der Fahrbahnoberfläche und einer durch die Randleisten definierten
Überfahrfläche keine wesentlichen Differenzverformungen, die zur Ausbildung einer
Schwelle im Übergang von der Fahrbahndeckschicht auf die Randleisten führen könnten.
In Ermangelung einer derartigen Schwellenausbildung entstehen auch keine erhöhten
Beanspruchungen beim Überfahren mit Fahrzeugen in der Größenordnung, wie es bei der
Ausbildung einer solchen Schwelle der Fall ist. Damit erweist sich das erfindungsgemäße
Fahrbahnübergangssystem grundsätzlich als weniger reparaturanfällig. Entsprechend
unterbleiben beim Überfahren des erfindungsgemäßen Fahrbahnübergangssystems durch
Fahrzeuge auch Lärmemissionen, die in einer Schwellenausbildung ihre Ursache haben.
[0015] Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0016] Bei einer bevorzugten Ausführungsform des Fahrbahnübergangssystems ist die Stützschicht
als bituminöse Tragschicht ausgebildet und weist somit einen Aufbau auf, der gleich
oder zumindest ähnlich dem Aufbau der Fahrbahndeckschicht oder einer unter der Fahrbahndeckschicht
angeordneten Fahrbahntragschicht ist.
[0017] Eine besonders weitreichende Anpassung im Verformungsverhalten zwischen der Stützschicht
und der Fahrbahndeckschicht wird möglich, wenn die Stützschicht in ihrer Materialzusammensetzung
im Wesentlichen übereinstimmend mit der bituminösen Fahrbahntragschicht der Fahrbahnabschnitte
ausgebildet ist.
[0018] Für die Praxis erweist es sich als besonders vorteilhaft, wenn die Übergangsdeckschicht
aus Gussasphalt oder Asphaltbeton besteht, da diese besonders leicht in einen zwischen
dem Fahrbahnabschlussrand der Fahrbahndeckschicht und dem Fahrbahnanschlussrand der
Randleiste gebildeten Zwischenraum verfüllt werden können.
[0019] Wenn darüber hinaus die Randleisten zur Ausbildung des Fahrbahnanschlussrandes einen
sich parallel zur Stützfläche der Randleisten erstreckenden und vertikal zu einer
Fahrbahnoberfläche versetzten Auflagerflansch zur bündigen Anordnung in der Fahrbahnoberfläche
aufweisen, kann die somit an der Randleiste ausgebildete Hinterschneidung besonders
vorteilhaft mit dem Material der bituminösen Übergangsschicht unterfüttert werden.
[0020] Ein korrekter randseitiger Anbau der Randleisten des Fahrbahnübergangssysems an den
Fahrbahnabschnitten wird erleichtert, wenn die Randleisten an ihrer Unterseite einen
die Dehnfuge begrenzenden Anschlag zur Anlage gegen die Fahrbahnabschnittsränder aufweisen.
[0021] Gleichzeitig können die Anschläge bei entsprechender, also beispielsweise flächiger
Ausbildung, eine Schalung für die zwischen der Bauwerksunterkonstruktion und der durch
die Unterseite der Randleiste gebildeten Stützschicht ausbilden, wenn diese vor Ort
hergestellt wird.
[0022] Eine besonders exakt definierte Relativanordnung der Randleisten gegenüber den Fahrbahnabschnittsrändern
wird möglich, wenn die Randleisten an ihrer Unterseite über die Stützfläche nach unten
hinausragende Befestigungselemente zur Befestigung der Randleisten in der Stützschicht
aufweisen. Gleichzeitig dienen diese Befestigungselemente zur Abtragung der Kräfte,
die in Folge der Überfahrschwingungen im Fahrbahnübergangssystem induziert werden
und zur Aufnahme von Rückstellkräften aus Verformungen des Fugenelements.
[0023] Optional lassen sich die Befestigungselemente zur Befestigung des Fugenelements an
den Randleisten verwenden, so dass hierzu keine separaten Befestigungselemente benötigt
werden.
[0024] Zur Befestigung des Fugenelements an den Randleisten erweist es sich weiterhin als
vorteilhaft, Montageleisten vorzusehen, die vermittels lösbarer Befestigungselemente
derart mit den Randleisten verbindbar sind, dass die Montageleisten und das Fugenelement
zusammen mit den Randleisten bündig in der Fahrbahnoberfläche angeordnet sind und
somit Lärmemissionen verursachende Bauteilüberstände im Zusammenhang mit der Befestigung
des Fugenelements an der Überbrückungsvorrichtung vermieden werden.
[0025] Eine bevorzugte Ausführungsform der Überbrückungsvorrichtung soll anhand der Zeichnung
näher erläutert werden.
[0026] In der Zeichnung ist ein Fahrbahnübergangsbereich 10 eines Brückentragwerkes 11 dargestellt,
in dem ein Widerlager 12 des Brückentragwerkes 11 von einem sogenannten Überbau 13
des Brückentragwerks 11, der unabhängig vom Widerlager 12 auf hier nicht näher dargestellten
Brückenlagern gelagert ist, durch eine Dehnfuge 14 getrennt sind. Im Fahrbahnübergangsbereich
befindet sich ein Fahrbahnübergangssystem 15 mit einer Dehnfugenabdeckung 16 und einer
Stützschicht 17, die zwischen der Dehnfugenabdeckung 16 und einer übereinstimmend
am Widerlager 12 und am Überbau 13 ausgebildeten Bauwerksunterkonstruktion 18 aus
Beton oder Stahl angeordnet ist.
[0027] Abweichend von der im vorliegenden Fall im Material übereinstimmenden Bauwerksunterkonstruktion
können die Bauwerksunterkonstruktionen der aneinandergrenzenden Fahrbahnabschnitte
auch unterschiedlich sein, so dass beispielsweise auch eine Bauwerksunterkonstruktion
aus Stahl an eine Bauwerksunterkonstruktion aus Beton bzw. Stahlbeton angrenzen kann.
[0028] Wie ferner aus der Zeichnung zu ersehen ist, weisen das Widerlager 12 und der Überbau
13 jeweils einen Fahrbahnabschnittsrand 19 beziehungsweise 20 auf, die jeweils eine
im Bereich des Fahrbahnübergangssystems 15 in der Bauwerksunterkonstruktion 18 ausgebildete
Ausnehmung 40 aufweisen, in der jeweils die Stützschicht 17 angeordnet ist.
[0029] Getrennt durch einen Fahrbahnübergangsbereich 21 beziehungsweise 22, der auf der
der Dehnfuge 14 abgewandten Seite an das Fahrbahnübergangssystem 15 anschließt, ist
auf der Bauwerksunterkonstruktion 18 ein Fahrbahnaufbau 45 vorgesehen mit einer unmittelbar
auf der Bauwerksunterkonstruktion 18 angeordneten Fahrbahntragschicht 23 und einer
auf der Fahrbahntragschicht 23 angeordneten Fahrbahndeckschicht 24. Die Fahrbahndeckschicht
24 und die Fahrbahntragschicht 23 bestehen jeweils aus einem bituminösen Material,
das in bekannter Weise aus einer Mischung aus Bitumen mit unterschiedlichen mineralischen
Fraktionen gebildet ist. In der Regel ist die Fahrbahndeckschicht im Unterschied zur
Fahrbahntragschicht mit feineren Fraktionen versehen.
[0030] Die Dehnfugenabdeckung 16 des Fahrbahnübergangssystems 15 weist zwei jeweils an einander
gegenüberliegenden Außenränder 25, 26 der Dehnfuge 14 angeordnete Randleisten 27,
28 auf, die zwischen sich ein elastisches, die Dehnfuge 14 überbrückendes Fugenelement
29 aufnehmen, das über Montageleisten 30, 31 mit den Randleisten 27, 28 verbunden
ist. Die Randleisten 27, 28 weisen im vorliegenden Fall ein annähernd Z-förmiges Profil
auf mit einem auf der Unterseite eine Stützfläche 32 ausbildenden Stützflansch 33,
der über einen Profilsteg 34 mit einem versetzt zum Stützflansch 33 angeordneten Auflagerflansch
35 versehen ist.
[0031] Wie aus der Zeichnung zu ersehen ist, ermöglichen die Montageleisten 30, 31 eine
zu einer Überfahrfläche 36 der Auflagerflansche 35 bündige Aufnahme des Fugenelements
29 zwischen den Randleisten 27, 28.
[0032] Auf ihrer Unterseite sind die Randleisten 27, 28 mit im vorliegenden Fall auf den
Stützflächen 32 angeordneten, sich nach unten erstreckenden Anschlagstegen 37, 38
versehen, die eine definierte Positionierung der Randleisten 27, 28 relativ zu den
Außenrändern 25, 26 der Dehnfuge 14 ermöglichen und zusammen mit einer rampenförmig
ausgebildeten Wandfläche 39 der Ausnehmungen 40 in der Bauwerksunterkonstruktion 18
einen Aufnahmeraum für die Stützschicht 17 bilden.
[0033] Die Randleisten 27, 28 befinden sich jeweils mit ihren Stützflächen 32 auf der Stützschicht
17 angeordnet und sind in dieser Position über Schraubverbindungen 41, 42, die im
vorliegenden Fall gleichzeitig zur Befestigung der Montageleisten 30, 31 an den Randleisten
27, 28 dienen, mit der Stützschicht 17 verbunden.
[0034] Alternativ ist es auch möglich, die Schraubverbindungen funktional getrennt auszuführen,
derart, dass zum einen Schraubverbindungen vorgesehen sind, die zur Ausrichtung und
Verankerung der Randleisten in der Stützschicht dienen und zum anderen Schraubverbindungen,
die zur Befestigung der Montageleisten an den Randleisten dienen.
[0035] Die Stützschicht 17 besteht im vorliegenden Fall aus einer bituminösen Tragschicht,
die eine mit der Fahrbahntragschicht 23 übereinstimmende Materialzusammensetzung aufweist
oder aus einem Material mit ähnlichem Verformungsverhalten wie die Fahrbahntragschicht
23 gebildet ist.
[0036] Zwischen einem Fahrbahnanschlussrand 43 der Randleisten 27, 28 und einem durch die
Außenränder der Fahrbahntragschicht 23 und der Fahrbahndeckschicht 24 gebildeten Fahrbahnabschlussrand
46 ist eine Übergangsdeckschicht 44 vorgesehen, die im vorliegenden Fall bituminös
ausgebildet und eine mit der Fahrbahndeckschicht 24 übereinstimmende Materialzusammensetzung
aufweist. Die Übergangsdeckschicht 44 schließt einerseits bündig an die Überfahrflächen
36 der Randleisten 27, 28 an, andererseits unterfüttert sie den an den Randleisten
27, 28 ausgebildeten Auflagerflansch 35.
1. Fahrbahnübergangssystem (15) für eine zwischen zwei mit Fahrbahnrändern aneinandergrenzende
Fahrbahnabschnitte (12, 13) eines Bauwerks (11) ausgebildete Dehnfuge (14), wobei
Fahrbahnabschnittsränder (19, 20) jeweils eine verformungsfeste Bauwerksunterkonstruktion
(18), eine bituminöse Fahrbahndeckschicht (24) und eine Randleiste (27, 28) aufweisen,
wobei die Randleisten ein elastisches, die Dehnfuge überbrückendes Fugenelement (29)
zwischen sich aufnehmen,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Randleisten mit ihrer Stützfläche (32) auf einer auf der Bauwerksunterkonstruktion
angeordneten und im Vergleich zu dieser relativ verformbaren Stützschicht (17) und
mit ihrer Überfahrfläche (36) bündig mit der durch die Fahrbahndeckschicht gebildete
Fahrbahnoberfläche angeordnet sind,
und sowohl die Randleisten (27, 28) als auch eine zwischen einem Fahrbahnanschlussrand
(43) der Randleisten (27, 28) und einem den Randleisten gegenüberliegenden Fahrbahnabschlussrand
(46) der Fahrbahndeckschicht (24) bzw. der Fahrbahntragschicht (23) angeordnete bituminöse
Übergangsdeckschicht (44) auf der Stützschicht (17) angeordnet sind.
2. Fahrbahnübergangssystem nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Stützschicht (17) die gleiche Verformbarkeit wie die Fahrbahndeckschicht (24)
aufweist.
3. Fahrbahnübergangssystem nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Stützschicht (17) als bituminöse Tragschicht ausgebildet ist.
4. Fahrbahnübergangssystem nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Stützschicht (17) in ihrer Materialzusammensetzung im Wesentlichen übereinstimmend
mit einer bituminösen Fahrbahntragschicht (23) der Fahrbahnabschnitte (12, 13) ausgebildet
ist.
5. Fahrbahnübergangssystem nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Übergangsdeckschicht (44) aus Gussasphalt oder Asphaltbeton gebildet ist.
6. Fahrbahnübergangssystem nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Randleisten (27, 28) zur Ausbildung des Fahrbahnanschlussrands (43) einen sich
parallel zur Stützfläche (32) der Randleisten erstreckenden und vertikal zu einer
Fahrbahnoberfläche versetzten Auflagerflansch (35) zur bündigen Anordnung in der Fahrbahnoberfläche
aufweisen.
7. Fahrbahnübergangssystem nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Randleisten (27, 28) an ihrer Unterseite einen die Dehnfuge (14) begrenzenden
Anschlag (37, 38) zur Anlage gegen die Fahrbahnabschnittsränder (19, 20) aufweisen.
8. Fahrbahnübergangssystem nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Randleisten (27, 28) an ihrer Unterseite mit über die Stützfläche (32) nach unten
hinausragenden Befestigungselementen (41, 42) zur Befestigung der Randleisten in der
Stützschicht (17) versehen sind.
9. Fahrbahnübergangssystem nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Befestigungselemente (41, 42) gleichzeitig zur Befestigung des Fugenelements
(29) an den Randleisten (27, 28) dienen.
10. Fahrbahnübergangssystem nach einer oder mehren der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass zur Befestigung des Fugenelements (29) an den Randleisten (27, 28) Montageleisten
(30, 31) vorgesehen sind, die mittels lösbarer Befestigungselemente (41, 42) mit den
Randleisten verbindbar sind, derart, dass die Montageleisten und das Fugenelement
zusammen mit den Randleisten bündig in der Fahrbahnoberfläche angeordnet sind.
1. A roadway transition system (15) for an expansion joint (14) that is embodied between
two roadway sections (12, 13) of a structure (11) which abut on roadway edges, wherein
roadway section edges (19, 20) respectively present a non-deformable underlying construction
(18) of the structure, a bituminous roadway surface layer (24) and an edge strip (27,
28), wherein the edge strips receive a resilient joint element (29), which bridges
the expansion joint, between themselves
characterised in that
the edge strips, with their support face (32), are arranged on a support layer (17),
which is arranged on the underlying construction of the structure and is relatively
deformable compared to the same, and, with their drive-over face (36), are arranged
flush with the roadway surface, which is formed by the roadway surface layer,
and both the edge strips (27, 28) and a bituminous transitional surface layer (44),
which is arranged between a roadway connection edge (43) of the edge strips (27, 28)
and a roadway end edge (46), which is located opposite from the edge strips and pertains
to the roadway surface layer (24) and the roadway base layer (23), respectively, are
arranged on the support layer (17).
2. The roadway transition system according to claim 1,
characterised in that
the support layer (17) presents the same deformability as the roadway surface layer
(24).
3. The roadway transition system according to claim 1 or 2,
characterised in that
the support layer (17) is embodied as a bituminous base layer.
4. The roadway transition system according to claim 3,
characterised in that
with respect to its material composition, the support layer (17) is embodied essentially
in conformity with a bituminous roadway base layer (23) of the roadway sections (12,
13).
5. The roadway transition system according to any one of the preceding claims,
characterised in that
the transitional surface layer (44) is formed from mastic asphalt or asphalt concrete.
6. The roadway transition system according to any one of the preceding claims,
characterised in that
for embodying the roadway connection edge (43), the edge strips (27, 28) present a
bearing flange (35) for flush arrangement in the roadway surface which extends parallel
to the support face (32) of the edge strips and which is vertically offset with respect
to the roadway surface.
7. The roadway transition system according to any one of the preceding claims,
characterised in that
the edge strips (27, 28) present, on their bottom side, a stop (37, 38) for resting
against the roadway section edges (19, 20), which limits the expansion joint (14).
8. The roadway transition system according to any one of the preceding claims,
characterised in that
the edge strips (27, 28), on their bottom side, are equipped with fastening elements
(41, 42) for fastening the edge strips in the support layer (17), which protrude downward
beyond the support face (32).
9. The roadway transition system according to claim 8,
characterised in that
at the same time, the fastening elements (41, 42) serve to fasten the joint element
(29) onto the edge strips (27, 28).
10. The roadway transition system according to any one of the preceding claims,
characterised in that
for fastening the joint element (29) onto the edge strips (27, 28), mounting strips
(30, 31) are provided, which can be connected to the edge strips by means of removable
fastening elements (41, 42) in such a way that the mounting strips and the joint element
are arranged in the roadway surface in a flush manner, together with the edge strips.
1. Système (15) de transition de chaussée pour un joint (14) de dilatation qui est conçu
entre deux sections (12, 13) de chaussée d'un ouvrage (11) qui sont adjacentes de
bords de chaussée, des bords (19, 20) de sections de chaussée respectivement présentant
une sous-construction (18) d'ouvrage indéformable, une couche (24) de roulement de
chaussée bitumineuse et une bande (27, 28) de bord, les bandes de bord recevant un
élément (29) de joint élastique entre elles, qui ponte le joint de dilatation,
caractérisé en ce que
les bandes de bord, avec leur surface (32) d'appui, sont arrangées sur une couche
(17) d'appui qui est arrangée sur la sous-construction d'ouvrage et est relativement
déformable par comparaison avec cette dernière, et, avec leur surface (36) de roulement,
sont arrangées au même niveau que la surface de chaussée, qui est formée par la couche
de roulement de chaussée,
et tant les bandes (27, 28) de bord qu'une couche (44) de roulement de transition
bitumineuse, qui est arrangée entre un bord (43) de connexion de chaussée des bandes
(27, 28) de bord et un bord (46) d'extrémité de chaussée, qui est monté en vis-à-vis
des bandes de bord et appartient à la couche (24) de roulement de chaussée ou bien
à la couche (23) de base de chaussée, sont arrangées sur la couche (17) d'appui.
2. Système de transition de chaussée selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
la couche (17) d'appui présente la même déformabilité que la couche (24) de roulement
de chaussée.
3. Système de transition de chaussée selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
la couche (17) d'appui est conçue comme une couche de base bitumineuse.
4. Système de transition de chaussée selon la revendication 3,
caractérisé en ce que
en termes de sa composition de matériau, la couche (17) d'appui est conçue sensiblement
en coïncidence avec une couche (23) de base de chaussée bitumineuse des sections (12,
13) de chaussée.
5. Système de transition de chaussée selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la couche (44) de roulement de transition est formée d'asphalte coulé ou de béton
bitumineux.
6. Système de transition de chaussée selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les bandes (27, 28) de bord, pour concevoir le bord (43) de connexion de chaussée,
présentent une bride (35) portante pour l'arrangement au même niveau dans la surface
de chaussée, qui s'étend parallèlement à la surface (32) d'appui des bandes de bord
et qui est montée en quinconce vertical quant à la surface de chaussée.
7. Système de transition de chaussée selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les bandes (27, 28) de bord présentent, sur leur côté inférieur, une butée (37, 38)
qui est destinée à s'appliquer contre les bords (19, 20) de section de chaussée et
qui délimite le joint (14) de dilatation.
8. Système de transition de chaussée selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les bandes (27, 28) de bord, sur leur côté inférieur, sont équipées d'éléments (41,
42) de fixation qui sont destinés à fixer les bandes de bord dans la couche (17) d'appui
et qui dépassent la surface (32) d'appui vers le bas.
9. Système de transition de chaussée selon la revendication 8,
caractérisé en ce que
simultanément, les éléments (41, 42) de fixation servent pour fixer l'élément (29)
de joint aux bandes (27, 28) de bord.
10. Système de transition de chaussée selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
pour fixer l'élément (29) de joint aux bandes (27, 28) de bord, des bandes (30, 31)
de montage sont prévues, qui peuvent être connectées aux bandes de bord au moyen d'éléments
(41, 42) de fixation détachables, de telle manière que les bandes de montage et l'élément
de joint sont arrangés au même niveau dans la surface de chaussée, conjointement avec
les bandes de bord.

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
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In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente